Einschränkende Gedanken

Einschränkende Gedanken sind die Gedanken, die dich davon abhalten, das Leben zu leben, das du verdienst – das seelengerechte Leben. Jeder Mensch hat diese Gedanken in seinem Kopf. Da sind Glaubenssätze aus der Kindheit, aber auch Gedanken, von denen wir nicht im Geringsten wissen, woher sie kommen. Das ist das heutige Thema

Einschränkende Gedanken über das Leben an sich

Da gibt es all diese Gedanken wie: “Das Leben ist kein Ponyhof” und “Das Leben ist kein Wunschkonzert”…. all diese einschränkenden Gedanken bringen dich dazu, dass du akzeptierst, dass das Leben dir nicht das gibt, was du verdienst oder was du dir wünschst. Viele von uns haben diese Gedanken von Kindheit an gehört und sie haben sich in den Köpfen festgefressen. Vielleicht glaubst du auch, dass das Leben hart und ungerecht sein muss, weil so viele Menschen es denken. Diese Gedanken sind ja sogar im kollektiven Unterbewusstsein gespeichert.

Einschränkende Gedanken über Erfolg

Wenn du auch gerne mehr Erfolg und mehr finanzielle Freiheit haben möchstest, geht es dir dann manchmal so, dass du glaubst, dafür musst du etwas Anderes, das dir wichtig ist, aufgeben? Es ist tief in gerade unserer europäischen Gesellschaft verankert, dass man wählen muss zwischen Geld und Freunden, oder zwischen Geld und Integrität. Da gibt es so einschränkende Gedanken wie: “Geld verdirbt den Charakter” und so weiter. Und natürlich gibt es dann gleich eine Menge Beispiele von erfolgreichen Menschen, die dafür ihre Seele verkauft haben. Aber es gibt viel mehr Beispiele von Menschen, die ihre Seele dafür eingesetzt haben, das Leben anderer Menschen zu bereichern und die dadurch erfolgreich und ja, natürlich auch finanziell frei geworden sind.

Glaubenssätze über die Arbeit

Dann gibt es noch die Glaubenssätze über die Arbeit, die dir suggerieren, dass Arbeit etwas Schreckliches sein muss. Das Internet ist voller Memes, die zeigen, dass man sich am Montag schon auf den Freitag freuen muss.

Hey! Dein Leben ist kostbar und wenn du dich am Montag schon auf den Freitag freust, dann vergeudest du dein Leben. “Du sollst dein Brot im Schweiße deines Angesichts essen”, ist ein einschränkender Gedanke, der gerne zitiert wird. Aber das muss nicht so sein. Und das Angesicht kann aber auch von Schweiß bedeckt sein, und es hat trotzdem Spaß gemacht.

Wie viele Menschen schwitzen beim Workout und sind glücklich dabei. Dieser Satz wird oft so falsch interpretiert, dass der “Schweiß des Angesichts” mit trostloser Mühsal gleichgestellt wird. Auch Arbeit, die dich erfreut kann und darf anstrengend sein. Doch es ist ein Unterschied, wie du diese Anstrengung empfindest. Ist es eine gute Anstrengung und du freust dich darüber? Oder hasst du das, was du tust und es strengt dich deshalb an?

Denk nur an die vielen Menschen, die ihren Garten bestellen und dabei schwitzen wie verrückt und dies trotzdem gerne tun. Es geht ja nicht darum, faul zu sein. Ganz im Gegenteil es geht darum, sich mit aller Energie in die Dinge zu stürzen, die deine Seele sich wünscht. Und dabei sind die einschränkenden Gedanken mehr als hinderlich.

Das Leben ist dafür da, dass du dich entfaltest und das Beste in die Welt bringst, was du vermagst

Ich plädiere aus diesem Grund für das seelengerechte Leben, weil wir alle doch hier auf dieser Erde angekommen sind, um sie ein kleines bisschen besser zu machen. Aber das tun wir nicht, wenn wir am Montag hoffen, dass bald Freitag ist.

Deshalb wünsche ich dir, dass du den Mut aufbringst, dich diesen einschränkenden Gedanken entgegenzustellen und sie durch neue, positive Gedanken ersetzt, die dich weiterbringen, anstatt dich zu limitieren.

Falls du dich mit dem seelengerechten Leben mehr beschäftigen möchtest, dann freue dich auf meinen neuen Videokurs, der bald erscheint: “Seelengerechtes Leben – ein Leitfaden!”

Heute Abend gibt es übrigens zu diesem Thema noch ein Video auf Youtube, weil es mir so wichtig ist, dass du diese Mechanismen in deinem Leben erkennst und dich daraus befreist!

Hier geht es zu meinem Youtube Kanal: Manou Gardner auf Youtube

Ich wünsche dir einen wunderschönen Samstag

Manou

Weil du es verdienst, dein seelengerechtes Leben zu leben!

