Heute ist Imbolc – die Naturgeister erwachen

In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar findet das Imbolc-Fest statt. Dies ist der Göttin Brigid gewidmet, der Lichtgöttin. Brigid ist auch die Göttin der schönen Künste und der Schmiedekunst. Mit dem heutigen Tag bereitet sich Gaia, Mutter Erde, auf den Frühling vor. Tief in der Erde entsteht mit heute ein reges Treiben. Die Pflanzen-Wesenheiten beginnen heute wieder mit der Aufbauarbeit. In den Pflanzenzwiebeln entsteht der Wunsch, sich wieder Richtung Erdoberfläche zu bewegen und die schlummernden Samen in der Erde beginnen damit, sich auf das Austreiben vorzubereiten.

Die Elementarwesen der Pflanzen, die Naturgeister, erwachen

Somit ist Imbolc, das Lichtfest, auch das Aufwachfest der vielen Milliarden Elementarwesen und Naturgeister. Sie beenden in der kommenden Nacht ihre Winterruhe und beginnen mit ihrer Arbeit. Wir sehen erst in einigen Wochen die Früchte dieser Arbeit, doch im Verborgenen geht es heute los.

Wie wir Imbolc feiern können

Zunächst können wir uns auf das Erwachen der Elementarwesen einstimmen. Sie sind es, die dafür sorgen, dass die Erde in wenigen Wochen wieder mit einem grünen Flaum bedeckt sein wird und allerorten die ersten bunten Blüten sprießen. Wir können dankbar die Arbeit dieser unermüdlichen Wesenheiten begleiten und uns ebenfalls innerlich auf den Frühling einstimmen. Auch können wir der Lichtgöttin Brigid ein Licht ins Fenster stellen und gemeinsam mit Freunden oder Familie das Ende des Winters feiern.

Frühlingsputz zu Imbolc

Wenn wir heute Zeit haben, ist es gut, wenn wir den Staub des Winters entfernen, so wir das noch nicht getan haben. Spätestens mit heute wird bei vielen Menschen der Weihnachtsschmuck entfernt. Es geht nun in die neue Zeit, das neue Jahr, das uns wieder viele Früchte der Erde, und hoffentlich auch viele Früchte des Geistes bescheren wird. Daher ist es gut, wenn wir das Alte hinauswedeln.

Den heraufkeimenden Frühling begrüßen

Für ganz Frühe ist es ab heute auch möglich, die Pflanzen des Sommers vorzuziehen. Wir können die ersten Samen auf die Erde legen und auf der Fensterbank keimen lassen. Viele Menschen schmücken ab heute das Haus mit Frühlingsboten. Hyazinthen und Osterglocken in Töpfen zeigen uns, dass die dunkle Jahreszeit nun wirklich zu Ende geht und dass wir mit dem Erwachen der Natur auch unser eigenes inneres Erwachen feiern können.

Wie können wir in der kommenden Nacht innerlich erwachen?

Heute (und morgen) ist das ideale Datum um auch selbst aus dem Winterschlaf zu erwachen und etwas in die Welt zu bringen, das uns über das kommende Jahr begleiten wird.

  • Welche Gedanke begleitet Sie schon eine Weile?
  • Was will vollbracht werden?
  • Was will ihre Seele Ihnen mitteilen?

Lauschen Sie heute Abend Ihrer inneren Stimme und fragen Sie sich selbst, unter welchem Stern das Jahr 2022 für Sie nun stehen soll. Zögern Sie nicht, sondern setzen Sie die ersten Schritte, indem Sie die Gedanken, die Ihnen zufliegen, aufschreiben.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Dienstag und ein schönes und erkenntnisreiches Imbolc-Fest.

PS: Heute bringt die Ideen-Umsetzungsgruppe eine Menge wunderbarer Projekte ins Leben, die ich Euch in den nächsten Tagen vorstellen darf.

