Das Internet – eine Wesenheit?

Rudolf Steiner hat in einem seiner Vorträge darüber gesprochen, was bis zum Jahr 2000 eintreffen würde, wenn die Menschen nicht aufwachen und sich der geistigen Welt bewusst werden würden. Dabei hat er drei Erscheinungen genannt: Erstens würde die Medizin sehr menschenfeindlich werden. Es würden Substanzen gefunden und angewandt werden, die gewisse Erkrankungen hervorrufen können oder auch nicht. Ich denke, das ist bereits eingetroffen. Zweitens würde der Sexualinstinkt der Menschen sehr grausam werden. Ich denke, jeder kann sich vorstellen, in welcher Form auch dies eingetreten ist. Und drittens, es würde eine Technik erfunden werden, die den Menschen erlaubt, nur durch Knopfdruck Signale über den ganzen Erdball zu schicken. Das war aus meiner Sicht eine gute Beschreibung des Internets.

Wieso sollte das Internet wesenhaft sein?

Es gab im Rahmen der Flensburger Hefte Reihe mal ein Fragenkompendium im Rahmen der „Interviews mit Elementarwesen“, wobei auch gefragt wurde, was es denn aus Sicht der Elementarwesen mit dem Internet auf sich hätte. Und da kam eine Antwort, die in mir sofort resonierte: Das Internet ist der menschlichen Kontrolle längst entglitten und hat sich zu einem selbstständigen, spinnenartigen Wesen verwandelt. Je mehr die Menschen sich darin tummeln ohne das Ich dazu zu verwenden – also einfach selbstvergessen durch das Internet surfen – desto mehr nährt sich diese Wesenheit von den Ichen der Menschen. Die Menschen verlieren dabei mehr und mehr ihre Ich-Kraft. Und das ist etwas, das man selbst auch erleben kann. Wer hat sich nicht schon einmal dazu verleiten lassen, sich im Internet zu verlieren und von einem Artikel oder Video zum anderen zu surfen? Und wenn man auf die Uhr schaut, ist unendlich viel Zeit vergangen und man fühlt sich innerlich irgendwie leer. Kennt Ihr das? Es ist ein ganz anderes Gefühl, wie z.B. wenn man Stunden in ein gutes Buch vertieft war, das die Seele auf eine Art angereichert hat. Das Internet macht den Menschen leer – Ich-leer. Man verliert diesen wichtigen Anteil, der uns ja eigentlich erst zum Menschen macht.

Die Tiefen des Internets

Und wir wissen ja auch, dass das, was die meisten Menschen als Internet kennen, also dieser Teil, in dem es Suchmaschinen wie Google und „soziale Medien“ gibt, nur der kleinste Teil des Internets ist. Das Internet ist vergleichbar mit einem Eisberg. Das, was die meisten Menschen kennen, ist das sogenannte Surface Web, also die Oberfläche. Darunter gibt es dass Deep Web – ein Konsortium von Datenbanken und Dokumenten von Firmen, Regierungen und Organisationen. Und eine Stufe tiefer das sogenannte Dark Web. Dieses Dark Web ist der Alptraum der meisten Menschen. Und auf manche Arten ist es auch bereits hilfreich gewesen. Im Dark Web gibt es die Möglichkeit ALLES zu kaufen. Und wenn ich schreibe ALLES meine ich ALLES. Und weder Dark Web noch Deep Web sind mit den gängigen Browsern zu erreichen. Ich kenne viele Berichte, von ahnungslosen jungen Burschen, die sich abenteuerlustig auf den Weg ins Dark Web gemacht haben und seither mit ihren Traumata kämpfen. Im Dark Web gibt es keine Suchmaschinen und die Seiten haben seltsame hieroglyphische Namen. Man muss wissen, was man sucht. Wenn man das nicht weiß, kommt man auf Seiten, auf denen man Dinge sieht, die ein gesunder Mensch niemals sehen möchte. Ich rate es jedem dringlichst ab, sich da einfach hinein zu begeben. Und die andere Seite ist, dass das Dark Web oftmals die einzige Möglichkeit ist, Whistle Blower Informationen aus dem Land zu bekommen. Das Dark Web ist vollkommen anders strukturiert als das Surface Web. Es ist unmöglich dort die Spuren der einzelnen User zurückzuverfolgen. Deshalb eignet es sich auch so gut als Tummelplatz für alles Dunkle und Schreckliche. Und diese beiden, Dark Web und Deep Web, machen ungefähr 80% des ganzen Internets aus. Unser bekanntes Surface Web ist nur die Spitze des Eisbergs mit geschätzten 20% Volumen.

Wesen des Grauens und des abgrundtief Bösen

Die Tiefen des Internets sind so angefüllt mit grausamen Inhalten, dass es natürlich nicht nur Anziehungspunkt, sondern auch Brutstätte der dunklen Wesenheiten ist. Und da das Internet eine Gesamtheit in sich bildet, sind wir auch im Surface Web gefährdet mit diesen Wesenheiten – auf einer unbewussten Ebene – in Kontakt zu kommen. Daher ist es gut, wenn wir den Gebrauch des Internets auf das reduzieren, was unbedingt notwendig ist.

Der gute Umgang mit dem Internet

  • Es ist wichtig, dass wir vollbewusst bleiben, während wir uns im Internet aufhalten. Wir dürfen die Kontrolle über unser Tun nicht aus der Hand geben. Suchen wir die Information, die wir brauchen, oder lesen wir die Nachricht von unseren Freunden und dann lösen wir uns wieder daraus.
  • Die Zeit im Internet so kurz wie möglich zu halten. Solange wir vollbewusst etwas suchen oder nachlesen oder ein Tutorial schauen sind wir wie geschlossene Kugeln. Sobald wir aber unsere Kontrolle aufgeben und uns dem Internet hingeben, sind wir Eintrittsportal für diese Wesenheiten, die dann durch uns an die Oberfläche kommen.
  • Füllen wir das Internet mit guten und aufbauenden Inhalten. Durchgeistigen wir das Internet.
  • Es ist für die meisten Menschen keine Option das Internet gar nicht mehr zu nutzen und ich sehe das auch nicht als Lösung, sondern befreien wir es aus den Fesseln des Dunklen und durchlichten es mit unseren Botschaften.
  • Machen wir uns bewusst, dass das Internet längst keine tote Technik mehr ist, die es im Übrigen gar nicht gibt. In jeder Technik sind auch Elementargeister zugange. Seien wir uns also bewusst, dass wir es mit einer – von uns Menschen geschaffenen – Wesenheit zu tun haben und überlassen wir uns auf keinen Fall ihrer Führung.
  • Haben wir keine Angst, sondern stellen wir uns mutig den Tatsachen – nun aber vollbewusst.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Donnerstag – seid stets wachsam!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Thomas Wolter auf Pixabay

Ein Kommentar zu „Das Internet – eine Wesenheit?

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