Frohe Ostern

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, gesegnetes und frohes Osterfest. Und heute möchte ich gar nicht so lange schreiben, sondern ich möchte Euch einen Vortrag von Axel Burkart ans Herz legen, den ich mir gerade angeschaut habe. Nichts kann die Bedeutung von Ostern, speziell in dieser jetzigen Zeit so wunderbar erklären und aufschlüsseln, wie es Axel Burkart in diesem rund 50-minütigem Video tut. Ich werde es unten einfügen.

Er hat es im vergangenen Jahr aufgenommen, doch es ist auch 2022 noch genauso aktuell. Also, wenn Ihr heute etwas tun wollt, um Euer tiefes Verständnis für diese Zeit und die Bedeutung von Ostern für uns und die ganze Menschheit zu erweitern, dann investiert diese knappe Stunde. Überhaupt sind alle Vorträge von Axel Burkart sehr zu empfehlen.

Liebe Grüße und ein wunderschönes Osterfest

Manou

Hier ist er:

Bild von Jeff Jacobs auf Pixabay

Ostern, heutiger Vollmond, Walpurgis und Beltane – die überwältigende Kraft des Lebens

Vor uns liegt eine wunderbare Zeit, die durch den heutigen Vollmond eingeleitet wird. Heute Abend – während an vielen Orten die Osterfeuer brennen – leuchtet auch der Vollmond auf die Erde herab. Und obwohl Ostern immer der erste Sonntag nach den Frühlingsvollmond ist, kommt es nicht immer vor, dass der Vollmond direkt am Karsamstag Abend erscheint. Und nicht immer ist Beltane oder Walpurgis so dicht hinter Ostern. Während Ostern beweglich ist, ist die Nacht der wilden Frauen, der Naturgeister und des puren Lebens immer in der Nacht von 30. April auf den 1. Mai. Wir dürfen dem Frühjahr mit großer und heller Freude entgegen sehen.

Wo Schatten ist, da ist auch Licht

Normalerweise verwenden wir diese Metapher ja umgekehrt, aber so herum stimmt sie aus meiner Sicht noch viel mehr. Wie oft richten wir unseren Blick nur auf den Schatten, aber ohne Licht kann kein Schatten entstehen. Es braucht dazu das Licht! Und heute ist der Anfang der lichten Zeit. Es ist das Ende des Todes, denn Christus erscheint morgen wieder, es ist die volle Pracht des heutigen Vollmondes und in zwei Wochen findet das wunderbare und lustvolle Fest Beltane oder Walpurgis statt. Darüber werde ich dann in den nächsten beiden Wochen noch mehr schreiben.

Kleiner Einschub: Das Medium and Healer College hält über die Walpurgisnacht seine erste 3-Tages-Ausbildung zum Thema: Professionelles Space-Healing und energetische Hausreinigung ab. Dabei nutzen wir ganz bewusst die Kraft der Walpurgisnacht um diesen mystischen Prozess besser verstehen zu können. Space-Healing und energetische Hausreinigung ist viel mehr als ausräuchern – es ist die Kontaktaufnahme mit den Wesenheiten der geistigen Welt. Näher Infos sind hier zu finden: Klick

Zurück zu Ostern

Wir erleben nun im Geistigen den Sieg des Lebens über den Tod. Und dies darf uns nun als Kraft spendende Metapher dienen, dass das Leben immer stärker ist. Leben lässt sich nicht vernichten und auch nicht einsperren. So oft wurde es von den Widersachern versucht, doch letztendlich hat immer das Gute, Schöne und Wahre gesiegt. Und so wird es immer sein! Und wenn wir dieses kräftigen Gedanken über die Ostertage in uns tragen und wenn wir innerlich, in unserer Seele, die Auferstehung mitvollziehen, dann sind wir gewappnet für alles, was noch kommen mag.

Genießen wir Ostern!

Erfreuen wir uns am Gelb der Nazissen, an den bunten Eiern, der Schokolade und dem guten Essen! Haben wir kein schlechtes Gewissen, sondern schwelgen wir in diesen schönen Tagen im Genuss und bauen so ein mächtiges Kraftfeld auf, das wir dann über die kommenden Feste noch verstärken – wenn an Walpurgis noch die mystische Kraft der Frauen hinzu kommt, die man früher als Hexen verbrannt hat – dann bauen wir ein so unglaublich starkes Feld auf, das Allem und Jedem trotzt! Seinen wir dabei! Feiern wir! Singen wir! Schwelgen wir! Und danken wir dem höchsten Sonnenwesen – Christus – für das, was er für uns auf sich genommen hat. Er hat sich in die Tiefen der Materie begeben und hat die Barbarei der Menschen ertragen. Ohne diese große Opfertat wäre Vieles heute nicht möglich. Doch dazu morgen mehr!

Ich wünsche Euch einen schönen Karsamstag!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von congerdesign auf Pixabay

Dankbarkeit – seit gestern hat sich Vieles verändert – Atempause – Farben tanken

Heute Morgen saß ich auf der Terrasse und fühlte mich ein, was heute geschrieben werden will. Und es kamen mir zwei Begriffe in den Sinn: „Dankbarkeit“ und „Atempause“. Und ich habe in den strahlend blauen Himmel geschaut, das Gelb der Forsythien bewundert und das Lila, Rot, Gelb und Grün der Tulpen, Narzissen und Krokusse in mich eingesogen, die mein Mann überall eingepflanzt hat. Im Herbst habe ich noch darüber geschmunzelt, als ich ihm zugeschaut habe, wie er im ganzen Garten Mengen von Knollen vergraben hat. Heute war ich unendlich dankbar dafür. Und ich habe es auch als Metapher erlebt. Wir sehen oft erst viel später das Ergebnis dessen, um das wir uns bemüht haben. Und wir alle haben uns in den vergangenen zwei Jahren um so Vieles bemüht.

Ostern steht vor der Tür

Ob man gläubig in einem christlichen Sinne ist, oder nicht, spielt gar keine große Rolle. Doch Ostern ist jedes Jahr ein Meilenstein im Jahreslauf. Für mich ist es heute schon die Kraft der spirituellen Energie, die im Vordergrund steht. Die Verdichtung der Energie, die im Karfreitag und Karsamstag gipfelt und die erlösende Energie ab dem Samstag Abend, spätestens am Sonntag Morgen. Ich habe mit konfessioneller Religion nichts zu tun, aber ich fühle, dass im Geistigen etwas geschieht, das auch uns immer wieder daran erinnert, dass es im Universum nichts Aussichtsloses gibt. Alles wird zum Schluss immer gut. Daher ist es gut, wenn wir uns alle in diesen Tagen eine Atempause von geopolitischen und anderen ernsten Dingen gönnen und stattdessen fühlen, wie sehr wir eingebunden sind in den Jahreskreis und in das Vergehen und Werden.

Farben, ihre Kraft und ihre Schwingung

In der gestrigen online-Meditation, die ich als geführte Meditation leite, aber mich selbst von der geistigen Welt führen lasse, sind wir auf die Farben und ihre Schwingungen hingewiesen worden. Und das hat offenbar über Nacht noch in mir gearbeitet. Und gerade jetzt, wo überall die neuen farbigen Blumen aus der Erde kommen, wo wir Ostereier bemalen (zumindest wenn wir kleine Kinder haben), wo wir wieder damit beginnen, das Haus mit Farben zu schmücken, können wir erkennen, was diese Farben seelisch bei uns bewirken. Wir können das kräftige Rot fühlen, als überbordende Energie, das beruhigende und heilende Blau, das heilige Violett, das Lebenskräfte weckende Gelb und das Grün, das uns zeigt, dass das Leben in seiner tiefsten Natur nicht zu bändigen ist. Farben sind mehr als bunte Flecken im Einheitsgrau.

Farben sind Wesenheiten

Die Wesenheiten der Farben treten – in dem Moment, in dem wir sie betrachten – in unser Energiefeld. Sie möchten mit uns kommunizieren. Sie bringen Botschaften, denen wir lauschen können und sie erfüllen unsere Seele mit Kraft und Dankbarkeit. Warum wohl sind die Frühlingsblumen die farbenfrohesten von allen? Sie leuchten aus dem Braun der noch unbewachsenen Erde, springen uns regelrecht entgegen. Kaum eine Frühlingsblume kommt mit einem pastelligen Ton daher, sondern sie alle haben kräftige und aufweckende Farben. Sie rufen uns zu: „Das Leben ist bunt und fröhlich! Was auch immer geschieht, wir lassen uns nicht beirren. Wir durchdringen das Unbelebte und lassen es in einem neuen farbigen Reigen wieder auferstehen. Wir sind die Farben und die Freude!“

Dankbarkeit als Weg

Wenn wir dankbar sind, können wir nicht gleichzeitig bedrückt sein. Das menschliche Gemüt kann sich nur auf ein Gefühl konzentrieren. Und wir haben, wenn wir jetzt nach draußen gehen, eine Vielzahl von Gründen für Dankbarkeit. Das zarte Grün der Bäume und Büsche, die wunderschönen Blüten auf den Bäumen, die Sonne, die uns wieder beginnt zu wärmen, der blaue Himmel, der uns ein ewiges Dach gewährt… Unendliche Gründe. Ich möchte Euch gerne einladen, dass wir den Weg bis Ostern gemeinsam in der Dankbarkeit gehen, dass wir fühlen, wie wunderbar und lebenswert alles ist und dann wieder gemeinsam die nächsten Schritte für die neue Welt setzen.

Atempause

Wir haben alle eine Atempause verdient. Seit gestern sind der neue und der alte Herrscher – Neptun und Jupiter – vereint, und lassen uns teilhaben an der Energie, dass das Neue in Liebe aus dem Alten entstehen darf. Aber zunächst brauchen wir einfach wieder etwas mehr Lebensmut, etwas Kraft und etwas Ruhe. Lassen wir uns bis nächste Woche von der vorherrschenden Energie, den Farben, der Auferstehung des Lebens an sich und vor allen Dingen auch von unserem Zuhause und unserer Familie und Freunden verzaubern.

Lassen wir die geistige Welt zu uns sprechen

In Pausen können wir wieder hören, was die geistige Welt uns zuflüstert. Es gibt keine vorbestimmte Zukunft, sondern mit jeder Handlung und jedem Gedanken verändert sich die Zukunft. Gönnen wir uns ein wenig Zeit, um diese Veränderungen wahrzunehmen, setzen wir uns doch einmal zu unserem Lieblingsbaum und versuchen, die Welt aus seiner Perspektive zu betrachten. Das kann unglaubliche Einsichten bringen. Fühlen wir! Seien wir! Danken wir! Atmen wir!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerhard G. auf Pixabay

40 Tage für die Ewigkeit – die heute beginnende Zeit

Es ist diese Phase von 40 Tagen -von heute bis zum Ostersonntag – eine Zeit, in der wir, nicht nur für uns, große Entwicklungskräfte auferstehen lassen können. Wenn wir diese mystische Zeit in der eigentlichen Bestimmung begehen, können wir uns, und somit den Lauf der Welt verändern. 40 Tage wanderte Jesus durch die Wüste und widerstand den Verführungen des Satans. Diese Zeit bereitete ihn erst vor, für das was vor ihm lag. Er erfüllte seine Seele mit der ganzen Leidenschaft, die er später, in der Passions-Zeit, auch benötigte, um durch die letzte, große Prüfung zu gehen.

40 Tage in der Wüste

Jesus verbrachte 40 Tage in der Wüste und fastete. Dabei wurde er dreimal einer großen Prüfung durch den Satan ausgesetzt. Satan verlangte von ihm, die Steine zu Brot zu machen, um zu beweisen, dass er Gottes Sohn ist. Doch Jesus widerstand. Er antwortete: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein.“

Dann bot Satan ihm an, sich doch von einem Felsen zu stürzen, um zu beweisen, dass er Gottes Sohn sei und unversehrt bliebe. Doch Jesus widerstand erneut und antwortete: „Du sollst Gott nicht auf die Probe stellen.“

Schlussendlich zeigte Satan ihm all die wunderbaren Reiche der Welt und versprach, sie ihm zu Füßen zu legen, wenn er auf die Knie fiele, und ihn, Satan, anbetete. Doch Jesus widerstand auch dieses Mal und antwortete: „Nur vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen.“ Danach ließ Satan von ihm ab.

Diese drei Prüfungen dürfen wir auch metaphorisch betrachten und uns fragen, welchen Versuchungen wir so oft erliegen und welche Kräfte vielleicht auch in jedem von uns schlummern mögen, um nicht den – oftmals sehr verlockenden – Versuchungen anheim zu fallen. Und wir dürfen auch sehen, dass die Verführungen oftmals sehr genau das aufzeigen, wonach wir uns gerade sehnen, uns aber vom großen Ziel abhalten würde. Wir müssen weder an Jesus Christus, noch an die Bibel glauben, aber wir dürfen davon ausgehen, dass in diesen Büchern größere Weisheit steckt, als wir vermutlich ergreifen können.

Betrachten wir die Prüfungen einmal genauer.

Die erste Prüfung

Die erste Prüfung ist leicht nachzuvollziehen. Der Verführer dachte, wenn Jesus nur genügend Hunger hätte, würde er sein Vorhaben über Bord werfen und alle Kraft aus dieser Vorbereitungszeit entweichen lassen. Vermutlich hätte Jesus dann auch spätestens am Kreuz Gott verleugnet. Doch er wusste, dass er dies nur als Vorbereitung tat und dabei seine Willenskraft und Durchhaltekräfte schulte.

Die zweite Prüfung

In der zweiten Prüfung versuchte der Widersacher ihn dazu zu verleiten, Gott auf die Probe zu stellen. Er appelierte an die Zweifel und an den Wunsch, gerettet zu werden. Damit hätte Jesus seine Eigenverantwortung aufgegeben. Doch er widerstand und trug sie weiterhin.

Die dritte Prüfung

Hier versuchte der Widersacher, durch eine Menge Versprechen und der Hoffnung auf ein schönes Leben und Behaglichkeit Jesus zu Aufgabe seiner Mission zu bringen. Doch auch dieses Mal scheiterte er. Danach kamen Engel, um Jesus beizustehen und der Widersacher zog unverrichteter Dinge ab.

40 ist eine magische Zahl

40 Tage wanderte Jesus fastend durch die Wüste. In Wirklichkeit sind es von Aschermittwoch bis Ostersonntag ja 46 Tage. Allerdings werden die Sonntage ausgenommen. Somit bleiben wieder 40 Tage. Was wir in 40 Tagen in uns selbst erschaffen, werden wir nie wieder verlieren.

40 Jahre zogen die Israeliten durch die Wüste, bis sie ins gelobte Land geführt wurden.

In der hebräischen Sprache steht der Buchstabe Mem für die Zahl 40. Mem ist der dreizehnte Buchstabe des Alphabets und die 13 ist eins mehr als die heilige Zwölf und somit die Zahl des Neubeginns. Im Altgriechischen steht der Buchstabe My für die Zahl 40, ebenso der dreizehnte Buchstabe des Alphabets.

Im antiken Judentum wird gesagt, dass Esra, der Nachkomme Aarons, in 40 Tagen 94 Bücher diktiert hat, von denen 24 veröffentlicht wurden als das Alte Testament. 70 davon wurden geheimgehalten.

So gibt es noch sehr viele Beispiele, in denen die magische Zahl 40 eine Rolle spielt.

Vom persönlichen zum überpersönlichen Denken

Wenn wir nun vor dieser wiederum magischen Zeit stehen, können wir natürlich selbst entscheiden, in welcher Form wir diese begehen möchten. Doch wenn wir nicht nur an unsere eigene kleine Welt denken, sondern daran, dass wir gerade in einem Umbruch der Menschheitsgeschichte stehen, so wäre es denkbar, dass – wenn eine genügend große Zahl von Menschen diesen Impuls aufgreift – sich ein gewaltiger Wandel vollziehen könnte. Was wir in unserer Seele entwickeln, ist das, was wir zukünftig erwarten können.

Jesus hat einmal die Aufgabe für uns übernommen, nun liegt es an uns, diese weiterzuführen und die Widersacher – in welcher Form sie auch auftreten mögen – in ihre Schranken zu weisen.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen und vielleicht auch ein wenig nachdenklichen Aschermittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Jörg Peter auf Pixabay