Mein heutiges Grübeln – soll ich was zum Valentinstag schreiben, oder nicht? Ich tu`s!

Ich mag Valentinstag nicht. Ich fühle keine Magie in diesem Tag – er fühlt sich für mich künstlich an. Und trotzdem. Ich schreibe heute was drüber. Angeblich bezieht sich der Valentinstag auf den heiligen Valentinus, von dem es viele gab. Genau genommen ist nicht bekannt, auf welchen er sich angeblich bezieht. Und die meisten davon waren Märtyrer. Toll, oder? Und das steht jetzt für die Liebe, den Liebsten oder die Liebste? Natürlich in manchen Beziehungen gibt es Opfer und Täter und natürlich auch Märtyrer. Ich mag das Märtyrertum auch nicht – geht meist nicht gut aus.

Warum wir der Beziehung huldigen

In den verschiedenen Kulturen, in denen der Valentinstag gefeiert wird, wird entweder die Frau vom Mann oder der Mann von der Frau beschenkt. Mir ist es eigentlich egal, wer wen beschenkt. Am liebsten keiner keinen. Aber einen Tag zu definieren, der der Beziehung, dem Liebsten, der Liebsten gewidmet ist, ist grundsätzlich keine schlechte Idee. Nur zu oft nehmen wir unsere Beziehung als selbstverständlich hin. Daher finde ich schon wieder gut, dass der Valentinstag uns daran erinnert.

Ich habe den besten Mann aller Zeiten

Das muss auch mal gesagt werden: Mein Mann ist mein Fels in der Brandung. Während ich ja stets und ständig auf der Suche nach Neuem, nach Abenteuern, nach Wissen und nach Erfahrungen bin, ist mein Mann ein Sinnbild der Beständigkeit. Und dafür muss er sich von mir ganz schön oft etwas anhören. Wenn es einen Menschen auf dieser Welt gibt, dem ich blind mein Leben und mein Schicksal anvertrauen würde, dann ist es der Mann an meiner Seite. Dafür bin ich dankbar. Und natürlich ist mir das nicht immer bewusst und ich nörgle an ihm herum, wenn er wieder mal allzu beständig ist. Doch gerade diese Beständigkeit und Berechenbarkeit gibt mir die Möglichkeit, mein doch eher unkonventionelles Leben zu führen. Und das Schönste ist, dass er sich nicht für mich schämt. Wenn er, als Baumeister, gefragt wird, was seine Frau von Beruf ist, antwortet er ganz entspannt: „Die ist Medium.“ Finde ich cool! Andere, weniger selbstbewusste Männer, würden sich vielleicht für so eine Frau schämen. Schließlich hat der Mediumismus in Österreich keine besonders lange Geschichte. Dafür möchte ich heute mal „Danke“ sagen!

Versöhnung mit dem Valentinstag

So, nachdem ich darüber nachgedacht habe, was für mich das Wunderbare einer Beziehung ist, nämlich das Vertrauen, dass der Mensch, mit dem man gemeinsam lebt und Kinder hat, niemals etwas tun würde, das dem anderen bewusst schadet – nicht einmal im Streit – bin ich schon wieder mit dem Valentinstag versöhnt. Vermutlich hätte ich darüber heute sonst nicht nachgedacht.

Es ist wichtig, darauf zu achten, mit welchen Menschen man sein Leben und seine Zeit verbringt

Mir ist bewusst, dass ganz viele Menschen nicht das Glück haben, einen Partner oder eine Partnerin zu haben, dem oder der sie rückhaltlos vertrauen können. Und das ist echt bitter. Es ist so unglaublich wichtig, dass wir unsere Zeit mit den Menschen verbringen, die für uns förderlich sind (und umgekehrt) und für uns keine Gefahr darstellen. Wir müssen Menschen, die uns nicht guttun meiden. Denn, sich aus den Klauen unsäglicher Beziehungen wieder zu befreien, ist oftmals ein großer Kraftakt. Und das ist nicht nur bei Liebesbeziehungen so, auch enge Freundschaften können toxisch sein und nicht selten passiert es, dass der beste Freund oder die beste Freundin einem die Harke ins Kreuz haut.

Darum wählen Sie bitte gut aus, wer an Ihrer Seite sein darf und wer nicht. Denn wir kennen alle den Spruch: „Wie man sich bettet, so liegt man.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Montag und gerne auch einen schönen und glücklichen Valentinstag

Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

2 Kommentare zu „Mein heutiges Grübeln – soll ich was zum Valentinstag schreiben, oder nicht? Ich tu`s!

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