Es gibt Momente, in denen scheinbar ganz verschiedene Themen denselben Ursprung teilen. Das Gespräch mit Linda Thomas über das bewusste Putzen,
mein neues Pioneers-Video über Gespenster, Spektren und Phantome
und das bevorstehende Samhain-Seminar im Marienhof gehören genau in diese Kategorie. Denn in Wahrheit geht es bei allen dreien um dasselbe:
um das Reinigen von Räumen, äußeren wie inneren, sichtbaren wie unsichtbaren.
Wenn Reinigung zu Bewusstsein wird
In meinem Gespräch mit der Schweizer Unternehmerin und Autorin Linda Thomas, die mit ihrem Buch „Putzen als Liebeserklärung an die Gegenwart“
einen stillen Klassiker geschaffen hat, ging es nicht um Sauberkeit im banalen Sinn. Es ging um Achtsamkeit – um die Beziehung zwischen Mensch und Raum.
Linda sagt:
„Wenn wir putzen, verbinden wir uns mit der Materie. Und Materie ist verdichteter Geist.“
In dieser Haltung bekommt selbst das Wischen eines Bodens Würde.
Putzen wird zu einer Geste der Dankbarkeit. Zurück bleibt ein Raum, der nicht nur sauber, sondern bewohnt von Bewusstsein ist.
Hier geht`s zum Video:
Gespenster, Spektren und Phantome – was wirklich spukt
Und genau hier schlägt sich die Brücke zu Rudolf Steiner. In meinem neuen Pioneers-Video „Gespenster, Spektren, Phantome – Rudolf Steiners okkulte Erklärung der Zwischenwelt“ geht es um jene unsichtbaren Rückstände,
die der Mensch in der geistigen Welt hinterlässt – die „Abfälle des Bewusstseins“, wie Steiner sie nannte.
Er unterschied drei Arten:
- Phantome – Nachbilder der Körperlichkeit
- Gespenster – Rückstände starker Emotionen
- Spektren – die Schatten des Denkens, entstanden aus Lüge, Manipulation und Unwahrheit
„Unwahre Gedanken werden zu Scheinwesen, die das Denken der Menschen verdunkeln.“
(GA 178)
Wenn man diese Lehre in unsere Zeit übersetzt, dann spukt es längst nicht mehr nur in alten Schlössern, sondern in den digitalen Kathedralen der Gegenwart – in Feeds, Nachrichten, Halbwahrheiten.
Wir leben in einer geistigen Ökologie, in der jede Wahrhaftigkeit reinigt
und jede Lüge neue Schatten gebiert. Das ist keine Moralfrage, sondern eine Form von Bewusstseins-Hygiene.
Hier geht`s zum Video:
Wo wir uns wiederfinden – Ein Wochenende zwischen den Welten
Und genau in dieser Zwischenzeit – rund um Allerheiligen und Samhain –
öffnen sich die Schleier besonders weit. Es ist jene Phase, in der die materielle und die geistige Welt einander berühren.
Darum findet am
1. & 2. November 2025 im Hotel Marienhof in Reichenau an der Rax
mein Seminar „Wo wir uns wiederfinden – Ein Wochenende zwischen den Welten“ statt.
Ein Seminar über Wahrnehmung, Jenseitskontakte und die leise Gewissheit,
dass Liebe nicht endet, wenn die Körper verschwinden.
Zwei Tage für alle, die die Nähe zu Verstorbenen spüren,
die Zeichen wahrnehmen, aber lernen möchten, sie zu verstehen.Ein Raum für Begegnung – sanft, tröstlich, jenseits der Angst.
Infos & Anmeldung: Hier klicken
Schlussgedanke
Ob wir einen Raum reinigen, einen Gedanken klären
oder eine Seele wiederfinden – es geht immer um dasselbe:
um Bewusstsein, um Pflege, um Liebe.
Denn alles, was wir achtsam berühren,
wird ein bisschen heller – und manchmal ist genau das der Anfang
einer neuen, friedlicheren Welt.
Ganz liebe Grüße in deinen Montag
Manou









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