3. Tag: Portale in die geistige Welt

Wo befinden sich eigentlich die Portale in die geistige Welt? Grundsätzlich kann fast an jedem Ort ein Portal eröffnet werden, allerdings gibt es Orte, an denen diese Portale in die geistige Welt schon angelegt sind. Von diesen Portalen aus können wir in andere Dimensionen, andere Welten, zu Elementarwesen und Naturgeistern und auch durch die Zeit reisen. Das sind Stellen eines Hauses oder eines Grundstücks oder einer Landschaft, wo man schneller und leichter in die geistige Welt eintauchen kann. Dies gilt nicht nur, aber insbesondere während der Portaltage und Raunächte.

Der Holunder als offenes Tor in die geistige Welt

Der Holunder ist ja ein ganz besonderer Baum. Er siedelt sich da an, wo die Welten sich begegnen. Daher ist es auch so wichtig, dem Holunder mit Ehrfurcht und Respekt zu begegnen. Einen Holunder, der in der Nähe des Hauses wächst, lässt man unbedingt stehen. Er ist nicht nur der Hüter des Ortes, sondern er ist auch der Ort, wo es ein bereits bestehendes Portal in die geistige Welt gibt. Wenn man sich zum Mittagsschlaf unter einen Holunder legt, kann man ganz seltsame „Träume“ haben. Wir alle kennen das Märchen der Frau Holle, dies ist eine wunderbare Schilderung der Reise in eine andere Welt. Und so eine Reise kann unter einem Hollerbusch (Frau Holle!) beginnen.

Zum Holunder haben ich hier bereits etwas geschrieben: Der magische Baum in Hof und Garten

Der Hexenring (oder Feenring) als Portal in die Welt der Elementarwesen

Manchmal kann man sehen, dass Pilze in der Form eines Kreises wachsen. Das Innere des Kreises ist ebenfalls ein Portal, vor allem in die Welt der Elementarwesen und Naturgeister. Aber man muss diesen Kreis ebenfalls mit absoluter Ehrfurcht betreten. In diesem Kreis betreten wir eine Welt, deren Gesetzmäßigkeiten völlig anders sind, als in der Welt, die wir kennen. Daher ist es wichtig, sich gut zu überlegen, ob man den Ring betreten möchte. Lieber betrachte man ihn nur von außen, wenn man nicht in der entsprechenden Stimmung ist. Auf gar keinen Fall darf man einen Hexenkreis oder Feenring zerstören.

Und zu Elementarwesen und Naturgeistern gibt es hier einen einführenden Text: Elementarwesen – Wer sind sie und wo leben sie?

Felsentore und Steinkreise

Auch Felsentore und bestimmte Steinkreise können Portale in die geistige Welt sein. Wenn sie natürlichen Ursprungs sind, führen sie meist auch in die Welt der Elementarwesen und Naturgeister. Die von Menschen angelegten Steinkreise, der berühmteste ist sicher Stonehenge in England, haben oftmals viele Funktionen. Sie dienten nicht nur als Portal, sondern auch als Kalender und Zeitanzeiger. Und sie sind oftmals Portale für Zeitreisen. Dabei muss nicht unser physischer Körper durch die Zeit reisen, sondern es ist möglich, eine astrale Zeitreise anzutreten.

Und zu Steinkreisen gibt es hier einen Artikel: Heilende, strahlende Steinkreise

Das Mantra des heutigen Tages

„Ich bin bereit, die Portale in die geistige Welt zu erkennen, Portale in anderen Welten, anderen Dimensionen und in der Welt der Naturgeister und Elementarwesen.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Donnerstag und zauberhaften dritten Portaltag.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Caroline Sattler auf Pixabay

Der Magische Baum in Hof und Garten – Holunder

Wer einen Holunder auf seinem Grundstück hat, der kann sich wahrlich glücklich schätzen. Ist dieser Baum doch so viel mehr als eine schattenspendende Oase. Der Holunder ist ebenfalls durch und durch eine Hausapotheke. Aber das beeindruckendste Merkmal am Holunder ist seine Funktion als Tor in die Anderswelt. Dort wo er wächst, befindet sich die Grenze zwischen unserer Welt und den anderen Welten. In vielen Kulturen wurden den Ahnen, den Menschen in der geistigen Welt, Milch und Bier unter den Hollerbusch gestellt, da man wusste, dass dies der Ort der Begegnung zwischen den Welten ist. Schon bei den Kelten war der Holunder ein magischer Baum, den man mit großem Respekt behandelt hat. Niemals wurde ein Holunder einfach so gefällt oder beschnitten.

Der Holunder als Wesenheit ist der Hüter des Übergangs zur Anderswelt

Setzen Sie sich doch einmal zur Meditation unter einen Holunderbaum und sie werden merken, dass sie ganz schnell in mystische Gefilde entschwinden. Auch ein Mittagsschlaf unter dem Holunderbaum kann wundersame „Träume“ und Erlebnisse hervorrufen.

Und auch jetzt, wenn die Blüten längst in Beeren übergangen sind und diese Beeren geerntet oder von den Vöglen stibitzt wurden, büßt der Holunder nichts von seiner Magie ein. Er steht da und ist einfach majestätisch, obwohl weder seine Größe noch sein äußeres Erscheinungsbild so beeindruckend ist.

Es ist alleine die Ausstrahlung des Holunderbaumes, das uns mit Ehrfurcht erfüllt. Besonders magisch ist der Anblick, wenn sich eine Krähe auf seinen Ästen niederlässt. Die Vermittler der Welten halten eine Beratung ab.

Das Märchen „Frau Holle“ und der Holler

Im Märchen „Frau Holle“ werden die Verstorbenen im Jenseits von Frau Holle in Empfang genommen. Dort gilt es fleißig zu sein. Äpfel rufen nach der Ernte, Brot will aus dem Ofen. Beides sind magische Sinnbilder des Lebens. Die Verstorbenen haben wichtige Aufgaben für die Lebenden zu verrichten. Die Federbetten müssen im Jenseits geschüttelt werden, damit es im Diesseits schneit…Und wenn die Seelen sich wieder auf den Weg in die diesseitige Welt machen, erhalten sie Strafe oder Belohnung für ihre Taten….

Auch hier steht Frau Holle für den Hollerbaum, der die Schwelle zwischen den Welten darstellt. In einigen nordischen Kulturen wurde auch die Plazenta unter dem Holunder vergraben, um als Opfer zu dienen und das Kind vor Schaden zu bewahren.

Und bis jetzt gibt es hellsichtige Menschen, die sich vor dem Holunder verbeugen und ihm somit ihre Ehre erweisen. Auch das Verbrennen des Holzes ist bis heute bei vielen naturverbundenen Menschen verpönt, da es Unglück bringt. Das Holz des Hollers muss der Erde zurückgegeben werden. Aber noch besser ist, man überlässt den Holunder sich selbst und seiner ihm eigenen Weisheit!