Warum der Montag eigentlich kein Arbeitstag ist – und ein Montags-Rezept

Die meisten Krankmeldungen fallen auf einen Montag. Das kann daran liegen, dass das Wochenende vielleicht ein wenig anstrengend war :-), aber es liegt unter Umständen auch daran, dass der Montag sehr wässrig ist. Der Montag ist vom Mond inspiriert und sollte daher eigentlich Mond-Tag heißen – im Französischen kann man das noch gut erkennen: La Lune – der Mond, oder eigentlich ganz richtig: Die Mondin und Lundi – der Montag. Und der Mond wiederum ist mit dem Wässrigen verbunden, was ja an den Gezeiten sehr gut zu sehen ist. Aber da wir auch zu einem großen Teil aus Wasser bestehen, wirkt der Mond ja auch auf uns. Viele Schlafwandler zu Vollmond können ein Lied davon singen. Und das Wässrige ist verträumt. Somit ist der Montag wunderbar dafür geeignet, über seine Wünsche und Träume nachzudenken. Große Visionen entstehen am besten an einem Montag. Das Abarbeiten von Dingen geht am Dienstag viel besser von der Hand.

Wie man den Montag richtig gut nutzen kann

Wer die Möglichkeit hat, so wie ich, der kann den Montag dafür nutzen, sich Gedanken über das große Ganze zu machen. also Unternehmer und Selbstständige tun gut daran, wenn sie sich am Montag hinsetzen und ihre Gedanken schweifen lassen, wohin sie mit ihrem Unternehmen eigentlich wollen. Wer angestellt arbeitet und sich die Arbeit ein wenig frei einteilen kann, macht am Montag am besten Pläne, wie die Woche arbeitstechnisch gestaltet werden soll. Am Montag ist der innere Zensor am leisesten. Deshalb ist es wunderbar, wenn wir hier so weit frei sind, dass wir es langsam und planend angehen können. Das ist keine Verschwendung von wertvoller Arbeitszeit, sondern ganz im Gegenteil eine sehr gute Investition für die ganze Woche. Was am Montag gut geplant wurde, kann am Dienstag gut in Angriff genommen werde.

Wir kommen oftmals deshalb nicht voran, weil wir die Tagesqualitäten nicht in unser Tun mit einbeziehen

Deshalb werde ich diese Woche dafür verwenden, auf die einzelnen Tagesqualitäten einzugehen. Der Montag eignet sich auch hervorragend für lange Spaziergänge, bei denen die Gedanken frei fließen können. Sie formieren sich an keinem anderen Tag so leicht zu neuen Ideen wie am Montag. Aber hüten wir uns davor, diese Ideen am Montag gleich umsetzen zu wollen. Besser ist, wenn wir den Montag zu nützen, diese Gedanken aufzuschreiben. Wer glaubt, dass er sich alles merken kann, ist im Irrtum. Dinge, die am Montag gedacht, aber nicht notiert wurden, können am Dienstag schon wieder weg sein.

Kontakt zu Elementarwesen

Wer sich gerade darin übt, Kontakt zu Elementarwesen und Naturgeistern aufzunehmen, kann heute mal versuchen, in Kontakt mit den Wasserwesen zu treten. Ein Spaziergang an einem Bach oder Fluss oder ein Ausflug zu einem See – wer es nicht so weit hat auch ein Ausflug ans Meer – kann heute sehr erhellend und wunderschön sein. Bringt den Wasserwesen ein wenig zu trinken mit – das, was Ihr selbst gerne trinkt und gießt davon ein wenig mit den besten Wünschen in das Wasser, das Ihr aufgesucht habt. Die Wasserwesen werden es Euch danken, selbst wenn Ihr davon nichts wahrnehmen solltet. Aber fühlt einmal gut hin.

Silber – das Metall des Montags

Wenn wir Schmuck tragen, sollten wir montags Schmuck aus Silber tragen. Es verstärkt die Qualität des Montags noch. Und für alle Schmuckdesigner und Schmuckhersteller – am Montag ist es am besten, wenn man sich dem Silberschmuck widmet. Es geht viel leichter von der Hand als alle anderen Edelmetalle.

Reis – die Speise des Montags

Wer Reis mag, sollte heute Reis essen. Reis entwässert ja bekanntlich und diese Wirkung findet montags verstärkt statt. Reis hilft außerdem, die Qualität des Montags bis in die zutiefst unbewussten Ebenen des Verdauungssystems zu schleusen. Jede Art von Reis ist heute wunderbar. Mein Leibgericht ist derzeit Spargelrisotto. Es schmeckt köstlich und geht wahnsinnig schnell. Und der Spargel hilft mit beim Entwässern. Eine ideale Kombination. Ich habe noch nie ein Rezept gepostet, aber es ist eine Montags-Idee, daher mache ich das jetzt.

Super-easy Spargelrisotto für vier Personen

1 Bund grüner Spargel (kann auch weißer sein, aber ich nehme gerne den grünen, weil man ihn nicht schälen muss)

1 große Tasse Risotto-Reis

2,5 Tassen Wasser

1 Esslöffel Butter oder Ghee (ich bevorzuge Ghee)

1 Teelöffel Kurkuma

Salz und Pfeffer

Ghee in der Pfanne schmelzen, den in Stücke geschnittenen grünen Spargel dazu geben (Achtung: die unteren Enden sind holzig, die sollte man wegschneiden) etwas andünsten, den Reis, das Wasser und die Gewürze dazu geben, einmal aufkochen und dann köcheln lassen. Wenn man keine Zeit zum Aufpassen hat, gibt man es in ein Gefäß, das man in den Backofen stellen kann und lässt es dort bei 100 Grad einfach garen. Der Reis und der Spargel brauchen die gleiche Garzeit.

Wer mag kann dann noch frisch geriebenen Parmesan drüber geben. Salat dazu und fertig – das perfekte Montags-Essen 🙂

Ich wünsche Euch einen schönen Montag und guten Appetit

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

2 Kommentare zu „Warum der Montag eigentlich kein Arbeitstag ist – und ein Montags-Rezept

  1. Das mit den Tagesqualitäten ist erstaunlich. Hab Deine Mo-u Di-Beiträge erst heute gelesen und eine volle Übereinstimmung mit meinen Tagen gesehen! Gestern sind einige gute Pläne und Vorhaben (vorallem im Freien) entstanden und heute habe ich den echten Elan zum Umsetzen und sitze am Schreibtisch. Das Wetter hat die Qualitäten aber ich noch richtig gut unterstützt!

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