Kannst du dein Licht sehen?

Kannst du dein Licht sehen? Ist dir bewusst, was tief in dir schlummert? Oder beschränkst du dich auf das Offensichtliche und passt dich deiner Umgebung an?

Dein Licht sehen und wertschätzen

Ich wage zu behaupten, dass auch du das Licht in dir nicht vollständig sehen kannst. Sondern dass du dich auf das Offensichtliche beschränkst. In den meisten Menschen schlummert ein unglaublich schönes Licht, das offengelegt werden darf und will. Doch oftmals ist es das Umfeld, das dieses Licht verborgen hält. Vielleicht hast auch du nicht das geeignete Umfeld, um dein Licht zu erfassen. Vielleicht hältst du dich zurück, damit du im Kreis deiner Familie und Freunde nicht auffällst. Denn es ist eine menschliche Eigenschaft, dass wir dazugehören wollen. Wenn nun aber das Umfeld sein Licht auch nicht sieht, und im Dunklen tappt, so neigen die meisten Menschen dazu, es ihnen gleichzutun.

Die Vorweihnachtszeit – Zeit des Lichtes – eine Metapher

In der Vorweihnachtszeit entzünden wir gerne Lichter. Wir stellen einen Adventskranz auf, schmücken die Fenster mit Lichtern und zünden öfter eine Kerze an. Vielleicht magst du meinem Impuls folgen, dich in dieser Zeit auch mit deinem eigenen Licht zu verbinden. Vielleicht möchtest du dein eigenes Licht strahlen lassen. Und die weihnachtlichen Lichter können dir dabei helfen, dich immer wieder an dein eigenes Licht zu erinnern.

Nonkonform sein als Weg zum eigenen Licht

Solange du mit deinem Umfeld konform gehst, vor allen Dingen dann, wenn das Umfeld nicht besonders hell strahlt, dimmst du dein eigenes Licht herunter. Was würde geschehen, wenn du dich frei machst von dieser Konformität? Wie würde es sich anfühlen, wenn du dir selbst erlaubst, dein Licht hell strahlen zu lassen? Welchen Weg würdest du einschlagen, wenn du nicht in dem Wunsch gefangen wärst, dazu zu gehören? Sein Licht zum Leuchten zu bringen erfordert Mut und Kreativität. Aber seien wir doch mal ehrlich: Bist du auf die Welt gekommen, um dich anzupassen? Oder bist du hier, um genau das in die Welt zu bringen, was nur du auf diese Weise in die Welt bringen kannst? Bist du nicht hierher gekommen um ein Licht für die Welt zu sein?

Deine Gaben sind es wert, in die Welt getragen zu werden!

Die Welt braucht derzeit nichts dringender als möglichst viele helle und strahlende Lichter. Es wäre wunderbar, wenn auch du dich trauen würdest, dein Licht zu zeigen, es der Welt zugänglich zu machen. Vielleicht magst du den Impuls aufgreifen, die Vorweihnachtszeit, die Raunächte und die Weihnachtszeit dazu zu verwenden, dein Licht zu finden.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Hier ist ein passender Artikel dazu: Ein Licht in dieser Welt sein

Bild von Chantelle Thompson auf Pixabay

Hier habe ich dazu übringes schon einmal ein Video gemacht:

40 wahre mystische Geschichten für Dich

40 wahre mystische Geschichten sollen Dich durch den Advent, die Weihnachtszeit und die Raunächte begleiten. Mein Weihnachtsgeschenk für Dich!

40 wahre mystische Geschichten

Da ich dieses Jahr keine Zeit haben werde, zusätzlich zu den Morgenimpulsen eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, werde ich für Dich 40 wahre mystische Geschichten aufschreiben, die Du ab kommenden Sonntag, den 27.11.2022, also dem ersten Advent, jeden Morgen statt der gewohnten Morgenimpulse bekommen wirst. Sie werden sich an der jeweiligen Zeit orientieren, in der sie veröffentlicht werden.

Ich möchte den Zauber der Weihnachtszeit mit Dir teilen

Die Weihnachtszeit ist für die meisten Menschen eine zauberhafte Zeit. Eine Zeit der Ruhe, der Einkehr, des Friedens… Naja, so sollte es jedenfalls sein. Und da dies häufig nicht so ist, habe ich mir überlegt, was ich dazu beitragen kann, dass in dieser Zeit doch der Zauber in Dein Leben einziehen kann. Deshalb werden ab nächsten Sonntag 40 wahre mystische und zauberhafte Geschichten jeden Morgen erscheinen. Vom ersten Advent bis zum 6. Januar, also bis zum Dreikönigstag und damit zum Ende der Raunächte.

Zusätzlich: Spirit Talk auf Youtube – jeden Dienstag

Und da wir auch über andere Dinge sprechen müssen, gibt es ab sofort ein völlig neues Format auf Youtube, nämlich den Spirit-Talk. Da geht es um die Zeitqualitäten, die spirituellen Hintergründe und so weiter, wie ich sie normalerweise in den Morgenimpulsen beschreibe. Da ich über fast jedes Thema auch schon geschrieben habe, werde ich dann immer auch die entsprechenden Artikel verlinken. Somit kannst Du Dir dies anschauen, anhören und auch Ergänzendes lesen. Und am Morgen sollen Dich die 40 wahren mystischen Geschichten verzaubern für einen zauberhaften Tag.

Der Spirit-Talk startet bereits kommenden Dienstag, also übermorgen

Du kannst den Kanal hier schon einmal abonnieren: Manou Gardner auf Youtube

Ich wünsche mir, dass ich Dir mit den 40 wahren mystischen Geschichten den Zauber dieser dunklen Jahreszeit in Dein Zuhause bringen kann

Ich sehe es als meine Aufgabe an, soviel wie möglich des Zaubers der Vorweihnachtszeit auch in Dein Zuhause zu bringen. Wir brauchen zusätzlich zu all unserer spirituellen Arbeit, den Kämpfen, die wir gemeinsam durchstehen auch den Zauber in unserem Leben. Und deshalb habe ich mir dieses neue Format ausgedacht.

Falls Du die Morgen-Impulse noch nicht abonniert hast, kannst Du es hier tun:

Manou Gardner Willkommen

Viele weitere Neuerungen kommen in den nächsten Tagen und Wochen – darauf freue ich mich bereits.

Mystische unsichtbare Welten

Mystische unsichtbare Welten umgeben uns. Nur hin und wieder werden wir uns deren Anwesenheit bewusst, wenn etwas Unerklärliches geschieht. Dann werden wir ein wenig aufmerksam, um kurz danach wieder in die Alltagsgedanken zu versinken.

Es ist so unfassbar umfangreich, wer und was uns umgibt, ohne dass die meisten Menschen sich dessen bewusst sind. Wenn wir immer gewahr wären, welche geheimnisvollen, mystischen unsichtbaren Welten uns umgeben, würden wir die ganze Welt aus völlig anderen Augen sehen.

Ich möchte das ändern

Weil ich dies ändern möchte, bin ich gerade dabei, einen ganz zauberhaften Videokurs zu erstellen, in dem ich Euch in vielen kurzen Videos erzähle, was uns alles umgibt und wie Ihr es schaffen könnt, mehr davon wahrzunehmen.

Der Kurs ist so aufgebaut, dass Ihr immer mal ein wenig zuhören und es dann auf Euch wirken lassen könnt. Deshalb sind es viele geschlossene Kapitel und nicht eine einzige lange Wurst 🙂 Es gibt sogar eine App dazu, damit Ihr auch unterwegs eine kleine Dosis mystisches Wissen zu Euch nehmen könnt.

Und es ist mir eine große Freude an diesem Thema zu arbeiten. Wenn ich alle technischen Hürden genommen habe, und keine weitere mehr auftaucht, so sollte dieser magische, mystische, zauberhafte Videokurs ab Mitte kommender Woche verfügbar sein und ich bin wahnsinnig aufgeregt.

Wovon der Video-Kurs handelt

  • Von Elementarwesen, Naturgeistern und dem Bewusstsein aller Materie
  • Von Hauswesen und Hofwesen
  • Von Wesenheiten der technischen Geräte
  • Von Wesenheiten der Jahreszeiten
  • Von Wesenheiten, die wir selbst erschaffen, den sogenannten Elementalen
  • Von Engeln
  • Von Geistführern
  • Von Verstorbenen und Menschen in der geistigen Welt
  • Von nicht-dienlichen Wesenheiten, den sogenannten Widersachern
  • Von Geistern, Spektren und Spukgestalten
  • Von Kommunikation mit den verschiedenen Wesenheiten
  • Vom Schutz gegen nicht-dienliche Wesenheiten
  • Vom Leben in vielen Welten und Dimensionen
  • Vom Bewusstsein und der Erinnerung der Gegenstände
  • Und von Vielem mehr….

Warum ich die mystischen unsichtbaren Welten so sehr liebe

Ich liebe diese Welten, weil sie uns eine neue Perspekte der Welt zeigen. Ich erlebe, dass die Beschäftigung und die immer stärker werdende Wahrnehmung dieser Welten im Leben jedes Menschen eine große Veränderung bewirkt.

  • Wir werden bewusster und achtsamer
  • Wir wissen um das Wirken der geistigen Welt
  • Wir erfahren die Hilfe aus der geistigen Welt
  • Wir entwickeln mehr Vertrauen ins Leben und ins Schicksal
  • Wir verstehen die großen und kleinen Zusammenhänge besser
  • Wir gewichten die Vorkommnisse in der physischen Welt anders
  • Wir können selbst in diesen mystischen unsichtbaren Welten wandeln
  • Wir werden Bewohner der zwei Welten – physische und feinstoffliche Welten treffen sich in unserem Bewusstsein und unserer Wahrnehmung

Und ich würde mich riesig freuen, wenn dieser Video-Kurs, den ich mit viel Liebe und Begeisterung für die mystischen unsichtbaren Welten erstelle, auch Euch beflügeln wird, damit wir alle gemeinsam in ein völlig neues Bewusstsein hineinwachsen. Ein Bewusstsein, das die neue Welt, die gerade erschaffen wird, prägt.

So, jetzt muss ich weiterarbeiten, denn ich möchte diesen Video-Kurs noch vor Samhain (Allerheiligen) der Welt zur Verfügung stellen.

Denn mit Samhain beginnt die magisch-mystische Zeit, die sich durch den Advent und die Raunächte zieht.

Wer sich schon ein ganz klein wenig einstimmen will, findet passende Artikel hier:

Elementarwesen

Wasser hat Bewusstsein

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

8. Portaltag: Übersinnliche Fähigkeiten

Übersinnliche Fähigkeiten sind in jedem Menschen angelegt und wir werden sie in der neuen Zeit dringend brauchen. Und dabei geht es nicht nur darum, mit Verstorbenen zu kommunizieren oder die Aura anderer Menschen zu lesen. Es gibt so viele Fähigkeiten mehr, über die ich heute schreiben möchte.

Übersinnliche Fähigkeiten werden in der neuen Welt gebraucht

Wenn wir in diese neue, jetzt zu erschaffende, Welt eintreten, geht es darum, die Materie weitestgehend zu überwinden. Wir können nun endlich erkennen, dass die Welt der Materie in gewisser Weise ein Trugbild ist. Sie ist das, was wir von ihr denken. Wenn wir nun beginnen, unser Denken zu ändern, indem wir mehr erfahren und wahrnehmen, erschaffen wir eine neue, völlig andere Welt. Wir wurden in diese Materie ja aus dem Grund hineingebannt, damit wir lernen, sie zu überwinden.

Hier habe ich dazu schon etwas geschrieben: Was wir für die Realität halten

Bislang unsichtbare Wesenheiten wahrnehmen

Wenn wir unsere übersinnlichen Fähigkeiten trainieren, werden wir bald feststellen, dass es in unserer Welt von anderen Wesenheiten nur so wimmelt. Hier nur ein Beispiele:

Elementarwesen und Naturgeister

Die Welt ist voller dienlicher Wesenheiten, die sich um die Belange der einzelnen Elemente, aber auch um Pflanzen, Tiere und auch um Häuser und alles von Menschen geschaffene kümmern. Wenn wir nur erkennen würden, dass selbst in unseren technischen Geräten Wesenheiten wirken, wir würden mit allem ganz anders umgehen. Wir sind dringend aufgerufen, unsere übersinnlichen Fähigkeiten so zu schulen, dass wir diese Wesenheiten wahrnehmen und mit ihnen in Kontakt treten. Ein schönes einführendes Buch, das ich schon ganz oft empfohlen habe ist dieses hier: Elfensommer

Und auch das hier: Rettet die Elementarwesen

Engel

Es sind überall um uns herum Engel, die uns unterstützen und die auch sehr gerne mit uns kommunizieren würden. Doch Engel haben eine besonders hohe und feine Schwingung, sodass wir unsere Übersinne wirklich gut entwickeln müssen, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Mein Lieblingsbuch, das ich auch schon oft dazu empfohlen habe, ist dieses hier: Engel in meinem Haar

Geistführer

Wenn unsere übersinnlichen Fähigkeiten nur ein wenig weit entwickelt sind, können wir die Anwesenheit unserer Geistführer erkennen. Geistführer sind besonders gut in der Lage mit uns Menschen zu kommunizieren. Und nicht selten ist ein plötzlicher Einfall oder ein „zugeflogener“ Gedanke ein Hinweis unseres Geistführers. Dazu kann ich dieses Buch von James van Praagh empfehlen: Die Weisheit deiner Geistführer

Hier gibt es einen weiterführenden Artikel von mir dazu: Das geistige Team – wer ist das denn?

Weitere Welten, die wir mit unseren übersinnlichen Fähigkeiten kennenlernen können

Unsere übersinnlichen Fähigkeiten können uns noch viel mehr Welten eröffnen:

  • Wir können in die nicht-alltägliche Wirklichkeit reisen um unsere Krafttiere und andere Wesenheiten zu befragen
  • Wir können mit der Psychometrie die lernen, die Erinnerungen von Gegenständen zu lesen.
  • Wir können über Remote Viewing lernen, durch Raum und Zeit zu reisen
  • Wir können lernen, unsere ganze Welt durch unser eigenes Denken und Wahrnehmen zu verändern

8. Portaltag – Tag der übersinnlichen Fähigkeiten – Fragen statt Mantra

Ich möchte Euch heute dazu anregen, weit über den Tellerrand hinaus zu schauen und Eure Gedanken und Fantasie schweifen zu lassen, und Euch selbst zu fragen:

  • Was hat mich schon immer fasziniert?
  • Womit würde ich mich gerne beschäftigen?
  • Welche übersinnliche Fähigkeit würde ich gerne für mich erschließen wollen?
  • Und dann macht Euch auf den Weg!

Und falls Ihr Lust bekommt, im Februar startet eine neue online Hellsinne-Gruppe, die genau diese Themen behandelt. Nährere Infos findet Ihr hier:

Hellsinne-Gruppe ab Februar

Ich wünsche Euch einen wunderschönen übersinnlichen Dienstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

13. und letzte Nacht der 13 heiligen Nächte

Nach dieser langen Reise durch die Portaltage und die Rauhnächte, bzw. die dreizehn heiligen Nächte, nähern wir uns heute Abend dem Finalen. Zum Schluss kommt noch die entscheidende Nacht in der das höchste Sonnenwesen, Christus, uns seine Energie zur Verfügung stellt – Christus, der sich an die Menschheit geopfert hat, damit wir die Möglichkeit haben, freie Menschen zu werden. Ohne diese Opfergabe wären wir heute gar nicht in der Lage, diese Erkenntnisse zu erlangen, wie wir sie derzeit erlangen können. Und wir haben dieses Erbe nun anzutreten.

Was bedeutet es, das Erbe des Christus anzutreten?

Die Menschen haben durch die Opfergabe, durch den Sohn, der sich geopfert hat, die Möglichkeit erhalten, sich selbstbestimmt und aus dem freien Willen heraus, zu entwickeln. Und dies ist nun unsere Aufgabe. Es geht im Speziellen darum, sich mit der geistigen Welt zu verbinden und seine Aufgabe in dieser Zusammenarbeit zu finden. Wir haben die Möglichkeiten dazu erhalten. Die Menschheit steht momentan vor einem gewaltigen Wandel, der so groß ist, dass wir ihn mit unserem Verstand fast nicht ergreifen können – und daher sind wir nun in aller Ernsthaftigkeit aufgerufen, da unseren Anteil daran zu vollbringen. Durch die Christusenergie in der kommenden Nacht haben wir noch einmal die Möglichkeit unseren Weg darin zu erfragen.

Der Dreikönigstag

Wir feiern am Dreikönigstag die Erscheinung der drei Weisen oder Magier aus dem Morgenland, die dem Jesusknaben ihre Geschenke in Form von Gold, Weihrauch und Myrrhe bringen. Wir können uns nun einmal in diese Symbole vertiefen und überlegen, welches unser Gold, unser Weihrauch und unsere Myrrhe ist, das wir in die Welt tragen können? Welche Form von Magie, von Spiritualität will sich bei uns zeigen und was können wir dem Christuswesen, das uns durch die kommende Nacht begleitet, anbieten? Was sind unsere speziellen Gaben, die wir nun, nach dem Dreikönigstag, hinaus in die Welt tragen wollen?

Die Arbeit mit der geistigen Welt

Wer meine Morgen-Impulse regelmäßig verfolgt, wird vielleicht innerlich schon aufstöhnen und sich fragen, ob es denn kein anderes Thema gibt, als immer nur Arbeit und insbesondere die Arbeit mit der geistigen Welt. Sorry, derzeit ist das ein zentrales Thema und es ist gut, wenn wir langsam beginnen, unsere Welt zu durchdringen und immer mehr und mehr zu verstehen. Wenn uns bewusst ist, dass das, was wir im Allgemeinen so leben, nur eine schreckliche Reduktion der Welt insgesamt ist, dann können wir ganz leicht schlussfolgern, dass dahinter so viel verborgen ist, das wir nun entdecken und vor allen Dingen in einen Zusammenhang bringen und verstehen dürfen.

Es gibt keinen Instant-Weg zur Erleuchtung

Es entspricht dem Trend der Zeit und auch dem, was viele spirituelle LehrerInnen verbreiten, dass man nur ein oder zwei Bücher lesen muss und zack, weiß man schon wo es lang geht in der geistigen Welt. Doch das ist – mit Verlaub – Quatsch. Es ist schon die physische Welt so hochkomplex, dasss es schon lange keine Universalgelehrten mehr gibt, die uns alle Zusammenhänge der physischen Welt erklären können – wie komplex ist dann erst die geistige Welt? Es geht – genau wie in der physischen Welt darum, sich ein Verständnis der geistigen Welt Schritt für Schritt zu erobern. Doch auch dies kann nur in Schritten vor sich gehen.

  • Wir brauchen die notwendigen Informationen – aus zuverlässigen Quellen
  • Wir müssen diese Informationen zunächst einmal denkend durchdringen
  • Als nächsten Schritt müssen diese Informationen in unserem Inneren nachvollzogen werden – wir müssen sie in Beziehung zu unserem Leben setzen
  • Danach können wir – in diesem speziellen Teilbereich, mit dem wir uns gerade beschäftigt haben – versuchen, eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen zu haben
  • Und wenn wir darin wirklich schon sehr geübt sind, können wir damit beginnen, selbst in diesem Bereich zu forschen
  • Und gleichzeitig gilt es, dass wir uns als Menschen und Persönlichkeiten stets weiterentwickeln, damit wir die Erkenntnisse, die wir gewinnen, nicht missbrauchen!

Rudolf Steiner sagte einmal sinngemäß: Jeder Schritt in der Erkenntnis verlangt drei Schritte in der Moral

Und dies ist eine absolut wichtige Mitteilung. Ansonsten landen wir dort, wo viele spirituelle Marktschreier auch sind, in einem Durcheinander von verschiedenen Halbinformationen, Erdachtem, Erfundenem. Doch wenn wir heute Nacht in die Verbindung mit dem höchsten Sonnenwesen gehen, dann können wir von ihm die weise Führung erbitten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Mittwoch und eine erkenntnisreiche letzte heilige Nacht.

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

12. Tag der 13 heiligen Nächte – Wahrheit und Aufbau der Beziehung zur geistigen Welt

Keine Ahnung, wie es Euch vergangene Nacht ergangen ist, aber meine Nacht war schlaflos. Es war eine sehr bewegte Nacht mit den Seraphim :-), die ja heute auch noch bis zur Dämmerung wirken. Danach gehen wir über in die Energie des Heiligen Geistes und das Thema ist Wahrheit und der Aufbau der Beziehung zur geistigen Welt. Wahrheit ist ja sehr verbunden mit dem, wie wir in der Welt stehen. Stehen wir in voller Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Welt? Oder zeigen wir immer nur eine Maske, die uns gerade opportun erscheint?

Wahrheit und Wahrhaftigkeit

Im Begriff der Wahrhaftigkeit ist unser eigenes Streben zur Wahrheit enthalten. Wie sehr können wir unser Leben in der Wahrheit leben? Wie sehr ist unser Leben wahrhaftig? Viele Menschen haben ein ganzes Arsenal an „Masken“, die sie der Umwelt präsentieren, je nachdem, wer gerade ihr Gegenüber ist und wie dieses Gegenüber zu denken pflegt. Dies erscheint oftmals einfacher, weil man nicht in eine Kontroverse geraten kann, allerdings ist es mühsam, da man stets nur einen Teil der Persönlichkeit zeigt, und den Rest hintenan hält. Alleine die Organisation der vielen Masken-Zustände kann schon recht ermüdend sein. Hingegen leben Menschen, die sich dem Gegenüber in Wahrhaftigkeit zeigen, ein viel einfacheres Leben. Sie sind in der Lage an ihren inneren Wesenkern zu gelangen und zu diesem auch zu stehen. Je öfter wir eine Maske tragen, desto mehr wird dieser Masken-Zustand zu einem Teil von uns. Irgendwann wissen wir selbst nicht mehr, wer wir eigentlich sind und was unseren Wesenskern ausmacht. Das ist das Gegenteil der gelebten Wahrhaftigkeit. In unserer Gesellschaft ist Opportunismus durchaus akezptiert und wird mit vielerlei Nützlichkeit gerechtfertigt.

Das Streben nach Wahrheit

Wenn wir ein wahrhaft spirituelles Leben führen wollen, dann ist das Streben nach Wahrheit eines unserer Hauptziele. Die geistige Welt lässt sich nicht durch Prahlerei und Unwahrheiten beeindrucken. Sehr viele Menschen neigen dazu, immer und immer wieder Unwahrheiten zu verbreiten, zu übertreiben und Tatsachen zu verdrehen, um sich selbst in ein besseres Licht zu stellen. Dies ist das Gegenteil von gelebter Spiritualität. Man erkennt diese Menschen oft daran, dass sie die immer gleichen Geschichten über sich selbst jedem erzählen, der sie hören will oder auch dem, der sie nicht hören will. Solche Menschen sind nicht spirituell. Doch man begegnet ihnen gerade im Dunstkreis der Spiritualität immer wieder. Sie möchte dadurch interessanter wirken und Aufmerksamkeit erzielen. Doch wenn man solch einem Menschen gegenüber tritt – und spätestens wenn man diese Unwahrheit durchschaut – wird genau das Gegenteil erzeugt. Wo die Wahrheit fehlt, ist die Lüge zuhause.

Geistesforscher sind Wahrheitssucher

Wenn wir in und mit der geistigen Welt arbeiten wollen, dann sind wir aufgerufen, zunächst uns selbst einer genauen Prüfung zu unterziehen. Wo sind wir nicht in der Wahrheit und wo sind wir nicht wahrhaftig? Geisterkenntnis beginnt mit Selbsterkenntnis. Und dazu ist die kommende Nacht wunderbar geeignet. Diese Energie des Heiligen Geistes – der ja der Aspekt der göttlichen Trinität ist, der am wenigsten leicht zu begreifen ist – kann uns helfen, unsere eigene Wahrhaftigkeit und Wahrheit auf den Prüfstand zu stellen und uns dabei begleiten, die letzten Unwahrheiten aus unserem Sein zu verbannen. Wenn wir diesen Schritt gehen, dann sind wir auf dem Weg zur Beziehung mit der geistigen Welt.

Lügen sind Wesenheiten in der geistigen Welt

Wir werden nicht umhin kommen, uns hier einer ganz genauene Prüfung zu unterziehen, da jede einzelne Lüge ein sehr hässliches Wesen in der geistigen Welt ist. Und die geistige Welt mag uns die eine oder andere Ungenauigkeit vielleicht verzeihen, aber wenn wir umgeben sind von Lügenwesen, dann werden wir nicht sehr weit kommen. Dann ist unsere ganze Zusammenarbeit mit der geistigen Welt nur eine Lüge. Daher: Nutzen wir die kommende Nacht dazu, herauszufinden, ob wir überhaupt die Grundregeln beherrschen. Seien wir schonungslos ehrlich mit uns selbst und nutzen wir diese Nacht für die notwendigen Korrekturen.

Welche Fragen können wir uns kommende Nacht stellen?

  • Wo spreche ich in Floskeln? Das Sprechen in Floskeln ist weit verbreitet, hat aber mit der Wahrheit nichts zu tun. Floskeln sind getötete Sprache. Verwenden wir doch stattdessen unsere eigenen Begriffe!
  • Wo habe ich meine Lebensgeschichte verdreht und erzähle diese immer wieder?
  • Wo neige ich dazu zu übertreiben? Was übertünche ich?
  • Wo bin ich ungenau mit der Wahrheit?
  • Wo ist mir gar nicht mehr bewusst, was Wahrheit und was Lüge ist?
  • Wo rede ich mir die Lüge schön?
  • Wo akzeptiere ich bei mir immer wieder Unwahrheiten?
  • Wo bin ich nicht genau?

Diese und ähnliche Fragen dürfen uns gerne in der kommenden Nacht begleiten.

Aber Vorsicht: Es ist hiermit nicht gemeint, dass wir jedem Menschen, der uns gegenübertritt mit einem vollkommenen Seelenstriptease entgegen treten! Manchmal ist einfach Schweigen Gold! Ich möchte niemanden dazu anhalten, viel zu viele Details über sich und sein Leben in den ungeschützten Raum zu werfen. Das kann fatal sein. Aber wenn wir etwas sprechen, dann sollte es wahr und wahrhaftig sein!

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Dienstag und viel Freude bei der Wahrheitssuche

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

11. Tag der 13 heiligen Nächte

Heute sind wir in der Energie der Seraphim, der Geister der Liebe. Am heutigen Tag geht es darum, dass wir uns über das Persönliche hinaus erheben und den Egoismus überwinden. Wir haben das gemeinsame große Ziel vor Augen und opfern Teile unseres Daseins zum Wohle der Anderen. Es ist ein Akt des freien Willens, seine eigene Bequemlichkeit oder seine eigenen Vorstellungen zum Wohle eines übergeordneten Zieles freudig zu opfern. Ich weiß, dass das nicht bei vielen Menschen auf Begeisterung stoßen wird, da der allgemeine Tenor ja meist so ist, dass wir uns zuallererst um unser eigenes Wohl kümmern sollen. Und genau dies haben wir getan, wenn wir den Reigen der dreizehn heiligen Nächte mitvollzogen haben.

Vom Persönlichen zum Überpersönlichen

Natürlich ist es eine Voraussetzung, dass wir uns zunächst um unser eigenes Seelenheil kümmern. Doch die meisten Ratgeber für Lebensgestaltung bleiben dabei stehen. Aber wer sich schon einmal sehr lange und sehr intensiv um sich selbst gekümmert hat, hat meist festgestellt, dass die wahre Erfüllung darin nicht liegt. Unser Wohlbefinden und unser Seelenheil ist kein Selbstzweck. Wir sind nicht nur hier auf der Erde, um ein möglichst angenehmes Dasein zu führen, sondern wir sind hier, weil wir uns eine Aufgabe ausgesucht haben. Und bei den meisten Menschen liegt diese Aufgabe darin, dass sie sich für etwas einsetzen, sich für eine Sache engagieren, mithelfen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und genau dies ist die Stimmung des heutigen Tages ab dem Abend.

Das Engagement schmälert nicht das Wohlbefinden – im Gegenteil

Wenn wir uns aus der Komfortzone herausbewegen, wenn wir unsere Gaben und Kräfte beginnen einzusetzen, für ein großes und hehres Ziel, dann steigert dies unser Wohlbefinden. Wir treten damit hinaus in das Weltengefüge und erfüllen darin unsere Aufgabe. Und unsere Seele jubiliert, wenn sie sich der (selbstgewählten!) Aufgabe widmen darf. Wir stellen dann nämlich fest, dass alle Fäden an diesem Punkt zusammenlaufen. Alles, was wir bisher getan haben, alles, was wir bisher erlebt haben, macht dann einen Sinn, weil es uns die notwendigen Kräfte beschert, die wir dafür brauchen. Unser Leben ist keine Aneinanderreihung von Zufällen, sondern unterliegt der weisen Führung durch unsere geistigen Begleiter. Wenn wir uns dem widmen, was wir uns vorgeburtlich ausgesucht haben, dann sind wir an einem Punkt im Leben angekommen, der uns vielleicht kein bequemes, dafür aber ein erfülltes Leben ermöglicht.

Und was, wenn man nicht weiß, was diese Aufgabe ist?

Wenn man nicht weiß, was diese Aufgabe ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, dem näherzutreten. In der kommenden Nacht ist es besonders zielführend. Fühlen wir hin, von welcher Aufgabe wir uns angezogen fühlen. Dies bedeutet ja nicht, dass wir zu einem Pionier der Weltveränderung werden müssen (können wir aber 🙂 ), sondern es kann ein Tun im sogenannten „Kleinen“ sein. Wir können unsere Aufgabe vollkommen erfüllen, wenn wir uns um das kümmern, wohin es uns zieht. Ich möchte ein paar Beispiele nennen:

  • Manche Menschen mag es insgeheim dahin ziehen, dass sie gerne mit Menschen arbeiten möchten. Sie möchten Menschen helfen ihren Weg zu finden – dann geht es darum, einen Weg zu finden, sich dafür zu qualifizieren. Das kann eine Ausbildung sein, es kann sein, dass man einen Mentor oder eine Mentorin findet…. wer will, findet Wege.
  • Manche Menschen fühlen sich berufen, Tieren zu helfen. Damit kann man anfangen, indem man im Garten ein Vogelhäuschen aufstellt, Niskästen baut, die Eichhörnchen füttert. Man kann streunenden Tieren in anderen Ländern helfen, ob persönlich oder finanziell, man kann auf einem Gnadenhof anheuern oder noch besser, einen Gnadenhof gründen, man kann sich aber auch politisch engagieren, um sogenannten „Nutztieren“ bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen, man kann Tiere adoptieren z.B. Hühner aus Legebatterien, um ihnen einen schönen Lebensabend zu ermöglichen….die Möglichkeiten sind unendlich!
  • Manche Menschen möchten sich gerne für die Umwelt einsetzen – da kann man damit beginnen, dass man selbst einen kleinen Garten anlegt, in dem Platz für alle möglichen Insekten und andere Tiere ist. Man kann anfangen sich mit den Naturwesen zu verbinden und sie zu fragen, was sie brauchen. Man kann sich Organisationen anschließen oder politisch arbeiten…auch hier unendliche Möglichkeiten.
  • Manche Menschen möchten mit der geistigen Welt arbeiten – auch hier gibt es ebenfalls mannigfaltige Möglichkeiten. Man kann sich geeignete Ausbildungen suchen, sich überlegen, welcher Teil der geistigen Welt zuerst studiert werden möchte: Will man mit Verstorbenen kommunizieren und Jenseitskontakte herstellen, will man mit Elementarwesen und Naturgeistern wirken, will man mit Engeln und Geistführern zusammenarbeiten? Auch hier unendliche Möglichkeiten.
  • Dies sind nur einige wenige Beispiele….die Liste ist unendlich lang

Das Wichtigste ist, aus der Liebe heraus zu handeln

Wir sind in unserer Gesellschaft darauf getrimmt, dass wir uns zuerst fragen: Gibt es einen Markt für den wir arbeiten werden? Das war vielleicht früher der zentrale Gedanken. Aber in der neuen Zeit lautet die Frage: Wohin zieht mich mein Herz? Was will ich aus den tiefsten Tiefen meines Herzens heraus machen? Und genau das ist die Frage, die wir uns in der kommenden Nacht stellen dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen ersten Montag im neuen Jahr

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

9. und 10. Tag der heiligen 13 Nächte – Neujahr

Zunächst möchte ich mich bedanken, für die vielen, vielen Genesungswünsche bedanken! Herzlichen Dank! Glücklicherweise habe ich eine ziemlich robuste Konstitution und die liebe Petra Reibenwein (www.petrareibenwein.com) hat mir Heilungsenergie geschickt, sodass ich heute schon wieder etwas deutlich fitter bin. Jetzt müssen wir eben zwei Tage in einem behandeln. Gestern war Neujahrstag, das ist der Tag der Energie der Aralim oder Throne und diese Energie gilt ja noch bis heute Abend. Das sind die Geister des Willens. Daher sind die Neujahrsvorsätze so wichtig. Unter dem Einfluss der Energie dieser Wesenheiten können wir – besser als zu jeder anderen Zeit des Jahres – unserem Handeln eine neue Ausrichtung geben.

Aralim/Throne – Geister der Willenskraft

Jeder Mensch kann unter Mitwirkung der Aralim oder Throne wahnsinnig viel bewegen und in die Verwirklichung bringen. Das sollte uns heute bis zum Abend noch im Bewusstsein sein. Wir können heute noch unserem Leben eine völlig neue Richtung geben, wenn wir uns der Zusammenarbeit mit diesen hohen Engelwesenheiten bewusst sind. Diese opfern sich teilweise in die Menschen hinein um ihnen Taperkeit und Mut zu schenken.

Ab heute Abend, der zehnten Nacht, wirken dann die Cherubim, die Geister der Harmonie

Die Cherumbim stehen dafür, das Böse in das Gute zu verwandeln. Diese Nacht und der drauffolgende Tag (also morgen) stehen für die Transformation. Das Böse soll in eine wertvolle Frucht verwandelt werden. Dies ist das wahre Christentum. Nicht das, was immer schon gut war, ist das besonders Erstrebenswerte, sondern das, was sich aus dem freien Willen heraus in das Gute verwandelt.

Als Geister der Harmonie wirken die Cherubim natürlich auch in die Musik hinein. Sogar das Planetensystem schwingt in Harmonie, wie Johannes Kepler bereits im 16. Jahrhundert herausgefunden hat. Außerdem schenken uns die Cherubim die Fähigkeit unser Schicksal anzunehmen. Jeder von uns hat eine Aufgabe hier auf dem Planeten Erde, mit Hilfe der Cherubim können wir dieses Schicksal klaglos erfüllen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Sonntag, dem zweiten Tag im Neuen Jahr.

Manou Gardner aka Manuela Pusker

PS: Es geht heute auch schon wieder mit der Geschichte „Die Erdenreise“ weiter.

Bild von cocoparisienne auf Pixabay

Silvester – Übergang – meine Eindrücke von 2022

Heute ist der Tag, an dem wir das alte Jahr verabschieden. Für viele Menschen war das Jahr 2021 ein Jahr der persönlichen Herausforderungen. Für alle Menschen war es ein Jahr der gravierenden gesellschaftlichen Veränderungen. Und doch war es auch für viele Menschen ein Jahr des persönlichen Wachstums, der Erfahrungen und des neuen Ergreifens des eigenen Schicksals. Wenn man plötzlich in einer veränderten Welt steht, fällt man aus der Trance heraus. Dieses Erwachen aus der Trance kann sich manchmal bedrohlich und unangenehm anfühlen. Doch in Wahrheit ist es eine riesengroße Chance. In diesem Sinne darf das Jahr 2022 auch freudig begrüßt werden, selbst wenn einige Bedrohungen noch wie ein Damokles-Schwert über unseren Häuptern schweben.

Übergang

Heute sind wir in der Energie des Vatergottes. Wir können uns an ihn wenden, wie wir uns an einen physischen Vater wenden würden. Wir dürfen um seine Hilfe und seinen Beistand bitten, denn „Bittet und es wird euch aufgetan“ ist keine Floskel, sondern eine Tatsache. Natürlich nur, wenn die Bitte mit unserem eigenen Seelenplan in Verbindung steht. Während wir das Alte nun hinter uns lassen, dürfen wir schon hinüberspüren in das Neue um zu erahnen, welche Qualitäten 2022 nun bringen mag.

Silvester – die Nacht des Schweigens und des Lauschens

Die heutige Nacht sollte eigentlich in der Stille verbracht werden. Orakel werden seit jeher in dieser Nacht befragt, um die Qualitäten des kommenden Jahres zu erfahren. Wir können in das Schweigen hinein lauschen und in Verbindung treten mit der geistigen Welt. Böller verhindern dieses Lauschen. Wohingegen es schön sein kann, im Kreis von anderen Menschen gemeinsam in die Nacht hineinzulauschen. Aber für die Menschen, die den heutigen Übergang alleine erleben: Dies ist die eigentliche Qualität der Silvesternacht: Das All-eins-Sein

Orakel

  • Karten – wer geübt ist im Karten legen, kann fast jedes Kartendeck dazu verwenden. Für Anfänger bietet es sich an, ein Orakelset zu verwenden. Ziehen Sie entweder eine oder mehrere Karten für die Qualitäten des kommenden Jahres
  • Blei gießen – dank sinnbefreiter staatlicher Verordnung wurde ja das Bleigießen in vielen Ländern verboten, da Blei so ein gefährlicher Stoff ist…wer noch Reste hat, verwende die ruhig. Wir gießen das Blei ja ins Wasser und essen es nicht auf… Aus den Formen, die das flüssige Blei zeigt, wenn es im kalten Wasser schnell erstarrt, lässt sich einiges ablesen…vertrauen Sie hierbei auch ihrer Intuition
  • Runen – wer geübt ist im Legen der Runen kann auch diese als Orakel verwenden. Wenn Sie keine Runen auf Holz oder anderen Materialien haben, können Sie diese auch noch auf Papier oder Kärtchen aufmalen – das wäre eine schöne Beschäftigung für den Nachmittag – Anleitungen dazu gibt es im Internet
  • Aus dem Rauch lesen – das ist eher ein Orakel für Geübte. Aber es ist möglich, aus dem Rauch des Räucherwerkes heraus Symbole für das kommende Jahr zu erhalten
  • Aus dem Kaffeesatz oder aus Teeblättern lesen – dies ist eine wunderbare Kunst, die oftmals von Menschen aus den östlichen Ländern ausgeführt wird, aber auch Menschen aus westlichen Ländern können sich daran versuchen
  • Knochen werfen ist in unserem Kulturkreis eher seltener in Gebrauch, was nicht zuletzt daran liegt, dass die wenigsten Menschen einen Satz Knochen zur Verfügung haben – finde ich auch gut so 🙂
  • Meditation – viele Menschen können während der Meditation Fragen an die geistige Welt stellen und erhalten Antworten – einfach einmal ausprobieren

Meine Eindrücke, was 2022 bringen wird

Wenn ich mich seelisch auf das Jahr 2022 einstelle, erscheint es mir als eine große Wesenheit, die sehr einladend wirkt, was jedoch nicht heißt, dass es nicht zu Herausforderungen kommen wird. Als besonders herausfordernd erscheint mit der Monat März mit anschließender Entspannung. Die Farbe des neuen Jahres ist licht und erscheint in verschiedenen Pastelltönen. Es ist kein Jahr des knallharten Kampfes, sondern vielmehr ein Jahr, in dem die Zukünfte sich trennen und sich wahnsinnig viele Möglichkeiten eröffnen. Ich nehme immer noch eine Beschränkung im Außen wahr, allerdings ist diese nicht als negativ zu betrachten, sondern lediglich als Hilfsmittel, um die Kraft im Inneren zu verstärken und zu mobilisieren. Es ist allerdings ein Jahr der Entscheidung. Wir dürfen entscheiden, wohin unser Weg geht. Mir persönlich erscheint dies als große Freiheit.Für andere Menschen kann sich das aber auch beänngstigend anfühlen – je nachdem wie geübt der Mensch im Loslassen ist.

Das Jahr 2022 wirkt auf mich attraktiv, als Auftakt für eine grundlegende Veränderung, die sich aber – im Gegensatz zu 2021 – nicht primär in der Zerschlagung des Alten, sondern vielmehr schon im Aufbau des Neuen zeigt. Entgegen früheren Kriegen und Krisen beginnt der Aufbau der neuen Welt nicht erst, wenn die Gefechtshandlungen vorüber sind, sondern bereits parallel. Und wie ich es in der Geschichte „Die Erdenreise“ beschreibe, findet diese Veränderung auf Initiative von vielen einzelnen Menschen statt. Wir dürfen nun als Menschen in unsere ganze Schöpferkraft eintreten.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass es immer mehr Menschen gelingen wird, die Auswirkungen, die die Widersacher über die Menschen gebracht haben, zu neutralisieren. Wir werden erkennen, dass wir nicht ausgeliefert sind, sondern dass wir aktive Möglichkeiten haben, auch Dinge, die bereits geschehen sind, wieder in Ordnung zu bringen. Allerdings sollte dies nicht zur Leichtfertigkeit verführen, da es nicht bei allen Menschen funktionieren muss und es immer noch besser ist, Dinge erst gar nicht geschehen zu lassen. Dies hat auch mit gewissen Substanzen zu tun, die in den Menschen eingebracht werden. Wir können uns hier auch auf den Satz: „Geist über Materie“ berufen. Es wird Möglichkeiten geben, diese Dinge wieder aus den Körpern zu entfernen. In erster Linie wurde mir da in den letzten Wochen die Möglichkeiten über bestimmte Frequenzen und Klänge eingegeben.

Seit Wochen erhalte ich immer wieder die Botschaften, dass die zukünftige Welt über Frequenzen geordnet und geheilt werden wird. Dies möchte ich im kommenden Jahr näher erforschen. Doch es scheint ein Schlüssel zur Heilung und zur Entwicklung zu sein. Wir dürfen uns darauf einstellen, dass der Weg in Richtung der Feinstofflichkeit geht. Das heißt wir werden mit ganz zarten Veränderungen im feinstofflichen Bereich große Veränderungen auf der materiellen Ebene bewirken können. Die Herausforderung hierbei wird sein, dies im ganzen Zusammenhang zu verstehen.

