Allerheiligen – wirken unsere Gedanken?

An Allerheiligen gedenken wir den Menschen, die bereits in der geistigen Welt sind. Doch wirken unsere Gedanken? Welche Wahrnehmung davon haben die Menschen in der geistigen Welt?

Die Wahrnehmung von uns aus der geistigen Welt heraus

Ja, die Menschen in der geistigen Welt nehmen uns und auch unsere Gedanken wahr. Das darf man sich aber nicht so vorstellen, dass diese schauen, ob uns das Kleid, das wir an Allerheiligen auf dem Friedhof tragen, auch gut steht. Diese Dinge sind, aus der geistigen Welt betrachtet, unsichtbar. Sie nehmen aber uns, unserer Gedanken und Gefühle wahr. Auf jeden Fall dann, wenn wir an sie denken. Das ist ein wenig so, wie wenn wir eine Kerze entzünden, deren Schein sie dann sehen. Deshalb ist es auch ein schöner Brauch, an Allerheiligen Kerzen auf die Gräber zu stellen, weil es genau das versinnbildlicht, was aus der geistigen Welt heraus tatsächlich sichtbar ist.

Die Verbindung der Menschen aus der geistigen Welt zu uns

Die sogenannten Verstorbenen sind noch sehr mit uns verbunden, kommen uns auch oft und gerne zu Hilfe und werden durch unsere wohlwollenden Gedanken an sie auch gekräftigt und unterstützt. Es ist nicht so, dass sie abhängig wären davon, aber es tut ihnen gut. Was sie aber sehr in ihrer Entwicklung in der geistigen Welt beeinträchtigt, ist, wenn wir zu sehr trauern, wenn wir sie mit unseren Gedanken und Gefühle an die Erdnähe binden. Und natürlich ist Trauer etwas ganz Normales, aber es ist schön, wenn wir eines Tages auch akezptieren können, dass die Menschen in der geistigen Welt eine Entwicklung zu machen haben, die von uns möglichst nicht aufgehalten werden sollte.

Beim Jenseitskontakt können diese Dinge gut geklärt werden. Da kann man miteinander in Kontakt kommen, so es für beide Seiten passt. Aber auch gerade an Allerheiligen erhalten die Menschen in der geistigen Welt den Impuls, sich uns zu zeigen, uns spüren zu lassen, dass sie da sind und freuen sich über die Gedanken und Anteilnahme.

Allerheiligen als Symbol der Zuwendung

Wir können Allerheiligen nutzen, uns an die schönen Dinge zu erinnern, die wir mit den Menschen in der geistigen Welt erlebt haben. Dann zünden wir für sie sowohl im Physischen als auch im Geistigen eine Kerze an. Wir sind ganz in der Verbindung. Und je freier wir sind, also je weniger wir in der Trauer gefangen sind, umso besser können wir sie auch wahrnehmen.

Warum wir in tiefer Trauer selten Wahrnehmungen aus der geistigen Welt haben

Die Menschen, die stark trauern, senken damit ihre Schwingung ab. Das ist absolut verständlich und niemals negativ zu werten, denn Trauer ist nun einmal da, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Doch schwingen die Menschen in der geistigen Welt nun von Haus aus höher, als wir inkarnierten Menschen. Wenn unsere Schwingung nun noch weiter absinkt, dann können wir sie nicht mehr wahrnehmen. Das ist ein Teufelskreis, gerade weil Menschen, die stark trauern, die Zeichen ihrer Liebsten so dringend bräuchten, um Trost zu finden. Mit tut das ganz oft schrecklich leid und ich wünschte mir nichts mehr, als eine Möglichkeit für die Trauernden zu finden. Doch das einzig probate Mittel, das ich bislang kenne, ist für die Trauernden einen Jenseitskontakt herzustellen.

Das Feld, das an Allerheiligen von den Menschen erzeugt wird

Heute, an Allerheiligen, können die Menschen aus der geistigen Welt noch ein wenig leichter zu uns durchdringen, weil viele Menschen, die ihrer Ahnen und Liebsten in der geistigen Welt gedenken, ein Feld erzeugen, das wie eine Erleichterung für den Kontakt, die Zeichen und die Impulse aus der geistigen Welt wirkt.

