Nachtodliche Kräfte sind diejenigen Kräfte, die wir zu Lebzeiten erworben haben, die uns nachtodlich zur Verfügung stehen. Als letzten Teil der Nachtodes-Reihe möchte ich heute darüber schreiben.

Welche Kräfte können wir zu Lebzeiten erwerben?

Viele Schicksalschläge, die uns zu Lebzeiten sehr sinnlos erscheinen, haben nach unserem Tod eine ganz andere Qualität. All das Durchhalten, das Überwinden, die Trauer, die Wut, die irgendwann in Akzeptanz umschlägt, das Sich-wieder-aufrappeln, auch Konfrontationen sind nachtodlich wichtige Kräfte. Und tatsächlich sind wir hier auch inkarniert, um genau diese Kräfte zu entwickeln. Wir können diese Kräfte nämlich nicht in der geistigen Welt entwickeln, wir müssen dies hier auf der Erde tun.

Wozu brauchen wir diese nachtodlichen Kräfte in der geistigen Welt?

Dazu müssen wir wissen, dass in der geistigen Welt alles überpersönlich ist. Dass wir die Kräfte, die wir zu Lebzeiten erworben haben, nicht nur für uns, sondern für alle Wesenheiten in der geistigen Welt bereitstellen. Es kann dadurch eine allgemeine Entwicklung der Menschheit stattfinden. Je mehr Menschen in die geistige Welt kommen, die diese Kräfte entwickelt haben, desto präsenter ist diese Energie auch dort. Es geht schlussendlich ja um den Aufstieg der Menschen und der ganzen Menschheit und ein Teil dieses Aufstiegs wird nachtodlich, ober eben vorgeburtlich vorbereitet.

Welche nachtodlichen Kräfte können wir hier erwerben und wie?

  • Aus Wut kann Verständnis erwachsen. Wenn wir nicht bei der Wut stehenbleiben, sondern die Wut einmal spüren, zulassen, können wir – aus dem freien Willen heraus – die Wut loslassen und ein tiefes Verständnis unserer selbst und der anderen Menschen entwickeln.
  • Aus Trauer kann Akezeptanz und Transzendez werden. Viele Menschen entscheiden sich, wenn sie trauern für einen transzendenten Weg, fangen das erste Mal an, sich mit der Anwesenheit der geistigen Welt zu beschäftigen.
  • Aus Verzweiflung und Angst können Mutkräfte entstehen. Wenn wir die Angst und die Verzweiflung spüren, und trotzdem nicht in eine Starre verfallen, können wir beide überwinden. Das Überwinden der Angst sind ganz wichtige nachtodliche Kräfte.
  • Aus Unverständnis kann Verständnis und ein lebhaftes Interesse am anderen Menschen entstehen

Nichts, was wir hier auf der Erde erleben, ist ohne Sinn

Auch wenn wir den Sinn zu Lebzeiten nicht erkennen, so dürfen wir gewiss sein, dass alles dazu dient, dass wir die entsprechenden nachtodlichen Kräfte erwerben. Vieles, was unsere Entwicklung ambelangt, findet zwar in der geistigen Welt, also zwischen Tod und neuer Geburt statt, doch haben wir in der geistigen Welt nicht die Möglichkeit uns an Widerständen zu reiben. Dies muss auf der Erde erledigt werden.

Nach dem Tod beginnt ein neues Leben

Ich habe es schon oft geschrieben, erwähne es aber noch einmal. Wir dürfen uns endgültig davon verabschieden, dass der Tod überhaupt ein Ende darstellt. Er stellt lediglich das Ende dieser Inkarnation dar. Wir waren schon oft auf der Erde, und wahrscheinlich auch auf anderen Planeten inkarniert. Überall sammeln wir Erfahrungen, bilden uns weiter und rüsten uns für unsere Aufgaben in der geistigen Welt, die unsere eigentliche Heimat ist.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen wunderschönen Mittwoch.

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