Heiliger Abend – Kontakt mit den Elohim-Geburt des Lichtes

Am heutigen Heiligen Abend tauchen wir für einen Moment ein in die Qualität der Nacht und der Begleitung durch die Elohim, jene hohen Engelwesen, die uns durch diese schwierige Zeit begleiten. Ich wünsche Dir viel Freude dabei. Frohe Weihnachten liebe Menschen da draußen!

Heute ist der 24. September… was wird wohl passieren?

Diese Frage habe ich mir heute Morgen gestellt, als ich wie jeden Tag auf der Terrasse meinen Kaffee getrunken habe und den Himmel, die Rax, die Bäume betrachtete. Was liegt in der Luft? Was ist der Impuls des heutigen Tages? Was wird passieren? Daher möchte ich heute gerne über meine Wahrnehmung diesbezüglich schreiben. Und wie ich jedes Mal schreibe: Dies ist meine Wahrnehmung und ich bin nicht unfehlbar. Ich könnte mich auch täuschen, aber ich schreibe nach bestem Wissen und Gewissen!

Ich nehme die geistige Welt wahr

Ich nehme eine unglaubliche Kraft, eine fröhliche Kraft, aus der geistigen Welt wahr. Ich kann spüren, dass die geistige Welt unglaubliche Energie in unsere Dimension schickt. Heute Morgen hatte ich das Gefühl als wäre die Luft wie mit kleinen Bläschen aufgeladen. Es fühlte sich an, wie wenn man Sprudelwasser in ein Glas gießt. Doch was bedeutet das? Für mich ist dies ein Zeichen, dass wieder einmal ein Teilsieg in der geistigen Welt errungen wurde. Vielleicht war tatsächlich eine Aktion für den heutigen Tag geplant, doch wenn das so ist, dann wurde diese vereitelt.

Wer hat sich denn mit uns verbunden

Ich hatte es ja schon in der letztjährigen Weihnachtsgeschichte, die mir eingegeben wurde, geschrieben, dass sich die Elohim, Geister der vierten Hierarchie, auch Exusiai oder Gewalten genannt, sich auf unsere Seite gestellt haben. Dies sind hohe mächtige Engelwesen, die uns durch diese Zeit begleiten und sich uns zur Verfügung stellen. Mittlerweile erleben auch andere hellsichtige Menschen die Anwesenheit der Elohim und deren Wirken. Und heute Morgen habe ich das unbändige Gefühl der Freude aus dieser Richtung gefühlt.

Die Arbeit der Menschen in der geistigen Welt

Und ich nehme auch wahr, dass es viele Menschen in der geistigen Welt gibt, die sich entschieden haben, in dieser Zeit aus der jenseitigen Sphäre zu wirken und uns zu unterstützen. Da sind Kräfte, vor allem von Menschen, die sehr jung in die geistige Welt eingegangen sind, die sich uns zur Verfügung stellen. Wenn ich diese Menschen in der geistigen Welt frage, was sie gerade tun, erhalte ich Bilder von Schulungen aber auch von ordnenden Tätigkeiten, die ich nicht ganz verstehe. Ich habe das Gefühl und die Wahrnehmung, dass unglaublich viele Wesenheiten gerade wie ein Schutzschild um die physische Erde aufbauen und mithelfen, dass die Dinge sich in die gute, richtige Richtung entwickeln.

Wir physischen Menschen haben einen Auftrag

Doch all diese Wesenheiten können uns nur beistehen, wenn es unser Wille ist. Deshalb liegt der große Teil der Aufgabe bei uns: Wir müssen die Intention pflegen, dass sich alles zumn Guten wenden wird, dass wir – gemeinsam mit der geistigen Welt – eine neue Erde erschaffen. Eine Erde, die sich dadurch auszeichnet, dass jeder Mensch sich weiterentwickelt, dass jede andere (dienliche) Wesenheit auf der Erde erkannt und geachtet wird und dass wir gemeinsam an diesem großen Ziel arbeiten.

Und deshalb möchte ich heute noch einmal das Gebet, das uns aus der geistigen Welt durch eine wunderbare, hellsichtige Frau übermittelt wurde, aufschreiben. Je öfter und intensiver dieses Gebet laut und in Gedanken gesprochen wird, desto mehr Kraft und Wirksamkeit schicken wir damit in die geistige Welt – zum Wohle aller dienlichen Mächte.

Sonnenwesen, Christusheld

Schicke Deine Kraft zu uns auf die Erde

Um zum Guten zu wenden, die Kräfte des Bösen

In der Zeit der Not

Lasse werden – oh Herr – die Geschehnisse in dieser Welt

zukunftsfördernde Taten

Wende die Lanze des Bösen von ihrem Ziel

Gib der Welt Frieden

Amen

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Samstag – bleibt im Vertrauen!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Portaltage – Möglichkeiten und Chancen des Erkennens – die Wirkungen der Substanz, zu der wir gezwungen werden sollten

Die Portaltage, in denen wir uns gerade befinden, bieten uns ja verschiedene Möglichkeiten und Chancen. Dies liegt daran, dass wir sensitiver sind während diesen Tagen, oder anders ausgedrückt dass die Schleier zwischen der stofflichen Welt und der feinstofflichen Welt dünner sind. Ihr könnt Euch diese Schleier vorstellen wie eine beschlagene Brille oder ein anderes beschlagenes Glas. Es gibt Zeiten, da ist das Glas so beschlagen, dass man alles nur noch schemenhaft wahrnimmt, und an anderen Tagen sehen wir besser. Die Portaltage sind die Tage an denen wir besser sehen.

Die Schleier sind schon seit geraumer Zeit sehr dünn

Seit ungefähr 2,5 Jahren – also mit Beginn der C-Krise und auch nicht ganz unabhängig davon, sind die Schleier sowieso viel dünner geworden. Das liegt daran, dass wir in der Entwicklung einen deutlichen Sprung in die Zukunft gemacht haben. War bisher das Leben eher ein oberflächlich ruhiger Fluss gewesen, in dem die Stromschnellen so weit unter Wasser waren, dass nur wenige Menschen sie wahrgenommen haben, so ist es in der Zeit passiert, dass sich die Stromschnellen und Hindernisse ganz deutlich gezeigt haben. Die Widersacher haben sich plötzlich viel deutlicher gezeigt. Es war, als wollten sie zum letzten großen Schlag ansetzen, um die Menschen in ihre Macht zu bringen. Nichts ist den Widersachern mehr ein Dorn im Auge als der freie Wille der Menschen und deren Hinwendung zum Licht, zur kosmischen Kraft, zum Guten, Schönen und Wahren oder zu Gott. Je nachdem, wie man es sehen möchte. Schlussendlich ist alles das Gleiche. Und sie dachten sich: „Wenn wir die Menschen nur stark genug in Angst und Schrecken versetzen, dann können wir sie mit einem Schlag versklaven und unseren Weg in den Transhumanismus beschreiten.“ Glücklicherweise war dies aber nicht der Fall. Zuviele Menschen waren bereits wach genug zu sehen, dass das Ganze ein wahrhaft teuflischer Plan ist und haben sich dem widersetzt. Und dies war die Zeit, in der uns unsere Helfer aus der geistigen Welt ganz energisch zu Hilfe gekommen sind. Dazu mussten sie sich teilweise mehr zeigen, als sie es eigentlich beabsichtigt hatten. Deren Plan war, uns ganz aus dem Hintergrund zu unterstützen. Doch die Situation wurde so brisant, dass sie sich zu erkennen geben mussten.

Welche geistigen und kosmischen Helfer sind uns zu Hilfe gekommen?

Ich bin mir sicher, dass auch ich diese nicht vollzählig sehe oder erkenne und kann nur über diejenigen schreiben, von denen ich im eigenen Erleben oder über andere Menschen erfahren habe.

  • Da waren und sind zunächst einmal die Engel. Wie mir in meiner Weihnachtsgeschichte eingegeben wurde, sind uns hohe Engelwesen zur Seite gestanden. Sie sind aus der Hierarchie der Elohim. (Diese Geschichte wird im Herbst als Buch erscheinen, da sie immer noch genauso aktuell ist, wie im letzten Jahr!) Auch Erzengel Michael hat sich mit dieser Mission verbunden. Und natürlich können wir dies alles nur schaffen, in der Verbindung mit der Energie des höchsten Sonnenwesens, nämlich Christus.
  • Als nächstes standen uns Wesenheiten aus dem Reich der Elementarwesen und Naturgeister zur Seite und da sind es hauptsächlich auch die großen Wesenheiten, die Devas oder Landschaftsengel, die sich mit uns Menschen und unserem Schicksal verbunden haben, wenn wir uns ihnen zugewandt haben. Denn auch die ganze Erde transformiert sich in dieser Zeit und dies ist nur möglich, weil die großen geistigen Wesenheiten dran mitarbeiten.
  • Als nächstes waren und sind uns Menschen aus der geistigen Welt beigestanden. Es gibt eine riesige Gruppe Menschen in der geistigen Welt, die einerseits daran mitarbeiten, dass dieser Aufstiegsprozess eine gute Richtung beibehält und außerdem haben sich in der geistigen Welt ganze Teams aufgestellt, die denjenigen Menschen helfen, die durch die Substanz, zu der wir gezwungen werden sollten, beschädigt in der geistigen Welt angekommen sind.
  • Und nicht zuletzt sind uns unsere Sternengeschwister von den Plejaden, Arcturus, Sirius und aus anderen Systemen zur Hilfe geeilt. Viele von ihnen sind ja bereits seit Langem auf der Erde, um unseren Prozess zu beobachten und gegebenenfalls zu unterstützen. Außerdem sind auch andere nicht-irdische Wesenheiten hier, um in die andere Richtung zu arbeiten. Wenn man den Film „MIB – Men in Black“ gesehen hat, da sind einige ganz richtige Aspekte dabei.

Wir sehen, wir sind also nicht alleine – und jetzt, in den Portaltagen besteht, noch viel mehr als sonst, die Gelegenheit mit all diesen Wesenheit in Kontakt zu treten und zu kooperieren. Das ist doch großartig!

Und jetzt noch ein paar Worte zur Substanz, die uns in regelmäßigen Abständen zugeführt werden soll

Bitte glaubt nicht, dass diese Substanz da ist, um uns vor irgendetwas zu schützen. Sie hat einen ganz anderen Zweck. Wenn wir in Richtung Transhumanismus gehen und eine Mensch-Maschinen-Verbindung geschaffen werden soll, dann braucht es im menschlichen Körper ein Interface, eine Schnittstelle, die die Impulse empfängt und sendet. Und da damit gerechnet wurde, dass die meisten Menschen eben kein Interface implantiert bekommen wollen, wurde diese Substanz dazu verwendet, das Interface im Menschen zu installieren, nämlich in Form von Graphenoxid, das (nachweislich!) in jeder einzelnen Dosis enthalten ist. Allerdings kann man nicht so viel Graphenoxid auf einmal injizieren – das ist der Grund, warum selbst jetzt – wo man über die Nutzlosigkeit, sogar Schädlichkeit der Substanz weiß – immer noch nachbestellt wird.

Die gute Nachricht

Auch das hat nicht so ganz geklappt, wie es klappen sollte. Die Nanopartikel haben sich im menschlichen Körper nicht ganz so verhalten, wie es geplant war. Auch haben viele Menschen Möglichkeiten gefunden, diese auszuleiten. Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir auch ein Körperelementarwesen haben, das uns hilft, wenn wir dies unwissentlich zugelassen haben.

Die nicht so gute Nachricht

Diese Substanz wirkt sogar nachtodlich. Das heißt, vor allen Dingen bei Menschen, die direkt nach der Injektion gestorben sind, waren die feinstofflichen Leiber so deformiert, dass diese einen untypischen nachtodlichen Weg gegangen sind und gehen. Wer darüber mehr wissen möchte dem empfehle ich dieses Buch von Thomas Mayer: Die C-Impfung aus geistiger Sicht

Doch auch hier dürfen wir zuversichtlich sein, dass auch in der geistigen Welt stark daran gearbeitet wird, diesen Menschenschwestern und Menschenbrüdern zu helfen.

All dies kann sich nun in den derzeitigen Portaltagen ganz klar vor unserem inneren Auge zeigen. Diese Tage sind dazu da, dass mehr und mehr aufwachen und sehen was eigentlich gerade – vor unseren Augen – geschieht.

Ich wünsche Euch einen erkenntnisreichen zweiten Portaltag am heutigen Freitag

Ganz liebe Grüße in Euren heutige Tag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Lance auf Pixabay

Die Erdenreise Teil 37

oben schauen, unten lesen – viel Freude!

Jonas und Sophie, die ja jetzt auch Theo und Luisa waren, fühlten sich von den Ereignissen vollkommen überrollt, aber überglücklich. Endlich waren sie wieder die Engel, die sie waren. Und natürlich hatte der Elohim einen Plan für sie. Er und die anderen großen Engel würden dafür sorgen, dass sie sich mit den anderen zehn Engeln beim ersten Durchgang des fliegenden Klassenzimmers treffen würden. Und mit ihrer geballten Kraft, würden sie in den nächsten Tagen noch einmal richtig durchstarten. Aber zunächst stand am nächsten Tag Silvester auf dem Programm und sie konnten noch ein wenig in der Erinnerung schwelgen. „Wollen wir deinen Eltern vorschlagen, dass ihr heute bei uns übernachtet? Dann können wir noch ewig lange plaudern“, schlug Jonas vor. Sophie war begeistert. „Oh, das ist eine tolle Idee! Hoffentlich sind sie damit einverstanden“, sagte sie. Sie hatten sich darauf geeinigt, dass sie, solange sie diese Rollen noch hatten, sich mit diesen Namen ansprechen würden.

Bevor sie gingen, vereinbarten sie mit dem Elohim, den Erzengeln, Martin, Hannes und Klara, dass sie sich am morgigen Silvestertag unbedingt noch einmal treffen sollten, um alles Weitere zu besprechen. Doch nun war es Zeit, dass sie alle zur Ruhe kamen. Jonas und Sophie riefen sich, wie mit den Eltern vereinbart, ein Taxi und gaben die Wohnadresse an. Als sie die Tür öffneten hörten sie lautes Stimmengewirr. Ihre Eltern und der Direktor waren in begeisterten Diskussionen vertieft. „Oh, da seid ihr ja wieder“, sagte Sophies Vater und Sophie fiel gleich mit der Tür ins Haus: „Wäre es möglich, dass wir hier schlafen?“, fragte sie. „Jonas und ich haben uns noch so viel zu erzählen.“ Die Erwachsenen schauten alle ein wenig verdutzt. Der Direktor kratzte sich am Kinn. „Das träfe sich jetzt gar nicht so schlecht. Mir fällt gerade ein, dass ich ganz vergessen habe, ein Hotel zu reservieren. Allerdings würden wir auch sicher noch eines finden.“ Frau Liebhart, die Praktische der Familie, hatte sehr schnell eine Entscheidung getroffen. „Wenn Sophie auf deinem Sofa schlafen darf, könnte ich für die Eltern das Bett im Gästezimmer anbieten. Dann ginge das schon und wir könnten hier bis zum Umfallen noch weitere Pläne schmieden. Wollt ihr wissen, was wir schon alles herausgefunden haben?“, fragte sie weiter. Jonas und Sophie schüttelten den Kopf. „Wäre es möglich, dass ihr uns das alles beim Frühstück erzählt?“, fragte Jonas.

Jonas fiel auf, dass die Erwachsenen auch schon ziemlich rote Wangen hatten und auf dem Tisch standen bereits zwei leere Weinflaschen. Sie schienen gerade eine Mischung aus Planung und Party zu veranstalten. Selbst der Direktor versuchte zwar nüchtern zu wirken, war es aber eindeutig nicht mehr wirklich. Jonas musste schmunzeln. So ausgelassen hatte er ihn noch nie gesehen. Aber neue Zeiten brachten eben auch neue Sitten mit sich, dachte er sich insgeheim.

Daher war niemand enttäuscht, dass sie sich jetzt gar nicht so brennend für die Planung interessierten. „Wo ist Paula?“, fragte Jonas. „Paula ist auf dem Sofa eingeschlafen und ich habe sie ins Bett gebracht“, antwortete sein Vater. Jonas freute sich. Das hieß, dass er mit Luisa, die er noch Sophie nennen musste, jetzt ungestört war. „Dann werden wir auch mal ins Bett gehen“, sagte er und zupfte Sophie am Ärmel. „Gute Nacht“, schallte es vom Tisch zu ihnen her. Die beiden grinsten und machten sich auf den Weg zu Jonas Zimmer. „Hast du noch Hunger?“, fragte er Sophie. „Ein wenig schon“, antwortete diese. Sie machten noch einen kleinen Umweg in die Küche und nahmen sich einen Teller mit allerlei Snacks mit. Der Abend konnte beginnen. Sie erzählten und erzählten sich haarklein, was sie bisher alles erlebt hatten und sie waren sich einig, dass sie, bevor sie wieder zurück in die Engelwelt gingen, auf jeden Fall noch einmal Mongila besuchen wollten. Doch sie sahen als Jonas und Sophie völlig anders aus und würden sich ihr kaum zeigen können. Aber sie mussten unbedingt wissen, wie es ihr in der Zwischenzeit ergangen war. Sie schnatterten aufgeregt, bis sie beide von der Müdigkeit übermannt wurden und einschliefen.

Am nächsten Morgen waren die Liebharts schon früh wach, obwohl sie so spät ins Bett gegangen waren. Jonas und Sophie hörten das Klappern von Geschirr und nahmen sich vor, dass sie sich ganz leise verhalten würden, bis alles fertig vorbereitet war. Dies gelang ihnen auch. Und nun waren sie tatsächlich sehr gespannt darauf, was die Erwachsenen ihnen berichten würden.

Es läutete an der Tür. Gedämpft hörten sie die Stimme des Direktors und die einer Frau, die sie nicht zuordnen konnten. Leise schlichen sie zur Treppe und versuchten etwas zu erkennen. Aber alles spielte sich in Küche und Esszimmer ab und das war von hier aus nicht zu sehen. „Ich denke, das Frühstück dürfte bald fertig sein. Ziehen wir uns an und gehen hinunter“, sagte Jonas und grinste.

Am Tisch saßen die Liebharts, die Duncans, der Direktor und eine unbekannte Frau, die sich sehr bald als eine der wichtigsten Sponsorinnen für das Wiener Projekt des fliegenden Klassenzimmers entpuppte. „So, da die jungen Herrschaften nun vielleicht gewillt sein werden, unsere Pläne zu hören, werden wir sie an unserer Genialität teilhaben lassen“, sagte der Direktor und Jonas wunderte sich erneut, wie ausgelassen er sein konnte. „Wir sind gewillt und ganz Ohr“, antwortete Jonas und sah die sechs Erwachsenen aufmunternd an.

„Ihr beiden reist bereits morgen als Vorhut voraus, um vor Ort alles auszukundschaften“, fiel Herr Liebhart dem Direktor ins Wort, bevor dieser auch nur etwas sagen konnte. „Und ich werde euch begleiten“, fügte er hinzu. „Wir haben nämlich heute Nacht so genial geplant, dass wir mit dem fliegenden Klassenzimmer nicht nur ein paar wenige Projekte unterstützen können, sondern wir haben uns mit ganz vielen Projekten vernetzt, die sich über unsere, bzw. eure Unterstützung riesig freuen. Und ihr beiden seid die ersten, die das Projekt praktisch aus der Taufe heben“, sagte er und schaute Jonas und Sophie voller Begeisterung an.

Jonas räusperte sich und sagte nüchtern: „Paps, glaubst du nicht, dass da noch eine ganze Menge Information fehlt?“ Herr Liebhart schaute ein wenig irritiert. „Was fehlt denn?“, fragte er und schaute tatsächlich etwas ratlos. „Das Reiseziel, zum Beispiel“, sagte Sophie und brach gemeinsam mit Jonas in schallendes Gelächter aus. „Nur zu eurer Information. Wir haben eurem feuchtfröhlichen Treffen gestern Abend nicht beigewohnt und es wäre super, wenn ihr uns ein paar Eckdaten nennen könntet“, sagte Jonas.

Nun mussten auch die Erwachsenen lachen. „Ihr fliegt zuerst nach Bangladesch. Da haben wir einen Sponsor, der eine ganz neuartige Textilfabrik aufbaut, in der die Mitarbeiter fair bezahlt werden und die Kinder der Mitarbeiter eine Schulausbildung erhalten“, mischte sich nun die fremde Dame ins Gespräch ein. „Wir fliegen nach Bonnotola!“, rief Sophie freudig aus. Am Tisch wurde es still. „Woher weißt du, wo die Fabrik gebaut werden wird?“, fragte Herr Duncan etwas irritiert und alle Augen richteten sich auf Sophie. Diese biss sich auf die Unterlippe. „Wir haben zufällig von dem Projekt gehört. Hannes hat uns gestern davon erzählt“, fiel Jonas schlagfertig als Erwiderung ein und hoffte, dass das große Sonnenwesen ihm diese Lüge verzeihen würde. Damit waren alle zufrieden. „Genau, ihr fliegt nach Bonnotola. Eure Aufgabe wird sein, dabei zu helfen, alle Materialien, die die Schule braucht, zu definieren und auch für eure Klassenkollegen Wohnmöglichkeiten zu besorgen. Für euch haben wir schon einen Platz gefunden und wenn ihr unten alles geregelt habt, kommen eure Schulklassen nach. Wir denken, ihr habt eine Woche Zeit, dann können sich die anderen Schüler auch darauf vorbereiten. Soeben werden bereits alle Eltern kontaktiert“, ergänzte der Direktor. Sophie und Jonas kniffen sich unter dem Tisch gegenseitig in die Knie, so sehr freuten sie sich darauf, Mongila so bald wiederzusehen.

Der Vormittag verlief wie im Flug mit Besprechungen, Planungen, Buchungen von Flügen und Sophie und Jonas erinnerten sich, dass sie sich ja noch mit dem Elohim, den Erzengeln, Hannes, Klara und Martin treffen wollten. Längst war besprochen, dass die Anwesenden Silvester gemeinsam feiern würden und somit störte es niemanden, dass die beiden sich auf den Weg machten. Kurz bevor sie das Haus verließen, zupfte Paula Jonas an der Jacke. „Ich habe gewusst, dass etwas mit dir nicht stimmt. Kommt der echte Jonas bald zurück?“, wisperte sie. Theo schaute ihr tief in die Augen, nahm sie in den Arm und sagte: „Ja, schon sehr bald.“ Paula lächelte zufrieden. Beim Hinausgehen fragte Sophie: „Woher hat sie es gewusst?“ Jonas-Theo zuckte mit den Schultern. „Ich habe keine Ahnung, aber sie hat die ganze Sache als Einzige durchschaut.“

Bei Klara angekommen, wurde Theo und Luisa nun bewusst, dass sie schon wieder Abschied nehmen mussten. Sie würden, noch während sie in Bangladesch waren, wieder in die Engelwelt zurückkehren. Das bedeutete, dass sie sich von Hannes, Martin und Klara endgültig verabschieden mussten. „Ein bisschen viel Abschied“, sagte Theo, der sich gerade gar nicht als Jonas fühlte. Alle nickten traurig. „Aber noch sind wir beisammen und haben eine Menge zu besprechen“, versuchte der Elohim die Stimmung ein wenig aufzuheitern.

Und wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen

Ich wünsche Euch eine wunderbare Nacht und schöne Träume

Manou

Die Erdenreise Teil 35

oben schauen, unten lesen 🙂

Michael, Martin, Jonas und Sophie saßen immer noch gemütlich beisammen, als Hannes und Klara dazustießen. „Wir wollten euch eigentlich holen, denn wir haben noch Einiges drüben zu besprechen. Wir wussten ja nicht, dass du Besuch hast, Martin.“ Martin stellte Sophie vor, Jonas kannten sie bereits. Hannes war ein wenig unruhig, denn einladen konnte er die beiden ja nicht, da drüben, in Klaras Wohnung, der Elohim saß. Und dem sah man auf den ersten Blick an, dass er kein Mensch war. Aber Jonas und Sophie hatten den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. „Ich denke, wir sollten dann sowieso wieder gehen. Unsere Eltern warten sicher schon auf uns“, sagte Jonas. Martin hatte das Gefühl, dass er die beiden nicht gehen lassen wollte. Er hatte einen Verdacht und wollte dem auf den Grund gehen. Daher sagte er: „Könnt ihr bitte noch einen Moment warten. Ich würde gerne drüben etwas besprechen und euch dann erst verabschieden. Oder habt ihr es sehr eilig?“ Jonas und Sophie sahen sich an. „Ich denke, dann rufe ich unsere Eltern kurz an. Wenn sie wissen, dass wir hier sind, ist das sicher kein Problem“, antwortete Jonas.

Martin, Hannes, Michael und Klara gingen hinüber zum Elohim und den anderen Erzengeln. Martin fing ohne Einleitung an zu sprechen: „Bei mir drüben in der Werkstatt sitzen gerade die beiden jungen Leute. Jonas, der junge Mann, den Hannes damals in der Stadt beim Taubenfüttern getroffen hatte, und ein etwas gleichaltriges Mädchen aus England. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass ich die beiden kenne. Mir kam das schon beim ersten Mal so vor, als ich Jonas getroffen habe. Als wäre er mir sehr vertraut.“ Hannes nickte. „So ging es mir auch. Worauf willst du hinaus?“, fragte er.

„Ich will darauf hinaus, dass ich einen Besen fresse, wenn das nicht Theo und Luisa sind. Der Elohim sog hörbar die Luft ein, sagte aber nichts. Die Erzengel schauten sich im Raum um, sagten ebenfalls nichts. „Hat es euch allen jetzt die Sprache verschlagen?“, fragte Martin. Der Elohim schüttelte den Kopf. „Nein, es hat mir nicht die Sprache verschlagen, aber das wäre ein seltsamer Zufall. Ich möchte die beiden kennenlernen.“

„Tja, das wird aber nicht ganz so einfach sein. Was sollen wir ihnen erklären, wer du bist?“, fragte Martin. Der Elohim dachte nach. „Wenn das tatsächlich Theo und Luisa sind, brauchen wir nicht viel zu erklären. Spätestens wenn sie mich sehen, wird ihre Erinnerung wieder zurückkommen.“ „Ja und? Was machen wir dann? Könntest du die beiden denn wieder zurückverwandeln?“, fragte Hannes. Der Elohim wiegte seinen Kopf hin und her. „Ach, ich weiß es nicht. Wahrscheinlich ginge das schon. Aber zunächst wäre es wahrscheinlich hilfreicher, wenn sie bleiben, wer sie sind und mit dem Wissen um ihre Herkunft weiter an der Sache dranbleiben.“ „Aber sollte das nicht vermieden werden?“, fragte Martin. „Nein“, sagte der Elohim. „Es ging nie darum, dass irgendetwas vermieden werden sollte. Es ging nur um das Opfer. Es war die Kraft des unglaublichen Opfers, das die beiden und die zehn anderen Jung-Engel erbracht haben, dass das, was wir jetzt geschafft haben, erst möglich wurde. Und bei einem Opfer geht es auch nicht darum, dass es zwingend bis ins Letzte durchexerziert werden muss, sondern es geht um die Entscheidung und die Bereitschaft. Und die haben die beiden erbracht. Sie konnten nicht damit rechnen, dass wir sie wieder treffen und wir sie eventuell sogar in ihr altes Leben zurückholen werden. Aber momentan denke ich, dass es sehr sinnvoll wäre, wenn die beiden wüssten, wer sie sind. Ich glaube, wir brauchen sie dringender als wir denken – und zwar mit allen Fähigkeiten – denen der Menschen und denen der Engel. „Okay, soll ich sie jetzt herüberholen?“, fragte Martin. „Ja, hol sie“, antwortete der Elohim.

Bei den Dunklen herrschte eine schreckliche Stimmung. „Ihr habt total versagt!“, herrschte der große Dunkle die Asuras an. „Es wäre ein Leichtes gewesen, die drei Menschen zu überwältigen, wenn ihr euch angestrengt hättet.“ Die Asuras antworteten im Chor: „Was heißt die drei Menschen? Da waren Heerscharen von Engeln im Hintergrund, die die Menschen abgeschirmt haben.“ Der große Dunkle wischte mit dem Arm durch die Luft, dabei quoll dicker schwarzer Rauch aus seinen Ärmeln. „Wie soll nur irgendetwas funktionieren, wenn man nur so eine unfähige Meute wie euch zur Verfügung hat?“, donnerte er weiter. Und so ging es noch eine ganze Zeit. Er konnte sich einfach nicht beruhigen. Die Wut auf die Schergen, auf die Menschen, auf die Engel brachte ihn fast um den Verstand. Sie waren ihrem Ziel so verdammt nahe gewesen. So viele mächtige Menschen hatten sie in ihren Bann gezogen und die anderen Menschen hatten auf sie gehört. Und plötzlich hatten diese Menschen all ihren Einfluss verloren. Und nun machten alle einfach, was sie wollten. Damit hatte er nicht gerechnet. Er schwor bittere Rache. So einfach würden ihm diese Erdlinge nicht davonkommen. Aber er brauchte einen neuen Plan und neue Verbündete. Die alten hatten versagt. Er hatte auch schon eine Idee.

Martin ging zurück zur Werkstatt. Ihm war ein wenig mulmig zumute. Was, wenn er sich getäuscht hatte und die beiden gar nicht Theo und Luisa waren? Wie würden sie reagieren, wenn sie den Elohim sahen? Warum war alles nur so schrecklich kompliziert? Doch die Tatsache, dass ihm Jonas und Sophie so vertraut waren, obwohl er sie eigentlich gar nicht richtig kannte und dass ihnen die Werkstatt so vertraut war….es musste einen Grund geben.

Die beiden saßen immer noch auf der Couch in der Ecke und unterhielten sich. Martin schluckte. „Mögt ihr bitte mal mit mir mitkommen? Wir haben eine Art Überraschung für euch. Ich weiß nicht, ob ihr damit etwas anfangen könnt….aber seht selbst“, sagte er und merkte, wie schwer es ihm fiel unbeschwert zu wirken. Er hatte insgeheim ziemliche Angst vor der Reaktion der beiden. Es war, als würden sie gerade das ganze Projekt in Gefahr bringen. Doch der Elohim musste ja wissen, was er tat. Das war Martins einziger Hoffnungsanker. Er trug ja nicht die Verantwortung, sondern der Elohim war das höchste Wesen hier in ihrem Kreis. Und wenn er es wagen wollte, dann musste es doch richtig sein… Doch so ganz sicher war er sich nicht.  Jonas und Sophie folgten ihm arglos. An der Tür empfing sie Phanuel. „Wir werden euch jetzt etwas zeigen. Und womöglich werdet ihr eine neue Erinnerung empfangen, bzw. eine alte Erinnerung zurückbekommen. Bitte erschreckt euch aber nicht“, sagte er. Auch er war etwas unsicher, wie das nun vor sich gehen sollte. Der Lichtschein des Elohim reichte bis in den Flur hinein und Jonas und Sophie wurden schon sehr neugierig. „Sind wir in Gefahr?“, fragte Sophie. Es kam ihr ein wenig seltsam vor, dass sowohl Martin als auch dieser Mann, den sie nicht kannte, sich so seltsam verhielten. „Nein, ihr seid nicht in Gefahr. Aber was wir euch jetzt zeigen, ist ein wenig ungewöhnlich für Menschen“, ergänzte Phanuel. Sophie und Jonas wechselten einen Blick. Das war ja alles ein wenig merkwürdig.

Phanuel machte eine Handbewegung in Richtung des Wohnzimmers und Jonas und Sophie gingen zögerlich in die angedeutete Richtung. Der Lichtschein des Elohim wurde immer heller, je näher sie dem Wohnzimmer kamen. Da öffnete Gabriel von innen die Tür vollständig und ließ sie eintreten.

Der Elohim lächelte sie an. Jonas und Sophie standen wie vom Donner gerührt. Sophie begann sofort zu weinen. Etwas überwältigte sie. Jonas legte fast automatisch den Arm um ihre Schultern. „Warum weinst du?“, fragte Phanuel sanft. „Ich weiß es nicht. Es ist so fremd und doch habe ich gerade das Gefühl, als ob ich nach einer langen Zeit nach Hause kommen würde“, sagte sie und verbarg ihr Gesicht in den Händen. Jonas schwieg noch immer und starrte den Elohim an, der sanft lächelte. „Erkennst du mich?“, fragte der Elohim. Jonas schluckte. „Ich…ich weiß nicht. Mir geht es ähnlich wie Sophie und ich verstehe nicht…Wer sind sie?“  

Und wie es weitergeht, erfahrt Ihr morgen. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2022 und ein wunderschönes, erfülltes Neues Jahr!  

Manou

Die Erdenreise Teil 32

oben schauen, unten lesen 🙂

Als die Nacht schon längst ihre dunklen Tücher über Wien geworfen hatte, einigten sich Familie Liebhart und Martin darauf, dass sie für heute aufhören sollten. Aber sie verabredeten sich gleich wieder für den nächsten Tag. Fünf Wagen waren in ihren Einzelteilen fertig und mussten am nächsten Tag nur noch montiert werden. Erschöpft aber glücklich kehrten sie die Späne und den Staub zusammen, säuberten die Maschinen und Werkzeuge und betrachteten stolz ihr Werk. Sie tranken noch gemeinsam einen Tee und dann machten sich die Liebharts auf den Nachhauseweg.

Jonas Vater konnte nicht aufhören davon zu schwärmen, wie sehr ihm diese Arbeit heute Spaß gemacht hatte. Auch Frau Liebhart war ganz erfüllt davon, dies alles zu notieren und nahm sich vor, noch vor dem Zubettgehen ihre Notizen zu strukturieren.

Martin indessen hatte mittlerweile von Hannes erfahren, dass sie sich bei Klara treffen würden, da der Elohim wieder zurückgekehrt war und ihnen wohl etwas Wichtiges zu sagen hatte. Martin schaute auf die Uhr. Es war fast neun Uhr abends. In weniger als einer Stunde würde Hannes das Studio verlassen. Er hatte also noch ein wenig Zeit, um sich zu duschen und einen Kleinigkeit zu essen.

Gegen 22.00 Uhr versammelten sie sich alle in Klaras Wohnzimmer. Der wohlbekannte Anblick des Elohims auf dem Sofa erfreute alle. Hannes und die Erzengel waren ebenfalls gerade eingetroffen. Klara verteilte die Teetassen und dann ging es auch schon los. Der Elohim begann zu sprechen.

„Wir stehen heute vermutlich an einem ganz wichtigen Scheitelpunkt. Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Dunklen heute Nacht versuchen werden, die ganzen Bemühungen zu kippen. Die Menschen sind toll und arbeiten auch intensiv an der Vision, aber sie sind noch lange nicht stabil. Leider habe ich nicht die geringste Ahnung, was sie genau vorhaben. Wir müssen jetzt eine wirklich massive Schutzvorrichtung installieren, die helfen wird, die Dunklen aus der Atmosphäre draußen zu halten. Ich habe dies mit den anderen Engeln oben abgesprochen und sie werden uns unterstützen. Vor allen Dingen werden wir die Hilfe des großen Sonnenwesens erhalten.“

Martin, Hannes, Klara und die Erzengel schauten sich verdutzt an. Was sollte das sein, das sie errichten sollten? Sie konnten sich nichts darunter vorstellen. Doch der Elohim sprach weiter. „Wenn es uns heute Nacht gelingt, die Dunklen von der Erde fernzuhalten, bzw. diejenigen, die da sind, zu vertreiben, dann haben wir es vermutlich geschafft. Doch wir müssen es schaffen! Es wird anstrengend werden. Wer von euch noch etwas essen möchte, sollte dies jetzt tun. Wir werden vermutlich Stunden damit beschäftigt sein.“

Klara verstand den Wink mit dem Zaunpfahl und eilte in die Küche, um ein paar Brote zu belegen. Rasch sättigten sich Hannes und die Erzengel. Martin und Klara hatten bereits gegessen. Als das Geschirr wieder abgeräumt war, erklärte der Elohim, was nun zu tun war.

„Ich werde euch nun auf eine Reise in unsere Sphäre mitnehmen. Ihr braucht nichts Anderes zu tun, als zu sitzen und meinen Worten zu folgen. Sobald wir den unteren Rand unserer Sphäre erreicht haben, schalten sich die Cherubim, Seraphim und Aralim wieder dazu und auch das große Sonnenwesen. Und wir werden gemeinsam die Schutzvorrichtung erstellen. Es ist von absoluter Wichtigkeit, dass ihr Menschen dies mit uns gemeinsam errichtet. Wir Engel dürfen das alleine nicht tun.“

Die Erzengel, Martin, Hannes und Klara nickten etwas ratlos. Speziell Hannes, Martin und Klara hatten nicht so ganz verstanden, was sie nun tun sollten, hofften aber, dass sich ihnen dies in weiterer Folge noch erschließen würde. Der Elohim begann zu sprechen:

„Ich möchte nun, dass ihr euch ganz auf euren Atem konzentriert. Und sobald ihr bemerkt, dass ihr innerlich ruhiger werdet, spürt ihr, wie ihr von einer wohlwollenden Kraft aus eurem Körper herausgezogen werdet. Ihr bewegt euch nach oben und lasst euren Körper hier im Wohnzimmer zurück. Wenn ihr weit genug oben seid, und die Welt von oben sehen könnt, überlasst ihr euren feinstofflichen Körper uns, und wir werden uns mit euch verbinden. Gemeinsam mit uns steigt ihr immer höher bis ihr die Erde als kleine Kugel von oben sehen könnt. Ihr konzentriert euch nun auf eure Hände und stellt fest, dass sich zwischen euren Händen ein Kristall manifestiert. Dieser Kristall wird immer größer und größer und ihr stellt fest, dass die Engel nun beginnen, diesen Kristall mit goldenem und lilafarbenem Licht zu füllen. Und nun überlasst ihr euch ganz der inneren Führung und stellt diesen Kristall irgendwo auf der Erde ab.“

Während Martin, Hannes und Klara den Anweisungen folgten, betete der Elohim:

„Sonnenwesen, Christusheld!

