Das Gute, das Schöne und das Wahre – Dankbarkeit

Pünktlich zum ersten Advent ist hier in Österreich der erste Schnee gefallen. Und ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber bei mir führt der erste Schnee immer zu einer deutlichen Entschleunigung. Die wunderbar weiße Decke, die den Schall schluckt und alles Hässliche gnädig unter sich verbirgt, löst bei mir Dankbarkeit aus. Dankbarkeit dafür, dass die Welt so wunderbar ist. Dankbarkeit auch dafür, was ich habe und wie ich leben darf. Und ich habe mir für diese Adventszeit vorgenommen, mich nur auf das zu konzentrieren, was jetzt im Geistigen geschieht und die Hässlichkeit der äußeren Situation einmal hintenan zu stellen und das Leben zu genießen, so wie es nun eben ist.

Das Gute

Das Gute, das ich jetzt gerade empfinde, ist die Möglichkeit – trotz aller Einschränkungen – das Leben zu leben, das ich mir wünsche. Mit Menschen – Euch – in Kontakt zu sein, die ähnlich denken und die bereit sind, sich ebenfalls immer weiter zu entwickeln. Ich bin dankbar dafür, dass ich eine Heizung habe und ein kuscheliges Bett, in das ich abends gehen kann. Und ich wünsche allen Menschen auf dieser Welt Wärme und Geborgenheit, wissend das dies für viele Menschen derzeit noch in weiter Ferne liegt. Ich bin auch dankbar für meine gut gefüllte Speisekammer und Hausapotheke, für die Menschen in meinem Leben, die ich liebe und dafür, dass die geistige Welt jederzeit bereit steht, um mit uns zu kommunizieren und zu arbeiten.

Das Schöne

Ich liebe die Schönheit der Winterlandschaft und bin dankbar für die langen Spaziergänge, die durch verschneite Wälder und Wiesen führen. Ich freue mich heute darauf, gemeinsam mit meinen Kindern, das Haus wieder festlich zu schmücken und diese Feststimmung dann im Herzen zu bewahren. Ich bin auch dankbar für die Schönheit der vielen Vögel, die allmorgendlich unser Futterhäuschen bevölkern und ihr Frühstück einnehmen. Und ich liebe die Schönheit der Eichkätzchen, die seit Wochen die Walnüsse aus unserem Garten überall verstecken und sehr geschäftig herumhuschen. Ich bin dankbar für die Schönheit der Natur und für das Wissen, dass ab Februar wieder die ersten grünen Spitzen aus der Schneedecke schauen werden.

Das Wahre

Ich bin dankbar dafür, dass ich weiß, dass das Gute immer siegen wird, auch wenn es manchmal nicht danach aussieht. Ich bin dankbar für die Geborgenheit in einem Glauben, der nichts mit einer Konfession zu tun hat, aber doch stets in meinem Inneren für Ruhe sorgt. Ich liebe das Wissen um die Unbestechlichkeit der geistigen Welt und die Kraft der Wesenheiten – allen voran die der große Sonnenwesenheit – Christus. Ich bin dankbar dafür, dass nun die Zeit beginnt, in der wir täglich einen Schritt weiter in die tiefen Mysterien der Adventszeit und der Weihnachtszeit eintreten können, wenn wir uns dem öffnen.

Und ich bin dankbbar dafür, dass Ihr da seid, dass ich Euch mit meinen Impulsen in den Tag begleiten darf und auch vielleicht ab heute in die Nacht…auch wenn ich dann – so wie heute – mit einem Schrecken aufwache, weil ich ein wenig zu lange geschlafen habe. 🙂

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Vorbereitungs-Samstag für den ersten Advent. Vielleicht mögt Ihr auch die Festlichkeit der Zeit, die morgen beginnt, in Eure Herzen und Häuser einziehen lassen. Und ich freue mich, dass wir diese Zeit gemeinsam begehen.

Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

2 Kommentare zu „Das Gute, das Schöne und das Wahre – Dankbarkeit

  1. Liebe Manu,
    in den jetzigen Tagen einen so positiv ergreifenden Text zu schreiben – und ihn mit uns zu teilen – ist ein großes und wunderschönes Geschenk!!

    Ich danke dir dafür!
    Antonia

    PS: Und freu mich schon auf die heutige Abendgeschichte! 🤭🤩😘

    Gefällt 1 Person

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