Mutter Erde – ein fühlendes Wesen – braucht unsere Hilfe

Heute bitte ich Euch ausnahmsweise, diesen Beitrag zu teilen und zu verbreiten. Es ist nämlich so, dass Mutter Erde – Gaia – uns um Hilfe bittet, ihren Herzschlag zu unterstützen. Heute erhielt ich folgende Botschaft zugeschickt und sie resoniert in mir: „Brüder und Schwestern! Jahrtausende hat euch eure Mutter sicher getragen und geschützt. Eure Mutter braucht Hilfe. Schlagt eure Trommel solange es noch möglich ist. Oder tanzt und stampft den Herzschlag für die Mutter. Die Steine, die Pflanzen und die Tiere rufen dem Menschen zu:ERWACHE und rette die Mutter. Mitakuye Oyassin“

Und ein weiterer Text erreichte mich ebenfalls heute Morgen:

Wenn der Herzschlag der Mutter stillsteht

„Es kommt die Zeit, so erzählt eine alte Lakota Prophezeiung, da werden die Taten und die Worte der Menschen das Herz der Erde zum Stillstand bringen. Es wird drei Tage und drei Nächte vollkommene Dunkelheit herrschen. Mutter Erde wird unendliche Tränen vergießen. Der Planet wird beben und die Elemente werden ihre Kräfte entfachen, Wasser das Land überfluten, die Vulkane werden zornig ihre Lava ergießen, große Winde entfachen. Dann, mein liebes Menschenkind, so sagt die Prophezeiung, sollte jeder eine Trommel in die Hand nehmen und beginnen, diese zu spielen, bis das Herz der Mutter wieder schlägt und lebt.“

„Was wäre, wenn wir bereits nun jeden Tag dem Spielen der Trommel Zeit widmen. Jeder für sich – wann immer Zeit ist. Dann würde Tag und Nacht ein Trommelklangnetz gewoben. Denn weißt du, es ist so mit dem Trommelschlag. Er verbindet unsere Herzen mit dem Herzen des Kosmos. Wenn du keine Trommel hast, so klatsche und stampfe mit deinen Beinen. Trommeln wir für den Frieden! Trommeln wir für das Leben!

Vielleicht- und das ist mein unerschütterlicher Optimismus, mag der völlige Stillstand auch abwendbar sein. Regelmäßige Tromnmelkreise in Gemeinschaft stärken die Motivation und die Kraft.

Bitte teile diese Botschaft – damit so viele Menschen wie möglich Mutter Erde unterstützen. Und die menschliche Seele. Die Trommel ist eines der ältesten Instrumente, uns geschenkt von den Ältesten und Weisen und symbolisiert den Herzschlag der Mutter. Und erinnere dich, sollte es so geschehen in deinem Erdenleben. Es kommt die Zeit, da steht das Herz der Mutter Erde still. Wir können es wieder wecken. Mit der trommel. So sagen die Alten der Lakotas.

Sonia Emilia Rainbow Woman

Lassen wir es nicht so weit kommen

Hier ist ein Lied, das Ihr hören könnt. Singt das Lied, stampft und klatscht den Takt. Unterstützen wir die Mutter, die schon so viel gelitten hat. Wir brauchen unsere Mutter dringender als alles andere. Nichts sollte wichtiger sein, als Gaia zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass es ihr besser geht. Unsere Mutter Erde wurde so viel gequält, geschändet und misshandelt. Es wird Zeit, dass wir erkennen, dass sie fühlt und lebt. Die Erde ist kein toter Planet. Sie ist eine große und unglaublich geduldige und leidensfähige Wesenheit. Aber irgendwann ist genug. Sie leidet auch mit uns, mit den Tieren, mit den Pflanzen und den Steinen. Wir sind alle ihre Kinder. Deshalb, lasst uns für die Mutter singen, trommeln, tanzen und beten.

Ich wünsche Euch und Mutter Erde einen wunderschönen Mittwoch!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Đỗ Thiệp auf Pixabay

Was unterscheidet die neue Welt von der alten?

