Reinkarnation 2/2

Heute geht es um Reinkarnation von seiner – nach irdischen Maßstäben – unvorstellbaren Seite. Es geht um herausfordernde Situationen, die wir uns gewählt haben.

Warum es Reinkarnationen überhaupt gibt

Viele Menschen sagen, sie möchte nicht mehr wiederkommen. Das war nun ihre letzte Inkarnation. Das geschieht meist aus einer Überforderung heraus. Die Umstände sind schwierig und/oder herausfordernd. Da kann schon eine Inkarnationsmüdigkeit entstehen. Das ist verständlich.

Aber es liegt nicht in der Menschheitsentwicklung, dass wir hier auf der Erde ein möglichst angenehmes Leben haben. Wenn es das ist, ist es wunderbar. Aber es kann auch ganz anders sein. Das Ziel der Menschen und auch der Menschheit ist es, dass wir lernen, uns unter allen Umständen aus dem freien Willen heraus für das Gute zu entscheiden. Und da haben wir uns manchmal ganz schöne Herausforderungen geschaffen, damit wir das üben können.

An der Entwicklung der Menschen hängt auch die Entwicklung anderer geistiger Wesenheiten, da nur die Menschen über einen freien Willen verfügen. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal mehr. Es ist wichtig zu wissen, dass wir nicht einem Selbstzweck dienen, sondern dass die Entwicklung der Kräfte auch anderen Entitäten zugute kommt.

Wir haben einen großen Auftrag zu erfüllen, deshalb haben wir auch ein ganzes geistiges Team an unserer Seite, das uns immer wieder hilft, die irdischen Hürden zu nehmen und unseren Plan nicht aus den Augen zu verlieren. Und dazu brauchen wir viele Inkarnationen und Reinkarnationen, um dies in uns zu entwickeln.

Wenn wir uns schwere Schicksale wählen

Viele Menschen wählen ein schweres Schicksal um sich daran zu erproben. Und dies ist insofern ein schwieriges Thema, weil es in der spirituellen Szene immer wieder Leute gibt, die zu einem leidenden Menschen sagen: „Das hast du dir doch alles selbst ausgesucht.“ Also praktisch als Hinweis darauf, dass dieser Mensch kein Mitgefühl und vielleicht sogar auch keine Hilfe braucht, weil er das doch alles so gewählt hat. Das ist natürlich absoluter Quatsch.

Denn dieser Mensch hat es sich ebenso gewählt, dass andere Menschen die Möglichkeit haben, ihm zu helfen. Und diese Hilfe ist genauso wichtig, wie die Erfahrung selbst.

Rudolf Steiner beschreibt es sogar so, dass manche Menschen eine Art Opfer-Inkarnation durchmachen, um gerade anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich an Selbstlosigkeit zu üben. Also es ist nicht einfach so, dass wir das Leid anderer Menschen mit dem Hinweis auf selbstgewähltes Schicksal abtun können. Ganz im Gegenteil: Vielleicht nimmt dieser Mensch das Leid auf sich, um gerade uns die Möglichkeit zu geben, aus freiem Willen helfend einzuspringen.

Deshalb ist es für mich immer schwer, wenn ich über Reinkarnation schreibe, mit diesem Punkt umzugehen. Ich möchte auf keinen Fall, dass über Menschen, die Leid erfahren, so geurteilt wird, als seien diese selbst daran schuld. Menschen, die Leid erfahren nehmen dies aus Selbstlosigkeit auf sich.

Blick auf das Leben aus dem Jenseits

Wenn wir aus der geistigen Welt heraus auf das Leben blicken, sehen wir größere Zusammenhänge. Wir sehen uns selbst auch in einer ganz anderen Kraft, weil wir auf die Erfahrung vieler Leben und auf das Durchleben vieler Herausforderungen blicken. Wenn wir inkarniert sind, ist dies anders.

Dann sind wir oftmals in der Kleinheit und Hilflosigkeit, weil wir über den Anschluss an diese Erfahrungen nicht verfügen. Das heißt, wir verfügen schon darüber, aber haben es nicht im Bewusstsein. Deshalb ist die Beschäftigung mit der geistigen Welt so wichtig, dass wir lernen, uns diesen Zusammenhängen immer mehr zu nähern.

Nur dann können wir Entscheidungen, die wir zwischen Tod und Reinkarnation gefasst haben, auch nur annähernd verstehen und den Sinn darin erkennen. Viele Menschen fragen bei schweren Schicksalen immer wieder nach dem „Warum?“ aber es ist aus Sicht des Lebens, das von der Geburt bis zum Tod dauert, nicht erklärbar. Erst, wenn wir das Leben als den ewigen Kreislauf und das ewige Bemühung um Entwicklung betrachten, werden die Zusammenhänge verständlich.

Und morgen möchte ich gerne über den Sinn der Herausforderungen und die Kräfte, die dadurch entstehen, schreiben. Ich merke gerade, das ist zu umfangreich, um es jetzt auch noch hier herein zu packen. Ich hoffe, ich konnte das Thema Reinkarnation in den beiden Artikeln schon ein wenig für Dich beleuchten.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Montag, wunderschönes Halloween

Hier noch einmal der Artikel, den ich dazu schon geschrieben habe: Das Tor zu Anderwelt ist geöffnet

Außerdem sind drei Plätze für unser Samhain-Fest morgen frei geworden. Falls noch wer von Euch spontan dazustoßen möchte: Samhain Event

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

Reinkarnation Teil 1/2

Unter Reinkarnation verstehen wir den Vorgang, dass unsere Seele sich wiederverkörpert, um die Erdenreise erneut anzutreten. Ich möchte heute darüber schreiben, wie diese Entscheidungen zustande kommen.

Wenn wir sterben

Wenn wir sterben, das heißt, wenn unser physischer Körper stirbt, verbringen wir zunächst einmal eine sehr lange Zeit in der geistigen Welt, um unser vergangenes Erdenleben aufzuarbeiten. Dies geschieht aber nicht, indem jemand neben uns steht und uns auf Fehler oder sogar Vergehen aufmerksam macht, sondern es geschieht während unseres ausführlichen Lebensrückblickes, der ungefähr ein Drittel der gelebten Lebenszeit ausmacht. Wir erkennen dabei, was wir schon sehr gut, aber auch, was wir nicht gut gemacht haben. Schließlich erleben wir unser Leben aus der Sicht der anderen Menschen und erkennen, wo wir z.B. Schmerz verursacht haben. Schon während dieser Zeit entsteht in uns der Wunsch nach Reinkarnation, um das Erlebte wieder gut zu machen.

Die Seelengruppe findet sich zur gemeinsamen Reinkarnation wieder zusammen

Wir reinkarnieren wieder mit den Menschen aus unserer Seelengruppe. Das heißt, wir treffen bei jeder Inkarnation die Mitglieder der Seelengruppe wieder. Die Seelengruppe sind die Menschen aus unserem jetzigen Leben, die uns besonders nahe stehen, aber auch Menschen, die uns immer wieder vor Herausforderungen stellen. Doch wir verkörpern uns in jedem Leben in unterschiedlichen Rollen. Wer in diesem Leben ein Partner gewesen ist, kann im nächsten ein Kind oder Elternteil sein. Dies hängt damit zusammen, wer sich für welche Aufgaber und Erfahrungen definiert und bereit erklärt. Aber zunächst bleiben wir in der geistigen Welt solange zusammen, bis die „Kernmitglieder“ der Seelengruppe wieder alle angekommen sind. Doch ist Jeder mit dem Rückblick seines Lebens beschäftigt und fasst daraus seine Entschlüsse.

Wir verlieren die Persönlichkeit des letzten Lebens und werden zur Essenz

Nach dem Lebensrückblick, wenn wir in immer weitere Sphären aufsteigen, verlieren wir die Erinnerung an die letzte Inkárnation und werden zu unserer Essenz, also zu allem dem, was wir in allen Inkarnationen gewesen sind. Dabei helfen uns unser Geistführer und unser Engel, die uns beide schon durch alle Inkarnationen begleitet haben. Sie kennen uns so gut, wie niemand sonst. Sie waren dabei, als wir durch verschiedene Umstände zu Tode kamen, sie waren dabei, wenn wir glückliche und traurige Momente hatten. Wir bekommen nun eine Art Übersicht, aus dem wir ersehen können, wie unsere Seele sich durch die verschiedenen Inkarnationen entwickelt hat, und welche Erfahrungen noch gemacht werden müssen. Und aus diesem Verständnis heraus, erwächst in uns der Wunsch zur Reinkarnation. Dabei besprechen wir alle Einzelheiten sowohl mit dem Engel aber insbesondere auch mit dem Geistführer und natürlich mit den anderen Mitgliedern der Seelengruppe.

Wenn wir schwierige Umstände für die Reinkarnation wählen

Manchmal kann man es sich aus der irdischen Sicht heraus gar nicht erklären, warum man z.B. ein schwieriges Lebensthema gewählt hat. Da wir, solange wir inkarniert sind, versuchen, Leid in jeder Art zu vermeiden, können wir nicht verstehen, warum wir uns freiwillig in unangenehme Umstände hinein inkarniert haben. Das ist auch ein sehr umfangreiches Thema, deshalb werde ich morgen gesondert darüber schreiben. Ebenso möchte ich morgen darüber schreiben, welche Kräfte und Fähigkeiten, die wir im Erdenleben erworben haben, in der geistigen Welt wichtig sind.

Du kannst hier ein wenig weiterlesen: Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Und hier: Warum wir niemals alleine sind – auch nicht, wenn wir sterben

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wenn man sich schutzlos und verletzlich fühlt – Ressourcen aus früheren Leben

Gestern hatte ich ja darüber geschrieben, was man tun kann, um – trotz der stetigen Horrornachrichten – seelisch stabil zu bleiben. Heute möchte ich über das menschliche Wesen an sich schreiben. Ich erlebe, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass sie nicht genügend Ressourcen haben, um diese schwierige Zeit zu überstehen. Dieses Gefühl der Schutzlosigkeit oder Verletzlichkeit kommt oftmals aus den einschränkenden Gedanken, dass man sich nur als den Menschen betrachtet, als der man gerade inkarniert ist. Aber das ist ja nicht der Fall. Wir sind so viel mehr als unsere jetzige Inkarnation. Wir bringen viele Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnissen aus früheren Leben mit.

Ressourcen aus früheren Leben

Da nichts zufällig passiert, sind wir auch nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt inkarniert. Wir haben uns das so ausgesucht, eben weil wir Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse aus früheren Leben in uns tragen. Und es mag sein, dass diese noch ganz leise in uns schlummern, doch spätestens wenn wir sie dringend brauchen, werden diese aktiviert. Noch besser ist es natürlich, wenn wir uns dessen schon im Vorfeld bewusst sind. Dazu reicht es oftmals, wenn wir uns ein wenig mit uns beschäftigen und uns folgende Fragen stellen:

Was fällt mir besonders leicht?

Wir erkennen Ressourcen aus früheren Leben oftmals daran, dass wir in bestimmten Bereichen schon immer mit Leichtigkeit klargekommen sind. Das kann sein, dass man besonders musikalisch ist, aber auch, dass handwerkliche Verrichtungen ganz leicht gehen. Bei manchen Menschen ist es auch so, dass sie über bestimmte Dinge viel wissen, obwohl sie sich in diesem Leben noch gar nicht intensiv damit auseinander gesetzt haben.

Wofür interessiere ich mich schon seit Kindheit?

Starke Interessen und Talente, die man oftmals schon seit der Kindheit oder Jugend hat, deuten auch auf Ressourcen aus früheren Leben hin. Themen, zu denen Du Dich schon ganz früh hingezogen gefühlt hast und bei denen Du nicht müde wirst, Dich damit zu beschäftigen.

Was sind die Themen, die mich neuerdings faszinieren?

Genauso gut kann es aber auch sein, dass diese Themen tief in Deinem Inneren geschlummert haben und plötzlich taucht ein großes Interesse auf. Dieses Interesse kann so groß sein, dass Du Dich fragst, wieso Du dieses Thema nicht schon früher aufgegriffen hast. Manchmal bleiben diese Ressourcen bis zu einem bestimmten Augenblick versteckt. Dies kann viele Gründe haben, z.B. dass Dein Seelenplan vorgesehen hat, dass Du zunächst noch neue Themen in Dich aufnehmen sollst.

Welche Zusammenhänge erkenne ich oftmals intuitiv – ohne dass ich viel über eine Sache weiß?

Es kann sein, dass es in Deinem Leben Bereiche gibt, die Du nahezu schlafwandlerisch erkennst. Da gibt es Zusammenhänge, die für Dich glasklar sind, ohne dass Du Dich viel damit beschäftigt hast. Oder Du liest über irgendwas und denkst Dir: „Ja, genauso ist es. Das weiß ich.“ Oder Du hörst oder liest über etwas und denkst Dir: „Das stimmt doch so gar nicht. Ich weiß, dass es anders ist.“ Oftmals kommt diese Erkenntnis nur ganz leise und man verwirft sie sofort, weil man gar nicht weiß, woher die jetzt kommt.

Es ist wichtig, dass Du darauf achtest, wofür Du eine Affinität hast. Wenn man mal angefangen hat, auf diese Zeichen zu achten, werden sie häufiger. Wichtig ist dabei, dass man nicht sofort Schlüsse daraus zieht. Sondern man sollte diesen Erkenntnissen wie ein Forscher gegenüber stehen und erst einmal nur die Tatsachen zur Kenntnis nehmen. Am besten ist es, wenn Du diese Gedanken aufschreibst. Allzu frühe Schlüsse engen Dich nur ein und unser Gehirn ist sehr gut darin, rasch um alles herum eine Geschichte aufzubauen. Am besten fährst Du, wenn Du Dir jeglichen Schluss oder Erklärungsversucht dazu erst einmal verbietest. Du kannst dabei eine Technik aus dem Remote Viewing anwenden.

  1. Erkenntnis – Du liest über etwas und stellst fest, auch ohne weiterzulesen, weißt Du bereits, was der Autor sagen möchte. Du kennst das Thema über das er schreibt, auch wenn Du Dich in diesem Leben noch nicht damit beschäftigt hast. Nehmen wir an, der Autor schreibt über physikalische Phänomene.
  2. Du nimmst das mal zur Kenntnis und schreibst in Dein Erkenntnis-Büchlein: „Ich scheine mich mit physikalischen Themen gut auszukennen.“
  3. Jetzt möchte das Gehirn eine Geschichte draus spinnen und Du denkst: „Wahrscheinlich war ich in einem früheren Leben Physiker.“ Oder wenn Du ein wenig verwegen bist, schreibst Du vielleicht sogar: „Vielleicht war ich damals selbst derjenige, der das herausgefunden hat.“
  4. Nun gehst Du her, und streichst die letzten Sätze durch und schreibst daneben: „AÜL – Analytische Überlagerung“ Damit signalisierst Du Deinem Gehirn, dass es sich zwar eine nette Geschichte ausgedacht hat, aber dass Du davon ausgehst, dass sie nicht stimmt.

Du darfst wirklich davon ausgehen, dass diese Geschichten, die das Gehirn sich da zusammenreimt nicht stimmen. In seltenen Fällen stellen sie sich später irgendwann einmal als wahr heraus. Aber in den meisten Fällen ist es eine Geschichte. Viel wichtiger ist es, dass Du im Geiste eines Forschers zunächst viele solcher Ereignisse sammelst. Erst zu einem viel späteren Zeitpunkt zeigen sich dann oftmals die Zusammenhänge – aber nicht in Form von erdachten Geschichten.

Darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch schreiben. Doch wenn Du Lust hast, mach Dich doch einmal auf die Suche um solche Phänomene in Deinem Leben zu entdecken. Damit weitest Du nämlich Dein Feld der Möglichkeiten aus. So banal diese Übung oder Forschung klingen mag, sie ist außerordentlich wirksam.

Übrigens gibt es dazu zwei gute Nachrichten:

  1. Lena Meyer CSNU ist von 21.9-. bis 25.09. hier im Medium and Healer College um in der Medialen Intensivwoche zu unterrichten. Sie wird in dieser Zeit mediale Rückführungen anbieten.
  2. Seit gestern steht fest, dass wir im Medium and Healer College ab Februar 2023 eine Ausbildung in Medialer Rückführung anbieten werden. Nähere Informationen kommen in den nächsten Wochen.

Ich wünsche Euch allen eine schönen und erkenntnissreichen Mittwoch – der Mittwoch steht mit dem Planeten Merkur in Verbindung und das dazugehörige Metall ist Mercurius, also Quecksilber. Heute ist ein Tag lebhafter und lebendiger Gedanken und neuer Ideen.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Susan Cipriano auf Pixabay

Wer wir wirklich sind…

Oftmals sehen wir uns als das, was wir im Moment gerade sind. Das klingt dann so: „Ich bin XY, mein Familienstand ist XYZ und ich arbeite als XY bei XYZ.“ Und dann haben wir in diesem Moment das Gefühl, das sind wir – das ist unsere Existenz. Und diese fühlt sich dann auch oft genauso an: Klein, schwach, langweilig…you name it. Aber das stimmt ja in Wahrheit gar nicht. Das ist alles nur eine Momentaufnahme. Wir sind hier auf einer Reise. Und auf dieser Reise passieren wir verschiedene Stationen. Aber das sind nicht wir – das bist nicht DU – zumindest ist das nicht alles von Dir. Daher schreibe ich heute einmal auf, wer wir wirklich sind.

Wir sind die Summe aller Leben, die wir je gelebt haben

Wir sind die Menschen, die wir in all unseren Leben waren. Oftmals sind wir aber so verstrickt in die aktuelle Situation, dass wir diesen Aspekt völlig aus den Augen verlieren. Wir haben viele Male gelebt, haben ungezählte Erfahrungen gemacht, waren Täter, waren Opfer, waren Mütter, Väter, Töchter, Söhne…wir haben ein viel größeres Repertoire, als wir vielleicht derzeit spüren. Die momentane Situation ist wie ein Augenblick auf unserer Reise durch die Dimensionen. Unter Umständen leben wir auch zugleich noch in anderen Dimensionen ein ganz anderes Leben. Wir dürfen uns aus den Verstrickungen der momentanen Situation lösen und uns als das begreifen, was wir wirklich sind.

Wir sind ewig lebende geistige Wesenheiten

Egal, wie unsere momentane Situation ist, sie ist nur vorübergehend und selbst wenn sie, aus der derzeitigen Inkarnation heraus gedacht, bedrohlich oder dramatisch ist – in Wahrheit kann uns nichts bedrohen. Selbst wenn wir jetzt gerade todkrank sind – nichts kann unser Leben beenden. Wir leben mit und ohne Körper, müssen uns von niemandem trennen – da wir alle unsere Lieben wieder treffen. Niemand kann uns unser Leben nehmen – denn dieses ist ewig. Das, was hier gerade in inkarnierter Form sind, ist nur ein Aspekt von uns. Unser echtes Leben findet in der geistigen Welt statt. Das Leben hier ist wie ein Internat. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir bestimmte Erfahrungen machen wollten. Und uns für das Leben auf der Erde – zu dieser Zeit – zu entscheiden, war an sich schon eine heldenhafte Tat.

