Lichtkräfte – ihr Wirken

Das Wirken der Lichtkräfte findet in uns selbst statt. Die Lichtkräfte arbeiten direkt in unseren Energiekörpern, sodass wir es oftmals nicht von unseren eigenen Impulsen unterscheiden können.

Was sind die Lichtkräfte?

Die Lichtkräfte sind all jene Wesenheiten, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Menschheit im Kampf gegen die dunklen Mächte zu unterstützen. Sie lassen uns die Freiheit, denn es ist die oberste Prämisse, die Menschen nur zu unterstützen, wenn sie dies auch wollen. Wir dürfen uns also an die Bibelworte: „Klopfet und es wird euch aufgetan“ und „Bittet und ihr werdet empfangen“ erinnern. Die Lichtkräfte werden uns nicht zu etwas zwingen, noch werden sie uns „retten“. Aber sie stehen uns bei, wenn wir uns mit ihnen verbinden.

Lichtkräfte der Engelsphären

Wir haben grundsätzlich viele Engel in unserem Umfeld, ganz besonders auch unseren persönlichen Engel, der uns durch alle Inkarnationen begleitet. Dies sind meist Engel der neunten Hierarchie, also die unter den Erzengeln stehenden Engel. Dann sind da natürlich noch die Erzengel, die uns ebenfalls zur Seite stehen. Erzengel Michael als der Zeitenengel ist eine der ganz wichtigen Lichtkräfte. Wir alle kennen das Bild von Michael mit dem Schwert. Diese Qualität des beschützenden und auch durchaus trennenden stellt Michael uns derzeit zur Verfügung.

Die Elohim oder Exusiai

Seit ungefähr letztem Jahr um diese Zeit nehme ich wahr, dass sich die Elohim eingeschaltet haben. Sie sind Engel der 6. Hierarchie und direkt in Verbindung mit Christus, dem großen Sonnenwesen. Die Elohim sind reine durchgeistigte Liebe, die sehr eng mit der Menschheit verbunden sind. Rudolf Steiner bezeichnet diese Lichtkräfte als Lichtgeister und sagt folgendes über sie: „Als Elohim sind sie identisch mit den Schöpfergöttern, von denen in der Bibel gesprochen wird. Sie lenken und leiten die irdische Entwicklung von der Sonne aus.

Lichtkräfte anderer Planeten

Derzeit wird viel über unsere Sternengeschwister geschrieben und gesprochen. Und das ist gut so. Es gibt eine Menge Bewohner anderer Systeme, wie z.B. die Arkturianer, die Sirianer, die Plejadier und die Andromedaner…“, die von den meisten Menschen in den Bereich der Phantasie geschoben werden. Diese Lichtkräfte sind bereits so hoch entwickelt, dass es ihnen möglich ist, uns nun zu unterstützen. Doch auch sie wirken nur dann, wenn wir uns an sie wenden und sie darum bitten.

Auf der Erde beheimatete Lichtkräfte

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir hier auf der Erde ebenfalls eine Heerschar wunderbarer Wesenheiten aus dem Bereich der Elementarwesen haben, die uns unterstützen können. Da gibt es die großen Landschaftsdevas, die Devas ganzer Gattungen und auch Wesenheiten, die sich um die Mutter Erde kümmern. All diese Wesenheiten sind ebenfalls Lichtkräfte, die nun bereit sind, die Menschen, so weit es in ihrer Macht steht, zu unterstützen.

Wie wirken diese Wesenheiten in uns?

Allen Lichtkräften ist es gemein, dass sie durch uns wirken. Sie inspirieren uns während wir meditieren, beten oder schlafen. Sie geben uns notwendige Hinweise, stärken unsere Kraft und erzeugen Energiefelder, in denen die Menschen, die sich der lichten Seite verschrieben haben wirken können und geschützt sind. Die Lichtkräfte führen auch Menschen zusammen und stärken so den Zusammenhalt unter den Menschen. Denn eines ist gewiss: Die Lichtkräfte unterstützen uns, doch tun müssen wir es selbst. Es kann nicht für uns getan werden.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderbar durchlichteten Samstag

Wer weiterlesen möchte, hier sind ein paar weiterführende Artikel von mir:

Die Lichtkräfte werden stärker

Unterstützung durch die Verstorbenen

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Ahriman und Sorat -Herren der Finsternis

Ahriman und Sorat sind die Namen der Götter der Finsternis, die seit langer Zeit versuchen, die Menschen in ihre Gewalt zu bringen. Wie sie dabei vorgehen, ist das Thema des heutigen Impulses.

Die Bemühungen von Ahriman und Sorat

Es gibt Kräfte, die derzeit versuchen, den natürlichen Lauf der Dinge zu verändern. Es werden virtuelle Räume geschaffen, die Leben vorgaukeln, über den Tod hinaus. Dies ist nichts Anderes als das hässlich verzerrte Antlitz der Realität. Es gibt diese Räume in der feinstofflichen Welt bereits. Aber dort sind sie nicht durch ein paar Datensätze limitiert und spiegeln eine verzerrte Realität, sie sind echt. Dies nennen wir die geistige Welt. Und in der Hinwendung zum unendlichen Materialismus und zur Finsternis versuchen die dunklen Kräfte nun, eine Art Karikatur der geistigen Welt zu schaffen, um die einfachen Gemüter damit zu füttern. Die Menschen sind schon so sehr gefangen in der fälschlichen Annahme, dass man technisch alles erreichen kann, was man sich nur wünscht, dass sie vergessen, dass die digitale Welt nur aus Nullen und Einsern besteht – die absolute Reduktion des Lebendigen und im Prinzip ein Gegenbild des Geistigen, das Ähnlichkeit vorgaukeln soll.

Rudolf Steiner über Ahriman

Ahriman setzt jeder Schöpfung eine negative Gegenschöpfung entgegen. Er ist die Verkörperung alles Bösen und Erreger der 9999 Krankheiten. Sein Wohnort ist die Unterwelt, aus der er Finsternis, Tod und Unheil in die Welt bringt. Durch Ahrimans Wirken verdunkelt sich dem Menschen der Einblick in die geistige Welt, so dass er nur mehr die materielle Außenwelt sieht. Die Materie ist das Reich Ahrimans. Er bringt die Todeskräfte in die Welt. Ahriman verführt den Menschen zu Irrtum und Lüge, die zum Keim für Krankheitsursachen in späteren Inkarnationen werden – und er ist der Herr des Intellekts.

Er ist ein Wissender, ein Weiser des Todes. Er ist daher auch der Herr des Intellektes.“ (Lit.:GA 211, S. 111)

Rudolf Steiner über Sorat

„Sorat (hebr. סורת) ist die okkulte Bezeichnung des Sonnendämons, der zugleich der Erdendämon ist, der die für die Zukunft intendierte Wiedervereinigung der Erde mit der Sonne verhindern[1] und den Menschen dauerhaft an die dann zurückbleibende Erdenschlacke, die sog. achte Sphäre, binden will[2]. Er wird damit zum größten Gegner des Christus, der sich durch das Mysterium von Golgatha mit der Erde verbunden hat, um eben diese Wiedervereinigung einzuleiten und den Menschen zu befähigen, an der damit verbundenen Vergeistigung teilzunehmen. Sorat ist das in der Apokalypse des Johannes erwähnte Tier mit den zwei Hörnern, dessen Name nur verschlüsselt durch die Zahl des Tieres – 666 – genannt wird.“

Ahriman und Sorat wollen den Wunsch nach dem Geistigen unterdrücken

Durch die technische Karikatur des Geistigen sollen die Seelen der Menschen so weit degeneriert werden, dass sie sich damit zufrieden geben. Sie sollen nicht mehr nach Höherem streben, denn der einzige Gott ist der Gott der Materie und der Finsternis. Dieser Gott, bzw. die beiden Götter der Materie, streben schon seit langer Zeit an, die Menschen in ihre Gewalt zu bringen. Ahriman, der durchaus der Menschheit schon hilfreich beiseite gestanden hat, indem er ihnen die Technik und die Wissenschaften gegeben hat und Sorat, dessen Wirken tatsächlich nur auf das unaussprechlich Böse zielt. Sorat ist eine Kraft, die hinter all den tief dunklen Machenschaften steckt, die nun langsam ans Licht kommen.

Es ist schwierig in einem öffentlichen Raum darüber zu schreiben, daher verweise ich noch einmal auf meinen Vortrag am 25.11. und 02.12.

Hier geht`s zum Vortrag: Leben in der neuen Welt

Die Diener der Widersacher in der physischen Welt

Wir haben es in der physischen Welt mit vermeintlich mächtigen Menschen zu tun, die die Geschicke der Welt lenken. Doch sind diese Menschen (soweit sie Menschen sind) nur die ausführenden Schergen der beiden Widersacher Ahriman und Sorat und dem Gefolge des Sorat, den Asuras. Wenn wir unseren Blick zu stark auf die menschlichen Schergen richten, erkennen wir nicht, welche Kräfte tatsächlich miteinander im Widerstreit stehen.

Lichtkräfte und Dunkelkräfte

Wir stehen in einer Zeit, in der die wirklich starken Mächte des Lichtes und der Dunkelheit zu einem finalen Kampf um die Erde und die Menschheit angetreten sind. Und mag es manchmal auch so wirken, als hätten die Dunkelkräfte das Ruder bereits übernommen, so dürfen wir uns dadurch nicht täuschen lassen. Wie immer sind die Dunkelkräfte laut und feiern bereits voreilig einen Sieg, den sie noch lange nicht errungen haben. Das gehört zum Wesen der beiden Götter der Dunkelheit Ahriman und Sorat. Vor allen Dingen Ahriman neigt zum schnellen Triumph.

Der Kampf ist nicht entschieden

Noch ist der Kampf bei Weitem nicht entschieden. Die Lichtkräfte haben vergangenes Jahr – um Weihnachten herum – Verstärkung aus der geistigen Welt erhalten. Die großen Engel der vierten Hierarchie, die Elohim, haben sich bereit erklärt, sich dieser Sache anzunehmen und sie sind derzeit auch im Energiefeld vieler Menschen, vieler Lichtarbeiter, wahrnehmbar. Sie stehen uns mit all ihrer Lichtkraft zur Verfügung – und auch Christus, als das größte Sonnenwesen, unterstützt uns in dieser entscheidenden Zeit. Doch wir werden nicht gerettet werden – wir müssen es selbst tun. Je mehr Menschen sich ganz bewusst auf die Seite des Lichts stellen, desto weniger Kraft haben Ahriman und Sorat in dieser Zeit. Und spätestens wenn die dunklen Machenschaften Sorats ans Licht kommen, werden wir erkennen, dass es nun Zeit ist, eine neue Erde, eine neue Gesllschaft zu erschaffen.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir uns auf das Lichtvolle konzentrieren, das Dunkle aber dabei nicht aus den Augen verlieren. Wir brauchen das Gleichgewicht, das Wissen um das was gerade geschieht, um in eine gute neue Welt eintreten zu können.

Hier gehts noch einmal zum Vortrag: Leben in der neuen Welt

Hier noch ein weiterführender Artikel: Das Wirken der Widersacher

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Quelle der Steiner-Zitate: Anthrowiki

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Wesenheiten der Farben

Farben sind Wesenheiten. Jede Einzelne von ihnen verbindet sich mit unserer Seele, wenn wir sie tragen oder uns mit ihr umgeben. Doch was ist der Unterschied zwischen den Anschauungen Farben sind Qualitäten und Farben sind Wesenheiten?

Wesenheiten der Farben

Wenn wir die Welt als wesenhaft betrachten, so kommen wir nicht umhin, auch Farben wesenhaft zu sehen. Und dadurch erhalten sie eine ganz neue Bedeutung in unserem Leben. Und zugegeben wird es hier auch ein wenig abstrakt, doch wenn wir das Geistige in der Welt erkennen und in uns aufnehmen wollen, dann werden wir nicht umhin kommen, die Abstraktion mit einzubeziehen. Eine solche Abstraktion finden wir bei den Wesenheiten der Farben.

Ich möchte hier ein Zitat Rudolf Steiners zu den Wesenheiten der Farben einfügen:

Alles Farbige in der Welt ist eine umgewandelte Aura

„Das physische Auge erblickt um sich herum Lichter, Farben. Wie der Hellseher die Aura am astralischen Leib rot, blau, gelb und grün wahrnimmt, so sieht das physische Auge um sich herum Rot, Blau, Gelb und Grün. In beiden Fällen ist die Ursache genau die gleiche. Wie hinter dem Rot im Astralleib eine Begierde lebt, so steckt hinter dem Rot der Blume eine Begierde als das «Ding an sich». Eine in der Blume waltende Begierde ist das Rot in der Blume. Was der Gesichtssinn tut, wenn er diesen Punkt überschreitet, ist nicht anders, als wenn Sie einen Rock umkehren, ihn auf die andere Seite wenden.

Während in der Aura sich des Menschen astrale Natur ausprägt, lebt hinter der ganzen Farben- und Lichtwelt, hinter der Welt des Gesichtssinnes, die äußere astrale Natur. Niemals gäbe es in der Welt Farben, wenn nicht die Dinge ganz und gar durchdrungen wären von astralen Wesenheiten. Was in der Welt als Farben erscheint, rührt von den Astralwesen her, die sich äußerlich durch die Farbe kundtun. Durch die Umwendung des Inneren nach außen geht die Wesenheit von dem höheren auf den niederen Plan herunter.

Sie können das Folgende durch Meditation erreichen: Wenn Sie eine grüne Fläche, etwa ein Laubblatt, vor sich haben und jetzt aus sich herausgehen, um die Sache von der anderen Seite anzuschauen, dann würden Sie die astrale Wesenheit sehen, die hinter der grünen Farbe ist und die sich durch die grüne Farbe anzeigt. So müssen Sie sich vorstellen: Indem Sie in die Welt hinausschauen und diese Welt mit Farben überdeckt sehen, haben Sie hinter diesen Farben die astralischen Wesenheiten zu vermuten.

Wie Sie aus Ihrem Inneren die Farben Ihrer Aura für den Hellseher erscheinen lassen, so ist die Farbendecke der Welt der Ausdruck für die kosmische Aura. Alles Farbige in der Welt ist eine umgewandte Aura. Könnten Sie Ihre Aura umwenden wie einen Rock, so würden Sie Ihre Aura auf der umgekehrten Seite ebenfalls physisch sichtbar sehen. Das gilt für den Gesichtssinn, und damit sehen Sie, daß der Gesichtssinn in inniger Beziehung zur astralischen Welt steht.“ (Lit.:GA 96, S. 130f)

Steiner und Goethe waren die Menschen, die überhaupt erstmals verstanden haben, was uns in den Farben eigentlich entgegen tritt. Sie waren die ersten, die die Farbe aus der rein materiellen Weltanschauung befreit und ihr ein Eigenleben zugesprochen haben.

Ich möchte noch ein weiteres Zitat zu den Wesenheiten der Farben von Rudolf Steiner anfügen:

Farbatmung – die Farbe als Sprache höherer Wesenheiten

„Nicht nur in den Lungen haben wir einen Atmungsvorgang, sondern auch in den Augen. Nur daß dort keine Luft ein- und ausgeatmet wird, sondern Wärme. Wenn wir eine rote Farbe sehen, wird Wärme ausgeatmet (rot, orange, gelb). Wird eine kalte Farbe wie Blau, Indigo, Violett wahrgenommen, dann atmet das Auge ein. Dasjenige, was den Augen ätherisch zugrundeliegt – so wie Luft der physischen Lunge zugrundeliegt -, ist Wärme und wird ein- und ausgeatmet. Im Grunde ist jedes Sinnesorgan ein Atmungsorgan.

Höhere Wesen, die unmittelbar über den Menschen stehen, haben weder solche Augen, noch eine solche Sprache wie der Mensch. Sie richten irgendwo Wärme hin und an der Stelle leuchtet eine Farbe auf. Dadurch drücken sie ihr Wesen aus und so reden sie miteinander. Wer die Farben jemals so in ihrer lebendigen Gestalt wahrgenommen hat, der empfindet Schmerz, wenn er die festen Farben sieht, die an den physischen Gegenständen haften – so wie überhaupt die ganze physische Welt ihn schmerzt anfänglich. Der Schmerz hört erst auf, wenn man lernt, die Farben moralisch zu empfinden. Dann empfindet man im Rot die Bestrafung des Egoismus, im Blau die Belohnung für die Überwindung des Egoismus. Dann fangen die Farben an, eine Sprache zu sprechen, die auch die zukünftige Sprache der Menschen sein wird.

In dem Maße, wie die Menschen sich dem Jupiterdasein nähern, wird ihr Sprechen immer mehr zugleich ein Wahrnehmen werden; dann wird Atmungs- und Sprachorgan nicht mehr so getrennt sein wie heute. Auch das Sehen und die Wärmeempfindung werden sich vereinigen. Es war notwendig für die Entwickelung des selbständigen Ich, daß diese Prozesse eine Zeitlang getrennt waren. Wäre das nicht geschehen, dann würde der Mensch zwar immer wahrgenommen haben, was in seiner Umgebung geschieht, aber nicht zum Selbstbewußtsein gekommen sein. In der Zukunft wird man anfangen, einen Zusammenhang zu empfinden zwischen dem gesprochenen Worte und den Farben. Man wird Grün empfinden, wenn von gleichgültigen Dingen geredet wird; Gelb wird auftauchen, wenn man egoistisch spricht; Rot wird da sein, wenn der Egoismus bekämpft wird.[9]“ (Lit.:GA 265, S. 360f)

Solches Wissen Steiners wird oftmals nicht zuerst mit dem Gehirn, mit unserem kognitiven Aspekt verstanden, sondern es genügt zunächst, es einfach auf die Seele wirken zu lassen.

Dazu möchte ich Dich heute einladen – ganz ohne Praxisbezug im ersten Schritt.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Dienstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Weiterführende Artikel von mir zum Thema Wesenheiten

Das Internet eine Wesenheit?

Angst als Wesenheit

Spuk, Besetzung und gefährliche geistige Wesenheiten

Die Erde als fühlende und Lebendige Wesenheit

Die Wesenheit hinter dem C-Virus

Zitatequelle: Anthrowiki

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Flache Erde – runde Erde?

Die flache Erde ist ganz offensichtlich ein großes Thema bei vielen Menschen aus der alternativen Denk-Szene. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht.

Wie kommen die Menschen drauf, dass wir auf einer flachen Erde leben?

In alten Zeiten dachten viele Menschen, wir leben auf einer Art Scheibe und wenn wir zu nah an den Rand kommen, fallen wir hinunter. Die flache Erde war ebenso Weltbild wie die Annahme, dass die Sonne sich um die Erde drehen würde. Bekannt ist, dass Galileo Galilei im 16. Jahrhundert zum Tode verurteilt wurde, weil er behauptete, dass die Erde eine Kugel sei und sich auch um die Sonne drehe. Das war den Kirchenfürsten doch zuviel. Der Wandel vom geozentrischen vom heliozentrischen Weltbild (also von der Erde als Zentrum zur Sonne als Zentrum) erschien ihnen geradezu wie Gotteslästerung. Außerdem fiel es damals schon schwer, sich einen schwerwiegenden Denkfehler einzugestehen.

Die alten Griechen sprachen schon von einer Kugel

Doch ist überliefert, dass auch schon Pythagoras und Platon von der Kugelform der Erde sprachen. Aristoteles lieferte dann die ersten Beweise und Erastosthenes errechnete sogar den Umfang. Dies fand alles ca. 600-200 vor Christus statt. Doch im konservativen Denken blieb es eine flache Erde.

Flache Erde als unterdrücktes Wissen?

Ich kann die Tendenz, gar nichts mehr zu glauben, gut nachvollziehen. Schon imnmer gab es Narrative für das Volk, um es gefügsam zu machen. Und immer schon wurde bestimmtes Wissen unterdrückt und nur einem auserwählten Kreis (dem sogenannten esoterischen Zirkel, also dem inneren Kreis) zugänglich gemacht. Das Volk bekam Geschichten. Lange fiel dies der Masse der Menschen auch gar nicht auf. Ein Knackpunkt war sicherlich der elfte September zweitausendeins, als die Zwillingstürme auf mysteriöse Art und Weise einstürzten und viele Menschen von ganz anderen Eindrücken sprachen und sogar Bücher darüber schrieben. Eines der neueren Bücher darüber ist dieses hier: 9/11 Die Show des Jahrhunderts

Und auch Filme wie Die Truman Show oder der Film aller Filme Matrix trugen dazu bei, dass Gedanken und Fragen über die Wirklichkeit oder auch nur scheinbare Wirklichkeit in den Menschen auftauchen konnten. Zumindest kam es dadurch auch bei einem sehr breiten Publikum an. Warum sollten wir dann nicht auf einer flachen Erde leben?

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Wir leben in einer Welt, in der Vieles in Frage zu stellen ist. Geschichten, die seit Jahrhunderten erzählt werden und neuere Versionen davon. Welche Möglichkeiten haben wir denn, zu erfahren, was wirklich und was Gaukelei ist? Dazu gibt es keine pauschale Antwort. Die beste Möglichkeit ist noch, das eigene Erleben zu befragen. Doch die wenigsten von uns haben wohl die Möglichkeit einen Ausflug ins Weltall zu machen, um sich selbst zu überzeugen, dass wir auf einer flachen Erde oder auf einer runden, bzw. kugelförmigen Erde leben.

Flache Erde Theorien

Ich habe mir am Wochenende wieder einmal ein paar Theorien angehört, die sogenannte „Flat Earther“ aufstellen. Und entweder habe ich nur schlechte Quellen gefunden, oder es sind – zumindest für mich – nur sehr dünne und teilweise sogar etwas hanebüchene Theorien. Doch habe ich mich bemüht, möglichst vorurteilsfrei heranzugehen. Aber all die Geschichten über die fehlende Schwerkraft und andere Dinge hat in mir keinerlei Resonanz erzeugt. Es gibt Bücher darüber, die ich allerdings (noch) nicht gelesen habe, wie z.B. dieses hier: Die flache Erde

Ich musste in den letzten Jahren viele Meinungen revidieren

Obwohl ich seit 9/11 und auch über meine Jahrzehnte lange Beschäftigung mit der Anthroposophie und Rudolf Steiner et.al. schon sehr kritisch war, musste ich trotzdem viele Meinungen revidieren. Gab es in meiner Vorstellungwelt vor vielleicht fünf Jahren noch keine Reptiloiden, so weiß ich das heute – aus eigenem Erleben – besser. Auch hatte ich lange keinen Bezug zu den Freunden von anderen Planeten und weiß heute, dass sie da sind… Wir sind als Menschen ja hier auf der Erde,, um unser Wissen immer und immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und unvoreingenommen zu hinterfragen.

Doch für die flache Erde habe ich bisher kein Argument gefunden, das mich persönlich überzeugt, oder das in mir eine Resonanz ausgelöst hätte.

Aber vielleicht leiste ich in ein paar Jahren Abbitte bei allen Flat Earthern und gebe zu, dass ich mich hier grundlegend getäuscht habe – wer weiß?

Vielleicht mögt Ihr mir ja verraten, was Ihr darüber denkt? Ich bin sehr gespannt.

Und wer mehr über Narrative und Geschichten und die Geschichten dahinter hören möchte, der ist bei meinem Vortrag mit Diskussionsrunde herzlich willkommen: Leben in der neuen Welt

Bei diesem Vortrag und der Diskussion kann über ein paar Dinge mehr gesprochen werden, die hier nicht erwähnt werden können 🙂 🙂

Ganz liebe Grüße in Euren Mittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Mondfinsternis heute – Achtung!

Jede Mondfinsternis stellt aus spiritueller Sicht eine große Herausforderung dar. Heute, am 08.11.2022, ganz besonders. Rudolf Steiner hat oft über die Wesenheiten gesprochen, die bei einer Mondfinsternis auf die Erde strömen. Bitte auch teilen!

Ich habe heute Morgen diesen Text erhalten zur Mondfinsternis und möchte ihn gerne mit Euch teilen, weil er in mir eine große Resonanz erzeugt.

Mondfinsternis am 08.11.2022

Heute, am 8. November wird um die Mittagszeit (Höhepunkt gegen 12 Uhr, Gesamtdauer von ca. 9 – 15 Uhr) eine totale Mondfinsternis stattfinden, ausgerechnet am Tag der Zwischenwahlen in den USA und am Vortag des 9. November, mit dem sich für die deutsche und mitteleuropäische Geschichte so viel Tragisches und Schicksalsschweres verbindet. Um nur zwei Ereignisse zu erwähnen: Vor 3 x 33 Jahren fand der Hitler-Ludendorff-Putsch in München mit dem Marsch auf die Feldherrnhalle statt, vor 33 Jahren der Mauerfall.

Anthroposophische Astrologie

Aus Hinweisen von anthroposophischen Astrologen lässt sich entnehmen, dass die jetzige Mondfinsternis mit Mond und Uranus im Skorpion, Sonne und Merkur im Stier und Saturn im Wassermann geprägt sein kann von dem Ringen und Geisteskampf zwischen veralteten, überlebten und starren Sozial- und Machtstrukturen und dem, was als Neues in das soziale Leben der Menschheit hereindrängt, was im Sinne der sozialen Dreigliederung ganz auf individuelle Freiheit und eine Ich-Kultur gegründet sein möchte. (Uranus wurde zur Zeit der französischen Revolution entdeckt.)

Die Widersacher werden diese Mondfinsternis nutzen

Rudolf Steiner spricht davon, dass bei einer Mondfinsternis alles ungeläuterte Astrale von der Mond-Sphäre, welches sonst vom Sonnenlicht zurückgehalten wird, nun ungebremst auf die Erde strömt. (Bei einer Sonnen-Finsternis geschieht das Umgekehrte: Sie wirkt wie ein Ventil, durch das der menschliche «Astral-Müll» von der Erde in den Kosmos geschleudert wird.)

Dieser ungebremste Zustrom übler Astralkräfte wird von der dunklen Seite genutzt: «Die schwärmerischen Menschen gehen bei Vollmondschein spazieren; diejenigen Menschen aber, welche die Teufelsgedanken aufnehmen wollen aus dem Weltenall, nicht die guten Gedanken, die gehen bei Mondenfinsternis spazieren.» (GA 213, S. 40)

Da es bereits zu Rudolf Steiners Zeit schwarzmagische Logen in grosser Zahl gab (GA 178), müssen wir davon ausgehen, dass die Mondfinsternis am kommenden Dienstag ganz real einen Kräftezustrom für diese dunkle Seite der Menschheit bedeuten wird, auch für alle jene, welche durch eine Weltregierung Ahriman den Weg bereiten wollen. Umso wichtiger wird es sein, dass sich Menschen zu dieser Zeit wachbewusst – einzelnen oder gemeinschaftlich – hinwenden zu den Sonnenwesen, welche die Menschen für den Christusimpuls erwecken und zu Christus führen wollen. Mit Hilfe von Rudolf Steiner, Christian Rosenkreuz und dem Zeitgeist Michael und anderen geistigen Führerwesen können wir – jeder auf seine Weise – etwas beitragen an guten Geistgedanken und Empfindungen, Impulsen und Taten, die sich vereinen und ein Gegengewicht schaffen können.

Womit wir der Wirkung dieser Mondfinsternis entgegentreten können

Wenn wir heute, in großer Zahl und immer wieder das folgende Gebet, das ich schon öft veröffentlicht habe, sprechen, können wir viel dazu beitragen, dass die Wirkung deutlich abgeschwächt oder sogar aufgehoben wird:

Sonnenwesen, Christusheld

schicke Deine Kraft zu uns auf die Erde

um zum Guten zu wenden

die Kräfte des Bösen in der Zeit der Not.

Lasse werden, oh Herr, die Geschehnisse in dieser Welt

zukunftsfördernde Taten

Wende die Lanze des Bösen von ihrem Ziel,

gib der Welt Frieden!

Ich wünsche Euch und mir, dass wir dieser Herausforderung gemeinsam entgegentreten.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Reinkarnation 2/2

Heute geht es um Reinkarnation von seiner – nach irdischen Maßstäben – unvorstellbaren Seite. Es geht um herausfordernde Situationen, die wir uns gewählt haben.

Warum es Reinkarnationen überhaupt gibt

Viele Menschen sagen, sie möchte nicht mehr wiederkommen. Das war nun ihre letzte Inkarnation. Das geschieht meist aus einer Überforderung heraus. Die Umstände sind schwierig und/oder herausfordernd. Da kann schon eine Inkarnationsmüdigkeit entstehen. Das ist verständlich.

Aber es liegt nicht in der Menschheitsentwicklung, dass wir hier auf der Erde ein möglichst angenehmes Leben haben. Wenn es das ist, ist es wunderbar. Aber es kann auch ganz anders sein. Das Ziel der Menschen und auch der Menschheit ist es, dass wir lernen, uns unter allen Umständen aus dem freien Willen heraus für das Gute zu entscheiden. Und da haben wir uns manchmal ganz schöne Herausforderungen geschaffen, damit wir das üben können.

An der Entwicklung der Menschen hängt auch die Entwicklung anderer geistiger Wesenheiten, da nur die Menschen über einen freien Willen verfügen. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal mehr. Es ist wichtig zu wissen, dass wir nicht einem Selbstzweck dienen, sondern dass die Entwicklung der Kräfte auch anderen Entitäten zugute kommt.

Wir haben einen großen Auftrag zu erfüllen, deshalb haben wir auch ein ganzes geistiges Team an unserer Seite, das uns immer wieder hilft, die irdischen Hürden zu nehmen und unseren Plan nicht aus den Augen zu verlieren. Und dazu brauchen wir viele Inkarnationen und Reinkarnationen, um dies in uns zu entwickeln.

Wenn wir uns schwere Schicksale wählen

Viele Menschen wählen ein schweres Schicksal um sich daran zu erproben. Und dies ist insofern ein schwieriges Thema, weil es in der spirituellen Szene immer wieder Leute gibt, die zu einem leidenden Menschen sagen: „Das hast du dir doch alles selbst ausgesucht.“ Also praktisch als Hinweis darauf, dass dieser Mensch kein Mitgefühl und vielleicht sogar auch keine Hilfe braucht, weil er das doch alles so gewählt hat. Das ist natürlich absoluter Quatsch.

Denn dieser Mensch hat es sich ebenso gewählt, dass andere Menschen die Möglichkeit haben, ihm zu helfen. Und diese Hilfe ist genauso wichtig, wie die Erfahrung selbst.

Rudolf Steiner beschreibt es sogar so, dass manche Menschen eine Art Opfer-Inkarnation durchmachen, um gerade anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich an Selbstlosigkeit zu üben. Also es ist nicht einfach so, dass wir das Leid anderer Menschen mit dem Hinweis auf selbstgewähltes Schicksal abtun können. Ganz im Gegenteil: Vielleicht nimmt dieser Mensch das Leid auf sich, um gerade uns die Möglichkeit zu geben, aus freiem Willen helfend einzuspringen.

Deshalb ist es für mich immer schwer, wenn ich über Reinkarnation schreibe, mit diesem Punkt umzugehen. Ich möchte auf keinen Fall, dass über Menschen, die Leid erfahren, so geurteilt wird, als seien diese selbst daran schuld. Menschen, die Leid erfahren nehmen dies aus Selbstlosigkeit auf sich.

Blick auf das Leben aus dem Jenseits

Wenn wir aus der geistigen Welt heraus auf das Leben blicken, sehen wir größere Zusammenhänge. Wir sehen uns selbst auch in einer ganz anderen Kraft, weil wir auf die Erfahrung vieler Leben und auf das Durchleben vieler Herausforderungen blicken. Wenn wir inkarniert sind, ist dies anders.

Dann sind wir oftmals in der Kleinheit und Hilflosigkeit, weil wir über den Anschluss an diese Erfahrungen nicht verfügen. Das heißt, wir verfügen schon darüber, aber haben es nicht im Bewusstsein. Deshalb ist die Beschäftigung mit der geistigen Welt so wichtig, dass wir lernen, uns diesen Zusammenhängen immer mehr zu nähern.

Nur dann können wir Entscheidungen, die wir zwischen Tod und Reinkarnation gefasst haben, auch nur annähernd verstehen und den Sinn darin erkennen. Viele Menschen fragen bei schweren Schicksalen immer wieder nach dem „Warum?“ aber es ist aus Sicht des Lebens, das von der Geburt bis zum Tod dauert, nicht erklärbar. Erst, wenn wir das Leben als den ewigen Kreislauf und das ewige Bemühung um Entwicklung betrachten, werden die Zusammenhänge verständlich.

Und morgen möchte ich gerne über den Sinn der Herausforderungen und die Kräfte, die dadurch entstehen, schreiben. Ich merke gerade, das ist zu umfangreich, um es jetzt auch noch hier herein zu packen. Ich hoffe, ich konnte das Thema Reinkarnation in den beiden Artikeln schon ein wenig für Dich beleuchten.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Montag, wunderschönes Halloween

Hier noch einmal der Artikel, den ich dazu schon geschrieben habe: Das Tor zu Anderwelt ist geöffnet

Außerdem sind drei Plätze für unser Samhain-Fest morgen frei geworden. Falls noch wer von Euch spontan dazustoßen möchte: Samhain Event

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Wie sieht es im Jenseits eigentlich aus? – Eindrücke und Wissenswertes

Oftmals gelingt es Menschen, dass sie aktzeptieren können, oder darauf vertrauen, dass die Lieben in der geistigen Welt noch vorhanden und nicht einfach weg sind. Sondern dass es einen Ort gibt, an dem sie nach wie vor wirken. Aber wo dann die Vorstellungskraft endet ist an dem Punkt, wie es da, wo die Menschen jetzt sind, eigentlich aussieht. Und dass dies schwierig ist zu verstehen, ist vollkommen verständlich, denn wir Inkarnierten haben nur eine sehr begrenzte Vorstellungswelt, die vermutlich nicht ausreicht, um sich dem auch nur anzunähern. Da ich neugierig bin, frage ich im Jenseitskontakt gerne nach, wo sich die Menschen denn nun befinden. Und da wird es ganz spannend.

Das Jenseits – wie ist es da mit der Zeit?

Das Jenseits ist ebenfalls eine Welt wie das Diesseits, nur sehr viel vielfältiger. Was sicher ein absoluter Unterschied zu hier ist, ist die Gleichzeitigkeit. Es ist alles gleichzeitig vorhanden. Die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Und wenn die Menschen in der geistigen Welt denken, dass sie z.B. im irdischen Zuhause vorbeischauen wollen, dann sind sie im gleichen Moment auch schon dort. Zeit spielt in der geistigen Welt keine Rolle. Deshalb ist es auch nicht immer leicht zuverlässige Zeitangaben aus der geistigen Welt zu erhalten. Manchmal klappt es, wenn es in der Erinnerung der Menschen noch gut verankert ist.

An welchen Orten sind die Menschen in der geistigen Welt?

Rudolf Steiner hat es einmal gut beschrieben. Er sagte sinngemäß: „Wenn ein Mensch zum Beispiel sich nicht damit abfinden kann, dass er gestorben ist, dann baut er sich in der geistigen Welt – nur mit der Kraft des Gedankens – ein Abbild seiner physischen Welt. Er lebt dann weiter in seinem Haus, geht weiterhin in sein Büro und führt alles so fort, wie er es zu Lebzeiten auch getan hat.“ Dies alles ist ohne Weiteres möglich. Mir zeigen sich die Menschen in der geistigen Welt oftmals in ähnlichen Situationen, die die Angehörigen auch aus der physischen Welt kennen. An einem Bistrotisch stehend und sich unterhaltend oder wie auf einem Marktplatz stehend und zu den Menschen sprechend, oder in einem Garten sitzend… In der geistigen Welt kann man sich die Orte, an denen man sein will, im Augenblick erschaffen. Wenn ich zum Beispiel nachfrage, ob auch andere Angehörige bei dem Menschen in der geistigen Welt sind, dann erhalte ich oftmals das Bild, dass sie wohl da sind, dass Derjenige auch weiß, dass sie da sind, aber sie derzeit nichts gemeinsam zu tun haben. Das ist dann ohne jegliches Bedauern. Da es keine Zeit gibt, ist es nicht wichtig, ob man sich jetzt oder später trifft. Die Menschen sind ohne jede Eile und ohne jeglichen Druck. Sie scheinen ganz genau darin geleitet zu werden, was als nächstes zu tun ist.

Oftmals befinden sich die Menschen in wunderschönen Landschaften, in denen es offenbar von ganz vielen Wesenheiten wimmelt und deren Anwesenheit die Menschen erfühlen. Es wird die Anwesenheit anderer Wesen sowieso mehr erfühlt als gesehen. Es ist, als ob die Menschen in der geistigen Welt genau wissen, wer alles hier ist und wie alles miteinander verwoben ist. Und sie fühlen sich, da wo sie sind, sehr zuhause.

Wer leitet die Menschen in der geistigen Welt an – Geistführer, Engel?

Aus meiner Sicht sind es diese beiden Begleiter, die den Menschen sowohl im physischen Leben, aber auch zwischen den einzelnen physischen Leben anleiten und ihnen zeigen, was zu tun ist. Der Geistführer, der uns durch alle Leben begleitet und der persönliche Engel, der uns ebenfalls durch alle Leben begleitet, sind um uns herum. Im nachtodlichen Leben sind wir freier. Wir haben einerseits die Aufgabe, uns unser Leben noch einmal genau zu betrachten – und zwar nicht wie wir es erlebt haben, sondern wie die anderen Menschen uns erlebt haben. Wir erleben die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Und daraus ziehen wir dann unsere Schlüsse. Und darüber beraten wir uns dann auch sowohl mit dem Geistführer als auch mit dem persönlichen Engel.

Wieso inkarnieren wir dann wieder?

Viele Menschen fragen sich, wieso wir eigentlich wieder inkarnieren, wo es doch in der geistigen Welt so schön ist? Doch ist die Zeit, die wir auf der Erde verbringen sehr wichtig, weil wir gewisse Entwicklungsschritte nur hier vollbringen können. Wir entscheiden uns – aufgrund unserer eigenen Erkenntnisse bei der Lebensrückschau – wie und in welche Umstände wir später wieder inkarnieren wollen. Da kommt dann in weiterer Folge auch noch dazu, dass wir nach der Rückschau auf das letzte Leben auch sehen, wer wir in all den früheren Leben waren und wie weit wir mit unserem Seelenplan gekommen sind. Und das sind die Grundlagen für unsere nächste Inkarnation. Natürlich besprechen wir das auch mit den Menschen unserer Seelengruppe, die nach und nach ebenfalls in der geistigen Welt ankommen. Und dies ist ein höchst kompliziertes Unterfangen nach unseren Maßstäben im Diesseits. Aber im Jenseits ist es gar nicht so kompliziert, da alle Vorgänge gleichzeitig ersichtlich sind, und wir über ein wesentlich komplexeres Bewusstsein verfügen. Und wir legen dort andere Maßstäbe an, als wir sie während einer Inkarnation anlegen. Ein Klient von mir sagte vor ein paar Tagen: „Ich muss hirntot gewesen sein, als ich mir dieses Leben ausgesucht habe.“ Und das war sehr treffend. Ja, das Gehirn, das physische Gehirn, hatte dabei nichts mitzusprechen. In diesen Entscheidungen sind wir viel überpersönlicher. Das, was uns jetzt hier vielleicht so schrecklich erscheint, sind aus der geistigen Welt heraus betrachtet wichtige Erfahrungen, die wir machen wollten(!). Dies ist mir unserem 3D-Denken kaum vorstellbar.

Wie sehen die Menschen in der geistigen Welt die physische Welt

Ich habe den Eindruck, dass die physische Welt aus der geistigen Welt nicht genauso wahrgenommen wird, wie wir sie wahrnehmen, sondern sie wird mehr in der seelischen Qualität wahrgenommen. Oftmals fragen die Klienten: „Wie findet er/sie das, wie ich das Haus neu gestrichen habe?“ Und dazu erhalte ich dann oftmals ein geistiges Achselzucken. Wenn allerdings etwas mit ganz besonders viel Liebe getan wurde, dann nehmen es die Menschen in der geistigen Welt wahr. Sie sehen uns also nicht und denken: Uff, der rote Rock steht ihr jetzt aber gar nicht.“ Sondern sie sehen uns und denken: „Ach, heute ist ihr Herz weit und offen und frei von Kummer.“ Das ist nur ein winzig-kleines Beispiel um das verständlich zu machen. Deshalb spielen viele der materiellen Dinge in der geistigen Welt auch keine Rolle mehr. Ich werde auch oft gefragt: „Ist es für z.B. die Oma in Ordnung, wenn wir ihr Haus verkaufen?“ Und da erhalte ich meist auch nur Gleichgültigkeit. Lediglich wenn es darum geht, für den Angehörigen eine Sicherheit zu schaffen oder zu erhalten, haben die Menschen in der geistigen Welt daran Interesse. Ansonsten spielt es keine Rolle, auch wenn es im physischen Leben sehr wichtig war.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck der geistigen Welt geben. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Spuk, Besetzung und gefährliche geistige Wesenheiten

In der Szene der Spiritisten und auch unter anderen Interessierten gibt es unterschiedliche Auffassungen, ob es Spuk und schädliche Wesen in der geistigen Welt gibt. Es wird von vielen Menschen die Auffassung vertreten, dass in der geistigen Welt nur Liebe und Freude herrscht. Im Schamanismus wiederum ist wohl bekannt, dass es auch nicht-dienliche geistige Wesenheiten gibt. Auch Rudolf Steiner hat über solche Wesenheiten gesprochen. Und nicht zuletzt gibt es unzählige Geschichten von Spukhäusern und anderen Erlebnissen, die nicht wenige Menschen bereits hatten. Daher möchte ich mich heute diesem Thema widmen.

Menschen, die herumspuken

Man hört immer wieder von Spukgestalten, die sich in alten Gemäuern herumtreiben und auf Rache oder Gerechtigkeit aus sind. Da ist einerseits die weiße Frau, die von ihrem Mann in den Tod getrieben wurde, es gibt Ritter, die aus dem Hinterhalt getötet wurden und so weiter. Doch sind dies tatsächlich die Menschen selbst, die da unterwegs sind? Oder ist es gar etwas ganz anderes?

Phantome, Spektren, Geister und Dämonen

Wir Menschen erzeugen durch unsere Gedanken und Handlungen stetig Wesenheiten, die sich – je nachdem welcher Natur diese Gedanken und Handlungen sind – als Phantome, Spektren, Geister und Dämonen zeigen. Diese Wesenheiten begleiten uns selbst nach dem Tod noch und es kann auch passieren, dass diese Wesenheiten praktisch ein Eigenleben annehmen. Wenn die weiße Frau sich geschworen hat, an dem Mann, der sie in den Tod getrieben hat, bitterliche Rache zu üben, dann ist dabei eine durchaus beachtliche Wesenheit entstanden, die sich später auch noch aus der Furcht der Menschen nährt.

Diese ganzen Wesenheiten sind im Prinzip Elementarwesen, die von den Menschen selbst erzeugt werden. Lügen, Unwahrheiten, Gemeinheiten, bösartige Gedanken, Süchte und andere negativen Aspekte erschaffen fortwährend diese Wesenheiten.

Die meisten Menschen verbinden mit Elementarwesen ja nur die Elfen und Sylphen, die Gnome und Salamander. Das sind die Elementarwesen, die bereits vorhanden sind. Doch auch Menschen erschaffen Elementarwesen und reine Gedankenwesen – das sind die Elementale.

Rudolf Steiner gliedert das sogar noch weiter auf:

Phantome

Phantome entstehen im physischen Leib, durch Unwahrheit und Heuchelei. Alle Unwahrheit, Lüge und Heuchelei bleibt im physischen Körper als Abdruck vorhanden.

Spektren

Spektren siedeln sich im menschlichen Ätherleib an, also diesem Teil unseres feinstofflichen Körpers, der unseren physischen Leib am Leben hält – daher wird er auch Lebensleib genannt. Sie werden durch schlechte soziale Gemeinschaften geschaffen, auch durch Gesetze, die nicht richtig sind und dem menschlichen Geist widerstreben. Spektren haben also sehr viel mit dem sozialen Umfeld des Menschen zu tun. Auch kranke Familienstrukturen schaffen Spektren.

Dämonen und Geister

Dämonen sind im menschlichen Astralleib angesiedelt. Sie haben einen engen Bezug zur Weltanschauung. Überall dort, wo Menschen anderen Menschen ihre Weltanschauung aufdrängen, wo gewaltsam versucht wird zu überzeugen, wo Meinungen verbreitet werden, da entstehen Dämonen. Diese Dämonen können sowohl in den Astralleibern der entsprechenden Person, aber auch im Umfeld wirksam werden. Geister entstehen im menschlichen ICH – das ja auch Geist ist – durch ebensolche Bestrebungen.

Wenn wir das betrachten, dann darf uns langsam klar werden, dass ein Großteil dieser spukhaften Wesenheiten Menschenwerk sind. Wir haben sie geschaffen.

Große Wesenheiten im rituellen Umfeld

Wenn aber irgendwo schwarzmagische Rituale praktiziert werden, Satanismus ausgeübt wird – dies ist ja meist in Verbindung mit Opferungen – dann entstehen riesige Dämonen, die über ganze Länder und Kontinente wirksam werden können. Diese rituellen Handlungen sind ja meist verbunden mit Opferungen. Oftmals sind es Tieropfer, aber auch Menschenopferungen sind heute immer noch verbreitet. Dabei entsteht ein wahrhafter Sog in das Böse. Solche Taten haben nicht nur Einfluss auf die Ausführenden – auf diese aber ganz besonders – sondern sie wirken auch im Umfeld und verletzen ganze Orte und Landschaften. Dies ist ein Grund, warum viele Orte dringender Heilung bedürfen.

Besetzungen des Menschen durch diese Wesenheiten

Gerade Besetzungen werden von vielen Menschen abgestritten – so etwas gäbe es nicht. Wer dies behauptet, ist nicht tief in die geistige Materie eingedrungen, hat praktisch nur die Oberfläche gestreift. Wir können sogar davon ausgehen, dass ein Großteil der psychiatrischen Erkrankungen auf Besetzungen zurückzuführen sind. Sie können dadurch entstehen, dass bei einem Schock – bei dem ja bekanntermaßen das ICH kurz den Menschen verlässt, solche Wesenheiten in das Gefüge des Menschen eintreten. Auch bei einer Vollnarkose kann dies entstehen. Daher ist es sehr wichtig, dass man sich vor jeder Narkose gut schützt – zumindest wenn diese geplant stattfindet. Und auch wenn starke Wünsche, Sehnsüchte oder Süchte vorliegen können diese Wesenheiten in das Gefüge der menschlichen Wesensglieder eindringen. Eine besondere Gefahr besteht bei der Verwendung von halluzinogenen Substanzen, da auch diese die menschlichen Wesensglieder auseinanderreißen. Erst dadurch entstehen ja die Wahrnehmungen, die der Mensch dann hat.

Jetzt wo die Schleier viel dünner sind

Jetzt, in der Zeit, in der die Schleier dünner sind, können solche Besetzungen noch viel leichter geschehen. Wer nun damit beginnt, erste Schritte in die geistige Welt zu setzen, tut gut daran, dies unter der Aufsicht von geschulten Menschen zu tun. Es ist nicht grundsätzlich gefährlich, sich mit der geistigen Welt zu verbinden – ganz im Gegenteil, dies ist das profundeste Gegenmittel gegen all diese Wesenheiten – aber wir müssen wissen, was wir tun. Und wir müssen wissen, was zu vermeiden ist. Dann ist das Eintreten in die geistigen Welten reine Heilung für uns selbst und für die Erde.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

Am Anfang steht der Tod

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Ich meine es genau so. Noch immer viel zu viele Menschen glauben, dass der Tod das Ende des Lebens ist, aber das ist eine große Täuschung. Und diese Täuschung wird dadurch hervorgerufen, dass wir – sobald wir die ersten Babyjahre hinter uns haben – unseren Ursprung und unsere Herkunft vergessen. Als kleines Baby wissen wir noch, in einer Art träumendem Bewusstsein, dass wir kosmische ewige Wesen sind. Doch dann tritt, meist mit dem dritten Lebensjahr, die Fähigkeit in unser Leben, dass wir uns als Individuum betrachten können – das merkt man daran, dass das kleine Kind nun beginnt sich selbst mit „ich“ zu bezeichnen und nicht mehr in der dritten Person von sich spricht. Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem die Erinnerung an unsere kosmische Existenz verblasst.

