Hexen damals und heute

Hexen waren damals und sind heute dringend benötigt. Hexen, Heiler, Mediale Menschen, Schamanen…sie alle sorgen dafür, dass die Verbindung zwischen den Welten bestehen bleibt. Und immer noch werden sie auf das Bitterste bekämpft.

Was waren Hexen damals?

Hexen waren die weisen Frauen. Diejenigen, die in Kontakt mit Mutter Natur waren. Sie hatten ein tiefes Wissen über Krankheit und Heilung. Außerdem hielten sie den Kontakt zu den Reichen der Geistwesen aufrecht. Sie waren Eingeweihte im besten Sinne, konnten Flüche bannen aber auch aussprechen, waren Vermittler zwischen den Welten. Dies gefiel natürlich den Kirchenfürsten nicht. Diese Frauen waren viel zu mächtig in einer patriachalen Denkwelt, in der Männer sich selbst dazu erhoben hatten, der verlängerte Arm Gottes auf der Erde zu sein.

Dies war der Grund, warum sie verfolgt, gefoltert, getötet wurden. Sie waren unbequem, ketzerisch in den Augen der Kirchenmänner und viel zu wissend. Sie machten den Männern Angst. Wann immer ein Unglück irgendwo geschah, schob man es einer Hexe in die Schuhe. Aus Sicht der Kirchenmänner war eigentlich jede Frau eine Hexe. Es war egal, ob sie tatsächlich eine Weltenpendlerin war oder nicht. Weiblich und lebendig zu sein, genügte oft, um angeklagt und zum Tode verurteilt zu werden.

Hexen wurden aus der Angst der Männer heraus verfolgt

Hexen machten den Männern Angst. War die Frau an sich ja schon suspekt, die aus sich heraus Leben neu erschaffen konnte, so war die weise Frau noch viel suspekter. Sie konnte nicht nur neues Leben gebären, sondern anderen Frauen helfen schwanger zu werden – oder auch nicht. Deshalb wurden die Hexen in großem Stil aus dem Weg geräumt. Es war der Versuch, das Weibliche an sich zu vernichten. Es wurde nicht gesehen, dass das Männliche ohne das Weibliche nicht auskommen kann. Dasss wir beides brauchen, um fruchtbar – im wahrsten Sinne des Wortes – zu sein. Damals gab es keine Handreichung zwischen den Geschlechtern und auch heute ist diese Spaltung noch nicht überwunden.

Die Hexe, der Heiler, das Medium, der Schamane heute

Noch heute gibt es Menschen, die für alle anderen Menschen zwischen den Welten pendeln. Sie heilen, überbringen Botschaften, sind da, wenn sonst keiner mehr helfen kann. Diese Menschen sind beiderlei Geschlechts und tragen dazu bei, dass die Welt nicht aus den Fugen gerät. Noch heute dienen sie als Vermittler zwischen den Welten und opfern einen großen Teil ihrer Zeit, um sich dieser Aufgabe zur Verfügung zu stellen. Glücklicherweise muss heute keine Hexe, kein Medium, kein Heiler und kein Schamane mehr damit rechnen, aufgrund seiner reinen Existenz zu Tode gefoltert zu werden. Der Kampf findet nun auf einer ganz anderen Ebene statt – weniger blutig aber nicht weniger brutal.

Der Kampf gegen die Pendler zwischen den Welten heute

Heute versucht man, im Menschen das Geistige auszutreiben. Durch eine materialistische Weltanschauung, durch bestimmte Substanzen, durch das Verbot bestimmter Naturheilmittel, durch die allgemeine Lächerlichmachung spiritueller Inhalte und Wahrheiten. Und heute sind es nicht nur Männer, die gegen die weisen Frauen und Männer vorgehen. Heute sind es die sogenannten Faktenchecker beiderlei Geschlechts, die sich selbst in den Stand erheben, zu wissen, was wahr und was unwahr ist. Die Rückkehr der gnadenlosen Gedanken- und Meinungszensur hat längst stattgefunden!

Es sind die gleichen Ängste wie damals. Die Angst vor denen, die ihre eigene Wahrheit vertreten, die Zusammenhänge kennen, die nicht dem Mainstream entsprechen, die die Fähigkeit haben, mit anderen Welten, Dimensionen, Wesenheiten zu kommunizieren. Sie handeln nach dem Credo: Lasst uns die freien Denker, die Hexen, die medialen Menschen, die Heiler und Schamanen und alle, die eine andere Meinung vertreten niederknüppeln, geben wir sie der Lächerlichkeit preis, machen wir uns über sie und ihre „irrationale“ Meinung lustig und zerstören wir ihr Leben und ihre Reputation!

Die Rückkehr der Inquisition

Ja, ich meine es ernst. Auch heute sind inquisitorische Tendenzen wahrnehmbar. Okay, man verbrennt keine Hexen mehr auf dem Scheiterhaufen. Aber man verhaftet Menschen wegen eigentlich nichts, nur weil sie ihre Meinung sagen und vertreten. Man fährt über ganze Heilkünste hinweg, nur weil sie der Pharmaindustrie keine Umsätze bringen. Sie werden nicht nur lächerlich gemacht, sondern man verbietet sie teilweise gleich. Menschen mit Heilkräften lässt man nur in sehr bedingtem Ausmaß zu. Und man unterwirft alles der sogenannten Wissenschaftlichkeit, die aber keine echte Wissenschaftlichkeit darstellt, sondern nur den verzweifelte Versuch, einen Status Quo aufrecht zu erhalten, der der materialistischen Gier bestimmter Gruppen dient.

Deshalb: Hexen, Heiler, mediale Menschen, Schamanen aller Länder: Vereinigt euch!

Arbeiten wir zusammen. Dienen wir weiterhin und unverdrossen als Vermittler zwischen den Welten. Informieren wir die Menschen darüber, dass der Glaube an die rein materialistische Welt ins Nirgendwo führt. Lassen wir die geistige Welt durch uns sprechen und informieren immer mehr und mehr Menschen darüber, dass die Welt viel wunderbarer und viel komplexer ist, als sie uns dargestellt wird. Warten wir nicht darauf, dass irgendwann ein Scheinwerfer vom Himmel fällt, sondern zeigen wir bereits jetzt auf, dass wir in einem selbstgeschaffenen künstlichen Käfig leben, der nur ein winzig kleiner Teil der echten Welt ist. Wir brauchen kein Meta*ver*sum – als eine weitere, von Menschen geschaffene Illusion mit manipulativem Charakter…

Hier noch ein weiterführender Link: Eine neue Welt wird sichtbar

Und noch einer: Wir brauchen alle Heiler dieser Welt

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

8. Portaltag: Übersinnliche Fähigkeiten

Übersinnliche Fähigkeiten sind in jedem Menschen angelegt und wir werden sie in der neuen Zeit dringend brauchen. Und dabei geht es nicht nur darum, mit Verstorbenen zu kommunizieren oder die Aura anderer Menschen zu lesen. Es gibt so viele Fähigkeiten mehr, über die ich heute schreiben möchte.

Übersinnliche Fähigkeiten werden in der neuen Welt gebraucht

Wenn wir in diese neue, jetzt zu erschaffende, Welt eintreten, geht es darum, die Materie weitestgehend zu überwinden. Wir können nun endlich erkennen, dass die Welt der Materie in gewisser Weise ein Trugbild ist. Sie ist das, was wir von ihr denken. Wenn wir nun beginnen, unser Denken zu ändern, indem wir mehr erfahren und wahrnehmen, erschaffen wir eine neue, völlig andere Welt. Wir wurden in diese Materie ja aus dem Grund hineingebannt, damit wir lernen, sie zu überwinden.

Hier habe ich dazu schon etwas geschrieben: Was wir für die Realität halten

Bislang unsichtbare Wesenheiten wahrnehmen

Wenn wir unsere übersinnlichen Fähigkeiten trainieren, werden wir bald feststellen, dass es in unserer Welt von anderen Wesenheiten nur so wimmelt. Hier nur ein Beispiele:

Elementarwesen und Naturgeister

Die Welt ist voller dienlicher Wesenheiten, die sich um die Belange der einzelnen Elemente, aber auch um Pflanzen, Tiere und auch um Häuser und alles von Menschen geschaffene kümmern. Wenn wir nur erkennen würden, dass selbst in unseren technischen Geräten Wesenheiten wirken, wir würden mit allem ganz anders umgehen. Wir sind dringend aufgerufen, unsere übersinnlichen Fähigkeiten so zu schulen, dass wir diese Wesenheiten wahrnehmen und mit ihnen in Kontakt treten. Ein schönes einführendes Buch, das ich schon ganz oft empfohlen habe ist dieses hier: Elfensommer

Und auch das hier: Rettet die Elementarwesen

Engel

Es sind überall um uns herum Engel, die uns unterstützen und die auch sehr gerne mit uns kommunizieren würden. Doch Engel haben eine besonders hohe und feine Schwingung, sodass wir unsere Übersinne wirklich gut entwickeln müssen, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Mein Lieblingsbuch, das ich auch schon oft dazu empfohlen habe, ist dieses hier: Engel in meinem Haar

Geistführer

Wenn unsere übersinnlichen Fähigkeiten nur ein wenig weit entwickelt sind, können wir die Anwesenheit unserer Geistführer erkennen. Geistführer sind besonders gut in der Lage mit uns Menschen zu kommunizieren. Und nicht selten ist ein plötzlicher Einfall oder ein „zugeflogener“ Gedanke ein Hinweis unseres Geistführers. Dazu kann ich dieses Buch von James van Praagh empfehlen: Die Weisheit deiner Geistführer

Hier gibt es einen weiterführenden Artikel von mir dazu: Das geistige Team – wer ist das denn?

Weitere Welten, die wir mit unseren übersinnlichen Fähigkeiten kennenlernen können

Unsere übersinnlichen Fähigkeiten können uns noch viel mehr Welten eröffnen:

  • Wir können in die nicht-alltägliche Wirklichkeit reisen um unsere Krafttiere und andere Wesenheiten zu befragen
  • Wir können mit der Psychometrie die lernen, die Erinnerungen von Gegenständen zu lesen.
  • Wir können über Remote Viewing lernen, durch Raum und Zeit zu reisen
  • Wir können lernen, unsere ganze Welt durch unser eigenes Denken und Wahrnehmen zu verändern

8. Portaltag – Tag der übersinnlichen Fähigkeiten – Fragen statt Mantra

Ich möchte Euch heute dazu anregen, weit über den Tellerrand hinaus zu schauen und Eure Gedanken und Fantasie schweifen zu lassen, und Euch selbst zu fragen:

  • Was hat mich schon immer fasziniert?
  • Womit würde ich mich gerne beschäftigen?
  • Welche übersinnliche Fähigkeit würde ich gerne für mich erschließen wollen?
  • Und dann macht Euch auf den Weg!

Und falls Ihr Lust bekommt, im Februar startet eine neue online Hellsinne-Gruppe, die genau diese Themen behandelt. Nährere Infos findet Ihr hier:

Hellsinne-Gruppe ab Februar

Ich wünsche Euch einen wunderschönen übersinnlichen Dienstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Der Kreislauf des Lebens und des Sterbens – wir müssen darüber Bescheid wissen, um bewusst zu leben

Es ist in der Tat keine „nette Freizeitbeschäftigung“ sich über das Leben nach dem Tod zu informieren, da es nachtodlich wirklich wichtig ist, dass wir darüber wissen. Es hilft uns, uns in der geistigen Welt zu orientieren und wir sind wesentlich schneller bereit, unsere nachtodlichen Aufgaben zu übernehmen. Es gibt genügend Menschen, die in der geistigen Welt ankommen und recht orientierungslos sind – da ist es dann auch die Aufgabe anderer Menschen, sich um diese Menschen zu kümmern. Jeder, der sich schon in der Erdenzeit darauf vorbereitet hat, ist als Unterstützer sehr gefragt.

Wer wir wirklich sind

Wir fühlen uns oftmals viel zu stark mit unserer jetzigen Inkarnation verbunden, und Aussprüche wie „Man lebt nur einmal“ führen dazu, dass Menschen glauben, dass sie dieser eine Mensch sind. Diese Verhaftung an diese eine Inkarnation macht uns aber viel kleiner und vor allen Dingen ängstlicher als es notwendig wäre. Wenn wir unsere persönliche Reise als Kreislauf erkennen, den uns die Natur jedes Jahr vorlebt, dann werden wir innerlich frei.

Der Kreislauf, den uns die Natur vorlebt

Die Welt im Großen und im Kleinen macht immer Sinn. Und es ist so wunderbar eingerichtet, dass wir die Natur als Beispiel nehmen können, wie es auch um uns bestellt ist.

Der Frühling des Lebens

Im Frühling kommen wir auf die Welt, erleben Kindheit und Jugend und so wie die jungen Pflanzen biegsam sind und voller grüner Lebenskraft, so sind auch wir noch sehr elastisch und von ungeheurem Tatendrang. Aber wir sind auch verletzlich. Und wie eine sehr kalte Nacht den Jungpflanzen sehr zusetzen kann, so sind auch wir in der Jugend fragil und brauchen den Schutz der Erwachsenen. Wenn wir diesen nicht genügend haben, geht es uns wie den Jungpflanzen, die zuviel Frost abbekommen haben – wir brauchen sehr lange, um uns davon wieder zu erholen und brauchen bedeutend länger Fürsorge, als wenn alles glatt gegangen wäre. Aber wie in der Natur können auch wir dadurch vielleicht einige Blessuren mitgenommen haben, aber wir haben meist die Möglichkeit, uns wieder zu regenerieren und sogar spezielle Resistenzen aufbauen. Und wie in der Natur die Elementarwesen sich liebevoll um jede einzelne Pflanze kümmern, so sind auch wir umgeben von geistigen Wesenheiten, die dafür sorgen, dass wir auch „rauhere Nächte“ halbwegs gut überstehen.

Der Sommer des Lebens

Wenn es dann Sommer wird, sind alle Pflanzen in voller Blüte. Alles steht in seinem vollen Saft und es werden die Samen gebildet für die neuen Pflanzen. Auch Früchte wachsen auf den Büschen und Bäumen und alles ist purer Überfluss. Die sommerliche Natur ist ein Inbegriff des Überflusses. Jede Pflanze bildet viel mehr Blüten und Samen aus, als überhaupt gebraucht werden. Die Natur ist niemals kleinlich oder knausrig und dies darf uns als Sinnbild dienen, dass auch wir im Sommer unseres Lebens aus den Vollen schöpfen können. In der Blüte unseres Lebens – das wird sogar so genannt – verfügen wir über eine Menge Kraft, können Ideen umsetzen, können uns fortpflanzen und so weiter. Wir sind ein Teil des Ganzen und können uns genau so verschwenderisch entfalten wie die Natur. Und auch wir sind – wenn wir es zulassen – genauso schön und farbenfroh, wie es die sommerliche Natur ist. Und wie die Blüten nicht nur die Voraussetzung für die Samenbildung darstellen, sondern auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten nähren, die wiederum für die Bestäubung sorgen, so treten auch wir Menschen in Interaktion mit anderen Menschen und geben und nehmen. Wenn wir begriffen haben, dass wir gerade einen von vielen Sommern unseres Lebens erleben, dann können wir unsere Blüten so richtig zur Geltung bringen.

Der Herbst des Lebens

Im Herbst werden die Früchte reif. Im frühen Herbst wird geerntet und die Pflanzen geben, was sie zu geben haben. So sind auch wir. Wenn wir selbst im Herbst angekommen sind, ist es Zeit unser Wissen weiterzugeben. Wir können anderen Menschen helfen, sich zu orientieren. Aber dies funktioniert nur dann so richtig, wenn wir im Sommer auch wirklich gelebt haben. Wenn wir im Sommer nicht viele Blüten ausgebildet haben, dann werden im Herbst auch nicht viele Früchte zu ernten sein. Wir Menschen sind glücklicherweise – im Gegensatz zu den Pflanzen – auch noch in der Lage, im Herbst neue Blüten auszubilden. Das ist auch gut so. Im Herbst des Lebens stellen wir uns zur Verfügung. Das ist die Aufgabe des Herbstes. Das Blütenkleid weicht, und hier und da werden schon die Blätter braun und fallen ab. Der Herbst hat eine andere Art der Schönheit – er ist nährend. Und nährend sollten auch wir sein. Wenn wir in der Lage sind, andere Menschen auf der seelischen Ebene zu nähren, dann leben wir unseren Herbst ganz besonders. Auch wenn wir unser Wissen, die Früchte unserer Arbeit – großzügig an die anderen Menschen verteilen können, dann sind wir auch im Herbst unseres Lebens im Überfluss. Wer im Herbst des Lebens noch versucht, ein sommerliches Gewand zu tragen, steht irgendwie falsch im Leben. Nichts ist für unseren Herbst abträglicher als der fürchterliche Jugenlichkeitswahn. Keine Pflanze versucht uns im Herbst vorzugaukeln, es sei Frühling oder Sommer. Wenn wir im Herbst leben, als wäre Frühling oder Sommer betrügen wir uns und die Welt um unsere Früchte. Das ist eine viel größere Sinnlosigkeit als allgemein angenommen. Menschen, die in Würde altern sind schön.

Und wie in der Natur zum Ende des Herbstes alle Blätter abfallen und es ausschaut, als ob die Natur stürbe, so verwelkt auch unser physischer Körper und wir werfen ihn ab, wie die Bäume die Blätter abwerfen.

Der Winter des Lebens

Wenn wir im Winter in die Natur schauen, könnten wir meinen, sie sei gestorben. Der Garten schaut trostlos aus, alles ist verwelkt, braun und abgestorben. Doch wenn wir uns in die Tiefe der Erde hineinfühlen, dann können wir erkennen, dass spätestens ab Mariä Lichtmess, also dem keltischen Imbolc, am ersten und zweiten Februar wieder die Lebenskräfte beginnen zu fließen. Noch ist im Außen nichts zu sehen, vielleicht ein paar Schneeglöckchen hier und da, aber die Bäume sind noch genauso scheinbar tot wie zuvor. Doch im Verborgenen, in Milliarden von Samen, haben sich die neuen Lebenskräfte formiert um in wenigen Wochen wieder an die Oberfläche zu treten. Auch hier arbeiten Myriaden von Elementarwesen und Naturgeistern mit, um die Lebenskräfte der Pflanzen wieder aufzubauen. Und genauso ist es, wenn wir sterben. Zunächst verbringen wir eine Zeit mit der Rückschau auf unser Leben, erholen uns, empfangen unsere Lieben, wenn auch sie ankommen. Und dann irgendwann machen wir uns wieder bereit, die Bühne des nächsten Lebens zu betreten. Und wie Pflanzen lernen, von Generation zu Generation sich immer mehr an die Witterungsverhältnisse anzupassen, so sind auch wir im kommenden Leben um die Erfahrungen des vergangenen Lebens reicher, wenngleich auch unbewusst.

Und wenn uns dies bewusst wird, dass auch unsere Existenz ein ewiges Kommen und Gehen ist, dann können wir uns im Sommer und im Herbst so richtig entfalten – und nachtodlich, also im Winter, sind wir ebenfalls diejenigen, die den anderen Menschen helfen, sich in der „Winterwelt“, also dem Jenseits, zu orientieren.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von dandelion_tea auf Pixabay

Was berichten Verstorbene über Gott?

Was berichten Verstorbene eigentlich über Gott ist eine Frage, die mir nicht täglich, aber immer wieder gestellt wird. Und um diese zu beantworten, müssen wir uns erst einmal damit beschäftigen, wie das Leben in der geistigen Welt eigentlich ist. Und ich bin mir sicher, dass auch das nur eine Annäherung sein kann, weil wir mit unserem dreidimensionalen Denken die ganze Komplexität der geistigen Welt gar nicht erfassen können. Aber wir können versuchen, uns dem anzunähern.

Wie erleben sich Menschen nach dem physischen Tod?

Wenn wir frisch in die geistige Welt kommen, fühlen wir die Anwesenheit einer großen, universellen Liebe, das wissen wir hauptsächlich aus den Nahtodes-Forschungen von Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Und auch im Jenseitskontakt bekommt man davon eine kleine Ahnung, weil die Menschen immer vermitteln, dass es gut ist, wie es ist. Dass sie zwar vielleicht ein wenig Sehnsucht nach ihren Angehörigen haben, die noch inkarniert sind – vor allen Dingen dann, wenn der Tod noch nicht lange her ist – aber sie vermitteln den Eindruck, dass es gut ist. Diese Menschen sind noch ganz damit beschäftigt, ihr vergangenes Leben zu betrachten. Sie sind also noch identifiziert mit der Person, die sie im letzten Leben waren. Daher können wir auch mit ihnen als diese Person sprechen. Doch dort wo diese Menschen sind, erleben sie zwar eine universelle Kraft und Liebe, aber sie sind (noch) nicht in der Nähe zur Quelle, die wir Gott nennen können, oder wie wir sie gerne benennen möchten.

Ein Vergleich dazu

Wenn wir als inkarnierte Menschen z.B. nach Amerika reisen, dann wissen wir, wer der Präsident dieses Landes ist. Sein Existenz ist allgegenwärtig, er ist die Instanz, die über allem wacht. Wir können sogar zum Weißen Haus fahren und es uns von außen betrachten und wissen oder vermuten, dass der Präsident dort drinnen ist. Aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von ihm, weil wir nicht an ihn herankommen. Bis hierhin passt der Vergleich mit den Menschen in der geistigen Welt. Sie fühlen die Quelle, aber mehr auch nicht. Sie befinden sich noch auf den unteren Ebenen der geistigen Welt, die unsere physische Welt auf der Erde praktisch durchdringen. Sie sind uns noch ganz nah. Aber daher erleben sie nicht, was in den übergeordneten Ebenen stattfindet. Sie erhalten nur eine Ahnung davon.

Die weiteren Schritte der Menschen in der geistigen Welt

Rudolf Steiner beschreibt, dass die Menschen etwa ein Drittel der Zeit, die sie inkarniert waren, sich mit ihrem Lebenstableau beschäftigen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wir Menschen ungefähr bis zu ungefähr 50 Jahre nach ihrem Ableben noch erreichen können – selten länger. Aber dies hat aus meiner Sicht damit zu tun, wie lange man auf die Mitglieder der Seelengruppe wartet. Wenn ich hier von Zeit und Jahren schreiben, so ist das nur für uns relevant. In der geistigen Welt existiert keine Zeit. Alles ist im Jetzt. Das ist für uns schwer vorstellbar, da wir ein Leben ohne Zeit nicht kennen. Wenn sich nun die Menschen in der geistigen Welt wieder als Seelengruppe zusammengefunden haben, dann beginnt die Reise in die höheren Sphären. Dabei verlieren die Menschen aber die Individualität aus dem letzten Leben und werden zur Essenz aller gelebten Leben. Sie sind wieder mit allen ihren Erfahrungen und allem Wissen vereint. Dies ist aber der Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr in der Lage sind mit ihnen zu kommunizieren, da es sie als die letzte Inkarnation nicht mehr gibt. Als Angehörigen brauchen wir uns vor diesem Moment nicht zu fürchten, da wir ja dann selbst in der geistigen Welt sind und den Weg gemeinsam mit unseren Lieben gehen. Auch wenn wir viele Jahre später sterben.

Der Weg in die höheren Sphären

Wir reisen nun also in die höhren Sphären – ich will mal mich selbst als Beispiel nehmen. Über eine bestimmte Zeit nach meinem Ableben sind meine KollegInnen noch in der Lage mit mir zu kommunizieren, weil ich noch Manou bin, lediglich ohne Körper. Wenn ich aber weiterziehe, das heißt, wenn all meine Lieben zu mir in die geistige Welt gekommen sind und ebenfalls ihre Zeit des Lebenstableaus erledigt haben, reisen wir weiter. Wir alle verlieren dabei die letzte Individualität und werden zu dem, was wir jemals waren. Dabei erkennen wir natürlich auch, wie oft wir uns zuvor schon getroffen haben. Wir treten ein in einen Zustand der tiefen Erkenntnis. Wir sind nun nicht mehr in der Sphäre der Erde, sondern durchreisen die verschiedenen Planetensphären – Rudolf Steiner beschreibt dies sehr genau. Das würde heute aber zu weit führen. Wenn wir aber in der Sonnensphäre sind, dann treten wir in Kontakt mit Christus, dem großen Sonnenwesen. Nur können wir das niemandem mehr erzählen, weil kein Medium mehr mit uns in Kontakt treten kann.

Und wenn wir am Ende unserer Reise angekommen sind – dies nennt Steiner die Weltenmitternacht, dann entscheiden wir uns gemeinsam und mit Hilfe unserer geistigen Begleiter, wie und unter welchen Umständen wir uns wieder verkörpern werden, in welcher Konstellation wir uns verkörpern werden und was wir gemeinsam erleben. Hier werden die Pläne für das nächste Leben wieder geschmiedet. Nun machen wir uns wieder auf den Weg in das nächste physische Leben.

Dies ist der Grund, warum Verstorbene im Jenseitskontakt nichts über Gott berichten können

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, warum wir über den Jenseitskontakt nichts über die höhren Sphären erfahren können. Wenn wir in der geistigen Welt ankommen, haben wir zwar eine erweiterte Wahrnehmung über gewissen Zusammenhänge. Wir können sehen, wie sich Fäden von uns zu anderen Menschen gesponnen haben. Und wir können auch erleben, was wir Gutes und weniger Gutes getan haben – aus der Sicht der anderen Menschen (das habe ich gestern beschrieben), aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von Gott. Wir sind auch nicht allwissend, sondern wir sind zunächst die, die wir auch mit Körper waren und erst in weiterer Folge erfahren und erleben wir mehr – können es aber nicht mehr mitteilen und haben vermutlich auch nicht das geringste Bedürfnis danach. Wir erleben uns dann als Teil eines riesigen, komplexen Weltenkosmos`, für den es auch hier auf der Erde ganz sicher keine Worte gibt. Das ist ja selbst bei Nahtoderlebnissen so, dass die Menschen beschreiben, dass sie für die Empfindungen und Erlebnisse keine irdischen Worte finden.

Wenn wir etwas über Gott im irdischen Dasein erfahren möchten, so dürfen wir es in Kontemplation, Gebet und Meditation üben. Jeder Mensch ist in der Lage mit dem höchsten Schöpferwesen in Kontakt zu treten – jeder Mensch zählt und ist vor diesem großen Wesen wichtig.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen kontemplativen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Ein etwas provokanter Titel, aber genau das ist das Thema. Als ewig lebende geistige Wesen sind wir nicht in der Lage zu sterben. Wir leben auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten, aber wir leben. Der physische Tod, der so viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, ist real. Wir legen unsere sterbliche Hülle ab wie einen Anzug, der alt und verschlissen oder eben einfach nicht mehr passend ist. Danach leben wir in der geistigen Welt und haben dort unsere Aufgaben zu verrichten. Wir sind auch in der geistigen Welt zusammen mit den Menschen, die uns hier in der physischen Welt wichtig waren und treffen unsere Liebsten immer wieder.

Wir inkarnieren in Seelengruppen

Diejenigen Menschen, die uns sehr nahe stehen, sind Wesenheiten, die wir schon aus vielen Leben kennen. Wir haben schon viele Inkarnationen miteinander verbracht in immer anderen Konstellationen. Wir waren enge Freunde, Familienangehörige…was auch immer. Und wir treffen uns immer wieder. In der geistigen Welt existiert keine Zeit und wir erleben das Warten auf die anderen Mitglieder einer Seelengruppe nicht als endloses Warten, sondern wir erfüllen in dieser Zeit unsere Aufgaben. Wir treffen in der geistigen Welt auch Mitglieder unserer Seelengruppe, die wir in der physischen Welt gar nicht als Mitglieder erkannt haben. In der geistigen Welt wird uns aber bewusst, welchen wichtigen Teil sie in unserem Leben erfüllt haben. Zum Beispiel kann es ein Lehrer sein, der uns auf eine bestimmte Weise ermutigt hat und ohne den wir etwas nicht getan oder uns nicht zugetraut hätten. Es kann sein, dass dieser Mensch zu unserer Seelengruppe gehört, auch wenn wir das zu Lebzeiten in der physischen Welt nicht vermutet hätten, weil der Kontakt flüchtig oder scheinbar oberflächlich war. In der geistigen Welt erkennen wir dann aber die übergeordneten Zusammenhänge und sehen die Fäden die sich von uns zu anderen Menschen ziehen.

Unsere Aufgaben in der geistigen Welt

Ein Teil unserer Aufgabe kann sein, dass wir Menschen, die noch inkarniert sind, aus der geistigen Welt heraus bei ihren Aufgaben beistehen, oder wir empfangen die Menschen, die gerade ihren Übergang erleben, oder wir haben andere Aufgaben, die wir uns mir dem irdischen Bewusstsein nicht vorstellen können. Auf jeden Fall betrachten wir unser Lebenstableau und entscheiden, was aus dem vergangenen Leben aus der erweiterten Sicht gut und nicht so gut war. Und aus dieser Betrachtung entsteht dann der Wunsch, es in der nächsten Inkarnation besser zu machen. Wir sitzen auf jeden Fall kaum auf einer Wolke und spielen Harfe, sondern wir sind auch in der geistigen Welt aktiv und wirken – wie zu Lebzeiten in der physischen Welt – in beiden Welten.

Unsere „Werkzeuge“ und Fähigkeiten in der geistigen Welt

Da wir nur als inkarnierte Menschen gewissen Entwicklungen machen können, ist dies unsere Ausrüstung in der geistigen Welt. Je mehr wir uns als Persönlichkeiten entwickelt haben, umso differenzierter können wir auch in der geistigen Welt – und im nächsten Leben – wirken. Unser echtes Kapital, über viele Leben, ist das, was wir aus uns selbst machen. Je mehr wir um Erkenntnis ringen, je mehr wir unsere niedere Natur überwinden, umso dienlicher sind wir in beiden Welten. Das steigert sich von Leben zu Leben. Aber natürlich sind wir Menschen, wir bemühen uns, wir scheitern, wir bemühen uns wieder…genauso ist es auch gedacht. Nicht nur das erfolgreiche Voranschreiten ist als Erfolg zu werten, sondern ebenfalls die Durchhaltekräfte, die wir in uns entwickeln, indem wir uns immer wieder bemühen. Dies ist Teil des Prozesses.

Unser Lebenstableau

Wenn wir nachtodlich unser Lebenstableau betrachten, gehen wir unser ganzes Leben noch einmal rückwärts durch und empfinden dabei nicht das, was wir zu Lebzeiten selbst empfunden haben, sondern wir empfinden die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Rudolf Steiner beschreibt dies sehr anschaulich. Und das erklärt auch, warum Menschen aus der geistigen Welt oftmals im Jenseitskontakt ein starkes Bedürfnis haben, gewisse Dinge aufzuklären und zu erklären. Während wir unser Lebenstableau betrachten, erleben wir noch einmal Begegnungen mit Menschen, die uns zu Lebzeiten in der physischen Welt gar nicht so stark in Erinnerung geblieben sind, als besonders wichtig. Wir erkennen, wie wir Menschen geholfen haben oder wie Menschen uns in der Begegnung den richtigen Weg gewiesen haben, bzw. uns zu etwas inspiriert haben. Dies erscheint oftmals erst nachtodlich in der ganzen Tragweite. Bei der Betrachtung unseres vergangenen physischen Lebens ist niemand ist da, der uns beurteilt. Wir sind diejenigen, die erkennen, was wir gut gemacht oder nicht so gut gemacht haben. Und aus uns heraus entsteht der Wunsch nach Ausgleich.

Warum Jenseitskontakte Heilung sind

Ich erlebe es so, dass der Kontakt zwischen dem Menschen in der physischen Welt und dem Menschen in der geistigen Welt noch so stark ist, dass es Momente gibt, in denen der Mensch in der physischen Welt das dringende Bedürfnis hat, sich an ein Medium zu wenden um einen Jenseitskontakt herzustellen. Und meist erweist sich dies als richtig. Es gibt noch etwas auszusprechen und zu erklären. Und es ist sehr häufig sehr berührend, wenn sich gewisse Dinge aufklären, bzw. wenn die Worte noch gesprochen werden, die noch gesprochen werden sollten. Jenseitskontakte sind immer schön. Es gibt keinen Jenseitskontakt, der gruselig oder unangenehm ist – selbst wenn ein Mensch erscheint im Jenseitskontakt, mit dem wir eigentlich – aus unserem Denken heraus – nichts mehr zu tun haben möchten. Auch hier kann es gut tun, eine Entschuldigung anzunehmen oder einer Erklärung zu lauschen. Aber natürlich kann man einen Jenseitskontakt auch zurückweisen, ich rate aber nicht dazu. Ich finde, wenn jemand kommt, sollten wir diesem Menschen zumindest die Möglichkeit geben, das zu sagen, was er zu sagen hat. Wir müssen ja nicht sehr viel Raum einräumen. Doch es geht ja um Heilung – auf beiden Seiten.

Warum wir keine Angst vor dem Tod haben müssen

Wir müssen beileibe keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten Menschen fürchten sich davor, weil sie Angst haben, dass danach nichts mehr ist. Aber diese Angst ist spätestens seit den Forschungen von Elisabeth Kübler-Ross obsolet. Wir wissen mittlerweile von ganz vielen Seiten, und erleben es ja auch selbst in den Jenseitskontakten, dass das Leben einfach weitergeht. Und sobald wir die Grenze zur geistigen Welt überschritten haben, sind wir sofort in Geborgenheit. Wir sind auf unausprechliche Art und Weise begleitet von vielen Wesenheiten, die uns durch alle Leben hindurch begleitet haben. Wir werden sofort liebevoll in Empfang genommen. Der schwerste Moment ist der Moment, diesen einen Schritt zu machen und über die Schwelle zu treten. In meiner zehnjährigen Tätigkeit in der Altenpflege und der Begleitung Sterbender habe ich den eigentlichen Übergang immer als sehr wunderbaren und friedlichen, sogar freudigen Moment erlebt. Schwer war oftmals der vorherige Kampf – das Klammern an das physische Leben.

Eine neue Art von Sterbebegleitung wäre aus meiner Sicht wünschenswert

Es wäre schön, wenn sich mediale Menschen auch der Begleitung der Sterbenden widmen würden. Als Medium können wir den Menschen einen Schritt weiter begleiten. Wir könnten sozusagen den Übergang deutlich leichter machen, indem wir als Medien bereits den Kontakt zu den abholenden Wesenheiten aufnehmen und auch aktiv im Sterbeprozess eine Brücke zwischen den Welten darstellen. Diese Aufgabe gehört für mich zu denjenigen Aufgaben, die in der neuen Welt, die sich gerade entwickelt, völlig normal sein werden.

Mein Wirken als Medium – Jenseitskontakte

Ich liebe Jenseitskontakte und ich liebe die Arbeit in beiden Welten. Aber noch vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, die Menschen von der Angst vor dem Tod zu befreien. Denn wenn wir den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens betrachten, können wir das Leben viel freier leben. Wir haben dann nicht stets das Damoklesschwert des Todes über uns schweben, sondern wir können den Tod akzeptieren als das, was er ist: Als Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die Angst vor dem Tod

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie alles tun oder nicht tun, aus lauter Angst vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen heraus. Wenn wir den Tod als unseren Freund betrachten können, wenn wir erkennen können, dass es oftmals besser ist, jetzt aus der geistigen Welt heraus zu arbeiten, dann sind wir frei. Wir sind frei, weil wir erkannt haben, was wir wirklich sind: Unsterbliche geistige Wesenheiten, die gerade mal inkarniert sind. Und aus dieser Freiheit heraus sind wir in der Lage auch unsere Werte völlig neu zu überdenken. Wenn es ein „Nach mir die Sintflut“ nicht mehr gibt, wenn es die Trennung durch den Tod nicht mehr gibt, wenn es die Angst nicht mehr gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Eure und Ihre

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Die sieben Prinzipien der Spiritualisten

Medialität hat eine lange Tradition. Und jedes Medium, das wie ich auch, in der englischen Medialität ausgebildet und durch die Spiritualist`s National Union (SNU) geprüft ist, steht ebenso in dieser Tradition. Erst nachdem wir alle Nachweise erbracht hatten, dass wir der Zertifizierung gerecht werden, durften wir uns CSNU nennen. Davor steht ein langer Prüf- und Zertifizierungsprozess, in dem wir beweisen mussten, dass wir alle Fähigkeiten besitzen, Jenseitskontakte und Demonstrationen auf sehr hohem Niveau durchzuführen.

Viele Medien vor uns haben Medialität erforscht, die Philosophie begründet und Spiritualismus in seiner heutigen Form als Wissenschaft auf den Weg gebracht. Was uns dabei vereint ist einerseits der Wunsch, das Wissen um ein Leben nach dem Tod für alle Menschen erfahrbar und erlebbar zu machen, das Wissen um ein Leben nach dem Tod immer mehr und weiter zu erforschen und uns in einer Gemeinschaft zu sehen, die gewissen Werte vertritt. Daher gibt es in der Tradition der SNU die Sieben Prinzipien (Seven Principles), die diese Werte in kurzen Worten zusammenfassen.

Die Sieben Prinzipien wurden von Emma Hardinge-Britten in einer Seance gechannelt und stellen seither nahezu unverändert die Stützpfeiler des Spiritualismus dar.

Die sieben Prinzipien

Die Vaterschaft Gottes (oder der universellen Kraft)
Durch das Studium der Natur, das heißt durch den Versuch, die Gesetze von Ursache und Wirkung zu verstehen, die alles bestimmen, was um uns herum geschieht, erkennen wir, dass es eine schöpferische Kraft im Universum gibt. Diese Kraft oder Energie erschuf nicht nur das ganze Universum, sondern das Leben selbst in seinen vielen Formen und erschafft auch heute noch, nicht aus dem Nichts, sondern aus sich selbst heraus, und die Auswirkungen dieser ewigen Schöpfung sind heute um uns herum zu sehen. selbst in den entlegensten Weiten des Weltraums, wie die bemerkenswerten Fotografien, die mit dem Hubble-Teleskop aufgenommen wurden, in seiner erstaunlichen Größe gezeigt haben. 
Dies führt uns zu der Erkenntnis, dass sich Gott, die schöpferische Kraft, direkt oder indirekt in allen Dingen manifestiert. Wir kennen diese Kraft als Gott und als Teil des von Gott geschaffenen Lebens erkennen wir Gott als unseren Vater an.

Die Bruderschaft (Schwesternschaft) der Menschen
Da wir alle aus derselben universellen Lebensquelle stammen, sind wir praktisch eine große Familie. Dies bedeutet, dass die gesamte Menschheit Teil einer Bruderschaft ist. Eine Bruderschaft ist eine Gemeinschaft für gegenseitige Unterstützung und Trost; wir sind alle Mitglieder derselben göttlichen Familie. Wir müssen die Bedürfnisse anderer Menschen verstehen, um sie im Rahmen unseres Dienstes füreinander zu unterstützen. 
Wenn wir lernen zu geben, müssen wir auch lernen zu nehmen, um so die notwendige Balance für unser Leben zu erreichen.

Die Gemeinschaft der geistigen Wesenheiten und der Dienst der Engel
Viele Spiritualisten betrachten dies als das Schlüsselprinzip. Alle Religionen glauben an ein Leben nach dem Tod, aber nur der Spiritualismus zeigt dies, indem er zeigt, dass Kommunikation mit Menschen in der geistigen Welt stattfinden kann und auch tatsächlich stattfindet. Spiritualistische Kirchen und Zentren bieten Orte, an denen Kommunikation durch die Medien möglich ist, und viele geliebte Verwandte und Freunde nutzen diese Gelegenheit, um weiterhin Interesse an unserem Wohlergehen und uns zu zeigen. 
Es gibt spirituelle Menschen, die sich dem Wohlergehen und dem Dienst an der Menschheit verschrieben haben, wie Silver Birch, gechannelt durch die Vermittlung von Maurice Barbanell, der Inspiration und Lehren brachte, während andere im Heilungsdienst arbeiten.

Die fortwährende Existenz der menschlichen Seele
Materie und Energie können nicht erzeugt oder zerstört werden. Dies ist ein altes wissenschaftliches Axiom, das die Forschung weiterhin bestätigt. Wenn wir dies akzeptieren, und es gibt keinen Grund, warum wir das nicht tun sollten, müssen wir wissen, was passiert, wenn die gegenwärtige Energieform das Ende ihrer Lebensfähigkeit erreicht. Die Antwort ist einfach, dass es seine Manifestation ändert. Geist ist Energie und daher unzerstörbar.
Nach dem Tod des physischen Körpers bleibt der Geist ein integraler Bestandteil einer Welt, die unsere Welt in verschiedenen Dimensionen durchdringt: diese andere Welt wird als die geistige Welt bezeichnet. Im spirituellen Leben haben wir einen spirituellen Körper, der eine Nachbildung unseres irdischen Körpers ist, aber eine viel feinere Form hat. 

Persönliche Verantwortung
Dieses Prinzip ist dasjenige, das die Verantwortung für negative Gedanken und Taten dort platziert, wo sie hingehört, bei dem Einzelnen. Es ist die Übernahme von Verantwortung für jeden Aspekt unseres Lebens, und der Nutzen, dem wir unser Leben widmen, hängt ganz von uns selbst ab.
Es ist keiner anderen Person oder äußeren Einflüssen möglich, unsere spirituelle Entwicklung zu stören, es sei denn, wir sind bereit, dies zuzulassen. So wie uns die Freiheit der Wahl (freier Wille) gegeben ist, wird uns auch die Fähigkeit gegeben, zu erkennen, was für unsere eigene Spiritualität richtig und falsch ist. Wir sind persönlich für alle unsere Worte, Taten und Gedanken verantwortlich.

Entschädigung und Vergeltung im Jenseits für all die guten und bösen Taten auf Erden
Wie bei allen anderen Prinzipien gelten Naturgesetze; dieser spiegelt das Gesetz von Ursache und Wirkung wider ('was herumgeht, kommt herum'). Man kann anderen gegenüber nicht grausam und rachsüchtig sein und dafür Liebe und Popularität erwarten. Es sollte verstanden werden, dass die kompensatorischen oder vergeltenden Wirkungen dieses Gesetzes jetzt auf der Erde wirken: Sie warten nicht, bis wir beginnen, unser Leben in der Geistigen Welt zu leben. 
Mit diesem Verständnis können wir versuchen, Unrecht zu korrigieren, von dem wir wissen, dass wir es getan haben, bevor wir dieses Leben verlassen.

Ewiger Fortschritt ist möglich für jede menschliche Seele
In den meisten Menschen existiert der Wunsch nach Fortschritt und jeder Menschenseele gehört die Kraft, in Weisheit und Liebe voranzukommen. Alle, die den Weg beschreiten wollen, der zu spiritueller Weisheit und Erkenntnis führt, können dies tun. Die Fortschrittsrate ist direkt proportional zum Wunsch nach mentalem und spirituellem Verständnis. 
Es ist die Erkenntnis, dass unsere Seele ein Teil der Ewigkeit und der Weg zum Fortschritt jederzeit offen ist, wenn wir uns entscheiden, ihn zu gehen, die uns helfen kann, die Herausforderungen dieser Welt zu meistern.