Der heutige Portaltag – eine ganz besondere Schwingung

Der heutige Portaltag am 22.09.2021 erreicht uns mit einer ganz besonderen Schwingung. Er wirkt insofern besonders heftig auf viele Menschen, weil direkt davor Vollmond war. Die Transformationen, die durch den Vollmond gestern und vorgestern bereits in Gang gesetzt wurden, erhalten heute zusätzlich einen gewaltigen Boost.

Momentan transformiert sich Einiges und wir können dadurch in heftige Prozesse geschleudert werden – aber keine Sorge! Wer die Portaltage bewusst nutzt, erlebt in seiner persönlichen Transformation einen gewaltigen Schub. An Portaltagen sind die Schleier zur geistigen Welt deutlich dünner. Wer sowieso schon viele Wahrnehmungen hat, hat an diesen Tagen noch viel mehr. Das kann mitunter anstrengend sein.

Aber grundsätzlich gilt: Wer seine Transformation mit den vorhandenen Energien synchronisiert, kommt wesentlich schneller voran. Es gibt Tage, an denen tut sich nichts, da ist es gut zu wissen, dass von diesen Tagen nicht viel zu erwarten ist. Und dann gibt es wieder Tage, wie die Portaltage, Vollmond, Neumond, die ganzen Jahreskreisfeste etc., die uns die Voraussetzungen schenken, unsere Tiefen auszuloten.

Wir sind derzeit in einem globalen Transformationsprozess und jeder einzelne Mensch ist dabei unglaublich wichtig. Es zählt nicht wer, was wir besitzen, sondern es zählt einzig und alleine, wer wir SIND.

Unser Potential als Menschen und unsere Verbindung zu dem, das größer ist als wir, ist unser ganzes Kapital.

Wir, die wir Schöpfer unseres Lebens, aber auch Schöpfer der Erdentwickelung sind, werden nun in unserer ganzen Kraft gebraucht.

Viele Fragen tun sich daher auf und heute ist die Tagesqualität so, dass wir dazu Antworten erhalten können:

  • Wer bin ich wirklich – jenseits aller Glaubenssätze und tradierten Vorstellungen?
  • Was ist mein Seelenweg – den ich mir zwischen Tod und neuer Geburt gewählt habe?
  • Wie finde ich meinen Seelenweg?
  • Wie empfange ich die Botschaften aus der geistigen Welt – die mich auf meinem Weg führen und begleiten?
  • Wie stehe ich in meinem Leben?
  • Wie erschaffe ich meine Realtität – wie werde ich bewusster Schöpfer?
  • Was möchte ich hier auf der Erde hinterlassen – jenseits aller materiellen Werte?
  • Wem habe ich bereits geholfen seinen/ihren Seelenweg zu gehen?
  • Wie finde ich meine innere Stärke und meine Zuversicht?

Die Liste der Fragen ist nahezu unendlich, wenn wir beginnen, uns ganz auf die Energie der Portaltage einzulassen. Und es ist gut, mit diesen Fragen zu leben. Manchmal geht es gar nicht in erster Linie um die Antwort, sondern um das innere Ringen mit den bedeutenden Fragen des Lebens. Denn am letzten unserer Tage zählen die meisten Dinge gar nicht, mit denen wir momentan Geist und Seele verstopfen, sondern es zählt einzig und alleine, wie wir als Mensch agiert haben und welche Qualitäten wir uns erschaffen haben, diw wir dann in der geistigen Welt und im nächsten Leben zur Verfügung haben.

Ich wünsche Ihnen/Euch einen wunderschönen und erhellenden Tag mit all diesen Fragen!

Ihre/Eure Manou Gardner

Falls Sie sich selbst gerne besser kennenlernen möchten, stehe ich Ihnen auch gerne für ein mediales Aura-Reading zur Verfügung.

Das Sonntags-Wunder

Der Titel „Das Sonntags-Wunder“ mag vielleicht auf den ersten Blick etwas seltsam und vor allem so klingen, als sei es etwas, das vielleicht – wenn überhaupt – nur ganz auserwählten Menschen passieren kann. Doch nein! Das Sonntags-Wunder ist etwas, das jedem/jeder von uns, jede Woche passieren kann. Warum das so ist, erfahren Sie hier:

Der Sonntag, als der Tag der Ruhe und Entspannung birgt eine Menge Überraschungen, vor allem, wenn wir ihn wirklich zelebrieren. An jedem Sonntag können wir uns neu erfinden. Und das, was uns WIRKLICH wichtig ist, kann sich aus der Ruhe heraus offenbaren. Nur wenn wir uns die Zeit geben, unsere Gedanken fließen zu lassen. Wenn wir nicht auch noch den Sonntag vollstopfen mit Aktivitäten, dann kann die Inspiration zu uns sprechen.

Über die Bedeutungen und Qualitäten der einzelnen Tage habe ich hier geschrieben.

Der Sonntag – Quelle der Inspiration

Nach einer arbeitsreichen Woche und vielen To-Dos auf der Liste, bietet der Sonntag die Möglichkeit, wieder mit seinem eigenen Inneren in Kontakt zu kommen. Während wir von Montag bis Samstag oftmals von so vielen Tätigkeiten und Themen eingenommen sind, bietet sich der Sonntag für Kontemplation an. Das bedeutet, dass man einen ganzen Tag lang nichts MUSS. Natürlich können wir Dinge tun, die wir gerne tun, aber in einer anderen Form als unter der Woche. Ich persönlich bügle meist an Sonntagen. Wenn ich darüber spreche, ernte ich meist Mitleid. „Die Arme muss am Sonntag bügeln!“ Aber das stimmt nicht. Erstens muss ich es nicht und zweitens bringt mich dieses ruhige Gleiten über die Wäsche in einen sehr entspannten Zustand, bei dem die Gedanken leise vor sich hinplätschern. Dazu muss ich sagen, dass ich es mag, Dinge zu tun, bei denen ich nicht denken muss, sondern einfach meine Hände beschäftigt sind, und meine Gedanken Flügel bekommen. Viele meiner Ideen kommen aus den sonntäglichen Bügel-Sessions. Natürlich kann man statt bügeln auch Rosen schneiden oder Spazieren gehen, Bücher lesen…jeder wie er mag…

Wichtig dabei ist nur: Alles kann – nichts muss! Es darf ruhige Freiheit und Frei-Zeit sein. Und dabei verarbeitet man eine Menge Eindrücke, die sich über die Woche angesammelt haben. Deshalb entscheide ich mich bewusst auch dafür, nicht unbedingt den ganzen Sonntag zu lesen oder auf andere Art Informationen aufzunehmen. Sonst kommen zu den vielen Eindrücken der Woche gleich weitere hinzu.

Aber wie geschehen jetzt die Wunder?

Die Wunder können dadurch geschehen, dass durch das ruhige Plätschern der Gedanken, Inspirationen unseren Geist erreichen, die unter der Woche nicht durchkommen. Solange wir ständig Denken, Planen, Erledigen etc. sind wir nicht aufnahmefähig für die kleinen Impulse, durch die die geistige Welt zu uns spricht. Erst in der Ruhe des Geistes schaffen wir es, unser Leben im größeren Zusammenhang zu sehen, unsere Wahrnehmungen zu schärfen und eventuell auch einen Teil dieses ruhigen Geistes mit in die beginnende Woche zu nehmen. Das ist der fruchtbare Boden auf dem Erkenntnisse wachsen.

Und diese Wunder können sich so auswirken, dass sich eine Idee, eine Inspiration in unserem Geist einnistet und dass wir sie gewähren lassen. Alleine durch die Anwesenheit der Idee oder der Inspiration setzen sich augenblicklich gewissen Mechanismen in der geistigen Welt in Gang, da die geistige Welt darauf erpicht ist, uns bei der Erfüllung unseres Lebensplanes zu helfen. Aber erst wenn wir soweit in die Ruhe gekommen sind, dass wir unseren Geist auf Empfang gestellt haben, kann der Prozess beginnen.

Daher ist jeder Sonntag wunderbar dazu geeignet, diesen Erkenntnis-Prozess in Gang zu setzen und die Weichen für ein völlig neues Leben zu stellen.

Die sieben Prinzipien der Spiritualisten

Medialität hat eine lange Tradition. Und jedes Medium, das wie ich auch, in der englischen Medialität ausgebildet und durch die Spiritualist`s National Union (SNU) geprüft ist, steht ebenso in dieser Tradition. Erst nachdem wir alle Nachweise erbracht hatten, dass wir der Zertifizierung gerecht werden, durften wir uns CSNU nennen. Davor steht ein langer Prüf- und Zertifizierungsprozess, in dem wir beweisen mussten, dass wir alle Fähigkeiten besitzen, Jenseitskontakte und Demonstrationen auf sehr hohem Niveau durchzuführen.

Viele Medien vor uns haben Medialität erforscht, die Philosophie begründet und Spiritualismus in seiner heutigen Form als Wissenschaft auf den Weg gebracht. Was uns dabei vereint ist einerseits der Wunsch, das Wissen um ein Leben nach dem Tod für alle Menschen erfahrbar und erlebbar zu machen, das Wissen um ein Leben nach dem Tod immer mehr und weiter zu erforschen und uns in einer Gemeinschaft zu sehen, die gewissen Werte vertritt. Daher gibt es in der Tradition der SNU die Sieben Prinzipien (Seven Principles), die diese Werte in kurzen Worten zusammenfassen.

Die Sieben Prinzipien wurden von Emma Hardinge-Britten in einer Seance gechannelt und stellen seither nahezu unverändert die Stützpfeiler des Spiritualismus dar.

Die sieben Prinzipien

Die Vaterschaft Gottes (oder der universellen Kraft)
Durch das Studium der Natur, das heißt durch den Versuch, die Gesetze von Ursache und Wirkung zu verstehen, die alles bestimmen, was um uns herum geschieht, erkennen wir, dass es eine schöpferische Kraft im Universum gibt. Diese Kraft oder Energie erschuf nicht nur das ganze Universum, sondern das Leben selbst in seinen vielen Formen und erschafft auch heute noch, nicht aus dem Nichts, sondern aus sich selbst heraus, und die Auswirkungen dieser ewigen Schöpfung sind heute um uns herum zu sehen. selbst in den entlegensten Weiten des Weltraums, wie die bemerkenswerten Fotografien, die mit dem Hubble-Teleskop aufgenommen wurden, in seiner erstaunlichen Größe gezeigt haben. 
Dies führt uns zu der Erkenntnis, dass sich Gott, die schöpferische Kraft, direkt oder indirekt in allen Dingen manifestiert. Wir kennen diese Kraft als Gott und als Teil des von Gott geschaffenen Lebens erkennen wir Gott als unseren Vater an.

Die Bruderschaft (Schwesternschaft) der Menschen
Da wir alle aus derselben universellen Lebensquelle stammen, sind wir praktisch eine große Familie. Dies bedeutet, dass die gesamte Menschheit Teil einer Bruderschaft ist. Eine Bruderschaft ist eine Gemeinschaft für gegenseitige Unterstützung und Trost; wir sind alle Mitglieder derselben göttlichen Familie. Wir müssen die Bedürfnisse anderer Menschen verstehen, um sie im Rahmen unseres Dienstes füreinander zu unterstützen. 
Wenn wir lernen zu geben, müssen wir auch lernen zu nehmen, um so die notwendige Balance für unser Leben zu erreichen.

Die Gemeinschaft der geistigen Wesenheiten und der Dienst der Engel
Viele Spiritualisten betrachten dies als das Schlüsselprinzip. Alle Religionen glauben an ein Leben nach dem Tod, aber nur der Spiritualismus zeigt dies, indem er zeigt, dass Kommunikation mit Menschen in der geistigen Welt stattfinden kann und auch tatsächlich stattfindet. Spiritualistische Kirchen und Zentren bieten Orte, an denen Kommunikation durch die Medien möglich ist, und viele geliebte Verwandte und Freunde nutzen diese Gelegenheit, um weiterhin Interesse an unserem Wohlergehen und uns zu zeigen. 
Es gibt spirituelle Menschen, die sich dem Wohlergehen und dem Dienst an der Menschheit verschrieben haben, wie Silver Birch, gechannelt durch die Vermittlung von Maurice Barbanell, der Inspiration und Lehren brachte, während andere im Heilungsdienst arbeiten.

Die fortwährende Existenz der menschlichen Seele
Materie und Energie können nicht erzeugt oder zerstört werden. Dies ist ein altes wissenschaftliches Axiom, das die Forschung weiterhin bestätigt. Wenn wir dies akzeptieren, und es gibt keinen Grund, warum wir das nicht tun sollten, müssen wir wissen, was passiert, wenn die gegenwärtige Energieform das Ende ihrer Lebensfähigkeit erreicht. Die Antwort ist einfach, dass es seine Manifestation ändert. Geist ist Energie und daher unzerstörbar.
Nach dem Tod des physischen Körpers bleibt der Geist ein integraler Bestandteil einer Welt, die unsere Welt in verschiedenen Dimensionen durchdringt: diese andere Welt wird als die geistige Welt bezeichnet. Im spirituellen Leben haben wir einen spirituellen Körper, der eine Nachbildung unseres irdischen Körpers ist, aber eine viel feinere Form hat. 

Persönliche Verantwortung
Dieses Prinzip ist dasjenige, das die Verantwortung für negative Gedanken und Taten dort platziert, wo sie hingehört, bei dem Einzelnen. Es ist die Übernahme von Verantwortung für jeden Aspekt unseres Lebens, und der Nutzen, dem wir unser Leben widmen, hängt ganz von uns selbst ab.
Es ist keiner anderen Person oder äußeren Einflüssen möglich, unsere spirituelle Entwicklung zu stören, es sei denn, wir sind bereit, dies zuzulassen. So wie uns die Freiheit der Wahl (freier Wille) gegeben ist, wird uns auch die Fähigkeit gegeben, zu erkennen, was für unsere eigene Spiritualität richtig und falsch ist. Wir sind persönlich für alle unsere Worte, Taten und Gedanken verantwortlich.

Entschädigung und Vergeltung im Jenseits für all die guten und bösen Taten auf Erden
Wie bei allen anderen Prinzipien gelten Naturgesetze; dieser spiegelt das Gesetz von Ursache und Wirkung wider ('was herumgeht, kommt herum'). Man kann anderen gegenüber nicht grausam und rachsüchtig sein und dafür Liebe und Popularität erwarten. Es sollte verstanden werden, dass die kompensatorischen oder vergeltenden Wirkungen dieses Gesetzes jetzt auf der Erde wirken: Sie warten nicht, bis wir beginnen, unser Leben in der Geistigen Welt zu leben. 
Mit diesem Verständnis können wir versuchen, Unrecht zu korrigieren, von dem wir wissen, dass wir es getan haben, bevor wir dieses Leben verlassen.

Ewiger Fortschritt ist möglich für jede menschliche Seele
In den meisten Menschen existiert der Wunsch nach Fortschritt und jeder Menschenseele gehört die Kraft, in Weisheit und Liebe voranzukommen. Alle, die den Weg beschreiten wollen, der zu spiritueller Weisheit und Erkenntnis führt, können dies tun. Die Fortschrittsrate ist direkt proportional zum Wunsch nach mentalem und spirituellem Verständnis. 
Es ist die Erkenntnis, dass unsere Seele ein Teil der Ewigkeit und der Weg zum Fortschritt jederzeit offen ist, wenn wir uns entscheiden, ihn zu gehen, die uns helfen kann, die Herausforderungen dieser Welt zu meistern.












Die Hellsinne der Tiere

Tiere sind uns, was ihre Hellsinne angeht, weit voraus. Sie nehmen Dinge wahr, die wir nicht wahrnehmen. Katzen spüren Energien in Häusern und Wohnungen und Hunde können genau erkennen, ob ein Mensch gute oder weniger gute Absichten hat. Auch spüren viele Hunde, wenn sie alleine zuhause sind, wann sich ihr Halter auf den Weg nach Hause macht.

Das war damals die Ausgangspunkt für die Forschungen von Rupert Sheldrake. Er erkannte, dass, egal ob es eine übliche oder unübliche Zeit war, Hunde, die zuhause waren, wussten, dass bald ihr Mensch nach Hause kommen wird. Sie stellten sich wedelnd an die Tür und warteten. Dieser Versuch wurde unter ganz vielen verschiedenen Bedingungen getestet. Die HalterInnen wurden z.B. in einen hermetisch abgeschotteten Raum gebracht, der weit entfernt von ihrem Zuhause lag, und trotzdem erkannten die Hunde den Moment, an dem ihr Mensch beschloss, sich auf den Heimweg zu machen und stellten sich wedelnd an die Tür oder das Fenster. Das war der Zeitpunkt an dem das erste Mal über morphogenetische Felder, also das ätherische Wissensfeld rund um die Erde, gesprochen wurde.

Andere Tiere nehmen Präsenzen wahr, die sich im Raum befinden. Sie schauen an eine bestimmte Stelle und zeigen Gefühlsäußerungen von Bedrohung bis Freude – je nachdem, welcher Art diese Präsenz ist. Manchmal starren sie auch Minuten lang auf eine bestimmte Stelle, als würden sie etwas beobachten. Wieder andere Tiere weckten ihre Besitzer wegen einer bevorstehenden Gefahr. Bei Erdbeben oder Tsunamis scheinen die Tiere viel früher als Menschen zu spüren, dass sich etwas anbahnt. Sie werden unruhig und gehen auf und ab. Nicht selten haben auf diesem Weg Tiere ihren aufmerksamen Besitzern das Leben gerettet. Dies kann natürlich auch deshalb sein, weil manche physischen Sinne bei Tieren besser ausgeprägt sind, als bei Menschen. Aber eigentlich ist es egal, denn der Übergang zwischen physischen Sinnen und Hellsinnen ist ja auch bei uns Menschen oft fließend.

In England wurde in dem Magazin „The Cat“ von einer Katze berichtet, die sich eines Tages vor der Tür eines Tierarztes einfand. Der Tierarzt dachte sich erst nichts dabei und ließ die Katze herein und bot ihr Futter an. Dieses lehnte sie aber ab. Sie strich immer wieder um die Beine des Tierarztes, bis sich dieser die Katze genauer ansah und feststellte, dass sie einen riesigen Abszess am Kiefer hatte. Er behandelte den Abszess. Die Katze ließ sich das alles ohne Fauchen oder Kratzen gefallen. Nach der Behandlung fraß sie das Futter und wollte wieder hinausgelassen werden. Sie kam noch zweimal zur gleichen Zeit um die Behandlung abzuschließen. Danach kam sie nie wieder. Der Tierarzt schwor, dass er die Katze niemals vorher gesehen hatte. Woher wusste sie nun, dass er ihr helfen konnte?

Es gibt unzählige solche und ähnliche Geschichten. Woher wissen Tiere, dass sie von einem bestimmten Menschen Hilfe erwarten können? Es ist faszinierend, sich darüber Gedanken zu machen. Entweder lesen sie tatsächlich im Wissensfeld, oder erkennen an der Aura eines Menschen was sie erwarten können, oder verfügen einfach über eine Art von Hellwissen.

Die Forschungen von Rupert Sheldrake wurden auch immer wieder kritisiert, weil er (angeblich) nicht genau genug zwischen stärker entwickelten „natürlichen“ Instinkten der Tiere und sogenannten „paranormalen“ Sinnen unterschied. Ich stelle mir viel eher die Frage, ob die angeblichen „paranormalen“ Sinne nicht überhaupt eigentlich „natürliche“ Sinne sind, die Tiere viel ausgeprägter haben und wir einfach nur entwickeln dürfen.

