Freitag – Venus – Walpurgis naht – die Astralreisen der Hexen

Heute ist Freitag (franz. vendredi) und wir stehen heute ganz drin in der Kraft der Venus. Venus, die die Sinnlichkeit anregt, aber auch die liebevolle Seite in uns. Heute ist der Tag des liebevollen Verstehens. Krankenbesuche oder Besuche bei älteren Familienangehörigen sind heute ideal, weil wir geduldiger, liebevoller und empathischer sein können. Der Freitag ist ein Tag, an dem wir auch liebevoll mit uns selbst sein können. Waren wir an den Tagen Dienstag bis Donnerstag sehr mit äußeren Dingen beschäftigt, so ist der Freitag der Tag, an dem wir uns wieder uns selbst zuwenden können. Wir können heute fühlen was wir, aber auch was andere Menschen, wirklich brauchen. Nicht nur brauchen in einem praktischen Sinn, sondern brauchen aus einem tiefen seelischen Empfinden heraus.

Freitag und die Venus

Die Venus steht ja nicht nur für den physischen Planeten, sondern auch für die Göttin Venus, die der griechischen Göttin Aphrodite entspricht. Und wie sowohl Venus als auch Aphrodite für die Schönheit, den Genuss und auch das erotische Verlangen stehen, so darf der Freitag uns in venusische Gefilde führen – so wir das mögen. Für die erwerbstätigen Menschen ist der Freitag ja oftmals der Auftakt in das Wochenende, sodass Zeit und Raum entstehen darf für diese Bereiche des Lebens. Am Freitag wirklich den Wochenausklang zu zelebrieren, ein duftendes Bad nehmen, eine köstliche Mahlzeit genießen, den/die Liebste empfangen… all dies entspricht der Qualität von Venus und Aphrodite. Auch in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, das Leben zu genießen, die Feste zu feiern wie sie fallen und der Freitag eignet sich hervorragend dazu.

Die Speise des Freitag – der Hafer

Wenn ein Pferd vom Hafer gestochen wurde, dann hatte es zuviel davon gefressen und wurde wild und zügellos. Das ist es auch, was den Hafer ausmacht. Er gibt uns Kraft. Daher ist das englische Porridge, am Morgen genossen, an allen Tagen ein reines Lebenselixier. Hafer regt generell in uns an, dass wir die Welt mit einem liebevollen Blick betrachten können. Das Rezept von Porridge kann ich mir wohl sparen, das ist ja allseits bekannt.

Dieser Freitag als Auftakt für die Walpurgisnacht morgen

Wenn wir heute in die Energie der Venus/Aphrodite eintauchen, so können wir auch den nordisch-germanischen Aspekt berücksichtigen, den der Göttin Freya, von der sich der deutsche Begriff Freitag abgeleitet ist. Auch Freya, die Gemahlin Odins, steht für die Liebe und die Sinnlichkeit. Und heute beginnt bereits die Walpurgis-Energie, die sich dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag in voller Kraft zeigt. Walpurgis, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist die Nacht der wilden Frauen – der Hexen. Der Sage nach versammelten sich die Hexen in dieser Nacht und ritten auf ihren Besen auf den Blocksberg, bzw. den Brocken im Harz. Die Kirche erfand dazu das Narrativ, dass sich die Hexen dort mit den Teufel paarten. Dies sagt mehr über die Kirche, als über die Hexen aus. Waren wilde Frauen doch über Jahrhunderte so gefürchtet, dass man sie auf dem Scheiterhaufen verbrannte.

Die Reisen der Hexen – Astralreisen und außerkörperliche Erfahrungen

Wir wissen heute, dass die weisen Frauen – nichts anderes sind Hexen – tatsächlich gereist sind in dieser Nacht. Aber natürlich sind sie nicht körperlich gereist. Man warf ihnen damals Lüge und Betrug vor, nachdem man ihre scheinbar schlafenden Körper im Bett vorfand. All dies natürlich von ängstlichen Kirchenmännern angefeuert. Doch wie sind die Hexen damals gereist? Die sogenannte Hexensalbe hatte unter anderem die Bestandteile: Bilsenkraut, Engelstrompete, Pfaffenhütchen und viele andere „giftigen“ Pflanzen aus der Gruppe der Halluzinogene. Und wir wissen, dass die Dosis das Gift macht. Die Hexen rieben sich mit diesen Salben ein und reisten außerkörperlich. Wie alle Halluzinogene, die ja nicht nur chemische Reaktionen im Gehirn auslösen (das ist nur die rein materielle Betrachtung), sondern in der Lage sind, den Astralleib vom physischen Körper zu trennen, verschafften diese Pflanzen den weisen Frauen die Möglichkeit, zu einer gemeinschaftlichen Astralreise. Und diese Frauen konnten damit umgehen. Sie waren keine Freaks, die mal rasch einen besonderen Kick suchten, sondern sie waren Hexen im besten Sinne des Wortes – Schamaninnen – die in dieser Nacht eine astrale Versammlung abhielten.

Die Kirche unterstellte ihnen, dass die Salbe als Grundlage Fett von toten Säuglingen enthielt, was absoluter Quatsch ist, denn meist war die Salbenbasis Lanolin, das Fett der Schafwolle. Man wollte diese Frauen verteufeln! Waren sie doch zu etwas in der Lage, das den frommen (und bösartig-ängstlichen) Kirchenmännern versagt blieb.

Was wir in der Jetzt-Zeit tun können

Ich rate absolut von jeder Art der halluzinogenen Unterstützung ab, und wir brauchen diese auch nicht mehr. War es im Mittelalter, in der Zeit, in der die geistige Wahrnehmung maximal verdunkelt war, notwendig, so ist es heute ausreichend, wenn wir mit unserem Geist reisen. Wir dürfen uns einfach in die Kraft und Energie dieser weisen Frauen stellen, die bis heute wirksam ist. Tanz um das Feuer – die Feuerwesen sind Teil der Energie dieser Nacht – Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und Aufmerksamkeit dahingehend, was uns aus der geistigen Welt entgegen treten möchte – sind eine wunderbare Grundlage für die Walpurgisnacht. Doch dazu morgen noch etwas mehr.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von WikiImages auf Pixabay

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