Ein besonderer, mystischer Tag

Dieses Erlebnis ist vor etlichen Jahren Petra Reibenwein widerfahren. Und ich möchte Dir ihren mystischen Tag schildern.

Diese besonderen mystischen Tage

Dies ist eine Geschichte, die dir aufzeigen kann, dass es diese besonderen Tage einfach gibt. Vielleicht weißt du nicht warum und weshalb dir etwas widerfährt. Aber es ist wunderbar, dass wir wissen dürfen, dass es Tage gibt, die aus allen anderen Tagen herausstechen. Und es gibt unzählige Wege, wie und woran man diese Tage erkennen kann. Vor allen Dingen zeigen sie sich dadurch, dass du in dir ein Gefühl hast, dass dich fühlen lässt, dass dieser Tag anders sein könnte, als die meisten anderen Tage deines Lebens.

Das Horoskop

Ich, Petra, lebte in dieser Zeit noch in Deutschland und an diesem Sonntag sollte ich einige wundersame Dinge erleben. Begonnen hat dieser Tag damit, dass ich mein Tageshoroskop las, in dem stand, dass dieser Tag ein ganz besonderer Tag für mich werden sollte. Obwohl ich sonst nicht so der gläubige Mensch bin, was diese Tageshoroskope anbelangt, so blieb in mir doch eine freudige Erwartung. Auf eine unerklärliche Weise hatte ich das Gefühl, dass dies stimmen könnte, dass heute ein ganz besonderer Tag sein würde.

Das Preisausschreiben

Auch bin ich nicht ein Mensch, der bei jedem Preisausschreiben mitmacht, doch an diesem Tag wollte ich unbedingt ein ausgefülltes Preisausschreiben abgeben, das an diesem Sonntag allerdings Abgabeschluss hatte. So mussten wir, mein Mann und ich, deshalb unbedingt noch nach Frankfurt fahren, was eine beachtliche Strecke war. Anders hätte das nicht mehr geklappt. Doch eine Stimme in mir trieb mich an, diese Anstrengung auf mich zu nehmen.

Besuch bei meiner Freundin

Und da wir schon unterwegs waren, beschlossen wir, noch eine Freundin zu besuchen, die auf dem Weg lag. Es war ein kalter grauer Januartag und wir saßen behaglich und warm bei der Freundin und tranken gemeinsam Kaffee. Diese Freundin war gerade dabei, ihr Haus umzubauen und natürlich waren wir auch neugierig, wie weit sie schon gekommen war. Nach dem Kaffee machten wir uns also zu einem Rundgang auf.

Der neu ausgebaute Dachboden

Am augenscheinlichsten waren die Veränderungen auf dem Dachboden. Sie hatte daraus ein wunderbares Atelier für ihre Tochter gestaltet. Er war noch nicht fertig, doch ließ bereits erahnen, wie ungewöhnlich und wunderbar es werden würde. Wir gingen in diesem Raum, der gut achtzig Quadratmeter maß, herum und weil die Katze der Freundin nun auch auf den Dachboden gekommen war, machten die Freundin und mein Mann sich auf, diese wieder einzufangen. Ich hingegen blieb auf der anderen Seite stehen und betrachtete die unglaublich riesigen Fenster, die auf eine besondere Weise in die Wand eingebracht waren. Sie waren nicht auf der Höhe, wie Fenster sonst üblicherweise sind, sondern sie befanden sich viel höher und waren unglaublich groß.

Plötzlich drehte ich mich um

Aus irgendeinem Grund hatte ich plötzlich den Impuls mich zu meinem Mann und meiner Freundin umzudrehen. Sie waren zunächst immer noch damit beschäftigt die Katze einzufangen. Und da veränderte sich auf einmal die ganze Situation. Die beiden richteten sich auf und sahen zu mir.

Meine Wahrnehmung veränderte sich

Ich sah sie, sah ihre Gesichter und alles lief wie in Zeitlupe und in absoluter Geräuschlosigkeit ab. Sie sahen zu mir und ich sah ebenfalls, wie ihre Augen sich vor Schreck weiteten und ihre Münder sich zu einem Schrei öffneten. Ich selbst war bewegungsunfähig und kein Laut drang an mein Ohr. Wie gebannt starrte ich in die beiden Gesichter, sah den Schrecken und machte mir einfach keinen Reim darauf. Alles lief langsam und vollkommen geräuschlos ab. Ich stand unbeweglich und nahm nur noch wahr.

Dann passierte es

Und plötzlich passierte es. Einer der riesigen massiven Fensterflügel hatte sich aus der Verankerung gelöst und krachte plötzlich hinter mir zu Boden. Und zwar so nahe, dass er mich an den Waden streifte und auch verletzte. Erst in diesem Moment hörte ich wieder Geräusche. Wäre ich nur wenige Zentimeter im Schreck nach hinten getreten, so hätte dieser Fensterflügel mich glatt erschlagen.

Das Wirken des Engels

Ich war mir sofort bewusst, dass mein Schutzengel mich an diesem Sonntag beschützt hatte. Denn hätte ich die Schreie meines Mannes und meiner Freundin gehört, wäre ich wahrscheinlich zuerst einmal einen Schritt nach hinten getreten. Doch diese Geräuschlosigkeit, diese Zeitlupe, diese Lähmung in mir, hatten mich vor dem sicheren Tod beschützt.

Das Preisausschreiben

Nicht nur wurde mir an diesem Sonntag mein Leben ein zweites Mal geschenkt, ich gewann sogar in diesem Preisausschreiben, das ich unbedingt noch abgeben musste, den ersten Preis: Eine wunderbare Reise nach Mauritius. Es war einfach ein, in jeder Hinsicht, besonderer und mystischer Sonntag.

Petra Reibenwein Heilmedium

Wie froh können wir alle sein, dass wir Petra an diesem Tag nicht in die geistige Welt entlassen mussten. Denn dank ihrer Heilerfähigkeiten und der von ihr ausgeübten Praxis der Aura-Chirurgie können wir alle von ihrem Wissen und Können profitieren.

Wer schauen mag, was sie alles macht, findet sie hier: Webseite von Petra Reibenwein Heilmedium

Liebe Grüße und einen schönen Samstag wünsche ich Euch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

PS: Übrigens erscheint heute Abend wieder ein Video auf meinem Youtube Kanal aus der Reihe „Von der Einsamkeit zum All-eins-Sein“.

Heute zum Thema Seelempartner.

Meinen Youtube Kanal findest Du hier: Manous Youtube Kanal

Bild von ARC auf Pixabay

Fragen und Antworten: Wann stehen uns Menschen aus der geistigen Welt zur Seite und wann der Geistführer? Welche Rolle hat der Geistführer?

So, heute möchte ich eine weitere Frage beantworten, die mir gestellt wurde. Es geht darum, wer uns wann zur Seite steht. Und damit es nicht zu einfach wird, werde ich diese Gruppe noch erweitern durch den Engel, der uns ebenfalls begleitet. Außerdem gibt es auch noch die Krafttiere, die uns ebenfalls helfen, unsere Aufgaben zu erledigen. Dazu muss ich ein wenig ausholen. Ihr könnt Euch also gerne mal einen Kaffee holen. Ich vermute, es wird etwas länger.

Das geistige Team

Ich spreche ja gerne vom geistigen Team, da wir nicht nur von einer, sondern von vielen Wesenheiten begleitet werden.

Der Engel, der uns begleitet

Wir alle sind von einem Engel begleitet, das ist der, den man gemeinhin als Schutzengel bezeichnet. Und dieser Engel kennt uns besser, als wir uns selbst. Er begleitet uns durch alle Inkarnationen hindurch – von Anfang an. Und dieser Engel hat sich unserem Schutz verschrieben. Er kennt unseren Seelenplan und hat dadurch die Möglichkeit, uns immer wieder durch leises Einflüstern daran zu erinnern. Aber er kann nichts tun, gegen unseren freien Willen. Wenn wir uns zum Beispiel entscheiden würden, auf die dunkle Seite zu wechseln, so muss dieser Engel mit uns mitgehen. Wir besiegeln damit nicht nur unser Schicksal, sondern auch seines. Er hat nicht die Wahl, sich zu entscheiden, da gehe ich mit oder nicht, sondern er bleibt immer treu an unserer Seite – auch dann, wenn es ihm selbst zum Nachteil wird. Wir können es uns vielleicht vorstellen, welche Qualen ein so lichtes Wesen wie ein Engel durchmacht, wenn wir es mitnehmen auf die dunkle Seite. Doch selbst dann, wird er uns nicht im Stich lassen. Er kann Dinge verhindern – zum Beispiel Unfälle – die nicht unserem Seelenplan entsprechen. Darüber gibt es massenhaft Berichte, wie der Engel Menschen das Leben gerettet hat.

Viele Engel in unserer Umgebung

Ich finde das Buch von Lorna Byrne „Engel in meinem Haar“ wunderschön, weil sie – die sie seit ihrer Kindheit Engel wahrnimmt – darin so wunderbar anschaulich beschreibt, wie viele Engel stets um uns herum sind, und dass wir diese bitten können, uns zu helfen, wenn wir ihrer Hilfe bedürfen. Wir können also auch auf diese himmlischen Wesenheiten zurückgreifen, wenn wir das Bedürfnis nach besonderer Hilfe verspüren. Ich habe immer, wenn meine Kinder krank waren, die Heilengel gebeten, sich um das Bett herum aufzustellen und dem jeweiligen Kind zu helfen, sich selbst zu heilen. Diese „freien“ Engel gehören zwar nicht direkt zu unserem persönlichen geistigen Team, stehen uns aber, auf unsere Bitte hin, zur Verfügung und tun dies auch gerne.

Der Geistführer

Wenn wir von Geistführer sprechen, so sprechen wir von einer Wesenheit, die meist nicht oder schon sehr lange nicht inkarniert war. Es sind Wesenheiten, die oftmals auch als „aufgestiegene Meister“, also Menschen, die ihren Inkarnationszyklus beendet haben, oder aber Wesenheiten wie „Silver Birch“, der über Maurice Barbanell die Menschen geistiges Wissen gelehrt hat. Derzeit spricht das Medical Medium Anthony William über seinen Geistführer „Spirit“, wie er ihn nennt, darüber wie Menschen Krankheiten durch Ernährung uns Lebensstil heilen können, auch über die wahren Hintergründe von bestimmten Krankheiten. Estelle Roberts hatte einen Geistführer namens „Red Cloud“, der durch sie hindurch sprach. Der Geistführer hängt immer mit unserem Seelenplan zusammen. Wenn unser Seelenplan vorsieht, dass wir als Heiler oder Medium tätig werden sollen, dann werden wir einen Geistführer haben, der uns – während wir schlafen – in diese Richtung unterrichtet und praktisch unseren Seelenplan in unserer Seele wach halten.

Geistführer für bestimmte Zeiten

Aber zu unserem – ich nenne ihn einmal „Haupt-Geistführer“ – gesellen sich oftmals auch noch andere geistige Wesenheiten, die uns ebenfalls im Sinne eines Geistführers helfen, unseren Seelenplan zu erfüllen. Und dies sind oftmals tatsächlich auch Menschen in der geistigen Welt, die uns dabei unterstützen. Um bei dem Beispiel „Heiler“ zu bleiben. Viele spirituellen Heiler haben sogar ehemalige Ärzte in ihrem Team, die ihnen helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Oder wenn wir uns mit unserer ganzen Liebe Pflanzen und ihrer Bedeutung widmen, dann kann es sein, dass wir auch einen Botaniker oder eine Heilkräuterfrau in unserem Team haben, der oder die uns Wissen über die Pflanzen zuflüstert. Es kann auch sein, dass wir Aspekte von z.B. Hildegard von Bingen in unserem Team haben. Es gibt ja in der geistigen Welt auch die Möglichkeit, dass manche Menschen zwar schon wieder inkarniert sind, aber Aspekte von ihnen, die ganz besonders mit ihrem Werk zusammenhängen, immer noch aus der geistigen Welt heraus wirken. Nehmen wir als Beispiel Rudolf Steiner. Unter Umständen ist er bereits wieder inkarniert, und doch nehme ich und KollegInnen ihn immer wieder in der Nähe von ernsthaft suchenden Menschen wahr. Wir dürfen uns die geistige Welt nicht digital vorstellen. Wir alle existieren mehrmals in verschiedenen Formen und Dimensionen. Sobald wir diese 3D-Ebene verlassen haben wird alles riesengroß und es eröffnen sich – uns hier auf der Erde – völlig unbekannte Möglichkeiten. Ich bin sogar davon überzeugt, dass wir sogar, während wir inkarniert sind, anderen Menschen, unter Umständen in parallelen Welten, ebenfalls zur Seite stehen können und vice versa.