Als Medium musste ich auch lernen, diese Sinne möglichst klar und jederzeit abrufbereit zu entwickeln. Und ich weiß, dass das nichts war, das neu hinzu gekommen ist, sondern dass bereits vorhandene Anlagen einfach weiter entwickelt wurden. Vermutlich sind alle Menschen in der Lage ihre Hellsinne zu entwickeln und eine gute Übung zu Anfang ist, zu schauen, wenn ein Tier sich sonderbar verhält, was man selbst im Raum wahrnehmen kann. Tiere sind in vielerlei Hinsicht unsere Lehrmeister – warum nicht auch in Bezug auf die Hellsinne?

Prokrastination – Die Kunst es NICHT zu tun!

Wenn Sie jetzt vorhaben, diesen Artikel zu lesen, um eine Lösung für Ihr Problem mit Prokrastination zu finden, dann lassen Sie es! Es sei denn, Sie haben gerade etwas sehr Wichtiges zu tun, wollen es aber noch eine Weile vor sich herschieben…dann nur zu!

Prokrastination ist ein Thema, das viele Menschen kennen und eine Heerschar von Coaches verkauft Konzepte, wie wir die Dinge endlich erledigen können, die wir so lange vor uns herschieben. Ich stehe ja auf Bücher zu dem Thema, denn genau das gibt mir die Möglichkeit, es (das absolut Wichtige!) NICHT zu tun. Stattdessen lese ich eines der vielen Selbsthilfebücher über Prokrastination – die alle den selben Tenor haben: Erlernen Sie Selbstdisziplin unter Zuhilfenahme von Selbstdisziplin! Genial! Da wäre ich nie drauf gekommen.

Als Medium ist es ja besonders leicht, Dinge vor sich herzuschieben. Schließlich muss ich, um die Anbindung an die geistige Welt aufrecht zu erhalten, meditieren, lesen, denken, fühlen…

Aber sollten Sie kein Medium sein, so gibt es noch eine ganze Menge anderer kreativer Möglichkeiten. Hier ist eine kleine Auswahl:

  1. Stauben Sie die Blätter Ihres Ficus Benjamini ab. Alle! Sie können Sie anschließend noch mit Bier einreiben, dann glänzen sie schön.
  2. Kaufen Sie Wolle in Strängen und wickeln Sie diese im unpassendsten Moment zu Knäueln, auch wenn Sie nicht vorhaben, diese zu verarbeiten.
  3. Sortieren Sie alle Ihre Stifte – erst nach Funktion, dann nach Farbe
  4. Apropos Farbe: Ordnen Sie Ihr Bücherregal nach Farben und erstellen Sie dann eine Liste, damit Sie auch wieder was finden
  5. Lesen Sie alle Artikel auf Ihrer Facebook Timeline
  6. Kaufen Sie sich zu allem, was Sie zu tun haben, Bücher und lesen Sie diese, anstatt die Dinge zu tun (Das funktioniert – ich habe es tausendmal getestet!)
  7. Lesen Sie eine alte Zeitung – es ist unglaublich spannend, was damals interessant war. Ich finde die immer, wenn ich den Ofen einheizen will. Sehr interessant!
  8. Lesen Sie alte Tagebuch-Einträge – auch sehr erhellend
  9. Machen Sie Psycho- und Intelligenz-Tests im Internet

Ich könnte eine unendliche Liste erstellen, insgeheim vermute ich ja, dass ich die Urheberin dieses Themas bin. Vermutlich hat es niemand anderer so perfektioniert. Aber was daran wirklich interessant ist: Es kommt mir niemand auf die Schliche (okay, wenn ich mich nicht wie jetzt, öffentlich oute!) weil es offenbar gar nicht so schlimm ist.

Ich glaube, Prokrastination ist ein höchst subjektives Phänomen. Man hat das subjektive Gefühl, nichts, oder nichts Richtiges getan zu haben und trotzdem erledigen sich nebenbei ein paar Dinge. Und außerdem kann es doch sein, dass man genau in so einem Moment DIE geniale Idee bekommt.

Also wenn Sie wieder das Gefühl haben, dass Sie heute nichts Bedeutendes getan haben, trösten Sie sich damit, dass Sie stattdessen mit Ihrer Intuition auf Empfang waren und die geistige Welt Ihnen vielleicht gerade heute einen genialen Einfall zugeflüstert hat. Dies geht nämlich nur, wenn wir raus sind, aus all der Hetzerei und Selbstdisziplin.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Ficus Benjamini ein fröhliches Erstrahlen in neuem Glanz!

Jenseitskontakte sind Heilung

„Jenseitskontakte sind Heilung“ war der erste Satz, den ich – als ich meine Ausbildung im Arthur Findlay College begann – hörte. Zu der Zeit war mir noch nicht so ganz klar, was damit gemeint war. Jenseitskontakte waren für mich irgendwie kurios und auch nicht unbedingt etwas, das ich mir für mein tägliches Leben vorstellen konnte – damals!

Mittlerweile hat sich das alles geändert und ich weiß längst, dass der Satz absolut stimmt. Jenseitskontakte sind wahrlich Heilung.

Wie macht man als Medium einen Jenseitskontakt?

Wenn wir wissen, dass die Menschen in der geistigen Welt genauso hier sind, wie wir es sind, lediglich höher schwingen, da sie keinen physischen Körper mehr brauchen, ist die einzige Frage, die sich stellt: Wie bekommt man diese zwei Welten nun so zusammen, dass ein Raum entsteht, in dem sich KlientIn, mit physischem Körper, und Kommunikator aus der geistigen Welt, ohne physischen Körper, unterhalten können? Wir wissen es ja vom Licht, es gibt ein Spektrum des Lichts, das für uns sichtbar ist und es gibt viele Wellenlängen, die wir nicht sehen. Und so ähnlich ist es mit den Menschen der geistigen Welt. Genau wie wir Röntgenstrahlung nicht sehen können, sie aber trotzdem existiert, können wir die Menschen der geistigen Welt grundsätzlich nicht mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen. Es sei denn, sie bedienen sich der physischen Gegebenheit. Dieses Phänomen habe ich hier beschrieben: Zeichen von Verstorbenen

Nun ist es die Aufgabe des Mediums ihre/seine Energie so anzuheben, dass ein Kontakt möglich ist. Die geistige Welt ist dabei sehr kooperativ und kommt uns entgegen, sodass das Medium und der Mensch in der geistigen Welt sich irgendwo treffen können.

Wie gut diese Verbindung ist, hängt von der Tagesverfassung des Mediums, der Fähigkeit des Menschen in der geistigen Welt und von vielen anderen Faktoren ab. Grundsätzlich haben die Menschen in der geistigen Welt, ebenso wie Menschen in der physischen Welt, mehr oder weniger die Fähigkeit ihre Energie zu transformieren. Aber sie lernen schnell! Menschen in der geistigen Welt, die bereits ein- oder mehrmals in einem Jenseitskontakt erschienen sind, können schon deutlich besser kommunizieren. Aber es gibt auch dabei Naturtalente.

Wie zeigen sich die Menschen?

Auch dies ist sehr unterschiedlich. Meist zeigen sie sich so, wie der Klient sie in Erinnerung haben könnte. Oft kommunizieren sie in Symbolen und oftmals wird es wahnsinnig konkret, vor allem was die Gefühle anbelangt. Sie zeigen oft und gerne das Zuhause, in dem sie gelebt haben oder den Beruf, den sie hatten. Auch Hobbys, Vorlieben, Familie etc. werden herangezogen, damit eine Identifizierung zweifelsfrei möglich ist.

Und wieso ist der Jenseitskontakt Heilung?

Viele Menschen sterben plötzlich und sowohl sie, als auch die Hinterbliebenen, haben das Bedürfnis, sich noch etwas zu sagen. Missverständnisse oder Konflikte wollen aus dem Weg geschaffen werden. Es geht auch oftmals um das Wissen, dass es den Menschen in der geistigen Welt nun gut geht. Für viele Hinterbliebene ist es wichtig, einen Beweis dafür zu haben, dass der geliebte Mensch immer noch existiert, ja sogar an dem Leben seiner Lieben noch teilnimmt. Diese Beweise zu erbringen ist die Aufgabe des Mediums. Und da es so leicht geht, in einem Jenseitskontakt über die wirklich essentiellen Dinge zu sprechen, bringt es Heilung auf beiden Seiten. Oftmals hatte der Verstorbene zu Lebzeiten ein Problem damit, seine Gefühle auszudrücken. Das geht nachtodlich oft deutlich leichter und so können sich Menschen auch über die Welten hinweg noch sagen, was unbedingt gesprochen werden muss. Oftmals hat der Mensch in der geistigen Welt auch noch einen Hinweis für den Menschen in der physischen Welt, der wichtig ist für eine aktuelle Situation. Und alleine schon zu wissen, dass der Mensch immer noch da ist, immer noch anteil nimmt und immer noch Hinweise und Hilfen anbieten kann, ist eine große Erleichterung und somit Heilung für beide Seiten.

Zufall – Synchronizität – Fügung – Wirken der geistigen Welt?

Das Prinzip des Zufalls hat schon viele Menschen beschäftigt. In der Mathematik gibt es eine eigene Richtung, die sich damit beschäftigt, Gesetzmäßigkeiten hinter Zufällen zu erkennen – die Stochastik. Aber kann die Mathematik das Phänomen der Zufälle erklären oder endet dies in ewigen Wahrscheinlichkeitsrechnungen, ohne der Sache ursächlich näher zu kommen?

Zufälle im Alltag

Die meisten Menschen hatten schon seltsame Erlebnisse, die sie daran zweifeln ließen, dass dies tatsächlich ein Zufall war. Fast jeder Mensch kennt das Phänomen, dass man an eine Person denkt, an die man schon sehr lange nicht mehr gedacht hatte und plötzlich läutet das Telefon. Oder man hat einen bestimmten Traum, möglicherweise sogar mehrmals einen ähnlichen oder gleichen Traumn und plötzlich tritt genau diese Situation ein…

Ich könnte tausende Beispiele aus meiner Arbeit mit Klienten aufzählen, die die Menschen erlebt haben, möchte aber lieber einen etwas prominenteren Menschen erzählen lassen, der ebenfalls ein wahrlich spannendes Erlebnis hatte:

Carl Gustav Jung

Eine junge Patientin hatte in einem entscheidenden Moment ihrer Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus zum Geschenk erhielt. Ich saß, während sie mir den Traum erzählte, mit dem Rücken gegen das geschlossene Fenster. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, wie wenn etwas leise an das Fenster klopfte. Ich drehte mich um und sah, dass ein fliegendes Insekt von außen gegen das Fenster stieß. Ich öffnete das Fenster und fing das Tier im Flug. Es war die nächste Analogie zu einem goldenen Skarabäus, welche unsere Breiten aufzubringen vermochten, nämlich der Gemeine Rosenkäfer, der sich offenbar veranlasst gefühlt hatte, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten in ein dunkles Zimmer gerade in diesem Moment einzudringen.

Carl Gustav Jung und die Synchronizität

Auch C.G. Jung machte sich über diese Ereignis seine Gedanken. Er nach daraufhin die Möglichkeit in sein Denken auf, dass jeder sogenannte Zufall seinen Sinn haben könnte. Dinge geschehen gleichzeitig, die auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten Blick aber sehr wohl etwas miteinander zu tun haben können. Und er prägte daraufhin den Begriff Synchronizität!

Ich gebrauche den allgemeinen Begriff der Synchronizität in dem speziellen Sinn von zeitlicher Koinzidenz zweier oder mehrerer nicht kausal aufeinander bezogener Ereignisse, welche von gleichem oder ähnlichem Sinngehalt sind.

Carl Gustav Jung war sich sicher, dass Synchronizitäten sinnvolle Zufälle sind, die den Menschen auf seinem Lebensweg ein Stück weiterbringen, allerdings konnte er auch nicht beantworten, ob Synchronizitäten in sich selbst einen Sinn haben, oder nur den, den die Menschen ihnen geben. Und er konnte ebenfalls nicht beantworten, woher diese kamen. Waren sie sinnvolle Zufälle oder von einer höheren Macht herbei geführt?

Fügung

Wenn wir nun weitergehen, uns etwas von der naturwissenschaftlichen Betrachtung entfernen, kommen wir zur Idee der Fügung. Hinter einer Fügung steht immer eine höhere Macht, die die Ereignisse „zusammenfügt“. Noch ist es nicht von Bedeutung welcher Art diese höhere Macht ist. Aber wenn wir von Fügung sprechen anerkennen wir, dass es etwas gibt, das größer ist als wir und wirkt, um damit eine bestimmte Absicht zu erfüllen. Hinter der Idee der Fügung steht also die Bereitschaft des Menschen, sich als kleiner Teil eines größeren Ganzen zu empfinden. Das ist ein deutlicher Schritt weiter. Es steht ein – wie auch immer geartetes – Glaubensmodell dahinter. Agnostiker oder rein naturwissenschaftlich orientierte Menschen müssen das Prinzip der Fügung naturgemäß ablehnen.

Allerdings ist alleine aus der Idee der Fügung heraus noch keine bestimmte Absicht erkennbar. Durch die Fügung passieren Dinge, deren Zusammenhang wir entweder verstehen, oder auch nicht. In der Fügung sind wir noch so klein, dass wir nicht den Anspruch erheben, die Kausalität zu erkennen.

Wirken der geistigen Welt

Wenn wir nun aber den nächsten Schritt machen und die sogenannten Zufälle als ein absichtsvolles Wirken der geistigen Welt und ihrer Wesenheiten zu betrachten, dann verändert sich unsere Position. Die Idee des Wirkens der geistigen Welt beinhaltet unter Umständen nämlich eine bewusste Interaktion zwischen uns selbst und der geistigen Welt. Wir gehen davon aus, dass wir durch das Wirken der geistigen Welt die entsprechenden Hinweise und Korrekturen erhalten, die uns auf unserem Weg weiterbringen und dass die geistige Welt praktisch auf unser Tun reagiert. und dass wir auch die geistige Welt ganz bewusst um Hilfe bitten können.

In der Idee des Wirkens der geistigen Welt ist also eine gewissen „Augenhöhe“ enthalten. Wir selbst – als geistige Wesen – kooperieren mit anderen geistigen Wesen, die uns wohlgesonnen sind und unsere Entwicklung begleiten.Dies ist etwas ganz anderes, als die Idee der Fügung, bei der wir eher passiv sind.

Zeitalter der Bewusstseinsseele

Rudolf Steiner beschrieb ja ausführlich, dass wir uns nun im Zeitalter der Bewusstseinsseele befinden und dass wir alles, was wir tun, mit unserem Bewusstsein durchdringen sollten. Das bedeutet aus meiner Sicht nun auch, dass der Austausch mit der geistigen Welt nun auf einer ganz bewussten Ebene stattfindet. Dann sind solche „Zufälle“ natürlich niemals nur Koinzidenzen oder Synchronizitäten sondern sie ein Mittel der absichtsvollen Kommunikation der geistigen Welt mit uns selbst. Und in dieser Kommunikation werden wir uns selbst unseres geistigen Ursprungs mehr und mehr bewusst. Wir erkennen, dass das, was uns im Außen gegenüber tritt, zu jeder Zeit etwas mit uns zu tun hat.

Spirit Guides – Geistführer – Spirit Art

Wir sind nie alleine! Das ist etwas, das wir ganz sicher für uns sagen können. In unserem Umfeld befinden sich verschiedene Geistführer, die uns helfen, unseren Seelenweg zu gehen, auch wenn wir uns nicht mehr daran erinnern können, was wir uns vorgeburtlich vorgenommen hatten. Und sie helfen uns auch dabei, unsere Tätigkeiten gut umzusetzen. Der Kontakt mit den Geistführern findet bei dem meisten Menschen unterbewusst statt. Spirits-Artists können unsere Geistführer sichtbar machen, indem sie sie zeichnen. Dies kann für viele Menschen sehr hilfreich sein, weil sie so ihrem Geistführer „ins Auge blicken“ können.

Geistführer begleiten uns in Liebe und Weisheit. Nicht immer waren Geistführer vorher physisch inkarniert. Manchmal sind es feinstoffliche Wesenheiten, die seit langer Zeit in der geistigen Welt leben, um Menschen in ihrer Entwicklung zu helfen. Manchmal sind es aber auch Wesenheiten, die früher als Menschen gelebt haben. Als Medium haben wir oft Geistführer, die ebenfalls als Medium gewirkt haben und nun den Kontakt zwischen den Welten unterstützen.

Auch Krafttiere sind Geistführer. Sie bringen uns ihre Art der Weisheit und Führung, die wir in bestimmten Lebensphasen brauchen. Wie die Krafttiere können auch die Geistführer wechseln. Es gibt Geistführer, die uns durch all unsere Inkarnationen begleiten und solche, die uns zu bestimmten Zeiten und für bestimmte Aufgaben zur Seite stehen. Diese können sich zurückziehen, wenn diese Aufgabe erledigt ist. Dann treten wieder andere Geistführer auf den Plan – je nachdem, welche Art der Unterstützung wir gerade brauchen. Wenn wir als LehrerIn arbeiten, so kann es sein, dass wir über die Dauer des Berufsleben einen Lehrer als Geistführer zur Seite haben. Viele HeilerInnen haben Ärzte und Heiler aus der geistigen Welt in ihrem Team.

Spirit Art – die Kunst die geistige Welt zu zeichnen

Und es gibt Medien, wie meine liebe Kollegin Kate Hayes, die nicht nur in der Lage ist, Kontakt mit den Geistführern aufzunehmen, sondern auch, diese zu zeichnen. Das Bild, das Sie in diesem Artikel sehen, ist eines ihrer Kunstwerke. Das ist eine ganz besondere mediale Kunst, die sich Spirit-Art nennt. Dies gibt Menschen die Möglichkeit, ihren Geistführer bildlich vor sich zu sehen. Dies kann die geistige Welt auch für Menschen, die selbst nicht medial ausgebildet sind, greifbarer machen. Spirit-Art erfordert allerdings, das Handwerk des Zeichnens vorher bereits sehr gut zu beherrschen. Die geistige Welt führt die Hand, lehrt aber nicht das Zeichnen! Somit ist der Spirit Artist MeisterIn in zumindest zwei Disziplinen: Als Medium und als KünstlerIn

Für mich persönlich ist Spirit-Art eine wunderbare Bereicherung für die gesamte mediale Arbeit und ich freue mich, so eine begabte Kollegin zu kennen.

Sie finden Kate hier: Spirit Art

Panikattacken und die Angst vor dem Tod

Panikattacken können wahrscheinlich nur vollständig von Menschen verstanden werden, die diese – zumindest einmal – selbst erlebt haben. Dieses Gefühl, scheinbar aus dem Nichts kommend, die Bedrängung, die Angst, die Hilflosigkeit in der akuten Attacke…Menschen, die Panikattacken nicht kennen, stufen sie meist als harmlos ein, da sie nicht wissen können wie sehr der/die Betroffene leidet!

Panikattacken beginnen oft mit Schluckbeschwerden, Herzrasen, Schwindel und oft ist auch Atemnot und Kurzatmigkeit dabei. Das hält meist 15-30 Minuten an und wird langsam besser. Manchmal sind Panikattacken wie Wehen, auf- und abschwellend. Das kann bei manchen Menschen den ganzen Tag lang anhalten. Nach einer Panikattacke ist man meist erschöpft. Kein Wunder, schließlich leistet der Köper Schwerstarbeit während der Attacke. Hormone werden ausgeschüttet, der ganze Kreislauf und das vegetative Nervensystem stellen sich auf Flucht ein. Das ist anstrengend.

