Manou Gardner Medium – Video

Wir waren fleißig und haben ein neues Video erstellt, das mich in meiner Arbeit als Botschafterin der geistigen Welt zeigt. Meine Mission ist, aufzuzeigen, dass das Leben nach dem Tod weitergeht. Ja, dass wir gar nicht sterben können, sondern nur unseren physischen Körper ablegen.

Nichts ist, wie es scheint… die zwölfdimensionale Welt

Wenn wir die Welt nur aus der Sicht des Materiellen und der Dreidimensionalität betrachten, können wir gewissen Zusammenhänge und Kausalitäten herstellen, die aber – sobald wir geistige Dimensionen miteinbeziehen – sich völlig anders darstellen können. Wir sind bisher gar nicht in der Lage die ganzen großen Zusammenhänge zu überschauen. Doch wir sind auf einem guten Weg, dies nun auch in unser Leben zu integrieren. Die Zeit ist reif dafür.

Vieldimensionale Hintergründe zu materiellen Erscheinungen

Erst wenn wir die vieldimensionalen Hintergründe zu den materiellen Erscheinungen erfassen, erleben wir, wie komplex und wohldurchdacht die ganze Welt ist. Wir erfahren dann, dass wir zwar kleine Rädchen, und doch unglaublich wichtig für das große Getriebe sind. Die Erscheinungen, die wir in der dreidimensionalen Welt erleben, wurden zuerst in der zwölfdimensionalen Welt erschaffen. Denn mit dem geistigen Anteil unseres Seins leben wir alle in vielen Dimensionen.

Materielle Sicht: Unsere Welt besteht aus drei Dimensionen

In der materiellen Sicht leben wir in einer dreidimensionalen Welt. Doch viele Seher und auch der Physiker Burkhardt Heim beschreiben eine zwölfdimensionale Welt, in der wir leben. Und wenn wir diese zwölfdimensionale Welt als eine Tatsache anerkennen können, dann erfahren wir deutlich mehr über das Menschsein an sich.

Die ersten drei Dimensionen

Die ersten drei Dimensionen sind uns wohlbekannt. Wir sprechen hier von Länge, Höhe und Breite. Das ist der Raum, in dem wir uns mit unserem physischen Körper bewegen.

Die vierte Dimension

Auch die vierte Dimension können wir noch gut wahrnehmen, es ist die Dimension der Raum-Zeit, also die Bewegung die wir auf einer Zeitachse machen.

Die fünfte und alle weiteren Dimensionen

Ab der fünften Dimension befinden wir uns im Ätherfeld der Welt und je weiter wir die Dimensionsleiter emporsteigen erreichen wir die Astralwelt und weiter noch das, was wir als das Göttliche bezeichnen – und was uns vermutlich in unserem Alltagsbewusstsein noch nicht zugänglich ist.

Das Ätherfeld ist uns durchaus schon bekannt, da hier die morphogenetischen Felder beheimatet sind, aus denen wir unsere Ideen und Inspirationen beziehen. Hier wird individuell und global alles gespeichert, was je gedacht und gefühlt wurde und ist – in Zuständen der Bewusstseinserweiterung für uns auch zugänglich. Wir erreichen diese Ebenen im Schlaf, durch Tiefenmeditation und manchmal auch ganz spontan, wenn wir unseren Geist schweifen lassen können und uns nicht auf die materiellen Erscheinungen konzentrieren. Es gibt hierfür Meditationen von Goethe, die uns diese Bereiche erschließen können. Hier finden wir auch die künstlerischen Inspirationen.

Weitere Dimensionen beinhalten die Astralwelten, diejenigen Welten, in denen unsere Gedanken wesenhaft sind. Wir erinnern uns – jeder unserer Gedanken wird zu einer Wesenheit. Diese befinden sich in der astralen Welt und wir dürfen nachtodlich uns mit all unseren Wesenheiten beschäftigen.

Wenn wir gedanklich weitergehen, kommen wir in Dimensionen, die für uns derzeit unaussprechlich sind. Wir können uns diesen höchstens mit der Idee eines Gottes oder eines universellen Bewusstseins nähern. Aber alle Gedanken, die wir in diese Richtung denken können nur schwache Annäherungen sein davon, was wir dort wirklich vorfinden werden. Nachtodlich werden wir es erfahren.

Was bedeutet dies nun für uns?

Wenn wir uns damit beschäftigen, dass wir nicht „gefangen sind“ in diesem kleinen Teil der Welt, der sich durch Länge, Höhe und Breite definiert, sondern dass wir in den höheren Dimensionen die Erscheinungen erst erschaffen, dass alle Dimensionen sich stets und ständig durchdringen, können wir uns dem eigentlichen Menschsein etwas nähern. Wir erfahren dadurch die Größe der Welt und die Menge der Möglichkeiten.

Wir erheben uns gedanklich über die Erscheinungen und nähern uns den Ursprüngen. Und dies ist nun erforderlich. Die Aufgabe der Menschen ist nun, sich diesen Aspekten zu nähern und sie Stück für Stück ins Alltagsbewusstsein zu integrieren. Wenn wir uns – in inkarnierter Weise – diesen höheren Welten zu nähern lernen, dann werden wir als Menschheit die nächste Stufe erreichen. Wir bereiten damit den Aufstieg in die höheren Dimensionen vor.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Die eigene Energie aufbauen und bewahren

In schwierigen Zeiten, wie wir sie auch gerade erleben, ist es von enormer Bedeutung, seine eigene Energie aufzubauen und zu bewahren. Nicht nur fühlen wir und dadurch deutlich besser, sondern es hilft uns auch unsere Gesundheit zu bewahren oder wieder zu erlangen. Wenn wir energetisch ausgelaugt sind, dauert es nicht lange, bis sich dieses Defizit auf der physischen Ebene widerspiegelt. Deshalb ist es so unglaublich wichtig, dass wir gut auf unsere Energie achten.

Die eigene Energie aufbauen

Die eigene Energie aufzubauen ist der erste Schritt. Dazu braucht es eine Zeit, in der wir möglichst ungestört sind. Eine Quarantäne eignet sich hervorragend dafür. Aber wir müssen uns ja die Zeit nicht von außen bestimmen lassen, sondern können auch darauf achten, dass wir – zumindest für ein Wochenende – möglichst ungestört sind. Je länger desto besser. Ein Wochenende ist sehr kurz, aber ich weiß, dass für viele Menschen nicht viel mehr möglich ist. Aber vielleicht sind ja noch ein paar Urlaubstage möglich. In diesen ungestörten Zeiten achten wir darauf, dass wir keine Nachrichten oder sonstigen Äußerlichkeiten an uns herankommen lassen, sondern wir sind einfach mit uns selbst. Meditationen, Ruhe, lange Spaziergänge, Gebete, Kontemplation – alles eignet sich dafür, dass wir wieder in unsere Kraft kommen. Auch gute, aufbauende Lektüre, gute Musik und eigene kreative Tätigkeit hilft in diesem Prozess. Je mehr Tage wir zur Verfügung haben, desto besser. Nicht umsonst gehen viele Menschen in Klausur um wieder zu sich zu finden. Das war nie wichtiger als zu dieser Zeit. Das Telefon ist in dieser Zeit am besten ausgeschaltet und die Familie und engen Freunde wissen Bescheid, dass man nicht gestört werden will.

Die Energie bewahren

Wenn wir ein paar Tage in diesem Zustand verbracht haben, kann es sein, dass wir uns sofort besser und kräftiger fühlen. Für viele Menschen ist es aber so, dass diese Ruhe erst einmal eine Unruhe zu Tage befördert. Auch dies ist in Ordnung, weil wir dadurch auch einen Schritt näher an uns herankommen. Wichtig ist, in einem aufbauenden inneren Dialog mit sich selbst und der geistigen Welt zu sein. Wenn wir in diesen Tagen und auch danach wirklich genau hinspüren, was wir brauchen, dann können wir uns mehr und mehr regenerieren und uns gleichzeitig darin üben, wieviel Außenwelt uns zuträglich ist. Es hat sich die Situation dahingehend verändert, dass wir generell weniger Außenwelt vertragen, als noch vor zwei Jahren, da die Energien sehr viel heftiger und dichter sind. Und doch versuchen noch viele Menschen, genauso zu leben wie zuvor. Dabei verausgabt man sich aber zu sehr. Es ist nun wichtig, die Dosis neu zu definieren. Wir müssen uns jedes Mal, wenn wir ausgelaugt sind fragen, was diesen Zustand nun hervorgerufen hat. Das können wir nur auf diesem Weg herausfinden. Wir können ja nicht für den Rest unseres Lebens in Klausur gehen.

Energievampire vermeiden

Es gibt Menschen, die sich ungeniert an der Energie anderer Menschen bedienen. Oftmals ist ihnen das nicht einmal bewusst. Wieder andere tun es sehr wohl bewusst. Machen wir diese Energievampire ausfindig und meiden wir diese! Es bringt niemandem etwas, wenn wir uns unsere Energie entreißen lassen. Viele dieser Menschen saugen in einer Stunde mehr Energie ab, als wir in Tagen aufbauen konnten. Davor müssen wir uns schützen.

