11. Tag der 13 heiligen Nächte

Heute sind wir in der Energie der Seraphim, der Geister der Liebe. Am heutigen Tag geht es darum, dass wir uns über das Persönliche hinaus erheben und den Egoismus überwinden. Wir haben das gemeinsame große Ziel vor Augen und opfern Teile unseres Daseins zum Wohle der Anderen. Es ist ein Akt des freien Willens, seine eigene Bequemlichkeit oder seine eigenen Vorstellungen zum Wohle eines übergeordneten Zieles freudig zu opfern. Ich weiß, dass das nicht bei vielen Menschen auf Begeisterung stoßen wird, da der allgemeine Tenor ja meist so ist, dass wir uns zuallererst um unser eigenes Wohl kümmern sollen. Und genau dies haben wir getan, wenn wir den Reigen der dreizehn heiligen Nächte mitvollzogen haben.

Vom Persönlichen zum Überpersönlichen

Natürlich ist es eine Voraussetzung, dass wir uns zunächst um unser eigenes Seelenheil kümmern. Doch die meisten Ratgeber für Lebensgestaltung bleiben dabei stehen. Aber wer sich schon einmal sehr lange und sehr intensiv um sich selbst gekümmert hat, hat meist festgestellt, dass die wahre Erfüllung darin nicht liegt. Unser Wohlbefinden und unser Seelenheil ist kein Selbstzweck. Wir sind nicht nur hier auf der Erde, um ein möglichst angenehmes Dasein zu führen, sondern wir sind hier, weil wir uns eine Aufgabe ausgesucht haben. Und bei den meisten Menschen liegt diese Aufgabe darin, dass sie sich für etwas einsetzen, sich für eine Sache engagieren, mithelfen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und genau dies ist die Stimmung des heutigen Tages ab dem Abend.

Das Engagement schmälert nicht das Wohlbefinden – im Gegenteil

Wenn wir uns aus der Komfortzone herausbewegen, wenn wir unsere Gaben und Kräfte beginnen einzusetzen, für ein großes und hehres Ziel, dann steigert dies unser Wohlbefinden. Wir treten damit hinaus in das Weltengefüge und erfüllen darin unsere Aufgabe. Und unsere Seele jubiliert, wenn sie sich der (selbstgewählten!) Aufgabe widmen darf. Wir stellen dann nämlich fest, dass alle Fäden an diesem Punkt zusammenlaufen. Alles, was wir bisher getan haben, alles, was wir bisher erlebt haben, macht dann einen Sinn, weil es uns die notwendigen Kräfte beschert, die wir dafür brauchen. Unser Leben ist keine Aneinanderreihung von Zufällen, sondern unterliegt der weisen Führung durch unsere geistigen Begleiter. Wenn wir uns dem widmen, was wir uns vorgeburtlich ausgesucht haben, dann sind wir an einem Punkt im Leben angekommen, der uns vielleicht kein bequemes, dafür aber ein erfülltes Leben ermöglicht.

Und was, wenn man nicht weiß, was diese Aufgabe ist?

Wenn man nicht weiß, was diese Aufgabe ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, dem näherzutreten. In der kommenden Nacht ist es besonders zielführend. Fühlen wir hin, von welcher Aufgabe wir uns angezogen fühlen. Dies bedeutet ja nicht, dass wir zu einem Pionier der Weltveränderung werden müssen (können wir aber 🙂 ), sondern es kann ein Tun im sogenannten „Kleinen“ sein. Wir können unsere Aufgabe vollkommen erfüllen, wenn wir uns um das kümmern, wohin es uns zieht. Ich möchte ein paar Beispiele nennen:

  • Manche Menschen mag es insgeheim dahin ziehen, dass sie gerne mit Menschen arbeiten möchten. Sie möchten Menschen helfen ihren Weg zu finden – dann geht es darum, einen Weg zu finden, sich dafür zu qualifizieren. Das kann eine Ausbildung sein, es kann sein, dass man einen Mentor oder eine Mentorin findet…. wer will, findet Wege.
  • Manche Menschen fühlen sich berufen, Tieren zu helfen. Damit kann man anfangen, indem man im Garten ein Vogelhäuschen aufstellt, Niskästen baut, die Eichhörnchen füttert. Man kann streunenden Tieren in anderen Ländern helfen, ob persönlich oder finanziell, man kann auf einem Gnadenhof anheuern oder noch besser, einen Gnadenhof gründen, man kann sich aber auch politisch engagieren, um sogenannten „Nutztieren“ bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen, man kann Tiere adoptieren z.B. Hühner aus Legebatterien, um ihnen einen schönen Lebensabend zu ermöglichen….die Möglichkeiten sind unendlich!
  • Manche Menschen möchten sich gerne für die Umwelt einsetzen – da kann man damit beginnen, dass man selbst einen kleinen Garten anlegt, in dem Platz für alle möglichen Insekten und andere Tiere ist. Man kann anfangen sich mit den Naturwesen zu verbinden und sie zu fragen, was sie brauchen. Man kann sich Organisationen anschließen oder politisch arbeiten…auch hier unendliche Möglichkeiten.
  • Manche Menschen möchten mit der geistigen Welt arbeiten – auch hier gibt es ebenfalls mannigfaltige Möglichkeiten. Man kann sich geeignete Ausbildungen suchen, sich überlegen, welcher Teil der geistigen Welt zuerst studiert werden möchte: Will man mit Verstorbenen kommunizieren und Jenseitskontakte herstellen, will man mit Elementarwesen und Naturgeistern wirken, will man mit Engeln und Geistführern zusammenarbeiten? Auch hier unendliche Möglichkeiten.
  • Dies sind nur einige wenige Beispiele….die Liste ist unendlich lang

Das Wichtigste ist, aus der Liebe heraus zu handeln

Wir sind in unserer Gesellschaft darauf getrimmt, dass wir uns zuerst fragen: Gibt es einen Markt für den wir arbeiten werden? Das war vielleicht früher der zentrale Gedanken. Aber in der neuen Zeit lautet die Frage: Wohin zieht mich mein Herz? Was will ich aus den tiefsten Tiefen meines Herzens heraus machen? Und genau das ist die Frage, die wir uns in der kommenden Nacht stellen dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen ersten Montag im neuen Jahr

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

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