Jenseitskontakte sind Heilung

Die Aufgabe eines Mediums besteht in erster Linie darin, durch die Jenseitskontakte das Bewusstsein der Menschen für das Leben nach dem Tod zu entwickeln. Wenn wir wissen, dass der Tod gar nicht existiert, stehen wir viel stabiler im Leben. Ja, wir legen unseren physischen Körper eines Tages ab, doch unser Leben endet damit nicht. Wir leben mit oder ohne physischen Körper. Und wir haben im Diesseits und im Jenseits wichtige Aufgaben.

Im Leben nach dem Tod haben wir auch Aufgaben zu verrichten

Wenn wir nach unserem Tod ins Jenseits wechseln, also in die Welt, in der wir eigentlich zuhause sind, übernehmen wir dort weitere Aufgaben. Je nachdem, wie gut und wie weit wir unsere Kräfte im Diesseits entwickelt haben, stehen uns im nachtodlichen Leben unterschiedliche Qualitäten zur Verfügung. Wir entwickeln unsere seelischen Kräfte auf der Erde, aber verwenden können wir diese oftmals erst in der geistigen Welt. Und wenn wir das nächste Mal eine Inkarnation antreten, sind wir ebenfalls mit diesen Kräften ausgestattet.

Jenseitskontakt als wundersame Heilung auf beiden Seiten

Es gilt in der spirituellen Welt oftmals der Glaube, dass Jenseitskontakte nur für den Menschen in der physischen Welt wichtig sind. Aber das ist weit gefehlt. Auch die Verstorbenen, oder besser gesagt, die Menschen in der geistigen Welt, profitieren davon, wenn sie Unausgesprochenes noch ausprechen können. Es ist Heilung, wenn sie dem geliebten Menschen, den sie zurückgelassen haben, noch sagen können, wie sehr sie ihn/sie lieben. Oder manchmal ist es auch eine Entschuldigung, die die Beziehung der beiden Menschen, die nun in unterschiedlichen Welten leben, heilt.

Verstorbene können die Zusammenhänge besser erkennen

Sobald der Mensch die geistige Welt betritt, werden die Zusammenhänge zwischen Menschen sichtbar. Deshalb kommt bei einem Jenseitskontakt auch gar nicht selten jemand, mit dem man zwar keine lange Verbindung hatte, der im Leben des Klienten aber einen wichtigen Impuls gesetzt hat, der diesen beiden Menschen, als sie noch beide in der phyischen Welt lebten, gar nicht bewusst war. Und auch Familienangehörige können nun sehen, was sie durch ihr Verhalten ausgelöst haben. Und gerade bei Eltern, die nicht besonders liebevoll waren, oder bei Partnern, die es mit der Treue nicht so ernst genommen haben, ist es heilsam, wenn diese Themen noch einmal angeschnitten werden, damit beide Seiten frei werden von Wut und Schuld.

Die Gefühle der Hinterbliebenen beeinflussen das Leben nach dem Tod

Ich möchte hier ein wunderbares Buch empfehlen, in dem ein Soldat noch lange nach seinem Tod Kontakt zu seinen Schwestern gepflegt und auch öfter darüber gesprochen hat, welche Auswirkung die Trauer seiner Familie auf sein nachtodliches Leben hat: Brücke über den Strom

Wenn Du einen Jenseitskontakt haben möchtest

Natürlich stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung um einen Jenseitskontakt für Dich zu machen. Nähere Informationen findest Du hier: Jenseitskontakt

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag. Und vielleicht mögt Ihr Eure Lieben in der geistigen Welt ein wenig in Euer Wochenende einbeziehen. Sie freuen sich darüber, wenn man an sie denkt, und vielleicht dazu sogar eine Kerze anzündet. Darüber schreibe ich dann morgen mehr!

Liebe Grüße in Euren Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Die Würfel sind gefallen

Vielen lieben Dank für Euer tolles Feedback gestern auf Facebook, als Kommentar im Blog, per WhatsApp und per Mail. Das war sehr überwältigend und hat mich berührt. Die Morgenimpulse werden also auf eine unbestimmte Zeit einfach mal weiterlaufen. Ich bitte Euch herzlich, Fragen zu stellen, Themen aufzuwerfen und mir zu sagen, was Euch gerade bewegt. Nur dann kann ich auch darauf eingehen.