Ein nächstes Thema wird sein, dass wir sehr genau sind, in dem was wir tun. Es wird nicht mehr eine Methode für alle geben, sondern wir werden immer mehr in der Forschung drin stehen müssen, um genau zu schauen, welcher Mensch was braucht. Alle Methoden, die standardisiert sind, werde vermutlich der alten Welt angehören. Wir sind im Jahr 2022 aufgerufen zu forschen und herauszufinden. Und dazu gehört ein lebhafter Austausch miteinander. Wir werden nicht mehr in einer Welt der wenigen „erleuchteten Gurus“ leben, sondern JEDER Mensch ist aufgerufen, seine Erkenntnisse zu finden. Es ist nicht mehr die Zeit einigen wenigen zu glauben, sondern es ist die Zeit, in der alle Menschen aufgerufen sind, in die persönliche Verantwortung zu gehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen guten Übergang ins Neue Jahr, starke Visionen und ungetrübtes Vertrauen in das, was jetzt auf uns zukommt

Euer Manou Gardner aka Manuela Pusker

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7. Tag der 13 heiligen Nächte – Weisheit und Ausräuchern morgen (Anleitung)

Wir sind nur noch einen Tag vom Jahreswechsel entfernt. Heute, ab der Dämmerung, sind wir in der Tagesqualität der Kyriotetes oder Tarshishim. Dies sind die Engel der sechsten Hierarchie oder die Geister der Weisheit. Wir dürfen uns somit heute ab dem Abend mit unserer eigenen inneren Weisheit beschäftigen. Außerdem ist es heute an der Zeit, alles für das morgige Ausräuchern zu besorgen, falls noch etwas fehlt. Die genaue Anleitung finden Sie unten. Doch zunächst einmal zum Prozess der Reise durch die Hierarchien.

Was ist Weisheit?

Wenn wir davon sprechen, dass ein Mensch weise ist, dann meinen wir meist, dass er aufgrund seiner Lebenserfahrung gut über Situationen urteilen kann. Aber es ist noch etwas mehr, das die Weisheit auszeichnet: Das Zurückstellen der eigenen Meinung und wertfreie Betrachtung einer Situation und die daraus resultierenden Schlussfolgerung. Wenn wir ein weises Urteil sprechen, dann wägen wir genau ab, was das Für und das Wider ist. Dabei bleiben wir nicht bei der persönlichen Sympathie oder Antipathie stecken, sondern betrachten den gesamten Zusammenhang. Auf jeden Fall ist Weisheit die Abwesenheit von Vorurteilen.

Das Beschäftigen mit den eigenen Vorurteilen

Oftmals treffen wir ein Urteil deshalb, weil wir in den Menschen oder in die Situation etwas hinein interpretieren, das aus uns heraus kommt und meist mit dem Umstand per se gar nichts zu tun hat. Wir treffen ein Vorurteil. Da kann es oftmals schon genügen, dass der Menschen einem anderen Menschen ähnelt und wir projezieren sofort die Charaktereigenschaften auf diesen Menschen. Oder wir haben in einer bestimmten Situation schlechte Erfahrungen gemacht und lehnen weitere, ähnliche Situationen aufgrund dieser einen schlechten Erfahrung, die aber unter Umständen gar nicht mit der Situation, sondern mit uns oder anderen handelnden Personen zusammenhing, ab. Wenn wir so urteilen und handeln, stecken wir in unseren Vorurteilen fest. Dann ist unser Handeln alles andere als weise. Weisheit schließt immer mit ein, dass wir unser eigenes Befinden außen vor lassen können.

Die Geister der Weisheit in unserem Leben

Wenn wir uns mit den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes oder Tarshishim, beschäftigen, können wir einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, wenn wir unser Sein auf einen größeren Zusammenhang ausrichten. Es kann durchaus befreiend sein, wenn man nicht selbst immer im Zentrum der Wahrnehmung stehen muss, sondern seinen Wahrnehmungshorizont etwas erweitert.

Morgen ist Silvester – wir sollten ausräuchern – die energetische Reinigung des Hauses

Wenn wir uns in diesen Reigen der Engelhierarchien einlassen, sind wir bereits in einem Zustand erhöhter Wahrnehmung, die ja auch Teil und Herausforderung der Rauhnächte ist. Und da wir dann umso mehr spüren, was wir nicht-dienliches aus unserem Leben entlassen möchten, ist es unabdingbar, das Haus von diesen alten Energien und Einflüssen zu reinigen. Ich habe gestern bereits aufgeschrieben, was man für das Räuchern braucht. Für die Reinigung ist weißer Salbei aus meiner Sicht unübertroffen, aber auch andere reinigende Räuchermischungen sind gut. Der 31.12. ist ein idealer Tag für die Räucherung des Hauses.

Achtung: Es sollten während der energetischen Reinigung weder Kinder noch Tiere zugegen sein!

Wer wunderbare Räuchermischungen kaufen möchte, dem kann ich sehr empfehlen: Räuchermanufaktur Eisenstadt

Hier ein paar Beispiele für wirksame Räucherungen

Salbei – starke Reinigungskraft

Beifuß – ebenfalls starke Reinigungskraft

Wacholder – vertreibt negative Einflüsse

Myrrhe – desinfiziert, klärt, gibt Ruhe

Thymian – reinigt und stärkt die Energie

Myrthe – sorgt für Klarheit, Reinheit und bringt Frieden

Kampfer – löscht alte Informationen

Angelikawurzel – erhöht die Schwingung des Raumes

Styrax – gibt Wärme und Geborgenheit

Weihrauch – bringt Segen und erhöht die Energie

Der Vorgang selbst braucht Zeit und Ruhe. Man kann nicht zwischen Tür und Angel ausräuchern. Das ist unmöglich. Es ist ein Ritual, das vollzogen wird und viel mehr als nur mit bestimmten Mischungen oder Kräutern durchs Haus zu ge

  1. Schritt – Vorbereitung

Bereiten Sie alle Utensilien vor: Salbeibündel, Räucherschale, Räucherkohle, Räuchermischung…was auch immer Sie verwenden wollen. Überlegen Sie, welche geistige Wesenheiten Ihnen bei dem kommenden Ritual zur Seite stehen sollen. Ich nehme die Wesenheiten (Naturgeister oder Elementarwesen) der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde und mache ein Eröffnungsritual in dem ich diese Wesenheiten einlade, mir zu helfen. Für jede der Wesenheiten ist etwas da, worauf sie ihren Fokus legen können. Wasser, eine Kerze, Rauch, und Steine – damit sie überhaupt teilhaben können.

2. Schritt – Ritual

Machen Sie sich mit dem Haus/der Wohnung, oder der Wesenheit des Hauses/der Wohnung vertraut. Ich verwende dazu eine Trommel und mache eine schamanische Mittelweltreise. Sie können auch in eine Meditation gehen oder sich auf ihre eigene Art mit der geistigen Welt verbinden. Fragen Sie, was die Wohnung oder das Haus braucht. Achten Sie darauf, was die Wesenheit Ihnen sagt. Falls Sie keine Antworten erhalten, beginnen Sie trotzdem mit der energetischen Reinigung.

3. Schritt – Energetische Belastung prüfen

Gehen Sie entweder mit einer schamanischen Trommel oder klatschend gegen den Uhrzeigersinn durch ihre Wohnung oder ihr Haus. Hören Sie genau hin wo die Trommel oder das Klatschen dumpfer klingt, als an anderen Stellen. Dort sollten Sie dann besonderns aufmerksam reinigen.

4. Schritt – die eigentliche Reinigung

Gehen Sie mit einem reinigenden Kraut, meist Salbei oder eine reinigende Räuchermischung, gegen den Uhrzeigersinn durch ihre Wohnung oder ihr Haus. Bei mehreren Stockwerken beginnen sie oben und arbeiten sich nach unten durch. Dort, wo der Schall der Trommel oder das Klatschen dumpf geklungen hat, verweilen Sie so lange, bis sie eine deutliche Erleichterung verspüren. Die meiste Belastung sitzt entlang der Wände, in Ecken und oftmals auch in alten Möbeln oder Kunstwerken. Vor allen Dingen Ritualgegenstände wie z.B. afrikanische Masken etc. können extrem belastet sein. Machen Sie diese Arbeit in absoluter Konzentration. Das ist wirklich anstrengend. Und denken Sie daran, nicht Sie reinigen, sondern die helfenden Kräfte aus der geistigen Welt, die sie dazu eingeladen haben. Ihre Arbeit ist, die Reinigung durchzuführen und währenddessen den Raum zwischen den Welten zu halten. Lassen sie den Rauch eine Weile in den Räumen und dann lüften Sie kräftig.

5. Schritt – Energetisierung

Wenn Sie mit der Reinigung fertig sind, beginnen Sie das Haus oder die Wohnung zu energetisieren, z.B. mit Weihrauch oder einer anderen Räuchermischung, die nicht reinigend sein muss, sondern dazu verhilft, die Energie anzuheben. Dazu gehen Sie mit dieser Räucherung im Uhrzeigersinn – also genau umgekehrt wie bei der Reinigung durch ihre Räume und konzentrieren sich dabei auf das, was Sie nun in ihren Räumen begrüßen wollen. Auch danach kräftig lüften.

6. Schritt – Abschluss des Rituals – und Reinigung

Bedanken Sie sich bei den Wesenheiten, die Ihnen bei der Arbeit geholfen haben und entlassen diese wieder. Reinigen Sie alle Gegenstände, die Sie verwendet haben und geben alle Kleidung, die Sie getragen haben zur Wäsche. Danach nehmen Sie ein Salzbad. Es ist wichtig, sich danach auch selbst zu reinigen, damit alles, was sich während des Vorgangs angeheftet hat, wieder entfernt wird.

Sie sehen, dieser Vorgang kann durchaus 2-4 Stunden dauern, je nachdem, wie groß Ihr Haus oder Ihre Wohnung ist. Falls Sie nicht alles perfekt machen könne, tun Sie es trotzdem. Ich habe Ihnen hier lediglich die ideale Vorgehensweise aufgeschrieben.

Ich wünsche Ihnen und Euch einen wunderschönen Donnerstag!

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Tracy Lundgren auf Pixabay

6. Tag der 13 heiligen Nächte

Nachdem wir bereits kurz vor dem Jahreswechsel angekommen sind, möchte ich heute auch darauf eingehen, welche Rituale wir jetzt vorbereiten können, um unserem Leben im Jahr 2022 eine neue Richtung zu geben, falls das gewünscht ist. Jeder Wechsel in ein neues Jahr kann fast wie ein Wechsel in ein neues Leben betrachtet werden. Wir können das alte Jahr Revue passieren lassen und mit der Hilfe der geistigen Hierarchien eine Wende einleiten. Natürlich können wir auch während eines Jahres Veränderungen vornehmen, aber ein neues Jahr, das ja jetzt praktisch vor der Tür steht, bietet sich noch mehr dafür an und die Weichen sind auch kosmisch dafür gestellt, Veränderungen umzusetzen.

Heute stehen die Hashmalim oder Dynameis, das sind die Geister der Bewegung, im Mittelpunkt

Die Dynameis, Engel der fünften Hierarchie, sind diejenigen Kräfte, die heute ab Einbruch der Dunkelheit, wirken. Als Geister der Bewegung sind sie die Planetenlenker. Die Dynameis oder Hashmalim (auf hebräisch) stehen in Verbindung mit der göttlichen Ordnung. Wir können heute unser Leben unter dem Gesichtspunkt betrachten, ob wir in der göttlichen Ordnung stehen. Wir erkennen dies an der Ausgewogenheit in unserem Leben. Sobald wir aus der Ausgewogenheit fallen, können wir die Dynameis bitten, uns wieder in die göttliche Ordnung zu führen. Und dies ist oft einfacher als wir glauben, da alles in unserem Universum auf Schwingung beruht. Wir können uns wieder einschwingen in die göttliche Ordnung.

Wie können wir uns in die göttliche Ordnung einschwingen?

Wir haben viele Möglichkeiten, die Schwingung unserer Zellen und somit die Schwingung unseres ganzen Lebens wieder auf die göttliche Ordnung auszurichten. Eine Möglichkeit ist die Meditation. Und dabei ist es egal, ob es eine Meditation in der Stille ist (falls man das kann) oder eine geführte Meditation. Wenn wir uns auf unser göttliches, auf unser feinstoffliches Sein konzentrieren und für eine Zeit lang diesen Kräften überlassen, kommen wir wieder in die göttliche Ordnung. Je öfter und je länger wir dies tun, umso mehr kommt auch unser ganzes Leben wieder in Ordnung. Desweiteren können uns Obertöne und überhaupt Klänge helfen, wieder unseren Ursprung zu finden. Es geht immer um Schwingung. Wir können uns über Schwingung immer wieder neu organisieren.

Zitat von Max Planck

Wenn wir darüber nachdenken, dass alles in unserem Leben als Geist beginnt, als Schwingung beginnt, dann müssen wir uns nicht damit abplagen, dass wir die Veränderungen auf der Ebene der Materie einleiten, sondern es ist wesentlich zielführender wenn wir die Veränderung geistig und auf der Schwingungsebene vornehmen und dafür haben wir in der Hierarchie der Dynameis eine unglaublich mächtige Unterstützung, die gerade in der kommenden Nacht besonders wirksam ist.

Max Planck, der Physiker, sagte einmal Folgendes:

Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie besteht und entsteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen das heiß ersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.

Das Leben auf der geistigen Ebene, der Ebene der Schwingung, neu ausrichten

Wenn wir nun, zwei Tage vor dem Jahreswechsel, darüber nachdenken, unserem Leben eine neue Richtung zu geben, so tun wir gut daran, unser Leben einmal aus einer höheren Warte zu betrachten. Uns nicht unbedingt leiten zu lassen von materiellen Gütern oder kleinen egoistischen Wünschen, sondern zunächst einmal zu schauen:

  • Wie stehe ich als Mensch im Weltenzusammenhang?
  • Was ist mein Beitrag hier in dieser Welt?
  • Was möchte ich gerne beitragen?

Wenn wir dies betrachtet haben, dann können wir dazu übergehen, auch die kleinen Dinge und Umstände einzuladen, die wir uns in unserem Leben wünschen. Und lassen wir uns tragen von der Schwingung, die das neue Leben haben wird. Konzentrieren wir uns auf die Bewegung unserer Atome und die Bewegung der Planeten im Weltall und führen wir uns hin, diese Schwingung zu erahnen, die unser zukünftiges Leben haben wird. Dann sind wir bereit für ein Ritual.

Das gebräuchlichste Ritual „Loslassen und Einladen“

Wenn wir die letzten verbleibenden Tage im alten Jahr dafür nutzen, das vergangene Jahr zu betrachten, dann können wir über die Tage nun aufschreiben, wovon wir uns verabschieden möchten. Wir nehmen insgesamt zwei Blatt Papier. Auf eines schreiben wir die Dinge, Umstände, Gemütszustände…etc. von denen wir uns verabschieden wollen. Auf das zweite Blatt Papier schreiben wir, was wir heranziehen und einladen wollen. Diese Listen führen wir bis zum Silvesterabend.

Das Blatt, mit den Dingen, die wir Loslassen wollen, übergeben wir VOR dem Jahreswechsel dem fließenden Wasser.

Das Blatt, mit den Dingen, die wir einladen wollen, übergeben wir NACH dem Jahreswechsel dem Feuer.

Außerdem macht es Sinn, am 31.12. die Wohnung oder das Haus auszuräuchern. Das beschreibe ich morgen noch genauer. Was ihr allerdings schon besorgen könnt, ist ein Büschel weißer Salbei und/oder eine geeignete Räuchermischung, Räucherschale und Räucherkohle.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

5. Tag der 13 heiligen Nächte

Heute sind wir schon bei Tag fünf angekommen. Dieser Tag, also ab der heutigen Dämmerung bis zum Abend des morgigen Tages, gilt der Überwindung der eigenen inneren Schwächen. Wir stehen ab heute Abend in Verbindung mit der Hierarchie der Exusiai oder Elohim. Diese Wesenheiten kommen aus den Sonnensphären und sind Träger des Lichtes, der Liebe und der Weisheit. Und diese Wesenheiten können uns gut zur Seite stehen, wenn wir unsere inneren Schwächen einer genauen Prüfung unterziehen. Heute, tagsüber, stehen wir ja noch in der Verbindung mit den Archai, die uns helfen, unser bisheriges Handeln zu überdenken. Sobald der heutige Tag in die Dämmerung übergeht, übergeben die Archai an die Exusiai oder Elohim und wir können sofort unsere Schwächen anschauen.

Das Anschauen der inneren Schwächen

Es mag sein, dass dies keine prickelnde Erfahrung ist, wenn man sich wirklich mit seinen Schwächen beschäftigt, aber das ist nun einmal das Ziel des Menschseins, dass wir diese – aus dem freien Willen heraus – überwinden. Was macht uns noch zu schaffen? Wo sind wir noch zu sehr in der Schwächung? Womit stehen wir uns selbst im Wege? Die eigenen inneren Schwächen zu betrachten, ist ein wunderbarer Moment der Intimität mit sich selbst. Wir brauchen an uns nicht den Anspruch der Perfektion stellen, sondern wir entwickeln uns ja immer weiter und jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Schwächen. Diese einmal ohne Emotion zu betrachten und sie einer genauen Prüfung zu unterziehen schafft eine wunderbare Klarheit. Wir sehen uns so, wie wir wirklich sind. Wir müssen uns doch selbst auch gar nichts vormachen, sondern dürfen uns einfach so betrachten. Und diese Schwächen zu sehen, ist der erste Schritt zu deren Überwindung. Und wenn wir heute die Elohim bitten, uns Wege aus diesen Schwächen zu zeigen, diese zu transformieren, bringt uns in einen völlig neuen Zustand.

Das Transformieren der inneren Schwächen

Wenn wir an Schwächen denken, ist das oftmals mit Scham belastet. Doch dies ist völlig unnötig. Alleine das Bewusstmachen derer ist ein großer und mutiger Schritt. Und es ist oftmals leichter, wenn wir uns bereits vorstellen können, wohin wir diese transformieren können, daher beschreibe ich ein paar Beispiele:

Trägheit in Gelassenheit transformieren – wenn wir oftmals träge sind, und uns nicht aufraffen können, etwas zu tun, das dringend getan werden soll, dann können wir diese Trägheit transformieren, indem wir uns nicht der Unlust hingeben, sondern genau prüfen, was uns wirklich wichtig ist. Dies führt dann bereits in die nächste Transformation.

Unlust in kritisches Hinterfragen transformieren Wenn uns bewusst ist, dass etwas getan werden muss, dann werden wir es auch tun. Aber manchmal sind diese Dinge gar nicht notwendig, sondern wir handeln aus einem Konzept heraus. Konzepte sind manchmal hilfreich, weil sie Ideen und Gedanken eine Struktur geben, aber oftmals haben wir eine Menge veralteter Konzepte im Kopf, die gerne wieder hinterfragt werden können. Und so kommen wir zum nächsten Punkt.

(Veraltete) Konzepte in neue Zusammenhänge transformieren Viele Menschen machen Dinge, weil „man sie eben so macht“. Da darf man sich ruhig die Frage stellen: Wer ist „man“? Wenn man Dinge macht, „weil MAN sie so macht“, darf man sich fragen: „Wie mache ICH diese Dinge?“ Und wenn wir diese Konzepte, die scheinbar von außen aufoktroyiert wurden, verwandelt in eigene Werte, dann wandelt sich Unlust in Lust, weil es in einem inneren Zusammenhang steht.

Jähzorn in kinetische Energie verwandeln Viele Menschen neigen zu Jähzorn und dieser Zorn hat eine unglaubliche Energie. Wenn wir es schaffen, in diesem Moment den Zorn nicht über andere Menschen zu ergießen – denn meist ist es sowieso der Zorn auf sich selbst – sondern diesen Zorn in Energie verwandeln, endlich etwas in Angriff zu nehmen, das schon lange wartet, getan zu werden, dann ist das eine wunderbare Kraftquelle. Hier heißt es eben, eine Zwischeninstanz einzuschalten. Ich hatte gestern ja darüber geschrieben, das Tierische in uns zu überwinden. Wenn wir dem Zorn einfach freien Lauf lassen und ihn über einen anderen Menschen ergießen, womöglich sogar über einen schwächeren Menschen, dann sind wir ganz im Reptiliengehirn. Wenn wir aber kurz innehalten können und diese Energie transformieren in eine Schaffenskraft, dann haben wir gleich mehrere Dinge in uns überwunden.

Dies sind nur einige Möglichkeiten, wie wir unsere Schwächen zu etwas Dienlichem verwandeln können. Diese Liste könnte unendlich fortgesetzt werden. Es geht nun einfach darum, dass wir diese Schwächen betrachten und sie einmal ungeschönt vor uns hinstellen. Mehr ist heute noch gar nicht zu tun.

Ich wünsche Ihnen und Euch einen wunderschönen Dienstag auf der Reise durch die Rauhnächte und die dreizehn heiligen Nächte – und achtet auf Eure Träume – diese können gerade jetzt viel offenbaren.

Alles Liebe und einen schönen Tag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

4. Nacht der 13 heiligen Nächte – Geister der Zeit

Heute Abend starten wir in die vierte der dreizehn heiligen Nächte. Und diese ist der nächsten Hierarchie der geisitgen Wesenheiten gewidmet. Das sind die Archai – die Zeitgeister. Jedes unserer Zeitalter wird durch die Archai gelenkt. Sie sind diejenigen, die uns durch die verschiedenen Epochen führen. Sie ermöglichen uns die jeweiligen Erfahrungen, die die entsprechende Zeit uns bieten kann. Wir denken vielleicht, dass wir die Zeitalter durch unsere menschlichen Errungenschaften prägen, dies stimmt auch zum Teil. Doch in Wahrheit sind es die Archai, die uns dazu anleiten – und zwar in der Nacht. Während wir schlafen, werden wir durch die Archai unterrichtet und wir erfahren in dieser Zeit auch eine Beurteilung unseres Tuns.

Und heute von Einbruch der Dämmerung bis morgen zum Einbruch der Dämmerung können wir uns folgende Frage stellen:

Will ich so handeln, wie ich bisher gehandelt habe?

Dies ist eine sehr intime Frage, denn wie dürfen uns bei der Beurteilung selbst ganz nahe kommen. Können wir hinter unseren Handlungen stehen? Oder handeln wir so, weil „alle“ so handeln? Welche Beweggründe habe ich für mein Handeln? Wenn wir uns bewusst machen, dass wir allerspätestens nachtodlich all unseren Taten auf unserem Lebenstableau begegnen, dann wissen wir auch jetzt bereits, dass wir unser Handeln immer selbst verantworten müssen. Es nützt nichts, wenn wir sagen: „Aber ich konnte ja nichts dafür. Das war eine Anweisung“, oder wenn wir uns unser Handeln jetzt schönreden, indem wir uns sagen: „Aber es machen doch alle so und es ist bequemner“.

In der kommenden der Heiligen Nächte dürfen wir unser bisheriges Handeln einer genauen Prüfung unterziehen – unter der Prämisse, dass wir die alleinige und vollständige Verantwortung dafür tragen. Wir sind nicht Opfer der Umstände, sonder wir sind Erschaffer unserer Umstände.

Das heutige Handeln ist unser Morgen

Wenn wir bedenken, dass wir in einem Rad von Ursache und Wirkung stehen, dann wissen wir auch, dass unsere gestrigen Taten die heutigen Umstände und so weiter bewirken. Wenn wir gestern – und damit meine ich gestern im übertragenen Sinne, also in der Vergangenheit – dieses oder jenes getan haben, dann ernten wir heute die Früchte davon. Wenn wir in der Vergangenheit an unserer Persönlichkeit gearbeitet, wenn wir uns weiterentwickelt haben, dann haben wir in der Gegenwart die Ergebnisse davon auf dem Tisch liegen. Wenn wir faul waren und die Dinge einfach laufen ließen, ebenfalls.

Wir können die Zukunft in die Hand nehmen, indem wir heute unser Handeln überdenken

Wenn die Umstände, in denen wir uns heute wiederfinden, nicht dem entsprechen, was wir gerne hätten, dann können wir heute überlegen, wie wir bisher gehandelt haben. Und wir können uns überlegen, welche Taten wir setzen müssen, um in der Zukunft das Leben leben zu können, das wir uns vorstellen. Albert Einstein sagte einmal sinngemäß: „Die größte Dummheit ist, wenn man immer wieder das Gleiche macht und dabei ein anderes Ergebnis erhofft.“

Das bedeutet für uns, dass wir heute Abend und heute Nacht mit der Unterstützung der Archai, unser Handeln überdenken und neu definieren können.

Das Tierische in uns überwinden

Um wahrlich als Mensch zu inkarnieren, Mensch zu werden, in allen Aspekten, dürfen wir heute darüber nachdenken, wo wir noch triebhaft und instinkthaft handeln. Wo überlassen wir unser Tun und Denken noch unserem Reptiliengehirn und wo sind wir ganz Mensch, indem wir das Triebhafte durchgeistigen? Wo sind wir noch steckengeblieben und nicht HerrIn unserer Sinne, unserer Gedanken, unserer Taten? Wir dürfen alles, was uns begegnet durchgeistigen indem wir es einer genauen Betrachtung unterziehen. Reagieren wir nicht mehr mit den alten bewährten Kampf-Flucht-Mechanismen, sondern beginnen wir, Situationen zu analysieren, zu durchdenken, zu durchfühlen. Versetzen wir uns in die Lage des anderen Menschen, wenn wir einen Konflikt haben, anstatt ihn gleich zu verurteilen, überlegen wir zunächst, bevor wir etwas Tun. Dies ist der Auftrag unserers Zeitalters – des Bewusstseinseelenzeitalters.

Wir sind im Zeitalter der Freiheit

Das Zeitalter, in dem wir uns gerade befinden, ist das Zeitalter, in dem der Mensch aufgerufen ist, in die Freiheit zu gehen. Die Freiheit als Auftrag, Möglichkeit und Chance zu betrachten. Wir sind in der Lage mit unserem freien Willen uns für die helle oder für die dunkle Seite zu entscheiden – doch wir müssen uns entscheiden – immer wieder aufs Neue.

Daher nutzen wir den heutigen Tag dazu, uns unseres Handeln bewusst zu werden und prüfen wir – in aller Freiheit – ob wir dieses Handeln in der Zukunft auch gut heißen werden. Und ob die Früchte unseres Handelns so wie sie jetzt sind, für uns in Ordnung sind.

Wenn wir morgen neue Ergebnisse wünschen, dürfen wir heute unser Handeln ändern.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Montag!

Manou Gardner aka Manuela Pusker