Den Geistführer kennen

Natürlich wollen die meisten Menschen ihren Geistführer kennen, aber wir müssen uns hier auch bewusst machen, dass es – selbst wenn es uns durch bestimmte Übungen gelingt ihn zu treffen – nur ein Aspekt von vielen ist, die uns begleiten. Meine Tutorin in England, Sandie Baker, hat es daher abgelehnt, den Menschen etwas über ihren Geistführer zu erzählen, weil sie sagte, dass dadurch die Menschen nicht in ihr volles Potential gehen, weil sie sich danach nur noch auf diesen Aspekt konzentrieren. Ich persönlich finde es schon sehr schön, zu wissen, wer in meinem geistigen Team ist, bin mir aber bewusst, dass dieses Wissen niemals vollständig ist und das geistige Team auch wechseln kann. Lediglich DER Geistführer, der uns meist durch mehrere Inkarnationen begleitet, ist dabei eine Konstante, ebénfalls wie DER Engel.

Unterstützung durch vertraute Menschen in der geistigen Welt

Ich erlebe im Jenseitskontakt immer wieder, dass Menschen, die uns sehr vertraut sind, aus der geistigen Welt heraus, sehr interessiert daran sind, uns zu unterstützen. Sie sind zwar auch dann nicht allwissend, aber sie erkennen wesentlich mehr Zusammenhänge als zu Zeiten, in denen sie noch einen physischen Körper hatten. Und mit diesem Wissen wollen sie uns unterstützen. Aber auch Menschen, die wir in diesem Leben nur flüchtig gekannt haben, stellen sich oftmals ein und helfen uns über bestimmte Situationen hinweg.

Die Krafttiere, die uns begleiten

In der schamanischen Tradition sind es Tiere, die uns bestimmte Eigenschaften näherbringen, bzw. uns in bestimmten Aspekten unterstützen. Und diese Krafttiere sind ebenfalls eine absolute Realität. Hierzu kann ich eine Geschichte erzählen: Als ich im Arthur Findlay College bei einem Seminar war – das war noch vor meiner formalen Ausbildung – sollte ich meinen ersten Jenseitskontakt herstellen. Ich war in diesem Moment völlig überfordert damit und rief mein Krafttier – meine Eule – zur Hilfe. Und der Jenseitskontakt klappte so wunderbar, dass die Dame, für die er war, sogar ein Bild von dem jungen Mann – ihrem Schwiegersohn – dabei hatte und ich die Evidenz auch mit eigenen Augen sehen konnte. Meine Tutorin – es war damals schon Sandie Baker – nahm mich anschließend zu Seite und zischte mir zu: „Ich verstehe nichts von Schamanismus, aber das, was Du gerade mit dem Vogel gemacht hast, war ziemlich cool.“ Ich starrte sie damals nur an. Noch nie hatte ich erlebt, dass jemand anderer mein Krafttier auf diese Art und Weise wahrnehmen konnte. Daher sind auch Krafttiere wunderbare Begleiter, die uns und unseren Lieben beistehen können.

Aber nun merke ich, dass es für heute wirklich zu lang wird. Ich werde morgen daran weiterschreiben, wie wir diese einzelnen Wesenheiten aus unserem geistigen Team ganz gezielt um Hilfe bitten können.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Samstag!

PS: Wir sind aus dem Survival-Camp aka Camping Urlaub zurück und ich bin nun zwei Wochen wieder arbeitend, bevor wir nach Kos fliegen. Falls wer noch was braucht, ich bin ab Montag wieder im Dienst.

Ganz liebe Grüße

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Warum wir niemals alleine sind – auch nicht wenn wir sterben

Derzeit ist es für viele Menschen schrecklich, dass sie nicht bei ihren sterbenden Angehörigen sein können oder konnten, doch eines soll zum Trost gesagt sein: Niemand muss alleine sterben! Wenn die Seele sich aufmacht, den Körper zu verlassen, befindet sich der Mensch bereits in zwei Welten und alle geistigen Wesenheiten, die seit seiner Geburt, und schon lange vorher, bei dem Menschen waren, sind anwesend und begleiten ihn. Diese Wesenheiten sind auch in der Zeit zwischen dem sogenannten Tod und der nächsten Geburt in unserem Feld und planen unsere nächste Inkarnation mit uns.

Wesenheiten die uns von Anbeginn begleiten

Wir sind von vielerlei Wesenheiten begleitet – von manchen nur zu Zeiten unseres Erdendaseins und von anderen wiederum sogar durch alle Leben hindurch. Dies sind die Wesenheiten, die uns besser kennen, als wir uns selbst. Sie wissen, wer wir alles bereits waren und wissen auch, welche Lernfortschritte wir bereits erzielt haben und welche Lektionen noch vor uns liegen. Und selbst wenn wir total isoliert in einer Zelle säßen, wären diese Wesenheiten bei uns. Je feinsinniger wir werden, je achtsamer wir in unserem täglichen Leben sind, umso leichter fällt es uns, die Anwesenheit dieser Wesenheiten zu spüren und mit ihnen auch in den bewussten Kontakt zu treten. In unbewusstem Kontakt mit ihnen sind wir sowieso, immer wenn wir schlafen. Aber wir können lernen, auch in bewussten Kontatk zu treten.

Wie können wir den Kontakt zu unseren Begleitern intensivieren?

Wir können durch Meditation lernen, unseren Geist – den plappernden Geist des Alltags – im Englischen ist das der „Monkey Mind“ – zu beruhigen und lernen, wie wir die leisen Stimmen unserer Begleiter wahrnehmen können. Es ist von unglaublicher Wichtigkeit für uns, dass wir lernen, diese ständig plappernde Alltagsstimme leiser zu drehen. Wir sind Menschen, die auf dem Weg sind, daher ist es absolut nicht notwendig, dass wir uns in den ersten Schritten an das Thema Gedankenfreiheit heranwagen, aber Momente zu schaffen, in denen wir in einem Zustand erhöhter Wahrnehmung sind, bringt uns unseren geistigen Begleitern so viel näher. Die Zeit ist reif, uns mit der geistigen Welt zu verbünden und gemeinsam die kommenden Herausforderungen zu meistern.

Wer ist denn nun bei uns?

Auf jeden Fall begleitet uns durch alle Inkarnationen eine Art Beschützerwesen, das ist dieses Wesen, das wir im christlichen Glauben den Schutzengel nennen. Dieser Schutzengel kennt alles von uns und geht mit uns durch dick und dünn. Wir haben in gewisser Weise auch eine Verantwortung für dieses Beschützerwesen, da es mit uns gehen muss – wohin wir auch gehen. Je niederer die Gefilde sind, in die wir gehen, desto schwieriger ist es für diese hochschwingende Lebensform, dies zu ertragen. Doch aus der reinen Liebe zu uns geht es mit uns überall hin. Dies ist vielleicht auch ein guter Anhaltspunkt, wenn wir das nächste Mal überlegen, ob dieses oder jenes jetzt gut für uns ist. Die Frage ist auch, ob dies auch gut ist für unser Beschützerwesen. Und während unserer Lebenszeit gesellen sich noch andere Weseneheiten zu uns, das können Geistführer sein, die uns helfen unsere Arbeit zu machen, die uns auch helfen Entdeckungen zu machen. Und es können auch Menschen sein, die nicht mehr inkarniert sind, weil sie uns aus Liebe eine Zeit unseres Lebens beistehen möchten.

Wenn wir sterben, werden wir der Wesenheiten gewahr

Im Jenseitskontakt erlebe ich oft, dass Angehörige verzweifelt und traurig sind, weil sie beim Sterbezeitpunkt nicht bei ihren Lieben waren. Doch dies erscheint nur aus dem menschlich-irdischen Gesichtspunkt schlimm. Wenn ein Mensch sich aufmacht, die Hülle zu verlassen, dann ist er niemals alleine und er spürt auch die Anwesenheit dieser Wesenheiten.Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir uns nun nicht mehr um die sterbenden Menschen kümmern sollen, aber es darf ein wenig von der Trauer und Verzweiflung nehmen, wenn wir es nicht geschafft haben, dabei zu sein – aus welchem Grund auch immer. Und oftmals ist es ja auch so, dass man am Bett eines sterbenden Menschen sitzt und genau in dem Moment, in dem man den Raum verlässt, um auf die Toilette zu gehen oder einen Kaffee zu holen, verlässt dieser Mensch seinen Körper. Er hat die Gelegenheit genutzt dem Ruf seiner Begleiter zu folgen. Deshalb ist auch schön, wenn wir einem sterbenden Menschen erlauben zu gehen. Wenn allzu viele Angehörige um das Bett sitzen, die den Sterbenden nicht gehen lassen wollen, halten sie ihn damit unnötig lange in der physischen Welt – so verständlich dies auch ist.

Der Unfalltod

Ich habe schon sehr viele Jenseitskontakte für Angehörige gemacht, die einen geliebten Menschen durch einen Unfall verloren haben. Und da zeigt sich immer wieder das gleiche Bild. Oftmals möchten die Angehörigen wissen, wie sich der Unfall zugetragen hat, vor allen Dingen, wenn es keine Zeugen gab. Nicht immer gibt es dazu Bilder und Wissen beim Verstorbenen, aber wenn, dann ähnelt sich die Information sehr. Die Verstorbenen zeigen die Zeit vor dem Unfall, also zum Beispiel die Fahrt mit dem Motorrad und auch das Gelände, durch das sie fahren. Dann das Gefühl des Schrecks, wenn ihnen bewusst wird, was nun geschieht, und die nächste Erinnung ist bereits in der geistigen Welt. Unsere geistigen Begleiter scheinen uns auch insofern zu schützen, indem sie, wenn sie wissen, was nun passiert, uns den Vorfall nicht mehr erleben lassen, sondern sie holen uns gleich aus dem Körper heraus. Dies gilt vor allen Dingen für Unfälle, die sofort tödlich sind. Eine etwas andere Situation ist es, wenn der Verunfallte noch ins Krankenhaus transportiert wurde. Da gibt es manchmal Erinnerungen dran, aber auch nicht immer.

Wie wir nach dem Tod auf unser Leben blicken

Der nachtodliche Blick auf das Leben ist so, wie wenn wir aus einem sehr intensiven Traum erwachen. Wir haben Erinnerungsstücke und Gefühle und wir haben manche Dinge ganz klar vor uns und andere wieder nicht. Deshalb ist die Information bei einem Jenseitskontakt auch nicht so, wie wir sie uns oft wünschen würden. Wir bekommen nicht immer Namen, Daten, Zahlen…sogar meistens nicht. Der Blick auf das Leben nachtodlich zeigt andere wichtige Dinge auf. Wie wir gefühlt haben, welche Menschen für uns wichtig waren, was unvollendet geblieben ist…usw.

Und immer sind wir begleitet

Wir sind zu jeder Zeit unseres Lebens – von der Geburt bis zum Tod – vom Tod bis zur Geburt – und durch das nächste und jedes weitere Leben hindurch durch unendlich weise und liebende Wesenheiten begleitet. Dies zu wissen ist wichtig. Es ist wichtig für uns selbst und es ist auch wichtig, dass wir nun, in der neuen Zeit, lernen, mit diesen Wesenheiten in Kontakt zu treten.

Wer nun Lust bekommen hat, durch intensive geführte Meditationen ein wenig mehr mit seinen geistigen Begleitern in Kontakt zu treten, der ist herzlich willkommen, bei meiner zehnwöchigen Meditationsgruppe jeden Dienstag, ab 01.02.2022.

Näher Informationen finden Sie hier: Online Intensiv Meditationen

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Samstag – genießen Sie das Wochenende und gönnen Sie sich ein gutes Buch und einen Tee auf dem Sofa, falls Sie das mögen 🙂

Ihre und Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von chenspec auf Pixabay

1. Weihnachtsfeiertag – 2. der 13 heiligen Nächte

Heute haben wir den ersten Weihnachtsfeiertag. Es ist ruhig in der geistigen Welt – als würden selbst die Kämpfe zwischen den Mächten mal eine kurze Pause einlegen. Die Anspannungen der letzten Tage sind gewichen. Für manche Menschen kann sich das wie eine Leere anfühlen. Aber es keine Leere, sondern es ist das Gefühl des Ausatmens. Die geistige Welt atmet aus…dieser Prozess kann durchaus Tage dauern. Und wir sind noch in der Energie der ersten Rauhnacht. Bei Sonnenuntergang kommen wir in die Energie der zweiten, der dreizehn heiligen Nächte.

Der erste Weihnachtsfeiertag

Jesus ist nun geboren und wir freuen uns, dass der Mensch Jesus sich als Gefäß für das große Sonnenwesen zur Verfügung stellen wird. Wir sind in der freudigen Erwartung, dass alles, was uns bedrückt und was uns von außen entgegentritt, durch die Anwesenheit des großen Sonnenwesens, Christus, transformiert werden kann. Daher können wir diesen Tag in ruhigem Vertrauen begehen.

Die zweite Nacht der dreizehn heiligen Nächte

In dieser Nacht und dem darauffolgenden Tag (also morgen solange es hell ist) sind wir in der Energie der Engelwesen. Also in der Energie der neunten Hierarchie. Engel sind den meisten Menschen bekannt – sie sind uns meist als Schutzengel vertraut. Die neunte, unterste, Engel-Hierarchie sind Boten. Sie wandeln zwischen den Welten und sind uns Menschen die nächststehendsten Engel. Und ab heute Abend können wir wunderbar mit dieser Hierarchie in Verbindung treten.

Heute Abend: Gespräch mit unserem Schutzengel

Unser Schutzengel begleitet uns durch alle Inkarnationen. Er weiß so viel mehr von uns, als wir selbst von uns wissen. Er weiß, wer wir waren in all unseren vergangenen Leben. Und er ist uns zugeteilt und geht mit uns durch Dick und Dünn. Daher haben wir auch eine gewisse Verantwortung für diese Wesenheit. Wenn wir ins Dunkle gehen, wenn wir uns dem Bösen zuwenden, dann muss er uns dahin begleiten. Er hat keine Wahl. Nur wir Menschen verfügen über den freien Willen. Unser Schutzengel bleibt an unserer Seite, wohin auch immer wir gehen. Und wenn wir in Abgründe gehen, verändert das auch unseren Schutzengel. Das heißt, wir nähren ihn mit Positivem, Liebevollen und schwächen ihn mit unseren Abgründen. Aber er ist ein treuer Freund und bleibt immer bei uns. Es ist also schön, wenn wir heute Abend das Gespräch mit ihm suchen – ihm danken für seine Dienste.

Was sonst noch in den Rauhnächten passiert

Wir sind in den Rauhnächten auch viel stärker als sonst, mit der Welt der Verstorbenen verbunden. Wir können ihre Anwesenheit oftmals besser fühlen als in den anderen Zeiten des Jahreskreises. Die Rauhnächte sind auch wunderbar geeignet mit unseren lieben Verstorbenen zu kommunizieren – zu sagen, was noch gesagt werden muss und zu lauschen, was sie uns zu sagen haben. Die Rauhnächte sind ebenfalls Zeit der Rituale und Brauchtümer.

Was wir loslassen wollen

Wir können jetzt in der Zeit vor dem Jahreswechsel auch in uns gehen und loslassen, was nicht mehr zu uns gehört. Ich habe das Ritual schon oft geschildert, werde es aber hier noch einmal tun:

Alles, was wir loslassen möchten, schreiben wir auf ein Blatt Papier und übergeben es dem WASSER!

Alles, was wir herholen möchten, schreiben wir auf ein Blatt Papier und übergeben es dem FEUER!

Bitte nicht umgekehrt! Was wir dem Feuer übergeben, schreiben wir in der geistigen Welt fest. Was wir dem Wasser übergeben, können wir loslassen und aus unserem Energiefeld entlassen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen ersten Weihnachtsfeiertag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Die Erdenreise Teil 1 von 40

Dies ist der erste Teil meiner Gute-Nacht-Geschichte. Für die, die nicht so gerne lesen, gibt es diese auch als Video. Ich wünsche gute Unterhaltung!

Das Video findet Ihr hier: https://manougardner.com/videos/

Es geschah am Vorabend des ersten Advents im dem Jahre, in dem die Menschen wieder einmal begonnen hatten, sich gegenseitig zu beschuldigen und zu bekämpfen. In der Welt der Engel herrschte einerseits die freudige Vorbereitung für die Weihnachtszeit, wofür hauptsächlich die Engel der unteren Hierarchien zuständig waren. Und andererseits waren die höheren Engel damit beschäftigt, sich Gedanken über die Menschen zu machen. Wie weit waren die Menschen doch gekommen und wie tief wieder gefallen. Das durften sie so nicht geschehen lassen. Doch das Gute war, dass es eine große Menge von Menschen gab, die um ihre Hilfe baten. Gabriel, als der führende Erzengel der Weihnachtszeit, hatte an diesem Vorabend des ersten Advents alle Engelhierarchien gebeten, an einer großen Versammlung teilzunehmen, um einen Plan zu schmieden, wie die Menschen wieder auf den guten Weg kommen könnten. Als erstes hatte er Michael in seinen Plan eingeweiht. Genau wie er, war Michael ein Erzengel und zusätzlich auch noch ein Zeiten-Engel, der nun für die Geschicke auf der Erde zu einem gewissen Teil verantwortlich war. Michael war froh über Gabriels Idee und sah in dieser besonderen Zeit die Möglichkeit, dass die Menschen sich sehr rasch wieder dem Guten zuwenden würde. Michael war schon seit Monaten besorgt, weil er sah, dass die Menschen immer mehr den Glauben an das Gute und das Vertrauen in die Welt zu verlieren schienen. Daher griff er Gabriels Idee dankbar auf und schmiedete sofort Pläne, wen sie unbedingt dazu einladen mussten. Als erstes fiel sein Blick auf Phanuel, der war schließlich dafür zuständig, dass die Menschen sich endlich zu dem entwickelten, was sie sein sollten. Phanuel nickte, aber Michael sah ihm an, dass er nicht unbedingt erfreut war. „Was ist mit dir, Phanuel?“, fragte er daher. Phanuel zuckte die Schultern. „Ach weißt du, ich habe mir schon so viel Mühe mit den Menschen gegeben, aber irgendwann ist auch einmal die sprichwörtliche Geduld eines Erzengels erschöpft.“ Michael konnte ihn verstehen. Seit vielen Jahrtausenden war Phanuel dafür zuständig, dass die Menschen erkannten, was und wer sie eigentlich waren. Aber es war wie verhext. Kaum waren sie einen Schritt weitergekommen, gingen sie wieder den Anderen auf den Leim. Denen, die es nicht so gut mit ihnen meinten. „Die Menschen sind einfach so bequem. Und sie sind auch kalt geworden. Das Schicksal ihrer Brüder und Schwestern interessiert sie nicht. Sie sind nur auf Geld und Ablenkung aus.“ Michael kniff die Lippen zusammen und überlegte. „Das stimmt so nicht“, sagte er. Es gibt wirklich viele Menschen, die sich um andere kümmern und die den Weg schon weit gegangen sind.“ „Ja, vielleicht hast du Recht“, sagte Phanuel. Ich fühle mich nur gerade etwas entmutigt. Was sollen wir denn noch machen?“ „Das weiß ich momentan auch nicht“, erwiderte Michael. „Aber vielleicht finden wir heute Abend, in der großen Zusammenkunft, eine Lösung. Ich frage Raphael, ob er auch teilnehmen möchte. Er hat schon oft solche Zeiten mit den Menschen erlebt und hat sicher einen Rat. Raphael war ebenfalls angetan von der Idee. „Ach, die werden das schon schaffen, aber vielleicht brauchen sie wieder sowas wie damals, damit zumindest ein Teil von ihnen einen Neuanfang wagen kann.“ Michael war etwas verwirrt. „Was meinst du damit?“, fragte er daher. „Naja, erinnere dich bitte. Damals als ich Noah gezeigt habe, wie er die Arche bauen soll. Das war doch genial. Und er hat sich gar nicht übel angestellt.“ Michael nickte. Er konnte sich dunkel erinnern. Ja, Phanuel hatte schon recht gehabt, die Menschen hatten sich schon öfter ein wenig…sagen wir mal…schwierig verhalten. Auf Raphael war auf jeden Fall Verlass. Er war einer derjenigen, die immer eine Idee im Ärmel hatten. „Gut, dann treffen wir uns in einer Stunde im großen Sitzungssaal“, sagte Michael und Raphael nickte zustimmend.

„Ich werde jetzt die Großen holen, Seraphim, Cherubim und Aralim. Sie haben sich bereit erklärt, heute dabei zu sein“, sagte Michael noch, bevor er sich umdrehte. Raphael zog erstaunt die Augenbrauen hoch. „Echt? Die kommen auch? Dann muss der Hut aber schon ganz schön brennen.“ Michael lächelte. „Du sagst es. Der Hut brennt lichterloh!“ „Cool“, sagte Raphael. Das ist genau das Richtige für mich. Ich habe schon lange nicht mehr Feuerwehr gespielt.  Was ist mit Tarshishim, Hashmalim und Elohim?“, fragte Raphael noch.  „Ja, die kommen auch. Mit denen hat Gabriel schon gesprochen“, sagte Michael. Raphael nickte anerkennend. „Na, wenn die ganzen Chef-Leute auch da sind, dann wird heute sicher eine gute Lösung gefunden werden. Ich werde auf jeden Fall pünktlich sein.“

Michael schlenderte hinab zu den Engeln, die mit den Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt waren. Es war eine Menge los, die meisten von ihnen hatten ihre Ohren aufgesperrt, damit sie die Wünsche der Kinder hören konnten. Aber es kamen auch viele Wünsche von Erwachsenen zu ihnen. Hauptsächlich von all den vielen Menschen, die jetzt gerade alleine zuhause saßen. Die sehnten sich so sehr nach Gesellschaft. Aber das konnten die Engel nicht organisieren. Gesellschaft hatten sie leider nicht im Angebot. Natürlich versuchten sie oft selbst, diese Menschen zu trösten, aber oftmals nahmen die Menschen ihre Anwesenheit gar nicht wahr. Nur in den Träumen konnten sie sie erreichen. Aber gewissenhaft notierten sie alles, was ihnen zu Ohren kam. Manchmal wandten die Menschen sich direkt an sie, dann konnten sie sofort ein wenig Erleichterung schicken. Aber meist mussten sie genau hinhören, was die Menschen den anderen Menschen erzählten oder was sie zu sich selbst sprachen. Dann konnten sie auch ein wenig helfen. Michael schaute dem Treiben ein wenig zu und war wieder einmal tief beeindruckt, wie gut alles organisiert war, sodass auch wirklich niemand da unten auf der Erde vergessen wurde. Und natürlich waren die Engel auch ein wenig nervös, wenn sie bemerkten, dass ein Erzengel ihnen zuschaute. Doch sie spürten, dass Michael sehr zufrieden mit ihnen war und fuhren mit ihrer Arbeit fort. Zwei von ihnen sausten immer hin und her und versuchten, die anderen auf Menschen aufmerksam zu machen, die bereits innerlich ganz verstummt waren. Dafür waren die anderen Engel sehr dankbar. Diese Menschen konnten leicht übersehen werden, weil sie nicht einmal mehr mit sich selbst sprachen. Aber gerade für diese Menschen wollten sie da sein. Nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern immer. Das waren oft Menschen, die ganz traurig oder verzweifelt waren. Menschen, die schon lange kein gutes Wort mehr gehört hatten und innerlich schon ganz verkümmert waren. Und die beiden jungen Engel, die immer hin und her sausten, brachten deren Botschaften zu den Kollegen. Michael hielt sie kurz an und sagte: „Haltet mal bitte inne, ihr beiden. Ich beobachte euch schon eine Weile. Wer hat euch diese schwierige Aufgabe denn gegeben?“ Die beiden schauten Michael etwas bestürzt an. „Niemand hat uns diese Aufgabe gegeben, wir haben einfach eines Tages bemerkt, dass wir sehr gut die Menschen hören können, die so eine leise Stimme haben, dass man sie leicht überhört. Und dann haben wir beschlossen, dass wir den anderen Engeln viel Mühe abnehmen können, wenn wir uns auf diese Menschen spezialisieren und die anderen darauf aufmerksam machen. Dann müssen unsere Kollegen nicht immer befürchten, dass sie vielleicht jemanden überhört haben“, sagte der größere der beiden Jung-Engel. Michael nickte. „Das ist wirklich sehr löblich. Wie heißt ihr eigentlich?“, fragte er. Der größere Engel antwortete: „Ich heiße Luisahim und das ist mein Bruder Theorahel.“ „Ich muss euch beide wirklich loben. Ihr macht eine sehr wichtige Arbeit. Ich möchte gerne, dass ihr in etwa einer halben Stunde zu uns in den großen Sitzungssaal kommt, ich glaube, ich habe eine Idee“, sagte Michael. Die beiden nickten. „Wo ist der große Sitzungssaal denn?“, fragte Theorahel. „Ihr geht einfach dort hinauf und folgt dann immer dem Licht. Der große Sitzungssaal wird heute nicht zu verfehlen sein. Aber seid bitte pünktlich“, sagte Michael noch, bevor er sich umdrehte.

Gut gelaunt machte sich Michael auf den Weg zu Uriel. Vielleicht war seine Idee wirklich gut. Er würde es mit den anderen besprechen. Uriel war bereits auf dem Weg zum Sitzungssaal. Phanuel hatte ihm Bescheid gegeben. Michael war zufrieden. Dann waren sie vollständig. Vom höchsten bis zum einfachsten Engel waren alle eingeladen und hatten sich einverstanden erklärt. Heute würde die große Veränderung auf der Erde ihren Anfang nehmen. Dessen war sich Michael sicher. Langsam machte er sich ebenfalls auf den Weg und hing dabei seinen Gedanken nach. Er freute sich. Immerhin hatten die Menschen so viel Kraft. Heute würden sie den Plan schmieden, wie sie in den kommenden Wochen das Ruder vollkommen herumreißen würden. Es wäre ja gelacht, wenn die Entwicklung, die seit vielen Jahren bereits positiv verlaufen war, nun nicht weitergeführt werden konnte. Aber die Menschen mussten noch viel lernen. Doch er war zuversichtlich, dass sie dies gerne tun würden. Als er sich dem Sitzungssaal näherte, begann er sich zu wundern, warum es gar so hell heraus strahlte. Er wusste ja, dass die obersten Engel ein sehr helles Licht verstrahlten, dem auch er als Erzengel stets ehrfurchtsvoll gegenübertrat. Aber heute war es sogar noch heller als sonst. Michael beschleunigte seine Schritte. Gerade war er noch ganz entspannt gewesen, aber jetzt ergriff ihn Erregung. Sollte tatsächlich…. Und ja, als er die Schwelle des Sitzungssaales übertrat, spürte er schon die Anwesenheit des größten Sonnenwesens. Schnell setze er sich auf seinen Platz in der Runde. In der Gegenwart des Höchsten war er immer ganz aufgeregt. Er spürte diese allmächtige Liebe und wunderte sich insgeheim, warum er heute hier war. Normalerweise ließ er sich von den höchsten Engeln vertreten. Phanuel, Raphael, Gabriel und Uriel saßen bereits auf ihren Plätzen und schauten ebenfalls sehr erstaunt. In diesem Moment betraten die beiden Jung-Engel Theorahel und Luisahim den Raum. Als sie den Höchsten erblickten, ließen sie sich vor Schreck auf die Knie fallen. Doch dieser winkte sie freundlich herein. Da er alles wusste, wusste er auch, warum die beiden hier waren. Anerkennend nickte er zu Michael. Michael erschauerte. Die Angelegenheit musste höchste Brisanz haben.

Der Höchste ergriff auch sofort das Wort. „Liebe Engelchöre, ich bin höchst erfreut, dass ihr euch Gedanken macht um die Menschen auf der Erde. Dies ist durchaus angebracht und ich weiß, dass Michael soeben eine phantastische Idee geboren hat. Ich möchte, dass du, Michael, diese Idee nun vorstellst. Michael erhob sich. Er konnte kaum in die Runde schauen, so hell war das Licht. Die obersten Engel hatten sich rund um den Höchsten aufgestellt und strahlten Liebe, Güte und Weisheit aus. Michael sammelte sich kurz und sagte dann: „Christus, Engel aller Chöre, ich habe den Gedanken Gabriels aufgegriffen, uns heute hier zu versammeln und während ich noch unten war und den Engeln bei ihrer Arbeit zugeschaut habe, wurde mir bewusst, dass diese beiden hier ein ganz besonderes Talent haben“. Und dabei zeigte er auf Luisahim und Theorahel. Sie hören die Stimmen der Verstummten auf der Erde und das ist das, was ich für den wichtigsten Schachzug in der momentanen Misere erachte. All die Menschen, die in ihrer Verzweiflung verstummt sind, sollten wieder eine Stimme bekommen, damit sie aufsprechen und ihre Meinung kundtun können. Und ich habe mir überlegt, dass wir in den nächsten vierzig Tagen, dem Advent und den heiligen Nächten, diese beiden jeden Tag auf die Erde schicken sollten, um mit den Menschen in Kontakt zu treten. Sie könnten dabei sicher viel in Bewegung bringen.“ Michael verstummte und schaute den Höchsten an. Sein liebevolles Lächeln beruhigte Michael. Die beiden Jung-Engel waren zunächst vor Schreck wie gelähmt. Sie wussten ja auch nicht, warum diese Versammlung hier und heute stattfand. Aber es wurde ihnen bewusst, dass sie wohl eine bedeutende Rolle zugewiesen bekommen hatten. Im großen Sitzungssaal brach kurz ein Gemurmel aus. Nicht alle Engel fanden diese Idee gut. Aber der Höchste schaute die beiden an und nickte ihnen zu. „Ich bin mir sicher, ihr werdet eure Aufgabe gut machen.“ Luisahim nickte und boxte Theorahel mit dem Ellbogen ein wenig in die Seite, damit sich dieser auch aus seiner Erstarrung löste und einverstanden nickte. „Müssen wir die beiden nicht zuerst einer gründlichen Schulung unterziehen?“, fragte Phanuel etwas irritiert. Er konnte sich nicht vorstellen, was diese beiden auf der Erde ausrichten sollten. Doch der Höchste schüttelte den Kopf. Diese beiden werden unsere Botschafter sein und uns jeden Abend Bericht erstatten. Und wir werden uns die nächsten vierzig Tage hier jeden Abend einfinden, um zu hören, was die beiden uns zu berichten haben. Sie können alles, was sie können müssen. Wir vertrauen vollständig auf sie. Und ausgehend von ihren Berichten, werden wir hier, in der großen Versammlung, entscheiden, was nun zu tun ist.“ Nach diesen Worten schwieg der Höchste einen Moment und auch die anderen wagten nicht, etwas zu sagen. Luisahim und Theorahel schauten in die Runde. Das würde ja ein schönes Abenteuer werden. Kaum hatten sie das gedacht, sagte der Höchste: „Ja, das werden vierzig Abenteuer, die die Welt verändern werden. Damit ihr auf der Erde nicht so sehr auffallt, werden wir eure Namen für die nächsten vierzig Tage in Luisa und Theo ändern. Dann müsst ihr nicht so viele Fragen nach eurer Herkunft beantworten. Es ist nämlich absolut wichtig, dass die Menschen nicht erkennen, dass ihr eigentlich Engel seid. Sie sollen zu euch sprechen, wie sie zu jedem anderen Menschen auch sprechen würden. Nur dann können wir erkennen, was wirklich mit ihnen los ist und wie wir helfen können. Macht euch bereit ihr beiden. Morgen früh geht’s los!“

Morgen Abend folgt Teil 2 der Geschichte – ich hoffe, ich konnte Euch gut unterhalten

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen und vor allen Dingen eine gute Nacht

Eure

Manou Gardner

Das geistige Team – wer ist das denn?

Ich habe schon oft darüber geschrieben, dass wir niemals alleine sind. Wir sind immer in Begleitung mehrerer geistiger Wesenheiten. Dieses geistige Team begleitet uns teilweise über alle Inkarnationen, kennt uns also schon viel länger als wir uns derzeit – in inkarniertem Zustand – vorstellen können. Wenn wir uns selbst betrachten, erkennen wir uns selbst nur als der Mensch, der wir nun gerade sind. Wir haben nur sehr selten eine Vorstellung davon, wer wir schon alles waren, und was wir bereits alles durchgestanden haben. Unser geistiges Team ist daher auch der Träger unserer Erinnerungen.

Der Engel hinter uns

Jeder Mensch hat in seinem Rückenraum einen Engel, der ihn durch alle Inkarnationen begleitet hat. Dieser Engel kennt uns besser als wir uns selbst. Und er ist tätig, indem er uns – meist während wir schlafen – zuflüstert, wer wir wirklich sind. In Momenten, in denen wir den Drang spüren, uns zu entfalten, das Leben ganz zu ergreifen und unseren ureigenen Weg zu gehen, erinnern wir uns auf einer unbewussten Ebene an diese Mitteilungen. Dieser Engel weiß genau, warum wir uns gerade in eine bestimmten Zeit inkarniert haben. Er hilft uns, unseren Seelenplan nicht aus den Augen zu verlieren. In Momenten, in denen wir uns alleine und verlassen fühlen, hilft es, wenn wir uns an diesen Engel erinnern und ihn im Raum hinter unserem Rücken wahrnehmen. Dieser Engel begleitet uns auch nachtodlich – in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt und wieder in die nächste Inkarnation hinein. Wir können diesen Engel auch um Rat bitten. Am deutlichsten erhalten wir die Antworten, wenn wir die Frage direkt vor dem Einschlafen stellen. Wir erhalten die Antwort dann während des Schlafes und können uns am nächsten Morgen in Form eines Gefühls oder inneren Wissens daran erinnern. Nicht umsonst soll man vor schwierigen Entscheidungen eine Nacht darüber schlafen. Rudolf Steiner rät sogar zu drei Nächten.

Ständiger Geistführer

Das Geistführer-Team kann variieren. Meist ist zumindest ein Geistführer dabei, der uns durch das ganze Leben begleitet. Dieser hat sich für die Aufgabe bereitgestellt, als wir vorgeburtlich unseren Seelenweg geplant haben. Der Geistführer kann ein Wesen sein, das noch nie inkarniert war, es kann aber auch eine Wesenheit sein, die sich nicht mehr inkarnieren muss, weil es schon so viele Leben gelebt hat. Solche Geistführer nennt man dann die aufgestiegenen Meister. Diese Wesenheiten haben viele Erdenleben durchlaufen und ihren irdischen Schulungsweg abgeschlossen. Nun stellen sie sich bereit, inkarnierten Menschen zu helfen, ihre Erfahrungen auf der Erde zu sammeln.

Spezielle Geistführer

Dann gibt es noch Geistführer, die uns eine Zeit unseres Erdenlebens begleiten, weil sie uns ihr Wissen, das sie selbst in Erdenleben gesammelt haben, zur Verfügung stellen. Als Medium hat man oft ein anderes, erfahrenes Medium im Geistführer Team, als HeilerIn steht uns oftmals einen Arzt oder anderer Heiler bei. Viele Künstler haben ebenfalls KünstlerInnen in ihrem Team, die sie zu bestimmten Zeiten inspirieren. Aber auch HandwerkerInnen können andere Handwerker in ihrem Team haben, oder UnternehmerInnen aus der geistigen Welt stehen UnternehmerInnen in der physischen Welt bei. Diese Art von Geistführern wird sich vermutlich irgendwann wieder inkarnieren, sie haben ihren eigenen Weg meist noch nicht abgeschlossen, stellen sich aber trotzdem für eine gewisse Zeit aus der geistigen Welt heraus zur Verfügung, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Spezielle Geistführer können uns Jahre oder Jahrzehnte begleiten, oder sie unterstützen uns nur in einem bestimmten Lebensabschnitt.

Krafttiere

Krafttiere sind Wesenheiten aus der geistigen Welt, die wir meist im Rahmen einer schamanischen Krafttier-Reise kennenlernen. Diese Wesenheiten bringen uns eine oder mehrere Qualitäten und Kräfte mit, die wir zu dieser Zeit im Leben gerade brauchen. Wenn man längere Zeit schamanisch arbeitet, hat man meist mehrere Krafttiere, wobei eines davon sich oftmals als das Haupt-Krafttier zeigen kann. Krafttiere sind treue und sehr mächtige Begleiter, die uns durch so manchen Sturm im Leben tragen können und sie sind die geistigen Begleiter, zu denen wir am leichtesten Kontakt aufnehmen können.

Wir können auch Hilfe anfordern

In bestimmten Situationen fällt uns vielleicht ein, wer von den Lieben aus der geistigen Welt uns gerade jetzt helfen könnte, dann ist es absolut kein Problem, wenn wir diesen Menschen zu Hilfe bitten. Und oftmals spüren wir auch augenblicklich dessen beruhigende Gegenwart. Wir können in bestimmten Situationen auch zusätzliche Engel zu Hilfe bitten und auch die Erzengel, wenn wir große Aufgaben erledingen müssen.

Göttliche Unterstützung

Und natürlich können wir jederzeit die große universelle Kraft, die wir auch Gott nennen, um Hilfe bitten. Dabei haben Menschen aber unterschiedliche Vorstellungen, die einen denken eher an den Vater-Gott, andere haben mehr Bezug zu Christus. Auch die Mutter-Göttin Maria gehört in diese Reihe der göttlichen Unterstützer und wir dürfen auch jederzeit diese herbeirufen.

Diese Aufzählung ist bei Weitem nicht vollständig. Wir haben so viele geistige Wesenheiten um uns herum, sodass wir uns zu jeder Zeit daran erinnern dürfen, dass wir niemals – nicht einmal für eine Sekunde – wirklich alleine sind.

Zeit sich daran zu erinnern

Gerade in der momentanen Zeit ist es wichtig, dass wir uns einerseits bewusst sind, dass wir selbst große geistige Wesenheiten sind, die es freiwillig auf sich genommen haben, die Beschränkungen des Erdendaseins zu erleben, um bestimmte Erfahrungen zu machen und dass wir uns andererseits auch bewusst sind, dass wir diese Aufgabe niemals alleine bewältigen müssen.

Vielleicht finden Sie gerade jetzt immer wieder Zeit, sich in einer ruhigen Stunde auf Ihr geistiges Team zu besinnen und die Wohligkeit, Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Weisheit und Treue dieser geistigen Begleiter zu fühlen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen, begleiteten Dienstag

Manou Gardner Medium

Bild von Momentmal auf Pixabay