Wir sind Wesenheiten des ganzen Universums

Wir haben bestimmt auch schon auf anderen Planeten gelebt, waren hier zu Zeiten von Lemurien und Atlantis und kennen jede Menge anderer Lebensumstände. Gerade jetzt sind wir auf dem – wenig entwickelten – Planeten Erde und dürfen in dieser, doch recht groben, Welt unsere Erfahrungen machen. Aber wir sind nicht die nur die kleinen Menschlein, die gerade gegen eine Übermacht an Interessensgruppen kämpft, sondern wir sind viel größer und viel älter als wir auch nur erahnen können. Daher können wir auch viel mehr Mut entwickeln und viel mehr wagen. Sobald wir in diesem Bewusstsein leben, erstarken in uns ungeahnte Fähigkeiten, die aus den Erinnerungen früherer Leben kommen.

Wir sind stets begleitet

Wir sind begleitet von einem ganzen Team geistiger Wesenheiten. Manche davon begleiten uns durch alle Leben und kennen uns so viel besser, als wir uns selbst. Dieses geistige Team steht uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite – wir müssen es nur darum bitten. Und über all dem gibt es die großen universellen Wesenheiten, die ebenfalls für uns sorgen und sich um uns kümmern. Wir sind niemals alleine!

Wir sind unsterbliche geistige Wesen auf der Reise durch Raum und Zeit und wir sind aus freien Stücken hierher gekommen um etwas über uns und das Leben an sich zu lernen. Doch diese Inkarnation ist nicht unsere Existenz, sondern nur ein winzig kleiner Teil davon. Daher dürfen wir mutig sein, dürfen uns entwickeln und dürfen über unseren Tellerrand hinaus blicken.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

PS: Ich freue mich riesig, wenn Ihr meine Morgen-Impulse an Freunde und Bekannte weiterempfehlt, damit möglichst viele Menschen sie lesen. Dankeschön!

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Talente, Interessen und die geistige Welt

Heute möchte ich mich dem Thema der Talente und Interessen widmen. Woher kommen diese? Wieso interessiert man sich für bestimmte Dinge und für andere nicht, und was hat es mit den Talenten auf sich? Manche Menschen haben ganz eigenartige Talente. Und da sie oft nicht wissen, wie diese in das Lebenspuzzle einzuordnen sind, führen diese Talente oft ein trauriges Schattendasein. Nur hin und wieder erinnert man sich daran und setzt sie vielleicht für einen kurzen Moment ein. Das ist schade, denn auf diese Art und Weise gehen ganz viele Ressourcen verloren.

Talente – Mitgift aus der geistigen Welt

Viele Talente sind ja nicht in diesem Leben entstanden. Sondern das Wissen oder das Können haben wir bereits schon in früheren Leben erschaffen und mitgebracht, um es nun vollständig zur Entfaltung zu bringen. Wie schade ist es da, wenn wir sie nicht nutzen. Manche Menschen wissen kaum noch, welche Talente in ihnen schlummern. Da sind dunkle Erinnerungen aus der Schulzeit, wo man besonders gut war z.B. in Bleistiftzeichnungen oder in Handarbeit oder in naturwissenschaftlichen Bereichen. Talente zeigen sich dadurch, dass manche Dinge einfach ganz normal erscheinen. Während der eine mühsam mit dem Bleistift über das Papier kratzt, schwingt ein anderer seinen Bleistift leicht und gestaltet wunderschöne Ornamente. Oder der eine muss sich chemische Formeln mühsam einbüffeln, während ein anderer es als ganz normal betrachtet, dass ein Element diese oder jene Formel hat.

Talente haben wenig Platz in unserer Welt

Da unser Schulsystem so aufgebaut ist, dass man dem, was der Mensch kann, wenig Aufmerksamkeit widmet, sondern die Aufmerksamkeit dahin lenkt, wo Lücken sind, führt dies unweigerlich dazu, dass Talente selten erkannt und falls doch erkannt, selten gewertschätzt werden. Sie werden als selbstverständlich genommen und lediglich als Freibrief, sich in diesem Bereich keine größere Mühe zu geben. Hingegen werden diejenigen Bereiche trainiert, die schwierig und mühsam sind. Das Ergebnis ist meist, dass die SchülerInnen dann eben in allen Bereichen gerade mittelmäßig sind, da die Talente nicht weiter gefördert wurden. Wer ein aufmerksames Elternhaus gehabt hat, wurde vielleicht außerschulisch gefördert. Aber auch das kommt nicht so häufig vor.

Talente ausgraben

Oftmals liegen unsere Talente aber auch außerhalb dessen, was wir bereits in der Schule erfahren oder kennengelernt haben. Wenn wir uns und unsere Existenz aber ernst nehmen, dann ist es eine wichtige Aufgabe, die persönlichen Talente zu finden. Und jeder Mensch hat bestimmte Talente. Wenn wir nicht wissen, wo wir unsere Talente suchen sollen, dann hilft oftmals, dass wir uns an unseren Interessen orientieren. Was interessiert uns? Was fesselt uns? Worüber lesen oder hören wir gerne? Was sind Bereiche, die zwar weit weg unserer derzeitigen Lebensrealität sind, uns aber trotzdem interessieren? Und manchmal liegen die Interessen und Talente auch direkt vor unserer Nase und wir sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht. Wenn wir erkennen, dass wir uns vermutlich nicht in diesem Leben inkarniert haben um möglichst reibungslos für alle zu funktionieren, sondern um unsere ganz individuellen Seiten zu entdecken und weiter auszubauen, dann wird es eine spannende Reise zu uns selbst, wenn wir uns aufmachen, unser Innenleben zu durchforsten und einmal Unerhörtes zu denken.

Nicht irritieren lassen

Um uns herum sind immer Menschen, die glauben zu wissen, was gut für uns ist und wie wir sein sollten. Noch schlimmer, sie glauben oftmals sogar zu wissen, was wir können oder nicht können. Sie wissen vermeintlich auch, was der beste und richtige Weg für uns ist. Und es ist nicht immer leicht, sich davon nicht irritieren zu lassen. Aber es ist wichtig, sich darin zu üben. Wie viele Menschen wurden bereits von anderen Menschen abgehalten, das zu tun, was wirklich wichtig und richtig für sie ist. Und diese Menschen, die da ihre Bedenken und Zweifel äußern, meinen es meist auch gar nicht böse. Sie können nur nicht verstehen, dass andere Menschen anders ticken als beispielsweise sie selbst. Sie haben für sich ein Regelwerk aufgestellt, was sie als gut oder als weniger gut betrachten und durch diese Brille beurteilen sie andere Menschen. Daher ist es nicht sinnvoll, ebenso durch diese Brille zu schauen. Es ist wichtig, die eigene Wahrnehmung heranzuziehen.

Talente und Interessen führen unweigerlich zum Seelenweg

Wenn wir mutig und abenteuerlich genug sind, uns auf die Suche nach unseren versteckten Schätzen zu machen, dann kommen wir an den Punkt, an dem wir spüren, dass wir jetzt gerade den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir erleben, wie sich Umstände und Situationen um uns herum transformieren und es immer selbstverständlicher wird, diesen Weg zu gehen. Die geistige Welt ist in diesen Dingen ein absolut verlässlicher Helfer. Wenn wir den richtigen Weg beschreiten, erhalten wir bald die ersten Bestätigungen. Das dürfen wir getrost als Zeichen nehmen, dass wir einer wichtigen Erkenntnis auf der Spur sind.

Den Seelenweg beschreiten

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass das Beschreiten des Seelenweges immer nur ein lockerer Spaziergang ist. Nach anfänglichen Bestätigungen kommen wir sehr häufig in Berührung mit Widerständen, die überwunden werden wollen. Wir sind ja auf dieser Erde um unsere seelischen Muskeln zu trainieren. Und ich erwähne dies immer wieder, da es bedeutet, dass wir auch mit Widerständen kämpfen dürfen. Das können Widerstände sein, die uns von außen entgegen treten, doch den größten Widerstand erfahren wir meist durch uns selbst. Wir müssen oft heraustreten aus unserer Komfortzone und neue Erfahrungen machen, mutig sein und Neues dazulernen. All dies ist oft nicht bequem, aber es kann außerordentlich befriedigend und erfüllend sein.

Den Widersachern entkommen

Und spätestens wenn es anstrengend wird lauern auch gerne mal die menschlichen Widersacher, die uns einflüstern, dass wir uns doch nicht so anstrengen brauchen, dass es doch zuviel Stress sein mag, dass es vielleicht doch viel leichter ginge, wenn man dies alles wieder aufgeben würde. Diese Widersacher erinnern ein wenig an den Widersacher in der Wüste, der Jesus in verschiedene Versuchungen geführt hat. Und auch wir dürfen nun widerstehen und trotzdem unbeirrt unseren Weg gehen. Selbst wenn diese Widersacher im Gewand der besorgten Mutter, des besorgten Lebensgefährten oder der Freundin auftreten. Andere Menschen kennen unseren Weg nicht. Wir selbst sind dafür verantwortlich, dass wir unseren Weg gehen und unsere Interessen und Talente ausgraben und sie zur Entfaltung bringen.

Nur wenn wir dies tun, werden wir eines Tages auf ein erfülltes Leben zurückblicken und feststellen, dass es gut war, eine Zeit lang auf der Erde zu wandeln.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Atsushi Ono auf Pixabay

Existieren wir in mehreren Dimensionen gleichzeitig?

Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob Sie tatsächlich nur einmal existieren? Könnte es nicht sein, dass Sie gleichzeitig in verschiedenen Dimensionen existieren? Sind deja-vu Erlebnisse und manche Träume etwas, das aus diesen anderen Dimensionen zu uns herüberschwappt? Oder auch das Gefühl, einen Menschen bereits zu kennen? Könnte es nicht sein, dass wir diesen Menschen aus einer anderen – zeitgleichen – Existenz kennen? Oder wenn wir plötzlich etwas wissen, das wir eigentlich nicht wissen können? Könnte das dann sein, dass wir es aus einem anderen Dasein wissen? Müssen „frühere“ Leben tatsächlich früher gewesen sein, oder sind sie genauso JETZT wie dieses Leben?

Wie funktioniert eigentlich die Welt?

Lange dachte ich, ich wüsste wie die Welt funktioniert – einschließlich der Sache mit der geistigen Welt. Schließlich hatte ich (damals) mehr als zwanzig Jahre lang Rudolf Steiner gelesen und war sehr streng anthroposophisch mit meinem Blick auf die Welt. Allerdings hatte ich damals nicht so sehr darauf geachtet, dass Steiner sehr häufig darauf hinwies, dass über dieses oder jenes noch nicht gesprochen werden konnte. Das hatte ich schlicht aus meinem Bewusstsein gestrichen. Somit ist es also auch kein Widerspruch, wenn ich, wenn wir, nun neu darüber nachdenken, wie es vielleicht auch sein könnte…

Komplexität der Weltdie Enge verlassen

Ich bin der Meinung, dass die menschliche Existenz noch viel komplexer ist, als wir uns das vorstellen können. Daher kann jedes Schreiben darüber nur eine Annäherung sein daran, wie es sein könnte. Aber auch wenn gewisse Dinge bis heute vielleicht noch nicht wirklich vorstellbar sind, so kann man sich ihnen zumindest einmal gedanklich nähern. Und es würde uns vermutlich gut tun, wenn wir aus der Enge der momentanen äußeren Situation etwas entschwinden in erweiterte geistige Gefilde.

Die Sache mit der Zeit

Ist die Zeit nun linear? Geht die Zeit tatsächlich einfach so voran, von der Vergangenheit in die Gegenwart und von der Gegenwart in die Zukunft. Wir stellen uns die Zeit ja vor wie eine Linie, die bei den meisten Menschen gedanklich links in die Vergangenheit führt, vor dem Körper in der Gegenwart ist und nach rechts ist die Richtung der Zukunft. So erfühlen die meisten Menschen die Zeit. Aber unter Umständen ist das nur ein Konstrukt, das uns eine gewisse Orientierung innerhalb der – eventuell nicht vorhandenen – Zeit liefert. Aber muss es tatsächlich so sein? Ich bin davon überzeugt, dass sie das nicht ist. Ich hatte ein paar Erlebnisse, die mir deutlich demonstriert hatten, dass Zeit nicht linear ist.

Was ist, wenn die Zeit in verschiedenen Räumen vor uns liegt?

Wenn wir nun diesen Zeitstrahl einmal wegdenken und uns die Zeit stattdessen in verschiedenen Räumen vorstellen. Dann könnte es sein, dass wir in jedem dieser Räume vorhanden sind. Es könnte sein, dass wir in einem dieser Räume gerade mit Reifrock durch einen Saal rauschen und in einem anderen als futuristische WissenschaftlerInnen durchs All rasen. All dies zur gleichen Zeit. Oder wenn wir den Gedanken sogar noch weiterdenken, könnten wir auch gleichzeitig in einem Raum sein, der in einer anderen Dimension – mit ganz anderen Möglichkeiten – liegt. Oder in einem der Räume existieren wir zeitgleich in einer anderen Galaxie? Hatten Sie nicht auch manchmal das Gefühl, aus der Zeit gekippt zu sein?

Mein erstes Erlebnis mit der Nicht-Linearität

Als ich vor Jahren meine Ausbildung zum Medium in England, im Arthur Findlay College, gemacht habe, geschah folgendes: Sie müssen sich vorstellen, es ist wie in einem Internat, in dem man immer wochenweise ist, also so eine Art Hogwarts für Medien. Ich bin an diesem Tag aufgestanden, habe gefrühstückt und fand mich in der Sanctuary ein, das ist so eine Art Kapelle, um die Morgen-Meditation zu absolvieren. Es ging mir gut. Ich war ausgeschlafen, satt und war gespannt, was der neue Tag bringen würde. Während der Meditation änderte sich plötzlich mein Zustand. Mir wurde übel. Ich hatte fürchterliche Schmerzen im rechten Oberbauch, also im Bereich Leber und Galle und auch im Unterleib. Gleichzeitig wurde mein Kopf wie wenn er in Watte stecken würde. Alles drehte sich. Mir war schwindelig und schlecht. Ich konnte bald der Meditation nicht mehr folgen und fragte mich, was mit mir gerade passierte. Der Zustand verschlechterte sich rapide, sodass ich mitten unter der Meditation aufstand und in den Park hinaus ging, um mich unter den Tulip-Tree zu legen. Es war Sommer und ich lag unter diesem Baum und dachte noch, dass dies kein schlechter Moment wäre, um zu sterben, denn hier wären ja genügend Menschen, mit denen ich anschließend sprechen könnte. Langsam wurde mein Zustand soweit besser, dass ich in unseren Unterrichtsraum gehen konnte. Die erste Session hatte bereits begonnen. Die KollegInnen waren in Zweiergruppen aufgeteilt und jeder hatte ein Blatt Papier mit menschlichen Umrissen in der Hand. Ich setzte mich zu der einzigen Kollegin, die, aufgrund meiner Abwesenheit, noch keine Partnerin hatte und sie erklärte mir dann, dass ich nun auf dieses Blatt den Namen einer mir bekannten Person, die gesundheitliche Probleme hat, schreiben solle und sie würde das gleiche tun und danach tauschen wir die Blätter aus und beschreiben hellsichtig den Zustand der uns unbekannten Person, in die wir nur über den Namen eintunen konnten. Wir taten dies beide und sie reichte mir das Blatt mit einem weiblichen Namen. Ich schaute mir den Namen kurz an und plötzlich wurde mir bewusst, dass diese Frau all die Symptome hatte, die ich gerade fühlte. Ich beschrieb nun also meinen eigenen Zustand der letzten Stunde und gab das Blatt zurück. Mittlerweile fühlte ich mich wieder vollkommen gut. Die Kollgin schaute auf das Blatt und war höchst erstaunt, da ich auf Anhieb den Zustand dieser Person extrem detailliert beschrieben hatte – was ja nicht schwer war, da ich ihn im Vorfeld aus heiterem Himmel in allen Einzelheiten selbst gespürt hatte.

Was genau ist daran nun erstaunlich?

Erstaunlich ist daran, dass niemand wusste, welche Übung kommen würde. Niemand wusste auch im Vorfeld wer mit wem üben würde und welchen Namen er oder sie auf das Blatt schreiben würde. Das heißt, ich habe körperlich etwas gefühlt, das etwa eine Stunde später erst geschehen war. Und mir wurde in diesem Moment bewusst, dass dies ein deutlicher Fingerzeig der geistigen Welt war, über dieses Thema weiter nachzudenken und zu versuchen, mich diesen Gedanken zu nähern.

Aber was nützen uns die Gedanken darüber, ob wir gleichzeitig in mehreren Dimensionen oder Zeiten leben?

Aus meiner Sicht führen uns diese Gedanken über die Begrenztheit der Existenz hinaus und relativieren vieles, das wir gerade erleben. Es führt auch zu einem neuen Verständnis, was wir – als Menschen und als Menschheit – eigentlich wirklich sind. Es bringt uns eventuell geistig an diesen Punkt, dass wir uns unserer wahren Kraft und unseres wahren Seins bewusst werden und wir uns gedanklich nicht mehr nur auf diese eine Existenz, diese eine Inkarnation, beschränken. Wir können dadurch einen Hauch von Schöpferkraft erleben. Wir können ebenso erleben, dass das Leben viel größer ist als das, was wir vielleicht bisher dafür gehalten haben.

Das Leben lässt sich nicht einsperren

Und es wird uns bewusst, dass das Leben und auch die menschliche Existenz an sich, sich nicht einsperren lässt. Das geht gar nicht. Man kann vielleicht unsere Körper zu Hausarrest verdonnern (selbst das ist schon total absurd!) aber man kann uns nicht wirklich unsere Freiheit nehmen. Im Geiste sind wir alle frei und eventuell ist das nur eine von vielen Dimensionen, die wir gerade lebend bereisen. Vielleicht ist das die Dimension, in der gerade der schlechte Film läuft. Und dies in kein Eskapismus im Sinne eines: „Wir trösten uns mit anderen Dimensionen, weil diese gerade so unerträglich ist“,sondern es ist eher der Aufruf: „Nutzen wir die Zeit um uns über unsere wahre Existenz und unser wahres Sein bewusst zu werden.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen heute einen schönen Mittwoch – heute ist der Tag des Merkur und das zugeordnete Metall ist Quecksilber. Wir sind heute in der Lage mit unseren Gedanken sehr quirlig zu sein und Dinge zu erfassen, die an anderen Tagen nicht so gut ergriffen werden können.

Eure Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay