Viele Menschen, die sich (im spirituellen Bereich) selbständig machen oder gemacht haben, stehen entweder vor der Herausforderung, dass das Geschäft nicht so läuft, wie sie es sich vorgestellt haben, oder aber, dass das Geschäft zwar läuft, sie aber an ihre Grenzen geraten. Und es ist ein schwieriger Spagat, sich einerseits ein Unternehmen aufzubauen, das sich finanziell rechnet und gleichzeitig nicht über seine Grenzen hinaus zu arbeiten. Gerade im spirituellen Bereich, ob als HeilerIn, EnergetikerIn, Medium etc. braucht es Zeiten des Rückzugs um den Kontakt zur Quelle nicht zu verlieren.

Fehler Nummer 1 – keine Plan zu haben

Oftmals starten Menschen mit einem spirituellen Business ohne Plan. Das muss kein Business-Plan im herkömmlichen Sinne sein, doch sollte klar sein, wie die Einkommensströme zustande kommen. Möchte ich ausschließlich meine Stunden als Einzelsitzungen verkaufen? Brauche ich andere Produkte? Möchte ich auch lehren? Und so weiter. Es sollte von Anfang an eine Vision geben, wohin das Unternehmen unterwegs ist. Dazu gehört auch eine schonungslose Kostenwahrheit. Gerade spirituelle UnternehmerInnen scheuen die Kostenwahrheit. Die Praxis ist vielleicht im eigenen Haus, wird aber nicht zu den Kosten gezählt, die Kosten für Fort- und Weiterbildung laufen unter „Hobby“ oder persönlichem Interesse. Doch wenn ich keine Kostenwahrheit habe, kann ich auch nicht definieren, wie hoch der monatliche Umsatz sein muss, damit sich ein Unternehmen trägt.

Fehler Nummer 2 – den eigenen Wert nicht kennen

Gerade Frauen haben oft das Problem, dass sie sich schwer tun, für sich einen Wert zu definieren? Wieviel kostet meine Leistung? Was soll, was darf ich verlangen? Da hilft es sehr, sich unter anderen UnternehmerInnen umzuschauen, wie die Ihre Kosten berechnen. Und dazu braucht es auch die oben genannte Kostenwahrheit. Wenn man unter seinem Wert arbeitet, dann wird man eines Tages nur noch unglücklich sein. Wenn man sich aber mit einem Preis nicht wohlfühlt, wird man ihn schlecht transportieren können. Daher ist es wichtig, dass man sich über die Preisgestaltung Gedanken macht.

Fehler Nummer 3 – sich nicht zeigen zu können/wollen/trauen…

Viele spirituelle UnternehmerInnen sitzen zuhause im stillen Kämmerlein und hoffen auf KundInnen oder KlientInnen. Doch woher sollen diese kommen, wenn niemand weiß, dass es einen gibt? Marketing, das für nicht-spirituelle Unternehmen ausgelegt ist, ist oft zu unsensibel und aufdringlich. Daher braucht es Methoden, die für die einzelne UnternehmerIn passend sind. Die gute Nachricht dazu: Wir leben in Zeiten in denen es so einfach wie noch nie ist, sichtbar zu sein und zu bleiben.

Fehler Nummer 4 – zu ungeduldig sein

Ein Unternehmen aufzubauen braucht Zeit. Wenn man es in zwei Jahren schafft, ist man schnell. Bis zu einer echten Kostendeckung und bis an den Punkt, wo man gut davon leben kann, dauert es gerne auch mal fünf Jahre. Daher ist Geduld und ausprobieren ein wichtiger Faktor. Kein Unternehmen wurde über Nacht – aus dem Nichts – erfolgreich. Vor dem Erfolg steht die Arbeit. Wir sehen vielleicht bei anderen Menschen nur den Erfolg, aber die Arbeit, die im Vorfeld hineingesteckt wurde, erkennen wir oftmals nicht.

Fehler Nummer 5 – der Bauchladen

Viele spirituelle UnternehmerInnen tragen einen Bauchladen an Ausbildungen mit sich herum. Es gilt nun, diesen Bauchladen ein wenig auszusortieren. Lieber das Eine oder Andere hintenan stellen, als sich fünfzehn Sachen auf die Fahnen zu heften. Die meisten Menschen suchen SpezialistInnen in einem Gebiet. Das bedeutet nicht, dass man die anderen vierzehn Ausbildungen nun über Bord werfen muss – es gibt auch die Möglichkeit aus verschiedenen Methoden eine eigene Methode zu erschaffen. Das braucht ein wenig Forschung und Zeit und oftmals auch ein wenig Unterstützung von Außenstehenden. Oftmals sieht man im eigenen Wald die Bäume nicht

Fehler Nummer 6 – die geistige Welt nicht mit einbeziehen

Jedes Unternehmen hat eine Wesenheit, ist eine Wesenheit. Wenn wir dies außer Acht lassen, übersehen wir einen der wichtigsten Punkte. Außerdem stehen uns viele Ressourcen aus der geistigen Welt zur Verfügung. Wir können mit unserem geistigen Team zusammenarbeiten und Inspirationen erhalten. Und wir können die Möglichkeiten der Bioenergetik nicht nur für uns, sondern auch für unser Unternehmen nutzen.

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Ich wünsche Dir und Euch allen einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

2 Kommentare zu „Warum auch spirituelle UnternehmerInnen ein Konzept brauchen – 6 gravierende Fehler

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