Das Hauswesen als Freund und Helfer

Ich musste jetzt gerade lachen, da der „Freund und Helfer“ ja der Polizei zugeordnet ist und wollte die Überschrift ändern, aber eigentlich ist es stimmig. Auch das Hauswesen ist eine Art guter Polizei im Haus. Es achtet darauf, dass alle Regeln eigehalten werden und das Haus keinen Schaden nimmt. Und wenn wir es schaffen, das Hauswesen in unser Bewusstsein aufzunehmen, machen wir ihm und uns ein großes Geschenk. Da wir Menschen dazu aufgerufen sind, mit den Elementarwesen und Naturgeistern zu kooperieren, ist der einfachste Einstieg für manche Menschen, einmal mit dem Hauswesen Kontakt aufzunehmen.

Unser Haus hat ein Bewusstsein

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon einmal darüber geschrieben, dass unser Haus über ein Bewusstsein verfügt und darüber kann man gar nicht oft genug schreiben und sprechen. Es ist gut und wichtig, mit diesem Bewusstsein in Kontakt zu treten. Auch das braucht natürlich, wie vieles andere auch, Geduld, Zeit und Hingabe. Die Kommunikation mit Elementarwesen und Naturgeister findet über die Gefühlsebene statt. Das bedeutet, dass wir uns auf das Haus oder die Wohnung konzentrieren und uns fragen, welche Stimmung darin gerade vorherrscht. Und im Lauf der Zeit können wir lernen, wie wir unsere eigene Stimmung von der Stimmung des Hauses unterscheiden können. Aber wie gesagt, das macht man nicht einfach mal rasch zwischen Tür und Angel.

Die größte Geisel der Menschen – die Zeitnot

Wir sind alle stets knapp mit unserer Zeit und dies ist auch ein Werk der Widersacher. Halte die Menschen möglichst beschäftigt mit unnötigen Dingen, dann haben sie keine Zeit, sich um die notwendigen Dinge zu kümmern. Aus meiner Sicht gehört aber der Kontakt mit der feinstofflichen Ebene der Welt zu den notwendigen Dingen. Nur wenn wir dieses Wissen, diese Erkenntnis in unser tägliches Leben und Tun einfließen lassen, dann hat das Ganze einen echten Sinn. Es ist schon in Ordnung, wenn wir anfangs einerseits das „normale“ Leben führen und nebenbei die Beschäftigung mit der geistigen Welt betreiben. Aber dann kommt eines Tages der Punkt, an dem die Seele sagt, wir sollen dies nun zusammenführen. Und dann bekommt das Ganze Kraft. Wenn wir unseren Alltag gestalten im Gewahrsein der geistigen Welt, dann werden wir unglaublich wundersame Dinge erleben und erfahren.

Das Hauswesen als erster Ansprechpartner

Mit kaum einer geistigen Wesenheit leben wir so intim zusammen (mit Ausnahme der Körperwesen, des Engels und der Geistführer ;.) ) wie mit unserem Hauswesen. Und wir verbringen viel Zeit am gemeinsamen Platz und der Wirkstätte, nämlich in unserem Zuhause. Da liegt es doch nahe, dass wir unsere ersten Schritte in die geistige Welt insofern machen, als dass wir uns immer wieder ruhig hinsetzen und zum Bewusstsein unserers Zuhauses Kontakt aufnehmen. Am besten suchen wir uns dafür einen bestimmten Platz und gönnen uns immer mal wieder ein halbes Stündchen, indem wir hinfühlen, was das Zuhause uns sagen will. Am Anfang werden uns alle möglichen Gedanken durch den Kopf rattern, aber mit der Zeit lernen wir, die Wahrnehmung zu unterscheiden. Und das ist ein wunderbarer Moment. In dem Moment, in dem wir mit der Wesenheit des Zuhauses, mit dem Bewusstsein des Zuhauses in Kontakt sind, sind wir nie wieder einsam oder ängstlich. Die Wesenheit ist stets in unserer Nähe. Aber keine Angst, Naturgeister und Elementarwesen sind diskret. Sie schauen uns nicht zu, wenn wir das nicht wollen. Dafür sind sie viel zu beschäftigt. Aber sie sind da, wenn wir sie brauchen und sie können einen regelrechten Schutzwall um unser Zuhause legen. Ist das nicht fabelhaft?!

Hauswesen lieben Geschenke

Wenn wir unserem Hauswesen an manchen Tagen auch noch etwas von unserem Essen oder einen Kaffee schenken, dann freuen sie sich. Sie mögen ganz besonders das, was wir auch mögen. Also stellen wir ihm auch ab und zu eine Tasse Kaffee oder Tee hin, schenken ihm einen Keks oder ein Stückchen Kuchen, oder geben was von unserem Essen ab. Dies lassen wir dann mindestens einen Tag stehen und entsorgen es dann. Hauswesen nehmen nur die Energie aus der Nahrung. Die Nahrung an sich erscheint unberührt. Aber bitte nicht mehr essen. Das findet das Hauswesen ungefähr so eklig, wie wenn wir sehen würden, das jemand Erbrochenes isst….brrrrr. Also einfach wegschmeißen danach.

In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Sie oder Ihr Freude daran finden könnt, Euer Hauswesen in Euer Leben zu integrieren.

Ganz liebe Grüße und einen schönen Dienstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

4 Kommentare zu „Das Hauswesen als Freund und Helfer

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