Seit einiger Zeit erlebe ich, dass die Menschen in der geistigen Welt durchaus eine Meinung haben zur derzeitigen Situation. Das war nicht immer so und ist es auch jetzt noch nicht bei allen Menschen drüben. Viele sind tatsächlich in erster Linie mit ihrer Lebensrückschau beschäftigt und damit, was die Liebsten, die noch im irdischen Körper sind, so machen. Aber immer mehr erfahre ich, dass viele Menschen hinüber gegangen sind, um von dort zu arbeiten. Um unseren Prozess aus der geistigen Welt heraus zu begleiten und vor allen Dingen zu unterstützen. Und dabei fällt einigen der Menschen eine wichtige Rolle hinsichtlich der Koordination mit den physischen Menschen. Das ist gerade sehr spannend zu erleben. Überhaupt erlebe ich in der geistigen Welt derzeit eine große Geschäftigkeit.

Wenn wir in der geistigen Welt sind, sitzen wir nicht auf einer Wolke und spielen Harfe

Das Bild, dass man nachtodlich praktisch nichts mehr zu tun hat, können wir getrost vergessen. Seit Elisabeth Kübler-Ross, aus der geistigen Welt heraus, dem schweizer Medium Bruno Bitterli-Fürst das Buch „Tod und Leben“ diktiert hat, wissen wir es sehr genau, dass unsere Arbeit, die wir hier auf der Erde begonnen haben, in der geistigen Welt weitergeführt wird. Und auch Aufgaben, die gar nicht zwingend mit unserem letzten Leben auf der Erde zu tun haben, können uns erwarten. Es finden ebenso richtige Konferenzen in der geistigen Welt statt, in denen die Menschen mit gleichen oder ähnlichen Anliegen sich zusammentun um die physischen Menschen zu inspirieren.

Das echte Leben ist vermutlich ohne Körper

So sehr wir an unserer Verkörperung hängen mögen, sie scheint immer mehr nur ein Mittel zu sein, um sich gewisse seelische Fähigkeiten anzueignen. Die wahren Aufgaben und das wahre Leben findet vermutlich nachtodlich statt. Das ist für uns schwer nachzuvollziehen, da wir so sehr mit unseren Inkarnationen identifiziert sind. Und das ist einerseits auch gut. Wir können unsere Arbeit in der geistigen Welt nur dann vollständig ausführen, wenn wir die Fähigkeiten hier erworben haben, die wir dazu brauchen. Gewisse Entwicklungen sind nur inkarnierterweise möglich. Und für alle Menschen mit Todessehnsucht: Suizid ist keine Lösung! Nach dem Suizid sind die Menschen oftmals vollkommen abgeschnitten von den anderen Menschen in der geistigen Welt. Es ist nicht in unserer irdischen Hand, wann wir den Weg in die geistige Welt antreten werden. Wir haben einen seelischen Plan und diesen gilt es zu erfüllen. Auch wenn es manchmal hart ist.

Fähigkeiten entwickeln sich oft durch und im Leid

Ja, es ist leider wirklich so: Die meisten Fähigkeiten entwickeln wir, indem wir uns an unserer Inkarnation reiben. Da wo es schwer ist, und wo wir seelisch über uns hinaus wachsen, da entstehen unsere wichtigen Fähigkeiten wie Durchhaltekraft, Mut und Selbstüberwindung. Daher dürfen wir schon jetzt den Herausforderungen in unserem Leben dankbar gegenüber stehen und sie freudig annehmen, denn dabei entwickeln wir uns weiter. Das kann die Entwicklung von Geduld in einer Krankheit, oder die Entwicklung von Mut in einem Konflikt sein. Wir wissen nicht, weshalb diese Erfahrung in unser Leben tritt. Aber eines können wir sicher annehmen: Sie kommt nicht ohne Grund. Und je weniger Widerstand wir innerlich gegenüber allen möglichen Erfahrungen aufbauen, umso besser können sie uns dahin führen, wohin unsere Seele eigentlich möchte. Aus der Sicht der geistigen Welt sieht vieles davon völlig anders aus, als wir es mit irdischen Augen betrachten. Schmerz, Leid, Verlust, Krankheit sind, aus der geistigen Welt betrachtet, leuchtende Punkte. Das mag absurd klingen, aber dieser irdische Schmerz ist in der geistigen Welt weitgehend unbekannt. Wir durchleben ihn hier, um uns auf vielerlei Arten zu transformieren und zu transzendieren.

Was die sogenannten „Verstorbenen“ nun von uns erhoffen bzw. erwarten

Die Menschen in der geistigen Welt sind absolut daran interessiert, mit uns zu kommunzieren. Sie wünschen sich, dass wir uns ihren Botschaften gegenüber öffnen. Sie haben – im Gegensatz zu uns – eine deutlich erweiterte Wahrnehmung und erkennen gewisse Zusammenhänge, auch über lange Zeitepochen, wesentlich besser als wir. Sie wünschen sich von uns, dass wir ihre Inspiration aufgreifen und mit ihnen zusammenarbeiten. Gerade in der jetzigen Zeit können sie uns Hinweise geben, welche Schritte nun vonnöten sind. Sie sind diejenigen, die uns derzeit intensiv inspirieren und unterstützen. Und es ist wichtig zu wissen, dass wir Ahnen, Freunde oder Lehrer in der geistigen Welt haben, die uns mit ihren Ressourcen und Kräften in schwierigen Zeiten zur Seite stehen. Aus der geistigen Welt betrachtet, ist die momentane Zeit genau so aufregend und spannend, wie sie auf dieser Seite ist. Es besteht jedoch der große Unterschied, dass die Zusammenhänge dort klarer und auch die Widersacher deutlicher erkennbar sind. Ebenso wissen die Menschen in der geistigen Welt auch viel genauer, welche Kräfte hinter uns stehen und wer und was uns gerade unterstützen kann. Es ist daher wirklich wichtig, dass wir zuhören, was sie uns zu sagen haben.

Ich wünsche Euch nun allen einen wunderschönen Mittwoch

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

2 Kommentare zu „Die Anliegen der „Verstorbenen“ in der jetzigen Zeit

  1. Wunderbar geschrieben. Danke Manou. Fühle mich gerade sehr verbunden mit meinen Angehörigen, die bereits voraus gegangen sind. Dein Beitrag motiviert mich, meine Sinne zu schärfen und zu versuchen Details genauer wahrzunehmen, wenn meine Gedanken zu denjenigen wandern, die jenseits von Raum und Zeit leben.

Kommentar verfassen