Überall auf der Welt berichten Menschen von einem rätselhaften Brummen: ein tiefes, kontinuierliches Geräusch, das scheinbar aus dem Nichts kommt.
Manche hören es nur nachts, andere spüren es wie eine Vibration im Körper. Auch auf meinem YouTube-Kanal haben sich in den letzten Tagen sehr viele Menschen gemeldet, die dieses Phänomen kennen.
Helena Petrovna Blavatsky und das Brummen
Während die Wissenschaft nach Erklärungen sucht – von geologischen Schwingungen bis zu technischen Quellen – stieß ich auf eine Spur, die über hundert Jahre alt ist.
Die russische Mystikerin Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891) beschrieb in ihrem kleinen, aber einflussreichen Buch The Voice of the Silence einen Klang, den sie Astralton nannte.
Im Sanskrit trägt er den Namen Anāhata Nāda, „der unangeschlagene Ton“.
Blavatsky verstand ihn als kosmische Ur-Schwingung, den Herzschlag des Universums, der ewig klingt, ohne je begonnen zu haben.
Was sie fasziniert: Dieser Ton ist kein äußeres Geräusch.
Eingeweihte hören ihn im Inneren – ein tiefes Dröhnen, ein fernes Summen, manchmal ein hohes, fast silbriges Singen.
Für Blavatsky war er der Schlüssel zur Einheit allen Lebens: Wer ihn wahrnimmt, erkennt die Verbundenheit von Geist und Materie.
Was mich beschäftigt
Wenn ich heute die Kommentare unter meinem Video lese, frage ich mich:
Könnte das Brummen, das so viele Menschen auf der ganzen Welt wahrnehmen, tatsächlich mit diesem alten Wissen zusammenhängen?
Vielleicht spüren wir gerade etwas, das lange verborgen war – einen Urton, der uns daran erinnert, dass wir Teil eines viel größeren Kosmos sind.
Ob man Blavatsky nun als Pionierin der Esoterik, als Abenteurerin oder als schillernde Mystikerin sieht:
Sie war eine Frau, die sich nicht in die engen Bahnen ihrer Zeit pressen ließ.
Geboren im russischen Hochadel, floh sie aus einer arrangierten Ehe, reiste allein um die halbe Welt, gründete in New York die Theosophische Gesellschaft und stellte das Denken ihrer Epoche auf den Kopf.
Heute, mehr als 130 Jahre nach ihrem Tod, sorgt sie noch immer für Diskussionen.
Vielleicht ist das geheimnisvolle Brummen tatsächlich ein technisches Phänomen.
Vielleicht ist es aber auch ein Hinweis darauf, dass wir – bewusst oder unbewusst – den gleichen Astralton wahrnehmen, den Blavatsky als „Stimme der Stille“ beschrieb.
Quellen & Lesetipps
- Helena P. Blavatsky – The Voice of the Silence (1890)
→ Kostenlos auf Project Gutenberg (engl.) - The Secret Doctrine (1888) – philosophische Ausführungen über den „kosmischen Ton“
→ Volltext (engl.) bei Sacred Texts - Einführung in das Sanskrit-Konzept Anāhata Nāda
→ Wikipedia-Artikel „Anahata“
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Wir treffen uns Sonntag, 19. Oktober, 18 Uhr (MESZ) online,
um über Frauen zu sprechen, die wie Blavatsky Grenzen gesprengt haben –
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Und hier ist das Video dazu:









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