Das Verwunderliche an Panikattacken ist ja, dass sie aus heiterem Himmel kommen. Es gibt kein unmittelbares Erlebnis, das sie auslöst. Es kann aus heiterem Himmel kommen.

Meine eigene Erfahrung mit Panikattacken

Ich hatte mehr als zwanzig Jahre lang Panikattacken und dachte schon, dass ich damit mein ganzes Leben verbringen muss. Und damals kam ich zu dem Schluss, dass das Schlimmste während der Panikattacke die Todesangst ist.

Irgendwann habe ich dann begonnen, mich mit meinem möglichen Tod zu versöhnen. Ich bin sehr früh schon mit dem Tod in Berührung gekommen, da ich als ganz junge Frau in der Altenpflege viele Menschen beim Sterben begleiten durfte. Damals habe ich schon erkannt, dass der Tod nicht annähernd so schrecklich ist, wie wir das vermuten. Viele der Menschen sahen ihre verstorbenen Angehörigen kurz vor dem Tod. Oftmals kehrte eine heilige Ruhe ein und im Moment des Todes erschien es mir, als Begleiterin, als würde ich einen kleinen Blick in die Ewigkeit werfen dürfen. Die Atmosphäre im Sterbezimmer ist mit nichts zu vergleichen. Diese – lange zurück liegenden – Erlebnisse habe ich mir damals wieder ins Gedächtnis gerufen. Und ich begann das Thema Tod und Sterben auch in Bezug auf mein eigenes Leben zu betrachten.

Keiner weiß, wann es Zeit ist zu sterben

Keiner von uns weiß, wann der Moment gekommen ist, den irdischen Körper zu verlassen. Daher habe ich mich damals mit dem Gedanken angefreundet. Das fiel mir insofern nicht so schwer, wie es vielleicht klingen mag, weil ich immer an Reinkarnation und das Schicksal glaubte. Damals arbeitete ich noch nicht als Medium, hatte keine mediale Ausbildung, aber ich war mich sicher, dass der Tod nicht das Ende ist. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werde ich gehen. Um zu dieser Erkenntnis und inneren Ruhe zu kommen, habe ich lange gebraucht. Im Rahmen meiner Ausbildung zum Medium wurde aus dieser Erkenntnis eine ruhige Gewissheit.

Als ich es geschafft hatte, und mit dem Gedanken an meinen eigenen Tod gut umgehen konnte, ließen meinen Panikattacken deutlich nach. Irgendwann waren sie ganz verschwunden. Nur ganz selten erlebe ich noch einen Hauch, wie eine beginnende Panikattacke, dann setze ich mich hin und schaue ihr ins Auge.

Umgang mit der akuten Panikattacke

In den ersten Jahren der Panikattacken versuchte ich mich abzulenken, wenn sie kamen. Ich lief herum, schaltete den Fernseher ein, versuchte mich auf etwas Anderes zu konzentrieren. Das funktionierte aber meist nicht. Meine Angst und meine Verzweiflung ließen sich nicht abschütteln. Erst später stellte ich fest, dass das ruhige Abwarten, das Annehmen der Angst, das Abklingen wesentlich beschleunigt. Aber das war ein langer Weg. Lange dachte ich, wenn ich die Panikattacke zulasse, explodiert etwas in mir. Sie wird mich überrollen und besiegen. Aber solange ich dagegen angekämpft habe, solange ich selbst im Kampf-Modus war, solange hatte die Angst die Oberhand.

Spirituelle Aspekte der PanikattackeAngst als Wesenheit

Und irgendwann erkannte ich, dass diese Panik, die ich spürte, gar nicht meine persönliche Panik war. Dazu brauchte es erst einmal die Ruhe, das Abwarten, das Kennenlernen der Angst. Und das Erkennen, dass Angst auch eine Wesenheit ist, die uns besucht. Sie ermächtigt sich unseres Geistes und unserer Gefühle und hat auf ihre Art ein Eigenleben. Wenn man den Zugang zum Wesenhaften nicht so hat, kann man es auch einfach als Energie bezeichnen, die plötzlich aus dem vermeintlichen Nichts auftaucht. Natürlich gäbe es auch in meiner Biographie genügend Begebenheiten, die auch eine Flash-Back Theorie unterstützen würden, aber ich fühlte damals einfach, dass die Panik, die sich gerade meines Körpers bemächtigte, nicht meine eigene war. Sie war etwas, das außerhalb von mir war. Das war der nächste heilsame Aspekt. Ich identifizierte mich plötzlich nicht mehr mit der Angst.

Wir Menschen werden empfindsamer

Es erscheint mir plausibel, dass wir Menschen nicht nur immer empfänglicher werden für Wesenheiten der geistigen Welt, dass sich unsere Hellsichtigkeit und Hellfühligkeit weiter ausprägt, sondern dass wir ebenfalls empfänglicher werden für all die Gefühle anderer Menschen, die wir ständig aufnehmen. Wir Bewohner dieser Erde sind nicht voneinander getrennt. Egal wo wir leben, atmen wir die gleiche Luft wie alle anderen Erdenbewohner. Selbst auf chemischer Ebene sind wir miteinander verbunden. Der Atem der Textilarbeiterin in Bangladesch erreicht mich genau so, wie der Atem des missbrauchten Kindes im Nachbarhaus. Ebenso erreicht mich der Atem der Schweine aus den Mastanlagen. Und all das ist ständig um uns herum. Und all das atmen wir in homöopathischer Verdünnung ein. Wir sind viele Lebewesen auf der Erde und alle leben wir atmend unser Schicksal.Und jeder trägt des Anderen Schicksal auf eine Weise mit – bewusst oder unbewusst.

Panikattacken erzeugen Enge

In dem Moment, in dem uns eine Panikattacke überrollt, wird unsere Welt und unser Denken eng. Wir haben Angst – Todesangst. Und was wirft uns mehr auf uns selbst zurück, als die Angst um unser Leben? Wir sind nicht mehr in der Lage zu abstrahieren, sondern sind mit den ganz ursprünglichsten menschlichen Instinkten beschäftigt: Kampf oder Flucht! Das Leben reduziert sich auf diesen einen Moment, den es zu überwinden oder anzuschauen gilt.

Panikattacken als Zeichen der Verbundenheit mit der Welt

Wenn wir anerkennen können, dass unsere Panikattacken nichts anderes sind, als körperlich/seelisch/geistig empfundenes Mitgefühl mit der Welt, kommen wir plötzlich aus der Enge der Panikattacke heraus. Dann können wir unser Bewusstsein öffnen für die Bedürfnisse der Welt, für das Gefühl der Weite. Diese Angst, die wir in dem Moment der Panikattacke spüren, unterscheidet sich durch nichts von der Angst, die tausende und abertausende Menschen, Tiere, Wesenheiten gerade in diesem Moment erleben. Wenn wir es schaffen, die Enge hinter uns zu lassen, wenn wir die Panikattacke abstrahieren können und uns nicht punktuell auf uns selbst konzentrieren, sondern uns in diesem Moment bewusst machen können, dass wir nun tätig das Schicksal unserer Mitmenschen und Mitbewohner auf der Erde teilen, kann der Moment der Panikattacke ein Moment der Erkenntnis sein. Dann geschieht nicht mehr einfach mit uns, sondern wir lassen geschehen und handeln.

Heilung durch tätiges Sein

Auch wenn wir vielleicht nie frei sein werden von Panikattacken, ist es ein qualitativer Unterschied, ob wir diese als Angsterkrankung und somit psychiatrische Störung erleben, oder ob wir sie als Schwellenerlebnis für das Erkennen des Feinstofflichen, der geistigen Welt empfinden. In dem Moment, in dem uns eine Panikattacke zu überrollen droht, dürfen wir uns als EmpfängerIn der Weltenbotschaft empfinden. Die Angst als Wesenheit sucht uns aus und weiß, dass wir die Kraft haben, sie zu tragen und eines Tages vielleicht auch zu erlösen. Und wenn wir uns bewusst machen, dass wir, als sensitive Menschen, Panikattacken auch als Aufruf zum tätigen Mitgefühl betrachten können, wird aus Passivität Aktivität.

Keine Scheu, Hilfe zu suchen

Allerdings soll diese kurze Ausführung niemanden davon abhalten, sich psychologische und/oder psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Es ist gut, wenn wir beginnen uns mit uns selbst und unserem eigenen seelischen Schmerz zu beschäftigen, bevor wir uns dem Schmerz der Welt zuwenden. Wir können nicht helfen, so lange wir selbst Hilfe brauchen. Aber wir können jederzeit versuchen, die Dinge in größeren Zusammenhängen zu denken.

Zeichen Von Verstorbenen

Viele Menschen erhalten Zeichen von ihren Lieben in der geistigen Welt. Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen ihrer Wahrnehmung nicht vertrauen. Und das ist schade!

Die Menschen in der geistigen Welt haben großes Interesse zu zeigen, dass sie immer noch da sind und am Leben ihrer Liebsten teilnehmen. Als Medium erfahre ich dies in Jenseitskontakten jeden Tag. Die Menschen in der geistigen Welt stehen ihren Liebsten in der physischen Welt oft mit Rat und Tat zur Seite. Das kann sich manchmal anfühlen wie ein plötzlicher Einfall oder Gedanke, oder auch wie eine glückliche Fügung. Aber ganz oft haben unsere Angehörigen und Freunde in der geistigen Welt ihre Finger mit im Spiel. Und soweit ich das erlebe, immer nur im positiven Sinne! Nachtodlich haben wir keinerlei Interesse daran, jemandem zu schaden oder jemanden an etwas zu hindern. Das liegt daran, dass wir in der geistigen Welt erkennen, wie sich unsere Taten auswirken. Im Guten wie im Schlechten.

Aus den Gesprächen mit meinen KlientInnen und mit den Menschen aus der geistigen Welt, gibt es nun viele Hinweise, wie sich die „Verstorbenen“ zeigen. Ich setze „die Verstorbenen“ absichtlich in Anführungszeichen, da dies ja nicht der Tatsache entspricht. Wir leben immer – ob mit oder ohne Körper!

Zeichen der „Verstorbenen“ im Zusammenhang mit dem Element Luft

Das Element Luft bringt uns viele Zeichen von unseren Lieben in der geistigen Welt. Sei es durch einen kühlen Luftzug, der da eigentlich gar nicht sein kann, weil kein Fenster offen ist, sei es durch das Flackern einer Kerze, oder sei es durch das Gefühl, ganz leicht berührt worden zu sein. Eine Klientin erzählte vor einiger Zeit, dass sie dauernd das Gefühl hatte, dass etwas an ihrem Arm streift und zuerst versuchte sie es immer wieder wegzuwischen. Erst nach ein paar Versuchen es wegzuwischen, fiel ihr auf, dass es ein Zeichen ihres Sohnes war. Wieder ein anderer Klient spürte dauernd einen Luftzug, verriet mir das aber nicht. Und im Jenseitskontakt fragten wir den verstorbenen Schwiegervater, wie er sich denn bemerkbar machte und dieser antwortete ganz deutlich, dass er sich über den Luftzug zeigte. Der gleiche Klient legte mit seiner Gattin ein Puzzle, was die Lieblingsbeschäftigung seines Schwiegervaters war und daneben stand eine brennende Kerze. Alle Fenster und Türen waren geschlossen. Und immer wenn sie seinen Namen nannten, flackerte die Kerze. Danach kam es zu einem ganz kurzen Stromausfall, bei dem alle Lichter erloschen.

Wir sehen also, dass sie es nicht nur über die Luft, sondern auch über die Elektronik ihre Anwesenheit zeigen können.

Zeichen der „Verstorbenen“ über Elektronik und Elektrogeräte

Auch Elektronik ist etwas, worauf die Menschen in der geistigen Welt gut Einfluss nehmen können. Im Gegensatz zur Beeinflussung von festen Gegenständen, die von den Menschen der geistigen Welt nur unter immensem Kraftaufwand bewegt werden können, kann offenbar sehr leicht Einfluss auf Elektronik genommen werden. Das reicht von flackernden Lichtern, über Markisen, die sich ein- und ausfahren sobald über den Menschen gesprochen wird, bis hin zum Umschalten in den Lieblingssender des „Verstorbenen“ beim Fernseher.

Können „Verstorbene“ Gegenstände bewegen?

Auch das Bewegen von Gegenständen ist mir schon untergekommen. Meist handelt es sich dabei um Bilder, die von der Wand fallen. Oder Gegenstände, die irgendwo herunterfallen, obwohl kein äußerer Grund dafür vorhanden ist. Das scheint möglich zu sein, ist aber schon eine sehr fortgeschrittene Methode um sich bemerkbar zu machen. Aber wir dürfen davon ausgehen, dass unserer Lieben in der geistigen Welt eine Menge Zeit und auch Energie dafür investieren, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Schließlich möchten sie gerne wahrgenommen werden, um einerseits ihre Hinterbliebenen zu trösten, und andererseits zu zeigen, dass das Leben mit dem Tod nicht endet!