PPS: Heute Abend – pünktlich zu Imbolc- beginnt die zehnwöchige online Intensiv-Meditation, die uns in unglaubliche Bereiche der geistigen Welt führen wird. Falls Sie sich noch rasch entschließen wollen, dabei zu sein, finden Sie die Informationen hier: Online Intensiv-Meditation

PPPS: Morgen findet wieder die Erdheilungs-Kristall-Meditation statt, zu der jeder eingeladen ist. Nähere Infos finden Sie hier: Erdheilungs-Kristall-Meditation

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Das Tor zur Anderswelt ist geöffnet – Halloween, Samhain, Allerheiligen, Allerseelen

Mit dem heutigen Tag beginnt wieder die magische Zeit. Es ist die Zeit der Einkehr, der Dunkelheit, der Mystik und Magie – die Zeit der Anderswelt. Wir treten nun ein in diese andere Welt, die von der Welt des Sommers so verschieden ist. Wir kommen nun in Kontakt mit unserer geistigen Heimat und unserer Essenz als Menschen. Es ist dunkel und geheimnisvoll und viele Geheimnisse von Leben und Tod dürfen sich nun offenbaren. Wir leben ja derzeit sowieso in einer Zeit, in der die Schleier zwischen den Welten immer dünner werden, doch mit heute erfährt dies noch einmal eine Steigerung. Und dies ist nicht etwas, das uns ängstigen oder beunruhigen muss, sondern wir sind nun dichter verbunden mit unserer eigentlichen Heimat. Die bunten und grellen Farben treten in den Hintergrund und in uns darf es nun ruhiger und gelassener werden.

Der heutige Auftakt Halloween

Halloween ist eine Wortschöpfung die ursprünglich „All Hallows Eve“ also eigentlich der Abend vor Allerheiligen. Es ist der Abend, an dem man sich bereit macht für den Kontakt mit der geistigen Welt. Und da man sich vor den bösen Möchten schützen will, verkleidet man sich ebenfalls um diese zu verjagen. Das ist ähnlich wie bei den Perchten, die die Geister des Winters verjagen. Und man geht von Tür zu Tür um die Bewohner aufzufordern, den Geistern etwas zu essen zu geben. Diejenigen die geizig sind, werden mit einem Streich bestraft.

Samhain

Im Keltischen ist die Zeit zwischen dem 31.10. und dem 02.11 das Fest Samhain. Ebenfalls das Fest der Ahnen und vor allen Dingen der Eintritt in das dunkle Halbjahr. Auch hier wurde den Ahnen und den Geistern Essen auf dem Tisch bereitgestellt, bevor man zu Bett gegangen ist. Dies durfte auf keinen Fall vergessen werden, da die Geister sich sonst ebenfalls mit Schabernack harmloserer aber auch heftigerer Art rächen. Samhain ist eigentlich der Ursprung all unserer Feste rund um dieses Datum. Man wusste damals einfach noch, dass nun die Schleier dünner sind und dass man gewisse Rituale pflegen sollte, um gut durch diese Zeit zu kommen.

Allerheiligen und Allerseelen

Allerheiligen und Allerseelen ist die christliche, katholische, Variante von Samhain. Während an Allerheiligen den Märtyrern und Heiligen gedacht wird, wird an Allerseelen allen Verstorbenen gedacht. Es hat sich eingebürgert, dass man bereits an Allerheiligen die Gräber der Verstorbenen besucht.

Es geht um Leben und Tod und um das Leben nach dem Tod

Egal wie wir diese Tage nun benennen, es geht um die Geheimnisse des Lebens und des Sterbens und des Lebens nach dem Tod. Wenn wir heute und in den kommenden Tagen der Verstorbenen gedenken, dann denken wir – die wir vertraut sind mit den geistigen Hintergründen – nicht an die Menschen, als wären sie aus unserem Leben verschwunden, sondern wir denken an sie als unsere Lieben, die nun in dem weiterleben, was wir eigentlich sind – als geistige Wesen. Wir öffnen nun unsere Herzen und treten in Kontakt mit all den Lieben, die wir bereits in der geistigen Welt wissen. Denn wir wissen, dass es in Wahrheit nur verschiedene Formens des Lebens gibt: Leben mit und ohne Körper. Der Tod ist nur das Ablegen des physischen Körpers. Die Menschen sind noch unter uns und in der kommenden Zeit sind sie uns besonders nah.

Die dunkle Jahreszeit lädt uns ein, wieder mehr im Kontakt mit unserem Urprung zu sein

Während der kommenden Monate haben wir die Möglichkeit uns sehr intensiv mit dem zu beschäftigen, was uns als Menschen ausmacht. Wir sind nicht mehr so sehr gefangen von den Ablenkungen der Außenwelt, sondern – wenn wir es wollen – dürfen wir die langen dunklen Abende dazu verwenden, unsere eigene innere Natur zur erleben und die Verbindung in die geistigen Welten zu pflegen. Natürlich werde ich Sie und Euch mit meinen Impulsen dabei begleiten. Dies kann überaus beglückend und erhellend sein.

Erhellen wir die dunkle Zeit durch unser inneres Licht

Während wir erhellende Erfahrungen machen, durchdringen wir die Dunkelheit mit einem Licht der ganz anderen Qualität. Wir erzeugen ein geistiges Licht, das in der geistigen Welt wahrgenommen wird. Wir leuchten praktisch von innen heraus und erzeugen dadurch ein Wohlgefühl in der geistigen Welt, die sich stets darüber freut, wenn wir uns ihr zuwenden.

Samhain Fest in der Alten Schule Edlach

Bei mir in der Alten Schule Edlach findet heute das Samhain Fest statt. Es sind noch zwei Plätze frei. Wer Lust hat, noch dabei zu sein, ist herzlich eingeladen: Sie finden die Informationen hier: Samhain Fest

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderschönen All Hallows Eve!

Manou Gardner Medium

Bild von Peter H auf Pixabay

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Der Magische Baum in Hof und Garten – Holunder

Wer einen Holunder auf seinem Grundstück hat, der kann sich wahrlich glücklich schätzen. Ist dieser Baum doch so viel mehr als eine schattenspendende Oase. Der Holunder ist ebenfalls durch und durch eine Hausapotheke. Aber das beeindruckendste Merkmal am Holunder ist seine Funktion als Tor in die Anderswelt. Dort wo er wächst, befindet sich die Grenze zwischen unserer Welt und den anderen Welten. In vielen Kulturen wurden den Ahnen, den Menschen in der geistigen Welt, Milch und Bier unter den Hollerbusch gestellt, da man wusste, dass dies der Ort der Begegnung zwischen den Welten ist. Schon bei den Kelten war der Holunder ein magischer Baum, den man mit großem Respekt behandelt hat. Niemals wurde ein Holunder einfach so gefällt oder beschnitten.

Der Holunder als Wesenheit ist der Hüter des Übergangs zur Anderswelt

Setzen Sie sich doch einmal zur Meditation unter einen Holunderbaum und sie werden merken, dass sie ganz schnell in mystische Gefilde entschwinden. Auch ein Mittagsschlaf unter dem Holunderbaum kann wundersame „Träume“ und Erlebnisse hervorrufen.

Und auch jetzt, wenn die Blüten längst in Beeren übergangen sind und diese Beeren geerntet oder von den Vöglen stibitzt wurden, büßt der Holunder nichts von seiner Magie ein. Er steht da und ist einfach majestätisch, obwohl weder seine Größe noch sein äußeres Erscheinungsbild so beeindruckend ist.

Es ist alleine die Ausstrahlung des Holunderbaumes, das uns mit Ehrfurcht erfüllt. Besonders magisch ist der Anblick, wenn sich eine Krähe auf seinen Ästen niederlässt. Die Vermittler der Welten halten eine Beratung ab.

Das Märchen „Frau Holle“ und der Holler

Im Märchen „Frau Holle“ werden die Verstorbenen im Jenseits von Frau Holle in Empfang genommen. Dort gilt es fleißig zu sein. Äpfel rufen nach der Ernte, Brot will aus dem Ofen. Beides sind magische Sinnbilder des Lebens. Die Verstorbenen haben wichtige Aufgaben für die Lebenden zu verrichten. Die Federbetten müssen im Jenseits geschüttelt werden, damit es im Diesseits schneit…Und wenn die Seelen sich wieder auf den Weg in die diesseitige Welt machen, erhalten sie Strafe oder Belohnung für ihre Taten….

Auch hier steht Frau Holle für den Hollerbaum, der die Schwelle zwischen den Welten darstellt. In einigen nordischen Kulturen wurde auch die Plazenta unter dem Holunder vergraben, um als Opfer zu dienen und das Kind vor Schaden zu bewahren.

Und bis jetzt gibt es hellsichtige Menschen, die sich vor dem Holunder verbeugen und ihm somit ihre Ehre erweisen. Auch das Verbrennen des Holzes ist bis heute bei vielen naturverbundenen Menschen verpönt, da es Unglück bringt. Das Holz des Hollers muss der Erde zurückgegeben werden. Aber noch besser ist, man überlässt den Holunder sich selbst und seiner ihm eigenen Weisheit!