Schutz vor Energievampiren

Wenn es unmöglich ist, bestimmte Energiefresser zu vermeiden, dann brauchen wir einen gut funktionierende Schutz. Wer ein Krafttier hat, möge dieses zu Hilfe rufen. Außerdem können wir, bevor wir auf diese Menschen treffen, uns ein paar Minuten zurückziehen und imaginieren, dass wir uns in einer blau gefüllten Schutzhülle befinden, deren Außenwand magentafarben ist. Dies ermöglicht uns einen recht guten Schutz vor Energieräubern. Außerdem ist es wichtig, den Kontakt so kurz wie möglich zu halten und körperliche Berührung zu vermeiden. Glücklicherweise ist das Händeschütteln mittlerweile schon aus der Mode gekommen.

Verhalten im Umgang mit Energievampiren

Wenn Sie einem Energiefresser gegenüber sitzen oder stehen, zeigen Sie niemals die ungeschützte Vorderseite, sondern setzen oder stellen Sie sich immner leicht schräg, sodass dieser Mensch nicht ungestörten Zugang zu Ihren wichtigsten Energiezentren hat. Wenn Sie über den Kontakt im Vorfeld wissen, tragen Sie schwarze Kleidung. Diese hilft besonders gut, Ihre eigene Energie zu halten. Tragen Sie auch ruhig ein Tuch um den Hals, wenn Sie das mögen. Kleidung ist ein oft unterschätzter, aber sehr wirksamer Schutz. Und wie gesagt: Halten Sie den Kontakt zu kurz wie möglich!

Wenn es bereits passiert ist – Erste Hilfe bei Energiediebstahl

Angenommen, Sie haben nicht aufgepasst und es ist bereits passiert. Ärgern Sie sich nicht über sich selbst. Das passiert jedem Menschen, egal, wie gut er oder sie darauf getrimmt ist. Es gibt einige Methoden, die Sie anwenden können, um möglichst rasch wieder in Ihre Energie zu kommen.

  • Reinigen Sie sich selbst mit weißem Salbei
  • Duschen oder baden Sie mit gutem Salz
  • Waschen Sie unbedingt auch Ihre Haare
  • Geben Sie die Kleidung, die Sie getragen haben zur Wäsche
  • Bitten Sie Ihre Heilengel, die energetische Schutzhülle wieder aufzubauen und Reste der fremden Energie zu entfernen
  • Verbringen Sie einige Stunden mit sich selbst alleine um zu heilen

Auf diese Art und Weise sollten Sie bald wieder in ihrer Kraft sein. Wichtig ist, dass Sie lernen, den Abfluss der Energie sofort zu erkennen und gegenzusteuern.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Freitag und vielleicht können Sie ja das Wochenende nutzen, um in Ihre Kraft zu kommen. Ich wünsche Ihnen und Euch viel Freude dabei!

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Die Wesen des Wassers

Als ich heute überlegen wollte, worüber ich gerne schreiben möchte, schoss sofort der Impuls durch meinen Kopf, dass die Wesenheiten des Wassers zu Wort kommen wollen. Wasser hat Bewusstsein. Und im Wasser leben unzählige Wesenheiten, die das Wasser verkörpern. Wasser ist auch das Lebensmittel, das wir am dringendsten brauchen und es ist in unserem Leben allgegenwärtig. Sogar unser Körper besteht zu siebzig Prozent aus Wasser. Und doch haben wir meist keine Ahnung, was das Wasser eigentlich ist.

Und was es bedeutet, wenn wir kein Wasser haben, haben wir vielleicht alle schon einmal erlebt, wenn unsere Wasserleitung einmal kurz außer Betrieb war. Wie oft geht man zum Wasserhahn und merkt, dass da nichts kommt? Es ist, neben der Luft, der unverzichtbarste Bestandteil unseres Lebens.

Das Bewusstsein des Wassers

Wasser ist viel mehr als eine Flüssgikeit, die wir regelmäßig aufnehmen, es ist selbst Träger und Überträger von ganz viel Informationen. Je nachdem woher das Wasser kommt oder wie wir es behandeln, hat es unterschiedliche Wirkungen. Qir kennen die vielen Quellen, denen Heilwirkung nachgesagt und die diese auch bestimmt haben. Wasser ist keinesfalls der neutrale Stoff, als den wir es meist betrachten.

Die Wesenheiten des Wassers

Es gibt je nach Ort, wo sich das Wasser befindet, ganz verschiedene Wesenheiten, sie sich mit dem Wasser verbunden haben, bzw. die das Wasser sind.

Quellnymphen

Da gibt es bei den Quellen die Quellnymphen. Sie sind das Bewusstsein der Quelle und freuen sich über unseren Dank, wenn wir einer Quelle Wasser entnehmen. Sie sind die Hüterinnen der Quelle. Wenn sie das nächste Mal einen Spaziergang zu einer Quelle machen, danken Sie doch einmal der Quellnymphe und versuchen Sie, Kontakt aufzunehmen.

Die Wassermänner oder Nöcks

Für die ganz großen Gewässer, die Meere, sind die Wassermänner zuständig. Wenn wir glauben, dass die Meere sich ganz alleine organisieren, dann stimmt das nicht. Es gibt unzählige Wesenheiten, die diese Aufgabe übernehmen. Diese Wesenheiten leiden unter unserer Verschmutzung der Meere und versuchen so gut es geht, das Gleichgewicht aufrecht zu halten. Sie sind dankbar für jeden Menschen, der sich der Rettung und der Reinigung der Meere verschreibt.

Wesenheiten von Seen, Flüssen und Bächen

Auch Seen, Flüsse und Bäche haben eigene Wesenheiten, die das Gewässer organisieren. Sie achten darauf, dass das Gleichgewicht erhalten bleibt und tragen das Bewusstsein des Gewässers in sich. Vielleicht haben Sie schon einmal bemerkt, dass die Stimmung an verschiedenen Gewässern völlig unterschiedlich sein kann. Auch dafür sind die Wasserwesen verantwortlich.

Undinen, Nixen und Meerjungfrauen

Wir kennnen Undinen aus dem Märchen als Wesen, die auf einem Felsen sitzen und mit ihrem Gesang die Seefahrer in den Tod treiben. Dies ist aber weder die Absicht noch die Schuld der Undinen. Dafür sind die Seefahrer selbst verantwortlich. Die Undinen sind dieses träumende Bewusstsein, das oft vom Wasser ausgeht. Sie sind die Schönheit des Wassers und das Bewusstsein derselben.

Die Wesenheiten des Wasser wahrnehmen

Wenn Sie mit den Wesenheiten des Wassers Kontakt aufnehmen wollen, dann setzen Sie sich am besten an ein Gewässer und konzentrieren sich auf Ihr Herz. Wasserwesen schaffen ein träumendes Bewusstsein. Wenn Sie in diesen verträumten, entspannten Zustand geraten, wenn Sie an einem Wasser sitzen, dann sind Sie bereits im Bewusstsein der Wasserwesen. Begegnen Sie den Wasserwesen mit Dank für Ihre Arbeit und lassen Sie sich von der Stimmung verzaubern. Am einfachsten kommt man mit den Wasserwesen in Kontakt an Stellen, an denen sich zwei Elemente treffen. Deshalb haben die Seefahrer die Undinen auf Felsen wahrgenommen. Da treffen sich das Mineralreich und das Wasser. Und daher können Sie sich auf Steine, die aus dem Wasser ragen oder auf die Ufer konzentrieren, wenn Sie das Bewusstsein des Wasser näher kennenlernen möchten.

Dieses Thema ist noch unendlich komplexer. Wenn Ihr Interesse habt, es zu vertiefen, dann schreibt das gerne in den Kommentaren. Ich kann da gerne noch viel weiter darauf eingehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Der Kreislauf des Lebens und des Sterbens – wir müssen darüber Bescheid wissen, um bewusst zu leben

Es ist in der Tat keine „nette Freizeitbeschäftigung“ sich über das Leben nach dem Tod zu informieren, da es nachtodlich wirklich wichtig ist, dass wir darüber wissen. Es hilft uns, uns in der geistigen Welt zu orientieren und wir sind wesentlich schneller bereit, unsere nachtodlichen Aufgaben zu übernehmen. Es gibt genügend Menschen, die in der geistigen Welt ankommen und recht orientierungslos sind – da ist es dann auch die Aufgabe anderer Menschen, sich um diese Menschen zu kümmern. Jeder, der sich schon in der Erdenzeit darauf vorbereitet hat, ist als Unterstützer sehr gefragt.

Wer wir wirklich sind

Wir fühlen uns oftmals viel zu stark mit unserer jetzigen Inkarnation verbunden, und Aussprüche wie „Man lebt nur einmal“ führen dazu, dass Menschen glauben, dass sie dieser eine Mensch sind. Diese Verhaftung an diese eine Inkarnation macht uns aber viel kleiner und vor allen Dingen ängstlicher als es notwendig wäre. Wenn wir unsere persönliche Reise als Kreislauf erkennen, den uns die Natur jedes Jahr vorlebt, dann werden wir innerlich frei.

Der Kreislauf, den uns die Natur vorlebt

Die Welt im Großen und im Kleinen macht immer Sinn. Und es ist so wunderbar eingerichtet, dass wir die Natur als Beispiel nehmen können, wie es auch um uns bestellt ist.

Der Frühling des Lebens

Im Frühling kommen wir auf die Welt, erleben Kindheit und Jugend und so wie die jungen Pflanzen biegsam sind und voller grüner Lebenskraft, so sind auch wir noch sehr elastisch und von ungeheurem Tatendrang. Aber wir sind auch verletzlich. Und wie eine sehr kalte Nacht den Jungpflanzen sehr zusetzen kann, so sind auch wir in der Jugend fragil und brauchen den Schutz der Erwachsenen. Wenn wir diesen nicht genügend haben, geht es uns wie den Jungpflanzen, die zuviel Frost abbekommen haben – wir brauchen sehr lange, um uns davon wieder zu erholen und brauchen bedeutend länger Fürsorge, als wenn alles glatt gegangen wäre. Aber wie in der Natur können auch wir dadurch vielleicht einige Blessuren mitgenommen haben, aber wir haben meist die Möglichkeit, uns wieder zu regenerieren und sogar spezielle Resistenzen aufbauen. Und wie in der Natur die Elementarwesen sich liebevoll um jede einzelne Pflanze kümmern, so sind auch wir umgeben von geistigen Wesenheiten, die dafür sorgen, dass wir auch „rauhere Nächte“ halbwegs gut überstehen.

Der Sommer des Lebens

Wenn es dann Sommer wird, sind alle Pflanzen in voller Blüte. Alles steht in seinem vollen Saft und es werden die Samen gebildet für die neuen Pflanzen. Auch Früchte wachsen auf den Büschen und Bäumen und alles ist purer Überfluss. Die sommerliche Natur ist ein Inbegriff des Überflusses. Jede Pflanze bildet viel mehr Blüten und Samen aus, als überhaupt gebraucht werden. Die Natur ist niemals kleinlich oder knausrig und dies darf uns als Sinnbild dienen, dass auch wir im Sommer unseres Lebens aus den Vollen schöpfen können. In der Blüte unseres Lebens – das wird sogar so genannt – verfügen wir über eine Menge Kraft, können Ideen umsetzen, können uns fortpflanzen und so weiter. Wir sind ein Teil des Ganzen und können uns genau so verschwenderisch entfalten wie die Natur. Und auch wir sind – wenn wir es zulassen – genauso schön und farbenfroh, wie es die sommerliche Natur ist. Und wie die Blüten nicht nur die Voraussetzung für die Samenbildung darstellen, sondern auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten nähren, die wiederum für die Bestäubung sorgen, so treten auch wir Menschen in Interaktion mit anderen Menschen und geben und nehmen. Wenn wir begriffen haben, dass wir gerade einen von vielen Sommern unseres Lebens erleben, dann können wir unsere Blüten so richtig zur Geltung bringen.

Der Herbst des Lebens

Im Herbst werden die Früchte reif. Im frühen Herbst wird geerntet und die Pflanzen geben, was sie zu geben haben. So sind auch wir. Wenn wir selbst im Herbst angekommen sind, ist es Zeit unser Wissen weiterzugeben. Wir können anderen Menschen helfen, sich zu orientieren. Aber dies funktioniert nur dann so richtig, wenn wir im Sommer auch wirklich gelebt haben. Wenn wir im Sommer nicht viele Blüten ausgebildet haben, dann werden im Herbst auch nicht viele Früchte zu ernten sein. Wir Menschen sind glücklicherweise – im Gegensatz zu den Pflanzen – auch noch in der Lage, im Herbst neue Blüten auszubilden. Das ist auch gut so. Im Herbst des Lebens stellen wir uns zur Verfügung. Das ist die Aufgabe des Herbstes. Das Blütenkleid weicht, und hier und da werden schon die Blätter braun und fallen ab. Der Herbst hat eine andere Art der Schönheit – er ist nährend. Und nährend sollten auch wir sein. Wenn wir in der Lage sind, andere Menschen auf der seelischen Ebene zu nähren, dann leben wir unseren Herbst ganz besonders. Auch wenn wir unser Wissen, die Früchte unserer Arbeit – großzügig an die anderen Menschen verteilen können, dann sind wir auch im Herbst unseres Lebens im Überfluss. Wer im Herbst des Lebens noch versucht, ein sommerliches Gewand zu tragen, steht irgendwie falsch im Leben. Nichts ist für unseren Herbst abträglicher als der fürchterliche Jugenlichkeitswahn. Keine Pflanze versucht uns im Herbst vorzugaukeln, es sei Frühling oder Sommer. Wenn wir im Herbst leben, als wäre Frühling oder Sommer betrügen wir uns und die Welt um unsere Früchte. Das ist eine viel größere Sinnlosigkeit als allgemein angenommen. Menschen, die in Würde altern sind schön.

Und wie in der Natur zum Ende des Herbstes alle Blätter abfallen und es ausschaut, als ob die Natur stürbe, so verwelkt auch unser physischer Körper und wir werfen ihn ab, wie die Bäume die Blätter abwerfen.

Der Winter des Lebens

Wenn wir im Winter in die Natur schauen, könnten wir meinen, sie sei gestorben. Der Garten schaut trostlos aus, alles ist verwelkt, braun und abgestorben. Doch wenn wir uns in die Tiefe der Erde hineinfühlen, dann können wir erkennen, dass spätestens ab Mariä Lichtmess, also dem keltischen Imbolc, am ersten und zweiten Februar wieder die Lebenskräfte beginnen zu fließen. Noch ist im Außen nichts zu sehen, vielleicht ein paar Schneeglöckchen hier und da, aber die Bäume sind noch genauso scheinbar tot wie zuvor. Doch im Verborgenen, in Milliarden von Samen, haben sich die neuen Lebenskräfte formiert um in wenigen Wochen wieder an die Oberfläche zu treten. Auch hier arbeiten Myriaden von Elementarwesen und Naturgeistern mit, um die Lebenskräfte der Pflanzen wieder aufzubauen. Und genauso ist es, wenn wir sterben. Zunächst verbringen wir eine Zeit mit der Rückschau auf unser Leben, erholen uns, empfangen unsere Lieben, wenn auch sie ankommen. Und dann irgendwann machen wir uns wieder bereit, die Bühne des nächsten Lebens zu betreten. Und wie Pflanzen lernen, von Generation zu Generation sich immer mehr an die Witterungsverhältnisse anzupassen, so sind auch wir im kommenden Leben um die Erfahrungen des vergangenen Lebens reicher, wenngleich auch unbewusst.

Und wenn uns dies bewusst wird, dass auch unsere Existenz ein ewiges Kommen und Gehen ist, dann können wir uns im Sommer und im Herbst so richtig entfalten – und nachtodlich, also im Winter, sind wir ebenfalls diejenigen, die den anderen Menschen helfen, sich in der „Winterwelt“, also dem Jenseits, zu orientieren.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Zusammenarbeit mit der geistigen Welt – Jetzt!

Vermutlich war es in den letzten Jahrhunderten nie so wichtig wie jetzt, dass wir mit der geistigen Welt und ihren Bewohnern zusammenarbeiten. Wir können das, was auf uns zukommt nicht alleine aus der materiellen Anschauung heraus bewältigen, da die Antworten auf viele Fragen auf dieser Ebene nicht zu finden sind. Wenn wir versuchen, aktuelle Zeitphänomene auf der Ebene des Materialismus` zu verstehen, stoßen wir immer wieder an Grenzen und drehen uns gedanklich im Kreis. Viele Wegbereiter haben uns schon eine Menge Arbeit im Hinblick auf das Verständnis des Wirkens der geistigen Welt abgenommen und Vieles für uns aufbereitet. Und nun sind wir aufgerufen, uns dieses Wissen anzueignen und eigene Schritte in diese Richtung zu unternehmen.

Was brauchen wir, um mit der geistigen Welt zu kooperieren?

Wenn wir mit der geistigen Welt kooperieren wollen, brauchen wir eine Menge persönlicher Voraussetzungen, die wir zuvor oder auch parallel in uns entwickeln dürfen. Wenn wir uns noch nie mit geistigen Inhalten beschäftigt haben, dann ist es Zeit, sich diesen zuzuwenden.

Eines der wichtigsten Gesetzt: Wie oben so unten und wie unten so oben

Wir können nicht die Probleme der Welt lösen, wenn wir nicht zuerst unsere eigenen Schatten betrachten. Wir dürfen lernen, dass wir – als schöpferische Wesen – zunächst einmal darauf schauen, dass wir in unserem kleinen Kosmos die Stimmung hervorrufen, die wir in der Welt manifestieren wollen. Wenn wir Frieden und Freiheit in der Welt wollen, so dürfen wir Frieden und Freiheit in unserem Alltag leben. Fangen wir also an, die Stimmung, die wir uns für die Welt wünschen, in unserem Leben umzusetzen. Hören wir auf, den Verlust des Alten zu beklagen, sondern bauen wir konstruktiv an einer neuen Welt. Beobachten wir, wo wir gebraucht werden und denken wir nicht mehr in Termini der Macht, der Ausbeutung und des ausschließlich eigenen Vorteils. Achten wir darauf, die Wahrheit auszusprechen und zeigen wir Mut, für unsere Freiheit einzustehen. Beginnen wir damit, dass wir die Dinge nach unserem eigenen Gutdünken umsetzen. Lassen wir uns nicht von Konzepten und Konventionen aufhalten, sondern arbeiten wir daran, ganz individuell die verschiedenen Standpunkte zu beleuchten. Und tun wir dies auch dann, wenn andere Menschen den Kopf schütteln und uns nicht verstehen können. Die Masse der Menschen ist nur die Masse, nicht das Maß!

Folgen wir unserem Herzen

Wenn wir früher noch überlegt haben, was jetzt klug wäre zu tun, oder wenn wir UnternehmerInnen sind, was „der Markt“ braucht, so ist es nun an der Zeit, dem Herzen zu folgen und zu vertrauen. Wenn wir das, was wir tun, in Kooperation mit der geistigen Welt tun, dann wird diese uns auch dabei unterstützen und zur Seite stehen. Wir erhalten Zeichen und Impulse, um einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Denken wir nicht mehr nur mit dem Kopf, sondern fühlen wir mit dem Herzen, wohin es uns führt. Wenn wir das, was wir tun, aus ganzem Herzen lieben, dann sind wir bereits in der Verbindung mit dem Geistigen. Wenn dies auch noch zum Wohle der Erde, der Natur, der Menschen, Tiere oder Pflanzen ist, dann sind wir auf dem richtigen Weg.

Beschreiten wir mutig neue Wege

Wir werden völlig neue Wege beschreiten können und müssen. Wenn wir beginnen das, was wir bisher aus einer Abgeschnittenheit von der geistigen Welt getan haben, umzuwandeln in eine Kooperation, dann sind wir auf einem sehr guten Weg. Und das bedeutet jetzt nicht, dass jeder Mensch in den Wald ziehen sollte um Kräuter zu sammeln, sondern das Besondere daran ist ja, dass wir beginnen, das ganz Gewöhnliche zu vergeistigen. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten dies umzusetzen. Hier zu Verdeutlichung ein paar Beispiele:

  • Menschen, die mit technischen Geräten arbeiten, z.B. in der IT, könnten lernen, mit den Wesenheiten der Geräte zu kommunizieren und dadurch gewisse Einsichten erhalten, die uns Menschen verborgen bleiben, wenn wir nur auf der materiellen Ebene arbeiten. In jedem technischen Gerät wirken Wesenheiten, die dort nicht freiwillig sind, sondern die da „hineingebannt“ sind, um das Gerät überhaupt funktionsfähig zu machen. Wir können dies wahrnehmen, wenn wir zum Beispiel mit unserem Auto sprechen, ihm vielleicht sogar einen Namen geben. Oder wir fühlen es dort, wo uns die Trennung von einem treuen Gerät schwer fällt. Wir sind dann nämlich mit den Wesenheiten dieses Gerätes verbunden.
  • Der gleich darauf folgende nächste Schritt ist, dass wir erkennen, wie wir diese Wesenheiten aus den Geräten befreien. Nämlich ausschließlich dadurch, dass wir die Geräte wieder in ihre Einzelteile zerlegen. Stellen Sie sich einmal vor, wieviele Milliarden und noch mehr Wesenheiten in den unendlich vielen ausgemusterten Geräten ein fürchterlich tragisches Dasein fristen, weil niemand diese Geräte wieder auseinander nimmt. Diese Arbeit wäre unglaublich wichtig, denn all diese gefangenen Wesenheiten sind Gift für unsere geistige Atmosphäre.
  • Menschen, die Häuser bauen und renovieren, könnten lernen, mit den Wesenheiten der Landschaften und der Häuser zu kommunizieren. Sie könnten erforschen, wie ein Haus auf einem Grundstück stehen sollte, wo gute und freie Plätze sind, oder wo Plätze sind, die den Elementarwesen gehören. Nicht umsonst hat Island eine sogenannte staatliche „Elfenbeautragte“, die vor Straßenbauprojekten etc. Kontakt zu den Naturgeistern aufnimmt, damit die Straße nicht Unglück heraufbeschwört. Wieviel Unfälle auf Baustellen könnten vermieden werden, wenn wir die Existenz der geistigen Wesenheiten berücksichtigen würden, anstatt einfach wild drauflos zu arbeiten.
  • Menschen, die sich der Medizin verschrieben haben, könnten lernen, mit den Wesenheiten der Organen Kontakt aufzunehmen, zu fragen, was diese brauchen und wo die Ursache der Krankheiten liegen.
  • Menschen, die Gärten anlegen, könnten dies gemeinsam mit den Elementarwesen und Naturgeistern tun – dies tun bereits einige Menschen, aber noch viel zu wenige. Auf diesem Weg kann man Unmengen an Düngern und sogenannten „Pflanzenschutzmitteln“, also Giften, einsparen.
  • Menschen, die Musik machen, könnten sich der geistigen Wirkungen ihrer Musik bewusst werden und diese bewusst in eine bestimmte Richtung lenken – vermutlich würden einige Musikrichtungen dadurch an Bedeutung verlieren.
  • Menschen, die Speisen zubereiten, könnten erkennen, welche Speisen auf welche Art zubereitet, den Menschen wirklich bekömmlich sind. Sie würden nicht nur nach rein praktischen Gesichtspunkten arbeiten, sondern die vibrierende Lebenskraft der Speisen bewahren und verstärkten – je nachdem, wie sie diese behandeln.
  • Menschen, die andere Menschen verschönern, könnten daran arbeiten, diese Menschen von innen heraus zu verschönern, anstatt eine schöne Fassade zu kreieren. Menschen, die glücklich sind, sind viel schöner als missmutige Menschen.

Ach, da gibt es noch tausende weiterer Ideen. Wir können ganz neue Berufe kreieren oder klassische Berufe mit geistigen Inhalten anreichern. Wichtig ist nur eines: Beginnen wir, mit der geistigen Welt zu koopererieren!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Dienstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Zeit für Zauberhaftes

Viele von Euch wissen es ja, dass ich mich nicht nur mit den etwas ernsthafteren Themen beschäftige, sondern es auch liebe, die medialen Fähigkeiten in Geschichten zu packen. Und da ich innerlich ein Kind geblieben bin, bin ich gerade im Begriff eine Seite zu erstellen, die sich nur um diese Geschichten dreht – einfach als Ort des Entspannens, der Zuversicht und des Vertrauens darauf, dass am Ende alles gut wird. Mich selbst erfreut dieses Projekt sehr, weil es meine Seele nährt und ich hoffe, dass ich damit die Seelen vieler Menschen erreichen und nähren kann. Ein Versuch dazu war die Weihnachtsgeschichte, die ich geschrieben habe: „Die Erdenreise“ und es entstehen täglich neue Geschichten in meinem Kopf, die ein Zuhause brauchen.

Warum wir Geschichten gut brauchen können

Wir brauchen Geschichten, weil sie uns aufbauen, weil wir uns mit den Protagonisten verbinden und weil wir dadurch, dass wir deren Weg mitvollziehen, Mut und Kraft für unseren eigenen Weg schöpfen können. Geschichten sind auch kleine Entspannungsinseln im Alltag, die wir nutzen können, um einfach mal wieder tief durchzuatmen und zu fühlen. Ich selbst liebe Geschichten von jeher und habe schon oft neuen Mut und neue Kraft durch diese Auszeiten finden können.

Aber Geschichten sind doch nur Geschichten – also erfunden

Das stimmt so nicht ganz. Alles, was wir denken, was wir lesen, was wir fühlen ist real – auf einer Ebene. Wenn wir uns mit Geschichten verbinden, erschaffen wir Realitäten. Wir wissen ja, dass jeder Gedanke auch eine Wesenheit ist, wenn wir Geschichten lesen oder hören, erschaffen wir Wesenheiten – im besten Fall aufbauende, dienliche Wesenheiten. Und außerdem sind viele Geschichten gar nicht nur erfunden. Die geistige Welt kommuniziert mit vielen AutorInnen über ihre Geschichten. Denn was sind Ideen anderes, als Impulse aus der geistigen Welt?

Warum ich so sehr das Bedürfnis nach schönen Geschichten habe

Wir können nicht alles rational erklären, was in der Welt geschieht, aber wir können durch die Bildersprache der Geschichten einen neuen Zugang finden, Gedanken aufschnappen uns mit HeldInnen verbinden und somit Asnporn für unsere eigene HeldInnenreise erhalten. Ich liebe Gechichten, weil sie mich in andere Welten mitnehmen, weil sie meinen Gedanken erlauben zu reisen, weil sie mich oft berühren. Ich persönlich mag nicht immer nur die ernsten Seiten des Lebens betrachten. Diese sind auch wichtig, aber sie sind nicht alles. Wir sind so große und großartige geistige Wesen und leben oftmals nur einen Bruchteil dessen aus, was uns möglich wäre. Daher finde ich Geschichten so schön, die mir aufzeigen, was und wer man alles sein könnte. Wir können uns ja in jeder Minute neu entscheiden, wer und wie wir sind. Geschichten schaffen für mich einen Zugang zu diesem Potential.

Warum ich immer davon träume, in einem Haus mit einem geheimen Zimmer zu leben

Mich fasziniert es, wenn das Geheimnisvolle und das Alltagsleben sich treffen. Diese Schnittstelle ist es, die in meinem Inneren ein Gefühl erzeugt, das sich wie Verliebtheit anfühlt – Kribbeln und Schmetterlinge im Bauch. In guten Geschichten passiert es, dass sich die beiden Welten immer wieder treffen. Und weil ich immer das Geheimnisvolle geliebt habe – vermutlich bin ich allein schon deshalb Medium geworden – stelle ich mir auch immer wieder vor, wie es wäre, wenn ich einen verborgenen Raum finden würde. Diese Sehnsucht, etwas zu entdecken, das vorher keiner entdeckt hat. In dem etwas verborgen liegt, wovon bisher keiner etwas ahnte…Hach, das ist wunderbar! 🙂

Das Kind im Inneren lebendig halten

Für mich war es immer sehr wichtig, diese kindlich-phantasievolle Seite in mir lebendig zu halten. Dadurch ist das Leben immer spannend geblieben, weil hinter jedem scheinbar banalen Erlebnis ein viel größeres Geheimnis verborgen sein kann. Und ich bin mir sicher, dass dies auch so ist. Und ich habe es immer schon geliebt, Situationen auf diese Art zu durchdenken. Was ist, wenn die scheinbar harmlose Frau in der Nachbarschaft in Wahrheit der Kopf eines geheimnisvollen Zirkels ist und ihre ganze Erscheinung nur der Tarnung dient? Was ist, wenn die Maulwurfshügel in unserem Garten gar nicht von einem Maulwurf stammen, sondern von fremden Wesen, die gerade ein Netzwerk über die ganze Erde aufbauen? Und was ist, wenn wir im Schlaf tatsächlich durch fremde Welten reisen, was erleben wir dabei? Und viele andere Fragen mehr treiben mich um… Und hinter jeder dieser Fragen steckt auch ein Körnchen Realtität, da wir ja tatsächlich oftmals Geheimnisvolles gar nicht erkennen, sondern unser Gehirn suggeriert uns, dass es völlig normal wäre…

Ich könnte ewig weiterschreiben, aber ich werde mich jetzt wieder an die Arbeit machen um das Zuhause für meine Geschichten zu erschaffen. Am 01.02.2022 wird es soweit sein, dass ich den Schleier lüften werde 🙂

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen Montag und Wochenbeginn und viele spannende Begegnungen

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Was berichten Verstorbene über Gott?

Was berichten Verstorbene eigentlich über Gott ist eine Frage, die mir nicht täglich, aber immer wieder gestellt wird. Und um diese zu beantworten, müssen wir uns erst einmal damit beschäftigen, wie das Leben in der geistigen Welt eigentlich ist. Und ich bin mir sicher, dass auch das nur eine Annäherung sein kann, weil wir mit unserem dreidimensionalen Denken die ganze Komplexität der geistigen Welt gar nicht erfassen können. Aber wir können versuchen, uns dem anzunähern.

Wie erleben sich Menschen nach dem physischen Tod?

Wenn wir frisch in die geistige Welt kommen, fühlen wir die Anwesenheit einer großen, universellen Liebe, das wissen wir hauptsächlich aus den Nahtodes-Forschungen von Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Und auch im Jenseitskontakt bekommt man davon eine kleine Ahnung, weil die Menschen immer vermitteln, dass es gut ist, wie es ist. Dass sie zwar vielleicht ein wenig Sehnsucht nach ihren Angehörigen haben, die noch inkarniert sind – vor allen Dingen dann, wenn der Tod noch nicht lange her ist – aber sie vermitteln den Eindruck, dass es gut ist. Diese Menschen sind noch ganz damit beschäftigt, ihr vergangenes Leben zu betrachten. Sie sind also noch identifiziert mit der Person, die sie im letzten Leben waren. Daher können wir auch mit ihnen als diese Person sprechen. Doch dort wo diese Menschen sind, erleben sie zwar eine universelle Kraft und Liebe, aber sie sind (noch) nicht in der Nähe zur Quelle, die wir Gott nennen können, oder wie wir sie gerne benennen möchten.

Ein Vergleich dazu

Wenn wir als inkarnierte Menschen z.B. nach Amerika reisen, dann wissen wir, wer der Präsident dieses Landes ist. Sein Existenz ist allgegenwärtig, er ist die Instanz, die über allem wacht. Wir können sogar zum Weißen Haus fahren und es uns von außen betrachten und wissen oder vermuten, dass der Präsident dort drinnen ist. Aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von ihm, weil wir nicht an ihn herankommen. Bis hierhin passt der Vergleich mit den Menschen in der geistigen Welt. Sie fühlen die Quelle, aber mehr auch nicht. Sie befinden sich noch auf den unteren Ebenen der geistigen Welt, die unsere physische Welt auf der Erde praktisch durchdringen. Sie sind uns noch ganz nah. Aber daher erleben sie nicht, was in den übergeordneten Ebenen stattfindet. Sie erhalten nur eine Ahnung davon.

Die weiteren Schritte der Menschen in der geistigen Welt

Rudolf Steiner beschreibt, dass die Menschen etwa ein Drittel der Zeit, die sie inkarniert waren, sich mit ihrem Lebenstableau beschäftigen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wir Menschen ungefähr bis zu ungefähr 50 Jahre nach ihrem Ableben noch erreichen können – selten länger. Aber dies hat aus meiner Sicht damit zu tun, wie lange man auf die Mitglieder der Seelengruppe wartet. Wenn ich hier von Zeit und Jahren schreiben, so ist das nur für uns relevant. In der geistigen Welt existiert keine Zeit. Alles ist im Jetzt. Das ist für uns schwer vorstellbar, da wir ein Leben ohne Zeit nicht kennen. Wenn sich nun die Menschen in der geistigen Welt wieder als Seelengruppe zusammengefunden haben, dann beginnt die Reise in die höheren Sphären. Dabei verlieren die Menschen aber die Individualität aus dem letzten Leben und werden zur Essenz aller gelebten Leben. Sie sind wieder mit allen ihren Erfahrungen und allem Wissen vereint. Dies ist aber der Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr in der Lage sind mit ihnen zu kommunizieren, da es sie als die letzte Inkarnation nicht mehr gibt. Als Angehörigen brauchen wir uns vor diesem Moment nicht zu fürchten, da wir ja dann selbst in der geistigen Welt sind und den Weg gemeinsam mit unseren Lieben gehen. Auch wenn wir viele Jahre später sterben.

Der Weg in die höheren Sphären

Wir reisen nun also in die höhren Sphären – ich will mal mich selbst als Beispiel nehmen. Über eine bestimmte Zeit nach meinem Ableben sind meine KollegInnen noch in der Lage mit mir zu kommunizieren, weil ich noch Manou bin, lediglich ohne Körper. Wenn ich aber weiterziehe, das heißt, wenn all meine Lieben zu mir in die geistige Welt gekommen sind und ebenfalls ihre Zeit des Lebenstableaus erledigt haben, reisen wir weiter. Wir alle verlieren dabei die letzte Individualität und werden zu dem, was wir jemals waren. Dabei erkennen wir natürlich auch, wie oft wir uns zuvor schon getroffen haben. Wir treten ein in einen Zustand der tiefen Erkenntnis. Wir sind nun nicht mehr in der Sphäre der Erde, sondern durchreisen die verschiedenen Planetensphären – Rudolf Steiner beschreibt dies sehr genau. Das würde heute aber zu weit führen. Wenn wir aber in der Sonnensphäre sind, dann treten wir in Kontakt mit Christus, dem großen Sonnenwesen. Nur können wir das niemandem mehr erzählen, weil kein Medium mehr mit uns in Kontakt treten kann.

Und wenn wir am Ende unserer Reise angekommen sind – dies nennt Steiner die Weltenmitternacht, dann entscheiden wir uns gemeinsam und mit Hilfe unserer geistigen Begleiter, wie und unter welchen Umständen wir uns wieder verkörpern werden, in welcher Konstellation wir uns verkörpern werden und was wir gemeinsam erleben. Hier werden die Pläne für das nächste Leben wieder geschmiedet. Nun machen wir uns wieder auf den Weg in das nächste physische Leben.

Dies ist der Grund, warum Verstorbene im Jenseitskontakt nichts über Gott berichten können

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, warum wir über den Jenseitskontakt nichts über die höhren Sphären erfahren können. Wenn wir in der geistigen Welt ankommen, haben wir zwar eine erweiterte Wahrnehmung über gewissen Zusammenhänge. Wir können sehen, wie sich Fäden von uns zu anderen Menschen gesponnen haben. Und wir können auch erleben, was wir Gutes und weniger Gutes getan haben – aus der Sicht der anderen Menschen (das habe ich gestern beschrieben), aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von Gott. Wir sind auch nicht allwissend, sondern wir sind zunächst die, die wir auch mit Körper waren und erst in weiterer Folge erfahren und erleben wir mehr – können es aber nicht mehr mitteilen und haben vermutlich auch nicht das geringste Bedürfnis danach. Wir erleben uns dann als Teil eines riesigen, komplexen Weltenkosmos`, für den es auch hier auf der Erde ganz sicher keine Worte gibt. Das ist ja selbst bei Nahtoderlebnissen so, dass die Menschen beschreiben, dass sie für die Empfindungen und Erlebnisse keine irdischen Worte finden.

Wenn wir etwas über Gott im irdischen Dasein erfahren möchten, so dürfen wir es in Kontemplation, Gebet und Meditation üben. Jeder Mensch ist in der Lage mit dem höchsten Schöpferwesen in Kontakt zu treten – jeder Mensch zählt und ist vor diesem großen Wesen wichtig.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen kontemplativen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Warum wir niemals alleine sind – auch nicht wenn wir sterben

Derzeit ist es für viele Menschen schrecklich, dass sie nicht bei ihren sterbenden Angehörigen sein können oder konnten, doch eines soll zum Trost gesagt sein: Niemand muss alleine sterben! Wenn die Seele sich aufmacht, den Körper zu verlassen, befindet sich der Mensch bereits in zwei Welten und alle geistigen Wesenheiten, die seit seiner Geburt, und schon lange vorher, bei dem Menschen waren, sind anwesend und begleiten ihn. Diese Wesenheiten sind auch in der Zeit zwischen dem sogenannten Tod und der nächsten Geburt in unserem Feld und planen unsere nächste Inkarnation mit uns.

Wesenheiten die uns von Anbeginn begleiten

Wir sind von vielerlei Wesenheiten begleitet – von manchen nur zu Zeiten unseres Erdendaseins und von anderen wiederum sogar durch alle Leben hindurch. Dies sind die Wesenheiten, die uns besser kennen, als wir uns selbst. Sie wissen, wer wir alles bereits waren und wissen auch, welche Lernfortschritte wir bereits erzielt haben und welche Lektionen noch vor uns liegen. Und selbst wenn wir total isoliert in einer Zelle säßen, wären diese Wesenheiten bei uns. Je feinsinniger wir werden, je achtsamer wir in unserem täglichen Leben sind, umso leichter fällt es uns, die Anwesenheit dieser Wesenheiten zu spüren und mit ihnen auch in den bewussten Kontakt zu treten. In unbewusstem Kontakt mit ihnen sind wir sowieso, immer wenn wir schlafen. Aber wir können lernen, auch in bewussten Kontatk zu treten.

Wie können wir den Kontakt zu unseren Begleitern intensivieren?

Wir können durch Meditation lernen, unseren Geist – den plappernden Geist des Alltags – im Englischen ist das der „Monkey Mind“ – zu beruhigen und lernen, wie wir die leisen Stimmen unserer Begleiter wahrnehmen können. Es ist von unglaublicher Wichtigkeit für uns, dass wir lernen, diese ständig plappernde Alltagsstimme leiser zu drehen. Wir sind Menschen, die auf dem Weg sind, daher ist es absolut nicht notwendig, dass wir uns in den ersten Schritten an das Thema Gedankenfreiheit heranwagen, aber Momente zu schaffen, in denen wir in einem Zustand erhöhter Wahrnehmung sind, bringt uns unseren geistigen Begleitern so viel näher. Die Zeit ist reif, uns mit der geistigen Welt zu verbünden und gemeinsam die kommenden Herausforderungen zu meistern.

Wer ist denn nun bei uns?

Auf jeden Fall begleitet uns durch alle Inkarnationen eine Art Beschützerwesen, das ist dieses Wesen, das wir im christlichen Glauben den Schutzengel nennen. Dieser Schutzengel kennt alles von uns und geht mit uns durch dick und dünn. Wir haben in gewisser Weise auch eine Verantwortung für dieses Beschützerwesen, da es mit uns gehen muss – wohin wir auch gehen. Je niederer die Gefilde sind, in die wir gehen, desto schwieriger ist es für diese hochschwingende Lebensform, dies zu ertragen. Doch aus der reinen Liebe zu uns geht es mit uns überall hin. Dies ist vielleicht auch ein guter Anhaltspunkt, wenn wir das nächste Mal überlegen, ob dieses oder jenes jetzt gut für uns ist. Die Frage ist auch, ob dies auch gut ist für unser Beschützerwesen. Und während unserer Lebenszeit gesellen sich noch andere Weseneheiten zu uns, das können Geistführer sein, die uns helfen unsere Arbeit zu machen, die uns auch helfen Entdeckungen zu machen. Und es können auch Menschen sein, die nicht mehr inkarniert sind, weil sie uns aus Liebe eine Zeit unseres Lebens beistehen möchten.

Wenn wir sterben, werden wir der Wesenheiten gewahr

Im Jenseitskontakt erlebe ich oft, dass Angehörige verzweifelt und traurig sind, weil sie beim Sterbezeitpunkt nicht bei ihren Lieben waren. Doch dies erscheint nur aus dem menschlich-irdischen Gesichtspunkt schlimm. Wenn ein Mensch sich aufmacht, die Hülle zu verlassen, dann ist er niemals alleine und er spürt auch die Anwesenheit dieser Wesenheiten.Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir uns nun nicht mehr um die sterbenden Menschen kümmern sollen, aber es darf ein wenig von der Trauer und Verzweiflung nehmen, wenn wir es nicht geschafft haben, dabei zu sein – aus welchem Grund auch immer. Und oftmals ist es ja auch so, dass man am Bett eines sterbenden Menschen sitzt und genau in dem Moment, in dem man den Raum verlässt, um auf die Toilette zu gehen oder einen Kaffee zu holen, verlässt dieser Mensch seinen Körper. Er hat die Gelegenheit genutzt dem Ruf seiner Begleiter zu folgen. Deshalb ist auch schön, wenn wir einem sterbenden Menschen erlauben zu gehen. Wenn allzu viele Angehörige um das Bett sitzen, die den Sterbenden nicht gehen lassen wollen, halten sie ihn damit unnötig lange in der physischen Welt – so verständlich dies auch ist.

Der Unfalltod

Ich habe schon sehr viele Jenseitskontakte für Angehörige gemacht, die einen geliebten Menschen durch einen Unfall verloren haben. Und da zeigt sich immer wieder das gleiche Bild. Oftmals möchten die Angehörigen wissen, wie sich der Unfall zugetragen hat, vor allen Dingen, wenn es keine Zeugen gab. Nicht immer gibt es dazu Bilder und Wissen beim Verstorbenen, aber wenn, dann ähnelt sich die Information sehr. Die Verstorbenen zeigen die Zeit vor dem Unfall, also zum Beispiel die Fahrt mit dem Motorrad und auch das Gelände, durch das sie fahren. Dann das Gefühl des Schrecks, wenn ihnen bewusst wird, was nun geschieht, und die nächste Erinnung ist bereits in der geistigen Welt. Unsere geistigen Begleiter scheinen uns auch insofern zu schützen, indem sie, wenn sie wissen, was nun passiert, uns den Vorfall nicht mehr erleben lassen, sondern sie holen uns gleich aus dem Körper heraus. Dies gilt vor allen Dingen für Unfälle, die sofort tödlich sind. Eine etwas andere Situation ist es, wenn der Verunfallte noch ins Krankenhaus transportiert wurde. Da gibt es manchmal Erinnerungen dran, aber auch nicht immer.

Wie wir nach dem Tod auf unser Leben blicken

Der nachtodliche Blick auf das Leben ist so, wie wenn wir aus einem sehr intensiven Traum erwachen. Wir haben Erinnerungsstücke und Gefühle und wir haben manche Dinge ganz klar vor uns und andere wieder nicht. Deshalb ist die Information bei einem Jenseitskontakt auch nicht so, wie wir sie uns oft wünschen würden. Wir bekommen nicht immer Namen, Daten, Zahlen…sogar meistens nicht. Der Blick auf das Leben nachtodlich zeigt andere wichtige Dinge auf. Wie wir gefühlt haben, welche Menschen für uns wichtig waren, was unvollendet geblieben ist…usw.

Und immer sind wir begleitet

Wir sind zu jeder Zeit unseres Lebens – von der Geburt bis zum Tod – vom Tod bis zur Geburt – und durch das nächste und jedes weitere Leben hindurch durch unendlich weise und liebende Wesenheiten begleitet. Dies zu wissen ist wichtig. Es ist wichtig für uns selbst und es ist auch wichtig, dass wir nun, in der neuen Zeit, lernen, mit diesen Wesenheiten in Kontakt zu treten.

Wer nun Lust bekommen hat, durch intensive geführte Meditationen ein wenig mehr mit seinen geistigen Begleitern in Kontakt zu treten, der ist herzlich willkommen, bei meiner zehnwöchigen Meditationsgruppe jeden Dienstag, ab 01.02.2022.

Näher Informationen finden Sie hier: Online Intensiv Meditationen

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Samstag – genießen Sie das Wochenende und gönnen Sie sich ein gutes Buch und einen Tee auf dem Sofa, falls Sie das mögen 🙂

Ihre und Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Nicht wie das Kaninchen auf die Schlange starren – mach Dein eigenes Ding!

Viele Menschen schauen derzeit täglich die Nachrichten und holen sich die Neuigkeiten minutenaktuell ins Bewusstsein. Das ist ein fataler Fehler, denn viele Dinge erweisen sich Tage oder Wochen später schon wieder als irrelevant. Mark Twain hat einmal gesagt: „Ich bin ein alter Mann und habe viel Schreckliches erlebt, aber zum Glück ist das meiste nie eingetroffen.“ Ich finde, das ist ein sehr weises Zitat. Wir können unsere Energie jeden Tag darauf richten, was irgendwer sagt, beschließt oder tut oder was alles passieren könnte, oder wir können uns dafür entscheiden, einfach unser Leben zu leben und aus allem das Beste zu machen. Denn Elbert Hubbard hat gesagt: „Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus.“ Und das finde ich genau so wichtig im Geiste zu tragen.

Wir leben nun einmal in einer Zeit des Umbruchs

Wir leben in einer Zeit der Veränderung und das Schlimmste, was wir jetzt machen können ist, dass wir sitzen und das Alte, Vergangene beklagen. Was vorbei ist, ist vorbei. Und was nun kommt, liegt in der eigenen Hand eines Jeden. Es gab Menschen, die in den schlimmsten Krisenzeiten eine Geschäftsidee aufgebaut haben, die Krisen überstanden haben, weil sie sich um andere Menschen gekümmert haben und viele Erfolgsgeschichten mehr. Jeder Mensch hat nun die Gelegenheit, sich aktiv am Aufbau des Neuen zu beteiligen. Räumen wir die Trümmer weg, selbst wenn noch welche herumfliegen, bauen wir die Gesellschaft auf, die jedes Wesen ehrt und wertschätzt und die gerecht und liebevoll ist.

Das Loslassen üben

Die meisten Menschen mögen keine Veränderung, weil man dadurch das Gewohnte verliert. Aber wir dürfen das Gewohnte verlieren, denn das gibt uns die Möglichkeit, unserer Kreativität freien Lauf zu lassen. Zeiten der Veränderung sind auch immer Zeiten des Loslassens. Und das Loslassen zu üben bereitet uns auf die größte Reise unseres menschlichen Lebens vor, den physischen Tod. Der physische Tod – wir erinnern uns, es gibt eigentlich keinen Tod, weil wir geistige Wesen sind – ist für viele Menschen deshalb so schlimm, weil sie sich an irdische Güter und Materielles klammern. Aber es ist so wichtig, dass wir alles loslassen können, damit wir als Menschen frei sind. Das Klammern an irdische Güter ist deshalb so töricht, weil wir sie sowieso nicht mitnehmen können auf unsere große Reise. Oder wie meine Oma zu sagen pflegte: „Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

Auch nicht-physisches loslassen und das Neue mit Weitblick gestalten

Und wir dürfen auch Glaubenssätze, Gewohnheiten, Trägheiten loslassen. Wenn wir uns aufmachen, eine neue Welt zu erschaffen, dann steht erst einmal Arbeit an. Dann sind wir gefordert uns aus der Komfortzone herauszubewegen und uns dem Ungemach zu stellen. Es wartet Aufbauarbeit auf uns und wir sind gefordert, diese aus dem neuen Bewusstsein heraus zu verrichten. Mindfulness ist das Wort im Englischen – Achtsamkeit heißt es auf Deutsch. Wenn wir etwas Neues achtsam machen, dann achten wir nicht nur auf unsere Bedürfnisse, sondern auch auf die aller anderen Wesenheiten – physische Wesenheiten und geistige Wesenheiten.

Angenommen wir erben oder kaufen ein großes Stück Land und das alte Bewusstsein setzt sich durch

Stellen Sie sich vor, dass Sie ein großes Stück Land erben oder kaufen, das seit Jahrzehnten verwildert ist, und Sie wollen daraus einen schönen Garten machen. Wenn Sie im Alten verharren, gehen Sie nur in dem Gedanken über das Grundstück, indem Sie vor Ihrem inneren Auge sehen, was sie dort haben wollen. Sie sehen das, was sich auf dem Grundstück befindet, als störend an und entschließen sich, das Grundstück zunächst einmal leer zu machen und dann neu zu gestalten. So geschieht das täglich tausende Male. Sie lassen ein paar große Bagger kommen und vernichten alles, was sich auf dem Grundstück befindet, damit Sie anschließend den Rollrasen bestellen können und ein paar gezirkelte Beete anlegen. Dann werden Sie wahrscheinlich einen optisch schönen Garten haben, aber er ist tot. Sie haben die Pflanzen vernichtet, die dort wuchsen, die Tiere verjagt, die dort lebten und überhaupt haben sie ein Stück Land vergewaltigt.

Wenn sich das neue Bewusstsein durchsetzt

Wenn Sie das gleiche Stück Land im neuen Bewusstsein betrachten, verbringen Sie erst einmal Zeit auf diesem Flecken Erde. Sie fühlen die Energie des Ortes, betrachten die Pflanzen die dort wachsen, würdigen die Tierwelt, die sich dort eingefunden hat und erfühlen die Elementarwesen und Naturgeister. Sie lassen das Land zu Ihnen sprechen und machen sich damit vertraut. Erst dann schauen Sie, wie Sie dieses Grundstück so schonend und behutsam wie möglich verändern können. Sie lassen Bereiche für wilde Pflanzen und für Tiere, sie nehmen sich Zeit Pflanzen oder Bäume die sie entfernen wollen zu verabschieden. Sie geben den Baumwesen Gelegenheit zu übersiedeln und sie erklären dem Genius Loci, dem Geist des Ortes, was sie vorhaben. Sie können dann dieses Grundstück umgestalten, doch Sie bleiben im Gewahrsein, dass dort noch andere Wesen leben, die ebenso das Recht auf ihren Lebensraum haben.

In der neuen Welt geht es nicht um feindliche Übernahmen, sondern um Koexistenz

In der neuen Welt üben wir uns darin, uns auch in die Bedürfnisse aller anderen Wesen hineinzuversetzen um dann einen Weg zu finden, der allen gerecht wird. Wir verhalten uns nicht mehr wie die Eroberer, die erst einmal alle Ureinwohner und Tiere abschlachten und dann neu besiedeln, sondern wir erfragen und erfühlen, was die, die vor uns hier waren, gerne hätten. Das mag für manche Menschen befremdlich klingen, aber seien wir einmal ehrlich: Es ist überhaupt absurd, Land auf der Erde zu kaufen. Wir tun dies und tun dies dauernd, aber in letzter Konsequenz gehört die Erde nur sich selbst. Wir dürfen uns verhalten wie Besucher und ein wenig einen rosenkreuzerisch-alchemistischen Aspekt einbringen und das Land veredeln. Aber eben nicht mehr um jeden Preis.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Freitag und lassen Sie sich nicht von tagespolitischen Dingen verunsichern…das gehört so…wir sind in einer Zeit des Wandels

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Ein etwas provokanter Titel, aber genau das ist das Thema. Als ewig lebende geistige Wesen sind wir nicht in der Lage zu sterben. Wir leben auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten, aber wir leben. Der physische Tod, der so viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, ist real. Wir legen unsere sterbliche Hülle ab wie einen Anzug, der alt und verschlissen oder eben einfach nicht mehr passend ist. Danach leben wir in der geistigen Welt und haben dort unsere Aufgaben zu verrichten. Wir sind auch in der geistigen Welt zusammen mit den Menschen, die uns hier in der physischen Welt wichtig waren und treffen unsere Liebsten immer wieder.

Wir inkarnieren in Seelengruppen

Diejenigen Menschen, die uns sehr nahe stehen, sind Wesenheiten, die wir schon aus vielen Leben kennen. Wir haben schon viele Inkarnationen miteinander verbracht in immer anderen Konstellationen. Wir waren enge Freunde, Familienangehörige…was auch immer. Und wir treffen uns immer wieder. In der geistigen Welt existiert keine Zeit und wir erleben das Warten auf die anderen Mitglieder einer Seelengruppe nicht als endloses Warten, sondern wir erfüllen in dieser Zeit unsere Aufgaben. Wir treffen in der geistigen Welt auch Mitglieder unserer Seelengruppe, die wir in der physischen Welt gar nicht als Mitglieder erkannt haben. In der geistigen Welt wird uns aber bewusst, welchen wichtigen Teil sie in unserem Leben erfüllt haben. Zum Beispiel kann es ein Lehrer sein, der uns auf eine bestimmte Weise ermutigt hat und ohne den wir etwas nicht getan oder uns nicht zugetraut hätten. Es kann sein, dass dieser Mensch zu unserer Seelengruppe gehört, auch wenn wir das zu Lebzeiten in der physischen Welt nicht vermutet hätten, weil der Kontakt flüchtig oder scheinbar oberflächlich war. In der geistigen Welt erkennen wir dann aber die übergeordneten Zusammenhänge und sehen die Fäden die sich von uns zu anderen Menschen ziehen.

Unsere Aufgaben in der geistigen Welt

Ein Teil unserer Aufgabe kann sein, dass wir Menschen, die noch inkarniert sind, aus der geistigen Welt heraus bei ihren Aufgaben beistehen, oder wir empfangen die Menschen, die gerade ihren Übergang erleben, oder wir haben andere Aufgaben, die wir uns mir dem irdischen Bewusstsein nicht vorstellen können. Auf jeden Fall betrachten wir unser Lebenstableau und entscheiden, was aus dem vergangenen Leben aus der erweiterten Sicht gut und nicht so gut war. Und aus dieser Betrachtung entsteht dann der Wunsch, es in der nächsten Inkarnation besser zu machen. Wir sitzen auf jeden Fall kaum auf einer Wolke und spielen Harfe, sondern wir sind auch in der geistigen Welt aktiv und wirken – wie zu Lebzeiten in der physischen Welt – in beiden Welten.

Unsere „Werkzeuge“ und Fähigkeiten in der geistigen Welt

Da wir nur als inkarnierte Menschen gewissen Entwicklungen machen können, ist dies unsere Ausrüstung in der geistigen Welt. Je mehr wir uns als Persönlichkeiten entwickelt haben, umso differenzierter können wir auch in der geistigen Welt – und im nächsten Leben – wirken. Unser echtes Kapital, über viele Leben, ist das, was wir aus uns selbst machen. Je mehr wir um Erkenntnis ringen, je mehr wir unsere niedere Natur überwinden, umso dienlicher sind wir in beiden Welten. Das steigert sich von Leben zu Leben. Aber natürlich sind wir Menschen, wir bemühen uns, wir scheitern, wir bemühen uns wieder…genauso ist es auch gedacht. Nicht nur das erfolgreiche Voranschreiten ist als Erfolg zu werten, sondern ebenfalls die Durchhaltekräfte, die wir in uns entwickeln, indem wir uns immer wieder bemühen. Dies ist Teil des Prozesses.

Unser Lebenstableau

Wenn wir nachtodlich unser Lebenstableau betrachten, gehen wir unser ganzes Leben noch einmal rückwärts durch und empfinden dabei nicht das, was wir zu Lebzeiten selbst empfunden haben, sondern wir empfinden die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Rudolf Steiner beschreibt dies sehr anschaulich. Und das erklärt auch, warum Menschen aus der geistigen Welt oftmals im Jenseitskontakt ein starkes Bedürfnis haben, gewisse Dinge aufzuklären und zu erklären. Während wir unser Lebenstableau betrachten, erleben wir noch einmal Begegnungen mit Menschen, die uns zu Lebzeiten in der physischen Welt gar nicht so stark in Erinnerung geblieben sind, als besonders wichtig. Wir erkennen, wie wir Menschen geholfen haben oder wie Menschen uns in der Begegnung den richtigen Weg gewiesen haben, bzw. uns zu etwas inspiriert haben. Dies erscheint oftmals erst nachtodlich in der ganzen Tragweite. Bei der Betrachtung unseres vergangenen physischen Lebens ist niemand ist da, der uns beurteilt. Wir sind diejenigen, die erkennen, was wir gut gemacht oder nicht so gut gemacht haben. Und aus uns heraus entsteht der Wunsch nach Ausgleich.

Warum Jenseitskontakte Heilung sind

Ich erlebe es so, dass der Kontakt zwischen dem Menschen in der physischen Welt und dem Menschen in der geistigen Welt noch so stark ist, dass es Momente gibt, in denen der Mensch in der physischen Welt das dringende Bedürfnis hat, sich an ein Medium zu wenden um einen Jenseitskontakt herzustellen. Und meist erweist sich dies als richtig. Es gibt noch etwas auszusprechen und zu erklären. Und es ist sehr häufig sehr berührend, wenn sich gewisse Dinge aufklären, bzw. wenn die Worte noch gesprochen werden, die noch gesprochen werden sollten. Jenseitskontakte sind immer schön. Es gibt keinen Jenseitskontakt, der gruselig oder unangenehm ist – selbst wenn ein Mensch erscheint im Jenseitskontakt, mit dem wir eigentlich – aus unserem Denken heraus – nichts mehr zu tun haben möchten. Auch hier kann es gut tun, eine Entschuldigung anzunehmen oder einer Erklärung zu lauschen. Aber natürlich kann man einen Jenseitskontakt auch zurückweisen, ich rate aber nicht dazu. Ich finde, wenn jemand kommt, sollten wir diesem Menschen zumindest die Möglichkeit geben, das zu sagen, was er zu sagen hat. Wir müssen ja nicht sehr viel Raum einräumen. Doch es geht ja um Heilung – auf beiden Seiten.

Warum wir keine Angst vor dem Tod haben müssen

Wir müssen beileibe keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten Menschen fürchten sich davor, weil sie Angst haben, dass danach nichts mehr ist. Aber diese Angst ist spätestens seit den Forschungen von Elisabeth Kübler-Ross obsolet. Wir wissen mittlerweile von ganz vielen Seiten, und erleben es ja auch selbst in den Jenseitskontakten, dass das Leben einfach weitergeht. Und sobald wir die Grenze zur geistigen Welt überschritten haben, sind wir sofort in Geborgenheit. Wir sind auf unausprechliche Art und Weise begleitet von vielen Wesenheiten, die uns durch alle Leben hindurch begleitet haben. Wir werden sofort liebevoll in Empfang genommen. Der schwerste Moment ist der Moment, diesen einen Schritt zu machen und über die Schwelle zu treten. In meiner zehnjährigen Tätigkeit in der Altenpflege und der Begleitung Sterbender habe ich den eigentlichen Übergang immer als sehr wunderbaren und friedlichen, sogar freudigen Moment erlebt. Schwer war oftmals der vorherige Kampf – das Klammern an das physische Leben.

Eine neue Art von Sterbebegleitung wäre aus meiner Sicht wünschenswert

Es wäre schön, wenn sich mediale Menschen auch der Begleitung der Sterbenden widmen würden. Als Medium können wir den Menschen einen Schritt weiter begleiten. Wir könnten sozusagen den Übergang deutlich leichter machen, indem wir als Medien bereits den Kontakt zu den abholenden Wesenheiten aufnehmen und auch aktiv im Sterbeprozess eine Brücke zwischen den Welten darstellen. Diese Aufgabe gehört für mich zu denjenigen Aufgaben, die in der neuen Welt, die sich gerade entwickelt, völlig normal sein werden.

Mein Wirken als Medium – Jenseitskontakte

Ich liebe Jenseitskontakte und ich liebe die Arbeit in beiden Welten. Aber noch vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, die Menschen von der Angst vor dem Tod zu befreien. Denn wenn wir den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens betrachten, können wir das Leben viel freier leben. Wir haben dann nicht stets das Damoklesschwert des Todes über uns schweben, sondern wir können den Tod akzeptieren als das, was er ist: Als Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die Angst vor dem Tod

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie alles tun oder nicht tun, aus lauter Angst vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen heraus. Wenn wir den Tod als unseren Freund betrachten können, wenn wir erkennen können, dass es oftmals besser ist, jetzt aus der geistigen Welt heraus zu arbeiten, dann sind wir frei. Wir sind frei, weil wir erkannt haben, was wir wirklich sind: Unsterbliche geistige Wesenheiten, die gerade mal inkarniert sind. Und aus dieser Freiheit heraus sind wir in der Lage auch unsere Werte völlig neu zu überdenken. Wenn es ein „Nach mir die Sintflut“ nicht mehr gibt, wenn es die Trennung durch den Tod nicht mehr gibt, wenn es die Angst nicht mehr gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Eure und Ihre

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay