Wir brauchen die geistige Welt und ihre Bewohner um die kommende Zeit gut zu überstehen

Das ist wirklich keine Übertreibung. Um die kommende Zeit gut zu überstehen, ist es wichtig, dass so viele Menschen wie nur möglich, den Schritt machen und die geistige Welt in ihren Wahrnehmungsraum aufnehmen. Unser Gehirn kann uns zwar oft Lösungen anbieten oder auch vorgaukeln, aber diese Art von Inspiration, die wir nun brauchen, erhalten wir nur aus der geistigen Welt. Ich möchte noch einmal kurz aufzählen, wer uns denn aus der geistigen Welt beisteht.

Engel

Wir sind stets angeleitet von Engeln. Zum einen haben wir unseren persönlichen Engel, der uns seit allen Ewigkeiten begleitet und der stets an unserer Seite ist, aber auch die höheren Engelhierarchien sind in dieser Zeit in unser Schicksal involviert. Erzengel Michael ist nur einer von vielen höheren Engelwesen, die uns derzeit zur Seite stehen und auf deren Rat und Inspiration wir hören sollten.

Menschen in der geistigen Welt

Es gibt eine Menge Menschen, die verfrüht in die geistige Welt gegangen sind, um von dort aus die Zeitenwende mitzutragen. Vieles muss von der Erde aus erledigt werden, aber bestimmte Menschen haben sich bereit erklärt aus der geistigen Welt heraus zu wirken. Es ist wichtig, dass wir mit diesen Menschen in Kontakt treten.

Unser höheres Selbst und unser Ich in verschiedenen Dimensionen

Wir brauchen nicht denken, dass das, was hier hier verkörpern, unser ganzes Sein ist. Wir haben viele Teilaspekte von uns in unterschiedlichen Welten und es ist von großer Bedeutung, mit diesen Aspekten wieder bewusst in Kontakt zu treten. Unbewusst sind wir es ja schon.

Naturgeister und Elementarwesen

Vor allen Dingen die großen anleitenden Naturgeister und Elementarwesen sind nun bereit, mit uns zu arbeiten. Es ist von absoluter Wichtigkeit, dass wir uns der Welt der Naturgeister und Elementarwesen annähern und gemeinsam mit ihnen (er-)schaffen. Nur mit ihnen können wir die Herausforderungen meistern.

Krafttiere

Wer ein Krafttier hat, der darf sich glücklich schätzen, denn auch unserere Krafttiere verfügen über eine Menge Möglichkeiten, uns durch diese Zeit zu begleiten und uns zu unterstützen.

Geistführer

Wir brauchen keine Angst zu haben, dass wir einer Sache – egal welcher! – nicht gewachsen sein werden. Wir haben unsere Geistführer an unserer Seite, die uns immer wieder helfen, Schwierigkeiten zu meistern.

Das morphische Feld

Außerdem werden wir lernen müssen, Informationen aus dem morphischenen Feld zu holen, da dies unter Umständen für eine kurze Zeit die uns bekannten Informationskanäle ersetzen wird. Das tut es in einem gewissen Ausmaß auch bereits jetzt, aber dies wird sich noch viel mehr intensivieren müssen.

Wir dürfen die kommende Zeit insgesamt dazu verwenden, dass wir weit über unsere Persona, also diesen Teil, der gerade inkarniert ist, hinauswachsen. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, der Menschheitsentwicklung einen richtigen Drive zu geben. Ich wünsche mir, dass wir möglichst viele Menschen sind, die gemeinsam in der nächsten Zeit, die neue Welt erschaffen.

Wer sich gerne mit all diesen Themen näher auseinandersetzen möchte, der ist herzlich in der neuen Hellsinne-Gruppe willkommen, die am Samstag, den 10.09. startet. Einen besonderen Augenmerk werden wir dieses Mal auch darauf richten, mit den vielen Aspekten unseres Selbst zu kommunizieren.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Start in die Woche

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

PS: Ich bin Euch noch ein Foto der Natur-Frequenz-Station schuldig. Das bekommt ihr, sobald ich sie in Betrieb genommen habe!

