Wenn die Tage dunkel werden…

Wenn die Tage dunkel werden, wir wieder in Kontakt mit unserer Seele treten, wenn wir beginnen, das Licht, das nun im Außen fehlt, in uns selbst zu finden, dann können wir die notwendige Ruhe entwickeln, die uns hilft, unsere eigenen Tiefen auszuloten, unser Selbst zu finden und im Einklang mit uns und der Welt sein. Und dabei spielt es keine Rolle, was uns im Außen entgegentritt, unsere Wahrheit und unsere Realität ist in uns. Wenn wir nur nach der eigenen Wahrheit und Wahrhaftigkeit leben, sind wir unangreifbar, denn dies ist unser Geburtsrecht.

Wir dürfen in uns selbst die Antworten auf die Fragen des Leben finden, wir dürfen in uns selbst die Richtschnur für unser Handeln finden, wir dürfen in uns selbst die Regeln für unser Sein finden. Wir sind nicht auf die Erde gekommen, um dumpfe Regeln zu befolgen, die uns das Außen bringt, sondern wir sind mit allen Konsequenzen selbst für uns, unser Denken und Fühlen und unser Handeln verantwortlich. Denn an dem Tag, an dem wir unseren Körper ablegen werden, werden wir uns fragen, wie sehr wir unseren eigenen Weg gegangen sind.

Wir sind freie Wesenheiten, ewige Wesenheiten, wir bestehen aus der Kraft der Ewigkeit und der Unendlichkeit. All die Beschränkungen sind Maya, sind Trugbild. Wir sind hier auf der Erde um diese Trugbilder zu entlarven und unsere eigene Wahrheit zu finden. Wir sind mehr als unser Körper, mehr als unser Beruf, mehr als unser Denken. Wir sind Abbild des Göttlichen und ein Funke des immerwährenden Universums. Wir sind frei!

Wir müssen weder gehorchen, noch uns mit Umständen abfinden, die nicht zu unserem Sein passen. Wir dürfen wählen wie wir leben möchten. Wir dürfen unsere eigenen Pfade gehen und wenn diese noch nicht bestehen, so können wir eine Schneise in das Dickicht schlagen um unseren eigenen Pfad zu erschaffen.

Niemand sagt, dass dies immer einfach sein wird. Aber es wird einmalig sein, es wird einzigartig sein. Wenn wir das Licht in unserem Inneren finden und uns selbst und anderen Menschen damit den Weg beleuchten, dann sind wir im Fluss unseres universellen Seins. Dann sind wir nicht gefangen in Trugbildern und Machenschaften. Dann sind wir nicht gefangen in der Bequemlichkeit. Wir stehen dann im Leben mit unserer ganzen Größe, unserem wahren Sein und unserer Kraft. Wir dürfen Erfolge feiern und Fehlschläge verkraften, wir dürfen das Leben in jeder Zelle unseres Körpers spüren und wir dürfen uns erheben über die Kräfte, die uns hinabziehen wollen in die ewige Finsternis.

Wir dürfen die Kräfte unserer Seele spüren, die unbändigen Kräfte, die uns erwachsen, wenn wir den Weg gehen, der für uns der richtige Weg ist. Wir dürfen uns erschöpfen in der Begeisterung des Tuns und wir dürfen uns erholen in der Weichheit des Seins. Wenn wir das Menschsein ergreifen wollen, müssen wir die Beschränkungen ablegen, die uns widrige Kräfte immer wieder auferlegen wollen.

Der Held muss hinabsteigen in die Unterwelt um das Elixier des Lebens zu finden, muss scheitern und siegen, kämpfen mit den Schergen des Widersachers, magische Werkzeuge und verborgene Talente entdecken, um im finalen Kampf mit dem Widersacher zu bestehen und das Elixier zu finden und an die Oberfläche zu bringen, damit er MeisterIn der zwei Welten wird. Mit einem Fuß ganz in der Inkarnation und mit dem anderen ganz in der Verbindung mit den höheren Mächten, die stets zu Hilfe eilen, wenn wir uns rechtschaffen bemühen.

Wir sind nicht hierher gekommen um am Montag zu hoffen, dass bald Freitag ist. Wir sind nicht hierher gekommen, um es anderen Menschen recht zu machen. Wir sind nicht hierher gekommen, um auf die Pensionierung zu warten, sondern wir sind hier um das Leben in allen Facetten zu erfahren und zu erforschen. Um Mutkräfte und Willenskräfte auszubilden, um Abenteuer zu bestehen. Wir sind hier um das Menschsein zu leben.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen, abenteuerlichen Mittwoch, den Sie mit allen Fasern Ihres Seins spüren.

Manou Gardner Medium

Bild von John Collins auf Pixabay

5 Kommentare zu „Wenn die Tage dunkel werden…

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