Schicke deine Kraft zu uns auf die Erde

um zum Guten zu wenden, die Kräfte des Bösen,

in der Zeit der Not.

Lasse werden, oh Herr, die Geschehnisse in dieser Welt

zukunftsfördernde Taten!

Wende die Lanze des Bösen von ihrem Ziel.

Gib der Welt Frieden.

Immer und immer wieder sprach der Elohim dieses Gebet, während Martin, Hannes und Klara einen Kristall nach dem anderen entstehen ließen und über die ganze Erde verteilten. Kaum war ein Kristall platziert, war schon der nächste dran.

Anfangs ging alles leicht. Die Kristalle entstanden zwischen ihren Händen und sie stellten sie überall dort ab, wo ihre innere Führung sie hinzog. Aber nach etwa fünfzehn Kristallen, die jeder irgendwo platziert hatte, schwoll draußen im Universum ein ohrenbetäubender Lärm an. Ehe sie es sich versahen, waren die Dunklen angekommen und attackierten ihre Bemühungen. Jeder von ihnen wurde durchgeschüttelt und durchgerüttelt und konnte nur noch mit Mühe und Not die Kristalle auf die Erde transportieren.

Immer wilder tobte die Schar der Asuras da draußen und der große Dunkle brauste immer wieder über sie hinweg. Dabei flogen sie nur so durcheinander. Der Elohim sprach unbeirrt weiter und hielt sie an, das Gebet in Gedanken mitzusprechen und immer weitere Kristalle zu manifestieren.

Martin, Hannes und Klara hatten schon bald das Gefühl, dass ihre Kräfte erlahmten. Doch der Elohim beschwor sie, nicht aufzugeben, sondern immer weiter einen Kristall nach dem anderen entstehen zu lassen und auf die Erde zu bringen. Immer schwieriger wurde das Unterfangen. Bald hatten sie das Gefühl, dass es ihnen gar nicht mehr möglich war, die Erde zu erreichen. Doch der Elohim feuerte sie an. „Ihr dürft den Dunklen keine Beachtung schenken. Bitte einen Kristall nach dem anderen nach unten transportiert. Wir Engel sind um euch und schirmen euch so gut es geht, ab!“ Hannes, Martin und Klara keuchten bereits. Alles war schwer und sie wollten einfach nur noch aufgeben, doch der Elohim ließ nicht locker. „Ihr habt keine Ahnung, wie wichtig euer Tun ist, selbst wenn ihr noch so erschöpft sein, ihr müsst weitermachen!“

Es schien ewig zu dauern. Alles um sie herum brauste und tobte und die ganze Erde schien zu erzittern und immer weiter arbeiteten die drei und brachten unter Aufbietung all ihrer Kräfte einen Kristall nach dem anderen auf die Erde. Über ihre Gesichter flossen Tränen. Sie konnten es kaum noch schaffen.

Als Martin kurz davor war aufzugeben, schrie ihn der Elohim an: „Wenn du die heutige Nacht überleben willst, dann machst du weiter. Ansonsten garantiere ich für gar nichts!“

Immer weiter und weiter kämpften sich die drei durch die Wirbel. Die Dunklen ließen nichts aus, um sie zur Verzweiflung zu treiben. Sie kannten keine Gnade. Es toste, brauste, rüttelte um sie herum. Der große Dunkle schrie ihnen Verwünschungen entgegen und versuchte sie einzuschüchtern. Doch die drei konzentrierten sich ganz auf den Elohim und seine Anweisungen. Und plötzlich wurde es ruhiger. Immer weniger Dunkle sausten um sie herum und sie stellten mit letzter Kraft jeder noch einen Kristall auf der Erde ab.

Dann sprach endlich der Elohim die erlösenden Worte: „So, nun könnt ihr zu euren physischen Körpern zurückkehren. Langsam bewegten sie sich mit ihren feinstofflichen Körpern wieder Richtung Erde, Europa, Österreich und schließlich nach Wien und in Klaras Wohnung. Als sie angekommen waren, fielen die drei in eine tiefe Ohnmacht.

„Das war knapp“, sagte der Elohim zu den Erzengeln, die zwar auch erschöpft wirkten, aber längst nicht so sehr wie die Menschen. „Warum hast du sie in dem Glauben gelassen, dass wir dabei mitwirken?“, fragte Phanuel. „Damit sie nicht schon mutlos wurden, bevor sie begonnen hatten. Hätten sie gewusst, dass sie den Kampf zu dritt aufnehmen müssen, hätten sie es wahrscheinlich nicht geschafft.“

„Außerdem habt ihr ja mitgewirkt. Ihr habt sie sehr gut abgeschirmt. Es hätte allerdings nicht viel gefehlt und sie hätten es nicht überlebt. Doch das musste ich riskieren.“

„Und haben wir es geschafft?“, fragte Michael. „Ich glaube ja“, antwortete der Elohim. Sie haben es geschafft, neunzig Kristalle aufzustellen. Das war die Mindestzahl, die wir brauchten. Sobald sie wieder zu sich kommen, werden wir die nächsten Schritte einleiten.“

„Wir sind noch nicht fertig?“, fragte Gabriel und schaute die drei mitleidig an, die blass und mit tiefen Augenringen ohnmächtig in ihren Sesseln hingen. „Nein, noch nicht ganz, aber der nächste Schritt wird nicht mehr so schwierig und das sind auch bereits die Vorbereitungen für die Zeit, in der ihr nicht mehr auf der Erde sein werdet“, sagte er.

So, und wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen

Ich wünsche euch eine gute Nacht und wunderbare Träume!

Manou

5. Tag der 13 heiligen Nächte

Heute sind wir schon bei Tag fünf angekommen. Dieser Tag, also ab der heutigen Dämmerung bis zum Abend des morgigen Tages, gilt der Überwindung der eigenen inneren Schwächen. Wir stehen ab heute Abend in Verbindung mit der Hierarchie der Exusiai oder Elohim. Diese Wesenheiten kommen aus den Sonnensphären und sind Träger des Lichtes, der Liebe und der Weisheit. Und diese Wesenheiten können uns gut zur Seite stehen, wenn wir unsere inneren Schwächen einer genauen Prüfung unterziehen. Heute, tagsüber, stehen wir ja noch in der Verbindung mit den Archai, die uns helfen, unser bisheriges Handeln zu überdenken. Sobald der heutige Tag in die Dämmerung übergeht, übergeben die Archai an die Exusiai oder Elohim und wir können sofort unsere Schwächen anschauen.

Das Anschauen der inneren Schwächen

Es mag sein, dass dies keine prickelnde Erfahrung ist, wenn man sich wirklich mit seinen Schwächen beschäftigt, aber das ist nun einmal das Ziel des Menschseins, dass wir diese – aus dem freien Willen heraus – überwinden. Was macht uns noch zu schaffen? Wo sind wir noch zu sehr in der Schwächung? Womit stehen wir uns selbst im Wege? Die eigenen inneren Schwächen zu betrachten, ist ein wunderbarer Moment der Intimität mit sich selbst. Wir brauchen an uns nicht den Anspruch der Perfektion stellen, sondern wir entwickeln uns ja immer weiter und jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Schwächen. Diese einmal ohne Emotion zu betrachten und sie einer genauen Prüfung zu unterziehen schafft eine wunderbare Klarheit. Wir sehen uns so, wie wir wirklich sind. Wir müssen uns doch selbst auch gar nichts vormachen, sondern dürfen uns einfach so betrachten. Und diese Schwächen zu sehen, ist der erste Schritt zu deren Überwindung. Und wenn wir heute die Elohim bitten, uns Wege aus diesen Schwächen zu zeigen, diese zu transformieren, bringt uns in einen völlig neuen Zustand.

Das Transformieren der inneren Schwächen

Wenn wir an Schwächen denken, ist das oftmals mit Scham belastet. Doch dies ist völlig unnötig. Alleine das Bewusstmachen derer ist ein großer und mutiger Schritt. Und es ist oftmals leichter, wenn wir uns bereits vorstellen können, wohin wir diese transformieren können, daher beschreibe ich ein paar Beispiele:

Trägheit in Gelassenheit transformieren – wenn wir oftmals träge sind, und uns nicht aufraffen können, etwas zu tun, das dringend getan werden soll, dann können wir diese Trägheit transformieren, indem wir uns nicht der Unlust hingeben, sondern genau prüfen, was uns wirklich wichtig ist. Dies führt dann bereits in die nächste Transformation.

Unlust in kritisches Hinterfragen transformieren Wenn uns bewusst ist, dass etwas getan werden muss, dann werden wir es auch tun. Aber manchmal sind diese Dinge gar nicht notwendig, sondern wir handeln aus einem Konzept heraus. Konzepte sind manchmal hilfreich, weil sie Ideen und Gedanken eine Struktur geben, aber oftmals haben wir eine Menge veralteter Konzepte im Kopf, die gerne wieder hinterfragt werden können. Und so kommen wir zum nächsten Punkt.

(Veraltete) Konzepte in neue Zusammenhänge transformieren Viele Menschen machen Dinge, weil „man sie eben so macht“. Da darf man sich ruhig die Frage stellen: Wer ist „man“? Wenn man Dinge macht, „weil MAN sie so macht“, darf man sich fragen: „Wie mache ICH diese Dinge?“ Und wenn wir diese Konzepte, die scheinbar von außen aufoktroyiert wurden, verwandelt in eigene Werte, dann wandelt sich Unlust in Lust, weil es in einem inneren Zusammenhang steht.

