In den letzten Tagen habe ich viel über ein Wort nachgedacht, das wir alle so selbstverständlich benutzen – und das sich gleichzeitig so schwer greifen lässt. Glück. Oder vielleicht sogar noch mehr: Glückseligkeit. Dieses stille, tiefe Gefühl, dass alles gerade richtig ist. Dass man nicht kämpfen muss. Dass nichts fehlt. Und ich habe gemerkt, dass die meisten von uns dieses Gefühl fast automatisch im Außen suchen.
Die Suche nach der Glückseligkeit
Wenn erst dies passiert. Wenn ich dort angekommen bin. Wenn sich das Problem gelöst hat. Wenn die anderen sich ändern. Dann. Aber dieses „Dann“ wandert irgendwie ständig weiter. Wie eine Karotte vor der Nase.
Und irgendwann fragt man sich leise: Warum fühlt sich selbst dann, wenn eigentlich alles passt, innen drin trotzdem noch etwas unruhig an?
Das Glück im Inneren
Ich beschäftige mich gerade viel mit dieser inneren Ebene. Mit den Stimmen in uns. Mit diesem kleinen inneren Team, das manchmal erstaunlich liebevoll ist – und manchmal gnadenlos streng.
Mit Schuldgefühlen, die wir jahrelang mit uns herumtragen, ohne es überhaupt zu merken. Mit diesem Gefühl, nie ganz am richtigen Platz zu sein.
Und ich glaube, viele von uns kämpfen gar nicht gegen das Leben da draußen. Sondern gegen sich selbst. Ganz leise. Jeden Tag.
Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem Glück so schwer wird.
Nicht, weil das Leben gegen uns ist. Sondern weil wir es innerlich sind.
Wege zur Glückseligkeit
In meinem neuen Video spreche ich über ein paar Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema. Über das innere Team.
Über den „inneren Quäler“.
Über Schuld, Loslassen und dieses seltsame Gefühl, endlich bei sich selbst anzukommen.
Vielleicht findest du dich in dem einen oder anderen Gedanken wieder.
Vielleicht auch nicht. Aber vielleicht entsteht dabei ein kleiner Moment von etwas, das wir alle kennen – dieser leise Frieden, wenn man aufhört, gegen sich selbst zu kämpfen.
Ganz liebe Grüße
Manou
Wenn dich das interessiert, findest du das Video hier:









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