Ist Sterben schlimm? Das werde ich ständig gefragt. Und ich kann aus der Erfahrung tausender Jenseitskontakte heraus definitiv sagen: Das Sterben an sich ist nicht schlimm! Was eher unangenehm sein kann, ist die Zeit vor dem Tod. Jedoch ist dies sofort nach dem Übergang vollkommen vergessen. Das Sterben selbst wird von den Menschen aus der geistigen Welt immer wie ein Nachhausekommen beschrieben. Manchmal sind sie verwirrt, wenn es sehr schnell gegangen ist, z.B. nach einem Unfall. Aber immer sind geistige Wesenheiten da, die den Übergang begleiten.
Das Sterben an sich
Wenn die Seele eines Menschen den Körper verlässt, ist dies immer eine wunderbare Erfahrung. Schmerz, Sorge, all die irdischen Dinge bleiben zurück. Die Ankunft in der geistigen Welt ist ein wunderbarer und zauberhafter Moment. Die Seele braucht aber oftmals Ruhe, um sich aus dem Körper zurückzuziehen. Deshalb sterben viele Menschen genau in dem Moment, in dem die Angehörigen kurz den Raum verlassen haben. Jedoch sobald die Seele frei ist, ist sie in der Welt, in der sie zuhause ist. Sie wird sofort empfangen von geistigen Wesen, von Angehörigen, die schon länger in der geistigen Welt sind und von all den Helferwesen, die da sind, um die neu angekommenen Seelen zu unterstützen.
Die Angst vor dem Sterben
Die meisten Menschen haben Angst vor dem Sterben. Doch müsste diese gar nicht sein, weil wir hier auf der Erde nur eine recht kurze Zeit verbringen. Unsere wahre Heimat ist die geistige Welt und wir treffen dort auf all unsere Lieben, die schon gestorben sind. Sogar unsere geliebten Tiere sind dann da, die wir schon so sehnlichst vermisst haben. Die Angst vor dem Sterben ist meist darin begründet, dass es so unbekannt ist, was uns dort erwartet. Jedoch sind wir alle schon so viele Male gestorben und erinnern uns sofort nach unserem Eintritt in die geistige Welt daran, dass wir hier zuhause sind. Wir brauchen vor dem Sterben tatsächlich niemals Angst zu haben. Denn das, was wir den Tod nennen, ist nur der Übergang in unser eigentliches Leben.
Wenn wir keine Angst vor dem Sterben hätten
Wenn wir keine Angst vor dem Sterben hätten, könnten wir viel freier leben. Es würde nicht ständig das Damokles-Schwert des möglichen baldigen Endes über uns schweben, sondern wir könnten die Zeit auf der Erde genießen und uns auf unser Zuhause freuen. Oftmals ist ja auch die Angst da, dass es nach dem Sterben keine guten Momente mehr geben wird. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Nach dem Sterben können wir an wichtigen Aufgaben weiter arbeiten, wir können unsere Forschungen vorantreiben – dieses Mal aus der Sicht der geistigen Welt und wir können die Menschen, die noch im Körper sind, bei ihren Bemühungen unterstützen.
Das Leben ist ewig
Unser Leben ist ewig. Wir haben es irgendwann, irgendwo einmal begonnen und sind bereits durch viele verschiedene Leben gereist. Aus jedem dieser Leben haben wir Erfahrungen mitgebracht. Wir haben dort gelebt, geliebt, geweint, gelacht – genau wie jetzt wieder. Und wir sind auch dort gestorben. Genau, wie wir es jetzt auch wieder tun werden – eines Tages. Und das ist gut so. Denn nach einem längeren Erdenleben sind wir oftmals erschöpft. Es ist anstrengend, diese ganzen Erfahrungen zu sammeln. Und die Entscheidungen, die wir vor unserer Geburt auf der Seelenebene getroffen haben, bestimmte Erfahrungen zu machen, erscheint uns jetzt oftmals absurd. Wir sehen die Zusammenhänge derzeit nicht mehr, und sind nicht selten wütend auf das „Schicksal“. Erst nach unserem physischen Tod auf der Erdenebene werden wir es wieder verstehen.
Was tun wir nach dem Sterben?
Zunächst einmal verbringen wir eine geraume Zeit damit, unser Leben noch einmal zu betrachten. Und zwar nicht aus der Sicht, die wir auf der Erde hatten, sonder aus der Sicht, der Menschen, mit denen wir zu tun hatten. Wenn wir Menschen verletzt haben, empfinden wir deren Schmerz. Bei Menschen, denen wir Gutes getan haben, empfinden wir deren Freude und Dankbarkeit. Und aus diesem Erleben heraus beginnen wir bereits, den Wunsch zu entwickeln, die Dinge, die wir aus dem Lot gebracht haben, wieder ins Lot bringen zu wollen. Wir entscheiden bereits zu diesem Zeitpunkt, welchen Menschen wir wieder begegnen möchte, damit wir bestimmte Dinge wieder gutmachen können.
Beurteilt uns wer nach dem Tod?
Nein, wir werden von keiner anderen Wesenheit beurteilt und schon gar nicht verurteilt. Aus dieser erweiterten Sicht, die wir nachtodlich haben, beurteilen wir uns selbst. Nicht im Sinne von, wir sind wütend auf uns, sondern im Sinne des aufrichtigen Wunsches getanes Unrecht wieder in Ordnung zu bringen. Alle Wesenheiten, die uns in der geistigen Welt umgeben, wissen, dass wir unser Bestes versucht haben. Sie stehen uns bei, helfen uns, aber sie verurteilen uns nicht. Denn alleine die Tatsache, wieder eine Inkarnation auf uns genommen zu haben, war bereits ein mutiger Schritt, der von allen anerkannt wird.
Was tun wir nach der Lebensrückschau?
Nach der Lebensrückschau sind wir zunächst einmal frei, all die Dinge weiterzuführen, die wir auch auf der Erde getan haben. Wir können uns mit diesen Dingen weiterhin beschäftigen. Das wird sogar viel leichter sein, weil wir nicht mehr den Begrenzungen von Zeit und Raum unterliegen und uns auch nicht mehr um unseren Lebensunterhalt und die ganzen anderen irdischen Dinge kümmern müssen. Wir dürfen einfach sein. Manche Menschen in der geistigen Welt werden unterrichtet, andere unterrichten, manche kümmern sich um die Neuankömmlinge, manche inspirieren Menschen, die noch auf der Erde sind… Das Leben in der geistigen Welt ist noch viel vielfältiger, als es das irdische Leben ist. Und wir haben auch viel Zeit, uns mit unseren Liebsten zu unterhalten, unsere Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Gerade dieser Aspekt wird mit in Jenseitskontakten immer wieder gezeigt.
Der Tod ist nichts anderes als eine Geburt
Der physische Tod ist tatsächlich nichts anderes als eine Geburt. Und während wir bei der physichen, irdischen Geburt zunächst vollkommen hilflos unsere Eltern und der Welt ausgeliefert sind, ist dies bei der Geburt in die geistige Welt nicht der Fall. Die Geburt auf die Erde ist der wesentlich gefährlichere Part. Viele von uns können ein Lied davon singen, dass es (derzeit) unverständliche Gründe gegeben haben muss, die derzeitigen Eltern und Umstände ausgesucht zu haben. Diese Gefahr haben wir nicht, wenn wir in die geistige Welt hineingeboren werden, denn dort sind wir zuhause und absolut sicher.
Vielleicht konnte ich dir die Angst vor dem Tod ein wenig nehmen
Es ist das Ziel meiner Arbeit als Medium den Menschen die Angst vor dem eigenen Tod und die Trauer um bereits verstorbene Menschen zu nehmen, oder zumindest zu erleichtern. Denn wenn wir das Rad des Lebens verstehen, stehen wir mutiger und gelassener in dieser Welt, auf der wir nur kurze Zeit zu Gast sind.
Ich wünsche dir einen wunderschönen Mittwoch!
Ganz liebe Grüße
Manou
PS: Du bist ein unsterbliches geistiges Wesen und absolut sicher! Dir kann nichts passieren!









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