Reinkarnation 2/2

Heute geht es um Reinkarnation von seiner – nach irdischen Maßstäben – unvorstellbaren Seite. Es geht um herausfordernde Situationen, die wir uns gewählt haben.

Warum es Reinkarnationen überhaupt gibt

Viele Menschen sagen, sie möchte nicht mehr wiederkommen. Das war nun ihre letzte Inkarnation. Das geschieht meist aus einer Überforderung heraus. Die Umstände sind schwierig und/oder herausfordernd. Da kann schon eine Inkarnationsmüdigkeit entstehen. Das ist verständlich.

Aber es liegt nicht in der Menschheitsentwicklung, dass wir hier auf der Erde ein möglichst angenehmes Leben haben. Wenn es das ist, ist es wunderbar. Aber es kann auch ganz anders sein. Das Ziel der Menschen und auch der Menschheit ist es, dass wir lernen, uns unter allen Umständen aus dem freien Willen heraus für das Gute zu entscheiden. Und da haben wir uns manchmal ganz schöne Herausforderungen geschaffen, damit wir das üben können.

An der Entwicklung der Menschen hängt auch die Entwicklung anderer geistiger Wesenheiten, da nur die Menschen über einen freien Willen verfügen. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal mehr. Es ist wichtig zu wissen, dass wir nicht einem Selbstzweck dienen, sondern dass die Entwicklung der Kräfte auch anderen Entitäten zugute kommt.

Wir haben einen großen Auftrag zu erfüllen, deshalb haben wir auch ein ganzes geistiges Team an unserer Seite, das uns immer wieder hilft, die irdischen Hürden zu nehmen und unseren Plan nicht aus den Augen zu verlieren. Und dazu brauchen wir viele Inkarnationen und Reinkarnationen, um dies in uns zu entwickeln.

Wenn wir uns schwere Schicksale wählen

Viele Menschen wählen ein schweres Schicksal um sich daran zu erproben. Und dies ist insofern ein schwieriges Thema, weil es in der spirituellen Szene immer wieder Leute gibt, die zu einem leidenden Menschen sagen: „Das hast du dir doch alles selbst ausgesucht.“ Also praktisch als Hinweis darauf, dass dieser Mensch kein Mitgefühl und vielleicht sogar auch keine Hilfe braucht, weil er das doch alles so gewählt hat. Das ist natürlich absoluter Quatsch.

Denn dieser Mensch hat es sich ebenso gewählt, dass andere Menschen die Möglichkeit haben, ihm zu helfen. Und diese Hilfe ist genauso wichtig, wie die Erfahrung selbst.

Rudolf Steiner beschreibt es sogar so, dass manche Menschen eine Art Opfer-Inkarnation durchmachen, um gerade anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich an Selbstlosigkeit zu üben. Also es ist nicht einfach so, dass wir das Leid anderer Menschen mit dem Hinweis auf selbstgewähltes Schicksal abtun können. Ganz im Gegenteil: Vielleicht nimmt dieser Mensch das Leid auf sich, um gerade uns die Möglichkeit zu geben, aus freiem Willen helfend einzuspringen.

Deshalb ist es für mich immer schwer, wenn ich über Reinkarnation schreibe, mit diesem Punkt umzugehen. Ich möchte auf keinen Fall, dass über Menschen, die Leid erfahren, so geurteilt wird, als seien diese selbst daran schuld. Menschen, die Leid erfahren nehmen dies aus Selbstlosigkeit auf sich.

Blick auf das Leben aus dem Jenseits

Wenn wir aus der geistigen Welt heraus auf das Leben blicken, sehen wir größere Zusammenhänge. Wir sehen uns selbst auch in einer ganz anderen Kraft, weil wir auf die Erfahrung vieler Leben und auf das Durchleben vieler Herausforderungen blicken. Wenn wir inkarniert sind, ist dies anders.

Dann sind wir oftmals in der Kleinheit und Hilflosigkeit, weil wir über den Anschluss an diese Erfahrungen nicht verfügen. Das heißt, wir verfügen schon darüber, aber haben es nicht im Bewusstsein. Deshalb ist die Beschäftigung mit der geistigen Welt so wichtig, dass wir lernen, uns diesen Zusammenhängen immer mehr zu nähern.

Nur dann können wir Entscheidungen, die wir zwischen Tod und Reinkarnation gefasst haben, auch nur annähernd verstehen und den Sinn darin erkennen. Viele Menschen fragen bei schweren Schicksalen immer wieder nach dem „Warum?“ aber es ist aus Sicht des Lebens, das von der Geburt bis zum Tod dauert, nicht erklärbar. Erst, wenn wir das Leben als den ewigen Kreislauf und das ewige Bemühung um Entwicklung betrachten, werden die Zusammenhänge verständlich.

Und morgen möchte ich gerne über den Sinn der Herausforderungen und die Kräfte, die dadurch entstehen, schreiben. Ich merke gerade, das ist zu umfangreich, um es jetzt auch noch hier herein zu packen. Ich hoffe, ich konnte das Thema Reinkarnation in den beiden Artikeln schon ein wenig für Dich beleuchten.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Montag, wunderschönes Halloween

Hier noch einmal der Artikel, den ich dazu schon geschrieben habe: Das Tor zu Anderwelt ist geöffnet

Außerdem sind drei Plätze für unser Samhain-Fest morgen frei geworden. Falls noch wer von Euch spontan dazustoßen möchte: Samhain Event

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

Reinkarnation Teil 1/2

Unter Reinkarnation verstehen wir den Vorgang, dass unsere Seele sich wiederverkörpert, um die Erdenreise erneut anzutreten. Ich möchte heute darüber schreiben, wie diese Entscheidungen zustande kommen.

Wenn wir sterben

Wenn wir sterben, das heißt, wenn unser physischer Körper stirbt, verbringen wir zunächst einmal eine sehr lange Zeit in der geistigen Welt, um unser vergangenes Erdenleben aufzuarbeiten. Dies geschieht aber nicht, indem jemand neben uns steht und uns auf Fehler oder sogar Vergehen aufmerksam macht, sondern es geschieht während unseres ausführlichen Lebensrückblickes, der ungefähr ein Drittel der gelebten Lebenszeit ausmacht. Wir erkennen dabei, was wir schon sehr gut, aber auch, was wir nicht gut gemacht haben. Schließlich erleben wir unser Leben aus der Sicht der anderen Menschen und erkennen, wo wir z.B. Schmerz verursacht haben. Schon während dieser Zeit entsteht in uns der Wunsch nach Reinkarnation, um das Erlebte wieder gut zu machen.

Die Seelengruppe findet sich zur gemeinsamen Reinkarnation wieder zusammen

Wir reinkarnieren wieder mit den Menschen aus unserer Seelengruppe. Das heißt, wir treffen bei jeder Inkarnation die Mitglieder der Seelengruppe wieder. Die Seelengruppe sind die Menschen aus unserem jetzigen Leben, die uns besonders nahe stehen, aber auch Menschen, die uns immer wieder vor Herausforderungen stellen. Doch wir verkörpern uns in jedem Leben in unterschiedlichen Rollen. Wer in diesem Leben ein Partner gewesen ist, kann im nächsten ein Kind oder Elternteil sein. Dies hängt damit zusammen, wer sich für welche Aufgaber und Erfahrungen definiert und bereit erklärt. Aber zunächst bleiben wir in der geistigen Welt solange zusammen, bis die „Kernmitglieder“ der Seelengruppe wieder alle angekommen sind. Doch ist Jeder mit dem Rückblick seines Lebens beschäftigt und fasst daraus seine Entschlüsse.

Wir verlieren die Persönlichkeit des letzten Lebens und werden zur Essenz

Nach dem Lebensrückblick, wenn wir in immer weitere Sphären aufsteigen, verlieren wir die Erinnerung an die letzte Inkárnation und werden zu unserer Essenz, also zu allem dem, was wir in allen Inkarnationen gewesen sind. Dabei helfen uns unser Geistführer und unser Engel, die uns beide schon durch alle Inkarnationen begleitet haben. Sie kennen uns so gut, wie niemand sonst. Sie waren dabei, als wir durch verschiedene Umstände zu Tode kamen, sie waren dabei, wenn wir glückliche und traurige Momente hatten. Wir bekommen nun eine Art Übersicht, aus dem wir ersehen können, wie unsere Seele sich durch die verschiedenen Inkarnationen entwickelt hat, und welche Erfahrungen noch gemacht werden müssen. Und aus diesem Verständnis heraus, erwächst in uns der Wunsch zur Reinkarnation. Dabei besprechen wir alle Einzelheiten sowohl mit dem Engel aber insbesondere auch mit dem Geistführer und natürlich mit den anderen Mitgliedern der Seelengruppe.

Wenn wir schwierige Umstände für die Reinkarnation wählen

Manchmal kann man es sich aus der irdischen Sicht heraus gar nicht erklären, warum man z.B. ein schwieriges Lebensthema gewählt hat. Da wir, solange wir inkarniert sind, versuchen, Leid in jeder Art zu vermeiden, können wir nicht verstehen, warum wir uns freiwillig in unangenehme Umstände hinein inkarniert haben. Das ist auch ein sehr umfangreiches Thema, deshalb werde ich morgen gesondert darüber schreiben. Ebenso möchte ich morgen darüber schreiben, welche Kräfte und Fähigkeiten, die wir im Erdenleben erworben haben, in der geistigen Welt wichtig sind.

Du kannst hier ein wenig weiterlesen: Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Und hier: Warum wir niemals alleine sind – auch nicht, wenn wir sterben

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wenn man sich schutzlos und verletzlich fühlt – Ressourcen aus früheren Leben

Gestern hatte ich ja darüber geschrieben, was man tun kann, um – trotz der stetigen Horrornachrichten – seelisch stabil zu bleiben. Heute möchte ich über das menschliche Wesen an sich schreiben. Ich erlebe, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass sie nicht genügend Ressourcen haben, um diese schwierige Zeit zu überstehen. Dieses Gefühl der Schutzlosigkeit oder Verletzlichkeit kommt oftmals aus den einschränkenden Gedanken, dass man sich nur als den Menschen betrachtet, als der man gerade inkarniert ist. Aber das ist ja nicht der Fall. Wir sind so viel mehr als unsere jetzige Inkarnation. Wir bringen viele Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnissen aus früheren Leben mit.

Ressourcen aus früheren Leben

Da nichts zufällig passiert, sind wir auch nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt inkarniert. Wir haben uns das so ausgesucht, eben weil wir Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse aus früheren Leben in uns tragen. Und es mag sein, dass diese noch ganz leise in uns schlummern, doch spätestens wenn wir sie dringend brauchen, werden diese aktiviert. Noch besser ist es natürlich, wenn wir uns dessen schon im Vorfeld bewusst sind. Dazu reicht es oftmals, wenn wir uns ein wenig mit uns beschäftigen und uns folgende Fragen stellen:

Was fällt mir besonders leicht?

Wir erkennen Ressourcen aus früheren Leben oftmals daran, dass wir in bestimmten Bereichen schon immer mit Leichtigkeit klargekommen sind. Das kann sein, dass man besonders musikalisch ist, aber auch, dass handwerkliche Verrichtungen ganz leicht gehen. Bei manchen Menschen ist es auch so, dass sie über bestimmte Dinge viel wissen, obwohl sie sich in diesem Leben noch gar nicht intensiv damit auseinander gesetzt haben.

Wofür interessiere ich mich schon seit Kindheit?

Starke Interessen und Talente, die man oftmals schon seit der Kindheit oder Jugend hat, deuten auch auf Ressourcen aus früheren Leben hin. Themen, zu denen Du Dich schon ganz früh hingezogen gefühlt hast und bei denen Du nicht müde wirst, Dich damit zu beschäftigen.

Was sind die Themen, die mich neuerdings faszinieren?

Genauso gut kann es aber auch sein, dass diese Themen tief in Deinem Inneren geschlummert haben und plötzlich taucht ein großes Interesse auf. Dieses Interesse kann so groß sein, dass Du Dich fragst, wieso Du dieses Thema nicht schon früher aufgegriffen hast. Manchmal bleiben diese Ressourcen bis zu einem bestimmten Augenblick versteckt. Dies kann viele Gründe haben, z.B. dass Dein Seelenplan vorgesehen hat, dass Du zunächst noch neue Themen in Dich aufnehmen sollst.

Welche Zusammenhänge erkenne ich oftmals intuitiv – ohne dass ich viel über eine Sache weiß?

Es kann sein, dass es in Deinem Leben Bereiche gibt, die Du nahezu schlafwandlerisch erkennst. Da gibt es Zusammenhänge, die für Dich glasklar sind, ohne dass Du Dich viel damit beschäftigt hast. Oder Du liest über irgendwas und denkst Dir: „Ja, genauso ist es. Das weiß ich.“ Oder Du hörst oder liest über etwas und denkst Dir: „Das stimmt doch so gar nicht. Ich weiß, dass es anders ist.“ Oftmals kommt diese Erkenntnis nur ganz leise und man verwirft sie sofort, weil man gar nicht weiß, woher die jetzt kommt.

Es ist wichtig, dass Du darauf achtest, wofür Du eine Affinität hast. Wenn man mal angefangen hat, auf diese Zeichen zu achten, werden sie häufiger. Wichtig ist dabei, dass man nicht sofort Schlüsse daraus zieht. Sondern man sollte diesen Erkenntnissen wie ein Forscher gegenüber stehen und erst einmal nur die Tatsachen zur Kenntnis nehmen. Am besten ist es, wenn Du diese Gedanken aufschreibst. Allzu frühe Schlüsse engen Dich nur ein und unser Gehirn ist sehr gut darin, rasch um alles herum eine Geschichte aufzubauen. Am besten fährst Du, wenn Du Dir jeglichen Schluss oder Erklärungsversucht dazu erst einmal verbietest. Du kannst dabei eine Technik aus dem Remote Viewing anwenden.

  1. Erkenntnis – Du liest über etwas und stellst fest, auch ohne weiterzulesen, weißt Du bereits, was der Autor sagen möchte. Du kennst das Thema über das er schreibt, auch wenn Du Dich in diesem Leben noch nicht damit beschäftigt hast. Nehmen wir an, der Autor schreibt über physikalische Phänomene.
  2. Du nimmst das mal zur Kenntnis und schreibst in Dein Erkenntnis-Büchlein: „Ich scheine mich mit physikalischen Themen gut auszukennen.“
  3. Jetzt möchte das Gehirn eine Geschichte draus spinnen und Du denkst: „Wahrscheinlich war ich in einem früheren Leben Physiker.“ Oder wenn Du ein wenig verwegen bist, schreibst Du vielleicht sogar: „Vielleicht war ich damals selbst derjenige, der das herausgefunden hat.“
  4. Nun gehst Du her, und streichst die letzten Sätze durch und schreibst daneben: „AÜL – Analytische Überlagerung“ Damit signalisierst Du Deinem Gehirn, dass es sich zwar eine nette Geschichte ausgedacht hat, aber dass Du davon ausgehst, dass sie nicht stimmt.

Du darfst wirklich davon ausgehen, dass diese Geschichten, die das Gehirn sich da zusammenreimt nicht stimmen. In seltenen Fällen stellen sie sich später irgendwann einmal als wahr heraus. Aber in den meisten Fällen ist es eine Geschichte. Viel wichtiger ist es, dass Du im Geiste eines Forschers zunächst viele solcher Ereignisse sammelst. Erst zu einem viel späteren Zeitpunkt zeigen sich dann oftmals die Zusammenhänge – aber nicht in Form von erdachten Geschichten.

Darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch schreiben. Doch wenn Du Lust hast, mach Dich doch einmal auf die Suche um solche Phänomene in Deinem Leben zu entdecken. Damit weitest Du nämlich Dein Feld der Möglichkeiten aus. So banal diese Übung oder Forschung klingen mag, sie ist außerordentlich wirksam.

Übrigens gibt es dazu zwei gute Nachrichten:

  1. Lena Meyer CSNU ist von 21.9-. bis 25.09. hier im Medium and Healer College um in der Medialen Intensivwoche zu unterrichten. Sie wird in dieser Zeit mediale Rückführungen anbieten.
  2. Seit gestern steht fest, dass wir im Medium and Healer College ab Februar 2023 eine Ausbildung in Medialer Rückführung anbieten werden. Nähere Informationen kommen in den nächsten Wochen.

Ich wünsche Euch allen eine schönen und erkenntnissreichen Mittwoch – der Mittwoch steht mit dem Planeten Merkur in Verbindung und das dazugehörige Metall ist Mercurius, also Quecksilber. Heute ist ein Tag lebhafter und lebendiger Gedanken und neuer Ideen.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Susan Cipriano auf Pixabay

Wer wir wirklich sind…

Oftmals sehen wir uns als das, was wir im Moment gerade sind. Das klingt dann so: „Ich bin XY, mein Familienstand ist XYZ und ich arbeite als XY bei XYZ.“ Und dann haben wir in diesem Moment das Gefühl, das sind wir – das ist unsere Existenz. Und diese fühlt sich dann auch oft genauso an: Klein, schwach, langweilig…you name it. Aber das stimmt ja in Wahrheit gar nicht. Das ist alles nur eine Momentaufnahme. Wir sind hier auf einer Reise. Und auf dieser Reise passieren wir verschiedene Stationen. Aber das sind nicht wir – das bist nicht DU – zumindest ist das nicht alles von Dir. Daher schreibe ich heute einmal auf, wer wir wirklich sind.

Wir sind die Summe aller Leben, die wir je gelebt haben

Wir sind die Menschen, die wir in all unseren Leben waren. Oftmals sind wir aber so verstrickt in die aktuelle Situation, dass wir diesen Aspekt völlig aus den Augen verlieren. Wir haben viele Male gelebt, haben ungezählte Erfahrungen gemacht, waren Täter, waren Opfer, waren Mütter, Väter, Töchter, Söhne…wir haben ein viel größeres Repertoire, als wir vielleicht derzeit spüren. Die momentane Situation ist wie ein Augenblick auf unserer Reise durch die Dimensionen. Unter Umständen leben wir auch zugleich noch in anderen Dimensionen ein ganz anderes Leben. Wir dürfen uns aus den Verstrickungen der momentanen Situation lösen und uns als das begreifen, was wir wirklich sind.

Wir sind ewig lebende geistige Wesenheiten

Egal, wie unsere momentane Situation ist, sie ist nur vorübergehend und selbst wenn sie, aus der derzeitigen Inkarnation heraus gedacht, bedrohlich oder dramatisch ist – in Wahrheit kann uns nichts bedrohen. Selbst wenn wir jetzt gerade todkrank sind – nichts kann unser Leben beenden. Wir leben mit und ohne Körper, müssen uns von niemandem trennen – da wir alle unsere Lieben wieder treffen. Niemand kann uns unser Leben nehmen – denn dieses ist ewig. Das, was hier gerade in inkarnierter Form sind, ist nur ein Aspekt von uns. Unser echtes Leben findet in der geistigen Welt statt. Das Leben hier ist wie ein Internat. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir bestimmte Erfahrungen machen wollten. Und uns für das Leben auf der Erde – zu dieser Zeit – zu entscheiden, war an sich schon eine heldenhafte Tat.

Wir sind Wesenheiten des ganzen Universums

Wir haben bestimmt auch schon auf anderen Planeten gelebt, waren hier zu Zeiten von Lemurien und Atlantis und kennen jede Menge anderer Lebensumstände. Gerade jetzt sind wir auf dem – wenig entwickelten – Planeten Erde und dürfen in dieser, doch recht groben, Welt unsere Erfahrungen machen. Aber wir sind nicht die nur die kleinen Menschlein, die gerade gegen eine Übermacht an Interessensgruppen kämpft, sondern wir sind viel größer und viel älter als wir auch nur erahnen können. Daher können wir auch viel mehr Mut entwickeln und viel mehr wagen. Sobald wir in diesem Bewusstsein leben, erstarken in uns ungeahnte Fähigkeiten, die aus den Erinnerungen früherer Leben kommen.

Wir sind stets begleitet

Wir sind begleitet von einem ganzen Team geistiger Wesenheiten. Manche davon begleiten uns durch alle Leben und kennen uns so viel besser, als wir uns selbst. Dieses geistige Team steht uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite – wir müssen es nur darum bitten. Und über all dem gibt es die großen universellen Wesenheiten, die ebenfalls für uns sorgen und sich um uns kümmern. Wir sind niemals alleine!

Wir sind unsterbliche geistige Wesen auf der Reise durch Raum und Zeit und wir sind aus freien Stücken hierher gekommen um etwas über uns und das Leben an sich zu lernen. Doch diese Inkarnation ist nicht unsere Existenz, sondern nur ein winzig kleiner Teil davon. Daher dürfen wir mutig sein, dürfen uns entwickeln und dürfen über unseren Tellerrand hinaus blicken.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

PS: Ich freue mich riesig, wenn Ihr meine Morgen-Impulse an Freunde und Bekannte weiterempfehlt, damit möglichst viele Menschen sie lesen. Dankeschön!

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Erinnerungen an frühere Leben und Rückführung

Ostern ist ein wunderbarer Moment, um uns bewusst zu machen, dass es kein endgültiges Vergehen gibt. Nach jedem Vergehen folgt ein Werden. Auch wir sind ja nicht als frische Seelen hier auf die Welt gekommen, sondern wir waren schon oft hier und kommen immer wieder. Das ist einerseits ein tröstlicher Gedanke – ich habe schon oft darüber geschrieben und gesprochen. Es gibt weder Tod noch eine endgültige Trennung von geliebten Menschen. Doch manchmal haben wir noch Reste von Erinnerungen in unserem Energiefeld, die teilweise störend und hinderlich sein können.

Erinnerungen an frühere Leben

Nicht nur die Art früherer Tode, auch traumatische Begegnungen mit Menschen oder andere Vorkommnisse in früheren Leben können unser jetziges Leben beeinträchtigen. Oftmals erleben wir Ängste, bei denen wir uns nicht erklären können, woher sie kommen. Oder wir begegnen Menschen, die uns bekannt vorkommen, obwohl wir sie in diesem Leben noch gar nicht getroffen haben. Es gibt viele Möglichkeiten von Erinnerungsfetzen an vergangene Leben.

Daher freue ich mich sehr, heute bekannt geben zu dürfen, dass meine Kolleg

in Lena Meyer am Freitag, den 29.04.2022 und am Montag, den 02.05.2022 hier in Österreich, genau gesagt hier bei mir, in 2651 Reichenau/Rax, Termine für Rückführungen zu vergeben hat. Es ist bereits das dritte Mal, dass sie hier sein wird, um Menschen zu helfen, gewissen Dinge in ihrer weit entfernten Vergangenheit zu lösen und zu klären. Wer diese Möglichkeit in Anspruch nehmen will, möge sich bitte möglichst rasch melden, da nur wenige Termine zur Verfügung stehen.

Nähere Informationen findet Ihr hier: Rückführungen April/Mai

Ich werde mich am Nachmittag mit einer weiteren Neuigkeit noch einmal melden. Daher wünsche ich jetzt einmal einen wunderschönen Karfreitag Vormittag und Mittag!

Ganz liebe Grüße

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Darkmoon_Art auf Pixabay

Was wir aus früheren Leben mitbringen

Wenn wir nur so auf unser Leben schauen, dass wir es von der Geburt bis zum Tod betrachten, macht oftmals so manches, das uns widerfährt keinen Sinn. Es macht erst Sinn, wenn wir uns in dem Rad der immer wiederkehrenden Erdenleben betrachten. Es ist oft die Rede von Karma. Und damit ist dann meist gemeint, dass das irgendwie eine Strafe ist, also dass wir (oder andere Menschen) für Vergangenes büßen müssten. Aber das stimmt so nicht. Karma bedeutet lediglich, dass wir selbst uns vorgeburtlich bestimmte Aufgaben vornehmen, die wir im nächsten Leben meistern möchten. Wenn wir etwas bewältigen, erwachsen uns daraus nämlich neue Kräfte, wie Mutkräfte oder Durchhaltekräfte, die wir entwickeln wollen. Deshalb nutzt es auch oft nichts, wenn wir vor Situationen davonlaufen, denn wir kreieren uns diese Situationen so lange wieder und wieder, bis wir sie bewältigt haben.

Nicht den falschen Umkehrschluss denken

Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass wir Situationen, die für uns sehr belastend sind, ewig aushalten müssen. So einfach ist es nicht. Es ist wahrscheinlich, dass wir lernen wollten, uns selbst daraus zu befreien. Das menschliche Leben ist schon recht vielschichtig, aber die geistige Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten sind noch viel vielschichtiger. Das heißt, es gilt ganz genau zu sein und immer wieder in sich hineinzuhören, was jetzt der richtige Weg ist. Wir haben dies ja alles deshalb hinter dem Schleier des Vergessens verborgen, damit wir in diesem Leben aus dem völlig freien Willen heraus das Eine oder das Andere wählen. Und es ist kein Problem, wenn wir manches Mal das Falsche wählen, solange wir es irgendwann bemerken und nicht in der Trance gefangen bleiben.

Die Sache mit den PartnerInnen

Wenn wir z.B. immer wieder PartnerInnen wählen, die uns nicht gut tun, dann ist es nicht so, dass wir das nun bis zur bitteren Neige auskosten sollen, sondern es ist so, dass wir dieses Muster erkennen wollen und es bewusst durchbrechen. Nicht nur, dass wir uns von diesem Partner und dieser Partnerin trennen, sondern dass wir auch merken, dass etwas in unserem Inneren uns immer wieder in die Arme solcher Menschen treibt. Und dann gilt es dies in unserem Inneren ausfindig zu machen, damit wir innerlich frei werden für Partnerschaften, die uns gut tun und in denen wir mit unserem Partner auf Augenhöhe sein können. Dies gilt nicht nur für Liebesbeziehungen, sondern ist genauso in Geschäftsbeziehungen und am Arbeitsplatz möglich. Wenn wir immer wieder einen despotischen Chef oder GeschäftspartnerIn haben, dann gilt es genauso dieses Muster zu durchbrechen und zu erkennen, welche Art von ChefIn oder GeschäftspartnerIn wir denn anziehen wollen.

Begabungen und Talente

Wenn wir merken, dass wir in manchen Dingen besondere Begabungen haben, dann ist es meist so, dass wir diese ganz bewusst in dieses Leben mitgebracht haben, um Angefangenes weiterzuführen oder zu vollenden. Aber oftmals verkümmern diese Gaben, weil wir glauben, dass wir – aus Sachzwängen heraus – nicht in der Lage sind, uns damit zu beschäftigen, weil wir soviele andere Dingen MÜSSEN. Die besonderen Gaben werde oftmals als „Glück“ oder „Hobby“ betrachtet und auf jeden Fall nicht in ihrem Wert gesehen. Das ist ja bereits im Schulsystem so, dass nicht mit und an den Stärken gearbeitet wird, sondern immer nur am Defizit. Die Stärken werden als nicht besonders erwähnenswert betrachtet, die sind halt einfach da. Aber das Defizit erhält die Aufmerksamkeit. Dies führt zum Schluss dann meist dazu, dass wir in allen Bereichen nur mittelmäßig sind, weil die Stärken keinerlei Aufmerksamkeit erhalten haben und die defizitären Bereiche nie zur Meisterschaft führen. Dabei wäre es gerade wichtig, dass wir das, was wir aus früheren Leben mitbringen – und genau das zeigt sich oft in Begabungen und Talenten – ausbauen und daraus etwas erschaffen.

Spirituelle Talente und Sensitivität

Gerade derzeit sind wahnsinnig viele Menschen inkarniert, die hellsichtig sind auf die eine oder andere Weise und die das Talent mitbringen, gewisse Dinge wahrzunehmen, die andere Menschen nicht wahrnehmen. Diese sensitiven Menschen sind oftmals vom alltäglichen Leben überfordert. Sie nehmen so viel mehr wahr als die Mitmenschen, sodass sie sehr schnell unter der Reizüberflutung unseres Alltags leiden. Und auch hier tritt wieder eine ähnliche Situation ein wie in der Schule. Diese Menschen versuchen verzweifelt mit den nicht-sensitiven Menschen mitzuhalten, erschöpfen sich aber viel früher und fühlen sich dann falsch und nicht belastbar genug. Das führt dazu, dass diese sensitiven Menschen immer dem vermeintlichen Ideal nachjagen, so zu werden wie ihre Mitmenschen. Genau so robust, genau so belastbar…usw. Und dabei erschöpfen sie sich mehr und mehr. Hier würde es gelten, dieses Anders-Sein zu erkennen und daraus etwas zu gestalten, anstatt zu versuchen, sich dem Mainstream anzupassen. Ein Fisch versucht ja auch nicht, genauso schnell zu laufen wie ein Leopard. Diese Menschen nun, die die spirituellen Talente mitbringen gehören gefördert und begleitet und vor allen Dingen sollten sie die Gesellschaft suchen von Menschen, denen es ähnlich ergeht. Es macht keinen Sinn, wenn sensitive Menschen versuchen sich „abzuhärten“, damit sie in der Welt der Nicht-Sensitiven bestehen können.

Das Leben in seinen Herausforderungen erkennen und anzunehmen

Wenn wir aufhören in Schubladen zu denken, und irgendwelchen fragwürdigen Idealen, die der von Konzernen gesteuerte Mainstream vorgibt, nachzulaufen, können wir endlich anfangen, der Mensch zu sein, der wir vor unserer Geburt vor Augen hatten. Wir können sein, wer wir wirklich sind. Aber es ist nicht einfach, sich den Krallen der gesteuerten Desinformation zu entziehen. Dazu braucht es eine Menge Mut. Und wir müssen uns der gesteuerten Fehlinformation aktiv entziehen. Das, was uns Fernseher und Zeitungen vorgaukeln, was das Wichtige im Leben ist, ist für unser Leben in Wahrheit völlig uninteressant. Zu viele Interessen stecken dahinter.

Wir brauchen den Mut zur Individualität und dürfen wieder lernen selbst zu denken, uns die Informationen, die wir brauchen, von weniger zweifelhaften Quellen zu holen. Das ist weniger bequem als sich einfach nur berieseln zu lassen, aber es lohnt sich – für dieses und die weiteren Leben!

Ich wünsche Euch und Ihnen allen einen erfreulichen und/oder erkenntnisreichen Mittwoch

Manou Gardner Medium

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay