Allerheiligen – wirken unsere Gedanken?

An Allerheiligen gedenken wir den Menschen, die bereits in der geistigen Welt sind. Doch wirken unsere Gedanken? Welche Wahrnehmung davon haben die Menschen in der geistigen Welt?

Die Wahrnehmung von uns aus der geistigen Welt heraus

Ja, die Menschen in der geistigen Welt nehmen uns und auch unsere Gedanken wahr. Das darf man sich aber nicht so vorstellen, dass diese schauen, ob uns das Kleid, das wir an Allerheiligen auf dem Friedhof tragen, auch gut steht. Diese Dinge sind, aus der geistigen Welt betrachtet, unsichtbar. Sie nehmen aber uns, unserer Gedanken und Gefühle wahr. Auf jeden Fall dann, wenn wir an sie denken. Das ist ein wenig so, wie wenn wir eine Kerze entzünden, deren Schein sie dann sehen. Deshalb ist es auch ein schöner Brauch, an Allerheiligen Kerzen auf die Gräber zu stellen, weil es genau das versinnbildlicht, was aus der geistigen Welt heraus tatsächlich sichtbar ist.

Die Verbindung der Menschen aus der geistigen Welt zu uns

Die sogenannten Verstorbenen sind noch sehr mit uns verbunden, kommen uns auch oft und gerne zu Hilfe und werden durch unsere wohlwollenden Gedanken an sie auch gekräftigt und unterstützt. Es ist nicht so, dass sie abhängig wären davon, aber es tut ihnen gut. Was sie aber sehr in ihrer Entwicklung in der geistigen Welt beeinträchtigt, ist, wenn wir zu sehr trauern, wenn wir sie mit unseren Gedanken und Gefühle an die Erdnähe binden. Und natürlich ist Trauer etwas ganz Normales, aber es ist schön, wenn wir eines Tages auch akezptieren können, dass die Menschen in der geistigen Welt eine Entwicklung zu machen haben, die von uns möglichst nicht aufgehalten werden sollte.

Beim Jenseitskontakt können diese Dinge gut geklärt werden. Da kann man miteinander in Kontakt kommen, so es für beide Seiten passt. Aber auch gerade an Allerheiligen erhalten die Menschen in der geistigen Welt den Impuls, sich uns zu zeigen, uns spüren zu lassen, dass sie da sind und freuen sich über die Gedanken und Anteilnahme.

Allerheiligen als Symbol der Zuwendung

Wir können Allerheiligen nutzen, uns an die schönen Dinge zu erinnern, die wir mit den Menschen in der geistigen Welt erlebt haben. Dann zünden wir für sie sowohl im Physischen als auch im Geistigen eine Kerze an. Wir sind ganz in der Verbindung. Und je freier wir sind, also je weniger wir in der Trauer gefangen sind, umso besser können wir sie auch wahrnehmen.

Warum wir in tiefer Trauer selten Wahrnehmungen aus der geistigen Welt haben

Die Menschen, die stark trauern, senken damit ihre Schwingung ab. Das ist absolut verständlich und niemals negativ zu werten, denn Trauer ist nun einmal da, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Doch schwingen die Menschen in der geistigen Welt nun von Haus aus höher, als wir inkarnierten Menschen. Wenn unsere Schwingung nun noch weiter absinkt, dann können wir sie nicht mehr wahrnehmen. Das ist ein Teufelskreis, gerade weil Menschen, die stark trauern, die Zeichen ihrer Liebsten so dringend bräuchten, um Trost zu finden. Mit tut das ganz oft schrecklich leid und ich wünschte mir nichts mehr, als eine Möglichkeit für die Trauernden zu finden. Doch das einzig probate Mittel, das ich bislang kenne, ist für die Trauernden einen Jenseitskontakt herzustellen.

Das Feld, das an Allerheiligen von den Menschen erzeugt wird

Heute, an Allerheiligen, können die Menschen aus der geistigen Welt noch ein wenig leichter zu uns durchdringen, weil viele Menschen, die ihrer Ahnen und Liebsten in der geistigen Welt gedenken, ein Feld erzeugen, das wie eine Erleichterung für den Kontakt, die Zeichen und die Impulse aus der geistigen Welt wirkt.

Wenn Du heute an einem Grab stehst

Wenn Du heute an einem Grab stehst, oder zuhause eine Kerze für Deine Lieben in der geistigen Welt entzündest, versuche einmal Folgendes:

  • Mache Dir in diesem Moment bewusst, dass dieser Mensch sich nicht in diesem Grab befindet, sondern meist direkt neben Dir steht oder sitzt
  • Versuche, den pysischen Tod nicht als einen Abschied für immer, sondern nur als kurzzeitigen Abschied bis zum erneuten Zusammentreffen in der geistigen Welt zu betrachten
  • Gib dem Menschen in der geistigen Welt die Erlaubnis, sich weiterzuentwickeln
  • Du kannst auch um ein Zeichen bitten, das Dir in den nächsten Tagen „zufliegt“

Ich wünsche heute allen Trauernden Trost und ein Zeichen der geliebten Menschen aus der geistigen Welt. Möge Euer verwundetes Herz Heilung finden.

Wir werden heute hier in Reichenau öffentliche Jenseitskontakte machen und da wir dies speziell dem Club 27 gewidmet haben, also all den MusikerInnen, die mit 27 Jahren verstorben sind, bin ich einmal sehr gespannt, was heute passiert.

Wie auch immer Du den Tag verbringen magst, ich möchte Dir noch einmal ganz eindringlich sagen, dass die Menschen in der geistigen Welt es spüren, wenn Du an sie denkst, sich auch darüber freuen und gestärkt werden, ebenso durch Deine Gebete. Und für Dich möchte ich sagen, dass Du niemanden jemals verlieren kannst. Wir sind ewig lebende Wesen und trennen uns höchstens für die kurze Zeit im Leben. Danach sind wir ganz lange wieder mit unseren Liebsten vereint und durch die Trauer entwickeln wir Kräfte, über die ich morgen schreiben werde.

Falls Du diesen Artikel verpasst hast, hier noch einmal der Link: Leben nach dem Tod

Und noch ein mal der Link zu Halloween, Samhain und Allerheiligen: Das Tor zur Anderwelt ist geöffnet

Ganz liebe Grüße in Euren Allerheiligen-Tag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Reinkarnation 2/2

Heute geht es um Reinkarnation von seiner – nach irdischen Maßstäben – unvorstellbaren Seite. Es geht um herausfordernde Situationen, die wir uns gewählt haben.

Warum es Reinkarnationen überhaupt gibt

Viele Menschen sagen, sie möchte nicht mehr wiederkommen. Das war nun ihre letzte Inkarnation. Das geschieht meist aus einer Überforderung heraus. Die Umstände sind schwierig und/oder herausfordernd. Da kann schon eine Inkarnationsmüdigkeit entstehen. Das ist verständlich.

Aber es liegt nicht in der Menschheitsentwicklung, dass wir hier auf der Erde ein möglichst angenehmes Leben haben. Wenn es das ist, ist es wunderbar. Aber es kann auch ganz anders sein. Das Ziel der Menschen und auch der Menschheit ist es, dass wir lernen, uns unter allen Umständen aus dem freien Willen heraus für das Gute zu entscheiden. Und da haben wir uns manchmal ganz schöne Herausforderungen geschaffen, damit wir das üben können.

An der Entwicklung der Menschen hängt auch die Entwicklung anderer geistiger Wesenheiten, da nur die Menschen über einen freien Willen verfügen. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal mehr. Es ist wichtig zu wissen, dass wir nicht einem Selbstzweck dienen, sondern dass die Entwicklung der Kräfte auch anderen Entitäten zugute kommt.

Wir haben einen großen Auftrag zu erfüllen, deshalb haben wir auch ein ganzes geistiges Team an unserer Seite, das uns immer wieder hilft, die irdischen Hürden zu nehmen und unseren Plan nicht aus den Augen zu verlieren. Und dazu brauchen wir viele Inkarnationen und Reinkarnationen, um dies in uns zu entwickeln.

Wenn wir uns schwere Schicksale wählen

Viele Menschen wählen ein schweres Schicksal um sich daran zu erproben. Und dies ist insofern ein schwieriges Thema, weil es in der spirituellen Szene immer wieder Leute gibt, die zu einem leidenden Menschen sagen: „Das hast du dir doch alles selbst ausgesucht.“ Also praktisch als Hinweis darauf, dass dieser Mensch kein Mitgefühl und vielleicht sogar auch keine Hilfe braucht, weil er das doch alles so gewählt hat. Das ist natürlich absoluter Quatsch.

Denn dieser Mensch hat es sich ebenso gewählt, dass andere Menschen die Möglichkeit haben, ihm zu helfen. Und diese Hilfe ist genauso wichtig, wie die Erfahrung selbst.

Rudolf Steiner beschreibt es sogar so, dass manche Menschen eine Art Opfer-Inkarnation durchmachen, um gerade anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich an Selbstlosigkeit zu üben. Also es ist nicht einfach so, dass wir das Leid anderer Menschen mit dem Hinweis auf selbstgewähltes Schicksal abtun können. Ganz im Gegenteil: Vielleicht nimmt dieser Mensch das Leid auf sich, um gerade uns die Möglichkeit zu geben, aus freiem Willen helfend einzuspringen.

Deshalb ist es für mich immer schwer, wenn ich über Reinkarnation schreibe, mit diesem Punkt umzugehen. Ich möchte auf keinen Fall, dass über Menschen, die Leid erfahren, so geurteilt wird, als seien diese selbst daran schuld. Menschen, die Leid erfahren nehmen dies aus Selbstlosigkeit auf sich.

Blick auf das Leben aus dem Jenseits

Wenn wir aus der geistigen Welt heraus auf das Leben blicken, sehen wir größere Zusammenhänge. Wir sehen uns selbst auch in einer ganz anderen Kraft, weil wir auf die Erfahrung vieler Leben und auf das Durchleben vieler Herausforderungen blicken. Wenn wir inkarniert sind, ist dies anders.

Dann sind wir oftmals in der Kleinheit und Hilflosigkeit, weil wir über den Anschluss an diese Erfahrungen nicht verfügen. Das heißt, wir verfügen schon darüber, aber haben es nicht im Bewusstsein. Deshalb ist die Beschäftigung mit der geistigen Welt so wichtig, dass wir lernen, uns diesen Zusammenhängen immer mehr zu nähern.

Nur dann können wir Entscheidungen, die wir zwischen Tod und Reinkarnation gefasst haben, auch nur annähernd verstehen und den Sinn darin erkennen. Viele Menschen fragen bei schweren Schicksalen immer wieder nach dem „Warum?“ aber es ist aus Sicht des Lebens, das von der Geburt bis zum Tod dauert, nicht erklärbar. Erst, wenn wir das Leben als den ewigen Kreislauf und das ewige Bemühung um Entwicklung betrachten, werden die Zusammenhänge verständlich.

Und morgen möchte ich gerne über den Sinn der Herausforderungen und die Kräfte, die dadurch entstehen, schreiben. Ich merke gerade, das ist zu umfangreich, um es jetzt auch noch hier herein zu packen. Ich hoffe, ich konnte das Thema Reinkarnation in den beiden Artikeln schon ein wenig für Dich beleuchten.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Montag, wunderschönes Halloween

Hier noch einmal der Artikel, den ich dazu schon geschrieben habe: Das Tor zu Anderwelt ist geöffnet

Außerdem sind drei Plätze für unser Samhain-Fest morgen frei geworden. Falls noch wer von Euch spontan dazustoßen möchte: Samhain Event

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Leben nach dem Tod

Das Leben nach dem Tod – an Allerheiligen treten wir diesem Thema wieder näher, da wir der verstorbenen Angehörigen gedenken. Doch was ist der Tod wirklich? Wie tot ist tot? Können wir als geistige und somit unsterbliche Menschen denn tot sein? Was passiert, wenn wir unseren physischen Körper ablegen? Was erzählen Menschen mit Nahtodeserfahrungen? Was können wir medial erfassen?

Die Phase des Austretens aus dem Körper – Leben nach dem Tod – der Anfang

Sobald der physische Körper nicht mehr in der Lage ist, weiterzuexistieren, beginnen wir, diesen zu verlassen. Menschen, die Nahtodeserfahrungen gemacht haben, beschreiben dies als einen schmerzfreien und sehr befreienden Moment. Wir können während des Lebens nach dem Tod unseren physischen Körper meist noch wahrnehmen. Wir sehen die Bemühungen der Ärzte und die Verzweiflung der Angehörigen, aber wir haben meist keine Emotion dabei. Zu schön, zu neu und zu aufregend ist die Welt, die sich nun eröffnet.

Der Lebensrückblick nach dem Tod

Die meisten Menschen erleben direkt nach dem Austritt aus dem Körper einen sehr schnellen Lebensrückblick, der aber doch in allen Details wahrgenommen wird. Man erkennt die Wirkung seiner Taten im Guten wie im Schlechten und erhält schon einen ersten Eindruck über das vergangene Leben. Bald nach diesem Rückblick kommen die Menschen mit Nahtodeserfahrungen wieder zurück. Sie berichten von Angehörigen, die sie getroffen haben, von einem wunderschönen Licht und von allumfassender Liebe, für die es bei uns keine Worte gibt. Sie erleben auch das Verbundensein mit allem was ist. Die meisten Menschen berichten davon, dass ihnen bewusst wurde, dass es kein Getrenntsein im Leben nach dem Tod gibt.

Das Leben nach dem Tod

Da wo die Berichte der Nahrodeserfahrungen aufhören, setzt die mediale Arbeit ein. Wir erleben in der medialen Arbeit, dass unsere Lieben in ihrem Leben nach dem Tod sehr wohl noch Anteil nehmen an unserem Leben. Aber auch, dass sie darüber hinaus eigene Aufgaben in der geistigen Welt haben. Noch konnte ich nicht herausfinden, ob sich die Menschen diese selbst auswählen, oder ob sie diese aufgetragen bekommen haben.

Wenn wir an Allerheiligen den Toten gedenken

Wenn wir an Allerheiligen den Toten gedenken, gedenken wir eigentlich nur dem einen Aspekt, den diese Menschen in der letzten Inkarnation ausgefüllt haben. Wir können aber auch darüber hinausgehen und ihnen gedenken, indem wir anerkennen, dass die Menschen gar nicht tot sind im Sinne, dass sie kein Bewusstsein mehr haben. Gestorben ist lediglich der physische Körper. Der Mensch ist nachtodlich noch viel vollständiger, als er zu Lebzeiten je gewesen ist. Und wir würden den Menschen in der geistigen Welt sehr helfen, wenn wir ihr Leben nach dem Tod anerkennen und lebhaftes Interesse an ihrem jetzigen Dasein zeigen.

Hier habe ich schon einige Artikel zu diesem Thema verfasst:

Ein Artikel über Halloween, Samhain und Allerheiligen: Das Tor zur Anderswelt ist geöffnet

Ein Artikel über Sterben und Leben: Vom Sterben und vom Leben

Ein Bericht über das Leben nach dem Tod: Am Anfang steht der Tod

Gott in der Wahrnehmung der Verstorbenen: Was berichten Verstorbene über Gott

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von goszka auf Pixabay

Wie sieht es im Jenseits eigentlich aus? – Eindrücke und Wissenswertes

Oftmals gelingt es Menschen, dass sie aktzeptieren können, oder darauf vertrauen, dass die Lieben in der geistigen Welt noch vorhanden und nicht einfach weg sind. Sondern dass es einen Ort gibt, an dem sie nach wie vor wirken. Aber wo dann die Vorstellungskraft endet ist an dem Punkt, wie es da, wo die Menschen jetzt sind, eigentlich aussieht. Und dass dies schwierig ist zu verstehen, ist vollkommen verständlich, denn wir Inkarnierten haben nur eine sehr begrenzte Vorstellungswelt, die vermutlich nicht ausreicht, um sich dem auch nur anzunähern. Da ich neugierig bin, frage ich im Jenseitskontakt gerne nach, wo sich die Menschen denn nun befinden. Und da wird es ganz spannend.

Das Jenseits – wie ist es da mit der Zeit?

Das Jenseits ist ebenfalls eine Welt wie das Diesseits, nur sehr viel vielfältiger. Was sicher ein absoluter Unterschied zu hier ist, ist die Gleichzeitigkeit. Es ist alles gleichzeitig vorhanden. Die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Und wenn die Menschen in der geistigen Welt denken, dass sie z.B. im irdischen Zuhause vorbeischauen wollen, dann sind sie im gleichen Moment auch schon dort. Zeit spielt in der geistigen Welt keine Rolle. Deshalb ist es auch nicht immer leicht zuverlässige Zeitangaben aus der geistigen Welt zu erhalten. Manchmal klappt es, wenn es in der Erinnerung der Menschen noch gut verankert ist.

An welchen Orten sind die Menschen in der geistigen Welt?

Rudolf Steiner hat es einmal gut beschrieben. Er sagte sinngemäß: „Wenn ein Mensch zum Beispiel sich nicht damit abfinden kann, dass er gestorben ist, dann baut er sich in der geistigen Welt – nur mit der Kraft des Gedankens – ein Abbild seiner physischen Welt. Er lebt dann weiter in seinem Haus, geht weiterhin in sein Büro und führt alles so fort, wie er es zu Lebzeiten auch getan hat.“ Dies alles ist ohne Weiteres möglich. Mir zeigen sich die Menschen in der geistigen Welt oftmals in ähnlichen Situationen, die die Angehörigen auch aus der physischen Welt kennen. An einem Bistrotisch stehend und sich unterhaltend oder wie auf einem Marktplatz stehend und zu den Menschen sprechend, oder in einem Garten sitzend… In der geistigen Welt kann man sich die Orte, an denen man sein will, im Augenblick erschaffen. Wenn ich zum Beispiel nachfrage, ob auch andere Angehörige bei dem Menschen in der geistigen Welt sind, dann erhalte ich oftmals das Bild, dass sie wohl da sind, dass Derjenige auch weiß, dass sie da sind, aber sie derzeit nichts gemeinsam zu tun haben. Das ist dann ohne jegliches Bedauern. Da es keine Zeit gibt, ist es nicht wichtig, ob man sich jetzt oder später trifft. Die Menschen sind ohne jede Eile und ohne jeglichen Druck. Sie scheinen ganz genau darin geleitet zu werden, was als nächstes zu tun ist.

Oftmals befinden sich die Menschen in wunderschönen Landschaften, in denen es offenbar von ganz vielen Wesenheiten wimmelt und deren Anwesenheit die Menschen erfühlen. Es wird die Anwesenheit anderer Wesen sowieso mehr erfühlt als gesehen. Es ist, als ob die Menschen in der geistigen Welt genau wissen, wer alles hier ist und wie alles miteinander verwoben ist. Und sie fühlen sich, da wo sie sind, sehr zuhause.

Wer leitet die Menschen in der geistigen Welt an – Geistführer, Engel?

Aus meiner Sicht sind es diese beiden Begleiter, die den Menschen sowohl im physischen Leben, aber auch zwischen den einzelnen physischen Leben anleiten und ihnen zeigen, was zu tun ist. Der Geistführer, der uns durch alle Leben begleitet und der persönliche Engel, der uns ebenfalls durch alle Leben begleitet, sind um uns herum. Im nachtodlichen Leben sind wir freier. Wir haben einerseits die Aufgabe, uns unser Leben noch einmal genau zu betrachten – und zwar nicht wie wir es erlebt haben, sondern wie die anderen Menschen uns erlebt haben. Wir erleben die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Und daraus ziehen wir dann unsere Schlüsse. Und darüber beraten wir uns dann auch sowohl mit dem Geistführer als auch mit dem persönlichen Engel.

Wieso inkarnieren wir dann wieder?

Viele Menschen fragen sich, wieso wir eigentlich wieder inkarnieren, wo es doch in der geistigen Welt so schön ist? Doch ist die Zeit, die wir auf der Erde verbringen sehr wichtig, weil wir gewisse Entwicklungsschritte nur hier vollbringen können. Wir entscheiden uns – aufgrund unserer eigenen Erkenntnisse bei der Lebensrückschau – wie und in welche Umstände wir später wieder inkarnieren wollen. Da kommt dann in weiterer Folge auch noch dazu, dass wir nach der Rückschau auf das letzte Leben auch sehen, wer wir in all den früheren Leben waren und wie weit wir mit unserem Seelenplan gekommen sind. Und das sind die Grundlagen für unsere nächste Inkarnation. Natürlich besprechen wir das auch mit den Menschen unserer Seelengruppe, die nach und nach ebenfalls in der geistigen Welt ankommen. Und dies ist ein höchst kompliziertes Unterfangen nach unseren Maßstäben im Diesseits. Aber im Jenseits ist es gar nicht so kompliziert, da alle Vorgänge gleichzeitig ersichtlich sind, und wir über ein wesentlich komplexeres Bewusstsein verfügen. Und wir legen dort andere Maßstäbe an, als wir sie während einer Inkarnation anlegen. Ein Klient von mir sagte vor ein paar Tagen: „Ich muss hirntot gewesen sein, als ich mir dieses Leben ausgesucht habe.“ Und das war sehr treffend. Ja, das Gehirn, das physische Gehirn, hatte dabei nichts mitzusprechen. In diesen Entscheidungen sind wir viel überpersönlicher. Das, was uns jetzt hier vielleicht so schrecklich erscheint, sind aus der geistigen Welt heraus betrachtet wichtige Erfahrungen, die wir machen wollten(!). Dies ist mir unserem 3D-Denken kaum vorstellbar.

Wie sehen die Menschen in der geistigen Welt die physische Welt

Ich habe den Eindruck, dass die physische Welt aus der geistigen Welt nicht genauso wahrgenommen wird, wie wir sie wahrnehmen, sondern sie wird mehr in der seelischen Qualität wahrgenommen. Oftmals fragen die Klienten: „Wie findet er/sie das, wie ich das Haus neu gestrichen habe?“ Und dazu erhalte ich dann oftmals ein geistiges Achselzucken. Wenn allerdings etwas mit ganz besonders viel Liebe getan wurde, dann nehmen es die Menschen in der geistigen Welt wahr. Sie sehen uns also nicht und denken: Uff, der rote Rock steht ihr jetzt aber gar nicht.“ Sondern sie sehen uns und denken: „Ach, heute ist ihr Herz weit und offen und frei von Kummer.“ Das ist nur ein winzig-kleines Beispiel um das verständlich zu machen. Deshalb spielen viele der materiellen Dinge in der geistigen Welt auch keine Rolle mehr. Ich werde auch oft gefragt: „Ist es für z.B. die Oma in Ordnung, wenn wir ihr Haus verkaufen?“ Und da erhalte ich meist auch nur Gleichgültigkeit. Lediglich wenn es darum geht, für den Angehörigen eine Sicherheit zu schaffen oder zu erhalten, haben die Menschen in der geistigen Welt daran Interesse. Ansonsten spielt es keine Rolle, auch wenn es im physischen Leben sehr wichtig war.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck der geistigen Welt geben. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Am Anfang steht der Tod

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Ich meine es genau so. Noch immer viel zu viele Menschen glauben, dass der Tod das Ende des Lebens ist, aber das ist eine große Täuschung. Und diese Täuschung wird dadurch hervorgerufen, dass wir – sobald wir die ersten Babyjahre hinter uns haben – unseren Ursprung und unsere Herkunft vergessen. Als kleines Baby wissen wir noch, in einer Art träumendem Bewusstsein, dass wir kosmische ewige Wesen sind. Doch dann tritt, meist mit dem dritten Lebensjahr, die Fähigkeit in unser Leben, dass wir uns als Individuum betrachten können – das merkt man daran, dass das kleine Kind nun beginnt sich selbst mit „ich“ zu bezeichnen und nicht mehr in der dritten Person von sich spricht. Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem die Erinnerung an unsere kosmische Existenz verblasst.

Was passiert, wenn wir sterben? Was Menschen mit Nahtod Erfahrungen berichten

Wenn wir sterben, lösen wir uns aus unserem physischen Körper und die allererste Erkenntnis ist: Wir sind nicht unser Körper. Aus Berichten von Menschen, die eine Nahtod Erfahrung gemacht haben, wissen wir, dass sie meist nicht einmal eine Verbundenheit mit dem Körper spüren. Sie sehen ihn, meist von oben, und sind seltsam unbeteiligt. Oftmals sehen sie dabei auch, wie Ärzte oder andere Menschen versuchen zu reanimieren, doch sie haben nicht das Bedürfnis, wieder in den Körper zurückzukehren. Dann folgt meist dieser immer wieder beschriebene Tunnel und das Gefühl unendlicher Liebe und des Angenommenseins und sie nehmen die Anwesenheit eines Bewusstseins wahr, selbst wenn sich dieses nicht wesenhaft zeigt. Oftmals erfolgt da schon der schnelle Rückblick auf das vergangene Leben, in dem manche Situationen besonders hervorstechen und sehr viele Details sichtbar werden – sogar Situationen, die der Mensch längst vergessen hatte und denen er auch keine große Bedeutung beigemessen hat. Oftmals zeigt sich den Menschen auch eine Wesenheit, die ihnen mitteilt, dass sie noch nicht bleiben können und sie erhalten unter Umständen Wissen über bestimmte Zusammenhänge oder Aufgaben, die sie noch erledigen sollten. Nicht lange nach diesem Erlebnis müssen die Menschen, die weiterleben sollen, wieder zurück in ihren Körper. Dieses wieder Zurückkehren ist oftmals gar nicht unbedingt angenehm, da der außerkörperliche Zustand als so wunderschön erlebt wurde. Und nicht selten sind die „Wiederbelebten“ über diese Tatsache gar nicht glücklich.

Was ich in Jenseitskontakten erfahren habe

In Jenseitskontakten ist es manchmal so, dass die Menschen zeigen, was sie nun zu tun haben. Ich denke nicht, dass es uns inkarnierten Menschen möglich ist, dies in vollem Umfang zu begreifen, doch wichtig dabei ist die Tatsache, dass wir nachtodllich weder ausgelöscht sind, noch sitzen wir nur auf einer Wolke und spielen Harfe. Viele Menschen im Jenseitskontakt zeigen, dass sie gerade mit ihrer Rückschau auf das vergangene Leben beschäftigt sind. Diese Rückschau kann gut und gerne ein Drittel der gelebten Zeit andauern. Dabei nehmen die Menschen in der geistigen Welt ihr letztes Leben aus der Sicht der anderen Menschen wahr. Sie erleben dabei, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen und ihr Handeln auf die Menschen in ihrer Umgebung hatte. Deshalb kommt dabei auch oft der Wunsch auf, sich zu erklären, zu entschuldigen oder einfach darüber zu sprechen. Menschen, die große Schuld auf sich geladen haben, kommen auch zum Jenseitskontakt zunächst mit einer großen Schwere, die sich aber im Lauf des Gesprächs meist vollständig verflüchtigt. Jung gestorbene Menschen zeigen oftmals, dass sie große Aufgaben in der geistigen Welt haben. Diese verstehe ich oftmals nicht im ganzen Umfang. Sie zeigen sich oftmals so, dass sie anderen Ankommenden in der geistigen Welt helfen, sich zurechtzufinden und dass sie für eine Art Schulungen zuständig sind. Wieder andere zeigen, dass sie großes Interesse daran haben, mit Menschen in der physischen Welt zusammenzuarbeiten. Derzeit arbeiten wir viel mit Musikern in der geistigen Welt, die sich mit Musikern in der physischen Welt zusammentun, um gemeinsam Musik zu machen, die die beiden Welten verbindet. Dabei kommt es insbesonere auch auf die Hertz-Zahl der Musik an, also auf die Schwingung. Dies erhärtet meinen Verdacht, dass in der kommenden Zeit Schwingung und Frequenz eine große Rolle spielen wird, damit wir über die Grenzen der Welten hinweg gemeinsam arbeiten können.

Die geistige Welt ist kein untätiges Jenseits

In den Köpfen vieler Menschen ist das Jenseits noch ein Ort der Passivität. Doch genau dies ist nicht der Fall. Das Jenseits, oder die geistige Welt, was mir ein besserer Begriff zu sein erscheint, ist aktiv. Die Menschen dort nutzen die Fähigkeiten, die sie sich in der physischen Welt erarbeitet haben, um dann im Geistigen ihr ganzes Potential zu entfalten. Menschen mit Nahtod Erfahrungen berichten auch, dass die geistige Welt ihnen viel realer und intensiver vorgekommen ist, als die physische Welt. Sie haben erfahren, dass sie dort auf eine ganz andere Art wirksam sein können und auch, dass sie dort auf wundersame Art und Weise „wieder ganz“ waren. Dies zeigt auch auf, dass wir nur zu einem Teil in die physische Welt hinein inkarnieren. Ein Teil von uns lebt beständig in der geistigen Welt. Vermutlich ist es das, was wir gemeinhin das höhere Selbst nennen.

Warum wir uns nicht vor dem Tod ängstigen müssen

Wir dürfen anerkennen, dass dieses Leben hier auf der Erde, nur eines von vielen Leben ist, die wir immer wieder durchleben. Unsere wahre Heimat und auch unsere wahren Aufgaben sind in der geistigen Welt. Wenn wir in die geistige Welt eintreten, sind wir sofort verbunden, mit allen Menschen, die jemals wichtig waren und wichtig sind. Zudem sind wir eingebunden in eine höhere Ordnung. Das, was wir als das typisch Irdische kennen, das Herumeiern und sich verloren und verlassen fühlen, ist nur eine Facette der physischen Welt. In der geistigen Welt sind wir sofort verbunden mit allem, was zu uns gehört – mit allem nämlich. In der geistigen Welt sind wir im AllesEinsSein. Und so fremd uns das vielleicht auch jetzt, mit unserem irdischen Denken erscheinen mag, sobald wir dort sind, ist es das Natürlichste auf der Welt und wir werden uns fragen, wieso wir das während unseres ganzen Erdenlebens niemals erkannt haben. Doch unser Auftrag ist es, dieses Wissen auch in unser irdisches Sein herüberzubringen, damit aus dem irdischen Sein eines Tages ein göttliches Sein wird.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Mittwoch!

PS: Morgen werdet Ihr erst am Abend einen Impuls von mit erhalten, da wir uns morgen ganz Früh auf den Weg zur wunderschönen griechischen Insel Kos machen. Ich werde Euch dann morgen Abend ein Bild von der Ägäis schicken und erzählen wie unsere Reise war und wie sich Kos – wo ich bisher noch nie war – für mich anfühlt. Ich bin schon sehr gespannt, in einer so geschichtsträchtigen Gegend zu sein und werde die Wesenheiten des Meeres als als allererstes begrüßen.

Ganz liebe Grüße

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Welches Thema begleitet Dich schon Dein ganzes Leben lang? Wie es mir ergangen ist…

Oftmals suchen Menschen verzweifelt den Platz im Leben, der der richtige für sie ist und finden ihn einfach nicht. Dabei wäre es so einfach, wenn sie erkennen würden, dass das Lebensthema schon so lange da ist. Nicht immer ist das Thema auf den ersten Blick so prickelnd oder sexy, dass man sich unbedingt gerne näher damit beschäftigen möchte, aber es hat sich schon zig Male in verschiedener Weise gezeigt. Und oftmals ist man diesem Thema schon so oft ausgewichen, dass man es zwischenzeitlich sogar ganz aus den Augen verloren hat. Bei mir war es das Thema „Tod“, das mich das ganze Leben begleitet hat und schlussendlich das Thema meines Lebens wurde. Ich erzähle Dir mal meine Geschichte. Vielleicht findest Du Dich selbst darin.

Kindheit und Jugend

Ich wuchs bei meiner sehr betagten Oma auf, die einem kleinen Tunichtgut wie mir nicht mehr gewachsen war. Da ich außer ihr niemanden hatte, bei Pflegeeltern und im Kinderheim war ich schon gewesen, merkte sie sehr bald, dass sie ein wunderbares Druckmittel hatte, wenn ich mal wieder schlimm gewesen bin – was sehr häufig der Fall war. Sie hatte ein schwaches Herz und sagte mir dann jedes Mal, dass sie wahrscheinlich nun sterben würde, da ich sie so sehr geärgert hatte. Dies wiederum löste einerseits Angst in mir aus, denn wohin sollte ich dann gehen? Aber andererseits machte es mich auch neugierig. Wohin würde sie gehen, wenn sie stirbt? Das war ein spannendes Thema, wenngleich auch nicht der pädagogische Erfolg, den sich meine Oma versprochen hatte. Und deshalb beschloss ich alle Menschen zu fragen, die eine Ahnung haben könnten. Meine Oma sagte, sie würde dann nirgendwo hingehen. Nach dem Tod ist alles nur schwarz. Das glaubte ich ihr keine Sekunde. Der Pfarrer erzählte mir, was er immer so erzählte. Auch das fand ich sehr….naja unbefriedigend. Und alle anderen Leute zuckten nur mit den Schultern. Deshalb lebte ich viele Jahre mit dieser Frage, was wohl mit meiner Oma nach ihrem Tod passieren würde. Müßig zu sagen, dass sie fast hundert Jahre alt wurde!

Und dann im Beruf…

Nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte, ging es mir eigentlich nicht darum, dass ich etwas tue, das mir Spaß macht oder worin ich meine Zukunft sah, sondern es war nur der Drang da, endlich aus der Enge des kleinen Dorfes zu entfliehen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr schien perfekt. Das Thema und den Ort wählte ich lediglich nach dem Kriterium aus, dass es nicht möglich war, nach Hause zu fahren, sondern dass ich dort ein Zimmer erhalten musste. Und somit landete ich in Baden-Baden in einem Pflegeheim und bezog mit drei weiteren Mädels ein Zimmer im Altersheim. Da waren auch die FSJlerinnen untergebracht. Und hier kam ich erst recht mit dem Thema Tod in Berührung, denn nirgendwo wird so rege gestorben, wie in einem Pflegeheim. Meine Vorgesetzten wunderten sich oft darüber, dass ich gerne auch noch nach Dienstschluss blieb, wenn sich gerade jemand auf die Reise machte. Aber für mich waren das wunderbare Studien. Man muss dazu sagen, dass es nun einmal wirklich keine Dramatik hat, wenn ein Mensch in einem Pflegeheim verstirbt, denn diese Menschen warten ja eigentlich nur auf diesen Tag. Und mir war auch klar, dass alles, was danach kommen sollte, nur besser sein konnte, als das Leben bei uns – obwohl wir ein ausgezeichnetes Pflegeheim waren. Aus diesem Grund blieb ich ungefähr zehn Jahre in diesem Beruf. Denn zu erleben, dass ein Mensch an der Schwelle wahrnimmt, dass seine vorausgegangenen Angehörigen in abholten, war das Spannendste, was ich mir vorstellen konnte.

Ab da war ich infiziert

Ab diesem Zeitpunkt kamen auch schon die ersten Bücher zu diesem Thema auf den Markt. Ich las sie ALLE! Auch Kübler-Ross und all die Menschen, die versuchten, das Geheimnis des Todes wissenschaftlich zu lösen, faszinierten mich. Und doch ging ich beruflich dann völlig andere Wege. Ich blieb zwar im medizinischen Bereich, Orthopädie, Radiologie und schließlich die Selbstständigkeit im Bereich Medizintechnik folgten, aber das Interesse ließ niemals nach. Sobald ein neues Buch auf den Markt kam, musste ich es lesen.

Schließlich wechselte ich in die Erwachsenenbildung und leitete sehr lange mein eigenes Bildungszentrum und war vor allem auch in der Berufsorientierung tätig. Dies hätte noch lange so gehen können, wenn ich nicht 2010 an einem heftigen Burn-out erkrankt wäre, der mich für ein ganzes Jahr aus dem Verkehr gezogen hat. In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass ich nicht mehr in den arbeitsmarktpolitischen Bereich zurückkehren wollte. Ich wollte mich mit essentielleren Themen beschäftigen und mit Menschen arbeiten, die sich auf ihr Sterben vorbereiten. Auch hier war ein deutlicher Wink des Schicksals notwendig, da ich offenbar die Zeichen wieder mal verpennt hatte. Und den Rest kennen die meisten ja. Ich ließ mich zum Medium ausbilden und so weiter….

Tja, und gerade heute ist es sehr spannend, weil ich gestern ins Theater wollte und dann den Abend VOR dem Theater liegend verbrachte, weil ich so einen akuten Rückenschmerz hatte, dass ich nicht sitzen konnte. Daher wartete ich liegend auf einer Bank auf meine Familie. Wie schön, dass ein Freund mir Heilenergie schickte, sodass ich irgendwann zumindest draußen sitzen konnte. Und nun habe ich mir heute Morgen auch bereits selbst geholfen, mit einer zweistündigen Radionik- und Magnetfeldbehandlung. Und während dieser zwei Stunden wurde mit Einiges bewusst. Denn natürlich habe ich mich gefragt, warum mir das so plötzlich passiert war und ich spürte, dass die geistige Welt mich offenbar kräftig in den Hintern treten musste, denn es stand sofort ganz klar vor meinen Augen, dass der Weg noch lange nicht zu Ende ist. Das war eine spannende Erkenntnis, denn eigentlich bin ich sehr zufrieden mit meinem jetzigen Weg.

Aber plötzlich war sonnenklar, dass ich mich noch viel intensiver mit dem Thema „Leben zwischen den Leben“ beschäftigen muss. Danke, liebe geistige Welt für diesen Tritt in den Hintern – ich habe es offenbar vorher nicht gehört, weil ich so beschäftig war….

Ja, und so hilft uns die geistige Welt immer wieder an einem Thema dran zu bleiben und auch wenn wir mit unserem Verstand nicht unbedingt zustimmen, wenn wir uns dieses Thema vorgeburtlich gewählt haben, werden wir immer wieder drauf gestoßen. Und natürlich können wir ausweichen, weil wir ja einen freien Willen haben. Dann bekommen wir halt irgendwas, das uns mal zwingt innezuhalten – praktisch als kleinen Hinweis, dass da vielleicht noch etwas ist.

Daher möchte ich Dich heute einladen: Vielleicht magst Du übers Wochenende mal überlegen, wo die Themen sind, die in Deinem Leben immer wieder auftauchen?

Ich wünsche viel Freude dabei!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Fragen und Antworten – heute: Warum brauchen wir Hilfe aus der geistigen Welt, wenn alles vorherbestimmt ist?

Zum gestrigen, und auch ein paar vorherigen Artikeln, erreichten mich einige Fragen, die ich heute und in den nächsten Tagen beantworten möchte. Also, falls Ihr Fragen habt, nur her damit. Gestern fragte eine liebe Leserin, warum wir denn die Hilfe der geistigen Welt brauchen, da ja doch alles vorherbestimmt ist? Das ist eine spannende Frage, da es ja einen gewissen Widerspruch vermuten lässt. Daher möchte ich mich heute auf diese Frage konzentrieren. Vielleicht ist sie ja für einige Menschen interessant. Eines möchte ich vorausschicken: Die geistige Welt ist so komplex, dass wir sie mit unseren Gehirnen eigentlich nicht erfassen können. Was wir tun können ist, dass wir uns dem annähern und versuchen, die geistigen Inhalte so herunterzubrechen, dass sie für uns irgendwie verständlich werden. Ich beziehe mich im Zweifelsfall, wenn ich keine eigene Wahrnehmung dazu habe, oder wenn ich mir nicht sicher bin, auf das, was Rudolf Steiner dazu gesagt hat. Bis jetzt ist er, in meinen Augen, derjenige, der die geistige Welt am genauesten erforscht hat.

Was ist eigentlich vorherbestimmt?

In unserem Leben sind die großen Ereignisse meist schon vorgeburtlich geplant. Das heißt, wen wir aus unserer Seelengruppe treffen, wie lange wir diesen Körper bewohnen werden und welchen Plan unsere Seele in dieser Inkarnation hat. Das hat niemand anderer für uns vorherbestimmt, sondern das haben wir uns so geplant. Aber wir haben auch eingeplant, dass manche Dinge eben anders verlaufen können, weil sie z.B. mit den Plänen oder Taten anderer Menschen kollidieren. Und es ist ebenfalls eingeplant, wer uns helfen kann und darf. Die Tatsache, dass Rahmenbedingungen von uns vorher geplant wurden, bedeutet nicht, dass wir keinen Handlungsspielraum mehr haben. Und es bedeutet ebenfalls, dass gewisse Situationen eintreffen können, die wir eben nicht eingeplant haben.

Vorherbestimmung bedeutet nicht, nicht zu handeln

Nehmen wir einmal ein Beiespiel: Eine Seele hat sich ein besonders grobes Elternpaar ausgesucht, um dort ihre Inkarnation zu starten und wird von diesen Eltern misshandelt. Wenn wir jetzt zum Beispiel die Nachbarn dieser Seele in einem jungen Körper sind und Zeugen dieser Misshandlungen werden, könnten wir ja theoretisch sagen: „Ja, aber diese Seele hat sich das ausgesucht, also haben wir nichts damit zu tun.“ Aber viel wahrscheinlicher ist, dass im Plan dieser Seele eben auch aufmerksame Nachbarn (WIR!) vorkommen, die der Seele helfen, und sie vor diesen groben Eltern beschützen. Das schafft auch gute karmische Verbindungen. Denn diese Seele wird eine unglaubliche Dankbarkeit empfinden, den Menschen gegenüber, die ihr aus dieser Situation heraus geholfen haben, selbst wenn sie es nicht weiß, solange sie noch im Körper ist. Spätestens nachtodlich wird sie davon erfahren und ein Band zu diesen Menschen verspüren. Und es kann ebenso sein, dass wir dieser Seele noch eine gute Tat schulden und uns diese damit die Möglichkeit gibt, unser seelisches Konto ihr gegenüber auf Null zu setzen. Das mag jetzt alles ein wenig verdreht klingen, aber wir – und alle möglichen Menschen aus unserer Seelengruppe – planen sehr viele Möglichkeiten und Varianten ein, bevor wir uns auf die Reise in diese Welt machen.

Und jetzt kommt die Sache mit den Verstorbenen, die uns helfen können

Wenn wir uns für dieses Leben vorgenommen haben, dass wir Wahrnehmungen aus und in die geistige Welt haben werden, dann ist es unter Umständen auch vorgeplant, dass unsere Zusammenarbeit mit der geistigen Welt soweit geht, dass wir, über die vermeintlichen Grenzen des physischen Todes hinaus, uns gegenseitig beistehen. Dann ist vielleicht gerade das einer der wichtigsten Punkte aus unserem Seelenplan. Wir haben uns ja auch ausgemacht, wer wann die Schwelle in die geistige Welt überschreiten wird und wie wir danach weiterhin miteinander arbeiten. Gerade wir Menschen, die derzeit inkarniert sind, sind wahrscheinlich besonders auf genau diesen Umstand vorbereitet. Dies ist der Grund, warum viele Menschen, die in dieser Strömung stehen, jetzt auch so rasch und so „leicht“ Zugang zu geistigem Wissen aber auch zu geistigen Wesenheiten haben. Und daher ist es – wenn in uns der Impuls auftaucht – mit den Menschen in der geistigen Welt weiterhin um Austausch zu stehen, auch Teil unseres Seelenplanes.

Wir erkennen unseren Seelenplan an unseren Umständen und unseren Impulsen

Nicht alles, was wir uns vorgeburtlich für dieses Leben vorgenommen haben, erscheint, solange wir im Körper sind, gut und sinnvoll. Wir mögen uns manches Mal die Frage stellen, wieso wir für dieses Leben soviel Schmerz und Leid ausgesucht haben. Das lässt sich nur aus einer erweiterten Sicht halbwegs verständlich beschreiben. Was wir als Menschen hier auf der Erde als Schmerz und Leid betrachten und fühlen, ist aus Sicht der geistigen Welt besonders nützlich. Durch Schmerz und Leid entwickeln wir Seelenkräfte, die wir ansonsten nie entwickelt hätten. Und auch wenn wir jetzt denken: „Ich hätte auf diese Seelenkräfte gerne verzichtet“, so ist es aus irdischer Sicht absolut verständlich und nachvollziehbar, aber aus der Sicht der geistigen Welt erscheint es eben vollkommen anders. Dies wird uns spätestens nachtodlich bewusst werden. Es führt uns ja zu gewissen Erkenntnissen, die wir ansonsten niemals errungen hätten. Das mag manchmal hart und mitleidslos klingen. So ist es aber weder gemeint noch gedacht. Solange wir im Körper sind, nehmen wir – die meisten Menschen zumindest – nur dieses eine Leben wahr und betrachten es als unsere Existenz. Spätestens nach unserem physischen Tod wird uns bewusst, dass dieses eine Leben nur eine Perle auf einer langen Perlenkette ist und dass nicht nur die Perlen an sich, sondern gerade auch die Zwischenräumen – also das Leben zwischen Tod und neuer Geburt – unsere eigentliche Existenz sind. Wir sind soviel mehr als nur die Menschen, als die wir gerade inkarniert sind. Und nur, wenn wir dies verinnerlicht haben, können wir gewisse Schicksalszusammenhänge auch nur annähernd verstehen. Und nur dann, erhalten wir die Möglichkeit unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung zu erweitern.

Und in all diesen komplexen Zusammenhängen stehen die vielen Menschen in der geistigen Welt und andere geistige Wesenheiten uns zur Seite, um über unsere neu zu entwickelnden Känale eine transdimensionale Zusammenarbeit zu begründen. Diese Zusammenarbeit wird von der geistigen Welt begrüßt und ist dringend erwünscht. Und das ist auch der Grund warum wir oftmals die besonders geliebten Menschen in die geistige Welt entlassen müssen, DAMIT in uns der Wunsch zu dieser Zusammenarbeit entsteht. Auch wenn wir nicht verstehen, WIE wichtig diese Zusammenarbeit jetzt und in der Zukunft ist, so entsteht der dringende Wunsch mit diesem Menschen weiterhin in Kontakt zu sein. Je enger und intensiver das Band zu diesem Menschen ist, umso leichter wird es, gemeinsam aus beiden Welten heraus, etwas zu (er-)schaffen.

Und über all dem steht: Wir können keinen Menschen je verlieren. Wir bleiben mit unseren geliebten Menschen jetzt und in alle Ewigkeit zusammen. Wir treffen uns nachtodlich wieder um den nächsten „Einsatz“ zu planen. Daher ist es wunderbar, wenn wir diese Erkenntnis sogar in uns entstehen lassen können, solange wir noch inkarniert sind.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag – morgen kommt die nächste Frage dran

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

Die Anliegen der „Verstorbenen“ in der jetzigen Zeit

Seit einiger Zeit erlebe ich, dass die Menschen in der geistigen Welt durchaus eine Meinung haben zur derzeitigen Situation. Das war nicht immer so und ist es auch jetzt noch nicht bei allen Menschen drüben. Viele sind tatsächlich in erster Linie mit ihrer Lebensrückschau beschäftigt und damit, was die Liebsten, die noch im irdischen Körper sind, so machen. Aber immer mehr erfahre ich, dass viele Menschen hinüber gegangen sind, um von dort zu arbeiten. Um unseren Prozess aus der geistigen Welt heraus zu begleiten und vor allen Dingen zu unterstützen. Und dabei fällt einigen der Menschen eine wichtige Rolle hinsichtlich der Koordination mit den physischen Menschen. Das ist gerade sehr spannend zu erleben. Überhaupt erlebe ich in der geistigen Welt derzeit eine große Geschäftigkeit.

Wenn wir in der geistigen Welt sind, sitzen wir nicht auf einer Wolke und spielen Harfe

Das Bild, dass man nachtodlich praktisch nichts mehr zu tun hat, können wir getrost vergessen. Seit Elisabeth Kübler-Ross, aus der geistigen Welt heraus, dem schweizer Medium Bruno Bitterli-Fürst das Buch „Tod und Leben“ diktiert hat, wissen wir es sehr genau, dass unsere Arbeit, die wir hier auf der Erde begonnen haben, in der geistigen Welt weitergeführt wird. Und auch Aufgaben, die gar nicht zwingend mit unserem letzten Leben auf der Erde zu tun haben, können uns erwarten. Es finden ebenso richtige Konferenzen in der geistigen Welt statt, in denen die Menschen mit gleichen oder ähnlichen Anliegen sich zusammentun um die physischen Menschen zu inspirieren.

Das echte Leben ist vermutlich ohne Körper

So sehr wir an unserer Verkörperung hängen mögen, sie scheint immer mehr nur ein Mittel zu sein, um sich gewisse seelische Fähigkeiten anzueignen. Die wahren Aufgaben und das wahre Leben findet vermutlich nachtodlich statt. Das ist für uns schwer nachzuvollziehen, da wir so sehr mit unseren Inkarnationen identifiziert sind. Und das ist einerseits auch gut. Wir können unsere Arbeit in der geistigen Welt nur dann vollständig ausführen, wenn wir die Fähigkeiten hier erworben haben, die wir dazu brauchen. Gewisse Entwicklungen sind nur inkarnierterweise möglich. Und für alle Menschen mit Todessehnsucht: Suizid ist keine Lösung! Nach dem Suizid sind die Menschen oftmals vollkommen abgeschnitten von den anderen Menschen in der geistigen Welt. Es ist nicht in unserer irdischen Hand, wann wir den Weg in die geistige Welt antreten werden. Wir haben einen seelischen Plan und diesen gilt es zu erfüllen. Auch wenn es manchmal hart ist.

Fähigkeiten entwickeln sich oft durch und im Leid

Ja, es ist leider wirklich so: Die meisten Fähigkeiten entwickeln wir, indem wir uns an unserer Inkarnation reiben. Da wo es schwer ist, und wo wir seelisch über uns hinaus wachsen, da entstehen unsere wichtigen Fähigkeiten wie Durchhaltekraft, Mut und Selbstüberwindung. Daher dürfen wir schon jetzt den Herausforderungen in unserem Leben dankbar gegenüber stehen und sie freudig annehmen, denn dabei entwickeln wir uns weiter. Das kann die Entwicklung von Geduld in einer Krankheit, oder die Entwicklung von Mut in einem Konflikt sein. Wir wissen nicht, weshalb diese Erfahrung in unser Leben tritt. Aber eines können wir sicher annehmen: Sie kommt nicht ohne Grund. Und je weniger Widerstand wir innerlich gegenüber allen möglichen Erfahrungen aufbauen, umso besser können sie uns dahin führen, wohin unsere Seele eigentlich möchte. Aus der Sicht der geistigen Welt sieht vieles davon völlig anders aus, als wir es mit irdischen Augen betrachten. Schmerz, Leid, Verlust, Krankheit sind, aus der geistigen Welt betrachtet, leuchtende Punkte. Das mag absurd klingen, aber dieser irdische Schmerz ist in der geistigen Welt weitgehend unbekannt. Wir durchleben ihn hier, um uns auf vielerlei Arten zu transformieren und zu transzendieren.

Was die sogenannten „Verstorbenen“ nun von uns erhoffen bzw. erwarten

Die Menschen in der geistigen Welt sind absolut daran interessiert, mit uns zu kommunzieren. Sie wünschen sich, dass wir uns ihren Botschaften gegenüber öffnen. Sie haben – im Gegensatz zu uns – eine deutlich erweiterte Wahrnehmung und erkennen gewisse Zusammenhänge, auch über lange Zeitepochen, wesentlich besser als wir. Sie wünschen sich von uns, dass wir ihre Inspiration aufgreifen und mit ihnen zusammenarbeiten. Gerade in der jetzigen Zeit können sie uns Hinweise geben, welche Schritte nun vonnöten sind. Sie sind diejenigen, die uns derzeit intensiv inspirieren und unterstützen. Und es ist wichtig zu wissen, dass wir Ahnen, Freunde oder Lehrer in der geistigen Welt haben, die uns mit ihren Ressourcen und Kräften in schwierigen Zeiten zur Seite stehen. Aus der geistigen Welt betrachtet, ist die momentane Zeit genau so aufregend und spannend, wie sie auf dieser Seite ist. Es besteht jedoch der große Unterschied, dass die Zusammenhänge dort klarer und auch die Widersacher deutlicher erkennbar sind. Ebenso wissen die Menschen in der geistigen Welt auch viel genauer, welche Kräfte hinter uns stehen und wer und was uns gerade unterstützen kann. Es ist daher wirklich wichtig, dass wir zuhören, was sie uns zu sagen haben.

Ich wünsche Euch nun allen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Fragen an die geistige Welt und Zeichen von Verstorbenen

Es ist unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit die geistige Welt arbeitet, wenn man sie um etwas bittet. Wie oft sind wir auf der Suche nach einer Antwort zu einem ganz bestimmten Problem. Und ich mache immer wieder die Erfahrung, wenn ich die Bitte klar formuliere und sie dann in die Welt hinaus entlasse, ohne mir weitere Gedanken darüber zu machen, dann kommt die Lösung meist innerhalb dreier Tage. Jetzt könnt Ihr natürlich sagen: „Ach, das ist doch nix Neues. Das sind doch Bestellungen beim Universum.“ Und vielleicht habt Ihr Recht. Aber es ist ein großer Unterschied, ob ich darüber lese, oder ob es mir selbst immer wieder widerfährt. Gerade in der Jetzt-Zeit, die ja durchaus viele Fragen aufwirft und uns vor mannigfaltige Herausforderungen stellt, ist es wunderbar zu wissen (!) dass wir geführt sind. Wir müssen die Frage nur so klar formulieren und keinen Widerspruch hineinpacken. Dann funktioniert es hervorragend.

Wie formuliert Ihr eine Frage richtig?

  • Die Frage muss klar sein und darf keine Verneinung beeinhalten
  • Während Ihr die Frage stellt, muss auch Euer Geist klar sein – sobald Ihr insgeheim denkt, dass die Antwort ja doch nicht kommen wird, habt Ihr schon eine Realität geschaffen. Dann wird sie wahrscheinlich auch nicht kommen.
  • Ihr sollte damit beginnen, Fragen zu nicht-existentiellen Themen zu stellen. Damit übt es sich besser, da der innere Zensor nicht so stark hineingrätscht.
  • Ihr solltet innerlich ein starkes Vertrauen in die geistige Welt aufgebaut haben.
  • Es ist nicht wichtig, an wen Ihr die Frage richtet. Der Ausdruck, den man früher auf die Faxe geschrieben hat: „To whom it may concern“ – „Wen auch immer es angeht“ ist auch hier ganz angebracht.
  • Es sollte eine Frage sein, zu der man eine klare Antwort erhalten kann.
  • Und aus Respekt der geistigen Welt gegenüber, stelle ich persönlich keine banalen Fragen, sondern nur Fragen, die mir wirklich wichtig sind. Aber zum Üben sind diese sicherlich okay.

Wie erhaltet Ihr die Antwort?

Die Antwort kann auf viele verschiedene Weisen kommen. Es ist angebracht, in den nächsten Tagen, nach dem Stellen einer Frage, sehr genau darauf zu achten, was Euch ins Auge fällt, was Euch jemand erzählt…etc.

  • Die Antwort kann in Form einer Werbung kommen, die ins Haus flattert und Euch ins Auge fällt.
  • Sie kann anhand eine Buches oder einer Sendung kommen, auf das oder die plötzlich Eure Aufmerksamkeit fällt.
  • Es kann sein, dass Ihr Besuch von irgendwem bekommt, der Euch etwas zu diesem Thema erzählt.
  • Es kann sein, dass Ihr plötzlich aufwacht und wisst die Antwort

Es gibt in der Kommunikation mit der geistigen Welt wahnsinnig viele Möglichkeiten, wie Euch Antworten entgegentreten können. Daher ist es so wichtig, aufmerksam zu bleiben. Solange Ihr immer mit Euren Gedanken zugeschüttet seid und über dieses oder ein anderes Thema nachdenkt, ist es für die geistige Welt schwierig, mit Euch in Kontakt zu treten.

Zeichen von Verstorbenen

Wenn Menschen sterben, geben sie Ihren Angehörigen gerne Zeichen, damit diese wissen, dass sie immer noch existieren. Anfangs sind diese Zeichen recht physikalisch. Eine Licht flackert, der Fernseher schaltet sich wie von alleine ein oder aus… und so weiter. Aber je weiter die Menschen in der geistigen Welt ihren Weg gehen, umso subtiler werden die Zeichen. Wenn die trauernden Angehörigen dann zu sehr in ihrer Trauer verstrickt sind oder immer noch auf die physikalischen Zeichen hoffen, dann verlieren sie dadurch die Fähigkeit, die feineren, subtileren Zeichen wahrzunehmen. Verstorbene möchten genauso mit uns kommunizieren, wie wir mit ihnen. Aber ihr Repertoire an Möglichkeiten entspricht nicht immer dem, was wir uns vorstellen. Daher ist es so wichtig, dass wir anfangen, uns innerlich zu verfeinern.

Es geht im die innere Verfeinerung

Starke Emotionen wie Angst, Trauer, Wut etc. machen unser Seelenleben „grob“. Erst wenn wir uns davon lösen können, sind wir in der Lage, die geistige Welt zu uns sprechen zu lassen. Wenn wir Angst haben, trauern, wütend sind… sind wir ganz bei uns. Dann sind wir mit der Aufmerksamkeit bei uns und nicht bei der geistigen Welt. Und das klingt jetzt vielleicht brutal, aber die Kommunikation wird erst möglich, wenn wir gelernt haben, unsere Emotionen zu zügeln und uns auf die geistige Welt einzulassen. Diese Zusammenarbeit kann niemals erzwungen werden, doch wird sie von beiden Seiten sehnlichst gewünscht. Doch wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen – praktisch die seelischen Organe dazu entwickeln. Und dies kann man lernen.

Und jetzt noch ein anderes Thema: Heute Abend findet der Vortrag „Leben in der neuen Welt“ statt. Es besteht noch die Möglichkeit sich per Mail anzumelden. Bitte beachtet: Kurz vor dem Vortrag kann ich keine Links mehr verschicken. Bitte bis spätestens am Nachmittag anmelden. Alle die schon angemeldet sind, erhalten den Link vorsichtshalber heute noch einmal, damit alles reibungslos klappt. Ich freue mich auf Euch!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Wochenausklang!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

Corona und der Tod meiner Mutter

Liebe LeserInnen, sorry, dass ich mich eine ganze Woche lang nicht gemeldet habe, aber das C-Virus hatte mich fest im Griff. Genau genommen hat es das immer noch, aber ich kann zumindest wieder ein wenig denken. Seit gestern haben sich meine Gedanken ein wenig geklärt. Das Wesen des C-Virus ist ein strenger Lehrmeister und ist ganz schön hart mit mir ins Gericht gegangen.

Und nun ist gestern Abend gegen 20.00 Uhr meine Mutter verstorben. Viele wissen es, dass das Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter kein besonders enges Mutter-Tochter-Verhältnis war, daher wird sie mir im täglichen Leben nicht besonders fehlen. Es ist sogar eher so, dass ich überzeugt bin, dass es für sie in erster Linie gut ist, dass sie doch recht friedlich einschlafen durfte. Schon vor mehr als zwei Jahren ist in England mein Großvater bei einem Jenseitskontakt erschienen, der mir damals schon sagte, dass er nicht wegen mir da ist, sondern dass er sich freut, sie bald in Empfang nehmen zu dürfen. Ich habe das sogar mehrmals mit ihr besprochen. Sodass ich hoffe und glaube, dass sie innerlich gut vorbereitet war, diese Reise anzutreten.

Ihr Leben war hart. Sie war hart. Sie war ein Mensch, der keinerlei Liebe zu anderen Menschen verspürt hat – nur zu Pflanzen hatte sie einen Bezug. Sie hatte ihr ganzes Leben lang einen „grünen Daumen“. Menschen waren für sie Instrumente, vermutlich war auch sie ihr ganzes Leben lang instrumentalisiert worden. Ich weiß es nicht. Ich kenne nur Ausschnitte aus ihrem Leben. Und ich trauere nicht um sie, wie eine Tochter trauert, die eine liebende Mutter verloren hat. Ich trauere mehr um die Mutter, die ich nie hatte. Aber ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass sie da, wo sie jetzt ist, endlich glücklich sein darf.

Sie hat es gestern Abend sogar geschafft, mir ein Zeichen zu schicken. Gleich, nachdem ich die Nachricht erhalten habe, bin ich kurz raus auf die Terrasse um in den Sternenhimmel zu schauen und da erschien ein sehr heller Lichtpunkt am Himmel, der langsam immer dunkler wurde und ich war mir sicher, dass sie mir damit zeigte, dass sie gut angekommen war. Das war sehr tröstlich.

Liebe Mama,

ja, so habe ich Dich zu Lebzeiten nie genannt. Ich wünsche Dir, dass Du Dich nun – umgeben von Menschen, die dich lieben, etwas erholen kannst. Auch für Dich war diese Inkarnation nicht leicht und ich weiß nicht, warum Du diesen Weg gewählt hast, aber es wird seine Gründe gehabt haben. Deine letzten Jahre waren geprägt von Einsamkeit. Nicht nur, weil es nur wenige Menschen gab, die den Kontakt mit Dir gehalten haben, sondern auch, weil Du Kontakte gar nicht annehmen konntest. Du hattest nichts zu geben und hast auch nichts genommen. Doch hast Du Dich nur selten beklagt. Dafür habe ich Dich bewundert. Dein Fernseher lief von früh bis spät und Deine Tage verschwammen immer mehr. Wenn ich Dich anrief, wusstest Du selten, welcher Tag gerade war. Ich fragte mich oft, wie man so leben kann. Aber Du hast es durchgezogen. Die letzten Monate waren mühsam, denn Du konntest kaum noch sprechen. Ich bin froh, dass Du nun von diesem kranken Körper befreit bist und bin überzeugt, dass wir nun – nachtodlich – wesentlich bessere Gespräche führen können. Aber zunächst ist es für Dich Zeit, gut anzukommen und ich werde Dich im Geiste noch eine ganze Zeit begleiten. Es ist alles gut, wie es ist. Du musst keine Angst haben. Niemand wird Dich verurteilen für das, wie Du warst. Denn Du wusstest es nicht besser, sonst hättest Du es besser oder anders gemacht. Danke für das, was Du für mich getan hast und sei es nur dafür, dass Du mich geboren hast. Wir sehen uns eines Tages wieder und bis dahin werden wir über die Schleier der beiden Welten hinweg unser Leben aufarbeiten und uns so annehmen, wie wir sind und waren. Das Einzige, was ich hier auf der Erde nun noch für Dich tun kann ist, Dir hier in diesem Blog einen Platz einzuräumen, als Zeichen, dass Du bist.

In Liebe Deine Tochter

Bild von pasja1000 auf Pixabay

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen Dienstag und ich denke, die Morgen-Impulse werden jetzt wieder weitergehen.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Wenn wir sterben – wie werden wir unser Leben rückblickend betrachten?

Auch wenn es die meisten Menschen gerne verdrängen, jeder von uns wird eines Tages diesen irdischen Körper ablegen und sich selbst auf den Weg in die geistige Welt machen. Wie werden wir dann auf unser Erdenleben zurückblicken? Wie werden wir es bewerten? In den zehn Jahren, in denen ich sterbende Menschen begleitet habe, habe ich kaum einen Menschen erlebt, der etwas bereut hat, das er getan hat, aber ich habe sehr viele Menschen erlebt, die bereut haben, was sie nicht getan haben. Meine Lehrerin Vera Birkenbihl sagte immer: „Alles wäre leicht, wenn wir wüssten, dass wir nur noch drei Monate zu leben hätten.“ Sie meinte damit, dass es dann leicht wäre, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Und da wir niemals wissen, wann es soweit ist, sollten wir die Endlichkeit unseres Lebens im positiven Sinne immer vor Augen haben.

Wir sind Gäste auf der Erde und haben uns etwas vorgenommen

Im Englischen heißt es immer: „You are here for a reason“ und das finde ich einen sehr treffenden Ausdruck. Wir haben einen Grund, warum wir hier sind. Wir sind definitiv nicht hier, damit wir immer eine blitzblanke Spüle haben, es sei denn wir wären Martha Stewart (eine amerikanische Super-Hausfrau, die das zu ihrem Business gemacht hat). Wir sind auch nicht hier, um es allen anderen Menschen recht zu machen. Sondern wir sind hier, weil wir uns zwischen Tod und Geburt etwas vorgenommen haben. Etwas, das wir nur entwickeln und umsetzen können, wenn wir hier auf der Erde sind. Deshalb ist es so wichtig – und deshalb schreibe ich auch immer wieder darüber – dass wir unseren Seelenplan erfüllen. Im Moment des Todes wissen die meisten Menschen, ob sie ihren Plan erfüllt haben oder nicht. Und es ist nicht besonders schön, wenn man auf den Austritt aus dem Körper wartet und sich darüber grämt, dass man sein Ding nicht gemacht hat.

Wir alle wollen entspannt auf unserem Totenbett liegen

Wenn der Zeitpunkt des (sogenannten) Todes gekommen ist, dann sind es zwei Dinge, die diesen Moment zu einem guten Moment machen:

  1. Wir wissen, dass der physische Tod nicht das Ende unseres Lebens ist, sondern dass wir uns nun in der geistigen Welt erholen werden und unser Leben aus der erweiterten Sicht betrachten, unsere Lieben wieder treffen und bald wieder erfahren, wer wir wirklich sind.
  2. Wir haben das Gefühl, dass wir dieses Erdenleben ganz gut gemeistert haben. Wir müssen es nicht zur Perfektion gebracht haben, aber wir haben es gut genutzt.

Wenn wir diese beiden Dinge tief verinnerlicht haben, dann brauchen wir uns niemals vor diesem Moment fürchten. Es ist genau wie bei einer Geburt. Der Übergang kann etwas mühsam sein, aber es lohnt sich. Sobald wir den physischen Körper verlassen haben, sind wir zuhause angekommen. Und das ist ein wunderschönes Gefühl.

Es ist so schade, dass sich so viele Menschen vor diesem Moment fürchten

Wenn wir wissen, dass wir nichts und niemanden verlieren können, dass wir niemals getrennt sein werden, dann ist alles leicht. Es gibt dann nämlich überhaupt nichts, vor dem wir uns fürchten müssen. Sondern wir können ganz entspannt unser Leben leben und uns ausprobieren. Wir wissen dann, dass das Leben an sich ein großer Kreis ist.

Das letzte Hemd hat keine Taschen

Das ist ein Ausspruch meiner Oma und sie hatte damit sehr recht. Wir nehmen all unsere materiellen Güter nicht mit. Unser Kapital in der geistigen Welt sind all unsere seelischen Errungenschaften, die inneren Kräfte, die wir entwickelt haben und das, was uns als Menschen auf dieser Erde ausgemacht hat. Das ist unsere Aussteuer in der geistigen Welt. Daher ist es nicht wichtig, ob wir in einer Villa leben oder in einer Mietwohnung, ob wir einen Porsche fahren oder einen Polo, ob wir eine Gucci-Tasche haben oder eine namenlose. Dies alles sind Dinge, die uns auf der Erde Spaß machen können und es ist auch nichts einzuwenden gegen eine Villa, einen Porsche oder eine Gucci-Tasche. Aber es hat keine Bedeutung. Es ist nur von Bedeutung was wir überwunden und gelernt haben und was wir aus unserem Leben gemacht haben.

Es ist wichtig, dass wir darüber nachdenken, was wirklich von Bedeutung ist

Dafür gibt es eine ganz einfache Frage: Wenn Sie über etwas nachdenken und sich nicht entscheiden können, dann können Sie sich überlegen, ob es auf Ihrem Sterbebett wichtig sein könnte, ob Sie dies oder jenes getan haben. Denn nur die Dinge, die in diesem Moment wichtig sind, sind es auch jetzt. Nehmen wir hier ein Beispiel:

Für mich persönlich wird es auf dem Sterbebett nicht wichtig sein, welche Marke meine Klamotten hatten, aber es wird wichtig sein, ob ich meine Bücher geschrieben habe, oder nicht. Daher ist es nur wichtig, dass ich schreibe, nicht aber, dass ich Markenklamotten kaufe.

Oder ein anderes Beispiel

Wenn wir etwas tun, das wir nicht aus ganzem Herzen lieben, und alles andere, das wir lieben, nach hinten verschieben, dann könnte es sein, dass wir eines Tages sehr bereuen werden, dass wir unsere Zeit so verschwendet haben. Viele Menschen tun etwas, das sie nicht lieben und schieben das eigentliche Leben auf für nach der Pension. Aber ob es diese Zeit überhaupt geben wird, ob man überhaupt so alt werden wird und ob man dann noch fit genug ist, die Dinge zu tun, die man liebt, weiß man nicht. Daher ist es besser, sich von Tätigkeiten zu trennen, die man nicht (mehr) liebt und seine Zeit damit verbringen, das zu tun, was die Seele will. Da wären wir wieder beim Seelenplan. Wir sind nicht hier um möglichst viel Sicherheit zu haben, wir sind hier um neue und wichtige Erfahrungen zu machen.

Diese verflixte Sicherheit kostet unendlich viel Lebenszeit

Viele Menschen leben nicht ihr eigentliches Leben, weil sie nicht gewillt sind, Sicherheiten im Leben aufzugeben. Aber genau diese Sicherheiten haben einen extrem hohen Preis. Wenn wir dafür unser Leben opfern, was haben sie uns dann gebracht. Das Leben ist nicht dafür da, sicher zu sein. Das Leben will gelebt werden – in allen Facetten. Und natürlich muss man nicht Hals über Kopf alles hinschmeißen, aber festkrallen an einer vermeintlichen Sicherheit ist nicht-gelebtes Leben. Daran sollten Sie vielleicht denken, wenn Sie heute zu einem nicht-geliebten Arbeitsplatz fahren.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Montag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Jan Alexander auf Pixabay

Was wir für die Realität halten…

Wir sind uns meist allzu sicher, dass dies, was wir um uns herum sehen und wahrnehmen die gesamte Realität ist. Wir tun so, als gäbe es außerhalb dessen nichts, das ebenfalls existent wäre. Doch dies mag ein großer Irrtum sein. Nehmen wir als Vergleich den (alten) Fernseher. Wenn wir ein Programm wählen, laufen die anderen Programme gleichzeitig auch, aber wir haben eine andere Frequenz eingestellt, damit wir dieses eine Programm empfangen. Dies bedeutet aber nicht, dass die anderen Programme nicht sofort zur Verfügung stehen, sobald wir die Frequenz wechseln. Ebenso verhält es sich mit unserer Wahrnehmung der Welt.

Wieso wir nur einen Ausschnitt wahrnehmen

Wir sind von Kindheit an darauf getrimmt, das wahrzunehmen, was uns gesagt wird. Und die Kinder, die anfangs noch ihre sogenannten „imaginären“ Freunde haben, werde ebenfalls darauf getrimmt, diese Seite der Wahrnehmung aufzugeben. Diese Freunde sind mitnichten imaginär, sie sind real. Diese Kinder sehen etwas, das die Erwachsenen nicht mehr sehen können. Und schon alleine deshalb haben die Eltern oft Angst. Anstatt dem Kind andächtig zuzuhören, reden sie ihm ein, dass es sich dies alles nur einbildet. Aus der eigenen Angst heraus bringen Eltern ihre Kinder dazu, ihre Wahrnehmung einzuschränken. Und so geht das seit ewigen Zeiten. Wir schränken uns selbst ein, weil wir gelernt haben, vor der anderen Wahrnehmung Angst zu haben. Ich habe unglaublich viele KlientInnen, die mir genau solche Geschichten erzählen. Sie haben in jungen Jahren etwas wahrgenommen, das sie nicht einordnen konnten und niemand konnte ihnen helfen, die Wahrnehmung zu verstehen. Deshalb haben sie selbst ihre geistigen Augen verschlossen. Sie hatten Angst davor. Und ja, es ist sogar so, dass es bestimmte gelenkte Interessen gibt, dass wir nicht mehr wahrnehmen als die sogenannte physische Welt. Denn dadurch sind wir leicht steuerbar und immer verstrickt in den Angelegenheiten dieser einen Welt.

Die Zeiten ändern sich – endlich!

Doch immer mehr Menschen beginnen nun, mit anderen Welten zu kommunizieren. Sie sprechen mit Engeln, mit Elementarwesen und Naturgeistern, mit Verstorbenen, mit Geistführern und auch mit Wesenheiten aus anderen Dimensionen und Welten. Während noch vor zwei Jahrzehnten diese Menschen als verrückt gegolten hätten, sind es jetzt schon so viele, dass man mit diesem Argument nicht mehr durchkommen kann. Doch immer noch herrscht Unwissenheit und Angst bei großen Teilen der Bevölkerung. Und immer noch haftet diesen Wahrnehmungen der Ruf des Verschrobenen, des Spinnerten an. Aber je mehr Menschen aus ihrem stillen Kämmerlein heraustreten und der Welt über ihre wundervollen Gaben berichten, umso freier kann unsere ganze Gesellschaft werden.

Die Wahrnehmung anderer Welten ist nicht nur eine private Sache

Wir müssen unbedingt über diese Wahrnehmungen berichten, weil sodann die äußeren Bedrängnisse sofort an Kraft verlieren. Wenn wir erkennen, dass wir nicht im geringsten einzusperren oder zu manipulieren sind, sondern, dass wir mit Leichtigkeit in die Realitäten anderer Welten wechseln können um dort unsere Aufgaben zu verrichten, dann sind wir innerlich wesentlich freier. Wir schütteln das, was uns in der sogenannten physischen Welt passiert, genauso ab, wie wir Staub von unserem Mantel klopfen. Weil wir wissen, dass dies nur ein Teil der Wirklichkeit ist. Und dieses Wissen zu verbreiten, und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, ist eine der vordringlichsten Aufgaben der Jetzt-Zeit.

Der Weg in die anderen Realitäten ist kein Eskapismus

Gerne bekommt man vorgeworfen, dass diese Beschäftigung mit den anderen Realitäten nur eine Flucht sei. Und vielleicht ist es bei dem einen oder anderen so, doch die meisten Menschen erkennen sehr bald, dass auch diese anderen Realitäten Aufgaben beinhalten und stellen sich für diese zur Verfügung. Und wenn wir an diesem Punkt angelangt sind, dass wir erkennen, dass diese physische Welt in der Form, wie sie uns präsentiert wird, gar nicht existiert, sondern dass wir uns auch hier einem kollektiven Trugbild unterworfen haben, dann kommt erstmalig auch der Gedanke auf, welche der Welten denn nun die wahre Realtität sei. Und dies ist für uns Menschen vermutlich nie vollkommen zu beantworten, doch wir können lernen, durch die Welten zu switchen und sie alle als gleichwertig anzuerkennen. Genau wie wir den Sender des Radios oder Fernsehers wählen können, werden wir in kürzester Zeit erkennen, dass wir auch zwischen den sogenannten Realitäten switchen können.

Und das wahrhaft Interessante daran ist, dass es dafür egal ist, ob wir gerade einen Körper haben oder nicht. Es verschwimmen dadurch auch die Grenzen zwischen Leben und Tod. Und wir kommen wieder zur ersten und wichtigsten Erkenntnis: Dass wir ewig lebende Wesen sind! Wir sind mal hier und mal da und haben jeweils unsere Aufgaben. Und die Aufgabe, die wir in dieser Zeit haben ist, dass wir lernen, sogar als inkarnierte Menschen zwischen den Welten zu pendeln. Dann haben wir endlich erfasst, wer wir wirklich sind.

Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir dies mit Bewusstsein durchdrungen machen müssen. Wenn wir glauben, einen einfachen Weg über halluzinogene Drogen oder andere Substanzen gehen zu wollen, werden wir vielleicht wirklich ver-rückt. Wir haben dann andere Welten gesehen und wahrgenommen, aber nicht verstanden. Wer den Weg durch die Welten antreten will, tut gut daran, ein wirklicher Geistesschüler zu werden und Schritt für Schritt Erkenntnisse ins Bewusstsein zu holen und zu verarbeiten. Wir sind im Zeitalter der Bewusstseinsseele und es geht längst nicht mehr darum, nur träumerisch gewisse Dinge wahrzunehmen, sondern es geht darum, das bislang Unerklärliche durch Studium des Geistigen zu verstehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von charnchai saeheng auf Pixabay

Der Kreislauf des Lebens und des Sterbens – wir müssen darüber Bescheid wissen, um bewusst zu leben

Es ist in der Tat keine „nette Freizeitbeschäftigung“ sich über das Leben nach dem Tod zu informieren, da es nachtodlich wirklich wichtig ist, dass wir darüber wissen. Es hilft uns, uns in der geistigen Welt zu orientieren und wir sind wesentlich schneller bereit, unsere nachtodlichen Aufgaben zu übernehmen. Es gibt genügend Menschen, die in der geistigen Welt ankommen und recht orientierungslos sind – da ist es dann auch die Aufgabe anderer Menschen, sich um diese Menschen zu kümmern. Jeder, der sich schon in der Erdenzeit darauf vorbereitet hat, ist als Unterstützer sehr gefragt.

Wer wir wirklich sind

Wir fühlen uns oftmals viel zu stark mit unserer jetzigen Inkarnation verbunden, und Aussprüche wie „Man lebt nur einmal“ führen dazu, dass Menschen glauben, dass sie dieser eine Mensch sind. Diese Verhaftung an diese eine Inkarnation macht uns aber viel kleiner und vor allen Dingen ängstlicher als es notwendig wäre. Wenn wir unsere persönliche Reise als Kreislauf erkennen, den uns die Natur jedes Jahr vorlebt, dann werden wir innerlich frei.

Der Kreislauf, den uns die Natur vorlebt

Die Welt im Großen und im Kleinen macht immer Sinn. Und es ist so wunderbar eingerichtet, dass wir die Natur als Beispiel nehmen können, wie es auch um uns bestellt ist.

Der Frühling des Lebens

Im Frühling kommen wir auf die Welt, erleben Kindheit und Jugend und so wie die jungen Pflanzen biegsam sind und voller grüner Lebenskraft, so sind auch wir noch sehr elastisch und von ungeheurem Tatendrang. Aber wir sind auch verletzlich. Und wie eine sehr kalte Nacht den Jungpflanzen sehr zusetzen kann, so sind auch wir in der Jugend fragil und brauchen den Schutz der Erwachsenen. Wenn wir diesen nicht genügend haben, geht es uns wie den Jungpflanzen, die zuviel Frost abbekommen haben – wir brauchen sehr lange, um uns davon wieder zu erholen und brauchen bedeutend länger Fürsorge, als wenn alles glatt gegangen wäre. Aber wie in der Natur können auch wir dadurch vielleicht einige Blessuren mitgenommen haben, aber wir haben meist die Möglichkeit, uns wieder zu regenerieren und sogar spezielle Resistenzen aufbauen. Und wie in der Natur die Elementarwesen sich liebevoll um jede einzelne Pflanze kümmern, so sind auch wir umgeben von geistigen Wesenheiten, die dafür sorgen, dass wir auch „rauhere Nächte“ halbwegs gut überstehen.

Der Sommer des Lebens

Wenn es dann Sommer wird, sind alle Pflanzen in voller Blüte. Alles steht in seinem vollen Saft und es werden die Samen gebildet für die neuen Pflanzen. Auch Früchte wachsen auf den Büschen und Bäumen und alles ist purer Überfluss. Die sommerliche Natur ist ein Inbegriff des Überflusses. Jede Pflanze bildet viel mehr Blüten und Samen aus, als überhaupt gebraucht werden. Die Natur ist niemals kleinlich oder knausrig und dies darf uns als Sinnbild dienen, dass auch wir im Sommer unseres Lebens aus den Vollen schöpfen können. In der Blüte unseres Lebens – das wird sogar so genannt – verfügen wir über eine Menge Kraft, können Ideen umsetzen, können uns fortpflanzen und so weiter. Wir sind ein Teil des Ganzen und können uns genau so verschwenderisch entfalten wie die Natur. Und auch wir sind – wenn wir es zulassen – genauso schön und farbenfroh, wie es die sommerliche Natur ist. Und wie die Blüten nicht nur die Voraussetzung für die Samenbildung darstellen, sondern auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten nähren, die wiederum für die Bestäubung sorgen, so treten auch wir Menschen in Interaktion mit anderen Menschen und geben und nehmen. Wenn wir begriffen haben, dass wir gerade einen von vielen Sommern unseres Lebens erleben, dann können wir unsere Blüten so richtig zur Geltung bringen.

Der Herbst des Lebens

Im Herbst werden die Früchte reif. Im frühen Herbst wird geerntet und die Pflanzen geben, was sie zu geben haben. So sind auch wir. Wenn wir selbst im Herbst angekommen sind, ist es Zeit unser Wissen weiterzugeben. Wir können anderen Menschen helfen, sich zu orientieren. Aber dies funktioniert nur dann so richtig, wenn wir im Sommer auch wirklich gelebt haben. Wenn wir im Sommer nicht viele Blüten ausgebildet haben, dann werden im Herbst auch nicht viele Früchte zu ernten sein. Wir Menschen sind glücklicherweise – im Gegensatz zu den Pflanzen – auch noch in der Lage, im Herbst neue Blüten auszubilden. Das ist auch gut so. Im Herbst des Lebens stellen wir uns zur Verfügung. Das ist die Aufgabe des Herbstes. Das Blütenkleid weicht, und hier und da werden schon die Blätter braun und fallen ab. Der Herbst hat eine andere Art der Schönheit – er ist nährend. Und nährend sollten auch wir sein. Wenn wir in der Lage sind, andere Menschen auf der seelischen Ebene zu nähren, dann leben wir unseren Herbst ganz besonders. Auch wenn wir unser Wissen, die Früchte unserer Arbeit – großzügig an die anderen Menschen verteilen können, dann sind wir auch im Herbst unseres Lebens im Überfluss. Wer im Herbst des Lebens noch versucht, ein sommerliches Gewand zu tragen, steht irgendwie falsch im Leben. Nichts ist für unseren Herbst abträglicher als der fürchterliche Jugenlichkeitswahn. Keine Pflanze versucht uns im Herbst vorzugaukeln, es sei Frühling oder Sommer. Wenn wir im Herbst leben, als wäre Frühling oder Sommer betrügen wir uns und die Welt um unsere Früchte. Das ist eine viel größere Sinnlosigkeit als allgemein angenommen. Menschen, die in Würde altern sind schön.

Und wie in der Natur zum Ende des Herbstes alle Blätter abfallen und es ausschaut, als ob die Natur stürbe, so verwelkt auch unser physischer Körper und wir werfen ihn ab, wie die Bäume die Blätter abwerfen.

Der Winter des Lebens

Wenn wir im Winter in die Natur schauen, könnten wir meinen, sie sei gestorben. Der Garten schaut trostlos aus, alles ist verwelkt, braun und abgestorben. Doch wenn wir uns in die Tiefe der Erde hineinfühlen, dann können wir erkennen, dass spätestens ab Mariä Lichtmess, also dem keltischen Imbolc, am ersten und zweiten Februar wieder die Lebenskräfte beginnen zu fließen. Noch ist im Außen nichts zu sehen, vielleicht ein paar Schneeglöckchen hier und da, aber die Bäume sind noch genauso scheinbar tot wie zuvor. Doch im Verborgenen, in Milliarden von Samen, haben sich die neuen Lebenskräfte formiert um in wenigen Wochen wieder an die Oberfläche zu treten. Auch hier arbeiten Myriaden von Elementarwesen und Naturgeistern mit, um die Lebenskräfte der Pflanzen wieder aufzubauen. Und genauso ist es, wenn wir sterben. Zunächst verbringen wir eine Zeit mit der Rückschau auf unser Leben, erholen uns, empfangen unsere Lieben, wenn auch sie ankommen. Und dann irgendwann machen wir uns wieder bereit, die Bühne des nächsten Lebens zu betreten. Und wie Pflanzen lernen, von Generation zu Generation sich immer mehr an die Witterungsverhältnisse anzupassen, so sind auch wir im kommenden Leben um die Erfahrungen des vergangenen Lebens reicher, wenngleich auch unbewusst.

Und wenn uns dies bewusst wird, dass auch unsere Existenz ein ewiges Kommen und Gehen ist, dann können wir uns im Sommer und im Herbst so richtig entfalten – und nachtodlich, also im Winter, sind wir ebenfalls diejenigen, die den anderen Menschen helfen, sich in der „Winterwelt“, also dem Jenseits, zu orientieren.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Was berichten Verstorbene über Gott?

Was berichten Verstorbene eigentlich über Gott ist eine Frage, die mir nicht täglich, aber immer wieder gestellt wird. Und um diese zu beantworten, müssen wir uns erst einmal damit beschäftigen, wie das Leben in der geistigen Welt eigentlich ist. Und ich bin mir sicher, dass auch das nur eine Annäherung sein kann, weil wir mit unserem dreidimensionalen Denken die ganze Komplexität der geistigen Welt gar nicht erfassen können. Aber wir können versuchen, uns dem anzunähern.

Wie erleben sich Menschen nach dem physischen Tod?

Wenn wir frisch in die geistige Welt kommen, fühlen wir die Anwesenheit einer großen, universellen Liebe, das wissen wir hauptsächlich aus den Nahtodes-Forschungen von Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Und auch im Jenseitskontakt bekommt man davon eine kleine Ahnung, weil die Menschen immer vermitteln, dass es gut ist, wie es ist. Dass sie zwar vielleicht ein wenig Sehnsucht nach ihren Angehörigen haben, die noch inkarniert sind – vor allen Dingen dann, wenn der Tod noch nicht lange her ist – aber sie vermitteln den Eindruck, dass es gut ist. Diese Menschen sind noch ganz damit beschäftigt, ihr vergangenes Leben zu betrachten. Sie sind also noch identifiziert mit der Person, die sie im letzten Leben waren. Daher können wir auch mit ihnen als diese Person sprechen. Doch dort wo diese Menschen sind, erleben sie zwar eine universelle Kraft und Liebe, aber sie sind (noch) nicht in der Nähe zur Quelle, die wir Gott nennen können, oder wie wir sie gerne benennen möchten.

Ein Vergleich dazu

Wenn wir als inkarnierte Menschen z.B. nach Amerika reisen, dann wissen wir, wer der Präsident dieses Landes ist. Sein Existenz ist allgegenwärtig, er ist die Instanz, die über allem wacht. Wir können sogar zum Weißen Haus fahren und es uns von außen betrachten und wissen oder vermuten, dass der Präsident dort drinnen ist. Aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von ihm, weil wir nicht an ihn herankommen. Bis hierhin passt der Vergleich mit den Menschen in der geistigen Welt. Sie fühlen die Quelle, aber mehr auch nicht. Sie befinden sich noch auf den unteren Ebenen der geistigen Welt, die unsere physische Welt auf der Erde praktisch durchdringen. Sie sind uns noch ganz nah. Aber daher erleben sie nicht, was in den übergeordneten Ebenen stattfindet. Sie erhalten nur eine Ahnung davon.

Die weiteren Schritte der Menschen in der geistigen Welt

Rudolf Steiner beschreibt, dass die Menschen etwa ein Drittel der Zeit, die sie inkarniert waren, sich mit ihrem Lebenstableau beschäftigen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wir Menschen ungefähr bis zu ungefähr 50 Jahre nach ihrem Ableben noch erreichen können – selten länger. Aber dies hat aus meiner Sicht damit zu tun, wie lange man auf die Mitglieder der Seelengruppe wartet. Wenn ich hier von Zeit und Jahren schreiben, so ist das nur für uns relevant. In der geistigen Welt existiert keine Zeit. Alles ist im Jetzt. Das ist für uns schwer vorstellbar, da wir ein Leben ohne Zeit nicht kennen. Wenn sich nun die Menschen in der geistigen Welt wieder als Seelengruppe zusammengefunden haben, dann beginnt die Reise in die höheren Sphären. Dabei verlieren die Menschen aber die Individualität aus dem letzten Leben und werden zur Essenz aller gelebten Leben. Sie sind wieder mit allen ihren Erfahrungen und allem Wissen vereint. Dies ist aber der Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr in der Lage sind mit ihnen zu kommunizieren, da es sie als die letzte Inkarnation nicht mehr gibt. Als Angehörigen brauchen wir uns vor diesem Moment nicht zu fürchten, da wir ja dann selbst in der geistigen Welt sind und den Weg gemeinsam mit unseren Lieben gehen. Auch wenn wir viele Jahre später sterben.

Der Weg in die höheren Sphären

Wir reisen nun also in die höhren Sphären – ich will mal mich selbst als Beispiel nehmen. Über eine bestimmte Zeit nach meinem Ableben sind meine KollegInnen noch in der Lage mit mir zu kommunizieren, weil ich noch Manou bin, lediglich ohne Körper. Wenn ich aber weiterziehe, das heißt, wenn all meine Lieben zu mir in die geistige Welt gekommen sind und ebenfalls ihre Zeit des Lebenstableaus erledigt haben, reisen wir weiter. Wir alle verlieren dabei die letzte Individualität und werden zu dem, was wir jemals waren. Dabei erkennen wir natürlich auch, wie oft wir uns zuvor schon getroffen haben. Wir treten ein in einen Zustand der tiefen Erkenntnis. Wir sind nun nicht mehr in der Sphäre der Erde, sondern durchreisen die verschiedenen Planetensphären – Rudolf Steiner beschreibt dies sehr genau. Das würde heute aber zu weit führen. Wenn wir aber in der Sonnensphäre sind, dann treten wir in Kontakt mit Christus, dem großen Sonnenwesen. Nur können wir das niemandem mehr erzählen, weil kein Medium mehr mit uns in Kontakt treten kann.

Und wenn wir am Ende unserer Reise angekommen sind – dies nennt Steiner die Weltenmitternacht, dann entscheiden wir uns gemeinsam und mit Hilfe unserer geistigen Begleiter, wie und unter welchen Umständen wir uns wieder verkörpern werden, in welcher Konstellation wir uns verkörpern werden und was wir gemeinsam erleben. Hier werden die Pläne für das nächste Leben wieder geschmiedet. Nun machen wir uns wieder auf den Weg in das nächste physische Leben.

Dies ist der Grund, warum Verstorbene im Jenseitskontakt nichts über Gott berichten können

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, warum wir über den Jenseitskontakt nichts über die höhren Sphären erfahren können. Wenn wir in der geistigen Welt ankommen, haben wir zwar eine erweiterte Wahrnehmung über gewissen Zusammenhänge. Wir können sehen, wie sich Fäden von uns zu anderen Menschen gesponnen haben. Und wir können auch erleben, was wir Gutes und weniger Gutes getan haben – aus der Sicht der anderen Menschen (das habe ich gestern beschrieben), aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von Gott. Wir sind auch nicht allwissend, sondern wir sind zunächst die, die wir auch mit Körper waren und erst in weiterer Folge erfahren und erleben wir mehr – können es aber nicht mehr mitteilen und haben vermutlich auch nicht das geringste Bedürfnis danach. Wir erleben uns dann als Teil eines riesigen, komplexen Weltenkosmos`, für den es auch hier auf der Erde ganz sicher keine Worte gibt. Das ist ja selbst bei Nahtoderlebnissen so, dass die Menschen beschreiben, dass sie für die Empfindungen und Erlebnisse keine irdischen Worte finden.

Wenn wir etwas über Gott im irdischen Dasein erfahren möchten, so dürfen wir es in Kontemplation, Gebet und Meditation üben. Jeder Mensch ist in der Lage mit dem höchsten Schöpferwesen in Kontakt zu treten – jeder Mensch zählt und ist vor diesem großen Wesen wichtig.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen kontemplativen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Ein etwas provokanter Titel, aber genau das ist das Thema. Als ewig lebende geistige Wesen sind wir nicht in der Lage zu sterben. Wir leben auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten, aber wir leben. Der physische Tod, der so viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, ist real. Wir legen unsere sterbliche Hülle ab wie einen Anzug, der alt und verschlissen oder eben einfach nicht mehr passend ist. Danach leben wir in der geistigen Welt und haben dort unsere Aufgaben zu verrichten. Wir sind auch in der geistigen Welt zusammen mit den Menschen, die uns hier in der physischen Welt wichtig waren und treffen unsere Liebsten immer wieder.

Wir inkarnieren in Seelengruppen

Diejenigen Menschen, die uns sehr nahe stehen, sind Wesenheiten, die wir schon aus vielen Leben kennen. Wir haben schon viele Inkarnationen miteinander verbracht in immer anderen Konstellationen. Wir waren enge Freunde, Familienangehörige…was auch immer. Und wir treffen uns immer wieder. In der geistigen Welt existiert keine Zeit und wir erleben das Warten auf die anderen Mitglieder einer Seelengruppe nicht als endloses Warten, sondern wir erfüllen in dieser Zeit unsere Aufgaben. Wir treffen in der geistigen Welt auch Mitglieder unserer Seelengruppe, die wir in der physischen Welt gar nicht als Mitglieder erkannt haben. In der geistigen Welt wird uns aber bewusst, welchen wichtigen Teil sie in unserem Leben erfüllt haben. Zum Beispiel kann es ein Lehrer sein, der uns auf eine bestimmte Weise ermutigt hat und ohne den wir etwas nicht getan oder uns nicht zugetraut hätten. Es kann sein, dass dieser Mensch zu unserer Seelengruppe gehört, auch wenn wir das zu Lebzeiten in der physischen Welt nicht vermutet hätten, weil der Kontakt flüchtig oder scheinbar oberflächlich war. In der geistigen Welt erkennen wir dann aber die übergeordneten Zusammenhänge und sehen die Fäden die sich von uns zu anderen Menschen ziehen.

Unsere Aufgaben in der geistigen Welt

Ein Teil unserer Aufgabe kann sein, dass wir Menschen, die noch inkarniert sind, aus der geistigen Welt heraus bei ihren Aufgaben beistehen, oder wir empfangen die Menschen, die gerade ihren Übergang erleben, oder wir haben andere Aufgaben, die wir uns mir dem irdischen Bewusstsein nicht vorstellen können. Auf jeden Fall betrachten wir unser Lebenstableau und entscheiden, was aus dem vergangenen Leben aus der erweiterten Sicht gut und nicht so gut war. Und aus dieser Betrachtung entsteht dann der Wunsch, es in der nächsten Inkarnation besser zu machen. Wir sitzen auf jeden Fall kaum auf einer Wolke und spielen Harfe, sondern wir sind auch in der geistigen Welt aktiv und wirken – wie zu Lebzeiten in der physischen Welt – in beiden Welten.

Unsere „Werkzeuge“ und Fähigkeiten in der geistigen Welt

Da wir nur als inkarnierte Menschen gewissen Entwicklungen machen können, ist dies unsere Ausrüstung in der geistigen Welt. Je mehr wir uns als Persönlichkeiten entwickelt haben, umso differenzierter können wir auch in der geistigen Welt – und im nächsten Leben – wirken. Unser echtes Kapital, über viele Leben, ist das, was wir aus uns selbst machen. Je mehr wir um Erkenntnis ringen, je mehr wir unsere niedere Natur überwinden, umso dienlicher sind wir in beiden Welten. Das steigert sich von Leben zu Leben. Aber natürlich sind wir Menschen, wir bemühen uns, wir scheitern, wir bemühen uns wieder…genauso ist es auch gedacht. Nicht nur das erfolgreiche Voranschreiten ist als Erfolg zu werten, sondern ebenfalls die Durchhaltekräfte, die wir in uns entwickeln, indem wir uns immer wieder bemühen. Dies ist Teil des Prozesses.

Unser Lebenstableau

Wenn wir nachtodlich unser Lebenstableau betrachten, gehen wir unser ganzes Leben noch einmal rückwärts durch und empfinden dabei nicht das, was wir zu Lebzeiten selbst empfunden haben, sondern wir empfinden die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Rudolf Steiner beschreibt dies sehr anschaulich. Und das erklärt auch, warum Menschen aus der geistigen Welt oftmals im Jenseitskontakt ein starkes Bedürfnis haben, gewisse Dinge aufzuklären und zu erklären. Während wir unser Lebenstableau betrachten, erleben wir noch einmal Begegnungen mit Menschen, die uns zu Lebzeiten in der physischen Welt gar nicht so stark in Erinnerung geblieben sind, als besonders wichtig. Wir erkennen, wie wir Menschen geholfen haben oder wie Menschen uns in der Begegnung den richtigen Weg gewiesen haben, bzw. uns zu etwas inspiriert haben. Dies erscheint oftmals erst nachtodlich in der ganzen Tragweite. Bei der Betrachtung unseres vergangenen physischen Lebens ist niemand ist da, der uns beurteilt. Wir sind diejenigen, die erkennen, was wir gut gemacht oder nicht so gut gemacht haben. Und aus uns heraus entsteht der Wunsch nach Ausgleich.

Warum Jenseitskontakte Heilung sind

Ich erlebe es so, dass der Kontakt zwischen dem Menschen in der physischen Welt und dem Menschen in der geistigen Welt noch so stark ist, dass es Momente gibt, in denen der Mensch in der physischen Welt das dringende Bedürfnis hat, sich an ein Medium zu wenden um einen Jenseitskontakt herzustellen. Und meist erweist sich dies als richtig. Es gibt noch etwas auszusprechen und zu erklären. Und es ist sehr häufig sehr berührend, wenn sich gewisse Dinge aufklären, bzw. wenn die Worte noch gesprochen werden, die noch gesprochen werden sollten. Jenseitskontakte sind immer schön. Es gibt keinen Jenseitskontakt, der gruselig oder unangenehm ist – selbst wenn ein Mensch erscheint im Jenseitskontakt, mit dem wir eigentlich – aus unserem Denken heraus – nichts mehr zu tun haben möchten. Auch hier kann es gut tun, eine Entschuldigung anzunehmen oder einer Erklärung zu lauschen. Aber natürlich kann man einen Jenseitskontakt auch zurückweisen, ich rate aber nicht dazu. Ich finde, wenn jemand kommt, sollten wir diesem Menschen zumindest die Möglichkeit geben, das zu sagen, was er zu sagen hat. Wir müssen ja nicht sehr viel Raum einräumen. Doch es geht ja um Heilung – auf beiden Seiten.

Warum wir keine Angst vor dem Tod haben müssen

Wir müssen beileibe keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten Menschen fürchten sich davor, weil sie Angst haben, dass danach nichts mehr ist. Aber diese Angst ist spätestens seit den Forschungen von Elisabeth Kübler-Ross obsolet. Wir wissen mittlerweile von ganz vielen Seiten, und erleben es ja auch selbst in den Jenseitskontakten, dass das Leben einfach weitergeht. Und sobald wir die Grenze zur geistigen Welt überschritten haben, sind wir sofort in Geborgenheit. Wir sind auf unausprechliche Art und Weise begleitet von vielen Wesenheiten, die uns durch alle Leben hindurch begleitet haben. Wir werden sofort liebevoll in Empfang genommen. Der schwerste Moment ist der Moment, diesen einen Schritt zu machen und über die Schwelle zu treten. In meiner zehnjährigen Tätigkeit in der Altenpflege und der Begleitung Sterbender habe ich den eigentlichen Übergang immer als sehr wunderbaren und friedlichen, sogar freudigen Moment erlebt. Schwer war oftmals der vorherige Kampf – das Klammern an das physische Leben.

Eine neue Art von Sterbebegleitung wäre aus meiner Sicht wünschenswert

Es wäre schön, wenn sich mediale Menschen auch der Begleitung der Sterbenden widmen würden. Als Medium können wir den Menschen einen Schritt weiter begleiten. Wir könnten sozusagen den Übergang deutlich leichter machen, indem wir als Medien bereits den Kontakt zu den abholenden Wesenheiten aufnehmen und auch aktiv im Sterbeprozess eine Brücke zwischen den Welten darstellen. Diese Aufgabe gehört für mich zu denjenigen Aufgaben, die in der neuen Welt, die sich gerade entwickelt, völlig normal sein werden.

Mein Wirken als Medium – Jenseitskontakte

Ich liebe Jenseitskontakte und ich liebe die Arbeit in beiden Welten. Aber noch vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, die Menschen von der Angst vor dem Tod zu befreien. Denn wenn wir den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens betrachten, können wir das Leben viel freier leben. Wir haben dann nicht stets das Damoklesschwert des Todes über uns schweben, sondern wir können den Tod akzeptieren als das, was er ist: Als Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die Angst vor dem Tod

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie alles tun oder nicht tun, aus lauter Angst vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen heraus. Wenn wir den Tod als unseren Freund betrachten können, wenn wir erkennen können, dass es oftmals besser ist, jetzt aus der geistigen Welt heraus zu arbeiten, dann sind wir frei. Wir sind frei, weil wir erkannt haben, was wir wirklich sind: Unsterbliche geistige Wesenheiten, die gerade mal inkarniert sind. Und aus dieser Freiheit heraus sind wir in der Lage auch unsere Werte völlig neu zu überdenken. Wenn es ein „Nach mir die Sintflut“ nicht mehr gibt, wenn es die Trennung durch den Tod nicht mehr gibt, wenn es die Angst nicht mehr gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Eure und Ihre

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Ich möchte Euch einfach einmal „Danke!“ sagen und Euch ein wenig Persönliches erzählen….

Die Weihnachtszeit geht ja mit dem heutigen Dreikönigstag zu Ende und wir starten dann endgültig in das neue Jahr hinein. Deshalb möchte ich Euch heute ein paar persönliche Dinge erzählen, falls es Euch interessiert. Wenn ich Rückblick halte auf 2021, so war es – trotz einiger Unbequemlichkeiten – für mich ein wahnsinnig tolles Jahr. Soviele meiner Wünsche und Träume sind in Erfüllung gegangen und ich durfte erleben, wie Wege sich auftun, wenn man unbeirrt seinen eigenen Weg geht. Und viel von meiner Freude und meinem Glück hat mich Euch zu tun. Deshalb möchte ich mich von Herzen bedanken.

Wofür möchte ich mich bedanken?

  1. Dafür, dass Ihr mir als KlientInnen Euer Vertrauen schenkt. Ich habe so viel Vertrauen erleben dürfen im vergangenen Jahr und fühle mich dadurch sehr geehrt. Vielen herzlichen Dank dafür!
  2. Dafür, dass Ihr meine Workshops, Gruppen und Meditationen besucht habt. Das hat meine Arbeit überhaupt erst ermöglicht! Danke herzlich dafür!
  3. Dafür, dass Ihr hier auf dem Blog und auf Facebook meine Beiträge lest, liked und kommentiert. Was sind schon Texte wert, wenn sie nicht gelesen werden? Dafür auch ein herzliches Dankeschön!
  4. Dafür, dass ich so viele Geschichten aus Eurem Leben erfahren durfte, die mir wiederum halfen, Dinge neu einzuordnen. Auch dafür ein herzliches Dankeschön!
  5. Dass Ihr meine Geschichte „Die Erdenreise“ gelesen oder angehört habt, und mir dadurch den Mut gebt, mit dem Schreiben weiterzumachen. Ich danke Euch tausend Mal!
  6. Dafür, dass Ihr einfach SEID! Es ist schön zu wissen, dass es liebe, unterstützende, offene, freundliche, liebenswerte und großartige Menschen gibt! Ich bin froh, dass es Euch gibt – vielen lieben Dank dafür!
  7. Dafür, dass ich weiß, dass wir gemeinsam in dieses neue Jahr 2022 hineinstarten werden und dass wir gemeinsam alle Widrigkeiten überwinden. Auch hierfür vielen lieben Dank!

Was ich im Jahr 2022 vorhabe

Natürlich habe ich auch über die Rauhnächte oder die 13 heiligen Nächte an mir und meinen Vorhaben gearbeitet. Und ich bin auf einige wahnsinnig interessante Dinge gestoßen, die ich 2022 weiterführen, weiter vertiefen oder neu beginnen werde.

  1. Ich möchte, als Botschafterin der geistigen Welt, noch tiefer die Gesetzmäßigkeiten in der geistigen Welt erforschen und habe erfahren, dass sich Menschen aus der geistigen Welt für diese Forschung auch zur Verfügung stellen. Ich habe in vergangenen Jenseitskontakten die Erfahrung gemacht, dass die letzten beiden Jahre nicht nur in der physischen Welt, sondern auch in der geistigen Welt große Veränderungen gebracht haben. Und diese zu erforschen und das tiefer zu erfahren ist eines meiner Ziele 2022. Meine Erfahrung bisher ist, dass auch in der geistigen Welt kein Stein auf dem anderen geblieben ist und dass wir hier einen völlig neuen Zugang finden dürfen. Die Ebene der geistigen Welt, in der unsere Verstorbenen sich befinden, ist die, nach meiner Wahrnehmung, am meisten betroffene Ebene und dies hat auch für die mediale Arbeit weitreichende Konsequenzen – Medialität muss und darf ganz neu gedacht werden. Dies ist auch eine Aufgabe als Medium! Wir Medien sind nicht nur dazu da, Botschaften aus der geistigen Welt zu überbringen, sondern die Aufgabe als Medium ist auch die, dass man die geistige Welt stets weiter erforscht.
  2. Und ich möchte weiterhin für Euch da sein und Euch in Euren Entwicklungen begleiten, Vermittler zwischen Euch und Euren Lieben in der geistigen Welt sein, Euch radionisch unterstützen, Euch Impulse vermitteln.
  3. Ich möchte mich weiterhin mit diesem intensiven gesellschaftlichen und spirituellen Umbruch in der physischen und in der geistigen Welt beschäftigen und meinen kleinen Beitrag dazu leisten, dass es zu einem guten neuen Anfang kommen wird. Dabei werde ich mich ganz aus der geistigen Welt heraus leiten lassen.
  4. Ich werde mich (wieder) sehr intensiv dem Thema Klang und Obertöne widmen, da ich in mehreren schamanischen Reisen darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Heilung der neuen Zeit Frequenzen sein werden. Daher bin ich gerade dabei, mir wieder alles zu beschaffen, was ich für diese Arbeit brauche. Ein paar wunderbare Erfolge konnten wir damit schon verzeichnen. Die Information aus der geistigen Welt kam sehr kurz vor Weihnachten. Ich habe vor rund 30 Jahren schon mit Klängen und vor allen Dingen mit Obertönen gearbeitet. Aber ich darf mich jetzt noch einmal neu in dieses Thema einarbeiten. Und ich freue mich, in meinem Umfeld Menschen zu haben, die ebenfalls mit Klängen arbeiten, da dies ein riesiges Gebiet ist, und ich nur ein ganz kleines Spektrum daraus abdecken werde.
  5. Ich möchte weiterhin daran arbeiten, als Radionikerin zur absoluten Spitzenklasse zu werden, da mich dieses Thema fasziniert und ich wahnsinnig viele Erfolge und Erfahrungen damit erleben durfte. Auch Radionik arbeitet auf der Frequenzebene und es ist kein Wunder, dass ich vergangenen Sommer wieder auf dieses Thema gestoßen bin und augenblicklich den Impuls hatte, dies umzusetzen.
  6. Ich möchte schreiben! Ich möchte mich meinem Traum, dem Schreiben, widmen – da ich damit viel mehr Menschen erreichen kann. Seit nunmehr 18 Jahren übe ich täglich und bin – wie in all meinen Dingen – unermüdlich dran, die Dinge zu lernen, zu üben, auszuprobieren und weiterzuführen. Das, was ich in „Die Erdenreise“ veröffentlicht habe, ist ja nichts, das man normalerweise veröffentlichen würde. Als Schreibende nennt man das den „Shitty first draft“, also den ersten Entwurf, den normalerweise niemand zu Gesicht bekommen würde, sondern der noch mindestens drei Überarbeitungsvorgänge über sich ergehen lassen müsste, bevor er veröffentlichungsreif wäre. Deshalb war es von mir sehr mutig, ausgerechnet so etwas in die Öffentlichkeit zu geben. Aber es war eine spontane Eingebung und ich habe es einfach getan. Nun möchte ich den regulären Weg des Schreiben-Überarbeiten-Schreiben-Überarbeiten-Schreiben-Überarbeiten-Veröffentlichen gehen. Aber trotzdem danke, dass Ihr es gelesen habt!

Ja, das sind im weitesten meine Vorhaben für das kommende Jahr. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir in den Kommentaren schreiben mögt, was Eure Vorhaben im kommenden Jahr sein werden.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen einen wunderschönen Dreikönigstag und einen guten, endgültigen Schritt ins Jahr 2022.

Alles Liebe

Manou Gardner aka Manuela Pusker

1. Weihnachtsfeiertag – 2. der 13 heiligen Nächte

Heute haben wir den ersten Weihnachtsfeiertag. Es ist ruhig in der geistigen Welt – als würden selbst die Kämpfe zwischen den Mächten mal eine kurze Pause einlegen. Die Anspannungen der letzten Tage sind gewichen. Für manche Menschen kann sich das wie eine Leere anfühlen. Aber es keine Leere, sondern es ist das Gefühl des Ausatmens. Die geistige Welt atmet aus…dieser Prozess kann durchaus Tage dauern. Und wir sind noch in der Energie der ersten Rauhnacht. Bei Sonnenuntergang kommen wir in die Energie der zweiten, der dreizehn heiligen Nächte.

Der erste Weihnachtsfeiertag

Jesus ist nun geboren und wir freuen uns, dass der Mensch Jesus sich als Gefäß für das große Sonnenwesen zur Verfügung stellen wird. Wir sind in der freudigen Erwartung, dass alles, was uns bedrückt und was uns von außen entgegentritt, durch die Anwesenheit des großen Sonnenwesens, Christus, transformiert werden kann. Daher können wir diesen Tag in ruhigem Vertrauen begehen.

Die zweite Nacht der dreizehn heiligen Nächte

In dieser Nacht und dem darauffolgenden Tag (also morgen solange es hell ist) sind wir in der Energie der Engelwesen. Also in der Energie der neunten Hierarchie. Engel sind den meisten Menschen bekannt – sie sind uns meist als Schutzengel vertraut. Die neunte, unterste, Engel-Hierarchie sind Boten. Sie wandeln zwischen den Welten und sind uns Menschen die nächststehendsten Engel. Und ab heute Abend können wir wunderbar mit dieser Hierarchie in Verbindung treten.

Heute Abend: Gespräch mit unserem Schutzengel

Unser Schutzengel begleitet uns durch alle Inkarnationen. Er weiß so viel mehr von uns, als wir selbst von uns wissen. Er weiß, wer wir waren in all unseren vergangenen Leben. Und er ist uns zugeteilt und geht mit uns durch Dick und Dünn. Daher haben wir auch eine gewisse Verantwortung für diese Wesenheit. Wenn wir ins Dunkle gehen, wenn wir uns dem Bösen zuwenden, dann muss er uns dahin begleiten. Er hat keine Wahl. Nur wir Menschen verfügen über den freien Willen. Unser Schutzengel bleibt an unserer Seite, wohin auch immer wir gehen. Und wenn wir in Abgründe gehen, verändert das auch unseren Schutzengel. Das heißt, wir nähren ihn mit Positivem, Liebevollen und schwächen ihn mit unseren Abgründen. Aber er ist ein treuer Freund und bleibt immer bei uns. Es ist also schön, wenn wir heute Abend das Gespräch mit ihm suchen – ihm danken für seine Dienste.

Was sonst noch in den Rauhnächten passiert

Wir sind in den Rauhnächten auch viel stärker als sonst, mit der Welt der Verstorbenen verbunden. Wir können ihre Anwesenheit oftmals besser fühlen als in den anderen Zeiten des Jahreskreises. Die Rauhnächte sind auch wunderbar geeignet mit unseren lieben Verstorbenen zu kommunizieren – zu sagen, was noch gesagt werden muss und zu lauschen, was sie uns zu sagen haben. Die Rauhnächte sind ebenfalls Zeit der Rituale und Brauchtümer.

Was wir loslassen wollen

Wir können jetzt in der Zeit vor dem Jahreswechsel auch in uns gehen und loslassen, was nicht mehr zu uns gehört. Ich habe das Ritual schon oft geschildert, werde es aber hier noch einmal tun:

Alles, was wir loslassen möchten, schreiben wir auf ein Blatt Papier und übergeben es dem WASSER!

Alles, was wir herholen möchten, schreiben wir auf ein Blatt Papier und übergeben es dem FEUER!

Bitte nicht umgekehrt! Was wir dem Feuer übergeben, schreiben wir in der geistigen Welt fest. Was wir dem Wasser übergeben, können wir loslassen und aus unserem Energiefeld entlassen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen ersten Weihnachtsfeiertag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Das unbewusste Tun des Menschen

Wir Menschen glauben ja oftmals, dass wir wüssten, was wir alles tun oder unterlassen. Aber das stimmt bei Weitem nicht. Über eine Vielzahl von Wirkungen unseres Handelns, ja sogar unseres Denkens und Fühlens, sind sich die meisten Menschen gar nicht bewusst. Aber genau dies ist nun die spirituelle Tatsache, mit der wir uns in der Jetzt-Zeit immer mehr auseinandersetzen dürfen. Wir Menschen sind Schöpfer – egal was wir tun, es hat auch Folgen in der geistigen Welt.

Erschaffung von Wesenheiten durch Gedanken – die Elementale

Darüber habe ich ja schon oft gesprochen, aber ich möchte es hier noch einmal ausführen. Jeder unserer Gedanken erschafft eine Wesenheit. Kurze, flüchtige Gedanken erschaffen kurzlebige, flüchtige Wesenheiten. Aber Gedanken, die wir immer wieder denken, erschaffen große und mächtige Wesenheiten. Wenn wir nun also die Angst betrachten, die derzeit allerorten vorherrscht, so können wir uns vorstellen, dass große mächtige Wesenheiten erschaffen werden: Angstwesen! Vor allen Dingen, wenn viele Menschen dies gleichzeitig denken und fühlen. Diese Wesenheiten begleiten uns auch in die nachtodliche Sphären und dürfen im nächsten Erdenleben von uns erlöst werden. Wenn wir aber gesunde, hoffnungsfrohe Gedanken denken, entstehen auch Wesenheiten der Hoffnung. Das Interessante an diesen Wesenheiten ist ja, dass diese, sobald wir sie erschaffen haben, ein Eigenleben haben. Sie bleiben in unserer Nähe und nehmen auch Einfluss auf die Menschen, denen wir begegnen. Das erklärt zum Beispiel, warum uns manche Menschen unangenehm erscheinen: Sie haben vermutlich eine Menge solcher undangenehmer Wesenheiten in ihrem feinstofflichen Körper.

Die Interaktion mit Elementarwesen

Elementarwesen oder auch Naturgeister genannt, werden nicht durch Menschen erschaffen, sind aber in großen Mengen in allem enthalten und für viele Prozesse der Natur, die wir als biologische Aktivität wahrnehmen, zuständig. Keine Pflanze könnte wachsen und leben, wären nicht unzählige Elementarwesen in und an ihr tätig. Das ist eine sehr komplexe Zusammenarbeit kleinerer und größerer Wesenheiten. Ganz kleine Wesenheiten sorgen dafür, dass die Pflanze ihre Nährstoffe erhält und das geht hin bis zu den großen Pflanzen-Devas die für ganze Pflanzengattungen zuständig sind. Je mehr uns das Wesen und Wirken der Elementarwesen bewusst ist, desto besser können diese ihre Arbeit verrichten. Elementarwesen freuen sich darüber, wenn Menschen sie wahrnehmen.

Eine kleine Geschichte über Elementarwesen

Diese Geschichte hat mir eine Freundin erzählt. Eine hellsichtige Frau war unterwegs zwischen Feldern und Wiesen und wie sie die Felder betrachtete, sah sie die Elementarwesen, die dort tätig waren und bedachte sie mit liebevollen Gedanken und bedankte sich im Geiste für ihre Arbeit und ihr Wirken. In diesem Moment sah sie, wie die Elementarwesen alle zu einer Stelle rannten, an der eine Lichtquelle sprudelte und sie hielten ihre Hände in dieses Licht und schienen sich daran zu wärmen. Es dauerte einen Moment bis die Frau erkannte, dass die Quelle dieses – für die Elementarwesen offenbar wärmenden Lichtes – ihre Gedanken waren. Durch ihre Gedanken erschuf sie in der feinstofflichen Welt – der Ätherwelt – der Elementarwesen eine Quelle wärmenden Lichtes.

Was Rudolf Steiner dazu sagt:

„Können wir als Menschen für diese Elementargeister etwas tun? Das ist die große Frage, die sich die heiligen Rishis aufwarfen. Können wir etwas tun, um das, was da verzaubert ist, zu erlösen? Ja, wir können etwas tun! Denn das, was wir Menschen tun hier in der physischen Welt, ist auch nichts anderes als der äußere Ausdruck geistiger Prozesse. Alles, was wir tun, hat zu gleicher Zeit seine Bedeutung in der geistigen Welt. Nehmen wir einmal folgendes an: Ein Mensch steht gegenüber irgendeinem, sagen wir, Bergkristall oder einem Stück Gold oder dergleichen. Er schaut das an. Was geschieht, wenn ein Mensch einfach anglotzt, anschaut mit seinem sinnlichen Auge irgendeinen äußeren Gegenstand, was geschieht da? Da ist ein fortwährendes Wechselspiel zwischen dem verzauberten Elementargeist und dem Menschen. Dasjenige, was da in der Materie drinnen verzaubert ist, und der Mensch, sie haben etwas miteinander zu tun. Nehmen wir nun an, der Mensch glotzt nur den Gegenstand an, so daß ihm nur auffällt, was ans Auge herandringt; da geht immer etwas von diesen Elementarwesen in den Menschen herein. Fortwährend geht etwas von den verzauberten Elementarwesen in den Menschen herein, von früh bis abends. Indem Sie wahrnehmen, geht von Ihrer Umgebung fortwährend eine Schar von Elementarwesenheiten, die verzaubert war und die fortwährend verzaubert wird durch die Verdichtungsprozesse der Welt, fortwährend geht eine solche Schar von Wesenheiten in Sie hinein. Nehmen wir nun einmal an, der Mensch, der so die Gegenstände anglotzt, hätte gar nicht die Neigung, nachzudenken über die Gegenstände, in seiner Seele irgend etwas leben zu lassen vom Geist der Dinge. Er macht sich’s bequem, geht nur so durch die Welt, verarbeitet es aber geistig nicht, nicht mit Ideen, nicht mit Gefühlen, mit gar nichts, er bleibt sozusagen ein bloßer Anschauer dessen, was ihm materiell in der Welt entgegentritt. Da gehen diese Elementargeister in ihn herein und sitzen nun in ihm, sind in ihm drinnen und haben nichts anderes gewonnen im Weltprozeß, als daß sie hereingestiegen sind aus der Außenwelt in den Menschen. Nehmen wir aber an, der Mensch sei ein solcher, der die Eindrücke der Außenwelt geistig verarbeitet, der mit seinen Ideen, Begriffen sich Vorstellungen macht über die geistigen Grundlagen der Welt, der also ein Stück Metall nicht einfach anglotzt, sondern über das Wesen nachdenkt, die Schönheit der Sache nachfühlt, der seinen Eindruck vergeistigt; was tut der? Der erlöst durch seinen eigenen geistigen Prozeß das Elementarwesen, das überströmt von der Außenwelt zu ihm; der hebt es herauf zu dem, was es war, der befreit das Elementarwesen aus seiner Verzauberung. So können wir durch unsere eigene Vergeistigung diejenigen Wesenheiten, die in Luft, Wasser und Erde verzaubert sind, wir können sie entweder einsperren in unser Inneres, ohne sie zu verändern, oder aber wir können sie dadurch, daß wir uns selber immer mehr und mehr vergeistigen, befreien, erlösen, sie wiederum zu ihrem Elemente zurückführen. Sein ganzes Leben hindurch auf der Erde läßt der Mensch aus der Außenwelt Elementargeister in sich her einfließen. In demselben Maße, in dem er die Dinge bloß anglotzt, in demselben Maße läßt er diese Geister einfach in sich hineinwandern und verändert sie nicht; in demselben Maße, in dem er die Dinge der Außenwelt in seinem Geist zu verarbeiten sucht durch Ideen, Begriffe, Gefühle der Schönheit und so weiter, in demselben Maße erlöst und befreit er diese geistigen Elementarwesen.“ (Lit.:GA 110, S. 36ff) Quelle: Anthrowiki

Wir müssen unser Sein und Handeln mit Bewusstsein durchdringen

Erst wenn wir bereit sind, uns mit den geistigen Gesetzmäßigkeiten ausseinanderzusetzen, zu lernen, wie weit unsere Taten sich bis tief hinein in die geistige Welt erstrecken, erst dann können wir das Leben wahrhaftig ergreifen. Dies ist die Anforderung unserer momentanen Zeit. Nicht mehr dumnpf einfach zu tun, sondern Schritt für Schritt ins Vollbewusstsein unseres Tuns zu gelangen. Dann können wir das ergreifen, was wir lebendiges Schöpfertum nennen.

Der tote Materialismus hat schon weit um sich gegriffen

Wir haben nicht mehr allzuviel Zeit, wenn wir nicht dem toten Materialismus – hinter dem ja auch eine Wesenheit steht – nicht das Feld räumen wollen. Wenn wir das Wunder des Lebens, die Schönheit der Dinge, die Mystik in den Tatsachen, die Qualitäten der Zeiten ergreifen wollen, dann dürfen wir jetzt sofort damit beginnen, unsere Wahrnehmung zu verfeinern und zu vertiefen.

In diesem Sinne wünsche ich einen bewussten Start in die Woche – achten Sie auf Ihre Gedanken!

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

100 Tage Morgen-Impulse

Heute ist tatsächlich schon Tag 100 meiner Morgen-Impulse und ich möchte mich bei euch, meinen LeserInnen, sehr herzlich bedanken. Denn schließlich seid Ihr es, die der ganzen Sache erst einen Sinn geben. Was sind schon Texte, wenn keiner sie liest? Mir kommt es vor, als wäre es noch gar nicht lange her, als ich mir vorgenommen habe 365 Tage lang jeden Morgen einen Impuls zu schreiben. Und ein wenig stolz bin ich auf mich, weil ich nicht einen einzigen Tag ausgelassen habe.

So, die nächsten 100 Tage liegen nun vor uns und ich hoffe, ich darf euch noch weiter in den Tag hinein begleiten. Es wäre ja schön, wenn es im Außen ruhiger werden würde, damit wir uns wieder primär spirituellen Themen widmen können, aber es sieht noch nicht danach aus. Also werde ich weiterhin versuchen, die allgemeine Situation aus einem spirituellen Gesichtspunkt heraus zu beleuchten.

Aber grundsätzlich geht es mir in den Morgen-Impulsen um das Leben insgesamt. Darum, sowohl in der physischen Welt als auch in der Verbindung mit unserer Seele und der geistigen Welt jeden Tag aufs Neue Freude und Motivation zu empfinden. In einer Gesellschaft, die primär leistungsorientiert ist, in der stets von Leistungsträgern etc. gesprochen wird, wieder aufmerksam zu machen auf die weniger spektakulären Dinge, auf das, was sich in unserer Seele bewegt.

Was wir mitnehmen in die geistige Welt, wenn wir unseren Körper verlassen

All das, was wir uns in der physischen Welt erschaffen, Häuser, Autos…etc. werden wir zurücklassen. Ich bin kein Feind von einem guten materiellen Leben, ich glaube sogar, dass wir materiell gut ausgestattet sein sollten, damit wir uns mit der geistigen Welt auch beschäftigen können und nicht von Existenzsorgen getrieben sind. Aber wir sollten uns bewusst machen, dass dies mehr als vergänglich ist. Wir werden das unseren Erben hinterlassen. Auch dagegen ist nichts einzuwenden, diese werden vermutlich froh darüber sein. Jedoch wird unser Kapital nachtodlich, in der geistigen Welt, das sein, was wir uns an seelischen Kräften erschaffen haben: Mutkräfte, Durchhaltekräfte, Vertrauen, Souveränität, aber auch Fähigkeiten, die wir ausgebaut haben. Das wird uns sowohl in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt als auch in einem nächsten Leben zur Verfügung stehen, so es unserem Seelenplan entspricht.

Die momentane Zeit birgt viele Chancen auf ein reiches Kapital in der geistigen Welt

Wir haben gerade derzeit eine Menge Möglichkeiten, all diese Kräfte in uns entststehen zu lassen. Und wenn wir das Leben nicht nur von der Geburt bis zum Tod, sondern als eine Kette von Leben betrachten, dann verliert das, was wir gerade im Außen erleben, auf der persönlichen Ebene auch etwas von der Schärfe. Aber nichts desto trotz ist es wichtig, dass wir als Menschheit nun den guten, hellen, wahrhaftigen Weg wählen. Und wir wären auch jetzt nicht hier, wenn wir nicht in früheren Leben schon viele Kräfte gesammelt hätten, die wir nun zum Einsatz bringen können. Wir haben also ein reich gefülltes Arsenal an Ressourcen und Kräften.

In diesem Sinne freue ich mich darauf, Sie und Euch auch noch weiterhin mit Impulsen versorgen zu dürfen, die helfen, diese Kräfte aufzubauen und zu stärken, damit wir gemeinsam in eine gute Zukunft gehen können.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen zweiten Adventssonntag!

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von lauris auf Pixabay

Das Tor zur Anderswelt ist geöffnet – Halloween, Samhain, Allerheiligen, Allerseelen

Mit dem heutigen Tag beginnt wieder die magische Zeit. Es ist die Zeit der Einkehr, der Dunkelheit, der Mystik und Magie – die Zeit der Anderswelt. Wir treten nun ein in diese andere Welt, die von der Welt des Sommers so verschieden ist. Wir kommen nun in Kontakt mit unserer geistigen Heimat und unserer Essenz als Menschen. Es ist dunkel und geheimnisvoll und viele Geheimnisse von Leben und Tod dürfen sich nun offenbaren. Wir leben ja derzeit sowieso in einer Zeit, in der die Schleier zwischen den Welten immer dünner werden, doch mit heute erfährt dies noch einmal eine Steigerung. Und dies ist nicht etwas, das uns ängstigen oder beunruhigen muss, sondern wir sind nun dichter verbunden mit unserer eigentlichen Heimat. Die bunten und grellen Farben treten in den Hintergrund und in uns darf es nun ruhiger und gelassener werden.

Der heutige Auftakt Halloween

Halloween ist eine Wortschöpfung die ursprünglich „All Hallows Eve“ also eigentlich der Abend vor Allerheiligen. Es ist der Abend, an dem man sich bereit macht für den Kontakt mit der geistigen Welt. Und da man sich vor den bösen Möchten schützen will, verkleidet man sich ebenfalls um diese zu verjagen. Das ist ähnlich wie bei den Perchten, die die Geister des Winters verjagen. Und man geht von Tür zu Tür um die Bewohner aufzufordern, den Geistern etwas zu essen zu geben. Diejenigen die geizig sind, werden mit einem Streich bestraft.

Samhain

Im Keltischen ist die Zeit zwischen dem 31.10. und dem 02.11 das Fest Samhain. Ebenfalls das Fest der Ahnen und vor allen Dingen der Eintritt in das dunkle Halbjahr. Auch hier wurde den Ahnen und den Geistern Essen auf dem Tisch bereitgestellt, bevor man zu Bett gegangen ist. Dies durfte auf keinen Fall vergessen werden, da die Geister sich sonst ebenfalls mit Schabernack harmloserer aber auch heftigerer Art rächen. Samhain ist eigentlich der Ursprung all unserer Feste rund um dieses Datum. Man wusste damals einfach noch, dass nun die Schleier dünner sind und dass man gewisse Rituale pflegen sollte, um gut durch diese Zeit zu kommen.

Allerheiligen und Allerseelen

Allerheiligen und Allerseelen ist die christliche, katholische, Variante von Samhain. Während an Allerheiligen den Märtyrern und Heiligen gedacht wird, wird an Allerseelen allen Verstorbenen gedacht. Es hat sich eingebürgert, dass man bereits an Allerheiligen die Gräber der Verstorbenen besucht.

Es geht um Leben und Tod und um das Leben nach dem Tod

Egal wie wir diese Tage nun benennen, es geht um die Geheimnisse des Lebens und des Sterbens und des Lebens nach dem Tod. Wenn wir heute und in den kommenden Tagen der Verstorbenen gedenken, dann denken wir – die wir vertraut sind mit den geistigen Hintergründen – nicht an die Menschen, als wären sie aus unserem Leben verschwunden, sondern wir denken an sie als unsere Lieben, die nun in dem weiterleben, was wir eigentlich sind – als geistige Wesen. Wir öffnen nun unsere Herzen und treten in Kontakt mit all den Lieben, die wir bereits in der geistigen Welt wissen. Denn wir wissen, dass es in Wahrheit nur verschiedene Formens des Lebens gibt: Leben mit und ohne Körper. Der Tod ist nur das Ablegen des physischen Körpers. Die Menschen sind noch unter uns und in der kommenden Zeit sind sie uns besonders nah.

Die dunkle Jahreszeit lädt uns ein, wieder mehr im Kontakt mit unserem Urprung zu sein

Während der kommenden Monate haben wir die Möglichkeit uns sehr intensiv mit dem zu beschäftigen, was uns als Menschen ausmacht. Wir sind nicht mehr so sehr gefangen von den Ablenkungen der Außenwelt, sondern – wenn wir es wollen – dürfen wir die langen dunklen Abende dazu verwenden, unsere eigene innere Natur zur erleben und die Verbindung in die geistigen Welten zu pflegen. Natürlich werde ich Sie und Euch mit meinen Impulsen dabei begleiten. Dies kann überaus beglückend und erhellend sein.

Erhellen wir die dunkle Zeit durch unser inneres Licht

Während wir erhellende Erfahrungen machen, durchdringen wir die Dunkelheit mit einem Licht der ganz anderen Qualität. Wir erzeugen ein geistiges Licht, das in der geistigen Welt wahrgenommen wird. Wir leuchten praktisch von innen heraus und erzeugen dadurch ein Wohlgefühl in der geistigen Welt, die sich stets darüber freut, wenn wir uns ihr zuwenden.

Samhain Fest in der Alten Schule Edlach

Bei mir in der Alten Schule Edlach findet heute das Samhain Fest statt. Es sind noch zwei Plätze frei. Wer Lust hat, noch dabei zu sein, ist herzlich eingeladen: Sie finden die Informationen hier: Samhain Fest

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderschönen All Hallows Eve!

Manou Gardner Medium

Bild von Peter H auf Pixabay

I

Samhain und die Jenseitskontakte

Wir nähern uns nun mit großen Schritten der Zeit, in der die Schleier zur geistigen Welt, insbesondere zur Welt der Verstorbenen, immer dünner werden. In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist Samhain. Es ist im Keltischen der Beginn des Winterhalbjahres. Das ist eine ganz besondere Nacht im Jahr. Die Kelten sahen die Welt der Verstorbenen ebenfalls als eine Welt, die parallel zur Welt der Lebenden existiert. Und eben diese Trennung zwischen diesen beiden Welten war an Samhain und in der darauf folgenden Zeit bis zum 6. Januar nun eben nicht mehr so dicht. Man feierte die Zusammenkünfte mit den Ahnen. Die Bedeutung des Wortes „Samhain“ ist „Vereinigung“. Man kam wieder zusammen.

Aus diesem Grund feiere ich ebenfalls jedes Jahr Samhain mit öffentlichen Jenseitskontakten und mit Ritualen für die Ahnen. Es ist wunderbar, diesen Abend in einer Runde von Menschen zu verbringen, um die Vereinigung der beiden Welten zu feiern. Und für Menschen, die noch nie bei einem Jenseitskontakt waren, ist es eine Möglichkeit, einfach mal zu erleben, wie so etwas stattfindet. Jenseitskontakte sind – entgegen noch vieler Meinungen – weder gruselig noch bedrohlich, sondern sie sind meist von Heiterkeit, von frohen Erinnerungen, von Dankbarkeit und von ganz viel Liebe begleitet.

Das Leben endet nicht mit dem Todwir leben nach dem physischen Tod einfach weiter – ohne Körper

Der Tod ist auf keinen Fall das Ende des Lebens, sondern er ist der Anfang des Lebens auf einer anderen Ebene, die zeitgleich neben unserer Ebene existiert. Menschen, die ihren physischen Körper abgelegt haben, sind immer noch in unserer Nähe und freuen sich, wenn wir den Kontakt zu ihnen suchen. Sie nehmen Anteil an unserem Leben und oftmals gibt es noch etwas, das ausgesprochen werden sollte.

Die Nähe der Welten – Diesseits und Jenseits

Wenn wir vom Jenseits sprechen, meinen wir die Welt der Verstorbenen und nicht wenige Menschen denken, dass diese Welt ganz weit von unserer physischen Welt entfernt ist. Aber das stimmt nicht. Diese Welten liegen sehr dicht nebeneinander und durchdringen sich. So wie wir mit unseren feinstofflichen Körpern ja auch ständig in der geistigen Welt sind, so sind wir ebenso in dieser Welt, die wir das Jenseits nennen.

Das Geheimnis ist die Schwingung

Die Trennung zwischen uns und den geistigen Welt entsteht durch die unterschiedlichen Schwingungen. Wenn wir lernen unsere Schwingung zu verändern, dann lernen wir auch, mit anderen Welten in Kontakt zu sein. Wir sind ja in Wahrheit multidimensionale Wesen und haben unbegrenzte Möglichkeiten.

Samhain und die Zeit danach als Zeit der veränderten Schwingung

An den Tagen um Samhain und auch noch danach leben wir in der Zeit, in der wir es deutlich leichter haben als z.B. im Sommer, unsere Schwingung anzuheben und mit den geistigen Welten – insbesondere mit dieser Welt, die wir das Jenseits nennen – in Kontakt zu treten. Daher ist es wunderbar, wenn wir die dunkle Jahreszeit dazu nutzen, uns in dieser Hinsicht zu schulen und beschäftigen. Es ist so unermesslich tröstlich zu wissen, dass weder wir noch unsere Liebsten sterben können.

Wenn Sie an Samhain dabei sein möchten, so finden Sie alle Informationen hier: Samhain Fest

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen Sonntag

Bild von John Collins auf Pixabay

Was wir aus früheren Leben mitbringen

Wenn wir nur so auf unser Leben schauen, dass wir es von der Geburt bis zum Tod betrachten, macht oftmals so manches, das uns widerfährt keinen Sinn. Es macht erst Sinn, wenn wir uns in dem Rad der immer wiederkehrenden Erdenleben betrachten. Es ist oft die Rede von Karma. Und damit ist dann meist gemeint, dass das irgendwie eine Strafe ist, also dass wir (oder andere Menschen) für Vergangenes büßen müssten. Aber das stimmt so nicht. Karma bedeutet lediglich, dass wir selbst uns vorgeburtlich bestimmte Aufgaben vornehmen, die wir im nächsten Leben meistern möchten. Wenn wir etwas bewältigen, erwachsen uns daraus nämlich neue Kräfte, wie Mutkräfte oder Durchhaltekräfte, die wir entwickeln wollen. Deshalb nutzt es auch oft nichts, wenn wir vor Situationen davonlaufen, denn wir kreieren uns diese Situationen so lange wieder und wieder, bis wir sie bewältigt haben.

Nicht den falschen Umkehrschluss denken

Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass wir Situationen, die für uns sehr belastend sind, ewig aushalten müssen. So einfach ist es nicht. Es ist wahrscheinlich, dass wir lernen wollten, uns selbst daraus zu befreien. Das menschliche Leben ist schon recht vielschichtig, aber die geistige Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten sind noch viel vielschichtiger. Das heißt, es gilt ganz genau zu sein und immer wieder in sich hineinzuhören, was jetzt der richtige Weg ist. Wir haben dies ja alles deshalb hinter dem Schleier des Vergessens verborgen, damit wir in diesem Leben aus dem völlig freien Willen heraus das Eine oder das Andere wählen. Und es ist kein Problem, wenn wir manches Mal das Falsche wählen, solange wir es irgendwann bemerken und nicht in der Trance gefangen bleiben.

Die Sache mit den PartnerInnen

Wenn wir z.B. immer wieder PartnerInnen wählen, die uns nicht gut tun, dann ist es nicht so, dass wir das nun bis zur bitteren Neige auskosten sollen, sondern es ist so, dass wir dieses Muster erkennen wollen und es bewusst durchbrechen. Nicht nur, dass wir uns von diesem Partner und dieser Partnerin trennen, sondern dass wir auch merken, dass etwas in unserem Inneren uns immer wieder in die Arme solcher Menschen treibt. Und dann gilt es dies in unserem Inneren ausfindig zu machen, damit wir innerlich frei werden für Partnerschaften, die uns gut tun und in denen wir mit unserem Partner auf Augenhöhe sein können. Dies gilt nicht nur für Liebesbeziehungen, sondern ist genauso in Geschäftsbeziehungen und am Arbeitsplatz möglich. Wenn wir immer wieder einen despotischen Chef oder GeschäftspartnerIn haben, dann gilt es genauso dieses Muster zu durchbrechen und zu erkennen, welche Art von ChefIn oder GeschäftspartnerIn wir denn anziehen wollen.

Begabungen und Talente

Wenn wir merken, dass wir in manchen Dingen besondere Begabungen haben, dann ist es meist so, dass wir diese ganz bewusst in dieses Leben mitgebracht haben, um Angefangenes weiterzuführen oder zu vollenden. Aber oftmals verkümmern diese Gaben, weil wir glauben, dass wir – aus Sachzwängen heraus – nicht in der Lage sind, uns damit zu beschäftigen, weil wir soviele andere Dingen MÜSSEN. Die besonderen Gaben werde oftmals als „Glück“ oder „Hobby“ betrachtet und auf jeden Fall nicht in ihrem Wert gesehen. Das ist ja bereits im Schulsystem so, dass nicht mit und an den Stärken gearbeitet wird, sondern immer nur am Defizit. Die Stärken werden als nicht besonders erwähnenswert betrachtet, die sind halt einfach da. Aber das Defizit erhält die Aufmerksamkeit. Dies führt zum Schluss dann meist dazu, dass wir in allen Bereichen nur mittelmäßig sind, weil die Stärken keinerlei Aufmerksamkeit erhalten haben und die defizitären Bereiche nie zur Meisterschaft führen. Dabei wäre es gerade wichtig, dass wir das, was wir aus früheren Leben mitbringen – und genau das zeigt sich oft in Begabungen und Talenten – ausbauen und daraus etwas erschaffen.

Spirituelle Talente und Sensitivität

Gerade derzeit sind wahnsinnig viele Menschen inkarniert, die hellsichtig sind auf die eine oder andere Weise und die das Talent mitbringen, gewisse Dinge wahrzunehmen, die andere Menschen nicht wahrnehmen. Diese sensitiven Menschen sind oftmals vom alltäglichen Leben überfordert. Sie nehmen so viel mehr wahr als die Mitmenschen, sodass sie sehr schnell unter der Reizüberflutung unseres Alltags leiden. Und auch hier tritt wieder eine ähnliche Situation ein wie in der Schule. Diese Menschen versuchen verzweifelt mit den nicht-sensitiven Menschen mitzuhalten, erschöpfen sich aber viel früher und fühlen sich dann falsch und nicht belastbar genug. Das führt dazu, dass diese sensitiven Menschen immer dem vermeintlichen Ideal nachjagen, so zu werden wie ihre Mitmenschen. Genau so robust, genau so belastbar…usw. Und dabei erschöpfen sie sich mehr und mehr. Hier würde es gelten, dieses Anders-Sein zu erkennen und daraus etwas zu gestalten, anstatt zu versuchen, sich dem Mainstream anzupassen. Ein Fisch versucht ja auch nicht, genauso schnell zu laufen wie ein Leopard. Diese Menschen nun, die die spirituellen Talente mitbringen gehören gefördert und begleitet und vor allen Dingen sollten sie die Gesellschaft suchen von Menschen, denen es ähnlich ergeht. Es macht keinen Sinn, wenn sensitive Menschen versuchen sich „abzuhärten“, damit sie in der Welt der Nicht-Sensitiven bestehen können.

Das Leben in seinen Herausforderungen erkennen und anzunehmen

Wenn wir aufhören in Schubladen zu denken, und irgendwelchen fragwürdigen Idealen, die der von Konzernen gesteuerte Mainstream vorgibt, nachzulaufen, können wir endlich anfangen, der Mensch zu sein, der wir vor unserer Geburt vor Augen hatten. Wir können sein, wer wir wirklich sind. Aber es ist nicht einfach, sich den Krallen der gesteuerten Desinformation zu entziehen. Dazu braucht es eine Menge Mut. Und wir müssen uns der gesteuerten Fehlinformation aktiv entziehen. Das, was uns Fernseher und Zeitungen vorgaukeln, was das Wichtige im Leben ist, ist für unser Leben in Wahrheit völlig uninteressant. Zu viele Interessen stecken dahinter.

Wir brauchen den Mut zur Individualität und dürfen wieder lernen selbst zu denken, uns die Informationen, die wir brauchen, von weniger zweifelhaften Quellen zu holen. Das ist weniger bequem als sich einfach nur berieseln zu lassen, aber es lohnt sich – für dieses und die weiteren Leben!

Ich wünsche Euch und Ihnen allen einen erfreulichen und/oder erkenntnisreichen Mittwoch

Manou Gardner Medium

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wenn im Außen alles zusammenbricht…

Manchmal passiert es einfach. Etwas, das wir als feste Tatsache betrachtet haben, fällt plötzlich weg. Das kann der Job sein, den wir verlieren oder der beste Kunde. Es kann eine ernste Diagnose sein, die wir erhalten oder es kann sein, dass uns der Partner oder die Partnerin verlässt, oder dass ein geliebter Mensch stirbt… Auf jeden Fall haben wir in diesem Moment das Gefühl, dass uns der Boden unter den Füßen wegbricht. Wir stehen unter Schock. Alle Ressourcen zur Krisenbewältigung sind im ersten Moment nicht erreichbar. Unsere Welt ist von einem Moment auf den anderen nicht mehr das, was sie noch kurz davor war. Wir stehen vor einer völlig veränderten Situation und haben das Gefühl, als würden wir von außen gelebt. Wir fühlen uns als wären wir vollkommen handlungsunfähig.

Wenn der erste Schock abgeklungen ist, fangen wir meist an, uns selbst in Frage zu stellen. Was habe ich falsch gemacht? Warum immer ich? Wie hätte ich das verhindern können? Und wir stellen fest, dass wir nun beginnen, an den Grundfesten des Lebens zu zweifeln. Wir stellen uns selbst, Gott und die Welt in Frage. Wir sind in einer Hilflosigkeit gefangen und die Gedanken kreisen immer wieder um die selben Fragen. Wir können einfach den Sinn in der Situation nicht entdecken. Wollten wir doch mit dem Partner/der Partnerin alt werden, den Job behalten, bis wir in Pension gehen, das Unternehmen zum Erfolg führen…etc. Wir fragen nach dem „Warum?“. Ganz viele verloren geglaubte Träume tauchen auf und wir zermartern unser Gehirn um möglichst wieder in den alten Zustand zurückzufinden.

Wenn wir in diesem Bemühen bleiben, erschöpfen wir all unsere Kräfte. Und auch wenn es leichter gesagt ist als getan, so gilt es dann doch, sich in der veränderten Situation zurecht zu finden.

Der große Blick auf das Ganze

Wenn wir das Leben nur betrachten von der Geburt bis zum Tod, macht tatsächlich Vieles, das uns passiert, keinen Sinn. Aber wenn wir unser Leben betrachten können, als eine Reihe von Inkarnation…Geburt – Tod – Zeit zwischen Tod und neuer Geburt – Geburt – Tod….etc.dann bekommen einzelne Ereignisse eine ganz andere Gewichtung. Wenn wir zum Beispiel einen geliebten Menschen durch seinen Tod verlieren, und wir sind der Meinung, dass wir ihn/sie nun endgültig verloren haben, ist der Schmerz wesentlich größer, als wenn wir in der Gewissheit sind, dass wir niemanden verlieren können. Natürlich ist es traurig, dass dieser Mensch nicht mehr in unserem physischen Leben vorhanden ist, aber wir wissen dann, dass wir uns weitere unzählige Male treffen können. Oder wenn unser Unternehmen zusammenbricht, und wir haben das Gefühl, all unsere Pläne sind gescheitert, können wir aus diesem Wissen die Kraft schöpfen, dass vielleicht etwas Wichtigeres und Besseres auf uns wartet.

Das Leben macht oft nur Sinn, wenn wir es im größeren Zusammenhang betrachten

Erst wenn wir uns als unsterbliche Wesen betrachten können, die eine Reise in dieses Leben angetreten haben, können wir ein Bewusstsein dafür entwickeln, wohin diese Reise überhaupt geht. Was ist das große Ziel unserer aktuellen Inkarnation? Wir sind hier um zu lernen, Kräfte in uns zu entwickeln, Situationen zu überstehen und Neues daraus entstehen zu lassen. Wir dürfen unseren Blick stets nach vorne richten. Und wir verlieren durch die Dinge, die im Außen geschehen, niemals unseren Wert. Wir sind immer noch wertvoll und liebenswert, auch wenn uns gerade der Partner oder die Partnerin verlassen hat. Wir dürfen aus einer Krankheit, die zu uns kommt, lernen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben. Viele Menschen erkennen erst den Sinn und die Wahrhaftigkeit ihres Daseins, wenn sie mit ihrer Endlichkeit konfrontiert sind. Erst dann kommt die Erlaubnis, nicht mehr funktionieren zu müssen, sondern sich um sich selbst zu kümmern. Die wirklich wahrhaftigen Fragen zu stellen. Nicht umsonst wird oft gefragt: Wenn Du nur noch sechs Monate zu leben hättest, was würdest Du dann tun? Und all dies, was wir dann tun würden, können wir auch tun, auch wenn wir nicht wissen, wie lange die Zeit noch ist, die wir auf dieser Erde in dieser Inkarnation wandeln. Und selbst wenn wir wissen, dass die Zeit begrenzt ist, wissen wir dann doch, dass wir wiederkommen werden, dass wir auch ohne Körper ein Leben haben. Das Leben an sich ist nicht an unseren Körper gebunden. Wir haben auch ein Leben in der geistigen Welt – genauso wie hier.

Mit dem Leben tanzen

Es ist unglaublich befreiend, zu erkennen, dass wir hier auf der Erde sind als Lernende. Wir können nichts falsch machen, da alles was uns widerfährt, nur Lektionen sind, die wir lernen dürfen. Wir können auch niemanden verlieren, weil wir uns immer und immer wieder begegnen. In diesem Wissen steckt soviel Freiheit, soviel Gelassenheit und daraus entsteht dann der Mut, alles mit dem nach vorne gerichteten Blick zu betrachten. Plötzlich werden Katastrophen zu Erfahrungen, werden Zusammenbrüche zu Neuanfängen…Das Leben ist ein Abenteuer und es endet in jedem Fall mit dem Tod. Aber was wir dazwischen erleben und erschaffen liegt zu einem großen Teil in unserer Hand. Wenn wir weniger Opfer und mehr Schöpfer sind, können wir Kräfte in uns entstehen lassen, die auch nachtodlich wichtig für uns sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch alles Liebe und einen schönen letzten Arbeitstag in dieser Woche

Manou Gardner Medium

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Mutterleib waren zwei Babys. Das eine fragte das andere: „Glaubst Du an ein Leben nach der Geburt?“ Das andere antwortete: „Warum? Natürlich! Nach der Geburt muss es etwas geben, auch wenn wir uns das jetzt nicht vorstellen können. Vielleicht sind wir hier, um uns auf das vorzubereiten, was wir später sein werden.“

„Unsinn“, sagte das andere Baby. „Es gibt kein Leben nach der Geburt. Was wäre das denn für ein Leben?“

Das zweite Baby sagte: „Ich weiß es nicht, aber es wird vielleicht mehr Licht geben als hier. Vielleicht gehen wir mit unseren Beinen und benutzen unseren Mund zum essen. Vielleicht haben wir andere Sinne, die wir jetzt nicht verstehen können.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist absurd. Gehen ist unmöglich. Und mit unseren Mündern essen? Lächerlich! Die Nabelschnur liefert Nahrung und alles, was wir brauchen. Aber die Nabelschnur ist so kurz. Ein Leben nach der Geburt ist logischerweise auszuschließen. Wenn wir hier nicht mehr sind, sind wir nirgendwo. Dann ist alles zu Ende!“

Das zweite Baby bestand darauf: „Nun, ich denke, da ist etwas und vielleicht ist es anders als hier. Vielleicht brauchen wir diese physische Nabelschnur nicht mehr.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist Unsinn! Und außerdem, wenn es Leben gibt nach der Geburt gibt, warum ist dann nie jemand von dort zurückgekehrt? Die Geburt ist das Ende des Lebens, und danach gibt es nichts als Dunkelheit und Stille und Vergessen. Es führt uns nirgendwo hin.“

„Nun, ich weiß es nicht“, sagte das zweite Baby. „Wir werden sicherlich unsere Mutter treffen und sie wird sich um uns kümmern. Sie weiß, was zu tun ist.“

Das erste Baby antwortete: „Unsere Mutter? Glaubst du eigentlich an die Geschichte von der Mutter? Das ist lächerlich. Wenn sowas wie eine Mutter existieren würde, wo ist sie dann jetzt?“

Das zweite Baby sagte: „Sie ist überall um uns herum. Wir sind von ihr umgeben. Wir sind von ihr. In ihr leben wir. Ohne sie würde und könnte diese Welt nicht existieren.“

Das erste Baby sagte: „Nun, ich sehe sie nicht, also ist es nur logisch, dass sie nicht existiert.“

Worauf das zweite Baby antwortete: „Manchmal, wenn du ganz still bist und dich konzentrierst und zuhörst, kannst du ihre Gegenwart wahrnehmen und du kannst ihre liebevolle Stimme hören.“

Das erste Baby schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht an eine Mutter und bereite mich darauf vor, dass nach der Geburt alles dunkel und aus ist.“


Ich verwende diese Geschichte, deren Verfasser mir leider nicht bekannt ist, als eine wunderbare Metapher für das Leben nach dem Tod. Weder können wir Gott oder die geistige Welt wahrnehmen, weil wir mittendrin sind noch haben wir durch unsere begrenzten Sinne eine Möglichkeit, uns das Leben nach dem Leben vorzustellen. Aber wir können uns dem Wissen nun wieder Schritt für Schritt nähern und somit das Leben nach dem Tod als Tatsache in unser Leben integrieren – wenn wir es wollen. Wir können aber auch einfach nur abwarten und uns überraschen lassen 🙂

Manou Gardner Medium – Video

Wir waren fleißig und haben ein neues Video erstellt, das mich in meiner Arbeit als Botschafterin der geistigen Welt zeigt. Meine Mission ist, aufzuzeigen, dass das Leben nach dem Tod weitergeht. Ja, dass wir gar nicht sterben können, sondern nur unseren physischen Körper ablegen.

Vom Sterben und vom Leben

Für viele Menschen gilt der physische Tod als Ende des Lebens, obwohl wir in anderen Lebensbereichen längst anerkannt haben, dass es ein Verschwinden von Energie überhaupt nicht gibt. In der Physik ist bekannt, dass Energie sich verändern, aber nicht verschwinden kann. Wir sehen es auch gerade jetzt im Herbst. Die Blätter an den Bäumen färben sich bunt und werden bald herunterfallen und in wenigen Wochen wird die Natur aussehen, als sei sie tot.

Doch niemand von uns käme auf die Idee, dass sie wirklich tot ist, da wir von Kindesbeinen an erleben, wie sich im Frühling die ersten grünen Spitzen zeigen und einige Wochen später alles wieder bunt ist. Wenn wir diese Metapher auf den menschlichen Tod umlegen, so kommen wir doch recht bald zu der Vermutung, dass auch er kein Sterben im eigentlichen Sinne ist. Der physische Körper stirbt, aber genau wie sich die Blätter an den Bäumen wieder neu entwickeln, entwickeln wir auch neue Umstände des Lebens.

Die materialistische Sicht auf das Leben

In unserer materialistischen Betrachtungsweise des Lebens mag uns der physische Körper als das ICH erscheinen. Wir indentifizieren uns so sehr damit, dass manche Menschen ihren Körper sogar einfrieren lassen, um ihn eines Tages – wenn die Medizin Fortschritte gemacht hat – wieder zum Leben zu erwecken. Das ist an Kurzsichtigkeit und Naivität kaum zu überbieten.

Wenn wir aber als Sitz unserer Individualität und unseres Bewusstseins nicht den Körper definieren, sondern erkennen, das unser Bewusstsein auch außerhalb unseres Körpers existiert, der Körper also weniger das ICH ist, als die Behausung des ICHs für eine begrenzte Zeit, dann öffnet sich uns ein riesiges Potential an Möglichkeiten.

Die spirituelle Sicht auf das Leben

Wenn wir uns selbst als geistige Wesen betrachten, die für eine gewisse Zeit einen Körper bewohnen um bestimmte Erfahrungen zu machen, dann können wir mit wesentlich entspannterer Haltung auf den Tod unseres Körpers blicken. Wir kommen dann gar nicht mehr auf die Idee, dass der Tod unseres Körpers etwas mit dem Tod unserer Individualität zu tun haben könnte. Sondern wir erkennen, dass diese Zeit, als dieser Mensch, sich dem Ende zuneigt und wir nun in die geistige Welt gehen können, um mit den Erfahrungen und dem Wissen, das wir in dieser Inkarnation gemacht haben, zu arbeiten.

Die Angst vor dem Tod

Die große Angst vor dem Tod ist meist darin begründet, dass wir glauben, nicht zu wissen was danach ist. Im schlimmsten Fall ist dann vielleicht nichts mehr und wir verschwinden in der Ewigkeit – lösen uns praktisch auf. Aber wenn wir nur einmal die vielen Nahtodberichte heranziehen, dann sehen wir, dass die Menschen nachtodlich eine so wunderbare Erfahrung gemacht haben, dass die meisten gar nicht mehr in ihren Körper zurück wollten. Menschen mit Nahtodeserfahrungen berichten von unermesslicher Liebe und wunderbarem Licht. Sie berichten davon, dass sie begleitet waren von Wesenheiten, die so viel Zuneigung und Liebe verströmt haben und dass sie das Gefühl hatten, endlich nicht mehr getrennt zu sein.

In den Jenseitskontakten erleben wir genau das Gleiche. Menschen, die jetzt wiederum eine Aufgabe haben, die sich in konstruktiver Weise mit ihrem vergangenen Leben beschäftigen, oder sich für Menschen, die noch in ihrem Körper sind, als Unterstützer und Helfer bereitstellen. Das Leben nach dem Tod ist auf jeden Fall mindestens genauso bunt und farbenprächtig, wie das Leben vor dem Tod.

Keine Angst mehr vor dem Tod

Wenn wir dieses Wissen in unser physisches Leben integrieren können, dann wird dieses Dasein viel freier, viel weniger überschattet von der Angst vor dem (unausweichlichen!) physischen Tod. Wir können das Leben sehen als das, was es ist: Eine Zeit in einem Körper mit ganz bestimmten Möglichkeiten und Chancen. Wir müssen es weder überbewerten noch abwerten. Es ist eine kostbare Zeit des Lernens und der Erfahrung. Denn diese Erfahrung werden wir auch in der geistigen Welt und vermutlich auch im nächsten Leben zur Verfügung haben. Alles ist richtig, wie es geschieht, nichts geschieht ohne Grund und wir können unser Sein in vollen Zügen genießen – denn wir haben NICHTS zu befürchten!

Die sieben Prinzipien der Spiritualisten

Medialität hat eine lange Tradition. Und jedes Medium, das wie ich auch, in der englischen Medialität ausgebildet und durch die Spiritualist`s National Union (SNU) geprüft ist, steht ebenso in dieser Tradition. Erst nachdem wir alle Nachweise erbracht hatten, dass wir der Zertifizierung gerecht werden, durften wir uns CSNU nennen. Davor steht ein langer Prüf- und Zertifizierungsprozess, in dem wir beweisen mussten, dass wir alle Fähigkeiten besitzen, Jenseitskontakte und Demonstrationen auf sehr hohem Niveau durchzuführen.

Viele Medien vor uns haben Medialität erforscht, die Philosophie begründet und Spiritualismus in seiner heutigen Form als Wissenschaft auf den Weg gebracht. Was uns dabei vereint ist einerseits der Wunsch, das Wissen um ein Leben nach dem Tod für alle Menschen erfahrbar und erlebbar zu machen, das Wissen um ein Leben nach dem Tod immer mehr und weiter zu erforschen und uns in einer Gemeinschaft zu sehen, die gewissen Werte vertritt. Daher gibt es in der Tradition der SNU die Sieben Prinzipien (Seven Principles), die diese Werte in kurzen Worten zusammenfassen.

Die Sieben Prinzipien wurden von Emma Hardinge-Britten in einer Seance gechannelt und stellen seither nahezu unverändert die Stützpfeiler des Spiritualismus dar.

Die sieben Prinzipien

Die Vaterschaft Gottes (oder der universellen Kraft)
Durch das Studium der Natur, das heißt durch den Versuch, die Gesetze von Ursache und Wirkung zu verstehen, die alles bestimmen, was um uns herum geschieht, erkennen wir, dass es eine schöpferische Kraft im Universum gibt. Diese Kraft oder Energie erschuf nicht nur das ganze Universum, sondern das Leben selbst in seinen vielen Formen und erschafft auch heute noch, nicht aus dem Nichts, sondern aus sich selbst heraus, und die Auswirkungen dieser ewigen Schöpfung sind heute um uns herum zu sehen. selbst in den entlegensten Weiten des Weltraums, wie die bemerkenswerten Fotografien, die mit dem Hubble-Teleskop aufgenommen wurden, in seiner erstaunlichen Größe gezeigt haben. 
Dies führt uns zu der Erkenntnis, dass sich Gott, die schöpferische Kraft, direkt oder indirekt in allen Dingen manifestiert. Wir kennen diese Kraft als Gott und als Teil des von Gott geschaffenen Lebens erkennen wir Gott als unseren Vater an.

Die Bruderschaft (Schwesternschaft) der Menschen
Da wir alle aus derselben universellen Lebensquelle stammen, sind wir praktisch eine große Familie. Dies bedeutet, dass die gesamte Menschheit Teil einer Bruderschaft ist. Eine Bruderschaft ist eine Gemeinschaft für gegenseitige Unterstützung und Trost; wir sind alle Mitglieder derselben göttlichen Familie. Wir müssen die Bedürfnisse anderer Menschen verstehen, um sie im Rahmen unseres Dienstes füreinander zu unterstützen. 
Wenn wir lernen zu geben, müssen wir auch lernen zu nehmen, um so die notwendige Balance für unser Leben zu erreichen.

Die Gemeinschaft der geistigen Wesenheiten und der Dienst der Engel
Viele Spiritualisten betrachten dies als das Schlüsselprinzip. Alle Religionen glauben an ein Leben nach dem Tod, aber nur der Spiritualismus zeigt dies, indem er zeigt, dass Kommunikation mit Menschen in der geistigen Welt stattfinden kann und auch tatsächlich stattfindet. Spiritualistische Kirchen und Zentren bieten Orte, an denen Kommunikation durch die Medien möglich ist, und viele geliebte Verwandte und Freunde nutzen diese Gelegenheit, um weiterhin Interesse an unserem Wohlergehen und uns zu zeigen. 
Es gibt spirituelle Menschen, die sich dem Wohlergehen und dem Dienst an der Menschheit verschrieben haben, wie Silver Birch, gechannelt durch die Vermittlung von Maurice Barbanell, der Inspiration und Lehren brachte, während andere im Heilungsdienst arbeiten.

Die fortwährende Existenz der menschlichen Seele
Materie und Energie können nicht erzeugt oder zerstört werden. Dies ist ein altes wissenschaftliches Axiom, das die Forschung weiterhin bestätigt. Wenn wir dies akzeptieren, und es gibt keinen Grund, warum wir das nicht tun sollten, müssen wir wissen, was passiert, wenn die gegenwärtige Energieform das Ende ihrer Lebensfähigkeit erreicht. Die Antwort ist einfach, dass es seine Manifestation ändert. Geist ist Energie und daher unzerstörbar.
Nach dem Tod des physischen Körpers bleibt der Geist ein integraler Bestandteil einer Welt, die unsere Welt in verschiedenen Dimensionen durchdringt: diese andere Welt wird als die geistige Welt bezeichnet. Im spirituellen Leben haben wir einen spirituellen Körper, der eine Nachbildung unseres irdischen Körpers ist, aber eine viel feinere Form hat. 

Persönliche Verantwortung
Dieses Prinzip ist dasjenige, das die Verantwortung für negative Gedanken und Taten dort platziert, wo sie hingehört, bei dem Einzelnen. Es ist die Übernahme von Verantwortung für jeden Aspekt unseres Lebens, und der Nutzen, dem wir unser Leben widmen, hängt ganz von uns selbst ab.
Es ist keiner anderen Person oder äußeren Einflüssen möglich, unsere spirituelle Entwicklung zu stören, es sei denn, wir sind bereit, dies zuzulassen. So wie uns die Freiheit der Wahl (freier Wille) gegeben ist, wird uns auch die Fähigkeit gegeben, zu erkennen, was für unsere eigene Spiritualität richtig und falsch ist. Wir sind persönlich für alle unsere Worte, Taten und Gedanken verantwortlich.

Entschädigung und Vergeltung im Jenseits für all die guten und bösen Taten auf Erden
Wie bei allen anderen Prinzipien gelten Naturgesetze; dieser spiegelt das Gesetz von Ursache und Wirkung wider ('was herumgeht, kommt herum'). Man kann anderen gegenüber nicht grausam und rachsüchtig sein und dafür Liebe und Popularität erwarten. Es sollte verstanden werden, dass die kompensatorischen oder vergeltenden Wirkungen dieses Gesetzes jetzt auf der Erde wirken: Sie warten nicht, bis wir beginnen, unser Leben in der Geistigen Welt zu leben. 
Mit diesem Verständnis können wir versuchen, Unrecht zu korrigieren, von dem wir wissen, dass wir es getan haben, bevor wir dieses Leben verlassen.

Ewiger Fortschritt ist möglich für jede menschliche Seele
In den meisten Menschen existiert der Wunsch nach Fortschritt und jeder Menschenseele gehört die Kraft, in Weisheit und Liebe voranzukommen. Alle, die den Weg beschreiten wollen, der zu spiritueller Weisheit und Erkenntnis führt, können dies tun. Die Fortschrittsrate ist direkt proportional zum Wunsch nach mentalem und spirituellem Verständnis. 
Es ist die Erkenntnis, dass unsere Seele ein Teil der Ewigkeit und der Weg zum Fortschritt jederzeit offen ist, wenn wir uns entscheiden, ihn zu gehen, die uns helfen kann, die Herausforderungen dieser Welt zu meistern.