6. Portaltag: Hilfe aus dem Jenseits

Hilfe aus dem Jenseits kommt viel öfter vor, als uns bewusst ist. All die wunderbaren „Zufälle“ und Fügungen sind Grüße unserer Lieben aus der geistigen Welt. Die Menschen, die bereits ihren Körper abgelegt haben, sind nicht weg. Sie sind in unserer Nähe und stehen uns zur Seite. Viele Menschen vergessen das in ihrem Alltag. Doch die Menschen in der geistigen Welt nehmen Anteil an unserem Tun und an unserem Schicksal und haben großes Interesse, daran mitzuwirken. Darüber möchte ich heute schreiben.

Grundsätzliches:

Wir sind alle geistige Wesen und unsere wahre Heimat ist die geistige Welt. Hier auf der Erde sind wir zu Besuch, um uns zu entwickeln. Bestimmte Entwicklungsschritte sind nur möglich, wenn wir uns als physische Menschen inkarnieren. Doch unsere wahre Natur ist geistiger Art. Deshalb ist es auch so selbstverständlich, dass die Menschen in der geistigen Welt, die voraus gegangen sind, uns ihre Hilfe aus dem Jenseits anbieten.

Konkrete Geschichten von Hilfen aus dem Jenseits

Eine Frau hat ihren Mann nach sehr langer Krankheit verloren. Er hat recht unerwartet seinen Körper verlassen. Sie hatte sich lange und hingebungsvoll um ihn gekümmert und sein Leben so angenehm wie möglich gemacht, trotz seiner schweren Erkrankung. Er sagte immer wieder zu ihr, dass er ihr das gerne eines Tages zurückgeben möchte, was sie für ihn getan hat. Diese Frau ist selbstständig und ihr Unternehmen ernährte sie, aber es war ein ewiger Kampf um den nächsten Auftrag, da sie auch viel Zeit für ihren Mann aufwendete. Und kurz nach seinem Begräbnis begann es, sie einen langfristigen Auftrag nach dem anderen erhielt, sodass sie Wochen später wusste, dass sie für die nächsten Jahre ausgesorgt hatte. Ihr war sofort klar, dass ihr Mann dahinter steckte, denn genau dies war immer sein größter Wunsch gewesen. Und so hatte er ihr die notwendige Hilfe aus dem Jenseits geschickt.

Eine andere Geschichte zur Hilfe aus dem Jenseits

Ich habe einen sehr guten Freund, der zu seinen Lebzeiten Sozialarbeiter im einem Brennpunkt-Viertel war. Das heißt, er war im Umgang mit schwierigen Jugendlichen total bewandert und ich habe ihn oft für sein souveränes Handeln bewundert. Als er ganz unerwartet seinen Körper verließ, begann ich, ihn immer wieder darum zu bitten, meine Kinder zu begleiten, wenn sie abends unterwegs waren. Und eines Tages war meine Tochter mit dem Zug unterwegs und ich wusste, dass um diese Uhrzeit nicht viele weitere Fahrgäste in dem Zug sein würden. Und ich bat ihn, auf sie aufzupassen. Als ich sie am Bahnhof abholte, fragte ich sie, ob denn noch jemand in dem Zug war und sie verneinte. „Allerdings“, fügte sie hinzu „…hatte ich dauernd das Gefühl, dass mir gegenüber auf dem Vierersitz noch jemand sitzt. Ich war sehr glücklich über diese Hilfe aus dem Jenseits von meinem Freund.

Hier habe ich die Geschichte schon einmal etwas ausführlicher beschrieben: Wie uns Menschen aus der geistigen Welt helfen

Noch eine wunderbare Geschichte

Dies ist gerade gestern in der Hellsinne-Gruppe geschehen. Eine liebe Teilnehmerin, die bereits mit der geistigen Welt arbeitet, hat – wie alle Menschen – immer wieder Zweifel an sich selbst und an ihrem Weg. Gestern übten wir öffentliche Jenseitskontakte vor der ganzen Gruppe und es erschien eine Kollegin von ihr, die sie vor rund vierzig Jahren kannte. Damals war die Kollegin schon sehr lange in ihrem Beruf und eine „graue Eminenz“ auf deren Wort man hörte und der man vertraute, während die Teilnehmerin noch junge Berufsanfängerin war. Und diese Kollegin kam gestern, um ihr zu sagen, dass sie genau auf dem richtigen Weg ist. Sie brachte dafür sogar ein sehr wichtiges und wertvolles Symbol mit, damit kein Missverständnis entstehen konnte, was genau sie meinte.

Das sind nur ein paar wenige Beispiele dafür, wie uns permanent Hilfe aus dem Jenseits zuteil wird. In dem Moment, in dem wir uns für diese Möglichkeit öffnen, können wir viel freier und entspannter sein, denn wir müssen Dinge nicht immer selbst und alleine machen. Die Menschen in der geistigen Welt stehen uns mit Rat und Tat zur Seite. Und während der Portaltage können wir diese Kontaktaufnahme wesentlich leichter erspüren.

Wer mehr über Fügung und Zufälle lesen möchte, hier habe ich speziell darüber geschrieben: Zufall – Synchronizität – Fügung – Wirken der geistigen Welt

Deshalb lautet das heutige Mantra:

„Ich nehme die Hilfe aus dem Jenseits dankbar an, denn meine Lieben in der geistigen Welt unterstützen meine Entwicklung.“

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Jenseitskontakte sind Heilung

Die Aufgabe eines Mediums besteht in erster Linie darin, durch die Jenseitskontakte das Bewusstsein der Menschen für das Leben nach dem Tod zu entwickeln. Wenn wir wissen, dass der Tod gar nicht existiert, stehen wir viel stabiler im Leben. Ja, wir legen unseren physischen Körper eines Tages ab, doch unser Leben endet damit nicht. Wir leben mit oder ohne physischen Körper. Und wir haben im Diesseits und im Jenseits wichtige Aufgaben.

