Manou Gardner Medium – Video

Wir waren fleißig und haben ein neues Video erstellt, das mich in meiner Arbeit als Botschafterin der geistigen Welt zeigt. Meine Mission ist, aufzuzeigen, dass das Leben nach dem Tod weitergeht. Ja, dass wir gar nicht sterben können, sondern nur unseren physischen Körper ablegen.

Montag – Tag der Gefühle

Wenn am Montag in der Früh der Wecker läutet, bedeutet das für viele Menschen nichts Gutes. Sie fühlen Lustlosigkeit und Unwillen, weil sie eine lange Arbeitswoche vor sich haben. Dies ist am Montag besonders spürbar. Nicht nur, weil es der erste Tag der Woche ist, sondern auch, weil der Mond-Tag der Tag der Gefühle ist. Heute fühlen wir mehr als an allen anderen Tagen.

Die Energie des Mondes, die auf alles Wässrige wirkt (wir erinnern uns, auch wir bestehen zu ca. 70 Prozent aus Wasser), ist auch zuständig für Ebbe und Flut. Auch mit uns macht die Energie des Mondes etwas. Wir sind sensibler. Wir kommen uns selbst und unseren Gefühlen näher als an allen anderen Tage der Woche. Daher ist es spannend, wenn wir unsere Gefühle am Montag ein wenig beobachten. Ist das Aufstehen jeden Montag eine Qual? Erdrückt uns die Last der Woche? Dann ist es wirklich Zeit zu überlegen, ob wir auf dem richtigen Platz im Leben sind.

Das Leben ist nicht dazu gedacht, dass wir uns durch die Woche quälen, sondern es wäre schön, wenn wir am Montag aufwachen und uns auf die Woche freuen könnten. Wir sind doch selbst unseres Glückes Schmied. Auch wenn jetzt keine Möglichkeit besteht, die Situation auf der Stelle zu ändern, so eignet sich der Montag sehr gut, um das Leben zu erfühlen.

Folgen Fragen sind passend für den Montag

  • Wie fühle ich mich?
  • Was fühlt sich gut an und was nicht?
  • Ist das, was ich tue, das Richtige für mich?
  • Gäbe es etwas, das ich lieber täte?
  • Lebe ich ein Leben, das meine Talente erstrahlen lässt?
  • Oder gehe ich als „graue Maus“ durchs Leben, weil ich mir nicht mehr zutraue?
  • Was würde mein Vertrauen in mich stärken?
  • Wo wäre der – gefühlt – ideale Platz für mich?

Und es ist gar nicht notwendig, sofort etwas zu tun, sondern einfach mal nur fühlen. Wenn man erfühlt, dass man am richtigen Platz ist, ist alles gut. Aber viele Menschen sind nicht auf dem richtigen Platz. Und das Leben ist zu schade, um es am falschen Platz zu fristen. Sich diesen Umständen klar zu werden, ist die Qualität des Montags.

Die meisten Menschen unterdrücken diese Gefühle, weil sie Angst haben, dass sie davon überrollt werden, wenn sie ihnen erlauben, an die Oberfläche zu kommen. Aber Gefühle, die wir unterdrücken, sind viel schlimmer. Sie arbeiten im Verborgenen und lassen uns nicht zur Ruhe kommen, weil wir wissen, dass da irgendwas ist, das eigentlich angeschaut werden möchte.

Heute ist der Tag, an dem wir diesen Gefühlen Raum geben sollten. Ab dem Moment, an dem wir uns eingestehen, dass wir eigentlich etwas ändern sollten und die Intention setzen, arbeitet die geistige Welt, das Universum für uns. Es zeigt uns Möglichkeiten auf, wie wir etwas ändern können. Doch darum müssen wir uns heute noch gar nicht kümmern. Heute gilt es nur zu fühlen.

Ich wünsche Ihnen/Euch allen einen wunderschönen fühlenden Start in die Woche!

Liebe Grüße

Manou

Auf dem Seelenpfad wandeln

Jeder Mensch hat Fähigkeiten, Talente, Interessen, Potentiale, die nur er oder sie auf diese Weise hat. Diese sind Wegweiser zu unserem Seelenpfad. Wir alle haben uns etwas vorgenommen für dieses Leben – wir haben dieses Leben gewählt, damit wir etwas in die Welt bringen können, dass nur wir auf diese Weise in die Welt bringen können. Aber dann haben wir es vergessen. Als ganz kleine Kinder haben wir uns vielleicht noch erinnert, doch die Schleier des Vergessens wurden immer dichter. Eltern, Kindergarten, Schule und Beruf haben viel Raum eingenommen in unserem Leben und Sachzwänge kamen hinzu. Wir mussten uns eine Existenz aufbauen, Kinder versorgen, Schulden zurückzahlen…etc. Dadurch haben wir uns immer weiter von unserem Seelenpfad entfernt. Und das ist völlig normal. Wir müssen erst unsere physischen Existenz sichern, bevor wir unseren Seelenweg suchen.

Der Seelenpfad klopft immer wieder an

Doch die geistige Welt ist beharrlich. Immer wieder erhalten wir Zeichen und Hinweise, dass wir den Seelenpfad noch nicht gefunden haben. Sie piekst uns heimlich und lässt uns suchen. Und oftmals suchen wir nach etwas und wissen weder wonach noch warum. Das ist der Moment, in dem wir uns erinnern können, dass da noch etwas offen ist.

Woran erkennen wir, dass wir noch auf der Suche sind?

  • Wir fühlen uns, als wäre etwas noch nicht gefunden
  • Es ist eine Sehnsucht in uns, die sich mit nichts übertünchen lässt
  • Wir suchen nach Hinweisen, Büchern, Kursen etc. um mehr darüber zu erfahren
  • Wir fühlen uns noch nicht ganz richtig und angekommen in unserem Leben
  • Obwohl wir (vermeintlich) alles haben, sind wir noch nicht zufrieden
  • Wir träumen von einem ganz anderen Leben…

Das alles können Hinweise sein, dass da noch etwas offen ist. Dass wir etwas in unserem Leben noch nicht erfüllt haben. Bei vielen Menschen kommt diese Phase in der Mitte der Vierziger, bei manchen früher, bei anderen später. Der Seelenpfad kann etwas mit unserem Beruf zu tun haben, muss es aber nicht. Viele Menschen folgen ihrem Seelenpfad neben ihrem Brotberuf, andere fühlen, dass sie gerne auch beruflich ihren Seelenpfad beschreiten wollen.

Doch angenommen, Sie fühlen, dass etwas noch nicht „rund“ ist, wo finden Sie nun die Hinweise? Wie kommen Sie von dem diffusen Gefühl zu einer Idee? Und von der Idee zu einem Plan?

Hinweise zum Seelenpfad, die uns die geistige Welt gibt

  • Sie haben ein bestimmtes Interesse, das immer wieder auftaucht
  • Sie können etwas besonders gut
  • Sie hören immer wieder von einer bestimmten Sache
  • Sie fühlen sich zu bestimmten Orten oder Menschen hingezogen
  • Sie kaufen immer wieder Bücher oder besuchen Kurse zu einem bestimmten Thema
  • etc…

Aber da gibt es noch unser Gehirn, das immer wieder aussortiert und die Wahrnehmung bestimmter Hinweise unterdrückt. Das ist nicht, weil unser Gehirn uns hindern möchte, sondern es tut das zu unserem vermeintlichen Schutz. Es filtert aus, was wir nicht kennen und schickt uns immer wieder auf die alten Pfade zurück. So drehen wir oftmals die Runden viele Male und kommen zu keinem Ergebnis. Es bleibt im Diffusen. Das ist der Moment, an dem wir lernen dürfen, die Hinweise zu deuten. Es braucht einen neuen Zugang zu unseren Wahrnehmungen. Wir dürfen lernen, aufmerksamer zu sein und die Puzzleteile zu sammeln, damit sich endlich ein Gesamtbild ergibt. Manche Menschen schaffen das von selbst. Sie haben gelernt, wie es geht, die Hinweise zu sammeln und zu einem Bild zusammenzufügen. Wieder andere Menschen brauchen noch etwas Anregung dazu.

Falls Sie zu den Menschen gehören, die dazu etwas Anregung möchten, so sind Sie herzlich willkommen zu meinem Vortrag/Workshop „Ganz normal paranormal – die Zeichen der geistigen Welt lesen“, den ich bewusst auch sehr preiswert gehalten habe, damit niemand aus finanziellen Gründen daran gehindert ist, teilzunehmen.

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen ein wenig weiterhelfen dürfte, die Zeichen der geistigen Welt zu lesen!

Einmal gibt es den Vortrag/Workshop online

Ganz normal paranormal – Die Zeichen der geistigen Welt lesen

Ort: Online über Zoom/der Link wird sofort nach Zahlungseingang verschickt

Datum: Freitag, der 15.10.2021 von 18.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

Kosten: 24 €/Person inkl. MwSt.

Anmeldung unter: manuela@pusker.at oder telefonisch unter (0) 664 380 74 34

Nähere Informationen finden Sie hier

Und einmal als Veranstaltung vor OrtAchtung: Begrenzte TeilnehmerInnenzahl!

Ort: Alte Schule Edlach,  Habsburgweg 1, A-2651 Edlach an der Rax

Datum: Freitag, der 08.10.2021 von 18.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

Kosten: 36€/Person inkl. MwSt.

Anmeldung unter: manuela@pusker.at oder telefonisch unter (0) 664 380 74 34

Nähere Informationen finden Sie hier

Die momentane energetische Transformation und ihre Auswirkungen auf uns Menschen

Ich schreibe heute sehr persönlich, weil ich die Empfindungen, die ich derzeit habe, nicht verallgemeinern möchte. Ich weiß aus Gesprächen mit anderen sensitiven Menschen, dass sie ganz ähnliche Empfindungen haben und trotzdem wirkt es sich vielleicht sehr unterschiedlich aus. Daher schreibe ich primär von meinen Erfahrungen in den letzten Tagen.

Ich habe im Moment das Gefühl, dass energetisch gerade ein Sturm über die Erde braust. Das hatte ich schon öfter, aber noch nie so intensiv wie im Moment. Wir sind jetzt wohl gerade in einem wichtigen Stadium der Transformation angekommen. Ich habe grundsätzlich sowohl energetisch als auch physisch eine sehr robuste Konstitution und auch wenn ich merke, dass energetisch was „im Busch“ ist, schaffe ich es normalerweise über die Willenskräfte, mich davon nicht oder nicht sehr beeinflussen zu lassen. Das funktioniert im Moment überhaupt nicht.

Welche Symptome bringt die Energieveränderung mit sich?

Müdigkeit und Erschöpfung – derzeit muss ich meinen Tag viel lockerer planen als normalerweise, und freie Zeiten dazwischen lassen – aber das ist in meinem Leben auch leicht machbar

Ich bin viel müder als normal. Normalerweise komme ich mit sechs Stunden Schlaf wunderbar aus, mehr brauche ich seit vielen Jahre nicht. Das gilt im Moment nicht. Derzeit brauche ich deutlich mehr Schlaf.

Ich habe Kopfschmerzen. Das habe ich sonst nur, wenn ich zu wenig getrunken habe. Derzeit kommen immer wieder Anflüge von einer Art Kopschmerzen, die ich so gar nicht kenne. Nämlich mal im Hinterkopf, mal auf der Seite, dann wieder an der Stirn

Immer wieder Schwindel und leichte Anflüge von Panikattacken – eine beliebte Spielwiese der Widersachermächte.

Insgesamt spüre ich, dass mein physischer Körper und mein feinstofflicher Körper wieder eine neue Basis schaffen müssen, um miteinander existieren zu können. Es hakt an allen Ecken und Enden. Aber es wird auch wieder vorbei gehen!

Hier ein paar Tipps, was Ihr tun könnt, falls Euch dies auch betrifft

  • Sich Ruhe gönnen – alles was nicht UNBEDINGT sein muss, sein lassen
  • Sich erden – ich tue das mit Handarbeiten und ganz langsamen Spaziergängen draußen im Garten
  • Im Hier und Jetzt sein – eines nach dem anderen tun – ohne schon über das Nächste nachzudenken
  • Ganz bei der Sache sein, wenn Ihr etwas tut – ich merke, dass ich unantastbar bin, wenn ich mich mit einer Sache ganz verbinde und dies ist eine feine Übung, die danach ruhig beibehalten werden kann
  • Annehmen – keinen Widerstand leisten – diese energetische Veränderung muss stattfinden. Es war klar, dass es kommen muss
  • Diese Zeit als eine Ausnahmezeit betrachten, die Ausnahmezustände mit sich bringt – das macht es einfacher, sich damit zu arrangieren
  • Sich mit anderen Menschen austauschen. Es ist leichter, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist
  • Für andere Menschen da sein, so gut es geht. Viele Menschen fühlen sich momentan verunsichert
  • Angstfrei sein, so gut es geht – es ist eine Taktik der Widersachermächte, uns mit Angst zu schwächen
  • Mit sich selbst im Reinen sein, so gut es geht – nachsichtig zu sein, wenn Dinge gar nicht oder viel langsamer gehen, als Ihr es bisher gewohnt seid.
  • Radionik und Magnetfeld haben mir in den letzten Tagen sehr geholfen, trotz allem gut über die Runden zu kommen

Ich habe absichtlich öfter „so gut es geht“ dazu geschrieben. Weil es nicht dienlich ist, wenn man sich mit etwas unter Druck setzt. Wenn es nicht gut geht, ist es auch in Ordung.

Ich wünsche Euch auf jeden Fall einen schönen Samstag und bin gespannt, ob Ihr gerade ähnliche Erfahrungen macht. Schreibt es bitte gerne in die Kommentare auf Facebook oder WordPress.

Ganz liebe Grüße

Manou

Freitag und die drei Arten der Liebe

Der heutige Freitag beschenkt uns mit drei ganz großartigen Energien der Liebe – zum einen ist der Freitag (wie im Französischen noch ersichtlich – vendredi) der Göttin Venus gewidmet, Venus als Göttin, die durchaus der Verführung und der (zügellosen) Sexualität gesehen werden kann, ist gleichzusetzen mit der Form der Liebe, die wir, bzw. die alten Griechen, Eros nennen.

Eros: Die Liebe, die die sexuelle Anziehung in den Vordergrund rücktdie Kraft der Venus

Unter Eros verstehen wir die Liebe, die meist am Anfang einer Beziehung steht. Schmetterlinge im Bauch, das Gefühl, dem anderen Menschen bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Kleider vom Leib reißen zu wollen 🙂

Eros ist auch verbunden mit verzehrender Sehnsucht. Man glaubt, keine Sekunde ohne den anderen Menschen sein zu wollen. Ist er/sie nicht in der Nähe, denkt man an ihn oder sie. Man ist ganz außer sich, ganz im DU. Alles dreht sich um diesen Menschen, der unsere Gefühle so in Wallung bringt. Dies ist der Zustand, den die meisten Menschen mit starker Liebe in Verbindung bringen, der aber stets nur ein vorübergehender Zustand sein kann. Stellen Sie sich mal vor, das ginge ewig so! Sie kämen ja zu nichts mehr. Aber viele Menschen haben Angst, nachdem dieser Zustand abgeklungen ist, dass nun die Liebe vorbei sei und nicht selten suchen sie ihr Glück bei einem anderen Menschen – es kann wie eine Sucht sein. Diese Achterbahn der Gefühle ist wahnsinnig aufregend, aber wie jede Droge auch sehr verzehrend. Eros ist die Liebe, die mit Venus in Verbindung steht. Und sie ist auch eine Qualität des Freitags.

Philia: Die Liebe, die die Freundschaft in den Vordergrund rückt – die Kraft von Freya, Frija oder Frigg

In den nordischen Ländern wird die Göttin Venus mit Freya, Frija oder Frigg gleichgesetzt. Daher kommt der Name Freitag oder Friday. Da aber trotz der Gleichsetzung Venus und Freya ganz andere Energien haben, ist es bei uns in den nordischen Ländern so, dass die Tagesqualität ein wenig variiert. Freya steht für die Liebe und die Ehe, daher ist der Freyatag durchaus auch ein Tag der Familie. Freya ist bodenständiger als Venus. Sie ist eine Göttin, bei der das WIR im Vordergrund steht. Die Freya-Energie ist ruhiger, aber nicht weniger intensiv. Allerdings empfinden viele Menschen diese Art von Energie als langweilig. Sie haben Angst, dass nun aus ihrer Beziehung die Luft entwichen sei, weil es nicht mehr um dieses verzehrende DU, sondern um das kraftvolle WIR geht. Der Rausch ist verschwunden. Philia, die freundschaftliche Liebe ist stark und vertrauensvoll – aber längst nicht mehr so wild und verzehrend. Philia als Liebesqualität ist die Voraussetzung für eine Familiengründung. In Philia finden mehr Menschen Platz, als nur das sich nach einander verzehrende Paar.

Agape: Die altruistische Liebe – die Kraft von Maria

Nachdem wir ins Christentum eingetreten sind, kam dem Freitag noch ein sehr viel ernsterer, tieferer Sinn hinzu, nämlich durch die Kreuzigung Christis am Karfreitag. Und hier taucht Maria auf. Als „schwarze Madonna“ trägt sie oft noch die Insignien ihrer berühmten Vorgängerinnen – die Mondsichel und die Sternenkrone von Freya, ebenso ihren blauen Umhang und die Muschel, denn Venus ist als Meerschaumgeborene dem Meer entstiegen. Maria setzt nun die Transformation fort. Und dann war da noch Maria Magdalena, eine der umstrittensten Frauen in der christlichen Geschichte. Sie ist auf jeden Fall nicht gleichzusetzen mit Maria, der Mutter Gottes, sondern sie gilt vielmehr als Weggefährtin und Geliebte Jesus Christi. Ob die Bezeichnung Geliebte nun im körperlichen Sinne zu verstehen war, wage ich zu bezweifeln, es ging in dieser Verbindung vielmehr um die selbstlose Liebe – die Agape, die beide Frauen verkörpern. Beide Frauen müssen das, was sie am meisten lieben opfern, für einen größeren Zweck. Mit dem Tod Jesus Christi am Kreuz haben wir als Menschheit eine völlig neue Qualität erhalten, die sich bis heute fortsetzt (darüber werde ich gesondert schreiben). In der Agape erfährt nun die Liebe eine weitere Transformation. Sind wir im Eros ein sich sexuell liebendes Paar und in der Philia ein freundschaftlich liebendes Paar, so können wir in der Agape noch eine Stufe weitergehen und die Liebe als Tempel für die Geistesliebe sehen. Wir sind nun fähig, uns völlig selbstlos hinzugeben und das zu empfangen, was es zu empfangen gilt.

In unseren Liebensbeziehungen ist es natürlich wunderbar, wenn alle drei Formen der Liebe vorhanden sind, doch dürfen wir einfach das annehmen, was das Leben uns schenkt und dann sind wir ganz in der Agape. Agape ist Hingabe an das was ist.

Und all diese Qualitäten bringt uns der Freitag. Wir können am Freitag die Liebe in all ihren Erscheinungsformen feiern. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und Glück!

Übrigens: Eine kurze Übersicht über die Qualitäten der Wochentage finden Sie hier

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Mutterleib waren zwei Babys. Das eine fragte das andere: „Glaubst Du an ein Leben nach der Geburt?“ Das andere antwortete: „Warum? Natürlich! Nach der Geburt muss es etwas geben, auch wenn wir uns das jetzt nicht vorstellen können. Vielleicht sind wir hier, um uns auf das vorzubereiten, was wir später sein werden.“

„Unsinn“, sagte das andere Baby. „Es gibt kein Leben nach der Geburt. Was wäre das denn für ein Leben?“

Das zweite Baby sagte: „Ich weiß es nicht, aber es wird vielleicht mehr Licht geben als hier. Vielleicht gehen wir mit unseren Beinen und benutzen unseren Mund zum essen. Vielleicht haben wir andere Sinne, die wir jetzt nicht verstehen können.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist absurd. Gehen ist unmöglich. Und mit unseren Mündern essen? Lächerlich! Die Nabelschnur liefert Nahrung und alles, was wir brauchen. Aber die Nabelschnur ist so kurz. Ein Leben nach der Geburt ist logischerweise auszuschließen. Wenn wir hier nicht mehr sind, sind wir nirgendwo. Dann ist alles zu Ende!“

Das zweite Baby bestand darauf: „Nun, ich denke, da ist etwas und vielleicht ist es anders als hier. Vielleicht brauchen wir diese physische Nabelschnur nicht mehr.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist Unsinn! Und außerdem, wenn es Leben gibt nach der Geburt gibt, warum ist dann nie jemand von dort zurückgekehrt? Die Geburt ist das Ende des Lebens, und danach gibt es nichts als Dunkelheit und Stille und Vergessen. Es führt uns nirgendwo hin.“

„Nun, ich weiß es nicht“, sagte das zweite Baby. „Wir werden sicherlich unsere Mutter treffen und sie wird sich um uns kümmern. Sie weiß, was zu tun ist.“

Das erste Baby antwortete: „Unsere Mutter? Glaubst du eigentlich an die Geschichte von der Mutter? Das ist lächerlich. Wenn sowas wie eine Mutter existieren würde, wo ist sie dann jetzt?“

Das zweite Baby sagte: „Sie ist überall um uns herum. Wir sind von ihr umgeben. Wir sind von ihr. In ihr leben wir. Ohne sie würde und könnte diese Welt nicht existieren.“

Das erste Baby sagte: „Nun, ich sehe sie nicht, also ist es nur logisch, dass sie nicht existiert.“

Worauf das zweite Baby antwortete: „Manchmal, wenn du ganz still bist und dich konzentrierst und zuhörst, kannst du ihre Gegenwart wahrnehmen und du kannst ihre liebevolle Stimme hören.“

Das erste Baby schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht an eine Mutter und bereite mich darauf vor, dass nach der Geburt alles dunkel und aus ist.“


Ich verwende diese Geschichte, deren Verfasser mir leider nicht bekannt ist, als eine wunderbare Metapher für das Leben nach dem Tod. Weder können wir Gott oder die geistige Welt wahrnehmen, weil wir mittendrin sind noch haben wir durch unsere begrenzten Sinne eine Möglichkeit, uns das Leben nach dem Leben vorzustellen. Aber wir können uns dem Wissen nun wieder Schritt für Schritt nähern und somit das Leben nach dem Tod als Tatsache in unser Leben integrieren – wenn wir es wollen. Wir können aber auch einfach nur abwarten und uns überraschen lassen 🙂

Der heutige Portaltag – eine ganz besondere Schwingung

Der heutige Portaltag am 22.09.2021 erreicht uns mit einer ganz besonderen Schwingung. Er wirkt insofern besonders heftig auf viele Menschen, weil direkt davor Vollmond war. Die Transformationen, die durch den Vollmond gestern und vorgestern bereits in Gang gesetzt wurden, erhalten heute zusätzlich einen gewaltigen Boost.

Momentan transformiert sich Einiges und wir können dadurch in heftige Prozesse geschleudert werden – aber keine Sorge! Wer die Portaltage bewusst nutzt, erlebt in seiner persönlichen Transformation einen gewaltigen Schub. An Portaltagen sind die Schleier zur geistigen Welt deutlich dünner. Wer sowieso schon viele Wahrnehmungen hat, hat an diesen Tagen noch viel mehr. Das kann mitunter anstrengend sein.

Aber grundsätzlich gilt: Wer seine Transformation mit den vorhandenen Energien synchronisiert, kommt wesentlich schneller voran. Es gibt Tage, an denen tut sich nichts, da ist es gut zu wissen, dass von diesen Tagen nicht viel zu erwarten ist. Und dann gibt es wieder Tage, wie die Portaltage, Vollmond, Neumond, die ganzen Jahreskreisfeste etc., die uns die Voraussetzungen schenken, unsere Tiefen auszuloten.

Wir sind derzeit in einem globalen Transformationsprozess und jeder einzelne Mensch ist dabei unglaublich wichtig. Es zählt nicht wer, was wir besitzen, sondern es zählt einzig und alleine, wer wir SIND.

Unser Potential als Menschen und unsere Verbindung zu dem, das größer ist als wir, ist unser ganzes Kapital.

Wir, die wir Schöpfer unseres Lebens, aber auch Schöpfer der Erdentwickelung sind, werden nun in unserer ganzen Kraft gebraucht.

Viele Fragen tun sich daher auf und heute ist die Tagesqualität so, dass wir dazu Antworten erhalten können:

  • Wer bin ich wirklich – jenseits aller Glaubenssätze und tradierten Vorstellungen?
  • Was ist mein Seelenweg – den ich mir zwischen Tod und neuer Geburt gewählt habe?
  • Wie finde ich meinen Seelenweg?
  • Wie empfange ich die Botschaften aus der geistigen Welt – die mich auf meinem Weg führen und begleiten?
  • Wie stehe ich in meinem Leben?
  • Wie erschaffe ich meine Realtität – wie werde ich bewusster Schöpfer?
  • Was möchte ich hier auf der Erde hinterlassen – jenseits aller materiellen Werte?
  • Wem habe ich bereits geholfen seinen/ihren Seelenweg zu gehen?
  • Wie finde ich meine innere Stärke und meine Zuversicht?

Die Liste der Fragen ist nahezu unendlich, wenn wir beginnen, uns ganz auf die Energie der Portaltage einzulassen. Und es ist gut, mit diesen Fragen zu leben. Manchmal geht es gar nicht in erster Linie um die Antwort, sondern um das innere Ringen mit den bedeutenden Fragen des Lebens. Denn am letzten unserer Tage zählen die meisten Dinge gar nicht, mit denen wir momentan Geist und Seele verstopfen, sondern es zählt einzig und alleine, wie wir als Mensch agiert haben und welche Qualitäten wir uns erschaffen haben, diw wir dann in der geistigen Welt und im nächsten Leben zur Verfügung haben.

Ich wünsche Ihnen/Euch einen wunderschönen und erhellenden Tag mit all diesen Fragen!

Ihre/Eure Manou Gardner

Falls Sie sich selbst gerne besser kennenlernen möchten, stehe ich Ihnen auch gerne für ein mediales Aura-Reading zur Verfügung.

Vollmond-Ritual zur Manifestation

Heute ist Vollmond-Tag. Zeit Ihre Wünsche wahr werden zu lassen! Die Vollmond Nacht und der Tag danach eignen sich hervorragend dafür, Neues ins Leben zu holen und alles, was wir uns wünschen zu manifestieren.

Manche Menschen reagieren mit Unruhe und Schlafstörungen auf den Vollmond, weil sie sich nicht auf die Energie einlassen können. Erst wenn man den Vollmond mit seiner üppigen, weiblichen Energie in sein Leben integrieren kann, wirkt er sich positiv aus – nämlich durch gesteigerte Energie und Klarheit.

Der Vollmond, eine Zeit der Üppigkeit, der überbordenden Lebenslust und dem klaren inneren Wissen war schon immer von Mythen umrankt – und das völlig zurecht! Keine Zeit im Monat ist so lustvoll, so aufregend und so wild, wie die Vollmondzeit.

Das Manifestations-Ritual

Wenn Sie sich etwas für Ihr Leben herbeiwünschen, dann sollten Sie das heute auf ein Blatt Papier schreiben und danach dem Feuer übergeben. Am besten machen Sie das in Ihrer Räucherschale. Die Asche können Sie danach draußen verstreuen, während Sie sich noch einmal ganz in das hineinversetzen, was Sie sich für Ihr Leben wünschen. Dabei ist es wichtig, dies zu fühlen, als wäre es bereits geschehen.

Wenn wir berücksichtigen, dass die Zeit vermutlich gar nicht linear verläuft, sondern dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft immer gleichzeitig sind, so ist es auch bereits geschehen und Sie brauchen sich nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen. Aber es braucht ein wenig Zeit, sich so sehr in das Gewünschte hineinzuversetzen. Zwischen Tagesschau und Abendfilm wird es nicht gehen. Es wäre also sinnvoll, wenn Sie daraus wirklich ein Ritual machen.

Hier ist der perfekte Ablauf für das Manifestations-Ritual:

  • Duschen oder baden Sie ausgiebig
  • Ziehen Sie bequeme, aber nicht schlampige, Kleidung an – machen Sie sich hübsch für das Ritual. Wenn Sie eine bestimmte Ritual-Kleidung haben, tragen Sie diese
  • Setzen Sie sich an Ihren Ritual-Platz – wenn Sie noch keinen haben, zünden Sie an einem schönen Ort in Ihrem Zuhause eine Kerze an.
  • Machen Sie sich eine Tasse Tee oder ein anderes Seelen-Getränk
  • Meditieren Sie ein paar Minuten – wenn Sie eine schamanische Trommel haben, trommeln Sie
  • Fühlen Sie in sich hinein, was jetzt für Ihr Leben der nächste Schritt sein könnte. Was fühlt sich einfach wunderbar und leicht an?
  • Schreiben Sie das Gefühlte auf ein Blatt Papier
  • Fühlen Sie noch einmal hin, ob es wirklich stimmig für Sie ist
  • Dann zünden Sie das Blatt Papier an einer Kerze an und verbrennen es in einer feuerfesten Schale (Achtung wegen Brandgefahr!)
  • Nehmen Sie die Asche und gehen Sie nach draußen oder auf den Balkon. Wenn Sie beides nicht haben, öffnen Sie ein Fenster
  • Streuen Sie die Asche ganz langsam und bewusst aus und fühlen Sie ganz genau hin
  • Setzen Sie sich wieder zu Ihrer Kerze und trinken Sie Ihren Tee während Sie fühlen, dass alles bereits geschehen ist
  • Gehen Sie in dieser Gewissheit weiter in den Tag oder legen Sie sich eine Weile hin

Ab jetzt müssen Sie sich keine Gedanken über diesen Wunsch mehr machen. Es wäre allerdings hilfreich, wenn Sie sich im Alltag bereits ein Zeichen setzen, dass dieser Wunsch bereits erfüllt ist.

Zeichen der Manifestation im Alltag

  • Wenn Sie sich Wohlstand gewünscht haben, kaufen Sie etwas Kleines, das für Sie Wohlstand symbolisiert und stellen Sie es gut sichtbar auf. Am besten in Ihrem Reichtumsbereich, der sich vom Eingang aus gesehen, im hinteren linken Eck Íhrer Wohnung befindet. Aber Sie können es auch einfach auf Ihren Esstisch stellen.
  • Wenn Sie sich einen Partner/eine Partnerin gewünscht haben, platzieren Sie ein oder mehrere zusätzliche rote Kissen in Ihrem Bett
  • Wenn Sie sich Gesundheit gewünscht haben, suchen Sie sich ein Bild von einem gesunden, frohem Menschen und hängen Sie es gut sichtbar auf (vielleicht neben den Badezimmer Spiegel)
  • Wenn Sie sich einen neuen Arbeitsplatz gewünscht haben, suchen Sie sich ein Bild davon und hängen auch dieses gut sichtbar auf (vielleicht über Ihren Schreibtisch)

Das sind nur ein paar Anregungen, damit Sie nach dem Ritual einen Anker in Ihrem Alltagsleben haben.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Manifestieren!

Ihre Manou

Das Sonntags-Wunder

Der Titel „Das Sonntags-Wunder“ mag vielleicht auf den ersten Blick etwas seltsam und vor allem so klingen, als sei es etwas, das vielleicht – wenn überhaupt – nur ganz auserwählten Menschen passieren kann. Doch nein! Das Sonntags-Wunder ist etwas, das jedem/jeder von uns, jede Woche passieren kann. Warum das so ist, erfahren Sie hier:

Der Sonntag, als der Tag der Ruhe und Entspannung birgt eine Menge Überraschungen, vor allem, wenn wir ihn wirklich zelebrieren. An jedem Sonntag können wir uns neu erfinden. Und das, was uns WIRKLICH wichtig ist, kann sich aus der Ruhe heraus offenbaren. Nur wenn wir uns die Zeit geben, unsere Gedanken fließen zu lassen. Wenn wir nicht auch noch den Sonntag vollstopfen mit Aktivitäten, dann kann die Inspiration zu uns sprechen.

Über die Bedeutungen und Qualitäten der einzelnen Tage habe ich hier geschrieben.

Der Sonntag – Quelle der Inspiration

Nach einer arbeitsreichen Woche und vielen To-Dos auf der Liste, bietet der Sonntag die Möglichkeit, wieder mit seinem eigenen Inneren in Kontakt zu kommen. Während wir von Montag bis Samstag oftmals von so vielen Tätigkeiten und Themen eingenommen sind, bietet sich der Sonntag für Kontemplation an. Das bedeutet, dass man einen ganzen Tag lang nichts MUSS. Natürlich können wir Dinge tun, die wir gerne tun, aber in einer anderen Form als unter der Woche. Ich persönlich bügle meist an Sonntagen. Wenn ich darüber spreche, ernte ich meist Mitleid. „Die Arme muss am Sonntag bügeln!“ Aber das stimmt nicht. Erstens muss ich es nicht und zweitens bringt mich dieses ruhige Gleiten über die Wäsche in einen sehr entspannten Zustand, bei dem die Gedanken leise vor sich hinplätschern. Dazu muss ich sagen, dass ich es mag, Dinge zu tun, bei denen ich nicht denken muss, sondern einfach meine Hände beschäftigt sind, und meine Gedanken Flügel bekommen. Viele meiner Ideen kommen aus den sonntäglichen Bügel-Sessions. Natürlich kann man statt bügeln auch Rosen schneiden oder Spazieren gehen, Bücher lesen…jeder wie er mag…

Wichtig dabei ist nur: Alles kann – nichts muss! Es darf ruhige Freiheit und Frei-Zeit sein. Und dabei verarbeitet man eine Menge Eindrücke, die sich über die Woche angesammelt haben. Deshalb entscheide ich mich bewusst auch dafür, nicht unbedingt den ganzen Sonntag zu lesen oder auf andere Art Informationen aufzunehmen. Sonst kommen zu den vielen Eindrücken der Woche gleich weitere hinzu.

Aber wie geschehen jetzt die Wunder?

Die Wunder können dadurch geschehen, dass durch das ruhige Plätschern der Gedanken, Inspirationen unseren Geist erreichen, die unter der Woche nicht durchkommen. Solange wir ständig Denken, Planen, Erledigen etc. sind wir nicht aufnahmefähig für die kleinen Impulse, durch die die geistige Welt zu uns spricht. Erst in der Ruhe des Geistes schaffen wir es, unser Leben im größeren Zusammenhang zu sehen, unsere Wahrnehmungen zu schärfen und eventuell auch einen Teil dieses ruhigen Geistes mit in die beginnende Woche zu nehmen. Das ist der fruchtbare Boden auf dem Erkenntnisse wachsen.

Und diese Wunder können sich so auswirken, dass sich eine Idee, eine Inspiration in unserem Geist einnistet und dass wir sie gewähren lassen. Alleine durch die Anwesenheit der Idee oder der Inspiration setzen sich augenblicklich gewissen Mechanismen in der geistigen Welt in Gang, da die geistige Welt darauf erpicht ist, uns bei der Erfüllung unseres Lebensplanes zu helfen. Aber erst wenn wir soweit in die Ruhe gekommen sind, dass wir unseren Geist auf Empfang gestellt haben, kann der Prozess beginnen.

Daher ist jeder Sonntag wunderbar dazu geeignet, diesen Erkenntnis-Prozess in Gang zu setzen und die Weichen für ein völlig neues Leben zu stellen.

Vom Sterben und vom Leben

Für viele Menschen gilt der physische Tod als Ende des Lebens, obwohl wir in anderen Lebensbereichen längst anerkannt haben, dass es ein Verschwinden von Energie überhaupt nicht gibt. In der Physik ist bekannt, dass Energie sich verändern, aber nicht verschwinden kann. Wir sehen es auch gerade jetzt im Herbst. Die Blätter an den Bäumen färben sich bunt und werden bald herunterfallen und in wenigen Wochen wird die Natur aussehen, als sei sie tot.

Doch niemand von uns käme auf die Idee, dass sie wirklich tot ist, da wir von Kindesbeinen an erleben, wie sich im Frühling die ersten grünen Spitzen zeigen und einige Wochen später alles wieder bunt ist. Wenn wir diese Metapher auf den menschlichen Tod umlegen, so kommen wir doch recht bald zu der Vermutung, dass auch er kein Sterben im eigentlichen Sinne ist. Der physische Körper stirbt, aber genau wie sich die Blätter an den Bäumen wieder neu entwickeln, entwickeln wir auch neue Umstände des Lebens.

Die materialistische Sicht auf das Leben

In unserer materialistischen Betrachtungsweise des Lebens mag uns der physische Körper als das ICH erscheinen. Wir indentifizieren uns so sehr damit, dass manche Menschen ihren Körper sogar einfrieren lassen, um ihn eines Tages – wenn die Medizin Fortschritte gemacht hat – wieder zum Leben zu erwecken. Das ist an Kurzsichtigkeit und Naivität kaum zu überbieten.

Wenn wir aber als Sitz unserer Individualität und unseres Bewusstseins nicht den Körper definieren, sondern erkennen, das unser Bewusstsein auch außerhalb unseres Körpers existiert, der Körper also weniger das ICH ist, als die Behausung des ICHs für eine begrenzte Zeit, dann öffnet sich uns ein riesiges Potential an Möglichkeiten.

Die spirituelle Sicht auf das Leben

Wenn wir uns selbst als geistige Wesen betrachten, die für eine gewisse Zeit einen Körper bewohnen um bestimmte Erfahrungen zu machen, dann können wir mit wesentlich entspannterer Haltung auf den Tod unseres Körpers blicken. Wir kommen dann gar nicht mehr auf die Idee, dass der Tod unseres Körpers etwas mit dem Tod unserer Individualität zu tun haben könnte. Sondern wir erkennen, dass diese Zeit, als dieser Mensch, sich dem Ende zuneigt und wir nun in die geistige Welt gehen können, um mit den Erfahrungen und dem Wissen, das wir in dieser Inkarnation gemacht haben, zu arbeiten.

Die Angst vor dem Tod

Die große Angst vor dem Tod ist meist darin begründet, dass wir glauben, nicht zu wissen was danach ist. Im schlimmsten Fall ist dann vielleicht nichts mehr und wir verschwinden in der Ewigkeit – lösen uns praktisch auf. Aber wenn wir nur einmal die vielen Nahtodberichte heranziehen, dann sehen wir, dass die Menschen nachtodlich eine so wunderbare Erfahrung gemacht haben, dass die meisten gar nicht mehr in ihren Körper zurück wollten. Menschen mit Nahtodeserfahrungen berichten von unermesslicher Liebe und wunderbarem Licht. Sie berichten davon, dass sie begleitet waren von Wesenheiten, die so viel Zuneigung und Liebe verströmt haben und dass sie das Gefühl hatten, endlich nicht mehr getrennt zu sein.

In den Jenseitskontakten erleben wir genau das Gleiche. Menschen, die jetzt wiederum eine Aufgabe haben, die sich in konstruktiver Weise mit ihrem vergangenen Leben beschäftigen, oder sich für Menschen, die noch in ihrem Körper sind, als Unterstützer und Helfer bereitstellen. Das Leben nach dem Tod ist auf jeden Fall mindestens genauso bunt und farbenprächtig, wie das Leben vor dem Tod.

Keine Angst mehr vor dem Tod

Wenn wir dieses Wissen in unser physisches Leben integrieren können, dann wird dieses Dasein viel freier, viel weniger überschattet von der Angst vor dem (unausweichlichen!) physischen Tod. Wir können das Leben sehen als das, was es ist: Eine Zeit in einem Körper mit ganz bestimmten Möglichkeiten und Chancen. Wir müssen es weder überbewerten noch abwerten. Es ist eine kostbare Zeit des Lernens und der Erfahrung. Denn diese Erfahrung werden wir auch in der geistigen Welt und vermutlich auch im nächsten Leben zur Verfügung haben. Alles ist richtig, wie es geschieht, nichts geschieht ohne Grund und wir können unser Sein in vollen Zügen genießen – denn wir haben NICHTS zu befürchten!