Samstag – Walpurgis – Beltane – das Leben erwacht

Am heutigen Samstag können wir uns energetisch in die Kraft vieler Strömungen stellen. Auf der einen Seite haben wir die Saturn-Kraft die jeden Samstag (englisch: saturday) vorherrschend ist, und auf der anderen Seite ist die kommende Nacht die Walpurgisnacht, die uns in das morgige Fest Beltane führt Beltane ist das keltische Fest der Liebe und Fruchtbarkeit. Walpurgis ist die Nacht der Hexen und weisen Frauen. Wer heute und morgen die Kraft der Alten und Ahnen bewahren bzw. wieder erwecken möchte, hat viele Möglichkeiten, dies zu tun. Zunächst einmal brauchen wir das Gewahrsein dieser Energien. Wir dürfen uns aus dem alltäglichen Trott befreien und uns in unsere Ursprünglichkeit begeben. Das Feiern der alten Feste bringt uns wieder in Verbindung mit unseren Wurzeln.

Die Saturn-Kraft des Samstags

Der Saturn lässt uns mit Altem abschließen. Er bringt uns die Kraft und Energie, die wir brauchen um einen Zyklus – in diesem Fall eine Woche – zu beenden. In der Geheimlehre ist der Samstag der letzte Tag der Woche und der Sonntag bereits der erste Tag der neuen Woche. Dies ist energetisch auch sinnvoll. Ist der Samstag doch der Tag, an dem wir – befreit von beruflichen Verpflichtungen – uns um Haus und Hof kümmern und alles vorbereiten, damit der Sonntag kommen darf. Und so ist es auch mit der Saturn-Energie des Samstags. Wir können noch einmal auf die vergangene Woche, aber auch auf größere vergangene Abschnitte zurückblicken und uns vorbereiten auf das Neue, das schon im Anmarsch ist.

Walpurgis-Nacht gepaart mit der Saturn-Energie

Gerade in der jetzigen Zeit sollten wir diese Kraft nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen. Wir können zurückblicken auf das was war und uns gebührend verabschieden, um augenblicklich bereits das Neue willkommen zu heißen. Walpurgis ist die Nacht der wilden, ungezähmten Frauen. Es ist die Nacht der Frauen, die nicht zwingend dem Barbie-Look entsprechen, sondern sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben oder zurückerobern möchte.

Die Domestizierung der Frauen

Frauen werden auf viele Weise von ihrer ursprünglichen Kraft abgeschnitten. Gerade jetzt im Frühling dürfen wir lesen, wie wir uns unserer Kilos entledigen, wie wir zur Bikini-Figur gelangen, welche Frisur uns jünger macht und wie wir unsere grauen Haare färben sollen. Warum eigentlich? Weil Frauen heute nicht mehr auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden dürfen! Deshalb beraubt man sie ihrer Kraft indem man ihre Aufmerksamkeit auf Unwesentliches lenkt. Nicht welche inneren Kräfte und Fähigkeiten eine Frau hat, sondern wie sie ihre Frisur jungendlich trägt und sich im immerwährenden Kampf gegen ihre Pölsterchen behauptet, sind nun die Kriterien. Und viele Frauen spielen willfährig mit. Hat man uns doch immer schon eingeredet, falsch zu sein. Walpurgis ist die Nacht, in der wir uns dessen entledigen können. Und die Saturn-Kraft des Samstags hilft uns dabei, zu erkennen, welche Narrative man Frauen immer und ewig eingeredet hat. Damit darf Schluss sein.

Die Rückkehr der weisen Frauen und der weisen Menschen überhaupt

Es wird Zeit, dass sowohl Frauen als auch Männer damit beginnen, ihre Wurzeln wieder zu finden. Es ist das Interesse der Widersacher sowohl die Männer als auch die Frauen von ihrer Kraft abzuschneiden. Doch je geerdeter wir sind, umso mehr stehen wir im Kontakt mit der Kraft von Mutter Erde, von Vater Himmel, allen Göttinen und Göttern, der Kraft aller dienlichen Wesenheiten der geistigen Welt, der Kraft der Planeten, die Teil unseres Seins sind… Es sind so viele Kräfte, die auf uns einwirken und wir beschäftigen uns mit Frisuren und Diäten? Klar wollen wir uns in unserem Körper wohlfühlen und wollen ihn mögen. Aber bitte beginnen wir doch damit, die eigenen Maßstäbe zu definieren. Wir sind hier auf dieser wunderschönen Erde um die Fülle und Üppigkeit zu erleben, um uns als Menschen weiterzentwickeln und gemeinsam mit der geistigen Welt zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Lassen wir uns nicht domestizieren, lassen wir uns nicht ablenken von unserem ureigensten Sein!

In diese Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag und eine tolle Walpurgisnacht

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Nicolae Baltatescu auf Pixabay

Freitag – Venus – Walpurgis naht – die Astralreisen der Hexen

Heute ist Freitag (franz. vendredi) und wir stehen heute ganz drin in der Kraft der Venus. Venus, die die Sinnlichkeit anregt, aber auch die liebevolle Seite in uns. Heute ist der Tag des liebevollen Verstehens. Krankenbesuche oder Besuche bei älteren Familienangehörigen sind heute ideal, weil wir geduldiger, liebevoller und empathischer sein können. Der Freitag ist ein Tag, an dem wir auch liebevoll mit uns selbst sein können. Waren wir an den Tagen Dienstag bis Donnerstag sehr mit äußeren Dingen beschäftigt, so ist der Freitag der Tag, an dem wir uns wieder uns selbst zuwenden können. Wir können heute fühlen was wir, aber auch was andere Menschen, wirklich brauchen. Nicht nur brauchen in einem praktischen Sinn, sondern brauchen aus einem tiefen seelischen Empfinden heraus.

Freitag und die Venus

Die Venus steht ja nicht nur für den physischen Planeten, sondern auch für die Göttin Venus, die der griechischen Göttin Aphrodite entspricht. Und wie sowohl Venus als auch Aphrodite für die Schönheit, den Genuss und auch das erotische Verlangen stehen, so darf der Freitag uns in venusische Gefilde führen – so wir das mögen. Für die erwerbstätigen Menschen ist der Freitag ja oftmals der Auftakt in das Wochenende, sodass Zeit und Raum entstehen darf für diese Bereiche des Lebens. Am Freitag wirklich den Wochenausklang zu zelebrieren, ein duftendes Bad nehmen, eine köstliche Mahlzeit genießen, den/die Liebste empfangen… all dies entspricht der Qualität von Venus und Aphrodite. Auch in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, das Leben zu genießen, die Feste zu feiern wie sie fallen und der Freitag eignet sich hervorragend dazu.

Die Speise des Freitag – der Hafer

Wenn ein Pferd vom Hafer gestochen wurde, dann hatte es zuviel davon gefressen und wurde wild und zügellos. Das ist es auch, was den Hafer ausmacht. Er gibt uns Kraft. Daher ist das englische Porridge, am Morgen genossen, an allen Tagen ein reines Lebenselixier. Hafer regt generell in uns an, dass wir die Welt mit einem liebevollen Blick betrachten können. Das Rezept von Porridge kann ich mir wohl sparen, das ist ja allseits bekannt.

Dieser Freitag als Auftakt für die Walpurgisnacht morgen

Wenn wir heute in die Energie der Venus/Aphrodite eintauchen, so können wir auch den nordisch-germanischen Aspekt berücksichtigen, den der Göttin Freya, von der sich der deutsche Begriff Freitag abgeleitet ist. Auch Freya, die Gemahlin Odins, steht für die Liebe und die Sinnlichkeit. Und heute beginnt bereits die Walpurgis-Energie, die sich dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag in voller Kraft zeigt. Walpurgis, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist die Nacht der wilden Frauen – der Hexen. Der Sage nach versammelten sich die Hexen in dieser Nacht und ritten auf ihren Besen auf den Blocksberg, bzw. den Brocken im Harz. Die Kirche erfand dazu das Narrativ, dass sich die Hexen dort mit den Teufel paarten. Dies sagt mehr über die Kirche, als über die Hexen aus. Waren wilde Frauen doch über Jahrhunderte so gefürchtet, dass man sie auf dem Scheiterhaufen verbrannte.

Die Reisen der Hexen – Astralreisen und außerkörperliche Erfahrungen

Wir wissen heute, dass die weisen Frauen – nichts anderes sind Hexen – tatsächlich gereist sind in dieser Nacht. Aber natürlich sind sie nicht körperlich gereist. Man warf ihnen damals Lüge und Betrug vor, nachdem man ihre scheinbar schlafenden Körper im Bett vorfand. All dies natürlich von ängstlichen Kirchenmännern angefeuert. Doch wie sind die Hexen damals gereist? Die sogenannte Hexensalbe hatte unter anderem die Bestandteile: Bilsenkraut, Engelstrompete, Pfaffenhütchen und viele andere „giftigen“ Pflanzen aus der Gruppe der Halluzinogene. Und wir wissen, dass die Dosis das Gift macht. Die Hexen rieben sich mit diesen Salben ein und reisten außerkörperlich. Wie alle Halluzinogene, die ja nicht nur chemische Reaktionen im Gehirn auslösen (das ist nur die rein materielle Betrachtung), sondern in der Lage sind, den Astralleib vom physischen Körper zu trennen, verschafften diese Pflanzen den weisen Frauen die Möglichkeit, zu einer gemeinschaftlichen Astralreise. Und diese Frauen konnten damit umgehen. Sie waren keine Freaks, die mal rasch einen besonderen Kick suchten, sondern sie waren Hexen im besten Sinne des Wortes – Schamaninnen – die in dieser Nacht eine astrale Versammlung abhielten.

Die Kirche unterstellte ihnen, dass die Salbe als Grundlage Fett von toten Säuglingen enthielt, was absoluter Quatsch ist, denn meist war die Salbenbasis Lanolin, das Fett der Schafwolle. Man wollte diese Frauen verteufeln! Waren sie doch zu etwas in der Lage, das den frommen (und bösartig-ängstlichen) Kirchenmännern versagt blieb.

Was wir in der Jetzt-Zeit tun können

Ich rate absolut von jeder Art der halluzinogenen Unterstützung ab, und wir brauchen diese auch nicht mehr. War es im Mittelalter, in der Zeit, in der die geistige Wahrnehmung maximal verdunkelt war, notwendig, so ist es heute ausreichend, wenn wir mit unserem Geist reisen. Wir dürfen uns einfach in die Kraft und Energie dieser weisen Frauen stellen, die bis heute wirksam ist. Tanz um das Feuer – die Feuerwesen sind Teil der Energie dieser Nacht – Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und Aufmerksamkeit dahingehend, was uns aus der geistigen Welt entgegen treten möchte – sind eine wunderbare Grundlage für die Walpurgisnacht. Doch dazu morgen noch etwas mehr.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von WikiImages auf Pixabay

Ostern, heutiger Vollmond, Walpurgis und Beltane – die überwältigende Kraft des Lebens

Vor uns liegt eine wunderbare Zeit, die durch den heutigen Vollmond eingeleitet wird. Heute Abend – während an vielen Orten die Osterfeuer brennen – leuchtet auch der Vollmond auf die Erde herab. Und obwohl Ostern immer der erste Sonntag nach den Frühlingsvollmond ist, kommt es nicht immer vor, dass der Vollmond direkt am Karsamstag Abend erscheint. Und nicht immer ist Beltane oder Walpurgis so dicht hinter Ostern. Während Ostern beweglich ist, ist die Nacht der wilden Frauen, der Naturgeister und des puren Lebens immer in der Nacht von 30. April auf den 1. Mai. Wir dürfen dem Frühjahr mit großer und heller Freude entgegen sehen.

Wo Schatten ist, da ist auch Licht

Normalerweise verwenden wir diese Metapher ja umgekehrt, aber so herum stimmt sie aus meiner Sicht noch viel mehr. Wie oft richten wir unseren Blick nur auf den Schatten, aber ohne Licht kann kein Schatten entstehen. Es braucht dazu das Licht! Und heute ist der Anfang der lichten Zeit. Es ist das Ende des Todes, denn Christus erscheint morgen wieder, es ist die volle Pracht des heutigen Vollmondes und in zwei Wochen findet das wunderbare und lustvolle Fest Beltane oder Walpurgis statt. Darüber werde ich dann in den nächsten beiden Wochen noch mehr schreiben.

Kleiner Einschub: Das Medium and Healer College hält über die Walpurgisnacht seine erste 3-Tages-Ausbildung zum Thema: Professionelles Space-Healing und energetische Hausreinigung ab. Dabei nutzen wir ganz bewusst die Kraft der Walpurgisnacht um diesen mystischen Prozess besser verstehen zu können. Space-Healing und energetische Hausreinigung ist viel mehr als ausräuchern – es ist die Kontaktaufnahme mit den Wesenheiten der geistigen Welt. Näher Infos sind hier zu finden: Klick

Zurück zu Ostern

Wir erleben nun im Geistigen den Sieg des Lebens über den Tod. Und dies darf uns nun als Kraft spendende Metapher dienen, dass das Leben immer stärker ist. Leben lässt sich nicht vernichten und auch nicht einsperren. So oft wurde es von den Widersachern versucht, doch letztendlich hat immer das Gute, Schöne und Wahre gesiegt. Und so wird es immer sein! Und wenn wir dieses kräftigen Gedanken über die Ostertage in uns tragen und wenn wir innerlich, in unserer Seele, die Auferstehung mitvollziehen, dann sind wir gewappnet für alles, was noch kommen mag.

Genießen wir Ostern!

Erfreuen wir uns am Gelb der Nazissen, an den bunten Eiern, der Schokolade und dem guten Essen! Haben wir kein schlechtes Gewissen, sondern schwelgen wir in diesen schönen Tagen im Genuss und bauen so ein mächtiges Kraftfeld auf, das wir dann über die kommenden Feste noch verstärken – wenn an Walpurgis noch die mystische Kraft der Frauen hinzu kommt, die man früher als Hexen verbrannt hat – dann bauen wir ein so unglaublich starkes Feld auf, das Allem und Jedem trotzt! Seinen wir dabei! Feiern wir! Singen wir! Schwelgen wir! Und danken wir dem höchsten Sonnenwesen – Christus – für das, was er für uns auf sich genommen hat. Er hat sich in die Tiefen der Materie begeben und hat die Barbarei der Menschen ertragen. Ohne diese große Opfertat wäre Vieles heute nicht möglich. Doch dazu morgen mehr!

Ich wünsche Euch einen schönen Karsamstag!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von congerdesign auf Pixabay