Wir Menschen sind im Grunde gut

In einer Zeit, in der größten Wert darauf gelegt wird, die Menschen in zumindest zwei Lager zu teilen, sollten wir einmal einen Blick darauf werfen, dass die meisten Menschen im Grunde ihres Wesens gute Menschen sind. Die Medien sind voller Berichte über grausame Taten, die von Menschen begangen wurden, über unterlassene Hilfeleistung etc. Aber es gibt eine riesengoße Anzahl von Menschen, die in ihrem Inneren genau das sind, was uns Menschen ausmacht: Soziale Wesen!

Gerade aktuell: Wie ich am Dienstag bereits geschrieben habe, brennt bei uns hier in Reichenau an der Rax eine sehr große Fläche eines Berghanges. Mittlerweile dürfte das Feuer eingedämmt sein. (Korrektur: Ich war gerade draußen, es raucht sehr stark, scheint wieder stärker zu brennen) Aber das wirklich Wichtige daran ist: Es sind hunderte von freiwilligen HelferInnen und MitarbeiterInnen der Blaulichtorganisationen dabei, Tag und Nacht an dieser Katastrophe zu arbeiten. Sie opfern ihre freie Zeit um zu helfen. Oder sie haben einen Beruf gewählt, in dem sie nicht selten ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um zu helfen. Aber das ist noch nicht alles. Anwohner und BewohnerInnen von Reichenau und Hirschwang liefern diesen Frauen und Männern Kaffee, Kuchen und Essen, damit sie sich in den Pausen stärken können. Ist das nicht wunderbar? Was wäre, wenn all dies nicht wäre? Aber es ist. Die Menschen helfen sich und einander.

Und genau dieses Phänomen kann man an vielen Orten beobachten. Menschen helfen einander, helfen der Natur, helfen Tieren, helfen der Erde, arbeiten für die geistige Welt. All dies findet in den Medien wenig Beachtung.

Only Bad News are Good News

Das ist innerhalb der Medienlandschaft ein wahrer Spruch. Die Nachrichten über grausame Dinge, Morde etc. finden deutlich mehr Beachtung als Nachrichten über die guten und schönen Taten. Hier hat der Mensch, hat die Menschheit, noch etwas Nachholbedarf. Wir dürfen noch lernen, dass diese Sensationsnachrichten weder uns noch sonst jemandem gut tun. Aber es bildet nicht die Realität ab.

Wir erhalten ein falsches Bild der Realität

Durch all diese Nachrichten entsteht das Bild, dass die Menschen im Grunde genommen blutrünstige Bestien sind, die man meiden und denen man misstrauen muss. Dass aber die meisten Menschen aufrichtig und hilfsbereit sind, wird dabei völlig vergessen. Da wir nur über die Ausnahmeerscheinungen zu lesen und zu hören bekommen, setzt sich in unseren Köpfen immer mehr der Gedanke fest, dass wir eingesperrt sind auf einer kleinen blauen Kugel, die durchs All rast, mit nichts als der Gesellschaft dieser fürchterlichen Spezies Mensch.

Divide und impera – teile und herrsche

Teile und herrsche, ein Spruch, der Machiavelli zugeschrieben wird, aber genau wissen wir es nicht, ist eine Strategie, bei der man die feindliche Gruppe, oder das Volk, das man gefangen genommen hat, so gegeneinander aufbringt, dass es sich nicht gegen den eigentlichen Feind wendet, sondern die Kräfte darin verbraucht, sich gegenseitig zu bekämpfen.

Das ist eine überaus erfolgreiche Strategie. Denn die Menschen sind dann so damit beschäftigt, sich gegenseitig zu beschuldigen, anzuklagen und sogar zu bekämpfen, dass der eigentliche Feind leichtes Spiel hat.

Gegenwartsbezug zu „divide et impera

Wenn wir die momentane Situation betrachten, so werden doch sehr große Anstrengungen unternommen, genau diesen Effekt herauszustreichen. Während eine kleine Gruppe mächtiger Menschen der Bevölkerung ein Recht ums Andere entreißt, beschäftigt man die Bevölkerung damit, Grabenkämpfe in den eigenen Reihen zu führen. Da kämpfen die mit der Substanz gegen die ohne die Substanz..es ist verrückt. Und dies wurde ganz gezielt herbeigeführt. Man hat die Menschen gegeneinander aufgebracht. Man hat Kindern erzählt, dass sie ihre Großeltern töten, wenn sie nicht wegbleiben etc. Man hat ganz gezielt die Menschen in Angst und Panik versetzt – vor allen Dingen haben die Menschen Angst vor anderen Menschen bekommen. Wie perfide ist das denn?! Dabei sind die Menschen eigentlich gut und ungefährlich.

Erinnern wir uns doch daran, dass wir Menschen im Grunde unseres Wesens gute Menschen sind

Beginnen wir doch wieder, uns gegenseitig mit Liebe und Respekt zu betrachten. Sehen wir wieder das Gute im anderen Menschen. Erkennen wir doch, dass wir nicht wissen, was den anderen Menschen dazu bringt, so zu handeln wie er handelt, solange wir nicht in dessen Schuhen gegangen sind. Fangen wir an, uns wieder gegenseitig zu respektieren, uns gegenseitig mit Offenheit zu begegnen.

Der effektivste Widerstand ist die gelebte Liebe – Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin

Wenn wir uns nicht gegenseitig anklagen und bekämpfen, sind wir schon draußen aus dem Spiel, das gerade gespielt wird. Wir machen einfach nicht mit. Wenn wir einfach nicht mitmachen, sind wir in der Freiheit. Wir erkennen im anderen Menschen seinen göttlichen Ursprung, beginnen, wieder Vertrauen aufzubauen und die Gräben zuzuschütten und arbeiten Hand in Hand wie all die HelferInnen und Helfer derzeit hier in Reichenau!

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderschönen Freitag!

Manou Gardner Medium

Foto: Leon Pusker

4 Kommentare zu „Wir Menschen sind im Grunde gut

  1. Liebe Manou,
    dein positiver Zugang zur aktuellen Situation ist sehr aufbauend! Davon braucht es – überall – noch viel mehr! Ich versuche auch, wo immer es möglich ist, meinen Beitrag zu leisten. – Und seit ich nicht mehr fernsehe (!), fällt das gar nicht so schwer … 🤭😜😁🤩😀
    Liebe Grüße, Antonia

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