7 Tipps wie man ein Netzwerk aufbaut, das auch im Krisenfall hält

Immer wieder erreichen mich Fragen, wie man denn ein Netzwerk aufbauen kann, wenn wir in der eventuell bevorstehenden Krisenzeit aufeinander angewiesen sein werden. Und immer schwingt dabei der Gedanke mit: „Wo sind die Menschen, die mir dann helfen?“ Und das ist der falsche Ansatz. Ein Netzwerk baut sich auf, indem man die Augen aufhält und sich fragt: „Wo sind die Menschen, denen ich helfen kann.“ DAS ist die Grundlage für ein gutes und stabiles Netzwerk. Nicht die Frage, wie kann ich von anderen Menschen profitieren steht dabei im Vordergrund, sondern die Absicht, anderen Menschen unterstützend beizustehen, auch wenn es für einen selbst vielleicht unkomfortabel ist. Und idealerweise bestehen solche Verbindungen schon länger, dann kann man auch in schwierigen Zeiten auf ein stabiles Fundament aufbauen. Doch was ist zu tun, wenn diese Netzwerke zuerst einmal aufgebaut werden müssen?

1. Aktiv Ausschau halten nach Menschen, die Hilfe brauchen

Damit meine ich nicht, alte Damen über den Zebrastreifen zerren, selbst wenn sie gar nicht hinüber wollen. Doch viele Menschen sind zu schüchtern um nach Hilfe zu fragen. Doch alleine aus dem gesunden Menschenverstand heraus kann man oft erkennen, dass jemand zwar nicht fragt, aber doch Hilfe oder Unterstützung braucht. Dann ist es gut, wenn man Unterstützung anbietet noch bevor der andere Mensch danach fragen muss.

2. Nicht fragen: Wie kann mir dieser Mensch etwas zurückgeben?

Netzwerken funktioniert dann, wenn wir bedingungsloses Vertrauen ins Universum und die ausgleichenden Kräfte haben. Es ist kein Tauschhandel im Sinne von: Ich helfe dir da und du hilfst mir dort. Sondern es ist das Wissen darum, dass wir, wenn wir Menschen helfen, selbstverständlich auch Hilfe erfahren werden, wenn wir sie dringend brauchen. Im Moment des Helfens zählt nur das Helfen. Wenn wir in der Not sind, erbitten wir die Hilfe vom Universum und es wird uns die Menschen oder Umstände schicken, die wiederum uns zur Hilfe eilen.

3. Großzügig sein

Es geht immer darum, auch Hilfe zu verschenken, wenn sie gebraucht wird. Wenn jemand Unterstützung braucht, geht es nicht in erster Linie um eine Gegenleistung, sondern es geht in dem Moment nur um diesen Menschen und man darf sich die Frage stellen: „Was würde ich mir an dessen Stelle nun wünschen?“

4. Die eigene Komfortzone verlassen

Manchmal ist es nicht angenehm, wenn jemand Hilfe braucht, wenn man eigentlich müde oder erschöpft ist oder etwas anderes vorhatte. Doch gerade das sind die Momente, wo wir als Mitmenschen gefragt sind. Sich dann aufzuraffen und diesem Menschen beizustehen und etwas zu tun, das wir gerade eigentlich nicht tun wollten – das ist Hilfe.

5. Aber auch: Seine eigenen Grenzen erkennen

Natürlich ist das oben gesagte ein zweischneidiges Schwert. Wir kennen alle diese Menschen, die nur kommen, wenn sie etwas brauchen. Wir dürfen sehr wohl entscheiden, ob wir dann parat stehen oder nicht. Es ist ein Grat auf dem wir wandeln und wir dürfen je nach Situation entscheiden. Und ja, es kann passieren, dass wir auf diesem Weg ausgenutzt werden. Aber ganz ehrlich: Wir sind ja alle nicht aus Seife und werden dadurch nicht weniger. Wenn wir das erkennen, dann bremsen wir unsere Hilfsbereitschaft einfach wieder ein. Es geht nicht darum, geleistete Stunden abzurechnen, sondern es geht um das gute Gefühl. Wir können uns auf unser Gefühl verlassen. Ist es nur die innere Trägheit, die jetzt zu einem NEIN tendiert, oder gibt es etwas Anderes, das uns gerade davor warnt. Da gibt es keine Checkliste, sondern wir dürfen – ganz aus unserer Freiheit heraus – jedes Mal neu entscheiden.

6. Mit vielen Menschen in Interaktion sein

Ein Netzwerk ist eine Zusammenschluss vieler Menschen. Je mehr, desto besser. Deshalb ist es gut, wenn wir mit Menschen zusammenkommen, wenn wir mit Menschen sprechen, wenn wir uns die Sorgen und Nöte der anderen Menschen anhören – solange es für uns stimmt. Je mehr Menschen in unserem Umfeld sind, desto eher können wir von einem Netzwerk sprechen. Und dieses kann dann sehr nützlich sein, wenn wir selbst einmal Hilfe brauchen. Wenn wir nämlich dann niemanden kennen, an den wir uns auch mal selbst wenden können, ist die Wahrscheinlichkeit nicht ganz so groß, dass wir Hilfe erfahren.

7. Wer nicht gut mit Menschen kann, kann auch mit der geistigen Welt netzwerken

Da geht es dann darum, zu lernen, wie man mit der geistigen Welt Kontakt aufnimmt um sie zu fragen, was wir für sie tun können. Auch verstorbene Menschen profitieren von unseren Gedanken und Ritualen. Elementarwesen und Naturgeister brauchen unsere Zusammenarbeit wie einen Bissen Brot und auch Mutter Erde als lebendiges Wesen braucht unsere Fürsorge. Wir können also auch hier ein wunderbares Netzwerk aufbauen, das uns dann ebenfalls die richtige Hilfe schickt, wenn wir sie einmal brauchen. Aber zunächst gilt auch hier: Was braucht die geistige Welt von uns?

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

2 Kommentare zu „7 Tipps wie man ein Netzwerk aufbaut, das auch im Krisenfall hält

  1. Damit meine ich nicht, alte Damen über den Zebrastreifen zerren, selbst wenn sie gar nicht hinüber wollen.
    ……………
    Hallo liebe Manou, Du machst meinen Tag immer leichter!
    Aber so gelacht habe ich schon lange nicht mehr……
    Danke,
    Heike

    Gefällt 1 Person

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