1. Advent – im Vertrauen auf die Erlösung

Nun, es ist mal wieder soweit, dass der Advent tatsächlich eine Zeit der Erwartung ist. Der Erwartung dahingehend, dass alles gut wird. Und es gibt in der anthroposophischen Betrachtung ja die beiden Jesusknaben, die darauf vorbereitet wurden, den Christus später in sich aufzunehmen. Christus war das, was wir heute als einen Walk-in bezeichnen. Eine riesengroße Wesenheit, die nur von einem ganz bestimmten starken und reinen Menschen aufgenommen werden konnte und zu einem bestimmten Zeitpunkt – in diesem Falle war es der Zeitpunkt der Jordantaufe – aufgenommen werden konnte. Rudolf Steiner beschreibt, dass sogar zwei Jesusknaben auf diese Übernahme vorbereitet worden sind. Dies macht aus der geisteswissenschaftlichen Betrachtung auch Sinn, da es sich ja nicht um ein alltägliches Ereignis handelte, sondern um DAS Ereignis schlechthin. (Diesen Aspekt werde ich intensiver im Online -Workshop nächsten Sonntag besprechen)

Aber wenn wir nun in den Advent – also in die Zeit der Erwartung eintreten, dann darf uns bewusst werden, dass wir uns auch dieses Mal mit einer weiblichen Gestalt verbinden können, nämlich der Frau, die den Jesusknaben unter ihrem Herzen trug und dafür viele Beschwernisse in Kauf nahm: Maria. Aber sie war ganz im Vertrauen der Verkündigung durch den Engel Gabriel.

Wir sind nun nicht mehr in der glücklichen Lage, dass ein Erzengel vor uns auftaucht und uns sagt, dass alles gut werden wird. Dazu sind wir bereits zu weit in der Menschheitsentwicklung fortgeschritten. Wir dürfen diese Verkündigung nun in uns selbst erscheinen lassen.

Wir sind nun aber in der Lage, diese Verkündigung in unseren Herzen entstehen zu lassen, die Verbindung aufzunehmen und auf das erneute Kommen der Erlösung hinzuarbeiten. Dieses Mal kommt nicht der Erlöser in einer körperlichen Gestalt, aber wir können die Erlösung – in Verbindung mit dem Christuswesen – selbst herbeiführen. Dafür braucht es unser absolutes Vertrauen.

Daher eignet sich diese Zeit ab heute nun insbesondere, dass wir in diese tiefen Mysterien eintauchen. Diese Weihnachtszeit eignet sich nicht für oberflächliche Betrachtungen, sondern wir können nun ganz tief eintauchen in das, was wir Mysterienschulung nennen.

Auch die Verbindung mit der Kraft Marias ist ein wichtiger Hinweis für diese Prozesse.

Der erste Advent gibt uns praktisch den nächsten Startschuss, der erste war ja Allerheiligen oder Samhain. Wer nun bereit ist, sich in das absolute Vertrauen zu versenken, der wird einen gewaltigen Beitrag zum Weltenwandel leisten.

Wer echtes Interesse hat, in diese Dinge einzutauchen, dem empfehle ich tatsächlich meinen Online-Workshop am Sonntag, den 05.12. Das sind so tiefgehende Tatsachen, dass ich es nicht für möglich erachte, diese einfach nur aufzuschreiben. Es muss darüber gesprochen werden. Nähere Infos sind hier: Online Workshop

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderbaren ersten Advents-Sonntag – heißen wir die Wunder willkommen!

Heute Abend geht die Gute-Nacht-Geschichte weiter, in der ebenfalls Wunder geschehen dürfen.

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

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