40 Tage für die Ewigkeit – die heute beginnende Zeit

Es ist diese Phase von 40 Tagen -von heute bis zum Ostersonntag – eine Zeit, in der wir, nicht nur für uns, große Entwicklungskräfte auferstehen lassen können. Wenn wir diese mystische Zeit in der eigentlichen Bestimmung begehen, können wir uns, und somit den Lauf der Welt verändern. 40 Tage wanderte Jesus durch die Wüste und widerstand den Verführungen des Satans. Diese Zeit bereitete ihn erst vor, für das was vor ihm lag. Er erfüllte seine Seele mit der ganzen Leidenschaft, die er später, in der Passions-Zeit, auch benötigte, um durch die letzte, große Prüfung zu gehen.

40 Tage in der Wüste

Jesus verbrachte 40 Tage in der Wüste und fastete. Dabei wurde er dreimal einer großen Prüfung durch den Satan ausgesetzt. Satan verlangte von ihm, die Steine zu Brot zu machen, um zu beweisen, dass er Gottes Sohn ist. Doch Jesus widerstand. Er antwortete: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein.“

Dann bot Satan ihm an, sich doch von einem Felsen zu stürzen, um zu beweisen, dass er Gottes Sohn sei und unversehrt bliebe. Doch Jesus widerstand erneut und antwortete: „Du sollst Gott nicht auf die Probe stellen.“

Schlussendlich zeigte Satan ihm all die wunderbaren Reiche der Welt und versprach, sie ihm zu Füßen zu legen, wenn er auf die Knie fiele, und ihn, Satan, anbetete. Doch Jesus widerstand auch dieses Mal und antwortete: „Nur vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen.“ Danach ließ Satan von ihm ab.

Diese drei Prüfungen dürfen wir auch metaphorisch betrachten und uns fragen, welchen Versuchungen wir so oft erliegen und welche Kräfte vielleicht auch in jedem von uns schlummern mögen, um nicht den – oftmals sehr verlockenden – Versuchungen anheim zu fallen. Und wir dürfen auch sehen, dass die Verführungen oftmals sehr genau das aufzeigen, wonach wir uns gerade sehnen, uns aber vom großen Ziel abhalten würde. Wir müssen weder an Jesus Christus, noch an die Bibel glauben, aber wir dürfen davon ausgehen, dass in diesen Büchern größere Weisheit steckt, als wir vermutlich ergreifen können.

Betrachten wir die Prüfungen einmal genauer.

Die erste Prüfung

Die erste Prüfung ist leicht nachzuvollziehen. Der Verführer dachte, wenn Jesus nur genügend Hunger hätte, würde er sein Vorhaben über Bord werfen und alle Kraft aus dieser Vorbereitungszeit entweichen lassen. Vermutlich hätte Jesus dann auch spätestens am Kreuz Gott verleugnet. Doch er wusste, dass er dies nur als Vorbereitung tat und dabei seine Willenskraft und Durchhaltekräfte schulte.

Die zweite Prüfung

In der zweiten Prüfung versuchte der Widersacher ihn dazu zu verleiten, Gott auf die Probe zu stellen. Er appelierte an die Zweifel und an den Wunsch, gerettet zu werden. Damit hätte Jesus seine Eigenverantwortung aufgegeben. Doch er widerstand und trug sie weiterhin.

Die dritte Prüfung

Hier versuchte der Widersacher, durch eine Menge Versprechen und der Hoffnung auf ein schönes Leben und Behaglichkeit Jesus zu Aufgabe seiner Mission zu bringen. Doch auch dieses Mal scheiterte er. Danach kamen Engel, um Jesus beizustehen und der Widersacher zog unverrichteter Dinge ab.

40 ist eine magische Zahl

40 Tage wanderte Jesus fastend durch die Wüste. In Wirklichkeit sind es von Aschermittwoch bis Ostersonntag ja 46 Tage. Allerdings werden die Sonntage ausgenommen. Somit bleiben wieder 40 Tage. Was wir in 40 Tagen in uns selbst erschaffen, werden wir nie wieder verlieren.

40 Jahre zogen die Israeliten durch die Wüste, bis sie ins gelobte Land geführt wurden.

In der hebräischen Sprache steht der Buchstabe Mem für die Zahl 40. Mem ist der dreizehnte Buchstabe des Alphabets und die 13 ist eins mehr als die heilige Zwölf und somit die Zahl des Neubeginns. Im Altgriechischen steht der Buchstabe My für die Zahl 40, ebenso der dreizehnte Buchstabe des Alphabets.

Im antiken Judentum wird gesagt, dass Esra, der Nachkomme Aarons, in 40 Tagen 94 Bücher diktiert hat, von denen 24 veröffentlicht wurden als das Alte Testament. 70 davon wurden geheimgehalten.

So gibt es noch sehr viele Beispiele, in denen die magische Zahl 40 eine Rolle spielt.

Vom persönlichen zum überpersönlichen Denken

Wenn wir nun vor dieser wiederum magischen Zeit stehen, können wir natürlich selbst entscheiden, in welcher Form wir diese begehen möchten. Doch wenn wir nicht nur an unsere eigene kleine Welt denken, sondern daran, dass wir gerade in einem Umbruch der Menschheitsgeschichte stehen, so wäre es denkbar, dass – wenn eine genügend große Zahl von Menschen diesen Impuls aufgreift – sich ein gewaltiger Wandel vollziehen könnte. Was wir in unserer Seele entwickeln, ist das, was wir zukünftig erwarten können.

Jesus hat einmal die Aufgabe für uns übernommen, nun liegt es an uns, diese weiterzuführen und die Widersacher – in welcher Form sie auch auftreten mögen – in ihre Schranken zu weisen.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen und vielleicht auch ein wenig nachdenklichen Aschermittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Jörg Peter auf Pixabay

Quo vadis? Wohin gehst Du? Wohin geht das alles?

Nachdem es immer mehr klar wird, dass wirklich jeder Mensch für sich seine Marschrichtung definieren muss, um die nächsten Jahre und vielleicht Jahrzehnte gut zu überstehen, stelle ich heute – am Sonntag – diese Frage. Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wohin Sie gehen? Wohin Ihr Weg geht? Vor allen Dingen unter der Prämisse, dass wir in einer Zeit und einer Region leben, die zunehmend instabiler wird. Wenn man heute noch an die Zielen festhält, die man sich vielleicht vor fünf oder auch drei Jahren gesetzt hat, so darf man erkennen, dass seither nichts mehr so ist, wie es damals noch den Anschein hatte. Es ist, als würde man auf einen Marathon trainieren, den man sich vor ein paar Jahren in den Kopf gesetzt hatte, aber mittlerweile wurde ein Bein amputiert. Die Voraussetzungen stimmen nicht mehr!

Die veränderten Voraussetzungen

Egal, was man vor ein paar Jahren geplant hat, man hat es unter anderen Vorzeichen geplant. Man hat es vielleicht unter der Prämisse der Reisefreiheit, des Friedens…whatever… geplant. Nichts dergleichen stimmt mehr. Ein paar Menschen waren flink darin, ihre Pläne und Vorhaben zu modifizieren, andere halten noch daran fest, in der Hoffnung, dass alles wieder wird wie früher. Wieder andere beginnen erst jetzt die Pläne zu ändern. Es ist egal. Für fast alle Vorhaben dürfen wir nun die Pläne verändern. Wichtig ist, dass wir die veränderten Vorzeichen erkennen.

Selbstbestimmung auf allen Ebenen

Energie

Wer in vielen Bereichen abhängig von zentralen Versorgern ist, darf sich nun überlegen, ob ein wenig Autonomie nicht gut wäre. Ein Küchenherd, der mit Holz geheizt werden kann, ist vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft Gold wert. Wer die Möglichkeit hat, möge sich einen besorgen. Und so könnte man das ewig weiterführen. Gerade habe ich gelesen, dass die österreichischen Gasvorräte noch rund 30 Tage ausreichen. Wenn die Politiker weiterhin mit den (nicht vorhandenen) Säbeln rasseln, dann könnte es noch in diesem Winter geschehen, dass es in so manch einer Wohnung ein wenig schattig wird. Wir wollen es nicht hoffen. Aber wir dürfen uns vorbereiten.

Berufliche Selbstbestimmung

Ich habe sehr lange im arbeitsmarktpolitischen Bereich gearbeitet und ich weiß, dass auch dort sich Vieles langsam aber manchmal auch sehr schnell verändert. Wer momentan vorausschauend denkt, überlegt auch, womit er im allerschlimmsten Fall seine Brötchen verdienen kann – oder was er oder sie als Tauschmittel anbieten kann. Es ist gut, wenn Menschen in dieser Hinsicht kreativ sein werden.

Lebensmittel

Davon abgesehen, dass die meisten Lebensmittel aus dem Supermarkt sowieso nicht gesundheitsfördernd sind, dürfen wir überlegen, wer welche Lebensmittel selbst herstellen kann. Es ist kein Zufall, dass Riesenkonzerne wie Mon*anto seit vielen Jahren nur noch Hybridsaatgut ausgeben und die Landwirte zwingen, dieses zu verwenden. Dieses kann nämlich nicht weiter vermehrt werden. Was in die absolute Abhängigkeit zwingt. Wir tun gut daran, Saatgut zu kaufen, das sich weitervermehren lässt und diese Weitervermehrung zu lernen. Es gibt noch vereinzelte Firmen, die dies anbieten. Üben wir im Garten, auf dem Balkon, auf der Fensterbank ein paar Pflanzen zu ziehen und eigene Kräuter oder Gemüse zu ernten. Und pflanzen wir Obstbäume – und zwar die alten, unveränderten Sorten.

Kooperation mit der geistigen Welt

Wir werden die geistige Welt brauchen und sie braucht unsere Zusammenarbeit. Üben wir mit den Elementarwesen zu kommunizieren, beziehen wir unsere Lieben und andere Menschen aus der geistigen Welt mit ein, hören wir auf unsere Geistführer, fragen wir die Engel um Rat und sprechen wir mit der großen universellen Quelle, die auch Gott genannt wird. Wir müssen mit der geistigen Welt zusammenarbeiten und unsere Aufgabe in der Jetzt-Zeit erkennen.

Erkennen wir unsere Aufgabe in der Jetzt-Zeit

Warum sind Sie hier? Was ist das, was sie auszeichnet? Was ist das, was sie besonders gut können? Wir haben uns ausgewählt momentan hier zu sein. Und das hat einen Grund. Wir haben uns vorgenommen, dass wir in dieser Zeit etwas vollbringen möchten. Was ist es? Können Sie es bereits erahnen? Oftmals ist es das, was wir sowieso am liebsten tun.

Hören wir auf, Schaum zu schlagen und Wellen zu produzieren

Lassen wir uns nicht von den Medien von einen Gefühlswirbel in den anderen katapultieren. Bleiben wir sachlich und prüfen wir, was man uns vorsetzt. Mit Angst und Panik verändern wir nichts. Aber wir verändern Vieles in dem wir in unserer Mitte bleiben und aus dieser heraus kraftvoll und in Frieden handeln. Versuchen wir, nicht zu verurteilen, sondern anerkennen wir, dass wir von vielen Dingen, die gerade geschehen, nichts verstehen. Wir kennen die ganzen Hintergründe nicht. Und allzu leicht verfallen wir in eine Meinung. Aber Meinungen können wir viele haben, es hat nicht zwingend etwas mir der Realität zu tun. Halten wir uns mit Meinungen zurück, bleiben wir auf dem Boden und schauen wir auf uns, unsere Familien, unsere Mitmenschen. Und wünschen wir allen Wesenheiten Frieden.

Üben wir uns im Spürwissen

Spürwissen ist ein Wort, das gestern meine Freundin auf Facebook verwendet hat. Es ist ein kluges Wort. Es gibt in uns eine Instanz, die viel mehr weiß als unser Verstand. Lernen wir wieder, dieser Instanz zuzuhören. Spürwissen kann sich aus unserem Inneren bemerkbar machen im Sinne eines Instinktes, es kann aber auch aus der geistigen Welt kommen im Sinne einer Intuition. Üben wir uns in diesem Spürwissen und hören wir mehr darauf als auf die lauten Trommeln im Außen. Wie so oft wird oft gerade dann laut getrommelt, wenn etwas Anderes verborgen werden soll. Bleiben wir kritisch.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Peter H auf Pixabay

Wenn ein geliebter Mensch stirbt…

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, so ist es, als würde ein Teil mit ihm sterben, als wäre man amputiert. Das Herz ist unendlich schwer und jeden Morgen beim Aufwachen erscheint die trügerische Hoffnung, dass es vielleicht doch nur ein Traum gewesen sei. Und dann die schwere Erkenntnis: Es ist wahr! Alles wird schwer und wie ein dickes dunkles Tuch legt sich die Trauer über den ganzen Tag, erschwert das Aufstehen, weckt das Gefühl der Sinnlosigkeit des eigenen Lebens. Warum weiterleben? Warum sich noch um irgendwas kümmern? Wo doch die ganze Welt still steht! Die Welt hat aufgehört, sich zu drehen. Warum merken die anderen Menschen das nicht? Warum können die noch lachen und tun, als wäre nichts gewesen? Was vorher Leben war, ist jetzt Funktionieren. Das Schleppen durch einen Tag und dann durch den nächsten will gar nicht aufhören. Immer wieder kommt der Schmerz in Wellen und raubt den Atem. Wie bei Wehen. Die kurzen Pausen sind kaum erholsam, sondern erfüllen mit einem schalen Gefühl des schlechten Gewissens. Einen Moment nicht an den geliebten Menschen gedacht – wie frevelhaft! Trauer, Wut, Verzweiflung! Die Frage nach dem „Warum?“.

Trauer, das Gefühl, das den Atem raubt, das hilflos macht – zum Spielball des Schicksals, einer Macht, die so unendlich groß ist. Und gnadenlos! Nichts kann getan werden, um das Schicksal zu überlisten. Es ist allgegenwärtig und gibt und nimmt. Zuürckbleiben ist eine Qual, eine Zumutung des Lebens, eine sinnlose Bürde. Warum musste dieser Mensch gehen? Warum nur? Was macht dies alles für einen Sinn?

Der Mensch, der die geistige Welt betreten hat

„Wo bin ich? Was ist geschehen? Wie komme ich hierher? Wieso fühlt sich alles so leicht an? So unendlich weit und frei. Und voller Liebe! Wo sind die geliebten Menschen? Ach, da sind sie! Warum weinen sie? Warum sind sie so verzweifelt? Mir geht es gut! Ich bin hier! Ich bin bei euch. Sie hören mich nicht. Sie fühlen nicht meine Berührung. Wenn ich ihnen doch nur ein Zeichen geben könnte! Es ist alles gut. Da, wo ich bin, gibt es keine Zeit. Wir sehen uns wieder. Schon bald! Was sind denn ein paar Jahre und Jahrzehnte! Ihr werdet euch freuen, wenn wir wieder vereint sind. Ich erkenne erst jetzt den Sinn hinter all den Dingen, die mir im Erdenleben widerfahren sind. Ich erkenne auch, wie alles zusammenhängt. Ich bin so glücklich, weil ich jetzt sehen kann. Ich sehe, mit wie vielen Menschen ich verbunden bin und immer sein werde. Ich spüre die Allgegenwart dieser liebenden Kraft, die viele Gott nennen. Ich fühle, dass es gar nicht wichtig ist, ob man einen Körper hat, oder nicht. Und ich fühle diese immerwährende Liebe zu euch. Diese Liebe, die wir durch Äonen füreinander empfunden haben und noch empfinden werden. Trocknet eure Tränen! Freut euch mit mir. Ich habe erfahren, dass das Leben wunderbar ist. Hier ist alles klar und schön. Hier sind alle Gefühle gleichzeitig. Ich vermisse euch und doch bin ich ganz im Glück unserer Liebe. Ich möchte es euch wissen lassen, dass alles gut ist. Verschenkt nicht eure Zeit! Es hat einen Grund, dass ihr noch auf der Erde weilen sollt. Ihr habt noch etwas zu erledigen. Hierher kommt man, wenn alles erledigt ist. Manche Menschen haben sich sehr viel vorgenommen und führen ein langes Leben auf der Erde, andere haben sich nur einen kurzen Auftrag ausgesucht – der nicht minder wichtig ist. Doch eines ist allen Menschen beschieden: Wir treffen uns wieder! Wir werden eines Tages wieder gemeinsam lachen und unsere Liebe feiern!

Die Unendlichkeit spricht

„Ihr Menschen seid auf der Erde, um miteinander zu dem zu werden, was ihr seid! Ihr seid großartige Wesen, voller Liebe und Güte – doch müsst ihr dies erst noch erfahren. Seid euch versichert: Nichts geschieht ohne Grund. Es gibt in der Welt der Unendlichkeit weder Anfang noch Ende. Alles ist, war immer und wird immer sein. Ihr könnt einander niemals verlieren, da ihr immer verbunden seid. Vom Anbeginn aller Zeiten bis in die Unendlichkeit. Seid im Vertrauen! Seid euch gewiss, dass alles, was geschieht zu eurem eigenen Besten ist, auch wenn ihr dies oft nicht glauben könnt oder wollt. Wenn ihr darauf vertraut, dass ihr niemals jemanden verlieren könnt, dann seid ihr auf ewig vereint. Vertraut!“

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch und Ihnen. Alles Liebe! Seid im Vertrauen!

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Alem Coksa auf Pixabay

Was berichten Verstorbene über Gott?

Was berichten Verstorbene eigentlich über Gott ist eine Frage, die mir nicht täglich, aber immer wieder gestellt wird. Und um diese zu beantworten, müssen wir uns erst einmal damit beschäftigen, wie das Leben in der geistigen Welt eigentlich ist. Und ich bin mir sicher, dass auch das nur eine Annäherung sein kann, weil wir mit unserem dreidimensionalen Denken die ganze Komplexität der geistigen Welt gar nicht erfassen können. Aber wir können versuchen, uns dem anzunähern.

Wie erleben sich Menschen nach dem physischen Tod?

Wenn wir frisch in die geistige Welt kommen, fühlen wir die Anwesenheit einer großen, universellen Liebe, das wissen wir hauptsächlich aus den Nahtodes-Forschungen von Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Und auch im Jenseitskontakt bekommt man davon eine kleine Ahnung, weil die Menschen immer vermitteln, dass es gut ist, wie es ist. Dass sie zwar vielleicht ein wenig Sehnsucht nach ihren Angehörigen haben, die noch inkarniert sind – vor allen Dingen dann, wenn der Tod noch nicht lange her ist – aber sie vermitteln den Eindruck, dass es gut ist. Diese Menschen sind noch ganz damit beschäftigt, ihr vergangenes Leben zu betrachten. Sie sind also noch identifiziert mit der Person, die sie im letzten Leben waren. Daher können wir auch mit ihnen als diese Person sprechen. Doch dort wo diese Menschen sind, erleben sie zwar eine universelle Kraft und Liebe, aber sie sind (noch) nicht in der Nähe zur Quelle, die wir Gott nennen können, oder wie wir sie gerne benennen möchten.

Ein Vergleich dazu

Wenn wir als inkarnierte Menschen z.B. nach Amerika reisen, dann wissen wir, wer der Präsident dieses Landes ist. Sein Existenz ist allgegenwärtig, er ist die Instanz, die über allem wacht. Wir können sogar zum Weißen Haus fahren und es uns von außen betrachten und wissen oder vermuten, dass der Präsident dort drinnen ist. Aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von ihm, weil wir nicht an ihn herankommen. Bis hierhin passt der Vergleich mit den Menschen in der geistigen Welt. Sie fühlen die Quelle, aber mehr auch nicht. Sie befinden sich noch auf den unteren Ebenen der geistigen Welt, die unsere physische Welt auf der Erde praktisch durchdringen. Sie sind uns noch ganz nah. Aber daher erleben sie nicht, was in den übergeordneten Ebenen stattfindet. Sie erhalten nur eine Ahnung davon.

Die weiteren Schritte der Menschen in der geistigen Welt

Rudolf Steiner beschreibt, dass die Menschen etwa ein Drittel der Zeit, die sie inkarniert waren, sich mit ihrem Lebenstableau beschäftigen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wir Menschen ungefähr bis zu ungefähr 50 Jahre nach ihrem Ableben noch erreichen können – selten länger. Aber dies hat aus meiner Sicht damit zu tun, wie lange man auf die Mitglieder der Seelengruppe wartet. Wenn ich hier von Zeit und Jahren schreiben, so ist das nur für uns relevant. In der geistigen Welt existiert keine Zeit. Alles ist im Jetzt. Das ist für uns schwer vorstellbar, da wir ein Leben ohne Zeit nicht kennen. Wenn sich nun die Menschen in der geistigen Welt wieder als Seelengruppe zusammengefunden haben, dann beginnt die Reise in die höheren Sphären. Dabei verlieren die Menschen aber die Individualität aus dem letzten Leben und werden zur Essenz aller gelebten Leben. Sie sind wieder mit allen ihren Erfahrungen und allem Wissen vereint. Dies ist aber der Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr in der Lage sind mit ihnen zu kommunizieren, da es sie als die letzte Inkarnation nicht mehr gibt. Als Angehörigen brauchen wir uns vor diesem Moment nicht zu fürchten, da wir ja dann selbst in der geistigen Welt sind und den Weg gemeinsam mit unseren Lieben gehen. Auch wenn wir viele Jahre später sterben.

Der Weg in die höheren Sphären

Wir reisen nun also in die höhren Sphären – ich will mal mich selbst als Beispiel nehmen. Über eine bestimmte Zeit nach meinem Ableben sind meine KollegInnen noch in der Lage mit mir zu kommunizieren, weil ich noch Manou bin, lediglich ohne Körper. Wenn ich aber weiterziehe, das heißt, wenn all meine Lieben zu mir in die geistige Welt gekommen sind und ebenfalls ihre Zeit des Lebenstableaus erledigt haben, reisen wir weiter. Wir alle verlieren dabei die letzte Individualität und werden zu dem, was wir jemals waren. Dabei erkennen wir natürlich auch, wie oft wir uns zuvor schon getroffen haben. Wir treten ein in einen Zustand der tiefen Erkenntnis. Wir sind nun nicht mehr in der Sphäre der Erde, sondern durchreisen die verschiedenen Planetensphären – Rudolf Steiner beschreibt dies sehr genau. Das würde heute aber zu weit führen. Wenn wir aber in der Sonnensphäre sind, dann treten wir in Kontakt mit Christus, dem großen Sonnenwesen. Nur können wir das niemandem mehr erzählen, weil kein Medium mehr mit uns in Kontakt treten kann.

Und wenn wir am Ende unserer Reise angekommen sind – dies nennt Steiner die Weltenmitternacht, dann entscheiden wir uns gemeinsam und mit Hilfe unserer geistigen Begleiter, wie und unter welchen Umständen wir uns wieder verkörpern werden, in welcher Konstellation wir uns verkörpern werden und was wir gemeinsam erleben. Hier werden die Pläne für das nächste Leben wieder geschmiedet. Nun machen wir uns wieder auf den Weg in das nächste physische Leben.

Dies ist der Grund, warum Verstorbene im Jenseitskontakt nichts über Gott berichten können

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, warum wir über den Jenseitskontakt nichts über die höhren Sphären erfahren können. Wenn wir in der geistigen Welt ankommen, haben wir zwar eine erweiterte Wahrnehmung über gewissen Zusammenhänge. Wir können sehen, wie sich Fäden von uns zu anderen Menschen gesponnen haben. Und wir können auch erleben, was wir Gutes und weniger Gutes getan haben – aus der Sicht der anderen Menschen (das habe ich gestern beschrieben), aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von Gott. Wir sind auch nicht allwissend, sondern wir sind zunächst die, die wir auch mit Körper waren und erst in weiterer Folge erfahren und erleben wir mehr – können es aber nicht mehr mitteilen und haben vermutlich auch nicht das geringste Bedürfnis danach. Wir erleben uns dann als Teil eines riesigen, komplexen Weltenkosmos`, für den es auch hier auf der Erde ganz sicher keine Worte gibt. Das ist ja selbst bei Nahtoderlebnissen so, dass die Menschen beschreiben, dass sie für die Empfindungen und Erlebnisse keine irdischen Worte finden.

Wenn wir etwas über Gott im irdischen Dasein erfahren möchten, so dürfen wir es in Kontemplation, Gebet und Meditation üben. Jeder Mensch ist in der Lage mit dem höchsten Schöpferwesen in Kontakt zu treten – jeder Mensch zählt und ist vor diesem großen Wesen wichtig.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen kontemplativen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Darkmoon_Art auf Pixabay

Das geistige Team – wer ist das denn?

Ich habe schon oft darüber geschrieben, dass wir niemals alleine sind. Wir sind immer in Begleitung mehrerer geistiger Wesenheiten. Dieses geistige Team begleitet uns teilweise über alle Inkarnationen, kennt uns also schon viel länger als wir uns derzeit – in inkarniertem Zustand – vorstellen können. Wenn wir uns selbst betrachten, erkennen wir uns selbst nur als der Mensch, der wir nun gerade sind. Wir haben nur sehr selten eine Vorstellung davon, wer wir schon alles waren, und was wir bereits alles durchgestanden haben. Unser geistiges Team ist daher auch der Träger unserer Erinnerungen.

Der Engel hinter uns

Jeder Mensch hat in seinem Rückenraum einen Engel, der ihn durch alle Inkarnationen begleitet hat. Dieser Engel kennt uns besser als wir uns selbst. Und er ist tätig, indem er uns – meist während wir schlafen – zuflüstert, wer wir wirklich sind. In Momenten, in denen wir den Drang spüren, uns zu entfalten, das Leben ganz zu ergreifen und unseren ureigenen Weg zu gehen, erinnern wir uns auf einer unbewussten Ebene an diese Mitteilungen. Dieser Engel weiß genau, warum wir uns gerade in eine bestimmten Zeit inkarniert haben. Er hilft uns, unseren Seelenplan nicht aus den Augen zu verlieren. In Momenten, in denen wir uns alleine und verlassen fühlen, hilft es, wenn wir uns an diesen Engel erinnern und ihn im Raum hinter unserem Rücken wahrnehmen. Dieser Engel begleitet uns auch nachtodlich – in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt und wieder in die nächste Inkarnation hinein. Wir können diesen Engel auch um Rat bitten. Am deutlichsten erhalten wir die Antworten, wenn wir die Frage direkt vor dem Einschlafen stellen. Wir erhalten die Antwort dann während des Schlafes und können uns am nächsten Morgen in Form eines Gefühls oder inneren Wissens daran erinnern. Nicht umsonst soll man vor schwierigen Entscheidungen eine Nacht darüber schlafen. Rudolf Steiner rät sogar zu drei Nächten.

Ständiger Geistführer

Das Geistführer-Team kann variieren. Meist ist zumindest ein Geistführer dabei, der uns durch das ganze Leben begleitet. Dieser hat sich für die Aufgabe bereitgestellt, als wir vorgeburtlich unseren Seelenweg geplant haben. Der Geistführer kann ein Wesen sein, das noch nie inkarniert war, es kann aber auch eine Wesenheit sein, die sich nicht mehr inkarnieren muss, weil es schon so viele Leben gelebt hat. Solche Geistführer nennt man dann die aufgestiegenen Meister. Diese Wesenheiten haben viele Erdenleben durchlaufen und ihren irdischen Schulungsweg abgeschlossen. Nun stellen sie sich bereit, inkarnierten Menschen zu helfen, ihre Erfahrungen auf der Erde zu sammeln.

Spezielle Geistführer

Dann gibt es noch Geistführer, die uns eine Zeit unseres Erdenlebens begleiten, weil sie uns ihr Wissen, das sie selbst in Erdenleben gesammelt haben, zur Verfügung stellen. Als Medium hat man oft ein anderes, erfahrenes Medium im Geistführer Team, als HeilerIn steht uns oftmals einen Arzt oder anderer Heiler bei. Viele Künstler haben ebenfalls KünstlerInnen in ihrem Team, die sie zu bestimmten Zeiten inspirieren. Aber auch HandwerkerInnen können andere Handwerker in ihrem Team haben, oder UnternehmerInnen aus der geistigen Welt stehen UnternehmerInnen in der physischen Welt bei. Diese Art von Geistführern wird sich vermutlich irgendwann wieder inkarnieren, sie haben ihren eigenen Weg meist noch nicht abgeschlossen, stellen sich aber trotzdem für eine gewisse Zeit aus der geistigen Welt heraus zur Verfügung, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Spezielle Geistführer können uns Jahre oder Jahrzehnte begleiten, oder sie unterstützen uns nur in einem bestimmten Lebensabschnitt.

Krafttiere

Krafttiere sind Wesenheiten aus der geistigen Welt, die wir meist im Rahmen einer schamanischen Krafttier-Reise kennenlernen. Diese Wesenheiten bringen uns eine oder mehrere Qualitäten und Kräfte mit, die wir zu dieser Zeit im Leben gerade brauchen. Wenn man längere Zeit schamanisch arbeitet, hat man meist mehrere Krafttiere, wobei eines davon sich oftmals als das Haupt-Krafttier zeigen kann. Krafttiere sind treue und sehr mächtige Begleiter, die uns durch so manchen Sturm im Leben tragen können und sie sind die geistigen Begleiter, zu denen wir am leichtesten Kontakt aufnehmen können.

Wir können auch Hilfe anfordern

In bestimmten Situationen fällt uns vielleicht ein, wer von den Lieben aus der geistigen Welt uns gerade jetzt helfen könnte, dann ist es absolut kein Problem, wenn wir diesen Menschen zu Hilfe bitten. Und oftmals spüren wir auch augenblicklich dessen beruhigende Gegenwart. Wir können in bestimmten Situationen auch zusätzliche Engel zu Hilfe bitten und auch die Erzengel, wenn wir große Aufgaben erledingen müssen.

Göttliche Unterstützung

Und natürlich können wir jederzeit die große universelle Kraft, die wir auch Gott nennen, um Hilfe bitten. Dabei haben Menschen aber unterschiedliche Vorstellungen, die einen denken eher an den Vater-Gott, andere haben mehr Bezug zu Christus. Auch die Mutter-Göttin Maria gehört in diese Reihe der göttlichen Unterstützer und wir dürfen auch jederzeit diese herbeirufen.

Diese Aufzählung ist bei Weitem nicht vollständig. Wir haben so viele geistige Wesenheiten um uns herum, sodass wir uns zu jeder Zeit daran erinnern dürfen, dass wir niemals – nicht einmal für eine Sekunde – wirklich alleine sind.

Zeit sich daran zu erinnern

Gerade in der momentanen Zeit ist es wichtig, dass wir uns einerseits bewusst sind, dass wir selbst große geistige Wesenheiten sind, die es freiwillig auf sich genommen haben, die Beschränkungen des Erdendaseins zu erleben, um bestimmte Erfahrungen zu machen und dass wir uns andererseits auch bewusst sind, dass wir diese Aufgabe niemals alleine bewältigen müssen.

Vielleicht finden Sie gerade jetzt immer wieder Zeit, sich in einer ruhigen Stunde auf Ihr geistiges Team zu besinnen und die Wohligkeit, Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Weisheit und Treue dieser geistigen Begleiter zu fühlen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen, begleiteten Dienstag

Manou Gardner Medium

Bild von Momentmal auf Pixabay

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Mutterleib waren zwei Babys. Das eine fragte das andere: „Glaubst Du an ein Leben nach der Geburt?“ Das andere antwortete: „Warum? Natürlich! Nach der Geburt muss es etwas geben, auch wenn wir uns das jetzt nicht vorstellen können. Vielleicht sind wir hier, um uns auf das vorzubereiten, was wir später sein werden.“

„Unsinn“, sagte das andere Baby. „Es gibt kein Leben nach der Geburt. Was wäre das denn für ein Leben?“

Das zweite Baby sagte: „Ich weiß es nicht, aber es wird vielleicht mehr Licht geben als hier. Vielleicht gehen wir mit unseren Beinen und benutzen unseren Mund zum essen. Vielleicht haben wir andere Sinne, die wir jetzt nicht verstehen können.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist absurd. Gehen ist unmöglich. Und mit unseren Mündern essen? Lächerlich! Die Nabelschnur liefert Nahrung und alles, was wir brauchen. Aber die Nabelschnur ist so kurz. Ein Leben nach der Geburt ist logischerweise auszuschließen. Wenn wir hier nicht mehr sind, sind wir nirgendwo. Dann ist alles zu Ende!“

Das zweite Baby bestand darauf: „Nun, ich denke, da ist etwas und vielleicht ist es anders als hier. Vielleicht brauchen wir diese physische Nabelschnur nicht mehr.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist Unsinn! Und außerdem, wenn es Leben gibt nach der Geburt gibt, warum ist dann nie jemand von dort zurückgekehrt? Die Geburt ist das Ende des Lebens, und danach gibt es nichts als Dunkelheit und Stille und Vergessen. Es führt uns nirgendwo hin.“

„Nun, ich weiß es nicht“, sagte das zweite Baby. „Wir werden sicherlich unsere Mutter treffen und sie wird sich um uns kümmern. Sie weiß, was zu tun ist.“

Das erste Baby antwortete: „Unsere Mutter? Glaubst du eigentlich an die Geschichte von der Mutter? Das ist lächerlich. Wenn sowas wie eine Mutter existieren würde, wo ist sie dann jetzt?“

Das zweite Baby sagte: „Sie ist überall um uns herum. Wir sind von ihr umgeben. Wir sind von ihr. In ihr leben wir. Ohne sie würde und könnte diese Welt nicht existieren.“

Das erste Baby sagte: „Nun, ich sehe sie nicht, also ist es nur logisch, dass sie nicht existiert.“

Worauf das zweite Baby antwortete: „Manchmal, wenn du ganz still bist und dich konzentrierst und zuhörst, kannst du ihre Gegenwart wahrnehmen und du kannst ihre liebevolle Stimme hören.“

Das erste Baby schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht an eine Mutter und bereite mich darauf vor, dass nach der Geburt alles dunkel und aus ist.“


Ich verwende diese Geschichte, deren Verfasser mir leider nicht bekannt ist, als eine wunderbare Metapher für das Leben nach dem Tod. Weder können wir Gott oder die geistige Welt wahrnehmen, weil wir mittendrin sind noch haben wir durch unsere begrenzten Sinne eine Möglichkeit, uns das Leben nach dem Leben vorzustellen. Aber wir können uns dem Wissen nun wieder Schritt für Schritt nähern und somit das Leben nach dem Tod als Tatsache in unser Leben integrieren – wenn wir es wollen. Wir können aber auch einfach nur abwarten und uns überraschen lassen 🙂