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Nichts ist, wie es scheint… die zwölfdimensionale Welt

Wenn wir die Welt nur aus der Sicht des Materiellen und der Dreidimensionalität betrachten, können wir gewissen Zusammenhänge und Kausalitäten herstellen, die aber – sobald wir geistige Dimensionen miteinbeziehen – sich völlig anders darstellen können. Wir sind bisher gar nicht in der Lage die ganzen großen Zusammenhänge zu überschauen. Doch wir sind auf einem guten Weg, dies nun auch in unser Leben zu integrieren. Die Zeit ist reif dafür.

Vieldimensionale Hintergründe zu materiellen Erscheinungen

Erst wenn wir die vieldimensionalen Hintergründe zu den materiellen Erscheinungen erfassen, erleben wir, wie komplex und wohldurchdacht die ganze Welt ist. Wir erfahren dann, dass wir zwar kleine Rädchen, und doch unglaublich wichtig für das große Getriebe sind. Die Erscheinungen, die wir in der dreidimensionalen Welt erleben, wurden zuerst in der zwölfdimensionalen Welt erschaffen. Denn mit dem geistigen Anteil unseres Seins leben wir alle in vielen Dimensionen.

Materielle Sicht: Unsere Welt besteht aus drei Dimensionen

In der materiellen Sicht leben wir in einer dreidimensionalen Welt. Doch viele Seher und auch der Physiker Burkhardt Heim beschreiben eine zwölfdimensionale Welt, in der wir leben. Und wenn wir diese zwölfdimensionale Welt als eine Tatsache anerkennen können, dann erfahren wir deutlich mehr über das Menschsein an sich.

Die ersten drei Dimensionen

Die ersten drei Dimensionen sind uns wohlbekannt. Wir sprechen hier von Länge, Höhe und Breite. Das ist der Raum, in dem wir uns mit unserem physischen Körper bewegen.

Die vierte Dimension

Auch die vierte Dimension können wir noch gut wahrnehmen, es ist die Dimension der Raum-Zeit, also die Bewegung die wir auf einer Zeitachse machen.

Die fünfte und alle weiteren Dimensionen

Ab der fünften Dimension befinden wir uns im Ätherfeld der Welt und je weiter wir die Dimensionsleiter emporsteigen erreichen wir die Astralwelt und weiter noch das, was wir als das Göttliche bezeichnen – und was uns vermutlich in unserem Alltagsbewusstsein noch nicht zugänglich ist.

Das Ätherfeld ist uns durchaus schon bekannt, da hier die morphogenetischen Felder beheimatet sind, aus denen wir unsere Ideen und Inspirationen beziehen. Hier wird individuell und global alles gespeichert, was je gedacht und gefühlt wurde und ist – in Zuständen der Bewusstseinserweiterung für uns auch zugänglich. Wir erreichen diese Ebenen im Schlaf, durch Tiefenmeditation und manchmal auch ganz spontan, wenn wir unseren Geist schweifen lassen können und uns nicht auf die materiellen Erscheinungen konzentrieren. Es gibt hierfür Meditationen von Goethe, die uns diese Bereiche erschließen können. Hier finden wir auch die künstlerischen Inspirationen.

Weitere Dimensionen beinhalten die Astralwelten, diejenigen Welten, in denen unsere Gedanken wesenhaft sind. Wir erinnern uns – jeder unserer Gedanken wird zu einer Wesenheit. Diese befinden sich in der astralen Welt und wir dürfen nachtodlich uns mit all unseren Wesenheiten beschäftigen.

Wenn wir gedanklich weitergehen, kommen wir in Dimensionen, die für uns derzeit unaussprechlich sind. Wir können uns diesen höchstens mit der Idee eines Gottes oder eines universellen Bewusstseins nähern. Aber alle Gedanken, die wir in diese Richtung denken können nur schwache Annäherungen sein davon, was wir dort wirklich vorfinden werden. Nachtodlich werden wir es erfahren.

Was bedeutet dies nun für uns?

Wenn wir uns damit beschäftigen, dass wir nicht „gefangen sind“ in diesem kleinen Teil der Welt, der sich durch Länge, Höhe und Breite definiert, sondern dass wir in den höheren Dimensionen die Erscheinungen erst erschaffen, dass alle Dimensionen sich stets und ständig durchdringen, können wir uns dem eigentlichen Menschsein etwas nähern. Wir erfahren dadurch die Größe der Welt und die Menge der Möglichkeiten.

Wir erheben uns gedanklich über die Erscheinungen und nähern uns den Ursprüngen. Und dies ist nun erforderlich. Die Aufgabe der Menschen ist nun, sich diesen Aspekten zu nähern und sie Stück für Stück ins Alltagsbewusstsein zu integrieren. Wenn wir uns – in inkarnierter Weise – diesen höheren Welten zu nähern lernen, dann werden wir als Menschheit die nächste Stufe erreichen. Wir bereiten damit den Aufstieg in die höheren Dimensionen vor.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Existieren wir in mehreren Dimensionen gleichzeitig?

Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob Sie tatsächlich nur einmal existieren? Könnte es nicht sein, dass Sie gleichzeitig in verschiedenen Dimensionen existieren? Sind deja-vu Erlebnisse und manche Träume etwas, das aus diesen anderen Dimensionen zu uns herüberschwappt? Oder auch das Gefühl, einen Menschen bereits zu kennen? Könnte es nicht sein, dass wir diesen Menschen aus einer anderen – zeitgleichen – Existenz kennen? Oder wenn wir plötzlich etwas wissen, das wir eigentlich nicht wissen können? Könnte das dann sein, dass wir es aus einem anderen Dasein wissen? Müssen „frühere“ Leben tatsächlich früher gewesen sein, oder sind sie genauso JETZT wie dieses Leben?

Wie funktioniert eigentlich die Welt?

Lange dachte ich, ich wüsste wie die Welt funktioniert – einschließlich der Sache mit der geistigen Welt. Schließlich hatte ich (damals) mehr als zwanzig Jahre lang Rudolf Steiner gelesen und war sehr streng anthroposophisch mit meinem Blick auf die Welt. Allerdings hatte ich damals nicht so sehr darauf geachtet, dass Steiner sehr häufig darauf hinwies, dass über dieses oder jenes noch nicht gesprochen werden konnte. Das hatte ich schlicht aus meinem Bewusstsein gestrichen. Somit ist es also auch kein Widerspruch, wenn ich, wenn wir, nun neu darüber nachdenken, wie es vielleicht auch sein könnte…

Komplexität der Weltdie Enge verlassen

Ich bin der Meinung, dass die menschliche Existenz noch viel komplexer ist, als wir uns das vorstellen können. Daher kann jedes Schreiben darüber nur eine Annäherung sein daran, wie es sein könnte. Aber auch wenn gewisse Dinge bis heute vielleicht noch nicht wirklich vorstellbar sind, so kann man sich ihnen zumindest einmal gedanklich nähern. Und es würde uns vermutlich gut tun, wenn wir aus der Enge der momentanen äußeren Situation etwas entschwinden in erweiterte geistige Gefilde.

Die Sache mit der Zeit

Ist die Zeit nun linear? Geht die Zeit tatsächlich einfach so voran, von der Vergangenheit in die Gegenwart und von der Gegenwart in die Zukunft. Wir stellen uns die Zeit ja vor wie eine Linie, die bei den meisten Menschen gedanklich links in die Vergangenheit führt, vor dem Körper in der Gegenwart ist und nach rechts ist die Richtung der Zukunft. So erfühlen die meisten Menschen die Zeit. Aber unter Umständen ist das nur ein Konstrukt, das uns eine gewisse Orientierung innerhalb der – eventuell nicht vorhandenen – Zeit liefert. Aber muss es tatsächlich so sein? Ich bin davon überzeugt, dass sie das nicht ist. Ich hatte ein paar Erlebnisse, die mir deutlich demonstriert hatten, dass Zeit nicht linear ist.

Was ist, wenn die Zeit in verschiedenen Räumen vor uns liegt?

Wenn wir nun diesen Zeitstrahl einmal wegdenken und uns die Zeit stattdessen in verschiedenen Räumen vorstellen. Dann könnte es sein, dass wir in jedem dieser Räume vorhanden sind. Es könnte sein, dass wir in einem dieser Räume gerade mit Reifrock durch einen Saal rauschen und in einem anderen als futuristische WissenschaftlerInnen durchs All rasen. All dies zur gleichen Zeit. Oder wenn wir den Gedanken sogar noch weiterdenken, könnten wir auch gleichzeitig in einem Raum sein, der in einer anderen Dimension – mit ganz anderen Möglichkeiten – liegt. Oder in einem der Räume existieren wir zeitgleich in einer anderen Galaxie? Hatten Sie nicht auch manchmal das Gefühl, aus der Zeit gekippt zu sein?

Mein erstes Erlebnis mit der Nicht-Linearität

Als ich vor Jahren meine Ausbildung zum Medium in England, im Arthur Findlay College, gemacht habe, geschah folgendes: Sie müssen sich vorstellen, es ist wie in einem Internat, in dem man immer wochenweise ist, also so eine Art Hogwarts für Medien. Ich bin an diesem Tag aufgestanden, habe gefrühstückt und fand mich in der Sanctuary ein, das ist so eine Art Kapelle, um die Morgen-Meditation zu absolvieren. Es ging mir gut. Ich war ausgeschlafen, satt und war gespannt, was der neue Tag bringen würde. Während der Meditation änderte sich plötzlich mein Zustand. Mir wurde übel. Ich hatte fürchterliche Schmerzen im rechten Oberbauch, also im Bereich Leber und Galle und auch im Unterleib. Gleichzeitig wurde mein Kopf wie wenn er in Watte stecken würde. Alles drehte sich. Mir war schwindelig und schlecht. Ich konnte bald der Meditation nicht mehr folgen und fragte mich, was mit mir gerade passierte. Der Zustand verschlechterte sich rapide, sodass ich mitten unter der Meditation aufstand und in den Park hinaus ging, um mich unter den Tulip-Tree zu legen. Es war Sommer und ich lag unter diesem Baum und dachte noch, dass dies kein schlechter Moment wäre, um zu sterben, denn hier wären ja genügend Menschen, mit denen ich anschließend sprechen könnte. Langsam wurde mein Zustand soweit besser, dass ich in unseren Unterrichtsraum gehen konnte. Die erste Session hatte bereits begonnen. Die KollegInnen waren in Zweiergruppen aufgeteilt und jeder hatte ein Blatt Papier mit menschlichen Umrissen in der Hand. Ich setzte mich zu der einzigen Kollegin, die, aufgrund meiner Abwesenheit, noch keine Partnerin hatte und sie erklärte mir dann, dass ich nun auf dieses Blatt den Namen einer mir bekannten Person, die gesundheitliche Probleme hat, schreiben solle und sie würde das gleiche tun und danach tauschen wir die Blätter aus und beschreiben hellsichtig den Zustand der uns unbekannten Person, in die wir nur über den Namen eintunen konnten. Wir taten dies beide und sie reichte mir das Blatt mit einem weiblichen Namen. Ich schaute mir den Namen kurz an und plötzlich wurde mir bewusst, dass diese Frau all die Symptome hatte, die ich gerade fühlte. Ich beschrieb nun also meinen eigenen Zustand der letzten Stunde und gab das Blatt zurück. Mittlerweile fühlte ich mich wieder vollkommen gut. Die Kollgin schaute auf das Blatt und war höchst erstaunt, da ich auf Anhieb den Zustand dieser Person extrem detailliert beschrieben hatte – was ja nicht schwer war, da ich ihn im Vorfeld aus heiterem Himmel in allen Einzelheiten selbst gespürt hatte.

Was genau ist daran nun erstaunlich?

Erstaunlich ist daran, dass niemand wusste, welche Übung kommen würde. Niemand wusste auch im Vorfeld wer mit wem üben würde und welchen Namen er oder sie auf das Blatt schreiben würde. Das heißt, ich habe körperlich etwas gefühlt, das etwa eine Stunde später erst geschehen war. Und mir wurde in diesem Moment bewusst, dass dies ein deutlicher Fingerzeig der geistigen Welt war, über dieses Thema weiter nachzudenken und zu versuchen, mich diesen Gedanken zu nähern.

Aber was nützen uns die Gedanken darüber, ob wir gleichzeitig in mehreren Dimensionen oder Zeiten leben?

Aus meiner Sicht führen uns diese Gedanken über die Begrenztheit der Existenz hinaus und relativieren vieles, das wir gerade erleben. Es führt auch zu einem neuen Verständnis, was wir – als Menschen und als Menschheit – eigentlich wirklich sind. Es bringt uns eventuell geistig an diesen Punkt, dass wir uns unserer wahren Kraft und unseres wahren Seins bewusst werden und wir uns gedanklich nicht mehr nur auf diese eine Existenz, diese eine Inkarnation, beschränken. Wir können dadurch einen Hauch von Schöpferkraft erleben. Wir können ebenso erleben, dass das Leben viel größer ist als das, was wir vielleicht bisher dafür gehalten haben.

Das Leben lässt sich nicht einsperren

Und es wird uns bewusst, dass das Leben und auch die menschliche Existenz an sich, sich nicht einsperren lässt. Das geht gar nicht. Man kann vielleicht unsere Körper zu Hausarrest verdonnern (selbst das ist schon total absurd!) aber man kann uns nicht wirklich unsere Freiheit nehmen. Im Geiste sind wir alle frei und eventuell ist das nur eine von vielen Dimensionen, die wir gerade lebend bereisen. Vielleicht ist das die Dimension, in der gerade der schlechte Film läuft. Und dies in kein Eskapismus im Sinne eines: „Wir trösten uns mit anderen Dimensionen, weil diese gerade so unerträglich ist“,sondern es ist eher der Aufruf: „Nutzen wir die Zeit um uns über unsere wahre Existenz und unser wahres Sein bewusst zu werden.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen heute einen schönen Mittwoch – heute ist der Tag des Merkur und das zugeordnete Metall ist Quecksilber. Wir sind heute in der Lage mit unseren Gedanken sehr quirlig zu sein und Dinge zu erfassen, die an anderen Tagen nicht so gut ergriffen werden können.

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

Die Socken in der Waschmaschine und andere Wunder

Wenn wir einen Blick auf das Leben werfen, speziell auf das eigene Leben, dann erscheint es uns oftmals grau in grau. Wir haben gelernt, unseren Blick eher auf die Missstände, als auf die vielen Wunder unseres Lebens zu richten. Dabei ist jedes Leben voll von Mystik und Geheimnisvollem. Fangen wir doch mit einer überaus mystischen Tatsache an: Tag für Tag verschwinden auf wundersame Weise Socken in der Waschmaschine. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wohin die verschwinden? Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob Ihre Waschmaschine nicht doch das Tor in eine andere Dimension ist, in der Ihre Socken ein fröhliches Leben führen? Was werden sie da wohl tun? Und warum kommen sie just dann zurück, sobald Sie den zweiten entsorgt haben? Das alleine ist doch bereits eine so mystische Tatsache, die unser Leben immer wieder neu bereichert. Anstatt uns darüber zu ärgern, können wir doch unserer Phantasie völlig freien Lauf lassen und darüber nachdenken, welches Geheimnnis sich dahinter verbirgt.