Derzeit ist es besonders spürbar. Die Zeitlinien beginnen sich zu trennen. Wie lange dieser Prozess dauern wird, kann wohl niemand voraussagen, ich tippe sogar auf mehrere Jahrzehnte. Da wir hier auf keinerlei frühere Erfahrungswerte zurückgreifen können, müssen wir uns einfach in diesen Prozess stellen und jeweils auf die aktuelle Situation reagieren. Aber wir können dieses Phänomen für uns einfacher machen, indem wir agieren, anstatt zu reagieren. Daher sollten wir wissen, was denn die neue Welt von der alten unterscheidet und wie wir die Regeln der neuen Welt bereits in unser Leben implementieren können. Mir geht es hierbei nicht um die großen geopolitischen Zusammenhänge, auch nicht um die Finanzmärkte. Dafür gibt es wesentlich sachkundigere Menschen. Mir geht es um die Auswirkungen für den einzelnen Menschen.

Das Weltbild

In der alten Welt

Die Erde ist ein toter Himmelskörper, den wir nach Belieben ausbeuten können. Wir bemächtigen uns ihrer Rohstoffe und hinterlassen im wahrsten Sinne des Wortes „verbrannte Erde“. Wenn wir die Erde heruntergewirtschaftet haben, können wir auf andere Planeten umsiedeln und auch diese ausbeuten, bis nichts mehr vorhanden ist. Die Erde ist ein ersetzbarer Rohstofflieferant.

Die Menschen

In der neuen Welt

In der neuen Welt erkennen wir wieder, dass die Erde ein Wesen ist. Wir lernen sie wieder als unsere große Mutter, Gaia, zu schätzen und arbeiten mit ihr und nicht gegen sie. Wir bitten sie um Erlaubnis, wenn wir ihr etwas entnehmen und achten darauf, dass wir keine unnötigen Schmerzen bereiten. Wenn wir etwas nehmen, geben wir auch etwas zurück. Wir erkennen an, dass wir mit unserem ganzen Sein tief mit Mutter Erde verbunden sind.

Das Menschenbild in der alten Welt

In der alten Welt, bzw. in der Welt, die sich nun aus der alten Welt heraus entwickeln wird, sind die Menschen beliebige Bio-Roboter. Sie werden „gezüchtet“ je nach Vorgabe und Funktion. Wenn sie krank werden, sind sie kaputt und werden entweder repariert oder ersetzt. Geist und Seele werden weitgehend abgeschafft. Die Menschen sind nur da, um ihre Funktion zu erfüllen. Es zählt das Kollektiv. Der Mensch als Individualität wird nicht gesehen, spielt auch keine Rolle. Von einem höheren Sinn des Menschseins wird weder gesprochen, noch wird de anerkannt. Menschen sind etwas höher entwickelte Säugetiere und werden auch so behandelt. Nur ein kleiner Teil der Menschen darf eine Führungsrolle für sich beanspruchen. Der große Rest wird digital kontrolliert und erhält – je nach Führung – mehr oder weniger Freiheiten.

Das Menschenbild in der neuen Welt

In der neuen Welt anerkennen wir, dass Menschen geistige Wesenheiten sind, die für eine Zeit inkarniert sind, damit sie gewissen Lernefortschritte erzielen können. Der Hauptaugenmerk liegt auf der inneren, der seelischen und geistigen, Entwicklung. Wir erkennen, dass jeder Mensch sich, entsprechend seinem Karma und seinem Seelenplan entwickeln möchte. Wir betrachten den Körper des Menschen als seinen kostbaren Tempel. Wir erkennen auch an, dass der größte Teil des Menschen in der geistigen Welt beheimatet ist und mit dieser in innigem Austausch steht. Wir regen die Menschen an, all ihre Fähigkeiten und Talente zu entfalten und der Welt zur Verfügung zu stellen – aber einzig und allein aus innerem Antrieb und aus der individuellen Freiheit heraus.

Die anderen Bewohner der Erde

In der alten Welt

In der alten Welt wird die Erde von Menschen bewohnt, die sich allem Anderen bemächtigen darf und soll. Der Mensch macht sich die Erde untertan und glaubt sich allmächtig. Alles kann mechanisiert und künstlich hergestellt werden. Die Erde und vor allen Dingen auch Tiere und Pflanzen (als einzige geltende Mitbewohner) dienen ausschließlich der Ernährung der Menschen und werden idealerweise genetisch so weit verändert, dass sie problemlos zu züchten und zu töten sind.

In der neuen Welt

In der neuen Welt wissen wir, dass unsere Tiere und Pflanzen unsere Mitbrüder und Schwestern sind, dass wir ohne Elementarwesen und Naturgeister nicht weiterkommen und dass wir all diesen Wesenheiten mit Liebe und Respekt gegenübertreten wollen. Wir arbeiten mit der Erde und all ihren anderen Bewohnern und lieben und achten sie. Wir fügen niemandem Leid zu, sondern achten darauf, dass all unser Handeln von Respekt und Mitgefühl getragen ist.

Dies sind die ersten Grundlagen, auf denen sich die neue Welt aufbaut

Wenn wir nun darüber philosophieren, in welcher der Welten wir gerne leben möchten, so glaube ich, dass niemand die alte Welt, bzw. die Welt, die sich jetzt gerade aus der alten Welt entwickelt, erleben möchte. In gewisser Weise wird auch das eine neue Welt sein, sie unterscheidet sich von der wirklich neuen Welt aber dadurch, dass sie weiterhin auf das mechanistische Weltbild aufbaut und dieses noch viel, viel weiterführt.

Und wenn wir nun überlegen, wie wir in der wirklich neuen Welt unser Leben gestalten werden, dann dürfen wir bereits jetzt damit beginnen, dass wir diese Weltbilder für uns verinnerlichen. Dass wir bereits heute schon damit beginnen, dass wir uns verabschieden von den Grausamkeiten der alten Welt. Kaufen wir keine Fleischwaren aus Massentierhaltung. Wenn wir Tiere essen (wollen) achten wir darauf unter welchen Umständen sie gelebt haben und wie sie gestorben sind. Wenn uns bewusst wird, dass dies, was wir in uns aufnehmen, Körperteile unserer irdischen Mitbrüder sind, die sich dann dafür geopfert haben, dann bekommen wir ein neues Bewusstsein. Doch ebenso ist es mit Pflanzen. Auch sie haben ein Bewusstsein, auch wenn dies ein eher träumendes Bewusstsein über die Pflanzendevas ist. Erkennen wir, dass nur Nahrung, die von einer „glücklichen“ Pflanze stammt, auch unser System glücklich machen kann. Verfeinern wir dafür unsere Wahrnehmung immer mehr – Schritt für Schritt. Wie gesagt, dies ist ein sehr langer Prozess, aber wir dürfen bereits damit beginnen, damit wir langsam doch stetig in diese Veränderung hineinwachsen können.

Ich werde diese Gegenüberstellungen in den nächsten Tagen noch auf andere Bereiche ausweiten.

Ganz liebe Grüße in Euren Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Sarah Richter auf Pixabay

Die Erde als fühlende und lebendige Wesenheit

Für viele Menschen ist die Erde nur eine unbelebte Kugel, die durch das Weltall kreiselt. Doch ist die Erde so viel mehr als das. Der Planet auf dem wir leben, ist ein riesengroßer Organismus, den wir nur schwer verstehen können. Wir können hier wieder den Vergleich mit der Ameise wählen, die auf unserem Oberschenkel krabbelt. Sie wird spüren, dass dieser warm ist und sich bewegt, aber sie wird den Organismus Mensch, mit all seinen Facetten, nicht ergreifen können. Und genau so ist es mit uns und der Erde.

Die Erde atmet und lebt

Da die Erde sowohl in ihrer räumlichen als auch in ihrer zeitlichen Ausdehnung für das menschliche Bewusstsein nur schwer zu fassen ist, können wir uns hier nur an ihre Existenz als lebendigen und fühlenden Organismus annähern. Sie ist unsere riesengroße Mutter, die mit einer Engelsgeduld ihre ungezogenen Kinder erträgt. In vielen Kulturen wird die Erde als eine Wesenheit verehrt. Gaia, Terra Mater und Pachamama sind nur einige Begriffe, die der Erde zugeordnet werden. Mit unseren derzeit noch sehr rudimentären wissenschaftlichen Methoden ist dies natürlich nicht in der Form nachzuweisen. Doch hat schon vor langer Zeit der österreichische Mystiker Jakob Lorber (1800 – 1864), der sich selbst als „Schreibknecht Gottes“ bezeichnete, eine umfangreiche Beschreibung der Erde aus spirituell-ganzheitlicher Sicht gegeben. Lorber war das, was wir heute als ein Channel-Medium bezeichnen. Eines Tages spürte er eine Stimme in seiner Herzgegend, die ihm befahl zu schreiben. Daraufhin schrieb er mehr als 20.000 Manuskriptseiten nieder in der er viele Zusammenhänge der Welt erklärte. Aus diesen Manuskripten entstanden rund 25, teilweise sehr umfangreiche, Bücher. Wer sich darin vertiefen möchte, wird viele interessante Thesen finden.

Menschen und Erde

Die Menschheitsentwicklung ist sehr eng mit der Erdentwicklung verbunden. Diese Ideen, dass die Menschheit sich physisch auf den Mars begeben würde, um dort eine Art Kolonie zu begründen, sind nur dann stimmig, wenn man das Menschsein völlig aus seinem spirituellen Zusammenhang herausreißt und alles unter rein materialistischen Aspekten betrachtet. Elon Musk, der diese Idee ja schon lange verfolgt (ebenso wie die Mensch-Maschinen-Koppelung in seiner Firma Neuralink) ist zwar vielleicht auf der kognitiven Ebene ein spannender Charakter mit sehr lösungsorientiertem Ansatz – allerdings fehlt ihm jeglicher Zugang zu tieferen, spirituellen Einsichten. In seiner Welt zählt nur die Materie. Doch dies ist genau der Punkt, der die alte Welt, die gerade am Dahinscheiden ist, ausmacht. Hier wird gezählt, gemessen und gewogen. Doch wenn wir alle Zusammenhänge verstehen wollen, müssen wir den spirituell-feinstofflich-wesenhaften Aspekt mit einbeziehen. Sonst bleibt alles schal und hohl. Wir kennen viele Berichte von durchaus nüchtern denkenden Raumfahrern, die erzählen, dass sie niemals in ihrem Leben so stark berührt waren, als beim Anblick der Erde aus dem Weltall. Sie erlebten die Erde zart und zerbrechlich aus der Perspektive der unendlichen Weltraum-Weiten. Und diese seelische Berührtheit kommt daher, dass wir auf verschiedenen Ebenen genau wissen, dass es Menschen, so wie wir es sind, nur auf der Erde geben kann. Die Erde und wir sind untrennbar.

Erde und Elementarwesen

Ebenfalls sehr eng mit der Erde verbunden, sind die Elementarwesen und Naturgeister. Ganz im Gegensatz zu uns Menschen sind sich diese Wesenheiten der Wesenhaftigkeit der Erde stets bewusst. Sie sind ihre direkten ausführenden Organe. Und sie sind es auch, die sich ab und zu dazu aufmachen müssen, uns Menschen in unsere Schranken zu weisen und uns zu zeigen, dass nicht alles, was wir der Erde antun, ohne Folgen bleibt. Wenn die großen Wasserwesen Sturmfluten entstehen lassen, die großen Luftwesen Orkane und Wirbelstürme leiten und die Feuerwesen Vulkanausbrüche und Brände begleiten, dann ist dies das Schütteln der Erde, wenn wir zu weit gegangen sind. Aber nicht nur deshalb entstehen solche „Naturkatastrophen“ wie wir es nennen. Manchmal sind es auch notwendige Umbauprozesse der Erde, die sich so auswirken. Und natürlich sind – gerade bei Bränden – auch die Menschen als Verursacher im Spiel. Indirekt verursachen wir als Menschen wesentlich mehr davon, als wir uns gerne eingestehen wollen. Doch weder die Erde noch die Naturgeister tun dies, um die Menschen zu bestrafen – solche Gedanken und Empfindungen sind ihnen fern. Sondern es sind notwendige Reaktionen, damit die Erde überleben kann. Sobald wir der Erde gegenüber das Bewusstsein entwickelt haben, dass sie wesenhaft und wahrnehmend ist, werden wir in eine ganz neue Zusammenarbeit sowohl mit der Erde als auch mit Elementarwesen und Naturgeister kommen. Und wozu die Elementarwesen und Naturgeister fähig sind, haben wir ja schon in den 60er Jahren erfahren dürfen, als in Schottland in der Zusammenarbeit mit den Elementarwesen das Findhorn-Projekt entstanden ist. Dort entstand auf absolut unwirtlichem Boden und in schlechtestem Vegetationsklima einer der ertragreichsten Gärten der Welt. Selbst absolute Skeptiker mussten sich dem Offensichtlichen beugen und zugeben, dass dies so eigentlich nicht funktionieren dürfte.

Was können wir nun für die Erde tun?

Wir wissen es alle, die Erde wird von uns Menschen extrem schlecht behandelt. Wir können nun vielleicht nicht die globalen Probleme der Menschheit lösen oder verändern. Doch hier gilt insbesondere der Leitsatz: „Pars pro Toto“ – ein Teil steht für das Ganze. Wenn wir jetzt damit beginnen, Gärten anzulegen und kleine Stücke von Mutter Erde mit der Ehrerbietung und der Liebe zu behandeln, die wir für die ganze Erde wünschen, dann starten wir damit einen Heilungsprozess – für uns und für die Erde. Und je mehr Menschen dies tun, umso mehr Heilung wird geschehen, die sich dann aber nicht nur für die einzelnen kleinen Fleckchen, sondern für die ganze Erde auswirken. Wir werden auf diesem Weg die Erde wieder als das würdigen, was sie ist: Unsere große und fühlende Mutter!

Lassen wir heilende Gärten für Mutter Erde entstehen!

Wie genau wir das machen können, beschreibe ich morgen. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag!

Manou Gardner Mediuma aka Manuela Pusker

Bild von Ajay kumar Singh auf Pixabay

Die Erde als lebendiges Wesen

Heute, am dritten Advent, geht mir durch den Kopf, wie selten den meisten Menschen bewusst ist, dass die Erde, auf der wir leben, ein lebendiger Organismus ist – ein Lebenwesen. Warum fällt es uns so schwer, uns das vorzustellen? Dies liegt vermutlich an den Größenverhältnissen. Wenn eine Ameise auf unserem Oberschenkel herumgeht, hat sie wahrscheinlich das gleiche Verständnis vom menschlichen Organismus wie wir, wenn wir auf der Erdoberfläche herumgehen. Und dennoch haben viele Mystiker beschrieben, dass die Erde ein lebendiger Organismus mit einem Bewusstsein ist. Sowohl die alten Griechen, als auch Rudolf Steiner und Jakob Lorber haben davon gewusst.

Was bedeutet es für uns, dass die Erde ein lebendiger Organismus ist?

Wenn wir das Leben an sich – auf der spirituellen Ebene – verstehen wollen, dann ist es hilfreich, wenn wir die Grundlagen dazu kennen. Dazu gehört eben auch, dass die Erde über ein Bewusstsein verfügt. Wir können uns oftmals gerade noch Naturgeister/Elementarwesen als Träger eines Bewusstseins vorstellen, aber die ganze Erde? Das wird dann oft schwierig. Doch wenn wir uns in dieses Bewusstsein der Erde vertiefen, können wir viel lernen. Wir können all dies lernen, was die Erde uns tagtäglich zur Verfügung stellt: Bedingungslose Liebe, stetige Bereitschaft uns mit allem zu versorgen, was wir gerade brauchen, Fürsorge und Hingabe.

Die Erde unsere Mutter – wir, die manchmal ungezogenen Kinder

Der Begriff „Mutter Erde“ oder „Mutter Gaia“ trifft für mich persönlich am besten zu. Denn die Erde hat unendliche Geduld mit uns, erlaubt uns, sie zu verletzen und manchmal, wenn wir gar zu wild werden, schüttelt sie sich ein wenig. Aber wer das Gefühl kennt, an einem sonnigen Tag direkt auf dem Erdboden zu liegen, der kann manchmal sogar so etwas wie den Atem der Erde spüren.

Was können wir für unsere Mutter Erde tun?

Auch hier hilft wieder die Metapher der Mutter. Jeder, der selbst Mutter oder Vater, aber auch Tochter oder Sohn ist – also JEDER, weiß, wie man aufgebrachte Eltern wieder beruhigt. Eltern, und insbesondere Mütter, sind ja sehr schnell wieder davon zu überzeugen, dass der Nachwuchs ja doch gut ist, auch wenn er gerade Mist gebaut hat. Viele Mütter (und viele Väter auch) verfügen über eine endlose Fähigkeit alles zu verzeihen, wenn sie Hoffnung schöpfen dürfen. Das ist das, was auch für Mutter Erde wichtig ist.

Woraus kann Mutter Erde Hoffnung schöpfen?

Wir können unserer Erd-Mutter Hoffnung geben mit jedem Stückchen Land, das wir nicht versiegeln, mit jedem liebevoll angelegten Garten, mit jedem Stückchen Erde, in dem die Natur einen Platz hat. Wir können auch Kontakt zu ihrem Bewusstsein aufnehmen und mit ihr sprechen, uns bedanken, ihren Rat einholen und einfach die Verbundenheit zu einer mütterlichen Liebe aufnehmen, die vielleicht viele von uns durch die leibliche Mutter nicht erfahren haben.

Mutter Erde – die liebende Mutter, die viele in der Familie nicht hatten

Viele von uns hatten vielleicht nicht die physische Mutter, die man sich als Kind gewünscht hätte. Aber Mutter Erde ist unserer aller Mutter und kann uns genau mit dem versorgen, was wir von unseren Müttern nicht erhalten haben. Sie hat unendliche Geduld und es tut ihr gut, wenn sie spürt, dass wir ihr Bewusstsein erkennen und anerkennen. Zuwendung zu Mutter Erde bedeutet auch Zuwendung zur Ur-Mutter.

Was macht Mutter Erde jetzt im Winter?

Rudolf Steiner hat den Jahreskreis als einen großen Atmungsvorgang der Erde bezeichnet. Sie atmet im September, etwa zu Michaeli ein, hält dann den Atem an, speziell jetzt in der Zeit der Wintersonnwende ist die Erde in der Phase des Atemanhaltens. Sie ist nun vereingt mit all den Elementarwesen, die sich über den Winter in das Innere der Erde zurückgezogen haben. Auch in der Erde ist es nun behaglich, wie es in unseren Häusern sein sollte. In der Erde herrscht Ruhe – Winterruhe. Denn im Kosmos bereitet sich nun das große Ereignis vor, auf das auch die Erde sich nun innerlich einstellt. Erst zu Ostern beginnt die Erde wieder auszuatmen und damit all die Erdgeister, Naturgeister und Elementarwesen wieder auszuatmen, die während des Sommers ihren Aktivitäten in der Natur nachgehen.

Tja, darüber kann man doch am dritten Advent auch einmal nachdenken, oder? Der ganze Kosmos bereitet sich nun auf die Geburt Jesu vor, der später der Träger der großen Christuswesenheit sein wird. Sogar Mutter Erde macht sich bereit.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen einen wunderbaren dritten Advents-Sonntag

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Christian Bodhi auf Pixabay