Jähzorn in kinetische Energie verwandeln Viele Menschen neigen zu Jähzorn und dieser Zorn hat eine unglaubliche Energie. Wenn wir es schaffen, in diesem Moment den Zorn nicht über andere Menschen zu ergießen – denn meist ist es sowieso der Zorn auf sich selbst – sondern diesen Zorn in Energie verwandeln, endlich etwas in Angriff zu nehmen, das schon lange wartet, getan zu werden, dann ist das eine wunderbare Kraftquelle. Hier heißt es eben, eine Zwischeninstanz einzuschalten. Ich hatte gestern ja darüber geschrieben, das Tierische in uns zu überwinden. Wenn wir dem Zorn einfach freien Lauf lassen und ihn über einen anderen Menschen ergießen, womöglich sogar über einen schwächeren Menschen, dann sind wir ganz im Reptiliengehirn. Wenn wir aber kurz innehalten können und diese Energie transformieren in eine Schaffenskraft, dann haben wir gleich mehrere Dinge in uns überwunden.

Dies sind nur einige Möglichkeiten, wie wir unsere Schwächen zu etwas Dienlichem verwandeln können. Diese Liste könnte unendlich fortgesetzt werden. Es geht nun einfach darum, dass wir diese Schwächen betrachten und sie einmal ungeschönt vor uns hinstellen. Mehr ist heute noch gar nicht zu tun.

Ich wünsche Ihnen und Euch einen wunderschönen Dienstag auf der Reise durch die Rauhnächte und die dreizehn heiligen Nächte – und achtet auf Eure Träume – diese können gerade jetzt viel offenbaren.

Alles Liebe und einen schönen Tag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

10. Portaltag, 1. Rauhnacht – Heiliger Abend

Es ist soweit! Der Heilige Abend ist da. Wir dürfen nun in einen Reigen der dreizehn heiligen Nächte gehen und uns bewusst werden, dass wir als Menschen werdende Götter sind. Während heute tagsüber noch die Portaltag-Energie wirkt, geht diese mit Einbruch der Dunkelheit in die Energie der Rauhnächte über. Heute, am Heiligen Abend, beginnt die Einweihung in ein tiefes Mysterium. Wir werden durch die Rauhnächte alle Hierarchien der geistigen Engel-Wesenheiten und ihre tiefe Bedeutung erfahren.

Die erste der dreizehn heiligen Nächte – Heiliger Abend

Heute feiern wir das Fest der Geburt Jesu. Jesu wurde geboren, um später das Gefaäß für den Eintritt des großen Sonnenwesens – Christus – zu werden. Christus trat bei der Jordan-Taufe in Jesus ein. Er war das, was hier heute einen Walk-in nennen. Eine Wesenheit, die den Körper eines Menschen übernimmt, um eine Mission zu erfüllen. Und die Geburt des Jesus feiern wir heute. Und während der Nacht treten wir in die magische Zeit der Rauhnächte und der Hierarchien ein und erleben heute tatsächlich die Nacht, die energetisch dem Menschen nahesteht. Jesus, der Mensch wurde geboren um eine Mission zu erfüllen – und wir Menschen haben ebenfalls eine Mission.

Die Mission der Menschen

Wir Menschen sind tatsächlich auf dem Weg, die zehnte Engel-Hierarchie zu werden. Bisher haben wir neun Engel-Hierarchien:

  1. Seraphim – Geister der Liebe
  2. Cherubim – Geister der Harmonie
  3. Throne oder Aralim – Geister des Willens
  4. Kyriotetes oder Tarshishim – Geister der Weisheit
  5. Dynamis oder Hashmalim – Geister der Bewegung
  6. Exusiai oder Elohim – Geister der Form
  7. Archai – Geister der Persölichkeit
  8. Archangeloi oder Erzengel – Geister des Feuers
  9. Angeloi oder Engel – Geister der Dämmerung

Und als zehnte Hierarchie sind die Menschen vorgesehen als Geister der Freiheit.

Und aus dem heraus können wir verstehen, warum die Freiheit auf allen Ebenen für uns Menschen solch ein wichtiger Entwicklungsschritt ist. Erst wenn wir aus der Freiheit heraus das Gute tun, werden wir aufsteigen. Dies entspricht den Berichten des Aufstiegs in die fünfte Dimension. Wir werden dann die zehnte Hierarchie stellen und die Wesenheiten, die wir heute Elementarwesen und Naturgeister nennen, werden an die Stelle des Menschen treten.

Das Feiern des Heiligen Abends

Wie auch immer Sie oder Ihr Euer Fest am Heilgen Abend begehen werdet, ich wünsche Euch Freude, Liebe und Licht. Ich wünsche Euch, dass Ihr glücklich seid, weil Ihr spüren könnt, dass mit dem heutigen Tag wieder etwas ganz Besonderes in die Welt getreten ist.

Und ich wünsche Euch auch bis zum Abend, dass Ihr nicht in Stress geratet. Denn es ist völlig egal, was heute Abend auf dem Tisch stehen wird – die Hauptsache ist, dass alle fröhlich um den Tisch versammelt sind.

Genießt den Tag, bereitet Euch in freudiger Stimmung vor. Bei uns steht ein Korb Äpfel bereit, den wir später im Wald verteilen werden, als Weihnachtsgeschenk für die Tiere des Waldes, die im Gegensatz zu uns Menschen, ganz von sich aus spüren, dass heute ein besonderer Tag ist.

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und eine zauberhaften, wunderbaren Heiligen Abend, ob im Kreise Eurer Lieben oder auch in trautem All-eins-Sein

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von TizzleBDizzle auf Pixabay

Die Erdenreise Teil 20

Oben als Video, unten als Text! Viel Freude damit!

Luisa und Theo taten beide so, als würden sie schlafen. Doch in Wahrheit hing jeder der beiden seinen Gedanken nach. Sie konnten sich beide ein dauerhaftes Leben außerhalb der Engelwelt nicht vorstellen. Das war das Leben, das sie von Anbeginn an kannten. Sie waren Engel und keine Menschen. Irgendwann wurden beide vom Schlaf übermannt. Sie träumten wirre Dinge und wachten am Morgen wie gerädert auf.

„Und? Was sagst du nun?“, fragte Theo als erstes. Luisa versteckte ihren Kopf im Kopfkissen und Theo verstand die Antwort nicht. Als sie aufschaute war ihr Gesicht nass von den Tränen. „Wir haben doch in Wahrheit keine andere Wahl. Wir müssen das auf uns nehmen“, sagte sie, und Theo nickte erschlagen. „Glaubst du, dürfen wir noch ein letztes Mal zurück in die Engelwelt?“, fragte Luisa. Theo dachte eine Weile nach und sagte dann: „Ich weiß nicht einmal, ob ich das will. Wenn ich nochmal in die Engelwelt gehe, möchte ich sicher nicht mehr weg.“

Sie hatten beide ganz vergessen, dass Martin ja mittlerweile auch zuhause war. Doch er hatte sie gehört und kam zu ihnen ins Zimmer. „Was ist los mit euch beiden? Ihr seht ja aus, als wäre etwas Schreckliches passiert.“ Theo und Luisa schwiegen zunächst, doch dann sagte Theo: „Ist es auch. Wir sollen Menschen werden und in der Menschenwelt bleiben“, sagte er. Als er es aussprach, übermannte ihn wieder die Trauer. Martin, der ja nicht wusste, wie es in der Engelwelt war, konnte nicht das ganze Ausmaß der Tragödie erfassen. Er kannte ja nur die Menschenwelt. „Aber hier ist doch auch schön“, sagte er. „Gerade jetzt, wo ihr so viel Gutes in die Welt gebracht habt.“ Und er begann zu erzählen, welche Projekte gestern schon wieder zustande gekommen waren und was noch alles schon bereitstand. Theo und Luisa hörten nur mit halbem Ohr zu. Sie waren viel zu beschäftigt damit, zu überlegen, wie ihr Leben ab jetzt aussehen würde.

Eine Stunde später kam Phanuel und sagte ihnen, dass der Elohim sie nun erwartete und ihre Entscheidung hören wollte. Mit zitternden Beinen und ganz schwach gingen sie hinüber in Klaras Wohnung. Klara schien schon Bescheid zu wissen, denn sie hatte schon Kakao gekocht und stellte ihnen wortlos eine Tasse davon hin. Doch weder Theo noch Luisa konnten sich vorstellen, dass sie jetzt etwas trinken konnten. Sie wollten rasch das Gespräch hinter sich bringen.

„Wie ist eure Entscheidung nun?“, fragte der Elohim. „Ich werde bleiben“, sagte Luisa und ihre Stimme zitterte. „Ich auch“, sagte Theo. Der Elohim schaute sie ernst an. „Seid ihr euch sicher?“, fragte er noch einmal. Die beiden sahen sich kurz an und Theo sagte: „Ja, wir haben viel hin und her überlegt. Wir wissen zwar nicht, wie unser Leben dann aussehen wird, aber wir haben auch keine andere Wahl. Nein zu sagen und wieder in die Engelwelt zurückkehren geht irgendwie auch nicht“, sagte Theo.

„Das ist eine mutige Entscheidung und ich werde dafür sorgen, dass ihr es hier auf der Erde wirklich guthaben werdet.

Mittlerweile war auch Hannes eingetroffen und erzählte, dass bereits zwanzig Sender auf den Zug aufgesprungen waren und dass allerorten die Dinge ins Rollen kamen. Die Menschen hatten begonnen, Verantwortung zu übernehmen und es wurden ständig mehr. Der Elohim erzählte nun auch Hannes von seinem Plan zwölf Engel hier auf der Erde zu lassen, die gemeinsam diese Entwicklung stabilisieren würden. „Wieso ausgerechnet zwölf?“, fragte Hannes.

„Da stellst du eine wichtige Frage“, sagte der Elohim. „Ich will versuchen, es zu erklären. Als Christus, das höchste Sonnenwesen, damals auf die Erde kam, hatte er zwölf Jünger, die Menschen waren. Zwölf ist eine magische Zahl. Zwölf Wesenheiten und auch Menschen können sehr viel transformieren. Wenn wir etwas Geistiges auf der Erde durchsetzen wollen, brauchen wir eine Gruppe von zwölf. Wenn wir etwas Physisches erreichen wollen, reichen acht Wesenheiten. Für Christus war es ebenfalls keine leichte Entscheidung. Auch für uns in der geistigen Welt war es schwer. Die Menschen gewannen etwas hinzu, aber wir haben unser höchstes Wesen verloren. Und auch er tat sich damals schwer damit, da er ja wusste, was ihn erwartete. Und bis heute ist er ja im feinstofflichen Feld der Erde anwesend und wirkt da immer noch mit. Und nun braucht es das nächste Opfer aus der geistigen Welt, also in dem Fall aus der Engelwelt und das sind die Zwölf, die sich nun entschieden haben, ihr Leben als Engel für eine Zeit zu opfern. Und wie bei Christus wird es auch bei diesen Engeln sein. Wenn sie ihr Leben als Menschen beendet haben, kommen sie einerseits wieder zurück in die Engelwelt, ihre Energie wird aber bei den Menschen bleiben und weiterwirken. Es ist ein großes Opfer und eine große Tat für die Menschen.“

Als Luisa und Theo das hörten, fühlte sich ihre Mission etwas besser an. Sie taten also etwas, das vorher auch Christus, das große Sonnenwesen, getan hat. Das klang nicht mehr ganz so traurig, sondern es war in der Tat ein Opfer, aber es hatte mehr Bedeutung, als nur die, dass sie ihre Engel-Existenz aufgeben mussten.

„Und wie wird unser Leben dann aussehen?“, fragte Luisa, denn das beschäftigte sie sehr. „Ihr zwölf werdet über die ganze Erde verteilt werden und ihr werdet euch in bestimmten Projekten wiederfinden. Ihr werdet euch aber nicht mehr an euer Engeldasein erinnern. Ihr werdet als Menschen hier auf der Erde eure Mission erfüllen. Wir werden jeden eurer Schritte begleiten und euch auch helfen, wenn ihr straucheln solltet. Aber ihr werdet erst wieder lernen müssen, an uns und an die geistige Welt zu glauben“, sagte der Elohim.

Theo und Luisa dachten über die Worte des Elohim nach. „Werden wir hier bei Klara, Hannes und Martin bleiben?“, fragten sie. „Nein, ihr werdet euch ab morgen an einem völlig anderen Ort in einem völlig anderen Leben finden. Wir können euch nicht hierlassen, denn Martin, Klara und Hannes wissen ja Bescheid. Es würde nicht funktionieren, wenn ihr hierbleiben würdet.“

„Bleiben wir zusammen?“, fragte Theo. Der Elohim schüttelte erneut den Kopf. „Nein, ihr werdet euch in einer Familie finden und dort euren Platz einnehmen. Wir haben zwölf Familien gefunden, mit Jugendlichen in eurem jetzigen Alter hier auf der Erde, deren Seelen sich bereit erklärt haben, dass ihr den Körper dieser jungen Menschen übernehmen dürft. Das wurde schon lange in der geistigen Welt vorbereitet. Die Seele dieser jungen Menschen verlässt den Körper und ihr tretet an ihre Stelle. Daher werdet ihr auch ganz anders aussehen. Aber wie gesagt, ihr werdet morgen aufwachen und vielleicht werdet ihr eine Zeit brauchen, bis ihr euch an das neue Dasein gewöhnt habt, aber ihr werdet nicht wissen, warum. Das war bei Christus auch nicht anders, als er in den Körper von Jesus eingetreten ist“

Luisa und Theo fühlten sich völlig überfahren. Das war doch alles wie ein schlechter Traum. Nicht nur, dass sie nicht mehr in die Engelwelt zurückdurften, sie durften auch nicht zusammenbleiben. Das hätte das Ganze ja noch erträglicher gemacht. Wenn es hart kam, kam es richtig hart!

Luisa und Theo wussten bereits, dass es sinnlos war zu fragen, ob sie noch einmal in die Engelwelt zurückdurften. Sie kannten die Antwort bereits.

„Was machen wir jetzt bis morgen?“, fragte Theo. „Wir haben noch eine Menge zu tun. Heute ist große Sitzung mit Martin, Hannes, Klara und den Erzengeln. Wir werden diese Projekte hier noch einmal besprechen, solange ihr hier seid und dann geht’s auch schon los. Der Wechsel in die Körper der Menschen wird beginnen, sobald ihr eingeschlafen seid.“

In diesem Moment traten auch die Erzengel ins Zimmer und Klara kochte noch rasch Tee und stelle wieder einmal Kekse auf den Tisch.

Luisa und Theo wurden sich bewusst, dass sie das letzte Mal in dieser vertrauten Runde sitzen würden, und dadurch waren sie auch nicht so aufmerksam wie sonst. Doch es verlief alles prima. Die Erzengel hatten das Ruder übernommen, Hannes war ein perfekter Organisator, Klara kannte so viele hilfreiche Menschen und Martin war die Seele des ganzen Unterfangens. Und über all dem wachte der Elohim.

Sowohl Luisa als auch Theo erkannten, dass es gar nicht so wichtig war, dass sie hier waren. Es würde alles seinen Weg gehen. Doch sie hatten Angst. Was würde sie erwarten? Luisa nahm sich vor, dass sie einfach nicht einschlafen würde. Aber noch ehe sie den Gedanken zu Ende gedacht hatte, wusste sie, dass es nicht funktionieren würde, und es fiel ihr der letzte Satz aus dem Gedicht ein, das sie gestern gelesen hatte: „Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“

Und wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen.

Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht und schöne Träume!

Manou

Die Erdenreise Teil 18

Unten zum Lesen, oben als Video – viel Freude damit!

Die nächsten Tage waren erfüllt von neuen Kontakten, neuen Ideen und neuen Projekten. Die neuen Engel, die zur Unterstützung gekommen waren, hatten schon bald alle Hände voll zu tun. Luisa, Theo, Martin, Hannes und Klara unterstützen die zwölf Richter, Anwälte und Notare bei den Notizen und der Auswahl der Ideen. Längst waren es schon so viele, dass keiner mehr den Überblick über alle Projekte hatte. Luisa hatte ein Lieblingsprojekt – es hatte sich ein Projektpaar gefunden, also eine Ideengeberin und Umsetzerin und eine Investorin, die gemeinsam einen Gnadenhof für Tiere errichteten. Und Luisa konnte gar nicht genug davon hören, wie schön es die armen Tiere in Zukunft haben würden. Außerdem gingen sie den neuen Engeln zur Hand und halfen hier und da aus.

Auch in Bangladesch ging es rasant voran. Die kleine Fabrik von Mongila war schon in Betrieb und zwei Dörfer weiter entstand bereits die große Fabrik. Es war allerorten ein geschäftiges Treiben und der Elohim machte sie alle darauf aufmerksam, dass sich die Energie der ganzen Erde bereits anhob. Er konnte die Dunklen immer noch wahrnehmen, sie waren nicht weg. Aber sie konnten im Moment nicht direkt etwas ausrichten.

Sie versuchten Ärger zu machen und viele Projekte durch die Behörden zu verunmöglichen, aber das Team der pensionierten Richter, Notare und Anwälte war stets in der Lage einen Weg zu finden, gegen den niemand etwas einwenden konnte. Längst waren sie nicht mehr so trocken, erschienen auch nicht mehr in grauen Anzügen, sondern kamen ganz leger gekleidet in den Sender und waren mit Begeisterung dabei.

Klara hatte noch eine Schar von Damen aufgetrieben, mit denen sie früher die Wohltätigkeitsveranstaltungen organisiert hatte. Auch diese halfen bei einer Menge Projekte. Innerhalb weniger Tage war auch die Werkstatt wieder instandgesetzt und Martin hatte eine behagliche kleine Wohnung bekommen, die er voller Freude bezog. Allerdings hatte er bislang keine Zeit, sein eigenes Projekt umzusetzen.

Auch in Israel, England, Südafrika, China und Australien waren die ersten Projekte bereits im Gange. Überall hatten die Menschen Ideen, wie das Leben auf der Erde angenehmer werden konnte. Sie sorgten für die Menschen, für die Tiere, für die Natur. Es war unglaublich, welche Kraft plötzlich auf der ganzen Erde in den Menschen frei wurde. Und dies führte auch dazu, dass sie nicht mehr wie gebannt auf die bedrückenden Nachrichten hörten, sondern sie waren so beschäftigt, dass keine Zeit mehr war, Angst zu haben oder traurig zu sein. Überall wurde gearbeitet und der Einfallsreichtum der Menschen war enorm.

Und immer mehr Helfer fanden sich ein. Hannes und sein Sender wurden in wenigen Tagen weltberühmt und sie hatten Mühe all die Nachfragen zeitnah zu beantworten.

Als sie einmal ein wenig Zeit hatten und wieder gemeinsam in der Kantine saßen, fragte Luisa: „Sagt mal, Martin, Hannes und Klara, warum haben die Menschen das nicht alleine geschafft? Wir organisieren ein wenig, aber in Wahrheit machen sie ja doch das meiste selbst.“ „Du wirst lachen“, sagte Hannes. „Darüber habe ich gestern Abend nachgedacht. Wir Menschen haben den Anstoß von euch gebraucht. Weißt du, wir Menschen sagen allzu rasch, dass etwas nicht gehen wird. Wir sind leicht zu entmutigen und wir neigen auch nicht dazu, neue Wege zu gehen. Die meisten Menschen gehen die alten Wege, selbst wenn diese nirgendwo hinführen und sie unglücklich machen.“ Luisa zog ihre Nase kraus. „Und warum machen das die Menschen so?“, fragte sie.

Hannes dachte eine Weile nach, dann erklärte er: „Weißt du, Luisa, wir Menschen haben Angst vor Veränderung. Lieber bleiben wir bei etwas, das wir kennen, selbst wenn es nicht gut ist, als dass wir uns in ein Abenteuer stürzen, von dem wir nicht wissen, wie es ausgeht. Das liegt in der Natur der Menschen. Wir sind träge, was Veränderung angeht. Wir brauchen einen Anderen, der uns den Anstoß und Hoffnung gibt. Menschen gehen meist eher davon aus, dass etwas nicht funktionieren kann. Dadurch, dass ihr dazu gekommen seid, wurden plötzlich Träume zu Realitäten. Und natürlich hat auch eure Energie dazu beigetragen. Und die Erzengel und der Elohim haben ebenfalls viel getan, indem sie die dunklen Mächte in Schach gehalten haben.“

Luisa verstand es zwar nicht ganz. Warum sollte man an etwas festhalten, das nicht gut ist. Aber Hannes musste es ja wissen. Schließlich war er der Fachmann – er war ein Mensch! „Aber jetzt geht es ja fast von alleine“, sagte Theo dazu. „Ja, es ist ein Anfang gemacht. Und die Menschen haben sich vernetzt und angefangen, miteinander zu sprechen. Das ist auch so eine Sache bei uns Menschen. Wir sprechen zwar miteinander, aber meist sprechen wir über Belangloses. Die wenigsten Menschen erzählen sich gegenseitig von ihren Ideen und Visionen, weil sie immer glauben, dass der andere sie dann für verrückt hält. „Menschen sind irgendwie komisch“, sagte Theo.

„Ja, das sind wir“, antwortete Hannes. „Wir sind manchmal sehr kompliziert.“ Luisa und Theo lachten. „Glücklicherweise müssen wir das auch nicht verstehen, wir sind ja nicht ewig hier“, sagte Luisa und bemerkte dabei nicht, dass ein Schatten über das Gesicht von Phanuel huschte, der bisher nur schweigend dabeigesessen war. „Auf geht`s!  Wir müssen wieder an die Arbeit“, sagte Hannes. Die Sendung für heute Abend ist noch nicht vorbereitet. „Hannes, wäre es für dich sehr schlimm, wenn ich mit Luisa und Theo zu Elohim fahre? Wir müssten etwas besprechen“, sagte Phanuel.

Hannes schaute überrascht. Davon hattest du mir ja gar nichts gesagt. „Nein, es ist auch heute erst aufgetaucht. Wenn es irgendwie ginge, würde ich die beiden jetzt entführen.“ Hannes bemerkte, dass Phanuel offenbar etwas Wichtiges zu besprechen hatte. Daher nickte er nur. „Wir werden das schon schaffen. Immerhin sind wir mittlerweile Weltmeister im Improvisieren.“

Luisa und Theo waren nicht minder überrascht. Was würden sie denn besprechen wollen? Aber Phanuel war nicht zu erweichen, ihnen auch nur irgendetwas zu verraten. „Kommt mit und ihr werdet es erfahren“, sagte er nur und wirkte ungewöhnlich ernst. Luisa und Theo zuckten mit den Schultern und trotteten hinter Phanuel her. „Ich lasse euch ein Auto kommen, das euch zu Klaras Wohnung bringt“, sagte Hannes noch. Eines musste man ihm lassen: Er war ein Mann der Tat, der stets praktisch dachte und alles im Blick hatte.

Als Luisa und Theo auf der Rückbank saßen, flüsterte Theo zu Luisa: „Glaubst du, wir haben etwas falsch gemacht?“ Luisa flüsterte zurück: „Das überlege ich auch schon die ganze Zeit, aber ich wüsste nicht, was es gewesen sein könnte.“ Den Rest der Fahrt verbrachten sie schweigend. Jeder hing seinen Gedanken nach. Luisa und Theo durchforschten ihr Gewissen. So ernst hatten sie Phanuel noch selten gesehen. Etwas musste geschehen sein. Sie konnten es kaum erwarten, dass sie vor der Toreinfahrt hielten. Phanuel lächelte sie an. Aber sein Lächeln wirkte nicht wie sonst. Irgendwas schien ihn zu quälen oder zu ärgern. Das wussten sie nicht. Also gingen sie etwas ängstlich hinter ihm her zu Klaras Wohnung.

Elohim saß wieder auf dem Sofa, als sie die Wohnung betraten und Luisa fragte sich, ob er wohl den ganzen Tag dort saß, oder was er eigentlich tat, wenn sie nicht hier waren? Bewegte er sich unter den Menschen? Aber angeblich konnte er das ja nicht, ohne erkannt zu werden. Diese Überlegungen lenkten sie für einen Moment ab.

Phanuel, Luisa und Theo setzten sich auf die drei Sessel, die rund um den Couchtisch standen. Obwohl der Elohim Liebe und Wärme ausstrahlte, wie sie das gewohnt waren, hatten sie doch das Gefühl, dass er auch er anders war als sonst. Die Anspannung bei den beiden wuchs.

„Luisa und Theo, ich habe euch ja schon gesagt, dass wir mit euch sprechen müssen. Es fällt mir nicht leicht, aber ich habe eine Bitte an euch. Ihr könnt sie auch ablehnen, aber ich bitte euch, das gut zu überlegen“, sagte Phanuel. Luisa und Theo atmeten auf. Sie hatten also nichts falsch gemacht. Eine Bitte konnte ja nicht so schlimm sein. Luisa entspannte sich und lehnte sich im Sessel zurück. „Okay, wir hören“, sagte sie lächelnd.

Nun ergriff der Elohim das Wort: „Ihr habt großartige Arbeit geleistet, und gemessen an der kurzen Zeit, haben die Menschen und ihr Engel und Erzengel schon wahnsinnig viel umgesetzt. Überall werden Projekte entstehen.“ Luisa und Theo schauten glücklich und stolz. Der Elohim fuhr fort: „Aber es kommen größere Probleme auf uns zu. Die Menschen werden beginnen zu streiten. Es ist nicht so leicht, dass die Menschen sich im Inneren verändern. Noch sind sie voller Elan und Begeisterung. Alles ist neu und aufregend und auch immer noch von uns Engeln geführt. Aber wie ihr wisst, ziehen wir Engel uns ja nach dem Dreikönigstag wieder in unsere Welt zurück. Und wenn ich mir das so anschaue, werden viele Projekte, die jetzt hoffnungsvoll beginnen, kaputt gemacht werden, weil die Menschen noch nicht friedlich genug sind. Sie haben das noch nicht gelernt. Immer noch sind sie in erster Linie mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Idee und das gemeinsame Tun in den Vordergrund zu stellen.“

Luisa und Theo nickten und warteten gespannt. Luisa sagte: „Ja, das kann schon sein. Aber was können wir da tun?“ Der Elohim und Phanuel wechselten einige Blicke, bevor der Elohim weitersprach. „Wir müssen eine Delegation von Engeln hier auf der Erde zurücklassen.“ Theo sog heftig die Luft ein. Er ahnte schon, dass eine baldige Rückkehr in seine geliebte Engelwelt gerade in weitere Ferne rückte. „Wir sollen länger hierbleiben?“, fragte Luisa. Der Elohim schwieg einen Moment und auch Phanuel wich ihren Blicken aus.

„Luisa und Theo, ihr sollt für immer hierbleiben. Ihr sollt Menschen werden und die anderen zehn Engel, die ihr mitgebracht habt, auch.“ Luisa und Theo blieb der Mund offenstehen. „Warum? Warum gerade wir?“, schluchzte Luisa. „Ich habe doch schon jetzt Sehnsucht nach meinem Zuhause. Wieso sollen wir denn hierbleiben?“ Theo griff zu ihr hinüber und tätschelte ihren Arm, obwohl auch er das Gefühl hatte, gerade innerlich zu zerbröseln.

„Was genau bedeutet das?“, fragte Theo und seine Stimme zitterte. „Ich muss ein wenig ausholen. Wenn wir die Menschen und die Erde retten wollen, müssen wir ein Opfer bringen. Sonst werden sie immer von den Dunklen bedroht werden. Erst wenn wir ein wirklich großes Opfer bringen, gießen wir so viel Liebeskraft hier auf der Erde aus, dass die dunklen Mächte dadurch für lange Zeit ferngehalten werden können. Wir hoffen, dass dies lange genug ist, um die Wandlung hier auf der Erde zu vollziehen“, fuhr der Elohim fort.

Luisa und Theo hatte es nun endgültig die Sprache verschlagen. Sie würden ein Opfer sein, ein Faustpfand. Womit hatten sie das verdient? Und wie genau würde das funktionieren? In ihren Köpfen drehte sich alles.

So, und wie es weitergeht, erfahrt Ihr wieder morgen Abend.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht und schöne Träume

Manou