Wenn man sich schutzlos und verletzlich fühlt – Ressourcen aus früheren Leben

Gestern hatte ich ja darüber geschrieben, was man tun kann, um – trotz der stetigen Horrornachrichten – seelisch stabil zu bleiben. Heute möchte ich über das menschliche Wesen an sich schreiben. Ich erlebe, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass sie nicht genügend Ressourcen haben, um diese schwierige Zeit zu überstehen. Dieses Gefühl der Schutzlosigkeit oder Verletzlichkeit kommt oftmals aus den einschränkenden Gedanken, dass man sich nur als den Menschen betrachtet, als der man gerade inkarniert ist. Aber das ist ja nicht der Fall. Wir sind so viel mehr als unsere jetzige Inkarnation. Wir bringen viele Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnissen aus früheren Leben mit.

Ressourcen aus früheren Leben

Da nichts zufällig passiert, sind wir auch nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt inkarniert. Wir haben uns das so ausgesucht, eben weil wir Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse aus früheren Leben in uns tragen. Und es mag sein, dass diese noch ganz leise in uns schlummern, doch spätestens wenn wir sie dringend brauchen, werden diese aktiviert. Noch besser ist es natürlich, wenn wir uns dessen schon im Vorfeld bewusst sind. Dazu reicht es oftmals, wenn wir uns ein wenig mit uns beschäftigen und uns folgende Fragen stellen:

Was fällt mir besonders leicht?

Wir erkennen Ressourcen aus früheren Leben oftmals daran, dass wir in bestimmten Bereichen schon immer mit Leichtigkeit klargekommen sind. Das kann sein, dass man besonders musikalisch ist, aber auch, dass handwerkliche Verrichtungen ganz leicht gehen. Bei manchen Menschen ist es auch so, dass sie über bestimmte Dinge viel wissen, obwohl sie sich in diesem Leben noch gar nicht intensiv damit auseinander gesetzt haben.

Wofür interessiere ich mich schon seit Kindheit?

Starke Interessen und Talente, die man oftmals schon seit der Kindheit oder Jugend hat, deuten auch auf Ressourcen aus früheren Leben hin. Themen, zu denen Du Dich schon ganz früh hingezogen gefühlt hast und bei denen Du nicht müde wirst, Dich damit zu beschäftigen.

Was sind die Themen, die mich neuerdings faszinieren?

Genauso gut kann es aber auch sein, dass diese Themen tief in Deinem Inneren geschlummert haben und plötzlich taucht ein großes Interesse auf. Dieses Interesse kann so groß sein, dass Du Dich fragst, wieso Du dieses Thema nicht schon früher aufgegriffen hast. Manchmal bleiben diese Ressourcen bis zu einem bestimmten Augenblick versteckt. Dies kann viele Gründe haben, z.B. dass Dein Seelenplan vorgesehen hat, dass Du zunächst noch neue Themen in Dich aufnehmen sollst.

Welche Zusammenhänge erkenne ich oftmals intuitiv – ohne dass ich viel über eine Sache weiß?

Es kann sein, dass es in Deinem Leben Bereiche gibt, die Du nahezu schlafwandlerisch erkennst. Da gibt es Zusammenhänge, die für Dich glasklar sind, ohne dass Du Dich viel damit beschäftigt hast. Oder Du liest über irgendwas und denkst Dir: „Ja, genauso ist es. Das weiß ich.“ Oder Du hörst oder liest über etwas und denkst Dir: „Das stimmt doch so gar nicht. Ich weiß, dass es anders ist.“ Oftmals kommt diese Erkenntnis nur ganz leise und man verwirft sie sofort, weil man gar nicht weiß, woher die jetzt kommt.

Es ist wichtig, dass Du darauf achtest, wofür Du eine Affinität hast. Wenn man mal angefangen hat, auf diese Zeichen zu achten, werden sie häufiger. Wichtig ist dabei, dass man nicht sofort Schlüsse daraus zieht. Sondern man sollte diesen Erkenntnissen wie ein Forscher gegenüber stehen und erst einmal nur die Tatsachen zur Kenntnis nehmen. Am besten ist es, wenn Du diese Gedanken aufschreibst. Allzu frühe Schlüsse engen Dich nur ein und unser Gehirn ist sehr gut darin, rasch um alles herum eine Geschichte aufzubauen. Am besten fährst Du, wenn Du Dir jeglichen Schluss oder Erklärungsversucht dazu erst einmal verbietest. Du kannst dabei eine Technik aus dem Remote Viewing anwenden.

  1. Erkenntnis – Du liest über etwas und stellst fest, auch ohne weiterzulesen, weißt Du bereits, was der Autor sagen möchte. Du kennst das Thema über das er schreibt, auch wenn Du Dich in diesem Leben noch nicht damit beschäftigt hast. Nehmen wir an, der Autor schreibt über physikalische Phänomene.
  2. Du nimmst das mal zur Kenntnis und schreibst in Dein Erkenntnis-Büchlein: „Ich scheine mich mit physikalischen Themen gut auszukennen.“
  3. Jetzt möchte das Gehirn eine Geschichte draus spinnen und Du denkst: „Wahrscheinlich war ich in einem früheren Leben Physiker.“ Oder wenn Du ein wenig verwegen bist, schreibst Du vielleicht sogar: „Vielleicht war ich damals selbst derjenige, der das herausgefunden hat.“
  4. Nun gehst Du her, und streichst die letzten Sätze durch und schreibst daneben: „AÜL – Analytische Überlagerung“ Damit signalisierst Du Deinem Gehirn, dass es sich zwar eine nette Geschichte ausgedacht hat, aber dass Du davon ausgehst, dass sie nicht stimmt.

Du darfst wirklich davon ausgehen, dass diese Geschichten, die das Gehirn sich da zusammenreimt nicht stimmen. In seltenen Fällen stellen sie sich später irgendwann einmal als wahr heraus. Aber in den meisten Fällen ist es eine Geschichte. Viel wichtiger ist es, dass Du im Geiste eines Forschers zunächst viele solcher Ereignisse sammelst. Erst zu einem viel späteren Zeitpunkt zeigen sich dann oftmals die Zusammenhänge – aber nicht in Form von erdachten Geschichten.

Darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch schreiben. Doch wenn Du Lust hast, mach Dich doch einmal auf die Suche um solche Phänomene in Deinem Leben zu entdecken. Damit weitest Du nämlich Dein Feld der Möglichkeiten aus. So banal diese Übung oder Forschung klingen mag, sie ist außerordentlich wirksam.

Übrigens gibt es dazu zwei gute Nachrichten:

  1. Lena Meyer CSNU ist von 21.9-. bis 25.09. hier im Medium and Healer College um in der Medialen Intensivwoche zu unterrichten. Sie wird in dieser Zeit mediale Rückführungen anbieten.
  2. Seit gestern steht fest, dass wir im Medium and Healer College ab Februar 2023 eine Ausbildung in Medialer Rückführung anbieten werden. Nähere Informationen kommen in den nächsten Wochen.

Ich wünsche Euch allen eine schönen und erkenntnissreichen Mittwoch – der Mittwoch steht mit dem Planeten Merkur in Verbindung und das dazugehörige Metall ist Mercurius, also Quecksilber. Heute ist ein Tag lebhafter und lebendiger Gedanken und neuer Ideen.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Susan Cipriano auf Pixabay

2 Kommentare zu „Wenn man sich schutzlos und verletzlich fühlt – Ressourcen aus früheren Leben

  1. Das ist echt ein interessanter Impuls.
    Ich kann z.B. schon immer Brot in allen Varianten backen ohne einmal ein Rezept zu lesen….Aber keinen Kuchen, nur Hefekuchen.
    Ich mach mich mal daran nach Deinen Anleitungen zu schreiben. Ach ja, kann ich doch auch Autos reparieren. Das ist so lustig und wertet mich gerade in meinen Augen total auf…..
    Liebe Grüße, schön dass Du wieder das bist.
    Heike

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