Wie können wir in diesen Zeiten zu echter Freiheit gelangen?

Echte Freiheit – das ist ein großes Wort und auch ein großes Projekt, wenn man dies erlangen möchte. Das bedeutet nämlich, dass wir zunächst einmal Freiheit denken müssen. Wir sind ja so sozialisiert, dass wir uns beständig an Regeln zu halten haben. Viele dieser Regeln mögen sinnvoll und wichtig sein und es widerspricht auch nicht der Freiheit, wenn wir diejenigen davon, die uns richtig erscheinen auch einhalten. Für die Freiheit braucht es Verantwortung und Besonnenheit. Denn unsere Freiheit endet da, wo sie die Freiheit und Unversehrtheit eines Anderen beeinträchtigt. Daher muss man, wenn man Freiheit leben möchte, sehr gewahr sein, wo ist man frei und wo ist man rücksichtslos? Doch wenn wir uns der echten – durchseelten – Freiheit nähern, dann kommen wir immer näher an das, was das Menschsein eigentlich ausmacht.

Freiheit im Denken

Wir bekommen gerne und häufig bereits vorgedachten Einheitsbrei vorgesetzt. Gerade in den letzten zweieinhalb Jahren war dies besonders offenkundig. Doch diesen Einheitsbrei schlucken wir schon lange. Erst jetzt hat man gesehen, wie andere Meinungen systematisch niedergeknüppelt wurden – und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Daher können wir dieser Zeit sehr dankbar sein, denn sie hat uns aufgezeigt, wo wir schon lange nicht mehr frei sind. Und wenn wir nun beginnen wollen, frei zu denken, uns unsere eigene Meinung zu bilden, dann setzt dies voraus, dass wir uns das, was ist, auch ganz genau anschauen. Viele Dinge, die wir nicht selbst auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen können, müssen wir so lange in uns bewegen, bis wir eine eigene Wahrheit gefunden haben. Das klingt harmlos, ist es aber mitnichten.

Die inneren Instanzen aktivieren

Um frei zu denken, brauchen wir unsere inneren Instanzen, um zur eigenen Wahrheit zu gelangen. Wir alle haben feinstoffliche Rezeptoren in uns, die uns genau sagen, wem wir vertrauen können und wem nicht. Auch können diese Rezeptoren helfen, uns Haltungen – und nicht unbedingt Meinungen – zu Informationen auszubilden, selbst wenn wir diese weder verifzieren noch falsifizieren können. Etwas in uns kann uns sagen, was wir davon zu halten haben. Doch um an diese Informationen zu gelangen, müssen wir eine angstfreie und ruhige innere Haltung finden. Gestern schrieb eine liebe Klientin, sie habe die warme innere Ruhe gefunden. Wie wunderbar! Genau diese warme innere Ruhe kann dafür sorgen, dass wir Zugang zu den inneren Instanzen erhalten. Und diese brauchen wir, um nicht der allgemeinen Angst- und Panikmache anheim zu fallen.

Der 24. September war doch wieder ein großartiger Beweis

Wie viele Menschen haben vor diesem Datum gezittert, weil irgendwelche selbsternannten Propheten dieses Datum mit einem Weltuntergangsszenario hinterlegt haben. Und es kommt so gut an, weil die Menschen darauf gepolt sind, dass sie sich gerne dem Reißerischen, dem Spektakulären, zuwenden. Aber ganz ehrlich: Dieser Transit, den wir gerade machen, der ist nicht reißerisch, der ist langsam und stetig. Da hat auch unsere Ungeduld nichts zu suchen. Es geht deshalb so langsam, weil wir immer wieder unseren Standpunkt überprüfen sollen. Wir sollen immer wieder schauen, wie und wo wir stehen und auch wofür. Das ist das Ziel des Ganzen. Nicht die Hoffnung auf irgendwelche Retter, sondern die Entwicklung in der Seele eines jeden Menschen ist der Weg. Und diese Entwicklung führt über die Freiheit. Klar ist es bequem, am Abend die Nachrichten einzuschalten und sich eine halbe Stunde über die Welt aufzuregen und sich dann informiert zu fühlen. Doch das ist Quatsch. Das, was wir über die Nachrichten erhalten, ist Manipulation.

Freiheit braucht Liebe

Wenn wir in der Liebe unsere Freiheit leben, dann erkennen wir auch, wo wir uns – zugunsten eines anderen Wesens – zurücknehmen wollen. Wo wir aus der Freiheit heraus einen Schritt zurücktreten, um einem anderen Wesen mit Liebe den Vortritt zu lassen. Wir sind auch frei, wenn wir uns zurückhalten – oder sogar gerade dann. Freiheit braucht Sensibilität, Achtsamkeit, Fingerspitzengefühl. Aber sie braucht auch Mut zur Kontroverse und eine eigene, klare innere Haltung. Freiheit braucht die Reife des Menschseins. Braucht ein geläutertes Bewusstsein, braucht Verbundenheit.

In diesem Sinne wünsche ich mir Freiheit für alle Wesenheiten in der Welt, damit jedes Wesen sich, seiner Natur entsprechend, entwickeln kann.

Und hier ist noch eine Information für die Achtsamkeit mit Elementarwesen und Naturgeistern von der wunderbaren Alruna:

Suchst Du den direkten Kontakt mit den Naturwesen?
Dann bist Du hier richtig!

„Alruna – Gärtnern mit Naturwesen“

Erst die aktive Kooperation mit den Naturwesen bringt wahre Freude und Erträge!

1 Projekttag in Wien 17, in Heidis Zauberpark
Sa. 01.10.22, 9-18:00 Uhr, € 90,– plus Verpflegung
Infos, Austausch und Übungen zur Kontaktaufnahme mit Naturwesen

weitere Termine und Orte unter http://alruna.at/termine.html

es gibt auch Kurz- und Mehrtagesprogramme,
auf Anfrage gerne auch überall in Österreich ab 12 Personen

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Dienstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Anja-#pray for ukraine# #helping hands# stop the war auf Pixabay

Die Grenzen in unseren Köpfen – 7 Tipps um endlich Schöpfer zu werden

Ich schreibe ja immer wieder darüber, dass wir Erschaffer, also Schöpfer sind. Und da stellt sich dann doch gleich einmal die Frage, warum nicht mehr erschaffen wird. Ich bin mir sicher, dass ein Großteil der Menschen Frieden, Glück, Stabilität, Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und Fülle in ihrem Leben haben möchte. Stattdessen sind viele Leben von Mangel, Unglück, Unzufriedenheit geprägt. Warum ist das so? Weil wir Begrenzungen in unseren Köpfen haben! Dies ist auch der Grund, warum so viele Menschen, die im Lotto Millionen gewonnen haben, nach kürzester Zeit wieder genausoviel Geld haben wie vorher, oder sogar noch weniger. Sie haben es nicht geschafft ihr Denken – ihren Mindset – zu verändern. Und genau das ist der Grund, warum die Erde immer noch ein Schlachtfeld ist. Wenn wir endlich kapieren würden, dass wir alles erschaffen können, wenn wir es nicht nur wüssten, sondern auch fühlen könnten, dann wäre alles bereits erledigt. Dann wären wir bereits in der neuen Welt.

Wir können für die derzeitige Situation nur dankbar sein

Wenn die letzten Jahre nicht gewesen wären, wie sie nun einmal waren, dann wären wir immer noch genau dort, wo wir 2019 waren. Ein paar wenige Menschen, die verstanden haben worum es geht, würden immer noch unter sich die immer gleiche Suppe kochen, während der Großteil der Menschen in halbwegs zufriedener Resignation noch immer einen Tag nach dem anderen herumbiegt, bis endlich das Wochenende naht und sich von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub hangeln. In den letzten zwei Jahren sind immerhin eine Menge Menschen aufgewacht und haben erkannt, dass die vermeintliche Sicherheit, in der sie ihre Zeit der stillen Resignation verbringen, vielleicht doch nicht ganz so sicher ist. Wir, die Generationen, die in den Frieden hineingeboren sind, haben uns aufgeführt wie Kinder, die mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen sind. Es ist ja alles da – ganz selbstverständlich. Dass aber Menschen vor uns für diese Freiheit und diesen Wohlstand geschuftet haben und oftmals sogar dafür gestorben sind, war uns reichlich egal. Wir hatten ja die Früchte davon und das genügte. Ab und zu kam vielleicht mal ein schlechtes Gewissen auf, gegenüber den Menschen, die in China, Taiwan, Indien und Bangladesch unsere ganzen Luxusgüter und unsere Billigklamotten produzieren, aber das war ja weit weg. Es war leicht, diesen Gedanken immer wieder zu verdrängen. Ebenso die Schlachthöfe, wo Tiere unter elendigen Umständen zu Tode gebracht werden nachdem sie ein elendiges Leben gelebt haben. Wir haben am Fernseher Olympiade geschaut, obwohl vorher tausende Straßenhunde brutal erschlagen wurden, weil sie nicht in das mediengerechte Spektakel gepasst haben. Wir haben einfach verdrängt.