Wenn du weiterlesen möchtest, hier sind noch ein paar passende Artikel:

Seelengerecht – soul-friendly

Spiritualität des Geldes

Bild von LisaJune auf Pixabay

Das ewige: “Ich bin nicht gut genug”

Kennt Ihr das auch? Die ewige Frage danach, was hätte ich besser machen können? Oder “Wieso habe ich das so und so gemacht anstatt anders?” Das ewige Zweifeln an sich selbst und seinen Leistungen ist etwas, das uns alle Freude rauben kann. Man sieht immer nur, was nicht perfekt war und verliert den Blick dafür, was man schon besser gemacht hat als das letzte Mal. Ich kenne das gut und könnte es quasi erfunden haben 🙂

Die Selbstkritik, die uns sabotiert

Es gibt Selbstkritik, die bringt uns keinen Deut weiter. Das ist der ewige Nörgler im Kopf, der bei allem, was wir tun, ein Haar in der Suppe findet. Er macht all unsere Leistungen klein und zeigt nur auf die Fehler oder Fehlerchen. Selbst wenn alle anderen Menschen mit uns zufrieden waren, flüstert er uns ins Ohr, dass es eigentlich scheixxe war, was wir da abgeliefert haben. Dieser kleine, fiese Nörgler muss in seine Grenzen verwiesen werden. Oftmals hat er die Stimme von LehrerInnen, Eltern, PartnerInnen, FreundInnen… Es sind oftmals Sätze, die wir gehört haben, Kritik die an uns geübt wurde – egal ob sie gerechtfertigt war oder nicht. Diese kleinen fiesen Sätze fressen sich im Gehirn fest und werden zu Glaubenssätzen. Wir glauben dieser gemeinen Stimme mehr als uns selbst und mehr als denen, die uns und unsere Leistung gut fanden.

Die gesunde Selbstkritik

Wer nicht selbstkritisch ist, hört auf zu wachsen. Wer glaubt, der Tollste, Beste und Gescheiteste zu sein wird immer schlechter, weil Größenwahn Fehler mit sich bringt. Daher ist es durchaus gut, wenn wir uns als Menschen, unsere Taten und das wir beruflich tun immer wieder einer genauen Betrachtung unterziehen. Das ist der Hintergrund von Supervisionen. Und gerade wenn wir mit Menschen arbeiten, ist es unerlässlich, sich regelmäßig supervidieren zu lassen. Doch dies hat eine andere Qualität. Es zielt nicht darauf ab, unser Selbstbewusstsein zu untergraben, sondern es lässt uns kleinere oder größere Fehler erkennen und gegensteuern. Meist funktioniert das nur unter einer professionellen Anleitung. Wir dürfen Kritik an uns üben, aber nur im Hinblick darauf. dass wir Möglichkeiten finden, diese kleinen Fehler zu verbessern. Da geht es um eine völlig andere Sicht auf die Dinge – es geht um Optimierung.

Der Maler, der nie fertig wurde

Ich habe vor vielen, vielen Jahren die Biographie eines berühmten Malers gelesen, leider habe ich vergessen, um welchen Maler es sich gehandelt hatte. Ich glaube, es war Monet. Aber ich bin mir nicht sicher. Ist auch egal, denn es geht darum, was er damals über sich selbst gesagt hatte – und dies zu einem Zeitpunkt, an dem er schon berühmt und gefragt war. Er sagte nämlich, dass seine Bilder eigentlich nie fertig seien. Er könnte unendlich daran weitermalen, weil er immer und immer wieder etwas findet, das noch nicht perfekt ist. Er muss also ganz bewusst das Bild als fertiggemalt erklären und sich zwingen aufzuhören, mit der Intention es beim nächsten Bild dann noch besser zu machen. Dieser Maler hat einen guten Umgang mit dieser inneren Kritik gefunden. Er hat noch ein wenig ausgebessert und es dann als das beste Ergebnis definiert, das er jetzt zu schaffen in der Lage ist. Und beim nächsten Bild würde es dann noch besser werden.

Wir wachsen mit den Herausforderungen

Egal, um was es sich handelt. Wir werden natürlich immer besser, so wir bereit sind auch Fehler anzuschauen und an uns und unseren Fertigkeiten zu arbeiten. Niemand ist irgendwann ganz fertig entwickelt. Und man kann es gerade bei Frauen beobachten, dass die kleine, fiese innere Stimme sehr viel Gehör bekommt. Während Männer oftmals in die umgekehrte Richtung tendieren. Das ist aber nur eine banale Verallgemeinerung, es ist natürlich auch öfter umgekehrt. Deshalb gibt es nie den perfekten Zeitpunkt mit etwas zu beginnen, sondern wir dürfen – wie der Maler – es einfach mal für gut genug für den Moment definieren und im Auge behalten, dass es immer besser werden darf. Doch viele Frauen machen eine Ausbildung nach der anderen und kommen nicht in die Pötte, weil sie glauben, dass sie immer noch nicht gut genug seien.

Die innere Stimme identifizieren und leiser stellen

Wenn wir es schaffen, diese innere, gemeine Stimme zu identifizieren, ist uns schon viel geholfen. Denn dann kennen wir den Urheber derselben und können uns davon befreien. Diese Worte wurden ja ganz oft unbedacht und/oder aus niederen Beweggründen gesprochen. Wir können dann anfangen, diesen Worten etwas entgegen zu setzen und uns neue Glaubenssätze zulegen. Aber das funktioniert nur, wenn wir ins Tun kommen!

Ich wünsche Euch einen wunderschönen, quirligen Mittwoch und die Erkenntnis darüber, wo Euch diese innere Stimme noch sabotiert und wo Ihr Euch zum jetzigen Zeitpunkt einmal als gut genug betrachten könnt.

Alles Liebe in Euren Tag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay