Mag noch jemand mit Lena und mir Medialität intensiv erleben?

Ich freue mich schon, Lena kommt am Dienstag, damit wir am Mittwoch damit beginnen können, mit einer wunderbaren Gruppe von Menschen Medialität zu üben. Wir werden viele Jenseitskontakte machen und Aura-Readings üben. Außerdem beschäftigen wir uns mit Geistführern und dem geistigen Team, sowie mit Elementarwesen und Elementalen und mit vielen anderen Aspekten, die gerade auch in dieser Zeit so wichtig sind. Es wird eine spannende Zeit werden von Mittwoch Abend bis Sonntag abend. Und jeder, der teilnimmt, geht garantiert mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause.

Und es sind noch drei Plätze frei! Wer jetzt also kurzentschlossen noch teilnehmen möchte, ist uns herzlich willkommen. Wir werden Euch entführen in die spannende und bezaubernde Welt der übersinnlichen Wahrnehmung. Wir werden uns austauschen und gemeinsam Eure Hellsinne zur Entfaltung bringen. Wenn Du folgende Fragen mit JA beantworten kannst, dann bist Du bei uns genau richtig

  • Du hast Wahrnehmungen, kannst sie aber nicht einordnen?
  • Du bist fasziniert von der geistigen Welt und ihren Bewohnern?
  • Du möchtest hilfreich dabei sein, wenn die Welt in eine völlig neue Zeit geht?
  • Du möchtest Dich vielleicht sogar beruflich verändern?
  • Oder möchtest Du einfach jetzt Deinen Seelenpfad kennenlernen?
  • Du möchtest einen schnellen Einstieg in die Welt der Medialität?

Wenn Du eine oder mehrere dieser Fragen mit JA beantworten kannst, dann bist Du bei uns genau richtig. Wir freuen uns auf Dich!

Hier findest Du alle Infos, die Du brauchst: Mediale Intensivwoche

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir einen wunderschönen Samstag!

Manou

Warum können die Engländer was wir nicht können?

Während meiner Ausbildungszeit in England habe ich erlebt, dass die Menschen auf der Insel wesentlich aufgeschlossender sind, was paranormale Dinge betrifft, als die Menschen im deutschsprachigen Raum. Es begann meist schon am Flughafen London Stansted. Wenn ich am Taxistand mal wieder meinen Wunsch äußerte nach Stansted Hall bzw. ins Arthur Findlay College gefahren werden zu wollen, nickten die Taxifahrer immer wissend. Manche nannten es auch scherzend „Spooky Hall“, aber es war nichts Ungewöhnliches für sie. Wie selbstverständlich fragten sie auf dem Weg, ob diese Woche wieder „Mediumship“ auf dem Plan stünde und nutzen die Gelegenheit ein wenig über das College zu erfahren.

Geistheiler arbeiten in England auch in Krankenhäusern

Während es im deutschprachigen Raum noch eher ungewöhnlich ist, dass Ärzte und Geistheiler Hand in Hand arbeiten, ist dies in England ziemlich normal. Sogar in den Krankenhäusern sind Geistheiler tätig und die Ärzte schicken die Patienten auch zu ihnen, da ihnen bewusst ist, dass dort Dinge geschehen können, die außerhalb ihrer Disziplin stehen. Wie angenehm das doch ist, wenn es kein Kompetenzgerangel gibt, sondern einfach die Erkenntnis auf beiden Seiten, dass man auch zusammenarbeiten kann – zum Wohl des Patienten.

Medialität ist wesentlich normaler als hier

Sicher gibt es auch Menschen in England, die mit Medialität nichts zu tun haben (wollen), aber die meisten Menschen kennen sich doch aus. Ich erinnere mich an einen frühen Samstag Morgen, an dem ich in Stansted gelandet war und wusste, dass ich noch viele Stunden Zeit hatte, bis mein Kurs um 15.00 Uhr begann. Deshalb entschied ich mich an diesem Tag, dass ich mal nicht mit dem Taxi sondern mit dem Bus fahren würde. Ich kannte einen Weg von dem Dorf Mountfitched ins College. Und dies würde mir auch Gelegenheit geben, die Umgebung des Ortes, an dem ich mich so oft aufhielt, ein wenig kennenzulernen. Während der Unterrichtswoche gab es praktisch keinerlei Gelegenheit etwas zu unternehmen. Ich saß dann also im Bus und genoss die Fahrt durch malerische englische Dörfer. Und irgendwann waren wir auch in Mountfitched angelangt. Anfangs war ich alleine im Bus und kurz vor Mountfitched waren vier englische Damen zugestiegen. Ich schaute mich im Dorf um und bemerkte, dass ich es doch nicht gut genug kannte, um vorher zu wissen, wo ich aussteigen sollte. Daher fragte ich die Damen: „Entschuldigen Sie bitte, ich möchte ins Arthur Findlay College, wo muss ich denn hier aussteigen?“ Zuerst dachten die Damen ein wenig nach, denn unter den Einheimischen war das College eher als „Stansted Hall“ bekannt, und dann grinsten sie über die ganzen liebenswürdigen Gesichter und erklärten mir lachend, dass sie von einer Studentin im College schon erwarten würden, dass diese auch den Weg dahin hellsichtig erkennen würde. Ich fand das so erfrischend, weil es nicht hämisch war, sondern sie meinten das durchaus ernst. Und diesen Umgang mit der Welt des Geistigen vermisse ich im deutschsprachigen Raum oft. Bei uns ist es eher ein wenig polarisierend. In England erlebe ich es als natürliches Miteinander.

Was ich gerade in den „Psychic News“ gelesen habe – Kindesentführung durch Heilerin aufgeklärt

Eigentlich bin ich heute auf das Thema gekommen, weil ich vorhin die Post sortiert habe und die neue Ausgabe der „Psychic News“ dabei war – eine Monatszeitung für hellsichtige Menschen, Medien, Heiler etc., die ich schon lange abonniert habe. Und dabei stieß ich auf einen Artikel, worin beschrieben wurde, dass die Eltern eines entführten behinderten Mädchens sich an die Heilerin wandten, bei der das Kind in Behandlung war. Und tatsächlich konnte die Heilerin sich mit der Aura des Kindes verbinden und feststellen, dass es viel weiter weg war, als die Polizei vermutete. Die Polizei suchte immer noch in der direkten Umgebung. Die Heilerin konnte einen Campingplatz beschreiben, der ca. fünf Autostunden entfernt war und tatsächlich fanden die Polizisten das Kind dann dort. Auch hier wurde die Aussage der Heilerin ernst genommen und dem Hinweis nachgegangen. Auch das ist im deutschsprachigen Raum kaum vorstellbar.

Wiege der Medialität- Stonehenge – Keltische Vergangenheit

England hat natürlich alleine aufgrund der Vergangenheit auch eine völlig andere Schwingung als beispielsweise Deutschland oder Österreich oder die Schweiz. Und das betrifft nicht nur England, sondern auch Irland und Schottland. Vieles ist dort von Haus aus mystischer als bei uns. Stonehenge in England, das kleine Volk in Irland und unzählige Spukschlösser und geheimnisvolle Orte in Schottland sind nur die Spitze des Eisbergs. Aus dieser Sicht heraus wundert mich der wesentlich aufgeschlossenere Umgang mit Spiritualität, Mediumismus, Paranormalem etc. auch gar nicht.

Religion – Philosophie – Wissenschaft

In England wird die Medialität und der Kontakt zu Menschen in der geistigen Welt sowie viele andere paranormale Themen als ein großes Themengebiet behandelt. Es gibt ungezählte Kirchen in England, in denen zumindest zwei Mal pro Woche öffentliche Jenseitskontakte abgehalten werden. Die Menschen kommen in die Kirche, hoffen ein wenig, dass sich auch für sie heute wer melden wird und freuen sich über die Kontakte der anderen Menschen. Es wird gebetet, gesungen, eine inspririerende Ansprache gehalten und dann kommen meist drei Medien und machen jeweils zwei bis drei Jenseitskontakte. Es herrscht eine wunderbare Stimmung, denn die geistige Welt hat wieder einmal Gelegenheit zu sprechen und die Menschen folgen aufmerksam.

Auch gilt der ganze Mediumismus – wie die eigentlich richtige Übersetzung lautet – als eine Philosophie. Es wird Weisheit aus anderen Sphären in unsere Sphäre transferiert und Fragen des Lebens aus einer erweiterten Sicht behandelt.

Und nicht zuletzt gibt es dort viel mehr Forschung auf diesem Gebiet. Es werden ernsthafte Studien durchgeführt, die den Kontakt in die geistige Welt auch für Skeptiker begreifbar machen.

Ich finde, wir könnten uns von den Engländern – die ich insgesamt einfach sehr liebe – einiges abschauen. Vielleicht nicht unbedingt, wie man kocht – aber selbst die englische Küche ist nicht halb so schlimm wie ihr Ruf.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen, inspirierten Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Unterstützung durch die Verstorbenen

Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Verstorbenen nun aus ihrem Leben verschwunden sind. Doch dies ist mitnichten der Fall. Die Menschen in der geistigen Welt nehmen regen Anteil an unserem Leben. Und es ist nicht selten, dass sie uns sogar tatkräftig unterstützen. Wenn wir lernen, empfänglicher zu werden für die Zeichen der Verstorbenen, bemerken wir dies auch. Doch oftmals sind wir so stark in dem Glauben verankert, dass die Verstorbenen nun aus unserem Leben verschwunden seien, dass wir gar nicht bemerken, wie präsent sie in Wahrheit sind. Und viele „plötzliche Einfälle“ und viele Ideen zur Lösung von Problemen gehen von unseren Lieben in der geistigen Welt aus. Das kann so weit gehen, dass sie „Zufälle“ für uns arrangieren, die uns zugute kommen.

Wie können uns die Verstorbenen konkret unterstützen?

Wenn z.B. ein Mensch verstorben ist, der sich bisher um die Haustechnik gekümmert hat, dann ist es gut, wenn man ihn auch nachtodlich zur Lösung von Problemen heranzieht. Er wird uns mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Wenn wir bereits gelernt haben, auf diese zarten Botschaften zu hören, wird er uns entweder den richtigen Einfall oder Bilder des Problems zeigen und die Lösungsmöglichkeiten. Oder wenn eine Oma verstorben ist, die sich gut im Garten auskannte, dann können wir sie ebenfalls fragen, wenn wir uns in einem Bereich unsicher sind. Wir können sie praktisch als geistige Ratgeberin befragen. Nur müssen wir uns dann ganz frei von Zweifeln machen, und der Intuition folgen, die wir dann erhalten. Wenn unsere Fragen komplexerer Art sind, sodass es mit einem Einfall oder Bild nicht getan ist, dann ist es oftmals Zeit einen Jenseitskontakt zu machen, um die Meinung der Menschen aus der geistigen Welt einzuholen. Sie haben nicht zu jeder Frage eine Antwort, aber oftmals können sie uns entscheidende Hinweise geben.

Wenn die Menschen aus der geistigen Welt das Bedürfnis haben, mit uns zu sprechen

Manchmal machen sich die Menschen aus der geistigen Welt auch insofern bei uns bemerkbar, dass wir z.B. dauernd oder immer wieder an sie denken. Das können auch Menschen von außerhalb unserer Familie sein. Wenn wir oft an einen verstorbenen Lehrer denken, dann ist es wohl so, dass dieser uns gerne etwas sagen würde. Auch dann ist es hilfreich, einen Jenseitskontakt zu machen und zu schauen, ob dieser Mensch eine Botschaft für uns hat. Die Kommunikation kann von beiden Seiten aus initiiert werden. Nicht nur wir haben das Bedürfnis mit den Menschen drüben zu sprechen, sondern auch diese haben oftmals das Bedürfnis uns noch etwas mitzuteilen. Viele Menschen glauben, dass die Verstorbenen in Ruhe gelassen sein wollen, doch diese Sorge brauchen wir nicht haben. Es ist sogar das Gegenteil der Fall. Sie kommunizieren sehr gerne mit uns und zeigen uns auch gerne, dass sie immer noch an unserem Leben Anteil nehmen. Lassen wir sie ruhig zu Wort kommen. Dann kann Heilung auf beiden Seiten geschehen.

Wie können wir unterscheiden, ob die Gedanken aus uns kommen oder von den Menschen in der geistigen Welt?

Das ist nicht ganz einfach, kann aber geübt werden. Die geistige Welt ist meist sehr schnell. Wenn wir einen Menschen aus der geistigen Welt um einen Rat fragen, dann ist oftmals die Frage noch nicht ganz ausformuliert und schon dringen die ersten Gedanken oder Bilder in unseren Geist. Diesen Bildern oder Gedanken können wir meist vertrauen. Wenn wir erst lange warten und überlegen, ist es meist unser eigener Geist, der sich zu Wort meldet. Es kann auch sein, dass wir mit einer Frage ins Bett gehen und morgens beim Aufwachen – ganz plötzlich – ist die Antwort da, ohne dass wir erneut darüber nachgedacht haben. Auch diesen Intuitionen können wir vertrauen. Selten erscheinen die Verstorbenen auch im Traum und geben uns die richtigen Instruktionen.

Was können wir für die Menschen in der geistigen Welt tun?

Für die Menschen in der geistigen Welt ist es besonders schön, wenn wir liebevoll an sie denken oder für sie Gebete sprechen. Es ist auch gut für sie, wenn wir nicht allzu sehr in der Trauer versinken. Sie verstehen natürlich, dass die Hinterbliebenen traurig sind, aber die Gefühle von starker Trauer behindern die Menschen in der geistigen Welt. Es ist also gut, wenn wir mehr und mehr lernen, dass wir diese Menschen nicht verloren haben, sondern dass wir nun einen neuen Weg gehen dürfen, um weiterhin mit ihnen in Kontakt zu sein. Und spätestens mit unserem Tod sind wir wieder mit ihnen vereint. Doch bis dahin ist es gut, wenn wir sie auch in unser Leben mit einbeziehen. In Jenseitskontakten erlebe ich oft, dass die Menschen in der geistigen Welt zeigen, wo Fotos von ihnen bei den Hinterbliebenen stehen. Darüber freuen sie sich auch sehr, denn dadurch kommt es öfter mal zu einer stillen Zwiesprache, wenn der Trauernde die Fotos betrachtet.

Wie lange können wir die Menschen in der geistigen Welt erreichen?

Zunächst einmal sollten wir uns vor Augen halten, dass es in der geistigen Welt keine Zeit gibt. Und die Verweildauer in Sphären, in denen wir die Menschen erreichen können, ist ganz unterschiedlich. Grundsätzlich können wir eine Faustregel erstellen, die lautet: Solange es Menschen gibt, die den Verstorbenen persönlich gekannt haben, ist er/sie in der Regel auch erreichbar. Manchmal auch weit darüber hinaus. Es kommt ja auch darauf an, auf wieviele Menschen seiner Seelengruppe der Mensch in der geistigen Welt „wartet“. Die Menschen, die uns am nächsten stehen, gehören meist auch zu unserer Seelengruppe, die sich immer wieder gemeinsam inkarniert. In welcher Kostellation entscheiden wir gemeinsam aus der geistigen Welt heraus. Und nun kann es – in Erdenjahren – sehr lange dauern, bis sich alle wieder versammelt haben. Daher können wir die Menschen unter Umständen sehr lange erreichen. Und wir können sie jederzeit um Rat und Hilfe bitten.

Warum ist es wichtig, dass wir noch mit den Menschen in der geistigen Welt in Kontakt sind?

Zum einen ist es wichtig, weil es nun an der Zeit ist, dass die Schleier zwischen den Welten nicht nur dünner werden, sondern in Bälde auch ganz verschwinden. Wir werden in näherer Zukunft auch mit allen anderen – bisher unsichtbaren – Wesenheiten kommunizieren können, wenn wir uns aufmachen, dies zu lernen. Dies ist auch für uns wichtig, denn wenn wir wirklich wissen, dass der Tod niemals das Ende des Lebens ist, dann brauchen wir uns davor auch nicht mehr zu fürchten. Und wir müssen auch längst nicht mehr so schrecklich leiden über den vermeintlichen Verlust von Menschen, da wir nach und nach erkennen, dass wir niemals einen Menschen verlieren können. Denn wir alle sind ewig lebende Wesen, die mal mit und mal ohne Körper leben. Und wenn wir dann noch ganz verinnerlicht haben, dass unsere wahre Heimat die geistige Welt ist, und dass unser Aufenthalt mit einem Körper nur eine kurze Epoche unseres Daseins ist, in der wir wieder bestimmte Dinge lernen, dann ist es gar nicht mehr so wichtig, wo wir uns, bzw. unsere Lieben sich gerade befinden im Rad der Lebens.

Was sind die ersten Schritte zu dieser Erkenntnis?

Das ist ganz einfach: Der erste und wichtigste Schritt ist, dass wir uns diese Erkenntnis immer und immer wieder vor Augen halten, bis sie unsere Seele ganz durchdrungen hat. Wenn wir dies immer wieder tun, dann wird uns die geistige Welt die nächsten Schritte zeigen. Es ist in Wahrheit so einfach, dass wir es fast nicht zu glauben vermögen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Peter H auf Pixabay

Nichts geschieht zufällig – den größeren Zusammenhang erfassen

Wir kommen immer wieder in Situationen, in denen wir uns fragen, warum wir eigentlich soviel Pech haben, oder warum Dieses oder Jenes nun eingetreten ist. Und natürlich schaffen wir es dann nicht, einen größeren Zusammenhang zu sehen, zwischen unserem Leben und dem, was gerade passiert ist. Diesen Zusammenhang können wir auch gar nicht sehen, wenn wir mitten in einer Situation stecken. Erst wenn wir wieder einen Schritt zurücktreten, können wir damit beginnen, die einzelnen Fäden, die wir sehen können, zu einem größeren Bild zusammenzustellen. Meist gelingt dies deutlich besser, wenn wir auf Situationen in der Vergangenheit blicken. Da können wir dann oftmals leicht Zusammenhänge erkennen. Noch besser funktioniert das nachtodlich, wie mir oft in Jenseitskontakten bestätigt wird. Aber das nützt ja in der aktuellen Situation nichts. 🙂

Imnmer wieder den Weg des Lebens bis zur Gegenwart betrachten

Wenn wir zurückblicken können wir erkennen, dass wir durch vermeintliche Schicksalsschläge oder auch sehr unangenehme Ereignisse immer wieder in unserem Weg korrigiert wurden, wenn wir ihn verlassen hatten. Wir können sehen, dass wir, wenn nicht Dieses oder Jenes eingetreten wäre, nicht den Weg gegangen wären, den wir dann gewählt haben und die eine oder andere Erfahrung, die sich dann als ausgesprochen wichtig herausgestellt hat, nicht gemacht hätten. Wenn wir nun genügend Anhaltspunkte zu Erfahrungen finden, die wir – rückwärts betrachtet – ansonsten nicht gemacht hätten, können wir daraus schlussfolgern, dass dies auch in der Gegenwart so ist.

Die sogenannten Schicksalsschläge als Hilfestellung des Schicksals betrachten

Wenn wir nun in der Vergangenheit solche Schlussfolgerungen ziehen konnten, dann hilft es uns vielleicht in einer aktuellen Situation, dass es auch jetzt nur eine Hilfestellung ist. Dies mag im Hinblick auf so manches Schicksal nach unseren Maßstäben fast zynisch klingen, aber wir dürfen davon ausgehen, dass in diesen wunderbar orchestrierten Lebenszusammenhängen gar nichts zufällig passiert.

Marie von Ebner-Eschenbach sagte: „Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.“

Gerade an den sogenannten schlechten Tagen lauert das Gute bereits in der Ecke

Ich hatte ja gestern über meinen Tagesanfang und über schlechte Tage allgemein geschrieben. Und diese Tage fühlen sich ja einfach erst einmal grässlich an. Aber wenn wir uns darauf einlassen, dass auch diese Gefühle keinen Zufall darstellen, sondern dass irgendwas tief in uns versteckt nach Veränderung schreit, dann können wir auch diese Tage und uns selbst umarmen, selbst wenn es sich zunächst gar nicht danach anfühlt. Doch wenn wir die Gefühle solcher Tage würdigen, und uns nicht dazu zwingen, sie in den hintersten Winkel zu verbannen und einfach weiter zu funktionieren, sondern uns genau anschauen, was da in uns so sehr weint, dann sind diese Gefühle die wunderbaren Hinweise darauf, was verändert werden möchte.

Was können wir also tun?

Wir können nun damit beginnen, zu vertrauen, dass nichts, was uns geschieht, ohne einen guten Grund geschieht. Und es ist gut, dies mir den kleinen Katastrophen zu üben. Wenn wir einen sehr schweren Schicksalsschlag erlitten haben oder erleiden, dann ist es nicht leicht, damit zu beginnen. Aber es könnte leicht sein, wenn wir die kleineren „Zufälle“ heranziehen. Wenn uns wieder etwas passiert, das uns irritiert, das wir so gar nicht in unserem Leben haben wollen, dann dürfen wir uns fragen: „Woher kommt es, dass mir dies nun geschieht? Welche Botschaft soll ich daraus erhalten?“

Ein paar banale Beispiele

  • Angenommen, Sie sind immer sehr eilig unterwegs und haben noch tausend Dinge zu erledigen und sie brechen sich das Bein. Dann können Sie jetzt wahnsinnig wütend auf die Umstände werden, oder Sie können sich fragen, warum Sie aus dem Spiel genommen wurden. Unter Umständen wurde dadurch ein schlimmeres Unglück verhindert, oder Sie bekommen diese Zeit geschenkt, um sich darüber Gedanken zu machen, ob es wirklich immer so sinnvoll ist, durch das Leben zu hetzen…
  • Angenommen, Sie strengen sich im Job wahnsinnig an, um die nächste Beförderung zu erhalten, doch dann erhalten Sie statt der erhofften Beförderung eine Rückstufung oder sogar eine Kündigung. Nun können Sie auf den ungerechten Chef oder die Chefin schimpfen, oder Sie können sich überlegen, ob dieser Job denn wirklich das war, was Ihre Seele sich wünscht, oder ob Sie jetzt nicht gerade den notwendigen Fingerzeig erhalten haben, sich umzuorientieren…
  • Angenommen, Sie wollen einen bestimmten Partner oder eine bestimmte Partnerin unbedingt, aber es klappt einfach nicht. Dann dürfen Sie sich auch fragen, ob dieser Mensch vielleicht gar nicht der/die Richtige in Ihrem Leben gewesen wäre…
  • Angenommen Sie spielen seit Jahren oder sogar Jahrzehnten Lotto, gewinnen aber nie etwas, dann dürfen Sie sich fragen, ob Sie sich nicht unter Ihrem Wert verkaufen. Vielleicht sind in Ihrem Inneren noch viel größere Potentiale versteckt, die Sie aber durch die vergebliche Hoffnung auf einen Lottogewinn blockieren….

Und so könnte man ewig weitermachen….wir wissen oft nicht, warum Dinge eintreten oder nicht eintreten. Aber wenn wir darauf vertrauen, dass es IMMER einen Sinn macht und auch noch dazu IMMER zu unserem Besten ist, dann können wir viel besser damit umgehen.

Oder wie Albert Einstein sagte: Der Zufall ist das Pseudonym, das Gott wählt, wenn er unerkannt bleiben möchte.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Dienstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von kalhh auf Pixabay

Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Ein etwas provokanter Titel, aber genau das ist das Thema. Als ewig lebende geistige Wesen sind wir nicht in der Lage zu sterben. Wir leben auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten, aber wir leben. Der physische Tod, der so viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, ist real. Wir legen unsere sterbliche Hülle ab wie einen Anzug, der alt und verschlissen oder eben einfach nicht mehr passend ist. Danach leben wir in der geistigen Welt und haben dort unsere Aufgaben zu verrichten. Wir sind auch in der geistigen Welt zusammen mit den Menschen, die uns hier in der physischen Welt wichtig waren und treffen unsere Liebsten immer wieder.

Wir inkarnieren in Seelengruppen

Diejenigen Menschen, die uns sehr nahe stehen, sind Wesenheiten, die wir schon aus vielen Leben kennen. Wir haben schon viele Inkarnationen miteinander verbracht in immer anderen Konstellationen. Wir waren enge Freunde, Familienangehörige…was auch immer. Und wir treffen uns immer wieder. In der geistigen Welt existiert keine Zeit und wir erleben das Warten auf die anderen Mitglieder einer Seelengruppe nicht als endloses Warten, sondern wir erfüllen in dieser Zeit unsere Aufgaben. Wir treffen in der geistigen Welt auch Mitglieder unserer Seelengruppe, die wir in der physischen Welt gar nicht als Mitglieder erkannt haben. In der geistigen Welt wird uns aber bewusst, welchen wichtigen Teil sie in unserem Leben erfüllt haben. Zum Beispiel kann es ein Lehrer sein, der uns auf eine bestimmte Weise ermutigt hat und ohne den wir etwas nicht getan oder uns nicht zugetraut hätten. Es kann sein, dass dieser Mensch zu unserer Seelengruppe gehört, auch wenn wir das zu Lebzeiten in der physischen Welt nicht vermutet hätten, weil der Kontakt flüchtig oder scheinbar oberflächlich war. In der geistigen Welt erkennen wir dann aber die übergeordneten Zusammenhänge und sehen die Fäden die sich von uns zu anderen Menschen ziehen.

Unsere Aufgaben in der geistigen Welt

Ein Teil unserer Aufgabe kann sein, dass wir Menschen, die noch inkarniert sind, aus der geistigen Welt heraus bei ihren Aufgaben beistehen, oder wir empfangen die Menschen, die gerade ihren Übergang erleben, oder wir haben andere Aufgaben, die wir uns mir dem irdischen Bewusstsein nicht vorstellen können. Auf jeden Fall betrachten wir unser Lebenstableau und entscheiden, was aus dem vergangenen Leben aus der erweiterten Sicht gut und nicht so gut war. Und aus dieser Betrachtung entsteht dann der Wunsch, es in der nächsten Inkarnation besser zu machen. Wir sitzen auf jeden Fall kaum auf einer Wolke und spielen Harfe, sondern wir sind auch in der geistigen Welt aktiv und wirken – wie zu Lebzeiten in der physischen Welt – in beiden Welten.

Unsere „Werkzeuge“ und Fähigkeiten in der geistigen Welt

Da wir nur als inkarnierte Menschen gewissen Entwicklungen machen können, ist dies unsere Ausrüstung in der geistigen Welt. Je mehr wir uns als Persönlichkeiten entwickelt haben, umso differenzierter können wir auch in der geistigen Welt – und im nächsten Leben – wirken. Unser echtes Kapital, über viele Leben, ist das, was wir aus uns selbst machen. Je mehr wir um Erkenntnis ringen, je mehr wir unsere niedere Natur überwinden, umso dienlicher sind wir in beiden Welten. Das steigert sich von Leben zu Leben. Aber natürlich sind wir Menschen, wir bemühen uns, wir scheitern, wir bemühen uns wieder…genauso ist es auch gedacht. Nicht nur das erfolgreiche Voranschreiten ist als Erfolg zu werten, sondern ebenfalls die Durchhaltekräfte, die wir in uns entwickeln, indem wir uns immer wieder bemühen. Dies ist Teil des Prozesses.

Unser Lebenstableau

Wenn wir nachtodlich unser Lebenstableau betrachten, gehen wir unser ganzes Leben noch einmal rückwärts durch und empfinden dabei nicht das, was wir zu Lebzeiten selbst empfunden haben, sondern wir empfinden die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Rudolf Steiner beschreibt dies sehr anschaulich. Und das erklärt auch, warum Menschen aus der geistigen Welt oftmals im Jenseitskontakt ein starkes Bedürfnis haben, gewisse Dinge aufzuklären und zu erklären. Während wir unser Lebenstableau betrachten, erleben wir noch einmal Begegnungen mit Menschen, die uns zu Lebzeiten in der physischen Welt gar nicht so stark in Erinnerung geblieben sind, als besonders wichtig. Wir erkennen, wie wir Menschen geholfen haben oder wie Menschen uns in der Begegnung den richtigen Weg gewiesen haben, bzw. uns zu etwas inspiriert haben. Dies erscheint oftmals erst nachtodlich in der ganzen Tragweite. Bei der Betrachtung unseres vergangenen physischen Lebens ist niemand ist da, der uns beurteilt. Wir sind diejenigen, die erkennen, was wir gut gemacht oder nicht so gut gemacht haben. Und aus uns heraus entsteht der Wunsch nach Ausgleich.

Warum Jenseitskontakte Heilung sind

Ich erlebe es so, dass der Kontakt zwischen dem Menschen in der physischen Welt und dem Menschen in der geistigen Welt noch so stark ist, dass es Momente gibt, in denen der Mensch in der physischen Welt das dringende Bedürfnis hat, sich an ein Medium zu wenden um einen Jenseitskontakt herzustellen. Und meist erweist sich dies als richtig. Es gibt noch etwas auszusprechen und zu erklären. Und es ist sehr häufig sehr berührend, wenn sich gewisse Dinge aufklären, bzw. wenn die Worte noch gesprochen werden, die noch gesprochen werden sollten. Jenseitskontakte sind immer schön. Es gibt keinen Jenseitskontakt, der gruselig oder unangenehm ist – selbst wenn ein Mensch erscheint im Jenseitskontakt, mit dem wir eigentlich – aus unserem Denken heraus – nichts mehr zu tun haben möchten. Auch hier kann es gut tun, eine Entschuldigung anzunehmen oder einer Erklärung zu lauschen. Aber natürlich kann man einen Jenseitskontakt auch zurückweisen, ich rate aber nicht dazu. Ich finde, wenn jemand kommt, sollten wir diesem Menschen zumindest die Möglichkeit geben, das zu sagen, was er zu sagen hat. Wir müssen ja nicht sehr viel Raum einräumen. Doch es geht ja um Heilung – auf beiden Seiten.

Warum wir keine Angst vor dem Tod haben müssen

Wir müssen beileibe keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten Menschen fürchten sich davor, weil sie Angst haben, dass danach nichts mehr ist. Aber diese Angst ist spätestens seit den Forschungen von Elisabeth Kübler-Ross obsolet. Wir wissen mittlerweile von ganz vielen Seiten, und erleben es ja auch selbst in den Jenseitskontakten, dass das Leben einfach weitergeht. Und sobald wir die Grenze zur geistigen Welt überschritten haben, sind wir sofort in Geborgenheit. Wir sind auf unausprechliche Art und Weise begleitet von vielen Wesenheiten, die uns durch alle Leben hindurch begleitet haben. Wir werden sofort liebevoll in Empfang genommen. Der schwerste Moment ist der Moment, diesen einen Schritt zu machen und über die Schwelle zu treten. In meiner zehnjährigen Tätigkeit in der Altenpflege und der Begleitung Sterbender habe ich den eigentlichen Übergang immer als sehr wunderbaren und friedlichen, sogar freudigen Moment erlebt. Schwer war oftmals der vorherige Kampf – das Klammern an das physische Leben.

Eine neue Art von Sterbebegleitung wäre aus meiner Sicht wünschenswert

Es wäre schön, wenn sich mediale Menschen auch der Begleitung der Sterbenden widmen würden. Als Medium können wir den Menschen einen Schritt weiter begleiten. Wir könnten sozusagen den Übergang deutlich leichter machen, indem wir als Medien bereits den Kontakt zu den abholenden Wesenheiten aufnehmen und auch aktiv im Sterbeprozess eine Brücke zwischen den Welten darstellen. Diese Aufgabe gehört für mich zu denjenigen Aufgaben, die in der neuen Welt, die sich gerade entwickelt, völlig normal sein werden.

Mein Wirken als Medium – Jenseitskontakte

Ich liebe Jenseitskontakte und ich liebe die Arbeit in beiden Welten. Aber noch vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, die Menschen von der Angst vor dem Tod zu befreien. Denn wenn wir den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens betrachten, können wir das Leben viel freier leben. Wir haben dann nicht stets das Damoklesschwert des Todes über uns schweben, sondern wir können den Tod akzeptieren als das, was er ist: Als Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die Angst vor dem Tod

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie alles tun oder nicht tun, aus lauter Angst vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen heraus. Wenn wir den Tod als unseren Freund betrachten können, wenn wir erkennen können, dass es oftmals besser ist, jetzt aus der geistigen Welt heraus zu arbeiten, dann sind wir frei. Wir sind frei, weil wir erkannt haben, was wir wirklich sind: Unsterbliche geistige Wesenheiten, die gerade mal inkarniert sind. Und aus dieser Freiheit heraus sind wir in der Lage auch unsere Werte völlig neu zu überdenken. Wenn es ein „Nach mir die Sintflut“ nicht mehr gibt, wenn es die Trennung durch den Tod nicht mehr gibt, wenn es die Angst nicht mehr gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Eure und Ihre

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Wie ich ins Arthur Findlay College kam – meine Erfahrungen

Als ich 2016 darüber nachdachte, mich beruflich umorientieren zu wollen, war für mich klar: Ich möchte weiterhin mit Menschen arbeiten, aber ich wollte diesen Menschen auf einem anderen Weg beistehen als bisher. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich viel in der Berufsorientierung, aber auch als Trainerin gearbeitet und ich wollte die Spiritualität mehr einbeziehen, der ich mich schon seit mehr als 30 Jahren verschrieben hatte. Meine Idee war, Menschen zur Seite zu stehen, die sich auf ihr Ableben vorbereiten müssen, bzw. deren Angehörigen. Und bald tauchten natürlich die Fragen auf: Was ist nach dem Tod? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und ich konnte natürlich berichten, was Rudolf Steiner dazu sagte, was Elisabeth Kübler-Ross berichtete, und auch was in anderen Büchern stand. Natürlich konnte ich auch darüber sprechen, was ich DACHTE, aber ich WUSSTE es nicht aus eigener Erfahrung.

Die Suche nach dem geeigneten Ort und dem geeigneten Lehrer

Ich recherchierte also im Internet und fragte mich, wo der gute Platz war, an dem ich eigene Erfahrungen machen konnte. Dabei stieß ich immer wieder auf das Arthur Findlay College. Es erschien mir zauberhaft und mystisch und ich beschloss, eine Reise dorthin zu machen. Ich liebte England und die englische Kultur schon lange und das College erschien mir, wie die Erfüllung aller Klischees, die ich jemals über England gehört hatte. Somit machte ich mich auf meine erste Reise zur German Week am College. Ich wusste damals noch nicht, ob mein Englisch gut genug sein würde, um alles zu verstehen. Es war spannend und ich verliebte mich auf den ersten Blick in das College. Das Haus, die Menschen, die Tutoren…alles war zauberhaft, mystisch und wundervoll.

Nach dieser Woche folgten viele weitere Wochen, die ich dort verbrachte. Und da ich eine Einladung ins Mentorship Programm bei Sandie Baker erhalten hatte, wusste ich, dass ich zuvor noch viel lernen musste. Und so pendelte ich die nächsten Jahre jede sechste Woche für eine Woche nach England. Auch als das Mentorship Programm begonnen hatte, war es möglich, immer zwischen zwei Terminen noch einen Zusatztermin am College zu buchen.

Die Zeit im College

Die Wochen im College waren oft hart. Von früh bis spät übten und arbeiteten wir, aber bald waren Erfolge sichtbar und ich wusste, ich musste bis zum Ende der Ausbildung soweit sein, dass ich meine Fähigkeiten zu jeder beliebigen Zeit abrufen konnte. Das war nicht immer leicht. Aber die Umgebung des Colleges, die Energie, die dieses alte Herrenhaus ausstrahlte, die Tutoren, die ihr Bestes gaben, aus allen StudentInnen die verborgenen Fähigkeiten herauszulocken. Es war ein wunderbares Gesamtpaket. Hinzu kam, dass die Wochen – und es waren ja doch acht Wochen im Jahr – immer eine Zeit waren, in der ich durch nichts Anderes abgelenkt war. Ich konnte mich zu hundert Prozent meiner Entwicklung widmen. Es war immer jemand da, der Fragen beantworten konnte und ich erlebte viele verschiedene TutorInnen.

Raum und Zeit zur Entwicklung

Für mich war es wichtig, diese Zeit zur Entwicklung zu haben. Eine Woche am College gilt ja wie ein Jahr Ausbildung, da es so intensiv ist und die StudentInnen oftmals Riesenschritte in einer Woche machten. Auch mir ging es so. Es war eine besondere Situation, an einem Ort zu sein, an dem es um nichts Anderes als die Entwicklung der Medialität ging. Die wunderbaren Kontakte mit Menschen aus der geistigen Welt. Die Vertrautheit, die sich im Laufe der Jahre einstellte zu verschiedenen Menschen in der geistigen Welt, die sich uns immer wieder zum Üben zur Verfügung stellten. Die Erlebnisse, wie wunderbar es war, wenn Unausgesprochenes endlich ausgesprochen werden konnte. Ich merkte, dass Jenseitskontakte nichts als reine Heilung sind – keine Kuriosität, kein Gruseleffekt – nur reine Heilung.

Außerdem fand ich im Shop unzählige spannende Bücher, die ich am späten Abend in meinem Zimmer noch verschlang um immer mehr über die Erfahrungen der Pioniere zu lernen. Während viele KollegInnen sich abends noch in der Bar trafen, um den „Liquid Spirit“ zu treffen, verkrümelte ich mich lieber ins Zimmer um noch zu lesen. Nur manchmal saß ich in der Bar, tanzte und beobachtete das bunte Treiben. Auch die abendliche Zeit in der Bar war wunderbar!

Als Erwachsener noch einmal im Internat zu sein

Es war eine spannende Zeit, da ich ja zuvor niemals in einem Internat war, erlebte ich die Stimmung, die Ausgelassenheit, aber auch die Dramen, die sich in einem Internatsbetrieb abspielten. Im College gab es den Begriff des „Crying Wednesday“. Mittwochs weinten die meisten – meist aus Erschöpfung. Ich persönlich hatte eher den „Crying Thursday“. Wenn bei mir selbst die Tränen flossen, dann meist am Donnerstag. Es war einfach wahnsinnig anstrengend. Und ich hatte damals noch einen Vollzeitjob und nur sechs Wochen Urlaub, sodass ich nicht nur meinen gesamten Urlaub für meine Studienzeit am College verbrauchte, sondern auch vorher und nachher noch Überstunden sammeln musste, damit sich acht Wochen überhaupt ausgingen. Aber das heißt, es war keine Zeit zur Erholung. Und nach einer Woche am College hätte ich locker ein paar Tage Erholung brauchen können.

Die Zeit zum CSNU – Certificate Spritualist`s National Union

Die Ausbildung zum CSNU fand nicht am College, sondern im Barbanell-Centre in Stafford statt, einer ausgelagerten Ausbildungsstelle. Hier waren wir eine wunderbare Gruppe von anfangs 18 Menschen, die sich gemeinsam mit Sandie Baker zwei Jahre auf die Zertifizierung vorbereitete. Von früh bis spät übten wir, Jenseitskontakte und Readings auch unter Zeitdruck herzustellen, eine Ansprache in der Kirche zu halten und Eröffnungs- und Schlussgebete. Nebenbei mussten wir die Theorie lernen, die Geschichte der Medialität, über die Pioniere, über die Struktur der SNU und so weiter. Darüber hinaus waren ungezählte Aufsätze zu schreiben und eine Menge Bücher zu lesen. Es war in erster Linie wahnsinnig anstrengend, aber auch wunderschön. Sandie Baker führte uns mit Engelsgeduld durch diesen Prozess. Natürlich lagen hier sehr oft die Nerven blank. Schließlich hatten wir alle viel Geld und Zeit investiert und wollten die Prüfungen bestehen. Und nicht selten hatten wir das Gefühl, dass das einfach nicht zu schaffen war.

Die Prüfungsphase

Die Prüfungen waren hart. Die schriftlichen Prüfungen mussten abgeschlossen sein, damit wir überhaupt zur praktischen Prüfung antreten durften, und von den ursprünglich 18 TeilnehmerInnen traten noch 11 an. Am Morgen war ein Interview über alle möglichen Themen der Organisation, wir mussten einen spontanen Vortrag zu einem beliebigen Thema halten. Am Nachmittag mussten wir eine 15minütige sprituelle Ansprache halten, die sich auf eines der sieben Prinzipien der SNU bezog und am Abend dann, mussten wir öffentlich in der Kirche zwei Jenseitskontakte in insgesamt 15 Minuten halten -all dies unter den Augen des strengen Prüfungskomitees.

Der Erfolg

Von den 11 angetretenen KollegInnen haben es 7 geschafft und ich war eine davon. Ich konnte es kaum fassen. War ich wenige Jahre zuvor noch völlig fremd in dieser Welt gewesen, so war ich plötzlich ein Certifcate-Holder – bis jetzt die einzige in Österreich. Damit endete aber eine wunderbare Zeit. So erleichtert wir waren, dass wir es geschafft hatten, so schwer war der Abschied von dieser Gruppe. Und noch immer sehne ich herbei, dass wir uns alle vielleicht einmal in einer neuen Gruppe wiedersehen. Ich habe wenige so intensive Zeiten in meinem Leben erlebt, und wünsche jedem Menschen, dies einmal als Erwachsener zu erleben.

Die Zeit danach

Wir hatten dann noch eine weitere Fortbildungsgruppe mit Sandie Baker, die aber leider aufgrund der aktuellen Reiseschwierigkeiten nur noch einmal stattfinden konnte. Wann ich jemals wieder ins Arthur Findlay College komme, steht in den Sternen. Aber wie hunderte anderer Menschen haben ich täglich eine Riesensehnsucht wieder an diesen Ort zurückkehren zu dürfen und hoffe inständig, dass dies in Bälde sein wird. Nun gebe ich mein Wissen weiter, das sich durch Jahrzehnte des Studiums der Anthroposophie, durch lange Jahre des Lernens schamanischer Praktiken und die wunderbaren, intensiven Jahre des Studiums der englischen Medialiät angesammelt hat. Aber ich vermisse es, wieder selbst Studentin sein zu dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen, falls es sich einmal ergibt, zumindest eine Woche im Arthur Findlay College zu verbringen und den Zauber der original englischen Medialität zu erleben.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Die eigenen Hellsinne entdecken – Unsichtbares sichtbar machen

Die neue Zeit braucht eine Menge Menschen, die mehr Wahrnehmungen haben, als nur das, was die physischen Sinne hergeben. Es sind ganz neue Qualitäten gefordert. Die Zusammenarbeit mit der geistigen Welt braucht ForscherInnen, BotschafterInnen der geistigen Welt, Kooperationen über die Dimensionen hinaus und vor allem Offenheit gegenüber dem, was bisher als unsichtbar galt. Es ist wunderbar, wenn Menschen gemeinsam ihre Fähigkeiten erproben und neue Fähigkeiten entwickeln.

Daher möchte ich heute auf unsere neue mediale Online Hellsinne-Gruppe aufmerksam machen, die kommenden Samstag startet. Wir gehen gemeinsam durch ein Jahr und schauen, welche Kanäle sind bei Euch und Ihnen schon offen? Welche dürfen noch entwickelt werden? Welche Fähigkeiten sind bereits vorhanden? Und welche wären noch spannend?

Unsere medialen Online-Hellsinne Gruppen sind geprägt durch Forschertum, Freude an der Arbeit mit der geistigen Welt und vor allen Dingen dem Wunsch, die neue Gesellschaft mitzuprägen. Es entstehen völlig neue Berufsbilder und völlig neue Möglichkeiten. Dabeizusein, diese Entwicklung zu fördern und durch die eigenen Fähigkeiten zu befeuern kann dem Leben eine völlig neue Richtung geben.

Welche Hellsinne gibt es?

Es sind bislang bereits eine Menge Hellsinne bekannt:

  • Hellwissen – wir wissen plötzlich, dass irgendetwas eintreffen wird (Zum Beispiel denken wir gerade an den Menschen, der eine Minute später anruft)
  • Hellfühlen – wir nehmen auf der Gefühlsebene Dinge wahr, die uns nicht über den Intellekt eingegeben wurden. Wir fühlen, wie sich andere Menschen gerade fühlen, auch wenn diese weit weg sind. Wir fühlen die Anwesenheit von Verstorbenen oder anderen Wesenheiten aus der geistigen Welt
  • Hellriechen – wir haben plötzlich den Geruch des Parfums eines Verstorbenen oder dessen Pfeifentabak in der Nase
  • Hellsehen – wir sehen Bilder vor unserem geistigen Auge, die entweder aus sich heraus eine Botschaft bilden oder die als Symbole zu deuten sind
  • Hellschmecken – auch das gibt es. Wir schmecken plötzlich etwas, das uns ebenfalls eine Botschaft, oftmals die Anwesenheit eines Menschen aus der geistigen Welt, vermittelt
  • Hellhören – wir hören eine Stimme, die uns eine Botschaft mitteilt oder Musik oder Geräusche, die uns an etwas erinnern

So wie sich die physische Welt gerade wandelt, so findet auch ein Wandel in der geistigen Welt statt und wir Menschen sind nun dazu aufgerufen, diesen Wandel mitzugestalten. Es ist weder so, dass die physische Welt ein statisches Konstrukt ist, noch ist es die geistige Welt. Und es braucht nun eine Menge Menschen, die sich öffnen für den transdimensionalen Austausch.

Was ist ein transdimensionaler Austausch?

Wir Menschen sind nicht alleine auf der Erde und auch nicht im Universum. Wir sind umgeben von einer Vielzahl geistiger Wesenheiten, die eine halbe oder ganze (oder mehrere Dimensionen) von uns entfernt sind. Unsere Ebenen durchdringen sich aber. Und es ist wunderbar, wenn wir Menschen nun damit beginnen, zu lernen, wie wir über die verschiedenen Ebenen hinweg miteinander kommunizieren können. Daraus entstehen wunderbare Kooperationen, es entsteht ein Wissenstransfer und sogar transdimensionale Freundschaften.

Welche Wesenheiten bevölkern die geistige Welt bzw. die anderen Dimensionen?

  • Menschen, die bereits ihren Körper verlassen haben, die sogenannten Verstorbenen (wenn man sich lange genug damit beschäftigt, weiß man aber, dass es einen Tod, wie ihn sich die meisten Menschen vorstellen gar nicht gibt). Es gibt ein Leben mit und ein Leben ohne Körper und diese wechseln einander ab.
  • Engel
  • Geistführer
  • Elementarwesen und Naturgeister
  • Wesenheiten von anderen Planeten und Sonnensystemen
  • und viele andere mehr…

Was tun wir dann mit diesem Wissen?

Wenn wir erkannt haben, dass wir bestimmte Fähigkeiten haben, die uns dazu ermächtigen, einen transdimensionalen Austausch zu erleben, dann kommen oftmals völlig neue Ideen, wie das in das private aber auch in das berufliche Leben einfließen können. Das Wissen um die geistige Welt und vor allen Dingen auch das Wissen AUS der geistigen Welt erlauben uns plötzlich, uns in völlig neuen Bereichen zu sehen.

Falls Sie nun Lust bekommen haben, sich damit zu beschäftigen, dann geht es hier zur Information über die

Online Hellsinne-Gruppe

Es sind noch vier Plätze frei.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderbaren Sonntag – jeder Sonntag ist ein Tag des Neuanfangs und vielleicht wird dieser heute auch in Bezug auf Ihre Hellsinne ein absoluter Neuanfang

Manou Gardner aka Manuela Pusker CSNU

11. Tag der 13 heiligen Nächte

Heute sind wir in der Energie der Seraphim, der Geister der Liebe. Am heutigen Tag geht es darum, dass wir uns über das Persönliche hinaus erheben und den Egoismus überwinden. Wir haben das gemeinsame große Ziel vor Augen und opfern Teile unseres Daseins zum Wohle der Anderen. Es ist ein Akt des freien Willens, seine eigene Bequemlichkeit oder seine eigenen Vorstellungen zum Wohle eines übergeordneten Zieles freudig zu opfern. Ich weiß, dass das nicht bei vielen Menschen auf Begeisterung stoßen wird, da der allgemeine Tenor ja meist so ist, dass wir uns zuallererst um unser eigenes Wohl kümmern sollen. Und genau dies haben wir getan, wenn wir den Reigen der dreizehn heiligen Nächte mitvollzogen haben.

Vom Persönlichen zum Überpersönlichen

Natürlich ist es eine Voraussetzung, dass wir uns zunächst um unser eigenes Seelenheil kümmern. Doch die meisten Ratgeber für Lebensgestaltung bleiben dabei stehen. Aber wer sich schon einmal sehr lange und sehr intensiv um sich selbst gekümmert hat, hat meist festgestellt, dass die wahre Erfüllung darin nicht liegt. Unser Wohlbefinden und unser Seelenheil ist kein Selbstzweck. Wir sind nicht nur hier auf der Erde, um ein möglichst angenehmes Dasein zu führen, sondern wir sind hier, weil wir uns eine Aufgabe ausgesucht haben. Und bei den meisten Menschen liegt diese Aufgabe darin, dass sie sich für etwas einsetzen, sich für eine Sache engagieren, mithelfen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und genau dies ist die Stimmung des heutigen Tages ab dem Abend.

Das Engagement schmälert nicht das Wohlbefinden – im Gegenteil

Wenn wir uns aus der Komfortzone herausbewegen, wenn wir unsere Gaben und Kräfte beginnen einzusetzen, für ein großes und hehres Ziel, dann steigert dies unser Wohlbefinden. Wir treten damit hinaus in das Weltengefüge und erfüllen darin unsere Aufgabe. Und unsere Seele jubiliert, wenn sie sich der (selbstgewählten!) Aufgabe widmen darf. Wir stellen dann nämlich fest, dass alle Fäden an diesem Punkt zusammenlaufen. Alles, was wir bisher getan haben, alles, was wir bisher erlebt haben, macht dann einen Sinn, weil es uns die notwendigen Kräfte beschert, die wir dafür brauchen. Unser Leben ist keine Aneinanderreihung von Zufällen, sondern unterliegt der weisen Führung durch unsere geistigen Begleiter. Wenn wir uns dem widmen, was wir uns vorgeburtlich ausgesucht haben, dann sind wir an einem Punkt im Leben angekommen, der uns vielleicht kein bequemes, dafür aber ein erfülltes Leben ermöglicht.

Und was, wenn man nicht weiß, was diese Aufgabe ist?

Wenn man nicht weiß, was diese Aufgabe ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, dem näherzutreten. In der kommenden Nacht ist es besonders zielführend. Fühlen wir hin, von welcher Aufgabe wir uns angezogen fühlen. Dies bedeutet ja nicht, dass wir zu einem Pionier der Weltveränderung werden müssen (können wir aber 🙂 ), sondern es kann ein Tun im sogenannten „Kleinen“ sein. Wir können unsere Aufgabe vollkommen erfüllen, wenn wir uns um das kümmern, wohin es uns zieht. Ich möchte ein paar Beispiele nennen:

  • Manche Menschen mag es insgeheim dahin ziehen, dass sie gerne mit Menschen arbeiten möchten. Sie möchten Menschen helfen ihren Weg zu finden – dann geht es darum, einen Weg zu finden, sich dafür zu qualifizieren. Das kann eine Ausbildung sein, es kann sein, dass man einen Mentor oder eine Mentorin findet…. wer will, findet Wege.
  • Manche Menschen fühlen sich berufen, Tieren zu helfen. Damit kann man anfangen, indem man im Garten ein Vogelhäuschen aufstellt, Niskästen baut, die Eichhörnchen füttert. Man kann streunenden Tieren in anderen Ländern helfen, ob persönlich oder finanziell, man kann auf einem Gnadenhof anheuern oder noch besser, einen Gnadenhof gründen, man kann sich aber auch politisch engagieren, um sogenannten „Nutztieren“ bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen, man kann Tiere adoptieren z.B. Hühner aus Legebatterien, um ihnen einen schönen Lebensabend zu ermöglichen….die Möglichkeiten sind unendlich!
  • Manche Menschen möchten sich gerne für die Umwelt einsetzen – da kann man damit beginnen, dass man selbst einen kleinen Garten anlegt, in dem Platz für alle möglichen Insekten und andere Tiere ist. Man kann anfangen sich mit den Naturwesen zu verbinden und sie zu fragen, was sie brauchen. Man kann sich Organisationen anschließen oder politisch arbeiten…auch hier unendliche Möglichkeiten.
  • Manche Menschen möchten mit der geistigen Welt arbeiten – auch hier gibt es ebenfalls mannigfaltige Möglichkeiten. Man kann sich geeignete Ausbildungen suchen, sich überlegen, welcher Teil der geistigen Welt zuerst studiert werden möchte: Will man mit Verstorbenen kommunizieren und Jenseitskontakte herstellen, will man mit Elementarwesen und Naturgeistern wirken, will man mit Engeln und Geistführern zusammenarbeiten? Auch hier unendliche Möglichkeiten.
  • Dies sind nur einige wenige Beispiele….die Liste ist unendlich lang

Das Wichtigste ist, aus der Liebe heraus zu handeln

Wir sind in unserer Gesellschaft darauf getrimmt, dass wir uns zuerst fragen: Gibt es einen Markt für den wir arbeiten werden? Das war vielleicht früher der zentrale Gedanken. Aber in der neuen Zeit lautet die Frage: Wohin zieht mich mein Herz? Was will ich aus den tiefsten Tiefen meines Herzens heraus machen? Und genau das ist die Frage, die wir uns in der kommenden Nacht stellen dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen ersten Montag im neuen Jahr

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Unsere Ahnen und das Auflösen der Familienmuster

In vielen Familien werden über Generationen bestimmte Muster weitergegeben. Das kann in einer Familie die Unfähigkeit sein, über die wirklich wichtigen Dinge zu sprechen, in anderen Familien sind es Missbrauchsmuster, in wieder anderen Familien ist es der mangelnde Glaube an sich selbst oder das Mangelbewusstsein überhaupt. Wir können diese Muster – in Zusammenarbeit mit unseren Ahnnen auflösen, wenn wir uns dazu bereit fühlen. Es geht in unserer Zeit nämlich darum, alles mit Bewusstsein zu durchdringen. Das bedeutet auch, dass wir nicht mehr einfach dem folgen, das immer schon so war, sondern, dass wir in der Lage sind, neue Möglichkeiten zu erschaffen.

Familienmuster als Tradition

In vielen Familien gibt es bestimmte Traditionen, die über eine lange Zeit aufrecht sind. Wenn diese Traditionen uns nicht einengen, sind sie auch nicht schlecht. Aber sobald diese Traditionen dazu führen, dass wir im Prinzip das Leben unserer Ahnen wiederholen und immer wieder die gleichen einschränkenden Verhaltensmuster bedienen, dann ist es unter Umständen an der Zeit, die Traditionen zu brechen und durch neue Ansichten zu ersetzen.

Zusammenarbeit mnit den Ahnen im Jenseitskontakt

Ich erlebe im Jenseitskontakt oft die befreiende Kraft des Aufbrechens alter Muster nicht nur für den Klienten oder die Klientin, sondern auch für die Ahnen, die sich – auch und gerade nachtodlich – darüber freuen, dass nun bestimmte Fesseln und Engen überwunden werden. Das Auflösen alter Muster spielt in den Jenseitskontakten eine sehr große Rolle. Einschränkende Verhaltensmuster sind auch der Sicht der geistigen Welt niemals förderlich und es ist eine wunderbare Arbeit, die auf viele Generationen wirkt, wenn man diese Muster durchbricht.

Im Jenseits ist die Zeit nicht linear – wir können auch die Vergangenheit verändern

Da im Jenseits die Zeit nicht exsistiert, so wie wir sie kennen, spielt es dort auch keine Rolle, wann die Muster verändert werden. Sie verändern sich dann nämlich in allen Zeiten, sowohl in der Vergangenheit und Gegenwart als augenblicklich auch in der Zukunft. Dies ist eine große Befreiung in der geistigen Welt. Wir tun diese Arbeit somit nicht nur für uns, um selbst ein freieres Leben zu leben und auch nicht nur für unsere Nachfahren, was ja mit dem logischen Denken noch nachvollziehbar ist, sondern wir tun es auch für unsere Vorfahren. Dies mag im ersten Moment etwas befremdlich klingen, doch aus der Sicht der geistigen Welt ist es ganz logisch. Die Zeit, wie wir sie kennen, gibt es nur bei uns in der dreidimensionalen Welt.

Verschiedene Dimensionen haben verschiedene Gesetzmäßigkeiten – das Leben ist größer als wir denken

Wir denken meist nur in dreidimensionalen Zusammenhängen, da wir die anderen Dimensionen kaum erreichen können. Manchmal erreichen wir sie in Träumen oder in Zuständen des veränderten und erweiterten Bewusstseins. In unserem Alltagsbewusstsein sind wir sehr stark eingeschränkt. Jedoch wenn wir uns darum bemühen, zumindest die Existenz anderer Dimensionen und Welten anzuerkennen, dann öffnet sich immer mehr ein Fenster in unserem Bewusstsein, das uns kurze Einblicke in diese anderen Welten gewährt. Und aus diesen Erkenntnissen heraus können wir verstehen, dass auch nur die kleinste Veränderung in der Gegenwart sehr große Einwirkung auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat. Wir sehen im Alltagsbewusstsein eben nur einen Ausschnitt. Dies gilt es anzuerkennen und aus dieser Erkenntnis heraus können wir unseren Geist auch in die weiteren Gefilde richten.

Wenn Sie Ihre Ahnen und AhnInnen heute besuchen

Wenn Sie heute, an Samhain und Allerheiligen, auf den Friedhof gehen, oder Ihren Ahnen zuhause gedenken, fragen Sie sich und Ihre Ahnen doch einmal, welche einschränkenden Muster in Ihrer Familie immer noch wirksam sind und aufgelöst werden können. Bleiben Sie nicht an der Oberfläche. Sicher ist ein schöner Blumenschmuck auf dem Grab eine wunderbare Sache, aber ganz ehrlich: Dort sind die Ahnen nicht. Ihre Ahnen sind nicht tot. Sie haben nur keinen physischen Körper mehr. Aber es ist schön, wenn es einen Platz gibt, an dem ihrer gedacht wird, das darf auch gerne der Friedhof sein. Ihre Ahnen und Ahninnen sind ganz nah bei Ihnen. Sie leben in einer Welt, die nur durch einen (sehr!) dünnen Schleier von unserer Welt getrennt ist und sie nehmen auch Anteil an Ihrem Leben.

Gerne auch im Jenseitskontakt

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie mit Ihren Ahnen und Ahninnen noch bestimmte Dinge zu klären haben, stehe ich Ihnen gerne für einen Jenseitskontakt zur Verfügung. Der kann persönlich, am Telefon und online via Zoom stattfinden. Näheres dazu finden Sie hier: Jenseitskontakt

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch heute einen wunderschönen Samhain oder Allerheiligen Tag und Ihnen/Euch und den Ahnen und Ahninnen wunderschöne Momente der Begegnung!

Manou Gardner Medium

Bild von bernswaelz auf Pixabay

Samhain und die Jenseitskontakte

Wir nähern uns nun mit großen Schritten der Zeit, in der die Schleier zur geistigen Welt, insbesondere zur Welt der Verstorbenen, immer dünner werden. In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist Samhain. Es ist im Keltischen der Beginn des Winterhalbjahres. Das ist eine ganz besondere Nacht im Jahr. Die Kelten sahen die Welt der Verstorbenen ebenfalls als eine Welt, die parallel zur Welt der Lebenden existiert. Und eben diese Trennung zwischen diesen beiden Welten war an Samhain und in der darauf folgenden Zeit bis zum 6. Januar nun eben nicht mehr so dicht. Man feierte die Zusammenkünfte mit den Ahnen. Die Bedeutung des Wortes „Samhain“ ist „Vereinigung“. Man kam wieder zusammen.

Aus diesem Grund feiere ich ebenfalls jedes Jahr Samhain mit öffentlichen Jenseitskontakten und mit Ritualen für die Ahnen. Es ist wunderbar, diesen Abend in einer Runde von Menschen zu verbringen, um die Vereinigung der beiden Welten zu feiern. Und für Menschen, die noch nie bei einem Jenseitskontakt waren, ist es eine Möglichkeit, einfach mal zu erleben, wie so etwas stattfindet. Jenseitskontakte sind – entgegen noch vieler Meinungen – weder gruselig noch bedrohlich, sondern sie sind meist von Heiterkeit, von frohen Erinnerungen, von Dankbarkeit und von ganz viel Liebe begleitet.

Das Leben endet nicht mit dem Todwir leben nach dem physischen Tod einfach weiter – ohne Körper

Der Tod ist auf keinen Fall das Ende des Lebens, sondern er ist der Anfang des Lebens auf einer anderen Ebene, die zeitgleich neben unserer Ebene existiert. Menschen, die ihren physischen Körper abgelegt haben, sind immer noch in unserer Nähe und freuen sich, wenn wir den Kontakt zu ihnen suchen. Sie nehmen Anteil an unserem Leben und oftmals gibt es noch etwas, das ausgesprochen werden sollte.

Die Nähe der Welten – Diesseits und Jenseits

Wenn wir vom Jenseits sprechen, meinen wir die Welt der Verstorbenen und nicht wenige Menschen denken, dass diese Welt ganz weit von unserer physischen Welt entfernt ist. Aber das stimmt nicht. Diese Welten liegen sehr dicht nebeneinander und durchdringen sich. So wie wir mit unseren feinstofflichen Körpern ja auch ständig in der geistigen Welt sind, so sind wir ebenso in dieser Welt, die wir das Jenseits nennen.

Das Geheimnis ist die Schwingung

Die Trennung zwischen uns und den geistigen Welt entsteht durch die unterschiedlichen Schwingungen. Wenn wir lernen unsere Schwingung zu verändern, dann lernen wir auch, mit anderen Welten in Kontakt zu sein. Wir sind ja in Wahrheit multidimensionale Wesen und haben unbegrenzte Möglichkeiten.

Samhain und die Zeit danach als Zeit der veränderten Schwingung

An den Tagen um Samhain und auch noch danach leben wir in der Zeit, in der wir es deutlich leichter haben als z.B. im Sommer, unsere Schwingung anzuheben und mit den geistigen Welten – insbesondere mit dieser Welt, die wir das Jenseits nennen – in Kontakt zu treten. Daher ist es wunderbar, wenn wir die dunkle Jahreszeit dazu nutzen, uns in dieser Hinsicht zu schulen und beschäftigen. Es ist so unermesslich tröstlich zu wissen, dass weder wir noch unsere Liebsten sterben können.

Wenn Sie an Samhain dabei sein möchten, so finden Sie alle Informationen hier: Samhain Fest

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen Sonntag

Bild von John Collins auf Pixabay

Manou Gardner Medium – Video

Wir waren fleißig und haben ein neues Video erstellt, das mich in meiner Arbeit als Botschafterin der geistigen Welt zeigt. Meine Mission ist, aufzuzeigen, dass das Leben nach dem Tod weitergeht. Ja, dass wir gar nicht sterben können, sondern nur unseren physischen Körper ablegen.

Vom Sterben und vom Leben

Für viele Menschen gilt der physische Tod als Ende des Lebens, obwohl wir in anderen Lebensbereichen längst anerkannt haben, dass es ein Verschwinden von Energie überhaupt nicht gibt. In der Physik ist bekannt, dass Energie sich verändern, aber nicht verschwinden kann. Wir sehen es auch gerade jetzt im Herbst. Die Blätter an den Bäumen färben sich bunt und werden bald herunterfallen und in wenigen Wochen wird die Natur aussehen, als sei sie tot.

Doch niemand von uns käme auf die Idee, dass sie wirklich tot ist, da wir von Kindesbeinen an erleben, wie sich im Frühling die ersten grünen Spitzen zeigen und einige Wochen später alles wieder bunt ist. Wenn wir diese Metapher auf den menschlichen Tod umlegen, so kommen wir doch recht bald zu der Vermutung, dass auch er kein Sterben im eigentlichen Sinne ist. Der physische Körper stirbt, aber genau wie sich die Blätter an den Bäumen wieder neu entwickeln, entwickeln wir auch neue Umstände des Lebens.

Die materialistische Sicht auf das Leben

In unserer materialistischen Betrachtungsweise des Lebens mag uns der physische Körper als das ICH erscheinen. Wir indentifizieren uns so sehr damit, dass manche Menschen ihren Körper sogar einfrieren lassen, um ihn eines Tages – wenn die Medizin Fortschritte gemacht hat – wieder zum Leben zu erwecken. Das ist an Kurzsichtigkeit und Naivität kaum zu überbieten.

Wenn wir aber als Sitz unserer Individualität und unseres Bewusstseins nicht den Körper definieren, sondern erkennen, das unser Bewusstsein auch außerhalb unseres Körpers existiert, der Körper also weniger das ICH ist, als die Behausung des ICHs für eine begrenzte Zeit, dann öffnet sich uns ein riesiges Potential an Möglichkeiten.

Die spirituelle Sicht auf das Leben

Wenn wir uns selbst als geistige Wesen betrachten, die für eine gewisse Zeit einen Körper bewohnen um bestimmte Erfahrungen zu machen, dann können wir mit wesentlich entspannterer Haltung auf den Tod unseres Körpers blicken. Wir kommen dann gar nicht mehr auf die Idee, dass der Tod unseres Körpers etwas mit dem Tod unserer Individualität zu tun haben könnte. Sondern wir erkennen, dass diese Zeit, als dieser Mensch, sich dem Ende zuneigt und wir nun in die geistige Welt gehen können, um mit den Erfahrungen und dem Wissen, das wir in dieser Inkarnation gemacht haben, zu arbeiten.

Die Angst vor dem Tod

Die große Angst vor dem Tod ist meist darin begründet, dass wir glauben, nicht zu wissen was danach ist. Im schlimmsten Fall ist dann vielleicht nichts mehr und wir verschwinden in der Ewigkeit – lösen uns praktisch auf. Aber wenn wir nur einmal die vielen Nahtodberichte heranziehen, dann sehen wir, dass die Menschen nachtodlich eine so wunderbare Erfahrung gemacht haben, dass die meisten gar nicht mehr in ihren Körper zurück wollten. Menschen mit Nahtodeserfahrungen berichten von unermesslicher Liebe und wunderbarem Licht. Sie berichten davon, dass sie begleitet waren von Wesenheiten, die so viel Zuneigung und Liebe verströmt haben und dass sie das Gefühl hatten, endlich nicht mehr getrennt zu sein.

In den Jenseitskontakten erleben wir genau das Gleiche. Menschen, die jetzt wiederum eine Aufgabe haben, die sich in konstruktiver Weise mit ihrem vergangenen Leben beschäftigen, oder sich für Menschen, die noch in ihrem Körper sind, als Unterstützer und Helfer bereitstellen. Das Leben nach dem Tod ist auf jeden Fall mindestens genauso bunt und farbenprächtig, wie das Leben vor dem Tod.

Keine Angst mehr vor dem Tod

Wenn wir dieses Wissen in unser physisches Leben integrieren können, dann wird dieses Dasein viel freier, viel weniger überschattet von der Angst vor dem (unausweichlichen!) physischen Tod. Wir können das Leben sehen als das, was es ist: Eine Zeit in einem Körper mit ganz bestimmten Möglichkeiten und Chancen. Wir müssen es weder überbewerten noch abwerten. Es ist eine kostbare Zeit des Lernens und der Erfahrung. Denn diese Erfahrung werden wir auch in der geistigen Welt und vermutlich auch im nächsten Leben zur Verfügung haben. Alles ist richtig, wie es geschieht, nichts geschieht ohne Grund und wir können unser Sein in vollen Zügen genießen – denn wir haben NICHTS zu befürchten!

Jenseitskontakte sind Heilung

„Jenseitskontakte sind Heilung“ war der erste Satz, den ich – als ich meine Ausbildung im Arthur Findlay College begann – hörte. Zu der Zeit war mir noch nicht so ganz klar, was damit gemeint war. Jenseitskontakte waren für mich irgendwie kurios und auch nicht unbedingt etwas, das ich mir für mein tägliches Leben vorstellen konnte – damals!

Mittlerweile hat sich das alles geändert und ich weiß längst, dass der Satz absolut stimmt. Jenseitskontakte sind wahrlich Heilung.

Wie macht man als Medium einen Jenseitskontakt?

Wenn wir wissen, dass die Menschen in der geistigen Welt genauso hier sind, wie wir es sind, lediglich höher schwingen, da sie keinen physischen Körper mehr brauchen, ist die einzige Frage, die sich stellt: Wie bekommt man diese zwei Welten nun so zusammen, dass ein Raum entsteht, in dem sich KlientIn, mit physischem Körper, und Kommunikator aus der geistigen Welt, ohne physischen Körper, unterhalten können? Wir wissen es ja vom Licht, es gibt ein Spektrum des Lichts, das für uns sichtbar ist und es gibt viele Wellenlängen, die wir nicht sehen. Und so ähnlich ist es mit den Menschen der geistigen Welt. Genau wie wir Röntgenstrahlung nicht sehen können, sie aber trotzdem existiert, können wir die Menschen der geistigen Welt grundsätzlich nicht mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen. Es sei denn, sie bedienen sich der physischen Gegebenheit. Dieses Phänomen habe ich hier beschrieben: Zeichen von Verstorbenen

Nun ist es die Aufgabe des Mediums ihre/seine Energie so anzuheben, dass ein Kontakt möglich ist. Die geistige Welt ist dabei sehr kooperativ und kommt uns entgegen, sodass das Medium und der Mensch in der geistigen Welt sich irgendwo treffen können.

Wie gut diese Verbindung ist, hängt von der Tagesverfassung des Mediums, der Fähigkeit des Menschen in der geistigen Welt und von vielen anderen Faktoren ab. Grundsätzlich haben die Menschen in der geistigen Welt, ebenso wie Menschen in der physischen Welt, mehr oder weniger die Fähigkeit ihre Energie zu transformieren. Aber sie lernen schnell! Menschen in der geistigen Welt, die bereits ein- oder mehrmals in einem Jenseitskontakt erschienen sind, können schon deutlich besser kommunizieren. Aber es gibt auch dabei Naturtalente.

Wie zeigen sich die Menschen?

Auch dies ist sehr unterschiedlich. Meist zeigen sie sich so, wie der Klient sie in Erinnerung haben könnte. Oft kommunizieren sie in Symbolen und oftmals wird es wahnsinnig konkret, vor allem was die Gefühle anbelangt. Sie zeigen oft und gerne das Zuhause, in dem sie gelebt haben oder den Beruf, den sie hatten. Auch Hobbys, Vorlieben, Familie etc. werden herangezogen, damit eine Identifizierung zweifelsfrei möglich ist.

Und wieso ist der Jenseitskontakt Heilung?

Viele Menschen sterben plötzlich und sowohl sie, als auch die Hinterbliebenen, haben das Bedürfnis, sich noch etwas zu sagen. Missverständnisse oder Konflikte wollen aus dem Weg geschaffen werden. Es geht auch oftmals um das Wissen, dass es den Menschen in der geistigen Welt nun gut geht. Für viele Hinterbliebene ist es wichtig, einen Beweis dafür zu haben, dass der geliebte Mensch immer noch existiert, ja sogar an dem Leben seiner Lieben noch teilnimmt. Diese Beweise zu erbringen ist die Aufgabe des Mediums. Und da es so leicht geht, in einem Jenseitskontakt über die wirklich essentiellen Dinge zu sprechen, bringt es Heilung auf beiden Seiten. Oftmals hatte der Verstorbene zu Lebzeiten ein Problem damit, seine Gefühle auszudrücken. Das geht nachtodlich oft deutlich leichter und so können sich Menschen auch über die Welten hinweg noch sagen, was unbedingt gesprochen werden muss. Oftmals hat der Mensch in der geistigen Welt auch noch einen Hinweis für den Menschen in der physischen Welt, der wichtig ist für eine aktuelle Situation. Und alleine schon zu wissen, dass der Mensch immer noch da ist, immer noch anteil nimmt und immer noch Hinweise und Hilfen anbieten kann, ist eine große Erleichterung und somit Heilung für beide Seiten.

Lehrer im Jenseitskontakt

Manchmal dauert es bei einem Jenseitskontakt etwas länger, bis man weiß, wer sich da gerade zu uns gesellt hat. Die Person zeigt sich, kann gut beschrieben werden, aber der Klient/die Klientin überlegt und überlegt und kommt nicht drauf, wer das sein könnte. In so einem Fall ist es gut, wenn man weiß, dass sich auch öfter mal frühere LehrerInnen im Jenseitskontakt zeigen.

Jetzt mögen Sie vielleicht denken: „Was soll mir schon mein Lehrer sagen wollen?“ oder „Was interessiert mich meine Lehrerin, wenn ich doch mit meinem Vater sprechen wollte?“

Hier dürfen wir erstmal einen Schritt zurücktreten und überlegen, welche Rolle LehrerInnen oft in unserem Leben haben. Im besten Fall sind sie unsere ersten Mentoren, denen wir in unserem Leben begegnen. Und auch das mag oft nicht zufällig sein. Wenn wir uns vorstellen können, dass wir selbst vorgeburtlich die Menschen ausgewählt haben, die uns dann später im Leben begegnen, so kann es durchaus sein, dass dies auch bei manchen unserer LehrerInnen der Fall war.

Viele Menschen können sich noch gut daran erinnern wie LehrerInnen Träume unterstützt oder kaputtgemacht haben. Im Fall eines Jenseitskontaktes kommen meist die Lehrer, die den Klienten gefördert und unterstützt, oder die ihre schützende Hand über einen „schlimmen“ Schüler gehalten haben. Und oftmals wird es dem Klienten erst in so einer Begegnung bewusst, welche Rolle dieser Lehrer oder diese Lehrerin in seinem Leben gespielt hat. Schließlich sind wir ja noch sehr jung, wenn wir unseren Lehrern begegnen, und gerade deshalb ist es oft so nachhaltig, was diese von uns gedacht und was sie uns mit auf den Weg gegeben haben.

Und es ist spannend, wenn man den Lehrer oder die Lehrerin einfach erzählen lässt, welche Erinnerungen sie mit dem Menschen haben. Oftmals ist das auch sehr lustig. Und es können Zusammenhänge hergestellt werden, die dem Klienten vorher nicht bewusst waren. Wenn man die Fäden in seinem Leben erst einmal erkennt, wie eines zum anderen geführt hat, dann wird oft erstmalig der rote Faden sichtbar, der sich durch das ganze Leben zieht. Dazu können frühere LehrerInnen einen guten Teil beitragen.

Nicht selten haben sie auch wichtige Hinweise zur aktuellen Lebenssituation des Klienten. Sie unterstützen und fördern auch noch aus der geistigen Welt heraus und stellen sich mit ihrem Wissen und ihrer Lebenserfahrung zur Verfügung.