10. Portaltag: transdimensionale Wahrnehmung

Transdimensionale Wahrnehmung ist das Erleben, dass wir selbst unter Umständen in verschiedenen Zeitlinien existieren und diese sich hin und wieder kreuzen. Wir bemerken dies auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Déjà-vu als transdimensionale Wahrnehmung

Das Phänomen des déjà-vu kennen wir alle. Wir erleben eine Situation und haben das Gefühl, genau diese Situation schon einmal erlebt zu haben – und zwar ganz genau so. Mir ist das vor Kurzem in einem Kaffeehaus passiert. Meine Begleiterin stützte ihren Kopf auf die Hand und sagte etwas. Und noch bevor sie begann zu sprechen, wusste ich wortwörtlich, was sie sagen würde. Und genau dies hat sie auch gesagt. Früher hätte ich das als Präkognition, also als Vorauswissen bezeichnet, aber in dem Moment war mir so absolut klar, dass ich diese Situation bereits erlebt habe. Daher habe ich es als transdimensionale Wahrnehmung abgespeichert.

Ein anderes Beispiel war vor ein paar Wochen, als ich am Abend mit einer Freundin telefonierte. Die Tür zum Treppenhaus öffnete sich, ich hörte, wie mein Mann seine Taschen abstellt, den Schlüssel aufs Schlüsselbrett legt und auch der Hund sprang ganz erfreut auf und wedelte, wie er bei meinem Mann wedelt. Ich sagte noch zu meiner Freundin am Telefon, dass nun mein Mann nach Hause gekommen sei. Dann hörte ich, wie er die Tür wieder schloss und dachte mir, dass er dann wohl noch hinunter ins Büro gegangen ist. Als ich nach einer Viertelstunde das Telefonat beendete, stellte ich fest, dass weder seine Taschen noch sein Schlüssel an ihrem Platz waren. Auch das Auto stand nicht im Hof. Ich rief ihn an und fragte ihn, ob er wieder weggefahren sei, doch er sagte, dass er sich immer noch in Wien im Büro befindet. Ich bin überzeugt, dass dies eine transdimensionale Wahrnehmung war, da sogar der Hund reagiert hatte. Nur bei meinem Mann wedelt er so aufgeregt.

Eine weitere Geschichte transdimensionaler Wahrnehmungen

Eine Klientin rief mich vor ein paar Monaten an und machte sich einen Termin aus. Sie erzählte mir bei dem Termin, dass sie einen gemeinsamen Freund bei sich im Garten gesehen hatte, der zu ihr sagte, dass sie einen Termin mit mir vereinbaren solle. Als ich diesen Freund fragte, ob er sich das erklären konnte, verneinte er. Allerdings rief er mich dann ein paar Tage später an und erzählte, dass das Gleiche der Tochter der Nachbarin geschehen war. Auch sie hatte ihn, dieses Mal im Wald, getroffen und er hatte zu ihr gesprochen. Beide Male war mein Freund weder im Garten der einen, noch hatte er die andere Frau im Wald getroffen – zumindest nicht in dieser Zeitlinie. Auch dies betrachte ich als eine transdimensionale Wahrnehmung. Und wenn ich zurückdenke, dann gab es solche Momente schon immer einmal, meist habe ich mir nichts dabei gedacht. Aber derzeit fällt mir eine starke Häufung auf. Das sind nur drei Beispiele von vielen. Viele Klienten berichten mir derzeit auch von solchen Phänomenen.

Heute könnten sich solche Phänomene einstellen

Achtet heute, am zehnten und letzten Tag der Portaltagreihe auf solche Wahrnehmungen. Meine Erfahrung zeigt mir, dass diese Vorkommnisse sich nun immer mehr häufen. Dass wir immer öfter erleben, dass wir vermutlich nicht nur auf dieser Zeitlinie existieren. Ich werde in den nächsten Tagen noch darauf eingehen, was das für uns bedeuten könnte.

Hier sind ein paar Artikel, die ich bereits zu diesem Thema geschrieben habe:

Existieren wir in mehreren Dimensionen gleichzeitig?

Was wir für die Realität halten

Ein Buchtipp dazu: Der multidimensionale Mann

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Iván Tamás auf Pixabay