Da ich für heute kein Thema habe, außer, dass ich mich bei Euch bedanken möchte, werde ich kurz die News der nächsten Wochen vorstellen. Vielleicht ist etwas dabei, das Euch interessiert. Die Informationen kommen auch in den nächsten Tagen noch per Newsletter, aber ich kämpfe noch ein wenig mit Mail-Chimp. Auch mein Newsletter hat ein neues Gesicht bekommen 🙂

Also hier mal die News in Kürze und in chronologischer Folge:

Heute Abend ist online Kristallmeditation von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr

ich freue mich über rege Teilnahme für die Welt und die Zukunft! Bitte den vorhandenen Link verwenden. Wer noch keinen Link hat, bitte per Mail bei mir melden bis spätestens 19.30 Uhr unter manuela@pusker.at . Wie immer ist die Kristallmeditation kostenlos. Ich freue mich auf Euch!

Workshop – Bauen einer Natur-Frequenz-Station hier im Medium and Healer College am Samstag, den 27.08.2022.

Wer im großen Stil etwas für Welt, die Atmosphäre, die Naturgeister und Elementarwesen und sich selbst tun möchte, ist hier genau richtig. Jeder Teilnehmer nimmt seine eigene NFS mit nach Hause.

Nähere Infos und Videos dazu findet Ihr hier: Harmonisierung von Mensch und Natur

Bei Interesse bitte rasch anmelden, da sehr begrenzte TeilnehmerInnenanzahl von maximal 10 TN.

Mediale Intensivwoche von 21.09.2022 bis 25.09.2022 – für alle interessierten Menschen – nicht nur für die StudentInnen, die bereits in der Ausbildung sind

In diesen fünf Tagen werden wir Euch in die mediale Arbeit einführen. Die Woche ist für alle Level geeignet, da Lena und ich verschiedene Gruppen bilden werden. Spannede Erfahrungen erwarten Euch! Nach dieser Woche werdet Ihr mehr über Euch erfahren haben, als in vielen Jahren zuvor. Ihr erhaltet während der ganzen Woche Jenseitskontakte und Readings von Euren KollegInnen. Für diejenigen, die die Ausbildung zum Dipl. Medium absolvieren, gilt diese Woche bereits als erstes Präsenz-Modul. Nähere Infos findet Ihr hier: Mediale Intensivwoche

Ich hoffe auf Eure rege Teilnahme und wünsche Euch einen wunderschönen Mittwoch!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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1. Advent – im Vertrauen auf die Erlösung

Nun, es ist mal wieder soweit, dass der Advent tatsächlich eine Zeit der Erwartung ist. Der Erwartung dahingehend, dass alles gut wird. Und es gibt in der anthroposophischen Betrachtung ja die beiden Jesusknaben, die darauf vorbereitet wurden, den Christus später in sich aufzunehmen. Christus war das, was wir heute als einen Walk-in bezeichnen. Eine riesengroße Wesenheit, die nur von einem ganz bestimmten starken und reinen Menschen aufgenommen werden konnte und zu einem bestimmten Zeitpunkt – in diesem Falle war es der Zeitpunkt der Jordantaufe – aufgenommen werden konnte. Rudolf Steiner beschreibt, dass sogar zwei Jesusknaben auf diese Übernahme vorbereitet worden sind. Dies macht aus der geisteswissenschaftlichen Betrachtung auch Sinn, da es sich ja nicht um ein alltägliches Ereignis handelte, sondern um DAS Ereignis schlechthin. (Diesen Aspekt werde ich intensiver im Online -Workshop nächsten Sonntag besprechen)

Aber wenn wir nun in den Advent – also in die Zeit der Erwartung eintreten, dann darf uns bewusst werden, dass wir uns auch dieses Mal mit einer weiblichen Gestalt verbinden können, nämlich der Frau, die den Jesusknaben unter ihrem Herzen trug und dafür viele Beschwernisse in Kauf nahm: Maria. Aber sie war ganz im Vertrauen der Verkündigung durch den Engel Gabriel.

Wir sind nun nicht mehr in der glücklichen Lage, dass ein Erzengel vor uns auftaucht und uns sagt, dass alles gut werden wird. Dazu sind wir bereits zu weit in der Menschheitsentwicklung fortgeschritten. Wir dürfen diese Verkündigung nun in uns selbst erscheinen lassen.

Wir sind nun aber in der Lage, diese Verkündigung in unseren Herzen entstehen zu lassen, die Verbindung aufzunehmen und auf das erneute Kommen der Erlösung hinzuarbeiten. Dieses Mal kommt nicht der Erlöser in einer körperlichen Gestalt, aber wir können die Erlösung – in Verbindung mit dem Christuswesen – selbst herbeiführen. Dafür braucht es unser absolutes Vertrauen.

Daher eignet sich diese Zeit ab heute nun insbesondere, dass wir in diese tiefen Mysterien eintauchen. Diese Weihnachtszeit eignet sich nicht für oberflächliche Betrachtungen, sondern wir können nun ganz tief eintauchen in das, was wir Mysterienschulung nennen.

Auch die Verbindung mit der Kraft Marias ist ein wichtiger Hinweis für diese Prozesse.

Der erste Advent gibt uns praktisch den nächsten Startschuss, der erste war ja Allerheiligen oder Samhain. Wer nun bereit ist, sich in das absolute Vertrauen zu versenken, der wird einen gewaltigen Beitrag zum Weltenwandel leisten.

Wer echtes Interesse hat, in diese Dinge einzutauchen, dem empfehle ich tatsächlich meinen Online-Workshop am Sonntag, den 05.12. Das sind so tiefgehende Tatsachen, dass ich es nicht für möglich erachte, diese einfach nur aufzuschreiben. Es muss darüber gesprochen werden. Nähere Infos sind hier: Online Workshop

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderbaren ersten Advents-Sonntag – heißen wir die Wunder willkommen!

Heute Abend geht die Gute-Nacht-Geschichte weiter, in der ebenfalls Wunder geschehen dürfen.

Manou Gardner aka Manuela Pusker

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Wir Menschen sind im Grunde gut

In einer Zeit, in der größten Wert darauf gelegt wird, die Menschen in zumindest zwei Lager zu teilen, sollten wir einmal einen Blick darauf werfen, dass die meisten Menschen im Grunde ihres Wesens gute Menschen sind. Die Medien sind voller Berichte über grausame Taten, die von Menschen begangen wurden, über unterlassene Hilfeleistung etc. Aber es gibt eine riesengoße Anzahl von Menschen, die in ihrem Inneren genau das sind, was uns Menschen ausmacht: Soziale Wesen!

Gerade aktuell: Wie ich am Dienstag bereits geschrieben habe, brennt bei uns hier in Reichenau an der Rax eine sehr große Fläche eines Berghanges. Mittlerweile dürfte das Feuer eingedämmt sein. (Korrektur: Ich war gerade draußen, es raucht sehr stark, scheint wieder stärker zu brennen) Aber das wirklich Wichtige daran ist: Es sind hunderte von freiwilligen HelferInnen und MitarbeiterInnen der Blaulichtorganisationen dabei, Tag und Nacht an dieser Katastrophe zu arbeiten. Sie opfern ihre freie Zeit um zu helfen. Oder sie haben einen Beruf gewählt, in dem sie nicht selten ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um zu helfen. Aber das ist noch nicht alles. Anwohner und BewohnerInnen von Reichenau und Hirschwang liefern diesen Frauen und Männern Kaffee, Kuchen und Essen, damit sie sich in den Pausen stärken können. Ist das nicht wunderbar? Was wäre, wenn all dies nicht wäre? Aber es ist. Die Menschen helfen sich und einander.

Und genau dieses Phänomen kann man an vielen Orten beobachten. Menschen helfen einander, helfen der Natur, helfen Tieren, helfen der Erde, arbeiten für die geistige Welt. All dies findet in den Medien wenig Beachtung.

Only Bad News are Good News

Das ist innerhalb der Medienlandschaft ein wahrer Spruch. Die Nachrichten über grausame Dinge, Morde etc. finden deutlich mehr Beachtung als Nachrichten über die guten und schönen Taten. Hier hat der Mensch, hat die Menschheit, noch etwas Nachholbedarf. Wir dürfen noch lernen, dass diese Sensationsnachrichten weder uns noch sonst jemandem gut tun. Aber es bildet nicht die Realität ab.

Wir erhalten ein falsches Bild der Realität

Durch all diese Nachrichten entsteht das Bild, dass die Menschen im Grunde genommen blutrünstige Bestien sind, die man meiden und denen man misstrauen muss. Dass aber die meisten Menschen aufrichtig und hilfsbereit sind, wird dabei völlig vergessen. Da wir nur über die Ausnahmeerscheinungen zu lesen und zu hören bekommen, setzt sich in unseren Köpfen immer mehr der Gedanke fest, dass wir eingesperrt sind auf einer kleinen blauen Kugel, die durchs All rast, mit nichts als der Gesellschaft dieser fürchterlichen Spezies Mensch.

Divide und impera – teile und herrsche

Teile und herrsche, ein Spruch, der Machiavelli zugeschrieben wird, aber genau wissen wir es nicht, ist eine Strategie, bei der man die feindliche Gruppe, oder das Volk, das man gefangen genommen hat, so gegeneinander aufbringt, dass es sich nicht gegen den eigentlichen Feind wendet, sondern die Kräfte darin verbraucht, sich gegenseitig zu bekämpfen.

Das ist eine überaus erfolgreiche Strategie. Denn die Menschen sind dann so damit beschäftigt, sich gegenseitig zu beschuldigen, anzuklagen und sogar zu bekämpfen, dass der eigentliche Feind leichtes Spiel hat.

Gegenwartsbezug zu „divide et impera

Wenn wir die momentane Situation betrachten, so werden doch sehr große Anstrengungen unternommen, genau diesen Effekt herauszustreichen. Während eine kleine Gruppe mächtiger Menschen der Bevölkerung ein Recht ums Andere entreißt, beschäftigt man die Bevölkerung damit, Grabenkämpfe in den eigenen Reihen zu führen. Da kämpfen die mit der Substanz gegen die ohne die Substanz..es ist verrückt. Und dies wurde ganz gezielt herbeigeführt. Man hat die Menschen gegeneinander aufgebracht. Man hat Kindern erzählt, dass sie ihre Großeltern töten, wenn sie nicht wegbleiben etc. Man hat ganz gezielt die Menschen in Angst und Panik versetzt – vor allen Dingen haben die Menschen Angst vor anderen Menschen bekommen. Wie perfide ist das denn?! Dabei sind die Menschen eigentlich gut und ungefährlich.

Erinnern wir uns doch daran, dass wir Menschen im Grunde unseres Wesens gute Menschen sind

Beginnen wir doch wieder, uns gegenseitig mit Liebe und Respekt zu betrachten. Sehen wir wieder das Gute im anderen Menschen. Erkennen wir doch, dass wir nicht wissen, was den anderen Menschen dazu bringt, so zu handeln wie er handelt, solange wir nicht in dessen Schuhen gegangen sind. Fangen wir an, uns wieder gegenseitig zu respektieren, uns gegenseitig mit Offenheit zu begegnen.

Der effektivste Widerstand ist die gelebte Liebe – Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin

Wenn wir uns nicht gegenseitig anklagen und bekämpfen, sind wir schon draußen aus dem Spiel, das gerade gespielt wird. Wir machen einfach nicht mit. Wenn wir einfach nicht mitmachen, sind wir in der Freiheit. Wir erkennen im anderen Menschen seinen göttlichen Ursprung, beginnen, wieder Vertrauen aufzubauen und die Gräben zuzuschütten und arbeiten Hand in Hand wie all die HelferInnen und Helfer derzeit hier in Reichenau!

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Freitag!

Manou Gardner Medium

Foto: Leon Pusker

Die sieben Prinzipien der Spiritualisten

Medialität hat eine lange Tradition. Und jedes Medium, das wie ich auch, in der englischen Medialität ausgebildet und durch die Spiritualist`s National Union (SNU) geprüft ist, steht ebenso in dieser Tradition. Erst nachdem wir alle Nachweise erbracht hatten, dass wir der Zertifizierung gerecht werden, durften wir uns CSNU nennen. Davor steht ein langer Prüf- und Zertifizierungsprozess, in dem wir beweisen mussten, dass wir alle Fähigkeiten besitzen, Jenseitskontakte und Demonstrationen auf sehr hohem Niveau durchzuführen.

Viele Medien vor uns haben Medialität erforscht, die Philosophie begründet und Spiritualismus in seiner heutigen Form als Wissenschaft auf den Weg gebracht. Was uns dabei vereint ist einerseits der Wunsch, das Wissen um ein Leben nach dem Tod für alle Menschen erfahrbar und erlebbar zu machen, das Wissen um ein Leben nach dem Tod immer mehr und weiter zu erforschen und uns in einer Gemeinschaft zu sehen, die gewissen Werte vertritt. Daher gibt es in der Tradition der SNU die Sieben Prinzipien (Seven Principles), die diese Werte in kurzen Worten zusammenfassen.

Die Sieben Prinzipien wurden von Emma Hardinge-Britten in einer Seance gechannelt und stellen seither nahezu unverändert die Stützpfeiler des Spiritualismus dar.

Die sieben Prinzipien

Die Vaterschaft Gottes (oder der universellen Kraft)
Durch das Studium der Natur, das heißt durch den Versuch, die Gesetze von Ursache und Wirkung zu verstehen, die alles bestimmen, was um uns herum geschieht, erkennen wir, dass es eine schöpferische Kraft im Universum gibt. Diese Kraft oder Energie erschuf nicht nur das ganze Universum, sondern das Leben selbst in seinen vielen Formen und erschafft auch heute noch, nicht aus dem Nichts, sondern aus sich selbst heraus, und die Auswirkungen dieser ewigen Schöpfung sind heute um uns herum zu sehen. selbst in den entlegensten Weiten des Weltraums, wie die bemerkenswerten Fotografien, die mit dem Hubble-Teleskop aufgenommen wurden, in seiner erstaunlichen Größe gezeigt haben. 
Dies führt uns zu der Erkenntnis, dass sich Gott, die schöpferische Kraft, direkt oder indirekt in allen Dingen manifestiert. Wir kennen diese Kraft als Gott und als Teil des von Gott geschaffenen Lebens erkennen wir Gott als unseren Vater an.

Die Bruderschaft (Schwesternschaft) der Menschen
Da wir alle aus derselben universellen Lebensquelle stammen, sind wir praktisch eine große Familie. Dies bedeutet, dass die gesamte Menschheit Teil einer Bruderschaft ist. Eine Bruderschaft ist eine Gemeinschaft für gegenseitige Unterstützung und Trost; wir sind alle Mitglieder derselben göttlichen Familie. Wir müssen die Bedürfnisse anderer Menschen verstehen, um sie im Rahmen unseres Dienstes füreinander zu unterstützen. 
Wenn wir lernen zu geben, müssen wir auch lernen zu nehmen, um so die notwendige Balance für unser Leben zu erreichen.

Die Gemeinschaft der geistigen Wesenheiten und der Dienst der Engel
Viele Spiritualisten betrachten dies als das Schlüsselprinzip. Alle Religionen glauben an ein Leben nach dem Tod, aber nur der Spiritualismus zeigt dies, indem er zeigt, dass Kommunikation mit Menschen in der geistigen Welt stattfinden kann und auch tatsächlich stattfindet. Spiritualistische Kirchen und Zentren bieten Orte, an denen Kommunikation durch die Medien möglich ist, und viele geliebte Verwandte und Freunde nutzen diese Gelegenheit, um weiterhin Interesse an unserem Wohlergehen und uns zu zeigen. 
Es gibt spirituelle Menschen, die sich dem Wohlergehen und dem Dienst an der Menschheit verschrieben haben, wie Silver Birch, gechannelt durch die Vermittlung von Maurice Barbanell, der Inspiration und Lehren brachte, während andere im Heilungsdienst arbeiten.

Die fortwährende Existenz der menschlichen Seele
Materie und Energie können nicht erzeugt oder zerstört werden. Dies ist ein altes wissenschaftliches Axiom, das die Forschung weiterhin bestätigt. Wenn wir dies akzeptieren, und es gibt keinen Grund, warum wir das nicht tun sollten, müssen wir wissen, was passiert, wenn die gegenwärtige Energieform das Ende ihrer Lebensfähigkeit erreicht. Die Antwort ist einfach, dass es seine Manifestation ändert. Geist ist Energie und daher unzerstörbar.
Nach dem Tod des physischen Körpers bleibt der Geist ein integraler Bestandteil einer Welt, die unsere Welt in verschiedenen Dimensionen durchdringt: diese andere Welt wird als die geistige Welt bezeichnet. Im spirituellen Leben haben wir einen spirituellen Körper, der eine Nachbildung unseres irdischen Körpers ist, aber eine viel feinere Form hat. 

Persönliche Verantwortung
Dieses Prinzip ist dasjenige, das die Verantwortung für negative Gedanken und Taten dort platziert, wo sie hingehört, bei dem Einzelnen. Es ist die Übernahme von Verantwortung für jeden Aspekt unseres Lebens, und der Nutzen, dem wir unser Leben widmen, hängt ganz von uns selbst ab.
Es ist keiner anderen Person oder äußeren Einflüssen möglich, unsere spirituelle Entwicklung zu stören, es sei denn, wir sind bereit, dies zuzulassen. So wie uns die Freiheit der Wahl (freier Wille) gegeben ist, wird uns auch die Fähigkeit gegeben, zu erkennen, was für unsere eigene Spiritualität richtig und falsch ist. Wir sind persönlich für alle unsere Worte, Taten und Gedanken verantwortlich.

Entschädigung und Vergeltung im Jenseits für all die guten und bösen Taten auf Erden
Wie bei allen anderen Prinzipien gelten Naturgesetze; dieser spiegelt das Gesetz von Ursache und Wirkung wider ('was herumgeht, kommt herum'). Man kann anderen gegenüber nicht grausam und rachsüchtig sein und dafür Liebe und Popularität erwarten. Es sollte verstanden werden, dass die kompensatorischen oder vergeltenden Wirkungen dieses Gesetzes jetzt auf der Erde wirken: Sie warten nicht, bis wir beginnen, unser Leben in der Geistigen Welt zu leben. 
Mit diesem Verständnis können wir versuchen, Unrecht zu korrigieren, von dem wir wissen, dass wir es getan haben, bevor wir dieses Leben verlassen.

Ewiger Fortschritt ist möglich für jede menschliche Seele
In den meisten Menschen existiert der Wunsch nach Fortschritt und jeder Menschenseele gehört die Kraft, in Weisheit und Liebe voranzukommen. Alle, die den Weg beschreiten wollen, der zu spiritueller Weisheit und Erkenntnis führt, können dies tun. Die Fortschrittsrate ist direkt proportional zum Wunsch nach mentalem und spirituellem Verständnis. 
Es ist die Erkenntnis, dass unsere Seele ein Teil der Ewigkeit und der Weg zum Fortschritt jederzeit offen ist, wenn wir uns entscheiden, ihn zu gehen, die uns helfen kann, die Herausforderungen dieser Welt zu meistern.












Jenseitskontakte sind Heilung

„Jenseitskontakte sind Heilung“ war der erste Satz, den ich – als ich meine Ausbildung im Arthur Findlay College begann – hörte. Zu der Zeit war mir noch nicht so ganz klar, was damit gemeint war. Jenseitskontakte waren für mich irgendwie kurios und auch nicht unbedingt etwas, das ich mir für mein tägliches Leben vorstellen konnte – damals!

Mittlerweile hat sich das alles geändert und ich weiß längst, dass der Satz absolut stimmt. Jenseitskontakte sind wahrlich Heilung.

Wie macht man als Medium einen Jenseitskontakt?

Wenn wir wissen, dass die Menschen in der geistigen Welt genauso hier sind, wie wir es sind, lediglich höher schwingen, da sie keinen physischen Körper mehr brauchen, ist die einzige Frage, die sich stellt: Wie bekommt man diese zwei Welten nun so zusammen, dass ein Raum entsteht, in dem sich KlientIn, mit physischem Körper, und Kommunikator aus der geistigen Welt, ohne physischen Körper, unterhalten können? Wir wissen es ja vom Licht, es gibt ein Spektrum des Lichts, das für uns sichtbar ist und es gibt viele Wellenlängen, die wir nicht sehen. Und so ähnlich ist es mit den Menschen der geistigen Welt. Genau wie wir Röntgenstrahlung nicht sehen können, sie aber trotzdem existiert, können wir die Menschen der geistigen Welt grundsätzlich nicht mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen. Es sei denn, sie bedienen sich der physischen Gegebenheit. Dieses Phänomen habe ich hier beschrieben: Zeichen von Verstorbenen

Nun ist es die Aufgabe des Mediums ihre/seine Energie so anzuheben, dass ein Kontakt möglich ist. Die geistige Welt ist dabei sehr kooperativ und kommt uns entgegen, sodass das Medium und der Mensch in der geistigen Welt sich irgendwo treffen können.

Wie gut diese Verbindung ist, hängt von der Tagesverfassung des Mediums, der Fähigkeit des Menschen in der geistigen Welt und von vielen anderen Faktoren ab. Grundsätzlich haben die Menschen in der geistigen Welt, ebenso wie Menschen in der physischen Welt, mehr oder weniger die Fähigkeit ihre Energie zu transformieren. Aber sie lernen schnell! Menschen in der geistigen Welt, die bereits ein- oder mehrmals in einem Jenseitskontakt erschienen sind, können schon deutlich besser kommunizieren. Aber es gibt auch dabei Naturtalente.

Wie zeigen sich die Menschen?

Auch dies ist sehr unterschiedlich. Meist zeigen sie sich so, wie der Klient sie in Erinnerung haben könnte. Oft kommunizieren sie in Symbolen und oftmals wird es wahnsinnig konkret, vor allem was die Gefühle anbelangt. Sie zeigen oft und gerne das Zuhause, in dem sie gelebt haben oder den Beruf, den sie hatten. Auch Hobbys, Vorlieben, Familie etc. werden herangezogen, damit eine Identifizierung zweifelsfrei möglich ist.

Und wieso ist der Jenseitskontakt Heilung?

Viele Menschen sterben plötzlich und sowohl sie, als auch die Hinterbliebenen, haben das Bedürfnis, sich noch etwas zu sagen. Missverständnisse oder Konflikte wollen aus dem Weg geschaffen werden. Es geht auch oftmals um das Wissen, dass es den Menschen in der geistigen Welt nun gut geht. Für viele Hinterbliebene ist es wichtig, einen Beweis dafür zu haben, dass der geliebte Mensch immer noch existiert, ja sogar an dem Leben seiner Lieben noch teilnimmt. Diese Beweise zu erbringen ist die Aufgabe des Mediums. Und da es so leicht geht, in einem Jenseitskontakt über die wirklich essentiellen Dinge zu sprechen, bringt es Heilung auf beiden Seiten. Oftmals hatte der Verstorbene zu Lebzeiten ein Problem damit, seine Gefühle auszudrücken. Das geht nachtodlich oft deutlich leichter und so können sich Menschen auch über die Welten hinweg noch sagen, was unbedingt gesprochen werden muss. Oftmals hat der Mensch in der geistigen Welt auch noch einen Hinweis für den Menschen in der physischen Welt, der wichtig ist für eine aktuelle Situation. Und alleine schon zu wissen, dass der Mensch immer noch da ist, immer noch anteil nimmt und immer noch Hinweise und Hilfen anbieten kann, ist eine große Erleichterung und somit Heilung für beide Seiten.