Was passiert, wenn wir sterben? Was Menschen mit Nahtod Erfahrungen berichten

Wenn wir sterben, lösen wir uns aus unserem physischen Körper und die allererste Erkenntnis ist: Wir sind nicht unser Körper. Aus Berichten von Menschen, die eine Nahtod Erfahrung gemacht haben, wissen wir, dass sie meist nicht einmal eine Verbundenheit mit dem Körper spüren. Sie sehen ihn, meist von oben, und sind seltsam unbeteiligt. Oftmals sehen sie dabei auch, wie Ärzte oder andere Menschen versuchen zu reanimieren, doch sie haben nicht das Bedürfnis, wieder in den Körper zurückzukehren. Dann folgt meist dieser immer wieder beschriebene Tunnel und das Gefühl unendlicher Liebe und des Angenommenseins und sie nehmen die Anwesenheit eines Bewusstseins wahr, selbst wenn sich dieses nicht wesenhaft zeigt. Oftmals erfolgt da schon der schnelle Rückblick auf das vergangene Leben, in dem manche Situationen besonders hervorstechen und sehr viele Details sichtbar werden – sogar Situationen, die der Mensch längst vergessen hatte und denen er auch keine große Bedeutung beigemessen hat. Oftmals zeigt sich den Menschen auch eine Wesenheit, die ihnen mitteilt, dass sie noch nicht bleiben können und sie erhalten unter Umständen Wissen über bestimmte Zusammenhänge oder Aufgaben, die sie noch erledigen sollten. Nicht lange nach diesem Erlebnis müssen die Menschen, die weiterleben sollen, wieder zurück in ihren Körper. Dieses wieder Zurückkehren ist oftmals gar nicht unbedingt angenehm, da der außerkörperliche Zustand als so wunderschön erlebt wurde. Und nicht selten sind die „Wiederbelebten“ über diese Tatsache gar nicht glücklich.

Was ich in Jenseitskontakten erfahren habe

In Jenseitskontakten ist es manchmal so, dass die Menschen zeigen, was sie nun zu tun haben. Ich denke nicht, dass es uns inkarnierten Menschen möglich ist, dies in vollem Umfang zu begreifen, doch wichtig dabei ist die Tatsache, dass wir nachtodllich weder ausgelöscht sind, noch sitzen wir nur auf einer Wolke und spielen Harfe. Viele Menschen im Jenseitskontakt zeigen, dass sie gerade mit ihrer Rückschau auf das vergangene Leben beschäftigt sind. Diese Rückschau kann gut und gerne ein Drittel der gelebten Zeit andauern. Dabei nehmen die Menschen in der geistigen Welt ihr letztes Leben aus der Sicht der anderen Menschen wahr. Sie erleben dabei, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen und ihr Handeln auf die Menschen in ihrer Umgebung hatte. Deshalb kommt dabei auch oft der Wunsch auf, sich zu erklären, zu entschuldigen oder einfach darüber zu sprechen. Menschen, die große Schuld auf sich geladen haben, kommen auch zum Jenseitskontakt zunächst mit einer großen Schwere, die sich aber im Lauf des Gesprächs meist vollständig verflüchtigt. Jung gestorbene Menschen zeigen oftmals, dass sie große Aufgaben in der geistigen Welt haben. Diese verstehe ich oftmals nicht im ganzen Umfang. Sie zeigen sich oftmals so, dass sie anderen Ankommenden in der geistigen Welt helfen, sich zurechtzufinden und dass sie für eine Art Schulungen zuständig sind. Wieder andere zeigen, dass sie großes Interesse daran haben, mit Menschen in der physischen Welt zusammenzuarbeiten. Derzeit arbeiten wir viel mit Musikern in der geistigen Welt, die sich mit Musikern in der physischen Welt zusammentun, um gemeinsam Musik zu machen, die die beiden Welten verbindet. Dabei kommt es insbesonere auch auf die Hertz-Zahl der Musik an, also auf die Schwingung. Dies erhärtet meinen Verdacht, dass in der kommenden Zeit Schwingung und Frequenz eine große Rolle spielen wird, damit wir über die Grenzen der Welten hinweg gemeinsam arbeiten können.

Die geistige Welt ist kein untätiges Jenseits

In den Köpfen vieler Menschen ist das Jenseits noch ein Ort der Passivität. Doch genau dies ist nicht der Fall. Das Jenseits, oder die geistige Welt, was mir ein besserer Begriff zu sein erscheint, ist aktiv. Die Menschen dort nutzen die Fähigkeiten, die sie sich in der physischen Welt erarbeitet haben, um dann im Geistigen ihr ganzes Potential zu entfalten. Menschen mit Nahtod Erfahrungen berichten auch, dass die geistige Welt ihnen viel realer und intensiver vorgekommen ist, als die physische Welt. Sie haben erfahren, dass sie dort auf eine ganz andere Art wirksam sein können und auch, dass sie dort auf wundersame Art und Weise „wieder ganz“ waren. Dies zeigt auch auf, dass wir nur zu einem Teil in die physische Welt hinein inkarnieren. Ein Teil von uns lebt beständig in der geistigen Welt. Vermutlich ist es das, was wir gemeinhin das höhere Selbst nennen.

Warum wir uns nicht vor dem Tod ängstigen müssen

Wir dürfen anerkennen, dass dieses Leben hier auf der Erde, nur eines von vielen Leben ist, die wir immer wieder durchleben. Unsere wahre Heimat und auch unsere wahren Aufgaben sind in der geistigen Welt. Wenn wir in die geistige Welt eintreten, sind wir sofort verbunden, mit allen Menschen, die jemals wichtig waren und wichtig sind. Zudem sind wir eingebunden in eine höhere Ordnung. Das, was wir als das typisch Irdische kennen, das Herumeiern und sich verloren und verlassen fühlen, ist nur eine Facette der physischen Welt. In der geistigen Welt sind wir sofort verbunden mit allem, was zu uns gehört – mit allem nämlich. In der geistigen Welt sind wir im AllesEinsSein. Und so fremd uns das vielleicht auch jetzt, mit unserem irdischen Denken erscheinen mag, sobald wir dort sind, ist es das Natürlichste auf der Welt und wir werden uns fragen, wieso wir das während unseres ganzen Erdenlebens niemals erkannt haben. Doch unser Auftrag ist es, dieses Wissen auch in unser irdisches Sein herüberzubringen, damit aus dem irdischen Sein eines Tages ein göttliches Sein wird.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Mittwoch!

PS: Morgen werdet Ihr erst am Abend einen Impuls von mit erhalten, da wir uns morgen ganz Früh auf den Weg zur wunderschönen griechischen Insel Kos machen. Ich werde Euch dann morgen Abend ein Bild von der Ägäis schicken und erzählen wie unsere Reise war und wie sich Kos – wo ich bisher noch nie war – für mich anfühlt. Ich bin schon sehr gespannt, in einer so geschichtsträchtigen Gegend zu sein und werde die Wesenheiten des Meeres als als allererstes begrüßen.

Ganz liebe Grüße

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Fragen und Antworten: Wann stehen uns Menschen aus der geistigen Welt zur Seite und wann der Geistführer? Welche Rolle hat der Geistführer?

So, heute möchte ich eine weitere Frage beantworten, die mir gestellt wurde. Es geht darum, wer uns wann zur Seite steht. Und damit es nicht zu einfach wird, werde ich diese Gruppe noch erweitern durch den Engel, der uns ebenfalls begleitet. Außerdem gibt es auch noch die Krafttiere, die uns ebenfalls helfen, unsere Aufgaben zu erledigen. Dazu muss ich ein wenig ausholen. Ihr könnt Euch also gerne mal einen Kaffee holen. Ich vermute, es wird etwas länger.

Das geistige Team

Ich spreche ja gerne vom geistigen Team, da wir nicht nur von einer, sondern von vielen Wesenheiten begleitet werden.

Der Engel, der uns begleitet

Wir alle sind von einem Engel begleitet, das ist der, den man gemeinhin als Schutzengel bezeichnet. Und dieser Engel kennt uns besser, als wir uns selbst. Er begleitet uns durch alle Inkarnationen hindurch – von Anfang an. Und dieser Engel hat sich unserem Schutz verschrieben. Er kennt unseren Seelenplan und hat dadurch die Möglichkeit, uns immer wieder durch leises Einflüstern daran zu erinnern. Aber er kann nichts tun, gegen unseren freien Willen. Wenn wir uns zum Beispiel entscheiden würden, auf die dunkle Seite zu wechseln, so muss dieser Engel mit uns mitgehen. Wir besiegeln damit nicht nur unser Schicksal, sondern auch seines. Er hat nicht die Wahl, sich zu entscheiden, da gehe ich mit oder nicht, sondern er bleibt immer treu an unserer Seite – auch dann, wenn es ihm selbst zum Nachteil wird. Wir können es uns vielleicht vorstellen, welche Qualen ein so lichtes Wesen wie ein Engel durchmacht, wenn wir es mitnehmen auf die dunkle Seite. Doch selbst dann, wird er uns nicht im Stich lassen. Er kann Dinge verhindern – zum Beispiel Unfälle – die nicht unserem Seelenplan entsprechen. Darüber gibt es massenhaft Berichte, wie der Engel Menschen das Leben gerettet hat.

Viele Engel in unserer Umgebung

Ich finde das Buch von Lorna Byrne „Engel in meinem Haar“ wunderschön, weil sie – die sie seit ihrer Kindheit Engel wahrnimmt – darin so wunderbar anschaulich beschreibt, wie viele Engel stets um uns herum sind, und dass wir diese bitten können, uns zu helfen, wenn wir ihrer Hilfe bedürfen. Wir können also auch auf diese himmlischen Wesenheiten zurückgreifen, wenn wir das Bedürfnis nach besonderer Hilfe verspüren. Ich habe immer, wenn meine Kinder krank waren, die Heilengel gebeten, sich um das Bett herum aufzustellen und dem jeweiligen Kind zu helfen, sich selbst zu heilen. Diese „freien“ Engel gehören zwar nicht direkt zu unserem persönlichen geistigen Team, stehen uns aber, auf unsere Bitte hin, zur Verfügung und tun dies auch gerne.

Der Geistführer

Wenn wir von Geistführer sprechen, so sprechen wir von einer Wesenheit, die meist nicht oder schon sehr lange nicht inkarniert war. Es sind Wesenheiten, die oftmals auch als „aufgestiegene Meister“, also Menschen, die ihren Inkarnationszyklus beendet haben, oder aber Wesenheiten wie „Silver Birch“, der über Maurice Barbanell die Menschen geistiges Wissen gelehrt hat. Derzeit spricht das Medical Medium Anthony William über seinen Geistführer „Spirit“, wie er ihn nennt, darüber wie Menschen Krankheiten durch Ernährung uns Lebensstil heilen können, auch über die wahren Hintergründe von bestimmten Krankheiten. Estelle Roberts hatte einen Geistführer namens „Red Cloud“, der durch sie hindurch sprach. Der Geistführer hängt immer mit unserem Seelenplan zusammen. Wenn unser Seelenplan vorsieht, dass wir als Heiler oder Medium tätig werden sollen, dann werden wir einen Geistführer haben, der uns – während wir schlafen – in diese Richtung unterrichtet und praktisch unseren Seelenplan in unserer Seele wach halten.

Geistführer für bestimmte Zeiten

Aber zu unserem – ich nenne ihn einmal „Haupt-Geistführer“ – gesellen sich oftmals auch noch andere geistige Wesenheiten, die uns ebenfalls im Sinne eines Geistführers helfen, unseren Seelenplan zu erfüllen. Und dies sind oftmals tatsächlich auch Menschen in der geistigen Welt, die uns dabei unterstützen. Um bei dem Beispiel „Heiler“ zu bleiben. Viele spirituellen Heiler haben sogar ehemalige Ärzte in ihrem Team, die ihnen helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Oder wenn wir uns mit unserer ganzen Liebe Pflanzen und ihrer Bedeutung widmen, dann kann es sein, dass wir auch einen Botaniker oder eine Heilkräuterfrau in unserem Team haben, der oder die uns Wissen über die Pflanzen zuflüstert. Es kann auch sein, dass wir Aspekte von z.B. Hildegard von Bingen in unserem Team haben. Es gibt ja in der geistigen Welt auch die Möglichkeit, dass manche Menschen zwar schon wieder inkarniert sind, aber Aspekte von ihnen, die ganz besonders mit ihrem Werk zusammenhängen, immer noch aus der geistigen Welt heraus wirken. Nehmen wir als Beispiel Rudolf Steiner. Unter Umständen ist er bereits wieder inkarniert, und doch nehme ich und KollegInnen ihn immer wieder in der Nähe von ernsthaft suchenden Menschen wahr. Wir dürfen uns die geistige Welt nicht digital vorstellen. Wir alle existieren mehrmals in verschiedenen Formen und Dimensionen. Sobald wir diese 3D-Ebene verlassen haben wird alles riesengroß und es eröffnen sich – uns hier auf der Erde – völlig unbekannte Möglichkeiten. Ich bin sogar davon überzeugt, dass wir sogar, während wir inkarniert sind, anderen Menschen, unter Umständen in parallelen Welten, ebenfalls zur Seite stehen können und vice versa.

Den Geistführer kennen

Natürlich wollen die meisten Menschen ihren Geistführer kennen, aber wir müssen uns hier auch bewusst machen, dass es – selbst wenn es uns durch bestimmte Übungen gelingt ihn zu treffen – nur ein Aspekt von vielen ist, die uns begleiten. Meine Tutorin in England, Sandie Baker, hat es daher abgelehnt, den Menschen etwas über ihren Geistführer zu erzählen, weil sie sagte, dass dadurch die Menschen nicht in ihr volles Potential gehen, weil sie sich danach nur noch auf diesen Aspekt konzentrieren. Ich persönlich finde es schon sehr schön, zu wissen, wer in meinem geistigen Team ist, bin mir aber bewusst, dass dieses Wissen niemals vollständig ist und das geistige Team auch wechseln kann. Lediglich DER Geistführer, der uns meist durch mehrere Inkarnationen begleitet, ist dabei eine Konstante, ebénfalls wie DER Engel.

Unterstützung durch vertraute Menschen in der geistigen Welt

Ich erlebe im Jenseitskontakt immer wieder, dass Menschen, die uns sehr vertraut sind, aus der geistigen Welt heraus, sehr interessiert daran sind, uns zu unterstützen. Sie sind zwar auch dann nicht allwissend, aber sie erkennen wesentlich mehr Zusammenhänge als zu Zeiten, in denen sie noch einen physischen Körper hatten. Und mit diesem Wissen wollen sie uns unterstützen. Aber auch Menschen, die wir in diesem Leben nur flüchtig gekannt haben, stellen sich oftmals ein und helfen uns über bestimmte Situationen hinweg.

Die Krafttiere, die uns begleiten

In der schamanischen Tradition sind es Tiere, die uns bestimmte Eigenschaften näherbringen, bzw. uns in bestimmten Aspekten unterstützen. Und diese Krafttiere sind ebenfalls eine absolute Realität. Hierzu kann ich eine Geschichte erzählen: Als ich im Arthur Findlay College bei einem Seminar war – das war noch vor meiner formalen Ausbildung – sollte ich meinen ersten Jenseitskontakt herstellen. Ich war in diesem Moment völlig überfordert damit und rief mein Krafttier – meine Eule – zur Hilfe. Und der Jenseitskontakt klappte so wunderbar, dass die Dame, für die er war, sogar ein Bild von dem jungen Mann – ihrem Schwiegersohn – dabei hatte und ich die Evidenz auch mit eigenen Augen sehen konnte. Meine Tutorin – es war damals schon Sandie Baker – nahm mich anschließend zu Seite und zischte mir zu: „Ich verstehe nichts von Schamanismus, aber das, was Du gerade mit dem Vogel gemacht hast, war ziemlich cool.“ Ich starrte sie damals nur an. Noch nie hatte ich erlebt, dass jemand anderer mein Krafttier auf diese Art und Weise wahrnehmen konnte. Daher sind auch Krafttiere wunderbare Begleiter, die uns und unseren Lieben beistehen können.

Aber nun merke ich, dass es für heute wirklich zu lang wird. Ich werde morgen daran weiterschreiben, wie wir diese einzelnen Wesenheiten aus unserem geistigen Team ganz gezielt um Hilfe bitten können.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Samstag!

PS: Wir sind aus dem Survival-Camp aka Camping Urlaub zurück und ich bin nun zwei Wochen wieder arbeitend, bevor wir nach Kos fliegen. Falls wer noch was braucht, ich bin ab Montag wieder im Dienst.

Ganz liebe Grüße

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Fragen und Antworten – heute: Warum brauchen wir Hilfe aus der geistigen Welt, wenn alles vorherbestimmt ist?

Zum gestrigen, und auch ein paar vorherigen Artikeln, erreichten mich einige Fragen, die ich heute und in den nächsten Tagen beantworten möchte. Also, falls Ihr Fragen habt, nur her damit. Gestern fragte eine liebe Leserin, warum wir denn die Hilfe der geistigen Welt brauchen, da ja doch alles vorherbestimmt ist? Das ist eine spannende Frage, da es ja einen gewissen Widerspruch vermuten lässt. Daher möchte ich mich heute auf diese Frage konzentrieren. Vielleicht ist sie ja für einige Menschen interessant. Eines möchte ich vorausschicken: Die geistige Welt ist so komplex, dass wir sie mit unseren Gehirnen eigentlich nicht erfassen können. Was wir tun können ist, dass wir uns dem annähern und versuchen, die geistigen Inhalte so herunterzubrechen, dass sie für uns irgendwie verständlich werden. Ich beziehe mich im Zweifelsfall, wenn ich keine eigene Wahrnehmung dazu habe, oder wenn ich mir nicht sicher bin, auf das, was Rudolf Steiner dazu gesagt hat. Bis jetzt ist er, in meinen Augen, derjenige, der die geistige Welt am genauesten erforscht hat.

Was ist eigentlich vorherbestimmt?

In unserem Leben sind die großen Ereignisse meist schon vorgeburtlich geplant. Das heißt, wen wir aus unserer Seelengruppe treffen, wie lange wir diesen Körper bewohnen werden und welchen Plan unsere Seele in dieser Inkarnation hat. Das hat niemand anderer für uns vorherbestimmt, sondern das haben wir uns so geplant. Aber wir haben auch eingeplant, dass manche Dinge eben anders verlaufen können, weil sie z.B. mit den Plänen oder Taten anderer Menschen kollidieren. Und es ist ebenfalls eingeplant, wer uns helfen kann und darf. Die Tatsache, dass Rahmenbedingungen von uns vorher geplant wurden, bedeutet nicht, dass wir keinen Handlungsspielraum mehr haben. Und es bedeutet ebenfalls, dass gewisse Situationen eintreffen können, die wir eben nicht eingeplant haben.

Vorherbestimmung bedeutet nicht, nicht zu handeln

Nehmen wir einmal ein Beiespiel: Eine Seele hat sich ein besonders grobes Elternpaar ausgesucht, um dort ihre Inkarnation zu starten und wird von diesen Eltern misshandelt. Wenn wir jetzt zum Beispiel die Nachbarn dieser Seele in einem jungen Körper sind und Zeugen dieser Misshandlungen werden, könnten wir ja theoretisch sagen: „Ja, aber diese Seele hat sich das ausgesucht, also haben wir nichts damit zu tun.“ Aber viel wahrscheinlicher ist, dass im Plan dieser Seele eben auch aufmerksame Nachbarn (WIR!) vorkommen, die der Seele helfen, und sie vor diesen groben Eltern beschützen. Das schafft auch gute karmische Verbindungen. Denn diese Seele wird eine unglaubliche Dankbarkeit empfinden, den Menschen gegenüber, die ihr aus dieser Situation heraus geholfen haben, selbst wenn sie es nicht weiß, solange sie noch im Körper ist. Spätestens nachtodlich wird sie davon erfahren und ein Band zu diesen Menschen verspüren. Und es kann ebenso sein, dass wir dieser Seele noch eine gute Tat schulden und uns diese damit die Möglichkeit gibt, unser seelisches Konto ihr gegenüber auf Null zu setzen. Das mag jetzt alles ein wenig verdreht klingen, aber wir – und alle möglichen Menschen aus unserer Seelengruppe – planen sehr viele Möglichkeiten und Varianten ein, bevor wir uns auf die Reise in diese Welt machen.

Und jetzt kommt die Sache mit den Verstorbenen, die uns helfen können

Wenn wir uns für dieses Leben vorgenommen haben, dass wir Wahrnehmungen aus und in die geistige Welt haben werden, dann ist es unter Umständen auch vorgeplant, dass unsere Zusammenarbeit mit der geistigen Welt soweit geht, dass wir, über die vermeintlichen Grenzen des physischen Todes hinaus, uns gegenseitig beistehen. Dann ist vielleicht gerade das einer der wichtigsten Punkte aus unserem Seelenplan. Wir haben uns ja auch ausgemacht, wer wann die Schwelle in die geistige Welt überschreiten wird und wie wir danach weiterhin miteinander arbeiten. Gerade wir Menschen, die derzeit inkarniert sind, sind wahrscheinlich besonders auf genau diesen Umstand vorbereitet. Dies ist der Grund, warum viele Menschen, die in dieser Strömung stehen, jetzt auch so rasch und so „leicht“ Zugang zu geistigem Wissen aber auch zu geistigen Wesenheiten haben. Und daher ist es – wenn in uns der Impuls auftaucht – mit den Menschen in der geistigen Welt weiterhin um Austausch zu stehen, auch Teil unseres Seelenplanes.

Wir erkennen unseren Seelenplan an unseren Umständen und unseren Impulsen

Nicht alles, was wir uns vorgeburtlich für dieses Leben vorgenommen haben, erscheint, solange wir im Körper sind, gut und sinnvoll. Wir mögen uns manches Mal die Frage stellen, wieso wir für dieses Leben soviel Schmerz und Leid ausgesucht haben. Das lässt sich nur aus einer erweiterten Sicht halbwegs verständlich beschreiben. Was wir als Menschen hier auf der Erde als Schmerz und Leid betrachten und fühlen, ist aus Sicht der geistigen Welt besonders nützlich. Durch Schmerz und Leid entwickeln wir Seelenkräfte, die wir ansonsten nie entwickelt hätten. Und auch wenn wir jetzt denken: „Ich hätte auf diese Seelenkräfte gerne verzichtet“, so ist es aus irdischer Sicht absolut verständlich und nachvollziehbar, aber aus der Sicht der geistigen Welt erscheint es eben vollkommen anders. Dies wird uns spätestens nachtodlich bewusst werden. Es führt uns ja zu gewissen Erkenntnissen, die wir ansonsten niemals errungen hätten. Das mag manchmal hart und mitleidslos klingen. So ist es aber weder gemeint noch gedacht. Solange wir im Körper sind, nehmen wir – die meisten Menschen zumindest – nur dieses eine Leben wahr und betrachten es als unsere Existenz. Spätestens nach unserem physischen Tod wird uns bewusst, dass dieses eine Leben nur eine Perle auf einer langen Perlenkette ist und dass nicht nur die Perlen an sich, sondern gerade auch die Zwischenräumen – also das Leben zwischen Tod und neuer Geburt – unsere eigentliche Existenz sind. Wir sind soviel mehr als nur die Menschen, als die wir gerade inkarniert sind. Und nur, wenn wir dies verinnerlicht haben, können wir gewisse Schicksalszusammenhänge auch nur annähernd verstehen. Und nur dann, erhalten wir die Möglichkeit unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung zu erweitern.

Und in all diesen komplexen Zusammenhängen stehen die vielen Menschen in der geistigen Welt und andere geistige Wesenheiten uns zur Seite, um über unsere neu zu entwickelnden Känale eine transdimensionale Zusammenarbeit zu begründen. Diese Zusammenarbeit wird von der geistigen Welt begrüßt und ist dringend erwünscht. Und das ist auch der Grund warum wir oftmals die besonders geliebten Menschen in die geistige Welt entlassen müssen, DAMIT in uns der Wunsch zu dieser Zusammenarbeit entsteht. Auch wenn wir nicht verstehen, WIE wichtig diese Zusammenarbeit jetzt und in der Zukunft ist, so entsteht der dringende Wunsch mit diesem Menschen weiterhin in Kontakt zu sein. Je enger und intensiver das Band zu diesem Menschen ist, umso leichter wird es, gemeinsam aus beiden Welten heraus, etwas zu (er-)schaffen.

Und über all dem steht: Wir können keinen Menschen je verlieren. Wir bleiben mit unseren geliebten Menschen jetzt und in alle Ewigkeit zusammen. Wir treffen uns nachtodlich wieder um den nächsten „Einsatz“ zu planen. Daher ist es wunderbar, wenn wir diese Erkenntnis sogar in uns entstehen lassen können, solange wir noch inkarniert sind.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag – morgen kommt die nächste Frage dran

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

7 Irrtümer über das Wahrnehmen der geistigen Welt

Ja, ich habe schon öfter darüber geschrieben, aber immer wieder stelle ich fest, dass Vorstellungen über das Wahrnehmen der geistigen Welt kursieren, die gar nicht ganz stimmen. Daher werde ich heute versuchen, einige Irrtümer aus dem Weg zu räumen. Denn ist unglaublich wichtig, dass immer mehr und mehr Menschen beginnen, ihre Wahrnehmungen zu schärfen. Wir werden die neue Welt nur gemeinsam mit der geistigen Welt gestalten können – alles andere wäre ein Abklatsch oder eine Neuauflage der alten Welt. Das wäre wie Sitzenbleiben in der Schule 🙂

Irrtum Nummer 1: Wirklich hellsichtige Menschen haben ständig und ununterbrochen Wahrnehmungen der geistigen Welt

Es kann sein, dass es Menschen gibt, die praktisch ununterbrochen in zwei oder mehreren Welten leben und diese auch wahrnehmen. Aber ich verspreche Euch, das wollt Ihr nicht! Wir sind ja hier inkarniert, um auch im 3-D Universum gut zurecht zu kommen. Wenn wir nun ununterbrochen in mehreren Welten leben, also die Wahrnehmung nicht abstellen können, dann wird es sehr schwer, sich hier zurecht zu finden. Daher haben die meisten Menschen nur gewisse Zeitfenster, in denen sie den Austausch der Welten pflegen.

Irrtum Nummer 2: Ich muss Wesenheiten der geistigen Welt wie mit den physischen Augen sehen

Fast alle Menschen erfühlen die Gegenwart geistiger Wesenheiten eher, als dass sie sie sehen. Es ist sogar als professionelles Medium manchmal schwierig, den Unterschied wahrzunehmen. Man kann ein Bild auch fühlen. Es ist eine Art Fühl-Sehen. In Ausnahmefällen passiert es aber sehr wohl, dass man Wahrnehmungen hat, die sich von physischen Wahrnehmungen fast nicht unterscheiden. Das sind dann die besonders eindrucksvollen Erlebnisse, die man aber nicht herbeizwingen kann, sondern die einfach passieren.

Irrtum Nummer 3: Die Wahrnehmung muss immer gleich sein

Wenn wir bedenken, dass die geistige Welt unsere Welt durchdringt und dass viele Welten wie diese russischen Matroschka Puppen in „Schichten“ übereinander liegen (Danke an Jutta Jorzik-Öls für diesen tollen Vergleich!) dann können wir uns veilleicht etwas besser vorstellen, dass wir – je nachdem wie wir schwingen – mal die eine und dann wieder eine andere Welt wahrnehmen. An Tagen, an denen wir nieder schwingen, weil wir vielleicht Angst, Wut oder Sorge verspüren, nehmen wir vielleicht sogar gar nichts wahr. Aber an Tagen, an denen wir – aus welchem Grund auch immer – höher schwingen, sind wir dann vielleicht sogar in der Lage mehrere Schichten zu überspringen und aus einer anderen Welt etwas wahrzunehmen. Daher sind diese Wahrnehmungen so vielfältig und manchmal auch verwirrend.

Irrtum Nummer 4: Man muss nur genügend wollen

Ha! Das ist der größte Verhinderer der Wahrnehmung geistiger Welten. Das Wollen führt nirgendwo hin, weil es ein Ego-gesteuertes Empfinden ist. Viel mehr als sich zu denken: „Ich will aber!“ macht es Sinn, sich der geistigen Welt als Verbündeter, als Botschafter anzubieten. Auch die Wesenheiten der geistigen Welt müssen Vertrauen zu uns fassen, damit sie sich uns offenbaren.

Irrtum Nummer 5: Alles in der geistigen Welt ist Licht und Liebe

Nein, nicht alles in der geistigen Welt ist Licht und Liebe. Deshalb ist es so wichtig, dass wir selbst innerlich geläutert sind, wenn wir die geistigen Welten erforschen wollen. Denn auch hier gilt das Gesetz der Anziehung. Wenn wir Ego-gesteuert in die geistige Welt schauen wollen – und diese womöglich noch unter Zuhilfenahme psychodelischer Substanzen, dann kann es passieren, dass wir ganz unschönen Gestalten begegnen, die uns regelrecht traumatisieren können. Daher ist es so wichtig, dass wir reinen Herzens sind, indem wir die geistige Welt erforschen, um damit zum Wohle aller Wesenheiten beizutragen. Rudolf Steiner sagte es so treffen: „Jeder Schritt in der Erkenntnis bedingt drei Schritte in der Moral.“ Dies gilt es zu beherzigen.

Irrtum Nummer 6: Die geistige Welt fühlt sich durch uns belästigt

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die geistige Welt wartet schon so lange darauf, dass wir uns ihr bewusst zuwenden. Da wir aber im Bewusstseinsseelenzeitalter leben, müssen wir aus dem freien Willen heraus in uns das Bedürfnis ausbilden. Daher erhalten wir zwar immer wieder Zeichen der geistigen Welt, also den Ruf, aber auf den Weg machen dürfen wir uns schon selbst.

Irrtum Nummer 7: Man muss ein besonderer Mensch sein, um die geistige Welt wahrzunehmen

Jaaaaa, viele Medien und Gurus möchten das gerne Glauben machen, dass man etwas ganz Besonderes ist, oder sein muss. Aber das ist echt Quatsch. Jeder Mensch ist etwas Besonderes und jedem Menschen gelingt die Wahrnehmung der geistigen Welt, wenn er/sie das für sich entscheidet. Nur der Weg dahin darf gelernt und geübt werden. Es darf sowohl an der Intention als auch an der Art der Wahrnehmung gearbeitet werden.

Wer jetzt Lust bekommen hat, die eigene Wahrnehmung zu schulen, für den bieten wir, Lena Meyer CSNU und ich im Rahmen des Medium and Healer College ab September die nächste Runde der online Hellsinne-Gruppe an. Dabei könnt Ihr Eure eigenen hellsichtigen Kanäle kennenlernen. Jeder Mensch nimmt auf eine andere Weise wahr.

Hier findet Ihr den Link: Online Hellsinne-Gruppe ab September 2022

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Montag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Warum Lügen gar keine kurzen Beine haben

Viele Menschen lügen aus Gewohnheit. Wieder andere lügen, um andere Menschen zu beeindrucken. Und eine weitere Gruppe verbreitet über lange Zeit Lügen, um Menschen zu manipulieren. Doch was sind Lügen eigentlich? Wenn wir Lügen geistig betrachten, haben wir es hierbei mit Wesenheiten zu tun. Kleine Wesenheiten, die bei einer Notlüge entstehen und großem mächtige Wesenheiten wenn große Lügen verbreitet werden. Diese kleinen Lügenwesen sind nicht unbedingt harmlos. Wenn Menschen öfter lügen, sind sie umringt von Wesenheiten, die lebenshemmend wirken – und zwar nicht nur auf den Lügner, sondern auch auf denjenigen, über den gelogen wird.

Was Rudolf Steiner über die Lüge sagt

„Jede Lüge ist in der Astralwelt ein Mord! – Das ist ein sehr bedeutungsvoller Satz, dessen Wichtigkeit nur der einsieht, der Erkenntnis der höheren Welten hat. Wie leichthin sprechen die Menschen: Ach, das ist ja nur ein Gedanke, ein Gefühl, das bleibt in der Seele; eine Ohrfeige darf ich nicht geben, aber ein schlechter Gedanke, der schadet nichts. – Es gibt kein unwahreres Sprichwort als: Gedanken sind zollfrei, – denn jeder Gedanke, jedes Gefühl ist eine Wirklichkeit, und wenn ich denke, einer sei ein schlechter Mensch, oder ich liebe ihn nicht, so ist das für den, der in die Astralwelt hineinschauen kann, wie ein Pfeil, wie ein Blitz, der sich wie eine Flintenkugel gegen den Astralleib des anderen bewegt und ihn schädigt. Jedes Gefühl, jeder Gedanke ist eine Wesenheit, eine Form in der Astralwelt, und für den, der Einblick hat in diese Welt, ist es oft viel schlimmer, mit anzusehen, wenn einer einen schlechten Gedanken über seinen Mitmenschen hat, als wenn er ihn physisch schädigt. Macht man diese Wahrheit bekannt, so heißt das Moral begründen, nicht predigen. Sagt man über einen Menschen die Wahrheit, so bildet sich eine Gedankenform, die der Seher nach Form und Farbe erkennen kann und die das Leben des Nächsten verstärkt. Der Gedanke, der eine Wahrheit enthält, geht auf die Wesenheit hin, auf die er sich bezieht, und fördert und belebt sie. Wenn ich also eine Wahrheit denke über meinen Mitmenschen, so stärke ich sein Leben; sage ich eine Lüge über ihn, so ströme ich eine feindliche Kraft auf ihn, die zerstörend, ja tötend wirkt. Daher ist jede Lüge ein Mord. Jede Wahrheit bildet ein lebenförderndes Element, jede Lüge ein lebenhemmendes Element. Wer das weiß, der wird sich mehr in acht nehmen in bezug auf Wahrheit und Lüge als jener, dem man nur predigt, man solle nur immer hübsch die Wahrheit sagen.“ (Lit.GA 095, S. 23f)

Hier zeigt Steiner auf, dass Lügen in der geistigen Welt eine schreckliche Sache sind. Wenn man sich das bewusst macht, dann wird es wichtig, seine eigenen Worte und Gedanken immer wieder zu überprüfen.

Wir sind ja nun kollektiv über eine sehr lange Zeit angelogen worden. Manche haben es bemerkt, wieder andere nicht. Aber eine große Gruppe mächtiger Menschen hat sich zusammengetan um den Menschen, ja sogar der Menschheit unisono Lügen zu erzählen. Dazu sagt Steiner auch etwas Interessantes:

„Es gibt eine gewisse Abstufung in bezug auf das Lügen. An erster Stelle kommen die Kirchen, an zweiter kommt erst die Presse und an dritter kommen dann die Politiker. Das ist ganz objektiv dargestellt und nicht etwa aus der Emotion heraus. Der Enthusiasmus des Lügens wird durch die Dinge hervorgerufen, die man nur durch die Erziehung innerhalb der Kirche (und ähnlicher Hierarchien) bekommen kann. Der Enthusiasmus der Lüge in der Presse wird durch die sozialen Verhältnisse hervorgerufen, und in der Politik ist die Lüge eigentlich nur, ich möchte sagen, eine Fortsetzung im zivilen Leben dessen, was ja beim Militarismus – mit diesem hängt ja die Politik eng zusammen – ganz selbstverständlich ist: wenn man einen Gegner besiegen will, so muß man ihn täuschen. Aber da ist es Methode, während es bei den anderen beiden Klassen, bei der Presse und den Vertretern der Bekenntnisse, Enthusiasmus des Lügens ist. Diese Dinge sind auch nicht Radikalismus, wenn man sie so darstellt; es ist einfach eine objektive Tatsache. Das Schlimme liegt darin, daß durch das Vorurteil der Menschen ein großer Teil der Menschen noch nicht einsieht, daß es eben unmöglich ist, innerhalb der Bekenntnisse zu stehen und die Wahrheit zu sagen.“ (Lit.GA 338, S. 242f.)

Steiner zeigt hier auf, dass es praktisch nicht möglich ist, in gewissen Bereichen, die Wahrheit zu sagen – es ist somit systemimmanent. Das macht die Sache aber keineswegs besser, sondern es zeigt die grundsätzlichen Missstände unsere Systeme auf. Wenn es in einem System nur möglich ist, sein Ziel durch Lügen zu erreichen, dann muss zwingend das System geändert werden. Denn die Wirkung der Lügen wird dadurch ja nicht aufgehoben: Der Zweck heiligt die Mittel NICHT!

Hier noch ein Zitat zum Thema der Lüge und was sie anrichtet

„Der Mensch wirkt während des Tagesbewußt­seins fortwährend auf den physischen Leib und den Ätherleib. Wenn der Mensch denkt und empfindet, dann spielt sich das ab im astralischen Leibe, aber es geht über in den Ätherleib und den physischen Leib. Das prägt sich darin aus. Früher gingen physischer Leib und Ätherleib rein aus dem Willen der höheren Wesenheiten hervor. Wenn aber der Mensch ichbewußt wird, so gehen diese Einflüsse aus dem physischen Leib und Ätherleib hinaus. Das, was in der Seele lebt, ist nicht ohne Wirkung auf den physischen Leib und Ätherleib. Der Anatom kann natürlich nicht feststellen, welche Veränderungen in des Menschen physischem Leib und Ätherleib vorgehen, aber sie finden statt. Eine große Wirkung geht vor im physischen Leib und Ätherleib, wenn der Mensch lügt. Lüge und Heuchelei sind Vorgänge in der Seele und im Ich. Man kann vom materialistischen Standpunkt aus glauben, daß Lügen nur im Innern sich abspielen. Aber der okkulte Beobachter weiß, daß dadurch bis in den physischen Leib, bis in die Struktur Veränderungen vor sich gehen. Solche Veränderungen gehen auch vor sich durch die zahl­reichen konventionellen Lügen, die in der Welt leben.

Überblicken wir die materielle Wirklichkeit: wir wissen, wie unser Leben gespickt ist mit allerlei Unwahrhaftigkeiten. Wenn die Leute sich etwas sagen, was sie nicht so meinen, so ist es damit wie der Abdruck von einem Petschaft im Siegellack. Dieser Abdruck bleibt. Alle Heuchelei, Unwahrheit, Verleumdung bleibt wie ein Abdruck im physischen Leibe vorhanden. Wenn der Mensch in der Nacht seinen physischen Leib und Ätherleib verläßt, so kann man solche Abdrücke sehen. Nun kommen die Wesen aus den höheren Welten und finden diese darin. Das verträgt sich nicht mit den höheren Welten. Dadurch tritt etwas Neues ein, es wird etwas ganz Neues geschaffen. Nun werden von den höheren Wesenheiten Wesen abgeschnürt durch den physischen Leib, die dann ein selb­ständiges Dasein führen, zwischen unseren Welten. Man nennt sie in der Geheimwissenschaft Phantome. Phantome nennt man sie des­halb, weil sie dem physischen Wahrnehmen am nächsten stehen. Sie sind ferner Wesenheiten mit physischer Gesetzmäßigkeit. Sie durch­schwirren unseren Raum. Sie halten die menschliche Entwickelung auf. Sie machen das, was in der Welt lebt, schlechter, als wenn sie nicht da wären. Diese Phantome sind Wesenheiten, die die Men­schen schaffen durch Lüge, Heuchelei und so weiter, welche die Entwickelung zurückhalten.

Dadurch, daß wir die Wirkungen der geistigen Wesenheiten kennenlernen, wird viel mehr geholfen als durch Moralpredigen. Eine zukünftige Menschheit wird wissen, was sie schafft durch Lüge, Heuchelei und Verleumdung.“  (Lit.GA 98, S. 105ff)

Wenn wir uns dessen bewusst machen, was an Wesenheiten auf der Erde wirkt, dadurch dass die Menschen so unverschämt lügen und dadurch dass in gewissen irdischen Systemen die Lüge ein Teil der Lehre ist, dann können wir uns vorstellen, dass wir noch einen weiten Weg zu gehen haben, wenn wir in der neuen Welt diese Lügenwesen nicht in unserem Leben haben wollen. Und es sollte ein erklärtes Ziel sein, dass Lügenwesen nicht mehr die Menschheitsentwicklung behindern.

Und Lügen haben zwar vielleicht kurze Beine hinsichtlich der Tatsache, dass man sie viel schneller entlarvt, als es dem Lügner recht ist, aber sie haben sehr lange Beine, wenn wir ihre Wirkung in der geistigen Welt betrachten.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Sonntag. Vielleicht können wir im Kleinen damit beginnen, dass Lügen immer mehr und immer öfter der Vergangenheit angehören.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Foto: Bild von Roland Schwerdhöfer auf Pixabay

Quelle Rudolf Steiner Zitate: Anthrowiki

Fronleichnam und der Heilige Gral

Heute möchte ich mich dem Thema widmen: Was hat Fronleichnam mit der Gralslegende zu tun, und was bedeutet dies für unser Leben? An Fronleichnam feiert die katholische Kirche ein Fest, das der Eucharistie gewidmet ist, in der evangelischen Kirche ist es das Abendmahl – die Verwandlung des Brotes und Weines in Leib und Blut Jesu Christi. Doch woher kommt dieses Fest? Innerhalb der Kirche geht es auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau, zurück. Sie sah in dieser Vision den Mond, der an einer Stelle verdunkelt war und Christus erschien ihr und sagte, dass diese verdunkelte Stelle darauf hinweisen würde, dass ein Fest für das Altarsakrament fehle – das war 1209. Danach wurde dieses Fest, das Fronleichnamsfest, eingeführt. Doch was ist eigentlich die spirituelle Bedeutung von Fronleichnam? Wie in der Gralslegende dreht sich auch das Fronleichnamsfest um den Kelch. Der Kelch, der den Wein enthält, der dann zum Blut Jesu Christi wird.

Was ist der geistige Hintergrund der Gralslegende?

Hier möchte ich ein längeres Zitat von Rudolf Steiner einfügen, in dem er den geistigen Hintergrund der Gralslegende beschreibt:

„Das war das eine: Artus. Das andere ist: die Burg des Heiligen Gral […] Gesagt wird, daß der Heilige Gral die Schale sei, in welcher einst der Christus Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl, den Wein, eingenommen habe und mit der später sein Blut aufgefaßt worden sei. Dann sei auch die Lanze nach Europa gebracht worden, mit der Jesu Seite durchbohrt worden war. Die Gralsschale befinde sich auf dem Montsalvatsch, wo eine heilige Burg aufgebaut wurde. Der Heilige Gral hat die Fähigkeit, dem, der mit seinen Wundern vertraut ist, der mit seiner Gnadensonne lebt, ewige Jugend, die Kraft des ewigen Lebens überhaupt zu erteilen.

Wiederum sind es zwölf, aber jetzt christliche, geistliche Ritter. Die alten Tempelritter bewachen den Heiligen Gral, und die Kräfte, die sie aus dieser Wache saugen, benutzten sie, um das geistige Rittertum des Herzens, des Innenlebens, über Europa zu ergießen. So stellte man der weißen Loge des weltlichen Rittertums, die man nach Wales verlegte, das geistige Rittertum in der Burg des Heiligen Gral entgegen, die auf dem spanischen Berge Montsalvatsch liegt.

Was hatten die Ritter, die in der Burg des Heiligen Gral waren, für eine Aufgabe? Nicht Eroberungen zu machen, nicht äußeren Besitz zu erringen, nicht Ländereien sich anzueignen war die Aufgabe der Ritter vom Heiligen Gral; ihre Aufgabe war, die Eroberung des Seelenlebens zu machen. Wird uns von dem Nibelungenhort erzählt, dem Gold als Sinnbild des Besitzes, als Strebensziel der Nibelungen, so ist der Heilige Gral der vergeistigte Nibelungenhort, der Schatz der Seele. Was ist die Kraft, die von dem Heiligen Gral ausgeht, in Wirklichkeit? Was arbeiten jene zwölf Ritter, die in seiner Burg vereinigt sind? Es lebt, wie oft in der theosophischen Weltanschauung betont wird, in jedem Menschen ein Funke des Göttlichen […] Diese Anlage des göttlichen Funkens mehr und mehr zu entwickeln, um den Menschen hinaufzubringen in die höheren Welten, das hatte man in der Einweihung des alten Heidentums angestrebt. Das strebt man jetzt innerhalb der christlichen Welt in einer neuen Weise an […]

Das Christentum sollte eine Einweihung bringen, die nur im tiefsten Inneren, im verhangenen Heiligtum der Seele sich abspielt. Da sollte der Gott gesucht werden, der Gott, der durch das Vergießen seines Blutes das Heil über die Christenheit gebracht hat; dieser Gott sollte von jedem einzelnen Menschen gefunden werden in der eigenen Seele […] Der Heilige Gral war nichts anderes als das tiefste Innere der menschlichen Natur, und er war ein Einheitliches, weil die innere menschliche Natur eine einheitliche ist, weil ein in der Verfolgung der Weisheit zugebrachtes Leben die Hoffnung erweckt, daß man verstehen könnte, was gemeint ist mit der großen Einheit, mit dem großen göttlichen Funken.

Sie waren da als die Brüder des Heiligen Gral. Parzival wollte den Weg finden zu dem Heiligen Gral. Nun erzählt uns die Sage, daß, als er hinkam zum Heiligen Gral, er den damaligen König Amfortas blutend fand. Es war ihm gesagt worden, nicht viel und nichts Falsches zu fragen. Daher fragte er nicht nach den Wunden des Königs und nicht nach der Bedeutung vom Gral. Deswegen wird er verstoßen. Er sollte nach den Eigenschaften des Heiligen Gral und den Wunden des Königs fragen. Das gehört zu den Erfahrungen, die im göttlichen Leben zu machen sind, daß man danach fragen muß. Er muß die Sehnsucht danach haben. Da ist er, der Heilige Gral; zu finden ist er, einem jeden wird er zuteil werden, aber er drängt sich nicht auf. Er kommt nicht zu uns, wir müssen in der Seele den Trieb fühlen nach diesem Heiligen Gral, dem inneren Heiligtum, dem göttlichen Lebensfunken in der menschlichen Seele. Wir müssen den Trieb haben, nach ihm zu fragen. Hat die menschliche Seele sich heraufgefunden zu Gott, dann steigt der Gott zu ihr herab. Das ist das Geheimnis des Grales selbst, das Herabsteigen des Gottes, der heruntersteigt, wenn sich der Mensch bis zum Göttlichen hinaufentwickelt. Das wird so dargestellt, wie es sich an die Johannestaufe des Jesus knüpft: eine Taube stieg herab und ließ sich auf dem Haupte nieder, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: «Dies ist mein vielgeliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.» Der Heilige Gral wird in der Gestalt einer Taube sinnbildlich dargestellt.

Noch nicht reif war Parzival bei seinem ersten Besuche in der Gralsburg, um das durchzumachen, was wir eben geschildert haben. Als er sich hinausgestoßen fühlte, da kam in seine Seele etwas, was in jede Seele einmal kommen muß, wenn sie in wahrhaftem Sinne reif werden soll zu den letzten Erkenntnisstufen. Es kommt in die Parzivalseele der Zweifel, der Unglaube, die innere seelische Finsternis. Gewiß, derjenige, welcher zur Erkenntnis hinansteigen will, muß einmal die harte Schule des Zweifels durchmachen. Erst wenn man gezweifelt hat und durchgegangen ist durch die Qualen und alles das, was durch die Zweifel gebracht werden kann, erst wenn man da durchgegangen ist, hat man jene Sicherheit in seinem Inneren gewonnen, daß einem die Erkenntnis niemals wieder verlorengehen wird. Es ist ein böser Bruder, der Zweifel, aber ein reinigender, ein läuternder Bruder. Diese Zweifel macht jetzt Parzival durch, und er ringt sich zu einer Erkenntnis durch, die in etwas anderem besteht als in dem, was man gewöhnlich Verstandesoder Vernunfterkenntnis nennt. Zu einer Erkenntnis, die Richard Wagner mit einer grandiosen Richtigkeit zum Ausdruck gebracht hat, vielleicht nicht ganz philosophisch oder psychologisch richtig, aber sinngemäß, indem er Parzival den «Reinen Toren» nennt, der durch Mitleid wissend wird.“ (Lit.:GA 54, S. 438ff)

Wir alle sind Prazival und wir alle suchen den Heiligen Gral

Wenn wir nun das Zitat Rudolf Steiners heranziehen, so können wir erkennen, dass wir alle Parzival sind. Wir alle sind die tumben Toren, die sich auf den Weg machen, den heiligen Gral, die Erkenntnis, zu suchen. Und das hat ja auch etwas Tröstliches. Niemand findet diesen Gral über Nacht, sondern jeder macht sich auf seinen eigenen Weg und scheitert und findet und so weiter. Keiner wird mit dem Gral in der Hand geboren, sondern wir alle sind aufgerufen, uns auf unsere ureigenste Gralsreise zu machen.

Doch wozu suchen wir Menschen den Heiligen Gral?

Hierzu lasse ich am besten noch einmal Rudolf Steiner zu Wort kommen:

„Mit dem Ereignis auf Golgatha, als das Blut floß aus den Wunden des großen Erlösers, als das kosmische Herzensblut die Erde durchdrang und seine Kräfte sich bis in den Mittelpunkt ergossen, da wurde die Erde leuchtend, von innen heraus strahlte Licht aus in ihre Umgebung. Da wurde auch die Möglichkeit gegeben für jede menschliche Individualität, in sich selber dieses Licht zu erleben. Als die Erde der Leib des großen Sonnengeistes wurde, indem er sie mit seinen Geisteskräften durchdrang, da wurden alle Wesen auf Erden ebenso mit diesen Kräften begabt. Es war der Keim gelegt zur Wiedervereinigung von Sonne und Erde. Der physische Leib des Jesus von Nazareth war der Vermittler, durch welchen die Kräfte aus dem Kosmos sich mit der Erdenaura verbanden. Und als das Blut aus diesem Leibe floß auf Golgatha, da wurde die Erde wieder in die Sonnenkraft aufgenommen. Seitdem strahlt diese Christus-Kraft von ihrem Mittelpunkte in die Umgebung hinaus, und aus der Sonne strahlt die Christus-Kraft in die Erde hinein. Der Mensch kann diese Kraft, dieses Licht erleben in sich selber als Erdenmensch, wenn er sich erkennt als einen Teil der Erde, die als physischer Leib des Christus durchdrungen ist von seiner Wesenheit. Dann leuchtet in ihm das weiße Licht aus seinem Innern entgegen, wie es aus dem Mittelpunkt der Erde herausstrahlt.

Es kann der Mensch die Christus-Kraft und das Christus-Licht auch so erleben, wie es von außen herantretend ihn bestrahlt und durchdringt mit höherem Leben. Dann umgibt und durchdringt es ihn, wie es, aus der Sonne hineinstrahlend, die Erde durchlebt. Dann fühlt sich der Mensch im Geiste vereint mit dieser Sonnenkraft, er empfindet sich wie von seinem Herzen heraus zusammenwachsend mit dem großen kosmischen Herzen. Als ein höheres Wesen, lebend in dieser geistigen Sonne, erkennt er sein wahres Selbst, so verbunden mit ihr, wie er als Erdenmensch mit der Erde selber verbunden ist. Und wie die Sonnenkräfte die Erde durchleuchten und beleben, so durchleuchtet und durchlebt dieses höhere Wesen den Erdenmenschen mit seinen Kräften.

In dem Tempel des menschlichen Leibes befindet sich ein Heiligstes vom Heiligen. Viele Menschen leben in dem Tempel, ohne etwas davon zu wissen. Aber die, welche es ahnen, erhalten dadurch die Kraft, sich so zu läutern, daß sie in dieses Heiligste hineingehen dürfen. Da befindet sich das heilige Gefäß, welches durch Zeitepochen hindurch vorbereitet wurde, auf daß, wenn die Zeit käme, es fähig sein könne, das Christus-Blut, das Christus-Leben in sich zu enthalten. Wenn der Mensch hineingegangen ist, so hat er auch den Weg gefunden zu dem Allerheiligsten in dem großen Erdentempel. Auch da leben viele auf der Erde, ohne davon zu wissen; aber wenn der Mensch in seinem innersten Heiligtum sich gefunden hat, so wird er auch da hineintreten dürfen und finden den Heiligen Gral. Wie aus wunderbar glitzernden Kristallen geschliffen, welche Symbole und Buchstaben formen, wird sich ihm das Gefäß zunächst zeigen, bis er allmählich den heiligen Inhalt empfindet, so daß er für ihn leuchtet im goldenen Glanze. In die Mysterienstätte seines eigenen Herzens steigt ein Mensch hinein, dann geht ein göttliches Wesen aus dieser Stätte hervor und verbindet sich mit dem Gott draußen, mit dem Christus-Wesen. Es lebt in dem geistigen Lichte, welches hineinstrahlt in das Gefäß und dieses dadurch heiligt.

Weil der Mensch so lebt als zweifaches Wesen, kann er die geistige Sonnenkraft in die Erde hineingießen und ein Bindeglied sein zwischen Sonne und Erde. Wie aus dem Lebenszentrum, dem Herzen heraus, das belebende Blut fließt und sich ergießt durch den ganzen physischen Organismus bis in das Knochensystem hinein, welches man – als äußere Verfestigung und Erstarrung im Organismus – als Gegensatz auffassen kann des lebendigen, immer regsamen Herzens, so muß eine jede menschliche Individualität werden ein Kanal für das aus dem kosmischen Lebenszentrum fließende Blut, das die verfestigte Erde mit Leben durchdringt. Wie ein kosmisches Knochensystem kann die Erde gedacht werden. Sie würde ganz und gar verknöchert und vertrocknet sein, wenn nicht das kosmische Herz durch einen menschlichen Leib sein Lebensblut ausgeströmt und sie dadurch auf das neue belebt hätte.“ (Lit.:GA 265, S. 417f)

Rudolf Steiner fasst es so wunderbar zusammen – wir finden den Heiligen Gral in uns, in unserem Herzen. Und durch das Finden des Heiligen Grales in unseren Herzen sind wir in der Lage uns und die Welt zu heilen und zu einem besseren Ort zu machen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein wunderschönes – wahrlich durchgeistigtes Fronleichnamsfest.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Alle Zitate: Quelle Anthrowiki

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Der wunderbare, magische Vollmond heute

Der Mond und insbesondere der Vollmond hat eine tiefe Wirkung auf das Leben auf der Erde. Zudem erleben wir auch eine starke Faszination, wenn wie den Vollmond betrachten. Viele Wirksamkeiten, die z.B. Rudolf Steiner erwähnt hat, werden von der modernen Wissenschaft negiert, doch eines blieb immer, die Wirkung auf das Wasser. Dass Ebbe und Flut eindeutig auf das Mondenwirken zurückgehen, kann einfach nicht geleugnet werden. Aber wenn der Mond so große Wirkung auf das Wasser hat, dass er sogar den Stand unserer Meere beinflussen kann, welche Wirkung mag er dann auch auf den Menschen haben, der ja immerhin zu ca. 70 Prozent aus Wasser besteht?

Jeder Vollmond erinnert uns daran, dass sich da draußen im unvorstellbar riesigen Weltall Dinge ereignen, die dem menschlichen Verstand nahezu nicht zugänglich sind. Zu groß, zu unendlich ist das alles. Und wenn wir, wie heute, in den Himmel blicken und sogar mit bloßem Auge die Mondkrater und überhaupt den ganzen Mond in seiner majestätischen Größe betrachten, entsteht in unserer Seele auch eine gewisse Ehrfurcht vor der Größe des Mondes, des Universums und des ganzen Seins. Wir erkennen dann, wie winzig klein wir doch sind und fühlen unter Umständen auch eine Beklemmung hinsichtlich dieser Größe.

Der Mond im Wandel der Zeit

Die Mondin war schon immer verführerisch und bei den Kelten galt der Mond als Enthüller der Magie. Und auch wir können diese Zuschreibung erfühlen, wenn wir uns heute Abend – so die Wolken ihn nicht verdecken – dem Mond zuwenden. Und es tauchte auch Litha auf, die keltische Mondgöttin, die für Fruchtbarkeit und Fülle steht. In vielen Kulturen, waren die dem Mond zugeschriebenen Götter, oder sagen wir Kräfte oder Wesenheiten, weiblich. Luna zeigt sich heute noch im französischen Namen des Mondes: La lune – also auch hier weiblich. Und viele Frauen erleben, so sie nicht hormonell verhüten, dass der Zyklus sich oftmals nach den Phasen des Mondes richtet. Während wir Vieles im Leben als statisch erleben, zeigt der Mond durch sein sich ständig wandelndes Erscheinungsbild deutlich, dass das Leben in Rhythmen vonstatten geht.

Der Mond und die Frauen

Der Vollmond stand schon seit jeher für Fülle und Kraft – im Sinne der drei Göttinnen, steht er für die rote Göttin, die fruchtbare Frau. Der zunehmende Mond ist der weißen Göttin zugeschrieben, der jungen Frau. Und der, auf den Vollmond folgende, abnehmende Mond steht für die schwarze Göttin – die weise Alte. So wie die Wandlungsphasen des Mondes sichtbar werden, wird auch die Wandlung der Frau, von der verführerischen jungen Frau, zur fruchtbaren mütterlichen Frau und danach zur weisen Alten deutlich. Da gerade Frauen oftmals dem – von Männern diktierten – Schönheitsideal der jungen Frau auch in hohem Alter entsprechen wollen, berauben sie sich dadurch ihrer Magie.

Wenn wir heute die üppige, runde Mondin betrachten in dem Wissen, dass sie sich unweigerlich ab morgen wieder langsam zur Sichel verwandeln wird, so dürfen wir Frauen uns bewusst machen, dass jede Phase des Lebens ihre Berechtigung und ihren Sinn hat. Wie irritiert wären wir, wenn die Mondin nicht mehr zum abnehmenden Mond werden würde und als Vollmond, oder zunehmendem Mond am Himmel verharren wollte, weil sie eine Phase ihres Daseins ablehnt.

In jedem Mal, wenn wir uns hier auf der Erde inkarnieren, durchlaufen wir die Phasen der Kindheit und Jugend, des reifen Erwachsenen und des gereiften alten Menschen – und in jeder dieser Phasen liegt ein besonderer Zauber, der sich nur dann entfaltet, wenn wir vorbehaltlos jede dieser Phasen annehmen und uns in ihre Kraft stellen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass Ihr die Faszination des Vollmondes heute erspüren könnt und ich wünsche Euch auch einen wunderschönen Dienstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Pfingsten und die Erkenntnisse daraus

Pfingsten ist ein Fest der Befreiung. Wenn wir es im ganz ursprünglichen Sinn betrachten, so ist Pfingsten das wahre Sinnbild dessen, was sich nun – JETZT und in der kommenden Zeit – in den Menschen ereignen soll. Wenn wir die Botschaft des Pfingsfestes in der tiefen spirituellen Bedeutung verstehen, dann werden wir frei von all den auferlegten Fesseln, die uns die Widersacher anlegen (wollen).

Ich habe heute so eine wunderbare Sammlung von Zitaten Rudolf Steiners gefunden, sodass ich heute ausnahmsweise darauf verzichten möchte, selbst die Texte zu schreiben. Ich finde, gerade in den Worten Rudolf Steiners findet sich die Botschaft am eindringlichsten.

„Was dieses Pfingstfest für die Menschen des Abendlandes bedeutet, das stellt sich vor uns hin in einem gewaltigen, in einem tief ins Gemüt sprechenden Bilde. Dieses Bild kennt ja wohl ein jeder der hier Anwesenden. Der Begründer, der Stifter des Christentums weilt noch eine Weile, nachdem er das Mysterium von Golgatha vollzogen hat, unter denen, die ihn zu sehen vermögen in jener Leiblichkeit, die er nach dem Mysterium von Golgatha angenommen hat. Und dann wird uns die weitere Folge der Ereignisse in einer bedeutungsvollen Bilderreihe vor die Seele gerückt. Es löst sich auf, sichtbar in einer gewaltigen Vision für seine nächsten Bekenner, die Leiblichkeit, die der Begründer des Christentums nach dem Mysterium von Golgatha angenommen hat, in der sogenannten Himmelfahrt. Und dann folgt nach zehn Tagen das, was uns nun gekennzeichnet wird durch ein Bild, das eine eindringliche Sprache führt für alle Herzen, die es verstehen wollen. Versammelt sind die Bekenner des Christus, versammelt die, welche ihn zuerst verstanden haben. Tief fühlen sie den gewaltigen Impuls, der durch ihn eingezogen ist in die Menschheitsentwickelung, und erwartungsvoll harrt ihre Seele nach der Verheißung, die ihnen geworden ist, der Ereignisse, die sich in diesen Seelen selbst vollziehen sollen. Versammelt sind sie mit tiefer Inbrunst, diese ersten Bekenner und Versteher des Christus-Impulses, an dem Tage des in ihren Gegenden altehrwürdigen Pfingstfestes. Und erhoben werden ihre Seelen zu höherer Anschauung, gerufen werden sie gleichsam durch das, was uns dargestellt wird als «gewaltiges Brausen», um ihr Betrachtungsvermögen nach dem hinzulenken, was da werden soll, was ihnen bevorsteht, wenn sie in immer neuen Wiederverkörperungen mit dem Feuerimpuls, den sie in ihre Herzen empfangen haben, auf dieser unserer Erde leben werden.

Und hingemalt wird vor unsere Seele das Bild der «feurigen Zungen», die sich niederlassen auf das Haupt eines jeglichen Bekenners, und eine gewaltige Vision sagt den Teilnehmenden, wie die Zukunft dieses Impulses sein wird. Denn die also versammelten und die geistige Welt im Geiste schauenden ersten Versteher des Christus fühlen sich so, als ob sie nicht sprechen würden zu denen, die in ihrer unmittelbaren Raumesnähe, in ihrer unmittelbaren Zeitennähe sind: sie fühlen ihre Herzen weit, weit hinausversetzt zu den verschiedensten Völkern des Erdkreises, und sie fühlen, wie wenn in ihren Herzen etwas lebt, was übersetzbar ist in alle Sprachen, in das Verstehen der Herzen aller Menschen. Wie umringt fühlen sich die ersten Bekenner in dieser gewaltigen Vision, die ihnen aufgeht von der Zukunft des Christentums, wie umringt von den zukünftigen Verstehern aus allen Völkern der Erde. Und sie fühlen es so, als ob sie einmal die Macht haben würden, die christlichen Verkündigungen in solche Worte zu kleiden, die nicht nur denen verständlich sind, die gerade in ihrer unmittelbaren Raumes- und Zeitennähe sind, sondern allen Menschen auf Erden, die ihnen in der Zukunft begegnen werden.“ (Lit.:GA 118, S. 168f)

„Die Jünger haben noch einen Rest des alten Hellsehens gehabt, konnten daher den Christus als ihren Lehrer auch nach der Auferstehung, wo er im Geistleib unter ihnen lebte, haben. Aber diese Kraft schwand ihnen allmählich dahin. Und das völlige Dahinschwinden dieser Kraft wird symbolisch in dem Feste der Himmelfahrt dargestellt. Die Jünger verfielen in eine tiefe Trauer, weil sie meinen mußten, der Christus sei nun nicht mehr da. Das Ereignis von Golgatha hatten sie mitgemacht. Aber als ihnen der Christus aus dem Bewußtsein hinweggegangen war – sie sahen die Christus-Gestalt in den Wolken entschwinden, das heißt, aus ihrem Bewußtsein hinweggehen -, mußte es ihnen vorkommen, als wenn der Christus doch jetzt nicht mehr auf Erden wäre. Da verfielen sie in eine tiefe Trauer. Und alle wirkliche Erkenntnis ist aus der Trauer, aus dem Schmerz, aus dem Leid heraus geboren. Aus der Lust wird wahre, tiefe Erkenntnis nicht geboren. Wahre, tiefe Erkenntnis wird aus dem Leid geboren. Und aus dem Leid, das aus dem Himmelfahrtsfeste für die Jünger Christi sich ergeben hat, aus diesem tiefen Seelenleide ist das Pfingstmysterium herausgewachsen. Für das äußere instinktive Hellsehen der Jünger schwand der Anblick Christi dahin. Im Inneren ging ihnen die Kraft des Christus auf. Der Christus hatte ihnen den Geist gesandt, der ihrer Seele möglich machte, sein Christus-Dasein in ihrem Inneren zu erfühlen. Das gab dem ersten Pfingstfeste in der Menschheitsentwickelung seinen Inhalt. Es folgte auf das Himmelfahrtsfest das Pfingstfest. Der Christus, der für den äußeren hellseherischen Anblick, wie er als Erbschaft den Jüngern aus alten Zeiten der Menschheitsentwickelung geblieben ist, verschwunden war, trat am Pfingstfeste in dem innerlichen Erleben der Jünger auf. Die feurigen Zungen sind nichts anderes als das Aufleben des inneren Christus in den Seelen seiner Schüler, in den Seelen seiner Jünger. Das Pfingstfest mußte sich mit innerer Notwendigkeit an das Himmelfahrtsfest anschließen.“ (Lit.:GA 226, S. 96f)

„Erst war eine Menschengruppenseele da. Dann wurde die Menschheit in der Vergangenheit entlassen aus der Gruppenseele. Aber in der Zukunft der Entwickelung müssen sich die Menschen ein sicheres Ziel setzen, dem sie zustreben. Wenn sich Menschen vereinigen in einer höheren Weisheit, dann steigt aus höheren Welten wieder eine Gruppenseele herab – wenn aus den gebundenen natürlichen Gemeinschaften freie Gemeinschaften entstehen. Was gewollt ist von den Leitern der geisteswissenschaftlichen Bewegung, das ist, daß wir in ihr eine Gesellschaft finden, in welcher die Herzen der Weisheit zuströmen, wie die Pflanzen dem Sonnenlichte zuströmen. Wo die gemeinschaftliche Wahrheit die verschiedenen Iche verbindet, da geben wir der höheren Gruppenseele Gelegenheit zum Herabstieg. Indem wir unsere Herzen gemeinsam einer höheren Weisheit zuwenden, betten wir die Gruppenseele ein. Wir bilden gewissermaßen das Bett, die Umgebung, in der sich die Gruppenseele verkörpern kann. Die Menschen werden das Erdenleben bereichern, indem sie etwas entwickeln, was aus höheren Welten geistige Wesenheiten herniedersteigen läßt. Das ist das Ziel der geisteswissenschaftlichen Bewegung.

Das ist in großartiger, gewaltiger Form einmal vor die Menschheit hingestellt worden, um zu zeigen, daß der Mensch ohne dieses geistlebendige Ideal in ein anderes Verhältnis übergehen würde: es ist ein Wahrzeichen, das den Menschen mit überwältigender Kraft zeigen kann, wie die Menschheit den Weg finden kann, um im seelischen Zusammenschluß dem gemeinsamen Geist eine Verkörperungsstätte zu bieten. Dieses Wahrzeichen ist uns hingestellt in der Pfingstgemeinde, als gemeinsame Empfindung inbrünstiger Liebe und Hingabe eine Anzahl Menschen durchglühten, die sich zu gemeinsamer Tat versammelt hatten. Da ist eine Anzahl von Menschen, deren Seelen noch nachbeben von dem erschütternden Ereignis, so daß in allen das Gleiche lebte. In dem Zusammenströmen dieses einen, gleichen Gefühles lieferten sie das, worin sich ein Höheres, eine gemeinsame Seele verkörpern konnte. Das wird ausgedrückt mit jenen Worten, die besagen, daß der Heilige Geist, die Gruppenseele, sich herniederließ und sich zerteilte wie feurige Zungen. Das ist das große Symbolum für die Menschheit der Zukunft.

Hätte der Mensch diesen Anschluß nicht gefunden, so würde der Mensch in ein Elementarwesen übergehen. Nun soll die Menschheit eine Stätte suchen für die sich herabneigenden Wesen aus höheren Welten. In dem Osterereignisse wurde dem Menschen die Kraft gegeben, solche mächtige Vorstellungen in sich aufzunehmen und einem Geiste zuzustreben. Das Pfingstfest ist die Frucht der Entfaltung dieser Kraft.

Immerdar soll durch das Zusammenströmen der Seelen zu der gemeinsamen Weisheit sich das vollziehen, was eine lebendige Beziehung herstellt zu den Kräften und Wesenheiten höherer Welten und zu etwas, was jetzt noch so wenig Bedeutung hat für die Menschheit wie das Pfingstfest. Durch die Geisteswissenschaft wird es dem Menschen wieder etwas werden. Wenn die Menschen wissen werden, was die Herabkunft des Heiligen Geistes in der Zukunft für die Menschen bedeuten wird, dann wird das Pfingstfest wieder lebendig werden. Es wird dann nicht nur eine Erinnerung sein an jenes Ereignis in Jerusalem, sondern es wird eintreten für die Menschen jenes immer dauernde Pfingstfest des seelischen Zusammenstrebens. Es wird ein Symbolum werden für die dereinstige große Pfingstgemeinde, wenn die Menschheit sich in einer gemeinsamen Wahrheit zusammenfinden wird, um höheren Wesenheiten die Möglichkeit zur Verkörperung zu geben. Von den Menschen selbst wird es abhängen, wie wertvoll dadurch die Erde für die Zukunft werden wird und wie wirkungsvoll solche Ideale für die Menschheit sein können. Wenn die Menschheit in dieser rechten Weise zu der Weisheit hinstrebt, dann werden höhere Geister sich mit den Menschen verbinden.“ (Lit.:GA 98, S. 99ff)

„Nachdem der Träger des menschlichen Allgemeingeistes auf der Erde gewirkt hat, nachdem der Christus die letzten Hüllen hat zerfließen lassen ins Allgemeine, nachdem als Einheit aufgegangen ist die einheitliche Hüllennatur des Christus im geistigen Erdendasein, da ist erst die Möglichkeit gegeben, daß aus den Herzen der Versteher des Christus-Impulses hervorgeht die Möglichkeit, zu sprechen von diesem Christus-Impuls, zu wirken im Sinne dieses Christus-Impulses. Untergegangen ist der Christus-Impuls, insofern er sich in äußeren Hüllen manifestiert hat, in der einheitlichen geistigen Welt durch die Himmelfahrt; wieder aufgetaucht ist er zehn Tage danach aus den Herzen heraus der einzelnen Individualitäten, der ersten Versteher. Und dadurch, daß derselbe Geist, der gewirkt hat in der Kraft des Christus-Impulses, in vielfacher Gestalt wiedererschienen ist, dadurch wurden die ersten Bekenner des Christentums die Träger und Verkünder der Christus-Botschaft, damit an den Beginn der christlichen Entwickelung das gewaltige Wahrzeichen setzend, das uns sagen kann: So wie die ersten Bekenner – ein jeder – den Christus-Impuls aufgenommen haben, aufnehmen durften als die ihre eigenen Seelen inspirierenden feurigen Zungen, so könnt ihr Menschen alle, wenn ihr euch bemüht, den Christus-Impuls zu verstehen, die Kräfte individualisieren, den Christus-Impuls aufnehmen in eure Herzen, Kräfte aufnehmen, die euch wirken lassen im Sinne dieses Impulses immer vollkommener und vollkommener.“ (Lit.:GA 118, S. 173f)

Das Pfingstfest als Symbol der Befreiung des Menschengeistes

„Das größte Ziel der Entwickelung ist symbolisch im Pfingstfeste ausgedrückt, nämlich daß der Mensch aus dem intellektuellen Leben wieder zu einem spirituellen Leben vordringen soll. Wie Prometheus durch den Herakles von seinen Leiden befreit wurde, so wird es der Mensch werden durch die Kraft des Geistes. Dadurch, daß der Mensch heruntergestiegen ist in die Materie, ist er zum Selbstbewußtsein gekommen. Dadurch, daß er wieder hinaufsteigt, wird er zum selbstbewußten Deva werden. Von denen, die die Asuras verehrten und die Devas als etwas Satanisches erkannten, die nicht im tiefsten Inneren vordringen wollen, ist dieser Herunterstieg als etwas Teuflisches dargestellt worden.

Quelle: Anthrowiki

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderschönen Pfingstsonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Prophezeiungen für die nächste Zeit

Es kursieren eine Menge Prophezeiungen für die nächste Zeit und in vielen Bereichen gibt es Übereinstimmungen. Daher möchte ich diese heute mal ein wenig zusammenfassen. Für mich war schon im März 2020 sichtbar, dass wir vor einer längeren Periode der Einschränkungen und der Neuorientierung stehen. Vor meinem inneren Auge ploppten immer die Jahreszahlen 2024 und 2025 auf, was mir zumindest sagte bzw. zeigte, dass es nicht in ein paar Wochen oder Monaten vorbei sein würde. Daher war mein Credo bereits damals, dass wir es mit einem Marathon zu tun haben, nicht mit einem Sprint. Mittlerweile würde ich sogar soweit gehen, dass wir uns auf eine Zeit von zumindest 20-30 Jahren einstellen dürfen, in der alles, was wir bisher als normal betrachtet haben, umgestellt werden wird.

Rudolf Steiner und sein Blick auf die Zeit nach der Jahrtausendwende

Rudolf Steiner hat schon sehr früh darüber gesprochen, dass sich Vieles ändern wird, wenn die Menschen nicht endlich aufwachen. Mit dem Aufwachen meinte er, dass die Menschen sich zum Geistigen hinwenden und die wahren Hintergründe hinter den Dinge erkennen müssten. Auch sprach er immer wieder über den Kampf der Widersacher, die die Menschheit für ihre Zwecke versklaven wollten. Für die Zeit ab 1998 hat er den Einfluss Ahrimans insbesondere betont. Nun ist es aber womöglich noch viel ernster geworden, da es offenbar so ist, dass sich Ahriman und Sorat verbündet haben, ihre Agenden zu erfüllen. Hier kann ich keine Quellenangabe machen, da er es immer wieder in verschiedenen Vorträgen erwähnt hat.

Martin Zoller und seine Prognosen

Am interessantesten bei geopolitischen Prognosen sind aus meiner Sicht diejenigen, die Martin Zoller aufstellt. Auf seinem neuen Youtube Video-Serie „Blick hinter Raum und Zeit“ kann man einige Videos dazu schauen. Martin Zoller spricht über einen Zeitraum von zumindest 20-30 Jahren in denen wir mit allen möglichen Umbrüchen rechnen müssen. Allerdings muss man schon dazu sagen, dass Martin Zoller zwar wirklich medial, aber nicht spirituell ist. Daher ist das Ganze nur ein Teil der Wahrheit.

Bernard Lievegoed

Bernard Lievegoed war ein Anthroposophe, der auf seinem Sterbebett ein weiteres Buch diktiert hat, das er „Über die Rettung der Seele“ genannt hat. In diesem Buch beschreibt er in den 90er Jahren auf unglaublich hellsichtige und tief durchdrungene Weise, das Zusammenwirken der großen Menschheitsführer und gibt am Schluss eine Zeitangabe. Er beschreibt, dass aus seiner Sicht in den Jahren 2020 bis 2040 der Höhepunkt der Auseinandersetzung in der geistigen Welt und auf der Erde stattfinden wird. Als ich das Buch Ende der 90er Jahre gelesen habe, habe ich das nicht so ernst genommen. 2020 war noch weit weg. Spannenderweise hat mich die Intuition während des ersten Lockdowns an mein Bücherregal und zu diesem Buch geführt und als ich zu den letzten Seiten kam und dies las, war das doch ganz anders. Immerhin hatten wir das Jahr 2020 erreicht.

Irlmeier, Lorber, Nostradamus…und viele andere

Genau genommen gab es immer wieder Seher, die wahrgenommen haben, dass die alte Welt um die Jahrtausendwende endet. Allerdings waren mir diese Prophezeiungen oftmals so unkonkret, bzw. sind viele davon auch in der genannten Form nicht eingetroffen, sodass ich persönlich diese nicht als Quellen heranziehe. Doch sind auch diese wichtig, für die Menschenn, die sie lesen können und verstehen.

Palmblattbibliotheken

Offenbar sind auch in den Palmblattbibliotheken viele Hinweise zu finden, die darauf schließen lassen, dass sich ab 2020 Vieles verändern wird. Eine interessante Seite dazu ist die Seite von Thomas Ritter, wo einige der Prophezeiungen aufgeschrieben sind. Ich verlinke das mal hier: Palmblattbibliotheken Thomas Ritter. Da sind Prophezeiungen nach Jahren geordnet zu finden. Auch eine interessante Lektüre.

Christina von Dreien

Den meisten Menschen ist mittlerweile auch Christina von Dreien ein Begriff. Sie spricht immer wieder darüber, dass der Kampf im Geistigen wohl schon überwunden ist, aber sich noch nicht im Physischen manifestiert hat. Ich selbst bin bei Christina von Dreien nicht so tief eingestiegen, aber ich denke, es gibt bei ihr eine Menge spannender Informationen zu finden.

Meine eigene Einschätzung der Situation

Ich habe über meine eigene Einschätzung ja schon öfter geschrieben, daher fasse ich es hier nur kurz zusammen: Aus meiner Sicht wird sich die Zukunft in mehrere „Zukünfte“ aufsplitten. Wir werden einen Teil der Menschheit erleben, der den Weg des Transhumanismus mitgehen wird. Dieser Weg wird anfangs sehr bequem und komfortabel erscheinen, führt allerdings in die absolute Unfreiheit und in das Ende des reinen Mensch-Seins für diese Menschen. Sie werden zu humanoiden Biorobotern werden. Und dann wird es die Zukunft der freien Menschen geben, die sich bereits ab Herbst diesen Jahres als höchst unkomfortabel zeigen wird, da diese neue Welt, in die diese Menschen gehen werden, noch nicht existiert. Sie werden verleumdet und vielleicht auch verfolgt werden, doch werden sie unbeirrt daran arbeiten, diese neue Gesellschaft zu erbauen. Aus meiner Sicht werden das etwa 20-30 Prozent der Bevölkerung sein. Und das ist eine ganze Menge. Diese Zukunft wird der Beginn der neuen Welt sein. Und eines Tages werden sich diese beiden Zukünfte auf der Schwingungsebene so weit voneinander entfernt habe, dass sie sich gegenseitig kaum oder gar nicht mehr wahrnehmen werden. Sie werden parallel existieren. So wie bereits jetzt auch schon viele Welten parallel existieren.

Parallele Welten

Es existieren bereits jetzt parallele Welten. Doch wir nehmen sie oftmals (noch) nicht wahr, da wir über die Schwingung von ihnen getrennt sind. Doch genau wie beim Fernsehen ist es auch bei den parallelen Welten. Wir entscheiden uns beim Fernsehen für einen Sender, sagen wir mal ZDF oder ORF, und das bedeutet, dass wir nur ZDF oder ORF schauen. Trotzdem laufen alle anderen ebenfalls. Wir sehen uns nur nicht, weil wir die Frequenz von ZDF oder ORF gewählt haben.

Ich persönlich freue mich, dass ich vorgeburtlich gewählt habe, in dieser spannenden Zeit inkarniert zu sein. Es ist wahrscheinlich die wichtigste Zeit der Menschheitsgeschichte. Und sobald wir eine Entscheidung getroffen haben, in welcher der Welten wir leben wollen, ist alles leicht. Dann geht alles seinen Weg. Wir werden vor Herausforderungen stehen und diese überwinden. Denn wir, als kleine Menschlein, müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Wir haben unendlich viel Unterstützung aus dem Universum und der geistigen Welt.

Doch vorläufig genießen wir einmal den Sommer, die Sonne, die milden Temperaturen und lassen und doch nicht einlullen von der scheinbar harmlosen Zeit.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Mit der geistigen Welt in Kontakt treten

Ich schreibe ja immer wieder darüber, dass es für jeden Menschen möglich ist, mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten. Und viele Menschen haben oder hatten ja schon die eine oder andere Erfahrung, die sie nicht unbedingt selbst hervorgerufen haben, sondern die ihnen einfach passiert ist. Wenn Ihr Euch nun aber auf den Weg machen wollt, wirkliche Geistesschüler zu werden, so kommt man früher oder später nicht um die Nebenübungen von Rudolf Steiner herum. Natürlich gibt es auch andere Wege, aber wer den Weg in die geistige Welt gewissenhaft und vor allen Dingen sehr genau beschreiten möchte, der ist gut beraten, wenn er sich immer wieder auch mit den Hinweisen und Übungen Steiners beschäftigt. Und ein zentraler Punkt sind die Nebenübungen, die Rudolf Steiner in seinem Buch „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten“ anführt.

Dieses hier sind die Nebenübungen (Quelle Anthrowiki) Die Nebenübungen wurden von Rudolf Steiner in verschiedenen Varianten gegeben. Im Kern geht es immer um die Entwicklung folgender sechs Eigenschaften:

Gedankenkontrolle

Sie besteht darin, daß man wenigstens für kurze Zeiten des Tages nicht alles mögliche durch die Seele irrlichtelieren läßt, sondern einmal Ruhe in seinem Gedankenlaufe eintreten läßt. Man denkt an einen bestimmten Begriff, stellt diesen Begriff in den Mittelpunkt seines Gedankenlebens und reiht hierauf selbst alle Gedanken logisch so aneinander, daß sie sich an diesen Begriff anlehnen. Und wenn das auch nur eine Minute geschieht, so ist es schon von großer Bedeutung für den Rhythmus des physischen und Ätherleibes.

Initiative des Handelns

Das heißt, man muß sich zwingen zu wenn auch unbedeutenden, aber aus eigener Initiative entsprungenen Handlungen, zu selbst auferlegten Pflichten. Die meisten Ursachen des Handelns liegen in Familienverhältnissen, in der Erziehung, im Berufe und so weiter. Bedenken Sie nur, wie wenig eigentlich aus der eigenen Initiative hervorgeht! Nun muß man also kurze Zeit darauf verwenden, Handlungen aus der eigenen Initiative hervorgehen zu lassen. Das brauchen durchaus nicht wichtige Dinge zu sein; ganz unbedeutende Handlungen erfüllen denselben Zweck.

Gelassenheit

„Das dritte, um was es sich handelt, kann man nennen Gelassenheit. Da lernt man den Zustand des Hin- und Herschwankens zwischen «himmelhoch jauchzend» und «zum Tode betrübt» regulieren. Wer das nicht will, weil er glaubt, daß dadurch seine Ursprünglichkeit im Handeln oder sein künstlerisches Empfinden verlorengehe, der kann eben keine okkulte Entwickelung durchmachen. Gelassenheit heißt, Herr sein in der höchsten Lust und im tiefsten Schmerz. Ja, man wird für die Freuden und Leiden in der Welt erst dann richtig empfänglich, wenn man sich nicht mehr verliert im Schmerz und in der Lust, wenn man nicht mehr egoistisch darin aufgeht. Die größten Künstler haben gerade durch diese Gelassenheit am meisten erreicht, weil sie sich dadurch die Seele aufgeschlossen haben für subtile und innere wichtige Dinge.“

Unbefangenheit (Positivität)

„Das vierte ist, was man als Unbefangenheit bezeichnen kann. Das ist diejenige Eigenschaft, die in allen Dingen das Gute sieht. Sie geht überall auf das Positive in den Dingen los. Als Beispiel können wir am besten eine persische Legende anführen, die sich an den Christus Jesus knüpft: Der Christus Jesus sah einmal einen krepierten Hund am Wege liegen. Jesus blieb stehen und betrachtete das Tier, die Umstehenden aber wandten sich voll Abscheu weg ob solchen Anblicks. Da sagte der Christus Jesus: Oh, welch wunderschöne Zähne hat das Tier! – Er sah nicht das Schlechte, das Häßliche, sondern fand selbst an diesem eklen Kadaver noch etwas Schönes, die weißen Zähne. Sind wir in dieser Stimmung, dann suchen wir in allen Dingen die positiven Eigenschaften, das Gute, und wir können es überall finden. Das wirkt in ganz mächtiger Weise auf den physischen und Ätherleib ein.“

Glaube (Unvoreingenommenheit)

„Das nächste ist der Glaube. Glauben drückt im okkulten Sinne etwas anderes aus, als was man in der gewöhnlichen Sprache darunter versteht. Man soll sich niemals, wenn man in okkulter Entwickelung ist, in seinem Urteil durch seine Vergangenheit die Zukunft bestimmen lassen. Bei der okkulten Entwickelung muß man unter Umständen alles außer acht lassen, was man bisher erlebt hat, um jedem neuen Erleben mit neuem Glauben gegenüberstehen zu können. Das muß der Okkultist bewußt durchführen. Wenn einer zum Beispiel kommt und sagt: Der Turm der Kirche steht schief, er hat sich um 45 Grad geneigt – so würde jeder sagen: Das kann nicht sein. – Der Okkultist muß sich aber noch ein Hintertürchen offen lassen. Ja, er muß so weit gehen, daß er jedes in der Welt Erfolgende, was ihm entgegentritt, glauben kann, sonst verlegt er sich den Weg zu neuen Erfahrungen. Man muß sich frei machen für neue Erfahrungen; dadurch werden der physische und der Ätherleib in eine Stimmung versetzt, die sich vergleichen läßt mit der wollüstigen Stimmung eines Tierwesens, das ein anderes ausbrüten will.“

Inneres Gleichgewicht

„Und dann folgt als nächste Eigenschaft inneres Gleichgewicht. Es bildet sich durch die fünf anderen Eigenschaften nach und nach ganz von selbst heraus.[2] Auf diese sechs Eigenschaften muß der Mensch bedacht sein. Er muß sein Leben in die Hand nehmen und langsam fortschreiten im Sinne des Wortes: Steter Tropfen höhlt den Stein.“ (Lit.: GA 95, S. 117ff)“

Diese Nebenübungen sollten jeweils ungefähr für den Zeitraum eines Monats gemacht werden – idealerweise zur gleichen Tageszeit. Wobei man dabei nicht streng auf die Uhr schauen soll, sondern in sich ein Gefühl entwickeln, wann der gute und richtige Zeitpunkt ist.

Ganz wichtig: Die Übungen müssen in genau dieser Reihenfolge durchgeführt werden, da sie ansonsten ihre Wirkung verlieren. Und sie mögen sich banal anhören, sind aber eine ganz wichtige Übung um die seelische Kraft zu entwickeln, die ein ernsthafter Geisteschüler braucht.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Das Internet – eine Wesenheit?

Rudolf Steiner hat in einem seiner Vorträge darüber gesprochen, was bis zum Jahr 2000 eintreffen würde, wenn die Menschen nicht aufwachen und sich der geistigen Welt bewusst werden würden. Dabei hat er drei Erscheinungen genannt: Erstens würde die Medizin sehr menschenfeindlich werden. Es würden Substanzen gefunden und angewandt werden, die gewisse Erkrankungen hervorrufen können oder auch nicht. Ich denke, das ist bereits eingetroffen. Zweitens würde der Sexualinstinkt der Menschen sehr grausam werden. Ich denke, jeder kann sich vorstellen, in welcher Form auch dies eingetreten ist. Und drittens, es würde eine Technik erfunden werden, die den Menschen erlaubt, nur durch Knopfdruck Signale über den ganzen Erdball zu schicken. Das war aus meiner Sicht eine gute Beschreibung des Internets.

Wieso sollte das Internet wesenhaft sein?

Es gab im Rahmen der Flensburger Hefte Reihe mal ein Fragenkompendium im Rahmen der „Interviews mit Elementarwesen“, wobei auch gefragt wurde, was es denn aus Sicht der Elementarwesen mit dem Internet auf sich hätte. Und da kam eine Antwort, die in mir sofort resonierte: Das Internet ist der menschlichen Kontrolle längst entglitten und hat sich zu einem selbstständigen, spinnenartigen Wesen verwandelt. Je mehr die Menschen sich darin tummeln ohne das Ich dazu zu verwenden – also einfach selbstvergessen durch das Internet surfen – desto mehr nährt sich diese Wesenheit von den Ichen der Menschen. Die Menschen verlieren dabei mehr und mehr ihre Ich-Kraft. Und das ist etwas, das man selbst auch erleben kann. Wer hat sich nicht schon einmal dazu verleiten lassen, sich im Internet zu verlieren und von einem Artikel oder Video zum anderen zu surfen? Und wenn man auf die Uhr schaut, ist unendlich viel Zeit vergangen und man fühlt sich innerlich irgendwie leer. Kennt Ihr das? Es ist ein ganz anderes Gefühl, wie z.B. wenn man Stunden in ein gutes Buch vertieft war, das die Seele auf eine Art angereichert hat. Das Internet macht den Menschen leer – Ich-leer. Man verliert diesen wichtigen Anteil, der uns ja eigentlich erst zum Menschen macht.

Die Tiefen des Internets

Und wir wissen ja auch, dass das, was die meisten Menschen als Internet kennen, also dieser Teil, in dem es Suchmaschinen wie Google und „soziale Medien“ gibt, nur der kleinste Teil des Internets ist. Das Internet ist vergleichbar mit einem Eisberg. Das, was die meisten Menschen kennen, ist das sogenannte Surface Web, also die Oberfläche. Darunter gibt es dass Deep Web – ein Konsortium von Datenbanken und Dokumenten von Firmen, Regierungen und Organisationen. Und eine Stufe tiefer das sogenannte Dark Web. Dieses Dark Web ist der Alptraum der meisten Menschen. Und auf manche Arten ist es auch bereits hilfreich gewesen. Im Dark Web gibt es die Möglichkeit ALLES zu kaufen. Und wenn ich schreibe ALLES meine ich ALLES. Und weder Dark Web noch Deep Web sind mit den gängigen Browsern zu erreichen. Ich kenne viele Berichte, von ahnungslosen jungen Burschen, die sich abenteuerlustig auf den Weg ins Dark Web gemacht haben und seither mit ihren Traumata kämpfen. Im Dark Web gibt es keine Suchmaschinen und die Seiten haben seltsame hieroglyphische Namen. Man muss wissen, was man sucht. Wenn man das nicht weiß, kommt man auf Seiten, auf denen man Dinge sieht, die ein gesunder Mensch niemals sehen möchte. Ich rate es jedem dringlichst ab, sich da einfach hinein zu begeben. Und die andere Seite ist, dass das Dark Web oftmals die einzige Möglichkeit ist, Whistle Blower Informationen aus dem Land zu bekommen. Das Dark Web ist vollkommen anders strukturiert als das Surface Web. Es ist unmöglich dort die Spuren der einzelnen User zurückzuverfolgen. Deshalb eignet es sich auch so gut als Tummelplatz für alles Dunkle und Schreckliche. Und diese beiden, Dark Web und Deep Web, machen ungefähr 80% des ganzen Internets aus. Unser bekanntes Surface Web ist nur die Spitze des Eisbergs mit geschätzten 20% Volumen.

Wesen des Grauens und des abgrundtief Bösen

Die Tiefen des Internets sind so angefüllt mit grausamen Inhalten, dass es natürlich nicht nur Anziehungspunkt, sondern auch Brutstätte der dunklen Wesenheiten ist. Und da das Internet eine Gesamtheit in sich bildet, sind wir auch im Surface Web gefährdet mit diesen Wesenheiten – auf einer unbewussten Ebene – in Kontakt zu kommen. Daher ist es gut, wenn wir den Gebrauch des Internets auf das reduzieren, was unbedingt notwendig ist.

Der gute Umgang mit dem Internet

  • Es ist wichtig, dass wir vollbewusst bleiben, während wir uns im Internet aufhalten. Wir dürfen die Kontrolle über unser Tun nicht aus der Hand geben. Suchen wir die Information, die wir brauchen, oder lesen wir die Nachricht von unseren Freunden und dann lösen wir uns wieder daraus.
  • Die Zeit im Internet so kurz wie möglich zu halten. Solange wir vollbewusst etwas suchen oder nachlesen oder ein Tutorial schauen sind wir wie geschlossene Kugeln. Sobald wir aber unsere Kontrolle aufgeben und uns dem Internet hingeben, sind wir Eintrittsportal für diese Wesenheiten, die dann durch uns an die Oberfläche kommen.
  • Füllen wir das Internet mit guten und aufbauenden Inhalten. Durchgeistigen wir das Internet.
  • Es ist für die meisten Menschen keine Option das Internet gar nicht mehr zu nutzen und ich sehe das auch nicht als Lösung, sondern befreien wir es aus den Fesseln des Dunklen und durchlichten es mit unseren Botschaften.
  • Machen wir uns bewusst, dass das Internet längst keine tote Technik mehr ist, die es im Übrigen gar nicht gibt. In jeder Technik sind auch Elementargeister zugange. Seien wir uns also bewusst, dass wir es mit einer – von uns Menschen geschaffenen – Wesenheit zu tun haben und überlassen wir uns auf keinen Fall ihrer Führung.
  • Haben wir keine Angst, sondern stellen wir uns mutig den Tatsachen – nun aber vollbewusst.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Donnerstag – seid stets wachsam!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Beltane – Fest der Sonne am Sonntag

Es ist unglaublich wunderbar, wie dieses Jahr die Feste fallen. Der Sonntag, der Tag der Sonne und Beltane das Fest der Sonne am gleichen Tag. Die heutige Sonnenkraft mag uns ein Zeichen sein, dass auch in düsteren Zeiten das Licht immer viel stärker ist als die Dunkelheit. Wenn auch dunkle Mächte versuchen, das Weltgeschehen in ihren Bann zu ziehen, Kriege zu führen und Menschen in Abgründe zu schicken, so ist die ungebrochene Kraft der Sonne ein Zeichen, dass wir uns nur der lichten Seite zuwenden müssen, um den Sieg über die Dunkelmächte zu erringen. Die Sonne, der Sitz des höchsten Sonnenwesens – Christus – ist das Sinnbild der ewigen Liebe und des grenzenlosen Vertrauens.

Was Rudolf Steiner über die Sonne und die Sonnenwesen sagt – Quelle: Anthrowiki

Michael als großes Sonnenwesen

Der führende Erzengel der Sonnensphäre ist Michael. „Nun, Sonne ist für denjenigen, der wirklich erkennt, nicht der physische Gasball, als den ihn die heutige Physik beschreibt, sondern eine Summe von geistigen Wesen. Und die hauptsächlichsten geistigen Wesenheiten, die von der Sonne aus sozusagen das Geistige, das Spirituelle ausstrahlen, wie physisch das Sonnenlicht oder ätherisch das Sonnenlicht strahlt, die gruppieren sich alle um ein gewisses Wesen, das wir nach einer alten christlich-heidnischen, christlich-jüdischen Benennung könnten wir auch sagen, als das Michael-Wesen bezeichnen können. Michael wirkt aus der Sonne. Und das, was geistig die Sonne der Welt zu geben hat, kann man auch dasjenige nennen, was Michael mit den Seinigen der Welt zu geben hat.“ (Lit.:GA 243, S. 138f)

Das höchste Sonnenwesen – Christus

Der höchste führende Sonnengeist aber war der Christus selbst. Er war schon der oberste Führer der alten Sonnenentwicklung und auch während der eigentlichen Erdenentwicklung war zunächst die Sonne seine Heimat und hier wirkte er als schöpferischer Geist, als schaffendes Weltenwort, durch die Gemeinschaft der sieben Elohim.

„Das, was man da an materialistischen Kosmologien heute entwickelt, das ist ja pure Phantasterei. So hat man sich nicht vorgestellt in älteren Zeiten: die Sonne – ein Gasball, der da draußen schwimmt, sondern die Sonne war ein Geistwesen. Das ist sie auch für den wirklichen Weltanschauer heute noch: ein Geistwesen, das sich nur äußerlich in der Weise repräsentiert, wie das Auge eben die Sonne wahrnehmen kann. Und dieses zentrale Geistwesen empfand die ältere Menschheit als eins mit dem Christus. Die ältere Menschheit wies auf die Sonne, wenn sie von dem Christus sprach.“ (Lit.: GA 207, S. 183)

Um die Folgen des Sündenfalls auszugleichen, stieg der Christus aber zum Heil der Menschen im Laufe eines langen kosmischen Entwicklungsprozesses, in dem er die Vorstufen zum Mysterium von Golgatha durchlebte, auf die Erde herab und verband sich mit dieser durch das Mysterium von Golgatha, damit auch sie einst Sonne werde und so zu einer höheren Daseinsform aufsteige.

„Diese wirkliche Sonne besteht aus geistigen Wesenheiten, die sich der physischen Sonne bedienen, wie die Menschen sich der Erde bedienen. Die inneren Geheimnisse dieses Sonnendaseins zu schauen und zu offenbaren, das war die Aufgabe des großen Sonnenorakels. Für dieses war das Sonnenlicht nicht einfach etwas Physisches, sondern jeder Sonnenstrahl ist die Tat der geistigen Wesenheiten, welche auf der Sonne ihren Schauplatz haben. Diese großen Wesenheiten waren zur Zeit der alten Atlantis noch ausschließlich auf der Sonne. Später änderte sich dies, indem die große Wesenheit, welche später Christus genannt wurde, sich mit der Erde vereinte. Man kann daher das Sonnenorakel auch das Christus-Orakel nennen. Die Vereinigung der Christus-Wesenheit mit der Erde geschah, als auf Golgatha das Blut des Christus Jesus floss. Da vereinte sich sein Wesen mit der Atmosphäre der Erde, wie dies heute noch im hellseherischen Rückblick wahrgenommen werden kann. So kam die Christus-Wesenheit von der Sonne auf die Erde. Als bei Damaskus das Licht der geistigen Erleuchtung auf den Saulus-Paulus fiel, da sah Paulus den mit der Erde vereinten Christus und wußte zugleich, dass er es war, der auf Golgatha sein Blut vergossen hatte.“ (Lit.: GA 109, S. 12)

„Christus «starb von der Sonne», er starb kosmisch von der Sonne zur Erde herab, er kam zur Erde herunter. Von dem Momente von Golgatha ab war auf der Erde zu schauen dasjenige, was sein Lebensgeist war. Wir lassen den Lebensäther, den Ätherleib, den Lebensleib zurück nach dem Tode; nach diesem kosmischen Tode ließ der Christus den Geistesmenschen auf der Sonne zurück, und im Umkreise der Erde den Lebensgeist. So daß vom Mysterium von Golgatha ab die Erde von dem Lebensgeiste Christi wie von einem Geistigen umweht war.“ (Lit.: GA 240, S. 291)

Und nichts Anderes ist Beltane

Beltane ist die Verehrung der Sonne und die Freude über das neu gewordene Licht. Wenn wir jetzt – ab heute – in die neue Zeit hineinwandern – die Zeit der Sonne und des Lichts – so können wir uns tagtäglich bewusst machen, dass wir nicht alleine in diesem Kampf drinnen stehen, sondern dass die höchsten geistigen Wesenheiten stets präsent sind und uns durch diese Zeit begleiten. Und es ist gut, den Beginn dieser Zeit ausgiebig zu feiern und sich mit den großen Wesenheiten zu verbinden – das ist Beltane.

Die Planeten wesenhaft zu schauen – das ist der Beginn der neuen Zeit

Erst wenn wir erkennen, dass nichts um uns tote Materie ist, dann werden wir sehen, wo der Kampf eigentlich stattfindet. Wir werden aufhören, uns in Kleinheiten zu verrennen, sondern erkennen, dass wir uns in diese Zeit hineingebären ließen um unseren Anteil an dem historischen Moment der Menschheitsgeschichte zu (er-)leben. Nur aufgrund all dieser Tatsachen werden wir die Kraft und den Mut finden, uns gegen die Dunkelmächte zu stemmen und trotzdem die nicht im Kampfmodus zu verharren, sondern auch die Feste zu feiern, wenn sie anstehen. Wir gehen durch eine Ära, die vermutlich Jahrzehnte andauern wird und wir brauchen dafür den notwendigen Modus Operandi – den Weg des Handelns.

Wie Rudolf Steiner in seinem Buch „Philosophie der Freiheit“ schrieb „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.“ (GA 4, Seite 166)

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Sonntag, einen schönen Maifeiertag und/oder ein schönes Beltane

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Donnerstag – Tag des Großmutes und der Weisheit

Wer immer eine diplomatische Einigung anstrebt, in einer Gruppe etwas zu klären hat, Verträge aufsetzt oder juristische Streitereien beilegen möchte, der tut dies am besten an einem Donnerstag. Donnerstag (franz- jeudi), der in engem Zusammenhang mit dem Planeten Jupiter steht, stärkt unsere diplomatischen Seiten, verbindet uns mit unserem inneren Großmut und der Weiseheit. Nicht umsonst sind jeden Donnerstag die Lehrerkonferenzen aller Waldorfschulen weltweit. Das ist der Tag an dem auch kontroverse Themen sachlich und ruhig geklärt werden können, ohne dass sie sich dabei verwaschen. Auch Kauf- oder Mietverträge sollten an einem Donnerstag verhandelt werden.

Ein paar Worte Rudolf Steiners zum Jupiter (Quelle: Anthrowiki)

Der Jupiter aus geisteswissenschaftlicher Sicht

„Jupiter ist der Sitz der Jupiterwesenheiten, die die Bewusstseinsseele anregen (Lit.:GA 98, S. 198). Die Jupitersphäre ist das Herrschaftsgebiet der Geister der Weisheit. Führender Erzengel ist des Jupiter ist Zachariel.

Im menschlichen Organismus wirken die Jupiter-Kräfte besonders auf die Gestaltung und Tätigkeit der Leber und in der Sprache offenbaren sie sich durch den Vokal O. Bei den Pflanzen spiegelt sich der Jupiter-Einfluss in der Fruchtbildung wider. Als Baum ist dem Jupiter der Ahorn zuzuordnen, und unter den irdischen Metallen ist das Zinn durch den unmittelbaren Jupiter-Einfluss entstanden.

Das große Jupiterjahr und die Erscheinung des Christus Jesus auf Erden

„Es ist von wunderbarer Tiefe, und es ist unermesslich ergreifend, wie im Sinne der Evangelien – das eine Mal erzählt das eine, das andere Mal erzählt das andere Evangelium – die Menschen unterrichtet werden von der Erscheinung des Christus Jesus. Auf der einen Seite sind es die drei Weisen, die Magier aus dem Morgenlande, die Träger der alten Sternenweisheit, die Erkunder des Weltenwortes aus der Sternenschrift des Kosmos. Sie sind begabt mit der höchsten Weisheit, die der Menschheit damals zugänglich war. Und angedeutet wird durch das Evangelium, wie die höchste Weisheit nichts Anderes sprechen kann für den damaligen Zeitpunkt als: Der Christus Jesus erscheint, die Sterne sagen es uns. Das ewige Weltenwort, das in den Sternen kam, in Sternkonstellationen lebt, das sagt uns, dass der Christus Jesus erscheinen wird.

In den Schulen, in den Weisheitsschulen wurde verkündet: 354 mal seit der Entstehung der gegenwärtigen Erdenmenschheit hat der Jupiter seine Planetenbahn vollendet. Ein Jupiterjahr, ein großes Jupiterjahr ist vollendet seit der Zeit, seit welcher zum Beispiel die alten Hebräer das Dasein der Menschheit auf Erden ansetzen. Im Sinne dieser damaligen Weltanschauung hatte ein gewöhnliches Jahr 354 Tage. 354 Jupitertage sind verflossen und diese 354 Jupitertage sind etwas, was spricht aus der Weltenweisheit, wie der Satz, der große Satz, und die einzelnen Worte darinnen geben an die Umläufe des Merkurius, und sieben mal sieben ist neunundvierzigmal ein Merkurtag in derselben Zeit verflossen, in der ein Jupitertag verflossen ist.

Solche Zusammenhänge suchten diese alten Weisen in der Sternenschrift. Und was ihnen in die Seele inspiriert wurde durch solches Entziffern der Sternenschrift, das legten sie so aus, dass sie es in die Worte kleiden konnten: Der Christus Jesus erscheint, denn die Zeit ist erfüllet. Die Jupiterzeit, die Merkurzeit ist erfüllet. Der große Weltenzeitmesser, der in den Sternen sich befindet, spricht davon, dass die Zeit erfüllet ist. Das künden die Evangelien von der einen Seite. Von der andern. Seite künden sie, wie auf dem Felde die armen Hirten aus dem Traum, der aus ihrem einfachen Herzen quillt, ohne alle Weisheit, bloß hinhorchend auf die fromme, einfältige Stimme der menschlichen Seele, was die armen Hirten aus dieser Tiefe der Menschenbrust heraus geoffenbart erhielten. Und es ist dieselbe Kundschaft: Der Christus erscheint.“ (Lit.:GA 209, S. 143f)

Der Baum des Donnerstags – der Ahorn

Für diejenigen, die gerade auf dem Weg sind, sich mit Baumwesen zu verbinden, wäre es eine Möglichkeit, sich heute mal zu einem Ahornbaum zu gesellen und zu lauschen, was er zu sagen hat. Der Ahorn steht ebenfalls für Ruhe und Gelassenheit. Gerade zeigen sich seine ersten noch hellgrünen Blätter. Es wird ihm sogar nachgesagt, dass er bösen Zauber fernhalten kann (gut, dass ich sogar drei riesige Ahornbäume neben dem Haus habe) 🙂 Auf jeden Fall unterstützt er innere Prozesse, vor allem Loslass-Prozesse. Wenn Ihr Euch also von etwas verabschieden wollt, sucht einfach eine Zeit lang die Gesellschaft eines Ahorns.

Die Speise des Donnerstags – der Roggen

Roggen ist ein beliebtes Brotgetreide, das allerdings keine so guten Backeigenschaften hat wie Weizen. Deshalb wird es gerne mit Weizen vermischt. Jedoch ist das reine, lange gesäuerte Roggenbrot vielfach verträglicher für die meisten Menschen als Backwaren aus Weizen. Roggen stärkt lt. Demeterbund die Leber, die ja das Organ ist, das mit dem Donnerstag in Verbindung steht. Wer am Donnerstag seinen Rhythmus mit den Getreiden einhalten möchte, tut gut daran, einfach Roggenbrot zu essen. Am besten schmeckt frisches Roggenbrot mit Butter und Schnittlauch.

Das Organ des Donnerstags – die Leber

Die Leber, als unser zentrales Stoffwechselorgan – wird meist wenig beachtet, solange sie funktioniert. Sie quält uns nicht mit Schmerzen, hält viel aus und regeneriert sich auch schnell. Die Leber ist aufgrund ihrer Robustheit sehr beachtlich und sollte doch viel mehr Aufmerksamkeit erhalten. Sobald Störungen der Leberfunktion auftreten, und die sind zunächst oft unbemerkt, gerät unser Stoffwechsel großräumig aus dem Gleichgewicht. Aber nicht nur Alkohol, Medikamente und schlechte Nahrung setzen der Leber zu, auch unsere Gefühlswelt ist mit der Leber in Beziehung. Nicht umsonst sagt man, wenn einen etwas bedrückt: „Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen.“

Was Rudolf Steiner zur Leber sagt (Quelle: Anthrowiki)

„Die Leber ist das wesentliche Organ, um Ideen in die Tat umzusetzen. Ist die Lebertätigkeit gestört, treten Willenshemmungen auf. Denn die Crux ist, daß die Leber nicht bloß das Organ ist beim Menschen, das die heutige Physiologie beschreibt, sie ist im eminentesten Sinne dasjenige Organ, das dem Menschen die Courage gibt, eine ausgedachte Tat in eine wirklich ausgeführte umzusetzen. Also wenn es geschieht, daß ich so organisiert bin als Mensch, daß da ein Tram wegfährt, ich weiß, ich soll nach Basel fahren – es gibt solche Menschen – ich bin schon da: im letzten Moment kann ich nicht aufsteigen, es will mich etwas zurückhalten, ich komme nicht dazu, aufzusteigen! – Sehen Sie, so etwas enthüllt sich manchmal auf eine merkwürdige Weise, wenn eine Stockung des Willens auftritt. Wenn aber so etwas auftritt, dann liegt immer ein feiner Leberdefekt vor. Die Leber vermittelt immer das Umsetzen der vorgenommenen Ideen in die durch die Gliedmaßen durchgeführten Handlungen.“ (Lit.GA 317, S. 22)

In diesem Sinne können wir heute sowohl diplomatische Erfolge erzielen als auch unserer Leber ein wenig Aufmerksam schenken und genüsslich ein Roggenbrot verspeisen.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Mittwoch – Merkur – Quecksilber

Der Mittwoch (franz. mercredi) entspricht dem Planeten Merkur und ist verbunden mit dem Quecksilber (Mercurius). Der Mittwoch ist der Tag des schnellen, quicklebendigen Denkens und er hat eine gewisse Leichtigkeit. Er eignet sich für den Aufbau von Neuem, für geselliges Beisammensein und auch für Reiseplanungen. Ebenso eignet sich der Mittwoch für die Forschung, das Auffinden von Neuem und auch für Heilbehandlungen. Am Mittwoch können sich Gedankenfragmente schnell zu einem Ganzen zusammenfinden und ein völlig neues Bild erschaffen. Nicht geeignet ist der Mittwoch für dumpfes Abarbeiten und auch nicht für ernsthafte juristische oder wirtschaftliche Belange.

An alle Erfinder, Forscher, Schriftsteller, Unternehmer und sonstige Kreative

Heute ist der Tag, die vielen einzelnen Teile zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Was am Montag träumerisch vor dem inneren Auge stand, am Dienstag gearbeitet wurde, erhält heute durch die Tagesqualität noch seinen Platz im übergeordneten Großen und Ganzen. Heute fliegen die Gedanken nur so dahin und es darf sich entwickeln. Wer seine Berufung sucht, hat heute einen guten Tag um die Lage im Gesamtüberblick zu betrachten und blitzschnell – wie in einem Kaleidoskop – immer neue Bilder und Zusammenhänge vor dem inneren Auge engtstehen zu lassen.

Der Planet Merkur – was Rudolf Steiner dazu sagt (Quelle: Anthrowiki)

Wenn man die Ausführungen Steiners zum Planeten Merkurs liest, dann weitet sich die Weltsicht. Es ist unglaublich, wie weit dies von der gängigen Lehrmeinung abweicht und welche Zusammenhänge er herstellt. Für mich ist Rudolf Steiner der bedeutendste Mensch in der Erforschung der geistigen Welten. Ich habe in vierzig Jahren niemanden gefunden, der auch nur annähernd an seine Erkenntnisse heranreicht. Vieles davon wurde bereits verifiziert, anderes werden wir vielleicht erst in der nächsten Inkarnation verifizieren und verstehen können. Jetzt lassen wir ihn aber selbst zu Wort kommen:

„Auf dem Merkur wohnen Wesenheiten ähnlich den Menschenwesenheiten, die aber den Tod nicht kennen. Das Leben der Merkurwesen verläuft sozusagen so, daß ein solcher Übergang nur wie eine Verwandlung ist, so wie wir zwischen der Geburt und dem Tode den Körper verändern. So leben die Seelen der Merkurwesen, wenn sie ihre Geistleiber ansetzen und wieder verlieren, aber sie kennen den Tod nicht.“ (Lit.:GA 98, S. 186)

„Wenn wir dieses als unsere Welt bezeichnen (siehe Zeichnung, hell), dann kommen wir dadurch, daß wir andere Bewußtseinszustände entwickeln, jeweilig in andere Welten. Nehmen wir also an, wir entwickeln denjenigen Bewußtseinszustand, den wir haben müssen, um in die Welt einzutreten, in die wir die Toten unmittelbar in den Jahren nach ihrem Tode verfolgen können. Ich werde diese Welt dadurch charakterisieren, daß ich sie anstoßend an unsere Welt hier aufzeichne (gelb). Wir würden dann, wenn wir den nächsten Bewußtseinszustand entwickeln würden, den Bewußtseinszustand, durch den wir weiter hineinkommen in jenes Leben, das dann der Tote betritt, nachdem er den Weg rückwärts absolviert hat, und den ich den Zustand des leeren, aber wachenden Bewußtseins gegenüber der physischen Welt genannt habe. Da würden wir hineinkommen in eine weitere Welt (rot), in diese Welt, wo zum Beispiel der Mensch ganz besonders mit den Merkurwesen zusammenkommt, mit demjenigen Geschehen, mit denjenigen Tatsachen, die in der Sphäre des Raphael in dem gestern charakterisierten Sinne liegen. In dieser Sphäre lernt man vor allen Dingen die Heilkräfte der menschlichen Natur kennen.“ (Lit.:GA 243, S. 157f)

„Da wußte man auch, daß man über das Wesen der Krankheiten erst erfahren kann, was der Wahrheit entspricht, wenn die Wahrheit von den Merkurwesen kommt; daher war alles Heilwesen, alles medizinische Wissen, das Geheimnis von gewissen Mysterien, den Merkurmysterien. Da war es wirklich so in solchen Mysterien, daß nicht ein Mensch dastand, wie an den heutigen Universitäten, sondern daß tatsächlich höhere Wesenheiten aus den Sternenregionen durch den Kultus, der an diesen Mysterien üblich war, wirkten. Die Götter waren selbst Lehrer der Menschen, und die Medizin ist diejenige Weisheitskunde in alten Menschheitszeiten gewesen, die direkt durch die Merkurwesen in den Mysterien an die Menschen herangebracht worden ist; daher war auch diese alte Medizin durchaus als eine Gabe des Göttlichen von den Menschen angesehen worden. Im Grunde genommen ist alles dasjenige, was im Medizinischen fruchtbar ist, heute entweder aus alten Zeiten stammend, eine Nachwirkung desjenigen, was man von den Göttern des Merkur erfahren hat, oder aber es muß gefunden werden wiederum durch diejenigen Methoden, die den Menschen anleiten, Umgang mit den Göttern zu haben, von den Göttern lernen zu können.“ (Lit.:GA 239, S. 94)

Das Quecksilber

Während wir Quecksilber meist nur aus den alten Thermometern kennen, stellt Steiner das Metall Quecksilber in einen ganz anderen Zusammenhang. Aber lest selbst:

„Das Quecksilber ist ein Metall, das Verwandlungen durchmachen wird, aber Verwandlungen zum Vollkommenen. Das Quecksilber hat als Metall noch nicht alle diejenigen Kräfte pulverisiert, die ein jeder Stoff im Geistigen hat, bevor er Stoff wird. Es wird in der Zukunft noch Wesentliches aus seiner Spiritualität heraussetzen können und wird noch andere Formen annehmen können, so daß in der Welt des Mineralischen in gewisser Weise das Quecksilber dem menschlichen Kehlkopfe entspricht und auch in einer gewissen Weise dem Organ, dessen Anhangsorgan der Kehlkopf ist, der Lunge. Andere Metalle, sagen wir zum Beispiel das Kupfer, das ist dafür in einer Art absteigender Entwickelung. Das wird in der Zukunft so sich zeigen: Es hat nicht mehr innere spirituelle Kräfte, die es heraussetzen kann, sondern es muß immer mehr und mehr sich bloß zersplittern, bloß zerfallen, bloß zum Weitenstaube werden.“ (Lit.: GA 134, S. 105f)

Die Speise des Mittwochs ist die Hirse

Auch am Mittwoch müssen wir auf den französischen Begriff „Mercredi“ schauen um auf den Planeten Merkur zu kommen. Die Hirse wirkt erhellend, wärmend und verbindend, wie der Götterbote Merkur, der die Verbindung zwischen Himmel und Erde schafft.

Hirsebrei mit Apfel

1 Liter Milch
150 g Hirse
1 Prise Salz
2 Äpfel
Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Daraufhin Apfelstücke, Hirse, Milch und Salz gemeinsam in einem Topf aufkochen lassen. Für ca. 20 Minuten auf niedriger Temperatur weiter köcheln lassen, bis die Hirse weich ist. Immer wieder gut umrühren. Gerne noch mit Zimt bestreuen. Ich süße es gerne ein wenig mit Honig, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker. (Quelle: Waldorfshop.eu)

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Dienstag spirituell betrachtet

Während der Montag eher der träumende und planende Tag ist, ist der heutige Dienstag wunderbar geeignet, Dinge einfach abzuarbeiten. Was gestern geplant wurde, kann heute umgesetzt werden. Ich lade Euch ein, einmal für Euch zu fühlen, ob Euch die Dinge anhand der Tagesqualitäten nicht leichter von der Hand gehen. Für mich stellen sie schon lange die übergeordneten Strukturen dar und so weit ich kann, orientiere ich mich an diesem Rhythmus. Heute können wir also alle die Dinge erledigen, die schon lange erledigt werden sollten. Es kann geschaffen werden.

Der Planet des Dienstags ist der Mars

Im Französischen Wort für Dienstag steckt der Mars noch drin = Mardi. Der Mars als Kriegsgott, als schaffender und gestaltender Herrscher führt die Qualität dieses Tages an. Wir sind voller Mut, Schaffenskraft und Tatkraft. Natürlich wirken – gerade auch derzeit – auch andere Qualitäten, die vielleicht die Tagesqualität überlagern, aber es ist ja auch eine Entscheidung, welcher Qualität und welcher Energie wir unsere Aufmerksam schenken mögen.

Rudolf Steiner sagt spannende Dinge über die Mars, die ich Euch hier gerne einfügen möchte. Quelle: Anthrowiki

Mars ist der Sitz jener Marswesenheiten, die die Empfindungsseele anregen (Lit.: GA 98, S. 198, GA 102, S. 59f). Die Marssphäre ist das Herrschaftsgebiet der Geister der Bewegung, die die Herren der alten Monden-Entwicklung waren. Führender Erzengel der Marssphäre ist Samael.

Bis etwa zum 16. Jahrhundert war der Mars in absteigender Entwicklung begriffen. Aus den Impulsen, die der Mars der Erde und der Menschheit bis dahin geben konnte, ist die moderne Naturwissenschaft entstanden. Nachdem der Buddha seine letzte irdische Inkarnation durchgemacht hatte, ist er zum Mars aufgestiegen, um hier eine neue Mission zu erfüllen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts vollzog er hier eine Tat, die für den Mars eine ähnliche Bedeutung hat, wie das Mysterium von Golgatha für die Erde. Es gelang ihm dadurch die Mars-Kräfte zu besänftigen und damit begann eine aufsteigende Entwicklung des Mars. Damit erfüllte sich die Mission des Buddha auf dem Mars (vgl. GA 130, S. 319ff).

In der ersten Hälfte der Erdentwicklung, als die Erde noch nicht im physischen Zustand war, kam es zu einer Durchdringung mit den Mars-Kräften. Dadurch ist auf Erden das Eisen entstanden. Im menschlichen Organismus offenbart sich der Mars vor allem durch die Gallentätigkeit und in der Sprache durch den Vokal E. Von den Bäumen entspricht dem Mars insbesonders die Eiche.

Das Metall des Dienstags: Das Eisen

Das Eisen ist die Grundlage unserer Zivilisation, daher möchte ich noch einmal Rudolf Steiner dazu zu Wort kommen lassen, um die große Bedeutung des Eisens für uns Menschen darzustellen. Quelle: Anthrowiki

„Die Marskräfte bewahren uns vor dem Verfließen in dem Wärmeelemente. Würden die Marskräfte nicht in der richtigen Weise da sein, so würde der Mensch in der Wärme ausfließen. Es ist das sogar das Wichtigste im Menschen, denn weil er in sich mehr Wärme hat, als in seiner Umgebung vorhanden ist, ist er fortwährend in der Gefahr, im Wärmeelemente auszufließen. Daher müssen die Marskräfte geradezu im Menschen konzentriert sein. Und das geschieht durch das Eisen, das der Mensch im Blute hat. Das Eisen enthält Kräfte, die mit den Marskräften gleich sind.“ (Lit.: GA 213, S. 59)

Tatsächlich entstammt das irdische Eisen nach den okkulten Forschungen Rudolf Steiners auch substanziell der Marssphäre. Das irdische Eisen ist ein Überbleibsel des sog. Marsdurchganges, der sich etwa zu der Zeit ereignete, als sich der Mond von der Erde loslöste:

„Gleichzeitig mit der Trennung der Sonne und des Mondes von der Erde fand ein anderes Weltereignis statt: der Durchgang des Mars durch die Erde. Die Substanzen der beiden Weltkörper Mars und Erde waren dazumal so dünn, daß der Mars seiner Substanz nach durch den Erdenkörper hindurchgehen konnte. Er ließ einen Stoff zurück, den die Erde früher nicht hatte: das Eisen.“ (Lit.: GA 101, S. 88)

Das Blut ist das primäre Werkzeug des menschlichen Ichs und das Eisen im Blut ist das Inkarnationsmetall schlechthin. Es verbindet Kosmos und Erde und ermöglicht es dem Menschen sein geistiges Wesen, sein Ich, mit seinem irdischen Wesen, mit seinem Leib zu verbinden.

Das Getreide des Dienstags ist die Gerste

Die Gerste ist ein – in unseren Breiten – nur noch selten verwendetes Getreide. Ich selbst kenne sie noch von früher als Gerstengraupen, die ich aber nie sonderlich gemocht habe. Die Gerste verleiht uns ebenfalls die Kräfte des Mutes und der tätigen Kraft.

Hier habe ich ein wunderbares Rezept gefunden: Quelle: Waldorfshop.eu

Das Gersten-Rezept des Dienstags

Gerstenwasser (Es gilt in England als beliebtes Mittel gegen Erkältungskrankheiten).

100g Gerste
2 L Wasser
1/2 Zimtstange
2 Datteln oder Feigen, kleingeschnitten
5 Nelken
1/2 Zitrone kleingeschnitten
2 EL Honig
500ml Apfelsaft
2 Prisen Salz
Die Gerste im Wasser über Nacht einweichen lassen. Gewürze und Zitrone hinzugeben und 2 Stunden köcheln lassen. Anschließend abkühlen lassen und mit dem Saft, Honig und Salz vermischen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderbaren tatkräftigen Dienstag.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Geburtstagsgedanken

Geburtstag ist ja so ein Tag…manchmal voller Freude und manchmal auch nachdenklich – oder beides. Ich denke, bei mir ist es beides. Ich freue mich, wieder ein Jahr geschafft zu haben. Ich werde nämlich gerne älter. Es hat was von Heldentum. Schon meine Oma sagte immer: „Alt werden ist nichts für Feiglinge.“ Und damit hat sie wohl recht. Ihr anderer Spruch war: „Es ist gut, wenn man aufwacht und es tut einem etwas weh, dann weiß man, dass man noch lebt.“ Langsam verstehe ich, was sie damit meinte. Obwohl, heute bin ich 56 geworden. Vor dem 60er habe ich schon Respekt. 60 – das klingt so ernsthaft, erwachsen und distinguiert. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das jemals erreichen werde. Und ich weiß nicht einmal, ob ich das will. Träume ich dann vielleicht nicht mehr von einem Haus mit einem geheimen Zimmer? Oder von all den anderen Dingen, die selbst meine Kinder kindisch finden?

Wenn man so auf sein Leben schaut

Wenn ich heute auf mein bisheriges Leben schaue, denke ich, dass es ganz gut war. Eigentlich hatte ich nie einen bestimmten Plan. Ich habe immer getan, was mir „zugefallen“ ist – mehr oder weniger. Mit „zugefallen“ meine ich, dass es oft spontane Ideen, Gelegenheiten, Anregungen von Menschen… waren. Dies führte dazu, dass mein Leben nicht unbedingt gleichförmig verlief wie ein ruhiger Fluss, sondern es war manchmal eher wie eine Stromschnelle, dann wieder ein verkarstetes Teilstück – immer wieder neu, immer wieder anders.

Die Arbeit mit und für die geistige Welt

Es war an meinem 17. Geburtstag, also heute vor 39 Jahren, als mir ein Heftchen von der Theosophischen Gesellschaft geschenkt wurde, das in weiterer Folge mein ganzes Leben verändert hat. Endlich Antworten auf so viele Fragen und sogar Antworten auf Fragen, die ich bis dahin gar nicht gestellt hatte. Rasch folgte der Wechsel von der Theosophie zur Anthroposophie und die vielen Jahre, die ich in unserem Zweig in Deutschland verbringen durfte, haben mich gelehrt zu lernen und zu studieren, ohne etwas zu erwarten. Einfach nur ein leeres Gefäß zu sein, in das das Wissen von Rudolf Steiner fließen durfte. Nicht selten sind meine liebe Freundin Heike und ich nach den Zweig-Abenden nach Hause gefahren und haben uns gegenseitig gefragt: „Hast du das verstanden, was wir heute gelesen haben?“ Und eben so oft war die Antwort: „Nein.“ Aber wir konnten es nehmen und stehenlassen, obwohl wir damals noch nicht wussten, dass dies, was wir jetzt nicht verstehen, Jahre und Jahrzehnte später der Grundstock unserer Weltanschauung sein würde. Manche Dinge versteht man zunächst auf der kognitiven Ebene nicht, sondern man darf sie einfach einmal in seine Seele aufnehmen und sie dort verwurzeln lassen. Was mir rückblickend daran so gefällt, war unsere Bedingungslosigkeit, mit der wir – unermüdlich – jeden Mittwoch wieder, mit unseren meist ziemlich alten Autos, den Weg von Steinmauern nach Gaggenau gefahren sind um etwas zu lesen, das wir nur manchmal verstanden. Doch die Stimmung im Zweig war wunderbar. Wir waren vermutlich damals die Jüngsten, viele der Menschen waren deutlich älter und doch arbeiteten wir am gleichen Ziel. Wir wollten verstehen, was Rudolf Steiner der Welt zu sagen hatte. Diese Zeit ist heute die Basis für alles, was ich bin und erreicht habe und ich bin unendlich dankbar dafür.

Dankbar für die Weggefährten

Ich habe in meinem Leben viele wunderbare Menschen getroffen. In einer Zeit, in der es weniger um die Bande des Blutes als um die seelisch-geistigen Bande zwischen Individuen geht, ist es wunderbar, so eine Seelenfamilie zu haben. Viele Freundschaften dauerten viele Jahre, einige dauern bis heute an und es erfüllt mich mit allergrößter Dankbarkeit, dass ich immer wieder wunderbare Begegnungen haben durfte und noch haben darf. Es gibt vermutlich nichts auf dieser Welt, das die guten Weggefährten aufwiegen kann. Viele dunkle Momente wurden nur dadurch erträglich, weil treue Weggefährten da waren.

Dankbar für die Familie

Ich bin wahnsinnig dankbar für meine vier Kinder und mittlerweile zwei Schwiegerkinder und drei Enkelkinder. Die Familie wächst und es ist schön zu sehen, welch wunderbare Menschen aus den ehemals so kleinen Wesen werden. Ich bin auch dankbar, zwei Mal eine gute Ehe zu haben. Die erste war sehr früh, doch hielt sie 18 Jahre und wir sind bis heute sehr gute Freunde und beide wieder in guten Händen. Mit meinem jetzigen Mann bin ich seit fast 19 Jahren glücklich und ich hoffe, er ist es auch und wir haben noch viele gemeinsame Jahre. Es ist gut, wenn man einen Menschen an seiner Seite hat, der auch der beste Freund ist. Egal was kommt, die Freundschaft, die man füreinander empfindet, ist das, was allen Stürmen trotzen kann. Wenn man weiß, dass der Mensch, der einem so nah ist, niemals absichtlich etwas tun würde, das einem schadet, sondern einfach immer da ist und wo es möglich ist, unterstützt, dann hat man schon das große Los gezogen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich fühle mich beschützt und behütet.

Die geistige Welt

Und doch gab es auch Zeiten in meinem Leben, die ich ohne das Wissen um die geistige Welt und ihren Beistand nicht geschafft hätte. Es waren Zeiten, in denen es nicht möglich war, diese mit Weggefährten und Freunden zu teilen. Sie mussten ganz alleine durchschritten werden. Das einzige Licht in dieser Zeit war mein unbedingtes Vertrauen darauf, dass alles einem großen und übergeordneten Ganzen dient und dass ich niemals, zu keiner Zeit, alleine bin. Die geistige Welt als Weggefährte ist aus meiner Sicht der wichtigste Faktor um gut durch die dunkelsten Tiefen und die verzweifeltsten Zeiten zu kommen. Und dieses Wissen gibt mir auch jetzt den Mut und die Kraft immer weiterzumachen, auch wenn es sich oftmals so anfühlt wie gestern.

Die wunderschönen Blumen im Bild oben hat mir mein Mann heute Morgen geschenkt, die wunderschöne Vase ist von der lieben Alessa Rudolfo.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Es macht mich wütend und traurig…heute zumindest

Das Foto zeigt übrigens meinen Schreibtisch, an dem ich täglich die Morgenimpulse schreibe. Damit Ihr wisst, wo ich gerade bin 🙂 Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber bei mir stellt sich immer wieder so eine tiefe Traurigkeit ein. Ich versuche dann herauszufinden, woran es liegen mag und komme zu keinem echten Ergebnis. Es ist einfach alles – ein ganzes Konglomerat von Gründen und von Stimmungen. Einerseits die Erkenntnis, dass der Prozess, der bereits begonnen hat, einfach so weiterlaufen wird. Und dann kommt auch immer wieder so ein hilfloses Gefühl, dass wir hier kämpfen und aufklären und sprechen und schreiben und dies für alle Menschen tun und dafür werden wir an den Rand der Gesellschaft gestellt. Lange konnte ich darüber lachen, als verrückt und verdreht, verschwurbelt, bildungsfern und dumm und sogar als politisch rechts (!OMG) dargestellt zu werden. Aber langsam reicht es mir. Ich schaue mir diese selbstgefälligen Menschen an, die in Talkshows sitzen und sich über Menschen wie uns – die wir uns Gedanken darüber machen, dass unsere Freiheit immer mehr und immer weiter eingeschränkt wird – lustig machen. Und ich könnte einfach kotzen.

Es war noch nie leicht, nicht mit dem Strom zu schwimmen

Mir ist es durchaus bewusst – und ich kenne es ja aus anderen Situationen in meinem Leben – dass es nicht leicht ist, nicht dem Mainstream anzugehören. Das weiß ich – zumindest kann ich es denken. Und es ist ja auch nicht schwierig, in einer kurzen Debatte seine Meinung und Haltung zu bewahren. Aber ich weiß, dass dieser Weg noch lange dauern wird. Und ich weiß noch nicht einmal, ob ich das Ende dieses Weges in dieser Inkarnation erleben werde. Was grundsätzlich auch egal ist. Aber ich habe diese Momente, in denen mir bewusst wird, dass die Unbeschwertheit in diesem Leben vielleicht nie mehr kommen wird, dass ich (und natürlich alle anderen) in der jetzigen und vermutlich noch engeren Situation verharren müssen – und natürlich wird mich das nicht dazu bringen, meine Haltung aufzugeben. Denn ich habe die ja nicht nur aus Prinzip, sondern ich hoffe, dass wir alle zusammen die neue Welt erschaffen werden. Aber manchmal geht mir ein wenig die Luft aus.

Warum ich Euch das schreibe

Ich schreibe es deshalb, weil ich mir sicher bin, dass es Jedem/Jeder von uns zeitweise so geht und dass niemand damit alleine ist. Es ist keine Schande, wenn man mal nicht nur lustig und fröhlich ist, sondern wenn die ganze Last der Situation auf dem Herzen drückt und es auch in Ordnung ist, wenn der Optimismus auch mal kurz verschwindet und der Trauer und ja, auch der Wut Platz macht. Und das Depperte ist ja, dass ich gar nicht so wütend auf die Drahtzieher bin – die sind sowieso auf der dunklen Seite. Viel wütender bin ich oft über die Leute, die sich im Fernsehen hinstellen und voller Skrupellosigkeit die Menschen manipulieren. Das sind die Schergen der Widersacher – dumme, arrogante, ignorante Kretins zu denen ich auch keine Brücke bauen will. Auf jeden Fall nicht heute. Heute würde ich sie lieber schütteln.

Und dann bin ich sauer auf diejenigen, die es sehen, wissen und schweigen. Menschen, die vielleicht auf viele andere Menschen Einfluss nehmen könnten, die diese Menschen aber nicht aufrütteln, sondern lieber in der Deckung bleiben – aus Feigheit oder weil sie nicht in die Ecke der Schwurbler gedrängt werden wollen. Und ja, natürlich hat jeder Mensch seinen freien Willen und kann machen, was er für richtig hält.

Was Rudolf Steiner gesagt und getan hat

Rudolf Steiner wird heute von vielen Menschen sehr verehrt. Aber damals ist er von Vortrag zu Vortrag gezogen und hat versucht, die Menschen aufzurütteln. Er hat kompliziert gesprochen für die Anthroposophen, er hat einfach gesprochen in den Arbeitervorträgen, er hat vor vielen Menschen gesprochen und auch vor wenigen. Auch er musste sich – bis heute – alles Mögliche nachsagen lassen. Aber er hat es getan. Er ist aufgestanden und hat die Verantwortung gefühlt, dass es Zeit ist, die Menschen zu warnen, bevor sie in ihren Untergang rennen. Ich bin nicht Rudolf Steiner – nicht einmal ansatzweise – aber ich kann mir heute vorstellen, wie es ihm oft gegangen sein mag. Manchmal ist es, wie gegen Windmühlen zu arbeiten und dann wieder kommt die Hoffnung und die Erkenntnis, dass wir ja Viele sind.

Wir sind Viele – sind wir Viele? Sind wir genügend Viele?

Ich weiß es nicht, hoffe es aber. Und ich freue mich über jeden Menschen, der einmal kurz innehält und sich fragt: „Stimmt da womöglich etwas nicht? Werden wir vielleicht gerade manipuliert und wird gerade Wissen unterdrückt?“ Ja, all dies passiert gerade. Es werden die unerwünschten Wirkungen der Substanzen unterdrückt, es wird unterdrückt, dass die Grundrechte Stück für Stück reduziert werden. Es laufen Menschen auf den Straßen herum mit einer Maske im Gesicht! Warum? Diese Dinger helfen nicht, haben nie geholfen. Sie sind Zeichen der Demut und Gehorsamkeit! Ich habe einmal einen guten Satz gehört, den der Hausarzt einer lieben Freundin ausgeprochen hat: „Wer glaubt, dass die Masken ein Virus aufhalten können, glaubt auch, dass die Unterhose einen Furz aufhält.“ Das fand ich erfrischend klar.

Das wollte ich heute, am venusischen Freitag mal gesagt haben. Ich habe mir etwas Gutes getan, indem ich meinem Unmut Ausdruck verliehen habe. Wer mich kennt, weiß, dass dies oft nur Momentaufnahmen sind, aber ich finde es wichtig, auch diesen Emotionen Raum zu geben – wir müssen ja noch lange durchhalten.

Vielleicht mögt Ihr Euch heute auch etwas Gutes tun? Alles Liebe in Euren Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Heute das Wichtigste: Die Vision aufbauen und in der geistigen Welt verankern

Nachdem wir uns in den letzten Tagen eher der möglichen dystopischen Entwicklung gewidmet haben, dürfen wir uns auch einmal auf die angenehme Seite begeben und die utopische Variante erschaffen. Dabei muss uns bewusst sein, dass alle unsere Gedanken in der geistigen Welt Realität sind. Sobald wir etwas denken, ist es im Astralen vorhanden. Wenn wir nun viele Menschen sind, die die neue Welt in allen Details denken, so beginnt sie im Geistigen zu entstehen. Und aus diesem Impuls im Geistigen heraus, wird sie sich auch in der physischen Welt manifestieren. Doch dazu braucht es wirklich kraftvolle Gedanken. Je mehr wir über das Gute, Schöne und Wahre nachdenken und schon die ersten Schritte in diese Richtung machen, umso wahrscheinlicher wird es auch entstehen. Dies ist keine Garantie, aber die einzige reale Chance. Wenn wir dann noch mit den geistigen Wesenheiten zusammenarbeiten schaffen wir ein solides Gegengewicht zu denjenigen Mächten, die uns in die Dystopie treiben wollen.

Wie soll die schöne neue Welt denn aussehen?

  • In einer schönen neuen Welt sind die Menschen frei das zu tun, was sie für richtig halten. Da die Menschen dann geläutert sein werden, werden sie aus sich heraus nur das tun, was auch dem Ganzen zuträglich ist. Jeder Mensch wird sich selbst erforschen und seine Interessen und seine Berufung finden. Und er wird genügend Unterstützung finden, diese auch umzusetzen. Die Menschen werden ein freundliches und lebhaftes Interesse aneinander haben und sich hauptsächlich damit beschäftigen, wie sie die Welt immer besser machen können.
  • Wir werden großes Mitgefühl mit allen Wesenheiten entwickeln: Mit Menschen, Tieren, Pflanzen und auch ganz selbstverständlich mit allen Bereichen von Mutter Erde. Wir werden erkennen, dass die Erde ein lebendiges Wesen ist, dass Wasser, Erde, Mineralien, Luft und Feuer ebenfalls wesenhaft sind und wir werden lernen, mit all diesen Wesenheiten zu kommunizieren und die Veränderungen, die wir auf der Erde durchführen nur noch in Absprache mit allen betroffenen Wesenheiten umsetzen.
  • Wir werden großen Respekt vor den Zusammenhängen der Natur entwickeln. Wir werden sehen, welch wunderbares Zusammenspiel stattfindet und wie fragil das Ganze ist. Eingriffe werden nur sehr sanft und so wenig invasiv wie möglich stattfinden. Die derzeitige Agrarindustrie wird sich wieder zu echter Landwirtschaft entwickeln. Wir werden erkennen, welchen unglaublichen Beitrag z.B. Bäume in dem ganzen Gefüge haben und wir werden sehr vorsichtig sein, mit allem, was wir tun.
  • Wir werden eine menschengemäße Medizin haben, die uns lehrt, dass wir in erster Linie darauf schauen, gesund zu bleiben und die im Falle der Krankheit den Menschen in seiner Ganzheit erkennt. Wir werden wieder lernen dürfen, dass wir Gesundheit auf der Ebene der Frequenzen wiedererlangen können, seien es homöopathische Medizin, Radionik, Klänge und Farben, Heilen mit Mineralien und so weiter. Wir werden auch lernen, mit den Wesenheiten der Organe in Kontakt zu kommen und mit ihnen gemeinsam den Organismus gesund erhalten oder wieder heilen.
  • Wir werden endlich all die Möglichkeiten der Technik nur dazu nutzen, uns zu unterstützen. Wir werden Zugang zu all den Errungenschaften wie freier Energie und anderer, bereits vorhandener, Techniken bekommen um die Ressourcen der Erde zu schonen.
  • Wir werden erkennen, dass fossile Materialien wie Erdöl, Gas und Kohle in der Erde ihre Aufgabe haben und wir diese nicht einfach skrupellos plündern dürfen. Und vor allem dürfen wir erkennen, dass die dadurch entstehenden Hohlräume in der Erde sich mit ahrimanischen Wesenheiten füllen, die wiederum keinen guten Einfluss auf die Erdbewohner haben.
  • Wir werden ein solides Wissen darüber haben, welche Interessen mögliche Widersacher verfolgen und werden nach und nach immun werden gegen die Verlockungen, indem wir uns in vollem Bewusstsein der hellen und förderlichen Seite der Welt zuwenden. Wir werden dadurch auch immer weniger angreifbar, sodass die Widersacher eines Tages resigniert die Erde verlassen, weil sie hier keine Möglichkeiten mehr finden.
  • Wir werden erkennen, dass nicht alles Menschen sind, die wie Menschen aussehen. Wir werden hinter die Fassaden der Gesichter blicken und dadurch sofort sehen, wes Geistes Kind unser Gegenüber ist. Wir werden lernen, diesen Invasoren die Stirn zu bieten und sie „mit dem nassen Fetzen“ davonjagen.
  • Wir werden ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass es uns nur gut gehen kann, wenn es allen Menschen gut geht. Wir werden nicht mehr dulden, dass wir die Menschen ganzer Länder ausbeuten und ihre billige Arbeitskraft dafür verwenden, dass sie für uns billige Konsumgüter herstellen. Wir werden die Interessen dieser Menschen genauso im Bewusstsein tragen, wie wir unserer Interessen gewahr sind. Wir werden nur noch Dinge kaufen, die in einem fairen Prozess hergestellt wurden. Und wir werden gut überlegen, was wir überhaupt brauchen.
  • Wir werden uns wieder darauf besinnen, dass es besser ist, vier Paar Schuhe zu haben, die liebevoll von Hand hergestellt wurden und zehn oder mehr Jahre halten, als vierzig Paar seelenloser Treter, die auf dem Leid von Menschen in Schwellenländern beruhen. Wir werden auch unsere Kleidung wieder danach auswählen, wie gut und nachhaltig das Material ist und wie sie hergestellt wurde. Wir werden richtiggehend auf der Haut spüren, ob mit unserer Kleidung alles in Ordnung ist.
  • Wir werden Wege finden, den ganzen Plastikmüll zu vermeiden. Wir werden als oberste Priorität die Verträglichkeit mit der Umwelt setzen und dann schauen, welches Material sich am besten eignet. Wir werden in unserem ganzen Konsum – in aller Freiheit – sehr bewusst werden. Dazu brauchen wir keinen, der uns dies vorschreibt, sondern es wird ein tiefes Bedürfnis eines jeden Menschen sein, seinen Teil zu einer guten Welt beizutragen.
  • Wir werden unsere Kinder nicht mehr in einem Schulsystem aus der Kaiserzeit unterrichten, auch nicht in einem preußischen System, das sie zu kleinen willenlosen Soldaten erzieht. Sondern wir werden freie Schulen erschaffen, in denen die Kinder von frühester Kindheit an lernen, sich selbst und ihren individuellen Weg zu finden.
  • Wir werden Kunst wieder als das betrachten, was sie ist: Seelischer Ausdruck und eine Notwendigkeit. Wir werden selbst wieder zu Künstlern werden und die Welt dadurch verschönern. Wir werden unserem tiefen rosenkreuzerischen Auftrag, der Veredelung der Welt, in absoluter Freiheit nachkommen.
  • Wir werden Musik wieder zu dem machen was sie ist: Eine Möglichkeit die Energie der Menschen anzuheben, anstatt die tiefen, animalischen und leider auch satanischen Einflüsse zu nähren.
  • Wir werden erkennen, dass eine Gemeinschaft nur im Rahmen einer sozialen Dreigliederung funktionieren kann – wie Rudolf Steiner das schon vor hundert Jahren beschrieben haben. Wir müssen sehen, dass Politik, Kunst und Bildung und Wirtschaft drei getrennte Bereiche sind, die nicht miteinander verflochten werden dürfen. Freiheit in Kunst und Bildung, Gleichheit in Politik und Recht und Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben sind die Themen, mit denen wir uns sukzessive beschäftigen sollten.

Hach, man könnte das noch endlos fortführen. Doch sollen das auch wieder nur Anregungen sein, die Euch die Möglichkeit geben, Eure eigenen Visionen zu erschaffen.

Und wie geht es weiter?

Wenn wir Menschen nun damit beginnen, die schöne neue Welt in unseren Köpfen entstehen zu lassen, sind die nächsten Schritte:

  • Sprechen wir darüber, malen wir uns gemeinsam die wirklich schöne neue Welt aus
  • Beginnen wir schon jetzt damit, das umzusetzen, was uns bereits jetzt möglich ist. Wir müssen auf nichts warten. Wir können jetzt – heute! – damit beginnen!
  • Prüfen wir alles dahingehend, ob es dem Wahren, Guten und Schönen entspricht
  • Arbeiten wir mit Menschen zusammen, die dieses Ziel auch verfolgen
  • Bitten wir aktiv die geistige Welt um Mitarbeit. Dies ist ganz wichtig, denn aufgrund unserers freien Willens wird die geistige Welt nur dann eingreifen, wenn wir sie darum bitten.

Und nicht zuletzt: Morgen Abend um 20.00 Uhr ist wieder Kristall-Mediation zur Erdheilung. Wer Lust hat, dabei zu sein, verwendet entweder den alten Link, oder schreibt mir kurz eine Mail unter manuela@pusker.at Bitte Kristall-Meditation in den Betreff schreiben. Hier sind nähere Infos dazu: Kristall-Meditation zur Erdheilung

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen visionären Dienstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Durch die geistige Welt inspiriert – neue Erkenntnisse finden – eine neue Welt erschaffen

Während wir das Beobachten des Denkens üben, ist bereits Zeit, über neue Formen des Seins nachzudenken. Wir sind alle von frühester Kindheit an konditioniert, bestimmten Idealen zu folgen, bzw. bestimmte Anforderungen, die die Gesellschaft echt oder vermeintlich an uns stellt, zu befolgen. Welcher Mensch ist denn wirklich so frei, sein ganzes Sein einmal neu zu denken? Glücklicherweise werden dies immer mehr Menschen. Und um dieses Sein neu zu denken, gibt es einige Punkte, mit denen Ihr Euch beschäftigen könnt, um auf diesem Weg ein wenig näher an die eigentliche, die innere Essenz zu kommen.

Stufe 1 – Ich bin ein geistiges Wesen in einem physischen Körper

Um das eigene Sein einmal in einem völlig neuen Kontext zu sehen, dürfen wir ein paar Stufen durchlaufen. Die erste Stufe ist die Erkenntnis, dass wir mehr sind, als unser physischer Körper. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass unser Auftrag über die physischen Bedürfnisse hinausgeht. Natürlich braucht jeder Mensch ein Dach über dem Kopf, genügend Nahrung und auch soziale Kontakte. Das ist ja auf der beliebten Maslowschen Bedüfnispyramide gut dargestellt. Dies bedeutet, dass wir zunächst einmal unsere physischen Bedürfnisse erfüllen müssen, damit wir überhaupt in die Freiheit kommen, über unser geistiges Sein nachzudenken, bzw. dieses zu erforschen. Wer heute nicht weiß, wie er morgen überlebt, kann sich kaum geistig über den physischen Raum hinaus erheben. Doch ich gehe davon aus, dass die meisten von Euch diesen Bereich abgedeckt haben. Daher ist nun der erste Schritt, dass wir erkennen, dass über diese Bedürfnisse hinaus ein riesiges Potential, und vielleicht auch ein riesiger Auftrag, in uns schlummert. Sich dies einmal vor Augen zu halten, ist der erste Schritt.

Der Satz dazu lautet: Wer bin ich wirklich – jenseits aller physischen Funktionen und Aufgaben?

Stufe 2 – Was sind meine Interessen und wohin zieht es mich geistig?

Wenn wir uns bewusst gemacht haben, dass unser Dasein sich vermutlich nicht alleine auf die Erfüllung der physischen Bedürfnisse beschränkt, kommt der nächste Schritt, in dem wir erkennen, wofür wir wirklich brennen. Welches Thema möchte durch uns bearbeitet werden? Was wollen wir der Gesellschaft zur Verfügung stellen? Welche Aufgabe – mag sie noch so groß oder so klein sein – möchte durch uns erfüllt werden? Dieser Schritt klingt einfacher als er ist, da in unserem Kopf oftmals ein innerer Zensor sitzt, der sich sofort zu Wort meldet und uns sagen will, dass wir doch zu all den großen Dingen viel zu klein, zu unwichtig, zu schwach, zu dumm….you name it….sind. Daher ist es hilfreich, wenn wir zunächst einmal nicht über unsere Aufgaben, sondern über unsere Interessen nachdenken. Was begeistert uns -im wahrsten Sinne des Wortes Be-GEIST-ert uns? Welches Thema zieht uns wie magisch an, aber wir haben es immer nur umkreist, oder uns nur am Rande damit beschäftigt, weil wir immer etwas Anderes zu tun hatten, oder der Zensor sich eingemischt hat.

Der Satz dazu lautet: Wohin zieht es mich gedanklich immer wieder, sobald sich ein Freiraum im Kopf auftut? Was ist das Thema, das mich fasziniert?

Stufe 3 – Die Beschäftigung mit dem faszinierenden Thema

Wenn Ihr es schafft, Euren inneren Zensor auf die Pausenbank zu schicken, dann kommt als nächstes die Stufe 3 – die Beschäftigung mit dem Thema, das Euch fasziniert. Dazu kann man Bücher lesen, sich entprechende Filme anschauen, darüber meditieren… Wer jetzt denkt, er habe ja gar nichts, das ihn interessiert, dem möchte ich hier ein paar Beispiele geben, die lediglich zum Weiterdenken anregen sollen:

  • Wie sieht es in der geistigen Welt aus?
  • Gibt es tatsächlich Wesenheiten, die wir nicht sehen können?
  • Gibt es Leben auf anderen Planeten?
  • Was macht das Leben eigentlich aus?
  • Wie kann ich dieses oder jenes herstellen?
  • Wie kann man ohne Geld überleben?
  • Was brauche ich in Krisenzeiten?
  • Was bedeutet es, sich selbst zu versorgen?
  • Gibt es freie Energie?
  • Sind Zeitreisen möglich?
  • Wie kann man auf alternative Weisen heilen?
  • Wie magisch sind eigentlich Klänge und Töne?
  • Welche Wirkung haben Farben?
  • Wie kann man sich durch Kunst ausdrücken?
  • Welche Kulturimpulse braucht eine neue Gesellschaft?
  • Was hat es mit Magie auf sich?
  • Können Menschen wirklich die physischen Gesetze überwinden und schweben?
  • Wer oder was ist Gott?
  • Das ist nur eine kleine Auswahl aus vielen faszinierenden Fragen, denen wir nachgehen können….

Wer es schafft, für sich ein kleines oder größeres Thema zu finden, tritt schon ein in die Welt der Denker und Forscher.

Stufe 4 – Zum Forscher und Wissenschaftler der geistigen Welt werden

Wenn wir Dinge verändern wollen, wird es notwendig sein, in vielen Bereichen neue Erkenntnisse zu finden. Gerne haben wir uns ja ausgeruht auf der Tatsache, dass es dafür die Wissenschaft und die Wissenschaftler gibt, die diese Erkenntnisse finden werden. Doch in dieser neuen Welt, die sich gerade beginnt zu formieren, brauchen wir Menschen, die diese Brücke zwischen den Welten bilden und auf eine ganz neue Art und Weise forschen. Dies ist von großer Bedeutung. Und dies bedeutet zunächst einmal: Sich alle Informationen beschaffen, die es zu diesem Thema, für das wir uns entschieden haben, bereits gibt. Und dazu brauchen wir weder akademische Abschlüsse noch andere Arten von Titeln. Doch was wir brauchen ist der unbedingte Wunsch nach Erkenntnis. Und das bedeutet, sich nicht sofort hinzusetzen und neue Schlüsse zu ziehen, sondern zunächst das Fachgebiet zu sondieren und dann mit den neuen Fragen, die dabei entstehen, zu arbeiten.

Dies sind einmal die ersten Schritte, die jeder im stillen Kämmerlein für sich selbst tun kann, um dieses Neue, das sich gerade bildet zu unterstützen. Wir brauchen nun Menschen, die selbst denken, die selbst forschen, die selbst die Grenzen der Wahrnehmung überschreiten lernen und die sich Gedanken um die neue Welt machen. Diese wird nämlich nicht einfach von alleine entstehen, daran werden wir – gemeinsam – arbeiten müssen.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Darkmoon_Art auf Pixabay

Menschliche und nicht-menschliche Widersacher

Es ist derzeit unübersehbar, dass wir es mit verschiedenen Widersachermächten zu tun haben. Es gibt die nicht-menschlichen Widersacher, die aus der geistigen Welt heraus die Menschen, und diejenigen, die wir dafür halten, inspirieren und manipulieren. Viele Menschen werden von diesen Kräften zu Dingen getrieben, die sie aus eigenem Antrieb vermutlich nicht tun würden, doch die Widersacher sind schlau – zumindest bis zu einem bestimmten Grad. Sie wecken in den Menschen genau diejenigen Begierden, die auf einer tiefen Ebene angelegt sind. Astralkräfte kommen dabei bei den Menschen zum Vorschein, die ihn dazu bringen, sich ganz niederen Beweggründen anzuschließen. Als Triebkräfte kommen dabei die Gier des Menschen, der Wunsch nach Anerkennung und ähnliche Dependenzen zum Tragen.

Die menschlichen Widersacher

Menschliche Widersacher, die aus eigenem Antrieb handeln, gibt es auch zur Genüge. Wobei man sich dazu fragen darf, inwieweit es tatsächlich der eigene Antrieb ist, der die Menschen zum Handeln bringt. Aber oft genug ist die Grundlage zu dieser Art des Handelns ganz unübersehbar: Die menschliche Dummheit. Leider sind ein großer Teil der Menschen auf bestimmten Ebenen noch nicht über das animalische Bewusstsein herausgetreten. Wobei es fast eine Beleidigung für das Königreich der Tiere ist, wenn man diese Menschen mit ihnen gleichsetzt. Tiere handeln immer aus einem spezifischen Beweggrund heraus – das ist häufig die Arterhaltung, während Menschen seltsame Gedanken und Regeln in ihren Gehirnen pflegen. Die dumme Masse ist natürlich bei den nicht-menschlichen Widersachern sehr beliebt, da es eine leicht steuerbare Masse ist, die man lustig vor sich hertreiben kann. Man erstellt einfach ein paar – und seien es noch so unsinnige – Regeln und die dumpfe Masse befolgt diese nicht nur, sondern zeigt auch noch mit dem Finger auf diejenigen Menschen, die diese Regeln in Frage stellen. Der Wunsch nach Anerkennung und einem Platz in der Mitte der Masse bringt Menschen dazu, ihr eigenes Denken über Bord zu werfen, insofern es überhaupt jemals vorhanden war, und sich dem Willen des Anführers oder der AnführerInnen zu fügen. So einfach ist das.

Die menschliche Dummheit als willfähriges Instrument der Massenmanipulation

Es mag misanthropisch klingen, was ich gerade schreibe – und vermutlich ist es das auch. Ist es doch entsetzlich zu sehen, wie dumpf und wie kleinkariert ein Großteil der Menschen denkt und handelt. Man fragt sich, wo diese Menschen waren, als Bildung verteilt wurde? Waren sie nicht in der Schule? Haben sie nichts gelesen? Haben sie sich nie mit den größeren Zusammenhängen beschäftigt? Vermutlich wurde die Schulzeit auf das Notwendigste verkürzt und diese Zeit dumpf abgesessen, ohne zu lernen, wie man Sachverhalte kritisch hinterfragt und sich eine eigene Meinung bildet. Dies alles wäre nicht so tragisch, wennn diese Art von Menschen derzeit nicht so eklatant in der Überzahl wäre. Und diese Dummheit ist recht einfach zu erkennen. Während wir uns im größten Paradigmenwechsel aller Zeiten befinden, sind diese Menschen noch lange nicht dort angekommen, wo sie sich Gedanken über mögliche Arten der Zukunft machen, sondern sie sind immer noch dabei, ihre eigenen starren Denkmuster zu pflegen und alles, was gerade geschieht, in ihr abstruses Weltbild einzuordnen, ohne es zu hinterfragen. Alles was dumm und schwachsinnig daherkommt, wird auf eine – für denkende Menschen unerklärliche Art und Weise – in das Weltbild eingefügt. Es wird das Böse gut geredet und die Dummheit und der Gehorsam werden zu Solidarität und Gemeinschaftsgefühl aus der Empfindungsseelenhaftigkeit heraus.

Das Zeitalter der Bewusstseinseele

Eigentlich befinden wir uns ja – laut Rudolf Steiner – im Zeitalter der Ausbildung der Bewusstseinsseele. Diese ist besonders wichtig, da wir nur über die Bewusstseinsseele in ein freies und unabhängiges Denken kommen. Aber ganz offensichtlich sind viele Menschen noch in vorherigen Zeitaltern steckengeblieben. Sie leben noch ganz aus der Empfindungsseele heraus. In der Empfindungsseelenhaftigkeit müssen sich Dinge nicht logisch erklären lassen, sie müssen auch nicht hinterfragt und verstanden werden, sondern es genügt, dass sie sich gut anfühlen. Dabei ist der menschliche Geist noch gar nicht durchdrungen vom Wunsch, die größeren Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen, sondern es wird instinkthaft und triebhaft dasjenige verfolgt, was sich leicht ins Gefüge einpassen lässt und keinen inneren Widerstand hervorruft. Dabei ist gerade das denkende Überwinden der inneren Widerstände ein so wichtiger Akt, wenn wir verstehen wollen, wie gewisse Mechanismen des Menschseins funktionieren.

Die spirituellen HeldInnen und ihre Aufgaben in diesen Zusammenhängen

Wenn wir das Schicksal der Welt nicht der dumpf-triebhaften Masse überlassen wollen, dann genügt es nicht, zu sehen, was gerade passiert, sondern es wird notwendig sein, gemeinsam nach Lösungen in ganz praktischen Lebensfragen zu suchen. Es werden Überlegungen stattfinden müssen, wie wir in einer Welt, die sich dadurch auszeichnen wird, dass das Dumpfe gut geheißen wird, uns zurechtfinden, bzw. das Gegengewicht zu bilden. Es tauchen dabei folgende Fragen auf, die ich in den nächsten Tagen und Wochen noch weiterverfolgen werde:

  • Wie leben wir in einer nahen Zukunft in der der Zugang zu unserem (dann nur noch elektronischen) Geld über ein Social Credit System geregelt sein wird? Dieses Social Credit System wird unsere Entscheidungen über einen Algorithmus bewerten und den Zugang erlauben oder nicht erlauben. Wie leben wir dann ganz konkret?
  • Wie gehen wir damit um, dass die Informationen, die wir erhalten, massiv verfälscht und gefälscht sind? Wie und woher beziehen wir valide Informationen?
  • Wie gehen wir damit um, immer mehr an den (rechten!) Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden, ohne dass wir uns tatsächlich gesinnungsmäßig dort befinden?
  • Wie können wir eine neue Gesellschaft aufbauen, in der das Gesunde weiterhin als gesund gilt und wir nicht gezwungen sein werden, gewisse Substanzen in unseren Körper aufzunehmen?
  • Wie können wir diejenigen Menschen, die vielleicht langsam beginnen zu hinterfragen, über das, was gerade vor sich geht, in Kenntnis setzen?
  • Wie können wir neue Gemeinschaften aufbauen, die sich vielleicht zu Anfang über Tauschhandel definieren, wenn wir keinen Zugang mehr zu unseren Finanzen haben?
  • Wie können wir ganz konkret mit der Hilfe der geistigen Welt arbeiten, damit wir Lösungen finden, für Probleme, die vielleicht jetzt noch unlösbar erscheinen?
  • Und so weiter…..

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Donnerstag – halten Sie Ihren Geist wach! 🙂

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Die Welt im Panikmodus oder: Lasst uns Frieden schaffen!

Seit nunmehr zwei Jahren befindet sich die Welt im Panikmodus. Hieß es noch vor ein paar Monaten „Jeder wird jemanden kennen…“ Sie kennen den Rest, so wird nun die Nachricht verbreitet, dass wir kurz vor einem Krieg in Europa stehen. Aber, stehen wir denn so kurz davor? Ich weiß es nicht. Doch was ich weiß, ist: Wir erschaffen mit unseren Gedanken Realitäten! Wenn genügend Menschen denken, es würde Krieg geben, wird es vermutlich auch so sein. Daher rate ich sehr dazu, sofort aus diesem Panikmodus auszusteigen und sich nicht von einer Adrenalinkur in die nächste katapultieren zu lassen. Dahinter steckt nämlich auch ein System. Niemand ist so leicht zu führen und auch zu übertölpeln wie ein Volk im Panikmodus.

Die Presse berichtet

Wenn ich mir anschaue, wie viele Falschmeldungen in den letzten beiden Jahren durch die Presse verbreitet wurde – bewusst oder unbewusst – man denke nur an die nachweislich falschen Bilder von Bergamo ganz am Anfang der „Pandemie“ – so muss der kritische Bürger derzeit auch gut überlegen, was an der momentanen Berichterstattung wahr ist und was nicht. Da die meisten von uns keine Spezialisten in Außenpolitik sind, möchte ich eindringlich appelieren: Beschäftigen Sie sich so wenig wie möglich damit! Wir können einen Krieg, falls es überhaupt einen geben sollte, nicht aufhalten, indem wir wie das Kaninchen auf die Schlange starren. Doch wir können mit friedlichen, liebevollen Gedanken einen Schutzschirm bauen.

Die Welt ist Frequenz

Jeder Gedanke, den wir denken, schafft Realitäten – sogar eigenständige Wesenheiten. Wir erzeugen mit Gedanken Wesenheiten! Wenn nun viele Menschen die gleichen Gedanken denken, schaffen wir sehr große Wesenheiten – im Guten wie im Schlechten. Alles was wir aussenden, ist Frequenz und nichts bleibt davon unbeeinflusst. Unsere Frequenzen vermischen sich mit anderen Frequenzen und erschaffen ein Schwingungsfeld. Wenn wir in der Ruhe und im Vertrauen bleiben, erschaffen wir Wesenheiten und Schwingungsfelder, die ebenso friedlich und ruhig sind.

Rudolf Steiner sagte einmal sinngemäß: „Wir müssen nicht so viele Menschen auf der hellen Seite sein, um die dunkle Seite zu besiegen. Denn die helle Seite hat viel mehr Kraft.“

Lassen Sie sich nicht in Panik versetzen – bleiben Sie in der Ruhe!

Erstens sollten wir nach den vergangenen beiden Jahren ja krisenerprobt sein. Die meisten Menschen sind mit Vorräten ausgestattet und mehr können wir sowieso auf der physischen Ebene nicht tun. Und zweitens wissen wir tatsächlich nicht, was wirklich vor sich geht, da wir nicht vor Ort sind. Ja, wir bekommen Nachrichten serviert. Vielleicht kennen wir sogar jemanden aus Russland und/oder der Ukraine. Aber genau wie hier, sind auch dort nicht alle Menschen gut informiert. Bleiben wir in der Ruhe! Vertrauen wir darauf, dass immer genau das geschieht, was geschehen muss und erkennen wir, dass wir nur auf der geistigen Ebene wirken können. Und hier sollten wir im Positiven wirken.

Auf der physischen Ebene können wir uns folgendes Gebet zu Hilfe nehmen:

Gott, gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.

Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.

Und gib mir die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

Das Wirken auf der geistigen Ebene

Wir wissen nicht, wieviele schreckliche Dinge schon verhindert wurden, weil weltweit Menschen sich zu Friedensgebeten und Meditationen versammelt haben, und auf der geistigen Ebene wirkten. Seien wir nun auch diejenigen, die große Friedenswesenheiten schaffen, anstatt mit Angst und Panik Öl in das Feuer der Widersacher zu schütten. Es kommt auf jeden Einzelnen an.

Und wenn Sie die Angst überkommt, so können Sie gerne dieses Gebet zu Hilfe nehmen, das die geistige Welt zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt hat:

Sonnenwesen, Christusheld

schicke Deine Kraft zu uns auf die Erde.

Um zum Guten zu wenden, die Kräfte des Bösen in der Zeit der Not.

Lasse werden, oh Herr, die Geschehnisse in dieser Welt zukunftsfördernde Taten!

Wende die Lanze des Bösen von ihrem Ziel, gib der Welt Frieden.

Wenn wir, die wir wissen, welche Kraft im Geistigen steckt, auf dieser Ebene arbeiten, so sind wir mit dem Höchsten verbunden und wirken im Hellen und Friedlichen.

Weigern wir uns, zum Spielball der dunklen Mächte zu werden, indem wir durch sie uns und unsere Emotionen lenken lassen. Panik und Aufruhr hat noch niemals einen Erfolg gebracht. Nur Ruhe und Kontemplation und Wissen um die Welt des Geistigen und der Frequenzen kann uns nun weiterhelfen – uns und vor allen Dingen den Menschen vor Ort, denen wir Sicherheit und Stabilität für sich und ihre Familien wünschen. Und lassen wir uns nicht darauf ein, zu glauben, dass wir wüssten wer die helle oder die dunkle Seite verkörpert. Ganz ehrlich: Wir wissen es nicht! Beten wir für alle Menschen, verurteilen wir nicht, sondern wünschen wir allen Seiten von Herzen den Frieden, den wir uns auch für uns wünschen.

Achtung: Unsere monatliche Kristallmeditation findet kommende Woche statt am Mittwoch, den 02.03 am Donnerstag den 03.03 von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr statt. Seien Sie mit dabei! Schreiben Sie mir eine Mail und erhalten Sie den Link. Dies ist eine sichere Art etwas für den Weltfrieden zu unternehmen. Nähere Infos finden Sie hier: Kristallmeditation

In diesem Sinne wünsche ich einen ruhigen und friedvollen Mittwoch

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Fine Mayer auf Pixabay

Transhumanismus als unwiderruflicher Weg in die Materie

Der derzeit so massiv angestrebte Transhumanismus ist nicht nur der Gedanke mehrerer kranker Gehirne, sondern es ist der Weg, der die Menschen ganz tief in die Arme Ahrimans treiben wird, dieses Widersachers, der die Menschheit in die Schlacke der Materie bannen möchte. Ahriman ist die treibende Kraft hinter der Bestrebung Menschen und Maschinen zu verbinden. Wenn die Menschen mit Maschinen verbunden sein würden, verlören sie dabei jegliche Möglichkeit sich im geistigen Sinne weiterzuentwickeln. Sie sind dann ebenso in die Materie gebannt, wie die Elementarwesen, die wir erschaffen, indem wir aus natürlichen Materialien (seltene Erden, Lithium, Kobalt..etc.) technische Geräte erschaffen. Dabei erschaffen wir ebenfalls neue Technik-Wesen, die in die Materie gebannt sind, solange das Gerät existiert.

Nehmen wir Folgendes einmal als Arbeitshypothese an

Immer wieder taucht ja der Gedanke auf, der derzeit noch als Verschwörungstheorie gilt, dass in der Substanz, zu der die Menschen gezwungen werden sollen, ein gewisser Anteil einer Materie, es ist von Graphenhydroxit die Rede, in den menschlichen Körper eingebracht wird. Dieses Material könnte als Interface dienen, da wir Körper ein entsprechendes Interface zur Verfügung stellen müssen, um eine maschinelle Anbindung zu erreichen. Und da mit jeder Verabreichung nur eine bestimmte Menge davon injiziert werden kann, müssen viele Verabreichungen erfolgen.

Ich habe hier ein paar Zitate Rudolf Steiners zu diesen Themen ausgewählt, die diesen Gedanken verdeutlichen können. Diese Zitate sind einer großen Sammlung entnommen, stellen also jedes für sich eine Wahrnehmung dar, die Rudolf Steiner aufgrund seiner Hellsichtigkeit formuliert hat.

Indem wir der Natur die notwendigen Materialien für unsere Technik entnehmen, wird der Naturzusammenhang zunehmend zerstört. Die in der Natur wirkenden Elementarwesen werden dadurch aus der Natur ausgetrieben, was diese Elementarwesen aber durchaus als Befreiung, als Wohltat empfinden. Allerdings wird die Natur dadurch auch immere ärmer an Elementarwesen. Fügen wir nun die der Natur entnommenen toten Materialen zu Maschinen zusammen, so werden diese unweigerlich von ahrimanischen Elementarwesen besiedelt. In unserer zunehmend technisierten Welt sind wir daher auch zunehmend den Wirkungen dieser ahrimanischen Elementarwesen ausgesetzt, namentlich im Schlaf, und unsere geistige Entwicklung wird dadurch immer mehr erschwert. Diese Entwicklung wird nicht aufzuhalten sein und sich dagegen zu sträuben, wird uns nichts nützen, wie auch Rudolf Steiner nachdrücklich betont. Es wird künftig alles davon abhängen, dass es uns gelingt, unsere geistigen Kräfte an diesem Widerstand so zu stärken, dass sie das notwendige Gegengewicht zur zunehmenden Ahrimanisierung unserer Welt schaffen. Nur auf diesem Weg ist es auch möglich, eine moralische Technik der Zukunft zu entwickeln, die sich nicht allein auf die toten, ahrimanisierten physikalischen Kräfte stützt, sondern Ätherkräfte zur Wirksamkeit bringt.

Die Zusammenschmiedung des Menschenwesens mit dem maschinellen Wesen

Rudolf Steiner hat darauf hingewiesen, dass in der Zukunft eine immer engere Verbindung des Menschen mit den von ihm erzeugten Maschinen entstehen wird. Durch seine Gedankenkraft wird der Mensch die Maschinen lenken, die zunehmend zu einem Teil seines eigenen Wesens werden. Deutliche Ansätze dazu sind heute bereits vorhanden.

„Noch einmal will ich darauf hinweisen, daß der Menschheit bevorsteht in diesem fünften nachatlantischen Zeitraum, hineinzukommen in eine besondere Behandlung großer Lebensfragen, die in einer gewissen Weise verdunkelt gewesen sind durch die Weisheit der bisherigen Zeit. Ich habe schon auf sie hingewiesen. Die eine große Lebensfrage kann damit bezeichnet werden, daß man sagt: Es soll versucht werden, das Geistig-Ätherische in den Dienst des äußeren praktischen Lebens zu stellen. – Ich habe Sie aufmerksam darauf gemacht, daß der fünfte nachatlantische Zeitraum das Problem wird lösen müssen, wie menschliche Stimmungen, die Bewegung menschlicher Stimmungen sich in Wellenbewegung auf Maschinen übertragen lassen, wie der Mensch in Zusammenhang gebracht werden muß mit dem, was immer mechanischer und mechanischer werden muß. Ich habe deshalb heute vor acht Tagen hier darauf aufmerksam gemacht, in welcher äußerlichen Weise von einem gewissen Teil unserer Erdoberfläche diese Mechanisierung genommen wird. Ich habe Ihnen ein Beispiel vorgeführt, wie aus amerikanischer Denkweise heraus versucht wird, das Maschinelle über das Menschenleben selber auszudehnen. Ich habe dieses Beispiel angeführt von den Pausen, die man ausnützen will, so daß, statt viel weniger Tonnen, bis gegen fünfzig Tonnen verladen werden können von einer Anzahl Arbeitern: man braucht nur das Darwinsche Selektionsprinzip wirklich ins Leben einzuführen.

An solchen Stellen ist der Wille dazu vorhanden, die Menschenkraft zusammenzuspannen mit Maschinenkraft. Diese Dinge dürfen nicht so behandelt werden, als ob man sie bekämpfen müßte. Das ist eine ganz falsche Anschauung. Diese Dinge werden nicht ausbleiben, sie werden kommen. Es handelt sich nur darum, ob sie im weltgeschichtliehen Verlaufe von solchen Menschen in Szene gesetzt werden, die mit den großen Zielen des Erdenwerdens in selbstloser Weise vertraut sind und zum Heil der Menschen diese Dinge formen, oder ob sie in Szene gesetzt werden von jenen Menschengruppen, die nur im egoistischen oder im gruppenegoistischen Sinne diese Dinge ausnützen. Darum handelt es sich. Nicht auf das Was kommt es in diesem Falle an, das Was kommt sicher; auf das Wie kommt es an, wie man die Dinge in Angriff nimmt. Denn das Was liegt einfach im Sinne der Erdenentwickelung. Die Zusammenschmiedung des Menschenwesens mit dem maschinellen Wesen, das wird für den Rest der Erdenentwickelung ein großes, bedeutsames Problem sein.

Ich habe vollbedacht öfter jetzt darauf aufmerksam gemacht, auch in öffentlichen Vorträgen, daß das Bewußtsein des Menschen zusammenhängt mit abbauenden Kräften. Zweimal habe ich es in öffentlichen Vorträgen in Basel gesagt: In unser Nervensystem hinein ersterben wir. – Diese Kräfte, diese ersterbenden Kräfte, sie werden immer mächtiger und mächtiger werden. Und es wird die Verbindung hergestellt werden zwischen den im Menschen ersterbenden Kräften, die verwandt sind mit elektrischen, magnetischen Kräften und den äußeren Maschinenkräften. Der Mensch wird gewissermaßen seine Intentionen, seine Gedanken hineinleiten können in die Maschinenkräfte. Noch unentdeckte Kräfte in der Menschennatur werden entdeckt werden, solche Kräfte, welche auf die äußeren elektrischen und magnetischen Kräfte wirken.

Das ist das eine Problem: das Zusammenführen des Menschen mit dem Mechanismus, das immer mehr und mehr um sich greifen muß in der Zukunft. Das andere Problem liegt in demjenigen, was die geistigen Verhältnisse zu Hilfe rufen wird. Das kann aber nur gemacht werden, wenn die Zeit reif ist, und wenn eine genügende Anzahl Menschen dazu in der richtigen Weise vorbereitet ist.“ (Lit.:GA 178, S. 218f)

Dämonomagie und Technik

„Alles, was der Mensch der Erde einverleibt unter dem Gesichtspunkte der Erkenntnis, der Weisheit und Schönheit und des wahren sozialen Lebens, alles, was er an Symbolen in die äußere Welt hineinwirkt, selbst wenn er es nur in Gedanken bildet, wird zu einer großen erfreulichen fortschrittlichen Gewalt für die Fortentwickelung der Erde; es werden reale Kräfte und Formen der Zukunft sein. Unsere Maschinen und unsere Fabriken aber, alles, was wir nur machen, um der äußeren Nützlichkeit zu dienen, dem Utilitätsprinzip, wird in der nächsten Verkörperung unserer Erde ein schädliches Element sein. Wenn wir der Materie Symbole einprägen, die Ausdruck höherer Welten sind, werden sie fortschrittlich wirken; unsere Maschinen und Fabriken dagegen, die nur dem äußeren Nutzen dienen, werden zu einer Art dämonischer, verderblicher Wirkung in der nächsten Verkörperung unserer Erde. Wir formen uns also selbst unsere guten Kräfte und ebenso die dämonischen Gewalten für das nächste Zeitalter der Menschheit. Heute, in der fünften nachatlantischen Kulturepoche, sind wir am tiefsten in der Materie und schaffen die schlimmsten dämonischen Gewalten für die nächste Zeitepoche. Wo wir Uralt-Heiliges in physisch-mechanische Dinge umgestalten, da arbeiten wir unter den physischen Plan hinunter. Unterwelt wird das sein, was der Mensch so gestaltet. Man muß sich darüber im klaren sein, daß auch die bösen Mächte der Erdentwickelung eingefügt werden müssen. In der Zeit, wo sie überwunden werden müssen, wird der Mensch eine gewaltige Kraft aufzuwenden haben, um das Böse und das Dämonische wiederum in das Gute umzuwandeln. Aber seine Kraft wird dadurch wachsen, denn das Böse ist dazu da, die Kraft des Menschen zu stählen durch dessen Überwindung. Alles Böse muß wiederum umgeschmolzen werden in das Gute, und es ist geradezu im Blicke der Vorsehung gelegen, damit starke energische Wirkungen im Menschen zu entwickeln, viel höhere, als wenn er niemals Böses in Gutes zu verwandeln hätte.“ (Lit.:GA 101, S. 237f)

Obwohl es noch eine Menge interessanter Anschauungen und Zitate gäbe, möchte ich hier für heute enden, denn es schon starker Tobak, was uns Rudolf Steiner vor mehr als hundert Jahren prophezeit hat und was wir aktuell gerade erleben.

Für diejenigen von uns, die sich vorgenommen haben, diese Entwicklung nicht mitzugehen, steht es nun an, sich innerlich so weit zu schulen, dass wir diesen hohen moralischen Anspruch erfüllen können, der notwendig sein wird, um diese Entwicklung zu stoppen. Wir dürfen uns dabei darauf verlassen, dass wir, sobald wir die notwendige Entscheidung dazu getroffen haben, genügend Unterstützung aus der geistigen Welt erhalten werden. Aber wir müssen uns zunächst entscheiden.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Über die innere Unabhängigkeit

Egal wie unsere Lebensumstände gerade sind, wir haben absolute Hoheit über einen Bereich: Unsere innere Unabhängigkeit. Diese können wir sogar dann vollumfänglich kultivieren, wenn wir im Außen (noch) Abhängigkeiten haben. Wenn wir innerlich unabhängig sind, werden sich Stück für Stück auch die äußeren Abhängigkeiten verringern, bzw. an Bedeutung verlieren. Dies ist eine wunderbare Erkenntnis, weil sie uns auf dem Pfad der inneren Entwicklung frei macht. Wir müssen nicht auf die Zustimmung anderer Menschen warten, oder uns zurückhalten, weil wir die Beurteilung anderer Menschen fürchten, sondern wir dürfen mutig voranschreiten und unseren Lebensplan verfolgen.

Woran erkennen wir, dass wir innerlich noch abhängig sind? Der einfache Teil

Viele Menschen würden zwar auf den ersten Blick sagen, dass sie ja sowieso das tun, was sie wollen, aber das ist nicht unbedingt ein Zeichen innerer Unabhängigkeit. Beantworten Sie sich folgende Fragen, um festzustellen, wie weit sie schon in Ihrer Unabhängigkeit vorangeschritten sind.

  • Können Sie eine Meinung eines anderen Menschen anhören, auch wenn diese von Ihrer eigenen Meinung abweicht, ohne sofort Ihre eigene Meinung zu verwerfen?
  • Können Sie die Meinung eines anderen Menschen anhören, auch wenn diese nicht Ihrer eigenen Meinung entspricht, ohne wütend, frustriert, verletzt zu sein?
  • Können Sie Gedanken denken, ohne sofort innerlich zu überprüfen, was andere Menschen dazu sagen werden?
  • Können Sie zu Ihrer Meinung stehen, auch wenn sie von der allgemeinen Meinung abweicht?
  • Können Sie innerlich ruhig bleiben, auch wenn im Außen Dinge passieren, die Ihnen nicht gefallen?

Je mehr Fragen Sie mit „Nein“ beantwortet haben, umso mehr sind Sie noch von der Meinung anderer Menschen abhängig.

Gehen Sie weiter zu den nächsten Fragen:

  • Sind Sie leicht zu überreden?
  • Werden Sie schnell verunsichert, wenn ein anderer Mensch Ihre Meinung nicht teilt?
  • Fühlen Sie sich rasch von anderen Menschen abgelehnt?
  • Denken Sie oft darüber nach, was andere Menschen von Ihnen denken oder über Sie sagen?
  • Beziehen Sie seltsames Verhalten anderer Menschen oft auf sich?

Je mehr Fragen Sie mit „ja“ beantwortet haben, desto mehr Abhängigkeiten bestehen noch.

Die WIRKLICHE und TIEFE Unabhängigkeit – Der schwierigere Teil

Okay, bis hier war es einfach und vermutlich auch in jeder Frauenzeitschrift zu finden. Aber wir wollen ja etwas tiefer gehen. Wenn wir innerlich unabhängig sein wollen, brauchen wir eine eigene innere Instanz, die uns leitet. Viele Menschen, die einfach nur bockig oder stur sind, können den oberen Test wunderbar bestanden haben. Dies zeigt aber noch lange nicht auf, dass diese Menschen innerlich unbhängig sind. Mit den obenstehenden Fragen kratzen wir nur an der Oberfläche und befinden uns auf der Ebene der Wahrscheinlichkeiten.

Was macht unsere Unabhängigkeit souverän?

Innerlich unabhängig zu sein bedeutet ja nicht nur, seine eigene Meinung zu vertreten. Sondern wenn wir innerlich frei sein wollen, brauchen wir ein eigenes inneres Wertesystem, an dem wir unsere Taten messen. Wir brauchen Zugang zu der höheren Instanz in unserem Leben, damit wir nicht nur unabhängig, sondern auch integer sind und uns innerhalb einer höheren Moral bewegen. Wenn wir nur die Fragen oben heranziehen, dann können wir auch ein richtiger Idiot sein und innerhalb dieser Grenzen etwas haben, das wir als Unabhängigkeit betrachten, das aber in Wahrheit nur Ignoranz ist.

Unabhängigkeit versus Ignoranz

Wenn wir eine Meinung vertreten, die uns zwar unabhängig macht, aber einem anderen Menschen oder Wesen zum Nachteil gereicht, sind wir nicht integer. Wahre Unabhängigkeit beinhaltet auch wahre Integrität. Je mehr wir uns indivdualisieren, desto mehr sind wir aufgerufen, Verantwortung für uns Handeln, ja sogar für unser Denken zu übernehmen. Wir sind aufgerufen, unsere Meinung, unser Denken unser Handeln immer wieder auf den Prüfstand zu stellen.

Unsere innere Prüfinstanz

Wenn wir unabhängig sein wollen, sollten wir prüfen, wie sehr wir mit unserem Denken und Handeln andere Menschen oder Wesen in ihrem Sein beeinträchtigen. Wir sollten unsere geistigen Begleiter befragen und immer wieder fragen: Geschieht es zum Wohle eines größeren Ganzen? Wobei dieses größere Ganze sich auf das spirituelle größere Ganze bezieht und nicht auf das, was andere Menschen als dieses definieren.

Instrumentalisierung der Moral

Gerade derzeit erleben wir einen Boom der Instrumentalisierung der Moral. Da werden industrielle und politische Interessen als gesellschaftliches Interesse getarnt. Hier müssen wir gelernt haben, WIRKLICH unabhängig zu denken, um diese Instrumentalisierung zu erkennen und zu durchschauen.

Unabhängigkeit nur in Begleitung einer ganzheitlichen Gedankenschulung

Wenn wir echte innere Unabhängigkeit erreichen wollen, müssen wir zunächst gelernt haben, unsere Gedanken dahingehend zu schulen, zu erkennen, was wirkliche Moral, was wirkliche Integrität ist und diese von der vorgeschobenen Moral und Integrität unterscheiden lernen. Dazu gehört eine ganzheitliche Schulung und ein Wissen darüber, was das Menschsein an sich bedeutet. Was ist das Ziel des Menschen und der Menschheit?

Wir kommen also nicht umhin, wenn wir innerlich unabhängig sein wollen, uns zunächst einmal damit zu beschäftigen, was für das Menschsein an sich von Bedeutung ist. Ansonsten laufen wir in Gefahr, Unabhängigkeit mit Ignoranz zu verwechseln oder uns für gewisse Zwecke instrumentalisieren zu lassen. Die Erkenntnis über das Menschsein wurde von vielen Philosophen auf verschiedene Arten bereits erforscht und durchdacht. Wir sind nun also aufgerufen, uns mit einigen dieser Philosophien zu beschäftigen, um über unseren eigenen Tellerrand hinauszublicken. Wenn Sie nun überlegen, womit Sie beginnen wollen, so schlage ich auch dieses Mal das Studium der Texte Rudolf Steiners vor, da er in vielen seiner Werke verschiedene Philosophien miteinander verglichen hat. Sie finden hier eine wunderbare Sammlung sowohl zutiefst irdischen Wissens als auch hellsichtiger Erkenntnisse.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Freitag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Was berichten Verstorbene über Gott?

Was berichten Verstorbene eigentlich über Gott ist eine Frage, die mir nicht täglich, aber immer wieder gestellt wird. Und um diese zu beantworten, müssen wir uns erst einmal damit beschäftigen, wie das Leben in der geistigen Welt eigentlich ist. Und ich bin mir sicher, dass auch das nur eine Annäherung sein kann, weil wir mit unserem dreidimensionalen Denken die ganze Komplexität der geistigen Welt gar nicht erfassen können. Aber wir können versuchen, uns dem anzunähern.

Wie erleben sich Menschen nach dem physischen Tod?

Wenn wir frisch in die geistige Welt kommen, fühlen wir die Anwesenheit einer großen, universellen Liebe, das wissen wir hauptsächlich aus den Nahtodes-Forschungen von Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Und auch im Jenseitskontakt bekommt man davon eine kleine Ahnung, weil die Menschen immer vermitteln, dass es gut ist, wie es ist. Dass sie zwar vielleicht ein wenig Sehnsucht nach ihren Angehörigen haben, die noch inkarniert sind – vor allen Dingen dann, wenn der Tod noch nicht lange her ist – aber sie vermitteln den Eindruck, dass es gut ist. Diese Menschen sind noch ganz damit beschäftigt, ihr vergangenes Leben zu betrachten. Sie sind also noch identifiziert mit der Person, die sie im letzten Leben waren. Daher können wir auch mit ihnen als diese Person sprechen. Doch dort wo diese Menschen sind, erleben sie zwar eine universelle Kraft und Liebe, aber sie sind (noch) nicht in der Nähe zur Quelle, die wir Gott nennen können, oder wie wir sie gerne benennen möchten.

Ein Vergleich dazu

Wenn wir als inkarnierte Menschen z.B. nach Amerika reisen, dann wissen wir, wer der Präsident dieses Landes ist. Sein Existenz ist allgegenwärtig, er ist die Instanz, die über allem wacht. Wir können sogar zum Weißen Haus fahren und es uns von außen betrachten und wissen oder vermuten, dass der Präsident dort drinnen ist. Aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von ihm, weil wir nicht an ihn herankommen. Bis hierhin passt der Vergleich mit den Menschen in der geistigen Welt. Sie fühlen die Quelle, aber mehr auch nicht. Sie befinden sich noch auf den unteren Ebenen der geistigen Welt, die unsere physische Welt auf der Erde praktisch durchdringen. Sie sind uns noch ganz nah. Aber daher erleben sie nicht, was in den übergeordneten Ebenen stattfindet. Sie erhalten nur eine Ahnung davon.

Die weiteren Schritte der Menschen in der geistigen Welt

Rudolf Steiner beschreibt, dass die Menschen etwa ein Drittel der Zeit, die sie inkarniert waren, sich mit ihrem Lebenstableau beschäftigen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wir Menschen ungefähr bis zu ungefähr 50 Jahre nach ihrem Ableben noch erreichen können – selten länger. Aber dies hat aus meiner Sicht damit zu tun, wie lange man auf die Mitglieder der Seelengruppe wartet. Wenn ich hier von Zeit und Jahren schreiben, so ist das nur für uns relevant. In der geistigen Welt existiert keine Zeit. Alles ist im Jetzt. Das ist für uns schwer vorstellbar, da wir ein Leben ohne Zeit nicht kennen. Wenn sich nun die Menschen in der geistigen Welt wieder als Seelengruppe zusammengefunden haben, dann beginnt die Reise in die höheren Sphären. Dabei verlieren die Menschen aber die Individualität aus dem letzten Leben und werden zur Essenz aller gelebten Leben. Sie sind wieder mit allen ihren Erfahrungen und allem Wissen vereint. Dies ist aber der Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr in der Lage sind mit ihnen zu kommunizieren, da es sie als die letzte Inkarnation nicht mehr gibt. Als Angehörigen brauchen wir uns vor diesem Moment nicht zu fürchten, da wir ja dann selbst in der geistigen Welt sind und den Weg gemeinsam mit unseren Lieben gehen. Auch wenn wir viele Jahre später sterben.

Der Weg in die höheren Sphären

Wir reisen nun also in die höhren Sphären – ich will mal mich selbst als Beispiel nehmen. Über eine bestimmte Zeit nach meinem Ableben sind meine KollegInnen noch in der Lage mit mir zu kommunizieren, weil ich noch Manou bin, lediglich ohne Körper. Wenn ich aber weiterziehe, das heißt, wenn all meine Lieben zu mir in die geistige Welt gekommen sind und ebenfalls ihre Zeit des Lebenstableaus erledigt haben, reisen wir weiter. Wir alle verlieren dabei die letzte Individualität und werden zu dem, was wir jemals waren. Dabei erkennen wir natürlich auch, wie oft wir uns zuvor schon getroffen haben. Wir treten ein in einen Zustand der tiefen Erkenntnis. Wir sind nun nicht mehr in der Sphäre der Erde, sondern durchreisen die verschiedenen Planetensphären – Rudolf Steiner beschreibt dies sehr genau. Das würde heute aber zu weit führen. Wenn wir aber in der Sonnensphäre sind, dann treten wir in Kontakt mit Christus, dem großen Sonnenwesen. Nur können wir das niemandem mehr erzählen, weil kein Medium mehr mit uns in Kontakt treten kann.

Und wenn wir am Ende unserer Reise angekommen sind – dies nennt Steiner die Weltenmitternacht, dann entscheiden wir uns gemeinsam und mit Hilfe unserer geistigen Begleiter, wie und unter welchen Umständen wir uns wieder verkörpern werden, in welcher Konstellation wir uns verkörpern werden und was wir gemeinsam erleben. Hier werden die Pläne für das nächste Leben wieder geschmiedet. Nun machen wir uns wieder auf den Weg in das nächste physische Leben.

Dies ist der Grund, warum Verstorbene im Jenseitskontakt nichts über Gott berichten können

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, warum wir über den Jenseitskontakt nichts über die höhren Sphären erfahren können. Wenn wir in der geistigen Welt ankommen, haben wir zwar eine erweiterte Wahrnehmung über gewissen Zusammenhänge. Wir können sehen, wie sich Fäden von uns zu anderen Menschen gesponnen haben. Und wir können auch erleben, was wir Gutes und weniger Gutes getan haben – aus der Sicht der anderen Menschen (das habe ich gestern beschrieben), aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von Gott. Wir sind auch nicht allwissend, sondern wir sind zunächst die, die wir auch mit Körper waren und erst in weiterer Folge erfahren und erleben wir mehr – können es aber nicht mehr mitteilen und haben vermutlich auch nicht das geringste Bedürfnis danach. Wir erleben uns dann als Teil eines riesigen, komplexen Weltenkosmos`, für den es auch hier auf der Erde ganz sicher keine Worte gibt. Das ist ja selbst bei Nahtoderlebnissen so, dass die Menschen beschreiben, dass sie für die Empfindungen und Erlebnisse keine irdischen Worte finden.

Wenn wir etwas über Gott im irdischen Dasein erfahren möchten, so dürfen wir es in Kontemplation, Gebet und Meditation üben. Jeder Mensch ist in der Lage mit dem höchsten Schöpferwesen in Kontakt zu treten – jeder Mensch zählt und ist vor diesem großen Wesen wichtig.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen kontemplativen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Ein etwas provokanter Titel, aber genau das ist das Thema. Als ewig lebende geistige Wesen sind wir nicht in der Lage zu sterben. Wir leben auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten, aber wir leben. Der physische Tod, der so viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, ist real. Wir legen unsere sterbliche Hülle ab wie einen Anzug, der alt und verschlissen oder eben einfach nicht mehr passend ist. Danach leben wir in der geistigen Welt und haben dort unsere Aufgaben zu verrichten. Wir sind auch in der geistigen Welt zusammen mit den Menschen, die uns hier in der physischen Welt wichtig waren und treffen unsere Liebsten immer wieder.

Wir inkarnieren in Seelengruppen

Diejenigen Menschen, die uns sehr nahe stehen, sind Wesenheiten, die wir schon aus vielen Leben kennen. Wir haben schon viele Inkarnationen miteinander verbracht in immer anderen Konstellationen. Wir waren enge Freunde, Familienangehörige…was auch immer. Und wir treffen uns immer wieder. In der geistigen Welt existiert keine Zeit und wir erleben das Warten auf die anderen Mitglieder einer Seelengruppe nicht als endloses Warten, sondern wir erfüllen in dieser Zeit unsere Aufgaben. Wir treffen in der geistigen Welt auch Mitglieder unserer Seelengruppe, die wir in der physischen Welt gar nicht als Mitglieder erkannt haben. In der geistigen Welt wird uns aber bewusst, welchen wichtigen Teil sie in unserem Leben erfüllt haben. Zum Beispiel kann es ein Lehrer sein, der uns auf eine bestimmte Weise ermutigt hat und ohne den wir etwas nicht getan oder uns nicht zugetraut hätten. Es kann sein, dass dieser Mensch zu unserer Seelengruppe gehört, auch wenn wir das zu Lebzeiten in der physischen Welt nicht vermutet hätten, weil der Kontakt flüchtig oder scheinbar oberflächlich war. In der geistigen Welt erkennen wir dann aber die übergeordneten Zusammenhänge und sehen die Fäden die sich von uns zu anderen Menschen ziehen.

Unsere Aufgaben in der geistigen Welt

Ein Teil unserer Aufgabe kann sein, dass wir Menschen, die noch inkarniert sind, aus der geistigen Welt heraus bei ihren Aufgaben beistehen, oder wir empfangen die Menschen, die gerade ihren Übergang erleben, oder wir haben andere Aufgaben, die wir uns mir dem irdischen Bewusstsein nicht vorstellen können. Auf jeden Fall betrachten wir unser Lebenstableau und entscheiden, was aus dem vergangenen Leben aus der erweiterten Sicht gut und nicht so gut war. Und aus dieser Betrachtung entsteht dann der Wunsch, es in der nächsten Inkarnation besser zu machen. Wir sitzen auf jeden Fall kaum auf einer Wolke und spielen Harfe, sondern wir sind auch in der geistigen Welt aktiv und wirken – wie zu Lebzeiten in der physischen Welt – in beiden Welten.

Unsere „Werkzeuge“ und Fähigkeiten in der geistigen Welt

Da wir nur als inkarnierte Menschen gewissen Entwicklungen machen können, ist dies unsere Ausrüstung in der geistigen Welt. Je mehr wir uns als Persönlichkeiten entwickelt haben, umso differenzierter können wir auch in der geistigen Welt – und im nächsten Leben – wirken. Unser echtes Kapital, über viele Leben, ist das, was wir aus uns selbst machen. Je mehr wir um Erkenntnis ringen, je mehr wir unsere niedere Natur überwinden, umso dienlicher sind wir in beiden Welten. Das steigert sich von Leben zu Leben. Aber natürlich sind wir Menschen, wir bemühen uns, wir scheitern, wir bemühen uns wieder…genauso ist es auch gedacht. Nicht nur das erfolgreiche Voranschreiten ist als Erfolg zu werten, sondern ebenfalls die Durchhaltekräfte, die wir in uns entwickeln, indem wir uns immer wieder bemühen. Dies ist Teil des Prozesses.

Unser Lebenstableau

Wenn wir nachtodlich unser Lebenstableau betrachten, gehen wir unser ganzes Leben noch einmal rückwärts durch und empfinden dabei nicht das, was wir zu Lebzeiten selbst empfunden haben, sondern wir empfinden die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Rudolf Steiner beschreibt dies sehr anschaulich. Und das erklärt auch, warum Menschen aus der geistigen Welt oftmals im Jenseitskontakt ein starkes Bedürfnis haben, gewisse Dinge aufzuklären und zu erklären. Während wir unser Lebenstableau betrachten, erleben wir noch einmal Begegnungen mit Menschen, die uns zu Lebzeiten in der physischen Welt gar nicht so stark in Erinnerung geblieben sind, als besonders wichtig. Wir erkennen, wie wir Menschen geholfen haben oder wie Menschen uns in der Begegnung den richtigen Weg gewiesen haben, bzw. uns zu etwas inspiriert haben. Dies erscheint oftmals erst nachtodlich in der ganzen Tragweite. Bei der Betrachtung unseres vergangenen physischen Lebens ist niemand ist da, der uns beurteilt. Wir sind diejenigen, die erkennen, was wir gut gemacht oder nicht so gut gemacht haben. Und aus uns heraus entsteht der Wunsch nach Ausgleich.

Warum Jenseitskontakte Heilung sind

Ich erlebe es so, dass der Kontakt zwischen dem Menschen in der physischen Welt und dem Menschen in der geistigen Welt noch so stark ist, dass es Momente gibt, in denen der Mensch in der physischen Welt das dringende Bedürfnis hat, sich an ein Medium zu wenden um einen Jenseitskontakt herzustellen. Und meist erweist sich dies als richtig. Es gibt noch etwas auszusprechen und zu erklären. Und es ist sehr häufig sehr berührend, wenn sich gewisse Dinge aufklären, bzw. wenn die Worte noch gesprochen werden, die noch gesprochen werden sollten. Jenseitskontakte sind immer schön. Es gibt keinen Jenseitskontakt, der gruselig oder unangenehm ist – selbst wenn ein Mensch erscheint im Jenseitskontakt, mit dem wir eigentlich – aus unserem Denken heraus – nichts mehr zu tun haben möchten. Auch hier kann es gut tun, eine Entschuldigung anzunehmen oder einer Erklärung zu lauschen. Aber natürlich kann man einen Jenseitskontakt auch zurückweisen, ich rate aber nicht dazu. Ich finde, wenn jemand kommt, sollten wir diesem Menschen zumindest die Möglichkeit geben, das zu sagen, was er zu sagen hat. Wir müssen ja nicht sehr viel Raum einräumen. Doch es geht ja um Heilung – auf beiden Seiten.

Warum wir keine Angst vor dem Tod haben müssen

Wir müssen beileibe keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten Menschen fürchten sich davor, weil sie Angst haben, dass danach nichts mehr ist. Aber diese Angst ist spätestens seit den Forschungen von Elisabeth Kübler-Ross obsolet. Wir wissen mittlerweile von ganz vielen Seiten, und erleben es ja auch selbst in den Jenseitskontakten, dass das Leben einfach weitergeht. Und sobald wir die Grenze zur geistigen Welt überschritten haben, sind wir sofort in Geborgenheit. Wir sind auf unausprechliche Art und Weise begleitet von vielen Wesenheiten, die uns durch alle Leben hindurch begleitet haben. Wir werden sofort liebevoll in Empfang genommen. Der schwerste Moment ist der Moment, diesen einen Schritt zu machen und über die Schwelle zu treten. In meiner zehnjährigen Tätigkeit in der Altenpflege und der Begleitung Sterbender habe ich den eigentlichen Übergang immer als sehr wunderbaren und friedlichen, sogar freudigen Moment erlebt. Schwer war oftmals der vorherige Kampf – das Klammern an das physische Leben.

Eine neue Art von Sterbebegleitung wäre aus meiner Sicht wünschenswert

Es wäre schön, wenn sich mediale Menschen auch der Begleitung der Sterbenden widmen würden. Als Medium können wir den Menschen einen Schritt weiter begleiten. Wir könnten sozusagen den Übergang deutlich leichter machen, indem wir als Medien bereits den Kontakt zu den abholenden Wesenheiten aufnehmen und auch aktiv im Sterbeprozess eine Brücke zwischen den Welten darstellen. Diese Aufgabe gehört für mich zu denjenigen Aufgaben, die in der neuen Welt, die sich gerade entwickelt, völlig normal sein werden.

Mein Wirken als Medium – Jenseitskontakte

Ich liebe Jenseitskontakte und ich liebe die Arbeit in beiden Welten. Aber noch vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, die Menschen von der Angst vor dem Tod zu befreien. Denn wenn wir den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens betrachten, können wir das Leben viel freier leben. Wir haben dann nicht stets das Damoklesschwert des Todes über uns schweben, sondern wir können den Tod akzeptieren als das, was er ist: Als Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die Angst vor dem Tod

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie alles tun oder nicht tun, aus lauter Angst vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen heraus. Wenn wir den Tod als unseren Freund betrachten können, wenn wir erkennen können, dass es oftmals besser ist, jetzt aus der geistigen Welt heraus zu arbeiten, dann sind wir frei. Wir sind frei, weil wir erkannt haben, was wir wirklich sind: Unsterbliche geistige Wesenheiten, die gerade mal inkarniert sind. Und aus dieser Freiheit heraus sind wir in der Lage auch unsere Werte völlig neu zu überdenken. Wenn es ein „Nach mir die Sintflut“ nicht mehr gibt, wenn es die Trennung durch den Tod nicht mehr gibt, wenn es die Angst nicht mehr gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Eure und Ihre

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

13. und letzte Nacht der 13 heiligen Nächte

Nach dieser langen Reise durch die Portaltage und die Rauhnächte, bzw. die dreizehn heiligen Nächte, nähern wir uns heute Abend dem Finalen. Zum Schluss kommt noch die entscheidende Nacht in der das höchste Sonnenwesen, Christus, uns seine Energie zur Verfügung stellt – Christus, der sich an die Menschheit geopfert hat, damit wir die Möglichkeit haben, freie Menschen zu werden. Ohne diese Opfergabe wären wir heute gar nicht in der Lage, diese Erkenntnisse zu erlangen, wie wir sie derzeit erlangen können. Und wir haben dieses Erbe nun anzutreten.

Was bedeutet es, das Erbe des Christus anzutreten?

Die Menschen haben durch die Opfergabe, durch den Sohn, der sich geopfert hat, die Möglichkeit erhalten, sich selbstbestimmt und aus dem freien Willen heraus, zu entwickeln. Und dies ist nun unsere Aufgabe. Es geht im Speziellen darum, sich mit der geistigen Welt zu verbinden und seine Aufgabe in dieser Zusammenarbeit zu finden. Wir haben die Möglichkeiten dazu erhalten. Die Menschheit steht momentan vor einem gewaltigen Wandel, der so groß ist, dass wir ihn mit unserem Verstand fast nicht ergreifen können – und daher sind wir nun in aller Ernsthaftigkeit aufgerufen, da unseren Anteil daran zu vollbringen. Durch die Christusenergie in der kommenden Nacht haben wir noch einmal die Möglichkeit unseren Weg darin zu erfragen.

Der Dreikönigstag

Wir feiern am Dreikönigstag die Erscheinung der drei Weisen oder Magier aus dem Morgenland, die dem Jesusknaben ihre Geschenke in Form von Gold, Weihrauch und Myrrhe bringen. Wir können uns nun einmal in diese Symbole vertiefen und überlegen, welches unser Gold, unser Weihrauch und unsere Myrrhe ist, das wir in die Welt tragen können? Welche Form von Magie, von Spiritualität will sich bei uns zeigen und was können wir dem Christuswesen, das uns durch die kommende Nacht begleitet, anbieten? Was sind unsere speziellen Gaben, die wir nun, nach dem Dreikönigstag, hinaus in die Welt tragen wollen?

Die Arbeit mit der geistigen Welt

Wer meine Morgen-Impulse regelmäßig verfolgt, wird vielleicht innerlich schon aufstöhnen und sich fragen, ob es denn kein anderes Thema gibt, als immer nur Arbeit und insbesondere die Arbeit mit der geistigen Welt. Sorry, derzeit ist das ein zentrales Thema und es ist gut, wenn wir langsam beginnen, unsere Welt zu durchdringen und immer mehr und mehr zu verstehen. Wenn uns bewusst ist, dass das, was wir im Allgemeinen so leben, nur eine schreckliche Reduktion der Welt insgesamt ist, dann können wir ganz leicht schlussfolgern, dass dahinter so viel verborgen ist, das wir nun entdecken und vor allen Dingen in einen Zusammenhang bringen und verstehen dürfen.

Es gibt keinen Instant-Weg zur Erleuchtung

Es entspricht dem Trend der Zeit und auch dem, was viele spirituelle LehrerInnen verbreiten, dass man nur ein oder zwei Bücher lesen muss und zack, weiß man schon wo es lang geht in der geistigen Welt. Doch das ist – mit Verlaub – Quatsch. Es ist schon die physische Welt so hochkomplex, dasss es schon lange keine Universalgelehrten mehr gibt, die uns alle Zusammenhänge der physischen Welt erklären können – wie komplex ist dann erst die geistige Welt? Es geht – genau wie in der physischen Welt darum, sich ein Verständnis der geistigen Welt Schritt für Schritt zu erobern. Doch auch dies kann nur in Schritten vor sich gehen.

  • Wir brauchen die notwendigen Informationen – aus zuverlässigen Quellen
  • Wir müssen diese Informationen zunächst einmal denkend durchdringen
  • Als nächsten Schritt müssen diese Informationen in unserem Inneren nachvollzogen werden – wir müssen sie in Beziehung zu unserem Leben setzen
  • Danach können wir – in diesem speziellen Teilbereich, mit dem wir uns gerade beschäftigt haben – versuchen, eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen zu haben
  • Und wenn wir darin wirklich schon sehr geübt sind, können wir damit beginnen, selbst in diesem Bereich zu forschen
  • Und gleichzeitig gilt es, dass wir uns als Menschen und Persönlichkeiten stets weiterentwickeln, damit wir die Erkenntnisse, die wir gewinnen, nicht missbrauchen!

Rudolf Steiner sagte einmal sinngemäß: Jeder Schritt in der Erkenntnis verlangt drei Schritte in der Moral

Und dies ist eine absolut wichtige Mitteilung. Ansonsten landen wir dort, wo viele spirituelle Marktschreier auch sind, in einem Durcheinander von verschiedenen Halbinformationen, Erdachtem, Erfundenem. Doch wenn wir heute Nacht in die Verbindung mit dem höchsten Sonnenwesen gehen, dann können wir von ihm die weise Führung erbitten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch und eine erkenntnisreiche letzte heilige Nacht.

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

2. Weihnachtsfeiertag – 3. Tag der 13 heiligen Nächte

Heute begehen wir den zweiten Weihnachtsfeiertag. So langsam sind auch die Erschöpftesten unter uns in der Ruhe angekommen. Und das ist gut so. Der zweite Weihnachtsfeiertag gibt uns die Möglichkeit, noch einmal ganz einzutauchen, in das Mysterium der Weihe-Nacht an sich. Und in der kommenden der dreizehn heiligen Nächte, stehen wir in Verbindung mit den Erzengeln. Die Erzengel haben viel mit dem Fühlen zu tun. Das Fühlen ist die Verbindung zu unserer Seele. Erzengel sind auch in der Entwicklung der Sprache involviert, die ja auch ganz stark in der Verbindung zum Fühlen steht. Wer mehrere Sprachen spricht, kennt das Phänomen, dass man in den unterschiedlichen Sprachen auch anders fühlt. Ich spreche nur eine einzige Fremdsprache gut genug, dass ich dem folgen kann, nämlich Englisch, und es ist für mich so, dass ich oft gerne die Sprache wechseln möchte, wenn ich etwas erkläre oder erzähle, das mir auf Englisch leichter fallen würde. Alle anderen Sprachen spreche ich zu schlecht, als dass sich mir dieses Phänomen erschließen würde.

Das Fühlen als Wirkung in die geistige Welt hinein

Wir betreten mit unserem Fühlen automatisch die geistige Welt, das heißt, unsere Gefühle erreichen die geistige Welt und daher sollten wir gut darauf achten, wie und was wir fühlen. Es ist nicht so, dass unsere Gefühle (ebensowenig wie unserer Gedanken) nur uns alleine betreffen, sondern mit unseren Gefühlen dringen wir ein in die Welt, die wir nur unter besonderen Voraussetzungen wahrnehmen. Die geistige Welt jedoch kann gar nicht anders, als unser Fühlen wahrzunehmen. Und natürlich hat das seine Auswirkungen.

Die Erzengel und ihr Wirken

Es gibt sieben führende Erzengel:

Oriphiel – der dem Saturn zugeordnet ist

Zachariel – der dem Jupiter zugeordnet ist

Samael – der dem Mars zugeordnet ist

Michael – der der Sonne zugeordnet ist

Anael – der der Venus zugeordnet ist

Raphael – der dem Merkur zugeordnet ist

Gabriel – der dem Mond zugeordnet ist

Außerdem gibt es vier führende Erzengel der Jahreszeiten, die sich teilweise überschneiden

Raphael – Frühjahr und Ostern

Uriel – Sommer und Johanni

Michael – Herbst und Michaeli

Gabriel – Winter und Weihnachten

Eine Sonderstellung unter den Erzengeln nimmt, laut Rudolf Steiner, Phanuel ein. Phanuel gilt als der Schutzgeist der Einzuweihenden und begleitet die Geistesschüler auf ihrem Schulungsweg.

Erzengel sind auch immer Zeitgeister, da wo etwas Neues entsteht, haben wir die Verbindung zu den Erzengeln.

Wie können wir selbst in der kommenden Nacht die Verbindung zu den Erzengeln herstellen?

Wenn wir uns für das kommende Jahr etwas Neues vornehmen, wenn wir etwas entstehen lassen wollen, dann ist es gut, dies in Absprache mit den Erzengel zu tun. Sie sind diejenigen, die das Neue begleiten. So, wie bestimmte Erzengel und auch durch bestimmte Zeiten begleiten – derzeit begleitet uns Michael, das ist der Erzengel mit dem Schwert, so begleiten die Erzengel auch neue Projekte und Vorhaben.

Was können wir heute konkret tun?

Wir können die heute Rauhnacht (von heute Abend Einbruch der Dunkelheit bis morgen Einbruch der Dunkelheit) dazu verwenden, dass wir uns überlegen, was wir im kommenden Jahr in die Welt bringen wollen. Was wollen wir (er-)schaffen? Und in der Verbindung mit diesem Vorhaben wenden wir uns an die Erzengel und bitten diese, dass uns einer oder mehrere davon begleiten. Achten wir auf unsere Wahrnehmungen. Welcher der Erzengel möchte uns begleiten? Wer ist uns hilfreich? In wessen Aufgabengebiet geht unser Vorhaben?

Nutzen wir also den Tag, an dem wir ja noch in der zweiten, der dreizehn heiligen Nächten stehen, also mit den Engeln in Verbindung sind und bereiten wir uns vor auf die Dämmerung, wenn die zweite in die dritte Nacht übergeht. Dann tragen wir unser Anliegen in die geistige Welt hinein und fühlen hin, welche Botschaften wir dazu erhalten.

Habt Vertrauen, gerade jetzt ist die geistige Welt sehr daran interessiert, mit uns zusammenzuarbeiten.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen zweiten Weihnachtsfeiertag und eine erkenntnisreiche Rauhnacht!

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Die Erde als lebendiges Wesen

Heute, am dritten Advent, geht mir durch den Kopf, wie selten den meisten Menschen bewusst ist, dass die Erde, auf der wir leben, ein lebendiger Organismus ist – ein Lebenwesen. Warum fällt es uns so schwer, uns das vorzustellen? Dies liegt vermutlich an den Größenverhältnissen. Wenn eine Ameise auf unserem Oberschenkel herumgeht, hat sie wahrscheinlich das gleiche Verständnis vom menschlichen Organismus wie wir, wenn wir auf der Erdoberfläche herumgehen. Und dennoch haben viele Mystiker beschrieben, dass die Erde ein lebendiger Organismus mit einem Bewusstsein ist. Sowohl die alten Griechen, als auch Rudolf Steiner und Jakob Lorber haben davon gewusst.

Was bedeutet es für uns, dass die Erde ein lebendiger Organismus ist?

Wenn wir das Leben an sich – auf der spirituellen Ebene – verstehen wollen, dann ist es hilfreich, wenn wir die Grundlagen dazu kennen. Dazu gehört eben auch, dass die Erde über ein Bewusstsein verfügt. Wir können uns oftmals gerade noch Naturgeister/Elementarwesen als Träger eines Bewusstseins vorstellen, aber die ganze Erde? Das wird dann oft schwierig. Doch wenn wir uns in dieses Bewusstsein der Erde vertiefen, können wir viel lernen. Wir können all dies lernen, was die Erde uns tagtäglich zur Verfügung stellt: Bedingungslose Liebe, stetige Bereitschaft uns mit allem zu versorgen, was wir gerade brauchen, Fürsorge und Hingabe.

Die Erde unsere Mutter – wir, die manchmal ungezogenen Kinder

Der Begriff „Mutter Erde“ oder „Mutter Gaia“ trifft für mich persönlich am besten zu. Denn die Erde hat unendliche Geduld mit uns, erlaubt uns, sie zu verletzen und manchmal, wenn wir gar zu wild werden, schüttelt sie sich ein wenig. Aber wer das Gefühl kennt, an einem sonnigen Tag direkt auf dem Erdboden zu liegen, der kann manchmal sogar so etwas wie den Atem der Erde spüren.

Was können wir für unsere Mutter Erde tun?

Auch hier hilft wieder die Metapher der Mutter. Jeder, der selbst Mutter oder Vater, aber auch Tochter oder Sohn ist – also JEDER, weiß, wie man aufgebrachte Eltern wieder beruhigt. Eltern, und insbesondere Mütter, sind ja sehr schnell wieder davon zu überzeugen, dass der Nachwuchs ja doch gut ist, auch wenn er gerade Mist gebaut hat. Viele Mütter (und viele Väter auch) verfügen über eine endlose Fähigkeit alles zu verzeihen, wenn sie Hoffnung schöpfen dürfen. Das ist das, was auch für Mutter Erde wichtig ist.

Woraus kann Mutter Erde Hoffnung schöpfen?

Wir können unserer Erd-Mutter Hoffnung geben mit jedem Stückchen Land, das wir nicht versiegeln, mit jedem liebevoll angelegten Garten, mit jedem Stückchen Erde, in dem die Natur einen Platz hat. Wir können auch Kontakt zu ihrem Bewusstsein aufnehmen und mit ihr sprechen, uns bedanken, ihren Rat einholen und einfach die Verbundenheit zu einer mütterlichen Liebe aufnehmen, die vielleicht viele von uns durch die leibliche Mutter nicht erfahren haben.

Mutter Erde – die liebende Mutter, die viele in der Familie nicht hatten

Viele von uns hatten vielleicht nicht die physische Mutter, die man sich als Kind gewünscht hätte. Aber Mutter Erde ist unserer aller Mutter und kann uns genau mit dem versorgen, was wir von unseren Müttern nicht erhalten haben. Sie hat unendliche Geduld und es tut ihr gut, wenn sie spürt, dass wir ihr Bewusstsein erkennen und anerkennen. Zuwendung zu Mutter Erde bedeutet auch Zuwendung zur Ur-Mutter.

Was macht Mutter Erde jetzt im Winter?

Rudolf Steiner hat den Jahreskreis als einen großen Atmungsvorgang der Erde bezeichnet. Sie atmet im September, etwa zu Michaeli ein, hält dann den Atem an, speziell jetzt in der Zeit der Wintersonnwende ist die Erde in der Phase des Atemanhaltens. Sie ist nun vereingt mit all den Elementarwesen, die sich über den Winter in das Innere der Erde zurückgezogen haben. Auch in der Erde ist es nun behaglich, wie es in unseren Häusern sein sollte. In der Erde herrscht Ruhe – Winterruhe. Denn im Kosmos bereitet sich nun das große Ereignis vor, auf das auch die Erde sich nun innerlich einstellt. Erst zu Ostern beginnt die Erde wieder auszuatmen und damit all die Erdgeister, Naturgeister und Elementarwesen wieder auszuatmen, die während des Sommers ihren Aktivitäten in der Natur nachgehen.

Tja, darüber kann man doch am dritten Advent auch einmal nachdenken, oder? Der ganze Kosmos bereitet sich nun auf die Geburt Jesu vor, der später der Träger der großen Christuswesenheit sein wird. Sogar Mutter Erde macht sich bereit.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen einen wunderbaren dritten Advents-Sonntag

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Christian Bodhi auf Pixabay

Das unbewusste Tun des Menschen

Wir Menschen glauben ja oftmals, dass wir wüssten, was wir alles tun oder unterlassen. Aber das stimmt bei Weitem nicht. Über eine Vielzahl von Wirkungen unseres Handelns, ja sogar unseres Denkens und Fühlens, sind sich die meisten Menschen gar nicht bewusst. Aber genau dies ist nun die spirituelle Tatsache, mit der wir uns in der Jetzt-Zeit immer mehr auseinandersetzen dürfen. Wir Menschen sind Schöpfer – egal was wir tun, es hat auch Folgen in der geistigen Welt.

Erschaffung von Wesenheiten durch Gedanken – die Elementale

Darüber habe ich ja schon oft gesprochen, aber ich möchte es hier noch einmal ausführen. Jeder unserer Gedanken erschafft eine Wesenheit. Kurze, flüchtige Gedanken erschaffen kurzlebige, flüchtige Wesenheiten. Aber Gedanken, die wir immer wieder denken, erschaffen große und mächtige Wesenheiten. Wenn wir nun also die Angst betrachten, die derzeit allerorten vorherrscht, so können wir uns vorstellen, dass große mächtige Wesenheiten erschaffen werden: Angstwesen! Vor allen Dingen, wenn viele Menschen dies gleichzeitig denken und fühlen. Diese Wesenheiten begleiten uns auch in die nachtodliche Sphären und dürfen im nächsten Erdenleben von uns erlöst werden. Wenn wir aber gesunde, hoffnungsfrohe Gedanken denken, entstehen auch Wesenheiten der Hoffnung. Das Interessante an diesen Wesenheiten ist ja, dass diese, sobald wir sie erschaffen haben, ein Eigenleben haben. Sie bleiben in unserer Nähe und nehmen auch Einfluss auf die Menschen, denen wir begegnen. Das erklärt zum Beispiel, warum uns manche Menschen unangenehm erscheinen: Sie haben vermutlich eine Menge solcher undangenehmer Wesenheiten in ihrem feinstofflichen Körper.

Die Interaktion mit Elementarwesen

Elementarwesen oder auch Naturgeister genannt, werden nicht durch Menschen erschaffen, sind aber in großen Mengen in allem enthalten und für viele Prozesse der Natur, die wir als biologische Aktivität wahrnehmen, zuständig. Keine Pflanze könnte wachsen und leben, wären nicht unzählige Elementarwesen in und an ihr tätig. Das ist eine sehr komplexe Zusammenarbeit kleinerer und größerer Wesenheiten. Ganz kleine Wesenheiten sorgen dafür, dass die Pflanze ihre Nährstoffe erhält und das geht hin bis zu den großen Pflanzen-Devas die für ganze Pflanzengattungen zuständig sind. Je mehr uns das Wesen und Wirken der Elementarwesen bewusst ist, desto besser können diese ihre Arbeit verrichten. Elementarwesen freuen sich darüber, wenn Menschen sie wahrnehmen.

Eine kleine Geschichte über Elementarwesen

Diese Geschichte hat mir eine Freundin erzählt. Eine hellsichtige Frau war unterwegs zwischen Feldern und Wiesen und wie sie die Felder betrachtete, sah sie die Elementarwesen, die dort tätig waren und bedachte sie mit liebevollen Gedanken und bedankte sich im Geiste für ihre Arbeit und ihr Wirken. In diesem Moment sah sie, wie die Elementarwesen alle zu einer Stelle rannten, an der eine Lichtquelle sprudelte und sie hielten ihre Hände in dieses Licht und schienen sich daran zu wärmen. Es dauerte einen Moment bis die Frau erkannte, dass die Quelle dieses – für die Elementarwesen offenbar wärmenden Lichtes – ihre Gedanken waren. Durch ihre Gedanken erschuf sie in der feinstofflichen Welt – der Ätherwelt – der Elementarwesen eine Quelle wärmenden Lichtes.

Was Rudolf Steiner dazu sagt:

„Können wir als Menschen für diese Elementargeister etwas tun? Das ist die große Frage, die sich die heiligen Rishis aufwarfen. Können wir etwas tun, um das, was da verzaubert ist, zu erlösen? Ja, wir können etwas tun! Denn das, was wir Menschen tun hier in der physischen Welt, ist auch nichts anderes als der äußere Ausdruck geistiger Prozesse. Alles, was wir tun, hat zu gleicher Zeit seine Bedeutung in der geistigen Welt. Nehmen wir einmal folgendes an: Ein Mensch steht gegenüber irgendeinem, sagen wir, Bergkristall oder einem Stück Gold oder dergleichen. Er schaut das an. Was geschieht, wenn ein Mensch einfach anglotzt, anschaut mit seinem sinnlichen Auge irgendeinen äußeren Gegenstand, was geschieht da? Da ist ein fortwährendes Wechselspiel zwischen dem verzauberten Elementargeist und dem Menschen. Dasjenige, was da in der Materie drinnen verzaubert ist, und der Mensch, sie haben etwas miteinander zu tun. Nehmen wir nun an, der Mensch glotzt nur den Gegenstand an, so daß ihm nur auffällt, was ans Auge herandringt; da geht immer etwas von diesen Elementarwesen in den Menschen herein. Fortwährend geht etwas von den verzauberten Elementarwesen in den Menschen herein, von früh bis abends. Indem Sie wahrnehmen, geht von Ihrer Umgebung fortwährend eine Schar von Elementarwesenheiten, die verzaubert war und die fortwährend verzaubert wird durch die Verdichtungsprozesse der Welt, fortwährend geht eine solche Schar von Wesenheiten in Sie hinein. Nehmen wir nun einmal an, der Mensch, der so die Gegenstände anglotzt, hätte gar nicht die Neigung, nachzudenken über die Gegenstände, in seiner Seele irgend etwas leben zu lassen vom Geist der Dinge. Er macht sich’s bequem, geht nur so durch die Welt, verarbeitet es aber geistig nicht, nicht mit Ideen, nicht mit Gefühlen, mit gar nichts, er bleibt sozusagen ein bloßer Anschauer dessen, was ihm materiell in der Welt entgegentritt. Da gehen diese Elementargeister in ihn herein und sitzen nun in ihm, sind in ihm drinnen und haben nichts anderes gewonnen im Weltprozeß, als daß sie hereingestiegen sind aus der Außenwelt in den Menschen. Nehmen wir aber an, der Mensch sei ein solcher, der die Eindrücke der Außenwelt geistig verarbeitet, der mit seinen Ideen, Begriffen sich Vorstellungen macht über die geistigen Grundlagen der Welt, der also ein Stück Metall nicht einfach anglotzt, sondern über das Wesen nachdenkt, die Schönheit der Sache nachfühlt, der seinen Eindruck vergeistigt; was tut der? Der erlöst durch seinen eigenen geistigen Prozeß das Elementarwesen, das überströmt von der Außenwelt zu ihm; der hebt es herauf zu dem, was es war, der befreit das Elementarwesen aus seiner Verzauberung. So können wir durch unsere eigene Vergeistigung diejenigen Wesenheiten, die in Luft, Wasser und Erde verzaubert sind, wir können sie entweder einsperren in unser Inneres, ohne sie zu verändern, oder aber wir können sie dadurch, daß wir uns selber immer mehr und mehr vergeistigen, befreien, erlösen, sie wiederum zu ihrem Elemente zurückführen. Sein ganzes Leben hindurch auf der Erde läßt der Mensch aus der Außenwelt Elementargeister in sich her einfließen. In demselben Maße, in dem er die Dinge bloß anglotzt, in demselben Maße läßt er diese Geister einfach in sich hineinwandern und verändert sie nicht; in demselben Maße, in dem er die Dinge der Außenwelt in seinem Geist zu verarbeiten sucht durch Ideen, Begriffe, Gefühle der Schönheit und so weiter, in demselben Maße erlöst und befreit er diese geistigen Elementarwesen.“ (Lit.:GA 110, S. 36ff) Quelle: Anthrowiki

Wir müssen unser Sein und Handeln mit Bewusstsein durchdringen

Erst wenn wir bereit sind, uns mit den geistigen Gesetzmäßigkeiten ausseinanderzusetzen, zu lernen, wie weit unsere Taten sich bis tief hinein in die geistige Welt erstrecken, erst dann können wir das Leben wahrhaftig ergreifen. Dies ist die Anforderung unserer momentanen Zeit. Nicht mehr dumnpf einfach zu tun, sondern Schritt für Schritt ins Vollbewusstsein unseres Tuns zu gelangen. Dann können wir das ergreifen, was wir lebendiges Schöpfertum nennen.

Der tote Materialismus hat schon weit um sich gegriffen

Wir haben nicht mehr allzuviel Zeit, wenn wir nicht dem toten Materialismus – hinter dem ja auch eine Wesenheit steht – nicht das Feld räumen wollen. Wenn wir das Wunder des Lebens, die Schönheit der Dinge, die Mystik in den Tatsachen, die Qualitäten der Zeiten ergreifen wollen, dann dürfen wir jetzt sofort damit beginnen, unsere Wahrnehmung zu verfeinern und zu vertiefen.

In diesem Sinne wünsche ich einen bewussten Start in die Woche – achten Sie auf Ihre Gedanken!

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

Wenn der Geist sich öffnet… die Entwicklung der Bewusstseinsseele

Wenn der Geist sich öffnet, sind die Beschränkungen im Außen vollkommen gleichgültig. Selbst wenn man in einen Kerker eingesperrt wäre, hätte man immer noch die Möglichkeit, sich dem sich öffnenden Geist anzuvertrauen. Diese Zeit der Enge ist eine Zeit, in der wir unseren Geist darauf trainieren dürfen, sich trotzdem in lichte Höhen zu schwingen. Dies ist eine riesengroße Chance für uns Menschen. Wir re-agieren nicht mehr auf das, was im Außen ist – wie wir das bisher gewohnt waren – sondern wir erkennen unsere eigene Realität. Wir agieren jetzt. Es ist nun die Zeit, den Erkenntnis-Muskel zu trainieren. Sich ganz aus dem Außen zu erheben und völlig in die Freiheit hinein zu denken.

Der Erkenntnis-Muskel

Natürlich meine ich hier nicht einen physischen Muskel, sondern in Wahrheit trainieren wir hierbei die Willenskräfte. Diese Willenskräfte sind für unsere Entwicklung von enormer Bedeutung, sind sie doch die Träger unserer Schöpferkraft und somit dessen, was uns als Menschen eigentlich auszeichnet. Wir sind nun einmal nicht auf die Erde gekommen, um an einem Strand zu liegen und uns Cocktails servieren zu lassen – auch wenn das natürlich durchaus auch seinen Reiz hat. Aber es eher als Ausnahmeerscheinung zu sehen. Wir sind hierher gekommen, um uns als Menschen und als Menschheit ein Stück weiter voranzubringen.

Wer heute inkarniert ist, ist sowieso schon ein Held oder eine Heldin

Da wir uns ja vorgeburtlich ausgesucht haben, dass wir zu der jetzigen Zeit hier inkarniert sind – und zwar als handlungsfähige Erwachsene – dürfen wir darauf vertrauen, dass wir uns dabei etwas gedacht haben. Wir haben diesen Entschluss aus der geistigen Welt, also aus einem erweiterten Bewusstsein heraus, getroffen. Also haben wir auch alle Ressourcen, die wir gerade jetzt brauchen. Aber wir müssen diese auch aktivieren. Die Zeit, die davor lag, hat uns ein wenig träge gemacht. Wir sind wie Hochleistungssportler, die ein paar Jahre als Couch-Potatoe verbracht haben. Jetzt wird es Zeit, dass wir das Training wieder aufnehmen. Auf jeden Fall haben wie zu einer bestimmten Zeit diesen heldenhaften Entschluss gefasst – also daher: Nicht jammern, sondern die Ärmel raufkrempeln!

Worum geht es jetzt eigentlich wirklich?

Es geht momentan darum, ob die Menschheit sich einem Diktat fügen will, das sie in vermutlich eine sehr sichere aber unfreie Zukunft führen wird, oder ob wir dafür einstehen, unsere Individualität bewahren zu können. Diese Individualität ist den dunklen Kräften ein Dorn im Auge, daher versuchen sie – als Schergen verwenden sie dafür die Menschen, die jetzt gerade politisch aktiv sind – die Menschen in eine Art Konformität zu bringen. Und da geht es nicht in erster Linie um eine gewisse Substanz, aber auch. Es geht um etwas viel Grundsätzlicheres: Bleiben die Rechte, die unsere Vorfahren hart erkämpft haben bestehen, oder werden diese Schritt für Schritt eliminiert. Und vor allen Dingen: Erkennen wir, was und wer wir als Menschen eigentlich sind? Erkennen und erfahren wir unsere Menschen-Natur?

Jeder geht seinen Weg in dieser Sache und doch gehen wir alle gemeinsam

Und nun hat sich jeder seinen eigenen Weg gesucht, wie er oder sie damit umgeht. Die einen werden politisch aktiv, organisieren Demonstrationen und dergleichen und die anderen arbeiten auf der geistigen Ebene. Ich persönlich habe mich für die geistige Ebene entschieden, begrüße es aber sehr, wenn Menschen politisch aktiv werden. Wichtig ist nun, dass es mehrere Formen und Ausprägungen eines Widerstands gibt, und dass jeder seinen Weg dabei finden darf. Wir müssen auch hier auf die Individualität setzen. Jeder geht ihn in seiner Art. Und insgesamt gehen wir diesen Weg doch gemeinsam. Als Menschheit sind wir eine Schicksalsgemeinschaft.

Der sich öffnende Geist

Dieser sich – entgegen aller äußeren Umstände – öffnende Geist ist unser stärkstes Mittel um nicht nur die momentane Situation im Sinne einer Freiheit zu entwickeln, sondern da geht es noch viel weiter: Dieser Geist ist unser Werkzeug im ganzen Bewusstseinsseelenzeitalter, das ja noch viele hundert Jahre andauert. Es ist die Aufgabe der Menschheit, diese Bewusstseinssseele zu entwickeln. Und da wir Menschen von Natur aus träge sind, entwickeln wir diese nicht unbedingt, wenn gerade alles super ist, sondern wir brauchen (noch!) einen gewissen Druck dafür.

Bewusstseinsseele und Ich-Kraft

Viele Menschen sind ja derzeit der Meinung, dass dies, was jetzt gerade geschieht nur im Außen eine bestimmte Bedeutung hat, aber das stimmt so nicht. Es ist ein Angriff auf die gesamte Menschheitsentwicklung, die nun gerade ihre Ich-Kraft und somit auch die Bewusstseinsseele entwickelt. Wenn wir diesen derzeitigen Strömungen nachgeben würden, würden wir die Entwicklung der Menschheit um Jahrhunderte zurückwerfen und genau das ist die Absicht der Widersacher.

Hier ein Zitat von Rudolf Steiner dazu:

In der Bewußtseinsseele enthüllt sich erst die wirkliche Natur des «Ich». Denn während sich die Seele in Empfindung und Verstand an anderes verliert, ergreift sie als Bewußtseinsseele ihre eigene Wesenheit. Daher kann dieses «Ich» durch die Bewußtseinsseele auch nicht anders als durch eine gewisse innere Tätigkeit wahrgenommen werden. Die Vorstellungen von äußeren Gegenständen werden gebildet, so wie diese Gegenstände kommen und gehen; und diese Vorstellungen arbeiten im Verstande weiter durch ihre eigene Kraft. Soll aber das «Ich» sich selbst wahrnehmen, so kann es nicht bloß sich hingeben; es muß durch innere Tätigkeit seine Wesenheit aus den eigenen Tiefen erst heraufholen, um ein Bewußtsein davon zu haben.

Und genau das ist, was wir im Moment trainieren können – wir können nun unsere gesammelte Kraft aus unseren Tiefen herausholen und dann stehen wir in einer Strömung drinnen, die uns weiterführt und gemeinsam mit vielen anderen „Ich-en“ in der Entwicklung vorantreibt.

Wir sehen, es ist nichts Schlimmes, das uns gerade widerfährt, sondern es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Entwicklung der Menschheit zu beschleunigen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen Donnerstag!

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Existieren wir in mehreren Dimensionen gleichzeitig?

Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob Sie tatsächlich nur einmal existieren? Könnte es nicht sein, dass Sie gleichzeitig in verschiedenen Dimensionen existieren? Sind deja-vu Erlebnisse und manche Träume etwas, das aus diesen anderen Dimensionen zu uns herüberschwappt? Oder auch das Gefühl, einen Menschen bereits zu kennen? Könnte es nicht sein, dass wir diesen Menschen aus einer anderen – zeitgleichen – Existenz kennen? Oder wenn wir plötzlich etwas wissen, das wir eigentlich nicht wissen können? Könnte das dann sein, dass wir es aus einem anderen Dasein wissen? Müssen „frühere“ Leben tatsächlich früher gewesen sein, oder sind sie genauso JETZT wie dieses Leben?

Wie funktioniert eigentlich die Welt?

Lange dachte ich, ich wüsste wie die Welt funktioniert – einschließlich der Sache mit der geistigen Welt. Schließlich hatte ich (damals) mehr als zwanzig Jahre lang Rudolf Steiner gelesen und war sehr streng anthroposophisch mit meinem Blick auf die Welt. Allerdings hatte ich damals nicht so sehr darauf geachtet, dass Steiner sehr häufig darauf hinwies, dass über dieses oder jenes noch nicht gesprochen werden konnte. Das hatte ich schlicht aus meinem Bewusstsein gestrichen. Somit ist es also auch kein Widerspruch, wenn ich, wenn wir, nun neu darüber nachdenken, wie es vielleicht auch sein könnte…

Komplexität der Weltdie Enge verlassen

Ich bin der Meinung, dass die menschliche Existenz noch viel komplexer ist, als wir uns das vorstellen können. Daher kann jedes Schreiben darüber nur eine Annäherung sein daran, wie es sein könnte. Aber auch wenn gewisse Dinge bis heute vielleicht noch nicht wirklich vorstellbar sind, so kann man sich ihnen zumindest einmal gedanklich nähern. Und es würde uns vermutlich gut tun, wenn wir aus der Enge der momentanen äußeren Situation etwas entschwinden in erweiterte geistige Gefilde.

Die Sache mit der Zeit

Ist die Zeit nun linear? Geht die Zeit tatsächlich einfach so voran, von der Vergangenheit in die Gegenwart und von der Gegenwart in die Zukunft. Wir stellen uns die Zeit ja vor wie eine Linie, die bei den meisten Menschen gedanklich links in die Vergangenheit führt, vor dem Körper in der Gegenwart ist und nach rechts ist die Richtung der Zukunft. So erfühlen die meisten Menschen die Zeit. Aber unter Umständen ist das nur ein Konstrukt, das uns eine gewisse Orientierung innerhalb der – eventuell nicht vorhandenen – Zeit liefert. Aber muss es tatsächlich so sein? Ich bin davon überzeugt, dass sie das nicht ist. Ich hatte ein paar Erlebnisse, die mir deutlich demonstriert hatten, dass Zeit nicht linear ist.

Was ist, wenn die Zeit in verschiedenen Räumen vor uns liegt?

Wenn wir nun diesen Zeitstrahl einmal wegdenken und uns die Zeit stattdessen in verschiedenen Räumen vorstellen. Dann könnte es sein, dass wir in jedem dieser Räume vorhanden sind. Es könnte sein, dass wir in einem dieser Räume gerade mit Reifrock durch einen Saal rauschen und in einem anderen als futuristische WissenschaftlerInnen durchs All rasen. All dies zur gleichen Zeit. Oder wenn wir den Gedanken sogar noch weiterdenken, könnten wir auch gleichzeitig in einem Raum sein, der in einer anderen Dimension – mit ganz anderen Möglichkeiten – liegt. Oder in einem der Räume existieren wir zeitgleich in einer anderen Galaxie? Hatten Sie nicht auch manchmal das Gefühl, aus der Zeit gekippt zu sein?

Mein erstes Erlebnis mit der Nicht-Linearität

Als ich vor Jahren meine Ausbildung zum Medium in England, im Arthur Findlay College, gemacht habe, geschah folgendes: Sie müssen sich vorstellen, es ist wie in einem Internat, in dem man immer wochenweise ist, also so eine Art Hogwarts für Medien. Ich bin an diesem Tag aufgestanden, habe gefrühstückt und fand mich in der Sanctuary ein, das ist so eine Art Kapelle, um die Morgen-Meditation zu absolvieren. Es ging mir gut. Ich war ausgeschlafen, satt und war gespannt, was der neue Tag bringen würde. Während der Meditation änderte sich plötzlich mein Zustand. Mir wurde übel. Ich hatte fürchterliche Schmerzen im rechten Oberbauch, also im Bereich Leber und Galle und auch im Unterleib. Gleichzeitig wurde mein Kopf wie wenn er in Watte stecken würde. Alles drehte sich. Mir war schwindelig und schlecht. Ich konnte bald der Meditation nicht mehr folgen und fragte mich, was mit mir gerade passierte. Der Zustand verschlechterte sich rapide, sodass ich mitten unter der Meditation aufstand und in den Park hinaus ging, um mich unter den Tulip-Tree zu legen. Es war Sommer und ich lag unter diesem Baum und dachte noch, dass dies kein schlechter Moment wäre, um zu sterben, denn hier wären ja genügend Menschen, mit denen ich anschließend sprechen könnte. Langsam wurde mein Zustand soweit besser, dass ich in unseren Unterrichtsraum gehen konnte. Die erste Session hatte bereits begonnen. Die KollegInnen waren in Zweiergruppen aufgeteilt und jeder hatte ein Blatt Papier mit menschlichen Umrissen in der Hand. Ich setzte mich zu der einzigen Kollegin, die, aufgrund meiner Abwesenheit, noch keine Partnerin hatte und sie erklärte mir dann, dass ich nun auf dieses Blatt den Namen einer mir bekannten Person, die gesundheitliche Probleme hat, schreiben solle und sie würde das gleiche tun und danach tauschen wir die Blätter aus und beschreiben hellsichtig den Zustand der uns unbekannten Person, in die wir nur über den Namen eintunen konnten. Wir taten dies beide und sie reichte mir das Blatt mit einem weiblichen Namen. Ich schaute mir den Namen kurz an und plötzlich wurde mir bewusst, dass diese Frau all die Symptome hatte, die ich gerade fühlte. Ich beschrieb nun also meinen eigenen Zustand der letzten Stunde und gab das Blatt zurück. Mittlerweile fühlte ich mich wieder vollkommen gut. Die Kollgin schaute auf das Blatt und war höchst erstaunt, da ich auf Anhieb den Zustand dieser Person extrem detailliert beschrieben hatte – was ja nicht schwer war, da ich ihn im Vorfeld aus heiterem Himmel in allen Einzelheiten selbst gespürt hatte.

Was genau ist daran nun erstaunlich?

Erstaunlich ist daran, dass niemand wusste, welche Übung kommen würde. Niemand wusste auch im Vorfeld wer mit wem üben würde und welchen Namen er oder sie auf das Blatt schreiben würde. Das heißt, ich habe körperlich etwas gefühlt, das etwa eine Stunde später erst geschehen war. Und mir wurde in diesem Moment bewusst, dass dies ein deutlicher Fingerzeig der geistigen Welt war, über dieses Thema weiter nachzudenken und zu versuchen, mich diesen Gedanken zu nähern.

Aber was nützen uns die Gedanken darüber, ob wir gleichzeitig in mehreren Dimensionen oder Zeiten leben?

Aus meiner Sicht führen uns diese Gedanken über die Begrenztheit der Existenz hinaus und relativieren vieles, das wir gerade erleben. Es führt auch zu einem neuen Verständnis, was wir – als Menschen und als Menschheit – eigentlich wirklich sind. Es bringt uns eventuell geistig an diesen Punkt, dass wir uns unserer wahren Kraft und unseres wahren Seins bewusst werden und wir uns gedanklich nicht mehr nur auf diese eine Existenz, diese eine Inkarnation, beschränken. Wir können dadurch einen Hauch von Schöpferkraft erleben. Wir können ebenso erleben, dass das Leben viel größer ist als das, was wir vielleicht bisher dafür gehalten haben.

Das Leben lässt sich nicht einsperren

Und es wird uns bewusst, dass das Leben und auch die menschliche Existenz an sich, sich nicht einsperren lässt. Das geht gar nicht. Man kann vielleicht unsere Körper zu Hausarrest verdonnern (selbst das ist schon total absurd!) aber man kann uns nicht wirklich unsere Freiheit nehmen. Im Geiste sind wir alle frei und eventuell ist das nur eine von vielen Dimensionen, die wir gerade lebend bereisen. Vielleicht ist das die Dimension, in der gerade der schlechte Film läuft. Und dies in kein Eskapismus im Sinne eines: „Wir trösten uns mit anderen Dimensionen, weil diese gerade so unerträglich ist“,sondern es ist eher der Aufruf: „Nutzen wir die Zeit um uns über unsere wahre Existenz und unser wahres Sein bewusst zu werden.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen heute einen schönen Mittwoch – heute ist der Tag des Merkur und das zugeordnete Metall ist Quecksilber. Wir sind heute in der Lage mit unseren Gedanken sehr quirlig zu sein und Dinge zu erfassen, die an anderen Tagen nicht so gut ergriffen werden können.

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Die magische Zeit, die vor uns liegt

Wir sind in einer wahrlich mystischen Zeit angekommen – der November mit seinen dunklen Tagen, die uns in die Tiefen unserer Wahrnehmung bringen können – und dies in der Zeit des – vielleicht größten – Umbruchs in der neueren Menschheitsgeschichte. Welche Möglichkeiten sich dabei auftun! Wir sind Zeitzeugen dieser Entwicklung und stehen auch mitten im Geschehen. Da ist es kein Zufall, dass in diesem Jahr die Türen zur geistigen Welt besonders lange geöffnet sind. Vor den Rauhnächten sind in diesem Jahr eine Reihe von zehn Portaltagen, die bis Heilig Abend andauern. Das ist sicher kein Zufall!

Es gilt, in diesem Abschnitt des Jahres besonders innig verbunden zu sein mit den inneren Visionen und den Zielen für sich selbst, aber auch für die ganze Welt. Zu keiner anderen Zeit im Jahr haben wir so ein großes Potential Veränderung herbeizuführen.

Da dies einen tiefen Austausch erfordert, habe ich einen Online-Workshop entworfen, in dem Sie sich – wenn Sie Lust dazu haben – entführen lassen können in die Tiefe und Magie dieser besonderen Jahreszeit. Ich werde Ihnen Rituale und Möglichkeiten vorstellen, die Ihnen einen Leitfaden geben, um mit klarem Bewusstsein zu erleben, wie die geistige Welt in dieser Zeit wirkt.

Online Workshop „Magische Winterzeit – Portaltage, Wintersonnwende, Rauhnächte und Weihnachten bewusst erlebt“

Die Türen zur geistigen Welt öffnen sich bald! In diesem Workshop geht es darum, diese magische Zeit ganz bewusst zu erleben. Tauchen wir ein in die Mystik der alten Völker, aber auch in das Wissen um den Zauber der Weihnachtszeit. Fernab von jedem Konsum schauen wir uns an, was wir in dieser Zeit über uns und die geistige Welt erfahren und wie wir tiefen seelischen Anteil an dieser mystischen und magischen Zeit nehmen können.

Wir haben in diesem Jahr die Konstellation, dass direkt vor den Rauhnächten eine zehntägige Reihe von Portaltagen liegt, sodass sich die Phase, in der die Schleier zur geistigen Welt sowieso sehr dünn sind, noch einmal um diese zehn Tage verlängert. Wir sind also von 15.12.2021 bis 06.01.2022 in einer Zeit mit einer ganz besonderen Qualität.

In diesem Workshop geht es um das Wissen unseer Vorfahren bis hin zu den keltischen Wurzeln, um die anthropososphischen Hintergründe, wie sie Rudolf Steiner uns nahe gebracht hat, und um unsere persönliche Wahrnehmung.

Inhalte sind:

  • Was sind Portaltage und wie können wir Sie nutzen? Auch im Hinblick auf das momentane Zeitgeschehen!
  • Adventszeit – worauf warten wir?
  • Der magische Moment der Wintersonnwende
  • Weihnachten ganz bewusst erlebt – geistige Hintergründe der Weihnacht
  • Die Rauhnächte – Die Zeit zwischen den Jahren – Herausforderungen und Möglichkeiten das neue Jahr vorzubereiten
  • Der Jahreswechsel – Rituale und bewusster Übergang
  • Dreikönigstag und Ende der Rauhächte – wie wir mit beiden Beinen gut im neuen Jahr stehen
  • Zeit für Fragen

Datum: Sonntag, 05.12.2021 von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr (mit zwei kurzen Pausen)

Ort: Online via Zoom

Kosten: 60 €/Person

Anmeldung unter: manuela@pusker.at oder 0043 (0) 664 3807434

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderschönen Dienstag und freue mich auf folgende gemeinsame Termine:

Morgen, Mittwoch 24.11. von 18 Uhr bis ca. 20 Uhr kostenloser online Informations-Abend zu den Möglichkeiten der Wahrnehmung der geistigen Welt.

Nächste Woche Mittwoch, 01.12.2021 von 20.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr kostenlose online Erdheilungs-Meditation

Nähere Infos sind hier: Online-Seminare

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Im Wechselbad der Gefühle…

Die Situation der letzten nun fast schon zwei Jahre zerrt an den Nerven. Bei vielen Menschen liegen die Nerven blank und auch mir geht es so, dass es Momente gibt, in denen ich mir denke, dass ich das einfach nicht mehr aushalten möchte. Vor allen Dingen trifft mich immer wieder die Situation, als Bevölkerungsgruppe so dermaßen ausgegrenzt und erlaubterweise beschimpft zu werden. Ich denke dabei auch weniger an mich, ich bin ja nicht so exponiert, als an die ganzen wissenschaftlichen Koryphäen, deren Existenzen und Karrieren einfach so zerstört wurden, weil sie ihre Sicht der Dinge kund getan haben.

Natürlich weiß ich, dass das alles zum Spiel gehört. Und es ist notwendig, trotzdem auszuhalten und den Weg weiterzugehen und das Vertrauen in die geistige Welt und in sich selbst nicht zu verlieren. Vor allen Dingen, wenn sich die Diskussion und die Zwietracht bis in die eigene Familie zieht. Das ist genau das, was die Widersachermächte wollen. Es sollen die Menschen entzweit werden. Sie werden so sehr damit beschäftigt sein, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen und dabei ganz vergessen, wer in Wahrheit auf der anderen Seite steht.

Vertrauen in Christus

Gestern bei der Freiheits-Meditation ist mir bewusst geworden, dass diese Sache, die Sache des obersten geistigen Sonnenwesens ist – die Sache von Christus. Wir müssen und dürfen nun in Christus vertrauen und um seinen Schutz und seine Unterstützung bitten, damit wir diese Zeit, in der wir alle so sehr gefordert sind, gut überstehen und die Entwicklung einen guten Verlauf nehmen kann.

Was können wir konkret tun, wenn uns die Gefühle davon galoppieren?

Zuerst sollten wir schauen, welche Gefühle es sind. Es ist ja oftmals ein Potpourri an Gefühlen, die uns manchmal aus heiterem Himmel zu überrollen drohen

Das Gefühl der Angst

Rudolf Steiner sagte einmal sinngemäß: Angst ist ein zutiefst unchristliches Gefühl. Denn wo Angst ist, kann keine Liebe sein. Daher ist beim Gefühl Angst sofort die Hinwendung zu Christus hilfreich. Und natürlich ist Erzengel Michael auch ein wunderbarer Unterstützer wenn die Angst kommt.

Das Gefühl der Verzweiflung

Verzweiflung ist auch eine Form der Angst. Es ist die Angst davor, dass die Dinge sich nun einfach irgendwie entwickeln und man der Geschwindigkeit nicht mehr Herr wird. Auch hier ist die Hinwendung zu Christus und allen geistigen Wesenheiten, auch zu den Engeln hilfreich.

Das Gefühl der Ohnmacht

Wenn die Ohnmacht uns überwältigt, dann ist das ebenfalls die innere Kapitulation vor dem, was gerade geschieht. Da dürfen wir uns selbst sagen, dass nicht wir als Einzelne, das nun schaffen müssen, sondern wir dürfen auf die Kraft der Menschengemeinschaft mit der Unterstützung der geistigen Welt bauen. Wir dürfen die Last an die Gemeinschaft abgeben und uns auf den winzig kleinen Teil konzentrieren, der für uns zu erledigen ist.

Das Gefühl der Trauer

Wenn wir Trauer spüren, dann ist es oft die Trauer darüber, unser altes, doch liebgewonnenes, Leben nicht mehr zu haben. Da dürfen wir in das Vertrauen gehen, dass das, was nun kommt, noch viel besser ist als das Alte. Aber natürlich ist das schwer, weil es noch nicht sichtbar ist. Wir wissen nur, was wir verloren haben, aber können das Neue noch nicht sehen. Daher ist es nur menschlich, wenn wir das Alte betrauern. Aber das bringt uns auf Dauer nicht weiter, daher dürfen wir uns hierbei auf das konzentrieren, was wir nun für das Neue herbeisehnen.

Das Gefühl der Wut und Empörung

Wut kann aufkommen, wenn wir merken, dass es scheinbar in Ordnung ist, uns zu beschimpfen und mit gemeinen Worten zu belegen. Dann merken wir, dass wir eigentlich ganz bewusst stigmatisiert werden. Das macht unter Umständen wütend. Und wir dürfen in diesem Fall das Unrecht spüren, und auch die Wut und die Empörung. Denn es ist ein Unrecht, das gerade geschieht. Aber in weiterer Folge sollten wir uns dabei nicht allzu lange aufhalten, sondern den Weg, den wir gewählt haben, weitergehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen Sonntag – möge Christus mit uns sein!

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Das Wirken der Widersacher

Ein großer Teil der Widersacher-Agenda ist es, den Menschen die Freiheit zu nehmen. Und es ist dabei für uns Menschen völlig egal, welche Meinung und welche Haltung wir haben, es geht darum, diese auch einnehmen zu dürfen. Für diese Freiheit sind viele Menschen gestorben, sie wurde hart erkämpft. Bislang waren wir – unsere Generationen – nur die Nutznießer der Freiheit, die andere Menschen für uns erkämpft hatten, nun sind wir aufgerufen, dieses Erbe zu erhalten.

Es kann nicht sein, dass wir einfach klaglos hinnehmen, dass diese Freiheit nun auf das massivste eingeschränkt werden soll. Seit vielen Jahren wurde dieser Weg der Widersacher akribisch geplant und es ist an der Zeit, zu zeigen, dass wir ihn einfach nicht mitgehen werden. Wir sind genügend Menschen um diesen Weg zu vereiteln. Wir dürfen nun – jeder auf seine Art – für unsere Meinung und unsere Freiheit eintreten.

Was die Widersacher wollen

Die Widersacher wollen den Menschen, und somit die Menschheit, in eine Art Trance bringen. Wir sollen still sein und gehorchen, dafür bekommen wir ein kleines Leben – ein bisschen virtuelle Realität hier, ein kleines Grundeinkommen da, ein Bäumchen hier und ein wenig Umweltschutz da… Brot und Spiele eben – wie schon im alten Rom. Aber das bedeutet auch, dass der Weg der Menschheit dann anders verläuft, als er eigentlich verlaufen sollte. Die Menschheit soll sich nicht weiterentwickeln und auf eine neue Stufe steigen, sondern schön brav da bleiben wo sie ist und den Widersachern, die ganz andere Pläne haben, das Feld überlassen.

Was Rudolf Steiner schon damals gesagt hat:

*mpfen als Seelenmord für den Materialismus

“Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer “gesunden Anschauung” heraus einen Stoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, daß dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist. – So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenübertreten.

Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist- und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die andern, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Stoff suchen, der den Körper “gesund” macht, das heißt so macht, daß dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern “gesund” redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren. Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.”

– Dr. Rudolf Steiner, GA 177, S. 97f., aus den Vorträgen in Dornach vom 29. September bis 28. Oktober 1917; siehe auch Artikel:

Was wir tun können

Wir können uns einerseits der Bewegung anschließen, die morgen stark und mächtig „Nein!“ sagen wird. Ich denke, jeder weiß, wovon ich spreche. Und wenn wir – aus welchen Gründen auch immer – da nicht dabei sein können oder wollen, gibt es die Möglichkeit, bei der unterstützenden Meditation dabei zu sein.

Freiheits-Meditation morgen, Samstag, um 15.00 Uhr via Zoom um den Beistand der geistigen Welt in dieser Phase zu erbitten.

Wenn Sie morgen dabei sein wollen bei der Meditation, schreiben Sie mir einfach eine kurze Mail an manuela@pusker.at und sie erhalten den Zugangslink. Je mehr Menschen wir sind, umso kräftiger können wir auf diesem Weg als friedliche Freiheits-Kämpfer agieren.

Wir wollen unsere Freiheit nicht an der Garderobe abgeben, sondern weiterhin ruhig und friedlich, in Zusammenarbeit mit der geistigen Welt, dafür eintreten, dass wir unseren Kindern diese Freiheit weiterreichen können, die unsere Großeltern und die Generationen davor, uns überreicht haben. Wir dürfen das Erbe nicht verspielen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Freitag!

Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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In der Mitte bleiben, den Tag nutzen, die Zukunft erschaffen…

In den letzten Tagen erlebe ich viele Menschen, die alleine schon durch das ständige Hören und Sehen der Nachrichten völlig aus ihrer Mitte geraten. Und ja, es ist momentan schwer, in der Mitte zu bleiben. Das spüre ich selbst auch. Ich hatte gestern Nachmittag auch einen Einbruch meiner Stimmung. Aber wenn man sich dann noch jede Pressekonferenz und die Nachrichten zu Gemüte führt, dann wird es noch viel schlimmer. Das Gebot der Stunde ist: Bei sich zu bleiben! Und das bedeutet auch, dass man sich nur maximal die Zusammenfassung, die Ergebnisse anhört. Das alleine reicht völlig aus. Alles andere schwächt! Es macht keinen Sinn, denn man kann sich damit auch nicht abhärten. Und es dauert Stunden bis man sich wieder davon erholt hat.

Carpe diem – Nutze den Tag – gerade jetzt zählt Gemeinschaft!

Das ist das Motto, das wir uns derzeit auf die Agenda schreiben sollten. Nutzen wir die Zeit, um uns selbst zu rüsten, um uns zu vernetzen, um gemeinsam an der neuen Zukunft zu arbeiten. Wer jetzt alleine ist, hat es noch viel schwerer. Daher ist es wichtig, sich nun mit anderen Menschen auszutauschen und andere Menschen unterstützen.

Kennt Ihr einsame Menschen?

Falls Ihr Menschen kennt, die jetzt in Gefahr laufen zu vereinsamen, widmet Euch diesen Menschen. Jetzt ist jeder gefragt, seinen Beitrag zu leisten. Jugendliche sind gerade das Ziel. Ich selbst bin nicht so sehr begabt, etwas für junge Menschen auf die Beine zu stellen, aber vielleicht ist unter Euch jemand, der sich dazu berufen fühlt? Auch junge Mütter und Väter, die jetzt mit ihren Kindern zuhause sitzen, können unter Umständen Hilfe und Unterstützung brauchen.

Wir sind nun füreinander da!

Ich habe gestern geschrieben, dass nun nur noch die Kraft der Liebe helfen kann, uns aus dieser Misere zu befreien, daher ist es wirklich wichtig, sich nun um die Menschen zu kümmern, die derzeit verzweifeln. Jeder kann das auf seine Weise tun. Wichtig ist nur, dass dabei nicht das Klagen im Vordergrund steht, sondern der Trost und das Vertrauen, dass sich alles zum Guten wenden wird.

Hier ein paar Ideen:

  • Online Gruppen mit Menschen, die sich einsam fühlen
  • Youtube Videos für andere Menschen erstellen
  • Kleine oder größere Päckchen verschicken, um Menschen Freude zu machen
  • Briefe schreiben und an Menschen verschicken, die jetzt einsam sind
  • Für Menschen einkaufen gehen
  • Für junge Familien oder ältere Menschen kochen oder Kuchen (Brot?) backen
  • Am Telefon zuhören
  • Sich mit Menschen via Zoom oder anderer Plattformen verabreden und austauschen
  • Gemeinsam mit anderen Menschen eine neue Zukunft visualisieren
  • Oder ganz neue und andere Möglichkeiten finden

Alles ist besser, als jetzt selbst trübsinnig zu werden und sich zu bemitleiden. Ja, die Kammer des Selbstmitleids kann ab und zu auch ein guter Ort sein. Jeder Mensch muss hin und wieder seine Wunden lecken. Aber es ist viel besser, sich aufzurappeln und Ausschau zu halten, also ganz bewusst zu überlegen, wer jetzt unsere Hilfe braucht.

Die neue Zukunft erschaffen

Die neue Zukunft hat nur dann Kraft, wenn wir achtsam und aufmerksam sind. Wenn wir die Augen offenhalten nach Menschen oder anderen Wesen, die jetzt unsere Hilfe brauchen. Wir haben viel zu tun in den nächsten Jahren und es ist gut, wenn wir schon jetzt damit anfangen. Wir sollten keine Zeit verschwenden. Wer jetzt nur an sich denkt, hat offenbar den Knall nicht gehört. Bilden wir Gemeinschaften, reichen wir uns die Hände, seien wir großzügig mit unserer Zeit, unserer Kraft und unseren Ideen. Es ist jetzt auch nicht die Zeit irgendwas für sich zu behalten. Teilen wir unsere aufbauenden und zukunftsgerichteten Gedanken mit anderen Menschen.

Das morphische Feld füttern

Indem wir hier Ideen und Möglichkeiten überlegen, senden wir all diese Informationen hinaus in das morphische Feld, die Wissenschicht, die unsere Erde umgibt. Das heißt, Ideen, die wir hier haben, können unter Umständen an einem ganz anderen Ort aufgegriffen werden und dort hilfreich sein. Auch wenn wir manche Ideen nicht selbst umsetzen, so sind sie nicht umsonst gedacht. Vielleicht greift sie jemand anderer auf und setzt sie um. Das ist doch ein wunderbarer Gedanke!

Die Not auf der Erde

Durch diese ganze C-Situation hat sich die Not in den Schwellenländern auch drastisch vergrößert. Wir können vermutlich dabei keine direkte Hilfe leisten, zumindest fällt mir derzeit keine Möglichkeit ein, aber hier können wir auf der spirituellen Ebene arbeiten, indem wir diese Menschen ebenfalls in unserem Bewusstsein tragen.

Das Gebet, das derzeit hilfreich ist

Rudolf Steiner hat schon vor langer Zeit ein Gebet zur Verfügung gestellt, das wir jetzt alle beten sollten, wenn wir damit etwas anfangen können:

Sonnenwesen, Christusheld

schicke Deine Kraft zu uns auf die Erde

Um zum Guten zu wenden die Kräfte des Bösen

in der Zeit der Not

Lasse werden, oh Herr

die Geschehisse in dieser Welt zukunftsfördernde Taten

Wende die Lanze des Bösen von ihrem Ziel

Gib der Welt Frieden!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen – trotz allem – einen guten Start in die Woche und einen schönen und aktive Montag!

Manou Gardner Medium

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Aktuelle Phänomene – wie sich gerade alles verändert

Die Kooperation mit der geistigen Welt – neue Fähigkeiten entstehen in Windeseile

Heute habe ich nachgefragt, was geschrieben werden will. Und immer kam ich zu dem Ergebnis, dass ich darüber schreiben sollte, wie ich ganz persönlich diese Zeit nun wahrnehme. Die Zeit, in der wir gerade leben, ist so kontrovers wie sie es überhaupt nur sein kann. Auf der einen Seite entstehen Druck und Sanktionen und die Menschen gehen aufeinander los und auf der anderen Seite erlebe ich eine noch nie dagewesene Kooperation mit der geistigen Welt. Ich erlebe, dass Menschen in Windeseile Fähigkeiten erlangen, für die man früher Jahre üben musste.

Mein persönlicher spiritueller Weg – Die Anthroposophie

Als ich damit begann, mich mit der geistigen Welt zu beschäftigen, schrieb man das Jahr 1983. Ich war sehr jung und gerade schwanger und bekam von einer Freundin die Quartalszeitschrift der Theosophischen Gesellschaft geschenkt. Schnell fand ich Interesse an diesen Texten und stieß auch nicht lange danach auf die Schriften von Rudolf Steiner. Ich trat dem Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft ein und wir trafen uns viele Jahre lang regelmäßig jeden Mittwoch Abend und lasesn die Werke Rudolf Steiners und sprachen über seine Aussagen, die auf seiner Hellsichtigkeit beruhten. Ab dem Jahr 1986 beschäftigte ich mich mit der Existenz der Elementarwesen, da eines meiner Kinder sie hellsichtig wahrnahm und ich mich daran erinnert, dass ich diese in meiner Kindheit ebenfalls wahrgenommen hatte.

Wechsel von Deutschland nach Österreich

1996 übersiedelte ich von Deutschland nach Österreich und fand keinen Anschluss mehr an die offiziellen anthroposophischen Kreise und trat aus der Anthroposophischen Gesellschaft aus. Es folgte eine Zeit der spirituellen Einsamkeit und des Eintauchens in die Verlockungen der Materie. Glücklicherweise lernte ich damals bald Menschen kennen, die ebenfalls auf unkonventionelle Art Anthroposophen waren. Aber außer einer Menge Wissen, hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur wenige eigene Erfahrungen gemacht, bzw. wenn ich welche machte, konnte ich sie nicht einordnen.

Der Schamanismus – erste konkrete Erfahrungen

Dann trat irgendwann, es dürfte 2010 gewesen sein, der Schamanismus in mein Leben und somit auch mein wunderbarer Lehrer, von dem ich vieles lernen durfte. Das war der Beginn, der bewussten eigenen Erfahrungen. Plötzlich hatte ich die Möglichkeit, in die nicht-alltägliche Wirklichkeit zu reisen und erlebte erstmals, wie die geistige Welt sich konkret bei mir meldet und wie ich in Kontakt treten konnte.

Englische Medialität

Erst 2016 machte ich mich auf den Weg in die englische Medialität. ich las zunächst darüber und flog dann das erste Mal ins Arthur Findlay College um der Sache auf den Grund zu gehen. Ab da war es ein – für meine Verhältnisse – schneller Prozess. Ich merkte sehr bald, dass ich ein gewisses Talent hatte, mit den Menschen in der geistigen Welt zu sprechen und Botschaften von ihnen für die Lebenden zu empfangen. Das war überaus spannend. Aber bis ich das Vertrauen in mich selbst hatte, vergingen noch ein paar Jahre und ich verbrachte viele Wochen in England.

Der immer wiederkehrende Zweifel

Ich bin vom Sternzeichen Stier mit Aszendent Steinbock, das ist nun nicht unbedingt die astrologische Voraussetzung für eine spirituelle Karriere. Immer wieder kam mir mein zweifelnder Kopf dazwischen und ich musste in all den Jahren wirklich sehr mühsam lernen, mir und meinen Wahrnehmungen zu vertrauen. Ich brauchte Beweise über Beweise.

Die momentane Situation

Ich arbeite ja in vielen Gruppen mit Menschen zusammen, die die Kommunikation mit der geistigen Welt nun entweder gerade erlernen oder vertiefen. Und es ist phänomenal! Ich habe in all den Jahrzehnten nie erlebt, dass es so schnell gehen kann. Da mag einerseits an besonders talentierten Menschen liegen, aber ich vermute auch, dass derzeit die geistige Welt genau weiß, dass wir nur miteinander bestehen können. Ich erlebe momentan Menschen, die in ihrer Wahrnehmung Sprünge machen von nahezu 0 auf 100 in wenigen Wochen und Monaten. Das sind Menschen, die für sich selbst die Entscheidung getroffen haben, dass sie ihr Leben nur noch im Kontakt mit der geistigen Welt weiterentwickeln können. Sie haben sich ganz bewusst dazu entschieden und die geistige Welt antwortet augenblicklich. Vermutlich wurde diese Entwicklung genau auf diese Weise und in dieser Zeit vorgeburtlich schon angelegt.

HeilerInnen und Medien

In diesem Gruppen sind Menschen, die sich der spirituellen Heilung verschrieben haben, und aufgrund ihres ausgeprägten Forscherdranges, ihres tiefen Wissens und ihres Fleißes nun zu ganz neuen Erkenntnisse darüber kommen, was Heilung überhaupt bedeutet. Sie bekommen von der geistigen Welt Hinweise über Hinweise und arbeiten in einer höchst akribischen Weise mit diesen Informationen. Dann gibt es Menschen, die sich der Medialität verschrieben haben und nun Projekte umsetzen, in der Zusammenarbeit mit der geistigen Welt. Sie erhalten Anweisungen und finden sich zusammen und arbeiten gemeinsam an diesen Projekten.

Wenn Menschen gemeinsam etwas erschaffen

Dieses gemeinsame Schaffen, das ich in diesen wunderbaren Gruppen erlebe, die Unterstützung und Hilfeleistung, die dabei erbracht wird, ist so ein gesunder Beitrag zum aktuellen Weltgeschehen. Abseits all dieser seltsamen politischen Verstrickungen haben sich viele Menschen zusammengefunden, die derzeit – genau jetzt – völlig neue Impulse in die Welt bringen – in Zusammenarbeit mit der geistigen Welt und in einem rasenden Tempo. Es ist gewaltig!

Das Glück mit diesen Menschen arbeiten zu dürfen

Ich bin überglücklich bei diesen Prozessen unterstützend dabei sein zu dürfen und zu helfen, diese großen Projekte in die Welt zu tragen. Ich spüre, dass dies genau der Weg ist, der für unsere Welt nun angesagt ist. Menschen kommen zusammen, geben all ihr Wissen, ihre Vorkenntnisse, ihre Bildung, ihre Energie großzüggig gemeinsam in ein Projekt und lassen etwas ganz Neues entstehen, indem sie den Anweisungen der geistigen Welt folgen. Vor 20 Jahren oder so, wäre etwas in dieser Art vermutlich nicht möglich gewesen – zumindest nicht in diesem Tempo!

Die Geburt einer neuen Zeit

Vermutlich aufgrund der allgemeinen Schwingungserhöhung sind derzeit Dinge möglich, die nie zuvor in dieser Form möglich gewesen sind. Es geht nun um Gemeinsamkeit, um gemeinsames Tun und Forschen um gegenseitige Unterstützung und darum, etwas so Neues zu erschaffen, dass man oft am Anfang eines Projektes nicht weiß, wohin das Ganze führen wird. Aber genau darum geht es: Sich in Prozesse einzulassen und diesen zu folgen. Ganz Neues zu erforschen und in die Welt zu bringen.

Wollen Sie Teil dieser Entwicklung sein?

Am Mittwoch, den 24.11.2021 um 19.00 Uhr veranstalte ich einen online Informationsabend, für Menschen, die sich in dieser neuen Zeit mit ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten beschäftigen wollen. Wir besprechen dabei, welche Möglichkeiten es gibt, dass auch Sie Ihre Fähigkeiten in der Gruppe entwickeln und Teil dieser wunderbaren Entwicklung sein können. Wachsen Sie über sich hinaus!

Ort: online über Zoom

Dauer: 19.00 Uhr bis ca. 21 Uhr

Kosten: keine Kosten

Anmeldung unter: manuela@pusker.at oder +43 (0) 664 3807434

Nach Anmeldung erhalten Sie einen Link zum Zoom Raum

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderbaren Mittwoch!

Manou Gardner Medium

Die Kraft der wahren Freundschaft – Zwillingsseelen

Wahre Freundschaft ist ein seltenes Gut. Die meisten von uns haben zwar Menschen um sich herum, die sie auch als FreundInnen bezeichnen. Aber sind da auch wahre Freundschaften dabei? Freundschaften, auf die man sich jederzeit verlassen kann? Wenn ja, dürfen Sie sich als glücklichen Menschen bezeichnen. Wahre Freundschaften können durch das ganze Leben tragen, manchmal sogar über viele Leben. Da haben sich Menschen gefunden, die sich vorgenommen haben, über mindestens eine Inkarnation, aber vielleicht sogar über mehrere, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Und dabei spielt es keine Rolle, wann man sich im jeweiligen Leben begegnet. Es kann nämlich sein, dass man sich ausgemacht hat, sich erst in einem reiferen Alter (wieder) zu treffen. Und es kann ebenfalls sein, dass man nicht die klassische Art der Freundschaft pflegt, sondern dass man gemeinsam etwas auf den Weg bringen möchte.

Woran erkennen Sie nun, ob Sie eine Zwillingsseele getroffen haben?

  • Sie spüren bei diesem Menschen eine starke innere Vertrautheit, die Sie sich von rationaler Seite nicht erklären können
  • Sie haben das Gefühl, dass sie eine gemeinsame Mission haben
  • Sie haben das Gefühl, dass sie sich ohne Worte verständigen können
  • Sie spüren, wenn der/die Andere Sie braucht
  • Sie haben das Gefühl der Sicherheit, dass diese Freundschaft sich nicht auflöst, auch wenn sie sich lange nicht sehen
  • Sie setzen bei einem erneuten Treffen (auch nach langer Zeit) einfach wieder da an, wo Sie das letzte Mal aufgehört haben – ohne Anzeichen der Entfremdung
  • Sie wissen genau, dass dieser Mensch niemals hinter Ihrem Rücken schlecht über Sie sprechen würde
  • Sie wissen, dass Sie diesem Menschen alles über sich erzählen können – es wird niemals gegen Sie verwendet werden
  • Sie spüren, dass dieser Mensch Sie bei allem unterstützen wird, auch wenn es für ihn oder sie einen Nachteil bedeutet
  • Sie und dieser Mensch sind auf einer ähnlichen Stufe der inneren Entwicklung – nicht unbedingt auf der gleichen Stufe, aber so, dass sie sich im Gespräch treffen können

Dies können alles Anzeichen sein, dass Sie einen wahren Freund/eine wahre Freundin getroffen haben. Und vielleicht ist es sogar eine Zwillingsseele. Dann entstammen Sie praktisch aus dem selben Ursprung und werden in allen Inkarnationen miteinander durch das Leben gehen und Abenteuer, Entwicklung, Freud und Leid teilen.

Die Zwillingsseelen Rudolf Steiner und Ita Wegmann

Bernard Lievegoed sprach in seinem Buch „Über die Rettung der Seele“ von den Zwillingsseelen Rudolf Steiner und Ita Wegmann, die sich immer wieder in folgenden Inkarnationen getroffen haben sollen. Rudolf Steiner sprach darüber wohl nur zu einem sehr kleinen Kreis, aber Lievegoed brachte diesen Gedanken einem größeren Publikum nahe.

Rudolf Steiners erste Inkarnation war demzufolge die des Enkidu im Gilgamesch-Epos, dem ältesten Epos der Menschheit. Ita Wegmann war damals Gilgamesch. Dann trafen sie sich wieder als Aristoteles (Rudolf Steiner) und Alexander der Große (Ita Wegmann). Eine der nächsten Inkarnationen war Thomas von Aquin (Rudolf Steiner) und Reginald von Piperno (Ita Wegmann).

Gerade die letze Inkarnation, des Thomas von Aquin kann man sich gut vorstellen, da Thomas von Aquin einer der Hauptvertreter der Scholastik war und Rudolf Steiner den Gedanken der Scholastik in der Anthroposophie weiterführte und durchgeistigte. Naja, aber wir wissen es natürlich nicht.

Trotzdem ist es interessant, sich mit solchen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, da es dadurch immer wieder neue Denkansätze geben kann und darf.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch von Herzen, dass Ihr wahre Freunde in Eurem Leben habt und vielleicht sogar auch eine Zwillingsseele

Einen schönen Donnerstag wünsche ich Euch und Ihnen ebenfalls

Manou Gardner Medium

Bild von Frank Spencer auf Pixabay

„Ich bin ein Teil von jener Kraft….“ oder das Waschen der Hände aus spiritueller Sicht

Die meisten von uns kennen Goethes „Faust“ noch aus der Schule, oder haben sich zumindest irgendwann einmal damit beschäftigt. Das ist ja eines der Bücher, die die höchste Mysterienweisheit in sich tragen. Und da gibt es die Stelle in „Der Tragödie erster Teil“, in der Mephistopheles zu Faust sagt: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht, ist wert dass es zugrunde geht.“ Und gerade der erste Teil mit der Aussage, das Böse zu wollen und das Gute zu schaffen, ist auch im Moment zu verspüren.

Wir sind ja derzeit angehalten und sehr häufig die Hände zu waschen, das an sich ist ja noch nicht als schlimm zu bezeichnen, sondern im Gegenteil, es ist gut, sich oft und ausgiebig die Hände zu waschen. Die negative Konnotation kommt ja nur durch die begleitenden Umstände. Das es quasi wie ein Zwang daher kommt. Und doch ist es zum Schluss etwas, das uns als Menschheit in der Entwicklung weiterbringt. So eine kleine Handlung wie das Waschen der Hände, hat eine Wirkung im Geistigen. Es gibt ja auch in vielen Zeremonien die rituelle Händewaschung. Auch dies hat damit zu tun.

Ich habe mich ein wenig mit der geistigen Schau auf das Waschen der Hände beschäftigt und bin auf ein interessantes Phänomen gestoßen. Das Waschen der Hände verändert die Menschen. Dazu möchte ich gerne wieder ein paar Zitate von Rudolf Steiner einfügen:

Es gibt Menschen, die sich oft die Hände waschen, und es gibt solche, die waschen sich selten die Hände. Nun, in gewisser Beziehung ist ein gewaltiger Unterschied zwischen den einen und den anderen. Der Mensch ist hinsichtlich seiner verschiedenen Körperteile tatsächlich ganz unterschiedlich vom Übersinnlichen durchdrungen. So sind zum Beispiel nicht Brust und Oberschenkel in gleicher Weise vom Ätherleib durchdrungen wie die Hände. Gerade von den Fingern aus gehen mächtige Strahlen des Ätherleibes. Weil das bei den Händen so ist, können wir gerade in den Händen ein wunderbar intimes Verhältnis zum äußeren Leben entwickeln. Die Menschen, die sich oft die Hände waschen, stehen in feinerer Beziehung zu ihrer Umgebung, sind in feinerer Weise empfänglich für ihre Umgebung, weil durch den im Blut materialisierten Geist die Wirkung ausgeübt wird, daß der Mensch in seinen Händen sensitiver wird. Dickhäuter in Bezug auf die äußere Welt waschen sich nicht oft die Hände. Sehen Sie, wie wenig solche robusten Leute zugänglich sind für die Eigentümlichkeiten ihrer Mitmenschen, während die, welche sich öfter die Hände waschen, geistig in ein intimeres Verhältnis zur Umwelt treten. Würde ein Mensch versuchen, an einer anderen Stelle dasselbe bewirken zu wollen, zum Beispiel an den Schultern, so würde sich zeigen, daß er, wenn er diese auch so viel waschen würde, neurasthenisch werden würde. Was den Händen gesund ist, ist den Schultern nicht gesund. Der Mensch ist so organisiert, daß er dieses intime Verhältnis zur Umwelt durch die Hände einzugehen vermag.“ (Lit.:GA 127, S. 110)

Veränderung geschieht auch, wenn wir uns dessen nicht bewusst sind

Und nun geschieht es ja dadurch, dass die Menschen nun gezwungen, oder sagen wir einfach mal angehalten werden, die Hände oft zu waschen, dass dies den Menschen zur Gewohnheit wird. Und gröbere Naturen haben nun durch diese Gewohnheit die Möglichkeit – ohne dass sie sich dessen bewusst sind – sich durch das Waschen der Hände, und damit auch ihren ganzen feinstofflichen Leib, zu sensibilisieren. Denn Dinge, an die wir uns einmal gewöhnt haben, werden nun zu unserer Natur. Wir behalten diese bei. Und so können Menschen, die zuvor viel grober oder viel weniger sensibel waren, nun durch das Waschen der Hände zu einer gewissen Sensibilität kommen, da Veränderung ja immer in beide Richtungen wirkt.

Das ist doch eine spannende Sache! Und hier noch ein Zitat von Steiner:

Die Art und Weise nun, wie wir mit dem Geiste im Wasser in Beziehung kommen, wenn wir unsere Hände waschen, ist so, daß man sagen muß, wenn man feinsinnig das Leben zu beobachten versteht, daß es einen großen Einfluß hat auf die Gesamtstimmung des Menschen, wie oft er sich die Hände wäscht. Es gibt Naturen, die eine gewisse Vorliebe dafür haben, sich die Hände zu waschen; die können gar nicht anders, wenn irgendein Schmutz an den Händen sein könnte, als ihn wegzuwaschen. Das sind diejenigen Naturen, die in einer ganz bestimmten Weise eine gewisse Beziehung haben – oder bekommen – namentlich zu ihrer Umgebung. Die beschränkt sich dann nicht bloß auf das Stoffliche, sondern es ist, wie wenn feine Kräfte im Stoffe anfingen auf den Menschen zu wirken, wenn er so die geschilderte Beziehung zwischen seinen Händen und dem Element des Wassers herstellt. Solche Menschen werden uns schon im Leben zeigen, daß sie in einer gewissen Weise – und zwar im gesunden Sinne – sensiblere, sensitive Naturen werden, feiner beobachten zum Beispiel, wenn ein Mensch mit brutalem Sinn oder mit gutem Gemüt in ihrer Nähe steht, während Menschen, welche Schmutz an ihren Händen dulden, tatsächlich auch im Leben gröbere Naturen sind und in der Tat zeigen, daß sie zwischen sich und den intimeren Beziehungen in ihrer Umgebung etwas wie Wände aufrichten. Es ist das so, und Sie können es selbst, wenn Sie wollen, ethnographisch beobachten. Gehen Sie durch die Länder und versuchen Sie die Menschen zu beobachten. Es gibt die Möglichkeit zu sagen, es werden da oder dort mehr die Hände gewaschen. Untersuchen Sie, wie die Beziehungen zwischen den Menschen sind, wie ganz anders Freund zum Freunde, Bekannter zum Bekannten steht in Gegenden, wo die Hände mehr gewaschen werden, als in Gegenden, wo die Menschen eine Mauer aufrichten dadurch, daß sie weniger oft die Hände waschen.“

Die Entwicklung der Menschen hin zum Geistigen ist nicht aufzuhalten

Und wir können nun davon ausgehen, dass egal, was uns im Außen an Zwängen und Restriktionen auferlegt wird, wir uns dadurch verfeinern und in eine neue Erkenntnisfähigkeit kommen. Nichts geschieht zufällig und nichts ist nur Negativ. Wie im Ying und Yang Zeichen ist auch hier immer ein Teil der anderen Polarität vorhanden. So können wir jede Entwicklung im Außen nutzen um uns wieder ein Stück weiter zum Guten, Wahren und Schönen hin zu entwickeln.

Aber Vorsicht: Rudolf Steiner sprach von Wasser – nicht von Desinfektionsmittel!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen eine schönen Samstag! Waschen Sie ruhig Ihre Hände und denken Sie dabei daran, Sie entwickeln sich schon durch diese – scheinbar banale Tätigkeit – weiter im guten Sinne!

Manou Gardner Medium

Bild von iris Vallejo auf Pixabay

Wie wir denken und sprechen

Das Denken und das Sprechen haben eine unglaubliche wichtige Funktion für den Menschen, die Menschheit und die Welt. Da jeder einzelne Gedanke eine Wesenheit ist und somit auch jedes Wort, ist es gerade jetzt, im Heraufdämmern einer neuen Zeit, wichtig, sich über seine Gedanken und Worte bewusst zu sein. Es gilt nicht mehr, einfach dahinzuplappern, irgendwelche Floskeln oder Phrasen zu übernehmen, sondern ganz bewusst nach den richtigen Worten und Begriffen zu ringen, damit wirklich das dabei herauskommt, was sich durch uns ausdrücken will. Wie oft sind belanglos geführte Gespräche nichts Anderes als ein Ping-Pong von immer wiederkehrenden Floskeln. Viele Menschen spüren das bereits und verabschieden sich von dieser Art des Sprechens und der Unterhaltung. Wie oft wäre es besser, es wäre nichts gesagt worden, anstatt nur Floskeln.

Rudolf Steiner sagt dazu:

„Man sollte sogar noch weiter gehen: Man sollte versuchen, sich immer mehr und mehr zu hüten, gangbare Redensarten und Worte zu gebrauchen. Denn in dem Augenblick, wo man gangbare Worte gebraucht, die man nicht aus dem Gedanken, sondern aus der Sprachgewohnheit heraus hat, wird man, wenn auch nur für einen kurzen Moment, gedankenlos. Und das sind ganz besonders gefährliche Momente, weil man nicht darauf achtet. Man sollte darauf achten, daß man es vermeidet, solche Worte, bei denen man nicht genügend nachdenkt, zu gebrauchen.“ (Lit.:GA 254, S. 177)

Zum geistreichen Sprechen brauchen wir das durchgeistigte Denken

Damit ist nicht das sogenannte intellektuelle geistreiche Sprechen gemeint, sondern es ist das Sprechen und Denken, das vom Geistigen durchdrungen ist. Wir können uns natürlich ganz selbstverliebt in reine intellektuelle Denkwelten begeben und darin auch eine gewisse Befriedigung finden, aber wir sollten uns auch bewusst sein, dass wir dabei nichts anderes tun als NACHdenken. Wir denken nach, was ein anderer Mensch vorgedacht hat und bringen dieses dann zum Ausdruck.

Aber wenn wir die Qualität der neuen Zeit in uns aufnehmen, dann wird es nicht genug sein NACHzudenken, dann werden wir VORdenken müssen. Wir werden uns eigene Gedanken über die Erscheinungen in der Welt machen müssen. Gedanken, die nicht einfach davongaloppieren, weil uns schon wieder etwas einfällt, das ein anderer Mensch gesagt hat. Diese Art der Gedanken und später natürlich auch der Worte sind durch unseren Geist gegangen. Wir haben uns mit diesen Gedanken verbunden, indem wir Dinge oder Umstände erst einmal phänomenologisch betrachtet haben und dann darauf achteten, was in unserer Seele, in unserem Herzen, dazu aufsteigt. Und erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, haben wir VORgedacht. Dann haben wir einen neuen Gedanken ins Weltengefüge eingebracht.

Und ob dieser Gedanke dann objektiv richtig oder falsch ist, werden wir – wenn überhaupt – vielleicht erst später erkennen können. Das ist auch nicht der wichtigste Aspekt. Aber wir haben praktisch einen Gedanken geboren. Wie Goethe beim Betrachten einer Pflanze plötzlich das Prinzip der Urpflanze vor Augen hatte, so dürfen auch wir damit beginnen, alltägliche Dinge ganz neu zu denken und zu durchdringen.

Wir verändern die Art des Denkens

Wenn wir damit beginnen, Erscheinungen, Gegenstände und Naturerlebnisse in unserer Seele zu bewegen und an dem Gedanken einmal festhalten, dann bekommt unser ganzes Denken und in weiterer Folge auch unser ganzes Sprechen eine neue Qualität. Wir kauen nicht nur das nach, was tausend- oder millionenfach schon gesagt wurde, sondern wir setzen uns selbst, mit unserem ICH in die Beziehung zu den Dingen.

Wenn wir dies tun, wird es immer schwieriger, sich in Floskeln und Phrasen zu ergehen. Und so unglaublich es vielleicht klingen mag, wir verändern damit die Welt.

Dies alles verlangt danach, dass wir uns unserer schöpferischen Kräfte voll bewusst sind und damit beginnen, neue Gedanken zu schöpfen.

Ich wünsche Ihnen und Euch einen wunderschönen gedankenschöpferischen Freitag

Manou Gardner Medium

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Wahrheit und Lüge in der geistigen Welt

Wenn wir uns überlegen, wie wir sprechen, so dürfen wir erleben, dass es nicht immer ganz einfach ist, vollkommen bei der Wahrheit zu bleiben. Wie schnell rutscht eine Notlüge heraus, wie schnell eine Übertreibung. Aber es ist egal, aus welchem Grund die Wahrheit nicht gesprochen wird, wenn es nicht die Wahrheit ist, ist es eine Lüge. Und Lügen sind Wesenheiten, die wir auch nachtodlich noch mit uns tragen. Lügen, die oft gesprochen werden, sind sogar riesige Wesenheiten, die uns und auch die Menschen, über die wir lügen, schädigen. In den Jenseitskontakten erlebe ich, dass z.B. Ehebruch in der geistigen Welt eine große Rolle spielt. Ehebruch führt ja sehr häufig zu vielen Lügen. Menschen, die ihren Partner/ihre Partnerin lange Zeit belogen haben, kommen mit einer anderen Energie zum Jenseitskontakt als Menschen mit reinem Gewissen. Diese Energie verändert sich, während darüber gesprochen wird. Meist wusste der Partner/die Partnerin darüber Bescheid oder hat es zumindest geahnt. Erst gestern hatte ich einen Jenseitskontakt mit einem Großvater, der über seinen Ehebruch gesprochen hat. Das nagt an dem Menschen nachtodlich. Es ist dann immer dieser Wunsch dahinter, sich zu erklären.

Rudolf Steiner sagt über das Wesen der Lüge:

„Die Lüge ist eine wesenstötende Kraft in der Astralwelt. Zur Lüge wird der Mensch von Ahriman verführt und durch die Lüge wird in letzter Kosequenz der Weg zur schwarzen Magie gebahnt. Jede Lüge ist in der Astralwelt ein Mord! – Das ist ein sehr bedeutungsvoller Satz, dessen Wichtigkeit nur der einsieht, der Erkenntnis der höheren Welten hat. Wie leichthin sprechen die Menschen: Ach, das ist ja nur ein Gedanke, ein Gefühl, das bleibt in der Seele; eine Ohrfeige darf ich nicht geben, aber ein schlechter Gedanke, der schadet nichts. – Es gibt kein unwahreres Sprichwort als: Gedanken sind zollfrei, – denn jeder Gedanke, jedes Gefühl ist eine Wirklichkeit, und wenn ich denke, einer sei ein schlechter Mensch, oder ich liebe ihn nicht, so ist das für den, der in die Astralwelt hineinschauen kann, wie ein Pfeil, wie ein Blitz, der sich wie eine Flintenkugel gegen den Astralleib des anderen bewegt und ihn schädigt. Jedes Gefühl, jeder Gedanke ist eine Wesenheit, eine Form in der Astralwelt, und für den, der Einblick hat in diese Welt, ist es oft viel schlimmer, mit anzusehen, wenn einer einen schlechten Gedanken über seinen Mitmenschen hat, als wenn er ihn physisch schädigt. Macht man diese Wahrheit bekannt, so heißt das Moral begründen, nicht predigen. Sagt man über einen Menschen die Wahrheit, so bildet sich eine Gedankenform, die der Seher nach Form und Farbe erkennen kann und die das Leben des Nächsten verstärkt. Der Gedanke, der eine Wahrheit enthält, geht auf die Wesenheit hin, auf die er sich bezieht, und fördert und belebt sie. Wenn ich also eine Wahrheit denke über meinen Mitmenschen, so stärke ich sein Leben; sage ich eine Lüge über ihn, so ströme ich eine feindliche Kraft auf ihn, die zerstörend, ja tötend wirkt. Daher ist jede Lüge ein Mord. Jede Wahrheit bildet ein lebenförderndes Element, jede Lüge ein lebenhemmendes Element. Wer das weiß, der wird sich mehr in acht nehmen in bezug auf Wahrheit und Lüge als jener, dem man nur predigt, man solle nur immer hübsch die Wahrheit sagen.“ (Lit.GA 095, S. 23f)

Wenn man sich dies vor Augen hält, dann sind nicht nur die Lüge, sondern auch die schlechten Gedanken über einen anderen Menschen ein Problem. Daher sollten wir schauen, dass wir unsere Gedanken und Gefühle klären und reinigen. Natürlich sind wir hin und wieder wütend auf einen Menschen – aber bleiben wir bei der Wahrheit!

Auch die sogenannten „kleinen Lügen“ sind überaus schädlich. Daher sollten wir auch darauf achten, dass wir diese nicht sprechen.

  • Sagen wir nicht, wir sind im Stau gestanden, wenn wir einfach nur zu spät losgefahren sind.
  • Sagen wir nicht, es ist schön, wenn wir es nicht so meinen. Wenn wir sagen „Mir gefällt es nicht“ sind wir ehrlicher und helfen auch dem Menschen mehr, der uns nach unserer Meinung gefragt hat.
  • Hören wir auf zu übertreiben und Dinge zu behaupten, die gar nicht stimmen. Wie schnell wird aus ein wenig ganz viel, nur weil es (vermeintlich!) besser klingt.
  • Hören wir auf, uns mit Federn zu schmücken, die uns nicht zustehen. Bleiben wir bei der Wahrheit!
  • Erzählen wir nicht Dinge, die uns (vermeintlich!) interessanter machen, wenn es so gar nicht stimnmt

Es gibt Menschen, die Wahrheit und Lüge schon gar nicht mehr unterscheiden können, so sehr sind sie schon gewohnt, ihre „eigene Wahrheit“ zu sprechen. Und man spürt, wenn man mit diesen Menschen spricht, wie kraftlos diese Lügen sind und wie sich eine Art schmutziger Film auf die Szene legt. Und vergessen wir nicht, dass Lügen das Tor zur schwarzen Magie sind. Das sind Kräfte, die wir nicht in unserem Leben haben möchten.

Wie anders sind Menschen, die wahr, aufrichtig und klar sind. Die nicht aufschneiden müssen, um sie selbst zu sein und mit denen wir auf einer reinen und hellen Ebene kommunzieren können. Wenn man mit solchen Menschen spricht, dann bekommt die Situation eine Strahlkraft, die mit nichts zu beschreiben ist.

Wenn die Wahrheit gesprochen wird, wird es hell!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wahrhaftigen Donnerstag

Manou Gardner Medium

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Die Socken in der Waschmaschine und andere Wunder

Wenn wir einen Blick auf das Leben werfen, speziell auf das eigene Leben, dann erscheint es uns oftmals grau in grau. Wir haben gelernt, unseren Blick eher auf die Missstände, als auf die vielen Wunder unseres Lebens zu richten. Dabei ist jedes Leben voll von Mystik und Geheimnisvollem. Fangen wir doch mit einer überaus mystischen Tatsache an: Tag für Tag verschwinden auf wundersame Weise Socken in der Waschmaschine. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wohin die verschwinden? Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob Ihre Waschmaschine nicht doch das Tor in eine andere Dimension ist, in der Ihre Socken ein fröhliches Leben führen? Was werden sie da wohl tun? Und warum kommen sie just dann zurück, sobald Sie den zweiten entsorgt haben? Das alleine ist doch bereits eine so mystische Tatsache, die unser Leben immer wieder neu bereichert. Anstatt uns darüber zu ärgern, können wir doch unserer Phantasie völlig freien Lauf lassen und darüber nachdenken, welches Geheimnnis sich dahinter verbirgt.

Und dann im Haus selbst: Ist es nicht erstaunlich, wie sich der ganze Staub unter dem Bett materialisiert? Manchmal hat es fast den Anschein, dass ganze Welten sich unter unseren Betten pulverisiert haben, dass irgendeine geheimnisvolle Macht diese Materie unter Betten, hinter Sofas, ja sogar hinter Türen entstehen lässt. Erstaunlich!

Und dann der Garten: Auf wundersame Weise verschwindet all der Samen, den wir in die Beete eingestreut haben, stattdessen findet eine geheimnisvolle Transformation statt und an Stelle des Salates, der da sprießen sollte, sprießt fröhlich Giersch und Vogelmiere und andere wunderbare Heilkräuter. Das kann einen doch wirklich in Erstaunen versetzen.

Wenn Sie eine Tochter haben, haben Sie vielleicht auch schon erlebt, dass scheinbar über Nacht der Kleiderschrank regelmäßig explodiert und alle Kleider und T-Shirts, die Sie zuvor liebevoll gebügelt haben, bilden plötzlich ein wundersames Stilleben auf dem Fußboden. Und am nächsten Morgen steht der Kleiderschrank völlig unversehrt auf seinem Platz und gibt das Geheimnis seiner regelmäßigen Eruption nicht preis.

Eine Frage der Betrachtung

Überhaupt ist unser Leben voller wundersamer Begegnungen und Geschehnissen. Es ist nur die Frage, wie wir sie betrachten. Es steht uns völlig frei, wie wir auf die alltäglichen Dinge innerlich und äußerlich reagieren. Wenn wir ständig stöhnen und alles, was uns widerfährt mit der erwachsenen Griesgrämigkeit betrachten, dann ist es eben grau in grau. Aber wenn wir uns die Fähigkeit zu Humor und Phantasie und die Fähigkeit des Staunens bewahrt haben, dann wirkt selbst der tristeste Alltag wie ein Wunderland.

Anekdote über Rudolf Steiner

Rudolf Steiner saß einmal mit einer größeren Gruppe Menschen in einem Kaffeehaus. Er tat zwei Löffel Zucker in die Tasse und starrte Minuten lang hinein, während er rührte. Darauf angesprochen sagte er: „Wenn die Menschen nur wüßten, was für ein großartiger Weltenprozess sich abspielt, wenn sich Zucker in Kaffee auflöst.“

DAS ist doch mal eine Betrachtung! Auch wenn wir selbst vielleicht diesen Weltenprozess nicht wahrnehmen können, so können wir unser ganzes Leben genau so betrachten, wie es uns Freude macht.

Wir sind frei!

Wir sind absolut frei darin, das Leben und die Welt in Freude, Humor und Phantasie zu zelebrieren. Wir dürfen und können auch den kleinen Mühen des Alltags etwas abgewinnen. Genauso gut können wir auch den ganzen Tag vor uns hinstöhnen und alles nur als lästige Pflicht betrachten und unseren Missmut in die Welt ergießen. Das steht uns frei und wir können es in jedem Augenblick neu entscheiden! Warum sollten wir das angebrannte Essen nicht als pyrotechnisches Experiment betrachten? Es ist alleine unsere Sache, was wir draus machen.

Über uns selbst lachen können

Seien wir doch mal ehrlich: Die meiste Zeit nehmen wir uns selbst viel zu ernst und leider auch häufig viel zu wichtig. Wenn wir doch einmal erkennen, dass wir alle tumbe Toren sind, wie Parzival, die gerade dabei sind, die Welt zu entdecken, dann sind wir nicht mehr so festgefahren in diesem ganzen erwachsenen Verhalten. Wir dürfen lachen, wir dürfen verzweifeln und wir dürfen vor allen Dingen auch über uns selbst lachen. Das befreit uns von der Vorstellung, dass wir womöglich der Nabel der Welt sein könnten. Sind wir nicht – und das ist gut so! Deshalb sind all unsere Missgeschicke auch völlig unwichtig und dienen vielleicht unserer Nachwelt einmal als Anekdote.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen humorvollen und wundersamen Mittwoch

Manou Gardner Medium

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Unser Leben im Siebenjahres-Rhythmus

Rudolf Steiner hat schon vor mehr als hundert Jahren aufgezeigt, dass die Biografie des Menschen gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Die Gliederung in Jahrsiebte hat er ebenfalls hellsichtig wahrgenommen, weil jedes Jahrsiebt einem bestimmten Thema unterliegt. Wenn wir nun diesen Siebenjahres-Rhythmus in unserer Biografie ergreifen, können wir viele Phänomene besser verstehen, bzw. auch unser Potential wesentlich besser entfalten, wenn wir uns daran orientieren. Natürlich darf man auch dies nicht als Dogma betrachten. Die sieben Jahre sind Richtwerte – bei dem einen Menschen geschieht ein Entwicklungsschritt etwas früher, bei einem anderen etwas später. Aber als Richtwerte sind die Jahrsiebte auf jeden Fall sehr hilfreich

Das 1. Jahrsiebt „Die Welt ist gut“ 0-7 Jahre

Das Kind im ersten Jahrsiebt ist wie ein großes wandelndes Sinnesorgan, das alles aufnimmt, was in seiner Umgebung geschieht. Sowohl die Stimmungen der Eltern und anderer Bezugspersonen, als auch die Harmonie der Wohn- und Lebenssituation sind ausschlaggebend für das weitere Empfinden der Welt. Je mehr Geborgenheit, Gelassenheit und Schönheit das Kind in diesen Jahren aufnehmen darf, desto mehr kann es den Sinn für diese Qualitäten entwickeln. Im besten Fall erlebt das Kind seine Eltern und Bezugspersonen als „gütige Götter“, die es bedingungslos nachahmen kann. In diesem Jahrsiebt unterstützen die Kräfte der Sonne die Entwicklung des jungen Menschen und der Ätherleib wird in allen seinen Anlagen fertig ausgebildet. Auf das Ende dieses Jahrsiebtes fällt auch der Zahnwechsel.

Das 2. Jahrsiebt „Die Welt ist schön“ 7-14 Jahre

In diesem Alter beginnt die Denkreife. Das Lernen findet nicht mehr nur durch Nachahmung statt. Daher sind frühintellektualisierende Maßnahmen zu unterlassen, da sie die Entwicklung des Kindes nachteilig beeinflussen. Das Kind lebt noch ganz in den Empfindungen und will die Welt daher als schön erleben. Schöne Empfindungen, harmonische Umgebung, das ist das, was die Entwicklung des Kindes in dieser Zeit braucht. Die Eltern sind nun nicht mehr gute Götter sondern werden (im besten Fall!) als weise KönigInnen erlebt. Führungspersönlichkeiten, die aufgrund ihrer natürlichen Autorität die Rahmenbedingungen der Entwicklung leiten. In dieser Zeit wird der Astralleib des Kindes fertig ausgebildet und die Mondkräfte unterstützen zusätzlich zu den Sonnenkräften diesen Prozess.

Das 3. Jahrsiebt „Die Welt ist wahr“ 14-21 Jahre

In dieser Zeit entwickelt der Jugendliche mit der Geschlechts- und Denkreife auch die Erdenreife. Das zeigt sich dadurch, dass nun Kritik- und Urteilsfähigkeit erwacht. Das Abwägen zwischen Gesagtem und Erlebten und das selbstständige Einordnen desselben sind Themen in dieser Zeit. In dem jungen Menschen erwacht das eigene Interesse, die Wahrheit der Welt zu erleben. Wenn der Sinn für Ästhetik im zweiten Jahrsiebt gut ausgebildet worden ist, kann aus dieser Kraft heraus nun die eigene Urteilsfähigkeit und die eigene Moral entwickelt werden. Nun wählt sich der Jugendliche auch seine Autoritäten selbst. Die Erwachsenen werden nun zu kompetenten Wegbegleitern. In dieser Zeit entwickelt sich das Ich des jungen Erwachsenen, sodass er nach Abschluss dieser Periode gut in der Welt drinnen steht und seinen Platz finden kann. In dieser Zeit wirken zusätzlich zu den Sonnen- und Mondkräften noch die Planetenkräfte an der Entwicklung des jungen Menschen mit.

Das 4. Jahrsiebt „Die Welt ist reich“ 21-28 Jahre

Wenn der junge Mensch sich bis hierhin gut entwickelt hat, drängt es ihn nun, sich in die Welt hinaus zu begeben und deren Reichtum und Fülle zu erleben. Das vierte Jahrsiebt ist geprägt von dem Austesten der eigenen Grenzen in der Auseinandersetzung mit dem Fremden. Das ist die Sturm und Drang Zeit des Lebens. Vielfältige Erfahrungen wollen gemacht werden, beruflich werden meist die Weichen für die Karriere gestellt. Der junge Erwachsene will nun all das prüfen und auf die Probe stellen, was er bisher in sich aufgenommen hat. Nun kann der junge Erwachsene seine eigene Autorität finden und sich in der Gesellschaft positionieren. Es unterstützen in dieser Zeit noch die Kraft der Fixsterne und der junge Mensch hat noch die Möglichkeit, kosmische Kräfte für die Entwicklung seiner Persönlichkeit heranzuziehen.

Das 5. Jahrsiebt „Die Welt ist geordnet“ 28-35 Jahre

Das fünfte Jahrsiebt gilt ganz der Positionierung des Erwachsenen im Leben. Die Sturm und Drang Zeit findet meist ein Ende und es erwacht der Wunsch nach Stabilität und Familie. Dies ist eine Zeit, die irdischer nicht sein kann. Die kosmischen Kräfte stehen in dieser Zeit auch nicht im gewohnten Umfang zur Verfügung, sondern das Ich bildet sich weiter aus in der direkten Auseinandersetzung mit dem irdischen Leben. Meist ist in dieser Zeit auch keinerlei Interesse an spirituellen Themen, da alles nach der Erfüllung im Irdischen strebt. Man sieht das Leben im Hinblick auf den persönlichen Nutzen und das persönliche Fortkommen in Karriere und Stellung in der Gesellschaft.

Das 6. Jahrsiebt „So stehe ich in der Welt“ 35-42 Jahre

Im sechsten Jahrsiebt – in der eigentlichen Lebensmitte werden Fragen gestellt, wie: „Wer bin ich eigentlich?“ und „Was ist mein Eigenes?“. In dieser Periode erwacht die Suche nach der eigenen Identität. Nicht selten mündet dies in eine Krise, da im Außen Vieles erreicht ist, aber das Innere sich nach Erfüllung sehnt. Viele bisher gemachten Erfahrungen werden in Frage gestellt und die Suche nach dem eigentlichen Seelenweg beginnt. Das Leben erscheint nicht selten als glanz- und farblos und ein gewisser Überdruss kann sich einstellen. Wer bis hierher seine Entwicklung in einem gesunden Maß vollzogen hat, kann nun beginnen, nach dem eigentlichen Sinn des Daseins zu suchen. Es ist die Zeit der Selbsterkenntnis.

Das 7. Jahrsiebt „Ich kann meinen Beitrag leisten“ 42-49 Jahre

Nun tritt bei vielen Menschen der Wunsch auf etwas eigenes zu schaffen. Ideen zu verwirklichen und etwas zu kreieren, dass das eigene Dasein überdauert. Es ist die Zeit in der noch genügend Lebenskräfte vorhanden sind und die Erfahrungen auf allen Ebenen einen guten Grundstock für eigene Projekte und Ziele bieten. Die eigenen Ideale werden nun, insofern sie zuvor gut ausgebildet wurden, zum richtungsgebenden Impuls des Menschen. Nun entsteht der Wunsch in der Welt etwas zu verändern. Ideale wollen in den Vordergrund rücken.

Das 8. Jahrsiebt „Ich kann weise werden“ 49-56 Jahre

Während im siebten Jahrsiebt der Mensch sich noch selbst im Mittelpunkt seines Handelns gesehen hat, kann er nun beiseite treten und unterstützend wirken. Dies ist die Zeit, in der ein Mensch auch beginnen kann, andere Menschen zu lehren. Zuvor ist dies zu stark geprägt von dem Wunsch nach dem Eigenen. Ab dem achten Jahrsiebt tritt dies nun langsam in den Hintergrund und der mehr altruistische Wunsch kann entstehen, der Welt etwas vom erworbenen Wissen zurückzugeben.

Das 9. Jahrsiebt „Ich kann gütig werden“ 56-63 Jahre

Dies ist bereits die Zeit des Abschieds von den äußeren Tätigkeiten in der Welt. Die Zeit des Rückzugs und der Konzentration auf das eigene Innere. Wahrheiten wollen in einem vertieften Maß gefunden werden. Der äußere Schein ist nicht mehr wichtig und ausschlaggebend. Der Mensch, dessen Wahrnehmungsorgane wie Augen und Ohren nun schlechter werden, bezieht sich nun mehr auf das Erleben der Welt in seinem Inneren. Es werden schon gewisse Vorbereitungen für den Abschied von der irdischen Welt getätigt – auch wenn dieser noch lange nicht in Sicht ist. Der Mensch im neunten Jahrsiebt sucht nach

Nach dem neunten Jahrsiebt

Mit 63 endet die Impulsierung der Biografie durch die allgemein menschlichen Entwicklungsgesetzmässigkeiten. Von jetzt an hängt die Entwicklung jedes Menschen ausschliesslich von ihm selber ab. Die Aufgabe besteht darin, innerlich, seelisch immer autonomer, das heisst eigengesetzlicher zu werden, immer weiser, gütiger und selbstloser. Der Mensch hat nun die Möglichkeit, durch Entwicklung seelisch-geistiger Kräfte die Schwere des Leibes, der Materie zu überwinden.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Betrachtung Ihrer eigenen Biographie

Manou Gardner Medium

Jupitertag und der größte Umbruch der Menschheitsgeschichte

Vermutlich erleben wir derzeit den größten Umbruch der Menschheitsgeschichte. Wenn wir die aktuellen Geschehnisse betrachten, so erleben wir viele Situationen, die in dieser Form noch nie dagewesen sind. Eine Menge Menschen scheint es immer noch nicht zu bemerken, dass wir in einer Zeit der totalitären Realität leben. Schleichend – eine nach der anderen – haben sich Methoden eingeschlichen, die wir aus einer intakten Demokratie nicht gewohnt waren. Menschen, die eine alternative Meinung vertreten, werden mundtot gemacht. Die Medien sind gleichgeschaltet und werden „aus Sicherheitsgründen“ zensiert. Menschen, die sich kritisch äußern, werden beruflich, gesellschaftlich und sozial sanktioniert und geächtet. Wir erleben Maßnahmen, die wir nur aus Geschichtsbüchern kennen. Was bedeutet das nun auf der geistigen, der spirituellen Ebene? Die Menschheit ist ja in einem Zeitalter angelangt, in dem die Ausbildung des individuellen Denkens eine ganz zentrale Rolle spielt. Laut Rudolf Steiner befinden wir uns im Zeitalter der Bewusstseinsseele, in dem es speziell auf die Ausbildung der ganz bewussten Individualität ankommt. Jeder Mensch muss und soll für sich prüfen, ob seine Wahrheit, seine Anschauung auch bei kritischer Betrachtung Bestand hat.

Gesellschaftliche Veränderung

Und nun kommt die gesellschaftliche Entwicklung auf uns zu, dass genau das Gegenteil geschieht. Plötzlich ist nicht mehr die Meinung des Einzelnen gefragt, sondern es zeigen ein paar wenige Menschen auf, die für sich in Anspruch nehmen, die weitere Entwicklung der Menschheit lenken zu wollen. Die Kraft und Macht dieser Menschen gründet sich einerseits auf die Macht der Materie – das heißt sie besitzen sehr viel Geld. Aber andererseits scheint hinter diesen Menschen auch noch eine andere Kraft zu wirken. Und diese wenigen Menschen glauben bestimmen zu können, was wir lesen dürfen, womit wir uns beschäftigen, wie wir leben, welche Substanzen in unseren Körper eingebracht werden…etc. Und das Verrückte ist, dass die meisten Menschen diese Entwicklung beklatschen. Endlich haben wir wieder starke Führungspersonen, die uns das eigene Denken abnehmen und uns sagen was gut und richtig ist!

Die Wirkung der Widersachermächte

Wir können hier gar nicht anders, als dies als ein Wirken der Widersachermächte zu empfinden. Immer wieder wurde die Entwicklung der Menschheit und der Menschen durch das Wirken der Widersachermächte verunmöglich oder deutlich verlangsamt. Und auch hier wirken vermutlich Kräfte im Hintergrund, die der Menschheit nicht wohlgesonnen sind. Es geht darum, die Menschheit in einer Art Trance-Zustand zu halten, damit genau diese Entwicklung des individuellen Denkens nicht geschieht. Da wurde auch gut vorgearbeitet. All die technischen Errungenschaften hatten nicht nur eine größere Vernetzung und einen leichteren Zugang zu Informationen zur Folge, sondern haben auch eine Trägheit bei den meisten Menschen entstehen lassen. Vielleicht sogar eine körperliche Trägheit, aber vielmehr war es eine geistige Trägheit, die sich Schritt für Schritt eingeschlichen hat. Eingelullt von seichten Serien und dumpfer Unterhaltung wurde den Menschen die Kraft zum kritischen Denken abgewöhnt. Und die meisten Menschen sind diesem Prozess nur zu gerne gefolgt. Trägheit zu überwinden bedeutet ja, aktiv zu werden. Wesentlich leichter ist es, sich der Trägheit einfach hinzugeben und den Dämmerzustand aufrecht zu erhalten. Und all diese Szenarien, die sich gerade abspielen wurden uns sukzessive in Filmen, Spielen und Geschichten näher gebracht, sodass es jetzt für viele Menschen gar nicht so etwas Ungewohntes und Besonderes ist, sondern sich fast so anfühlt, als sei es etwas ganz Normales, was jetzt gerade passiert. So wurden die Menschen in den letzten Jahrzehnten sehr bewusst und Stück für Stück narkotisiert. Anstatt die Vielzahl der Informationen aufzugreifen und sich eine eigene, kritische Meinung zu bilden, wurde die Bequemlichkeit der seichten Berieselung gewählt.

Was ist die Absicht der Widersachermächte?

Die Widersacher waren schon immer aktiv, um den Aufstieg der Menschheit in den nächsten Bewusstseinszustand (Sie können auch sagen in die 5. Dimension) zu verhindern. Dahinter stehen weitreichende Interessen, über die ich gerne in einem gesonderten Artikel berichten werden, falls es Sie interessiert. Aber nun geht es darum, die Menschen und die Menschheit leicht steuerbar zu machen, Brot und Spiele…. Das kannten schon die Römer. Und wer nicht mitmacht, kommt halt in die Löwengrube.

Wo ist die Hoffnung?

Die Hoffnung ist bei den Menschen, die sich nicht in einem narkotisierten Zustand befinden, sondern mit Entsetzen erkennen, welche Entwicklung gerade stattfindet. Aber wichtig ist auch, dass gerade diese Menschen nun nicht verzweifeln, sondern Möglichkeiten der besseren Zukunft erarbeiten, sich zusammenschließen und ganz aktiv an der Veränderung mitwirken. Noch ist kein Sieg der Widersachermächte errungen. Vermutlich sind sie auf der geistigen Ebene sogar schon gescheitert, nun gilt es, das Geistige in die Materie zu holen. Die Dinge, die bereits im Geistigen bestehen nun auf der Erde umzusetzen, eine Gesellschaft aufzubauen, die sich auf Wissen, Weisheit, Spiritualität und Gemeinschaft begründet.

Donnerstag – Tag des Jupiters

Was hat nun der heutige Tag mit dieser Entwicklung zu tun? Wenn die Gruppen, die sich nun zusammenfinden, ihre Treffen auf den Donnerstag verlegen, haben diese viel mehr Kraft und es werden bessere Lösungen gefunden. Donnerstag als Tag des Jupiters ist der Tag der klaren Worte, aber auch der Tag der Diplomatie. Nicht umsonst finden weltweit in allen Waldorfschulen die wöchentlichen Lehrerkonferenzen am Donnerstag statt. Wenn Sie neue, fruchtbare Gedanken denken und vor allen Dingen mit anderen teilen wollen, dann ist der heutige Tag (und natürlich jeder weitere Donnerstag) hierfür perfekt geeignet.

Was hat das alles mit Ihnen zu tun?

Sie können sich heute folgende Fragen stellen:

  • Wo bin ich in der derzeitigen Entwicklung aktiv?
  • Erkenne ich die Gefahr oder wirkt die Narkose noch bei mir?
  • Welche Art von Zukunft stelle ich mir vor?
  • Was kann ich dazu beitragen, dass die Widersachermächte nicht noch mehr gestärkt werden?
  • Wo kann ich im konstruktiven Widerstand sein?
  • Mit welchen Menschen möchte ich mich in der neuen Welt umgeben?
  • Welche Gedanken möchte ich eigentlich gerne denken?
  • Wie möchte ich mich persönlich in diese neue Zukunft hinein entwickeln?

Ich würde mich über eine rege Diskussion zu diesem wichtigen Thema sehr freuen.

Viel Freude in Ihren Donnerstag

Manou Gardner

Michaeli und die Mutkräfte im Menschen

29. September ist Michaeli – der Tag, an dem die Schüler aller Waldorfschulen der Welt Mutproben veranstalten. Denn der heutige Tag bringt die Qualität des Mutes mit sich. Michael als einer der obersten Erzengel wird dargestellt mit dem Schwert – er trennt von allem nicht-dienlichen, wenn wir es zuvor gefunden und benannt haben. Michael ist auch ein Engel der Freiheit. Er hilft uns, alles, worin wir in Freiheit schwingen, in den Kosmos hinauszutragen, sodass es dort weiterwirken kann. Ich habe diese tiefe Beschäftigung mit dem Michaels-Impuls bisher nur in der Anthroposophie gefunden. Steiner erwähnte sogar, dass Michael zum Zeitgeist werden wird.

Rudolf Steiner hat sehr Wichtiges über Michael gesagt. Ich füge einige Zitate ein, weil die Tatsache nur durch die Ausdrucksweise Rudolf Steiners wirklich in ihrer Tiefe zum Ausdruck gebracht wird.

Michaels Verhältnis zum Menschen

„Seit dem Ende des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts können die Menschen in bewußter Weise dem Geiste Michael begegnen. Aber Michael ist eben eine eigenartige Wesenheit. Michael ist eine Wesenheit, die eigentlich nichts offenbart, wenn man ihr nicht aus emsiger geistiger Arbeit von der Erde aus etwas entgegenbringt. Michael ist ein schweigsamer Geist. Michael ist ein in sich verschlossener Geist. Während andere der regierenden Erzengel vielredende Geister sind – im geistigen Sinne natürlich -, ist Michael ein durchaus verschlossener Geist, ein wenig redender Geist, der höchstens spärliche Direktiven gibt. Denn das, was man von Michael erfährt, ist eigentlich nicht das Wort, sondern -wenn ich mich so ausdrücken darf – der Blick, die Kraft des Blickes. Und das beruht darauf, daß eigentlich Michael sich am meisten zu tun macht mit demjenigen, was die Menschen aus dem Geistigen heraus schaffen. Er lebt in den Folgen des von den Menschen Geschaffenen. Die anderen Geister leben mehr mit den Ursachen, Michael lebt mehr mit den Folgen. Die anderen Geister impulsieren im Menschen dasjenige, was der Mensch tun soll. Michael wird der eigentlich geistige Held der Freiheit sein. Er läßt die Menschen tun, aber nimmt dann das, was aus Menschentaten wird, auf, um es weiter fortzutragen im Kosmos, um dasjenige, was Menschen damit noch nicht wirken können, weiterzuwirken im Kosmos. Man hat anderen Wesenheiten aus der Hierarchie der Archangeloi gegenüber das Gefühl: von ihnen kommen die Impulse, das oder jenes zu tun; im größeren oder geringeren Grade kommen von ihnen die Impulse. Aber Michael ist derjenige Geist, von dem zunächst nicht Impulse kommen, weil seine wirklich repräsentative Herrschaftsperiode diejenige ist, die jetzt kommt, wo die Dinge aus der menschlichen Freiheit kommen. Wenn aber der Mensch aus seiner Freiheit heraus, angeregt durch das Lesen des Astrallichtes, bewußt oder unbewußt dies oder jenes tut, so trägt Michael das, was menschliche Erdentat ist, in den Kosmos hinaus, daß es kosmische Tat wird. Er kümmert sich um die Folgen, andere Geister mehr um die Ursachen. Aber Michael ist nicht nur ein verschlossener, schweigsamer Geist, Michael kommt, indem er an den Menschen herantritt, mit einer deutlichen Abweisung von vielem an den Menschen heran, in dem der Mensch heute noch auf Erden lebt. So zum Beispiel alles das, was sich im Menschen- oder im Tierleben oder im Pflanzenleben an Erkenntnissen bildet, die auf die vererbten Eigenschaften gehen, die auf dasjenige gehen, was sich in der physischen Natur forterbt, das ist so, daß es einem vorkommt: Michael stößt es abweisend von sich. Er will damit zeigen, daß solche Erkenntnisse dem Menschen für die geistige Welt nichts fruchten können. Nur was der Mensch unabhängig von dem rein Vererbbaren in der Menschheit, in der Tierheit, in der Pflanzenheit findet, das läßt sich vor Michael hinauftragen. Und da bekommt man nicht die so vielsagende abweisende Handbewegung, sondern man bekommt den zustimmenden Blick, der einem sagt: Das ist gerecht gedacht vor der Lenkung des Kosmos. – Denn das ist dasjenige, was man immer mehr und mehr erstreben lernt: gewissermaßen zu sinnen, um durchzustoßen bis zum Astrallichte, zu schauen die Geheimnisse des Daseins und dann vor Michael hinzutreten und den zustimmenden Blick zu bekommen, der einem sagt: Das ist richtig, das ist gerecht vor der Lenkung des Kosmos. “ (Rudolf Steiner Lit.:GA 233a, S. 93f)

Steiner weist darauf hin, dass für uns schlussendlich nur das zählt, was wir uns aus dem freien Willen heraus erarbeitet haben und dann kommt Michael und trägt die Früchte unserer Arbeit praktisch in den Kosmos, wo es durch die kosmisch-universelle Kraft weiterentwickelt und „verstärkt“ werden kann. Wenn man die Tatsachen in dieser Art betrachtet, werden wir uns bewusst, dass alles was wir denken und erringen irgendwo im Kosmos weiterwirkt. Das bleibt nicht abgetrennt nur bei uns, sondern wirkt und entwickelt sich draußen im Kosmos weiter.

Rudolf Steiner beschreibt auch, wie wichtig unser Ringen um die Wahrheit und Erkenntnis ist. Und wie wichtig es ist, Impulse zu setzen und davon nicht mehr abzuweichen. Selbst wenn man es in der aktuellen Inkarnation nicht umzusetzen vermag.

Die siegende Michaelskraft im Menschen

„Dieses Sich-Aufschwingen dazu, daß man von den Gedanken über das Geistige so erfaßt werden kann wie durch irgend etwas Physisches in der Welt: das ist Michael-Kraft! Vertrauen haben zu den Gedanken des Geistigen, wenn man die Anlage dazu hat, sie überhaupt aufzunehmen, so daß man weiß: Du hast diesen oder jenen Impuls aus dem Geistigen. Du gibst dich ihm hin, du machst dich zum Werkzeug seiner Ausführung. Ein erster Mißerfolg kommt – macht nichts! Ein zweiter Mißerfolg kommt – macht nichts! Und wenn hundert Mißerfolge kommen – macht nichts! Denn kein Mißerfolg ist jemals ausschlaggebend für die Wahrheit eines geistigen Impulses, dessen Wirkung innerlich durchschaut und ergriffen ist. Denn erst dann hat man Vertrauen, das richtige Vertrauen zu einem geistigen Impuls, den man in einem bestimmten Zeitpunkt faßt, wenn man sich sagt: Hundert Male habe ich Mißerfolg gehabt, das kann mir aber höchstens beweisen, daß für mich in dieser Inkarnation die Bedingungen zur Realisierung dieses Impulses nicht gegeben sind. Daß dieser Impuls aber richtig ist, das schaue ich durch seinen eigenen Charakter. Und wenn es auch erst nach der hundertsten Inkarnation sein wird, daß für diesen Impuls die Kräfte zu seiner Realisierung mir erwachsen – nichts kann mich überzeugen von der Durchschlagskraft oder Nichtdurchschlagskraft eines geistigen Impulses als dessen eigene Natur. – Wenn Sie sich dies im Gemüte des Menschen als das große Vertrauen für irgend etwas Geistiges ausgebildet denken, wenn Sie sich denken, daß der Mensch felsenfest halten kann an etwas, was er als ein geistig Siegendes durchschaut hat, so festhalten kann, daß er es auch dann nicht losläßt, wenn die äußere Welt noch so sehr dagegen spricht, wenn Sie sich dies vorstellen, dann haben Sie eine Vorstellung von dem, was eigentlich die Michael-Kraft, die Michael-Wesenheit von dem Menschen will, denn dann erst haben Sie eine Anschauung von dem, was das große Vertrauen in den Geist ist. Man kann irgendeinen geistigen Impuls zurückstellen, selbst für die ganze Inkarnation zurückstellen, aber hat man ihn einmal gefaßt, so darf man niemals wanken, ihn in seinem Inneren zu hegen und zu pflegen; dann allein kann man ihn aufsparen für die folgenden Inkarnationen. Und wenn auf diese Weise das Vertrauen zu dem Geistigen eine solche Seelenverfassung begründet, daß man in die Lage kommt, dieses Geistige als so real zu empfinden wie den Boden unter unseren Füßen, von dem wir wissen, daß, wenn er nicht da wäre, wir mit unseren Füßen nicht auftreten könnten, dann haben wir ein Gefühl in unserem Gemüte von dem, was eigentlich Michael von uns will.“ (Rudolf Steiner Lit.:GA 223, S. 117f)

Wenn wir den heutigen Michaeli-Tag nun nutzen, um uns innerlich zum Kühnsten aufzuschwingen, dessen wir vermögen, schaffen wir Tatsachen in der geistigen Welt, die uns unter Umständen nicht nur durch diese, sondern auch durch viele weitere Inkarnationen begleiten können. Der heutige Tag ruft uns daher dazu auf, alles in einem viel, viel größeren Zusammenhang zu sehen und zu denken.

Ich wünsche Ihnen kühne und weitreichende Gedanken!

Manou Gardner

Sonntag – Qualitäten der Wochentage

In der alten Mystik hatten die Wochentage stets eine Beziehung zu den Planeten und den Metallen. Und insbesondere hatte und hat jeder Wochentag eine bestimmte Qualität für unser Tun und Wirken. Rudolf Steiner hat dieses alte Wissen wiederbelebt und mit Hilfe seiner Hellsichtigkeit noch ergänzt. Der Sonntag hat eine besondere Stellung. Er ist der Tag der Erneuerung und Erfrischung. Am Sonntag sollte die Geschäftigkeit etwas ruhen.

Sonntag

Sonntag ist dem Metall Gold (Aurum) zugeordnet und natürlich der Sonne. Das ist beim Sonntag noch leicht, da es sogar im deutschen Wort vorkommt. Es ist der Tag der Erneuerung und Erfrischung. Jede Entscheidung kann an einem Sonntag neu getroffen werden. Wer sein Leben in andere Bahnen führen möchte, wählt am besten den Sonntag als Ausgangspunkt dazu.

Als geistige Kraft wirkt am Sonntag vorherrschend Erzengel Michael. Michael der Engel mit dem Schwert, der alles Alte durchtrennen kann. Der Baum des Sonntags ist die Esche und das Organ ist das Herz. Wenn Sie nun also Ihre neuen Gedanken unter einer Esche denken und das Herz als Instanz mit hinein nehmen, können Sie wunderbare Erfolge erzielen.

Montag

Der Montag korrespondiert mit dem Mond und seine Qualität entspricht dem Metall Silber. Da der Mond sehr stark auf alles Wässrige wirkt, ist der Montag ein perfekter Tag um die Woche zu denken, sich träumend in den Wochenanfang zu begeben. Die Tagesqualität entspricht nicht dem kräftigen Wirken und Schaffen, sondern eher dem träumenden Hineindenken. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen ein Problem damit haben, montags mit Vollgas in die Woche zu starten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, den Montag als Planungstag zu nutzen, werden Sie ganz anders in die Woche starten. Der Baum des Montags ist die Kirsche, das Organ ist das Gehirn und es wirkt vorherrschend Erzengel Gabriel.

Dienstag

Beim Dienstag müssen wir schon die französische Sprache bemühen, um den Planeten ausfindig zu machen. Im französischen Mardi können wir den Planeten Mars vermuten. Mars als Kriegsgott bringt uns am Dienstag Auftrieb für unsere Tätigkeit. Das Metall des Dienstags ist das Eisen. Wir können dienstags Dinge mit Kraft anpacken und umsetzen, die wir montags geplant haben. Das Organ des Dienstags ist die Galle, das Organ, das gerne leicht übergeht, wenn wir uns ärgern. Also achten wir am Dienstag gut auf unsere Impulse, damit die Schaffenskraft nicht in ein Wüten übergeht. Gut genutzt, bringen wir am Dienstag sehr viel weiter. Der Baum des Dienstags ist die Eiche, dieser Inbegriff von Beständigkeit und Durchhaltevermögen. Der wirkende Erzengel ist Samael.

Mittwoch

Der Mittwoch ist ein quirliger Tag und gehört dem Planeten Merkur. Das Metall des Mittwochs ist Quecksilber (Mercurius) und im französichen Namen Mercredi können wir dem auf die Spur kommen. Der Mittwoch ist der Tag der Kreativität, des Ausprobierens und Forschens. Die Gedanken können aber mittwochs auch einmal leicht davongaloppieren. Doch wenn Sie Veränderungen in Ihrer Arbeit oder Ihrem Zuhause planen, nutzen Sie die quirlige Kraft des Mittwochs. Das Organ des Mittwochs ist die Lunge. Dieses Organ mit dem wir am meisten mit unserer Umwelt in Kontakt sind. Atmen wir doch die gleiche Luft wie alle anderen Erdbewohner und nehmen über den Atem somit auch alles auf, was die anderen Erdbewohner ausströmen. Der Baum des Mittwochs ist die Ulme und der wirkende Erzengel ist Raphael.

Donnerstag

Der Donnerstag ist der Tag der Diplomatie und des Austauschs. Ebenso der Tag der Vertragsverhandlungen und rechtlichen Angelegenheiten. Der Planet des Donnerstags ist der Jupiter, was wir wiederum nur im französischen Jeudi finden können. Das Metall ist Zinn und der zugeordnete Baum ist der Ahorn. Diese Tatsache, dass der Donnerstag der Tag der Diplomatie und Verhandlungen ist, hat dazu geführt, dass weltweit in allen Waldorfschulen die Lehrerkonferenz stets an einem Donnerstag stattfindet. Wenn Sie also Meetings planen oder sich mit einer Reihe Menschen auf etwas einigen möchte, so wählen Sie am besten den Donnerstag mit seiner dafür perfekten Tagesqualität. Sie werden sehen, dass manche Dinge sich wie in Luft auflösen. Das Organ des Donnerstags ist die Leber. Entgiftungen aller Art können Sie auch sehr gut an einem Donnerstag starten. Und der wirkende Erzengel ist Zachariel.

Freitag

Der Freitag ist der Tag der Venus, was sich im französischen Vendredi zeigt. Die Venus-Qualität macht den Freitag zum perfekten Tag des Genießens. Wenn Sie Gäste bewirten oder sich selbst etwas Gutes tun wollen, dann eignet sich dafür der Freitag viel mehr als jeder andere Wochentag. Das Metall des Freitags ist das Kupfer, dieses faszinierende rötlich schimmernde Metall, das fast ebenso wie Gold das Gefühl von Üppigkeit und Wohlstand erzeugt. Das Organ des Freitags ist die Niere, die ebenso wie die Leber eines unserer größten Reinigungsorgane ist. Und als Baum ist dem Freitag die Birke zugeordnet. Dieser Baum, der stets mit seinem Schimmern und seiner Eleganz auch von Menschen zu erkennen ist, die sich sonst nicht so intensiv mit Bäumen auseinander setzen. Der wirkende Erzengel ist Anael.

Eine detaillierte Übersicht über die Qualität des Freitages finden Sie hier

Samstag

Der Samstag ist ebenso ein Tag des tatkräftigen Schaffens. Nicht von ungefähr bringen viele Menschen am Samstag Haus und Hof in Ordnung. Das ist das Prinzip des Samstags. Der wirkende Planet ist der Saturn, was sich im englischen Wort Saturday gut zeigt. Die Saturn-Kräfte sind weniger feinsinnig als tatkräftig und daher kann an einem Samstag viel erledigt werden. Das Metall des Samstags ist das Blei und das Organ ist die Milz. Als Baumwesen sind dem Samstag die Buchen, Tannen und Zypressen zugeordnet. Der wirkende Erzengel ist Oriphiel.

Sie sehen, jeder Wochentag hat seine Qualitäten. Ich lade Sie ein, sich einmal dem Experiment zu stellen und Ihren Termin- und Arbeitsplan nach der Qualität der Wochentage auszurichten. Sie werden sehen, es wird die Arbeit viel leichter von der Hand gehen. Dazu würde ich mich über Ihre Erfahrungsberichte sehr freuen.

Zufall – Synchronizität – Fügung – Wirken der geistigen Welt?

Das Prinzip des Zufalls hat schon viele Menschen beschäftigt. In der Mathematik gibt es eine eigene Richtung, die sich damit beschäftigt, Gesetzmäßigkeiten hinter Zufällen zu erkennen – die Stochastik. Aber kann die Mathematik das Phänomen der Zufälle erklären oder endet dies in ewigen Wahrscheinlichkeitsrechnungen, ohne der Sache ursächlich näher zu kommen?

Zufälle im Alltag

Die meisten Menschen hatten schon seltsame Erlebnisse, die sie daran zweifeln ließen, dass dies tatsächlich ein Zufall war. Fast jeder Mensch kennt das Phänomen, dass man an eine Person denkt, an die man schon sehr lange nicht mehr gedacht hatte und plötzlich läutet das Telefon. Oder man hat einen bestimmten Traum, möglicherweise sogar mehrmals einen ähnlichen oder gleichen Traumn und plötzlich tritt genau diese Situation ein…

Ich könnte tausende Beispiele aus meiner Arbeit mit Klienten aufzählen, die die Menschen erlebt haben, möchte aber lieber einen etwas prominenteren Menschen erzählen lassen, der ebenfalls ein wahrlich spannendes Erlebnis hatte:

Carl Gustav Jung

Eine junge Patientin hatte in einem entscheidenden Moment ihrer Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus zum Geschenk erhielt. Ich saß, während sie mir den Traum erzählte, mit dem Rücken gegen das geschlossene Fenster. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, wie wenn etwas leise an das Fenster klopfte. Ich drehte mich um und sah, dass ein fliegendes Insekt von außen gegen das Fenster stieß. Ich öffnete das Fenster und fing das Tier im Flug. Es war die nächste Analogie zu einem goldenen Skarabäus, welche unsere Breiten aufzubringen vermochten, nämlich der Gemeine Rosenkäfer, der sich offenbar veranlasst gefühlt hatte, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten in ein dunkles Zimmer gerade in diesem Moment einzudringen.

Carl Gustav Jung und die Synchronizität

Auch C.G. Jung machte sich über diese Ereignis seine Gedanken. Er nach daraufhin die Möglichkeit in sein Denken auf, dass jeder sogenannte Zufall seinen Sinn haben könnte. Dinge geschehen gleichzeitig, die auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten Blick aber sehr wohl etwas miteinander zu tun haben können. Und er prägte daraufhin den Begriff Synchronizität!

Ich gebrauche den allgemeinen Begriff der Synchronizität in dem speziellen Sinn von zeitlicher Koinzidenz zweier oder mehrerer nicht kausal aufeinander bezogener Ereignisse, welche von gleichem oder ähnlichem Sinngehalt sind.

Carl Gustav Jung war sich sicher, dass Synchronizitäten sinnvolle Zufälle sind, die den Menschen auf seinem Lebensweg ein Stück weiterbringen, allerdings konnte er auch nicht beantworten, ob Synchronizitäten in sich selbst einen Sinn haben, oder nur den, den die Menschen ihnen geben. Und er konnte ebenfalls nicht beantworten, woher diese kamen. Waren sie sinnvolle Zufälle oder von einer höheren Macht herbei geführt?

Fügung

Wenn wir nun weitergehen, uns etwas von der naturwissenschaftlichen Betrachtung entfernen, kommen wir zur Idee der Fügung. Hinter einer Fügung steht immer eine höhere Macht, die die Ereignisse „zusammenfügt“. Noch ist es nicht von Bedeutung welcher Art diese höhere Macht ist. Aber wenn wir von Fügung sprechen anerkennen wir, dass es etwas gibt, das größer ist als wir und wirkt, um damit eine bestimmte Absicht zu erfüllen. Hinter der Idee der Fügung steht also die Bereitschaft des Menschen, sich als kleiner Teil eines größeren Ganzen zu empfinden. Das ist ein deutlicher Schritt weiter. Es steht ein – wie auch immer geartetes – Glaubensmodell dahinter. Agnostiker oder rein naturwissenschaftlich orientierte Menschen müssen das Prinzip der Fügung naturgemäß ablehnen.

Allerdings ist alleine aus der Idee der Fügung heraus noch keine bestimmte Absicht erkennbar. Durch die Fügung passieren Dinge, deren Zusammenhang wir entweder verstehen, oder auch nicht. In der Fügung sind wir noch so klein, dass wir nicht den Anspruch erheben, die Kausalität zu erkennen.

Wirken der geistigen Welt

Wenn wir nun aber den nächsten Schritt machen und die sogenannten Zufälle als ein absichtsvolles Wirken der geistigen Welt und ihrer Wesenheiten zu betrachten, dann verändert sich unsere Position. Die Idee des Wirkens der geistigen Welt beinhaltet unter Umständen nämlich eine bewusste Interaktion zwischen uns selbst und der geistigen Welt. Wir gehen davon aus, dass wir durch das Wirken der geistigen Welt die entsprechenden Hinweise und Korrekturen erhalten, die uns auf unserem Weg weiterbringen und dass die geistige Welt praktisch auf unser Tun reagiert. und dass wir auch die geistige Welt ganz bewusst um Hilfe bitten können.

In der Idee des Wirkens der geistigen Welt ist also eine gewissen „Augenhöhe“ enthalten. Wir selbst – als geistige Wesen – kooperieren mit anderen geistigen Wesen, die uns wohlgesonnen sind und unsere Entwicklung begleiten.Dies ist etwas ganz anderes, als die Idee der Fügung, bei der wir eher passiv sind.

Zeitalter der Bewusstseinsseele

Rudolf Steiner beschrieb ja ausführlich, dass wir uns nun im Zeitalter der Bewusstseinsseele befinden und dass wir alles, was wir tun, mit unserem Bewusstsein durchdringen sollten. Das bedeutet aus meiner Sicht nun auch, dass der Austausch mit der geistigen Welt nun auf einer ganz bewussten Ebene stattfindet. Dann sind solche „Zufälle“ natürlich niemals nur Koinzidenzen oder Synchronizitäten sondern sie ein Mittel der absichtsvollen Kommunikation der geistigen Welt mit uns selbst. Und in dieser Kommunikation werden wir uns selbst unseres geistigen Ursprungs mehr und mehr bewusst. Wir erkennen, dass das, was uns im Außen gegenüber tritt, zu jeder Zeit etwas mit uns zu tun hat.

Elementarwesen – wer sind sie und wo leben sie?

Elementarwesen sind geistige Wesenheiten. Sie sind sowohl in der Natur, aber auch in Häusern und technischen Geräten vorhanden. Nichts würde ohne Elementarwesen funktionieren. In den alten Märchen tauchen sie ganz selbstverständlich auf und sind keine Produkte der Phantasie, sondern es sind die Erfahrungen, die Menschen mit diesen Wesenheiten damals noch ganz selbstverständlich gemacht haben. Dieses Wissen ist zwischendurch verloren gegangen. Und jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir wieder den Kontakt aufnehmen können.

Dieses Bild eines Elementarwesens hat übrigens eines meiner Kinder gezeichnet, das seit seiner Geburt Elementarwesen sieht und mit ihnen kommuniziert.

Elementarwesen sind die Kräfte hinter den Erscheinungen, die diese überhaupt erst ermöglichen. Wir Menschen legen zwar Saatgut in die Erde, geben Dünger und Wasser dazu, aber die Elementarwesen sorgen dafür, dass die Nährstoffe über die Wurzeln aufgenommen werden können.

Wesenheiten, die dem Erdelement angehören nennt man Gnome, Zwerge, Leprachauns

Wesenheiten, die dem Wasser angehören, nennt man Nixen und Undinen

Wesenheiten, die dem Element Luft angehören, nennt man Sylphen

Wesenheiten des Elementes Feuer nennt man Salamander

Seit 1999 sind die sogenannten “neuen Elementarwesen” oder “Christuselementarwesen” wahrnehmbar. Diese unterstützen die Erde in ihrem Wandlungsprozess.

Darüber hinaus gibt es noch unzählige andere Arten von Elementarwesen, die ich irgendwann noch genauer beschreiben werde.

Unsere Aufgabe als Menschen ist es, die Welt der Elementarwesen wieder in unser Bewusstsein zu rufen und gemeinsam mit ihnen die Welt in ihre nächste Wandlungsstufe zu bringen.

Was haben wir Menschen mit der Elementarwesen-Welt zu tun?

Wir Menschen sind die einzigen Wesen auf unserem Planeten, die über einen freien Willen verfügen.  Wir sind zwar in gewisser Weise beeinträchtigt, weil viele von uns nur die dreidimensionale Wirklichkeit erkennen können, aber wir sind Schöpfer. Wir können uns für Gutes aber auch für Böses entscheiden. Das können die Elementarwesen nicht. Sie haben eine Aufgabe, die sie erfüllen müssen. Gerade im Falle von Wesenheiten, die durch Menschen geschaffen wurden, ist dies nicht immer gut. Wir Menschen sind nun in dieser Zeit des Wandels aufgefordert, uns der Realität der feinstofflichen Welten bewusst zu werden und unsere Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn wir bislang in einer Welt lebten, in der wir nur die materielle Wirklichkeit anerkennen konnten, so haben wir derzeit die Möglichkeit durch bestimmte Übungen die geistigen Welten kennen zu lernen. Hierzu gibt es gerade in den letzten Jahren eine Vielzahl von Literatur. Die trennenden Schleier zwischen unserer und der geistigen Welt werden zunehmend dünner und immer mehr Menschen spüren, dass wir uns verändern müssen.

Waren die Elementarwesen in vergangenen Zeiten von den Engelhierachien und anderen übersinnlichen Wesenheiten angeleitet, so ziehen sich diese immer mehr zurück. Nun sind wir Menschen gefordert, wieder den Zugang zu den elementarischen Wesenheiten zu finden und sie im Sinne einer gemeinsamen Evolution anzuleiten.

Rudolf Steiner hat bereits vor mehr als hundert Jahren damit begonnen, Elementarwesen darin zu schulen, mit Menschen Kontakt aufzunehmen und die Menschenwelt zu erforschen. Wenn wir es schaffen, die geistige Welt in unseren Alltag zu integrieren, sind wir in der Lage viele unserer selbstgeschaffenen Probleme auf neue Art zu betrachten und gemeinsam Lösungen zu finden.

Die Elementarwesen beobachten unser Tun schon lange und sie könnten uns machen Hinweis auf mögliche Veränderungen geben, wenn wir sie nur fragen würden. Auch wenn diese Wesenheiten keinen freien Willen haben, so sind sie uns an Wissen und Weisheit weit überlegen.

Was sind Hauswesen?

Wesenheiten, die in Häusern leben und für diese zuständig sind, lassen sich oft dem Material des Hauses zuordnen. Wenn ein Haus entsteht, wird eine Wesenheit definiert, die sich über die gesamte Lebensdauer des Hauses um dieses Gebäude kümmert. Es ist sozusagen der Chef der Hauswesenheiten. Wenn ein Haus überwiegend aus Holz gebaut wurde, ist es wahrscheinlich, dass das übergeordnete Hauswesen ein früheres Baum- oder Holzwesen ist, das nun für den Erhalt des Hauses zuständig ist. Wenn man Umbauarbeiten an einem Haus plant, tut man gut daran, die Absicht für das Hauswesen laut auszusprechen. Wenn man dies tut, geht die Arbeit meist viel leichter von der Hand, weil die Wesenheit des Hauses mithilft. Grundsätzlich mögen Hauswesen Veränderungen am Haus nicht besonders. Sie müssen sich dadurch neu orientieren. Daher ist es gut, wenn man sie in so ein Vorhaben einbindet. Sie können versuchen, mit der Wesenheit Kontakt aufzunehmen, indem sie sich an einen ruhigen Platz setzen und meditativ zu ihm sprechen. Achten sie dabei auf Empfindungen und Gedanken, die sie erhalten. Sie können das Wesen des Hauses auch würdigen, indem sie ihm kleine Aufmerksamkeiten wie Speisen oder Getränke hinstellen. Das war früher in vielen Familien Sitte und wird in Irland immer noch gemacht.

Übrigens: Wundern Sie sich nicht, wenn die Speisen am nächsten Tag scheinbar unberührt da stehen. Elementarwesen ernähren sich energetisch. Werfen Sie die “Überreste” einfach weg und stellen Sie regelmäßig (an bestimmten Feiertagen oder auch täglich) wieder etwas Neues hin. Es geht dabei nicht darum, dass die Elementarwesen diese Speisen bräuchten, sondern es geht um die Absicht des Geschenkes. Außerdem sind Elementarwesen neugierig und kosten gerne die Speisen der Menschen.

Energetische Angriffe abwehren

Immer wieder kommt die Diskussion auf, ob es Angriffe auf der energetischen Ebene gibt. Meine persönliche Meinung dazu ist: JA! Und bevor Sie diese abwehren können, sollten sie erst einmal wissen, welche Arten von Angriffen es eigentlich gibt. Meine Aufzählung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Das ist nur das, was mir in meiner Arbeit immer wieder begegnet.

Arten energetischen Angriffs

  • unabsichtliche energetische Angriffe von Menschen
  • absichtliche energetische Angriffe von Menschen
  • Flüche und Verwünschungen
  • energetische Angriffe von nicht dienlichen Wesenheiten

Die unabsichtlichen energetischen Angriffe von Menschen

Die erste Form, die unabsichtlichen energetischen Angriffe von Menschen sind die harmlosesten. Das passiert einfach dann, wenn Menschen über ein niedrigeres Energieniveau verfügen als Sie, und Ihnen diese Energie abzapfen, bzw. dann, wenn Menschen zu Ihnen kommen und Ihnen ihren ganzen Frust erzählen. Sie bemerken dies daran, dass Sie sich anschließend müde und erschöpft fühlen. Auch wenn Menschen sehr wütend sind und sich an Ihnen abreagieren, sind Sie dem ausgesetzt.

Die absichtlichen energetischen Angriffe von Menschen

Absichtliche energetische Angriffe passieren dann, wenn Sie in den Fokus eines Menschen gerückt sind, der Ihnen nichts Gutes möchte. Sie haben sich zum Beispiel mit einem Narzissten angelegt, der nicht akzeptieren kann, dass Sie eine andere Meinung vertreten, bzw. nicht mehr im Kontakt sein möchten. Solche Menschen senden absichtlich negative Energie in Ihre Richtung, die Ihnen durchaus schaden kann, wenn Sie sich nicht schützen. Hierbei ist es allerdings noch einmal ein großer Unterschied, ob dieser Mensch mit okkulten Praktiken vertraut ist, oder nicht. Aber selbst, wenn er/sie nicht mit okkulten Praktiken vertraut ist, ist die gebündelte Energie in Ihre Richtung für Sie nicht dienlich.

Flüche und Verwünschungen

Viele Menschen haben Angst verflucht oder verwünscht worden zu sein und ich kann einen Großteil der Angst insofern nehmen, als dass diese Flüche und Verwünschungen oftmals nicht mehr sind, als absichtliche energetische Angriffe. Nicht förderlich, aber auch keinesfalls verheerend. Um einen wirksamen Fluch oder eine Verwünschung auszusprechen, muss der Mensch schon ein tief Eingeweihter in die dunkle Magie sein. Das gibt es, aber höchst selten. Meist wirken diese Praktiken nur deshalb so gut, weil der Verfluchte oder Verwünschte fest daran glaubt. Und da Gedanken Realität erschaffen, kann ein Fluch allein dadurch wirksam werden. Also keine Panik! Auch hier gibt es Abhilfe.

Energetische Angriffe von nicht dienlichen Wesenheiten

Das ist die unangenehmste Form von energetischen Angriffen, da Sie nicht wissen (können) woher das Gefühl kommt, dass Ihnen etwas nicht wohlgesonnen ist. Meist handelt es sich hierbei um Elementale, das sind Energien, die Sie unabsichtlich selbst geschaffen haben, die Ihnen nun aber weitere Energie abzapfen, um sich damit zu nähren. Elementale entstehen, wenn Sie immer wieder die gleichen negativen Gedanken denken oder auch andere Menschen mit negativen Gedanken bedenken. Auch ständige Unzufriedenheit, Nörgelei, Angst, Geiz, Gier und sexuelle Ausschweifungen schaffen Elementale. Niemand ist frei davon. Wir sind alle Menschen und natürlich spielen solche Gefühle und Gedanken im Leben eines jeden Menschen eine Rolle. Es ist eine Frage der Intensitivität.

Darüber hinaus gibt es noch eine Menge anderer Wesenheiten, auf die ich in anderen Artikeln noch eingehen werde, die uns zu schaffen machen können. Die spielen aber insgesamt eine viel seltenere Rolle.

Abwehr energetischer Angriffe

  1. Grundsätzlich gilt: Je höher Sie schwingen, desto weniger können Sie energetisch getroffen werden. Energetische Angriffe sind auf einem niederen Schwingungsniveau und wenn Sie Ihr persönliches Schwingungsniveau erhöhen, gehen die meisten Angriffe ins Leere! Folgende Praktiken erhöhen Ihr Schwingungsniveau:
  • Meditationen
  • Gebete
  • positive Gedanken, Gefühle und Taten
  • Mitgefühl
  • Optimismus
  • Der Glaube an etwas, das größer ist als Sie und das Sie beschützt (Egal ob Sie das Gott oder universelle Kraft etc. nennen)

2. Wenn Sie wissen, dass Sie sich einer schwierigen Schwingung aussetzen müssen, wie z.B. einem unangenehmen Gespräch oder lange Zeit mit vielen Menschen verbringen müssen, imaginieren Sie folgendes:

Sie fühlen sich sicher indem Sie sich in einer Art Ei befinden, das vollkommen mit blauer Energie angefüllt ist. Die blaue Energie hüllt Sie ein und schützt Sie! Die Außenhülle des Eis ist changierend magenta-silbern und lässt keinerlei nieder schwingende Energie hinein, sondern reflektiert diese Energie zurück zum Absender.

3. Tragen Sie in schwierigen Situationen schwarze, hochgeschlossene Kleidung. Dies gibt Ihnen einen immensen Schutz.

4. Bedenken Sie selbst andere Menschen nicht mit negativen Gedanken, sondern lassen Sie die Menschen los, die Sie verletzt oder geärgert haben.

5. Es gibt ein Gebet von Rudolf Steiner, das unglaublich wirksam ist. Ich stelle es Ihnen hier ein:

„Sonnenwesen Christusheld schicke Deine Kraft zu uns auf die Erde

um zum Guten zu wenden, die Kräfte des Bösen in der Zeit der Not.

Lasse werden oh Herr die Geschehnisse in dieser Welt zukunftsfördernde Taten

Wende die Lanze des Bösen von Ihrem Ziel – Gib der Welt Frieden!“

Damit ausgerüstet können Sie unbeirrt von energetischen Angriffen Ihren Weg gehen und einfach SEIN!