3. Portaltag – das Wesentliche erkennen – Ende der übersättigten Nabelschau

Heute sind wir bereits im dritten Portaltag angekommen und wir können nun fühlen, wie die Energie sich langsam verdichtet. Wir nähern uns dem Vollmond, der am Sonntag noch zusätzlich seine geballte Energie liefern wird. Nun kann es für manche Menschen ans Eingemachte gehen. Was ist wesentlich im Leben? Was ist FÜR SIE oder FÜR DICH wesentlich im Leben? Ganz abgelöst vom Alten kann nun eine neue Priorisierung beginnen.

Rückblick auf das Vergangene

Es kann nun schon zurückgeblickt werden auf das, was das nahezu vergangene Jahr für uns bedeutet hat. Wo hat es uns in die Fülle gebracht und wo haben wir stagniert? Wo sind unsere Gedanken frei gewandert und wo sind sie in Konzepten stecken geblieben? Die alte Welt verliert ihre Bedeutung, es darf nun das Neue umarmt werden.

Die Portaltage noch für das Persönliche nutzen

Während wir in den Rauhnächten auch stark ins das Überpersönliche gehen werden – das ja trotzdem immer sehr persönlich ist – können die Portaltage noch für das wirklich Persönliche genutzt werden. Wo dürfen wir uns in Zukunft mehr ausdehnen? Wo ziehen wir die Energie zurück, weil es überholt ist? Wer jetzt noch in alten Dramen und Konflikten festhängt, darf sich nun davon verabschieden. Wir dürfen die Freiheit wählen!

Die ewige Unzufriedenheit verabschieden

Viele Menschen stecken noch fest in kleinlichen Unzufriedenheiten, die sehr viel Raum und Zeit einnehmen. Wozu sollte das gut sein? Es ist nämlich nicht diese Art der Unzufriedenheit, die uns zu neuen Ufern aufbrechen lässt, sondern in diesem Fall, den ich beschreibe, ist es die Unzufriedenheit, die einer übersättigten Nabelschau gleicht. Da man den Gedanken erlaubt, sich zu verselbständigen, fängt man an, das eigene Leben zu zerpflücken und sich im Selbstmitleid zu suhlen. Das ist eine unglaubliche Verschwendung von Lebensenergie. Wir dürfen nun, heute, am dritten Portaltag damit beginnen, unsere Kraft zu sammeln und uns auf dasjenige konzentrieren, das uns wirklich wichtig ist.

Selbstreflexion versus Selbstmitleid

Wem der vorige Abschnitt ein wenig hart erschienen ist, dem möchte ich hier noch einmal den Unterschied verdeutlichen: Wir können sehr wohl das eigene Leben betrachten und reflektieren und feststellen, wo es noch hakt. Das ist wichtig und entwickelt unsere Persönlichkeit. Und ja, da kann es Tage geben, wo wir uns erholen und unsere Wunden lecken müssen. Was aber nicht nur sinnlos, sondern auch absolut schwächend wirkt, ist das ewige Zerpflücken, das Wiederauflebenlassen von Situationen, die uns verletzt oder gekränkt haben. Wir dürfen und sollen das aufarbeiten, aber es bringt nichts, die Vergangenheit ständig mit uns herum zu tragen. Alles was geschehen ist, hatte auf irgendeiner Ebene seinen Sinn und seine Berechtigung, selbst wenn wir es nicht verstehen können. Wir stehen ja auch nicht jeden Morgen auf und jammern darüber, dass die Blätter an den Bäumen grün und nicht blau oder rosa sind. Nehmen wir das Leben doch einmal mit Mut, Tapferkeit und Würde. Ändern wir, was wir ändern können – und wir können so viel mehr ändern, als wir meist glauben. Aber akzeptieren wir auch das Geschehene, verzeihen wir anderen Menschen und vor allen Dingen uns selbst. Ja, das ist nicht immer ganz leicht – aber das hatte auch niemand versprochen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen Freitag – voller Mut und neuer Kraft!

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

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