Und dann im Haus selbst: Ist es nicht erstaunlich, wie sich der ganze Staub unter dem Bett materialisiert? Manchmal hat es fast den Anschein, dass ganze Welten sich unter unseren Betten pulverisiert haben, dass irgendeine geheimnisvolle Macht diese Materie unter Betten, hinter Sofas, ja sogar hinter Türen entstehen lässt. Erstaunlich!

Und dann der Garten: Auf wundersame Weise verschwindet all der Samen, den wir in die Beete eingestreut haben, stattdessen findet eine geheimnisvolle Transformation statt und an Stelle des Salates, der da sprießen sollte, sprießt fröhlich Giersch und Vogelmiere und andere wunderbare Heilkräuter. Das kann einen doch wirklich in Erstaunen versetzen.

Wenn Sie eine Tochter haben, haben Sie vielleicht auch schon erlebt, dass scheinbar über Nacht der Kleiderschrank regelmäßig explodiert und alle Kleider und T-Shirts, die Sie zuvor liebevoll gebügelt haben, bilden plötzlich ein wundersames Stilleben auf dem Fußboden. Und am nächsten Morgen steht der Kleiderschrank völlig unversehrt auf seinem Platz und gibt das Geheimnis seiner regelmäßigen Eruption nicht preis.

Eine Frage der Betrachtung

Überhaupt ist unser Leben voller wundersamer Begegnungen und Geschehnissen. Es ist nur die Frage, wie wir sie betrachten. Es steht uns völlig frei, wie wir auf die alltäglichen Dinge innerlich und äußerlich reagieren. Wenn wir ständig stöhnen und alles, was uns widerfährt mit der erwachsenen Griesgrämigkeit betrachten, dann ist es eben grau in grau. Aber wenn wir uns die Fähigkeit zu Humor und Phantasie und die Fähigkeit des Staunens bewahrt haben, dann wirkt selbst der tristeste Alltag wie ein Wunderland.

Anekdote über Rudolf Steiner

Rudolf Steiner saß einmal mit einer größeren Gruppe Menschen in einem Kaffeehaus. Er tat zwei Löffel Zucker in die Tasse und starrte Minuten lang hinein, während er rührte. Darauf angesprochen sagte er: „Wenn die Menschen nur wüßten, was für ein großartiger Weltenprozess sich abspielt, wenn sich Zucker in Kaffee auflöst.“

DAS ist doch mal eine Betrachtung! Auch wenn wir selbst vielleicht diesen Weltenprozess nicht wahrnehmen können, so können wir unser ganzes Leben genau so betrachten, wie es uns Freude macht.

Wir sind frei!

Wir sind absolut frei darin, das Leben und die Welt in Freude, Humor und Phantasie zu zelebrieren. Wir dürfen und können auch den kleinen Mühen des Alltags etwas abgewinnen. Genauso gut können wir auch den ganzen Tag vor uns hinstöhnen und alles nur als lästige Pflicht betrachten und unseren Missmut in die Welt ergießen. Das steht uns frei und wir können es in jedem Augenblick neu entscheiden! Warum sollten wir das angebrannte Essen nicht als pyrotechnisches Experiment betrachten? Es ist alleine unsere Sache, was wir draus machen.

Über uns selbst lachen können

Seien wir doch mal ehrlich: Die meiste Zeit nehmen wir uns selbst viel zu ernst und leider auch häufig viel zu wichtig. Wenn wir doch einmal erkennen, dass wir alle tumbe Toren sind, wie Parzival, die gerade dabei sind, die Welt zu entdecken, dann sind wir nicht mehr so festgefahren in diesem ganzen erwachsenen Verhalten. Wir dürfen lachen, wir dürfen verzweifeln und wir dürfen vor allen Dingen auch über uns selbst lachen. Das befreit uns von der Vorstellung, dass wir womöglich der Nabel der Welt sein könnten. Sind wir nicht – und das ist gut so! Deshalb sind all unsere Missgeschicke auch völlig unwichtig und dienen vielleicht unserer Nachwelt einmal als Anekdote.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen humorvollen und wundersamen Mittwoch

Manou Gardner Medium

Bild von Ollebolle123 auf Pixabay