Und dann ist es uns an den Kragen gegangen

Dann haben wir plötzlich erfahren, was es heißt, geächtet und seiner Rechte beraubt zu werden. Was für ein heilsames Erleben! Plötzlich stand auch unsere Zukunft in den Sternen und vor lauter Staunen ist uns der goldene Löffel aus dem Mund gefallen. Plötzlich waren wir nicht mehr die gehätschelten und freien Bewohner der Ersten Welt, sondern wir waren Gefangene in unseren eigenen Häusern und Wohnungen, wurden beschimpft und diskriminiert. Wow! Was für ein Erlebnis! Und immer wieder wurde der Ruf laut nach den früheren Umständen. Viele wollten zurück zu der Zeit vor der „Pandemie“ und alle wollten ihre Rechte wieder. Wie heilsam das doch war, dass wir einmal das erfahren durften, was andere Menschen in anderen Teilen der Welt ihr ganzes Leben lang erfahren. Machtlos, geknechtet, missachtet und missbraucht…so sieht das Leben vieler Menschen auf diesem Planeten aus. Von den Tieren und auch den Pflanzenwesen ganz zu schweigen.

Und nun ist unsere Zeit gekommen

Fangen wir doch einfach einmal an, nicht nur von einer besseren Welt zu träumen, sondern sie im vollsten Vertrauen auch zu erschaffen. Wir können das! Alle Materie ist nichts anderes als geronnener Geist. Was uns umgibt ist das Ergebnis dessen was wir und die Menschen vor uns geträumt und erschaffen haben. Und nun können wir den nächsten Schritt tun. Wir können es für uns, und aber auch für all diejenigen tun, die gerade nicht die Ressourcen dafür haben, weil sie vierzehn Stunden täglich irgendwo geknechtet sind, um unsere Luxusgüter herzustellen – gegen einen Hungerlohn!

Fangen wir an, eine gerechte Welt zu denken

Hören wir auf mit dem Jammern um unsere eigene kleine Welt, sondern schauen wir auf die Welt als ein Ganzes. Schauen wir hin zu den Missständen und verändern wir sie, anstatt sie immer nur zu beklagen. Wir können das ohne Weiteres tun, sobald wir die Barrieren in unseren Köpfen niedergerissen haben. Dazu gibt es folgende Tipps von mir:

  1. Seien wir uns bewusst, dass alles auf Frequenzen beruht. Jede physische Erscheinung beruht auf Frequenzen. Beschäftigen wir uns mehr damit, wie wir die Frequenzen unseres eigenen Seins erhöhen können, indem wir gute Bücher lesen, gute Gedanken denken, den Menschen, den Tieren, den Pflanzen und allen Wesenheiten freundlich entgegen treten.
  2. Machen wir aus unseren Träumen Visionen. Erschaffen wir die neue Welt im Geiste. Malen wir sie in den schönsten Farben aus. Sehen wir vor uns Menschen, die freudig und gut entlohnt ihre Arbeit tun, in Frieden und Freiheit – überall auf der Welt!
  3. Sehen wir vor unserem inneren Auge, das Glück der Tiere, die endlich die engen Ställe, die Mastanlagen, die Legebatterien verlassen dürfen und ein tierwürdiges Leben leben können. Erkennen wir, dass Produkte, die von Tieren stammen unendlich kostbar sind und nicht gedankenlos konsumiert werden dürfen. Danken wir den Tieren dafür, dass sie uns nähren und kleiden.
  4. Sehen wir vor uns Felder, die durchzogen sind von Kornblumen und Klatschmohn, Kräuter die an Feldrändern und Wegesrändern wachsen, weil wir auf die Überdüngung verzichten. Unterstützen wir Bauern und nicht die entsetzliche Agrarindustrie. Jedes Produkt, das wir direkt beim Bauern oder Hersteller kaufen, macht den Traum wahrscheinlicher. Meiden wir Großkonzerne, wo immer es nur geht und denken wir an die gute neue Welt.
  5. Fangen wir an in ALLEM was wir tun, die geistige Welt zu berücksichtigen. Werden wir alle zu BotschafterInnen der geistigen Welt. Fragen wir unser geistiges Team um Rat, sprechen wir mit unserem Engel und bedanken wir uns täglich bei all den helfenden Wesenheiten, auch wenn wir sie nicht sehen können. Wir stärken sie dadurch enorm.
  6. Übernehmen wir Verantwortung für unser Sein. Überlegen wir, was wir brauchen und was nicht. Hören wir auf, Schrott zu kaufen, sondern kaufen wir uns wertvolle Güter mit langer Haltbarkeit, auch wenn wir eine Zeit dafür sparen müssen.
  7. Lernen wir wieder, Dinge selbst zu machen. Befreien wir uns gemeinsam aus der Knechtschaft der menschenverachtenden Konzerne, sondern werden wir wieder frei!

Wir können eine neue Welt erschaffen. Aber wir müssen dafür unser Denken und natürlich auch unser Handeln ändern. Und das ist gar nicht so schwer! Wir können das!

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

Das Wirken der Widersacher

Ein großer Teil der Widersacher-Agenda ist es, den Menschen die Freiheit zu nehmen. Und es ist dabei für uns Menschen völlig egal, welche Meinung und welche Haltung wir haben, es geht darum, diese auch einnehmen zu dürfen. Für diese Freiheit sind viele Menschen gestorben, sie wurde hart erkämpft. Bislang waren wir – unsere Generationen – nur die Nutznießer der Freiheit, die andere Menschen für uns erkämpft hatten, nun sind wir aufgerufen, dieses Erbe zu erhalten.

Es kann nicht sein, dass wir einfach klaglos hinnehmen, dass diese Freiheit nun auf das massivste eingeschränkt werden soll. Seit vielen Jahren wurde dieser Weg der Widersacher akribisch geplant und es ist an der Zeit, zu zeigen, dass wir ihn einfach nicht mitgehen werden. Wir sind genügend Menschen um diesen Weg zu vereiteln. Wir dürfen nun – jeder auf seine Art – für unsere Meinung und unsere Freiheit eintreten.

Was die Widersacher wollen

Die Widersacher wollen den Menschen, und somit die Menschheit, in eine Art Trance bringen. Wir sollen still sein und gehorchen, dafür bekommen wir ein kleines Leben – ein bisschen virtuelle Realität hier, ein kleines Grundeinkommen da, ein Bäumchen hier und ein wenig Umweltschutz da… Brot und Spiele eben – wie schon im alten Rom. Aber das bedeutet auch, dass der Weg der Menschheit dann anders verläuft, als er eigentlich verlaufen sollte. Die Menschheit soll sich nicht weiterentwickeln und auf eine neue Stufe steigen, sondern schön brav da bleiben wo sie ist und den Widersachern, die ganz andere Pläne haben, das Feld überlassen.

Was Rudolf Steiner schon damals gesagt hat:

*mpfen als Seelenmord für den Materialismus

“Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer “gesunden Anschauung” heraus einen Stoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, daß dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist. – So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenübertreten.

Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist- und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die andern, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Stoff suchen, der den Körper “gesund” macht, das heißt so macht, daß dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern “gesund” redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren. Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.”

– Dr. Rudolf Steiner, GA 177, S. 97f., aus den Vorträgen in Dornach vom 29. September bis 28. Oktober 1917; siehe auch Artikel:

Was wir tun können

Wir können uns einerseits der Bewegung anschließen, die morgen stark und mächtig „Nein!“ sagen wird. Ich denke, jeder weiß, wovon ich spreche. Und wenn wir – aus welchen Gründen auch immer – da nicht dabei sein können oder wollen, gibt es die Möglichkeit, bei der unterstützenden Meditation dabei zu sein.

Freiheits-Meditation morgen, Samstag, um 15.00 Uhr via Zoom um den Beistand der geistigen Welt in dieser Phase zu erbitten.

Wenn Sie morgen dabei sein wollen bei der Meditation, schreiben Sie mir einfach eine kurze Mail an manuela@pusker.at und sie erhalten den Zugangslink. Je mehr Menschen wir sind, umso kräftiger können wir auf diesem Weg als friedliche Freiheits-Kämpfer agieren.

Wir wollen unsere Freiheit nicht an der Garderobe abgeben, sondern weiterhin ruhig und friedlich, in Zusammenarbeit mit der geistigen Welt, dafür eintreten, dass wir unseren Kindern diese Freiheit weiterreichen können, die unsere Großeltern und die Generationen davor, uns überreicht haben. Wir dürfen das Erbe nicht verspielen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Freitag!

Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von simone gatterwe auf Pixabay

Wir sind Kinder der Liebe und der Freiheit

Das Schicksal gehört zum Menschen wie der Boden, an den ihn die Schwerkraft fesselt, ohne die aber das Gehen unmöglich wäre. Zu unserem Schicksal haben wir zu stehen wie zu dem Boden, auf dem wir stehen – ein Boden, der das Sprungbrett für unsere Freiheit ist.“

Dies ist ein Zitat von Viktor Frankl, der als einziger seiner Familie das Konzentrationslager überlebt hat. Er hat Unmenschliches erlebt und trotzdem seine Haltung nie aufgegeben. Er ist ein großes Vorbild und ein Mensch, an dem wir uns stets erinnern können. Man kann Menschen die äußere Freiheit nehmen, man kann ihnen Hab und Gut nehmen, aber man kann ihnen niemals ihre innere Haltung nehmen.

Wer war Viktor Frankl?

Viktor Frankl (1905-1997) war ein österreichischer Psychiater, der Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse, der unter anderem im Psychiatrischen Krankenhaus am Steinhof in Wien den „Selbstmörderinnenpavillon“ betreute. Er arbeitete mit suizidgefährdeten Frauen und brachte schon damals unkonventionelle Lösungsansätze in der Psychiatrie ein. Nach dem Anschluss ans Dritte Reich durfte er weder seine Praxis weiterführen, noch arische Menschen behandeln. Er durfte sich nicht einmal mehr Arzt nennen, sondern seine Berufsbezeichnung wurde „Fachbehandler“. 1940 übernahm der die Leitung der Neurologischen Station am Rothschild Spital. Dort wurden nur jüdische PatientInnen betreut. Durch gefälschte Gutachten rettete er unter Lebensgefahr das Leben von vielen Menschen, die als sogenanntes „unwertes Leben“ euthanasiert werden sollte. Er hätte damals die Möglichkeit zur Flucht gehabt, aber er wollte seine alten Eltern nicht im Stich lassen. Im Jahr 1941 wurden sowohl er, seine Frau und seine Eltern verhaftet und ins Ghetto Theresienstadt verbracht, wo sein Vater kurz darauf starb. Auch dort im Ghetto Theresienstadt kümmerte sich Viktor Frankl um die Menschen. Er half den traumatisierten Neuankömmlingen, die Situation zu verarbeiten und zu Kräften zu kommen. 1944 wurden er, seine Frau und seine Mutter nach Auschwitz deportiert. Seine Mutter wurde sofort in der Gaskammer ermordet, seine Frau Tilly weiter nach Bergen-Belsen gebracht. Er selbst verbrachte lange Zeit im KZ Türkheim, in dem er sogar an Fleckfieber erkrankte. Um einen Gefäßkollaps zu vermeiden, hält er sich nachts wach und schreibt Notizen für sein nächstes Buch auf. Nach seiner Befreiung erfährt er vom Tod seiner Frau und seiner Mutter.

Dies war nur ein kurzer Auszug. (Quelle:https://www.univie.ac.at/logotherapy/biographie.html) Ich kann jedem Menschen empfehlen, die Biographie von Viktor Frankl zu lesen. Sie ist eine wunderbare Quelle des Mutes und der Kraft.

Was wir von Viktor Frankl lernen können

Egal, wie schlimm wir eine Situation in unserem Leben empfinden, sobald wir uns darauf konzentrieren, wie wir anderen Menschen helfen helfen können, sind wir in unserer Würde. Es spielt keine Rolle, wie die äußeren Umstände sind, es sind die inneren Umstände, die uns zu dem machen, was wir sind. Wir können auch in der schlimmsten Situation unser Bestes geben und uns um diejenigen kümmern, die unsere Hilfe brauchen.

Wir können unseren „seelischen Muskel“ trainieren und über uns hinauswachsen

Die seelischen Kräfte sind mit Muskeln vergleichbar. Wenn ich nur auf dem Sofa liege und der einzige Muskel, den ich gebrauche, ist der Kaumuskel, wird die restliche Muskulatur verkümmern. Sobald ich aber aufstehe und mich bewege, wird meine Muskulatur wieder kräftiger. Und so ist es auch mit den seelischen Kräften. Solange wir in einer Welt leben, die -zumindest scheinbar – völlig in Ordnung ist, brauchen wir keine besonderen seelischen Kräfte um darin zu bestehen. Sobald die Zeiten aber härter werden, sind wir in der Lage auch diese seelischen Kräfte zu trainieren, und von Tag zu Tag stärker werdend, darin in Würde zu bestehen.

Die stärkste Ressource ist die Liebe – wo Liebe ist, kann Angst nicht sein

Während Menschen vereinsamen sollen und ausgegrenzt werden, haben wir das stärkste Werkzeug in der Hand: Die Liebe! Wo Liebe ist, hat Angst keinen Platz. Wir können tatsächlich nicht gleichzeitig die Gefühle Liebe und Angst fühlen. Wenn wir in der Liebe sind, sind wir mutiger, mächtiger und kräftiger als in allen anderen Zuständen. Auch Viktor Frankl hat diese schwere Zeit nur deshalb überlebt, weil er stets in der Liebe war. Er war besorgter um das Wohl der anderen Menschen als um sein eigenes. Das ist die Haltung des Helden und des Siegers.

Warum wir nun anfangen dürfen, unseren seelischen Muskel zu trainieren

Egal, wie die nächsten Tage und Wochen nun verlaufen werden, wir dürfen uns darauf einstellen, dass wir den seelischen Muskel der Liebe, der Kraft und des Mutes noch brauchen werden. Falls Sie noch nicht damit angefangen haben, diesen zu trainieren, wird es höchste Zeit.

  • Schauen Sie sich um, wer Ihre Hilfe braucht, wer ein gutes Wort braucht, wer ein Gespräch braucht
  • Machen Sie den Menschen Mut, vermitteln Sie ihnen, dass sie nicht alleine sind
  • Beten Sie für die Menschen, die Sie persönlich nicht erreichen können
  • Seien Sie ein Licht in dieser Welt!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag – heute ist wieder der Tag des Jupiters und der Diplomatie! Führen Sie wichtige Gespräche heute.

Ich grüße Sie und Euch sehr herzlich

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Dieter_G auf Pixabay

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe – die neue Gesellschaft entstehen lassen

Khalil Gibran prägte den Satz „Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe“ und wenn wir uns alleine diesen Satz auf der Zunge zergehen lassen, dann ist, das, was wir oftmals als unsere Arbeit bezeichnen, alles andere als aus dem Herzen kommend. Wir arbeiten, um Geld zu verdienen – dies stammt aber noch aus dem Gedanken der Sklaverei und der Leibeigenschaft. Da wird die Arbeitskraft zur Ware degradiert. Wenn wir aber arbeiten, aus dem inneren Drang heraus, dieses oder jenes entstehen lassen zu wollen, dann entwickeln wir uns in Richtung Freiheit. Arbeit als sichtbar gemachte Liebe ist das , was wir auch tun würden, wenn wir nicht dafür bezahlt werden würden. Es ist das, was sich aus uns heraus entwickeln möchte. Es ist innerer, seelischer Drang, der sich durch die Arbeit in die Materie ergießen möchte.

Wenn wir nur alleine diesem Gedanken einmal erlauben sich zu zeigen, dann sehen wir, dass wir – wenn wir diesem Drang folgen würden – nicht den Blick auf die Uhr heften würden, um zu schauen, wann der Feierabend naht. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass wir dann gar keinen Feierabend bräuchten, weil wir uns durch die Arbeit ausdrücken. Natürlich bräuchten wir ebenfalls Ruhepausen, aber eine Ruhepause von der geliebten Tätigkeit hat eine andere Qualität als der herbeigesehnte Feierabend.

Wenn wir nun derzeit die Einschränkungen betrachten, die uns im „normalen“ Arbeitsleben gegenübertreten, dann stellt sich doch die Frage, ob nicht Zeit ist, einen Sprung zu wagen. Wir müssen uns testen oder Substanzen zuführen, um zu einem Arbeitsplatz zu gelangen, der uns gar nicht so sehr erfüllt, wie dies eigentlich der Fall sein könnte.

Daher könnte diese Einschränkung nun auch dazu führen, dass sich manche Menschen überlegen, ob sie das überhaupt noch wollen. Wollen Menschen sich erpressen lassen, gewisse Tests zu machen, um arbeiten zu dürfen? Oder wollen Menschen sich erpressen lassen, sich gewisse Substanzen zuzuführen um arbeiten zu dürfen? Man darf sich das ruhig einmal überlegen.

Wäre so eine Repressalie nicht ein idealer Zeitpunkt um die Arbeit grundlegend zu überdenken?

Wenn wir eine neue Gesellschaft denken wollen, dann ist es nicht ratsam, in den großen und abstrakten Vorstellungen stecken zu bleiben, sondern es ist viel zielführender, wenn wir unser Leben überdenken und uns vorstellen, wie dieses persönliche Leben in einer neuen Gesellschaft aussehen könnte. Allzu schnell kommen wir sonst in eine geistige Verwirrung, weil wir diese neue Gesellschaft noch nicht in allen Einzelheiten denken können. Dazu fehlen viel zu viele Informationen. Aber wir können bei uns selbst beginnen. Wir können selbst entscheiden, wo wir und wie wir in einer solchen Gesellschaft, in der die Menschen in echter Freiheit leben werden, stehen wollen.

In Zeiten der Veränderung waren immer zuerst die Pioniere gefragt

Auch wenn das Konstrukt noch nicht steht, begann ziemlich jede Veränderung damit, dass Menschen einfach entschieden haben, Dinge grundlegend anders zu machen. Sie haben für sich selbst entschieden, aus der Freiheit heraus, die sie als Geburtsrecht erhalten haben. Und so konnten dann andere Menschen diesen Beispielen folgen. Und es muss auch dieses Mal wieder diese Pioniere geben, die einfach, ganz im Frieden und in der Liebe, für sich entscheiden, ab sofort das Leben vollständig ergreifen zu wollen – mit allen Konsequenzen. Das mag bei dem einen oder anderen Menschen Angst auslösen. Aber auch die Pioniere der früheren Zeiten hatten manches Mal mit Angst zu tun. Der Unterschied ist ja nur, dass sie trotz der Angst, die vielleicht hin und wieder aufgetaucht ist, weitergemacht haben und weitergegangen sind.

Sichtbar gemachte Liebe

Sichtbar gemachte Liebe kann Vieles sein:

  • ein selbstgebackenes Brot
  • ein selbstgenähtes Kleidungsstück
  • eine selbstgewählte Dienstleistung
  • eine Erfindung
  • eine neue Art Dinge zu tun
  • Kunst in jeder Form bis hin zur Lebenskunst
  • Produktion von Gütern
  • tausend weitere Dinge…

Es gibt keine Grenze, was sichtbar gemachte Liebe alles sein kann…Wichtig ist, dass wir dabei unsere Freiheit ergreifen, uns einer Sache mit Leib und Seele zu verschreiben und diese der Welt zur Verfügung zu stellen. Viele Menschen sind diesen Weg bereits gegangen – es wird Zeit, dass weitere Pioniere folgen..

Wie würde Deine oder Ihre sichtbar gemachte Liebe aussehen?

Ich wünsche Ihnen und Euch einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner Medium

Bild von StockSnap auf Pixabay