Dankbarkeit – seit gestern hat sich Vieles verändert – Atempause – Farben tanken

Heute Morgen saß ich auf der Terrasse und fühlte mich ein, was heute geschrieben werden will. Und es kamen mir zwei Begriffe in den Sinn: „Dankbarkeit“ und „Atempause“. Und ich habe in den strahlend blauen Himmel geschaut, das Gelb der Forsythien bewundert und das Lila, Rot, Gelb und Grün der Tulpen, Narzissen und Krokusse in mich eingesogen, die mein Mann überall eingepflanzt hat. Im Herbst habe ich noch darüber geschmunzelt, als ich ihm zugeschaut habe, wie er im ganzen Garten Mengen von Knollen vergraben hat. Heute war ich unendlich dankbar dafür. Und ich habe es auch als Metapher erlebt. Wir sehen oft erst viel später das Ergebnis dessen, um das wir uns bemüht haben. Und wir alle haben uns in den vergangenen zwei Jahren um so Vieles bemüht.

Ostern steht vor der Tür

Ob man gläubig in einem christlichen Sinne ist, oder nicht, spielt gar keine große Rolle. Doch Ostern ist jedes Jahr ein Meilenstein im Jahreslauf. Für mich ist es heute schon die Kraft der spirituellen Energie, die im Vordergrund steht. Die Verdichtung der Energie, die im Karfreitag und Karsamstag gipfelt und die erlösende Energie ab dem Samstag Abend, spätestens am Sonntag Morgen. Ich habe mit konfessioneller Religion nichts zu tun, aber ich fühle, dass im Geistigen etwas geschieht, das auch uns immer wieder daran erinnert, dass es im Universum nichts Aussichtsloses gibt. Alles wird zum Schluss immer gut. Daher ist es gut, wenn wir uns alle in diesen Tagen eine Atempause von geopolitischen und anderen ernsten Dingen gönnen und stattdessen fühlen, wie sehr wir eingebunden sind in den Jahreskreis und in das Vergehen und Werden.

Farben, ihre Kraft und ihre Schwingung

In der gestrigen online-Meditation, die ich als geführte Meditation leite, aber mich selbst von der geistigen Welt führen lasse, sind wir auf die Farben und ihre Schwingungen hingewiesen worden. Und das hat offenbar über Nacht noch in mir gearbeitet. Und gerade jetzt, wo überall die neuen farbigen Blumen aus der Erde kommen, wo wir Ostereier bemalen (zumindest wenn wir kleine Kinder haben), wo wir wieder damit beginnen, das Haus mit Farben zu schmücken, können wir erkennen, was diese Farben seelisch bei uns bewirken. Wir können das kräftige Rot fühlen, als überbordende Energie, das beruhigende und heilende Blau, das heilige Violett, das Lebenskräfte weckende Gelb und das Grün, das uns zeigt, dass das Leben in seiner tiefsten Natur nicht zu bändigen ist. Farben sind mehr als bunte Flecken im Einheitsgrau.

Farben sind Wesenheiten

Die Wesenheiten der Farben treten – in dem Moment, in dem wir sie betrachten – in unser Energiefeld. Sie möchten mit uns kommunizieren. Sie bringen Botschaften, denen wir lauschen können und sie erfüllen unsere Seele mit Kraft und Dankbarkeit. Warum wohl sind die Frühlingsblumen die farbenfrohesten von allen? Sie leuchten aus dem Braun der noch unbewachsenen Erde, springen uns regelrecht entgegen. Kaum eine Frühlingsblume kommt mit einem pastelligen Ton daher, sondern sie alle haben kräftige und aufweckende Farben. Sie rufen uns zu: „Das Leben ist bunt und fröhlich! Was auch immer geschieht, wir lassen uns nicht beirren. Wir durchdringen das Unbelebte und lassen es in einem neuen farbigen Reigen wieder auferstehen. Wir sind die Farben und die Freude!“

Dankbarkeit als Weg

Wenn wir dankbar sind, können wir nicht gleichzeitig bedrückt sein. Das menschliche Gemüt kann sich nur auf ein Gefühl konzentrieren. Und wir haben, wenn wir jetzt nach draußen gehen, eine Vielzahl von Gründen für Dankbarkeit. Das zarte Grün der Bäume und Büsche, die wunderschönen Blüten auf den Bäumen, die Sonne, die uns wieder beginnt zu wärmen, der blaue Himmel, der uns ein ewiges Dach gewährt… Unendliche Gründe. Ich möchte Euch gerne einladen, dass wir den Weg bis Ostern gemeinsam in der Dankbarkeit gehen, dass wir fühlen, wie wunderbar und lebenswert alles ist und dann wieder gemeinsam die nächsten Schritte für die neue Welt setzen.

Atempause

Wir haben alle eine Atempause verdient. Seit gestern sind der neue und der alte Herrscher – Neptun und Jupiter – vereint, und lassen uns teilhaben an der Energie, dass das Neue in Liebe aus dem Alten entstehen darf. Aber zunächst brauchen wir einfach wieder etwas mehr Lebensmut, etwas Kraft und etwas Ruhe. Lassen wir uns bis nächste Woche von der vorherrschenden Energie, den Farben, der Auferstehung des Lebens an sich und vor allen Dingen auch von unserem Zuhause und unserer Familie und Freunden verzaubern.

Lassen wir die geistige Welt zu uns sprechen

In Pausen können wir wieder hören, was die geistige Welt uns zuflüstert. Es gibt keine vorbestimmte Zukunft, sondern mit jeder Handlung und jedem Gedanken verändert sich die Zukunft. Gönnen wir uns ein wenig Zeit, um diese Veränderungen wahrzunehmen, setzen wir uns doch einmal zu unserem Lieblingsbaum und versuchen, die Welt aus seiner Perspektive zu betrachten. Das kann unglaubliche Einsichten bringen. Fühlen wir! Seien wir! Danken wir! Atmen wir!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerhard G. auf Pixabay

8 Kommentare zu „Dankbarkeit – seit gestern hat sich Vieles verändert – Atempause – Farben tanken

  1. Liebe Manu! Das ist heute wieder ein wunderschöner, herzerwärmender Text von dir, ich fühlte mich beim Lesen gleich dankbar und kraftvoll. 🤩👍In meinem Garten gehen rote Anemonen wild auf und das Lungenkraut und die ersten Vergissmeinnicht blühen. Ich liebe Vergissmeinnicht! Diese wunderschönen blauen, zarten Blüten… Ich bin dankbar und werde mich über Ostern noch mehr auf Liebe und Dankbarkeit einschwingen. Ein großes „danke“ auch an dich 🤗🌸🌷alles liebe, Renate

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  2. Liebe Manu,
    danke für deine immer wiederkehrenden Inspirationen – jeden Morgen en Highlight! – Ich werde jetzt auch mal (kurz) Pause machen 😉 !
    Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag,
    Antonia

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  3. Danke für diesen schönen Beitrag. Der Frühling küsst mich gerade überschwänglich – ich liebe diese Jahreszeit 😍. Einen herzlichen Gruss aus der Natur, begleitet von fröhlichem Vogelgezwitscher 🌺

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  4. Du schreibst so lange schöne Texte mit wundervollem Inhalt – ich kann nur ein Wort dazu sagen *DANKE* ich war heute mit meinen drei Enkeln im Zoo und trotz der vielen Menschen die heute den gleichen Gedanken hatten wie wir, haben wir trotzdem diesen Tag alle vier sehr genossen und uns an den Tieren, an den Blüten und an den neuen Babys im Zoo erfreut und ich hatte seit langem wieder mal einen wunderschönen Tag…lg Maria 🐞

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