Der Herbst kann nun endgültig kommen

Meine Lieben, heute nur ein kurzer Abendgruß, da ich heute einfach total müde war. Aber ich habe einen Teil meiner Vorräte an Wolle bereitgestellt, sodass nun die gemütliche Saison endgültig beginnen kann.

Im Backrohr brutzelt gerade das Abendessen und es ist einfach fein, drinnen zu sein, wenn draußen der Wind tobt. Auf der Rax liegt schon das erste Mal Schnee.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag Abend.

Bis morgen

Liebe Grüße von Manou

Mag noch jemand mit Lena und mir Medialität intensiv erleben?

Ich freue mich schon, Lena kommt am Dienstag, damit wir am Mittwoch damit beginnen können, mit einer wunderbaren Gruppe von Menschen Medialität zu üben. Wir werden viele Jenseitskontakte machen und Aura-Readings üben. Außerdem beschäftigen wir uns mit Geistführern und dem geistigen Team, sowie mit Elementarwesen und Elementalen und mit vielen anderen Aspekten, die gerade auch in dieser Zeit so wichtig sind. Es wird eine spannende Zeit werden von Mittwoch Abend bis Sonntag abend. Und jeder, der teilnimmt, geht garantiert mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause.

Und es sind noch drei Plätze frei! Wer jetzt also kurzentschlossen noch teilnehmen möchte, ist uns herzlich willkommen. Wir werden Euch entführen in die spannende und bezaubernde Welt der übersinnlichen Wahrnehmung. Wir werden uns austauschen und gemeinsam Eure Hellsinne zur Entfaltung bringen. Wenn Du folgende Fragen mit JA beantworten kannst, dann bist Du bei uns genau richtig

  • Du hast Wahrnehmungen, kannst sie aber nicht einordnen?
  • Du bist fasziniert von der geistigen Welt und ihren Bewohnern?
  • Du möchtest hilfreich dabei sein, wenn die Welt in eine völlig neue Zeit geht?
  • Du möchtest Dich vielleicht sogar beruflich verändern?
  • Oder möchtest Du einfach jetzt Deinen Seelenpfad kennenlernen?
  • Du möchtest einen schnellen Einstieg in die Welt der Medialität?

Wenn Du eine oder mehrere dieser Fragen mit JA beantworten kannst, dann bist Du bei uns genau richtig. Wir freuen uns auf Dich!

Hier findest Du alle Infos, die Du brauchst: Mediale Intensivwoche

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir einen wunderschönen Samstag!

Manou

Wie sieht es im Jenseits eigentlich aus? – Eindrücke und Wissenswertes

Oftmals gelingt es Menschen, dass sie aktzeptieren können, oder darauf vertrauen, dass die Lieben in der geistigen Welt noch vorhanden und nicht einfach weg sind. Sondern dass es einen Ort gibt, an dem sie nach wie vor wirken. Aber wo dann die Vorstellungskraft endet ist an dem Punkt, wie es da, wo die Menschen jetzt sind, eigentlich aussieht. Und dass dies schwierig ist zu verstehen, ist vollkommen verständlich, denn wir Inkarnierten haben nur eine sehr begrenzte Vorstellungswelt, die vermutlich nicht ausreicht, um sich dem auch nur anzunähern. Da ich neugierig bin, frage ich im Jenseitskontakt gerne nach, wo sich die Menschen denn nun befinden. Und da wird es ganz spannend.

Das Jenseits – wie ist es da mit der Zeit?

Das Jenseits ist ebenfalls eine Welt wie das Diesseits, nur sehr viel vielfältiger. Was sicher ein absoluter Unterschied zu hier ist, ist die Gleichzeitigkeit. Es ist alles gleichzeitig vorhanden. Die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Und wenn die Menschen in der geistigen Welt denken, dass sie z.B. im irdischen Zuhause vorbeischauen wollen, dann sind sie im gleichen Moment auch schon dort. Zeit spielt in der geistigen Welt keine Rolle. Deshalb ist es auch nicht immer leicht zuverlässige Zeitangaben aus der geistigen Welt zu erhalten. Manchmal klappt es, wenn es in der Erinnerung der Menschen noch gut verankert ist.

An welchen Orten sind die Menschen in der geistigen Welt?

Rudolf Steiner hat es einmal gut beschrieben. Er sagte sinngemäß: „Wenn ein Mensch zum Beispiel sich nicht damit abfinden kann, dass er gestorben ist, dann baut er sich in der geistigen Welt – nur mit der Kraft des Gedankens – ein Abbild seiner physischen Welt. Er lebt dann weiter in seinem Haus, geht weiterhin in sein Büro und führt alles so fort, wie er es zu Lebzeiten auch getan hat.“ Dies alles ist ohne Weiteres möglich. Mir zeigen sich die Menschen in der geistigen Welt oftmals in ähnlichen Situationen, die die Angehörigen auch aus der physischen Welt kennen. An einem Bistrotisch stehend und sich unterhaltend oder wie auf einem Marktplatz stehend und zu den Menschen sprechend, oder in einem Garten sitzend… In der geistigen Welt kann man sich die Orte, an denen man sein will, im Augenblick erschaffen. Wenn ich zum Beispiel nachfrage, ob auch andere Angehörige bei dem Menschen in der geistigen Welt sind, dann erhalte ich oftmals das Bild, dass sie wohl da sind, dass Derjenige auch weiß, dass sie da sind, aber sie derzeit nichts gemeinsam zu tun haben. Das ist dann ohne jegliches Bedauern. Da es keine Zeit gibt, ist es nicht wichtig, ob man sich jetzt oder später trifft. Die Menschen sind ohne jede Eile und ohne jeglichen Druck. Sie scheinen ganz genau darin geleitet zu werden, was als nächstes zu tun ist.

Oftmals befinden sich die Menschen in wunderschönen Landschaften, in denen es offenbar von ganz vielen Wesenheiten wimmelt und deren Anwesenheit die Menschen erfühlen. Es wird die Anwesenheit anderer Wesen sowieso mehr erfühlt als gesehen. Es ist, als ob die Menschen in der geistigen Welt genau wissen, wer alles hier ist und wie alles miteinander verwoben ist. Und sie fühlen sich, da wo sie sind, sehr zuhause.

Wer leitet die Menschen in der geistigen Welt an – Geistführer, Engel?

Aus meiner Sicht sind es diese beiden Begleiter, die den Menschen sowohl im physischen Leben, aber auch zwischen den einzelnen physischen Leben anleiten und ihnen zeigen, was zu tun ist. Der Geistführer, der uns durch alle Leben begleitet und der persönliche Engel, der uns ebenfalls durch alle Leben begleitet, sind um uns herum. Im nachtodlichen Leben sind wir freier. Wir haben einerseits die Aufgabe, uns unser Leben noch einmal genau zu betrachten – und zwar nicht wie wir es erlebt haben, sondern wie die anderen Menschen uns erlebt haben. Wir erleben die Gefühle, die wir in anderen hervorgerufen haben. Und daraus ziehen wir dann unsere Schlüsse. Und darüber beraten wir uns dann auch sowohl mit dem Geistführer als auch mit dem persönlichen Engel.

Wieso inkarnieren wir dann wieder?

Viele Menschen fragen sich, wieso wir eigentlich wieder inkarnieren, wo es doch in der geistigen Welt so schön ist? Doch ist die Zeit, die wir auf der Erde verbringen sehr wichtig, weil wir gewisse Entwicklungsschritte nur hier vollbringen können. Wir entscheiden uns – aufgrund unserer eigenen Erkenntnisse bei der Lebensrückschau – wie und in welche Umstände wir später wieder inkarnieren wollen. Da kommt dann in weiterer Folge auch noch dazu, dass wir nach der Rückschau auf das letzte Leben auch sehen, wer wir in all den früheren Leben waren und wie weit wir mit unserem Seelenplan gekommen sind. Und das sind die Grundlagen für unsere nächste Inkarnation. Natürlich besprechen wir das auch mit den Menschen unserer Seelengruppe, die nach und nach ebenfalls in der geistigen Welt ankommen. Und dies ist ein höchst kompliziertes Unterfangen nach unseren Maßstäben im Diesseits. Aber im Jenseits ist es gar nicht so kompliziert, da alle Vorgänge gleichzeitig ersichtlich sind, und wir über ein wesentlich komplexeres Bewusstsein verfügen. Und wir legen dort andere Maßstäbe an, als wir sie während einer Inkarnation anlegen. Ein Klient von mir sagte vor ein paar Tagen: „Ich muss hirntot gewesen sein, als ich mir dieses Leben ausgesucht habe.“ Und das war sehr treffend. Ja, das Gehirn, das physische Gehirn, hatte dabei nichts mitzusprechen. In diesen Entscheidungen sind wir viel überpersönlicher. Das, was uns jetzt hier vielleicht so schrecklich erscheint, sind aus der geistigen Welt heraus betrachtet wichtige Erfahrungen, die wir machen wollten(!). Dies ist mir unserem 3D-Denken kaum vorstellbar.

Wie sehen die Menschen in der geistigen Welt die physische Welt

Ich habe den Eindruck, dass die physische Welt aus der geistigen Welt nicht genauso wahrgenommen wird, wie wir sie wahrnehmen, sondern sie wird mehr in der seelischen Qualität wahrgenommen. Oftmals fragen die Klienten: „Wie findet er/sie das, wie ich das Haus neu gestrichen habe?“ Und dazu erhalte ich dann oftmals ein geistiges Achselzucken. Wenn allerdings etwas mit ganz besonders viel Liebe getan wurde, dann nehmen es die Menschen in der geistigen Welt wahr. Sie sehen uns also nicht und denken: Uff, der rote Rock steht ihr jetzt aber gar nicht.“ Sondern sie sehen uns und denken: „Ach, heute ist ihr Herz weit und offen und frei von Kummer.“ Das ist nur ein winzig-kleines Beispiel um das verständlich zu machen. Deshalb spielen viele der materiellen Dinge in der geistigen Welt auch keine Rolle mehr. Ich werde auch oft gefragt: „Ist es für z.B. die Oma in Ordnung, wenn wir ihr Haus verkaufen?“ Und da erhalte ich meist auch nur Gleichgültigkeit. Lediglich wenn es darum geht, für den Angehörigen eine Sicherheit zu schaffen oder zu erhalten, haben die Menschen in der geistigen Welt daran Interesse. Ansonsten spielt es keine Rolle, auch wenn es im physischen Leben sehr wichtig war.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck der geistigen Welt geben. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Spuk, Besetzung und gefährliche geistige Wesenheiten

In der Szene der Spiritisten und auch unter anderen Interessierten gibt es unterschiedliche Auffassungen, ob es Spuk und schädliche Wesen in der geistigen Welt gibt. Es wird von vielen Menschen die Auffassung vertreten, dass in der geistigen Welt nur Liebe und Freude herrscht. Im Schamanismus wiederum ist wohl bekannt, dass es auch nicht-dienliche geistige Wesenheiten gibt. Auch Rudolf Steiner hat über solche Wesenheiten gesprochen. Und nicht zuletzt gibt es unzählige Geschichten von Spukhäusern und anderen Erlebnissen, die nicht wenige Menschen bereits hatten. Daher möchte ich mich heute diesem Thema widmen.

Menschen, die herumspuken

Man hört immer wieder von Spukgestalten, die sich in alten Gemäuern herumtreiben und auf Rache oder Gerechtigkeit aus sind. Da ist einerseits die weiße Frau, die von ihrem Mann in den Tod getrieben wurde, es gibt Ritter, die aus dem Hinterhalt getötet wurden und so weiter. Doch sind dies tatsächlich die Menschen selbst, die da unterwegs sind? Oder ist es gar etwas ganz anderes?

Phantome, Spektren, Geister und Dämonen

Wir Menschen erzeugen durch unsere Gedanken und Handlungen stetig Wesenheiten, die sich – je nachdem welcher Natur diese Gedanken und Handlungen sind – als Phantome, Spektren, Geister und Dämonen zeigen. Diese Wesenheiten begleiten uns selbst nach dem Tod noch und es kann auch passieren, dass diese Wesenheiten praktisch ein Eigenleben annehmen. Wenn die weiße Frau sich geschworen hat, an dem Mann, der sie in den Tod getrieben hat, bitterliche Rache zu üben, dann ist dabei eine durchaus beachtliche Wesenheit entstanden, die sich später auch noch aus der Furcht der Menschen nährt.

Diese ganzen Wesenheiten sind im Prinzip Elementarwesen, die von den Menschen selbst erzeugt werden. Lügen, Unwahrheiten, Gemeinheiten, bösartige Gedanken, Süchte und andere negativen Aspekte erschaffen fortwährend diese Wesenheiten.

Die meisten Menschen verbinden mit Elementarwesen ja nur die Elfen und Sylphen, die Gnome und Salamander. Das sind die Elementarwesen, die bereits vorhanden sind. Doch auch Menschen erschaffen Elementarwesen und reine Gedankenwesen – das sind die Elementale.

Rudolf Steiner gliedert das sogar noch weiter auf:

Phantome

Phantome entstehen im physischen Leib, durch Unwahrheit und Heuchelei. Alle Unwahrheit, Lüge und Heuchelei bleibt im physischen Körper als Abdruck vorhanden.

Spektren

Spektren siedeln sich im menschlichen Ätherleib an, also diesem Teil unseres feinstofflichen Körpers, der unseren physischen Leib am Leben hält – daher wird er auch Lebensleib genannt. Sie werden durch schlechte soziale Gemeinschaften geschaffen, auch durch Gesetze, die nicht richtig sind und dem menschlichen Geist widerstreben. Spektren haben also sehr viel mit dem sozialen Umfeld des Menschen zu tun. Auch kranke Familienstrukturen schaffen Spektren.

Dämonen und Geister

Dämonen sind im menschlichen Astralleib angesiedelt. Sie haben einen engen Bezug zur Weltanschauung. Überall dort, wo Menschen anderen Menschen ihre Weltanschauung aufdrängen, wo gewaltsam versucht wird zu überzeugen, wo Meinungen verbreitet werden, da entstehen Dämonen. Diese Dämonen können sowohl in den Astralleibern der entsprechenden Person, aber auch im Umfeld wirksam werden. Geister entstehen im menschlichen ICH – das ja auch Geist ist – durch ebensolche Bestrebungen.

Wenn wir das betrachten, dann darf uns langsam klar werden, dass ein Großteil dieser spukhaften Wesenheiten Menschenwerk sind. Wir haben sie geschaffen.

Große Wesenheiten im rituellen Umfeld

Wenn aber irgendwo schwarzmagische Rituale praktiziert werden, Satanismus ausgeübt wird – dies ist ja meist in Verbindung mit Opferungen – dann entstehen riesige Dämonen, die über ganze Länder und Kontinente wirksam werden können. Diese rituellen Handlungen sind ja meist verbunden mit Opferungen. Oftmals sind es Tieropfer, aber auch Menschenopferungen sind heute immer noch verbreitet. Dabei entsteht ein wahrhafter Sog in das Böse. Solche Taten haben nicht nur Einfluss auf die Ausführenden – auf diese aber ganz besonders – sondern sie wirken auch im Umfeld und verletzen ganze Orte und Landschaften. Dies ist ein Grund, warum viele Orte dringender Heilung bedürfen.

Besetzungen des Menschen durch diese Wesenheiten

Gerade Besetzungen werden von vielen Menschen abgestritten – so etwas gäbe es nicht. Wer dies behauptet, ist nicht tief in die geistige Materie eingedrungen, hat praktisch nur die Oberfläche gestreift. Wir können sogar davon ausgehen, dass ein Großteil der psychiatrischen Erkrankungen auf Besetzungen zurückzuführen sind. Sie können dadurch entstehen, dass bei einem Schock – bei dem ja bekanntermaßen das ICH kurz den Menschen verlässt, solche Wesenheiten in das Gefüge des Menschen eintreten. Auch bei einer Vollnarkose kann dies entstehen. Daher ist es sehr wichtig, dass man sich vor jeder Narkose gut schützt – zumindest wenn diese geplant stattfindet. Und auch wenn starke Wünsche, Sehnsüchte oder Süchte vorliegen können diese Wesenheiten in das Gefüge der menschlichen Wesensglieder eindringen. Eine besondere Gefahr besteht bei der Verwendung von halluzinogenen Substanzen, da auch diese die menschlichen Wesensglieder auseinanderreißen. Erst dadurch entstehen ja die Wahrnehmungen, die der Mensch dann hat.

Jetzt wo die Schleier viel dünner sind

Jetzt, in der Zeit, in der die Schleier dünner sind, können solche Besetzungen noch viel leichter geschehen. Wer nun damit beginnt, erste Schritte in die geistige Welt zu setzen, tut gut daran, dies unter der Aufsicht von geschulten Menschen zu tun. Es ist nicht grundsätzlich gefährlich, sich mit der geistigen Welt zu verbinden – ganz im Gegenteil, dies ist das profundeste Gegenmittel gegen all diese Wesenheiten – aber wir müssen wissen, was wir tun. Und wir müssen wissen, was zu vermeiden ist. Dann ist das Eintreten in die geistigen Welten reine Heilung für uns selbst und für die Erde.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

Das ewige: „Ich bin nicht gut genug“

Kennt Ihr das auch? Die ewige Frage danach, was hätte ich besser machen können? Oder „Wieso habe ich das so und so gemacht anstatt anders?“ Das ewige Zweifeln an sich selbst und seinen Leistungen ist etwas, das uns alle Freude rauben kann. Man sieht immer nur, was nicht perfekt war und verliert den Blick dafür, was man schon besser gemacht hat als das letzte Mal. Ich kenne das gut und könnte es quasi erfunden haben 🙂

Die Selbstkritik, die uns sabotiert

Es gibt Selbstkritik, die bringt uns keinen Deut weiter. Das ist der ewige Nörgler im Kopf, der bei allem, was wir tun, ein Haar in der Suppe findet. Er macht all unsere Leistungen klein und zeigt nur auf die Fehler oder Fehlerchen. Selbst wenn alle anderen Menschen mit uns zufrieden waren, flüstert er uns ins Ohr, dass es eigentlich scheixxe war, was wir da abgeliefert haben. Dieser kleine, fiese Nörgler muss in seine Grenzen verwiesen werden. Oftmals hat er die Stimme von LehrerInnen, Eltern, PartnerInnen, FreundInnen… Es sind oftmals Sätze, die wir gehört haben, Kritik die an uns geübt wurde – egal ob sie gerechtfertigt war oder nicht. Diese kleinen fiesen Sätze fressen sich im Gehirn fest und werden zu Glaubenssätzen. Wir glauben dieser gemeinen Stimme mehr als uns selbst und mehr als denen, die uns und unsere Leistung gut fanden.

Die gesunde Selbstkritik

Wer nicht selbstkritisch ist, hört auf zu wachsen. Wer glaubt, der Tollste, Beste und Gescheiteste zu sein wird immer schlechter, weil Größenwahn Fehler mit sich bringt. Daher ist es durchaus gut, wenn wir uns als Menschen, unsere Taten und das wir beruflich tun immer wieder einer genauen Betrachtung unterziehen. Das ist der Hintergrund von Supervisionen. Und gerade wenn wir mit Menschen arbeiten, ist es unerlässlich, sich regelmäßig supervidieren zu lassen. Doch dies hat eine andere Qualität. Es zielt nicht darauf ab, unser Selbstbewusstsein zu untergraben, sondern es lässt uns kleinere oder größere Fehler erkennen und gegensteuern. Meist funktioniert das nur unter einer professionellen Anleitung. Wir dürfen Kritik an uns üben, aber nur im Hinblick darauf. dass wir Möglichkeiten finden, diese kleinen Fehler zu verbessern. Da geht es um eine völlig andere Sicht auf die Dinge – es geht um Optimierung.

Der Maler, der nie fertig wurde

Ich habe vor vielen, vielen Jahren die Biographie eines berühmten Malers gelesen, leider habe ich vergessen, um welchen Maler es sich gehandelt hatte. Ich glaube, es war Monet. Aber ich bin mir nicht sicher. Ist auch egal, denn es geht darum, was er damals über sich selbst gesagt hatte – und dies zu einem Zeitpunkt, an dem er schon berühmt und gefragt war. Er sagte nämlich, dass seine Bilder eigentlich nie fertig seien. Er könnte unendlich daran weitermalen, weil er immer und immer wieder etwas findet, das noch nicht perfekt ist. Er muss also ganz bewusst das Bild als fertiggemalt erklären und sich zwingen aufzuhören, mit der Intention es beim nächsten Bild dann noch besser zu machen. Dieser Maler hat einen guten Umgang mit dieser inneren Kritik gefunden. Er hat noch ein wenig ausgebessert und es dann als das beste Ergebnis definiert, das er jetzt zu schaffen in der Lage ist. Und beim nächsten Bild würde es dann noch besser werden.

Wir wachsen mit den Herausforderungen

Egal, um was es sich handelt. Wir werden natürlich immer besser, so wir bereit sind auch Fehler anzuschauen und an uns und unseren Fertigkeiten zu arbeiten. Niemand ist irgendwann ganz fertig entwickelt. Und man kann es gerade bei Frauen beobachten, dass die kleine, fiese innere Stimme sehr viel Gehör bekommt. Während Männer oftmals in die umgekehrte Richtung tendieren. Das ist aber nur eine banale Verallgemeinerung, es ist natürlich auch öfter umgekehrt. Deshalb gibt es nie den perfekten Zeitpunkt mit etwas zu beginnen, sondern wir dürfen – wie der Maler – es einfach mal für gut genug für den Moment definieren und im Auge behalten, dass es immer besser werden darf. Doch viele Frauen machen eine Ausbildung nach der anderen und kommen nicht in die Pötte, weil sie glauben, dass sie immer noch nicht gut genug seien.

Die innere Stimme identifizieren und leiser stellen

Wenn wir es schaffen, diese innere, gemeine Stimme zu identifizieren, ist uns schon viel geholfen. Denn dann kennen wir den Urheber derselben und können uns davon befreien. Diese Worte wurden ja ganz oft unbedacht und/oder aus niederen Beweggründen gesprochen. Wir können dann anfangen, diesen Worten etwas entgegen zu setzen und uns neue Glaubenssätze zulegen. Aber das funktioniert nur, wenn wir ins Tun kommen!

Ich wünsche Euch einen wunderschönen, quirligen Mittwoch und die Erkenntnis darüber, wo Euch diese innere Stimme noch sabotiert und wo Ihr Euch zum jetzigen Zeitpunkt einmal als gut genug betrachten könnt.

Alles Liebe in Euren Tag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

Wahnsinn – Wunder – Weltenbau

Obwohl die Nachrichten und Zeitungen voller Schreckensnachrichten sind, und viele von uns schon Angst davor haben, wie der Herbst und der Winter wohl verlaufen werden, so sehr finden im Kleinen und Großen Wunder statt, die keine allgemeine Beachtung finden. Es wird öffentlich Angst geschürt, die Menschen werden gezielt verunsichert und die wahrscheinlich inkompetentesten Politiker aller Zeiten reden Unsinn. Es ist ja nicht so, dass Politiker nicht schon zu allen Zeiten immer mal wieder Unsinn geredet haben, doch momentan ist es so, dass es jeder sofort bemerkt. Wirtschaftsminister die das Prinzip der Insolvenz nicht verstehen (D), Außenministerin, der die Meinung ihrer Wähler völlig egal ist (D), MinisterInnen, die uns ermahnen, kalt zu duschen, beim Kochen den Deckel auf den Topf zu machen und die Türen zu schließen (Ö)…die Liste ist endlos und man sitzt sprachlos davor, und fragt sich, ob das wirklich wahr sein kann. So viel Stuss auf einmal ist kaum zu ertragen. Und doch passieren ganz nebenbei auch andere Dinge, die wirklich Hoffnung schenken, dass dies nur die letzten Zuckungen einer sterbenden Gesellschaft sind.

Schon Atlantis ging unter, weil die Gesellschaft dekadent geworden ist. Und dies ist nun auch wieder spürbar. Nicht die kleinen Leute werden dekadent, diese werden geknechtet und tragen die Folgen einer dekadenten Politik, sondern die Drahzieher sind es – und das sind wiederum nicht die Politiker, denn diese sind nur Marionetten in dem System – die an Dekadenz kaum zu überbieten sind. Da gibt es ein paar Menschen, die sich selbst ermächtigt haben, die Geschicke der ganzen Welt (!) lenken zu wollen. Was für ein Größenwahn! Menschen, die sich durch nichts Anderes auszeichnen, als dass sie Unmengen von Geld zur Verfügung haben. Und letztendlich sind auch das nicht die eigentlichen Akteuere, sondern diese sind in der geistigen Welt zu finden. Die Dunkelmächte, die Unlichten, die die Erde gerne zu einer Art verdichteter Schlacke machen wollen, in der die Menschen ferngesteuert und technokratisch zu reinen Funktionen werden. Kein Funken an Selbstbestimmung und schon gar keine geistigen Inhalte sollen das Gemüt der Menschen beschäftigen.

Doch das wird nicht funktionieren

Tja, auch wenn das Ziel ein großes ist, so wird es nicht klappen. Auch nicht mit allem Geld dieser Welt. Weil es kommen die schon oben benannten Wunder ins Spiel, die das Ganze vereiteln:

  • Menschen schließen sich zusammen und bauen ganz neue Lebensformen auf. Dies geschieht derzeit überall und wird natürlich vom System nicht gerne gesehen. Deshalb wird auch nicht darüber berichtet. Doch diese Bewegung ist schon längst nicht mehr zu stoppen, auch wenn sie von den Systemkräften absolut ungewollt ist. Wo kommen wir denn hin, wenn die Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen? Doch genau das geschieht.
  • Namhafte Wissenschaftler stemmen sich gegen das vorherrschende Narrativ, ungeachtet dessen, dass dies meist zunächst den Tod ihrer Karriere bedeutet. Doch sie schweigen nicht. Sie erheben ihre Stimme und werden zunehmend gehört. Die anfängliche Methode, diese Koryphäen mundtot zu machen, indem man sie der Lächerlichkeit preisgibt, hat nicht funktioniert. Diese Menschen stehen auf und sagen ihre Meinung.
  • Unglaublich viele Menschen haben Erlebnisse, die mit der vorherrschenden rationalen Denkwelt nicht mehr erklärbar sind. Sie erleben Verschiebungen in der Zeit, nehmen geistigen Wesenheiten auf unterschiedlichste Art und Weise wahr und erhalten „Downloads“ aus der geistigen Welt.
  • Viele dieser Menschen erkennen, dass es Zeit ist, eine neue Welt aktiv zu erschaffen. Sie lernen Dinge, von denen sie vor kurzer Zeit noch geglaubt haben, dass sie diese niemals können werden. Sie treten aktiv in die Kommunikation mit der geistigen Welt ein und schaffen dadurch ein mächtiges Gegengewicht gegen die geförderte, dumpf-materialistische Denkweise der Widersachermächte.
  • Große geistige Wesenheiten verbinden sich mit Menschengruppen, um ihnen zu helfen, diese neue Welt zu erbauen. Sie spüren das Bedürfnis der Menschen und stellen sich freudig an die Seite dieser Menschen und unterstützen diese Bewegungen, sodass diese auch vollkommen beschützt sind.
  • Menschen in der geistigen Welt suchen aktiv den Kontakt zu Menschen in der physischen Welt um längst geschehenes Unrecht sichtbar zu machen. Menschen, die von den gleichen Widersachermächten oftmals in den Tod getrieben wurden, weil sie mächtige Multiplikatoren gewesen wären. Diese Menschen eigneten sich nicht zur Instrumentalisierung, hätten aber großen Einfluss gehabt. Dazu gehören eine Menge MusikerInnen in der geistigen Welt. Diese sind gerade sehr aktiv, um das Schicksal, das sie ereilt hat, sichtbar zu machen und das Unrecht zu benennen.

Ja, auch diese Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Wir stehen an den Toren einer spannenden und wunderbaren Zeit. Und Jeder von uns hat sich vorgeburtlich ausgewählt hier zu sein und an der neuen Welt mitzugestalten, die in eine Erdenzeit führt, in der die Welten sich gegenseitig noch viel mehr und bewusster durchdringen, als sie es derzeit bereits tun. Und jeder einzelne Mensch trägt unendlich viel dazu bei, wenn er sich auf die Seite des Guten, Wahren und Schönen stellt.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Dienstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Barbara A Lane auf Pixabay

Der Herbst ist da – eine Hommage an den Herbst

Wenn der Herbst beginnt, selbst wenn es laut Kalender noch Spätsommer ist, ist es für Menschen wie mich, die die Hitze nicht so gerne mögen, eine Erlösung. Endlich wird die Sonne golden und ist nicht mehr so grell. Und die Tage werden insgesamt dunkler. Ich liebe diese dunkle, regnerische, nebelige Stimmung, wenn die Welt ihre ganze Mystik zeigt. Der Herbst ist in meiner Wahrnehmung ruhig. Er gibt uns wieder die Möglichkeit uns zurückzuziehen in unser eigenes Ich, während der Sommer sich so wahnsinnig extrovertiert anfühlt. Und ich weiß, dass viele Menschen den Herbst nicht so gerne mögen, eben aus den genau gleichen Gründen, die ich oben angeführt habe und die mir so gut gefallen. Deshalb möchte ich heute eine Hommage an den Herbst schreiben. Vielleicht erhält er ja dann ein wenig mehr Sympathie.

Der Herbst als Sterbejahreszeit

Im Herbst beginnt die Natur (scheinbar) abzusterben. Die ersten Blätter färben sich gelb und fallen ab. Alles bekommt neue Farben. An sonnigen Tagen leuchtet er in Gelb- und Rottönen und bei Regen und Nebel wirkt er wunderbar mystisch. Die Natur bereitet sich auf die lange Ruhephase vor, in der sie wieder die Kraft findet, im Frühling neu zu erstehen. Vielleicht ist es das, was den Herbst für viele Menschen so unangenehm macht. Er zeigt uns die Vergänglichkeit. Und gerade das ist doch das Wunderbare. Der Herbst zeigt uns, wie schön das Alter, das Vergängliche sein kann. Es ist ja nicht schlagartig alles Laub von den Bäumen weg und auch nicht alles plötzlich kahl. Sondern es verändert sich langsam. Genau genommen haben wir ja jetzt erst Spätsommer, aber das Licht ist schon herbstlich. Die Sonne steigt nicht mehr so hoch und wird gnädiger. Wenn sie scheint, erwärmt sie alles sanft und prügelt nicht die ganze Hitze auf die Erde.

Herbst als Jahreszeit für Melancholiker

Ja, auch wenn man es nicht glauben mag, weil ich oft extrovertiert bin, so ist mein Haupttemperament das des Melancholikers. Melancholiker lieben den Herbst, denn die äußere Stimmung entspricht dem Innen. Es ist dunkel und ruhig, nachdenklich, ein wenig melancholisch halt. Die anderen Temperamente mögen die anderen Jahreszeiten lieber. Der Choleriker liebt den Sommer, der Sanguiniker den Frühling und der Phlegmatiker vermutlich den Winter. Dies beruht keineswegs auf einer wissenschaftlichen Studie, das ist nur meine persönliche Wahrnehmung und kann auch falsch sein. Niemand trägt ja nur ein Temperament in sich. Die meisten von uns sind Mischtypen und das ist auch gut so. Aber das ist eine Theorie, die ich mir zurecht gelegt habe.

Der Herbst als Zeit der Hände

Ja, klingt lustig. Aber meine Hände freuen sich jedes Jahr am meisten auf den Herbst. Dieses Jahr war die Vorfreude so groß, dass ich von Kos aus, bei vierzig Grad Hitze, dicke Schurwolle bestellt habe, die ich nach meiner Rückkehr, am ersten Tag, an dem es nicht mehr so heiß war, sofort in Angriff genommen habe. Ich liebe die herbstliche – und natürlich auch die winterliche – Zeit so sehr um zu stricken, zu häkeln, zu filzen. Das sind Tätigkeiten, die ich im Sommer nicht ausführen kann. Jetzt, wo die Arbeit auch im Garten weniger wird – oder wo mein Ehrgeiz erloschen ist 🙂 ist auch wieder Zeit dazu. Es wird wieder früher dunkel. Ach, dieses frühe Dunkelwerden mag ich ganz besonders. Ich mag auch die Tage an denen es gar nicht richtig hell wird. Wie wunderbar kuschelig und gemütlich sind solche Tage. Man kann am Laptop sitzen und schreiben, lesen, oder handarbeiten oder eben arbeiten, aber man muss nicht mehr draußen sein bis es fast Schlafenszeit ist.

Der Herbst und der gemütliche Tee

Im Herbst kann man wieder mit guten FreundInnen Tee oder Kaffee trinken und dabei plaudern. Man kann die letzten Feldfrüchte genießen und das letzte Obst ernten und dieses zu köstlichen Gerichten verkochen. Selbst das Kochen macht im Herbst viel mehr Freude, weil die Hitze des Herdes nicht mehr als unangenehm empfunden wird.

Ja, ich weiß, viele von Euch werden sich nun an den Kopf fassen und sich denken, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe, was vielleicht auch stimmt, aber ich liebe diese Jahreszeit, die jetzt beginnt, nunmal über alles.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Wochenbeginn. Hier in Reichenau beginnt die Woche wunderbar regnerisch und herbstlich. Ganz liebe Grüße in Euren Montag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Melk Hagelslag auf Pixabay

Wenn die große Traurigkeit kommt… erste Hilfe bei emotionalen Einbrüchen

Für viele Menschen waren die Portaltage und auch der gestrige Vollmond nicht unbedingt nur eine inspirierende Zeit, sondern sie zeigten sich auch als eine Phase der Traurigkeit. Viele Emotionen wurden an die Oberfläche gespült und anstatt sich freudig den neuen Impulsen zu widmen, waren Einige von Euch damit beschäftigt, mit diesen überwältigenden Gefühlen klar zu kommen. Und ja, auch das ist ein Teil der Transformation – bei jedem von uns hat sich im Lauf des Lebens ein ganzer Pool von Traurigkeit und sogar auch Trauer angesammelt. Auch diese Gefühle wollen gesehen werden. Kein Leben bleibt davon verschont. Wir müssen Verluste verkraften, Enttäuschungen einstecken, Rückschläge erleiden… Es macht auch überhaupt keinen Sinn, diese Gefühle unter den Tisch zu kehren und ein lachendes Gesicht zu zeigen, sondern auch diese Gefühle sind Teil unseres Seins und nicht selten sogar der Nährboden für unsere emotionale Tiefe.

Wenn die große Traurigkeit kommt

Wenn die große Traurigkeit kommt, dann gilt es zunächst einmal diese zu begrüßen. Auch wenn es schwerfällt und sich dieses Gefühl extrem unangenehm zeigt, so ist es doch nun einmal da. Es macht in den meisten Fällen wenig Sinn sich abzulenken und etwas anderes zu tun, denn Gefühle verschwinden dadurch nicht einfach, sie ziehen sich nur zurück um bei der nächstbesten Gelegenheit wieder ans Tageslicht zu kommen. Daher ist es besser, sich ihnen zu stellen. Ja, die Trauer ist da. Ja, die Trauer will gesehen werden. Ja, die Trauer ist gerechtfertig… All dies hilft, diese Gefühle zu integrieren. Und wenn wir den Gefühlen Raum gegeben haben, fühlen wir uns hinterher oft erleichtert. Wir können erkennen, dass dieses Gefühl ein Teil von uns ist, uns aber nicht vollständig in Beschlag nimmt. Wir bleiben damit der Kapitän auf unserem Boot des Lebens.

Achtung: Wenn die Gefühle von Trauer und Traurigkeit ständig vorherrschend sind und sogar das ganze Leben beeinträchtigen, dann besteht auch die Möglichkeit, dass sich dahinter eine Depression versteckt. Bitte in diesem Fall unbedingt fachliche Hilfe von einem Psychologen, Psychotherapeuten oder Psychiater suchen.

Bei immer wiederkehrender Trauer

Wenn wir einen großen Verlust erlitten oder eine große Enttäuschung verarbeiten müssen, dann kommt die Trauer oft in Wellen. Sie erinnert in ihrem Anschwellen oft an Wehen während einer Geburt. In diesem Fall hilft es gut, wenn wir sie genauso behandeln wie Geburtswehen – wir veratmen sie. Das ist hauptsächlich dann oft der Fall, wenn das Ereignis noch nicht lange zurück liegt. Auch Trauer-Wehen folgen oft einem Muster. Sie kommen – oft scheinbar aus dem Nichts – an uns heran, schwellen an, verharren eine Zeit auf dem Gipfel und flauen dann wieder ab. Wenn wir so ein Muster erkennen können, dann können wir die Wehen-Methode anwenden. Wir akzeptieren die Trauer, lassen sie kommen und lassen sie aber auch wieder ziehen. Normalerweise verhält es sich dann irgendwann umgekehrt wie bei Geburtswehen – die Abstände werden länger und die Intensität schwächer.

Bei ständiger Trauer

Wenn wir ständig traurig sind, dann sollten wir zunächst abklären, ob nicht doch eine Depression dahinter steckt. Aber wenn dies nicht der Fall ist, bzw. diese behandelt wird, dann geht es darum, das eigene Leben zu durchforsten. Was ist der Grund für meine Trauer? Wieso kann ich dem Tag nicht freudig entgegen blicken? Was läuft gerade schief in meinem Leben? Habe ich den falschen Partner/Partnerin? Habe ich den falschen Job? Wohne ich am falschen Ort? Habe ich die falschen Freunde? Und so weiter… Wenn wir beständig das Gefühl haben, dass wir nicht in die Freude kommen, dann läuft ganz offensichtlich in unserem Leben etwas falsch. Dies gilt es herauszufinden und zu verändern. Doch alleine der Gedanke an Veränderung macht vielen Menschen so viel Angst, dass sie lieber in ihrer traurigen Situation verharren.

Wenn wir es nicht schaffen, etwas zu verändern

Wenn wir in einem Leben gefangen sind, das nicht unser Leben ist, das vielleicht sogar unserem Seelenplan zuwider läuft, dann müssten wir es eigentlich ändern. Aber was soll man tun, wenn man schon nicht mehr die Kraft zur Veränderung hat? In diesem Fall ist es hilfreich und unablässig, dass wir eine externe Hilfe dazuholen. Dies kann eine Therapeutin sein, ein entsprechend geschulter Gesprächspartner, ein Coach… Es gibt für nahezu jedes Problem Fachleute, die uns helfen können, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten oder neue Strategien zu entwickeln. Wenn wir es alleine nicht mehr schaffen, brauchen wir Hilfe! Je länger man damit wartet, desto mehr verfestigt sich der Zustand. Es ist Zeit für Veränderung!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Sonntag – welches Gefühl auch gerade vorherrschen mag.

Ganz liebe Grüße in Euren Sonntag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Karen Nadine auf Pixabay

10. Portaltag und Vollmond heute – ein magischer Tag

Heute gipfelt der zehnte und letzte Portaltag in den Vollmond. Was sich nun in den zehn Tagen herauskristallisiert hat, darf heute zur Vollendung gebracht werden – und sei es nur, dass es heute zu Ende gedacht wird. Wir sind in einer Zeit der Transformation und vor allen Dingen in einer Zeit der SCHNELLEN Transformation. Was vor einigen Jahren noch lange Zeiträume in Anspruch genommen hat, kann heute in der Sekunde geschehen. Wenn Du heute eine Entscheidung triffst, kann sie schon gleich in Dein Leben treten, wenn es der größere Plan so will.

Vollmond und Portaltag – der direkte Weg zur tiefen Intuition

Heute sind wir Menschen sensibilisierter als sonst, Nachrichten aus der geistigen Welt und auch aus unserer eigenen Quelle zu vernehmen. Wenn Dir heute etwas auffällt, schau es Dir genau an und ziehe Deine Schlüsse daraus. Stelle Dir folgende Fragen:

  • Was gehört verändert?
  • Wer bin ich überhaupt?
  • Warum bin ich jetzt gerade inkarniert?
  • Was ist mein Ziel, meine Aufgabe?
  • Wo ist meine Seelengruppe? Wo sind die Menschen, die mit mir in Resonanz gehen?
  • Was kann ich in die Welt bringen?
  • Was sind meine Gaben und wie kann ich diese zur Entfaltung bringen?

Die Zeit des Zögerns ist vorbei

Ich habe schon viel darüber geschrieben, dass die Welt DICH jetzt gerade in Deiner ganzen Kraft braucht. Deshalb ist es für Dich selbst und die Welt nun wichtig, dass Du Deinen, Dir angestammten Platz einnimmst. Es ist keine Zeit mehr für falsche Bescheidenheit oder Bequemlichkeit. Es wird Zeit, sein Zepter in die Hand zu nehmen. Bist Du immer noch im Dienste von Menschen, die Deine Gaben nicht kennen und auch nicht kennenlernen wollen? Dann ändere das jetzt! Ändere es zumindest dahingehend, dass Du einen Plan schmiedest, wie Du Dir selbst näher kommen kannst.

Du weißt immer noch nicht, was Dein Weg ist?

Dann geh in den Wald, lausche den Blättern und den Vögeln. Lass Deine Seele reisen und lausche. Kreiere nichts aus Deinen Gedanken, sondern nutze die Qualität des heutigen Tages um der geistigen Welt die Möglichkeit zu geben, zu Dir zu sprechen. Stelle Deine Frage und dann lausche nur noch.

  • Achte auf die Gefühle, die in Dir aufsteigen
  • Achte auf das Sehnen in Deinem Herzen
  • Achte auf das freudige Flattern des Herzens
  • Neige Dich dem zu, das in Dir Freude aufkommen lässt
  • Bleibe dabei, Dich zu fühlen

Und vermeide heute folgende Dinge:

  • Treibe Dich nicht in großen Einkaufszentren herum, sondern erledige Deine Einkäufe möglichst rasch in kleinen Läden
  • Meide große Menschenansammlungen
  • Sei nicht den ganzen Tag im Haus, sondern gehe raus in die Natur, wo Du alleine mit Dir sein kannst
  • Mach dies wirklich alleine, nimm niemanden mit

Ich wünsche Euch heute allen einen wunderbar magisch-inspirierten Tag. Ich persönlich freue mich auf die neue Hellsinne-Gruppe, die heute beginnt. So wunderbare Menschen tun sich zusammen und arbeiten gemeinsam an ihren Fähigkeiten den Kontakt in die geistige Welt zu vertiefen und zu verstehen.

Ganz liebe Grüße in Euren magischen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Dorothe auf Pixabay

Der Tod von Queen Elizabeth II. – neunter Portaltag im Zeichen des Neubeginns

Gestern, am Portaltag der Trennung, ist nach offiziellen Bekanntgaben Queen Elizabeth gestorben. Es gäbe aus spiritueller Sicht wahnsinnig viel über sie und das englische Königshaus zu sagen, doch habe ich mich heute dazu entschlossen, dies auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Ich weiß, wie viele meiner englischen Freunde und Kollegen die Queen lieben und verehren und es erscheint mir nicht richtig, zum jetzigen Zeitpunkt darüber zu schreiben. Manchmal braucht es schonungsloses Betrachten und ein anderes Mal steht Respekt den Gefühlen anderer Menschen gegenüber im Vordergrund.

Die Queen als Bewahrerin alter Tradition

Wer England kennt, weiß wie sehr die englische Seele sich an Tradition und Verehrung erfreut. Und die Queen war ein mächtiges Symbol für die Menschen im Hinblick auf Beständigkeit und Würde. Für viele Menschen, so auch mich, gab es nie eine Welt ohne die stille Repräsentanz der Queen. Und natürlich ist dies nur die Oberfläche unter der sich viel Unschönes verbarg und noch verbirgt. Ich merke, dass es mir schwer fällt, diesen Aspekt nicht zu beschreiben.

Es ist schwer, die Hingabe an ein Königshaus zu verstehen, wenn man selbst keine Monarchie erlebt hat

Für mich war es, bevor ich viel Zeit in England verbracht habe, mehr wie ein Theaterstück, wenn ich Zeremonien aus dem Königshaus im Fernsehen gesehen habe. Zu weit war diese Hingabe von der deutschen Nüchternheit entfernt, in der zu meiner Zeit und innerhalb meiner gesellschaftlichen Schicht kein Bezug herrschte. Natürlich gab es auch in Deutschland noch alte Adelsfamilien, doch waren diese weit entfernt von meiner Lebensrealität.

Erst als meine Bindung an England wuchs und ich die Verehrung in den Herzen der Menschen kennenlernte, hat sich mein nicht vorhandener Bezug in Erstaunen gewandelt. Und nach anfänglichem Unverständnis wuchs mein Verstehen über diese Verehrung.

Das Königshaus als allgegenwärtiger Referenzwert

Für die Menschen in England und GB gibt es durch das Königshaus im Zweifelsfall immer einen Referenzwert. Wie würde die Queen reagieren? Was hätte die Queen gesagt? Wie würde die Queen damit umgehen? Nicht bei allen Menschen findet dieser Referenzabgleich immer auf der bewussten Ebene statt, doch hat die Existenz einer solchen Institution eindeutigen Einfluss auf die Haltung der Menschen. Und nicht von ungefähr kennen und erleben wir viele Menschen in England als besonders zurückhaltend mit ihrer Meinung und aber auch als besonders höflich. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Don’t complain don’t explain

„Beschwere dich nicht, aber erkläre auch nichts“ war das lebenslange Motto von Queen Elizabeth II. Dies kann einerseits als ein Zeichen absoluter Entrücktheit von der Lebensrealität ihrer Landsleute – von den Menschen in den Commonwealth Staaten ganz zu schweigen – betrachtet werden, doch für viele Menschen in GB war es auch eine Art Durchhalteparole in persönlichen schwierigen Momenten. Nichts, das sich als äußere Erscheinung zeigt, ist nur gut oder schlecht, sondern es liegt am Standpunkt des Betrachters, wie er es für sich wertet.

Die Queen als Symbol multiverser Realitäten

War die Queen, und ist das gesamte Königshaus für viele Menschen ein Zeichen feudaler Relikte, die längst überholt und abzulösen sind, so war und ist es für viele Menschen ein Symbol für Würde und Beständigkeit. Und beide Seiten – und es gibt noch viel mehr Seiten – haben recht. Es ist die Frage, welches Universum wir gerade bewohnen. In einem Universum ist die Welt um diese feudale Herrschaft herum gut und Orientierung stiftend und in einem anderen Universum ist es ein ärgerliches Zeichen von Abgehobenheit und unter Umständen sogar das Zentrum des Bösen. Wer mag beurteilen, welche dieser Realitäten realer ist als die andere? Was wenn alle dieser Betrachtungen real sind?

Daher möchte ich es heute dabei belassen, dass nun auch für uns alle – egal welches Universum wir bewohnen – mit dem offiziellen Tod der Queen eine Ära zu Ende geht. Und es ist menschlich, trotz aller kritischen Betrachtungen, dies mit einer gewissen Wehmut zu betrachten. Und wenn wir keine Wehmut empfunden, so dürfen wir in diesen Tagen, den Menschen, die nun trauern und den Verlust verspüren, ihren Raum belassen und uns empathisch zeigen.

Neunter Portaltag im Zeichen des Neubeginns

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen neunten Portaltag der im Zeichen des Neubeginns steht. Wir dürfen nun auch in unserem Leben schauen, wo ein Neubeginn, eine neue Ära, auf uns wartet. Nicht nur im Kleinen, sondern auch im Großen stehen die Zeichen heute gut, die ersten Schritte in eine neue Zukunft zu setzen.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker