13. und letzte Nacht der 13 heiligen Nächte

Nach dieser langen Reise durch die Portaltage und die Rauhnächte, bzw. die dreizehn heiligen Nächte, nähern wir uns heute Abend dem Finalen. Zum Schluss kommt noch die entscheidende Nacht in der das höchste Sonnenwesen, Christus, uns seine Energie zur Verfügung stellt – Christus, der sich an die Menschheit geopfert hat, damit wir die Möglichkeit haben, freie Menschen zu werden. Ohne diese Opfergabe wären wir heute gar nicht in der Lage, diese Erkenntnisse zu erlangen, wie wir sie derzeit erlangen können. Und wir haben dieses Erbe nun anzutreten.

Was bedeutet es, das Erbe des Christus anzutreten?

Die Menschen haben durch die Opfergabe, durch den Sohn, der sich geopfert hat, die Möglichkeit erhalten, sich selbstbestimmt und aus dem freien Willen heraus, zu entwickeln. Und dies ist nun unsere Aufgabe. Es geht im Speziellen darum, sich mit der geistigen Welt zu verbinden und seine Aufgabe in dieser Zusammenarbeit zu finden. Wir haben die Möglichkeiten dazu erhalten. Die Menschheit steht momentan vor einem gewaltigen Wandel, der so groß ist, dass wir ihn mit unserem Verstand fast nicht ergreifen können – und daher sind wir nun in aller Ernsthaftigkeit aufgerufen, da unseren Anteil daran zu vollbringen. Durch die Christusenergie in der kommenden Nacht haben wir noch einmal die Möglichkeit unseren Weg darin zu erfragen.

Der Dreikönigstag

Wir feiern am Dreikönigstag die Erscheinung der drei Weisen oder Magier aus dem Morgenland, die dem Jesusknaben ihre Geschenke in Form von Gold, Weihrauch und Myrrhe bringen. Wir können uns nun einmal in diese Symbole vertiefen und überlegen, welches unser Gold, unser Weihrauch und unsere Myrrhe ist, das wir in die Welt tragen können? Welche Form von Magie, von Spiritualität will sich bei uns zeigen und was können wir dem Christuswesen, das uns durch die kommende Nacht begleitet, anbieten? Was sind unsere speziellen Gaben, die wir nun, nach dem Dreikönigstag, hinaus in die Welt tragen wollen?

Die Arbeit mit der geistigen Welt

Wer meine Morgen-Impulse regelmäßig verfolgt, wird vielleicht innerlich schon aufstöhnen und sich fragen, ob es denn kein anderes Thema gibt, als immer nur Arbeit und insbesondere die Arbeit mit der geistigen Welt. Sorry, derzeit ist das ein zentrales Thema und es ist gut, wenn wir langsam beginnen, unsere Welt zu durchdringen und immer mehr und mehr zu verstehen. Wenn uns bewusst ist, dass das, was wir im Allgemeinen so leben, nur eine schreckliche Reduktion der Welt insgesamt ist, dann können wir ganz leicht schlussfolgern, dass dahinter so viel verborgen ist, das wir nun entdecken und vor allen Dingen in einen Zusammenhang bringen und verstehen dürfen.

Es gibt keinen Instant-Weg zur Erleuchtung

Es entspricht dem Trend der Zeit und auch dem, was viele spirituelle LehrerInnen verbreiten, dass man nur ein oder zwei Bücher lesen muss und zack, weiß man schon wo es lang geht in der geistigen Welt. Doch das ist – mit Verlaub – Quatsch. Es ist schon die physische Welt so hochkomplex, dasss es schon lange keine Universalgelehrten mehr gibt, die uns alle Zusammenhänge der physischen Welt erklären können – wie komplex ist dann erst die geistige Welt? Es geht – genau wie in der physischen Welt darum, sich ein Verständnis der geistigen Welt Schritt für Schritt zu erobern. Doch auch dies kann nur in Schritten vor sich gehen.

  • Wir brauchen die notwendigen Informationen – aus zuverlässigen Quellen
  • Wir müssen diese Informationen zunächst einmal denkend durchdringen
  • Als nächsten Schritt müssen diese Informationen in unserem Inneren nachvollzogen werden – wir müssen sie in Beziehung zu unserem Leben setzen
  • Danach können wir – in diesem speziellen Teilbereich, mit dem wir uns gerade beschäftigt haben – versuchen, eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen zu haben
  • Und wenn wir darin wirklich schon sehr geübt sind, können wir damit beginnen, selbst in diesem Bereich zu forschen
  • Und gleichzeitig gilt es, dass wir uns als Menschen und Persönlichkeiten stets weiterentwickeln, damit wir die Erkenntnisse, die wir gewinnen, nicht missbrauchen!

Rudolf Steiner sagte einmal sinngemäß: Jeder Schritt in der Erkenntnis verlangt drei Schritte in der Moral

Und dies ist eine absolut wichtige Mitteilung. Ansonsten landen wir dort, wo viele spirituelle Marktschreier auch sind, in einem Durcheinander von verschiedenen Halbinformationen, Erdachtem, Erfundenem. Doch wenn wir heute Nacht in die Verbindung mit dem höchsten Sonnenwesen gehen, dann können wir von ihm die weise Führung erbitten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch und eine erkenntnisreiche letzte heilige Nacht.

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

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