6. Portaltag – Strategien gegen die Angst

Heute, am sechsten Portaltag, kann wieder die Angst eine Rolle spielen. Morgen ist Wintersonnwende, die Energien verdichten sich und diese Dichte empfinden wir oft als Angst. Angst ist per se kein schlechtes Gefühl, wenn es uns vor einer Gefahr warnt. Aber Angst kann sich auch selbstständig machen und uns einfach überfallen. Und oftmals ist der Auslöser der Angst das Gefühl der Dichte, das sich anfühlt wie Enge und uns an das Gefühl der Angst erinnert. Und daraus kann Angst entstehen. Wir können also dem Gefühl der Angst entgegen wirken, wenn wir die Dichte der Energien als solche erkennen und annehmen können.

Die Genese der Angst im Alltag

Die Entwicklung der Angstgefühle ist hoch komplex, oftmals entsteht sie aus Empfindungen, die wir sonst aus dem Zusammenhang mit der Angst kennen. Wenn jemand z.B. an Panikattacken leidet und dieser Mensch hat für einen kurzen Moment körperliche Empfindungen wie auch im Moment der Panikattacke, dann kann daraus eine Panikattacke entstehen. Wir reagieren oftmals sehr schnell auf bestimmte Wahrnehmungen mit dem nächstliegendsten Gefühl – und manchmal ist das Angst. Wenn wir nun damit beginnen unsere Wahrnehmungen und Empfindungen erst einmal zu beobachten, ohne reaktiv sofort einen Zustand dazu zu entwickeln, werden wir innerlich freier. Wir können die Wahrnehmung oder Empfindung beobachten, also sind wir nicht damit identifiziert. Das bedarf – zugegeben – einiger Übung, aber funktioniert.

Wenn die Angst in den Portaltagen auftaucht

Wenn die Angst nun während der Portaltage auftaucht, kann es einfach daran liegen, dass nun die Energien so hoch schwingen, dass wir in einen Verwirrungszustand geraten. Wir nehmen wahr, dass etwas anders ist als sonst und reagieren darauf mit Angst. Aber wenn wir uns bewusst machen, dass wir mitten in einem riesigen Transformationsprozess stecken, und dass während diesem Prozess viele Wahrnehmungen in unser Bewusstsein dringen, die wir auf diese Art gar nicht gewohnt sind, werden wir zum Beobachter der Wahrnehmungen. Wir gewinnen ein inneres Zeitfenster, um diese Wahrnehmung einem neuen Zusammenhang zuzuornden.

Es geschehen viele Dinge, die uns auf diese Art nicht bekannt sind

Sowohl in der äußeren physischen Welt, als auch auf der energetischen Ebene passieren derzeit viele Dinge, die wir in dieser Form bisher nicht kennengelernt haben. Im Außen tritt uns ein Regelwerk entgegen, das zum Ziel hat, uns in die Enge zu führen. Auf der energetischen Ebene spüren wir den Kampf zwischen den lichten und den dunklen Kräften. Und all dies zusammen kann ein schönes Durcheinander auf unserer Empfindungsebene verursachen. Da wir die momentane Situation in dieser Form noch nie erlebt haben, haben wir auch keine bewährten Handlungsmuster und Handlungsstrategien. Allein diese Tatsache kann beängstigend sein. Dies dürfen wir uns einmal ins Bewusstsein holen. Ja, wir sind in einer für uns völlig neuartigen Situation und dies darf uns Unbehagen bringen. Wenn wir diesen inneren Schritt zuerst gehen, beginnt der Empfindungsknoten bereits, sich zu lockern.

Wir haben die Ressourcen für diese Entwicklung

Wenn wir nun den nächsten Schritt gehen, und uns bewusst machen, dass wir nicht zufällig hier und jetzt inkarniert sind, sondern dass wir uns dies vorgeburtlich ausgewählt haben, dann machen wir bereits den nächsten Schritt. Damit kommen wir in das angehobene Bewusstsein und erkennen, dass wir die Ressourcen zur Bewältigung haben. Da wir uns vor unserer Geburt dafür entschieden haben, haben wir uns damals – in der geistigen Welt – auch das Repertoire an Ressourcen zurecht gelegt. Jeder Schritt unseres bisherigen Lebens hat uns dazu gebracht, dieses Ressourcenpotential bestmöglich zu nutzen.

Und: Wir haben eine Aufgabe in dieser Zeit

Wenn wir nun unseren Blick darauf richten, was unsere Aufgabe ist, kommen wir in das überpersönliche Bewusstsein, in dem die Ängste vollkommen in den Hintergrund treten. Dann geht es nämlich nicht mehr nur um uns, sondern es geht darum, dass wir diesen Weg nun mutig mit unseren Weggefährten beschreiten. Wir kommen an den Punkt, dass wir die Augen offen halten und uns überlegen, was unser Beitrag in der momentanen Zeit ist.

  • Braucht jemand unsere Hilfe?
  • Können wir eine Bewegung ins Leben rufenß
  • Haben wir Ideen für neue Lebensentwürfe?
  • Werden wir nun endlich den Weg gehen, den wir wirklich – aus dem Herzen heraus – gehen wollen?
  • etc…

Die Angst als kinetische Kraft betrachten

Wenn wir die Angst, die uns hin und wieder zu übermannen droht, als das betrachtet was sie ist, eine derzeitige Verwirrung der Gefühle, wenn wir darüber hinaus die Angst genau anschauen und analysieren und wenn wir sie als Antrieb nutzen, um uns einen neuen Standpunkt in der momentanen Situation zu wählen, dann sind MeisterInnen des Schicksals. Dann haben wir eine Möglichkeit gefunden, uns der Situation mutig zu stellen und unseren Beitrag zu leisten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Montag – stellen Sie sich Ihrer Angst und transformieren Sie diese in die kinetische Kraft, die Sie nun brauchen, um in die neue Zeit zu gehen! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

Herzlichst Ihre und Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Lothar Dieterich auf Pixabay

2 Kommentare zu „6. Portaltag – Strategien gegen die Angst

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