Wenn Du heute an einem Grab stehst

Wenn Du heute an einem Grab stehst, oder zuhause eine Kerze für Deine Lieben in der geistigen Welt entzündest, versuche einmal Folgendes:

  • Mache Dir in diesem Moment bewusst, dass dieser Mensch sich nicht in diesem Grab befindet, sondern meist direkt neben Dir steht oder sitzt
  • Versuche, den pysischen Tod nicht als einen Abschied für immer, sondern nur als kurzzeitigen Abschied bis zum erneuten Zusammentreffen in der geistigen Welt zu betrachten
  • Gib dem Menschen in der geistigen Welt die Erlaubnis, sich weiterzuentwickeln
  • Du kannst auch um ein Zeichen bitten, das Dir in den nächsten Tagen „zufliegt“

Ich wünsche heute allen Trauernden Trost und ein Zeichen der geliebten Menschen aus der geistigen Welt. Möge Euer verwundetes Herz Heilung finden.

Wir werden heute hier in Reichenau öffentliche Jenseitskontakte machen und da wir dies speziell dem Club 27 gewidmet haben, also all den MusikerInnen, die mit 27 Jahren verstorben sind, bin ich einmal sehr gespannt, was heute passiert.

Wie auch immer Du den Tag verbringen magst, ich möchte Dir noch einmal ganz eindringlich sagen, dass die Menschen in der geistigen Welt es spüren, wenn Du an sie denkst, sich auch darüber freuen und gestärkt werden, ebenso durch Deine Gebete. Und für Dich möchte ich sagen, dass Du niemanden jemals verlieren kannst. Wir sind ewig lebende Wesen und trennen uns höchstens für die kurze Zeit im Leben. Danach sind wir ganz lange wieder mit unseren Liebsten vereint und durch die Trauer entwickeln wir Kräfte, über die ich morgen schreiben werde.

Falls Du diesen Artikel verpasst hast, hier noch einmal der Link: Leben nach dem Tod

Und noch ein mal der Link zu Halloween, Samhain und Allerheiligen: Das Tor zur Anderwelt ist geöffnet

Ganz liebe Grüße in Euren Allerheiligen-Tag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Unsere Ahnen und das Auflösen der Familienmuster

In vielen Familien werden über Generationen bestimmte Muster weitergegeben. Das kann in einer Familie die Unfähigkeit sein, über die wirklich wichtigen Dinge zu sprechen, in anderen Familien sind es Missbrauchsmuster, in wieder anderen Familien ist es der mangelnde Glaube an sich selbst oder das Mangelbewusstsein überhaupt. Wir können diese Muster – in Zusammenarbeit mit unseren Ahnnen auflösen, wenn wir uns dazu bereit fühlen. Es geht in unserer Zeit nämlich darum, alles mit Bewusstsein zu durchdringen. Das bedeutet auch, dass wir nicht mehr einfach dem folgen, das immer schon so war, sondern, dass wir in der Lage sind, neue Möglichkeiten zu erschaffen.

Familienmuster als Tradition

In vielen Familien gibt es bestimmte Traditionen, die über eine lange Zeit aufrecht sind. Wenn diese Traditionen uns nicht einengen, sind sie auch nicht schlecht. Aber sobald diese Traditionen dazu führen, dass wir im Prinzip das Leben unserer Ahnen wiederholen und immer wieder die gleichen einschränkenden Verhaltensmuster bedienen, dann ist es unter Umständen an der Zeit, die Traditionen zu brechen und durch neue Ansichten zu ersetzen.

Zusammenarbeit mnit den Ahnen im Jenseitskontakt

Ich erlebe im Jenseitskontakt oft die befreiende Kraft des Aufbrechens alter Muster nicht nur für den Klienten oder die Klientin, sondern auch für die Ahnen, die sich – auch und gerade nachtodlich – darüber freuen, dass nun bestimmte Fesseln und Engen überwunden werden. Das Auflösen alter Muster spielt in den Jenseitskontakten eine sehr große Rolle. Einschränkende Verhaltensmuster sind auch der Sicht der geistigen Welt niemals förderlich und es ist eine wunderbare Arbeit, die auf viele Generationen wirkt, wenn man diese Muster durchbricht.

Im Jenseits ist die Zeit nicht linear – wir können auch die Vergangenheit verändern

Da im Jenseits die Zeit nicht exsistiert, so wie wir sie kennen, spielt es dort auch keine Rolle, wann die Muster verändert werden. Sie verändern sich dann nämlich in allen Zeiten, sowohl in der Vergangenheit und Gegenwart als augenblicklich auch in der Zukunft. Dies ist eine große Befreiung in der geistigen Welt. Wir tun diese Arbeit somit nicht nur für uns, um selbst ein freieres Leben zu leben und auch nicht nur für unsere Nachfahren, was ja mit dem logischen Denken noch nachvollziehbar ist, sondern wir tun es auch für unsere Vorfahren. Dies mag im ersten Moment etwas befremdlich klingen, doch aus der Sicht der geistigen Welt ist es ganz logisch. Die Zeit, wie wir sie kennen, gibt es nur bei uns in der dreidimensionalen Welt.

Verschiedene Dimensionen haben verschiedene Gesetzmäßigkeiten – das Leben ist größer als wir denken

Wir denken meist nur in dreidimensionalen Zusammenhängen, da wir die anderen Dimensionen kaum erreichen können. Manchmal erreichen wir sie in Träumen oder in Zuständen des veränderten und erweiterten Bewusstseins. In unserem Alltagsbewusstsein sind wir sehr stark eingeschränkt. Jedoch wenn wir uns darum bemühen, zumindest die Existenz anderer Dimensionen und Welten anzuerkennen, dann öffnet sich immer mehr ein Fenster in unserem Bewusstsein, das uns kurze Einblicke in diese anderen Welten gewährt. Und aus diesen Erkenntnissen heraus können wir verstehen, dass auch nur die kleinste Veränderung in der Gegenwart sehr große Einwirkung auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat. Wir sehen im Alltagsbewusstsein eben nur einen Ausschnitt. Dies gilt es anzuerkennen und aus dieser Erkenntnis heraus können wir unseren Geist auch in die weiteren Gefilde richten.

Wenn Sie Ihre Ahnen und AhnInnen heute besuchen

Wenn Sie heute, an Samhain und Allerheiligen, auf den Friedhof gehen, oder Ihren Ahnen zuhause gedenken, fragen Sie sich und Ihre Ahnen doch einmal, welche einschränkenden Muster in Ihrer Familie immer noch wirksam sind und aufgelöst werden können. Bleiben Sie nicht an der Oberfläche. Sicher ist ein schöner Blumenschmuck auf dem Grab eine wunderbare Sache, aber ganz ehrlich: Dort sind die Ahnen nicht. Ihre Ahnen sind nicht tot. Sie haben nur keinen physischen Körper mehr. Aber es ist schön, wenn es einen Platz gibt, an dem ihrer gedacht wird, das darf auch gerne der Friedhof sein. Ihre Ahnen und Ahninnen sind ganz nah bei Ihnen. Sie leben in einer Welt, die nur durch einen (sehr!) dünnen Schleier von unserer Welt getrennt ist und sie nehmen auch Anteil an Ihrem Leben.

Gerne auch im Jenseitskontakt

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie mit Ihren Ahnen und Ahninnen noch bestimmte Dinge zu klären haben, stehe ich Ihnen gerne für einen Jenseitskontakt zur Verfügung. Der kann persönlich, am Telefon und online via Zoom stattfinden. Näheres dazu finden Sie hier: Jenseitskontakt

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch heute einen wunderschönen Samhain oder Allerheiligen Tag und Ihnen/Euch und den Ahnen und Ahninnen wunderschöne Momente der Begegnung!

Manou Gardner Medium

Bild von bernswaelz auf Pixabay

Das Tor zur Anderswelt ist geöffnet – Halloween, Samhain, Allerheiligen, Allerseelen

Mit dem heutigen Tag beginnt wieder die magische Zeit. Es ist die Zeit der Einkehr, der Dunkelheit, der Mystik und Magie – die Zeit der Anderswelt. Wir treten nun ein in diese andere Welt, die von der Welt des Sommers so verschieden ist. Wir kommen nun in Kontakt mit unserer geistigen Heimat und unserer Essenz als Menschen. Es ist dunkel und geheimnisvoll und viele Geheimnisse von Leben und Tod dürfen sich nun offenbaren. Wir leben ja derzeit sowieso in einer Zeit, in der die Schleier zwischen den Welten immer dünner werden, doch mit heute erfährt dies noch einmal eine Steigerung. Und dies ist nicht etwas, das uns ängstigen oder beunruhigen muss, sondern wir sind nun dichter verbunden mit unserer eigentlichen Heimat. Die bunten und grellen Farben treten in den Hintergrund und in uns darf es nun ruhiger und gelassener werden.

Der heutige Auftakt Halloween

Halloween ist eine Wortschöpfung die ursprünglich „All Hallows Eve“ also eigentlich der Abend vor Allerheiligen. Es ist der Abend, an dem man sich bereit macht für den Kontakt mit der geistigen Welt. Und da man sich vor den bösen Möchten schützen will, verkleidet man sich ebenfalls um diese zu verjagen. Das ist ähnlich wie bei den Perchten, die die Geister des Winters verjagen. Und man geht von Tür zu Tür um die Bewohner aufzufordern, den Geistern etwas zu essen zu geben. Diejenigen die geizig sind, werden mit einem Streich bestraft.

Samhain

Im Keltischen ist die Zeit zwischen dem 31.10. und dem 02.11 das Fest Samhain. Ebenfalls das Fest der Ahnen und vor allen Dingen der Eintritt in das dunkle Halbjahr. Auch hier wurde den Ahnen und den Geistern Essen auf dem Tisch bereitgestellt, bevor man zu Bett gegangen ist. Dies durfte auf keinen Fall vergessen werden, da die Geister sich sonst ebenfalls mit Schabernack harmloserer aber auch heftigerer Art rächen. Samhain ist eigentlich der Ursprung all unserer Feste rund um dieses Datum. Man wusste damals einfach noch, dass nun die Schleier dünner sind und dass man gewisse Rituale pflegen sollte, um gut durch diese Zeit zu kommen.

Allerheiligen und Allerseelen

Allerheiligen und Allerseelen ist die christliche, katholische, Variante von Samhain. Während an Allerheiligen den Märtyrern und Heiligen gedacht wird, wird an Allerseelen allen Verstorbenen gedacht. Es hat sich eingebürgert, dass man bereits an Allerheiligen die Gräber der Verstorbenen besucht.

Es geht um Leben und Tod und um das Leben nach dem Tod

Egal wie wir diese Tage nun benennen, es geht um die Geheimnisse des Lebens und des Sterbens und des Lebens nach dem Tod. Wenn wir heute und in den kommenden Tagen der Verstorbenen gedenken, dann denken wir – die wir vertraut sind mit den geistigen Hintergründen – nicht an die Menschen, als wären sie aus unserem Leben verschwunden, sondern wir denken an sie als unsere Lieben, die nun in dem weiterleben, was wir eigentlich sind – als geistige Wesen. Wir öffnen nun unsere Herzen und treten in Kontakt mit all den Lieben, die wir bereits in der geistigen Welt wissen. Denn wir wissen, dass es in Wahrheit nur verschiedene Formens des Lebens gibt: Leben mit und ohne Körper. Der Tod ist nur das Ablegen des physischen Körpers. Die Menschen sind noch unter uns und in der kommenden Zeit sind sie uns besonders nah.

Die dunkle Jahreszeit lädt uns ein, wieder mehr im Kontakt mit unserem Urprung zu sein

Während der kommenden Monate haben wir die Möglichkeit uns sehr intensiv mit dem zu beschäftigen, was uns als Menschen ausmacht. Wir sind nicht mehr so sehr gefangen von den Ablenkungen der Außenwelt, sondern – wenn wir es wollen – dürfen wir die langen dunklen Abende dazu verwenden, unsere eigene innere Natur zur erleben und die Verbindung in die geistigen Welten zu pflegen. Natürlich werde ich Sie und Euch mit meinen Impulsen dabei begleiten. Dies kann überaus beglückend und erhellend sein.

Erhellen wir die dunkle Zeit durch unser inneres Licht

Während wir erhellende Erfahrungen machen, durchdringen wir die Dunkelheit mit einem Licht der ganz anderen Qualität. Wir erzeugen ein geistiges Licht, das in der geistigen Welt wahrgenommen wird. Wir leuchten praktisch von innen heraus und erzeugen dadurch ein Wohlgefühl in der geistigen Welt, die sich stets darüber freut, wenn wir uns ihr zuwenden.

Samhain Fest in der Alten Schule Edlach

Bei mir in der Alten Schule Edlach findet heute das Samhain Fest statt. Es sind noch zwei Plätze frei. Wer Lust hat, noch dabei zu sein, ist herzlich eingeladen: Sie finden die Informationen hier: Samhain Fest

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderschönen All Hallows Eve!

Manou Gardner Medium

Bild von Peter H auf Pixabay

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