Unabhängigkeit – die neue Währung einer neuen Zeit

Es ist ein offenes Geheimnis, dass wir in immer restriktivere Zeiten gehen. Es wäre vor drei Jahren noch nicht vorstellbar gewesen, dass man es schaffen kann, die Menschen in Europa (und natürlich auch in anderen Ländern, aber ich beziehe mich zunächst auf Europa) in ihren Häusern einzusperren, sie zu zwingen Masken zu tragen und dauerhaft Tests zu machen, selbst wenn sie gesund sind. Es wäre ebenfalls nicht vorstellbar gewesen, dass man über Monate nicht einmal mehr Schuhe und Kleidung kaufen darf, wenn man sich einer Substanz verweigert. Dies sind Situationen, die – wenn man sie alle auf einmal eingeführt hätte – mit massiven Protesten einher gegangen wären. Doch die Menschen sind wahnsinnig biegsam, wenn man es nur langsam genug macht.

Wohin das alles führen kann

Wie der Frosch, der das immer heißer werdende Wasser erst bemerkt, wenn er bei lebendigem Leib bereits gart, so sind die Menschen zu allen möglichen Dingen bereit, wenn man sie nur an gewisse Dogmen knüpft und scheibchenweise einführt. Der gelungenste Schachzug war, diese ganzen Maßnahmen unter dem Mantel der Solidarität einzuführen. Wer nicht solidar ist, ist ein Unmensch. Daher haben viele Menschen, aus gutem Glauben heraus, sich sofort für die unsäglichen Maßnahmen stark gemacht und mit dem Finger auf diejenigen Menschen gezeigt, die das Märchen der Solidarität nicht geglaubt haben. Nun sind wir gerade in einer kurzen Atempause – und auch diese gehört zur Strategie – also nutzen wir diesen kurzen Moment doch einmal um zu reflektieren, was gebraucht werden wird, wenn die restriktiven Maßnahmen wieder eingesetzt werden. Und dass sie eingesetzt werden, davon können wir getrost ausgehen.

Jetzt – in diesem Moment – in Shanghai

Während genau jetzt, in diesem Moment in Shanghai, die Menschen ihre Wohnungen nicht einmal mehr zum Einkaufen und zum Gassi gehen mit ihren Hunden verlassen dürfen, haben wir es noch ein wenig freier. Wir dürfen noch raus gehen. Aber China hat längst das Social Credit System eingeführt – das heißt, dass die Menschen, sobald sie sich widersetzen, ihren Zugang zu allen möglichen Bereichen des Lebens verlieren, auch zu ihrem Geld. Daher patroullieren auf den Straßen gerade Robodogs, also Roboterhunde, und fordern die Menschen auf, in ihren Häusern zu bleiben. Auch der Einsatz von Drohnen wird erwogen, damit wirklich niemand sich auf die Straße wagt. Wie entsetzlich ist das?! Aber seien wir ehrlich, wir sind selbst nur ein paar Momente davon entfernt. Und je abhängiger wir vom System sind, desto mehr wird uns ein – geplantes(!) – Social Credit System in die Knie zwingen. Daher ist das Gebot der Stunde: Möglichst rasch unabhängig vom System zu werden!

Das Social Credit System

Das Social Credit System ist eine Weiterentwicklung all dieser Konsumentenkarten, die viele von uns bereits besitzen. Nur wird darauf nicht nur aufgezeichnet, was wir einkaufen, sondern auch wie compliant wir uns verhalten. Diese Daten werden alle zentral verwaltet. Welche Gesundheitsvorsorge, einschließlich Impfungen, wir in Anspruch nehmen, welche Verkehrsübertretungen oder andere Fehlverhalten wir begehen, wohin wir gehen und reisen, wofür wir unser Geld ausgeben, was wir kaufen, lesen, konsumieren…einfach alles wird in diesem System aufgezeichnet – der vollkommen gläserne Mensch. Die dazu notwendigen Technologien existieren längst und wir füttern sie ja auch bereitwillig mit allen unseren Daten – zum Beispiel die (un-)sozialen Medien. Und je nachdem wie der Punktestand des Social Credit Systems gerade so ist, haben wir Zugang zu gewissen Bereichen. Wir dürfen verreisen – oder auch nicht. Wir haben Zugang zu unserem digitalen Bankkonto (dann wird es kein Bargeld mehr geben) oder nicht, oder zum Gesundheitssystem. Übrigens wurde vor wenigen Tagen – während des Krieges – in der Ukraine das Social Credit System eingeführt. Hat man in den meisten Medien nichts davon gelesen! Mit diesem System, das weltweit geplant ist, werden wir in die vollkommene Abhängigkeit geführt.

Noch ist Zeit, sich etwas zu überlegen

Wir haben noch wenige Monate, vielleicht auch ein paar Jahre, Zeit, uns etwas zu überlegen. Es ist unübersehbar, dass diese Entwicklung auch auf uns zukommen wird, und nun dürfen wir uns überlegen, was es für uns bedeutet und wie wir uns unsere Unabhängigkeit bewahren können. Natürlich können wir auch sagen: Ich habe nichts zu verbergen, ich werde mich immer konform verhalten, daher stört mich diese Entwicklung nicht. Aber dabei darf man nicht vergessen, dass dies vielleicht deshalb noch nicht beängstigend ist, weil wir uns noch gar nicht alles vorstellen können, was noch kommen kann. Aber natürlich muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob er in diese Abhängigkeit hineingehen möchte oder nicht. Es wird auf jeden Fall deutlich einfacher sein, sich dem zu ergeben, als einen Widerstand aufzubauen. Zunächst! Aber ob es auf Dauer einfacher sein wird, wage ich zu bezweifeln. Einmal ganz davon abgesehen, dass wir nicht hier inkarniert sind, um zu Befehlsrobotern einer technokratisch-transhumanistischen Gesellschaft zu werden. Das ist zumindest meine Meinung.

Also dürfen wir uns in dieser Woche folgende Fragen stellen:

  • Wie weit bin ich von den Energielieferanten abhängig? Habe ich redundante Systeme, wie z.B. einen Holzofen, auf dem ich auch kochen kann? Und natürlich das notwendige Holz dazu? Falls nicht, wäre es möglich, dass ich mir so etwas anschaffe und installiere?
  • Wie weit könnte ich ohne Strom und Gas noch kochen? Besitze ich einen Campingkocher und die dazugehörigen Gaskartuschen, falls ich keinen Holzofen habe?
  • Habe ich die Möglichkeit, eine Photovoltaikanlage zu installieren? Egal, wie klein sie ist?
  • Wie weit habe ich mich mit Wasser und Lebensmitteln eingedeckt? Damit will ich auf keinen Fall zu sinnlosen Hamsterkäufen aufrufen. Aber es macht Sinn, von den Dingen, die man gerne mag, bei jedem Einkauf ein wenig mehr mitzunehmen und eine Vorratshaltung, wie sie unsere Großeltern noch hatten, anzulegen. Dazu gibt es eine Menge Literatur, Youtube Videos…etc.
  • Wie weit bin ich in der Lage meine Lebensmittel selbst zu ziehen? Habe ich einen Garten? Kann ich darin Gemüse anbauen? Oder auf dem Balkon und der Terrasse? Es ist erstaunlich, wie viele Lebensmittel man auf dem kleinsten Platz heranziehen kann. Doch das muss geübt werden. Es wäre super, es noch über die kommende Vegetationsperiode zu üben. Ein paar Töpfe mit Tomaten, Gurken, Zucchini…oder ein kleines Beet oder Hochbeet im Garten. Es ist nämlich gar nicht ganz so einfach. Und wenn Ihr damit beginnen wollt, dann kauft bitte Saatgut, das sich auch vermehren lässt, z.B. demeter Saatgut oder bei Anbietern, die alte Sorten im Sortiment haben.
  • Was habe ich als Tauschmittel, um mich mit Gleichgesinnten auszutauschen? Welche Produkte und Dienstleistungen kann ich zur Verfügung stellen, um wieder andere zu erhalten?
  • Habe ich ein solides Netzwerk von Gleichgesinnten? Kann ich mit den Menschen in meinem Umfeld darüber sprechen?

Es mag ja sein, dass diese Maßnahmen hier in Europa niemals eintreten werden, doch die Entwicklung der letzten zwei Jahre und die Agenda, die sich ein paar sehr reiche und mächtige Menschen ausgedacht haben, lassen doch den Verdacht zu, dass es auf uns zukommen könnte. Es sei denn, es gibt genügend Menschen, die sich ganz klar positionieren und sich nicht auf diese Entwicklung einlassen. Dies geschieht sowohl auf der physischen, als auch auf der geistigen Ebene. Arbeiten wir doch daran, uns unsere Freiheit zu erhalten, bzw. sie zurückzuerobern.

Und während wir über unsere physische Situation nachdenken und ein wenig Vorsorge treffen, arbeiten wir immer weiter daran, die geistige Welt in diese Entwicklung mit einzubeziehen. Nur dann haben wir eine reelle Chance, dass sich schlussendlich alles zum Guten wendet. Aber dies kann dauern. Wir erleben einen Marathon, keinen Sprint!

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Montag und eine produktive Woche!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von serenaste auf Pixabay

4 Kommentare zu „Unabhängigkeit – die neue Währung einer neuen Zeit

  1. Danke für diesen Beitrag. Du denkst dort weiter, wo unsere Gedanken aufhören, weil die Vorstellung „was alles noch kommen könnte“ so abschreckend und menschenunwürdig ist. Wir werden weiterhin für unsere Freiheit einstehen und für unsere Rechte kämpfen, auch wenn sie uns geschickt zu entmündigen versuchen. Sich weder kaufen, belügen noch manipulieren zu lassen (obwohl dies ja seit jeher so praktiziert wird) wird uns künftig vielleicht noch viel mehr beschäftigen als wir uns je hätten träumen lassen, vorallem weil wir erst jetzt verstehen, was all die Jahre gelaufen ist. Ich zähle darauf, dass uns die geistige Welt bei diesem Prozess weiterhin zur Seite steht und ich hoffe, dass endlich noch mehr Menschen so rasch wie möglich erwachen und ihren Blickwinkel verändern, so dass die Zukunft nicht so wird wie von dir beschrieben.
    Ich sehe mich in diesem Prozess übrigens wie ein grosser alter Baum – stark verwurzelt, unbeugsam aber trotzdem flexibel, mit Ästen, die bis in den Himmel reichen. Dann hoffen wir mal, dass ich nicht gefällt werde ;-).
    Mit einem herzlichen Frühlingsgruss

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    1. Dankeschön, liebe Coni, ja, genau so müssen wir es machen. Jeder hat seinen Platz und den nehmen außer ihr einfach unbeugsam ein. Und dann schaffen wir es vielleicht, das Schlimmste abzuwenden. Ganz liebe Grüße manou

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