Im Leben nach dem Tod haben wir auch Aufgaben zu verrichten

Wenn wir nach unserem Tod ins Jenseits wechseln, also in die Welt, in der wir eigentlich zuhause sind, übernehmen wir dort weitere Aufgaben. Je nachdem, wie gut und wie weit wir unsere Kräfte im Diesseits entwickelt haben, stehen uns im nachtodlichen Leben unterschiedliche Qualitäten zur Verfügung. Wir entwickeln unsere seelischen Kräfte auf der Erde, aber verwenden können wir diese oftmals erst in der geistigen Welt. Und wenn wir das nächste Mal eine Inkarnation antreten, sind wir ebenfalls mit diesen Kräften ausgestattet.

Jenseitskontakt als wundersame Heilung auf beiden Seiten

Es gilt in der spirituellen Welt oftmals der Glaube, dass Jenseitskontakte nur für den Menschen in der physischen Welt wichtig sind. Aber das ist weit gefehlt. Auch die Verstorbenen, oder besser gesagt, die Menschen in der geistigen Welt, profitieren davon, wenn sie Unausgesprochenes noch ausprechen können. Es ist Heilung, wenn sie dem geliebten Menschen, den sie zurückgelassen haben, noch sagen können, wie sehr sie ihn/sie lieben. Oder manchmal ist es auch eine Entschuldigung, die die Beziehung der beiden Menschen, die nun in unterschiedlichen Welten leben, heilt.

Verstorbene können die Zusammenhänge besser erkennen

Sobald der Mensch die geistige Welt betritt, werden die Zusammenhänge zwischen Menschen sichtbar. Deshalb kommt bei einem Jenseitskontakt auch gar nicht selten jemand, mit dem man zwar keine lange Verbindung hatte, der im Leben des Klienten aber einen wichtigen Impuls gesetzt hat, der diesen beiden Menschen, als sie noch beide in der phyischen Welt lebten, gar nicht bewusst war. Und auch Familienangehörige können nun sehen, was sie durch ihr Verhalten ausgelöst haben. Und gerade bei Eltern, die nicht besonders liebevoll waren, oder bei Partnern, die es mit der Treue nicht so ernst genommen haben, ist es heilsam, wenn diese Themen noch einmal angeschnitten werden, damit beide Seiten frei werden von Wut und Schuld.

Die Gefühle der Hinterbliebenen beeinflussen das Leben nach dem Tod

Ich möchte hier ein wunderbares Buch empfehlen, in dem ein Soldat noch lange nach seinem Tod Kontakt zu seinen Schwestern gepflegt und auch öfter darüber gesprochen hat, welche Auswirkung die Trauer seiner Familie auf sein nachtodliches Leben hat: Brücke über den Strom

Wenn Du einen Jenseitskontakt haben möchtest

Natürlich stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung um einen Jenseitskontakt für Dich zu machen. Nähere Informationen findest Du hier: Jenseitskontakt

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag. Und vielleicht mögt Ihr Eure Lieben in der geistigen Welt ein wenig in Euer Wochenende einbeziehen. Sie freuen sich darüber, wenn man an sie denkt, und vielleicht dazu sogar eine Kerze anzündet. Darüber schreibe ich dann morgen mehr!

Liebe Grüße in Euren Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie sieht es im Jenseits eigentlich aus? – Eindrücke und Wissenswertes

Oftmals gelingt es Menschen, dass sie aktzeptieren können, oder darauf vertrauen, dass die Lieben in der geistigen Welt noch vorhanden und nicht einfach weg sind. Sondern dass es einen Ort gibt, an dem sie nach wie vor wirken. Aber wo dann die Vorstellungskraft endet ist an dem Punkt, wie es da, wo die Menschen jetzt sind, eigentlich aussieht. Und dass dies schwierig ist zu verstehen, ist vollkommen verständlich, denn wir Inkarnierten haben nur eine sehr begrenzte Vorstellungswelt, die vermutlich nicht ausreicht, um sich dem auch nur anzunähern. Da ich neugierig bin, frage ich im Jenseitskontakt gerne nach, wo sich die Menschen denn nun befinden. Und da wird es ganz spannend.

Das Jenseits – wie ist es da mit der Zeit?

Das Jenseits ist ebenfalls eine Welt wie das Diesseits, nur sehr viel vielfältiger. Was sicher ein absoluter Unterschied zu hier ist, ist die Gleichzeitigkeit. Es ist alles gleichzeitig vorhanden. Die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Und wenn die Menschen in der geistigen Welt denken, dass sie z.B. im irdischen Zuhause vorbeischauen wollen, dann sind sie im gleichen Moment auch schon dort. Zeit spielt in der geistigen Welt keine Rolle. Deshalb ist es auch nicht immer leicht zuverlässige Zeitangaben aus der geistigen Welt zu erhalten. Manchmal klappt es, wenn es in der Erinnerung der Menschen noch gut verankert ist.

An welchen Orten sind die Menschen in der geistigen Welt?

Rudolf Steiner hat es einmal gut beschrieben. Er sagte sinngemäß: „Wenn ein Mensch zum Beispiel sich nicht damit abfinden kann, dass er gestorben ist, dann baut er sich in der geistigen Welt – nur mit der Kraft des Gedankens – ein Abbild seiner physischen Welt. Er lebt dann weiter in seinem Haus, geht weiterhin in sein Büro und führt alles so fort, wie er es zu Lebzeiten auch getan hat.“ Dies alles ist ohne Weiteres möglich. Mir zeigen sich die Menschen in der geistigen Welt oftmals in ähnlichen Situationen, die die Angehörigen auch aus der physischen Welt kennen. An einem Bistrotisch stehend und sich unterhaltend oder wie auf einem Marktplatz stehend und zu den Menschen sprechend, oder in einem Garten sitzend… In der geistigen Welt kann man sich die Orte, an denen man sein will, im Augenblick erschaffen. Wenn ich zum Beispiel nachfrage, ob auch andere Angehörige bei dem Menschen in der geistigen Welt sind, dann erhalte ich oftmals das Bild, dass sie wohl da sind, dass Derjenige auch weiß, dass sie da sind, aber sie derzeit nichts gemeinsam zu tun haben. Das ist dann ohne jegliches Bedauern. Da es keine Zeit gibt, ist es nicht wichtig, ob man sich jetzt oder später trifft. Die Menschen sind ohne jede Eile und ohne jeglichen Druck. Sie scheinen ganz genau darin geleitet zu werden, was als nächstes zu tun ist.

Oftmals befinden sich die Menschen in wunderschönen Landschaften, in denen es offenbar von ganz vielen Wesenheiten wimmelt und deren Anwesenheit die Menschen erfühlen. Es wird die Anwesenheit anderer Wesen sowieso mehr erfühlt als gesehen. Es ist, als ob die Menschen in der geistigen Welt genau wissen, wer alles hier ist und wie alles miteinander verwoben ist. Und sie fühlen sich, da wo sie sind, sehr zuhause.

Wer leitet die Menschen in der geistigen Welt an – Geistführer, Engel?

Aus meiner Sicht sind es diese beiden Begleiter, die den Menschen sowohl im physischen Leben, aber auch zwischen den einzelnen physischen Leben anleiten und ihnen zeigen, was zu tun ist. Der Geistführer, der uns durch alle Leben begleitet und der persönliche Engel, der uns ebenfalls durch alle Leben begleitet, sind um uns herum. Im nachtodlichen Leben sind wir freier. Wir haben einerseits die Aufgabe, uns unser Leben noch einmal genau zu betrachten – und zwar nicht wie wir es erlebt haben, sondern wie die anderen Menschen uns erlebt haben. Wir erleben die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Und daraus ziehen wir dann unsere Schlüsse. Und darüber beraten wir uns dann auch sowohl mit dem Geistführer als auch mit dem persönlichen Engel.

Wieso inkarnieren wir dann wieder?

Viele Menschen fragen sich, wieso wir eigentlich wieder inkarnieren, wo es doch in der geistigen Welt so schön ist? Doch ist die Zeit, die wir auf der Erde verbringen sehr wichtig, weil wir gewisse Entwicklungsschritte nur hier vollbringen können. Wir entscheiden uns – aufgrund unserer eigenen Erkenntnisse bei der Lebensrückschau – wie und in welche Umstände wir später wieder inkarnieren wollen. Da kommt dann in weiterer Folge auch noch dazu, dass wir nach der Rückschau auf das letzte Leben auch sehen, wer wir in all den früheren Leben waren und wie weit wir mit unserem Seelenplan gekommen sind. Und das sind die Grundlagen für unsere nächste Inkarnation. Natürlich besprechen wir das auch mit den Menschen unserer Seelengruppe, die nach und nach ebenfalls in der geistigen Welt ankommen. Und dies ist ein höchst kompliziertes Unterfangen nach unseren Maßstäben im Diesseits. Aber im Jenseits ist es gar nicht so kompliziert, da alle Vorgänge gleichzeitig ersichtlich sind, und wir über ein wesentlich komplexeres Bewusstsein verfügen. Und wir legen dort andere Maßstäbe an, als wir sie während einer Inkarnation anlegen. Ein Klient von mir sagte vor ein paar Tagen: „Ich muss hirntot gewesen sein, als ich mir dieses Leben ausgesucht habe.“ Und das war sehr treffend. Ja, das Gehirn, das physische Gehirn, hatte dabei nichts mitzusprechen. In diesen Entscheidungen sind wir viel überpersönlicher. Das, was uns jetzt hier vielleicht so schrecklich erscheint, sind aus der geistigen Welt heraus betrachtet wichtige Erfahrungen, die wir machen wollten(!). Dies ist mir unserem 3D-Denken kaum vorstellbar.

Wie sehen die Menschen in der geistigen Welt die physische Welt

Ich habe den Eindruck, dass die physische Welt aus der geistigen Welt nicht genauso wahrgenommen wird, wie wir sie wahrnehmen, sondern sie wird mehr in der seelischen Qualität wahrgenommen. Oftmals fragen die Klienten: „Wie findet er/sie das, wie ich das Haus neu gestrichen habe?“ Und dazu erhalte ich dann oftmals ein geistiges Achselzucken. Wenn allerdings etwas mit ganz besonders viel Liebe getan wurde, dann nehmen es die Menschen in der geistigen Welt wahr. Sie sehen uns also nicht und denken: Uff, der rote Rock steht ihr jetzt aber gar nicht.“ Sondern sie sehen uns und denken: „Ach, heute ist ihr Herz weit und offen und frei von Kummer.“ Das ist nur ein winzig-kleines Beispiel um das verständlich zu machen. Deshalb spielen viele der materiellen Dinge in der geistigen Welt auch keine Rolle mehr. Ich werde auch oft gefragt: „Ist es für z.B. die Oma in Ordnung, wenn wir ihr Haus verkaufen?“ Und da erhalte ich meist auch nur Gleichgültigkeit. Lediglich wenn es darum geht, für den Angehörigen eine Sicherheit zu schaffen oder zu erhalten, haben die Menschen in der geistigen Welt daran Interesse. Ansonsten spielt es keine Rolle, auch wenn es im physischen Leben sehr wichtig war.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck der geistigen Welt geben. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Am Anfang steht der Tod

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Ich meine es genau so. Noch immer viel zu viele Menschen glauben, dass der Tod das Ende des Lebens ist, aber das ist eine große Täuschung. Und diese Täuschung wird dadurch hervorgerufen, dass wir – sobald wir die ersten Babyjahre hinter uns haben – unseren Ursprung und unsere Herkunft vergessen. Als kleines Baby wissen wir noch, in einer Art träumendem Bewusstsein, dass wir kosmische ewige Wesen sind. Doch dann tritt, meist mit dem dritten Lebensjahr, die Fähigkeit in unser Leben, dass wir uns als Individuum betrachten können – das merkt man daran, dass das kleine Kind nun beginnt sich selbst mit „ich“ zu bezeichnen und nicht mehr in der dritten Person von sich spricht. Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem die Erinnerung an unsere kosmische Existenz verblasst.

Was passiert, wenn wir sterben? Was Menschen mit Nahtod Erfahrungen berichten

Wenn wir sterben, lösen wir uns aus unserem physischen Körper und die allererste Erkenntnis ist: Wir sind nicht unser Körper. Aus Berichten von Menschen, die eine Nahtod Erfahrung gemacht haben, wissen wir, dass sie meist nicht einmal eine Verbundenheit mit dem Körper spüren. Sie sehen ihn, meist von oben, und sind seltsam unbeteiligt. Oftmals sehen sie dabei auch, wie Ärzte oder andere Menschen versuchen zu reanimieren, doch sie haben nicht das Bedürfnis, wieder in den Körper zurückzukehren. Dann folgt meist dieser immer wieder beschriebene Tunnel und das Gefühl unendlicher Liebe und des Angenommenseins und sie nehmen die Anwesenheit eines Bewusstseins wahr, selbst wenn sich dieses nicht wesenhaft zeigt. Oftmals erfolgt da schon der schnelle Rückblick auf das vergangene Leben, in dem manche Situationen besonders hervorstechen und sehr viele Details sichtbar werden – sogar Situationen, die der Mensch längst vergessen hatte und denen er auch keine große Bedeutung beigemessen hat. Oftmals zeigt sich den Menschen auch eine Wesenheit, die ihnen mitteilt, dass sie noch nicht bleiben können und sie erhalten unter Umständen Wissen über bestimmte Zusammenhänge oder Aufgaben, die sie noch erledigen sollten. Nicht lange nach diesem Erlebnis müssen die Menschen, die weiterleben sollen, wieder zurück in ihren Körper. Dieses wieder Zurückkehren ist oftmals gar nicht unbedingt angenehm, da der außerkörperliche Zustand als so wunderschön erlebt wurde. Und nicht selten sind die „Wiederbelebten“ über diese Tatsache gar nicht glücklich.

Was ich in Jenseitskontakten erfahren habe

In Jenseitskontakten ist es manchmal so, dass die Menschen zeigen, was sie nun zu tun haben. Ich denke nicht, dass es uns inkarnierten Menschen möglich ist, dies in vollem Umfang zu begreifen, doch wichtig dabei ist die Tatsache, dass wir nachtodllich weder ausgelöscht sind, noch sitzen wir nur auf einer Wolke und spielen Harfe. Viele Menschen im Jenseitskontakt zeigen, dass sie gerade mit ihrer Rückschau auf das vergangene Leben beschäftigt sind. Diese Rückschau kann gut und gerne ein Drittel der gelebten Zeit andauern. Dabei nehmen die Menschen in der geistigen Welt ihr letztes Leben aus der Sicht der anderen Menschen wahr. Sie erleben dabei, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen und ihr Handeln auf die Menschen in ihrer Umgebung hatte. Deshalb kommt dabei auch oft der Wunsch auf, sich zu erklären, zu entschuldigen oder einfach darüber zu sprechen. Menschen, die große Schuld auf sich geladen haben, kommen auch zum Jenseitskontakt zunächst mit einer großen Schwere, die sich aber im Lauf des Gesprächs meist vollständig verflüchtigt. Jung gestorbene Menschen zeigen oftmals, dass sie große Aufgaben in der geistigen Welt haben. Diese verstehe ich oftmals nicht im ganzen Umfang. Sie zeigen sich oftmals so, dass sie anderen Ankommenden in der geistigen Welt helfen, sich zurechtzufinden und dass sie für eine Art Schulungen zuständig sind. Wieder andere zeigen, dass sie großes Interesse daran haben, mit Menschen in der physischen Welt zusammenzuarbeiten. Derzeit arbeiten wir viel mit Musikern in der geistigen Welt, die sich mit Musikern in der physischen Welt zusammentun, um gemeinsam Musik zu machen, die die beiden Welten verbindet. Dabei kommt es insbesonere auch auf die Hertz-Zahl der Musik an, also auf die Schwingung. Dies erhärtet meinen Verdacht, dass in der kommenden Zeit Schwingung und Frequenz eine große Rolle spielen wird, damit wir über die Grenzen der Welten hinweg gemeinsam arbeiten können.

Die geistige Welt ist kein untätiges Jenseits

In den Köpfen vieler Menschen ist das Jenseits noch ein Ort der Passivität. Doch genau dies ist nicht der Fall. Das Jenseits, oder die geistige Welt, was mir ein besserer Begriff zu sein erscheint, ist aktiv. Die Menschen dort nutzen die Fähigkeiten, die sie sich in der physischen Welt erarbeitet haben, um dann im Geistigen ihr ganzes Potential zu entfalten. Menschen mit Nahtod Erfahrungen berichten auch, dass die geistige Welt ihnen viel realer und intensiver vorgekommen ist, als die physische Welt. Sie haben erfahren, dass sie dort auf eine ganz andere Art wirksam sein können und auch, dass sie dort auf wundersame Art und Weise „wieder ganz“ waren. Dies zeigt auch auf, dass wir nur zu einem Teil in die physische Welt hinein inkarnieren. Ein Teil von uns lebt beständig in der geistigen Welt. Vermutlich ist es das, was wir gemeinhin das höhere Selbst nennen.

Warum wir uns nicht vor dem Tod ängstigen müssen

Wir dürfen anerkennen, dass dieses Leben hier auf der Erde, nur eines von vielen Leben ist, die wir immer wieder durchleben. Unsere wahre Heimat und auch unsere wahren Aufgaben sind in der geistigen Welt. Wenn wir in die geistige Welt eintreten, sind wir sofort verbunden, mit allen Menschen, die jemals wichtig waren und wichtig sind. Zudem sind wir eingebunden in eine höhere Ordnung. Das, was wir als das typisch Irdische kennen, das Herumeiern und sich verloren und verlassen fühlen, ist nur eine Facette der physischen Welt. In der geistigen Welt sind wir sofort verbunden mit allem, was zu uns gehört – mit allem nämlich. In der geistigen Welt sind wir im AllesEinsSein. Und so fremd uns das vielleicht auch jetzt, mit unserem irdischen Denken erscheinen mag, sobald wir dort sind, ist es das Natürlichste auf der Welt und wir werden uns fragen, wieso wir das während unseres ganzen Erdenlebens niemals erkannt haben. Doch unser Auftrag ist es, dieses Wissen auch in unser irdisches Sein herüberzubringen, damit aus dem irdischen Sein eines Tages ein göttliches Sein wird.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Mittwoch!

PS: Morgen werdet Ihr erst am Abend einen Impuls von mit erhalten, da wir uns morgen ganz Früh auf den Weg zur wunderschönen griechischen Insel Kos machen. Ich werde Euch dann morgen Abend ein Bild von der Ägäis schicken und erzählen wie unsere Reise war und wie sich Kos – wo ich bisher noch nie war – für mich anfühlt. Ich bin schon sehr gespannt, in einer so geschichtsträchtigen Gegend zu sein und werde die Wesenheiten des Meeres als als allererstes begrüßen.

Ganz liebe Grüße

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Unterstützung durch die Verstorbenen

Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Verstorbenen nun aus ihrem Leben verschwunden sind. Doch dies ist mitnichten der Fall. Die Menschen in der geistigen Welt nehmen regen Anteil an unserem Leben. Und es ist nicht selten, dass sie uns sogar tatkräftig unterstützen. Wenn wir lernen, empfänglicher zu werden für die Zeichen der Verstorbenen, bemerken wir dies auch. Doch oftmals sind wir so stark in dem Glauben verankert, dass die Verstorbenen nun aus unserem Leben verschwunden seien, dass wir gar nicht bemerken, wie präsent sie in Wahrheit sind. Und viele „plötzliche Einfälle“ und viele Ideen zur Lösung von Problemen gehen von unseren Lieben in der geistigen Welt aus. Das kann so weit gehen, dass sie „Zufälle“ für uns arrangieren, die uns zugute kommen.

Wie können uns die Verstorbenen konkret unterstützen?

Wenn z.B. ein Mensch verstorben ist, der sich bisher um die Haustechnik gekümmert hat, dann ist es gut, wenn man ihn auch nachtodlich zur Lösung von Problemen heranzieht. Er wird uns mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Wenn wir bereits gelernt haben, auf diese zarten Botschaften zu hören, wird er uns entweder den richtigen Einfall oder Bilder des Problems zeigen und die Lösungsmöglichkeiten. Oder wenn eine Oma verstorben ist, die sich gut im Garten auskannte, dann können wir sie ebenfalls fragen, wenn wir uns in einem Bereich unsicher sind. Wir können sie praktisch als geistige Ratgeberin befragen. Nur müssen wir uns dann ganz frei von Zweifeln machen, und der Intuition folgen, die wir dann erhalten. Wenn unsere Fragen komplexerer Art sind, sodass es mit einem Einfall oder Bild nicht getan ist, dann ist es oftmals Zeit einen Jenseitskontakt zu machen, um die Meinung der Menschen aus der geistigen Welt einzuholen. Sie haben nicht zu jeder Frage eine Antwort, aber oftmals können sie uns entscheidende Hinweise geben.

Wenn die Menschen aus der geistigen Welt das Bedürfnis haben, mit uns zu sprechen

Manchmal machen sich die Menschen aus der geistigen Welt auch insofern bei uns bemerkbar, dass wir z.B. dauernd oder immer wieder an sie denken. Das können auch Menschen von außerhalb unserer Familie sein. Wenn wir oft an einen verstorbenen Lehrer denken, dann ist es wohl so, dass dieser uns gerne etwas sagen würde. Auch dann ist es hilfreich, einen Jenseitskontakt zu machen und zu schauen, ob dieser Mensch eine Botschaft für uns hat. Die Kommunikation kann von beiden Seiten aus initiiert werden. Nicht nur wir haben das Bedürfnis mit den Menschen drüben zu sprechen, sondern auch diese haben oftmals das Bedürfnis uns noch etwas mitzuteilen. Viele Menschen glauben, dass die Verstorbenen in Ruhe gelassen sein wollen, doch diese Sorge brauchen wir nicht haben. Es ist sogar das Gegenteil der Fall. Sie kommunizieren sehr gerne mit uns und zeigen uns auch gerne, dass sie immer noch an unserem Leben Anteil nehmen. Lassen wir sie ruhig zu Wort kommen. Dann kann Heilung auf beiden Seiten geschehen.

Wie können wir unterscheiden, ob die Gedanken aus uns kommen oder von den Menschen in der geistigen Welt?

Das ist nicht ganz einfach, kann aber geübt werden. Die geistige Welt ist meist sehr schnell. Wenn wir einen Menschen aus der geistigen Welt um einen Rat fragen, dann ist oftmals die Frage noch nicht ganz ausformuliert und schon dringen die ersten Gedanken oder Bilder in unseren Geist. Diesen Bildern oder Gedanken können wir meist vertrauen. Wenn wir erst lange warten und überlegen, ist es meist unser eigener Geist, der sich zu Wort meldet. Es kann auch sein, dass wir mit einer Frage ins Bett gehen und morgens beim Aufwachen – ganz plötzlich – ist die Antwort da, ohne dass wir erneut darüber nachgedacht haben. Auch diesen Intuitionen können wir vertrauen. Selten erscheinen die Verstorbenen auch im Traum und geben uns die richtigen Instruktionen.

Was können wir für die Menschen in der geistigen Welt tun?

Für die Menschen in der geistigen Welt ist es besonders schön, wenn wir liebevoll an sie denken oder für sie Gebete sprechen. Es ist auch gut für sie, wenn wir nicht allzu sehr in der Trauer versinken. Sie verstehen natürlich, dass die Hinterbliebenen traurig sind, aber die Gefühle von starker Trauer behindern die Menschen in der geistigen Welt. Es ist also gut, wenn wir mehr und mehr lernen, dass wir diese Menschen nicht verloren haben, sondern dass wir nun einen neuen Weg gehen dürfen, um weiterhin mit ihnen in Kontakt zu sein. Und spätestens mit unserem Tod sind wir wieder mit ihnen vereint. Doch bis dahin ist es gut, wenn wir sie auch in unser Leben mit einbeziehen. In Jenseitskontakten erlebe ich oft, dass die Menschen in der geistigen Welt zeigen, wo Fotos von ihnen bei den Hinterbliebenen stehen. Darüber freuen sie sich auch sehr, denn dadurch kommt es öfter mal zu einer stillen Zwiesprache, wenn der Trauernde die Fotos betrachtet.

Wie lange können wir die Menschen in der geistigen Welt erreichen?

Zunächst einmal sollten wir uns vor Augen halten, dass es in der geistigen Welt keine Zeit gibt. Und die Verweildauer in Sphären, in denen wir die Menschen erreichen können, ist ganz unterschiedlich. Grundsätzlich können wir eine Faustregel erstellen, die lautet: Solange es Menschen gibt, die den Verstorbenen persönlich gekannt haben, ist er/sie in der Regel auch erreichbar. Manchmal auch weit darüber hinaus. Es kommt ja auch darauf an, auf wieviele Menschen seiner Seelengruppe der Mensch in der geistigen Welt „wartet“. Die Menschen, die uns am nächsten stehen, gehören meist auch zu unserer Seelengruppe, die sich immer wieder gemeinsam inkarniert. In welcher Kostellation entscheiden wir gemeinsam aus der geistigen Welt heraus. Und nun kann es – in Erdenjahren – sehr lange dauern, bis sich alle wieder versammelt haben. Daher können wir die Menschen unter Umständen sehr lange erreichen. Und wir können sie jederzeit um Rat und Hilfe bitten.

Warum ist es wichtig, dass wir noch mit den Menschen in der geistigen Welt in Kontakt sind?

Zum einen ist es wichtig, weil es nun an der Zeit ist, dass die Schleier zwischen den Welten nicht nur dünner werden, sondern in Bälde auch ganz verschwinden. Wir werden in näherer Zukunft auch mit allen anderen – bisher unsichtbaren – Wesenheiten kommunizieren können, wenn wir uns aufmachen, dies zu lernen. Dies ist auch für uns wichtig, denn wenn wir wirklich wissen, dass der Tod niemals das Ende des Lebens ist, dann brauchen wir uns davor auch nicht mehr zu fürchten. Und wir müssen auch längst nicht mehr so schrecklich leiden über den vermeintlichen Verlust von Menschen, da wir nach und nach erkennen, dass wir niemals einen Menschen verlieren können. Denn wir alle sind ewig lebende Wesen, die mal mit und mal ohne Körper leben. Und wenn wir dann noch ganz verinnerlicht haben, dass unsere wahre Heimat die geistige Welt ist, und dass unser Aufenthalt mit einem Körper nur eine kurze Epoche unseres Daseins ist, in der wir wieder bestimmte Dinge lernen, dann ist es gar nicht mehr so wichtig, wo wir uns, bzw. unsere Lieben sich gerade befinden im Rad der Lebens.

Was sind die ersten Schritte zu dieser Erkenntnis?

Das ist ganz einfach: Der erste und wichtigste Schritt ist, dass wir uns diese Erkenntnis immer und immer wieder vor Augen halten, bis sie unsere Seele ganz durchdrungen hat. Wenn wir dies immer wieder tun, dann wird uns die geistige Welt die nächsten Schritte zeigen. Es ist in Wahrheit so einfach, dass wir es fast nicht zu glauben vermögen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Peter H auf Pixabay

Es gibt keinen Tod – wir können nicht sterben

Ein etwas provokanter Titel, aber genau das ist das Thema. Als ewig lebende geistige Wesen sind wir nicht in der Lage zu sterben. Wir leben auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten, aber wir leben. Der physische Tod, der so viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, ist real. Wir legen unsere sterbliche Hülle ab wie einen Anzug, der alt und verschlissen oder eben einfach nicht mehr passend ist. Danach leben wir in der geistigen Welt und haben dort unsere Aufgaben zu verrichten. Wir sind auch in der geistigen Welt zusammen mit den Menschen, die uns hier in der physischen Welt wichtig waren und treffen unsere Liebsten immer wieder.

Wir inkarnieren in Seelengruppen

Diejenigen Menschen, die uns sehr nahe stehen, sind Wesenheiten, die wir schon aus vielen Leben kennen. Wir haben schon viele Inkarnationen miteinander verbracht in immer anderen Konstellationen. Wir waren enge Freunde, Familienangehörige…was auch immer. Und wir treffen uns immer wieder. In der geistigen Welt existiert keine Zeit und wir erleben das Warten auf die anderen Mitglieder einer Seelengruppe nicht als endloses Warten, sondern wir erfüllen in dieser Zeit unsere Aufgaben. Wir treffen in der geistigen Welt auch Mitglieder unserer Seelengruppe, die wir in der physischen Welt gar nicht als Mitglieder erkannt haben. In der geistigen Welt wird uns aber bewusst, welchen wichtigen Teil sie in unserem Leben erfüllt haben. Zum Beispiel kann es ein Lehrer sein, der uns auf eine bestimmte Weise ermutigt hat und ohne den wir etwas nicht getan oder uns nicht zugetraut hätten. Es kann sein, dass dieser Mensch zu unserer Seelengruppe gehört, auch wenn wir das zu Lebzeiten in der physischen Welt nicht vermutet hätten, weil der Kontakt flüchtig oder scheinbar oberflächlich war. In der geistigen Welt erkennen wir dann aber die übergeordneten Zusammenhänge und sehen die Fäden die sich von uns zu anderen Menschen ziehen.

Unsere Aufgaben in der geistigen Welt

Ein Teil unserer Aufgabe kann sein, dass wir Menschen, die noch inkarniert sind, aus der geistigen Welt heraus bei ihren Aufgaben beistehen, oder wir empfangen die Menschen, die gerade ihren Übergang erleben, oder wir haben andere Aufgaben, die wir uns mir dem irdischen Bewusstsein nicht vorstellen können. Auf jeden Fall betrachten wir unser Lebenstableau und entscheiden, was aus dem vergangenen Leben aus der erweiterten Sicht gut und nicht so gut war. Und aus dieser Betrachtung entsteht dann der Wunsch, es in der nächsten Inkarnation besser zu machen. Wir sitzen auf jeden Fall kaum auf einer Wolke und spielen Harfe, sondern wir sind auch in der geistigen Welt aktiv und wirken – wie zu Lebzeiten in der physischen Welt – in beiden Welten.

Unsere „Werkzeuge“ und Fähigkeiten in der geistigen Welt

Da wir nur als inkarnierte Menschen gewissen Entwicklungen machen können, ist dies unsere Ausrüstung in der geistigen Welt. Je mehr wir uns als Persönlichkeiten entwickelt haben, umso differenzierter können wir auch in der geistigen Welt – und im nächsten Leben – wirken. Unser echtes Kapital, über viele Leben, ist das, was wir aus uns selbst machen. Je mehr wir um Erkenntnis ringen, je mehr wir unsere niedere Natur überwinden, umso dienlicher sind wir in beiden Welten. Das steigert sich von Leben zu Leben. Aber natürlich sind wir Menschen, wir bemühen uns, wir scheitern, wir bemühen uns wieder…genauso ist es auch gedacht. Nicht nur das erfolgreiche Voranschreiten ist als Erfolg zu werten, sondern ebenfalls die Durchhaltekräfte, die wir in uns entwickeln, indem wir uns immer wieder bemühen. Dies ist Teil des Prozesses.

Unser Lebenstableau

Wenn wir nachtodlich unser Lebenstableau betrachten, gehen wir unser ganzes Leben noch einmal rückwärts durch und empfinden dabei nicht das, was wir zu Lebzeiten selbst empfunden haben, sondern wir empfinden die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Rudolf Steiner beschreibt dies sehr anschaulich. Und das erklärt auch, warum Menschen aus der geistigen Welt oftmals im Jenseitskontakt ein starkes Bedürfnis haben, gewisse Dinge aufzuklären und zu erklären. Während wir unser Lebenstableau betrachten, erleben wir noch einmal Begegnungen mit Menschen, die uns zu Lebzeiten in der physischen Welt gar nicht so stark in Erinnerung geblieben sind, als besonders wichtig. Wir erkennen, wie wir Menschen geholfen haben oder wie Menschen uns in der Begegnung den richtigen Weg gewiesen haben, bzw. uns zu etwas inspiriert haben. Dies erscheint oftmals erst nachtodlich in der ganzen Tragweite. Bei der Betrachtung unseres vergangenen physischen Lebens ist niemand ist da, der uns beurteilt. Wir sind diejenigen, die erkennen, was wir gut gemacht oder nicht so gut gemacht haben. Und aus uns heraus entsteht der Wunsch nach Ausgleich.

Warum Jenseitskontakte Heilung sind

Ich erlebe es so, dass der Kontakt zwischen dem Menschen in der physischen Welt und dem Menschen in der geistigen Welt noch so stark ist, dass es Momente gibt, in denen der Mensch in der physischen Welt das dringende Bedürfnis hat, sich an ein Medium zu wenden um einen Jenseitskontakt herzustellen. Und meist erweist sich dies als richtig. Es gibt noch etwas auszusprechen und zu erklären. Und es ist sehr häufig sehr berührend, wenn sich gewisse Dinge aufklären, bzw. wenn die Worte noch gesprochen werden, die noch gesprochen werden sollten. Jenseitskontakte sind immer schön. Es gibt keinen Jenseitskontakt, der gruselig oder unangenehm ist – selbst wenn ein Mensch erscheint im Jenseitskontakt, mit dem wir eigentlich – aus unserem Denken heraus – nichts mehr zu tun haben möchten. Auch hier kann es gut tun, eine Entschuldigung anzunehmen oder einer Erklärung zu lauschen. Aber natürlich kann man einen Jenseitskontakt auch zurückweisen, ich rate aber nicht dazu. Ich finde, wenn jemand kommt, sollten wir diesem Menschen zumindest die Möglichkeit geben, das zu sagen, was er zu sagen hat. Wir müssen ja nicht sehr viel Raum einräumen. Doch es geht ja um Heilung – auf beiden Seiten.

Warum wir keine Angst vor dem Tod haben müssen

Wir müssen beileibe keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten Menschen fürchten sich davor, weil sie Angst haben, dass danach nichts mehr ist. Aber diese Angst ist spätestens seit den Forschungen von Elisabeth Kübler-Ross obsolet. Wir wissen mittlerweile von ganz vielen Seiten, und erleben es ja auch selbst in den Jenseitskontakten, dass das Leben einfach weitergeht. Und sobald wir die Grenze zur geistigen Welt überschritten haben, sind wir sofort in Geborgenheit. Wir sind auf unausprechliche Art und Weise begleitet von vielen Wesenheiten, die uns durch alle Leben hindurch begleitet haben. Wir werden sofort liebevoll in Empfang genommen. Der schwerste Moment ist der Moment, diesen einen Schritt zu machen und über die Schwelle zu treten. In meiner zehnjährigen Tätigkeit in der Altenpflege und der Begleitung Sterbender habe ich den eigentlichen Übergang immer als sehr wunderbaren und friedlichen, sogar freudigen Moment erlebt. Schwer war oftmals der vorherige Kampf – das Klammern an das physische Leben.

Eine neue Art von Sterbebegleitung wäre aus meiner Sicht wünschenswert

Es wäre schön, wenn sich mediale Menschen auch der Begleitung der Sterbenden widmen würden. Als Medium können wir den Menschen einen Schritt weiter begleiten. Wir könnten sozusagen den Übergang deutlich leichter machen, indem wir als Medien bereits den Kontakt zu den abholenden Wesenheiten aufnehmen und auch aktiv im Sterbeprozess eine Brücke zwischen den Welten darstellen. Diese Aufgabe gehört für mich zu denjenigen Aufgaben, die in der neuen Welt, die sich gerade entwickelt, völlig normal sein werden.

Mein Wirken als Medium – Jenseitskontakte

Ich liebe Jenseitskontakte und ich liebe die Arbeit in beiden Welten. Aber noch vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, die Menschen von der Angst vor dem Tod zu befreien. Denn wenn wir den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens betrachten, können wir das Leben viel freier leben. Wir haben dann nicht stets das Damoklesschwert des Todes über uns schweben, sondern wir können den Tod akzeptieren als das, was er ist: Als Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die Angst vor dem Tod

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie alles tun oder nicht tun, aus lauter Angst vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen heraus. Wenn wir den Tod als unseren Freund betrachten können, wenn wir erkennen können, dass es oftmals besser ist, jetzt aus der geistigen Welt heraus zu arbeiten, dann sind wir frei. Wir sind frei, weil wir erkannt haben, was wir wirklich sind: Unsterbliche geistige Wesenheiten, die gerade mal inkarniert sind. Und aus dieser Freiheit heraus sind wir in der Lage auch unsere Werte völlig neu zu überdenken. Wenn es ein „Nach mir die Sintflut“ nicht mehr gibt, wenn es die Trennung durch den Tod nicht mehr gibt, wenn es die Angst nicht mehr gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Donnerstag

Eure und Ihre

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Samhain und die Jenseitskontakte

Wir nähern uns nun mit großen Schritten der Zeit, in der die Schleier zur geistigen Welt, insbesondere zur Welt der Verstorbenen, immer dünner werden. In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist Samhain. Es ist im Keltischen der Beginn des Winterhalbjahres. Das ist eine ganz besondere Nacht im Jahr. Die Kelten sahen die Welt der Verstorbenen ebenfalls als eine Welt, die parallel zur Welt der Lebenden existiert. Und eben diese Trennung zwischen diesen beiden Welten war an Samhain und in der darauf folgenden Zeit bis zum 6. Januar nun eben nicht mehr so dicht. Man feierte die Zusammenkünfte mit den Ahnen. Die Bedeutung des Wortes „Samhain“ ist „Vereinigung“. Man kam wieder zusammen.

Aus diesem Grund feiere ich ebenfalls jedes Jahr Samhain mit öffentlichen Jenseitskontakten und mit Ritualen für die Ahnen. Es ist wunderbar, diesen Abend in einer Runde von Menschen zu verbringen, um die Vereinigung der beiden Welten zu feiern. Und für Menschen, die noch nie bei einem Jenseitskontakt waren, ist es eine Möglichkeit, einfach mal zu erleben, wie so etwas stattfindet. Jenseitskontakte sind – entgegen noch vieler Meinungen – weder gruselig noch bedrohlich, sondern sie sind meist von Heiterkeit, von frohen Erinnerungen, von Dankbarkeit und von ganz viel Liebe begleitet.

Das Leben endet nicht mit dem Todwir leben nach dem physischen Tod einfach weiter – ohne Körper

Der Tod ist auf keinen Fall das Ende des Lebens, sondern er ist der Anfang des Lebens auf einer anderen Ebene, die zeitgleich neben unserer Ebene existiert. Menschen, die ihren physischen Körper abgelegt haben, sind immer noch in unserer Nähe und freuen sich, wenn wir den Kontakt zu ihnen suchen. Sie nehmen Anteil an unserem Leben und oftmals gibt es noch etwas, das ausgesprochen werden sollte.

Die Nähe der Welten – Diesseits und Jenseits

Wenn wir vom Jenseits sprechen, meinen wir die Welt der Verstorbenen und nicht wenige Menschen denken, dass diese Welt ganz weit von unserer physischen Welt entfernt ist. Aber das stimmt nicht. Diese Welten liegen sehr dicht nebeneinander und durchdringen sich. So wie wir mit unseren feinstofflichen Körpern ja auch ständig in der geistigen Welt sind, so sind wir ebenso in dieser Welt, die wir das Jenseits nennen.

Das Geheimnis ist die Schwingung

Die Trennung zwischen uns und den geistigen Welt entsteht durch die unterschiedlichen Schwingungen. Wenn wir lernen unsere Schwingung zu verändern, dann lernen wir auch, mit anderen Welten in Kontakt zu sein. Wir sind ja in Wahrheit multidimensionale Wesen und haben unbegrenzte Möglichkeiten.

Samhain und die Zeit danach als Zeit der veränderten Schwingung

An den Tagen um Samhain und auch noch danach leben wir in der Zeit, in der wir es deutlich leichter haben als z.B. im Sommer, unsere Schwingung anzuheben und mit den geistigen Welten – insbesondere mit dieser Welt, die wir das Jenseits nennen – in Kontakt zu treten. Daher ist es wunderbar, wenn wir die dunkle Jahreszeit dazu nutzen, uns in dieser Hinsicht zu schulen und beschäftigen. Es ist so unermesslich tröstlich zu wissen, dass weder wir noch unsere Liebsten sterben können.

Wenn Sie an Samhain dabei sein möchten, so finden Sie alle Informationen hier: Samhain Fest

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen Sonntag

Bild von John Collins auf Pixabay