Erinnerungen an frühere Leben

Erinnerungen an frühere Leben gab es immer schon, doch da die Schleier immer dünner werden, dringen diese vermehrt ins Bewusstsein. Doch was sagen uns diese Erinnerungen? Dieser Frage möchte ich mich heute widmen.

Erinnerungen an frühere Leben

Hauptsächlich Kinder sprechen oftmals über ihr früheres Leben. Noch sind die Erinnerungen an die frühere Inkarnation nicht verschüttet. Nicht wenige Eltern sind überrascht, wenn die Kinder auf eine Person auf alten Familienfotos deuten, und sagen: „Das bin ich.“ Wenn die Eltern dann nachfragen, erfahren sie oft unglaubliche Details aus dem Leben dieser Person. Wenn sich dies auch noch verifizieren lässt, weil es noch lebende Augenzeugen gibt, sorgt dies nicht selten für einen Bewusstseinswandel innerhalb einer ganzen Familie. Das Unbeschreibliche ist plötzlich in die Familie gekommen. Ein Kind erinnert sich zum Beispiel an sein Leben als eigenen Urgroßmutter.

Der Bewusstseinswandel, der dadurch entsteht

Wenn Menschen solche Erfahrungen machen, wird das Abstrakte plötzlich sehr konkret. Dinge, von denen man vielleicht einmal ganz entfernt gehört hatte, treten plötzlich ins eigene Leben und verändern dies. Nicht selten erinnert sich ein Kind auch an einen in diesem Leben völlig fremden Ort. Es kann genau sagen, wo es früher gewohnt hat. Und nicht selten weiß es Beruf und/oder Namen. Auch hier ist es wunderbar, wenn man bei Nachbarn oder auch in alten Chroniken Beweise für die Existenz dieses Menschen findet.

Erinnerungen an frühere Leben als Grundlage für den Aufbau der neuen Welt

Das Wissen um das Geistige im Menschen, um wiederholte Erdenleben, um die Unsterblichkeit der menschlichen Seele ist die Grundlage für den Aufbau einer neuen Welt. Doch nicht nur das: Erst wenn wir uns ganz bewusst zum Geistigen in Allem zuwenden, sind wir in der Lage eine neue Welt aufzubauen, die nicht ein alternativer Abklatsch zur alten Welt sein wird. Das Geistige will erkannt sein und im Lebendigen wirken. Und deshalb erinnern sich derzeit immer mehr Menschen an ihre Leben vor dieser aktuellen Inkarnation.

Erinnerungen an frühere Leben können auch weniger konkret sein

Wem ist es nicht schon einmal aufgefallen, dass es Themen gibt, über die weiß man – scheinbar aus dem Nichts heraus – Bescheid? Man findet es einfach logisch und stellt es gar nicht in Frage. Oftmals schenkt man diesem unerklärlichen Wissen nicht einmal besondere Aufmerksamkeit. Immer noch sind wir ja darauf gedrillt, dem, was wir nicht wissen, Aufmerksamkeit zu schenken. Doch gerade diese Erinnerungen an frühere Leben können uns bei existentiellen Lebensfragen helfen, uns und unseren Seelenplan zu finden. Wir brauchen nicht das zu wiederholen, was wir schon einmal getan haben, aber wir können darauf aufbauen.

In meiner Erinnerung war ich Alchemist

Als ich klein war, und gefragt wurde, was ich denn gerne einmal werden möchte, antwortete ich stets: „Alchemist.“ Da ich in sehr einfachen Verhältnissen lebte, konnte keiner etwas damit anfangen. Doch es war nicht verwunderlich, dass mich alles Magische, jede Form von Geheimwissen gerade anzog – schon in ganz frühen Jahren. Dies war eine eindeutige Erinnerung an ein früheres Leben. Und dass ich mich im Schulfach Chemie gar nicht anstrengen musste, weil sowieso alles klar war, war dadurch auch nicht verwunderlich. Und heute weiß ich, ich brauche nicht mehr alchemistisch tätig sein, doch den Stein der Weisen suche ich noch immer – jetzt mehr im feinstofflichen Bereich.

Hier noch ein weiterführender Artikel: Ressourcen aus früheren Leben

Woran erinnerst Du Dich?

Mich würde interessieren, woran Du Dich erinnerst und welche Auswirkung dies auf Dein Leben hat.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Montag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Nachtodliche Kräfte

Nachtodliche Kräfte sind diejenigen Kräfte, die wir zu Lebzeiten erworben haben, die uns nachtodlich zur Verfügung stehen. Als letzten Teil der Nachtodes-Reihe möchte ich heute darüber schreiben.

Welche Kräfte können wir zu Lebzeiten erwerben?

Viele Schicksalschläge, die uns zu Lebzeiten sehr sinnlos erscheinen, haben nach unserem Tod eine ganz andere Qualität. All das Durchhalten, das Überwinden, die Trauer, die Wut, die irgendwann in Akzeptanz umschlägt, das Sich-wieder-aufrappeln, auch Konfrontationen sind nachtodlich wichtige Kräfte. Und tatsächlich sind wir hier auch inkarniert, um genau diese Kräfte zu entwickeln. Wir können diese Kräfte nämlich nicht in der geistigen Welt entwickeln, wir müssen dies hier auf der Erde tun.

Wozu brauchen wir diese nachtodlichen Kräfte in der geistigen Welt?

Dazu müssen wir wissen, dass in der geistigen Welt alles überpersönlich ist. Dass wir die Kräfte, die wir zu Lebzeiten erworben haben, nicht nur für uns, sondern für alle Wesenheiten in der geistigen Welt bereitstellen. Es kann dadurch eine allgemeine Entwicklung der Menschheit stattfinden. Je mehr Menschen in die geistige Welt kommen, die diese Kräfte entwickelt haben, desto präsenter ist diese Energie auch dort. Es geht schlussendlich ja um den Aufstieg der Menschen und der ganzen Menschheit und ein Teil dieses Aufstiegs wird nachtodlich, ober eben vorgeburtlich vorbereitet.

Welche nachtodlichen Kräfte können wir hier erwerben und wie?

  • Aus Wut kann Verständnis erwachsen. Wenn wir nicht bei der Wut stehenbleiben, sondern die Wut einmal spüren, zulassen, können wir – aus dem freien Willen heraus – die Wut loslassen und ein tiefes Verständnis unserer selbst und der anderen Menschen entwickeln.
  • Aus Trauer kann Akezeptanz und Transzendez werden. Viele Menschen entscheiden sich, wenn sie trauern für einen transzendenten Weg, fangen das erste Mal an, sich mit der Anwesenheit der geistigen Welt zu beschäftigen.
  • Aus Verzweiflung und Angst können Mutkräfte entstehen. Wenn wir die Angst und die Verzweiflung spüren, und trotzdem nicht in eine Starre verfallen, können wir beide überwinden. Das Überwinden der Angst sind ganz wichtige nachtodliche Kräfte.
  • Aus Unverständnis kann Verständnis und ein lebhaftes Interesse am anderen Menschen entstehen

Nichts, was wir hier auf der Erde erleben, ist ohne Sinn

Auch wenn wir den Sinn zu Lebzeiten nicht erkennen, so dürfen wir gewiss sein, dass alles dazu dient, dass wir die entsprechenden nachtodlichen Kräfte erwerben. Vieles, was unsere Entwicklung ambelangt, findet zwar in der geistigen Welt, also zwischen Tod und neuer Geburt statt, doch haben wir in der geistigen Welt nicht die Möglichkeit uns an Widerständen zu reiben. Dies muss auf der Erde erledigt werden.

Nach dem Tod beginnt ein neues Leben

Ich habe es schon oft geschrieben, erwähne es aber noch einmal. Wir dürfen uns endgültig davon verabschieden, dass der Tod überhaupt ein Ende darstellt. Er stellt lediglich das Ende dieser Inkarnation dar. Wir waren schon oft auf der Erde, und wahrscheinlich auch auf anderen Planeten inkarniert. Überall sammeln wir Erfahrungen, bilden uns weiter und rüsten uns für unsere Aufgaben in der geistigen Welt, die unsere eigentliche Heimat ist.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen wunderschönen Mittwoch.

Falls Du Lust hast, ein wenig weiterzulesen, sind hier ein paar passende weiterführende Artikel:

Wie Karma wirkt – Auflösung alter Verstrickungen

Im Wechselbad der Gefühle

Wenn die Tage dunkel werden

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

Allerheiligen – wirken unsere Gedanken?

An Allerheiligen gedenken wir den Menschen, die bereits in der geistigen Welt sind. Doch wirken unsere Gedanken? Welche Wahrnehmung davon haben die Menschen in der geistigen Welt?

Die Wahrnehmung von uns aus der geistigen Welt heraus

Ja, die Menschen in der geistigen Welt nehmen uns und auch unsere Gedanken wahr. Das darf man sich aber nicht so vorstellen, dass diese schauen, ob uns das Kleid, das wir an Allerheiligen auf dem Friedhof tragen, auch gut steht. Diese Dinge sind, aus der geistigen Welt betrachtet, unsichtbar. Sie nehmen aber uns, unserer Gedanken und Gefühle wahr. Auf jeden Fall dann, wenn wir an sie denken. Das ist ein wenig so, wie wenn wir eine Kerze entzünden, deren Schein sie dann sehen. Deshalb ist es auch ein schöner Brauch, an Allerheiligen Kerzen auf die Gräber zu stellen, weil es genau das versinnbildlicht, was aus der geistigen Welt heraus tatsächlich sichtbar ist.

Die Verbindung der Menschen aus der geistigen Welt zu uns

Die sogenannten Verstorbenen sind noch sehr mit uns verbunden, kommen uns auch oft und gerne zu Hilfe und werden durch unsere wohlwollenden Gedanken an sie auch gekräftigt und unterstützt. Es ist nicht so, dass sie abhängig wären davon, aber es tut ihnen gut. Was sie aber sehr in ihrer Entwicklung in der geistigen Welt beeinträchtigt, ist, wenn wir zu sehr trauern, wenn wir sie mit unseren Gedanken und Gefühle an die Erdnähe binden. Und natürlich ist Trauer etwas ganz Normales, aber es ist schön, wenn wir eines Tages auch akezptieren können, dass die Menschen in der geistigen Welt eine Entwicklung zu machen haben, die von uns möglichst nicht aufgehalten werden sollte.

Beim Jenseitskontakt können diese Dinge gut geklärt werden. Da kann man miteinander in Kontakt kommen, so es für beide Seiten passt. Aber auch gerade an Allerheiligen erhalten die Menschen in der geistigen Welt den Impuls, sich uns zu zeigen, uns spüren zu lassen, dass sie da sind und freuen sich über die Gedanken und Anteilnahme.

Allerheiligen als Symbol der Zuwendung

Wir können Allerheiligen nutzen, uns an die schönen Dinge zu erinnern, die wir mit den Menschen in der geistigen Welt erlebt haben. Dann zünden wir für sie sowohl im Physischen als auch im Geistigen eine Kerze an. Wir sind ganz in der Verbindung. Und je freier wir sind, also je weniger wir in der Trauer gefangen sind, umso besser können wir sie auch wahrnehmen.

Warum wir in tiefer Trauer selten Wahrnehmungen aus der geistigen Welt haben

Die Menschen, die stark trauern, senken damit ihre Schwingung ab. Das ist absolut verständlich und niemals negativ zu werten, denn Trauer ist nun einmal da, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Doch schwingen die Menschen in der geistigen Welt nun von Haus aus höher, als wir inkarnierten Menschen. Wenn unsere Schwingung nun noch weiter absinkt, dann können wir sie nicht mehr wahrnehmen. Das ist ein Teufelskreis, gerade weil Menschen, die stark trauern, die Zeichen ihrer Liebsten so dringend bräuchten, um Trost zu finden. Mit tut das ganz oft schrecklich leid und ich wünschte mir nichts mehr, als eine Möglichkeit für die Trauernden zu finden. Doch das einzig probate Mittel, das ich bislang kenne, ist für die Trauernden einen Jenseitskontakt herzustellen.

Das Feld, das an Allerheiligen von den Menschen erzeugt wird

Heute, an Allerheiligen, können die Menschen aus der geistigen Welt noch ein wenig leichter zu uns durchdringen, weil viele Menschen, die ihrer Ahnen und Liebsten in der geistigen Welt gedenken, ein Feld erzeugen, das wie eine Erleichterung für den Kontakt, die Zeichen und die Impulse aus der geistigen Welt wirkt.

Wenn Du heute an einem Grab stehst

Wenn Du heute an einem Grab stehst, oder zuhause eine Kerze für Deine Lieben in der geistigen Welt entzündest, versuche einmal Folgendes:

  • Mache Dir in diesem Moment bewusst, dass dieser Mensch sich nicht in diesem Grab befindet, sondern meist direkt neben Dir steht oder sitzt
  • Versuche, den pysischen Tod nicht als einen Abschied für immer, sondern nur als kurzzeitigen Abschied bis zum erneuten Zusammentreffen in der geistigen Welt zu betrachten
  • Gib dem Menschen in der geistigen Welt die Erlaubnis, sich weiterzuentwickeln
  • Du kannst auch um ein Zeichen bitten, das Dir in den nächsten Tagen „zufliegt“

Ich wünsche heute allen Trauernden Trost und ein Zeichen der geliebten Menschen aus der geistigen Welt. Möge Euer verwundetes Herz Heilung finden.

Wir werden heute hier in Reichenau öffentliche Jenseitskontakte machen und da wir dies speziell dem Club 27 gewidmet haben, also all den MusikerInnen, die mit 27 Jahren verstorben sind, bin ich einmal sehr gespannt, was heute passiert.

Wie auch immer Du den Tag verbringen magst, ich möchte Dir noch einmal ganz eindringlich sagen, dass die Menschen in der geistigen Welt es spüren, wenn Du an sie denkst, sich auch darüber freuen und gestärkt werden, ebenso durch Deine Gebete. Und für Dich möchte ich sagen, dass Du niemanden jemals verlieren kannst. Wir sind ewig lebende Wesen und trennen uns höchstens für die kurze Zeit im Leben. Danach sind wir ganz lange wieder mit unseren Liebsten vereint und durch die Trauer entwickeln wir Kräfte, über die ich morgen schreiben werde.

Falls Du diesen Artikel verpasst hast, hier noch einmal der Link: Leben nach dem Tod

Und noch ein mal der Link zu Halloween, Samhain und Allerheiligen: Das Tor zur Anderwelt ist geöffnet

Ganz liebe Grüße in Euren Allerheiligen-Tag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Reinkarnation 2/2

Heute geht es um Reinkarnation von seiner – nach irdischen Maßstäben – unvorstellbaren Seite. Es geht um herausfordernde Situationen, die wir uns gewählt haben.

Warum es Reinkarnationen überhaupt gibt

Viele Menschen sagen, sie möchte nicht mehr wiederkommen. Das war nun ihre letzte Inkarnation. Das geschieht meist aus einer Überforderung heraus. Die Umstände sind schwierig und/oder herausfordernd. Da kann schon eine Inkarnationsmüdigkeit entstehen. Das ist verständlich.

Aber es liegt nicht in der Menschheitsentwicklung, dass wir hier auf der Erde ein möglichst angenehmes Leben haben. Wenn es das ist, ist es wunderbar. Aber es kann auch ganz anders sein. Das Ziel der Menschen und auch der Menschheit ist es, dass wir lernen, uns unter allen Umständen aus dem freien Willen heraus für das Gute zu entscheiden. Und da haben wir uns manchmal ganz schöne Herausforderungen geschaffen, damit wir das üben können.

An der Entwicklung der Menschen hängt auch die Entwicklung anderer geistiger Wesenheiten, da nur die Menschen über einen freien Willen verfügen. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal mehr. Es ist wichtig zu wissen, dass wir nicht einem Selbstzweck dienen, sondern dass die Entwicklung der Kräfte auch anderen Entitäten zugute kommt.

Wir haben einen großen Auftrag zu erfüllen, deshalb haben wir auch ein ganzes geistiges Team an unserer Seite, das uns immer wieder hilft, die irdischen Hürden zu nehmen und unseren Plan nicht aus den Augen zu verlieren. Und dazu brauchen wir viele Inkarnationen und Reinkarnationen, um dies in uns zu entwickeln.

Wenn wir uns schwere Schicksale wählen

Viele Menschen wählen ein schweres Schicksal um sich daran zu erproben. Und dies ist insofern ein schwieriges Thema, weil es in der spirituellen Szene immer wieder Leute gibt, die zu einem leidenden Menschen sagen: „Das hast du dir doch alles selbst ausgesucht.“ Also praktisch als Hinweis darauf, dass dieser Mensch kein Mitgefühl und vielleicht sogar auch keine Hilfe braucht, weil er das doch alles so gewählt hat. Das ist natürlich absoluter Quatsch.

Denn dieser Mensch hat es sich ebenso gewählt, dass andere Menschen die Möglichkeit haben, ihm zu helfen. Und diese Hilfe ist genauso wichtig, wie die Erfahrung selbst.

Rudolf Steiner beschreibt es sogar so, dass manche Menschen eine Art Opfer-Inkarnation durchmachen, um gerade anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich an Selbstlosigkeit zu üben. Also es ist nicht einfach so, dass wir das Leid anderer Menschen mit dem Hinweis auf selbstgewähltes Schicksal abtun können. Ganz im Gegenteil: Vielleicht nimmt dieser Mensch das Leid auf sich, um gerade uns die Möglichkeit zu geben, aus freiem Willen helfend einzuspringen.

Deshalb ist es für mich immer schwer, wenn ich über Reinkarnation schreibe, mit diesem Punkt umzugehen. Ich möchte auf keinen Fall, dass über Menschen, die Leid erfahren, so geurteilt wird, als seien diese selbst daran schuld. Menschen, die Leid erfahren nehmen dies aus Selbstlosigkeit auf sich.

Blick auf das Leben aus dem Jenseits

Wenn wir aus der geistigen Welt heraus auf das Leben blicken, sehen wir größere Zusammenhänge. Wir sehen uns selbst auch in einer ganz anderen Kraft, weil wir auf die Erfahrung vieler Leben und auf das Durchleben vieler Herausforderungen blicken. Wenn wir inkarniert sind, ist dies anders.

Dann sind wir oftmals in der Kleinheit und Hilflosigkeit, weil wir über den Anschluss an diese Erfahrungen nicht verfügen. Das heißt, wir verfügen schon darüber, aber haben es nicht im Bewusstsein. Deshalb ist die Beschäftigung mit der geistigen Welt so wichtig, dass wir lernen, uns diesen Zusammenhängen immer mehr zu nähern.

Nur dann können wir Entscheidungen, die wir zwischen Tod und Reinkarnation gefasst haben, auch nur annähernd verstehen und den Sinn darin erkennen. Viele Menschen fragen bei schweren Schicksalen immer wieder nach dem „Warum?“ aber es ist aus Sicht des Lebens, das von der Geburt bis zum Tod dauert, nicht erklärbar. Erst, wenn wir das Leben als den ewigen Kreislauf und das ewige Bemühung um Entwicklung betrachten, werden die Zusammenhänge verständlich.

Und morgen möchte ich gerne über den Sinn der Herausforderungen und die Kräfte, die dadurch entstehen, schreiben. Ich merke gerade, das ist zu umfangreich, um es jetzt auch noch hier herein zu packen. Ich hoffe, ich konnte das Thema Reinkarnation in den beiden Artikeln schon ein wenig für Dich beleuchten.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Montag, wunderschönes Halloween

Hier noch einmal der Artikel, den ich dazu schon geschrieben habe: Das Tor zu Anderwelt ist geöffnet

Außerdem sind drei Plätze für unser Samhain-Fest morgen frei geworden. Falls noch wer von Euch spontan dazustoßen möchte: Samhain Event

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

Reinkarnation Teil 1/2

Unter Reinkarnation verstehen wir den Vorgang, dass unsere Seele sich wiederverkörpert, um die Erdenreise erneut anzutreten. Ich möchte heute darüber schreiben, wie diese Entscheidungen zustande kommen.

Wenn wir sterben

Wenn wir sterben, das heißt, wenn unser physischer Körper stirbt, verbringen wir zunächst einmal eine sehr lange Zeit in der geistigen Welt, um unser vergangenes Erdenleben aufzuarbeiten. Dies geschieht aber nicht, indem jemand neben uns steht und uns auf Fehler oder sogar Vergehen aufmerksam macht, sondern es geschieht während unseres ausführlichen Lebensrückblickes, der ungefähr ein Drittel der gelebten Lebenszeit ausmacht. Wir erkennen dabei, was wir schon sehr gut, aber auch, was wir nicht gut gemacht haben. Schließlich erleben wir unser Leben aus der Sicht der anderen Menschen und erkennen, wo wir z.B. Schmerz verursacht haben. Schon während dieser Zeit entsteht in uns der Wunsch nach Reinkarnation, um das Erlebte wieder gut zu machen.

Die Seelengruppe findet sich zur gemeinsamen Reinkarnation wieder zusammen

Wir reinkarnieren wieder mit den Menschen aus unserer Seelengruppe. Das heißt, wir treffen bei jeder Inkarnation die Mitglieder der Seelengruppe wieder. Die Seelengruppe sind die Menschen aus unserem jetzigen Leben, die uns besonders nahe stehen, aber auch Menschen, die uns immer wieder vor Herausforderungen stellen. Doch wir verkörpern uns in jedem Leben in unterschiedlichen Rollen. Wer in diesem Leben ein Partner gewesen ist, kann im nächsten ein Kind oder Elternteil sein. Dies hängt damit zusammen, wer sich für welche Aufgaber und Erfahrungen definiert und bereit erklärt. Aber zunächst bleiben wir in der geistigen Welt solange zusammen, bis die „Kernmitglieder“ der Seelengruppe wieder alle angekommen sind. Doch ist Jeder mit dem Rückblick seines Lebens beschäftigt und fasst daraus seine Entschlüsse.

Wir verlieren die Persönlichkeit des letzten Lebens und werden zur Essenz

Nach dem Lebensrückblick, wenn wir in immer weitere Sphären aufsteigen, verlieren wir die Erinnerung an die letzte Inkárnation und werden zu unserer Essenz, also zu allem dem, was wir in allen Inkarnationen gewesen sind. Dabei helfen uns unser Geistführer und unser Engel, die uns beide schon durch alle Inkarnationen begleitet haben. Sie kennen uns so gut, wie niemand sonst. Sie waren dabei, als wir durch verschiedene Umstände zu Tode kamen, sie waren dabei, wenn wir glückliche und traurige Momente hatten. Wir bekommen nun eine Art Übersicht, aus dem wir ersehen können, wie unsere Seele sich durch die verschiedenen Inkarnationen entwickelt hat, und welche Erfahrungen noch gemacht werden müssen. Und aus diesem Verständnis heraus, erwächst in uns der Wunsch zur Reinkarnation. Dabei besprechen wir alle Einzelheiten sowohl mit dem Engel aber insbesondere auch mit dem Geistführer und natürlich mit den anderen Mitgliedern der Seelengruppe.

Wenn wir schwierige Umstände für die Reinkarnation wählen

Manchmal kann man es sich aus der irdischen Sicht heraus gar nicht erklären, warum man z.B. ein schwieriges Lebensthema gewählt hat. Da wir, solange wir inkarniert sind, versuchen, Leid in jeder Art zu vermeiden, können wir nicht verstehen, warum wir uns freiwillig in unangenehme Umstände hinein inkarniert haben. Das ist auch ein sehr umfangreiches Thema, deshalb werde ich morgen gesondert darüber schreiben. Ebenso möchte ich morgen darüber schreiben, welche Kräfte und Fähigkeiten, die wir im Erdenleben erworben haben, in der geistigen Welt wichtig sind.

Du kannst hier ein wenig weiterlesen: Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Und hier: Warum wir niemals alleine sind – auch nicht, wenn wir sterben

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Leben nach dem Tod

Das Leben nach dem Tod – an Allerheiligen treten wir diesem Thema wieder näher, da wir der verstorbenen Angehörigen gedenken. Doch was ist der Tod wirklich? Wie tot ist tot? Können wir als geistige und somit unsterbliche Menschen denn tot sein? Was passiert, wenn wir unseren physischen Körper ablegen? Was erzählen Menschen mit Nahtodeserfahrungen? Was können wir medial erfassen?

Die Phase des Austretens aus dem Körper – Leben nach dem Tod – der Anfang

Sobald der physische Körper nicht mehr in der Lage ist, weiterzuexistieren, beginnen wir, diesen zu verlassen. Menschen, die Nahtodeserfahrungen gemacht haben, beschreiben dies als einen schmerzfreien und sehr befreienden Moment. Wir können während des Lebens nach dem Tod unseren physischen Körper meist noch wahrnehmen. Wir sehen die Bemühungen der Ärzte und die Verzweiflung der Angehörigen, aber wir haben meist keine Emotion dabei. Zu schön, zu neu und zu aufregend ist die Welt, die sich nun eröffnet.

Der Lebensrückblick nach dem Tod

Die meisten Menschen erleben direkt nach dem Austritt aus dem Körper einen sehr schnellen Lebensrückblick, der aber doch in allen Details wahrgenommen wird. Man erkennt die Wirkung seiner Taten im Guten wie im Schlechten und erhält schon einen ersten Eindruck über das vergangene Leben. Bald nach diesem Rückblick kommen die Menschen mit Nahtodeserfahrungen wieder zurück. Sie berichten von Angehörigen, die sie getroffen haben, von einem wunderschönen Licht und von allumfassender Liebe, für die es bei uns keine Worte gibt. Sie erleben auch das Verbundensein mit allem was ist. Die meisten Menschen berichten davon, dass ihnen bewusst wurde, dass es kein Getrenntsein im Leben nach dem Tod gibt.

Das Leben nach dem Tod

Da wo die Berichte der Nahrodeserfahrungen aufhören, setzt die mediale Arbeit ein. Wir erleben in der medialen Arbeit, dass unsere Lieben in ihrem Leben nach dem Tod sehr wohl noch Anteil nehmen an unserem Leben. Aber auch, dass sie darüber hinaus eigene Aufgaben in der geistigen Welt haben. Noch konnte ich nicht herausfinden, ob sich die Menschen diese selbst auswählen, oder ob sie diese aufgetragen bekommen haben.

Wenn wir an Allerheiligen den Toten gedenken

Wenn wir an Allerheiligen den Toten gedenken, gedenken wir eigentlich nur dem einen Aspekt, den diese Menschen in der letzten Inkarnation ausgefüllt haben. Wir können aber auch darüber hinausgehen und ihnen gedenken, indem wir anerkennen, dass die Menschen gar nicht tot sind im Sinne, dass sie kein Bewusstsein mehr haben. Gestorben ist lediglich der physische Körper. Der Mensch ist nachtodlich noch viel vollständiger, als er zu Lebzeiten je gewesen ist. Und wir würden den Menschen in der geistigen Welt sehr helfen, wenn wir ihr Leben nach dem Tod anerkennen und lebhaftes Interesse an ihrem jetzigen Dasein zeigen.

Hier habe ich schon einige Artikel zu diesem Thema verfasst:

Ein Artikel über Halloween, Samhain und Allerheiligen: Das Tor zur Anderswelt ist geöffnet

Ein Artikel über Sterben und Leben: Vom Sterben und vom Leben

Ein Bericht über das Leben nach dem Tod: Am Anfang steht der Tod

Gott in der Wahrnehmung der Verstorbenen: Was berichten Verstorbene über Gott

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von goszka auf Pixabay

Mystische unsichtbare Welten

Mystische unsichtbare Welten umgeben uns. Nur hin und wieder werden wir uns deren Anwesenheit bewusst, wenn etwas Unerklärliches geschieht. Dann werden wir ein wenig aufmerksam, um kurz danach wieder in die Alltagsgedanken zu versinken.

Es ist so unfassbar umfangreich, wer und was uns umgibt, ohne dass die meisten Menschen sich dessen bewusst sind. Wenn wir immer gewahr wären, welche geheimnisvollen, mystischen unsichtbaren Welten uns umgeben, würden wir die ganze Welt aus völlig anderen Augen sehen.

Ich möchte das ändern

Weil ich dies ändern möchte, bin ich gerade dabei, einen ganz zauberhaften Videokurs zu erstellen, in dem ich Euch in vielen kurzen Videos erzähle, was uns alles umgibt und wie Ihr es schaffen könnt, mehr davon wahrzunehmen.

Der Kurs ist so aufgebaut, dass Ihr immer mal ein wenig zuhören und es dann auf Euch wirken lassen könnt. Deshalb sind es viele geschlossene Kapitel und nicht eine einzige lange Wurst 🙂 Es gibt sogar eine App dazu, damit Ihr auch unterwegs eine kleine Dosis mystisches Wissen zu Euch nehmen könnt.

Und es ist mir eine große Freude an diesem Thema zu arbeiten. Wenn ich alle technischen Hürden genommen habe, und keine weitere mehr auftaucht, so sollte dieser magische, mystische, zauberhafte Videokurs ab Mitte kommender Woche verfügbar sein und ich bin wahnsinnig aufgeregt.

Wovon der Video-Kurs handelt

  • Von Elementarwesen, Naturgeistern und dem Bewusstsein aller Materie
  • Von Hauswesen und Hofwesen
  • Von Wesenheiten der technischen Geräte
  • Von Wesenheiten der Jahreszeiten
  • Von Wesenheiten, die wir selbst erschaffen, den sogenannten Elementalen
  • Von Engeln
  • Von Geistführern
  • Von Verstorbenen und Menschen in der geistigen Welt
  • Von nicht-dienlichen Wesenheiten, den sogenannten Widersachern
  • Von Geistern, Spektren und Spukgestalten
  • Von Kommunikation mit den verschiedenen Wesenheiten
  • Vom Schutz gegen nicht-dienliche Wesenheiten
  • Vom Leben in vielen Welten und Dimensionen
  • Vom Bewusstsein und der Erinnerung der Gegenstände
  • Und von Vielem mehr….

Warum ich die mystischen unsichtbaren Welten so sehr liebe

Ich liebe diese Welten, weil sie uns eine neue Perspekte der Welt zeigen. Ich erlebe, dass die Beschäftigung und die immer stärker werdende Wahrnehmung dieser Welten im Leben jedes Menschen eine große Veränderung bewirkt.

  • Wir werden bewusster und achtsamer
  • Wir wissen um das Wirken der geistigen Welt
  • Wir erfahren die Hilfe aus der geistigen Welt
  • Wir entwickeln mehr Vertrauen ins Leben und ins Schicksal
  • Wir verstehen die großen und kleinen Zusammenhänge besser
  • Wir gewichten die Vorkommnisse in der physischen Welt anders
  • Wir können selbst in diesen mystischen unsichtbaren Welten wandeln
  • Wir werden Bewohner der zwei Welten – physische und feinstoffliche Welten treffen sich in unserem Bewusstsein und unserer Wahrnehmung

Und ich würde mich riesig freuen, wenn dieser Video-Kurs, den ich mit viel Liebe und Begeisterung für die mystischen unsichtbaren Welten erstelle, auch Euch beflügeln wird, damit wir alle gemeinsam in ein völlig neues Bewusstsein hineinwachsen. Ein Bewusstsein, das die neue Welt, die gerade erschaffen wird, prägt.

So, jetzt muss ich weiterarbeiten, denn ich möchte diesen Video-Kurs noch vor Samhain (Allerheiligen) der Welt zur Verfügung stellen.

Denn mit Samhain beginnt die magisch-mystische Zeit, die sich durch den Advent und die Raunächte zieht.

Wer sich schon ein ganz klein wenig einstimmen will, findet passende Artikel hier:

Elementarwesen

Wasser hat Bewusstsein

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

6. Portaltag: Hilfe aus dem Jenseits

Hilfe aus dem Jenseits kommt viel öfter vor, als uns bewusst ist. All die wunderbaren „Zufälle“ und Fügungen sind Grüße unserer Lieben aus der geistigen Welt. Die Menschen, die bereits ihren Körper abgelegt haben, sind nicht weg. Sie sind in unserer Nähe und stehen uns zur Seite. Viele Menschen vergessen das in ihrem Alltag. Doch die Menschen in der geistigen Welt nehmen Anteil an unserem Tun und an unserem Schicksal und haben großes Interesse, daran mitzuwirken. Darüber möchte ich heute schreiben.

Grundsätzliches:

Wir sind alle geistige Wesen und unsere wahre Heimat ist die geistige Welt. Hier auf der Erde sind wir zu Besuch, um uns zu entwickeln. Bestimmte Entwicklungsschritte sind nur möglich, wenn wir uns als physische Menschen inkarnieren. Doch unsere wahre Natur ist geistiger Art. Deshalb ist es auch so selbstverständlich, dass die Menschen in der geistigen Welt, die voraus gegangen sind, uns ihre Hilfe aus dem Jenseits anbieten.

Konkrete Geschichten von Hilfen aus dem Jenseits

Eine Frau hat ihren Mann nach sehr langer Krankheit verloren. Er hat recht unerwartet seinen Körper verlassen. Sie hatte sich lange und hingebungsvoll um ihn gekümmert und sein Leben so angenehm wie möglich gemacht, trotz seiner schweren Erkrankung. Er sagte immer wieder zu ihr, dass er ihr das gerne eines Tages zurückgeben möchte, was sie für ihn getan hat. Diese Frau ist selbstständig und ihr Unternehmen ernährte sie, aber es war ein ewiger Kampf um den nächsten Auftrag, da sie auch viel Zeit für ihren Mann aufwendete. Und kurz nach seinem Begräbnis begann es, sie einen langfristigen Auftrag nach dem anderen erhielt, sodass sie Wochen später wusste, dass sie für die nächsten Jahre ausgesorgt hatte. Ihr war sofort klar, dass ihr Mann dahinter steckte, denn genau dies war immer sein größter Wunsch gewesen. Und so hatte er ihr die notwendige Hilfe aus dem Jenseits geschickt.

Eine andere Geschichte zur Hilfe aus dem Jenseits

Ich habe einen sehr guten Freund, der zu seinen Lebzeiten Sozialarbeiter im einem Brennpunkt-Viertel war. Das heißt, er war im Umgang mit schwierigen Jugendlichen total bewandert und ich habe ihn oft für sein souveränes Handeln bewundert. Als er ganz unerwartet seinen Körper verließ, begann ich, ihn immer wieder darum zu bitten, meine Kinder zu begleiten, wenn sie abends unterwegs waren. Und eines Tages war meine Tochter mit dem Zug unterwegs und ich wusste, dass um diese Uhrzeit nicht viele weitere Fahrgäste in dem Zug sein würden. Und ich bat ihn, auf sie aufzupassen. Als ich sie am Bahnhof abholte, fragte ich sie, ob denn noch jemand in dem Zug war und sie verneinte. „Allerdings“, fügte sie hinzu „…hatte ich dauernd das Gefühl, dass mir gegenüber auf dem Vierersitz noch jemand sitzt. Ich war sehr glücklich über diese Hilfe aus dem Jenseits von meinem Freund.

Hier habe ich die Geschichte schon einmal etwas ausführlicher beschrieben: Wie uns Menschen aus der geistigen Welt helfen

Noch eine wunderbare Geschichte

Dies ist gerade gestern in der Hellsinne-Gruppe geschehen. Eine liebe Teilnehmerin, die bereits mit der geistigen Welt arbeitet, hat – wie alle Menschen – immer wieder Zweifel an sich selbst und an ihrem Weg. Gestern übten wir öffentliche Jenseitskontakte vor der ganzen Gruppe und es erschien eine Kollegin von ihr, die sie vor rund vierzig Jahren kannte. Damals war die Kollegin schon sehr lange in ihrem Beruf und eine „graue Eminenz“ auf deren Wort man hörte und der man vertraute, während die Teilnehmerin noch junge Berufsanfängerin war. Und diese Kollegin kam gestern, um ihr zu sagen, dass sie genau auf dem richtigen Weg ist. Sie brachte dafür sogar ein sehr wichtiges und wertvolles Symbol mit, damit kein Missverständnis entstehen konnte, was genau sie meinte.

Das sind nur ein paar wenige Beispiele dafür, wie uns permanent Hilfe aus dem Jenseits zuteil wird. In dem Moment, in dem wir uns für diese Möglichkeit öffnen, können wir viel freier und entspannter sein, denn wir müssen Dinge nicht immer selbst und alleine machen. Die Menschen in der geistigen Welt stehen uns mit Rat und Tat zur Seite. Und während der Portaltage können wir diese Kontaktaufnahme wesentlich leichter erspüren.

Wer mehr über Fügung und Zufälle lesen möchte, hier habe ich speziell darüber geschrieben: Zufall – Synchronizität – Fügung – Wirken der geistigen Welt

Deshalb lautet das heutige Mantra:

„Ich nehme die Hilfe aus dem Jenseits dankbar an, denn meine Lieben in der geistigen Welt unterstützen meine Entwicklung.“

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von hexenfeger123 auf Pixabay

Jenseitskontakte sind Heilung

Die Aufgabe eines Mediums besteht in erster Linie darin, durch die Jenseitskontakte das Bewusstsein der Menschen für das Leben nach dem Tod zu entwickeln. Wenn wir wissen, dass der Tod gar nicht existiert, stehen wir viel stabiler im Leben. Ja, wir legen unseren physischen Körper eines Tages ab, doch unser Leben endet damit nicht. Wir leben mit oder ohne physischen Körper. Und wir haben im Diesseits und im Jenseits wichtige Aufgaben.

Im Leben nach dem Tod haben wir auch Aufgaben zu verrichten

Wenn wir nach unserem Tod ins Jenseits wechseln, also in die Welt, in der wir eigentlich zuhause sind, übernehmen wir dort weitere Aufgaben. Je nachdem, wie gut und wie weit wir unsere Kräfte im Diesseits entwickelt haben, stehen uns im nachtodlichen Leben unterschiedliche Qualitäten zur Verfügung. Wir entwickeln unsere seelischen Kräfte auf der Erde, aber verwenden können wir diese oftmals erst in der geistigen Welt. Und wenn wir das nächste Mal eine Inkarnation antreten, sind wir ebenfalls mit diesen Kräften ausgestattet.

Jenseitskontakt als wundersame Heilung auf beiden Seiten

Es gilt in der spirituellen Welt oftmals der Glaube, dass Jenseitskontakte nur für den Menschen in der physischen Welt wichtig sind. Aber das ist weit gefehlt. Auch die Verstorbenen, oder besser gesagt, die Menschen in der geistigen Welt, profitieren davon, wenn sie Unausgesprochenes noch ausprechen können. Es ist Heilung, wenn sie dem geliebten Menschen, den sie zurückgelassen haben, noch sagen können, wie sehr sie ihn/sie lieben. Oder manchmal ist es auch eine Entschuldigung, die die Beziehung der beiden Menschen, die nun in unterschiedlichen Welten leben, heilt.

Verstorbene können die Zusammenhänge besser erkennen

Sobald der Mensch die geistige Welt betritt, werden die Zusammenhänge zwischen Menschen sichtbar. Deshalb kommt bei einem Jenseitskontakt auch gar nicht selten jemand, mit dem man zwar keine lange Verbindung hatte, der im Leben des Klienten aber einen wichtigen Impuls gesetzt hat, der diesen beiden Menschen, als sie noch beide in der phyischen Welt lebten, gar nicht bewusst war. Und auch Familienangehörige können nun sehen, was sie durch ihr Verhalten ausgelöst haben. Und gerade bei Eltern, die nicht besonders liebevoll waren, oder bei Partnern, die es mit der Treue nicht so ernst genommen haben, ist es heilsam, wenn diese Themen noch einmal angeschnitten werden, damit beide Seiten frei werden von Wut und Schuld.

Die Gefühle der Hinterbliebenen beeinflussen das Leben nach dem Tod

Ich möchte hier ein wunderbares Buch empfehlen, in dem ein Soldat noch lange nach seinem Tod Kontakt zu seinen Schwestern gepflegt und auch öfter darüber gesprochen hat, welche Auswirkung die Trauer seiner Familie auf sein nachtodliches Leben hat: Brücke über den Strom

Wenn Du einen Jenseitskontakt haben möchtest

Natürlich stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung um einen Jenseitskontakt für Dich zu machen. Nähere Informationen findest Du hier: Jenseitskontakt

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag. Und vielleicht mögt Ihr Eure Lieben in der geistigen Welt ein wenig in Euer Wochenende einbeziehen. Sie freuen sich darüber, wenn man an sie denkt, und vielleicht dazu sogar eine Kerze anzündet. Darüber schreibe ich dann morgen mehr!

Liebe Grüße in Euren Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Wenn wir sterben – wie werden wir unser Leben rückblickend betrachten?

Auch wenn es die meisten Menschen gerne verdrängen, jeder von uns wird eines Tages diesen irdischen Körper ablegen und sich selbst auf den Weg in die geistige Welt machen. Wie werden wir dann auf unser Erdenleben zurückblicken? Wie werden wir es bewerten? In den zehn Jahren, in denen ich sterbende Menschen begleitet habe, habe ich kaum einen Menschen erlebt, der etwas bereut hat, das er getan hat, aber ich habe sehr viele Menschen erlebt, die bereut haben, was sie nicht getan haben. Meine Lehrerin Vera Birkenbihl sagte immer: „Alles wäre leicht, wenn wir wüssten, dass wir nur noch drei Monate zu leben hätten.“ Sie meinte damit, dass es dann leicht wäre, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Und da wir niemals wissen, wann es soweit ist, sollten wir die Endlichkeit unseres Lebens im positiven Sinne immer vor Augen haben.

Wir sind Gäste auf der Erde und haben uns etwas vorgenommen

Im Englischen heißt es immer: „You are here for a reason“ und das finde ich einen sehr treffenden Ausdruck. Wir haben einen Grund, warum wir hier sind. Wir sind definitiv nicht hier, damit wir immer eine blitzblanke Spüle haben, es sei denn wir wären Martha Stewart (eine amerikanische Super-Hausfrau, die das zu ihrem Business gemacht hat). Wir sind auch nicht hier, um es allen anderen Menschen recht zu machen. Sondern wir sind hier, weil wir uns zwischen Tod und Geburt etwas vorgenommen haben. Etwas, das wir nur entwickeln und umsetzen können, wenn wir hier auf der Erde sind. Deshalb ist es so wichtig – und deshalb schreibe ich auch immer wieder darüber – dass wir unseren Seelenplan erfüllen. Im Moment des Todes wissen die meisten Menschen, ob sie ihren Plan erfüllt haben oder nicht. Und es ist nicht besonders schön, wenn man auf den Austritt aus dem Körper wartet und sich darüber grämt, dass man sein Ding nicht gemacht hat.

Wir alle wollen entspannt auf unserem Totenbett liegen

Wenn der Zeitpunkt des (sogenannten) Todes gekommen ist, dann sind es zwei Dinge, die diesen Moment zu einem guten Moment machen:

  1. Wir wissen, dass der physische Tod nicht das Ende unseres Lebens ist, sondern dass wir uns nun in der geistigen Welt erholen werden und unser Leben aus der erweiterten Sicht betrachten, unsere Lieben wieder treffen und bald wieder erfahren, wer wir wirklich sind.
  2. Wir haben das Gefühl, dass wir dieses Erdenleben ganz gut gemeistert haben. Wir müssen es nicht zur Perfektion gebracht haben, aber wir haben es gut genutzt.

Wenn wir diese beiden Dinge tief verinnerlicht haben, dann brauchen wir uns niemals vor diesem Moment fürchten. Es ist genau wie bei einer Geburt. Der Übergang kann etwas mühsam sein, aber es lohnt sich. Sobald wir den physischen Körper verlassen haben, sind wir zuhause angekommen. Und das ist ein wunderschönes Gefühl.

Es ist so schade, dass sich so viele Menschen vor diesem Moment fürchten

Wenn wir wissen, dass wir nichts und niemanden verlieren können, dass wir niemals getrennt sein werden, dann ist alles leicht. Es gibt dann nämlich überhaupt nichts, vor dem wir uns fürchten müssen. Sondern wir können ganz entspannt unser Leben leben und uns ausprobieren. Wir wissen dann, dass das Leben an sich ein großer Kreis ist.

Das letzte Hemd hat keine Taschen

Das ist ein Ausspruch meiner Oma und sie hatte damit sehr recht. Wir nehmen all unsere materiellen Güter nicht mit. Unser Kapital in der geistigen Welt sind all unsere seelischen Errungenschaften, die inneren Kräfte, die wir entwickelt haben und das, was uns als Menschen auf dieser Erde ausgemacht hat. Das ist unsere Aussteuer in der geistigen Welt. Daher ist es nicht wichtig, ob wir in einer Villa leben oder in einer Mietwohnung, ob wir einen Porsche fahren oder einen Polo, ob wir eine Gucci-Tasche haben oder eine namenlose. Dies alles sind Dinge, die uns auf der Erde Spaß machen können und es ist auch nichts einzuwenden gegen eine Villa, einen Porsche oder eine Gucci-Tasche. Aber es hat keine Bedeutung. Es ist nur von Bedeutung was wir überwunden und gelernt haben und was wir aus unserem Leben gemacht haben.

Es ist wichtig, dass wir darüber nachdenken, was wirklich von Bedeutung ist

Dafür gibt es eine ganz einfache Frage: Wenn Sie über etwas nachdenken und sich nicht entscheiden können, dann können Sie sich überlegen, ob es auf Ihrem Sterbebett wichtig sein könnte, ob Sie dies oder jenes getan haben. Denn nur die Dinge, die in diesem Moment wichtig sind, sind es auch jetzt. Nehmen wir hier ein Beispiel:

Für mich persönlich wird es auf dem Sterbebett nicht wichtig sein, welche Marke meine Klamotten hatten, aber es wird wichtig sein, ob ich meine Bücher geschrieben habe, oder nicht. Daher ist es nur wichtig, dass ich schreibe, nicht aber, dass ich Markenklamotten kaufe.

Oder ein anderes Beispiel

Wenn wir etwas tun, das wir nicht aus ganzem Herzen lieben, und alles andere, das wir lieben, nach hinten verschieben, dann könnte es sein, dass wir eines Tages sehr bereuen werden, dass wir unsere Zeit so verschwendet haben. Viele Menschen tun etwas, das sie nicht lieben und schieben das eigentliche Leben auf für nach der Pension. Aber ob es diese Zeit überhaupt geben wird, ob man überhaupt so alt werden wird und ob man dann noch fit genug ist, die Dinge zu tun, die man liebt, weiß man nicht. Daher ist es besser, sich von Tätigkeiten zu trennen, die man nicht (mehr) liebt und seine Zeit damit verbringen, das zu tun, was die Seele will. Da wären wir wieder beim Seelenplan. Wir sind nicht hier um möglichst viel Sicherheit zu haben, wir sind hier um neue und wichtige Erfahrungen zu machen.

Diese verflixte Sicherheit kostet unendlich viel Lebenszeit

Viele Menschen leben nicht ihr eigentliches Leben, weil sie nicht gewillt sind, Sicherheiten im Leben aufzugeben. Aber genau diese Sicherheiten haben einen extrem hohen Preis. Wenn wir dafür unser Leben opfern, was haben sie uns dann gebracht. Das Leben ist nicht dafür da, sicher zu sein. Das Leben will gelebt werden – in allen Facetten. Und natürlich muss man nicht Hals über Kopf alles hinschmeißen, aber festkrallen an einer vermeintlichen Sicherheit ist nicht-gelebtes Leben. Daran sollten Sie vielleicht denken, wenn Sie heute zu einem nicht-geliebten Arbeitsplatz fahren.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Montag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Der Kreislauf des Lebens und des Sterbens – wir müssen darüber Bescheid wissen, um bewusst zu leben

Es ist in der Tat keine „nette Freizeitbeschäftigung“ sich über das Leben nach dem Tod zu informieren, da es nachtodlich wirklich wichtig ist, dass wir darüber wissen. Es hilft uns, uns in der geistigen Welt zu orientieren und wir sind wesentlich schneller bereit, unsere nachtodlichen Aufgaben zu übernehmen. Es gibt genügend Menschen, die in der geistigen Welt ankommen und recht orientierungslos sind – da ist es dann auch die Aufgabe anderer Menschen, sich um diese Menschen zu kümmern. Jeder, der sich schon in der Erdenzeit darauf vorbereitet hat, ist als Unterstützer sehr gefragt.

Wer wir wirklich sind

Wir fühlen uns oftmals viel zu stark mit unserer jetzigen Inkarnation verbunden, und Aussprüche wie „Man lebt nur einmal“ führen dazu, dass Menschen glauben, dass sie dieser eine Mensch sind. Diese Verhaftung an diese eine Inkarnation macht uns aber viel kleiner und vor allen Dingen ängstlicher als es notwendig wäre. Wenn wir unsere persönliche Reise als Kreislauf erkennen, den uns die Natur jedes Jahr vorlebt, dann werden wir innerlich frei.

Der Kreislauf, den uns die Natur vorlebt

Die Welt im Großen und im Kleinen macht immer Sinn. Und es ist so wunderbar eingerichtet, dass wir die Natur als Beispiel nehmen können, wie es auch um uns bestellt ist.

Der Frühling des Lebens

Im Frühling kommen wir auf die Welt, erleben Kindheit und Jugend und so wie die jungen Pflanzen biegsam sind und voller grüner Lebenskraft, so sind auch wir noch sehr elastisch und von ungeheurem Tatendrang. Aber wir sind auch verletzlich. Und wie eine sehr kalte Nacht den Jungpflanzen sehr zusetzen kann, so sind auch wir in der Jugend fragil und brauchen den Schutz der Erwachsenen. Wenn wir diesen nicht genügend haben, geht es uns wie den Jungpflanzen, die zuviel Frost abbekommen haben – wir brauchen sehr lange, um uns davon wieder zu erholen und brauchen bedeutend länger Fürsorge, als wenn alles glatt gegangen wäre. Aber wie in der Natur können auch wir dadurch vielleicht einige Blessuren mitgenommen haben, aber wir haben meist die Möglichkeit, uns wieder zu regenerieren und sogar spezielle Resistenzen aufbauen. Und wie in der Natur die Elementarwesen sich liebevoll um jede einzelne Pflanze kümmern, so sind auch wir umgeben von geistigen Wesenheiten, die dafür sorgen, dass wir auch „rauhere Nächte“ halbwegs gut überstehen.

Der Sommer des Lebens

Wenn es dann Sommer wird, sind alle Pflanzen in voller Blüte. Alles steht in seinem vollen Saft und es werden die Samen gebildet für die neuen Pflanzen. Auch Früchte wachsen auf den Büschen und Bäumen und alles ist purer Überfluss. Die sommerliche Natur ist ein Inbegriff des Überflusses. Jede Pflanze bildet viel mehr Blüten und Samen aus, als überhaupt gebraucht werden. Die Natur ist niemals kleinlich oder knausrig und dies darf uns als Sinnbild dienen, dass auch wir im Sommer unseres Lebens aus den Vollen schöpfen können. In der Blüte unseres Lebens – das wird sogar so genannt – verfügen wir über eine Menge Kraft, können Ideen umsetzen, können uns fortpflanzen und so weiter. Wir sind ein Teil des Ganzen und können uns genau so verschwenderisch entfalten wie die Natur. Und auch wir sind – wenn wir es zulassen – genauso schön und farbenfroh, wie es die sommerliche Natur ist. Und wie die Blüten nicht nur die Voraussetzung für die Samenbildung darstellen, sondern auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten nähren, die wiederum für die Bestäubung sorgen, so treten auch wir Menschen in Interaktion mit anderen Menschen und geben und nehmen. Wenn wir begriffen haben, dass wir gerade einen von vielen Sommern unseres Lebens erleben, dann können wir unsere Blüten so richtig zur Geltung bringen.

Der Herbst des Lebens

Im Herbst werden die Früchte reif. Im frühen Herbst wird geerntet und die Pflanzen geben, was sie zu geben haben. So sind auch wir. Wenn wir selbst im Herbst angekommen sind, ist es Zeit unser Wissen weiterzugeben. Wir können anderen Menschen helfen, sich zu orientieren. Aber dies funktioniert nur dann so richtig, wenn wir im Sommer auch wirklich gelebt haben. Wenn wir im Sommer nicht viele Blüten ausgebildet haben, dann werden im Herbst auch nicht viele Früchte zu ernten sein. Wir Menschen sind glücklicherweise – im Gegensatz zu den Pflanzen – auch noch in der Lage, im Herbst neue Blüten auszubilden. Das ist auch gut so. Im Herbst des Lebens stellen wir uns zur Verfügung. Das ist die Aufgabe des Herbstes. Das Blütenkleid weicht, und hier und da werden schon die Blätter braun und fallen ab. Der Herbst hat eine andere Art der Schönheit – er ist nährend. Und nährend sollten auch wir sein. Wenn wir in der Lage sind, andere Menschen auf der seelischen Ebene zu nähren, dann leben wir unseren Herbst ganz besonders. Auch wenn wir unser Wissen, die Früchte unserer Arbeit – großzügig an die anderen Menschen verteilen können, dann sind wir auch im Herbst unseres Lebens im Überfluss. Wer im Herbst des Lebens noch versucht, ein sommerliches Gewand zu tragen, steht irgendwie falsch im Leben. Nichts ist für unseren Herbst abträglicher als der fürchterliche Jugenlichkeitswahn. Keine Pflanze versucht uns im Herbst vorzugaukeln, es sei Frühling oder Sommer. Wenn wir im Herbst leben, als wäre Frühling oder Sommer betrügen wir uns und die Welt um unsere Früchte. Das ist eine viel größere Sinnlosigkeit als allgemein angenommen. Menschen, die in Würde altern sind schön.

Und wie in der Natur zum Ende des Herbstes alle Blätter abfallen und es ausschaut, als ob die Natur stürbe, so verwelkt auch unser physischer Körper und wir werfen ihn ab, wie die Bäume die Blätter abwerfen.

Der Winter des Lebens

Wenn wir im Winter in die Natur schauen, könnten wir meinen, sie sei gestorben. Der Garten schaut trostlos aus, alles ist verwelkt, braun und abgestorben. Doch wenn wir uns in die Tiefe der Erde hineinfühlen, dann können wir erkennen, dass spätestens ab Mariä Lichtmess, also dem keltischen Imbolc, am ersten und zweiten Februar wieder die Lebenskräfte beginnen zu fließen. Noch ist im Außen nichts zu sehen, vielleicht ein paar Schneeglöckchen hier und da, aber die Bäume sind noch genauso scheinbar tot wie zuvor. Doch im Verborgenen, in Milliarden von Samen, haben sich die neuen Lebenskräfte formiert um in wenigen Wochen wieder an die Oberfläche zu treten. Auch hier arbeiten Myriaden von Elementarwesen und Naturgeistern mit, um die Lebenskräfte der Pflanzen wieder aufzubauen. Und genauso ist es, wenn wir sterben. Zunächst verbringen wir eine Zeit mit der Rückschau auf unser Leben, erholen uns, empfangen unsere Lieben, wenn auch sie ankommen. Und dann irgendwann machen wir uns wieder bereit, die Bühne des nächsten Lebens zu betreten. Und wie Pflanzen lernen, von Generation zu Generation sich immer mehr an die Witterungsverhältnisse anzupassen, so sind auch wir im kommenden Leben um die Erfahrungen des vergangenen Lebens reicher, wenngleich auch unbewusst.

Und wenn uns dies bewusst wird, dass auch unsere Existenz ein ewiges Kommen und Gehen ist, dann können wir uns im Sommer und im Herbst so richtig entfalten – und nachtodlich, also im Winter, sind wir ebenfalls diejenigen, die den anderen Menschen helfen, sich in der „Winterwelt“, also dem Jenseits, zu orientieren.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Was berichten Verstorbene über Gott?

Was berichten Verstorbene eigentlich über Gott ist eine Frage, die mir nicht täglich, aber immer wieder gestellt wird. Und um diese zu beantworten, müssen wir uns erst einmal damit beschäftigen, wie das Leben in der geistigen Welt eigentlich ist. Und ich bin mir sicher, dass auch das nur eine Annäherung sein kann, weil wir mit unserem dreidimensionalen Denken die ganze Komplexität der geistigen Welt gar nicht erfassen können. Aber wir können versuchen, uns dem anzunähern.

Wie erleben sich Menschen nach dem physischen Tod?

Wenn wir frisch in die geistige Welt kommen, fühlen wir die Anwesenheit einer großen, universellen Liebe, das wissen wir hauptsächlich aus den Nahtodes-Forschungen von Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Und auch im Jenseitskontakt bekommt man davon eine kleine Ahnung, weil die Menschen immer vermitteln, dass es gut ist, wie es ist. Dass sie zwar vielleicht ein wenig Sehnsucht nach ihren Angehörigen haben, die noch inkarniert sind – vor allen Dingen dann, wenn der Tod noch nicht lange her ist – aber sie vermitteln den Eindruck, dass es gut ist. Diese Menschen sind noch ganz damit beschäftigt, ihr vergangenes Leben zu betrachten. Sie sind also noch identifiziert mit der Person, die sie im letzten Leben waren. Daher können wir auch mit ihnen als diese Person sprechen. Doch dort wo diese Menschen sind, erleben sie zwar eine universelle Kraft und Liebe, aber sie sind (noch) nicht in der Nähe zur Quelle, die wir Gott nennen können, oder wie wir sie gerne benennen möchten.

Ein Vergleich dazu

Wenn wir als inkarnierte Menschen z.B. nach Amerika reisen, dann wissen wir, wer der Präsident dieses Landes ist. Sein Existenz ist allgegenwärtig, er ist die Instanz, die über allem wacht. Wir können sogar zum Weißen Haus fahren und es uns von außen betrachten und wissen oder vermuten, dass der Präsident dort drinnen ist. Aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von ihm, weil wir nicht an ihn herankommen. Bis hierhin passt der Vergleich mit den Menschen in der geistigen Welt. Sie fühlen die Quelle, aber mehr auch nicht. Sie befinden sich noch auf den unteren Ebenen der geistigen Welt, die unsere physische Welt auf der Erde praktisch durchdringen. Sie sind uns noch ganz nah. Aber daher erleben sie nicht, was in den übergeordneten Ebenen stattfindet. Sie erhalten nur eine Ahnung davon.

Die weiteren Schritte der Menschen in der geistigen Welt

Rudolf Steiner beschreibt, dass die Menschen etwa ein Drittel der Zeit, die sie inkarniert waren, sich mit ihrem Lebenstableau beschäftigen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wir Menschen ungefähr bis zu ungefähr 50 Jahre nach ihrem Ableben noch erreichen können – selten länger. Aber dies hat aus meiner Sicht damit zu tun, wie lange man auf die Mitglieder der Seelengruppe wartet. Wenn ich hier von Zeit und Jahren schreiben, so ist das nur für uns relevant. In der geistigen Welt existiert keine Zeit. Alles ist im Jetzt. Das ist für uns schwer vorstellbar, da wir ein Leben ohne Zeit nicht kennen. Wenn sich nun die Menschen in der geistigen Welt wieder als Seelengruppe zusammengefunden haben, dann beginnt die Reise in die höheren Sphären. Dabei verlieren die Menschen aber die Individualität aus dem letzten Leben und werden zur Essenz aller gelebten Leben. Sie sind wieder mit allen ihren Erfahrungen und allem Wissen vereint. Dies ist aber der Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr in der Lage sind mit ihnen zu kommunizieren, da es sie als die letzte Inkarnation nicht mehr gibt. Als Angehörigen brauchen wir uns vor diesem Moment nicht zu fürchten, da wir ja dann selbst in der geistigen Welt sind und den Weg gemeinsam mit unseren Lieben gehen. Auch wenn wir viele Jahre später sterben.

Der Weg in die höheren Sphären

Wir reisen nun also in die höhren Sphären – ich will mal mich selbst als Beispiel nehmen. Über eine bestimmte Zeit nach meinem Ableben sind meine KollegInnen noch in der Lage mit mir zu kommunizieren, weil ich noch Manou bin, lediglich ohne Körper. Wenn ich aber weiterziehe, das heißt, wenn all meine Lieben zu mir in die geistige Welt gekommen sind und ebenfalls ihre Zeit des Lebenstableaus erledigt haben, reisen wir weiter. Wir alle verlieren dabei die letzte Individualität und werden zu dem, was wir jemals waren. Dabei erkennen wir natürlich auch, wie oft wir uns zuvor schon getroffen haben. Wir treten ein in einen Zustand der tiefen Erkenntnis. Wir sind nun nicht mehr in der Sphäre der Erde, sondern durchreisen die verschiedenen Planetensphären – Rudolf Steiner beschreibt dies sehr genau. Das würde heute aber zu weit führen. Wenn wir aber in der Sonnensphäre sind, dann treten wir in Kontakt mit Christus, dem großen Sonnenwesen. Nur können wir das niemandem mehr erzählen, weil kein Medium mehr mit uns in Kontakt treten kann.

Und wenn wir am Ende unserer Reise angekommen sind – dies nennt Steiner die Weltenmitternacht, dann entscheiden wir uns gemeinsam und mit Hilfe unserer geistigen Begleiter, wie und unter welchen Umständen wir uns wieder verkörpern werden, in welcher Konstellation wir uns verkörpern werden und was wir gemeinsam erleben. Hier werden die Pläne für das nächste Leben wieder geschmiedet. Nun machen wir uns wieder auf den Weg in das nächste physische Leben.

Dies ist der Grund, warum Verstorbene im Jenseitskontakt nichts über Gott berichten können

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, warum wir über den Jenseitskontakt nichts über die höhren Sphären erfahren können. Wenn wir in der geistigen Welt ankommen, haben wir zwar eine erweiterte Wahrnehmung über gewissen Zusammenhänge. Wir können sehen, wie sich Fäden von uns zu anderen Menschen gesponnen haben. Und wir können auch erleben, was wir Gutes und weniger Gutes getan haben – aus der Sicht der anderen Menschen (das habe ich gestern beschrieben), aber wir haben keine direkte Wahrnehmung von Gott. Wir sind auch nicht allwissend, sondern wir sind zunächst die, die wir auch mit Körper waren und erst in weiterer Folge erfahren und erleben wir mehr – können es aber nicht mehr mitteilen und haben vermutlich auch nicht das geringste Bedürfnis danach. Wir erleben uns dann als Teil eines riesigen, komplexen Weltenkosmos`, für den es auch hier auf der Erde ganz sicher keine Worte gibt. Das ist ja selbst bei Nahtoderlebnissen so, dass die Menschen beschreiben, dass sie für die Empfindungen und Erlebnisse keine irdischen Worte finden.

Wenn wir etwas über Gott im irdischen Dasein erfahren möchten, so dürfen wir es in Kontemplation, Gebet und Meditation üben. Jeder Mensch ist in der Lage mit dem höchsten Schöpferwesen in Kontakt zu treten – jeder Mensch zählt und ist vor diesem großen Wesen wichtig.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen kontemplativen Sonntag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Ein etwas provokanter Titel, aber genau das ist das Thema. Als ewig lebende geistige Wesen sind wir nicht in der Lage zu sterben. Wir leben auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten, aber wir leben. Der physische Tod, der so viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, ist real. Wir legen unsere sterbliche Hülle ab wie einen Anzug, der alt und verschlissen oder eben einfach nicht mehr passend ist. Danach leben wir in der geistigen Welt und haben dort unsere Aufgaben zu verrichten. Wir sind auch in der geistigen Welt zusammen mit den Menschen, die uns hier in der physischen Welt wichtig waren und treffen unsere Liebsten immer wieder.

Wir inkarnieren in Seelengruppen

Diejenigen Menschen, die uns sehr nahe stehen, sind Wesenheiten, die wir schon aus vielen Leben kennen. Wir haben schon viele Inkarnationen miteinander verbracht in immer anderen Konstellationen. Wir waren enge Freunde, Familienangehörige…was auch immer. Und wir treffen uns immer wieder. In der geistigen Welt existiert keine Zeit und wir erleben das Warten auf die anderen Mitglieder einer Seelengruppe nicht als endloses Warten, sondern wir erfüllen in dieser Zeit unsere Aufgaben. Wir treffen in der geistigen Welt auch Mitglieder unserer Seelengruppe, die wir in der physischen Welt gar nicht als Mitglieder erkannt haben. In der geistigen Welt wird uns aber bewusst, welchen wichtigen Teil sie in unserem Leben erfüllt haben. Zum Beispiel kann es ein Lehrer sein, der uns auf eine bestimmte Weise ermutigt hat und ohne den wir etwas nicht getan oder uns nicht zugetraut hätten. Es kann sein, dass dieser Mensch zu unserer Seelengruppe gehört, auch wenn wir das zu Lebzeiten in der physischen Welt nicht vermutet hätten, weil der Kontakt flüchtig oder scheinbar oberflächlich war. In der geistigen Welt erkennen wir dann aber die übergeordneten Zusammenhänge und sehen die Fäden die sich von uns zu anderen Menschen ziehen.

Unsere Aufgaben in der geistigen Welt

Ein Teil unserer Aufgabe kann sein, dass wir Menschen, die noch inkarniert sind, aus der geistigen Welt heraus bei ihren Aufgaben beistehen, oder wir empfangen die Menschen, die gerade ihren Übergang erleben, oder wir haben andere Aufgaben, die wir uns mir dem irdischen Bewusstsein nicht vorstellen können. Auf jeden Fall betrachten wir unser Lebenstableau und entscheiden, was aus dem vergangenen Leben aus der erweiterten Sicht gut und nicht so gut war. Und aus dieser Betrachtung entsteht dann der Wunsch, es in der nächsten Inkarnation besser zu machen. Wir sitzen auf jeden Fall kaum auf einer Wolke und spielen Harfe, sondern wir sind auch in der geistigen Welt aktiv und wirken – wie zu Lebzeiten in der physischen Welt – in beiden Welten.

Unsere „Werkzeuge“ und Fähigkeiten in der geistigen Welt

Da wir nur als inkarnierte Menschen gewissen Entwicklungen machen können, ist dies unsere Ausrüstung in der geistigen Welt. Je mehr wir uns als Persönlichkeiten entwickelt haben, umso differenzierter können wir auch in der geistigen Welt – und im nächsten Leben – wirken. Unser echtes Kapital, über viele Leben, ist das, was wir aus uns selbst machen. Je mehr wir um Erkenntnis ringen, je mehr wir unsere niedere Natur überwinden, umso dienlicher sind wir in beiden Welten. Das steigert sich von Leben zu Leben. Aber natürlich sind wir Menschen, wir bemühen uns, wir scheitern, wir bemühen uns wieder…genauso ist es auch gedacht. Nicht nur das erfolgreiche Voranschreiten ist als Erfolg zu werten, sondern ebenfalls die Durchhaltekräfte, die wir in uns entwickeln, indem wir uns immer wieder bemühen. Dies ist Teil des Prozesses.

Unser Lebenstableau

Wenn wir nachtodlich unser Lebenstableau betrachten, gehen wir unser ganzes Leben noch einmal rückwärts durch und empfinden dabei nicht das, was wir zu Lebzeiten selbst empfunden haben, sondern wir empfinden die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Rudolf Steiner beschreibt dies sehr anschaulich. Und das erklärt auch, warum Menschen aus der geistigen Welt oftmals im Jenseitskontakt ein starkes Bedürfnis haben, gewisse Dinge aufzuklären und zu erklären. Während wir unser Lebenstableau betrachten, erleben wir noch einmal Begegnungen mit Menschen, die uns zu Lebzeiten in der physischen Welt gar nicht so stark in Erinnerung geblieben sind, als besonders wichtig. Wir erkennen, wie wir Menschen geholfen haben oder wie Menschen uns in der Begegnung den richtigen Weg gewiesen haben, bzw. uns zu etwas inspiriert haben. Dies erscheint oftmals erst nachtodlich in der ganzen Tragweite. Bei der Betrachtung unseres vergangenen physischen Lebens ist niemand ist da, der uns beurteilt. Wir sind diejenigen, die erkennen, was wir gut gemacht oder nicht so gut gemacht haben. Und aus uns heraus entsteht der Wunsch nach Ausgleich.

Warum Jenseitskontakte Heilung sind

Ich erlebe es so, dass der Kontakt zwischen dem Menschen in der physischen Welt und dem Menschen in der geistigen Welt noch so stark ist, dass es Momente gibt, in denen der Mensch in der physischen Welt das dringende Bedürfnis hat, sich an ein Medium zu wenden um einen Jenseitskontakt herzustellen. Und meist erweist sich dies als richtig. Es gibt noch etwas auszusprechen und zu erklären. Und es ist sehr häufig sehr berührend, wenn sich gewisse Dinge aufklären, bzw. wenn die Worte noch gesprochen werden, die noch gesprochen werden sollten. Jenseitskontakte sind immer schön. Es gibt keinen Jenseitskontakt, der gruselig oder unangenehm ist – selbst wenn ein Mensch erscheint im Jenseitskontakt, mit dem wir eigentlich – aus unserem Denken heraus – nichts mehr zu tun haben möchten. Auch hier kann es gut tun, eine Entschuldigung anzunehmen oder einer Erklärung zu lauschen. Aber natürlich kann man einen Jenseitskontakt auch zurückweisen, ich rate aber nicht dazu. Ich finde, wenn jemand kommt, sollten wir diesem Menschen zumindest die Möglichkeit geben, das zu sagen, was er zu sagen hat. Wir müssen ja nicht sehr viel Raum einräumen. Doch es geht ja um Heilung – auf beiden Seiten.

Warum wir keine Angst vor dem Tod haben müssen

Wir müssen beileibe keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten Menschen fürchten sich davor, weil sie Angst haben, dass danach nichts mehr ist. Aber diese Angst ist spätestens seit den Forschungen von Elisabeth Kübler-Ross obsolet. Wir wissen mittlerweile von ganz vielen Seiten, und erleben es ja auch selbst in den Jenseitskontakten, dass das Leben einfach weitergeht. Und sobald wir die Grenze zur geistigen Welt überschritten haben, sind wir sofort in Geborgenheit. Wir sind auf unausprechliche Art und Weise begleitet von vielen Wesenheiten, die uns durch alle Leben hindurch begleitet haben. Wir werden sofort liebevoll in Empfang genommen. Der schwerste Moment ist der Moment, diesen einen Schritt zu machen und über die Schwelle zu treten. In meiner zehnjährigen Tätigkeit in der Altenpflege und der Begleitung Sterbender habe ich den eigentlichen Übergang immer als sehr wunderbaren und friedlichen, sogar freudigen Moment erlebt. Schwer war oftmals der vorherige Kampf – das Klammern an das physische Leben.

Eine neue Art von Sterbebegleitung wäre aus meiner Sicht wünschenswert

Es wäre schön, wenn sich mediale Menschen auch der Begleitung der Sterbenden widmen würden. Als Medium können wir den Menschen einen Schritt weiter begleiten. Wir könnten sozusagen den Übergang deutlich leichter machen, indem wir als Medien bereits den Kontakt zu den abholenden Wesenheiten aufnehmen und auch aktiv im Sterbeprozess eine Brücke zwischen den Welten darstellen. Diese Aufgabe gehört für mich zu denjenigen Aufgaben, die in der neuen Welt, die sich gerade entwickelt, völlig normal sein werden.

Mein Wirken als Medium – Jenseitskontakte

Ich liebe Jenseitskontakte und ich liebe die Arbeit in beiden Welten. Aber noch vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, die Menschen von der Angst vor dem Tod zu befreien. Denn wenn wir den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens betrachten, können wir das Leben viel freier leben. Wir haben dann nicht stets das Damoklesschwert des Todes über uns schweben, sondern wir können den Tod akzeptieren als das, was er ist: Als Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die Angst vor dem Tod

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie alles tun oder nicht tun, aus lauter Angst vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen heraus. Wenn wir den Tod als unseren Freund betrachten können, wenn wir erkennen können, dass es oftmals besser ist, jetzt aus der geistigen Welt heraus zu arbeiten, dann sind wir frei. Wir sind frei, weil wir erkannt haben, was wir wirklich sind: Unsterbliche geistige Wesenheiten, die gerade mal inkarniert sind. Und aus dieser Freiheit heraus sind wir in der Lage auch unsere Werte völlig neu zu überdenken. Wenn es ein „Nach mir die Sintflut“ nicht mehr gibt, wenn es die Trennung durch den Tod nicht mehr gibt, wenn es die Angst nicht mehr gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Eure und Ihre

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Unsere Ahnen und das Auflösen der Familienmuster

In vielen Familien werden über Generationen bestimmte Muster weitergegeben. Das kann in einer Familie die Unfähigkeit sein, über die wirklich wichtigen Dinge zu sprechen, in anderen Familien sind es Missbrauchsmuster, in wieder anderen Familien ist es der mangelnde Glaube an sich selbst oder das Mangelbewusstsein überhaupt. Wir können diese Muster – in Zusammenarbeit mit unseren Ahnnen auflösen, wenn wir uns dazu bereit fühlen. Es geht in unserer Zeit nämlich darum, alles mit Bewusstsein zu durchdringen. Das bedeutet auch, dass wir nicht mehr einfach dem folgen, das immer schon so war, sondern, dass wir in der Lage sind, neue Möglichkeiten zu erschaffen.

Familienmuster als Tradition

In vielen Familien gibt es bestimmte Traditionen, die über eine lange Zeit aufrecht sind. Wenn diese Traditionen uns nicht einengen, sind sie auch nicht schlecht. Aber sobald diese Traditionen dazu führen, dass wir im Prinzip das Leben unserer Ahnen wiederholen und immer wieder die gleichen einschränkenden Verhaltensmuster bedienen, dann ist es unter Umständen an der Zeit, die Traditionen zu brechen und durch neue Ansichten zu ersetzen.

Zusammenarbeit mnit den Ahnen im Jenseitskontakt

Ich erlebe im Jenseitskontakt oft die befreiende Kraft des Aufbrechens alter Muster nicht nur für den Klienten oder die Klientin, sondern auch für die Ahnen, die sich – auch und gerade nachtodlich – darüber freuen, dass nun bestimmte Fesseln und Engen überwunden werden. Das Auflösen alter Muster spielt in den Jenseitskontakten eine sehr große Rolle. Einschränkende Verhaltensmuster sind auch der Sicht der geistigen Welt niemals förderlich und es ist eine wunderbare Arbeit, die auf viele Generationen wirkt, wenn man diese Muster durchbricht.

Im Jenseits ist die Zeit nicht linear – wir können auch die Vergangenheit verändern

Da im Jenseits die Zeit nicht exsistiert, so wie wir sie kennen, spielt es dort auch keine Rolle, wann die Muster verändert werden. Sie verändern sich dann nämlich in allen Zeiten, sowohl in der Vergangenheit und Gegenwart als augenblicklich auch in der Zukunft. Dies ist eine große Befreiung in der geistigen Welt. Wir tun diese Arbeit somit nicht nur für uns, um selbst ein freieres Leben zu leben und auch nicht nur für unsere Nachfahren, was ja mit dem logischen Denken noch nachvollziehbar ist, sondern wir tun es auch für unsere Vorfahren. Dies mag im ersten Moment etwas befremdlich klingen, doch aus der Sicht der geistigen Welt ist es ganz logisch. Die Zeit, wie wir sie kennen, gibt es nur bei uns in der dreidimensionalen Welt.

Verschiedene Dimensionen haben verschiedene Gesetzmäßigkeiten – das Leben ist größer als wir denken

Wir denken meist nur in dreidimensionalen Zusammenhängen, da wir die anderen Dimensionen kaum erreichen können. Manchmal erreichen wir sie in Träumen oder in Zuständen des veränderten und erweiterten Bewusstseins. In unserem Alltagsbewusstsein sind wir sehr stark eingeschränkt. Jedoch wenn wir uns darum bemühen, zumindest die Existenz anderer Dimensionen und Welten anzuerkennen, dann öffnet sich immer mehr ein Fenster in unserem Bewusstsein, das uns kurze Einblicke in diese anderen Welten gewährt. Und aus diesen Erkenntnissen heraus können wir verstehen, dass auch nur die kleinste Veränderung in der Gegenwart sehr große Einwirkung auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat. Wir sehen im Alltagsbewusstsein eben nur einen Ausschnitt. Dies gilt es anzuerkennen und aus dieser Erkenntnis heraus können wir unseren Geist auch in die weiteren Gefilde richten.

Wenn Sie Ihre Ahnen und AhnInnen heute besuchen

Wenn Sie heute, an Samhain und Allerheiligen, auf den Friedhof gehen, oder Ihren Ahnen zuhause gedenken, fragen Sie sich und Ihre Ahnen doch einmal, welche einschränkenden Muster in Ihrer Familie immer noch wirksam sind und aufgelöst werden können. Bleiben Sie nicht an der Oberfläche. Sicher ist ein schöner Blumenschmuck auf dem Grab eine wunderbare Sache, aber ganz ehrlich: Dort sind die Ahnen nicht. Ihre Ahnen sind nicht tot. Sie haben nur keinen physischen Körper mehr. Aber es ist schön, wenn es einen Platz gibt, an dem ihrer gedacht wird, das darf auch gerne der Friedhof sein. Ihre Ahnen und Ahninnen sind ganz nah bei Ihnen. Sie leben in einer Welt, die nur durch einen (sehr!) dünnen Schleier von unserer Welt getrennt ist und sie nehmen auch Anteil an Ihrem Leben.

Gerne auch im Jenseitskontakt

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie mit Ihren Ahnen und Ahninnen noch bestimmte Dinge zu klären haben, stehe ich Ihnen gerne für einen Jenseitskontakt zur Verfügung. Der kann persönlich, am Telefon und online via Zoom stattfinden. Näheres dazu finden Sie hier: Jenseitskontakt

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch heute einen wunderschönen Samhain oder Allerheiligen Tag und Ihnen/Euch und den Ahnen und Ahninnen wunderschöne Momente der Begegnung!

Manou Gardner Medium

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Wenn im Außen alles zusammenbricht…

Manchmal passiert es einfach. Etwas, das wir als feste Tatsache betrachtet haben, fällt plötzlich weg. Das kann der Job sein, den wir verlieren oder der beste Kunde. Es kann eine ernste Diagnose sein, die wir erhalten oder es kann sein, dass uns der Partner oder die Partnerin verlässt, oder dass ein geliebter Mensch stirbt… Auf jeden Fall haben wir in diesem Moment das Gefühl, dass uns der Boden unter den Füßen wegbricht. Wir stehen unter Schock. Alle Ressourcen zur Krisenbewältigung sind im ersten Moment nicht erreichbar. Unsere Welt ist von einem Moment auf den anderen nicht mehr das, was sie noch kurz davor war. Wir stehen vor einer völlig veränderten Situation und haben das Gefühl, als würden wir von außen gelebt. Wir fühlen uns als wären wir vollkommen handlungsunfähig.

Wenn der erste Schock abgeklungen ist, fangen wir meist an, uns selbst in Frage zu stellen. Was habe ich falsch gemacht? Warum immer ich? Wie hätte ich das verhindern können? Und wir stellen fest, dass wir nun beginnen, an den Grundfesten des Lebens zu zweifeln. Wir stellen uns selbst, Gott und die Welt in Frage. Wir sind in einer Hilflosigkeit gefangen und die Gedanken kreisen immer wieder um die selben Fragen. Wir können einfach den Sinn in der Situation nicht entdecken. Wollten wir doch mit dem Partner/der Partnerin alt werden, den Job behalten, bis wir in Pension gehen, das Unternehmen zum Erfolg führen…etc. Wir fragen nach dem „Warum?“. Ganz viele verloren geglaubte Träume tauchen auf und wir zermartern unser Gehirn um möglichst wieder in den alten Zustand zurückzufinden.

Wenn wir in diesem Bemühen bleiben, erschöpfen wir all unsere Kräfte. Und auch wenn es leichter gesagt ist als getan, so gilt es dann doch, sich in der veränderten Situation zurecht zu finden.

Der große Blick auf das Ganze

Wenn wir das Leben nur betrachten von der Geburt bis zum Tod, macht tatsächlich Vieles, das uns passiert, keinen Sinn. Aber wenn wir unser Leben betrachten können, als eine Reihe von Inkarnation…Geburt – Tod – Zeit zwischen Tod und neuer Geburt – Geburt – Tod….etc.dann bekommen einzelne Ereignisse eine ganz andere Gewichtung. Wenn wir zum Beispiel einen geliebten Menschen durch seinen Tod verlieren, und wir sind der Meinung, dass wir ihn/sie nun endgültig verloren haben, ist der Schmerz wesentlich größer, als wenn wir in der Gewissheit sind, dass wir niemanden verlieren können. Natürlich ist es traurig, dass dieser Mensch nicht mehr in unserem physischen Leben vorhanden ist, aber wir wissen dann, dass wir uns weitere unzählige Male treffen können. Oder wenn unser Unternehmen zusammenbricht, und wir haben das Gefühl, all unsere Pläne sind gescheitert, können wir aus diesem Wissen die Kraft schöpfen, dass vielleicht etwas Wichtigeres und Besseres auf uns wartet.

Das Leben macht oft nur Sinn, wenn wir es im größeren Zusammenhang betrachten

Erst wenn wir uns als unsterbliche Wesen betrachten können, die eine Reise in dieses Leben angetreten haben, können wir ein Bewusstsein dafür entwickeln, wohin diese Reise überhaupt geht. Was ist das große Ziel unserer aktuellen Inkarnation? Wir sind hier um zu lernen, Kräfte in uns zu entwickeln, Situationen zu überstehen und Neues daraus entstehen zu lassen. Wir dürfen unseren Blick stets nach vorne richten. Und wir verlieren durch die Dinge, die im Außen geschehen, niemals unseren Wert. Wir sind immer noch wertvoll und liebenswert, auch wenn uns gerade der Partner oder die Partnerin verlassen hat. Wir dürfen aus einer Krankheit, die zu uns kommt, lernen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben. Viele Menschen erkennen erst den Sinn und die Wahrhaftigkeit ihres Daseins, wenn sie mit ihrer Endlichkeit konfrontiert sind. Erst dann kommt die Erlaubnis, nicht mehr funktionieren zu müssen, sondern sich um sich selbst zu kümmern. Die wirklich wahrhaftigen Fragen zu stellen. Nicht umsonst wird oft gefragt: Wenn Du nur noch sechs Monate zu leben hättest, was würdest Du dann tun? Und all dies, was wir dann tun würden, können wir auch tun, auch wenn wir nicht wissen, wie lange die Zeit noch ist, die wir auf dieser Erde in dieser Inkarnation wandeln. Und selbst wenn wir wissen, dass die Zeit begrenzt ist, wissen wir dann doch, dass wir wiederkommen werden, dass wir auch ohne Körper ein Leben haben. Das Leben an sich ist nicht an unseren Körper gebunden. Wir haben auch ein Leben in der geistigen Welt – genauso wie hier.

Mit dem Leben tanzen

Es ist unglaublich befreiend, zu erkennen, dass wir hier auf der Erde sind als Lernende. Wir können nichts falsch machen, da alles was uns widerfährt, nur Lektionen sind, die wir lernen dürfen. Wir können auch niemanden verlieren, weil wir uns immer und immer wieder begegnen. In diesem Wissen steckt soviel Freiheit, soviel Gelassenheit und daraus entsteht dann der Mut, alles mit dem nach vorne gerichteten Blick zu betrachten. Plötzlich werden Katastrophen zu Erfahrungen, werden Zusammenbrüche zu Neuanfängen…Das Leben ist ein Abenteuer und es endet in jedem Fall mit dem Tod. Aber was wir dazwischen erleben und erschaffen liegt zu einem großen Teil in unserer Hand. Wenn wir weniger Opfer und mehr Schöpfer sind, können wir Kräfte in uns entstehen lassen, die auch nachtodlich wichtig für uns sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch alles Liebe und einen schönen letzten Arbeitstag in dieser Woche

Manou Gardner Medium

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Mutterleib waren zwei Babys. Das eine fragte das andere: „Glaubst Du an ein Leben nach der Geburt?“ Das andere antwortete: „Warum? Natürlich! Nach der Geburt muss es etwas geben, auch wenn wir uns das jetzt nicht vorstellen können. Vielleicht sind wir hier, um uns auf das vorzubereiten, was wir später sein werden.“

„Unsinn“, sagte das andere Baby. „Es gibt kein Leben nach der Geburt. Was wäre das denn für ein Leben?“

Das zweite Baby sagte: „Ich weiß es nicht, aber es wird vielleicht mehr Licht geben als hier. Vielleicht gehen wir mit unseren Beinen und benutzen unseren Mund zum essen. Vielleicht haben wir andere Sinne, die wir jetzt nicht verstehen können.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist absurd. Gehen ist unmöglich. Und mit unseren Mündern essen? Lächerlich! Die Nabelschnur liefert Nahrung und alles, was wir brauchen. Aber die Nabelschnur ist so kurz. Ein Leben nach der Geburt ist logischerweise auszuschließen. Wenn wir hier nicht mehr sind, sind wir nirgendwo. Dann ist alles zu Ende!“

Das zweite Baby bestand darauf: „Nun, ich denke, da ist etwas und vielleicht ist es anders als hier. Vielleicht brauchen wir diese physische Nabelschnur nicht mehr.“

Das erste Baby antwortete: „Das ist Unsinn! Und außerdem, wenn es Leben gibt nach der Geburt gibt, warum ist dann nie jemand von dort zurückgekehrt? Die Geburt ist das Ende des Lebens, und danach gibt es nichts als Dunkelheit und Stille und Vergessen. Es führt uns nirgendwo hin.“

„Nun, ich weiß es nicht“, sagte das zweite Baby. „Wir werden sicherlich unsere Mutter treffen und sie wird sich um uns kümmern. Sie weiß, was zu tun ist.“

Das erste Baby antwortete: „Unsere Mutter? Glaubst du eigentlich an die Geschichte von der Mutter? Das ist lächerlich. Wenn sowas wie eine Mutter existieren würde, wo ist sie dann jetzt?“

Das zweite Baby sagte: „Sie ist überall um uns herum. Wir sind von ihr umgeben. Wir sind von ihr. In ihr leben wir. Ohne sie würde und könnte diese Welt nicht existieren.“

Das erste Baby sagte: „Nun, ich sehe sie nicht, also ist es nur logisch, dass sie nicht existiert.“

Worauf das zweite Baby antwortete: „Manchmal, wenn du ganz still bist und dich konzentrierst und zuhörst, kannst du ihre Gegenwart wahrnehmen und du kannst ihre liebevolle Stimme hören.“

Das erste Baby schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht an eine Mutter und bereite mich darauf vor, dass nach der Geburt alles dunkel und aus ist.“


Ich verwende diese Geschichte, deren Verfasser mir leider nicht bekannt ist, als eine wunderbare Metapher für das Leben nach dem Tod. Weder können wir Gott oder die geistige Welt wahrnehmen, weil wir mittendrin sind noch haben wir durch unsere begrenzten Sinne eine Möglichkeit, uns das Leben nach dem Leben vorzustellen. Aber wir können uns dem Wissen nun wieder Schritt für Schritt nähern und somit das Leben nach dem Tod als Tatsache in unser Leben integrieren – wenn wir es wollen. Wir können aber auch einfach nur abwarten und uns überraschen lassen 🙂

Vom Sterben und vom Leben

Für viele Menschen gilt der physische Tod als Ende des Lebens, obwohl wir in anderen Lebensbereichen längst anerkannt haben, dass es ein Verschwinden von Energie überhaupt nicht gibt. In der Physik ist bekannt, dass Energie sich verändern, aber nicht verschwinden kann. Wir sehen es auch gerade jetzt im Herbst. Die Blätter an den Bäumen färben sich bunt und werden bald herunterfallen und in wenigen Wochen wird die Natur aussehen, als sei sie tot.

Doch niemand von uns käme auf die Idee, dass sie wirklich tot ist, da wir von Kindesbeinen an erleben, wie sich im Frühling die ersten grünen Spitzen zeigen und einige Wochen später alles wieder bunt ist. Wenn wir diese Metapher auf den menschlichen Tod umlegen, so kommen wir doch recht bald zu der Vermutung, dass auch er kein Sterben im eigentlichen Sinne ist. Der physische Körper stirbt, aber genau wie sich die Blätter an den Bäumen wieder neu entwickeln, entwickeln wir auch neue Umstände des Lebens.

Die materialistische Sicht auf das Leben

In unserer materialistischen Betrachtungsweise des Lebens mag uns der physische Körper als das ICH erscheinen. Wir indentifizieren uns so sehr damit, dass manche Menschen ihren Körper sogar einfrieren lassen, um ihn eines Tages – wenn die Medizin Fortschritte gemacht hat – wieder zum Leben zu erwecken. Das ist an Kurzsichtigkeit und Naivität kaum zu überbieten.

Wenn wir aber als Sitz unserer Individualität und unseres Bewusstseins nicht den Körper definieren, sondern erkennen, das unser Bewusstsein auch außerhalb unseres Körpers existiert, der Körper also weniger das ICH ist, als die Behausung des ICHs für eine begrenzte Zeit, dann öffnet sich uns ein riesiges Potential an Möglichkeiten.

Die spirituelle Sicht auf das Leben

Wenn wir uns selbst als geistige Wesen betrachten, die für eine gewisse Zeit einen Körper bewohnen um bestimmte Erfahrungen zu machen, dann können wir mit wesentlich entspannterer Haltung auf den Tod unseres Körpers blicken. Wir kommen dann gar nicht mehr auf die Idee, dass der Tod unseres Körpers etwas mit dem Tod unserer Individualität zu tun haben könnte. Sondern wir erkennen, dass diese Zeit, als dieser Mensch, sich dem Ende zuneigt und wir nun in die geistige Welt gehen können, um mit den Erfahrungen und dem Wissen, das wir in dieser Inkarnation gemacht haben, zu arbeiten.

Die Angst vor dem Tod

Die große Angst vor dem Tod ist meist darin begründet, dass wir glauben, nicht zu wissen was danach ist. Im schlimmsten Fall ist dann vielleicht nichts mehr und wir verschwinden in der Ewigkeit – lösen uns praktisch auf. Aber wenn wir nur einmal die vielen Nahtodberichte heranziehen, dann sehen wir, dass die Menschen nachtodlich eine so wunderbare Erfahrung gemacht haben, dass die meisten gar nicht mehr in ihren Körper zurück wollten. Menschen mit Nahtodeserfahrungen berichten von unermesslicher Liebe und wunderbarem Licht. Sie berichten davon, dass sie begleitet waren von Wesenheiten, die so viel Zuneigung und Liebe verströmt haben und dass sie das Gefühl hatten, endlich nicht mehr getrennt zu sein.

In den Jenseitskontakten erleben wir genau das Gleiche. Menschen, die jetzt wiederum eine Aufgabe haben, die sich in konstruktiver Weise mit ihrem vergangenen Leben beschäftigen, oder sich für Menschen, die noch in ihrem Körper sind, als Unterstützer und Helfer bereitstellen. Das Leben nach dem Tod ist auf jeden Fall mindestens genauso bunt und farbenprächtig, wie das Leben vor dem Tod.

Keine Angst mehr vor dem Tod

Wenn wir dieses Wissen in unser physisches Leben integrieren können, dann wird dieses Dasein viel freier, viel weniger überschattet von der Angst vor dem (unausweichlichen!) physischen Tod. Wir können das Leben sehen als das, was es ist: Eine Zeit in einem Körper mit ganz bestimmten Möglichkeiten und Chancen. Wir müssen es weder überbewerten noch abwerten. Es ist eine kostbare Zeit des Lernens und der Erfahrung. Denn diese Erfahrung werden wir auch in der geistigen Welt und vermutlich auch im nächsten Leben zur Verfügung haben. Alles ist richtig, wie es geschieht, nichts geschieht ohne Grund und wir können unser Sein in vollen Zügen genießen – denn wir haben NICHTS zu befürchten!

Jenseitskontakte sind Heilung

„Jenseitskontakte sind Heilung“ war der erste Satz, den ich – als ich meine Ausbildung im Arthur Findlay College begann – hörte. Zu der Zeit war mir noch nicht so ganz klar, was damit gemeint war. Jenseitskontakte waren für mich irgendwie kurios und auch nicht unbedingt etwas, das ich mir für mein tägliches Leben vorstellen konnte – damals!

Mittlerweile hat sich das alles geändert und ich weiß längst, dass der Satz absolut stimmt. Jenseitskontakte sind wahrlich Heilung.

Wie macht man als Medium einen Jenseitskontakt?

Wenn wir wissen, dass die Menschen in der geistigen Welt genauso hier sind, wie wir es sind, lediglich höher schwingen, da sie keinen physischen Körper mehr brauchen, ist die einzige Frage, die sich stellt: Wie bekommt man diese zwei Welten nun so zusammen, dass ein Raum entsteht, in dem sich KlientIn, mit physischem Körper, und Kommunikator aus der geistigen Welt, ohne physischen Körper, unterhalten können? Wir wissen es ja vom Licht, es gibt ein Spektrum des Lichts, das für uns sichtbar ist und es gibt viele Wellenlängen, die wir nicht sehen. Und so ähnlich ist es mit den Menschen der geistigen Welt. Genau wie wir Röntgenstrahlung nicht sehen können, sie aber trotzdem existiert, können wir die Menschen der geistigen Welt grundsätzlich nicht mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen. Es sei denn, sie bedienen sich der physischen Gegebenheit. Dieses Phänomen habe ich hier beschrieben: Zeichen von Verstorbenen

Nun ist es die Aufgabe des Mediums ihre/seine Energie so anzuheben, dass ein Kontakt möglich ist. Die geistige Welt ist dabei sehr kooperativ und kommt uns entgegen, sodass das Medium und der Mensch in der geistigen Welt sich irgendwo treffen können.

Wie gut diese Verbindung ist, hängt von der Tagesverfassung des Mediums, der Fähigkeit des Menschen in der geistigen Welt und von vielen anderen Faktoren ab. Grundsätzlich haben die Menschen in der geistigen Welt, ebenso wie Menschen in der physischen Welt, mehr oder weniger die Fähigkeit ihre Energie zu transformieren. Aber sie lernen schnell! Menschen in der geistigen Welt, die bereits ein- oder mehrmals in einem Jenseitskontakt erschienen sind, können schon deutlich besser kommunizieren. Aber es gibt auch dabei Naturtalente.

Wie zeigen sich die Menschen?

Auch dies ist sehr unterschiedlich. Meist zeigen sie sich so, wie der Klient sie in Erinnerung haben könnte. Oft kommunizieren sie in Symbolen und oftmals wird es wahnsinnig konkret, vor allem was die Gefühle anbelangt. Sie zeigen oft und gerne das Zuhause, in dem sie gelebt haben oder den Beruf, den sie hatten. Auch Hobbys, Vorlieben, Familie etc. werden herangezogen, damit eine Identifizierung zweifelsfrei möglich ist.

Und wieso ist der Jenseitskontakt Heilung?

Viele Menschen sterben plötzlich und sowohl sie, als auch die Hinterbliebenen, haben das Bedürfnis, sich noch etwas zu sagen. Missverständnisse oder Konflikte wollen aus dem Weg geschaffen werden. Es geht auch oftmals um das Wissen, dass es den Menschen in der geistigen Welt nun gut geht. Für viele Hinterbliebene ist es wichtig, einen Beweis dafür zu haben, dass der geliebte Mensch immer noch existiert, ja sogar an dem Leben seiner Lieben noch teilnimmt. Diese Beweise zu erbringen ist die Aufgabe des Mediums. Und da es so leicht geht, in einem Jenseitskontakt über die wirklich essentiellen Dinge zu sprechen, bringt es Heilung auf beiden Seiten. Oftmals hatte der Verstorbene zu Lebzeiten ein Problem damit, seine Gefühle auszudrücken. Das geht nachtodlich oft deutlich leichter und so können sich Menschen auch über die Welten hinweg noch sagen, was unbedingt gesprochen werden muss. Oftmals hat der Mensch in der geistigen Welt auch noch einen Hinweis für den Menschen in der physischen Welt, der wichtig ist für eine aktuelle Situation. Und alleine schon zu wissen, dass der Mensch immer noch da ist, immer noch anteil nimmt und immer noch Hinweise und Hilfen anbieten kann, ist eine große Erleichterung und somit Heilung für beide Seiten.

Zeichen Von Verstorbenen

Viele Menschen erhalten Zeichen von ihren Lieben in der geistigen Welt. Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen ihrer Wahrnehmung nicht vertrauen. Und das ist schade!

Die Menschen in der geistigen Welt haben großes Interesse zu zeigen, dass sie immer noch da sind und am Leben ihrer Liebsten teilnehmen. Als Medium erfahre ich dies in Jenseitskontakten jeden Tag. Die Menschen in der geistigen Welt stehen ihren Liebsten in der physischen Welt oft mit Rat und Tat zur Seite. Das kann sich manchmal anfühlen wie ein plötzlicher Einfall oder Gedanke, oder auch wie eine glückliche Fügung. Aber ganz oft haben unsere Angehörigen und Freunde in der geistigen Welt ihre Finger mit im Spiel. Und soweit ich das erlebe, immer nur im positiven Sinne! Nachtodlich haben wir keinerlei Interesse daran, jemandem zu schaden oder jemanden an etwas zu hindern. Das liegt daran, dass wir in der geistigen Welt erkennen, wie sich unsere Taten auswirken. Im Guten wie im Schlechten.

Aus den Gesprächen mit meinen KlientInnen und mit den Menschen aus der geistigen Welt, gibt es nun viele Hinweise, wie sich die „Verstorbenen“ zeigen. Ich setze „die Verstorbenen“ absichtlich in Anführungszeichen, da dies ja nicht der Tatsache entspricht. Wir leben immer – ob mit oder ohne Körper!

Zeichen der „Verstorbenen“ im Zusammenhang mit dem Element Luft

Das Element Luft bringt uns viele Zeichen von unseren Lieben in der geistigen Welt. Sei es durch einen kühlen Luftzug, der da eigentlich gar nicht sein kann, weil kein Fenster offen ist, sei es durch das Flackern einer Kerze, oder sei es durch das Gefühl, ganz leicht berührt worden zu sein. Eine Klientin erzählte vor einiger Zeit, dass sie dauernd das Gefühl hatte, dass etwas an ihrem Arm streift und zuerst versuchte sie es immer wieder wegzuwischen. Erst nach ein paar Versuchen es wegzuwischen, fiel ihr auf, dass es ein Zeichen ihres Sohnes war. Wieder ein anderer Klient spürte dauernd einen Luftzug, verriet mir das aber nicht. Und im Jenseitskontakt fragten wir den verstorbenen Schwiegervater, wie er sich denn bemerkbar machte und dieser antwortete ganz deutlich, dass er sich über den Luftzug zeigte. Der gleiche Klient legte mit seiner Gattin ein Puzzle, was die Lieblingsbeschäftigung seines Schwiegervaters war und daneben stand eine brennende Kerze. Alle Fenster und Türen waren geschlossen. Und immer wenn sie seinen Namen nannten, flackerte die Kerze. Danach kam es zu einem ganz kurzen Stromausfall, bei dem alle Lichter erloschen.

Wir sehen also, dass sie es nicht nur über die Luft, sondern auch über die Elektronik ihre Anwesenheit zeigen können.

Zeichen der „Verstorbenen“ über Elektronik und Elektrogeräte

Auch Elektronik ist etwas, worauf die Menschen in der geistigen Welt gut Einfluss nehmen können. Im Gegensatz zur Beeinflussung von festen Gegenständen, die von den Menschen der geistigen Welt nur unter immensem Kraftaufwand bewegt werden können, kann offenbar sehr leicht Einfluss auf Elektronik genommen werden. Das reicht von flackernden Lichtern, über Markisen, die sich ein- und ausfahren sobald über den Menschen gesprochen wird, bis hin zum Umschalten in den Lieblingssender des „Verstorbenen“ beim Fernseher.

Können „Verstorbene“ Gegenstände bewegen?

Auch das Bewegen von Gegenständen ist mir schon untergekommen. Meist handelt es sich dabei um Bilder, die von der Wand fallen. Oder Gegenstände, die irgendwo herunterfallen, obwohl kein äußerer Grund dafür vorhanden ist. Das scheint möglich zu sein, ist aber schon eine sehr fortgeschrittene Methode um sich bemerkbar zu machen. Aber wir dürfen davon ausgehen, dass unserer Lieben in der geistigen Welt eine Menge Zeit und auch Energie dafür investieren, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Schließlich möchten sie gerne wahrgenommen werden, um einerseits ihre Hinterbliebenen zu trösten, und andererseits zu zeigen, dass das Leben mit dem Tod nicht endet!